Als großer Radlfan segnete Pfarrer Thomas Stohldreier jedes einzelne Fahrrad und erbat Gottes Segen für eine stets unfallfreie Fahrt. (Bild: Kerstin Kiener)

Von Pirk nach Enzenrieth: Radl-Maiandacht wächst weiter

Bereits zum zweiten Mal lud die Pfarreiengemeinschaft zur Radl-Maiandacht ein und heuer waren deutlich mehr Teilnehmer dabei als bei der Premiere im vergangenen Jahr. Trotz des wechselhaften Wetters machten sich zahlreiche Radfahrer an der Kapelle „Maria Knotenlöserin“ am Ledl auf den Weg Richtung Enzenrieth. Organisiert und vorbereitet hatte die Tour die pastorale Mitarbeiterin Julia Plödt. Unterwegs schloss sich auch Pfarrer Thomas Stohldreier mit einer Gruppe aus Schirmitz an. Der begeisterte Radfahrer zelebrierte die Maiandacht dabei erstmals im Radl-Outfit, eine kleine Premiere für den langjährigen Pfarrer. Besonders viele Kinder und Familien waren heuer mit dabei und sorgten unterwegs für eine fröhliche Stimmung. Ein Halt führte die Gruppe zu einer Blumenwiese. Dort pflückten die Kinder Blumen für die Madonna in der St.-Georgs-Kapelle in Enzenrieth, dem Ziel der gemeinsamen Fahrt. Vor der Maiandacht segnete Pfarrer Stohldreier die Fahrräder und bat um Gottes Schutz und Bewahrung auf allen Wegen. Dabei tauschte er sich mit den Radlern über die verschiedenen Räder aus. Die anschließende Maiandacht stand unter dem Motto „Sterne machen Mut – eine Sternstunde im Leben Marias“. Texte, Gebete und Lieder beschäftigten sich mit Maria als Wegbegleiterin und Hoffnungsstern im Alltag. Besonders die Kinder freuten sich am Ende über kleine leuchtende Sterne, die an die Andacht erinnern und Mut machen sollten. Einige Familien kamen direkt zur Maiandacht nach Enzenrieth dazu, weil noch eine Stunde zuvor ein heftiger Schauer das trockene Erreichen des Zieles in Frage stellte. Zufrieden mit der Beteiligung stellten die Verantwortlichen in Aussicht, auch im kommenden Jahr zu Ehren Marias sich wieder aufs Radl zu schwingen.
Gruppenbild vor der Gartenterrasse auf der Isola Bella (Bild: Anita Hartmann)

Tolle Erinnerungen mitgebracht: Schnaittenbacher Frauenbund machte Jahresausflug an den Lago Maggiore

Der fünftägige Jahresausflug begann früh um 5 Uhr mit dem Busunternehmen Bäumler in Schnaittenbach. Später wurde an einem Parkplatz gefrühstückt mit Wurstsemmeln und Kaffee und gegen Mittag gab es traditionsgemäß bayerische Weißwürste mit Brezn. Die Reise führte zunächst über München nach Bregenz, anschließend durch die Schweiz und das Rheintal bis ins Tessin. Einen ersten Blick auf den Lago Maggiore erhielten wir in Locarno am Nordende des Sees. Wir folgten dem westlichen Seeufer bis nach Baveno. Dort waren wir für die nächsten Tage untergebracht. Die erste Station war Isola Bella mit dem berühmten Palazzo Borromeo, terrassenförmigen Gärten, weißen Pfauen und prunkvollen Innenräumen. Eine Bootsfahrt führte anschließend zur Fischerinsel Isola dei Pescatori, Heimat der letzten Berufsfischer des Sees. Der dritte Tag stand im Zeichen des Oberitalienischen Seesystems: Como und Lugano. In Como beeindruckte die Y-förmige Uferlinie, während Lugano im Tessin mit mediterranem Flair und Parklandschaften lockte. Am vierten Tag stand der Ortasee (Orta) auf dem Programm. Die Gruppe nutzte eine kleine Bimmelbahn ins Zentrum, schlenderte durch enge, steile Gassen hinab zum Seeufer und unternahm eine Bootsfahrt zur Insel San Giulio mit einer Benediktinerinnen-Abtei. Begleitet wurde die Gruppe täglich von der deutschsprachigen Reiseleiterin Patricia. In einer wunderbaren Panoramafahrt am See entlang verabschiedete man sich am fünften Tag vom Lago Maggiore. Die letzte Station auf der Heimfahrt war dem leiblichen Wohl gewidmet. In einem Gasthaus nahe Alfeld genoss man noch das Abendessen. „Es war eine Reise für die Seele – geprägt von atemberaubenden Landschaften, kulturellen Höhepunkten und vielen gemeinsamen Momenten”, so das Fazit der Reisenden.
Gartenfreunde hatten bei der Pflanzentausch-Börse der Siedlervereinigung Friedenfels erneut eine große Auswahl. Für die Durchführung bekam Vorsitzender Michael Merkl und sein Helferteam viel Anerkennung. (Bild: Bernhard Schultes)

Pflanzentausch-Börse erfreut auch auswärtige Besucher

Die Pflanzentauschbörse der Siedlervereinigung Friedenfels steht bei Gartenfreunden mittlerweile alljährlich fest im Terminkalender. Was 2018 in kleinen Rahmen begann, hat sich nicht nur bei den Vereinsmitgliedern und Einheimischen rumgesprochen. Vorsitzender Michael Merk konnte sich in diesem Jahr sogar über Besucher aus den Nachbarlandkreisen freuen. Zusasmmen mit den Vereinsmitgliedern Anita Melzner und Kurt Schramm, hatte er die diesjährige Tauschbörse vorbereitet und für einen geordneten Ablauf gesorgt. Wer keine Pflanzen zum Tauschen mitbrachte, konnte sich trotzdem an den Tischen bedienen und sich mit einer Spende erkenntlich zeigen. Mehr als zwei Stunden lang herrschte ein stetes Kommen und Gehen. Viele Gartenfreunde erfreuten sich nach Kauf und Tausch außerdem an einem reichhaltigen Kuchenbüfett. Im Jugendheim kümmerten sich Nicol Kammer und Gertraud Wildenauer um das Wohl der Gäste. Bei Kaffee und Kuchen unter dem Terrassendach entstanden unter den Gartlern fachkundige Gespräche und ein reger Austausch über die Gartensaison 2026. Der Dank des Veranstalters galt am Ende allen Beteiligten für die Organisation und Ausrichtung. Ein Sonderlob spendete Vorsitzender Michael Merkl dabei Kurt Schramm, der eigens zur Tauschbörse die verschiedensten Gemüsepflanzen in großer Stückzahl gezogen und dem Verein kostenlos zur Verfügung gestellt hatte. Der Dank des Vorsitzenden galt auch Anita Melzner, die neben der umfangreichen Vorbereitung auch mit Informationen beim Tausch und dem Verkauf behilflich war. Michael Merkl selbst freute sich bei der Pflanzentauschbörse über Anfragen von Besuchern zu einer Mitgliedschaft im Verein. Wie er gegenüber „oberpfalzdaheim“ berichtet, war für Interessenten die im Mitgliedsbeitrag integrierte Versicherung hier besonders interessant.
Die beiden Gruppen der Leistungsprüfung (Bild: Matthias Graf)

Ein Regen an Gold-Abzeichen für die Feuerwehrdienstleistenden

Die Freiwillige Feuerwehr Utzenhofen bot den aktiven Mitgliedern wieder an, an einer Leistungsprüfung teilzunehmen. Insgesamt 15 Freiwillige, davon 5 Frauen, trafen sich bis zu acht Mal zu Übungen und schließlich zur Prüfung in Mühlhausen, um ihren Leistungsstand unter Beweis zu stellen, weil dort solche praktischen Übungen und Prüfungen eine passende Struktur mit ausreichend Platz und wenig Verkehrsbehinderungen vorfinden. So stellten sich am 13. Mai zwei Gruppen der Prüfung „Gruppe im LöscheinsatzAußenangriff” mit einem Löschaufbau aus dem Unterflurhydranten und dazugehörigen Zusatzaufgaben. Fehlende Teilnehmer in den Gruppen wurden durch Funktionsträger als Auffüller ausgeglichen. Für den Aufbau der Wasserversorgung bis zum Abschluss der Prüfungsaufgabe standen 200 Sekunden zur Verfügung. Je nach Stufe waren die Zusatzaufgaben sehr unterschiedlich, etwa Beantworten von Testfragen oder Erste Hilfe-Maßnahmen. Schiedsrichter waren der KBI Armin Daubenmerkl, der KBM Alexander Graf und Helmut Braun. Die Prüfungen wurden von beiden Gruppen erfolgreich beendet und mit wenigen Fehlern bestanden. Insgesamt wurden vergeben: ein Abzeichen der Stufe Gold, vier Abzeichen der Stufe Gold-blau, darunter auch für die Gruppenführerin der beiden Prüfungsgruppen, zweimal Gold-grün und dreimal die höchste Stufe Gold-rot. Da die Feuerwehr Utzenhofen einer der ersten Vereine im Landkreis war, die für das neue Abzeichen Ü40 die Prüfung abgelegt hat, konnte neben einmal Ü40 Bronze bereits viermal Ü40 Gold vergeben werden, darunter an die beiden Kommandanten. Bürgermeister Stefan Braun bedankte sich genauso wie der Vorstand der Feuerwehr Hubert Zollbrecht und die Schiedsrichter bei den Aktiven, die sich der Prüfung gestellt hatten. Aufgrund des geplanten Feuerwehrfestes in Utzenhofen am 11. bis 13. September 2026 wurde die Prüfung auch gefilmt, um so eine gesamte Dokumentation für und über die Feuerwehr zusammen mit dem Fest zu erstellen.
Feierliches Anstoßen auf die Schirmherren der Stadtschützen Pfreimd (v.l. Festleitung Dietmar Maier, Bürgermeister Florian Reger, Schützenmeisterin Karin Ruhland, OSB-Präsident Franz Brunner und 3. Schützenmeister Michael Irlbacher) (Bild: Karin Ruhland)

Schirmherrenbitten für das 555-jährige Jubiläum Stadtschützen Pfreimd

Anlässlich des 555-jährigen Jubiläums der Stadtschützen Pfreimd fand am Mittwoch, den 13. Mai, im Schützenheim ein ganz besonderer Abend statt: das feierliche Schirmherrenbitten für das bevorstehendes Jubiläumsfest. Um den Ganzen einen würdigen Rahmen zu geben, wurde gemeinsam auf ein bedeutendes Kapitel der Vereinsgeschichte zurückgeblickt. Gezeigt wurde ein eindrucksvoller Film über das Fahnenjubiläum mit Fahnenweihe aus dem Jahr 1984. Die historischen Aufnahmen weckten viele schöne Erinnerungen und ließen vergangene Zeiten wieder lebendig werden. Ein besonderer Gruß galt den Ehrengäste, dem Bürgermeister Florian Reger sowie dem Präsidenten des Oberpfälzer Schützenbundes, Franz Brunner. In einer kurzen Pause zwischen den beiden Filmteilen folgte der Höhepunkt des Abends: die offizielle Ernennung der beiden Schirmherren. Mit großer Freude und Dankbarkeit dürfen die Stadtschützen verkünden, dass Bürgermeister Florian Reger und OSB-Präsident Franz Brunner diese ehrenvolle Aufgabe übernehmen werden. Für ihre Bereitschaft sprechen die Stadtschützen ihren herzlichen Dank aus. Nach einer kleinen Stärkung und vielen anregenden Gesprächen wurde der zweite Teil des Films gemeinsam angesehen. In geselliger Runde klang der Abend schließlich aus und hinterließ bei allen Gästen große Vorfreude auf das bevorstehendes Jubiläumsfest. Der Dank gilt allen Anwesenden für ihr Kommen! Die Stadtschützen Pfreimd freuen sich schon heute darauf, gemeinsam mit den beiden Schirmherren, den Mitgliedern und zahlreichen Gästen ein unvergessliches Fest zu feiern, das Jubiläum findet vom 07. – 09. August 2026 auf dem Gelände des Schützenheims in Pfreimd statt.
Nach einem überaus erfolgreichen Auftritt erhalten die 52 Musiker als Dank den tosenden Applaus der zahlreichen Zuhörer  (Bild: Artur Lindner )

Frühjahrskonzert der Blasmusik Gebenbach wieder das musikalische Highlight des Jahres - Mehrzweckhalle stößt an ihre Grenzen.

Unter den zahlreichen Zuhörern konnte Vorsitzender Simon Lösch auch zahlreiche Ehrengäste begrüßen, sowie viele Mitglieder benachbarter und befreundeter Musikvereine. Mit den Stücken „Little Talks“ und dem bekannten Pop-Klassiker „The Winner Takes It All“ der Band „ABBA“ sorgte das Nachwuchsorchester unter der Leitung von Maria und Paula Dotzler für Lust auf mehr bei den Zuhörern. Diese stellten dies auch mit einem tosenden Applaus und der Forderung nach einer Zugabe unter Beweis. Danach übernahm die stellvertretende Dirigentin Angelika Schöpf das Zepter am Dirigentenpult. Mit dem Stück „La Storia“. Charmant, gewitzt und souverän, so haben sich die beiden Moderatorinnen Katharina und Theresa Schöpf seit vielen Jahren etabliert und bewährt und führten auch heuer das Publikum wieder angenehm durch den Abend. Ihren ersten Konzertauftritt vor dem Hauptorchester hatte danach Carolin Ruppert. Mit dem Musiktitel: „The Greatest Showman“. Carolin meisterte dabei ihre Aufgabe am Dirigentenpult mit der Gemeinschaft der Musiker bravourös. Ihr brillantes Können als Solisten und lupenreine Töne am Tenorhorn demonstrierten Marie Friedl und Lukas Weiß in dem Stück „Carrickfergus“. Nach einer Pause startete das Orchester mit Chefdirigent Gerhard Böller festlich durch. Die Festmusik der Stadt Wien von Johann Strauß verlieh der zweiten Konzerthälfte gleich zu Beginn einen feierlichen Touch. Ebenso festlich, aber auch getragen begann das Stück: „The River Knows Your Name“. „Des Riesen Nixe“ erzählt ein Märchen, bei dem sehr eindrucksvolle monumentale Passagen sich mit lockeren, leichten und unbeschwerten Stellen abwechseln. Die Musicals „Joseph And The Amazing Technicolor Dreamcoat“ und auch „Starlight Express“ stammen aus der Feder von Andrew Lloyd Webber und folgten im Programm. Rockig ging das Konzert dann zu Ende. „Total Toto“ ist ein Medley bekannter Hits der Rockband „TOTO“. Hier waren vor allem die Schlagzeuger gefordert, welche den Hits authentische Rhythmen verliehen. Das hellauf begeisterte Publikum entließ das Orchester natürlich nicht ohne Zugaben. Zwei Märsche, „Kaiserin Sissi“ und der Konzertmarsch „Sympatria“, beendeten ein wieder einmal überaus erfolgreiches und äußerst ansprechendes Konzerterlebnis und Highlight. Vom Chefdirigenten gab es, wie in jedem Jahr, die obligatorische Rose als Dankeschön für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Akteuren. Damit das Dirigentenquintett die Musiker nicht vergisst, erhielt es von ihnen je ein Memoryspiel mit den Bildern der Musiker. Für die Musiker gab es den tosenden Applaus des Publikums und für die Moderatorinnen einen Blumendank.
Bei der Spendenübergabe (von links) 1. Vizepräsident Peter Fleischmann, Lions Präsident Sebastian Denzler, Geschäftsführerin Ursula Breinl, Lions Vorstandsmitglied Christian Kick und Lions Hilfswerkpräsident Klaus Berberich (Bild: Christian Kick)

Lions Club übergibt Spende für Jugendarbeit an Heilpädagogisches Heim

Große Freude beim Heilpädagogischen Heim: Der Lions Club Neustadt a.d. Waldnaab hat aus seiner Krapfenaktion an die Geschäftsführerin und Dipl.-Sozialpädagogin Ursula Breinl zur Unterstützung seiner wichtigen Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Raum Weiden und Neustadt/WN eine Spende in Höhe von 5.000 Euro übergeben. Die Einrichtung begleitet verhaltensauffällige und lernschwache junge Menschen auf ihrem Weg in ein selbstständiges Leben und ermöglicht ihnen damit eine bessere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Im Rahmen der Spendenübergabe betonten Hilfswerk-Präsident Klaus Berberich und Lions Clubpräsident Sebastian Denzler sowie die Vorstandsmitglieder Peter Fleischmann und Christian Kick die Bedeutung der Arbeit des Heilpädagogischen Heims. „Die Förderung junger Menschen und die Unterstützung sozialer Einrichtungen liegen uns besonders am Herzen. Mit unserer Spende möchten wir dazu beitragen, dass die wertvolle Arbeit des Heims auch weiterhin erfolgreich fortgeführt werden kann“, erklärten sie übereinstimmend. Geschäftsführerin Ursula Breinl bedankte sich herzlich für die großzügige Unterstützung durch die Neustädter Lions. Ziel der Einrichtung ist es, Jugendliche und junge Erwachsene individuell zu fördern und sie schrittweise in die Verselbstständigung zu führen. Dies geschieht zum einen durch die pädagogische und therapeutische Betreuung innerhalb der Wohngruppen, zum anderen in die schulische beziehungsweise berufliche Förderung der Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Durch diese ganzheitliche Unterstützung erhalten die Bewohner die Möglichkeit, soziale Kompetenzen zu entwickeln, Verantwortung zu übernehmen und neue Perspektiven für ihre Zukunft zu schaffen. Die Spende will man gezielt für die Anschaffung neuer Computer und Laptops einsetzen. Die Zusammenarbeit zwischen dem Lions Club und dem Heilpädagogischen Heim zeigt, wie wichtig gesellschaftliches Engagement und regionale Unterstützung für soziale Einrichtungen sind. Gemeinsam wird damit ein wichtiger Beitrag für die Zukunft junger Menschen geleistet.
Vorlesestunde mit dem gelben Taxi und vielen Fantastischen Geschichten (Bild: Georg Dürr)

Mit dem gelben Taxi in die Fantasiewelt – Letzter Vorlesesamstag vor der Sommerpause begeisterte kleine Zuhörer.

Beim letzten Vorlesevormittag vor der Sommerpause in der Gemeindebücherei Kastl nahm Nadja Ghanem die Kinder mit auf eine fantastische Reise. Vorgelesen wurde aus dem Buch Hey, hey, hey, Taxi! von Saša Stanišić, das voller kleiner, verrückter und kreativer Geschichten steckt. „Hey, hey, hey, Taxi!” gilt als außergewöhnliches Vorlesebuch voller humorvoller und fantasievoller Geschichten. Es lud Kinder und Erwachsene dazu ein, eigene Ideen weiterzuspinnen und neue Geschichten entstehen zu lassen – ein besonderes Erlebnis für alle Geschichtenliebhaberinnen und Geschichtenliebhaber. Besonders begeistert waren die Kinder vom gelben Taxi, das Nadja Ghanem eigens für den Vorlesevormittag gebaut hatte. Darin durften die kleinen Zuhörer Platz nehmen und selbst ihrer Fantasie freien Lauf lassen. So entstanden Geschichten von blauen Schlangen, stinkenden und pupsenden Rotznasen und vielen weiteren verrückten Einfällen. „Hey, hey, hey, ich steige in ein Taxi” – so beginnen die fantasievollen Fahrten, die schließlich wieder mit der Heimkehr enden. Das Taxi wird dabei zur Brücke in eine Welt, in der absurde Gesetze gelten, Zeit und Raum aufgehoben scheinen und nichts unmöglich ist. Die Zuhörerinnen und Zuhörer begegneten auf ihren Reisen Menschen, Tieren, einem Riesen und einem Piratenkapitän mit vier Piratenmützen, strickenden Drachen sowie Gurken, Tomaten und Paprika als Straßenampeln. Auch sprachlich ist das Buch voller Fantasie: Autos „bruffen”, „brukken” und „butschen” durch die Geschichtenwelt. Es war ein rundum fantasievoller Vormittag, bei dem Lesen, Zuhören und eigenes Erzählen auf spielerische Weise miteinander verbunden wurden. Wer die Geschichten noch einmal selbst entdecken möchte, kann Hey, hey, hey, Taxi! in der Gemeindebücherei ausleihen – zum Nachlesen, Weitererzählen und Weiterfantasieren. Auch der zweite Band von „Hey, hey, hey, Taxi!”, der im September erscheint, wird dann in der Bücherei erhältlich sein.
Siegerehrung der D2-Jugend bei Mini-WM in Augsburg (Bild: Herbert Riedel)

D2-Jugend erlebt tolle Tage bei der Mini-WM in Augsburg

Die D2-Jugend der (SG) SV Kohlberg verbrachte vom 15.-17.05.2026 drei spannende, erfolgreiche und wahrscheinlich unvergessliche Tage bei der Mini-WM in Augsburg. Dort trafen sich über 100 Jugendfußballmannschaften aus 11 Nationen mit ca. 2500 Spielern und spielten in ihren Altersklassen eine WM aus. Das Kohlberger Team repräsentierte Spanien. Am Freitagmittag fuhr der Bus in Kohlberg los in Richtung Augsburg. 17 Spieler und 11 Trainer, Betreuer und Eltern waren mit Busfahrerin Gabi an Board. Nach dem Einchecken im Hotel, ging es zum Abendessen und danach direkt zur imposanten Eröffnungsfeier. Um 20.30 Uhr wurden die Eröffnungsspiele ausgetragen. Gegen 22 Uhr waren alle wieder im Hotel. Am Samstag fuhr die Mannschaft gleich nach dem Frühstück wieder zu dem Turniergelände. Vier weitere Fußballspiele standen auf dem Programm. Die Jungs hatten viel Spaß auch beim Rahmenprogramm auf dem Sportgelände. Nach dem Abendessen machte das Team noch einen gemütlichen Stadtbummel durch Augsburg. Auch am Sonntag standen wieder drei Matches für die D2 auf dem Spielplan. Die Mannschaft absolvierte insgesamt acht Spiele (24 Minuten je Spiel), davon konnten drei gewonnen werden. Es waren ausschließlich hochklassige Gegner aus Österreich, zwei aus der Schweiz, München, Augsburg, Schongau und Lech am Ammersee. Die Jugendlichen konnten viele Erfahrungen sammeln und waren sehr ehrgeizig. Das Team aus Kohlberger, Schnaittenbacher, Etzenrichter und Ehenfelder Spielern wuchs in diesen Tagen natürlich auch noch enger zusammen. Am Ende sprang der 15. Platz heraus. Bei der Siegerehrung bekam jeder einen Weltpokal und die Jungs strahlten um die Wette. Müde, aber sehr zufrieden ging es danach wieder mit dem Bus nach Hause. Gegen 19.30 Uhr kamen wir in Kohlberg wieder an. Ein tolles, intensives, megaharmonisches und unvergessliches Wochenende der D2-Jugend!
Mit den Kommunionkindern und den Seelsorgern feierte auch Konrektorin Sonja Kramer mit. (Bild: Elena Harwardt)

Feierliche Erstkommunion in Böhmischbruck gefeiert

Parallel zur Feier in Waldau fand am Sonntag auch in der bis auf den letzten Platz gefüllten Pfarrkirche Böhmischbruck eine Erstkommunionfeier statt. Aufgrund der laufenden Innenrenovierung der Stadtpfarrkirche in Vohenstrauß wurden die Kommunionkinder in diesem Jahr auf zwei Gottesdienste aufgeteilt. Die Feier in Böhmischbruck wurde von Pfarrer Ronald Liesaus zelebriert. Gemeindereferentin Elena Harwardt übernahm die Katechese sowie wesentliche Teile der Gestaltung des Gottesdienstes gemeinsam mit den 25 Kindern. Unter dem Leitwort „Du bist ein Ton in Gottes Melodie” stand die Gemeinschaft im Mittelpunkt der Feier. In der Katechese wurde daran erinnert, dass jeder Mensch wie ein eigener Ton in Gottes großer Melodie ist und dass gerade das Miteinander das Leben und den Glauben bereichert. Auch die Eltern wurden ermutigt, den Glauben gemeinsam mit ihren Kindern weiter im Alltag zu leben. Unser Glaube braucht Vorbilder für unsere Jugendliche und dies sind vor allem einmal die Eltern für die Kinder. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst vom Kinderchor Vohenstrauß unter der Leitung von Magdalena Süss. Mit ihren Liedern sorgten die jungen Sängerinnen und Sänger für eine festliche und lebendige Atmosphäre. Höhepunkt der Feier war der erstmalige Empfang der heiligen Kommunion durch die Kinder – ein bewegender Moment für die Familien und die gesamte Pfarrgemeinde.
Die 4. Jahrgangsstufe der Grundschule Ammerthal mit ihren Fahrradwimpeln. (Bild: Brigitte Englhard-Stein)

Erfolgreiche Radfahrprüfung an der Grundschule Ammerthal

Große Freude herrschte an der Grundschule Ammerthal: alle 15 Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse haben ihre Radfahrprüfung erfolgreich bestanden. Nach mehreren Wochen intensiver Vorbereitung - ganz im Sinne der Verkehrssicherheit - konnten die Kinder ihr Können nun im Straßenverkehr unter Beweis stellen. Begleitet und geprüft wurden die jungen Radfahrer von Polizeihauptkommissar Markus Neumeyer und Polizeioberkommissarin Saskia Ram-Höcherl sowie ihrer Klassenlehrerin Frau Lisa-Maria Auer, die die Kinder sowohl theoretisch als auch praktisch auf die Anforderungen im Straßenverkehr intensiv vorbereiteten. Dabei standen wichtige Themen wie Verkehrszeichen, sicheres Abbiegen, Vorfahrtsregelungen und das richtige Verhalten im Straßenverkehr im Mittelpunkt. Zur feierlichen Übergabe der Fahrradwimpel gratulierten neben der Rektorin Frau Andrea Konrad auch der Bürgermeister der Gemeinde, Herr Anton Peter, sowie ein Vertreter der Sparkasse den erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Sie lobten das Engagement der Kinder und betonten die Bedeutung von Verkehrssicherheit bereits im jungen Alter. Auch die Klassenlehrkraft Frau Lisa-Maria Auer zeigte sich stolz über die hervorragenden Leistungen ihrer Klasse und händigte feierlich die Urkunden sowie Fahrradführerscheine aus. Die Schülerinnen und Schüler erwiesen während der Vorbereitung besonders viel Ehrgeiz, Konzentration und Verantwortungsbewusstsein. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Radfahrprüfung sind die Kinder nun ein großes Stück sicherer auf den Straßen unterwegs und appellieren zudem an Groß und Klein hinsichtlich des zuverlässigen Tragens eines Fahrradhelms.
Die Pfarrei Aschach-Raigering verabschiedet ihre Pfarrgemeinderäte (vorne von links) Christian Schwab, Daniela Weiß (hinten von links) Pfarrer Josef Irlbacher, Pfarrgemeinderatssprecherin Kerstin Püschl, Kirchenpfleger KLaus Donhauser (nicht auf dem Bild: Julia Feiler). (Bild: Alfred Schorner)

Pfarrei Aschach-Raigering verabschiedet ihre Pfarrgemeinderäte

Beim Sonntagsgottesdienst in der Aschacher Kirche wurden drei Mitglieder des Pfarrgemeinderates (PGR) Aschach-Raigering verabschiedet. Pfarrer Josef Irlbacher würdigte das Wirken der ehemaligen Mitarbeiter und fand dabei wertschätzende Worte, dass diese durch ihr Einbringen ihrer Ideen und ihr Engagement das öffentliche Leben in der Pfarrei mitgestaltet hätten. Pfarrgemeinderatssprecherin Kerstin Püschl bedankte sich für die ehrenamtliche Tätigkeit im Gremium und lobte den festen Zusammenhalt. Mit immer guten Beiträgen nahmen die zu Verabschiedenden an den Pfarrgemeinderatssitzungen teil, die im acht- bis zehnwöchigen Turnus stattfanden. Verabschiedet wurde Daniela Weiß aus Immenstetten, die in ihrer achtjähriger Zugehörigkeit bei allen Festen im Einsatz war. Wieder ins Leben gerufen hatte sie den Seniorenkreis, der sich zweiwöchentlich unter ihrer Leitung im Pfarrsaal Raigering trifft. Dabei werden die Frauen und Männer ab 65 Jahren nach einer kurzen Stuhlgymnastik mit Kaffee und Kuchen in gemütlicher Runde verwöhnt. Das Schöne daran ist, dass sie dieses Zusammentreffen auch nach ihrem Ausscheiden aus dem PGR beibehält. Julia Feiler aus Aschach scheidet nach einer Wahlperiode aus. Ihre Aufgabe war es sich bei den Familiengottesdiensten und bei den Ministranten-Aktionen zu engagieren. Sie bleibt auch weiterhin den Familienkreis erhalten. Ebenfalls vier Jahre war Christian Schwab aus Immenstetten dabei. Ihn konnte man bei den Festivitäten für Getränkeausschank und zum Bratwurst braten gewinnen, was er auch künftig machen würde. . Die Verabschiedenden erhielten eine Dankurkunde des Bischofs, mit unterzeichnet durch Pfarrer Josef Irlbacher und der Sprecherin des PGR Kerstin Püschl. Mit Applaus verabschiedeten die Kirchenbesucher die scheidenden Mitglieder und dankten ihnen damit für ihre engagierte Mitarbeit in der Pfarrei.
Die Vorsitzenden beider Sportkegelclubs Markus Luber (hinten links) und Michael Übelacker (hinten rechts) ehrten zusammen mit Bürgermeister Christian Beyer (hinten, 4. von rechts) die siegreichen Sportlerinnen und Sportler.  (Bild: Uwe Rupprecht)

Drei Tage rollen die Kugeln

Die Sportkegelclubs Fortuna Neukirchen und Schwarz-Gelb Etzelwang konnten sich bei der 29. Auflage der Gemeindemeisterschaft der Hobbykegler über eine Rekordteilnahme freuen. Nachdem schon im letzten Jahr mit 62 Mannschaften eine Bestmarke aufgestellt wurde, konnte diese in diesem Jahr mit 66 Teams – also rund 260 Teilnehmern – noch einmal gesteigert werden. Bei den Frauen kämpften insgesamt 23 Mannschaften um den Titel, den sich am Ende der Stammtisch Kümmerling (389 Kegel) knapp vor der Bäckerei Grünthaler (381 Kegel) und den Reservisten Holnstein (373 Kegel) sicherte. Der Trostpreis ging an den vorletzten Platz, die Mittagsbetreuung der örtlichen Grundschule. Gleich 34 Mannschaften gingen in der Wertungsklasse „Männer“ an den Start. Wie schon in den Vorjahren machten die Alten Herren des FC Neukirchen den Titel unter sich aus. Diesmal siegte die erste Garde mit 464 Kegel vor der eigenen Reserve, die mit 460 Kegel nur knapp an der Titelverteidigung scheiterte. Bronze ging an die Unabhängige Bürgerliste (442 Kegel). Mit neun Mannschaften in der Jugendklasse freuten sich die Ausrichter auch hier über eine neue Höchstbeteiligung. Die Jung-Fortunen (344 Kegel) siegten vor dem Team Kegelkracher (338 Kegel) und dem MTB-Team des RSC Neukirchen (303 Kegel). In der Jugend, bei der alle 30 Wurf ins Volle spielten, siegte Emily Abernathy (149 Kegel) vom Team Chaos auf der Bahn. Den zweiten Platz erreichte Thalia Linhardt (Kegelkracher, 114 Kegel) vor Johanna Erras (Jung-Fortunen, 109 Kegel). Bei den Männern und Frauen wurden 30 Wurf kombiniert aus Vollen und Abräumen gespielt. Hier setzte sich Daniel Ortlieb von der Unabhängigen Bürgerliste dank starker 144 Kegel durch. Die Plätze zwei und drei gingen an Sebastian Wismeth (FCN AH, 139 Kegel) und Korbinian Hartl (Erdäpfelbund Büchelberg, 127 Kegel). Die beste Frau war Doris Holzwarth vom Stammtisch Kümmerling, die 117 Kegel zu Fall brachte. Bärbel Frind vom BRK Neukirchen kam dank 116 Kegel auf Rang zwei. Bronze ging an Margot Lulay vom Treff mit 113 Kegel.
Über 60 Karateka aus allen Winkeln Bayerns bereiteten sich auf Ihre Schwarzgurtprüfungen vor (Bild: Groetsch Martin)

Ziel im Blick: Karateka bereiten sich in Vohenstrauß auf Meisterprüfungen vor

An diesem sonnigen Samstag versammelte sich die Karate-Elite erneut in der Pfalzgrafenstadt: Das Karate-Dojo Vohenstrauß im TV hatte zum traditionellen Vorbereitungsseminar geladen. Über 60 Karateka aus allen Teilen Bayerns folgten dem Ruf, um sich intensiv auf ihre erste oder nächste Dan-Prüfung (Meistergrad) vorzubereiten. Als Referenten dieser seit mehreren Jahren erfolgreichen Lehrgangsreihe fungierten wieder Helmut Körber (8. Dan), Vizepräsident und Prüferreferent des Bayerischen Karatebundes (BKB), sowie Marcel Bieber (3. Dan Shotokan), Dojoleiter in Vohenstrauß und Bezirksvorsitzender der Oberpfalz im bayerischen Karatebundes (BKB). Nach einer kurzen Begrüßung startete die erste Trainingseinheit: Kihon (Grundschule). Helmut Sensei legte hierbei größten Wert auf den gezielten Einsatz der Hüfte sowie die korrekte Ausführung von Stellungen und Techniken. „Man muss den Abschluss der Technik finden; die Bewegungen dürfen nicht überhastet werden“, gab der erfahrene Meister den Teilnehmern als Leitlinie vor. Da Basistechniken niemals vernachlässigt werden dürfen, wurden diese bis ins kleinste Detail trainiert – bis hin zu komplexen Kombinationen für die hohen Dan-Prüfungen. Zum Abschluss der Einheit demonstrierten die Anwärter ab dem 3. Dan ihre eigens kreierten Kombinationen und zeigten eindrucksvoll ihre individuellen Stärken.Nach einer kurzen Pause ging es mit Kata (Formenlauf) weiter. Die Teilnehmer genossen die Luxussituation, in 2 Gruppen aufgeteilt von beiden Referenten gleichzeitig geschult zu werden. So kamen die Karateka in den Genuss verschiedenster Ansichten und tiefer Einblicke in das Bunkai (die praktische Anwendung). Auf dem Programm standen unter anderem die Kata Gojushiho Dai, Jion, Hangetsu, Bassai Dai, Tekki Shodan und Sochin. Nach einer weiteren Pause, in der die Teilnehmer die Frühlingssonne über Vohenstrauß genießen konnten, folgte die Abschlusseinheit zum Thema Kumite (Partnerkampf). Hier wurde das zuvor erlernte Wissen rund um den Hüfteinsatz und den korrekten Technik-Abschluss direkt am Partner angewendet. „Keine halbherzigen Techniken!“ – Volle Konzentration und der unbedingte Wille standen im Vordergrund. In verschiedensten Konstellationen und Übungen zeigte Helmut Sensei auf, worauf es beim Kumite in einer Prüfungssituation wirklich ankommt. Am Ende des Lehrgangs waren sich alle einig: Die intensive Vorbereitung hat sich gelohnt. Die Teilnehmer blicken nun mit gestärktem Selbstvertrauen und wertvollen Tipps der Meister auf ihre bevorstehenden Prüfungen entgegen.
Bild

Turnerinnen des TuS Rosenberg erfolgreich bei Top Ten Wettkampf in Erbendorf

Am Samstag, den 16.5.2026 fand der Top Ten Wettkampf der Turnerinnen des Turngaus Oberpfalz Nord in Erbendorf statt. Dafür konnten sich elf Turnerinnen des TuS Rosenberg qualifizieren und waren mit 31 Starts an den vier Geräten Sprung, Barren, Balken und Boden beteiligt. Der Top Ten Entscheid ist ein jahrgangsoffener Wettbewerb, bei dem sich unabhängig vom Alter die Turnerinnen in der jeweiligen Leistungsklasse messen. Die Qualifikation hierfür erhielten sie beim Gau Einzelentscheid am 18.4.2026 in Sulzbach-Rosenberg. Noch bevor der eigentliche Wettkampf begann, gratulierte die Gaufachwartin für Geräteturnen, Julia Ritter, den Teilnehmerinnen zu ihrer Leistung, denn es traten die besten zehn Mädchen jeder Leistungsstufe gegeneinander an. In drei straff organisierten Durchgängen konnten die Turnerinnen dann das Ergebnis eines monatelangen fleißigen Trainings zeigen und wurden von den mitgereisten Zuschauern mit viel Applaus belohnt. Besonders erfolgreich waren die Mädchen des TuS Rosenberg am Sprung: Hier blieben in der Leistungsklasse P4 (Grätsche über den Bock) die Plätze eins bis fünf in Vereinshand. Doch auch an den anderen Geräten wurden hochklassige Übungen mit außergewöhnlicher Präzision gezeigt. Am Ende des Wettkampftages durften sich die Turnerinnen über zwei erste Plätze (Hannah Hebauer am Barren und Emily Raith am Sprung), vier zweite (Annika Janda am Boden, Daria Schlegel am Barren, Ida Bittner am Sprung und Hannah Hebauer am Sprung) und vier dritte Plätze (Antonia Roll am Stufenbarren und Sprung, Hera Kleinovas am Sprung und Sophie Scheck ebenfalls am Sprung) freuen. Oftmals entschied ein Hundertstel über einen Treppchenplatz, so dass einige Entscheidungen sehr knapp waren. Ab der kommenden Woche wird nun das Training für die Mannschaftsmeisterschaften im Oktober beginnen, denn nach dem Wettkampf ist bekanntlich vor dem Wettkampf.
Die Bürgermeister der Steinwald-Allianz präsentieren das neue Programm der „Bio-Erlebnisse“. (Bild: Steinwald-Allianz)

Bio-Erlebnisse in der Steinwald-Allianz starten

Die Bio-Erlebnisse in der Öko-Modellregion Steinwald gehen in der Steinwald-Allianz in die fünfte Runde. Das neue Jahresprogramm mit Veranstaltungen rund um Bio, Genuss, Natur und regionale Landwirtschaft ist als Flyer erhältlich und liegt in den Rathäusern der Mitgliedskommunen, bei Tourist-Infos sowie in der Geschäftsstelle der Steinwald-Allianz aus; außerdem sind die Informationen online unter www.steinwald-allianz.de zu finden. Zum Auftakt gibt es „Burger meets Zoigl“ am Samstag, 23. Mai, bis Montag, 25. Mai, in der Zoiglstube Hafnerkarl in Falkenberg zu den normalen Öffnungszeiten von 10 bis 12 Uhr. Am Sonntag, 7. Juni, folgt ein „Musikalischer Spaziergang“ am südlichen Steinwald, begleitet vom Chor „Vocalista ad hoc“, mit einer kleinen Bio-Brotzeit zum Abschluss. Am Mittwoch, 10. Juni, steht unter dem Titel „Was wächst denn da?“ ein geführter Artenspaziergang auf einer Bio-Wiese in Mitterteich auf dem Programm. Außerdem sind unter anderem ein Bio-Kochkurs „Sommerleuchten“ am Samstag, 13. Juni, sowie ein Vortrag zur vegetarisch-veganen Kinderernährung mit bioregionalen Kostproben am Mittwoch, 8. Juli, im Familienzentrum Mittendrin in Kemnath geplant. Die Bio-Meile findet am Sonntag, 28. Juni, in Waldershof statt. Das Sommerprogramm „Bio-Erleben“ läuft von Dienstag, 14. Juli, bis Samstag, 29. August, mit wöchentlichen Angeboten von Montag bis Samstag. Für viele Termine ist eine vorherige Anmeldung erforderlich, da die Teilnehmerzahlen begrenzt sind oder Verpflegung vorbereitet wird.
Mit etwas Wehmut übergibt Günther Pilhofer den Taktstock an Klaus Rabenstein, der nunmehr nach 40 Jahren die Leitung des evang. Kirchenchores übernimmt (Bild: Rudi Gruber)

Frühlingsblasen der evang. Posaunenchöre im Dekanat mit Taktstockübergabe in Edelsfeld

Schöner kann ein Jubiläumsfest nicht sein – annähernd 100 Bläser und Bläserinnen, ein volles Haus und sogar wegen Überfüllung der Halle viele besetzte Plätze im Freien. Der Posaunenchor der evang. Kirchengemeinde feierte sein 60jähriges Bestehen mit weiteren Posaunenchören des Altdekanats Sulzbach. Beim Frühlingsblasen hatte Leiterin Louisa Kretschmer alle Musikanten im Takt. Blechblasinstrumente verleihen einer Veranstaltung einen besonderen festlichen Glanz. 60 Jahre Posaunenchor, und dies trifft für alle zu, bedeuten für diese Jahre Gemeinschaft, Musik und Zusammenhalt. Deren Motto „Gott zu loben, das ist unser Amt” war deutlich im Repertoire der Darbietungen zu hören. Instrumentalmusik, Volkslieder und Choräle standen im Programm. Aus den reichhaltigen Darbietungen können nur einige genannt werden: In Christ alone, Ännchen von Tharau, Über den Wolken bis zu Möge die Straße. Es war ein Ohrenschmaus. Viel Beifall gab es von den Zuhörern. Moderiert wurde die Veranstaltung von Sabine Pöhlmann und Ramona Scharl. Pfarrer Matthias Ahnert hielt eine Andacht und gab zum Abschluss mit Gebet und Segen zur Zusage des Chores mit „Die Erde ist schön” die Freude weiter. Rudi Gruber brachte die Laudatio für 60 Jahre Posaunen auf den Punkt. Mit Zwischenapplaus erinnerte er an die Gründung und den vielen Proben mit Einsätzen in der Kirche oder im Dorf bei Geburtstagen. Zwei Gründungsmitglieder sind noch dabei. Georg Dehling und Günter Pilhofer. Günter war schon seit 40 Jahren Leister des Chores in Edelsfeld. Das Jubiläum war Anlass, nunmehr diese Aufgabe in jüngere Hände an Klaus Rabenstein zu übergeben. Formell geschah dies mit der Übergabe eines Taktstockes. Eine Ehrung für die langjährige Leitung des Kirchenchores findet im Oktober bei einem Gottesdienst statt. Die Freude an der Musik wurde von allen Mitwirkenden gelebt.
Die Fichtelgeister beim Bemalen der Baumschlange. (Bild: Carolin Gley)

Fichtelgeisterwald erstrahlt neu: Attraktionen für Familien auf Rundweg 3

Der Fichtelgeisterwald auf dem Rundweg 3 erstrahlt in neuem Glanz und ist ab sofort um einige Attraktionen reicher. In einer engagierten Gemeinschaftsaktion von FGV Ebnath und FGV Neusorg haben zahlreiche Kinder und ehrenamtliche Helfer den beliebten Walderlebnispfad umfassend erweitert und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Die jungen „Fichtelgeister“ bewiesen dabei großes handwerkliches Geschick und viel Kreativität. So wurden unter anderem neue Geister aufgehängt, ein riesiges, kunstvoll geflochtenes Spinnennetz gebastelt und die Kinder bemalten mehrere Baumstämme als Balancierschlange. Neben den kreativen Spielelementen gibt es auch eine Neuerung für Erholungssuchende. An der idyllischen „Sultansruh“ wurde eine neue Ruhebank aufgestellt. Diese wurde großzügig von der Firma HOWA Landtechnik GmbH gesponsert und lädt Wanderer und Familien ab sofort zu einer gemütlichen Rast mitten in der Natur ein. Nach der getanen Arbeit kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Als wohlverdiente Belohnung für den fleißigen Einsatz im Wald gab es für alle kleinen Helfer eine kräftigende Brotzeit mit reichlich Kuchen. Die Verantwortlichen der FGV-Ortsvereine bedanken sich herzlich bei allen engagierten Kindern, den erwachsenen Unterstützern sowie der Firma HOWA Landtechnik für die großzügige Spende. Ein Ausflug auf den erweiterten Rundweg 3 lohnt sich für Familien nun mehr denn je, zumal der Rundweg auch einer der Wege des Stempelpasses „Fichtelgeister unterwegs im Fichtelgebirge” ist.
Weinprobe 2026 (Bild: Marion Mark)

Genussvoller Abend im Feuerwehrhaus Schwarzenbach

Ein stimmungsvoller Abend, gute Gespräche und erlesene Weine: Die KLB Schwarzenbach durfte sich vor kurzem über eine gelungene Weinprobe freuen, zu der rund 50 Besucherinnen und Besucher ins Feuerwehrhaus nach Schwarzenbach kamen. Vorsitzende Sabine Friedl begrüßte alle Besucher, besonders Werner Cuntz vom Weingut Cuntz sowie Ersten Bürgermeister Michael Schedl. Im Mittelpunkt standen acht ausgewählte Weine des Weinguts Cuntz, die von Werner Cuntz den Gästen fachkundig vorgestellt und gemeinsam verkostet wurden. Die Vielfalt reichte von frischen Weißwein über aromatischen Rosé bis hin zu charaktervollen Rotwein. Viele Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, Neues zu entdecken, Favoriten zu vergleichen und sich mit anderen Weinliebhabern auszutauschen. Für das leibliche Wohl sorgte die Vorstandschaft der KLB, die ein abwechslungsreiches Buffet vorbereitet hatte. Herzhaft, regional und liebevoll angerichtet – die Speisen ergänzten die Weinprobe perfekt und trugen zur gemütlichen Atmosphäre bei. Die Besucher zeigten sich durchweg begeistert. Die Mischung aus Genuss, Gemeinschaft und anregenden Gesprächen machte den Abend zu einem besonderen Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleiben dürfte. Sabine Friedl bedankte sich nach der erfolgreichen Weinprobe bei Werner Cuntz für die kurzweilige Vorstellung, bei ihrem Team von der KLB Schwarzenbach für die Vor- und Nachbereitung sowie bei allen Gästen für das große Interesse. Gleichzeitig nutzte sie die Gelegenheit und lud bereits zum Weinfest der KLB am Samstag, 19. September 2026 in die Festhalle nach Schwarzenbach ein.
Die Heilige Erstkommunion in Pirk empfingen vergangenen Sonntag 16 Kinder. (Bild: Patrick Thomas)

„Ihr seid meine Freunde“ bei der Erstkommunion in Pirk

Voller Vorfreude und auch ganz schön aufgeregt machten sich 16 Kommunionkinder der Pfarrei Auferstehung Christi Pirk gemeinsam mit ihren Familien auf den Weg zu einem besonderen Tag in ihrem Leben. Traditionell begann die Feier mit dem Kirchenzug von der Marienkirche zur Pfarrkirche, angeführt von Pfarrer Thomas Stohldreier und den Ministranten. Unter dem Motto „Ihr seid meine Freunde“ stand die Freundschaft mit Jesus im Mittelpunkt des festlichen Gottesdienstes. Gemeinsam mit der pastoralen Mitarbeiterin Julia Plödt hatten sich die Kinder über viele Monate hinweg auf ihre Erstkommunion vorbereitet. Unterstützt wurden sie dabei von ihren engagierten Tischmüttern Judith Lang, Sandra Zenk, Sonja Kastner, Gina Wasel, Simone Graef, Tamara Biller, Magdalena Frank und Anna-Maria Kraus. Für eine besonders feierliche Atmosphäre sorgte erneut die Musikgruppe „GloryUs“. Mit modernen Liedern und viel Gefühl verliehen die Musiker dem Gottesdienst eine besondere Tiefe und begeisterten die zahlreichen Gottesdienstbesucher. In Texten, Fürbitten und einem Anspiel beschäftigten sich die Kinder mit der Symbolik von Sonne und Licht. Sie verstanden sich dabei als „Sonnenstrahlen Christi“, die Hoffnung und Wärme in die Welt tragen möchten. Besonders bewegend waren die Erneuerung des Taufversprechens und die Segnung der Kommunionkerzen. Traditionell entzündete die Klassenleiterin der 3. Jahrgangsstufe, Gabi Lang, die Kerzen der Kinder, bevor diese erstmals zum Tisch des Herrn schritten, um die Heilige Kommunion zu empfangen. Am Abend kamen die Familien nochmals zur Dankandacht in der Marienkirche zusammen. Gemeinsam mit Sarah Ernstberger (Gesang), Paula Schieder (Klarinette) und Kerstin Kiener am E-Klavier gestalteten die Kommunionkinder die Andacht gestalteten die Kommunionkinder die Andacht musikalisch mit viel Herzblut mit. Am anderen Tag ging es dann auf einen spannenden Ausflug zur Teufelshöhle nach Pottenstein.
Einen gemeinsamen Gottesdienst feierten die Jubelkonfirmandinnen und Jubelkonfirmanden mit den „Grünen” Konfirmanden in der Friedenskirche Groschlattengrün: 70 Jahre und Gnadenkonfirmation, 65 Jahre und Eiserne Konfirmation, 60 Jahre und Diamantene, 50 Jahre und Goldene und 25 Jahre Silberne Konfirmation. (Bild: Isgard Forschepiepe)

Zwölf Jubelkonfirmandinnen und Konfirmanden in Groschlattengrün

Mit einem feierlichen Einzug in die Friedenskirche in Groschlattengrün begann der Gottesdienst zur Jubelkonfirmation. Pfarrer Dr. Silfredo Dalferth begrüßte die Jubilarinnen und Jubilare der Gnadenen, Eisernen, Diamantenen, Goldenen, Silbernen Konfirmation. Begleitet wurde diese von Grünen Konfirmandinnen und Konfirmanden und Vertretern des Kirchenvorstandes. In seiner Predigt betonte Pfarrer Dr. Silfredo Dalferth, dass man als Mensch kein „Sein” ist sondern dass Menschsein ein „Werden” ist. Pfarrer Dalferth blickte daraufhin auf frühere Konfirmandinnen und Konfirmanden in seiner Tätigkeit als Pfarrer zurück, erzählte vom Wiedersehen mit manchen als Erwachsene und äußerte die Zuversicht, dass junge Menschen durchaus ihren Weg machen. Der Segen Gottes soll dabei stärken. Das Gedächtnis der Konfirmation feierten: 70 Jahre Gnadenkonfirmation: Annemarie Riedl, 65 Jahre Eiserne Konfirmation: Frieda Häcker, nicht auf dem Bild Karl Gadelmeier, 60 Jahre Diamantene Konfirmation: Inge Landgraf, Ernst Neumann, Friedrich Nothaft, nicht auf dem Bild Jutta Flick, 50 Jahre Goldenen Konfirmation: Günter Braun, Beate Hilpert, Ingrid Köstler (Pechbrunn), Delef Syring. 25 Jahre Silberne Konfirmation: Kathrin Koller, Christine Kuchta, Ingeborg Rögner. Mit der Überreichung einer Urkunde und der Verlesung der jeweiligen Konfirmationssprüche wurde an das damalige Ereignis erinnert. Die Grünen Konfirmanden von 2026 wurden von Moritz Schübel, Sebastian Röber und Natalie Dehmel vertreten. An dieser Stelle wurde auch der Verstorbenen Jubilare gedacht. Nach dem Gottesdienst nahmen die Jubelkonfirmandinnen und -Konfirmanden noch die Glückwünsche der Gemeinde entgegen und trafen sich für ein gemeinsames Foto auf dem Kirchplatz.
22 Mädchen und Jungen gingen in Mantel zum Ersten Mal zum Tisch des Herrn (Bild: Priska Hofmann)

Erstkommunion in Mantel

Am Sonntag, 17. Mai, feierte die katholische Pfarrgemeinde in Mantel mit 22 Kindern ihre Erste Heilige Kommunion. Unter Glockengeläut und Orgelklängen zogen Liv, Luis, Anna, Elisa, Vincent, Katharina, Luisa, Simon, Anni, Selina, Luca, Lea, Jonas, Julius, Levi, Karolina, Emily, Lena, Maria, Max, Max, Michaela mit Pfarrer Thomas Kohlhepp in die vollbesetzte Pfarrkirche ein. „Wir feiern ein Fest, ein Mitmachfest, ein Hoffnungsfest, ein Glaubensfest“, so der Geistliche. Musikalisch begleiteten die Kolping Singers unter der Leitung von Gisela Reil und an der Orgel Johannes Grill den Gottesdienst. Die Kommunionkinder selbst begrüßten die Feiergemeinde und übernahmen Kyrie, Evangelium, Fürbitten und brachten die Gaben zum Altar. Pfarrer Kohlhepp betonte in seiner Predigt die Bedeutung dieses Tages und verdeutlichte gemäß dem Leitfaden „Ihr seid meine Freunde“ in unterschiedlichen Beispielen den Beginn einer tiefen Freundschaft mit Jesus. Er zitierte Niko Kovac, der in seinem Podcast über seine prägende Kindheit, seinen Glauben als Katholik und auch mit dem Umgang im Glauben spricht. So sieht der Geistliche auch viele Verbindungen zum Alltag und Glauben. „Ihr seid meine Freunde!“, Jesus lädt dazu ein, Freundschaft wächst, reift, echte Freundschaft besteht immer, genauso die Freundschaft zu Jesus. Pfarrer Kohlhepp ist sich sicher, dass man als Gläubiger manches nicht verstehen muss, sondern einfach nur glauben soll. Jesus will Gemeinschaft mit uns, er will Freund sein. Nach dem Mottolied, das die 22 Kinder stimmgewaltig sangen, wurden nach der Tauferneuerung die mitgebrachten Kommunionkerzen entzündet. Jedes Kommunionkind empfing im Verlauf der heiligen Messe einzeln nacheinander die Heilige Erstkommunion. Der Dank am Ende durch Pfarrer Kohlhepp galt den Verantwortlichen Johanna Meier, Beate Suttner und Lydia Hofmann sowie Anja Fröhlich, die heute nicht dabei sein konnte. Ein Vergelt’s Gott den vielen Helfern im Hintergrund durch den Geistlichen mit Segnung der Andachtsgegenstände und dem feierlichen Segen endete der Gottesdienst mit dem Lied „Großer Gott“.
Reisegruppe vor dem Schornsteinfegermuseum,Lago Maggiore und Kathedrale (Bild: Martin Krös)

Eine besonders erlebnisreiche Reise geht zu Ende

Ein vollbesetzter Bus machte sich auf die Reise an den Lago Maggiore mit dem VdK-Ortsverband Pfreimd. Die 1. Vorsitzende konnte nicht teilnehmen und übergab die Führung und Betreuung dem Ehepaar Liedtke, mit Unterstützung von Frau Kuppich, Frau Lottner und Herr Wagner. Auf der Hinfahrt wurden die Gäste ausreichend mit Leberkäs vom Stück und Semmel sowie Kaffee verwöhnt. Die Anreise war problemlos und ohne Stau, so dass das Hotel Villa Rosy in Premeno am Nachmittag erreicht wurde, wo alle sehr herzlich begrüßt wurden. Am nächsten Tag fuhren sie mit dem Bus nach Pettenasco, weiter mit dem Schiff zur Isola di San Giulio und wieder zurück nach Premeno. Weiter ging es mit dem Bus nach Arona, eine schöne Stadt am Südufer des Lago Maggiore, Spaziergang zur Piazza del Popolo. Mit sehr schönen Eindrücken ging es zurück zum Hotel zum gemeinsamen Abendessen, später mit fantastischen musikalischen Einlagen des Hotelbesitzers. Nächster Tag: Fahrt nach Casale Monferrato. Die Stadt ist reich an kulturellen Besonderheiten, hervorzuheben ist die Kathedrale aus dem Jahr 742. Am Nachmittag folgte die Besichtigung einer Reismühle. Nächster Tag ging es nach Baveno. Nachmittags Einschiffung mit Privatbooten für eine Panorama-Tour des Borromäischen Golfs: Isola Bella mit ihrem eindrucksvollen Garten und dem Castello Borromeo, Isola dei Pescatori, das romantische Fischerdorf. Auch am Abend wieder mit geselliger Unterhaltung – unvergesslich. Nächster Tag: Vigezzo-Tal, Schornsteinfegermuseum, sehr interessant, anschließend mit der Centovalli-Bahn nach Santa Maria Maggiore; zu den Sehenswürdigkeiten gehört die Pfarrkirche Santa Maria Assunta im wunderschönen Dorf. Danach ging es zum Restaurant La Peschiera für eine Jause mit Musik und typischem Imbiss-Teller. Auch dieser Tag war sehr erlebnisreich. Etwas traurig, aber mit vielen Eindrücken und Erlebnissen, machte man sich auf die Heimreise mit einem weinenden Auge. Abendessen war in Walba, überrascht und begrüßt wurde die Reisegruppe von der 1. Vorsitzenden Gerdi Gradl – das war eine gelungene Überraschung, die Freude war groß. Freundschaften wurden geschlossen, man freute sich schon auf die nächste Reise. Ein großes Danke an unseren Busfahrer „Martin“.
Abschließend stellte sich Pfarrer Klösel und Gemeindereferent Eckert mit den Ministranten/innen und den Kommunionkinder einem Erinnerungsfoto. (Bild: Karl Ziegler)

Erstkommunion in Eslarn – „Ihr seid meine Freunde“

Die Pfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“ wurde am Sonntag zum Mittelpunkt eines unvergesslichen Festtages für 20 Kinder und ihre Familien. Die feierliche Erstkommunion zählt neben Taufe und Firmung zu den wichtigsten Einführungssakramenten der katholischen Kirche und markiert einen bedeutenden Schritt auf dem persönlichen Glaubensweg. Für die acht Mädchen und zwölf Jungen aus der Marktgemeinde war dieser Tag weit mehr als ein kirchliches Fest – er war ein einmaliges Erlebnis voller Freude, Gemeinschaft und tief bewegender Augenblicke. Bei herrlichem Frühlingswetter versammelten sich die Erstkommunionkinder vormittags zunächst vor der Schule, wo von Schul- und Klassenleiterin Katharina Merther einige Erinnerungsfotos von den festlich gekleideten Kindern aufgenommen wurden. In ihren weißen Gewändern, die Reinheit, Hoffnung und den Neubeginn im Glauben symbolisieren, strahlten die Drittklässler voller Erwartung und Freude. Gemeinsam mit ihren Eltern, Großeltern, Geschwistern und Angehörigen zogen sie anschließend feierlich zur Kirche. Begleitet wurde der Kirchenzug von den Klängen der Blaskapelle „Werkstattmusikanten“, deren festliche Musik den besonderen Charakter dieses Tages eindrucksvoll unterstrich. Begleitet wurde die Prozession von Pfarrer Udo Klösel und Gemeindereferent Benedikt Eckert, die die Kinder gemeinsam mit Klassenleiterin Katharina Merther in den vergangenen Monaten intensiv auf die Heilige Kommunion vorbereitet hatten. Beim Betreten der festlich geschmückten und voll besetzten Kirche wurde sofort spürbar, welch bedeutender Tag hier gefeiert wurde. Eine liebevoll gestaltete Bildercollage mit der Jesusdarstellung und Fotos der Kommunionkinder im warmen Schein der Kerzenlichter erinnerte am Altar an den einzigartigen Anlass. Die brennende Osterkerze und die flackernden Kommunionkerzen sorgten zusätzlich für eine feierliche und würdevolle Atmosphäre, die viele Gottesdienstbesucher tief berührte. Den festlichen Gottesdienst zelebrierte Pfarrer Klösel gemeinsam mit Gemeindereferent Eckert. Der Kirchenchor unter der Leitung von Organistin Martina Brenner eröffnete die Feier mit dem Lied „Jesus, du segnest uns, wir deine Kinder sind da“ und verlieh dem Gottesdienst einen besonders feierlichen Rahmen. In seiner Ansprache sprach der Pfarrer von einem ganz besonderen Tag, an dem nicht nur die Kinder, sondern die gesamte Pfarrgemeinde miteinander verbunden seien. Die Erstkommunion erinnere an die bleibende Gemeinschaft mit Gott. Unter dem Leitgedanken „Ihr seid meine Freunde“ stellte der Gottesdienst die Nähe Jesu zu den Menschen in den Mittelpunkt. Diese Worte seien weit mehr als ein Ausdruck von Zuneigung, sie laden zu Vertrauen, Glauben und Gemeinschaft ein. Die Eucharistie, so der Geistliche, sei Zeichen des Glaubens und Ausdruck der Gegenwart Jesu Christi in Brot und Wein. Mit Fürbitten, Gebeten und Liedern gestalteten die Kinder den Gottesdienst aktiv und eindrucksvoll mit. Der Chor sang unter anderem das bewegende Lied „Mögen Engel dich begleiten“ und feierlich erklang das Dankgebet der Kinder: „O mein Heiland, großer König, Du bist bei mir eingekehrt, freudig trag’ ich Dich im Herzen, dem die ganze Welt gehört.“ Nach der Erneuerung des Taufgelöbnisses kam schließlich der Höhepunkt des Gottesdienstes: Zum ersten Mal empfingen die Mädchen und Jungen die Heilige Kommunion. In stiller Ehrfurcht und großer Freude versammelten sich die Kinder um den Altar und erlebten damit einen der bedeutendsten Augenblicke ihres jungen Lebens. Zum Abschluss der festlichen Feier erklang gemeinsam mit Chor und Gottesdienstbesuchern das Lied „Großer Gott, wir loben dich“. Die Stimmen der Glaubensgemeinschaft erfüllten die Kirche und verliehen dem Gottesdienst einen würdigen und zugleich freudigen Ausklang. Pfarrer Klösel dankte am Ende allen Mitwirkenden, den Eltern, Lehrkräften, Chor, Ministranten und zahlreichen Helfern für die liebevolle Vorbereitung und die feierliche Gestaltung dieses besonderen Tages. Für die Erstkommunionkinder und Eltern wird diese Feier als ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis in Erinnerung bleiben – als Tag der Gemeinschaft, des Glaubens und der Freude.
Begleitet von strahlendem Sonnenschein marschierten die Erstkommunionkinder mit Pfarrer Albert Hölzl in die Pfarrkirche St. Vitus ein. (Bild: Nikolaus Scherr)

Erstkommunion in Tiefenbach

Begleitet von herrlichem Sonnenschein zogen 14 Erstkommunionkinder mit Pfarrer Albert Hölzl in die Pfarrkirche St. Vitus in Tiefenbach ein. Im Gotteshaus stimmte bereits der Kirchenchor Tiefenbach, begleitet von Organist Stefan Ditz, das Lied „Beginne all meine Tage“ an. Pfarrer Hölzl begrüßte alle Eltern, Großeltern, Paten und besonders die Kommunionkinder, die im Altarraum im Halbkreis Platz genommen hatten. Mit dem Motto der Erstkommunion „Hand in Hand mit Gott“ reicht uns Gott seine Hand, so Hölzl weiter, und dies ganz besonders heute den neuen 14 Kommunionkindern. Die zehn Buben und vier Mädchen trugen auch die Kyrie-Rufe vor, in denen es hieß: „Herr Jesus Christus, du schenkst uns dich heute zum ersten Mal!“ Die folgende Lesung aus dem Buch Jesaja trug Schulleiterin Waltraud Eichstetter vor. In seiner Predigt griff Pfarrer Hölzl das Thema der Erstkommunion auf mit dem Vergleich: Wenn sich zwei Menschen treffen, dann reichen sie sich die Hand. Es ist ein Zeichen von Vertrauen und Nähe, denn wir Menschen brauchen dieses Gefühl von Verbundenheit. Gottes Hand spüren wir zwar nicht, meinte Hölzl dazu, und wir können sie nicht sehen, aber er ist da und nimmt uns an der Hand. Jesus ist das Licht der Welt, und mit dem Spruch: „Empfange das Licht Jesu Christi und trag es hinaus in die Welt!“ übergab der Geistliche jedem Kommunionkind die brennende Kerze. Beim folgenden Glaubensbekenntnis fragte Hölzl die Kinder am Ende des Textes: „Willst du es versuchen?“ „Ja, ich will es“, war die klare Antwort von allen 14 Kommunionkindern. In die Fürbitten waren nicht nur alle Kommunionkinder, sondern auch drei Mütter eingebunden, und sie beteten: „Guter Gott, wir bitten dich für unsere Familien!“ Sehr melodisch war auch das folgende Lied „Dieses Leben haben“, begleitet von Viola Scherr mit der Querflöte. Am Ende der Gabenbereitung meinte Hölzl: „Das wichtigste Geschenk heute ist nicht in buntes Papier eingepackt, und es kommt nicht von den Eltern, Großeltern oder Paten. Es ist dieses kleine Stück Brot, in dem sich Jesus uns selbst zum Geschenk macht.“ Mit dem Ausspruch „Heute empfängst du das erste Mal den Leib Christi“ überreichte der Priester jedem Kommunionkind die konsekrierte Hostie. Die persönlichen Dankesworte kamen wieder von den Kommunionkindern, und Pfarrer Albert Hölzl dankte vor dem Schlusssegen allen Mitwirkenden an diesem feierlichen Gottesdienst. Vergelt’s Gott für alles!
Das Gastzimmer im Gasthof „Rotes Ross” war fast zu klein für die vielen Besucher.  (Bild: Gerd Neumann)

Jahreshauptversammlung sehr gut besucht!

Die Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Erbendorf e.V. war sehr gut besucht. Mit über 50 Mitgliedern war sie die bestbesuchte in den letzten Jahren. Dies ist nicht nur dem enormen Mitgliederzuwachs geschuldet, auch die Aktivitäten und die Öffentlichkeitsarbeit machen den Verein für die Mitglieder interessant. Vorsitzende Lucia Heindl freute sich über den guten Besuch und leitete nach dem Totengedenken zu den Berichten über. Den Tätigkeitsbericht der Vorstandschaft übernahm Schriftführer Gerd Neumann. In einer Diashow ließ er nochmals das vergangene Jahr Revue passieren. Elisabeth Ockl konnte von einer sehr guten Kassenlage berichten. Die hohen Ausgaben im vergangenen Jahr bedingt durch die Schaffung des Vereinsgeländes konnten dank hoher Spenden finanziert werden. Die Kassenprüferin bestätigte eine einwandfreie Kassenführung, sodass die Vorstandschaft einstimmig entlastet wurde. Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die Ehrung langjähriger Mitglieder durch die Kreisfachberaterin Manuela Pappenberger. Für ihre langjährige Treue und ihr Engagement im Verein wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft Therese Wenzel und Elisabeth Dötterl für 50 Jahre ausgezeichnet. Lucia Heindl informierte anschließend über die weiteren Termine des Ortsverbandes die auch immer in der Tagespresse veröffentlicht werden. Sie ging auch noch auf die neueste Errungenschaft ein, einen Backofen, der am Mittwoch, 6. Mai im Vereinsgelände angeliefert wurde. Die Anschaffung des Ofens wurde größtenteils durch eine finanzielle Zuwendung der Steinwald-Allianz  und Spenden der örtlichen Banken ermöglicht. In diesem Zusammenhang bedankte sich Lucia Heindl bei allen Verantwortlichen für die großzügige Unterstützung. Interessant war für die Anwesenden der derzeitige Mitgliederstand. Dieser hat sich mit aktuell 180 Mitgliedern gegenüber 2025 um 47 Mitglieder erhöht. Der harmonische Abend ging mit der obligatorischen Blumenverlosung zu Ende. 
Der Förder- und Trägerverein betreibt die Umweltstation GEO-Zentrum an der KTB. (Bild: Frank Dr. Holzförster)

GEO-Zentrum an der KTB blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück

„2025 war ein Jahr, in dem wir uns weiter stabilisiert haben,“ so konnte der Vorsitzende des Förder- und Trägervereins des GEO-Zentrums an der KTB, Landtagsabgeordneter Dr. Stephan Oetzinger berichten. So sei die Zahl der Besucherinnen und Besucher im abgelaufenen Jahr leicht auf 18.340 angestiegen, wobei ein überwiegender Zuwachs bei Kindern und Jugendlichen erfolgte. Die Schatzmeisterin des Vereins, Christina von Seckendorff, berichtete über ein wirtschaftlich stabiles Jahr für den Verein und richtete in der Rolle der Vorsitzenden der Stiftung GEO-Zentrum an der KTB nochmals den Fokus auf den 2025 erfolgten Neubau des Erdbodenhauses. „Der Abschluss der Baumaßnahme kann bereits in wenigen Tagen mit der Eröffnung begangen werden,“ freute sich von Seckendorff. Damit erhalte das GEO-Zentrum neben dem bisher schon breiten Angebot mit Schülerlabor, drei Ausstellungen zum System Erde, der Geschichte der KTB und den heimischen Rohstoffen, dem Bohrturm und dem Bohrkernarchiv ein weiteres Highlight. Dr. Frank Holzförster, der Wissenschaftliche Leiter der Einrichtung, berichtete von einer Vielzahl von Tagungen und Veranstaltungen, welche im GEO-Zentrum durchgeführt wurden bzw. an denen das GEO-Zentrum teilgenommen hatte. „Gerade unsere Position in der geowissenschaftlichen Umweltbildung war auch 2025 ein starker Pluspunkt. Ab 2026 werden wir unser Angebot noch um Themen zum Boden im Erdbodenhaus erweitern können,“ blickte Dr. Holzförster in die Zukunft. Seitens der anwesenden Vertreter der Kommunalpolitik dankten Landrat Hubert Schicker für den Landkreis Tirschenreuth sowie Bürgermeister Karlheinz Budnik für die wertvolle Arbeit, welche im GEO-Zentrum geleistet wird.
Vorstand Johannes Käs (Dritter von rechts) ehrt langjährige Mitglieder der Siedlergemeinschaft und ehrt langjährige Mitglieder des Ausschusses und der Vorstandschaft. (Bild: Gisela Schulze)

Jahreshauptversammlung Siedlergemeinschaft Luhe

Am Sonntag, den 19.04.26, fand die diesjährige JHV der Siedlergemeinschaft Luhe e.V. im Schützenheim in Luhe statt, zu der sich 23 Mitglieder zu Kaffee und Kuchen eingefunden hatten. Neben den Mitgliedern begrüßte der 1. Vorsitzende Johannes Käs auch den stellver. Bezirksvorsitzenden des Verbandes Wohneigentum Helmut Grünbauer und 2. Bürgermeisterin Siegried Ziegler als Vertretung der Marktgemeinde. Helmut Grünbauer erläuterte die Verwendung der Mitgliedsbeiträge und Neuerungen des Verbandes. Siegried Ziegler überbrachte die Grußworte der Gemeinde und informierte über anstehende Projekte im Gemeindegebiet. Sie würdigte auch die Arbeit der Siedlergemeinschaft für die Allgemeinheit und den sehr guten Zustand des Kinderspielplatzes. Die Schriftführerin Gisela Schulze berichtete über die zahlreichen Aktivitäten der Siedlergemeinschaft, wie Pflege des Kinderspielplatzes, Siedlerfest, Ferienaktion „Schifferl fahren“, Christbaumverkauf, Marktweihnacht und vieles mehr. Danach folgte der Bericht der Kassiererin Corinna Hartich. Die anwesenden Mitglieder konnten sich von der einwandfrei geführten Kasse überzeugen. Als Nächstes stellte Vorsitzender Käs das Programm vor, das sich die Siedler für nächstes Jahr vorgenommen haben. Das Bodentrampolin muss ausgetauscht werden, eine überdachte Sitzgelegenheit soll für den Spielplatz erworben werden, auch der Siedlerbrunnen am Forst soll eine Bepflanzung erhalten. Er informierte über die notwendige Beitragserhöhung der Altmitglieder auf 15,50 Euro im Jahr, zu der in der JHV ein Beschluss gefasst wurde. Am Schluss seines Berichtes bedankte sich der Vorsitzende beim gesamten Ausschuss für die gute Zusammenarbeit und ehrte anschließend treue Mitglieder mit einer Urkunde und Ehrenzeichen. Für 10 Jahre Mitgliedschaft wurden Guber Philipp, Kick Sieglinde, Schulze Marco, Schwarz Siegfried, Thaler Helmut und Tretter Stefan geehrt. Für 20 Jahre Mitgliedschaft wurden Friedl Sylvia und Hammer Gabi geehrt. Für 30 Jahre Mitgliedschaft wurden Lindner Hermine, Siegmund Dieter, Häring Maria und Birner Dieter geehrt. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Hierold Gerhard und Schimetscheck Werner geehrt. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden Braun Anni, Kammerer Olga und Schmerber Elisabeth geehrt. Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurde Weiß Karl geehrt. Das bronzene Ehrenzeichen für 10 Jahre Ausschussmitglied erhielten Wildbrett Josef und Guber Philipp. Das silberne Ehrenzeichen für 10 Jahre Vorstandschaft erhielt Argauer Bernhard. Zum Abschluss bedankte sich Käs bei der Schützengilde für die gute Bewirtung und bei den Kuchenbäckern für die leckeren Kuchen. Er appellierte an die Mitglieder zur Mitarbeit und zum Einbringen von neuen Ideen.
Vin rechts nach links: Rektorin Katja Meidenbauer, Lehrerin Sabrina Oppitz und Lehrer Stefan Schmidbauer feierten zusammen mit den Kindern. <br> (Bild: Andrea Rätzel)

26 Jugendliche feiern in Waldau Erstkommunion

In der bis auf den letzten Platz ge- und überfüllten Kirche in Waldau feierten am Sonntag 26 Kinder der Pfarreiengemeinschaft Vohenstrauß-Tännesberg ihre Erstkommunion. Unter dem Leitwort „Du bist ein Ton in Gottes Melodie“ stand ein sehr festlicher und zugleich sehr persönlicher Gottesdienst, den Dekan Alexander Hösl zelebrierte. Schon beim feierlichen Einzug mit Orgel und Streichern wurde deutlich, welch besonderer Tag für die Familien, Paten und die ganze Pfarrgemeinde angebrochen war. Die Kommunionkinder gestalteten den Gottesdienst aktiv mit und brachten ihre Gedanken, Gebete und Texte selbst vor. In ihrer Begrüßung erinnerten die Kinder daran, dass jeder Mensch einzigartig sei und wie ein einzelner Ton zu Gottes großer Melodie gehöre. Dieses Bild zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Feier. Immer wieder wurde deutlich gemacht: Erst im Miteinander entsteht etwas Schönes und Tragendes. Musikalisch wurde der Gottesdienst von der Böhmischbrucker Schola sowie verschiedenen Instrumentalisten unter der Leitung von Florian Eckl gestaltet. Die Musik war stellenweise sehr schwungvoll, sodass die Besucher zum aktiven Mitmachen animiert wurden. In den Kyrie-Rufen, Lesungen und einem eindrucksvollen Sprechspiel brachten die Kinder ihre Gedanken über Gemeinschaft, Freundschaft, Glauben und Zusammenhalt zum Ausdruck. Sie erinnerten daran, dass auch leise und unscheinbare „Töne“ wichtig seien und Gott jeden Menschen liebe und begleite. In seiner Predigt griff Dekan Alexander Hösl das Leitwort auf und verglich den Glauben mit einem Grundton, der dem Leben Halt gebe. Gerade in einer lauten und oft unsicheren Welt brauche es Orientierung, Vertrauen und Menschen, die Gottes Liebe weitertragen. Mit besonderen Worten wandte er sich auch an die Eltern und erinnerte daran, dass die Begleitung im Glauben mit der Erstkommunion nicht ende. Kinder bräuchten Vorbilder, die ihnen zeigen, dass Glaube im Alltag tragen könne. Ein Höhepunkt der Feier war die Erneuerung des Taufversprechens, bevor die Kinder schließlich erstmals die heilige Kommunion empfingen. Beim Schlusssegen wurde noch einmal deutlich, worum es an diesem Tag ging: Jeder Mensch ist wichtig und gehört zu Gottes Melodie. Mit dem feierlichen „Te Deum“ und dem Gruppenfoto endete ein bewegender Gottesdienst, der vielen Gläubigen noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.
Nicht nur rund um den Gedenkstein in Köllergrün sondern auch an der vorbeiführenden Straße hatten sich viele Gottesdienstbesucher eingefunden. (Bild: Hermann Müller)

Beeindruckender Gottesdienst im grünen Dom der Köllergrün

Bei besten Wetterverhältnissen mit etwas frischen Temperaturen aber ohne Mückenplage feierten zahlreiche Gläubige am vergangenen Samstag das seit 1974 traditionelle Köllergrünfest an der Waldsassener Gründungsstätte. Angeführt von Stadtpfarrer Dr. Thomas Vogl mit den Ministranten und der Münchenreuther Bauernkapelle marschierten die Freiwillige Feuerwehr Münchenreuth und Vertreter des Gerwig-Kreises von der Gaststätte Panzen zur Köllergrün. Dort wartete schon der ehemalige Stadtpfarrer und Prälat Michael Fuchs aus Regensburg mit Äbtissin Laetitia Fech und den Schwestern des Konvents. Gerwig-Kreis-Vorsitzender Michael Fortelny begrüßte Fuchs als Zelebranten des Gottesdienstes und die zahlreichen Besucher. Sein besonderer Dank galt dem bewährten Organisator der Veranstaltung, Andreas Grillmeier, sowie dem BRK, der Feuerwehr und den Bediensteten des Städtischen Bauhofs für die Unterstützung. Neben zweitem Bürgermeister Markus Scharnagl und einigen Mitgliedern des Stadtrats nahm auch der neue Landrat Hubert Schicker als aktives Mitglied der Bauernkapelle teil. Fortelny wies darauf hin, dass es der Erzählung nach nächstes Jahr 900 Jahre werden, seit sich 1127 an der Köllergrün Mönche niedergelassen haben, um dann 1133 das erste Kloster Waldsassen zu gründen. Zusammen mit Dr. Vogl feierte dann Prälat Fuchs einen feierlichen Gottesdienst im „Grünen Dom der Köllergrün“. Beeindruckt von der Vielzahl der Gottesdienstbesucher sei die Feier auch für ihn ein Heimkommen zu den Wurzeln. Musikalisch gestalteten der Männergesangverein Waldsassen und die Münchenreuther Bauernkapelle die Messfeier in bewährter Weise. Unter dem Leitsatz „Gott ist noch nicht fertig“ ging Fuchs in seiner eindrucksvollen Predigt auch auf die Geschichte der Gründungsstätte und des Klosters ein. Vieles auf der Welt sei noch nicht fertig und gehe immer wieder kaputt, egal ob es sich dabei um die weltpolitischen Zustände oder um persönliche Probleme handle. Friede sei aber immer möglich. Im Anschluss zogen die Teilnehmer zurück zur Ausflugsgaststätte Panzen zum gemütlichen Beisammensein bei den Klängen der Bauernkapelle.
Die Königsproklamation der Naabtalschützen, Von links : Josef Biller, Hans Hermann, Schützenkönig Matthias Zwack, Schützenmeister Karl Eckert, Lena Geitner, Claudia Geitner, Kilian Geitner, Michael Biller, Josef Appl und Ehrenschützenmeister Adolf Praschel. <br> (Bild: Hans Schlosser)

Matthias Zwack regiert nun die Naabtalschützen als neuer Schützenkönig

Welcher oder welche Schütze/in regiert in diesem Jahr als Hoheit die Naabtal-Schützengesellschaft Unterköblitz? Das Geheimnis wurde am Samstagabend im ehemaligen Gasthaus Braun verkündet. Dazu konnte Schützenmeister Karl Eckert zahlreiche Mitglieder sowie auch Ehrenschützenmeister Adolf Praschel mit Ehefrau begrüßen. Die Dankesworte galten besonders Sportleiter Michael Biller und der Familie Braun für die Überlassung der Räumlichkeiten. Sportleiter Biller konnte dann zur Königsproklamation übergehen. Beim Jedermannschießen siegte Josef Biller (61 Punkte), Lena Geitner (61) und Michael Biller (60). Das Glückschießen gewann Hans Hermann mit einem 25-Teiler, Adolf Praschel (31), Michael Biller (32,6). Lena Geitner siegte mit 82,1 Ringen in der Jugendmeisterschaft, gefolgt von Kilian Geitner (71,1) und Quirin Geitner (69,5). Auflagemeister wurde Karl Eckert mit (97,5), Josef Biller (95,7), Josef Appl (93,8). Hans Hermann siegte in der Meisterklasse mit 98,3 Ringen, Matthias Farchmin (93,0), Georg Zwack sen. (89,2). Die Geburtstagsscheibe von Josef Biller sicherte sich Karl Eckert mit einem 87,8-Teiler, sowie er auch den Vereinswanderpokal mit einem 62,4-Teiler gewann. Lena Geitner holte sich den Jugendwanderpokal (412,8) sowie den Wanderpokal von Karl Schwager mit einem 72,1-Teiler. Christa Appl erkämpfte sich den Damenwanderpokal von Christa Praschel mit einem 348,4-Teiler. Der alte Schützenjugendkönig Kilian konnte seinen Titel erfolgreich mit einem 556,6-Teiler verteidigen, ihm zur Seite steht Lena Geitner (993,4) als Jugendritterin. Zur neuen Schützenliesel wurde Claudia Geitner mit einem 249,5-Teiler ernannt. Michael Biller gewann mit einem 194,2-Teiler den Titel des Schützenritters. Und zum ersten Mal in seiner sportlichen Laufbahn wurde mit einem 166,1-Teiler Matthias Zwack zum Schützenkönig der Naabtalschützen gekrönt. Ein festliches „Königsessen“ (Spanferkel-Rollbraten mit Reiberknödel) und Salaten, sowie später Schwarzwälder Kirschtorte und vieles mehr rundeten die Festtafel ab. Der neue Schützenkönig geizte auch nicht mit dem „Königsfreibier“. Also es lohnt sich auf jeden Fall beim nächsten Königsschießen teilzunehmen, denn Geld- und Sachpreise gibt es genügend zu gewinnen.
Zu den Klängen der Nationalhymnen ihrer ausgewählten Länder zogen die Schüler, wie hier Klasse 4 mit Klassenleiter Johannes Sand, von allen Seiten auf den Pausenhof ein. (Bild: Michaela Forster)

Schulfest an der Josef-Faltenbacher-Schule im Zeichen Europas

Mit Musik, Fahnen und viel europäischem Flair feierte die Josef-Faltenbacher-Schule am vergangenen Freitagnachmittag ihr Schulfest unter dem Motto „Europa“. Schüler der Grund- und Mittelschule präsentierten gemeinsam mit ihren Lehrkräften die Vielfalt des Kontinents und luden die zahlreichen Gäste zu einer lebendigen Reise durch Europa ein. Schon der Auftakt setzte einen musikalischen Akzent: Die Bläserklassen eröffneten das Fest mit der Eurovisionshymne. Im Anschluss zogen die Klassen Fähnchen winkend zu den Klängen ihrer jeweiligen Nationalhymnen ein und sorgten damit für ein farbenfrohes Bild auf dem Schulgelände. Rektorin Martina Heidner begrüßte die Gäste und stellte in ihrer Ansprache den Gedanken Europas in den Mittelpunkt. Gemeinschaft, Zusammenhalt und gegenseitiges Verständnis seien gerade in der heutigen Zeit besonders wichtig. Auch Bürgermeister Michael Meiler hob die Bedeutung eines friedlichen Miteinanders in Europa hervor und wünschte allen Beteiligten viel Freude. Für Begeisterung sorgte anschließend eine akrobatische Turnvorführung mit Radschlägen, Spagat und weiteren sportlichen Einlagen, die vom Publikum mit großem Applaus bedacht wurde. Den feierlichen Abschluss der Eröffnung bildete die Europahymne der Bläserklassen. Danach verwandelte sich das Schulgelände in einen bunten europäischen Erlebnisparcours. Die Klassen hatten dazu abwechslungsreiche Länderstationen vorbereitet: In Österreich zum Beispiel wartete ein Kletterparcours mit Sportgeräten in Anlehnung an die Alpen, in Dänemark entstanden bunte Lego-Bauten und in Deutschland wurden Märchen lebendig erzählt. Den Schlusspunkt setzte ein Konzert der Bläserklassen. Von der Bühne aus nahmen die jungen Musiker die Gäste mit auf eine musikalische Reise durch Europa. Dabei erklangen unter anderem „Mamma Mia“ von ABBA, die Titelmusik aus Skyfall sowie weitere bekannte europäische Melodien. Nach der Bayernhymne und dem Deutschlandlied endete ein Fest, das Europa auf vielfältige Weise erlebbar machte.
Sarah Bollmann, Franziska Koch, Rita Härt, Kerstin Lippert, Toni Rupprecht, Bernt Rose, Bernhard Reis, Martin Huber, Berthold Seitz, Florian Hör, Benjamin Schlicht, Sonja Grünauer, Iris Purucker (von links)  (Bild: Benjamin Schlicht)

Junge Leute übernehmen die Führung – Generationswechsel in der Vorstandschaft der Sparte Turnen des TSV

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Sparte Turnen des TSV, am Dienstag, 5. Mai 2026, im Sportheim Kreinzl, stand ein bedeutender Generationswechsel im Mittelpunkt. Spartenleiter Bernt Rose, nach fast 30 Jahren an der Spitze, sowie Kassier Toni Rupprecht, der das Amt des Kassiers fast 40 Jahre innehatte, stellten sich nicht mehr zur Wahl. Mit dem deutlichen Satz „Wir brauchen Verjüngung“ bedankten sie sich für die vergangenen Jahre – eine Zeit geprägt von Zusammenarbeit, teils hitzigen, aber fairen Diskussionen und einem harmonischen Miteinander. Beide prägten die Entwicklung der Sparte über Jahrzehnte hinweg maßgeblich. Besonders hervorgehoben wurde ihr großer Einsatz für den Verein, die Organisation zahlreicher Veranstaltungen sowie der stetige Ausbau der Sparte. Was ursprünglich als „Übergangslösung“ begann, so Rose, erstreckte sich letztendlich über fast drei Jahrzehnte. In seinem letzten Bericht als amtierender Spartenleiter ließ Rose ein erfolgreiches Vereinsjahr 25/26 Revue passieren: Die Sparte Turnen verzeichnet aktuell 712 Mitglieder. Besonders die Turngruppen, Bodystyle & Fitness sowie die Tanzgruppen erfreuen sich hoher Beliebtheit; seit Ostern gibt es eine vierte Tanzgruppe für Kinder von sechs bis acht Jahren. Seit der letzten JHV fanden 27 Veranstaltungen und Wettkämpfe statt. Diese Leistung ist ihm und vor allem dem starken Team zu verdanken: 21 Übungsleiterinnen und Übungsleiter sowie weitere nicht lizenzierte Trainerinnen und Trainer halten den Trainingsbetrieb am Laufen. Auch die Kassen stehen stabil: Die Abrechnungen der Jahre 24/25 sind abgeschlossen, eine saubere Übergabe ist damit möglich. Rupprecht bestätigte dies im Bericht und übergab nach der Wahl symbolisch eine Kasse an seine Nachfolgerin. In den Grußworten dankte TSV-Vorstand Bernhard Reis der bisherigen Führung, auch im Namen seiner Vertreter, die vollzählig vertreten waren, um Rose und Rupprecht auch ihre Wertschätzung zu zeigen, und würdigte deren hervorragende Arbeit in den vergangenen Jahrzehnten. Die Sparte Turnen gelte als Vorzeigesparte, hier werde angepackt, so Reis, und zeichne sich durch starken Zusammenhalt, erfolgreiche Veranstaltungen und kontinuierliches Wachstum aus. Nach lobenden, emotionalen, vor allem aber auch wertschätzenden Worten erfolgte nach der Entlastung die turnusmäßige Neuwahl per Akklamation: Einstimmig wurde eine neue Vorstandschaft gewählt. Die Wahl leitete 1. Vorstand Bernhard Reis. Neuer Spartenleiter ist Florian Hör, unterstützt wird er künftig von Dominik Kunz als stellvertretendem Spartenleiter. Das Amt der Kassiererin übernimmt Kerstin Lippert und neue Jugendleiterin wurde Franziska Koch. Schriftführerin bleibt Sarah Bollmann, die ihr Amt bereits seit vier Jahren ausübt, genauso Sonja Grünauer als Oberturnwartin sowie Rita Härtl als stellvertretende Oberturnwartin, die beide ihr Amt seit 2020 ausüben. Benjamin Schlicht amtiert weiterhin als Homepagebeauftragter sowie für die Pressearbeit. Neu gewählt, ergriff Spartenleiter Florian Hör das Wort – kurz und bündig: „Wir haben nun ein junges und dynamisches Team, ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“ Er dankte Bernt Rose sowie Toni Rupprecht für die geleistete Arbeit und übergab ihnen einen Präsentkorb – dabei vergaß er nicht die starken Frauen hinter ihren Männern und dankte auch den Ehefrauen Aloisia und Christa mit je einem Blumenstrauß für die tatkräftige Unterstützung über viele Jahre hinweg. Nach der Besprechung der sportlichen sowie gesellschaftlichen Termine und abschließenden Worten schloss der „neue“ Spartenleiter die Sitzung.
die neuen Bürgerkönige mit Bürgermeister Roman Berr (von links hinten), seiner Stellvertreterin Lydia Zahner und 2. und 1. Schützenmeister Michael Loos und Hans Roth (Bild: Pauline Regler)

Bürgerregentschaft in der Gemeinde Etzelwang

Eine neue „Bürgerregentschaft” gibt es für die Gemeinde Etzelwang. Der Schützenverein „Silberdistel Neutras” kürt diese jedes Jahr nach dem Gemeinde-Pokal-Schießen. Mit schönen handgemachten Schützenscheiben werden die besten Teiler im Wettbewerb in der jeweiligen Disziplin gekürt. Bürgerregent kann nur werden, wer auch in der Gemeinde Etzelwang wohnt. Mit 1. Bürgermeister Roman Berr und seiner Stellvertreterin Lydia Zahner war auch die „politische Regentschaft” zur Preisverteilung gekommen. Der Bürgermeister ließ es sich nicht nehmen die schönen Scheiben persönlich zu überreichen, auch wernn er es in diesem Jahr nicht geschafft hat selbst teilzunehmen. Im Gegensatz zu seiner Stellvertreterin. Wenn es in diesem Jahr nicht zur Bürgerliesel für Lydia Zahner gereicht hat, so hat sie diesen Titel aber auch schon errungen. Mit dem Lichtgewehr/Schülerklasse siegte Jakob Singer von der FF Schmidstadt und einem 255,9 Teiler. Ihm folgten Helena Schuhmann und Hannes Zäch. Jugendkönig wurde Linus Neumüller ebenfalls von der FF Schmidstadt und einem 534 Teiler. Filipa Heinl und Mara-Sophie folgten ihm. Melanie Schuhmann wurde Bürgerliesel 2026 mit einm 105,1 Teiler und startete für die FF Lehendorf. Ihr folgten Sabrina Pilhofer und Anita Renner. Bei den Herren lagen gleich vier von der FF Lehendorf auf den ersten Plätzen und mit einem sehr guten 26,9 Teiler bekam Florian Hollederer die Scheibe überrecht. Jörg Luber folgte immer noch mit einem sehr guten 99,3 Teiler und Robert Vogel und Dieter Donhauser lagen dicht dahinter. Schützenmeister Hans Roth bedankte sich für die gute Teilnahme am Schießen und für die überaus gute Teilnahme an der Preisverteilung. Fast alle ersten Preisträger waren erschienen.
Stellvertretend für die aktive Helferschhaft, die vom Vorstand ob ihres Fleißes hoch gelobt wird, stellen sich Edith und Bernhard Partsch dem Fotografen.  (Bild: Michael Schubert)

Gemütlichkeit trotz Regen: Gelungene Hüttenkirwa bei Schall`ke 62

Wenn „Schall`ke zur traditionellen Hüttenkirwa lädt, dann lassen sich treue Gäste auch von ungemütlichem Wetter nicht aufhalten. Am „Vatertag“ verwandelte sich das sonst so lauschige Vereinsgelände wieder in einen Festplatz. Obwohl das späte Frühjahr sich nicht von seiner besten Seite zeigte, strömten Besucher bereits vormittags herbei. Einige machten sich ganz traditionell zu Fuß auf den Weg zur Schall´ke Hütte, um die gesellige Atmosphäre zu genießen. Manche Gäste staunten über das gelichtete Waldgelände. Der Winter „sperrte” mit Eis und Schnee den Kempfenhofer Weg. Diese Gelegenheit wurde für notwendige Baumfällarbeiten genutzt. Auf dem Gelände bot das von einem Mitglied zur Verfügung gestellte „Festzelt“ den Gästen optimalen Schutz vor Regen. Für Wohlfühlatmosphäre und heimelige Wärme im Inneren sorgten zwei effiziente Zeltöfen. Sie machten die Behausung zum einem gemütlichen Ort, in dem man gerne auch ein paar Stunden länger verweilte. Dass die Stimmung von Anfang an hervorragend war, lag nicht zuletzt an der perfekten Vorbereitung durch den Verein. Auch kulinarisch blieben keine Wünsche offen, denn die Schall`ke-Griller liefen zu Hochform auf. Der absolute Renner des Tages waren wieder einmal die exquisiten Makrelen vom Grill. Wer es klassisch mochte, griff zu deftigen Bratwürsten, saftigen Steaks und feinem Sauerkraut, dazu resche Semmeln, Spitzeln und frisches Brot. Auch Käseliebhaber kamen voll auf ihre Kosten: Herzhafter Emmentaler rundete das Angebot ab. Die Kaltgetränke wurden vom eingespielten Vereinsteam zügig ausgegeben.Für den süßen Ausgleich war ebenfalls bestens gesorgt. Vereinsmitglieder –meist weiblich- hatten ein beeindruckendes Büfett aus selbstgebackenen Kuchen und Torten auf die Beine gestellt, das reißenden Absatz fand. Am Ende waren sich alle einig: Die Hüttenkirwa von Schall`ke 62 e.V. hat wieder einmal bewiesen, dass man für ein gelungenes Fest kein Kaiserwetter braucht – eine starke Gemeinschaft und gute Organisation reichen völlig aus.
Forstdirektor Gregor Schießl, Bayerische Forstverwaltung Bamberg bei Ausführungen über den derzeitigen und künftigen Bestand des deutschen Wald. (Bild: Hans Rachwalik)

OWV Hauptverein Weiden mit informativer Wanderung am Kulm bei Nabburg

Am 14. Mai findet traditionell seit zehn Jahren deutschlandweit der Tag des Wanderns statt. Dies nutzte der OWV Hauptverein zu einer informativen Wanderveranstaltung am 626 Meter hohen Kulm, sieben Kilometer westlich von der Stadt Nabburg. Unter dem Motto „Wald und Waldbewirtschaftung im Wandel“ führte Ursa Versch, Hauptwanderwartin des OWV Weiden 18 Vereinsmitglieder aus den verschiedensten Zweigvereinen durch das geschlossene Waldgebiet um den Kulm. Als Referent konnte dazu Gregor Schießl, Forstdirektor bei der Bayerischen Forstverwaltung in Bamberg gewonnen werden. Dieser stellte auf verschiedenen Stationen und Beispielen das sensible Ökosystem des deutschen Waldes dar. Auch zeigte er auf, wie unser Wald durch veränderte klimatische Verhältnisse und Verbreitung von Schädlingen, wie zum Beispiel des Borkenkäfers immer mehr in Bedrängnis kommt. Zudem sagte Gregor Schießl klar voraus, wie unser Wald in Zukunft aussehen wird. Sollte dem raschen Klimawandel kein Einhalt geboten werden, verschwinden heimische Baumarten und Waldbestände innerhalb der nächsten 50 Jahre aus unserer gewohnten Natur. Auch berichtete Gregor Schießl von Versuchen, Baumarten, die den veränderten Klimaverhältnissen trotzen und sich anpassen in unsere Region anzupflanzen. Insgesamt machten vor allem die Einschätzungen und Aussagen zum herrschenden Klimawandel und deren Folgen die OWV-Mitglieder vor Ort sehr betroffen. Ein Jeder muss ab sofort seinen Beitrag dazu leisten, dass auch künftige Generationen den Wald in seiner Vielfalt und Schönheit nutzen und erleben kann. Abgeschlossen wurde die Veranstaltung des OWV Hauptverein Weiden bei einem Abendessen im Gasthaus Zum Kulm.
Der Duft von frisch gebackenem Brot zog durch Wutschdorf, das freute viele Gäste aus Nah und Fern. (Bild: Ina Piehler)

Backofenfest in der Molzmühle wieder eine rundum gelungene Sache

Am Feiertag Christi Himmelfahrt hat der Heimat- und Kulturverein (HKV) Freudenberg wieder sein Backofenfest gefeiert. Schon am frühen Morgen schürte das Helferteam des HKV den Backofen im historischen Molzmühl-Anwesen in Wutschdorf an. Um 9 Uhr schossen Martin Wiederer und Sebastian Schwarz die ersten 50 Teiglinge ein. Dieser Vorgang wiederholte sich gegen 11 und gegen 14 Uhr, so dass der Backofen den ganzen Tag über in Betrieb war. Immer, wenn die frischen Brote aus dem Ofen geholt worden sind, nutzten die Helfer die Restwärme, um noch Zwiebelkuchen zu backen. Heuer spielte das Wetter nicht ganz so mit, es war relativ kühl und regnete mehrmals zwischendurch. Daher suchten sich viele Gäste in den Innenräumen der Mühle Platz. Dort wurde es Stunde für Stunde gemütlicher, auch weil Gerhard „Bifi” Köbler zusammen mit etlichen anderen Musikanten aus dem Dorf und der Umgebung Musik machte. Jung und Alt kam da zusammen, um gemeinsam zu singen. Im Hintergrund trugen viele Mitglieder des Vereins zum Gelingen bei, insbesondere die Mädchen aus der Garde. Die Frauen Union Freudenberg wartete mit einem reich bestückten Kuchenbuffet auf. Schön war auch, dass viele andere Vereine ihre Verbundenheit zum Ausdruck brachten, von der KLJB über die Kirwaburschen, die Bauernbühne bis hin zum Lintacher Dorf- und Kulturverein. Besonderer Dank gilt der Bäckerei Ries, den Nachbarn der Molzmühle für das entgegengebrachte Wohlwollen und dem Eigentümer des Anwesens, Martin Nagler, für die Unterstützung.
Leider konnten nicht alle Jubilare anwesend sein. Das Bild zeigt von links: Irmgard Gläßl, Bürgermeister Stephan Schübel, Brigitte Nothaft, Kathrin Ott mit Frieda Vogelhuber und Doris Reiß  (Bild: Michael Habedank)

Generalversammlung des TSV Pechbrunn - Groschlattengrün e.V.

Am Freitag, 08.05.2026 fand die Generalversammlung des TSV Pechbrunn-Groschlattengrün e.V. im Sportheim des SV Pechbrunn statt. Die Vorsitzende Doris Reiß, die Oberturnwartin Uta Habedank, der Wanderwart Michael Habedank und die Kassiererin Regina Schraml berichteten über die verschiedenen Aktivitäten aus dem vergangenen Jahr, sowie die finanzielle Lage. Da gab es das Kinderturnabzeichen „Löwenstark”, die Abnahme des Sportabzeichens, verschiedene Wanderungen, Weihnachtsmarkt, Kinderfasching, Wettkämpfe, Teilnahme am Deutschen Turnfest in Leipzig und natürlich das Schauturnen in der Turnhalle vor Ort. Alles nur möglich, mit einem eingespielten Team! Selbstverständlich wurden auch langjährige Mitglieder geehrt. Doris Reiß überreichte den anwesenden Jubilaren jeweils eine Urkunde und einen Präsentkorb. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Laura Berger, Simon Heinrich und Anna Wendt geehrt. Für 40 Jahre Vereinsstreue bedankt sich der TSV bei Andreas Söllner, Bettina Schneider, Kathrin Ott, Brigitte Nothaft, Edith Melzner und Irmgard Gläßl. Eine Ehrung für 70 Jahre Mitgliedschaft erhielten Matthias Rößler und Sigrid Knopf. Im Anschluss wurden von den zahlreich erschienenen Mitgliedern die Jugendwarte Rica Zitzlmann, Antonia Köllner und Magdalena Grundl neu gewählt. Beim anschließenden vergnüglichen Beisammensein gab es noch eine Bildpräsentation der verschiedensten sportlichen Ereignisse aus dem vergangenen Turnerjahr.
Die Eltern stellen den Maibaum mit den Gruppenwappen auf. (Bild: Katharina Köstler)

Frühlingsfest im BRK Kinderhaus Weltentdecker

Am Samstag, den 09.Mai 2026, feierte das BRK-Kinderhaus Weltentdecker zum 4. Mal in Folge sein Frühlingsfest, bei dem traditionell der Maibaum aufgestellt und der Frühling von allen Familien begrüßt wird. Die Kinder, Erzieher*innen, der Elterneirat und alle Helfer steckten schon Tage vorher in den Vorbereitungen und freuten sich besonders über das Kaiserwetter, welches das Fest krönte Die Kindergartenkinder begrüßten, wie jedes Jahr, alle Gäste, insbesondere Stadtpfarrer Georg Flierl, Altbürgermeister Franz Stahl und den 1. Bürgermeister Hans-Peter Schärl. Begleitet von Tanz und Musik wurde der Maibaum aufgestellt und die Kinder bedachten anlässlich des bevorstehenden Mutter- und Vatertags ihre Herzensmenschen mit einem Gedicht. Einige Kinder trauten sich sogar durchs Mikrophon zu sprechen und stellten die Arbeit des neu eingeführten Kinderparlaments vor, das den Kindern eine aktive demokratische Teilhabe im Kinderhaus ermöglicht. Im gesamten Kinderhaus-Garten fand an diesem Nachmittag ein buntes Treiben statt. Die vielfältigen Stationen, die vom Personal angeboten wurden, unter anderem der Glitzertattoo-Stand, die kreative Bastelecke, die Schatzsuche im Sandkasten, aber auch der neu konzipierte Musikstand von Abenteuer Kultur, in dem die Kinder die verschiedensten rhythmischen Instrumente ausprobieren konnten, wurden von allen kleinen und großen Gästen mit Begeisterung entdeckt und bespielt. Für das leibliche Wohl sorgte der Elternbeirat in enger Zusammenarbeit mit den Eltern. Es gab Bratwürste vom Grill, Pommes Frites und süße wie auch pikante Speisen am Kuchenbuffet. Die Vorschulkinder boten an einem Stand frisches Popcorn gegen eine kleine Spende an. Der Erlös soll dem Kinderhaus zugutekommen.
Die Geehrten Josef Fleischmann (v.l.), Anton Schmal, Werner Lang, Willy Angermeyer, Zweiter Bürgermeister Josef Weinfurtner und Spartenleiterin Michaela Hetzenecker. (Bild: Michael Rabenhofer)

Riedener Tennisclub ehrt langjährige Mitglieder

Der Tennisclub Rieden hielt seine Spartenversammlung im Riedener Tennisheim, zu der Spartenleiterin Michaela Hetzenecker auch Zweiten Bürgermeister Josef Weinfurtner begrüßen durfte. Die Tennissparte des Riedener Heimatvereins hat aktuell 159 Mitglieder. Traditioneller Start ins Tennisjahr sind die Platzaufbereitungen im Frühjahr. Immer gut angenommen wurden die Mittwochsdoppel, Trainingseinheiten am Freitag sowie das Doppelturnier Anfang September aber auch Ende September die Einzelmeisterschaften im Verein. Im Jugendbereich der Tennissparte wurden Schnuppertage angeboten. „Das Tennistraining beinhaltet neben den Schlagtechniken auch Übungen zur Koordination, Beweglichkeit, Schnelligkeit, Ballspiele und Hockey“, erklärte Michaela Hetzenecker. Im vergangenen Jahr trainierten so regelmäßig bis zu 19 Kindern auf den Plätzen des TC Rieden. Ehrungen durfte die Spartenleitung für langjährige Mitglieder vornehmen. Für ihre zehnjährige Mitgliedschaft beim Tennisclub Rieden wurden Philipp Sperl und Willi Anhalt gewürdigt, 15 Jahre sind Hildegard Hofrichter, Werner Lang, Chiara Wolf und Gaby Wolf dabei. 20 Jahre treu mit dem TC verbunden sind Philipp Kraus, Angelika Scherer, Kathrin und Susanne Theobald, Getraud und Isabell Weigert. Geehrt für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Willy Angermeyer, Petra Kiefl und Georg Waldherr. Stolze 40 Jahre sind beim TC Rieden Leo Pongratz und Anton Schmal Mitglied. Für ihre 45 jährige Vereinszugehörigkeit wurden Josef Fleischmann, Alfred Hauser und Hans Weigert ausgezeichnet. Im Ausblick auf die gerade begonnene Spielzeit ging Hetzenecker auf die anstehenden Termine ein. Am 8. Mai findet ein Helferessen um 18 Uhr im Tennisheim statt. Einen Tag später, am 9. Mai, startet die Herren 60 Mannschaft im Heimspiel gegen den TV Nabburg in die neue Saison. Zweiter Bürgermeister Josef Weinfurtner lobte das Engagement der Tennisclubmitglieder und wünscht dem Verein weiterhin viel Geschick, gerade im Jugendbereich sei dies besonders wichtig.
Stv. Vorsitzender, Horst Nitt (li.) überreicht zusammen mit Bürgermeister Thomas Kaufmann (re.) Urkunde und Ehrennadel für 25 Jahre an Markus Schraml. (Bild: Alfred Schuster)

Ehrungen sind Zeichen des Dankes

In der gut besuchten Jahreshauptversammlung des Sängerbundes Immenreuth begrüßte der Vorsitzende Markus Schraml alle recht herzlich. Besonders freute er sich über die Anwesenheit von Bürgermeister Thomas Kaufmann. Entschuldigt waren der Gruppenvorsitzende und seine Vertreter. Es schloss sich eine Gedenkminute für alle verstorbenen Mitglieder, Förderer und Freunde an. Besonders wurde dabei an unseren 1. Tenor, Johann Stiegler gedacht. In seinem Rechenschaftsbericht ging der Vorsitzende auf die 20 Singstunden und die vielfältigen Events in 2025 ein. Die musikalische Umrahmung in der evangelischen Christuskirche in Immenreuth an Dreikönig, der Neujahrsempfang der Gemeinde, das Kapellenfest in Kuchenreuth, die Maifeier, der Volkstrauertag in Immenreuth und das Candl-light in Kemnath waren nur einige Veranstaltungen, die der Sängerbund zusammen mit der Liedertafel Kemnath mitgestalteten. Besonders freute sich Markus Schraml über das gesunkene Durchschnittsalter der Chormitglieder auf 68,33 Jahren. Kassier Thomas Hofweller berichtete über einen soliden Finanzstand, was die Revisoren auch so bestätigten. In seinem Grußwort ging Bürgermeister Thomas Kaufmann auf die gemeindlichen Veranstaltungen ein und bedankte sich bei der Singgemeinschaft für ihr Engagement und für die immer passende Liederauswahl. Seine Rede schloss er mit dem Hinweis auf eine Spende. Ehrungen sind Zeichen von Anerkennung und Dank. Mit diesen Worten eröffnete der Vorsitzende den Reigen der Auszeichnungen. Für 10 Jahre aktives Singen wurden Nitt Horst und Schuster Alfred, für 25 Jahre Protschky Hans und Schraml Markus mit Urkunde und Ehrennadel ausgezeichnet. Fördermitglieder erhielten eine Urkunde und ein kleines Präsent. Dies waren Hartmann Günter, Pocker Hans, Frauenholz Werner (jeweils 60 Jahre), Birner Erhard, Wurm Alfons, Storm Richard (jeweils 50 Jahre), Kellner Max (40Jahre) und Beck Volker (25 Jahre). Traditionell endete die Versammlung mit einem Presssackessen, gesponsert vom Vorsitzenden.
Rhythmus für die Seele-gemeinsam für eine starke Pflege in unserer Region. (Bild: Regina Pilhofer )

Angehörigentreffen der Ökumenischen Sozialstation nimmt an der Aktion „Trommeln für die Pflege” teil

Pflegende Angehörige leisten täglich Enormes, oft bis an die Grenzen der eigenen Belastbarkeit. Wie wichtig es ist, dabei die eigene Psychohygiene, die Selbstfürsorge und die Achtsamkeit nicht aus den Augen zu verlieren, wurde beim Angehörigentreffen im Monat Mai auf ganz besondere Weise erlebbar. Nach einer kurzen Begrüßung durch Regina Pilhofer, Organisatorin des Treffens im Rahmen der Fachstelle für pflegende Angehörige, ging es direkt in die Praxis über. Die Geschichte vom „Stein der Weisheit” wurde eindrucksvoll visuell untermalt. Ein großes, leeres Glas symbolisierte das Leben. Nach und nach wurden schwere Steine hineingelegt-jeder Stein stand symbolisch für die Belastung im Pflegealltag. Kleinere Steine, Kiesel und Sand kamen als Alltagsaufgaben, Berufliches und Sorgen noch hinzu. Obwohl das Glas randvoll auf die Angehörigen wirkte, wurde noch Wasser in das Glas gegossen, dies umspülte die verschiedenen Inhalte und symbolisierte die Kraftquelle. Die von jedem Menschen unterschiedlich ist und nicht ganz vergessen oder missachtet werden darf. Das Wasser kann die „Steine” zwar nicht verschwinden lassen, aber es nimmt die Last und macht es erträglicher. Als Erinnerung an die Geschichte bekam jeder der Teilnehmer ein kleines, glatt geschliffenes Herz als „Handschmeichler”, um nicht zu Vergessen auch gut für sich selbst zu sorgen. Am Ende des Angehörigentreffens wurde mit Trommel-Sticks ein Zeichen für die Pflege, aber vor allem für sich selbst als pflegender Angehöriger gesetzt. Das Trommeln war Teil der bundesweiten Aktion „Trommeln für die Pflege-Pflege wird hörbar”.
Die neu gewählte Vorstandschaft des FV Altenstadt GENAU mit dem 1. Präsidenten Christopher Fröhlich (unten, Mitte) und der 2. Präsidentin Nicole Rösch (unten, Mitte). (Bild: Nicole Rösch)

FV Altenstadt „Genau” weiter auf Erfolgskurs

Der Faschingsverein FV Altenstadt blickte bei der außerordentlichen Jahreshauptversammlung auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Besonders hervorgehoben wurde der 29. Altenstädter Faschingszug am 14. Februar 2026 mit 32 Gruppen und zahlreichen Besuchern. Auch die After-Zug-Party im Rittersaal des Schloßwirts war erneut sehr gut besucht. Der Verein dankte allen Helfern, insbesondere den Feuerwehren und Unterstützern. Neben den Berichten standen auch wichtige formale Beschlüsse auf der Tagesordnung. Die Mitglieder beschlossen einstimmig eine Neufassung der Vereinssatzung sowie die Eintragung des Vereins ins Vereinsregister. Künftig wird der Verein damit den Zusatz „e.V.” tragen. Ebenso wurde die Beantragung der Gemeinnützigkeit beschlossen. Aufgrund eines Formfehlers mussten außerdem die Neuwahlen des Elfer-Rats wiederholt werden. Christopher Fröhlich bleibt 1. Präsident, Nicole Rösch weiterhin 2. Präsidentin. Theresa Kraus wurde erneut zur Kassiererin und Anna Bäumler zur Schriftführerin gewählt. Als Beisitzer gehören Tobias Sollmann, Sophia Töppel, Lisa Gollwitzer, Johannes Sommer, Marco Pankotsch, Maximilian Striegl und Fabio Voit dem Elferrat an. Die Elfer-Rats Mitglieder Matthias Neumann, Daniela Fleißner und Stefan Striegl legten ihre Ämter nieder. In diesem Zuge wurde Matthias Neumann als Ehrenmitglieder ausgezeichnet, dieser ist einer der Vereinsgründer und war stets ein Mitglied des Elfer-Rats. Auch die beiden Kassenprüfer Stefanie Rösch und Markus Schönberger wurden einstimmig bestätigt. In den Grußworten lobten die Redner den Zusammenhalt sowie die positive Entwicklung des Altenstädter Faschings, der mittlerweile weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt sei.
von links: Max Salomon, Veronika Kiener, Leonie Baier, Jakob Lottner und Ferdinand Thanner. Von links: Pfarrer Herbert Rösl, Theresia Süß; Laura Bösl, Renate Pflug (Mesnerin) Jonas Kiener, Florian Kiener, Leonie Zimmermann, Katharina Zitzmann, Pfarrer Max Stigler, Ortrud Sperl (Rektorin) und Fiona Hauser-Kroner. (Bild: Claudia Jockwitz)

„Jesus – Quelle des Lebens”: 5 Kinder bei der feierlichen Erstkommunion am 10.05.26 in Niedermurach-StMartin

Mit viel Sonnenschein begann für die fünf Kinder: Leonie Baier, Veronika Kiener, Jakob Lottner, Max Salomon und Ferdinand Thanner, ihr Festtag zur Erstkommunion. Das Leitwort „Jesus – Quelle des Lebens” prägte den gesamten Festgottesdienst, von der Eröffnung bis zum feierlichen Schlussakkord. Musikalisch umrahmt wurde diese Feier vom Kirchenchor Venite unter der Leitung von Martin Martzak. In seiner Predigt machte Pfarrer Herbert Rösl die Erstkommunionkinder und Gottesdienstbesucher darauf aufmerksam, dass wir uns alle nach Anerkennung, nach Angenommensein und Liebe sehnen, die endgültig nur Gott schenken kann und dass der Glaube an Jesus und ganz konkret die Mitfeier des Gottesdienstes und der Empfang der heiligen Kommunion, uns schon jetzt Anteil daran schenken. Die Erstkommunionkinder wirkten beim Festgottesdienst aktiv mit, trugen die Kyrie-Rufe und Fürbitten vor und brachten die Gaben von Brot und Wein zum Altar. Sie waren auch bei der Wandlung, zum „Vater unser” und zum Empfang der heiligen Kommunion um den Altar versammelt. Eine große Unterstützung erhielten die Kinder durch die Anwesenheit des Lehrerkollegiums, vor allem durch die Rektorin und Klassenleitung der Kinder, Frau Ortrud Sperl. Mit einer Dankandacht am Nachmittag wurde dieser feierliche Tag liturgisch beendet, dabei überreichte die Pfarrgemeinderatssprecherin Frau Irmgard Glaser den Erstkommunionkindern einen Handschmeichler und die Mütter erhielten zum Dank eine Rose.
Martin Streim (vorne rechts), freute sich über die Spende der Laienspielgruppe Friedenfels in Höhe von 500 Euro. Spielleiter Thomas Schlosser (vorne, Zweiter von rechts) hatte in diesem Jahr mit seinen Akteuren den TSV Friedenfels als Spendenempfänger ausgewählt. (Bild: Bernhard Schultes)

Laienspielgruppe Friedenfels spendet für neue Stockbahn des TSV Friedenfels

Viele Zuschauer strömten in diesem Jahr zu den Aufführungen der Laienspielgruppe Friedenfels „Die Nacht der Nächte“. Ein Teil des Erlöses wurde nun von den Verantwortlichen an die Sparte Eisstock des TSV Friedenfels übergeben. „Ganz, ganz herzlichen Dank, ihr habt super Theater gespielt, es war großartig und wir werden wiederkommen“, sagte Martin Streim. Der Spartenleiter der Sparte Eisstock freute sich dabei aber auch über eine Spende in Höhe von 500 Euro. Spielleiter Thomas Schlosser, der zusammen mit Jutta Schlicht und Martin Bischof die Spielleitung bei dem Lustspiel innehatte, war die Spende eine beschlossene Sache. Zusammen mit weiteren Verantwortlichen der Schauspielgruppe hatte er in diesem Jahr die Stockschützen des TSV Friedenfels als Spendenempfänger ausgewählt. „Ob Kindergarten, Kirche, Ministranten, Schule sowie die ortsansässigen Vereine wie die Feuerwehr, der Turn- und Sportverein oder der Schützenverein Frauenreuth - alle erhielten bereits Spenden von uns für ihre Vereins- und Nachwuchsarbeit. Mittlerweile sind da schon viele tausend Euro zusammengekommen”, weiß Thomas Schlosser. Sein Dank galt deshalb auch den Akteuren der Laienspielgruppe sowie dem umfangreichen Helferstab vor und hinter der Bühne. Sie alle unterstützen alljährlich den einst gefassten Beschluss, einen Teil des Erlöses aus der Theatersaison zu spenden. Bei der kleinen Feierstunde in der Steinwaldhalle stellte Martin Streim das Projekt kurz vor und würdigte die finanzielle Unterstützung für den Bau der neuen Stockbahn durch die Laienspielgruppe Friedenfels besonders. Weit über 100.000 Euro weißt das Bauvorhaben auf und wenn alles nach Plan läuft soll bereits im nächsten Jahr die offizielle Einweihung stattfinden, war hierbei zu erfahren. Mit Blick auf die Akteure der Laienspielgruppe unterstrich Martin Streim: „Zur Teilnahme an den künftigen ortsinternen Meisterschaften seid ihr herzlich eingeladen.“
Gruppenfoto der Erstkommunionkinder Klasse 3b/3c (Bild: Monika Demmer)

„Ihr seid meine Freunde“ - Erstkommunion in Waldsassen 2026

Am 10. Mai 2026 war der große, heiß ersehnte Tag endlich da: 39 Kinder aus unserer Pfarrei durften zum ersten Mal zum Tisch des Herrn gehen. Seit September bereiten sie sich nun mit 16 Tischmüttern darauf vor. Zum Thema „Ihr seid meine Freunde“ erklärte Pfarrer Dr. Thomas Vogl, wie wichtig Freunde im Leben eines Menschen sind. Mit einem guten Freund kann man nicht nur spielen und reden, sondern ihm auch vertrauen. Jesus möchte solch ein Freund sein für die Kinder und Erwachsenen. Das alte Wort für Freund, „Kumpel“, kommt vom spanischen Wort „Companero“. Es bedeutet, dass der Companero einer ist, der das Brot mit mir teilt. Genau solch ein „Kumpel“ will Jesus sein, einer, der sich im Brot verschenkt. Ein kleines Zeichen für die Freundschaft mit Jesus zeigte das kleine Freundschaftsbändchen, das Pfarrer Vogl für jedes Kommunionkind dabei hatte. Zum Taufversprechen kamen die Kommunionkinder dann mit ihren Kerzen, die vom Licht der Osterkerze entzündet wurden, nach vorne in den Altarraum. Die brennende Kerze und das Glaubensbekenntnis zeigt, dass das Licht Jesu, das Leben jedes Kindes erhellt und der Glaube an den Dreieinen Gott es stärkt und kräftigt. Zum Vater unser und zum Empfang der Heiligen Kommunion durften die Kinder dann wieder zum Altar kommen. Nach dem gemeinsamen Dankgebet und dem Mottolied „Ihr seid meine Freunde“ neigte sich der Festgottesdienst dem Ende zu. Musikalisch gekonnt umrahmt wurde die Festmesse vom Projektchor der 2. Klassen aus der Markgraf - Diepold Grundschule und dem neuen rhythmischen Chor unter der Leitung von Herrn Andreas Sagstetter. Am Nachmittag um 14.30 Uhr trafen sich alle noch einmal zur Dankandacht. Die Gemeinde-referentin Gertrud Hankl dankte mit einer Rose allen Tischmüttern, die viel Zeit investiert haben und einen langen Weg mit den Kommunionkindern gegangen sind, nicht nur mit dem eigenen Kind, sondern ihr Herz öffneten auch für die Kinder anderer Eltern. Nach dem gemeinsamen Gruppenfoto ging es dann wieder nach Hause zum feierlichen Ausklang.
Beste Stimmung im Feuerwehrhaus garantierten die Werkstattmusikanten. (Bild: gz)

„Nach der Mess die Maß“ – Vatertagsfeier der Feuerwehr begeistert mit Musik, Gemeinschaft und großem Besucherandrang

Die Freiwillige Feuerwehr (FFW) hatte an Christi Himmelfahrt wie alle Jahre zur traditionellen Vatertagsfeier ins Feuerwehrhaus eingeladen und durfte sich den ganzen Tag über einen großen Besucherzuspruch freuen. Zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sorgten bei den Gästen für einen angenehmen Aufenthalt. Für beste musikalische Unterhaltung garantierten „d’ Eslarner Werkstatt-Musikanten“ abwechselnd mit den Sängerinnen Julia Landgraf-Riedel und Leonie Führnrohr im Duett mit Manuel Meckl. Das Ensemble unter der Leitung von Marco Procher präsentierte quer durch die böhmisch-bayerische Blasmusik eine eindrucksvolle Kostprobe seines abwechslungsreichen Repertoires. „A scheens Blech und a guate Musi“, lautete das einhellige Urteil der hoch zufriedenen Gäste. Auch kulinarisch ließ das Gartenfest keine Wünsche offen. Zum Frühschoppen servierte die Feuerwehr traditionell Weißwürste mit Brezen und zur Mittagszeit standen deftige Schweinsbraten mit Knödeln auf der Speisekarte. Am Nachmittag konnten sich die Besucher bei Kaffee und Kuchen stärken. Darüber hinaus gab es Käse mit Brezen, Schaschlik mit Pommes, Bratwurst- und Steaksemmeln sowie knusprige Pommes, die nicht nur beim Nachwuchs bestens ankamen. Die große Hüpfburg war ständig voll belegt und sorgte für ausgelassene Stimmung bei den jüngsten Besuchern. Ein Team der Jugendfeuerwehr kümmerte sich mit Kinderschminken und Glitzer-Tattoos um ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm und präsentierte dabei zugleich die engagierte Nachwuchsarbeit der Wehr. Im voll besetzten Feuerwehrhaus konnte Vorsitzender Jürgen Bösl gemeinsam mit seinem rührigen Team zahlreiche Gäste willkommen heißen. Besonders freute man sich über den Besuch von Bürgermeister Thomas Kleber sowie mehreren Marktgemeinderäten. Ein Dank ging am Ende des gelungenen Festtages an alle Besucherinnen und Besucher aus nah und fern und an alle Helferinnen und Helfer, die Musikerinnen und Musiker, die Kuchenbäckerinnen sowie die vielen Unterstützer im Hintergrund, ohne deren Einsatz ein solches Fest nicht möglich wäre. Das traditionelle Vatertagsfest zeigte einmal mehr eindrucksvoll den starken Zusammenhalt innerhalb der Feuerwehr und der gesamten Bevölkerung.
Die geehrten Vereinsmitglieder der Schützengesellschaft Edelweiß Hohenkemnath mit (dritten und fünften von links) erster Schützenmeister Johannes Wenkmann und Ehrenschützenmeister Josef Hirsch. (Bild: Hermann Schmidt)

Ehrungen bei den Schützen in Hohenkemnath

Es wurden langjährig verdiente Mitglieder, sowie Leistungsträger besonders geehrt. Die Ehrungen erfolgten durch den Schützenmeister Johannes Wenkmann und der frisch gekürten ersten Zofe Renate Schmidt. Mit dem Silbernen Ehrenzeichen des OSB wurden ausgezeichnet Thomas Kugler, Alexander Müller, Stefan Müller und Franziska Schuller-Streich. Das Goldene Ehrenzeichen des OSB bekam Benjamin Rachl, Günter Bernreuter, Heinrich Dudek, Nico Dzalakowski, Erich Fromm, Jonas Hirsch, Jannik Knauer, Stephan Koller, Markus Prächtl, Jürgen Schinhammer, Andreas Schmidt und Markus Reuß. Die Goldene Verdienstnadel des OSB, für besondere Leistungen erhielten Evi und Kurt Harrer sowie Matthias Wenkmann. Die Verdienstaus-zeichnung des OSB bekam Manfred Rösl. Die Verdiensauszeichnung am Band erhielt Gründungs- und Ehrenmitglied Franz Stiegler. Für 25 Jahre Mitgliedschaft im OSB und im DSB wurde Johannes Wenkmann geehrt. Auf 40 Jahre können Michael und Norbert Richthammer zurückblicken. Für 50 Jahre erhielten Gerhard Dzalakowski, Johann Graf, Andreas Kestler, Johann Trettenbach und Karl Weizer ihre Ehrungen. Der letzte Akt des Abends, war die Ehrung eines außergewöhnlichen Schützen, dieser heißt Josef Hirsch. Er trat am 01.01.1967 in die Schützengesellschaft Edelweiß Hohenkemnath ein. Von 1974 bis 1978 war er Jugendleiter und von 1978 bis 1982 Schießleiter der Schützen. Aber das war erst der Anfang. Ab 1982 bis 1990 war er Mitglied des Ausschusses und von 1990 bis 2026 als Zweiter Schützenmeister tätig. Im Februar 2026, als Josef Hirsch seine Tätigkeit als Zweiter Schützenmeister an seinen Sohn Daniel weitergab, ging eine sehr erfolgreiche Ära zu Ende. In diesem Zeitraum wurden 36 Königsschießen abgehalten und drei Gauschießen wurden durchgeführt. Außerdem war er Festwirt, Mitorganisator und Vermittler seiner Kontakte. Weiterhin war Josef Hirsch jahrelang erfolgreich in den Mannschaften der Schützen vertreten. Zum Abschluss des Abends wurde Josef Hirsch zum Ehrenschützenmeister ernannt.
14 Kommunionkinder der Pfarrgemeinde Kümmersbruck mit Gemeindereferentin Elisabeth Harlander, Katechistin Daniela Settele und Pfarrer Wolfgang Bauer. (v.l.n.r.) (Bild: Gerhard Donhauser)

Denkt an mich, wenn ihr esst und trinkt!

Am Fest Christi Himmelfahrt feierte die Pfarrgemeinde St. Antonius - St. Wolfgang mit 14 Kindern ihr letztes von drei Kommunionfesten. Gemeinsam mit den Eltern und Geschwistern nahmen die Kommunionkinder in den ersten Bänken Platz. Während des Gottesdienstes entzündeten die Eltern die Kommunionkerze und danach überreichten sie auch das Kommunionkreuz an ihr Kommunionkind. „Nehmt und esst, das bin ich! Nehmt und trinkt, das bin ich! Tut dies zu meinem Gedächtnis!” „Also immer, will Jesus sagen”, so Gemeindereferentin Harlander weiter, „wenn die Menschen miteinander Mahl feiern, sollen sie an Jesus denken! Und versuchen, so zu leben, wie Jesus gelebt hat!” Pfarrer Wolfgang Bauer wandte sich am Ende des Gottesdienstes auch an die Eltern: „Wenn nichts fehlt, wenn Gott fehlt, dann bleibt unser Leben an der Oberfläche”. So lud er die Eltern ein, „ihre Kinder zu begleiten und zu unterstützen, wenn es um die tieferen Perspektiven des Lebens und des Glaubens geht!” Die Kommunionkinder wurden bei den Weg-/ Schülergottesdiensten von einigen Müttern als Kommunionbegleiterinnen begleitet. 4 Teamerinnen der Pfarrgemeinde übernahmen die inhaltliche Gestaltung der Einheiten bei den beiden Samstagstreffs zum Sakrament der Versöhnung und der Eucharistie (Angelika Hammer, Alexandra Meier, Christine Schmeiler, Daniela Settele). Die Musiker Stefan Roggenhofer, Martin Meier, Daniel Haller und Andreas Schmeiler umrahmten – gesanglich unterstützt vom Jungen Chor um Sandra Haller und Christine Schmeiler – den Gottesdienst musikalisch.
Maiandacht in der Altenheimkirche „St.Martin „Waldsassen  (Bild: Kathrin Dietz)

Maiandacht mit Münchenreuther Firmkindern im Altenheim Waldsassen

Schon zu einer schönen Tradition ist es geworden, dass die Münchenreuther Firmkinder fast jährlich im Monat Mai, für die Bewohner des Altenheims „St. Martin „ in Waldsassen eine Maiandacht gestalten. So auch letzte Woche. Die Kinder teilten an alle Anwesenden in der Altenheimkirche die vorbereiteten Textblätter aus. Pfarrvikar Gerald begrüßte zu Beginn alle zur Maiandacht „Maria, Königin des Friedens”. In ihren Lesungen brachten die Kinder die Friedensbotschaft welche uns Maria vermitteln möchte zum Ausdruck. Gerade in Zeiten von Konflikten und Kriegen in der Welt gewinnt Maria als Vermittlerin des Friedens an Bedeutung. Maria wird als „Friedensfürstin” verstanden und als Mutter des ersehnten Friedens der allen Menschen gerade in der jetzigen Zeit sehr am Herzen liegt. In einer Betrachtung von unserem Papst Franziskus mit dem Thema „Die Welt ist ein Erbe” wurden aktuelle Themen angesprochen. Mit Liedern wie „Gib uns Frieden jeden Tag „,in Gebeten und Fürbitten wurde gemeinsam für den Frieden gesungen und gebetet. Der Pfarrvikar erteilte allen den Segen und so ging mit dem Lied „Segne du Maria” eine schöne Maiandacht zu Ende. Den Münchenreuther Firmkindern, den Verantwortlichen unter Leitung von Fr. S. Wiflinger und Fr. Sommer, die alle Lieder an Orgel begleitete wurde für ihren Einsatz und ihr Engagement herzlich gedankt mit der Aussicht im nächsten Jahr wieder eine Maiandacht für die Senioren gestalten.
Eine große Auswahl erwartete die Gartenfreunde bei der Pflanzentauschbörse (Bild: Gabriela Bäumler)

Pflanzen wechselten die Besitzer

Bei der diesjährigen Pflanzentauschbörse, welche der Förderverein Pro Etzenricht zum fünften Mal gemeinsam mit der Siedlergemeinschaft geplant und durchgeführt hatte, gab es wieder eine große Auswahl. Ein gut sortiertes Angebot an größeren und kleineren Pflanzen erwartete die Gartenfreunde am Etzenrichter Siedlerheim. Auch so manche Rarität war dabei im Angebot. Die Vorstände Uwe Bergler, Gabriela Bäumler und Wilhelm Weiß freuten sich über den Erfolg der Veranstaltung. Eine Vielzahl von Bürgerinnen und Bürgern hatte mitgebracht, was sie oder er nicht brauchte, weil zu viel ausgesät worden war oder die Pflanzen zu zahlreich oder zu groß geworden waren. Dafür konnten sie Schätze aus anderen Gärten mit nach Hause nehmen. Traudl Klinger, Lissy Waldeck und Silvia Paulus berieten fachkundig. Wer nichts mitgebracht hatte, legte stattdessen einen Geldbetrag in die Spendenbox. Neben dem Tauschgeschäft gab es Kaffee und Kuchen, sowie Brezen und Leberkäse mit frischgebackenem Brot aus dem Backofen zur Stärkung. Siedlerchef und Bäcker Uwe Bergler hatte dafür schon am Vortag den Backofen angeheizt. In den frühen Morgenstunden wurde der Brotteig geknetet, in die Körbe gefüllt und schließlich eingeschossen. Wilhelm Weiß von Pro Etzenricht unterstützte dabei. Bald konnten die fertigen Laibe aus dem Holzofen geholt werden. Später wurden dann die Brezen und der Leberkäse gebacken. Mittags waren dann alle zufrieden: die Gartenfreunde, weil sie so manches Pflänzchen nach Hause tragen konnten, genauso wie die Veranstalter.
Gruppenfoto beim Bezirkswettbewerb (Bild: Christina Kraus)

Teilnahme am Bezirkswettbewerb des Jugendrotkreuz in Neutraubling

Am vergangenen Wochenende vertraten die Mitglieder des Jugendrotkreuzes Oberviechtach den Kreisverband Schwandorf beim Bezirkswettbewerb des Jugendrotkreuzes Niederbayern/Oberpfalz in Neutraubling. Als Sieger des Kreiswettbewerb in Nabburg war das Team sowohl in der Altersstufe I (10-12 Jahre) als auch in der Altersstufe II (13-16 Jahre) vertreten. Nach der Anreise am Freitag begann der Wettbewerb mit einer Kreativ-Station. Hier war Teamarbeit gefragt, als die Teilnehmer gemeinsam ihre kreativen Ideen umsetzten. Der Samstag stand dann im Zeichen des Wettbewerbsparcours, der durch die Innenstadt von Neutraubling führte. Bei sonnigem Wetter konnten die Jugendlichen an den verschiedenen Stationen ihr Wissen und ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Es galt, Fragen zur Rotkreuzgeschichte zu beantworten, Erste Hilfe sowohl in Theorie als auch in Praxis zu demonstrieren und unter anderem Geschicklichkeit bei Fun& Action-Aufgaben zu zeigen. Die beiden Gruppenleiter Andrea Lorenz und Christina Kraus erlebten, wie ihre Gruppen mit starkem Teamgeist die Herausforderungen meisterten. Der Nachmittag stand den Teilnehmern zur freien Verfügung und am Abend gab es für die Teilnehmer die Möglichkeit, im Rotkreuz-Casino ihr Glück zu versuchen und anschließend ihren Gewinn am Kiosk einzulösen. Ebenfalls konnte die Lichtershow an der Kirche St. Michael bestaunt werden. Am Sonntag, dem letzten Tag des Wettbewerbs, fieberten alle Teilnehmer der Siegerehrung entgegen. Das Jugendrotkreuz Oberviechtach zeigte eine starke Leistung und belegten in beiden Altersstufen den 8. Platz von je 11 teilnehmenden Gruppen. Die Veranstaltung war nicht nur ein spannender Wettbewerb, sondern auch ein erlebnisreiches Wochenende mit der gesamten Gruppe.
Nach einem Jahr Pause wieder mit einem Konzert in der Krötenseeschule. Die Bergknappenkapelle der Stadt Sulzbach-Rosenberg (Bild: Michael Heinz)

Musik verbindet Menschen: Ein Abend voller Emotionen

Musik verbindet Menschen: Ein Abend voller Emotionen mit der Bergknappenkapelle der Stadt Sulzbach-Rosenberg 30.04.2026, ein Donnerstagabend, 19.30 Uhr: nach einem Jahr Pause in der Krötenseeschule eröffnet die Bergknappenkapelle unter der Leitung von Philipp Senft ihr Jahreskonzert mit dem „Te Deum”. Dieser feierliche und prachtvolle Auftakt stimmte die Zuhörer auf ein Programm ein, das den Bogen von historischen Märschen bis hin zu moderner Filmmusik spannte. Mit dem amerikanischen Nationalmarsch „Sternenbanner” von John Philip Sousa setzte das Orchester ein erstes kraftvolles Ausrufezeichen. Ein besonderer Fokus lag auf den zwischenmenschlichen Verbindungen, die durch Musik entstehen. In Josef Bönischs „Happy Friends” zeigten Alexandra Ottmann an der Querflöte und Reiner Vogel an der Klarinette im harmonischen Duett, wie musikalische Freundschaft klingt. Auch das Blech setzte Akzente: Bei „Von Freund zu Freund” von Martin Scharnagl brillierten Michael Heinz (Solotrompete) und Christopher Braunisch (Tenorhorn) als eingespieltes Team. Dem Hamburger Komponisten Bert Kaempfert, dem „Vater des Easy Listening”, wurde mit seinen zeitlosen Melodien ein Denkmal gesetzt. Dass Musik Epochen überdauert, bewies zudem das „Allegretto” aus Beethovens 7. Symphonie, das in einem Arrangement von Robert Longfield für das Orchester lebendig wurde. Perkussion-Power und alpine Klänge aus der Region Nach der Pause gehörte die Bühne zunächst dem neu formierten Percussion-Ensemble. Mit „Pole Position” von Eckhard Kopetzki und der Eigenkomposition des Dirigenten Philipp Senft, „Quajonette”, bewiesen vier Schlagzeuger eindrucksvoll ihr Rhythmusgefühl. Das Orchester eröffnete die 2.Konzerthälfte mit ganz besonderen Klängen: Zu hören war die „Alphorn Ballad”, mit der der Solist Leo Schmidt das Publikum mit dem „Vogelhorn” in alpine Klangwelten entführte. Besonders bemerkenswert: Das Instrument wurde von Robert Vogel direkt in der Region (Happurg) gefertigt, was die lokale Verbundenheit des Ensembles unterstreicht. Das Medley zu „Guardians of the Galaxy” brachte nostalgische 70er-Jahre-Hits und moderne Soundtracks in den Konzertsaal. Romantisch wurde es beim Walzer „Mein Augenstern”, bevor das Orchester mit Jacob de Haans Klassiker „Oregon” zur musikalischen Bahnfahrt durch die amerikanische Prärie ansetzte. Kurz vor Ende des Konzerts stand eine außergewöhnliche Ehrung an. Alexandra Ottmann, die erste Vorsitzende des Fördervereins, wurde für ihr Engagement im Bergknappenverein ausgezeichnet. Sie war dort 15 Jahre als Musikvertreterin in der Vorstandschaft tätig, auf ihre Initiative wurde der Förderverein der Bergknappenkapelle 2010 gegründet, sie ist seit der Gründung die 1. Vorsitzende des Fördervereins. Für dieses langjährige ehrenamtliche Tätigkeit erhält sie das Ehrenabzeichen Landesverband bayrischer Bergmanns-, Knappen-, und Hüttenmännischer Vereine, verliehen durch Armin Kraus. Zum Abschluss bedankte sich das Ensemble bei Dominik Heinz mit HEI-Eventtime für die stimmungsvollen Lichteffekte und bei den treuen Zuhörern. Mit dem traditionellen „Glück-auf-Marsch” und dem Hinweis auf das nächste Konzert am 15. Oktober 2026 in der Christuskirche verabschiedeten sich die Musiker unter großem Applaus.
Das erfolgreiche Team der Feuerwehr Döllnitz (Bild: Sieglinde Schärtl)

Reife Leistung der Feuerwehr Döllnitz

Es zeigte sich wieder, dass die Feuerwehr Döllnitz (Gemeinde Leuchtenberg) über eine schlagkräftige Truppe verfügt. Insgesamt neun Feuerwehrleute stellten sich dem Leistungstest und überzeugten. Als Schiedsrichter fungierten Dieter Malzer aus Waldthurn, Harald Dirnberger von der Feuerwehr Muglhof und KBM Matthias Schmidt aus Hagendorf. Kommandant Matthias Maier hatte die „Gruppe im Löscheinsatz” in den letzten Wochen entsprechend vorbereitet. Das Schiedsrichter-Team konnte bei der Prüfung am Feuerwehrhaus in Döllnitz keinerlei Fehler erkennen – mustergültig wurden die einzelnen Aufgaben erfüllt. Der Leuchtenberger zweite Bürgermeister Gerd Scharff verfolgte die Leistungsprüfung und freute sich über die positiven Leistungen sowie das Engagement der Einsatzkräfte der Döllnitzer Feuerwehr. Auch Vorsitzender Johann Kellner stellte sich, ebenso wie seine Stellvertreterin Yvonne Kammerer, die als Gruppenleiterin fungierte, erfolgreich der Prüfung. Anschließend wurde im Döllnitzer Schützenhaus entsprechend gefeiert. Die Aktiven der Feuerwehr Döllnitz, die sich der Leistungsprüfung unterzogen und diese erfolgreich abgelegt haben: Gruppenführerin: Yvonne Kammerer (BFV 1 – Bronze) Maschinist: Florian Bayerl (BFV 1 – Bronze), Manuel Bodensteiner (Stufe 5 – Gold/Grün), Sebastian Eckl (Ersatz), Johannes Hartwig (Stufe 3 – Gold), Anton Kammerer (BFV 1 – Bronze), Johann Kellner (BFV 1 – Bronze), Hannes Rosemann (Stufe 2 – Silber) und Matthias Schösser (BFV 1 – Bronze).
Stimmungsvolle Atmosphäre in der Pfarrkirche bei der Andacht (Archivbild: Holger Popp)

Nacht der offenen Kirchen in Erbendorf

Am Pfingstsamstag, 23.05.26 laden die evangelische und die katholische Gemeinde zur Nacht der offenen Kirchen ein. Beginn ist um 18.00 Uhr mit einem Festgottesdienst in der katholischen Pfarrkirche. Danach bietet der Pfarrgemeinderat einen kleinen Imbiss im Kirchenpark an. Dieses Jahr stehen die beiden Kirchenorgeln in der Martin-Luther-Kirche und in der katholischen Pfarrkirche im Mittelpunkt. Die evangelische Gemeinde hat ihre Orgel im September letzten Jahres reinigen lassen und um einen Midi-Expander erweitern lassen. Dabei wurde der evangelische Organist Martin Häupler von der Orgel in der katholischen Kirche inspiriert. Dort gibt es nämlich ebenfalls diesen Expander. Es handelt sich dabei um einen Synthesizer, mit dem weitere Klänge digital abgerufen werden können. So ist es möglich, dass auch mal ein Klavier, eine Gitarre oder ein Saxophon erklingt. Der katholische Organist Holger Popp freut sich, dass die Orgelanlage in der katholischen Kirche ein wenig Ideengeber sein konnte und so das wunderbare Instrument Orgel noch interessanter wird. Wer die Möglichkeiten und die Klänge der beiden Orgeln erleben möchte, kann dazu eine von zwei Orgelwanderungen, die um 19.30 Uhr und um 21.00 Uhr angeboten werden, besuchen. Treffpunkt ist jeweils in der evangelischen Kirche. Kirchenmusikdirektor Gerd Hennecke aus Turmbesteigungen sind an diesen Abend ebenso angedacht wie auch Kirchenführungen. Es werden zwei Termine angeboten, die erste Führung beginnt um 19.30 Uhr in der katholischen Pfarrkirche und führt dann über die Lorettokapelle zur evangelischen Martin-Luther-Kirche. Eine weitere Führung in der gleichen Reihenfolge ist dann um 21.00 Uhr. Die Orgelführung um 19.30 Uhr beginnt in der evangelischen Kirche. Dort wird Kirchenmusikdirektor Gerd Hennecke aus Sulzbach-Rosenberg wird die musikalische Präsentation mit einem Kurzkonzert übernehmen. Zeitgleich finden Kirchenführungen statt, die in der katholischen Kirche beginnen. Johannes Dostler wird auf die Historie der ehemaligen Simultankirche eingehen und auch einen Abstecher in die Lorettokapelle machen. Dort befinden sich seit genau 275 Jahren die Reliquien des Heiligen Faustinus. Abschluss der Kirchenführung ist dann in der evangelischen Kirche. Das Pfingstfeuer wird um 20.30 Uhr im Kirchenpark von Pfarrer Martin Besold entzündet. Die Gruppe Meditativer Tanz lädt zum Tanz um das Feuer ein. Einen wunderbaren Blick über Erbendorf gibt es für alle, die an den Kirchturmbesteigungen teilnehmen. Den ganzen Abend bieten die beiden Kirchen und besonders die Lorettokapelle auch die Möglichkeit zum stillen persönlichen Gebet. Mit dem Offenen Singen und einem Tagesabschluss gegen 22.15 Uhr endet die Nacht der offenen Kirchen in der katholischen Pfarrkirche.
Die Kinder der Grundschule befolgten genau die rhythmischen Anweisungen, die Moderator „Otto” vorgab (Bild: Elfriede Weiß)

Trommel-Projektwoche begeistert Grundschüler in Oberviechtach

Eine Trommel-Projektwoche wurde kürzlich mit den 180 Schülerinnen und Schülern der Doktor-Eisenbarth-Grundschule durchgeführt. An drei Vormittagen kamen die Kinder in die Mehrzweckhalle, um sich in den „Trommelzauber” einführen zu lassen. In Gruppen als Elefanten, Giraffen, Gazellen und Affen eingeteilt, unternahmen die Kinder mit dem Moderator „Otto” eine Reise in das Phantasieland „Tamburena”. Schon beim Titelsong, „Komm, wir gehn nach Tamburena”, klatschten, stampften und hüpften alle Kinder bei der täglichen Morgensession begeistert mit und hatten ihren Spaß. Dabei wurden soziale Kompetenzen und interkulturelle Aspekte vermittelt, auch Werte wie Respekt, Zusammenarbeit und Offenheit wurden spielerisch nahegebracht. Zu dem Lied „Sisamile massi bumbilei”, das in drei Sprachen der Länder Südafrika, Senegal und Gambia verfasst ist, trommelten die Kinder nach den Anweisungen des Moderatoren und bewegten sich vielfältig. Zwischendurch wurden immer wieder Bekräftigungen wie „Ich bin Klasse” getrommelt. Wie „Otto” die große Zahl an Kindern so begeistern konnte und sie über eine Stunde zum Mitmachen animieren konnte, war beeindruckend. Auch in den anschließenden jahrgangsspezifischen Einheiten hingen ihm die Kinder  „an den Lippen”. Am Nachmittag des dritten Projekttages, zu dem die Kinder auch Masken, Kostüme und Kulissen bastelten, waren die Eltern eingeladen, um die musikalisch-rhythmische Aufführung ihrer Kinder zu bewundern. Finanziert wurde das einzigartige Projekt vom Elternbeirat (500 Euro), von der Schwarz-Stiftung (500 Euro), vom Lions Club (1300 Euro) und dem Förderverein der Schule (600 Euro) sowie einem kleinen Beitrag der Kinder. Siegfried Roßmann zeigte sich als Vertreter des größten Sponsoren, des Lions Clubs, erstaunt, was die Kinder in dem Projekt gelernt haben. Nach der Aufführung bot der Elternbeirat Getränke und belegte Semmeln an. 
Die dieses Mal besonders geehrten Boxer des Frühlingsfests von links: Corinna Thoma (Neumarkt) als beste Kämpferin, Max Pfeifer (Neumarkt) als bester Kämpfer, Bezirksswart Ruslan Schönfeld, Taher Shafkar (Simbach) als bester Techniker und Eduard Hermann stellvertretend als Trainer des besten Teams (BC Amberg) (Bild: Monika Ziegeler)

Begeisternde Kämpfe auf dem Weidener Frühlingsfest.

Der Boxclub Amberg stellt wieder einmal das erfolgreichste Team bei der Ostbayerischen Meisterschaft: Am Samstag trafen sich im Festzelt die besten Athleten aus der Oberpfalz und Niederbayern. Trotz der üblichen kurzfristigen Absagen kamen 15 Vereine angereist. Die diesjährige große Teilnehmerzahl erzwang in manchen Gewichtsklassen zwei Kämpfe, die aber nicht an einem Tag stattfinden dürfen. Deshalb kommen auf den BC Amberg bei der Pfingstdult erneut Auf- und Abbauarbeiten zu. Schon in Weiden trugen sie die Hauptlast der Planung und Durchführung. Bei den kämpferisch und technisch schön anzusehenden Kämpfen zeigte Kai Klein (Jugend/70 Kilo) eine starke Leistung und gewann durch Abbruch in der zweiten Runde. Diego Findling (Kadetten/50 Kilo) schaffte es in seinem dritten Kampf, sich für die Bayerische Meisterschaft zu qualifizieren. Dem schloss sich Xavier Hermann (Jugend/65 Kilo) an. Den ersten Schritt zur Teilnahme an der Bayerischen Meisterschaft erreichten Eric Propp (Männer/85 Kilo), Nimrod Kardos (Jugend/75 Kilo) und Daniel Belz (Männer/75 Kilo). Letzterer wurde nicht in der Reihenfolge der Kämpfe in den Ring gerufen. Er musste ohne Aufwärmen ran. Davon ließ er sich nicht aus der Ruhe bringen und zeigte sein gewohntes Können. Dima Kurjanowitsch kann per Freilos zur Bayerischen Meisterschaft. Dietrich Hermann bekam immerhin einen Sparringspartner, nachdem niemand mehr gegen ihn antreten möchte. Sein Gegner, Marc Habler, war 20 Kilo schwerer, was aber für Hermann kein Problem darstellte. Der Superschwergewichtskampf zwischen dem deutschen Vizemeister Vincent Omo-Osawe (Pocking/117 Kilo) und dem Regensburger Roman Esch (92 Kilo) wurde besonders bestaunt. Zum einen war es der hohe Gewichtsunterschied und zum anderen die Tatsache, dass Esch erst vor kurzer Zeit einen Schlaganfall erlitten hatte, von dem er sich aber gut erholt zeigte und den Favoriten schlug.
Die Konfirmandinnen und Konfirmanden mit Kreuzträger und Pfarrer Philipp Fischer sowie Mitgliedern des Kirchenvorstands. (Bild: Kai Niederdraing)

Einzigartige Burger-Konfirmation in Oberviechtach begeistert Gemeinde

Ein Burger auf dem Altar, Jugendliche mit Taufkerzen in der Hand und eine voll besetzte Auferstehungskirche: Die Konfirmation war alles andere als gewöhnlich. Ronja Heckel, Lars Niederdraing, Alina Schmidt, Fynn Schmidt und Felix Wölke wurden von Pfarrer Philipp A. Fischer konfirmiert. Unter dem Motto, „Auf einen Burger mit Gott”, stand die Einladung Gottes mit den Worten, „Du darfst kommen, wie du bist”, im Mittelpunkt. Unter den Klängen des Posaunenchors unter der Leitung von Julia Forster und des Organisten Jonas Fuchs zogen die Jugendlichen in das Gotteshaus ein und wurden von einem gedeckten Tisch überrascht, auf dem die Zutaten für Hamburger bereit standen. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden belegten ihren „perfekten” Burger” - und aßen ihn während der Predigt. Ausgangspunkt war der Vers aus Psalm 23: „Du deckst mir den Tisch”. Pfarrer Fischer verglich den Glauben mit einem Besuch im Restaurant, nur, dass Gott den Tisch deckt und alle einlädt. „Du darfst kommen, wie du bist, heute und jeden Tag, und bezahlt hat schon jemand anderes, nämlich Jesus”, machte der Pfarrer deutlich. Die Konfirmation sei jedoch kein „fertiger” Glaube. Angesprochen wurden auch Zweifel, unterschiedliche Zugänge zum Glauben und die Erfahrung, dass jeder Mensch seinen eigenen Weg zu Gott finden müsse. „Die Konfirmation ist die Entscheidung, sich an Gottes Tisch zu setzen und es auszuprobieren”, so Fischer. Jeder Gottesdienstbesucher erhielt einen Gummibärchen-Burger, verbunden mit der Einladung, sich immer wieder an den gedeckten Tisch zu setzen. Im letzten dreiviertel Jahr wurden die Konfirmanden mit anderen Konfirmanden von Pfarrer Fischer, Pfarrer Gerhard Beck (Neunburg vorm Wald) und Diakon Jürgen Weich vorbereitet, wozu auch Gemeinschaftserlebnisse wie der Besuch des Bibelmuseums in Nürnberg, die Fahrt zum KZ Flossenbürg und ein Aufenthalt auf Burg Trausnitz gehörten. 
north