Rektor Peter Grosser (Mitte) und Konrektorin Theresa Scherl (fünfte von links) freuen sich über die neuen Lehrkräfte und Erzieherinnen (von links) Anja Rembold, Karin Baumer, Leni Kick, Luca Werner, Magdalena Irlbacher, Anna-Maria Voith, Lea Kerbel, Lara Bösl und Tanja Hastreiter.  (Bild: Elfriede Weiß)

Neues Leitungsteam an der Doktor-Eisenbarth-Grundschule stellt sich vor

Das neue Schuljahr bringt große Veränderungen an der Doktor-Eisenbarth-Grundschule mit sich. Der frühere Konrektor Peter Grosser ist nun Rektor der Schule. Er übernimmt damit die Schulleitung, nachdem Rektorin Friederike Bösl an die Kreuzbergschule nach Schwandorf versetzt wurde. Ihm zur Seite steht Konrektorin Theresa Scherl. Die 29-Jährige ist gebürtige Oberviechtacherin und wohnt auch hier. Ihre Stationen führten von Eslarn über Rothenstadt bis nach Oberviechtach. „Jeder ist wichtig hier im Team“, lautet ihr Leitspruch, mit dem sie verdeutlicht, dass das Kollegium als Team zusammenwachsen soll. Neben den Veränderungen in der Schulleitung begrüßte Rektor Grosser einige neue Lehrkräfte und überreichte jeweils eine Sonnenblume. Anna-Maria Voith übernimmt die Klassenführung in der Klasse 1a, Karin Baumer in der Klasse 1b. In der Klasse 3a unterrichtet Klassenleiterin Tanja Hastreiter, in der 3b Lara Bösl. Neu im Team der Grundschule ist auch Förderlehrer Jürgen Dietl; ihm obliegt die Sprachförderung der Kinder ohne Deutsch als Muttersprache. Leni Kick ist Förderlehreranwärterin; sie wird ihre zweite Staatsprüfung in Oberviechtach absolvieren. Im Unterricht Ernährung und Gestaltung ergänzt Magdalena Irlbacher das Team, und Luca Werner wirkt stundenweise am Unterricht in der Grundschule mit. Für die Offene Ganztagsschule begrüßte Rektor Grosser Lea Kerbel und Anja Rembold. Grosser wünschte allen bisherigen sowie neuen Kolleginnen und Kollegen einen guten Start und viel Freude am Beruf.
Die Kinder der Grundschule befolgten genau die rhythmischen Anweisungen, die Moderator „Otto” vorgab (Bild: Elfriede Weiß)

Trommel-Projektwoche begeistert Grundschüler in Oberviechtach

Eine Trommel-Projektwoche wurde kürzlich mit den 180 Schülerinnen und Schülern der Doktor-Eisenbarth-Grundschule durchgeführt. An drei Vormittagen kamen die Kinder in die Mehrzweckhalle, um sich in den „Trommelzauber” einführen zu lassen. In Gruppen als Elefanten, Giraffen, Gazellen und Affen eingeteilt, unternahmen die Kinder mit dem Moderator „Otto” eine Reise in das Phantasieland „Tamburena”. Schon beim Titelsong, „Komm, wir gehn nach Tamburena”, klatschten, stampften und hüpften alle Kinder bei der täglichen Morgensession begeistert mit und hatten ihren Spaß. Dabei wurden soziale Kompetenzen und interkulturelle Aspekte vermittelt, auch Werte wie Respekt, Zusammenarbeit und Offenheit wurden spielerisch nahegebracht. Zu dem Lied „Sisamile massi bumbilei”, das in drei Sprachen der Länder Südafrika, Senegal und Gambia verfasst ist, trommelten die Kinder nach den Anweisungen des Moderatoren und bewegten sich vielfältig. Zwischendurch wurden immer wieder Bekräftigungen wie „Ich bin Klasse” getrommelt. Wie „Otto” die große Zahl an Kindern so begeistern konnte und sie über eine Stunde zum Mitmachen animieren konnte, war beeindruckend. Auch in den anschließenden jahrgangsspezifischen Einheiten hingen ihm die Kinder  „an den Lippen”. Am Nachmittag des dritten Projekttages, zu dem die Kinder auch Masken, Kostüme und Kulissen bastelten, waren die Eltern eingeladen, um die musikalisch-rhythmische Aufführung ihrer Kinder zu bewundern. Finanziert wurde das einzigartige Projekt vom Elternbeirat (500 Euro), von der Schwarz-Stiftung (500 Euro), vom Lions Club (1300 Euro) und dem Förderverein der Schule (600 Euro) sowie einem kleinen Beitrag der Kinder. Siegfried Roßmann zeigte sich als Vertreter des größten Sponsoren, des Lions Clubs, erstaunt, was die Kinder in dem Projekt gelernt haben. Nach der Aufführung bot der Elternbeirat Getränke und belegte Semmeln an. 
Die Zirkusvorführung machte den Grundschulkindern großen Spaß (Bild: Elfriede Weiß)

Kinderzirkus verzaubert Publikum in Oberviechtacher Grundschule

„Manege frei” hieß es in der Mehrzweckhalle der Doktor-Eisenbarth-Grundschule zur Zirkusvorführung der Kinder. Eine Woche lang gastierte die Zirkusschule Regensburg in Oberviechtach, um mit den Schülerinnen und Schülern Akrobatik, Tänze, Jonglagen und Sketche einzustudieren, die den Eltern und Großeltern vorgeführt wurden. Diese staunten nicht schlecht, als sie sahen, mit welchem Selbstbewusstsein und motorischem Geschick ihre Sprößlinge auf der Bühne agierten. Sie traten als Clowns auf, zeigten verschiedene Tänze, formierten sich zu akrobatischen Figuren, präsentierten lustige Sketche und jonglierten Teller auf Stäben. Neben dem Erkennen der eigenen Fähigkeiten, der Kreativität, Freude und motorischen Entwicklung vermittelte dieses Projekt auch Selbstwertgefühl, soziale Kompetenz und Selbstbewusstsein. Aus diesem Grund hat sich die Schule auch entschieden, das Zirkusprojekt durchzuführen, und mit dem Förderverein, ortsansässigen Firmen, dem Kreisjugendamt und der Dr.-Max-und-Margret-Schwarz-Stiftung Sponsoren gefunden, die das Projekt unterstützten. Eine großzügige Spende wurde von Siegfried Roßmann und Walter Brey vom Lions Club Oberpfälzer Wald übergeben. Sie waren von der Vorstellung  begeistert und überreichten einen Scheck in Höhe von 2000 Euro, wofür sich Rektorin Friederike Bösl bedankte. Der Elternbeirat der Schule sorgte mit Getränken und Brezen für die Verpflegung.  
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