Eine Trommel-Projektwoche wurde kürzlich mit den 180 Schülerinnen und Schülern der Doktor-Eisenbarth-Grundschule durchgeführt. An drei Vormittagen kamen die Kinder in die Mehrzweckhalle, um sich in den „Trommelzauber” einführen zu lassen. In Gruppen als Elefanten, Giraffen, Gazellen und Affen eingeteilt, unternahmen die Kinder mit dem Moderator „Otto” eine Reise in das Phantasieland „Tamburena”. Schon beim Titelsong, „Komm, wir gehn nach Tamburena”, klatschten, stampften und hüpften alle Kinder bei der täglichen Morgensession begeistert mit und hatten ihren Spaß. Dabei wurden soziale Kompetenzen und interkulturelle Aspekte vermittelt, auch Werte wie Respekt, Zusammenarbeit und Offenheit wurden spielerisch nahegebracht. Zu dem Lied „Sisamile massi bumbilei”, das in drei Sprachen der Länder Südafrika, Senegal und Gambia verfasst ist, trommelten die Kinder nach den Anweisungen des Moderatoren und bewegten sich vielfältig. Zwischendurch wurden immer wieder Bekräftigungen wie „Ich bin Klasse” getrommelt. Wie „Otto” die große Zahl an Kindern so begeistern konnte und sie über eine Stunde zum Mitmachen animieren konnte, war beeindruckend. Auch in den anschließenden jahrgangsspezifischen Einheiten hingen ihm die Kinder „an den Lippen”. Am Nachmittag des dritten Projekttages, zu dem die Kinder auch Masken, Kostüme und Kulissen bastelten, waren die Eltern eingeladen, um die musikalisch-rhythmische Aufführung ihrer Kinder zu bewundern. Finanziert wurde das einzigartige Projekt vom Elternbeirat (500 Euro), von der Schwarz-Stiftung (500 Euro), vom Lions Club (1300 Euro) und dem Förderverein der Schule (600 Euro) sowie einem kleinen Beitrag der Kinder. Siegfried Roßmann zeigte sich als Vertreter des größten Sponsoren, des Lions Clubs, erstaunt, was die Kinder in dem Projekt gelernt haben. Nach der Aufführung bot der Elternbeirat Getränke und belegte Semmeln an.