Gerlinde Lohrer vom Vorstandsteam des Frauenbundes begrüßt die Stil-Expertin Frau Tanja Ficht aus Nabburg. (Bild: Anke Spandau)

Rege Teilnahme am Vortrag der Stil-Expertin Tanja Ficht

Mehr als 50 Frauen nahmen am Vortrag der Stil-Expertin Tanja Ficht teil, der von Beginn an auf großes Interesse stieß. Die Veranstaltung war geprägt von einer lebendigen Atmosphäre mit reger Diskussion sowie zahlreichen Fragen aus dem Publikum, die ausführlich beantwortet wurden. Im Mittelpunkt des Vortrags stand die Erkenntnis, dass der erste Schritt zu einem stimmigen Erscheinungsbild die Selbsterkenntnis ist. Kleidung, so betonte die Referentin, drückt immer etwas aus und beeinflusst maßgeblich die Wirkung einer Person. Diese Wirkung entsteht insbesondere durch gezielte Betonung. Als zentrale Werkzeuge stellte Tanja Ficht drei grundlegende „Tools“ vor: Farbe, Proportionen und Stilrichtung. Ein besonderer Fokus lag auf der Frage: Welche Farbe passt zu mir? Die Antwort darauf hängt unter anderem von der Haar- und Augenfarbe ab. Die Eigenschaften von Farben wurden anschaulich erklärt, insbesondere in Bezug auf Helligkeit, Leuchtkraft und Temperatur. Zur Veranschaulichung führte die Expertin praktische Demonstrationen mit freiwilligen Teilnehmerinnen durch. Mithilfe von Farbtüchern wurde analysiert, welche Farbtöne die natürliche Ausstrahlung unterstreichen und welche weniger vorteilhaft wirken. Ein weiterer wichtiger Aspekt waren die Proportionen. Entscheidend ist hier das Verhältnis von Schulter- zu Hüftbreite. Verschiedene Figurtypen wurden vorgestellt und deren optimale Bekleidungsmöglichkeiten erläutert. Besonders einprägsam war das Fazit, dass die wahrgenommene Breite einer Person stark davon abhängt, wie ein Kleidungsstück fällt. So gilt beispielsweise: Dort, wo ein Ärmel endet, wird auch optisch das Ende des Oberkörpers wahrgenommen. Der Vortrag bot zahlreiche hilfreiche und alltagstaugliche Tipps. Abschließend wurde darauf hingewiesen, dass es Zeit braucht, um einen perfekt abgestimmten Kleiderschrank aufzubauen – im Durchschnitt etwa sieben Jahre, bis Kleidung farblich und stilistisch optimal zur eigenen Persönlichkeit passt. Insgesamt war es eine informative und praxisnahe Veranstaltung, die den Teilnehmerinnen wertvolle Impulse für ihren persönlichen Stil mit auf den Weg gab.
Im Projekt „Liebesleben” wird in sechs Themenfeldern mit Jugendlichen erarbeitet, wie man verantwortungsbewusst mit Sexualität umgeht. (Bild: Maria Rötzer)

Schülerprojekt in Schwandorf fördert Aufklärung und Verantwortung

„3 Tage mit Liebesleben” ist der Titel eines Mitmach-Projekts, das das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit anbietet. Daran nahmen die Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen der Doktor-Eisenbarth-Mittelschule und der Berufsfachschule teil. Ein methodisch und fachlich geschultes Team von Moderatorinnen und Moderatoren des Bundesinstituts arbeitete mit den Jugendlichen sechs Themenmodule ab. Darin ging es um HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen, Safer sex, Freundschaft und Beziehung, Körper und Gefühle, Vielfalt und Respekt sowie Sexualität und Medien. Die Jugendlichen lernten, wie sie beim Sprechen über Sexualität Hemmschwellen abbauen können, setzten sich mit sexueller Selbstbestimmung auseinander und hinterfragten die mediale Darstellung von verschiedenen Sexualitäten. Altersgemäße Aufklärung, Förderung der sexuellen Gesundheit und Hilfsangebote standen im Fokus des Projekts. Der Blick wurde stark auf verantwortungsvolles Handeln gelegt sowie auf das Beachten von Grenzen. Die Klassenlehrkräfte und Jugendsozialarbeiterinnen beider Schulen sowie weitere Fachkräfte der Jugendsozialarbeit aus dem Landkreis Schwandorf und Kooperationspartner haben im Vorfeld zu diesem Projekt eine mehrstündige Fortbildung durchlaufen. Um auch mit nachfolgenden Jahrgangsstufen an diesen Themen zu arbeiten, haben die Schulen einen Materialkoffer erhalten.
Aylin Boldi in Jiyu-Ippon Kumite (freier Einschrittkampf) (Bild: Franz Herdegen)

2. Oberpfalzmeisterschaft in Oberviechtach – Ein voller Erfolg

Rund 140 Teilnehmer aus der gesamten Region trafen sich am vergangenen Wochenende in der Sporthalle des Ortenburg-Gymnasiums, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Das Herzstück der Veranstaltung bildeten die Hauptorganisatorin Anna Schönberger sowie der erste Vorstand des Vereins, Michael Hirn. Ihr organisatorisches Geschick sorgte dafür, dass der gesamte Ablauf reibungslos verlief. Um neun Uhr begann der Einlass, und der heimische Karate-Verein war bereits früh am Morgen voller Spannung auf den bevorstehenden Wettkampf. Nach einem gelungenen Einzug aller Athleten begrüßte Johann Ruml, der zweite Vorstand des Vereins, alle Anwesenden. Ruml, der als sechster Dan-Träger, erfahrener Trainer, Bundeskampfrichter und Gründungsmitglied des Vereins eine zentrale Rolle spielt, wünschte allen Teilnehmern einen fairen und spannenden Wettkampfverlauf. Besonders herzlich war die Begrüßung durch Dr. Regina Schwindler, die in vierfacher Funktion anwesend war: als Ärztin vor Ort, Stadträtin, Mutter eines Teilnehmers und als Mama weiterer Kinder. Die medizinische Versorgung wurde durch drei weitere Sanitäter gewährleistet. Dank dieses engagierten Einsatzes konnte der gesamte Wettkampf ohne Unfälle oder Verletzungen absolviert werden – ein Umstand, der allen Beteiligten große Erleichterung verschaffte. leEin besonderer Dank gilt Landrat Ebeling sowie dem Ortenburg-Gymnasium für die Bereitstellung der Halle. Auch der Hausmeister und das Tontechnik-Team leisteten hervorragende Arbeit und sorgten dafür, dass der Wettkampf reibungslos ablief. Nicht nur organisatorisch, sondern auch sportlich war die Veranstaltung ein Triumph für die Gastgeber: Unter den vielen Teilnehmern konnten sich einige Athleten aus Oberviechtach gegen die starke Konkurrenz durchsetzen und die begehrten Podestplätze sowie die Titel als Oberpfalzmeister in ihrer Heimatstadt behalten. Die zweite Oberpfalzmeisterschaft hat gezeigt, dass der Karatesport in der Region fest verankert ist und weiterhin wächst. Der Verein blickt bereits gespannt auf die kommenden Veranstaltungen.


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Vorsitzender Ruhland bedankte sich bei der Referentin Marion Bräu für den hervorragenden Vortrag mit einem Blumengesteck (Bild: Karl Ruhland)

Jahreshauptversammlung mit Vortrag zur gesunden Ernährung

Zur Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Oberviechtach konnte Vorsitzender Karl Ruhland im vollbesetzten AWO-Heim sehr viele Mitglieder und den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Audi Lurbiecki begrüßen Nach dem Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden und dem Kassenbericht von Andrea Fleischer, sprach der stellvertretende Kreisvorsitzende ein Grußwort und erinnerte hierbei an die erfolgreiche Teilnahme am Streuobstwettbewerb, mit einem ersten Platz. Er bedankte sich für die geleistete Arbeit bei der Vorstandschaft. Im Anschluss hielt die Fachkraft für Ernährung und zertifizierte Ernährungscoachin Marion Bräu einen sehr interessanten, informativen Vortrag. Der thematische Schwerpunkt von Marion Breu traf dabei genau den Nerv der Zeit. Es ging hier vor allem um sekundäre Pflanzenstoffe: Diese „Powerstoffe” (wie Polyphenole oder Carotinoide) sind zwar keine Energielieferanten, aber entscheidend für die Gesundheit. Heilnahrung: Der Ansatz, Lebensmittel gezielt zur Prävention und Unterstützung des Körpers einzusetzen. „So bunt wie möglich”: Die goldene Regel der Ernährung. Je vielfältiger die Farben auf dem Teller, desto breiter ist das Spektrum an verschiedenen Schutzstoffen, die man zu sich nimmt. Das große Interesse und die anschließenden Nachfragen bei der Referentin zeigt, dass das Bewusstsein für den Zusammenhang zwischen dem eigenen Garten und der Gesundheit enorm wächst. Zum Schluss der erfolgreichen Veranstaltung lud der Vorsitzende noch zu den vielfältigen Veranstaltungen im Jahresprogramm ein.
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