Die AWO Tanzgruppe begrüßt die Gäste mit dem Mitmachtlied „Wir haben oben gute Laune” (Bild: Michael Welnhofer)

AWO Tanzgruppe beschert den Senioren einen unterhaltsamen Nachmittag

Die AWO Oberviechtach und die AWO Tanzgruppe luden zum traditionellen Familienfasching in den Mehrgenerationentreff „Am Sandradl“ in Oberviechtach ein und sorgten für einen rundum gelungenen Nachmittag. Die jungen Tänzerinnen eröffneten das bunte Faschingstreiben mit einem schwungvollen Begrüßungstanz unter dem Motto „Wir haben gute Laune“ – und genau diese Stimmung zog sich durch die gesamte Veranstaltung. Bereits am Eingang wurden die Besucher auf den närrischen Nachmittag eingestimmt: Jeder musste sich ein Faschingsutensil aussuchen, bevor es in den Saal ging. Nach dem flotten Auftakt sorgte Daschner Alfons aus Geigant mit seiner Musik für beste Unterhaltung. Einige Seniorinnen nutzten die Gelegenheit, um selbst das Tanzbein zu schwingen. Für das leibliche Wohl sorgte das engagierte AWO-Team mit selbstgemachten Torten und Kuchen. Natürlich durften auch die traditionellen Faschingskrapfen nicht fehlen, die reißenden Absatz fanden.Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt des Tanzmariechens Laura Ring. Mit viel Schwung, Spagat und hoher Beinführung wirbelte sie über die Tanzfläche und erntete immer wieder begeisterten Applaus. Im Anschluss präsentierte die Jugendgarde ihren Marsch und wurde ebenfalls mit großem Beifall belohnt. Vorstand und Präsident Michael Welnhofer brachte mit einer humorvollen Büttenrede die Gäste zum Lachen. Darin schilderte er die Erlebnisse eines Autofahrers, der nur schnell Brötchen und Wurst holen will, keinen Parkplatz findet und am Ende noch einen Strafzettel kassiert. Im zweiten Teil des Nachmittags zeigten die Jugendlichen ihren Schautanz „Geheimnisse des Waldes“. Als Hasen, Rehe und Wölfe verkleidet, präsentierten sie einen eindrucksvollen Tanz, der erst nach einer Zugabe endete. Zum Abschluss überreichte Präsident Michael Welnhofer die Faschingsorden an die fleißigen Helfer und Spender der AWO Oberviechtach, die das ganze Jahr über zum guten Gelingen der Vereinsarbeit beitragen.
Gäste im Mehrgenerationentreff der AWO Am Sandradl 20 in Oberviechtach. (Bild: Michael Welnhofer)

Sagen aus der Oberpfalz begeistern Zuhörer

Das AWO Ü50-Café startete mit einem besonderen Vortrag ins neue Jahr 2026. Im Mehrgenerationentreff Am Sandradl 20 begrüßte der AWO-Vorsitzende Michael Welnhofer zahlreiche Gäste und kündigte ein ebenso traditionsreiches wie spannendes Thema an: „Sagen aus der Oberpfalz“. Als Referent konnte der Kreisheimatpfleger Gottfried Berger gewonnen werden, der die Zuhörer auf eine Reise in die geheimnisvolle Welt regionaler Überlieferungen mitnahm. In der Oberpfalz existiert eine große Zahl an Sagen, deren Ursprünge teils weit zurückreichen. Viele dieser Erzählungen entstanden aus frühen, oft heidnischen Naturvorstellungen rund um Wälder, Quellen, Berge und Naturgewalten. Über Generationen hinweg wurden sie mündlich weitergegeben und entwickelten dabei unterschiedliche Fassungen. Inhaltlich ähneln sich die Geschichten bis heute: Geister, Zwerge, Teufel, verborgene Schätze, Hexen und wundersame Begebenheiten prägen die Sagenlandschaft der Region. Besonders in der Umgebung von Oberviechtach, Thanstein und im Schwarzachtal ranken sich zahlreiche Erzählungen um den Teufel. Irrlichter im Murach- und Schwarzachtal sollen Wanderer in die Irre geführt haben, während Waldmännlein und Waldweiber im Böhmerwald den Holzfällern das Leben schwer machten. In Oberviechtach sind zudem die Schrazel im Schießkeller bekannt, ebenso wie viele Sagen rund um die Burg Haus Murach und das sagenumwobene Sattelroß an der Kreisstraße SAD 40.

Über beiunsdaheim.de:

north