Anschaulich und mit viel Hintergrundwissen erläuterte Pfarrer Udo Klösel den Teilnehmern die Figuren, Altäre und die Geschichte der Wieskirche bei Grub. (Bild: Claudia Rieß)

Spannende Einblicke in die Geschichte der Wieskirche bei Grub/Moosbach

Im Rahmen der Moosbacher Erlebnistouren führte Pfarrer Udo Klösel Interessierte durch die Wieskirche bei Grub und vermittelte dabei interessante Einblicke in deren Geschichte und Bedeutung. Zu Beginn erläuterte er die Entstehungsgeschichte der Kirche und ging auf die Hintergründe ihrer Errichtung ein. Anschließend erklärte er die Figuren und Darstellungen im Kirchenraum und zeigte deren religiöse und historische Bedeutung auf. Besonders anschaulich erläuterte Pfarrer Klösel die Figuren und Altäre der Wieskirche. Im Mittelpunkt steht das Gnadenbild des gegeißelten Heilands, das einst die Wallfahrt nach Grub begründete. Auch die Darstellungen der Gottesmutter Maria, des heiligen Franz von Assisi sowie weiterer Heiliger erklärte er und zeigte deren Bedeutung für den christlichen Glauben und die Wallfahrtstradition auf. Ein weiterer Schwerpunkt der Führung war die frühere Wallfahrt zur Wieskirche. Pfarrer Klösel berichtete von den zahlreichen Pilgern, die einst nach Grub kamen, und stellte die Votivtafeln sowie verschiedene Votivgaben vor. Diese gespendeten Gegenstände zeugen bis heute von den Anliegen, Hoffnungen und dem Dank der Gläubigen und geben einen eindrucksvollen Einblick in die Frömmigkeit vergangener Zeiten. Pfarrer Klösel spannte dabei auch den Bogen von der einst bedeutenden Wallfahrt zur heutigen Nutzung der Wieskirche. Auch wenn die großen Pilgerströme vergangener Zeiten ausbleiben, pilgern bis heute einzelne Wallfahrtsgruppen zur Wieskirche und halten die Tradition lebendig. Darüber hinaus werden von Mai bis Mitte Oktober jeweils montags Gottesdienste gefeiert. So bleibt die Wieskirche auch heute ein besonderer Ort des Glaubens, der Begegnung und der Besinnung. Die Teilnehmer verfolgten die Ausführungen mit großem Interesse und nutzten die Gelegenheit, Fragen zur Geschichte der Kirche und zur früheren Wallfahrt zu stellen. Die Führung bot einen abwechslungsreichen Einblick in die religiöse und kulturelle Bedeutung der Wieskirche bei Grub und stellte einen gelungenen Programmpunkt der Moosbacher Erlebnistouren dar.
Übergabe der Erinnerungsgeschenke<br>Von links: Vorsitzender Matthias Lang, Kommandant Manfred Brugger (Velden Wörther See)<br>Von rechts: Kommandant Thomas Schwarz, stv. Kommandant Peter Bodensteiner (Bild: Norbert Friedl)

Feuerwehr Oberköblitz beim 150-jährigen Gründungsfest der Feuerwehr Velden Wörther See - 50 Jahre Partnerschaft

Seit 50 Jahren besteht eine Partnerschaft mit der Feuerwehr Velden Wörther See. Ihren Anfang nahm sie, als der damalige zweite Vorsitzende Ulrich Hübner während eines Urlaubs 1975 in Velden Kontakt zur örtlichen Feuerwehr knüpfte. Fast auf den Tag genau vor 50 Jahren war die Feuerwehr Oberköblitz zum 100-jährigen Gründungsfest in Velden am Wörthersee erstmals in Kärnten. Gerne nahm die Feuerwehr Oberköblitz die Einladung zum 150-jährigen Gründungsfest der Feuerwehr Velden am ersten Juni-Wochenende an. Drei Feuerwehrkameraden nahmen sogar die Strapazen in Kauf und fuhren mit dem Rad nach Velden. Nach der Ankunft am Freitag traf man sich zunächst mit den Kameraden der Partnerfeuerwehr Damtschach. Die Feierlichkeiten in Velden begannen mit der offiziellen Begrüßung der geladenen politischen Vertreter, der Abordnungen der Feuerwehren und des Feuerwehrkommandos durch Bürgermeisterin Dr. Margit Heissenberger. Beim Totengedenken auf dem Friedhof Velden wurde am Nachmittag der verstorbenen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner in einem würdigen Rahmen gedacht. Am Abend stand die Kameradschaft im Mittelpunkt. Gemeinsam mit weiteren Partnerfeuerwehren aus Velden/Vils, Haltern am See, Pasewalk, St. Veit im Pongau und Biedermannsdorf wurde die langjährige Verbundenheit gepflegt und vertieft. Im Rahmen des Festabends überreichte Vorsitzender Matthias Lang gemeinsam mit dem Kommandanten Thomas Schwarz und dem stellvertretenden Kommandanten Peter Bodensteiner an den Kommandanten der Feuerwehr Velden, Manfred Brugger, zwei gekuppelte Schläuche mit den Aufschriften „FF Velden Wörther See“ und „FF Oberköblitz“. Hinzu kamen eine Urkunde zur 50-jährigen Partnerschaft sowie eine weitere Urkunde zum 150-jährigen Gründungsfest. Einlagen durch unseren Busfahrer Karl Eckert durften nicht fehlen. Viele ungläubige Blicke in Richtung Bühne: ist das der echte „DJ Ötzi“? Der Samstag war geprägt von einem eindrucksvollen Festzug entlang des Seecorso am Ufer des Wörthersees, vorbei am berühmten Schlosshotel, zum Festakt am Gemonaplatz. Vor zahlreichen Ehrengästen, darunter Bürgermeisterin Dr. Margit Heissenberger und Feuerwehrpräsident Ing. Rudolf Robin, erhielten ein neues Wechselladerfahrzeug „WLF-Saug/Druck“ sowie das neue Boot „Ursula“ durch Landesfeuerwehrkurat Harald Truskaller und Feuerwehrkurat Mag. Martin Satlow den kirchlichen Segen. Ein weiterer Höhepunkt war die Auszeichnung von Kommandant Manfred Brugger: Kreisbrandrat Christian Demleitner verlieh ihm für seine fast 30-jährige grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Feuerwehren aus Deutschland die Medaille für Internationale Zusammenarbeit. Mit einem Vorbeimarsch an den Ehrengästen und einem Festabend im Sicherheitszentrum klang der Samstag aus. Am Sonntag trat die Feuerwehr Oberköblitz nach einer Schifffahrt auf dem Wörthersee mit Frühstück an Bord der „MS Thalia“ die Heimreise an. Die Teilnehmer nahmen viele eindrucksvolle Erlebnisse mit nach Hause und hoben insbesondere die große Gastfreundschaft der Feuerwehr Velden Wörther See hervor.
Das Foto zeigt neben den Preisträgerinnen und Preisträgern auch die Schulleiterin Dr. Anja Wiesner und die betreuenden Lehrkräfte Iris Hösl und Lukas Weitl.  (Bild: Michael Sontheim)

Erfolgreiche Teilnahme beim Landeswettbewerb „Experimente antworten“ Runde II im Schuljahr 2025/26

Etwa 1000 Schülerinnen und Schüler aus ganz Bayern haben sich in der 2. Runde des Landeswettbewerbs unter dem Motto „Keine kalten Finger!“ mit der Herstellung eines Taschenwärmers und den Eigenschaften seiner möglichen Inhaltsstoffe beschäftigt. Aus dem Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium Nabburg nahmen diesmal 19 neugierige Jungforscherinnen und -forscher aus den Jahrgangsstufen 5 bis 9 teil. Sie haben zunächst die Eigenschaften von Taschenwärmern untersucht und die Schmelztemperatur präzise bestimmt. Ihr Inhalt musste analysiert und der Auslöser der Kristallisation gefunden werden. Mit großem Engagement wurde ein Taschenwärmer selbst hergestellt. Dabei mussten die Variablen sorgfältig analysiert und angepasst werden. Nur die richtige Stoffmischung gewährleistet, dass auch ausreichend Wärme erzeugt wird. Mit einer großen Portion an Kreativität wurden die Taschenwärmer schließlich vermarktet. Viele dieser Eigenkreationen würden sich so sicherlich verkaufen lassen! 18 Schülerinnen und Schüler bearbeiteten die gestellten Aufgaben so gut, dass ihnen in ihrer Urkunde das höchste Prädikat „Mit großem Erfolg teilgenommen“ bescheinigt wurde. Diese Leistung wurde zusätzlich mit einem kleinen zum Thema passenden Sachpreis gewürdigt. Diesmal freuten sich die Schülerinnen und Schüler über ein Set mit LCD-Flachfilm-Thermometern. Die Anzeige dieser Thermometer beruht auf der Eigenschaft von Flüssigkristallen, ihre Farbe temperaturabhängig ändern zu können. Ein weiterer Teilnehmer konnte sich über eine Urkunde mit dem Prädikat „Mit Erfolg teilgenommen“ freuen. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Biologiesaal überreichte die Schulleiterin Dr. Anja Wiesner den erfolgreichen Schülerinnen und Schülern die Urkunden und Sachpreise und lobte ihren Wettbewerbserfolg und großen Forschungseifer. Der Wettbewerb wird von den Lehrkräften der Fachschaften Biologie, Chemie und Natur und Technik betreut. Das Anliegen des Wettbewerbs „Experimente antworten“ ist, Freude am Experimentieren und an den Naturwissenschaften zu wecken. Dreimal pro Schuljahr wird Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 5 bis 10 eine Experimentieraufgabe zu einem naturwissenschaftlichen Phänomen gestellt, die sie selbstständig zu Hause mithilfe von Alltagschemikalien und -geräten aus Drogerie und Baumarkt bewältigen können. Die Teilnehmer, die sich bei allen drei Runden im Schuljahr sehr erfolgreich beteiligt haben, werden zu Beginn des neuen Schuljahres zu einer Preisverleihung nach München ins Deutsche Museum eingeladen und erhalten dort den sogenannten Superpreis, der durch den Kultusminister oder einen Vertreter überreicht wird.
Von links: Christoph Margraf, Hans Süß, Johannes Weiß, Dieter Dehling (1.BGM Illschwang), Bastian Süß, Dominik Rubenbauer, Florian Renner, Tizian Weiß, Lisa Falk, Henner Wasmuth, Selina Englhard, Uwe Kölbel (Bild: Tizian Weiß)

Junge Union Illschwang-Birgland blickt auf starke Ergebnisse

Der Ortsverband Illschwang-Birgland hielt ihre diesjährige Jahreshauptversammlung in Schwend ab. Ortsvorsitzender Tizian Weiß blickte gemeinsam mit den Mitgliedern auf ein erfolgreiches Jahr zurück, das den Verband politisch deutlich gestärkt hat. Eindrucksvoll fiel der Rückblick auf die Kommunalwahlen: In der Gemeinde Birgland trat die JU erstmals mit einer eigenen Liste an – und erzielte mit 22,4 Prozent ein Ergebnis, das bayernweit zu den Top drei aller JU-Listen zählt. Dieses starke Votum der Bürgerinnen und Bürger führte zu drei Mandaten im Gemeinderat und markiert einen wichtigen Meilenstein für die junge politische Arbeit vor Ort. Auch in Illschwang zeigte sich die Bedeutung der JU: Zwei Mitglieder des Ortsverbands wurden in den Gemeinderat gewählt. Darüber hinaus stellt der Verband mit Henner Wasmuth nicht nur einen Kreisrat, sondern auch einen weiteren stellvertretenden Landrat im Landkreis Amberg-Sulzbach. Diese Entwicklung unterstreicht die zunehmende Verantwortung und das Vertrauen, das der JU auf Kreisebene entgegengebracht wird. Mit Blick auf das vergangene Jahr organisierte der Ortsverband ein Sommernachtskino als Kinderferienprogramm in Dietersberg. Mit über 120 teilnehmenden Kindern wurde hier das soziale Engagement der Jungen Union im Gemeindegebiet bestätigt. Als Ehrengäste begrüßte Tizian Weiß den Bürgermeister der Gemeinde Illschwang, Dieter Dehling, sowie den CSU-Ortsvorsitzenden Hans Süß (Birgland). Beide würdigten die gute Entwicklung des Ortsverbands und den sichtbaren Beitrag der jungen Generation zur kommunalen Politik. Die Jahreshauptversammlung endete mit einem klaren Ausblick: Die Junge Union Illschwang-Birgland möchte künftig nahbar, engagiert und zukunftsorientiert für die Region arbeiten.
Das Spiel mit dem Publikum beherrscht das Trio Schleudergang meisterhaft - auch in Schmidmühlen verstanden die drei Musiker vortrefflich, das Publikum in ihr Programm zum Mitmachen einzubinden - dafür spendierte man nicht nur ein leistungsgesteigertes Rüscherl, sondern auch riesigen Beifall. (Bild: Paul Böhm)

Jetzt wissen es alle Schmidmühlener - So wird Koch- und Buntwäsche mit 90 Grad vom Trio Schleudergang gewachsen

Traditionelle Volksmusik trifft auf modernen Humor. Ein kabarettistischer Gala-Abend des „Trios Schleudergang” war ihr Auftritt zum 50-jährigen Bestehen der Blaskapelle St. Ägidius in Schmidmühlen gewesen. Keineswegs ein „Schonwaschgang” im Festzelt an der Mühlwiese. Dort wurde nämlich Koch- und Buntwäsche zusammen mit 90 Grad gewaschen. Bekannt war das Trio Schleudergang vielen Besuchern im Vorfeld von den BR-Brettl-Spitzen gewesen. Die drei Kabarettisten aus dem Niederbayerischen sind bekannt für ihre Musikparodien und musikalischen Anekdoten. Im Hauptwaschgang erzählten sie würzige Geschichten und sangen Lieder aus ihrem Berufsleben und dem Alltagsgeschehen aus dem Bayerischen Wald. Eigentlich stammen die drei „g´standnen Mannsbilder” aus dem musikalischen Bermuda-Dreieck Alkofen-Lalling-Freihung in Niederbayern. Ihr Humor und ihre Musik haben jetzt ihren Bekanntheitsgrad in Schmidmühlen und Umgebung noch ein ganzes Stück vergrößert. Auf der Bühne schleuderten sie ihre Zuschauer in die „guade oide Zeit” zurück, wo das Bier noch dunkel und die Maderl sittsam waren. Und dann legten sie im Hauptwaschgang mit würzigen Geschichten und Anekdoten aus ihrem Berufsleben und dem Alltag im Bayerischen Wald nach dem Motto „Tradition trifft Zeitgeist” immer wieder nach. Da waren bittere Satire mit einem Stück Bayerwald-Charme ebenso zu hören, wie humorvolle Geschichten, sowie zweideutige Wirtshauslieder und Couplets, bei denen man schon genau aufpassen musste, um den tieferen Sinn zu erfassen. Raimund Pauli, Roland Stetter und Flori Weinmann verstanden es hervorragend, diesen Kabarett-Abend nach bairischer Art zubereitet, zu einem Glanzpunkt des Jubiläumsfestes der Blaskapelle zu ihrem 50-jährigen Bestehen werden zu lassen. Nach gut drei Stunden bairisch Kabarett verabschiedete sich das Trio schweren Herzens vom Schmidmühlener Publikum bejubelt mit dem Hit „An Anderl sei Bua”, einem Lied voller Dialekt und Persönlichkeitsvariationen und zum Mitsingen bestens geeignet war.
Kräuterführerin Marina Eiberweiser erläutert die sichere Bestimmung der einzelnen Kräuter und ihre Heilwirkung. (Bild: Petra Reil)

Die Natur als grüne Apotheke – Kräuterwanderung im Elm

Kaimling – Ein paar vereinzelte Regentropfen konnten der guten Stimmung keinen Abbruch tun: Auf Einladung des KDFB Kaimling begab sich am Sonntag, 31. Mai 2026, eine gut gelaunte Gruppe von Naturbegeisterten auf eine kleine, aber feine Kräuterwanderung durch den Elm. Dass man für kulinarische Entdeckungen und botanische Schätze nicht weit reisen muss, bewies diese Exkursion eindrucksvoll. Unter der fachkundigen Leitung von Kräuterführerin Marina Eiberweiser lernten die Teilnehmer Pflanzen kennen, die bei vielen auch direkt vor der Haustür oder im eigenen Garten wachsen. Schon der Empfang durch Marina Eiberweiser stimmte auf die Kräuterwanderung ein. Zur Begrüßung reichte sie einen erfrischenden Apfelsaft beziehungsweise Sekt, der mit frischem Gundermann verfeinert war. Das unterschätzte Kraut, das in fast jedem heimischen Garten zu finden ist, verlieh dem Getränk eine überraschend würzige, leicht minzige Note und regte sofort die Gespräche über die Vielfalt der Wildkräuter an. Während der gemütlichen Wanderung verstand es die Kräuterführerin hervorragend, den Blick für das vermeintliche „Unkraut“ am Wegesrand zu schärfen. Im Fokus standen vor allem Pflanzen, die bei vielen auch zu Hause im Garten oder im Rasen wachsen, oft aber unbeachtet bleiben. So ist der von vielen Gärtnern als hartnäckiges Unkraut bekannte Giersch eine echte Vitaminbombe und wirkt entzündungshemmend. Als ihr absolutes Lieblingskraut bezeichnet Eiberweiser die Brennnessel. Ein echtes heimisches Superfood. Die Powerpflanze übertrifft das herkömmliche Gemüse in ihren Nährwerten um ein Vielfaches, außerdem enthält sie große Mengen an wertvollen Mineralstoffen wie Eisen, Kalium und Vitamin C. Voller Interesse verfolgten die Teilnehmer die Erläuterungen der Kräuterführerin über die vielen verschiedenen Kräuter, wie Rotklee in den Wechseljahren, Spitzwegerich als Sirup gegen Husten und vieles mehr. Eiberweiser erklärte nicht nur, wie man die Kräuter sicher bestimmt, sondern gab auch praktische Tipps, wie Ölauszüge, Cremes, Tinkturen oder Tees hergestellt werden. Nach der lehrreichen Runde durch die Natur wartete das nächste Highlight auf die Teilnehmer. Die Kräuterführerin hatte verschiedene hausgemachte Köstlichkeiten vorbereitet, wie Wildkräuter-Focaccia, Zupfbrot mit Bärlauchbutter, Gierschlachsrolle, gefüllte Eier mit Wildkräutern und Erdbeer-Joghurt-Dessert mit Süßdoldenpesto. Die Wildkräuter zeigten hierbei ihr volles kulinarisches Potenzial und bewiesen, dass Naturküche hervorragend schmeckt. Zum Abschied gab es für jeden Gast noch zwei besondere, von der Kräuterführerin vorbereitete Präsente als Erinnerung an diesen rundum gelungenen Nachmittag: eine liebevoll selbstgemachte Kräutersalbe für die Hausapotheke sowie ein Säckchen, um den Duft und die Farben des Sommers für die kalte Jahreszeit einzufangen. Bereichert mit viel neuem Wissen machten sich die Teilnehmer auf den Heimweg – mit dem Versprechen, das „Grün“ im eigenen Garten und am Wegesrand ab jetzt mit ganz anderen Augen zu sehen.
Geehrte Mitglieder (die Ehrungen nahmen 1.Vorstand Haas, 2. Vorstand Zant und MGV Leiter Schertler vor) sowie neue Mitglieder der Vorstandschaft<br>Von links: 2. Vorstand Zant Conny, 1. Hüttenwart Haas Daniel (neu), BLSV Vorstand Malzer Andreas, Ehrenmitglied Schornbaum Michael (neu), Ruth König Gabi (1.800 Mitglied der Sektion), Jugendleiterin Poese Melanie (neu), Schatzmeisterin Härtl Bianca (neu), Ausbildungsreferent Grillmeier Johannes (neu), Bartsch Josef (25. Jahre Mitglied), 1. Vorstand Haas Gottfried, Grundler Josef (25. Jahre Mitglied), MGV und Geschäftsstellenleiter Schertler Herbert, Wallerer Günter (25. Jahre Mitglied), Erster Bürgermeister Stahl Franz<br> (Bild: Herbert Schertler)

Jahreshauptversammlung der Sektion Karlsbad des DAV für das Vereinsjahr 2025

Am Freitag, 17.04.2024, um 19.00 Uhr, fand in Tirschenreuth, im Restaurant Seenario, die ordentliche Mitgliederversammlung der DAV-Sektion Karlsbad mit Sitz in Tirschenreuth statt. Neben den zahlreich erschienenen Vereinsmitgliedern konnte der 1. Vorsitzende Gottfried Haas den 1. Bürgermeister Franz Stahl, die Ehrenmitglieder Herbert Graf und Konrad Zant, den Pächter der Karlsbader Hütte Rene Häfner sowie den BLSV-Kreisvorsitzenden Andreas Malzer begrüßen. Eingangs gab er erfreuliche Mitgliederdaten von Herbert Schertler von der Geschäftsstelle bekannt. Der Mitgliederstand war vom 31.12.25 bis zum 17.04.26 von 1687 auf 1809 angewachsen. Als 1800. Mitglied konnte er Gabi Rüth-König begrüßen. Nach der Totenehrung der seit der letzten JHV verstorbenen Mitglieder fand die Ehrung der langjährigen Mitglieder statt, für 25 Jahre: Vivien Neudert, Josef Grundler, Oswald Achatz, Josef Bartsch, Günter Wallerer, Julia Merz-Neudert, Alwin und Leon Neudert; 40 Jahre: Eduard Schober, Heimo Mifek, Karl-Heinz Heier, Hiltrud Fiedler; 50 Jahre: Wolfram Tuschen, Editha Becher. Eine besondere Ehrung erfuhr Dr. Michael Schornbaum für seinen außergewöhnlichen und jahrzehntelangen Einsatz für die DAV-Sektion Karlsbad; er wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Für seine Verdienste hatte er schon beim Neujahrsempfang den Turso-Orden der Stadt Tirschenreuth erhalten. Hervorzuheben sind insbesondere seine Initiativen, u. a. den Bau der ersten Kletterwand und eines Boulderraums im Stiftland-Gymnasium; unter seiner Führung entstand ein leistungsfähiger Trainerstamm von 35 Trainerinnen und Trainern; bereits 2011 überzeugte er die Vorstandschaft mit seinem Ansinnen, eine Kletterhalle zu bauen, die letztendlich mit großer Unterstützung der Stadt Tirschenreuth 2025 auf dem Schels-Gelände in Betrieb genommen werden konnte. In seinem Geschäftsbericht berichtete der 1. Vorsitzende über die Schwerpunkte im letzten Jahr. Dies waren u. a. natürlich die Eröffnung des Kletterzentrums Tirschenreuth im Mai, bei der viele geladenen Ehrengäste, Sponsoren und Mitglieder zugegen waren. Hier darf erwähnt werden, dass diese ausschließlich mit Ehrenamtlichen betrieben wird. Er hob die positive Mitgliederentwicklung hervor, die immer noch andauert, mit einer gesunden Mischung aus Kindern und Jugendlichen. Leider verstarben unser langjähriger 1. Hüttenwart und Vorstandsmitglied Heinz Stowasser und unser Beiratsmitglied Johann Bauer, denen wir für ihren Einsatz für die Sektion danken. In Vertretung für den Leiter des Kletterzentrums Michael Wegener berichtete Lukas Trisl u. a. über das Kletterzentrum: Beteiligung am Oberpfalztag am 18.05.25 mit 32 Ehrenamtlichen, Eröffnungsfeier des Kletterzentrums am 18.05.25 mit 34 Ehrenamtlichen. Dass das Kletterzentrum sehr gut angenommen wird, zeigen die seit der Eröffnung des Kletterzentrums über 8000 verbuchten Eintritte, die sich aus unseren Mitgliedern, aus den Kooperations-Sektionen Weiden und Greiz sowie anderen Sektionen und Gästen ohne DAV-Mitgliedschaft zusammensetzen. Durch die Trainer und ÜL wurden viele Kurse durchgeführt, u. a. Indoor-Kurse, Familienklettern, Schnupperklettern etc. Hüttenwart Daniel Haas berichtete über die Karlsbader Hütte in den Lienzer Dolomiten, auf der jährlich freiwillige Arbeits- und Renovierungsarbeiten durchgeführt werden. Bei der Inbetriebnahme im Frühjahr wurde festgestellt, dass das Blockheizkraftwerk (BHKW) nur mehr notdürftig betrieben werden konnte, weswegen dieses und auch die Batteriespeicher erneuert werden mussten. Die über 40 Jahre alten Dachschindeln mussten notdürftig repariert werden; eine Dacherneuerung ist für nächstes Jahr eingeplant. Für den Ausbildungsreferenten Johannes Grillmeier berichtete sein Vorgänger Michael Schornbaum u. a. vom Umzug der Kletterwand 2023 nach Wiesau und der Entwicklung bis hin zum Kletterzentrum, vom breiten Spektrum der Lehrgangsangebote, regelmäßiges Klettertraining, Kinder- und Jugendprogramme, Lauftraining, Mountainbiken etc., auch von der Erschließung und Betreuung von Klettergebieten im Steinwald und am Burgfelsen Neuhaus. Vor dieser JHV fand die Hauptversammlung der Jugendvollversammlung statt, von der die Vorsitzende Tabea Schornbaum berichtete. Sie erwähnte, dass beim Kinder- und Jugendklettern jeder und jede herzlich willkommen ist. Künftig übernimmt diesen Vorsitz Melanie Poese, die sich und ihr Programm kurz vorgestellt hat. Schatzmeisterin Bianca Härtl berichtete in Zusammenarbeit mit der Steuerberatungsgesellschaft mbH LKC Rosenheim von geordneten finanziellen Verhältnissen und stellte den Haushaltsplan für 2026 vor, der einstimmig von der Versammlung genehmigt wurde. Die Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet. Wegen des schlechten Wetters war ein Rückgang der Nächtigungen auf der Hütte zu verzeichnen. Teile der Vorstandschaft mussten neu gewählt werden. 1. Bürgermeister Franz Stahl erklärte sich bereit, als Wahlleiter zu fungieren. Die Wahlen wurden mit Zustimmung der Versammlung per Akklamation durchgeführt. Einstimmig wurden gewählt: Zur Schatzmeisterin Bianca Härtl, zum 1. Hüttenwart Daniel Haas und zum Ausbildungsreferenten Johannes Grillmeier. Letztmalig durfte 1. Bürgermeister Franz Stahl seine Grußworte an die Versammlungsteilnehmer richten. Er sprach der Sektion seine Anerkennung und seinen Mut aus, wie sie sich in den letzten Jahren entwickelt hat. Mit dem Bau des Kletterzentrums, bei dem die Stadt einen großen finanziellen Beitrag geleistet hat, haben wir die Berge in die Stadt geholt. Er erwähnte auch, dass das Architekturbüro Brückner & Brückner für diesen Umbau im Juni 2026 einen Architekturpreis erhalten wird. Den Ehrenamtlichen sprach er für ihre Tätigkeiten sein Lob aus. Der BLSV-Kreisvorsitzende Andreas Malzer beglückwünschte die Sektion für die positive Vereinsentwicklung und die Inbetriebnahme des Kletterzentrums. Der 1. Vorsitzende Gottfried Haas bedankte sich bei den anwesenden Personen für ihr Erscheinen und ihr Interesse am Vereinsgeschehen und beendete die Versammlung.
Die Schülergruppe der 8. Klasse in der Gedenkstätte Flossenbürg (Bild: Philipp Lippert)

Unterrichtsbesuch in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg: Achtklässler setzen sich mit NS-Verbrechen auseinander

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts haben die Schüler und Schülerinnen der 8. Jahrgangsstufe der Fichtelnaabtal-Mittelschule die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg besucht. Nach einer Begrüßung durch die Leiterin erhielten die Jugendlichen zunächst einen kurzen Überblick und stiegen anschließend unmittelbar in das Thema „Lager” ein. Auf historischen und aktuellen Lageplänen lokalisierten die Schülerinnen noch erhaltene Gebäudeteile und sprachen über deren frühere Funktionen. Besonders intensiv befassten sie sich mit den Häftlingsbaracken: Größe, spartanische Ausstattung und die extreme Überbelegung, die katastrophale hygienische Bedingungen zur Folge hatte, wurden anschaulich erläutert. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem ehemaligen Waschhaus. Dort wurden neu eingelieferte Gefangene registriert, beraubt, rasiert, „gewaschen” und systematisch entwürdigt. Eine eindrucksvolle Ausstellung, die frei erkundet werden konnte, vertiefte diese Eindrücke. Besonderes Augenmerk galt der Häftlingskleidung, die als Symbol der Entrechtung und Uniformierung stand. Im Verlauf des Rundgangs thematisierte die Leitung zudem die Zwangsarbeit im Steinbruch, das weitverzweigte Netz von Arbeits- und Vernichtungslagern in Europa sowie die Kennzeichnung der Gefangenen durch Nummern, Abkürzungen und farbige Winkel. Der Weg führte weiter zum heutigen Friedhof – einst ein Ort des Sterbens, damals in provisorischen Baracken notdürftig eingerichtet. Erschütternd war auch der Besuch des Krematoriums im sogenannten Tal des Todes. Aufgrund der Vielzahl der Toten wurden am Ende zusätzlich Scheiterhaufen errichtet, um mehr Leichen verbrennen zu können; der beißende Geruch habe sich, so die historischen Berichte, über mehrere Kilometer ausgebreitet. Mit vielen schweren, nachhallenden Eindrücken kehrten die Lernenden in die Heimat zurück. Die Exkursion bot nicht nur historische Fakten, sondern auch Anlass zur stillen Reflexion über Verantwortung, Menschenwürde und die Bedeutung des Erinnerns.
Die Mitglieder des neuen Pfarrgemeinderates, die beiden Vorsitzenden links Sonja Schwemmer und vorne rechts Madeleine Schaller (Bild: Sandra Schwemmer)

Abschied und Neuanfang beim Thurndorfer Pfarrgemeinderat mit Vorstellung der neuen Kommunionhelferinnen

Der Gottesdienst am Dreifaltigkeitssonntag war die Bühne für einen gebührenden Abschied langjährig Aktiver im Thurndorfer Pfarrgemeinderat. Vier, acht, mit Unterbrechung 16 und 20 Jahre umfasste die Spanne der nunmehr ausscheidenden Mitglieder des Pfarrgemeinderats. Christina Rass und Johannes Held waren vier bzw acht Jahre im Gremium. Monika Haasmann war mit Unterbrechung insgesamt 16 Jahre aktiv für die Pfarrei tätig, zuletzt mit der Schriftführung betraut. Letztere wird zukünftig in er Pfarrei als Kommunionhelferin aktiv sein. Johannes Held wird sich auch zukünftig bei der Arbeit in der Kirchenverwaltung mit einbringen. Pater Samuel Patton bedachte Thomas Looshorn für die 20 Jahre Wirken im Gremium, zum Großteil als Vorsitzender mit besonders lobenden Worten, da er mit großem Engagement, Besonnenheit und ohne viel Aufhebens „das Ruder der Pfarrei“ in Händen gehabt habe, so Pater Samuel. Dank auch für deren Familien, welche das ehrenamtliche Engagement stets mitgetragen haben. Zuvor waren der Gemeinde die neu bzw erneut gewählten Mitglieder vorgestellt worden. Madeleine Schaller und Sonja Schwemmer welche im Gremium den Vorsitz innehaben, letztere auch tätig im Seelsorgebereich. Ferner sind dabei Marion Eschenweck, Bettina Oberst, Saskia Schäffner. Martina Wöll-Regner, zukünftig ebenfalls als Kommunionhelferin aktiv, Marco Lindner und Markus Helldörfer, welcher krankheitsbedingt nicht anwesend sein konnte. Während des Festgottesdienstes hatte Pater Samuel die Bedeutung des Pfarrgemeinderates für die Pfarrei hervorgehoben. Zusammen mit Vorsitzender Madeleine Schaller waren den ausgeschiedenen Pfarrgemeinderäten Geschenkkörbe und eine Dankurkunde überreicht worden.
Insgesamt acht Blumenkästen wurden an der Mühlbachbrücke wieder angebracht. Auf dem Bild ein Teil der Anwohner, die den Blumenschmuck pflegen. Uwe Bergmann (vorne, Zweiter von links) und Harald Kausler (Zweiter von rechts) hatten das Ganze wieder organisiert. Zweite Bürgermeisterin Elisabeth Kraus (rechts) lud im Namen der Stadt zu einem kleinen Umtrunk ein. (Bild: David Bergmann)

Blumenschmuck ziert wieder die Mühlbachbrücke

Auf Initiative von Stadtrat Uwe Bergmann und Harald Kausler als Anwohner im Ortsteil Haidhof wurde nach der Sanierung der Mühlbachbrücke in der Max-Reger-Straße im Jahr 2016 eine Verschönerung derselben mit Blumenkästen auch in diesem Jahr realisiert. Deshalb traf man sich vor Ort, um die seit Mitte Mai am Geländer befestigte Bepflanzung ein klein wenig zu feiern. Die Pflanzen und Blumenkästen wurden von der Stadt finanziert und vom örtlichen Bauhof angebracht. Rund 20 Anwohner haben sich wiederum bereit erklärt, sich um die Blumen nach einem festen Plan bis in den Herbst hinein zu kümmern. Uwe Bergmann bedankte sich bei den Nachbarn, die Idee und die Initiative erneut zu unterstützen. Gerade an heißen Tagen sei dies mit einem nicht unerheblichen Aufwand verbunden, da die Geranien regelmäßig gegossen und gepflegt sowie verwelkte Blüten ausgeputzt werden müssten. Er hoffe, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger an diesem Blumenschmuck erfreuen und diesen respektvoll behandeln. „Mit Eigenbeteiligung ist die Wertschätzung viel größer“, meinte Bergmann. Im Namen der Stadt lud er zusammen mit der zweiten Bürgermeisterin Elisabeth Kraus alle Beteiligten zu einem Umtrunk an der „Mühlbach-Brücke“ vor Ort ein, wovon rege Gebrauch gemacht wurde. Kraus sah den Blumenschmuck als kleinen Beitrag das Ortsbild attraktiv zu gestalten und einen zusätzlichen Blickfang zu schaffen. Sie lobte ebenso den Gemeinschaftssinn und die Eigeninitiative der Anwohner.
Gruppenbild der Wanderfreunde Kirchenthumbach mit Blick auf Opatija und das Ucka-Gebirge. (Bild: Karin Nürnberger)

Wanderfreunde Kirchenthumbach erlebten abwechslungsreiche Tage an der Kvarner Bucht

Fünf erlebnisreiche Tage verbrachten die Wanderfreunde Kirchenthumbach bei ihrem diesjährigen Vereinsausflug in Kroatien. Ziel der Reise war die malerische Küstenstadt Opatija an der Kvarner Bucht, die mit ihrem mediterranen Flair und ihrer reichen Geschichte den idealen Ausgangspunkt für zahlreiche Entdeckungen bot. Bereits am ersten Tag nach der Ankunft stand die Erkundung der näheren Umgebung auf dem Programm. Zuerst führte die Fahrt nach Rijeka, der größten Hafenstadt Kroatiens. Dort erkundeten die Teilnehmer die historische Altstadt mit ihren lebhaften Plätzen und besichtigten bedeutende Sehenswürdigkeiten. Danach besuchte man Opatija, welches mit prachtvollen Villen aus der Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie, gepflegten Parkanlagen und die berühmte Uferpromenade „Lungomare“ beeindrucken konnte. Den Abschluss des Tages bildete ein Besuch im charmanten Küstenort Lovran. Die engen Gassen, die historische Altstadt und der Blick auf das glitzernde Meer sorgten für einen stimmungsvollen Ausklang. Am nächsten Tag stand ein Ausflug nach Rovinj auf der Halbinsel Istrien auf dem Programm. Die Teilnehmer zeigten sich begeistert von der romantischen Altstadt, deren verwinkelte Gassen auf einem Felsen direkt am Meer liegen. Besonders die imposante Kirche der Heiligen Euphemia, das Wahrzeichen der Stadt, bot einen herrlichen Ausblick über die roten Dächer und die vorgelagerten Inseln. Bei einem gemütlichen Spaziergang entlang der Hafenpromenade konnten die Wanderfreunde das besondere Ambiente dieser oft als schönste Stadt Istriens bezeichneten Perle genießen. Ein weiterer Höhepunkt der Reise war der Ausflug am letzten Tag auf die Insel Krk, die über eine Brücke mit dem Festland verbunden ist. Die Insel Krk beeindruckte mit ihrer abwechslungsreichen Landschaft, historischen Orten und idyllischen Buchten. Während einer Rundfahrt lernten die Teilnehmer die kulturellen und landschaftlichen Besonderheiten der Insel kennen. Besonders großen Anklang fand eine traditionelle Schinken-, Käse- und Weinprobe. Dabei konnten die Wanderfreunde regionale Spezialitäten kosten und sich von der Qualität der kroatischen Produkte überzeugen. In geselliger Runde wurden heimischer Schinken, ein besonderer Schafskäse und ausgewählte Weine verkostet – ein Genuss für alle Sinne. Mit zahlreichen schönen Erinnerungen und vielen neuen Eindrücken kehrten die Wanderfreunde Kirchenthumbach schließlich nach fünf erlebnisreichen Tagen wieder in ihre Heimat zurück.
Gruppenfoto (Bild: Ingrid Kaltenecker)

VdK Vohenstrauß erkundet Ulm – Kultur, Genuss und Gemeinschaft

Der VdK Vohenstrauß unternahm kürzlich einen abwechslungsreichen Tagesausflug in die historische Donaustadt Ulm. Die Fahrt begann am frühen Morgen, und bereits unterwegs legte die Reisegruppe eine gemütliche Brotzeitpause ein, bei der sich alle Teilnehmer stärkten. In Ulm angekommen, startete das Programm mit einer Rundfahrt im beliebten Spatzenbähnle. Die kleine Bahn führte die Gruppe durch die malerische Altstadt, vorbei an Fachwerkhäusern und historischen Plätzen. Während der Fahrt erhielten die Besucher interessante Einblicke in die Geschichte und Besonderheiten der Stadt, die eng mit dem berühmten Ulmer Spatzen verbunden ist. Anschließend ging es weiter hinauf zur Wilhelmsburg, einer eindrucksvollen Festungsanlage aus dem 19. Jahrhundert. Von dort bot sich ein spektakulärer Blick über die Stadt – insbesondere auf das majestätische Ulmer Münster. Die Gruppe nutzte den Halt für einen Fotostopp, um die Aussicht und die besondere Atmosphäre festzuhalten. Nach der Rundfahrt kehrte die Reisegruppe in eine liebevoll restaurierte ehemalige Mühle ein, die heute ein traditionelles schwäbisches Gasthaus beherbergt. Dort wurden regionale Spezialitäten serviert. Am Nachmittag folgte eine fachkundige Führung durch das imposante Ulmer Münster, das mit seinem 161,53 Meter hohen Turm den zweithöchsten Kirchturm der Welt besitzt. Die Besucher erfuhren Wissenswertes über die lange Baugeschichte, die beeindruckende Architektur und die Bedeutung des Münsters für die Stadt und die Region. Zum Abschluss blieb noch Zeit für individuelle Erkundungen. Einige schlenderten durch die Altstadt, andere genossen Eis oder Kaffee und Kuchen oder stöberten in kleinen Geschäften. Mit vielen Eindrücken und schönen Momenten trat die Gruppe am späten Nachmittag die Heimreise an. Der Ausflug bot eine gelungene Mischung aus Kultur, Kulinarik und Gemeinschaft und wird den Teilnehmern sicher noch lange in Erinnerung bleiben.
Die Fußwallfahrer von St. Georg Amberg vor der Norbert-von-Xanten-Kapelle bei Steiningloh. (Bild: Karl Müller)

Auf den Spuren des hl. Franziskus

In diesem Jahr jährt sich der Todestag des heiligen Franz von Assisi zum 800. Mal. Aus diesem besonderen Anlass trafen sich am vergangenen Samstagmorgen gut zwanzig Pilger, hauptsächlich aus der Pfarrei St. Georg Amberg, mit Stadtpfarrer Markus Brunner zu einer Fußwallfahrt, die von der Dorfkapelle in Urspring zur Mariahilfbergkirche nach Amberg führte. Der Weg der dreieinhalbstündigen Wanderung führte von der Krumbachquelle durch die schöne Landschaft vorbei an der Norbert-von-Xanten-Kapelle in Steiningloh, zufällig genau am Namenstag des hl. Norbert! Karl Müller, der Planer und Bauleiter dieser vor allem aus Glas und Holz bestehenden Kapelle, erläuterte dabei die Entstehung dieses feinen sakralen Bauwerkes. An den einzelnen Stationen hörten die Teilnehmer von Gemeindereferentin Gabriele Papp Wissenswertes über den Werdegang und das Wirken des hl. Franziskus verbunden mit Worten aus dem Evangelium - Mittelpunkt seiner Spiritualität - und Zitaten aus den franziskanischen Schriften. Themen waren der Sonnengesang, die Berufung, die freiwillige Armut, das Mitgefühl und seine Bekanntheit als der „fröhliche Heilige”. Dies sollte den Gläubigen vor allem Impulse für das persönliche Leben geben. Weiter ging es bei angenehmen Temperaturen nach Aschach und über den Franziskusweg hinauf zur Mariahilfbergkirche. Dort wurde gemeinsam mit weiteren Gläubigen ein Gottesdienst gefeiert. Die Pilger bekamen von Frau Papp, die auch die Wallfahrt bestens organisiert hat, ein kleines, hölzernes Taukreuz aus Assisi geschenkt. Zum abschließenden, gemütlichen Ausklang gab es für alle Leberkässemmeln sowie Kaffee und Kuchen im Klostergarten der Franziskanermönche.
Mountainbiketour in der Wilden-Kaiser-Region (Bild: Michael Fleischmann)

Mutproben, Bergabenteuer und Teamgeist - die GVS in Tirol

Für 82 Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen der Gregor-von-Scherr-Schule Neunburg v. W. ging es vom 18. bis 22. Mai auf Klassenfahrt nach Kössen in Tirol. In der beeindruckenden Kulisse der Wilder-Kaiser-Region am Fuße des Unterberghorns erwartete die Jugendlichen eine Woche voller sportlicher Herausforderungen, gemeinsamer Erlebnisse und persönlicher Erfolgsmomente. Auf dem Programm standen unter anderem Alpintrekking, Klettern, Mountainbiking, Bergwanderungen sowie Erste-Hilfe-Kurse. Besonders viel Mut verlangten das Abseilen in Höhlen und das Überqueren einer Wildwasserschlucht auf einer Slackline. Für viele Schülerinnen und Schüler bedeuteten diese Aufgaben eine echte Herausforderung. „Ich hätte nie gedacht, dass ich mich das traue”, war ein Satz, der während der Woche immer wieder zu hören war. Zahlreiche Jugendliche überwanden eigene Ängste, verließen ihre Komfortzone und konnten am Ende stolz auf ihre Leistungen zurückblicken. Neben den erlebnispädagogischen Angeboten kam auch der Freizeitspaß nicht zu kurz. Fußball, Beachvolleyball, Basketball und Tischtennis sorgten für Abwechslung. Besonders die Begegnungen an den Tischtennisplatten entwickelten sich zu spannenden Duellen zwischen Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften. Wer nach den sportlichen Aktivitäten Abkühlung suchte, wagte den Sprung in den rund 18 Grad kühlen Pool. Den Abschluss der gelungenen Woche bildeten ein gemeinsamer Grillabend und eine Disco. Bei guter Stimmung wurde gefeiert, getanzt und auf die vielen Erlebnisse zurückgeblickt. Die Klassenfahrt nach Tirol wird den Jugendlichen vor allem als eine Zeit in Erinnerung bleiben, in der sie neue Erfahrungen sammelten, über sich hinauswuchsen und als Gemeinschaft zusammenfanden.
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