Beim Besuch des Dorfes Mödlareuth, das vom SED-Regime durch eine Mauer und andere Sperranlagen geteilt und deshalb „Little Berlin“ genannt wurde, wurde bei den Teilnehmern und Teilnehmerinnen der Senioren-Union-Informationsfahrt ein wichtiges Stück deutscher Geschichte noch einmal bewusst. Rechts im Bild: Fredi Weiß, stellv. Vorsitzender der Senioren-Union Kaolinpott. (Bild: Heiko Ultsch)

Beim Besuch in Mödlareuth an Unmenschlichkeit der SED-Diktatur erinnert

Fünf Jahre nach dem Mauerbau in Berlin ließ das DDR-Regime im 50-Seelendorf Mödlareuth eine Betonmauer quer durch den Ort errichten, um die Bewohner vor den „Imperialisten“ im Westen zu schützen. Als im August 1966 die Sperranlagen durch einen Beobachtungsturm ergänzt wurden, wurde Mödlareuth „Little Berlin“ genannt. Letztes Wochenende hatte die CSU-Senioren-Union Kaolinpott zu einer Informationsfahrt in das einst geteilte 50-Seelendorf eingeladen. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde der Besuch zu einer eindrucksvollen Erfahrung. Die Ausstellung im Museumsgebäude mit Exponaten wie dem für die (missglückte) Flucht selbstgebauten Leichtflugzeug „DOWA 81“ und ca. Fotos, die Filmdokumentation „Alltag an der Grenze“, der Vortrag über den Aufbau der DDR-Grenzanlagen und Zwangsaussiedlungen sowie der Rundgang durch die Außenanlagen riefen die Unmenschlichkeit der SED-Diktatur in Erinnerung und verdeutlichten den Wert von Freiheit und Demokratie. Museumsmitarbeiter Heiko Ultsch verstand es mit seinen interessanten und unterhaltsamen Schilderungen ausgezeichnet, den Besuchern und Besucherinnen das Schicksal der Menschen an der innerdeutschen Grenze zu veranschaulichen. Nicht nur Mauer und Stacheldraht, sondern auch die politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und alltagsgeschichtlichen Aspekte der Teilung wurden thematisiert. Der Rundgang führte an den noch erhaltenen Sperranalagen mit dem 100 Meter langen Abschnitt der ursprünglich 700 Meter langen Betonsperrmauer, dem Metallgitterzaun und dem Beobachtungsturm vorbei. Im angrenzenden Fahrzeugdepot konnte man rund 30 historische Grenzüberwachungs- und Einsatzfahrzeuge der DDR-Behörden besichtigen. Unter Beifall dankte der stellv. Senioren-Union-Vorsitzende Fredi Weiß Heiko Ultsch für die hoch interessante Führung, die eine wichtige Phase deutscher Geschichte nochmal bewusst gemacht hat.
Die neugewählte Vorstandschaft des Heimatverein Theuern mit Bürgermeisterin Elisabeth Gruber (links) und Ehrenvorstand Herbert Breitkopf (rechts) (Bild: Lukas Pronath)

Heimatverein Theuern setzt auf Kontinuität

Bei der Hauptversammlung des Heimatvereins Theuern konnte Vorsitzender Tobias Birner zahlreiche Mitglieder, Bürgermeisterin Elisabeth Gruber, 3. Bürgermeister Martin Meier, mehrere Gemeinderäte sowie die Vorstände der Theuerner Vereine begrüßen. Zu Beginn der Versammlung wurde in einer Gedenkminute der verstorbenen Mitglieder gedacht. Die Berichte der Vorstandschaft machten deutlich, dass der Verein auf einer soliden Grundlage steht und auf zahlreiche Aktivitäten der vergangenen Jahre zurückblicken kann. Kassier Richard Praller stellte die finanzielle Situation des Vereins vor. Trotz notwendiger Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten am Vereinsinventar verfügt der Heimatverein weiterhin über eine stabile Finanzlage. Die Kassenprüfer bestätigten eine ordnungsgemäße Kassenführung. Dank zahlreicher Neuzugänge konnte der Verein in den vergangenen Jahren weiter wachsen. In ihrem Grußwort hob die Bürgermeisterin die gute Zusammenarbeit mit dem Heimatverein und dessen wertvollen Beitrag für die Dorfgemeinschaft hervor. Nach der einstimmigen Entlastung der Vorstandschaft standen die Neuwahlen auf der Tagesordnung. Dabei wurde die bisherige Vereinsführung weitgehend in ihren Ämtern bestätigt. Tobias Birner wurde erneut zum Vorsitzenden gewählt, Matthias Wiendl als stellvertretender Vorsitzender, Richard Praller als Kassier sowie Silvia Schneider als stellvertretende Kassierin. Melanie Pirzer-Mrugalla folgt als Schriftführerin auf Herbert Pronath, der nach mehr als zwei Jahrzehnten nicht mehr kandidierte. Die Vorstandschaft wird durch die Beisitzer Roberto Schwab, Matthias Hahn, Stefan Wittmann, Jürgen Ebensberger und Sven Mieller ergänzt. Als Kassenprüfer wurden erneut Thomas Pirzer und Christian Schrott gewählt. Ehrenvorsitzender Herbert Breitkopf dankte den Vorstandsmitgliedern für ihren Einsatz und würdigte insbesondere die langjährige Mitarbeit der ausscheidenden Funktionsträger: Gerhard Praller für 30 Jahre, Herbert Pronath für über 20 Jahre sowie Matthias Kotzbauer und Lukas Pronath für 6 und 3 Jahre. Ebenso sprach er allen Helferinnen und Helfern seinen Dank aus, die den Verein durch ihren Einsatz tatkräftig unterstützen. Der wiedergewählte Vorsitzende Tobias Birner bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen. Gemeinsam wolle man Bewährtes fortführen, Traditionen pflegen und auch künftig das gesellschaftliche Leben in Theuern aktiv mitgestalten.
Frauen des KDFB erkundeten den beeindruckenden Basaltkegel und besuchten das Vulkanmuseum (Bild: Elisabeth Flogaus)

Auf den Spuren des Vulkanismus in Parkstein

Einen erlebnisreichen und interessanten Ausflug nach Parkstein unternahmen Frauen der KDFB-Zweigvereine Wilchenreuth, Neustadt und Störnstein. Gemeinsam begaben sie sich auf eine spannende Entdeckungsreise in die faszinierende Welt des Vulkanismus. Im Mittelpunkt stand eine Führung rund um den imposanten Basaltkegel von Parkstein. Unter der fachkundigen Leitung der Geoparkrangerin Bettina Rüstoe erfuhren die Teilnehmerinnen viel Wissenswertes über die Entstehung des markanten Naturdenkmals und die gewaltigen Kräfte, die einst diese einzigartige Landschaft formten. Anschaulich und kurzweilig vermittelte die Rangerin spannende Einblicke in die Erdgeschichte und ließ die geologischen Besonderheiten Parksteins lebendig werden. So wurde die Führung zu einer interessanten Mischung aus Naturerlebnis, Wissensvermittlung und Staunen über die Kräfte der Natur. Anschließend stand der Besuch des Vulkanmuseums Parkstein auf dem Programm. Dort konnten die Frauen ihre Eindrücke vertiefen und noch mehr über die vulkanische Vergangenheit der Region erfahren. Die Ausstellung bot eine gute Gelegenheit, das zuvor Gehörte anschaulich nachzuvollziehen und die Besonderheiten des Parksteiner Basaltkegels besser zu verstehen. Nach so vielen interessanten Eindrücken durfte natürlich auch die Geselligkeit nicht zu kurz kommen. Im Café Hüggly in Parkstein ließen die Teilnehmerinnen den gelungenen Ausflug bei Kaffee, Kuchen und angeregten Gesprächen gemütlich ausklingen. Dabei blieb genügend Zeit für den persönlichen Austausch und das Miteinander über die Vereinsgrenzen hinweg. Alle waren sich einig: Der Ausflug nach Parkstein war eine gelungene Verbindung aus Natur, Wissen und Gemeinschaft und wird den Frauen sicher noch lange in guter Erinnerung bleiben.
Die 4.Klasse vor dem Nachklärbecken (Bild: Emily Koller)

Hellauf begeistert: Klärwärter beseitigt Unklarheiten

Die vierte Klasse der Grundschule Krummennaab entdeckt, was mit unserem Abwasser passiert Regenwetter und Wasser – das passte beim Unterrichtsgang der vierten Klasse der Grundschule Krummennaab gleich doppelt! Im Heimat- und Sachunterricht beschäftigen sich die Kinder mit dem Thema Wasser. Doch was passiert eigentlich mit dem Wasser, nachdem es im Waschbecken, in der Dusche oder auf der Toilette verschwunden ist? Um diese Frage zu klären, besuchten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihrer Klassenleiterin und Rektorin Kerstin Münchmeier sowie ihrer Heimat- und Sachunterrichtslehrerin Conny Schieder die Kläranlage in Krummennaab. Dort erwartete sie Klärwärter Roland Beyer, der die jungen Besucher fachkundig durch die Anlage führte. Anschaulich erklärte er die einzelnen Stationen der Abwasserreinigung. Vom Zulaufhebewerk über den Rechen bis hin zu Belebungs- und Nachklärbecken konnten die Kinder verfolgen, wie aus verschmutztem Wasser Schritt für Schritt wieder sauberes Wasser wird. Auch das Regenüberlaufbecken und der Technikraum standen auf dem Besichtigungsprogramm. Besonders beeindruckte die Klasse das computergesteuerte Schaltzentrum. Es überwacht die Anlage rund um die Uhr und meldet Störungen automatisch. So wurde deutlich, wie viel Technik und Arbeit hinter einer funktionierenden Abwasserreinigung stecken. Durch mechanische und biologische und chemische Reinigungsverfahren wird das Abwasser bis zu etwa 98 Prozent gereinigt, bevor es in die Fichtelnaab geleitet werden kann. Zum Abschluss durfte die Klasse noch Fragen stellen. Mit einem großen Applaus bedankten sich die Kinder bei Roland Beyer für die spannende Führung. Als sie die Kläranlage verließen, hatte der Regen zum Glück etwas nachgelassen. Klar war nun auch: Sauberes Wasser ist keine Selbstverständlichkeit!
Namen zum Foto: v.l.n.r. vorne; M. Müller 25 Jahre, H. Prechtl 25 Jahre, M. Honig 1. Vorständin, A. Wilhelm langjähriger Wanderführer und Wanderswart verabschiedet. Hinten: v.l.n.r.: G. Reindl 20 Jahre, H. Lippert, Ch. Öl Schatzmeisterin, Kh, Cislaghi 2. Vorstand (Bild: Maria Honig)

Neuwahlen und Ehrungen beim Bay. Wald-Verein

Nach der Begrüßung und einer Gedenkminute an die Verstorbenen Mitglieder, gab Vorständin Maria Honig einen Rückblick ins vergangene Vereinsjahr. Sie berichtete über die WettbewerbsTeilnahme beim Deutschen Wander Verbandes über das Jahreskulturthema 2026 einen 5. Platz, Deutschland weit, erreicht zu haben. Die Vereins Sommerfahrt nach Südtirol, Dolomiten, nach Brixen u. Bozen. Die mehrtägige Wanderung am Goldsteig, Sommerfest usw. Sie bedankte sich von den vielen Helfern das ganze Jahr über. Anschließend berichtete die Schatzmeisterin Christine Öl über einen soliden Kassenbestand. Ehrungen für Langjährige Mitgliedschaften ergingen an folgend Personen: Alexander Wilhelm wurde nach jahrzehntelangem Engagement und Arbeit für den Verein in den Ruhestand verabschiedet. 20 Jahre für Margit Hofmann, Helene Landsherr, Hedwig Lippert, Czescha Lock u. Gabi Reindl. 25 Jahre für Adolf Aschenbrenner, Rosi Bierler, Erika Heide, Gisela u. Manfred Müller und Hans Prechtl. 40 Jahre für Angelika Conrad. 50 Jahre für Hubert Stepper. 60 Jahre für Gerhard Schmid. Die Neuwahlen wurden vom ehm. Vorstand Rudi Maier durchgeführt. 1. Vorständin Maria Honig; 2. Vorstand Karlheinz Cislaghi; 3. Vorstand Wolfgang Zimmermann; Schatzmeisterin Christine Öl; Schriftführerin Evi Würth; Der Posten Wanderwart blieb unbesetzt, die Arbeit wird aufgeteilt. Manfred Müller berichtete über seine Sonderbus Fahrten, das sie teils sehr gut angenommen werden und das sie im neuen Jahr weitergeführt werden. Nach der Wahl gabs noch einen kleinen Ausblick ins nächste Vereinsjahr, etwa eine Fahrt in den Truppenübungsplatz Hohenfels, Fischessen, Wanderreise zur Amberger Hütte ins Ötztal und Umgebung, Goldsteig Wanderungen usw.
Gruppenfoto der 14 Paare des Ehejubiläums mit Stadtpfarrer Konrad Amschl, Pastoralreferentin Maria Wagner, Pfarrgemeinderatssprechern Monika Wild (Schwarzenbach), Theresia Meindl (Hohenthan) und Markus Fichtner (Bärnau) und den Kirchenpflegern Josef Frank (Schwarzenbach) und Josef Dill (Bärnau). (Bild: Maria Wagner)

14 Paare feierten in Bärnau ihr Ehejubiläum

Einen Tag im Zeichen von Liebe, Dankbarkeit und Beständigkeit hat die Pfarreiengemeinschaft Bärnau-Hohenthan-Schwarzenbach erlebt. Ende September fanden sich 14 Jubelpaare in der Stadtpfarrkirche Bärnau ein, um gemeinsam einen feierlichen Ehejubiläumsgottesdienst zu feiern und auf ihre gemeinsamen Jahrzehnte zurückzublicken. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand ein bildhaftes Symbol: das Trinkglas. Pfarrer Konrad Amschl ging in seiner Ansprache darauf ein, dass ein Glas oft kleine Rillen, Unebenheiten und Kanten aufweist – genau wie das echte Leben. Nicht immer laufe in einer langjährigen Ehe alles völlig glatt. Doch erst diese Ecken und Kanten machen das Glas griffig, einzigartig und stark. Entscheidend sei, dass man das Glas des Lebens immer wieder neu mit Vertrauen, Nachsicht und Liebe füllt. Für den würdigen musikalischen Rahmen sorgte der Kirchenchor Bärnau, der den Gottesdienst mit stimmungsvollen Liedern bereicherte. Im Anschluss an den Gottesdienst waren die Jubelpaare und die Pfarrangehörigen zu einem gemütlichen Stehempfang ins Pfarrheim eingeladen. Der Pfarrgemeinderat Bärnau hatte den Empfang liebevoll vorbereitet, sodass bei angeregten Gesprächen und froher Stimmung auf die Ehrengäste angestoßen werden konnte. Mit den besten Wünschen und dem Segen von Pfarrer Konrad Amschl für die kommenden gemeinsamen Jahre traten die 14 Paare schließlich den Heimweg an – gestärkt durch die feierliche Gemeinschaft.
Personen (von links): Bernhard Käß, Manuel Käß, Christian Windschiegl, Christian Stangl, Simon Rettinger, Harald Krapf, Erich Sperber, Karlheinz Budnik (Bild: Matthias Hanke)

Neues Portal „Eingang zum Waldnaabtal”

In Neuhaus trafen sich Heimatfreunde bei der feierlichen Enthüllung des neuen Portals „Eingang zum Waldnaabtal” NEUHAUS. Das Schild „Eingang zum Waldnaabtal” war in die Jahre gekommen. Es wurde immer unscheinbarer, bis es schließlich fast in Vergessenheit geriet. Auch der einst so schöne Wanderweg ins Waldnaabtal wurde mit der Zeit immer weniger genutzt. Ein neues Hinweisschild musste her, um den Zugang wieder sichtbar und einladend zu gestalten. Am Sonntag, den 25. Oktober 2026, war es schließlich so weit: In Neuhaus wurde das neue Portal „Eingang zum Waldnaabtal” feierlich enthüllt und offiziell der Stadt bzw. dem Oberpfälzer Waldverein übergeben. Trotz des regnerischen Wetters waren zahlreiche Heimatfreunde auf Einladung des OWV Windischeschenbach - Neuhaus gekommen, um diesem besonderen Ereignis beizuwohnen. Bürgermeister Karlheinz Budnik und OWV-Vorstand Harald Krapf nahmen die Enthüllung vor. Großes Engagement für die Heimat Initiator des neuen Portals war Christian Windschiegl, Chef der örtlichen Metallbau Windschiegl GmbH, der das Vorhaben mit viel Geschick, Fachwissen und persönlichem Engagement mit seinem Team vorangetrieben hat. Mit Organisationstalent und Überzeugungskraft gelang es ihm, Firmen für seine Idee zu begeistern, zu gewinnen und zur Umsetzung des Projekts einzuladen. Dank dieser Unterstützung konnte das neue Portal errichtet werden, ohne die Kommune finanziell zu belasten. Doch nicht nur die Organisation und die Gewinnung der beteiligten Firmen waren gefragt. Ebenso mussten Behörden von Stadt und Landkreis das Projekt prüfen, um alle geltenden Vorschriften und Auflagen in Einklang zu bringen. Mit seinem Wissen und seinem Einsatz gelang es Christian Windschiegl, auch diese Herausforderungen zu meistern. So entstand ein neuer, einladender Eingang, der Wanderer in beide Richtungen willkommen heißt und zugleich die Verbundenheit der Menschen mit ihrer Heimat sichtbar macht. Ein besonderer Dank an die Unterstützer Ein solches Vorhaben lebt vom Engagement vieler Beteiligter. Deshalb gilt ein ganz herzlicher Dank folgenden Firmen: • Der Schreinerei Simon Rettinger, die maßgeblich und mit viel Herzblut das markante Holzschild in Verbindung mit der Firma Volante Verkleidungssysteme erstellte. • Der Feuerverzinkerei Kreutzer aus Störnstein sowie Pulverbeschichtung Meier aus Flossenbürg. • Der Firma Käs Bau für die Erstellung der Fundamente und Kranmontage durch Manuel Käß. • Dem Ingenieurbüro Stangl-Bodensteiner für die Erstellung des Standsicherheitsnachweises (Statik). • Der Metallbau Windschiegl GmbH für die Gesamtplanung und Erstellung der Winkelstahlpfosten. • und der Stadt Windischeschenbach für die behördlichen Aufgaben. Ein Weg voller Erinnerungen und Geschichten Der Weg, an dessen Eingang das neue Portal steht, verbindet viele Menschen mit ganz unterschiedlichen Erinnerungen. Für manche ist er im Laufe der Jahre fast in Vergessenheit geraten, andere nutzen ihn noch heute gerne als Abkürzung nach Windischeschenbach oder schöne Wanderungen zur Blockhütte. Wieder andere haben sich einst mit ihrem Koffer auf den Weg gemacht, um ins Johannisthal zu gelangen. Dass der alte Eingang zum Waldnaabtal längst nicht mehr jedem geläufig war, zeigte sich gelegentlich auch im Alltag. Selbst Einheimische hatten mitunter vergessen, dass sich hier der Eingang zum Waldnaabtal befindet. Touristen, die nach dem Waldnaabtal fragten, wurden dann schon einmal nach Falkenberg geschickt – obwohl das eigentliche Ziel der Weg ins Waldnaabtal war. Eine kleine Anekdote, die heute für ein Schmunzeln sorgen dürfte und zugleich verdeutlicht, wie sehr dieser besondere Zugang aus dem Blick geraten war. Umso schöner ist es, dass der Weg nun wieder einen würdigen Eingang erhalten hat. Denn er ist weit mehr als nur ein Zugang zum Waldnaabtal: Er ist ein Stück gelebte Heimatgeschichte, das Erinnerungen wachhält und Generationen miteinander verbindet. Ein Blickfang mit Neuhauser Tradition Auf der Rückseite des neuen Portals prangt der Schriftzug „Zoiglhochburg Neuhaus”. Damit wird die besondere Bedeutung des Zoigls für Neuhaus und die lebendige regionale Brautradition hervorgehoben. Das Portal verbindet so die Schönheit der heimischen Natur mit einem wichtigen Teil der Neuhauser Tradition. Die zahlreichen Heimatfreunde ließen sich die Freude über das gelungene Projekt auch vom Regen nicht nehmen. Gemeinsam konnten sie einen besonderen Moment erleben und einen neuen Blickfang begrüßen, der dem Eingang zum Waldnaabtal wieder die Aufmerksamkeit schenkt, die er verdient. Ein stolzer Blick in die Zukunft Alles in allem kann man mit Stolz sagen: Hier ist einer der schönsten Ausgangspunkte für eine Wanderung in das atemberaubende Waldnaabtal entstanden. Das neue Portal heißt Besucher willkommen und macht Lust darauf, die beeindruckende Natur, die besonderen Felsformationen und die einzigartige Atmosphäre dieser besonderen Natur unserer Heimat zu entdecken. Dass dies ohne finanzielle Belastung für die Kommune gelungen ist, macht das Projekt umso bemerkenswerter. Es zeigt eindrucksvoll, was durch persönliche Initiative, fachliches Können, gemeinschaftliches Engagement und echte Heimatverbundenheit entstehen kann. Windischeschenbach ist das Tor zum Waldnaabtal, aber ein schmucker Eingang zum schönsten Naturschutzgebiet ist nun in Neuhaus.
Diana Herrmann und Rainer Sindersberger von der Tafel zeigen den Damen des Inner Wheel Clubs Weiden mit Präsidentin Rebecca Sindersberger die Räume der „Tafel” in Weiden (von links). Foto Inner Wheel Club Weiden (Bild: Petra Jüttner)

Inner Wheel Club Weiden spendet 1.500 Euro für die Tafel

Lebensmittel abholen, Menschen versorgen und den Alltag erleichtern: Bei der Tafel greifen viele Aufgaben ineinander. Die Damen des Inner Wheel Club Weiden haben sich vor Ort informiert und unterstützen die Einrichtung mit 1.500 Euro. Diese werden für das dringend benötigte Geld für die Fahrten zu ihren Abholstellen eingesetzt. Beim Besuch der Einrichtung und des angeschlossenen Sozialkaufhauses erfuhren die Damen, wie viel Organisation hinter der täglichen Hilfe steckt. Besonders beeindruckten sie das Engagement der Verantwortlichen und die Vielfalt der Angebote für Menschen in schwierigen Lebenslagen. Erster Vorstand der Tafel, Rainer Sindersberger, und die Geschäftsführerin Diana Hermann führten die Gruppe durch die Räume und erläuterten die Herausforderungen der Einrichtung. Dadurch wurde deutlich, dass Lebensmittelhilfe weit mehr bedeutet als das Verteilen gefüllter Einkaufstaschen. Diese Logistik wird derzeit aufgrund der gestiegenen Kraftstoff- und Energiepreise immer schwieriger zu bewältigen. Denn hinter jeder Ausgabe stehen Abholung, Transport und Vorbereitung. Zugleich müssen die Verantwortlichen den laufenden Betrieb organisieren und auf die Bedürfnisse ihrer Kundschaft eingehen. Die Mitglieder des Serviceclubs würdigten deshalb nicht nur das sichtbare Ergebnis. Ihr Dank galt ebenso den Menschen, die diese ehrenamtliche Unterstützung mit ihrem täglichen kostenlosen Einsatz überhaupt ermöglichen. An den drei Ausgabetagen Montag, Mittwoch und Freitag kommen nach Angaben der Einrichtung jeweils etwa 200 Kunden zur Tafel. Voraussetzung für den Einkauf ist eine entsprechende Bescheinigung des Sozialamts. Neben deutschen Staatsbürgern nutzen Menschen aus 17 Nationen das Angebot. Die Tafel hilft dabei unabhängig von Herkunft, politischer Zugehörigkeit oder Konfession. Maßgeblich ist die Bedürftigkeit. Der Inner Wheel Club Weiden unterstützt besonders regionale Projekte, die sich insbesondere um bedürftige Frauen und Kindern kümmern.
Zufriedene Gesichter nach der Prüfung. Von rechts, die Prüfer KBM Michael Werner u. KBM Andreas Luber, 2. Vorstand Thomas Kummer und 2. Kommandant Christian Fellner. Von links, Kommandant Sebastian Trummer, KBI Michael Iberer und Vorsitzender Christoph Greiner. (Bild: Fritz Dietl)

Prüfungen bei der FFW Massenricht

Die mehrwöchige Vorbereitung durch die beiden Kommandanten Sebastian Trummer und Christian Fellner hatte sich gelohnt. Insgesamt 16 Kameradinnen und Kameraden in zwei Löschgruppen legten folgende Prüfungen mit jeweils 0 Fehlerpunkten und innerhalb der vorgeschriebenen Sollzeit ab. Stufe 2 – Silber absolvierten Paul Rumpler, Max Fellner, Fabian Kummer, Valentin Rumpler, Katharina Luber, Simon Bock und Nico Prösl. Die Stufe 3 – Gold erreichten Christoph Greiner, David Zirnig und Silke Pamler, die Stufe 4 – Gold Blau Hubert Deichl, die Stufe 5 – Gold Grün Christian Fellner, Alexander Fleischmann und Sebastian Trummer. Klaus Reichl legte die Prüfung Stufe 6 – Gold Rot ab. Die Aufgaben Ü40 Stufe 1Bronze absolvierte Stefan Geiger. Die Aufgaben bestanden aus Knoten, Einzelprüfungen je nach Stufe und einem Löschaufbau mit Wasserentnahme aus offenem Gewässer. Prüfungsort war der Dorfweiher in Obersteinbach. Die Prüfungen nahmen Kreisbrandinspektor (KBI) Michael Iberer, Kreisbrandmeister (KBM) Michael Werner und Kreisbrandmeister Andreas Luber ab. In der anschließenden Besprechung dankte KBI Iberer den Aktiven, die ihre Freizeit für die Vorbereitung auf die Leistungsprüfung geopfert haben. Gleichzeitig betonte er die Wichtigkeit, die Grundlagen des Feuerwehrdienstes immer wieder zu üben. Kommandant Sebastian Trummer ergänzte, dass speziell dieses einsatzreiche Jahr 2026 gezeigt hat, wie wichtig gut ausgebildete Einsatzkräfte sind. Besonders gefordert war die Massenrichter Wehr beim Waldbrand zwischen Massenricht und Dürnast, bei dem man als erst eingetroffene Wehr die Versorgung der Einsatzstelle mit Löschwasser sicherstellen musste. Nach der Prüfung ging es zu einer wohlverdienten Brotzeit in die Rödlaser Berghütte.
Zur Siegerehrung der Stadtmeisterschaft mit Bürgerschießens gratulierten Bürgermeisterin Beate Dietrich (Mitte) und die Vorstände Michael Schübel (rechts), Dr. Sebastian Grabowski (9. v. rechts) und Tobias Heidl (7. von rechts). (Bild: Tobias Heidl)

Siegerehrung der Stadtmeisterschaft mit Bürgerschießen im Schießsport

Vorstand Verwaltung Tobias Heidl von „Edelweiß” übernahm die Begrüßung und war faszinierend beeindruck wie viel Leben, Ehrgeiz und Gemeinschaftssinn im Schützenheim herrschten. Es verbindet Generationen von Jung bis Alt ab sechs Jahre. Ein Dankeschön ging an die Standaufsichten, das Auswertungsteam und an alle fleißigen Hände im Hintergrund. Herausragenden Leistungen im Hobbybereich wurden geehrt. Auf die Gewinner warteten Eisgutscheine, Bier- und Sektpreise. Jugend Einzel 1. Toni Krügelstein (FFW Hirschau 2), 2. Paul Jasinski (FFW 1), 3. Leonie Zerhau (Leonies Helden). Jugend Mannschaft 1. FFW 2, 405 Ringe, 2. FFW 1 (343) und 3. FFW 3 (311). Erwachsene Einzel 1. Roland Ernstberger (Die Schützenliesln 1), 2. Sabine Kny (Die Schützenliesln), 3. Nico Schuminetz (Die roten Spritzer). Erwachsene Mannschaft 1. Die roten Spritzer (498), 2. Die Schützenliesln 1 (483), 3. Drei Engel für Maxi (478). Separat wurde auf den Jubiläumspreis geschossen. Dabei winkte eine Gutschein über 15-l-Bier und 15 Paar Bratwürste. Der zu erzielende 130-Teiler waren die Jahre von Edelweiß. Dabei war am nächsten mit einem 127,1-Teiler Diana Schlosser vom „Monte Kampfgeschwader”. 2. Felix Scheuer (FFW) und 3. Franz Birner (BMW Freunde). Für den Meistbeteiligungspreis waren zahlreich 16 Schützen von der Feuerwehr Hirschau angetreten und bekamen einen 15-l-Bier-Gutschein. Bei „Edelweiß” kann man sein Zielglück auch mit dem Blasrohr ausprobieren und es stand ebenfalls auf dem Programm des Bürgerschießens. Ergebnisse: Jugend Einzel 1. Leonie Zerhau (Leonies Helden), 2. Leonie Methe (Methe 1), 3. Emelie Methe (Methe 1). Erwachsene Einzel 1. Thomas Reiß (Leonies Helden), 2. Martin Methe (Methe 1), 3. Manfred Zerhau ((Leonies Helden). Erwachsen Mannschaft 1. Leonies Helden (361) und 2. Methe 1 (290). Der Nachmittag fand mit guten Gesprächen und auf ein Wiedersehen bei der nächsten Stadtmeisterschaft seinen Ausklang.
von links:2.Vorstand Emily Hirschmann-Pirzer, Verbandspräsident Wolfram Vaitl, Kassiererin Evelyn Koberstein, Stellvertretung Kreisverband Michaela Kopp, Inge Binner, 1. Vorstand Gerda Eiber, Rosmarie Ries, Richard Markl, Martha Gebhard, Alfred Schorner (Bild: Gerda Eiber)

100 Jahre - Jubiläum des Obst- und Gartenbauvereins Raigering-Aschach

Rund 170 Gäste kamen zum Festabend in den Pfarrsaal Raigering um das 100-jährige Jubiläum gebührend zu feiern. In ihrer Begrüßungsrede blickte die 1. Vorsitzende Gerda Eiber auf die Entwicklung des Vereins seit seiner Gründung im Jahr 1926 zurück. Damals schlossen sich 20 Mitglieder zusammen. Heute zählt der Verein 250 Mitglieder. Allein in diesem Jahr konnte der Verein bereits 50 neue Mitglieder gewinnen. Dieser starke Zuwachs zeigt, dass das Interesse an Garten, Natur und Gemeinschaft ungebrochen ist. Ein besonderes Zeichen für die Zukunft ist die in diesem Jahr gegründete Kindergruppe „Die kleinen Früchtchen”. Ein besonderer Höhepunkt des Festabends waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Diese wurden vom Präsidenten des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege, Wolfram Vaitl, gemeinsam mit Michaela Kopp, der stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisverbandes Amberg-Sulz-bach, vorgenommen. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurde Inge Binner geehrt. Auf 40 Jahre Vereinstreue können Alfred Schorner und Richard Markl zurückblicken. Für 15 Jahre Mitgliedschaft wurden Rosmarie Ries und Martha Gebhard ausgezeichnet. Auch für musikalische Unterhaltung war mit der Erzberg-Musi und dem Vereinschor gesorgt. Zum Abschluss des offiziellen Teils sorgte Richard Lengfelder mit einer Auswahl aus seinem kabarettistischen Repertoire für beste Unterhaltung und viele heitere Momente. Neben den Ehrungen und dem abwechslungsreichen Programm genossen die Gäste das gemeinsame Essen und die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und das Jubiläum in geselliger Runde zu feiern. Der Festabend machte deutlich: Der Verein blickt stolz auf seine Geschichte zurück und schaut mit 50 neuen Mitgliedern im Jubiläumsjahr sowie einer eigenen Kindergruppe zuversichtlich in die Zukunft.
Bayerischer Fotovizemeister Max Striegl mit seinem Foto Art Museum Milwaukee (USA) (Bild: Harald Striegl)

Fotoclub Pleystein auf Platz 5 im Bayerischen Fotowettbewerb

Im jährlichen bayerischen DVF-Fotowettbewerb konnte der Fotoclub Pleystein wieder reichlich punkten. Unter allen teilnehmenden Fotogruppen landete er auf dem hervorragenden fünften Platz. Im Volkskundlichen Gerätemuseum Arzberg-Bergnersreuth konnten die erfolgreichen Hobbyfotografinnen und -fotografen vom Landesvorsitzenden des Deutschen Verbands für Fotografie Alexander Gohlke ihre Medaillen und Urkunden in Empfang nehmen. Viel Arbeit und Zeit investierte der Foto-Club Arzberg als Ausrichter des Wettbewerbs. Deren Mitglieder organisierten die Jurierung der rund 1600 Bilder, ebenso die Siegerehrung und die sehenswerte Fotoausstellung. Diese kann beim Gerätemuseum in einem ehemaligen Kuhstall, der für Präsentationen in eine Galerie umgebaut ist, bis zum 6. Dezember bewundert werden (täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr). Der vielfach ausgezeichnete Fotograf Max Striegl aus Gebhardsreuth (Moosbach) erreichte in der Autorenwertung unter 261 Teilnehmern den hervorragenden zweiten Platz. Nur ein Punkt trennte das Mitglied des Fotoclub Pleystein von der diesjährigen Fotomeisterin aus Kaufbeuren. Bemerkenswert: Im Jahr 2018 wurde Max Striegl - ebenfalls bei der Preisverleihung in Arzberg - zum Bayerischen Fotomeister gekürt. Für seine sechs eingereichten Bilder bekam er diesmal vier Urkunden und zwei Annahmen. Des Weiteren erzielten die Clubmitglieder Heinrich Flieger vier Annahmen, Helmut Luckhardt zwei Annahmen und Tanja Grötsch eine Annahme. Wer sich näher über den Deutschen Fotoverband in Bayern und seine Wettbewerbe informieren will, kann folgende Website im Internet aufrufen: dvf-bayern.de
Ein voller Erfolg war das Bürgerfest 2026 - für kommendes Jahr ist angedacht, an zwei Tagen zu feiern. (Bild: Franz Völkl)

Sitzung der Vereinsgemeinschaft Waldthurn

Bürgermeister und Vorsitzender der Vereinsgemeinschaft, Georg Bocka, begrüßte am Dienstagabend die anwesenden Vertreter der örtlichen Vereine sowie Markträte und Verwaltungsmitarbeiterin Marina Daubenmerkl. Im ersten Tagesordnungspunkt wurde der Veranstaltungskalender für das Winterhalbjahr 2026/2027 bis einschließlich April 2027 vorgestellt. Die Vereinsvorstände ergänzten den Kalender noch um weitere Termine. Anschließend verlas Bürgermeister Bocka die Abrechnung des Bürgerfests 2026. Bei einem Gesamtumsatz von 21.047,37 Euro konnte ein erfreulicher Gewinn von 9.187,90 Euro erzielt werden. Der Vorsitzende bedankte sich bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit und das engagierte Mitwirken. Für das Bürgerfest 2027 wurde angeregt, die Veranstaltung künftig bereits am Samstag zu beginnen und am Sonntagabend ausklingen zu lassen. Dadurch könnte der Abbau am Sonntag früher erfolgen. Außerdem müssten insbesondere jüngere Helfer keinen Urlaubstag am Montag einplanen. Grundvoraussetzung für die Neugestaltung ist, dass kein Verein an beiden Tagen zum Arbeitseinsatz eingeteilt wird. Zudem müsste der Bauhof den Marktplatz am Sonntagmorgen reinigen, damit der Festbetrieb ohne größere Einschränkungen fortgesetzt werden kann. Peter Sollfrank vom FSV unterstützte den Vorschlag. Er betonte jedoch, dass die neue Regelung zunächst praktisch erprobt werden müsse. Im Januar soll deshalb eine weitere Sitzung stattfinden. Vorab erhalten die Vereinsvorstände eine Übersicht der anfallenden Aufgaben, in der sie ihre gewünschten Tätigkeitsbereiche eintragen können. So soll festgestellt werden, ob alle Arbeiten ausreichend abgedeckt werden können. Herbert Striegl von den Löwenfreunden regte an, den Besteckbestand zu erweitern. Die Verwaltung sagte die Anschaffung von jeweils 100 zusätzlichen Gabeln und Messern zu. Kerstin Wittmann (Freiwillige Feuerwehr Waldthurn) und Rudi Meißner (Bund Naturschutz) wiesen darauf hin, dass benutztes Geschirr häufig am Ausschank abgestellt werde. Künftig soll bereits bei der Essensausgabe auf die vorgesehenen Rückgabestellen hingewiesen werden. Peter Sollfrank schlug außerdem vor, das Spülmobil direkt neben dem Ausschank zu platzieren, um die Wege zu verkürzen.
Die musikalischen Freunde von links: Maria Schendzielorz, Stefan Ratzke, Christian Hüttner, Sonja Ringer, Andreas Kredler, Thomas Kirchner, Patrick Luber, Andreas Kohl, Heike Fruth, Marco Brunner, Reinhard Wiesmeth, Kevin Jackson, Lue Nettl, Hans-Jürgen Weiß und Josef Göttlinger (Bild: Theresa Mayerhofer)

Zehn Jahre s'Vils-Blech: Ein Jubiläum voller Musik und Freundschaft

Auf zehn Jahre voller Musik, Leidenschaft für die Musik und Kameradschaft kann s´Vils-Blech zurückblicken. Dieses besondere Jubiläum wurde im vollbesetzten Gasthof Glaser gemeinsam mit Freunden und Wegbegleitern gebührend gefeiert. Ganz im Zeichen der Blasmusik und der Freundschaft verbrachten Hans Nettl, Reinhard Wiesmeth, Thomas Kirchner, Hans-Jürgen Weiß und Josef Göttlinger mit ihren Gästen einen stimmungsvollen Abend. Es wurde gemeinsam musiziert, gelacht und gefeiert – und die Begeisterung für die Musik hielt bis weit nach Mitternacht an. Für eine besondere Überraschung sorgte das Schlichter Blechgschwerl, das s´Vils-Blech anlässlich des Jubiläums einen Wimpel als Geschenk überreichte. Eine schöne Geste, die die Verbundenheit unter den Musikgruppen unterstrich. Auch Sonja und Maria hatten sich etwas Besonderes einfallen lassen und überreichten den Musikern Anstecker als Erinnerung an dieses schöne Jubiläum. So wurde der Abend im Gasthof Glaser zu einem gelungenen Fest und musikalischem Hochgenuss. Abwechslungsreiche Klänge und musikalische Vielfalt, dargeboten vom Duo Dousamma, dem Schlichter Blechgschwerl, Marco und Heike und vom s´Vils-Blech selbst. Und wenn die Musik bis weit nach Mitternacht erklingt, dann zeigt sich einmal mehr: Bei s´Vils-Blech wird nicht nur musiziert, sondern auch Freundschaft gelebt. Durch den Abend führte souverän Kevin Jackson von Antenne Bayern, der die Gäste durch das Programm begleitete und für beste Unterhaltung sorgte. Neben der Musik und den gemeinsamen Feierlichkeiten stand auch der gute Zweck im Mittelpunkt. Unter den Gästen wurde eine Spendenbox aufgestellt, um freiwillige Spenden für die Stiftung „Antenne Bayern hilft” zu sammeln. Der gesamte Erlös kommt der Stiftung zugute, die Menschen in schwierigen Lebenssituationen unterstützt.
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