Die irischen Schülerinnen und Schüler, ihre deutschen Austauschpartner, die betreuenden Lehrkräfte aus beiden Ländern sowie die Schulleiterin der Lobkowitz-Realschule, Irene Sebald (1.v.r.) freuten sich über den herzlichen Empfang durch Landrat Andreas Meier (2.v.r.). (Bild: Emely Reis)

Lobkowitz-Realschule begrüßt Gäste von der grünen Insel

Seit einigen Jahren haben die Lobkos nun schon eine Partnerschule in Carnew (Irland), einem kleinen gemütlichen Städtchen südlich von Dublin, umgeben von den Wicklow Mountains. In den vergangenen Tagen war es endlich wieder soweit: 17 Schülerinnen und Schüler vom College Colaíste Bhride wurden zusammen mit ihren beiden Lehrkräften Claire Heffernan und Robert Foster von ihren Neustädter Austauschpartnern mitsamt Gastfamilien in Empfang genommen. Auch das Lobko-Lehrerteam mit Daniel Sommer, Tobias Neubert, Isabella Scherz und Schulleiterin Irene Sebald freute sich sehr über den Besuch von der grünen Insel. Gleich am ersten Schultag begrüßte Landrat Andreas Meier die Gäste und ihre Gastgeber ganz herzlich auf Englisch und lud sie zu einer deftigen bayerischen Leberkäs-Brotzeit ein. An den darauffolgenden Tagen standen dann Stadtbesichtigungen und Schnitzeljagd in Neustadt, Weiden und Amberg auf dem Programm, ein Besuch beim lokalen Fernsehsender OTV, eine Fahrt nach Regensburg und zur Walhalla und eine Wanderung um Neustadt herum. Ganz besonders waren die irischen Gäste von der ansteckenden Stimmung im Weidener Eisstadion angetan, als die Blue Devils gegen ihre Rosenheimer Kontrahenten gewannen. Auch in den Gastfamilien wurde viel Programm geboten, um den Iren die Schönheit unserer Oberpfalz zu zeigen. Zum Zeichen der Freundschaft gestalteten die Jungen und Mädchen am letzten Tag noch bunte Wünsche-Bänder, die nun den Freundschaftsbaum vor der Schule zieren. Ein Gegenbesuch in Irland ist für April geplant, worauf sich die Lobkos schon ganz besonders freuen.
Die anwesenden Geehrten mit Zweitem Schützenmeister Marco Maier (r.). (Bild: Tamara Reichert)

SG Edelweiß Wolfsbach ehrte Mitglieder

Die Würdigung verdienter und langjähriger Mitglieder in Schützenvereinen sind wesentlicher Bestandteil der Traditionen im Schützenwesen, so auch in beim Oberpfälzer Schützenbund und dessen angehörigen Verein, der Schützengesellschaft Edelweiß Wolfsbach. Hochdekorierte Mitglieder hat der rührige Sportverein im Herzen des Vilstals in seinen Reihen. Am 17. Oktober kamen am Abend der Königsproklamation weitere ausgezeichnete Schützinnen und Schützen hinzu. Zweiter Schützenmeister Marco Maier vertrat den krankheitsbedingt verhinderten Ersten Schützenmeister Heinrich Graf und überreichte die Ehrenurkunden samt Verdienstabzeichen und würdigte die ausgezeichneten Mitglieder für ihr Engagement für den Schützenverein und das Schützenwesen darüber hinaus. Für die zehnjährige aktive Teilnahme am Schießbetrieb sowohl im Verein als auch in überörtlichen Wettbewerbsteilnahmen wurden mit der Grünen Verdienstnadel des Präsidenten des Deutschen Schützenbundes Marco Maier, Hermann Meier, Kerstin Eck und Ramona Nießl gewürdigt. Für fünfzehn Jahre im aktiven Schießen erhielt dieselbe Verdienstnadel, aber in Bronze, Matthias Ehebauer, Christina Franz, Hubert Reinwald und Renate Marschall. Tobias Eckert und Mathias Graf (20 Jahre) erhielten ebenfalls eine Verdienstauszeichnung. Edwin Marschall wurde mit der Silbernen Verdienstnadel (25 Jahre) gewürdigt. Die Sebastianusnadel des Präsidenten des Deutschen Schützenbundes für ihre Teilnahme am Schießbetrieb erhielten Lea Bieber-Fischer und Anita Dotzler überreicht.
Vom Schützenverein gratulierten die Schießleiter Georg Dotzler (r.) und Beni Neal (l.) den Bestplatzierten Vereinen, Feuerwehr Wolfsbach (Platz 3, Markus Vogl, ab 2.v.l.), Sieger Schnupferclub Ensdorf (Stefan Kammerl), Scheibenstifter Michael Eichenseer (Elektro Eichenseer) und FC Bayern Fanclub Wolfsbach (Edwin Marschall).  (Bild: Tamara Reichert)

Schützengemeindescheibe geht an Ensdorfer Schnupferclub

Zum Ausschießen der Gemeindescheibe der Schützengesellschaft Edelweiß Wolfsbach laden die Schützen Vereine, Organisationen und Stammtische aus der Gemeinde Ensdorf traditionell ein. Der beliebte Wettbewerb sorgt für großen Andrang an den Schießständen seit jeher. In diesem Jahr machten sich neun Vereine auf ins Wolfsbacher Schützenheim, um mit insgesamt dreizehn Teams am Wettbewerb teilzunehmen. In den vergangenen Wochen boten mehrere Schießtermine die Möglichkeit, die Scheiben anzuvisieren. 55 Teilnehmer waren so der Einladung gefolgt. Am Abend der Königsproklamation wurden auch die Gewinner der Gemeindescheibe bekanntgegeben und entsprechend fröhlich gefeiert. Erster Bürgermeister Hans Ram erwies den Schützen mit seinem Besuch die Ehre. Die besten Einzelschüsse gelangen Stefan Trager mit einem 50-Teiler und Edwin Marschall (64). Für die Drittplatzierte Mannschaft winkte ein 20 Liter Freibier Gutschein, welchen sich die Zweite Mannschaft der Feuerwehr Wolfsbach mit Sophie Graf, Andreas Reinhardt, Stefan Pische, Johanna Kopp und Phillipp Wiesner sicherte. Den „Sieger-Gerstensaft“ dürfen sich die Gewinner bei der Schloßbrauerei Naabeck abholen. Auf den zweiten Platz schoss sich der FC Bayern Fanclub Wolfsbach mit Edwin Marschall, Markus Preißl und Oliver Schwendner. Sie bekamen 30 Liter Freibier. Mit 50 Litern war der Erste Platz dotiert. Die diesjährigen Gewinner der Gemeindescheibe kommen aus Ensdorf. Markus Roppert, Bianca Hammer, Stefan Kammerl und Philipp Donhauser gewannen für ihren Schnupferclub Ensdorf den Titel 2026 und damit auch die Gemeindescheibe, welche die Firma Elektro Eichenseer von Michael Eichenseer aus Wolfsbach gestiftet hatte. Sie zeigt den Zusammenlauf der Vils südlich von Wolfsbach. Der Jubel am späten Abend nach der Verkündung der Gewinner war riesig. Klangvoll untermalte den Abend Alleinunterhalter Michael Köppl. Natürlich gab es gleich nach den Siegerbildern die ersten Prosit auf die tollen Ergebnisse.
Schießleiter Georg Dotzler (v.l.), Jugendkönig Finn Holiday, Erster Ritter Matthias Reinhardt als Königsvertreter, Schützenliesl Anita Dotzler und Zweiter Schießleiter Benjamin Neal. (Bild: Tamara Reichert)

SG Edelweiß Wolfsbach feiert neue Hoheiten

Die Wolfsbacher Edelweißschützen feierten im Rahmen ihrer Königsproklamation ihre neuen Hoheiten. Zweiter Schützenmeister Marco Maier begrüßte die Gäste, darunter Erster Bürgermeister Hans Ram und zahlreiche Vereinsabordnungen im Schützensaal des Wolfsbacher Schützenheims. In den Wochen zuvor gingen insgesamt 29 Schützinnen und Schützen an die Stände. Gleichzeitig wurde die Gemeindescheibe ausgeschossen. Als neuer Schützenkönig durfte sich mit einem 162-Teiler in die Chronik des Vereins Erster Schützenmeister Heinrich Graf verewigen. Graf war am Abend krankheitsbedingt verhindert. Ihm stehen als Erster Ritter Matthias Reinhardt mit einem 209-Teiler und Klaus Günther als Zweiter Ritter mit einem 305-Teiler zur Seite. Die neue Schützenliesl heißt Anita Dotzler. Ihr gelang ein 93-Teiler auf den Königsschuss. Eingerahmt wird sie von ihren Zofen Brigitte Graf (380-Teiler) und Andrea Schmid (708). Den goldenen Schuss in der Jugend erzielte Finn Holliday (192), auf dem Zweiten Platz Leander Lochner (215) und Julia Dotzler (1741). Der Erste Ritter durfte den Tanz mit der neuen Schützenliesl auf dem Tanzparkett vollziehen. Kräftig sang der ganze Saal das Liedl „Schützenließl…Dreimal hats gekracht….“. Die frisch gekürten Hoheiten des Vereins ließ man ordentlich hochleben und die Zahl der Gratulanten war groß. In der Wertung Meister auf fünf Schuss sicherte sich Benjamin Neal den ersten Platz. Hier traf bei den Aufgelegtschützen Brigitte Graf am Besten. Den Königspokal gewann Tobias Eckert mit einem 29-Teiler. An vorderster Stelle bei den Auflegern im Königspokal fand sich Heinrich Graf wieder. In der Serie Glück, bei der auf die besten Blattlschützen tolle Sachpreise warteten, belegte Martin Eck mit einem 34-Teiler den ersten Platz. Wiederum in der Aufgelegtwertung Glück schob sich Brigitte Graf mit einem 81-Teiler auf das Siegerpodest. Feierlich und feuchtfröhlich wurde der Abend im Wolfsbacher Schützenheim begangen. Für beste musikalische Unterhaltung sorgte Michael Köppl.
Die geprüften Kameradinnen und Kameraden mit Erstem Bürgermeister Hans Ram (v.l.), Kommandant Dominik Ernst, KBM Jürgen Ehrnsberger (2.v.r.) und KBM Florian Schlegel (r.). (Bild: Michael Rabenhofer)

Wolfsbacher Feuerwehraktive meistern Leistungsprüfung

13 Aktive der Feuerwehr Wolfsbach meisterten die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“ für Bayerische Feuerwehren. Mit großem Einsatz gingen die Teilnehmer die Abnahme des Abzeichens an. Fleißig wurde in den Monaten davor geübt unter der Anleitung von Julian Pusch und Günter Schindler. Bei der Prüfung waren die drei Frauen und zehn Männer im Rahmen einer Technischen Hilfeleistung gefordert. Es wurde ein Verkehrsunfall bei Nacht simuliert mit einer eingeklemmten Person. Der Verkehr ist abzusichern, Brandschutz sicherzustellen. Die verunfallte Person mussten sie mit der Rettungsschere und Spreizer aus dem Fahrzeug befreien. Dafür stellte die benachbarte Wehr aus Ensdorf ihren 69-1 Vorausrüstwagen zur Verfügung. Die Wolfsbacher rückten zudem mit ihrem Löschfahrzeug aus. Die Leistungsprüfung war aufgeteilt in zwei Gruppen, die Gruppenführung übernahmen Sophie Graf und Alexandra Schindler. Wolfsbachs Erster Kommandant Dominik Ernst zeigte sich sehr stolz ob der erbrachten hervorragenden Leistungen. „Mit der Abnahme dieses Leistungsabzeichens zeigen wir den wichtigen Dienst am Nächsten auf“, so der Kommandant. Als Schiedsrichter fungierten die Kreisbrandmeister Florian Schlegel, Jürgen Ehrnsberger und Dominik Ernst. Hans Ram war als verantwortlicher Bürgermeister der Gemeinde Ensdorf bei der Abnahme zu Gegen und würdigte das Engagement der Wolfsbacher Feuerwehr. Die Wehr hat aktuell 40 Aktive. Von den Geprüften legten elf Teilnehmer das Abzeichen der Stufen 1-6 ab, zwei Feuerwehrdienstleistende meisterten das Abzeichen Ü 40 in Bronze. Die Urkunden mit den Abzeichen für das erfolgreiche Bestehen wurden Andreas Donhauser, Andreas Reinhardt, Stefan Piesche, Günter und Alexandra Schindler, Johanna Kopp, Phillipp Wiesner, Markus Vogl, Sophie Graf, Tobias Singer, Julian und Benedikt Pusch sowie Raimund Meier überreicht. Die Verantwortlichen der Wolfsbacher Wehr bedankten sich herzlichst bei den Ensdorfer Kameraden für die Bereitstellung des Vorausrüstwagens.
Die Schulleitung, um Realschuldirektorin Diana Schmidberger (2. v. r.) nehmen mit dem Ministerialbeauftragten für die Realschulen in der Oberpfalz, Andreas Hoffmann (1. v. r.), das Berufswahlsiegel entgegen. (Bild: Bernd Bischoff)

JobKonzept der Realschule Neunburg erfolgreich rezertifiziert

Am 06.10.2026 wurde das JobKonzept der Gregor-von-Scherr-Realschule zusammen mit anderen Schulen aus der Oberpfalz und Niederbayern erneut mit dem Berufswahl-SIEGEL von SCHULEWIRTSCHAFT Bayern und des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (vbw) ausgezeichnet. Diese Auszeichnung erhalten Schulen aller Schularten für ihre besonders guten Konzepte in der Berufsorientierung, die den Schülerinnen und Schülern den Einstieg in das Berufsleben erleichtern. Das bbw hat es sich dabei zum Ziel gesetzt, die ausgezeichneten Schulen über mehrere Jahre hinweg kontinuierlich zu beraten und begleiten. Im Rahmen dieser Begleitung finden immer wieder Evaluationen der Schulen und Audits statt, mit denen eine Weiterentwicklung der Konzepte der beruflichen Orientierung überprüft und gewürdigt wird. In Landshut konnte nun die Schulleitung zusammen mit einem Mitglied des Berufswahl-Teams die erneute Auszeichnung für die besondere Arbeit an der Gregor-von-Scherr-Schule in Empfang nehmen. Gewürdigt wurde neben dem bekannten Berufswahltag mit JobSeminar (Vorträge von Firmen und weiterführenden Schulen zu Karrieremöglichkeiten) und JobCampus (eine hauseigene Berufswahlmesse) auch die Tatsache, dass es ein sogenanntes JobPortfolio gibt, in dem die zukünftigen Absolventen die wahrgenommenen Angebote zur beruflichen Orientierung dokumentieren und sich so für die passende Aus- und Weiterbildungsrichtung entscheiden können. Ebenso wurde positiv wahrgenommen, dass durch die Einbindung der Agentur für Arbeit und der schuleigenen Sozialpädagogin das Angebot der beruflichen Orientierung der GvS ausgebaut und weiter im Schulleben verankert werden konnte. Im Rahmen der Verleihung in Landshut wurde den SIEGEL-Schulen auch die Möglichkeit zum Kennenlernen und Austausch geboten. Aus den vielen angebotenen Barcamps konnte man etliche neue Ideen für die eigene Arbeit mit nach Hause nehmen.
Trudi und Fritzl in ihrem Element (Bild: Sandra Dietl)

Klinik-Clowns zaubern Lächeln ins Gesicht

Vorsichtig luken Dr. Trudi Eierfleck und Prof. Dr. Fritzl Fußtaps durch die Zimmerfenster auf der Kinderstation des Klinikum St. Marien Amberg, sie wollen ja schließlich nicht stören. Mit dabei Hund Detlef, der aber nur für Kinderaugen sichtbar ist. Die Namen der beiden sind Programm – Trudi und Fritzl sind Klinik-Clowns und haben jetzt die Kinder auf Station beim gesundwerden unterstützt. Von Springmäusen und Hunden geformt aus Luftballons bis hin zu roten Clownsnasen für die Kinder, die doch getragen vor bösen Krankheitserregern schützen sollen, hatten die beiden ein schönes Programm im Gepäck. „Für die Kinder und auch unser Personal ist das eine richtig schöne und willkommene Abwechslung im Klinikalltag”, freuen sich die beiden Leitungen Rita Mäschl von der Kinderstation und Selina Lorenz von kinderchirurgischen/kinderorthopädischen Station. „Danke an die tolle Spende der Theatergruppe Gebenbach.” Anita Freimuth hat die Klinik-Clowns stellvertretend für die Theatergruppe begrüßt. Das Laienensemble aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach, bestehend aus 15 theaterbegeisterten Mitspielern, hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit seinen Aufführungen Freude zu schenken – sowohl auf als auch abseits der Bühne. Dieses Mal hatten sie den Wunsch Besuche der Klinik-Clowns für die Kinder zu ermöglichen. So einen Wunsch erfüllt man natürlich mehr als gerne. Den Verein der Klinik-Clowns Bayern e.V. gibt es bereits seit 1998. Die 76 ausgebildeten Clowns besuchen über jedes Jahr mehr als 100 Einrichtungen in Bayern.
Foto: Die Schüler der Grundschule Tiefenbach sammelten wieder fleißig Unrat in ganz Tiefenbach. Begleitet von ihren Lehrkräften. (Bild: Nikolaus Scherr)

Müllsammelaktion

Die Schüler der ersten bis vierten Klasse der Grundschule Tiefenbach begaben sich kürzlich als „Mülldetektive” im Rahmen der Aktion „Saubere Landschaft 2026” des Naturparkvereins Waldmünchen auf die Suche nach Müll. Dieses Projekt unterstützen die Kreiswerke des Landkreises Cham und die Gemeinde Tiefenbach. Ausgestattet mit Warnwesten, Handschuhen und Müllgreifer der Firma Prowin machten sie sich gut sichtbar auf den Weg. Die erste Klasse nahm sich bei dieser Aktion vor allem das Schulgelände vor und die zweite Klasse säuberte die angrenzenden Sportanlagen. Die Klassen eins und zwei achteten schon beim Wandertag auf Sauberkeit beim Spielplatz und Waldbad. Die Klasse drei machte sich auf den Weg in Richtung Kindergarten, Ortsmitte und befreite die Straßen bis hinauf zum Kalvarienberg von Müll. Die „Ausbeute” an unachtsam weggeworfenen Müll war auch heuer wieder überschaubar. Es waren zwar wieder die üblichen zwei, drei „Hotspots” auszumachen, an denen mehr Unrat aufzusammeln war, doch die großen Funde blieben auch in diesem Jahr erfreulicherweise aus. In der Regel wurden vor allem Glasflaschen und Dosen, Plastikflaschen und viele achtlos weggeworfene Zigarettenkippen gefunden. Durch diese Aktion wurde den Kindern bewusst, wieder achtsamer mit der Umwelt umzugehen und Müll zu vermeiden bzw. richtig zu entsorgen. Bleibt zu hoffen, dass die Kinder einmal im Erwachsenenalter sich daran erinnern und die Natur vor Vermüllung schützen, wie es häufig in den Straßengräben zu beobachten ist.
Kindergartenleiterin Ramona Zangl dankte mit Geschenken den Eltern um Vorsitzender Manuela Bösl für ihren Einsatz und begrüßt den neuen Elternbeirat um Vorsitzender Melanie Kleber (vorne 1., 2., 4. v.l.) (Bild: Karl Ziegler)

Kita-Team und Elternbeirat gestalten ein abwechslungsreiches Jahr

Auf ein erfolgreiches Kindergartenjahr 2025/2026 blickten Kindergartenleiterin Ramona Zangl und ihrer Stellvertreterin Marie Hummer mit dem rührigen Elternbeirat der kath. Kindertagesstätte „St. Elisabeth” beim Abschiednehmen zurück. Neben zahlreichen Aktivitäten standen die Verabschiedung langjähriger Beiratsmitglieder und die Vorstellung des neuen Gremiums im Mittelpunkt. Die bisherige Vorsitzende Manuela Bösl berichtete von vielen Aktionen, darunter die Bewirtung beim St.-Martins-Fest, ein Verkaufsstand beim Adventsmarkt, die Weihnachtsfeier, der Kinderfasching, das Osterfrühstück und die Unterstützung beim Pfarrfest. Durch Einnahmen aus Veranstaltungen und Spenden konnten zahlreiche Wünsche der Kinder erfüllt werden. Insgesamt investierte der Elternbeirat 3.795 Euro in Spielmaterialien und Ausstattungsgegenstände für die Krippengruppe „Mäusenest”, den Kindergarten und die Außenbereiche. Zu den Anschaffungen zählen Bücher, Holz- und Magnetbausteine, ein Activity Board, Balanciersteine, eine Matschküche, Wasserspieltische und Spieltunnel. Auch ein Spielsofa sowie zehn Tretbulldogs und 15 Lastwagen erweitern das Angebot. Zusätzlich übernimmt der Elternbeirat regelmäßig Kosten für die Abschlussfahrt der Vorschulkinder, Abschiedsgeschenke, eine Kinofahrt und die Verpflegung bei Feiern. Im Namen des Elternbeirates bedankte sich Bösl herzlich bei allen Eltern, Kuchenbäckern, freiwilligen Helfern und Spendern, deren Unterstützung diese Angebote erst möglich mache. Ein Dank ging auch ans Kita-Team für die rührige Unterstützung. Die neue Beirats-Vorsitzende Melanie Kleber und ihre Stellvertreterin Stephanie Gräbner freuen sich auf die Zusammenarbeit mit dem Kita-Team. Tammy Fischer übernimmt die Schriftführung, Mandy Stephan bleibt Kassiererin. Julia Gollwitzer kümmert sich um die Verbindung zwischen Krippe und Kindergarten, Christina Wüst um die Medienarbeit. Als Beisitzer unterstützen Julia Karl, Sandra Ring sowie Belinda und Daniel Bäumler das Gremium. Verabschiedet wurden Manuela Bösl, die vier Jahre im Beirat tätig war, davon zwei als Vorsitzende, sowie nach jeweils vier Jahren Ilona Grötsch und Madlen Voit. Ein Dank mit Geschenken ging an weitere ausgeschiedene Mitglieder. Für das Kindergartenjahr 2026/2027 sind unter anderem das Martinsfest am 10. November, der Adventsmarkt am 21. November, die Waldweihnacht am Pfrentschweiher am 22. November, der Kinderfasching am 17. Januar und ein Kinderbasar am 20. März geplant. Auch Radlersonntag, Pfarrkindergartenfest, Ferienprogramm und Osterfrühstück stehen auf dem Programm. Zum Abschluss betonte Kleber: „Im Mittelpunkt stehen unsere Kinder.” Der Elternbeirat rief alle dazu auf, sich weiterhin mit Ideen, Spenden oder tatkräftiger Hilfe einzubringen. Gemeinsam wolle man auch künftig viel für die Kinder erreichen. „Auch die nächsten Jahre sollen segensreiche Jahre, geprägt von unermüdlichem ehrenamtlichem Einsatz und vielen wertvollen Momenten für unsere Kinder werden”, waren sich alle einig.
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