In der Oberviechtacher Ausgabestelle gehören auch die Vorstandmitglieder Friedrich Keller und Hannelore Gohlke (v. rechts) sowie Susanne Setzer (4.v.rechts) zum festen Personalstand. (Bild: Hannelore Gohlke)

Tafel Oberviechtach zieht Bilanz

In Deutschland werden jährlich zwischen 18 und 20 Millionen Tonnen Lebensmittel einfach weggeworfen. 190 000 Tonnen wurden im vergangenen Jahr vom Lebensmittelhandel an die 956 Tafeln, mit über 2500 Ausgabestellen, gespendet. Diese beeindruckenden und zugleich nachdenklich stimmenden Zahlen vermittelte Dr. Friedrich Keller, Vorsitzender des Vereins Oberviechtacher Tafel, bei der Jahreshauptversamlung in Neunburg. Erstmals konnte er dazu fast alle Bürgermeister oder Stellvertreter aus dem Verbreitungsgebiet um die Ausgabestellen Oberviechtach und Neunburg willkommen heißen. Am Beginn seines Berichtes stellte er fest, dass die Mitgliedsbeiträge und die Erlöse aus der Warenabgabe an die Kunden, die jährlichen Fixkosten nicht decken könnten. Für den Fehlbetrag von rund 12 400 Euro, sei die Tafel weiterhin auf Spenden angewiesen. Er bedankte er sich bei den Städten Oberviechtach und Neunburg für die teilweise Übernahme der Betriebsmittel, verband dies aber mit der Bitte, über eine Erhöhung nachzudenken. Von den 185 gemeldeten Bedarfsgemeinschaften kämen wöchentlich etwa 70 in beide Ausgabestellen. Die Versorgungsrate von 2472 für Oberviechtach und rund 1500 für Neunburg liege etwa 20 Prozent niedriger als 2024. Auch wenn die Lebensmittelspenden aus den örtlichen Bäckereien, Super- und Drogeriemärkten etwas rückläufig seien, wären sie derzeit noch ausreichend. Grundnahrungsmittel konnten zum Ausgleich schwächerer Anlieferungen aufgrund zweckgebundener Spenden zugekauft werden. Der Oberviechtacher Bürgermeister Rudolf Teplitzky (FWG) sprach den 46 aktiven Helfern, davon zwölf Fahrern und Beifahrern, allen seinen besonderen Dank für ihr ehrenamtliches Engagement aus. Bei den Neuwahlen wurden Friedrich Keller als Vorsitzender, Rita Wilhelm als Stellvertreterin, Ulrike Schneider als Schatzmeisterin, Susanne Setzer als Schriftführerin sowie die Beisitzerinnen Ingrid Krämer, Regina Frauendorfer und Hannelore Gohlke, einstimmig bestätigt.
Lamawanderung im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Waldsassen (Bild: Werner Hahn)

Lamawanderung mit Kindern im Ferienprogramm

Beim Schülerferienprogramm der Stadt Waldsassen trafen sich die Kinder bei herrlichem Wetter am Mitterhof/Straußenfarm zur Lama-Wanderung. Mitglieder der Kolpingfamilie Waldsassen begleiten die Kinder von der Straußenfarm zum Elfenteich. Hier wohnen die Lamas und Alpakas von Frau Berta Frank. Frau Frank erklärte den Kindern die Unterschiede und Eigenheiten der Tiere. Die Kinder wählten sich ein Tier aus, mit dem sie dann zum Wandern aufbrechen. Halfter und Führungsleine wurden angelegt und jedes Kind fütterte mit Karottenscheiben sein Tier. Dann ging es los. Die Wanderung führte vom Elfenteich zum Mitterhof, am Hirthaus vorbei, durch den Wald in Richtung Obere Schihütte. Dort durften sich die Lamas und Alpakas mit ihren kleinen Begleitern ausruhen und stärken. Für die Kinder war auch gesorgt: Limo und eine kleine süße Brotzeit spendete die Kolpingfamilie. Nach der Stärkung ging es den Schihang hinunter zur Wondreb und zurück zum Hirthaus. Hier zweigten alle noch zur Lourdes-Grotte ab, meditierten kurz und zündeten Kerzen an. Dann war es Zeit die Tiere wieder nach Hause zu bringen. Hier wurden sie von Leine und Halfter befreit, mit Karottenscheiben belohnt und auf ihre Weide gelassen. Die Tiere haben von den Kindern viele Streicheleinheiten, gute Worte und Leckerlis bekommen. Die Kosten für die Lama-Wanderung und Brotzeit hat die Kolpingfamilie Waldsassen übernommen. Die Kinder hatten Spaß und Freude am Ausflug mit den Lamas und Alpakas – es wurde gefragt: dürfen wir nächstes Jahr wieder mit ihnen wandern.
Der ehemalige Domspatz, Gitarrist und Sänger Peter Ermer begeisterte in der Josefskirche. (Bild: Joel Kimmich)

Jubiläum für Sänger und Gitarrist Peter Ermer bei „Punkt 12” in St. Josef Weiden

Zur musikalischen Mittagsandacht „Punkt 12” konnte die Pfarrei St. Josef am Samstag, 5. September, wieder den Altenstädter Sänger und Gitarristen Peter Ermer begrüßen. Seit 2016 bereichert er jedes Jahr die im Sommer stattfindende Konzertreihe. Der ehemalige Domspatz studiert Gesang an der Stuttgarter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Seit seinem Debüt in Weiden vor zehn Jahren hat sich der Tenor und klassische Gitarrist auch schon auf größeren Bühnen einen Namen gemacht. Mit bewundernswert kraftvoller Stimme, die mühelos das große Kirchenschiff erfüllte, bezauberte er die zahlreichen Besucher auch in dieser Saison. Zum Auftakt erinnerte er an Reinhard Mey mit „Ich wollte wie Orpheus singen”. Es folgten zwei weitere Stücke des populären Liedermachers „In meinem Garten” und „Manchmal, da fallen mir Bilder ein”. Nach diesem nachdenklichen Abschnitt ging es heiterer weiter: Ermer stellte vier von Schuberts über 600 Liedern vor: „Das Wandern”, „Die Forelle”, „Der König von Thule” und „Seligkeit”. So manch Zuhörender wurde dabei an den Musik- und Deutschunterricht erinnert. Der dritte Teil war dem Volkslied gewidmet. Zunächst präsentierte der frühere Domspatz passenderweise das bekannte „Als wir jüngst in Regensburg waren”. Und - schon einmal beim Thema Liebe angekommen - folgten noch „Mein Mädel hat ein Rosenmund”, „Ännchen von Tharau” und schließlich das wunderschöne „Abends will ich schlafen gehen” aus der Oper Hänsel und Gretel. Im Verlauf der Andacht trug Lektor Ferdinand Meier die Sonntagslesungen vor und rundete das Konzert mit einem Segensgebet ab. Zum Schluss erklang das allseits bekannte „Von guten Mächten wunderbar geborgen” in der Bearbeitung von Siegfried Fietz. Erst nach drei Zugaben - „So it goes”, „Go Tell It on the Mountain” (mit Unterstützung des Publikums) und „Guten Abend, gut' Nacht” - entließ das dankbare und sichtlich bewegte Publikum den jungen Künstler.
Von li. nach re.  (Bild: Angelika Stahl)

Silbermedaille beim RWS Shooty Cup

Im Rahmen der deutschen Meisterschaft fand am 27. August in Garching-Hochbrück der RWS Shooty Cup der Schülerklasse statt. Der Wettbewerb wurde von 20 Landesverbänden ausgetragen. Jede Mannschaft bestand aus zwei Luftgewehr und zwei Pistolenschützen. Für den Oberpfälzer Schützenbund (OSB) gingen Jana Stahl, Moritz Nißlein, Hanna Baumann und Lena Matt an den Start. Nach 20 Wertungsschüssen erreichte die OSB Mannschaft mit einer sehr starken Leistung souverän den 1. Platz und qualifizierte sich damit für das Finale der besten acht Teams. Für das Finale wurde der Mannschaft Max Braun und Monika Karsch zugelost, die Ergebnisse der Schüler flossen anteilig dem Ergebnis der Promischützen zu. In einem spannenden Finale sicherte sich die OSB-Mannschaft gemeinsam mit ihren zugelosten Partnern den 2.Platz und damit die Silbermedaille. Die Siegerehrung erfolgte unter den Klängen der Nationalhymne. DSB Präsident Lars Barke und Jugendvizepräsident Stefan Rinke würdigten die Nachwuchsschützen. Neben RWS Munition, Medaillen und einem Pokal für die ersten drei Mannschaften erhielten alle acht Finalmannschaften Präsente und T-Shirts. Besonders freuten sich die OSB Schützen über signierte Gewehr- und Pistolenbücher die ihnen Max Braun und Monika Karsch überreichten.Auch gemeinsame Fotos und der Austausch mit den Spitzenschützen machten den Wettbewerb für die Schüler zu einem besonderen Ereignis. Jana Stahl wurde zusammen mit einer weiteren Schützin als beste Schützin des Tages mit 198 Ringen von 200 möglichen Ringen mit Sachpreisen geehrt.
Eine beachtliche Menge Kartoffeln verschiedener Sorten haben die Kinder im Vereinsgarten geerntet (Bild: Gerd Neumann)

Kartoffelfest im OGV Vereinsgarten

Anlässlich des Schulfestes im Juli 2026 hat der Obst- und Gartenbauverein Erbendorf e.V. die Aktion „Mega-Kartoffel” ins Leben gerufen. Interessierte Kinder konnten Kartoffeln in Eimern zum Pflegen mit nach Hause nehmen. Am Samstag, 5.9.2026 fand nun im Rahmen des monatlichen Kinderprogramms die Prämierung statt. Der Sieger des Wettbewerbs hatte 887 Gramm Kartoffeln geerntet, vor den zweiten und dritten Plätzen mit 415 und 360 Gramm. Die Gewinner dürfen sich nun auf eine leckere Portion Eis freuen, alle anderen beteiligten Kinder erhielten natürlich einen kleinen Trostpreis. Für die Kinder der Kindergruppe war Kartoffelernte in den Beeten des Vereinsgartens angesagt. Mit viel Eifer und Spaß gruben die Kids die Beete um und konnten eine beachtliche Menge an verschiedenen Kartoffelsorten ernten. Auch der Bastelspaß kam nicht zu kurz und mit Hilfe der Eltern und den OGVlern wurden Kartoffeln mit Bucheckern und Sonnenblumenkernen bestückt, sodass in kurzer Zeit kleine Kunstwerke entstanden. Zur obligatorischen Brotzeit gab es frisch gebackenen „Dotsch” mit selbstgemachtem Apfelmus. An der Feuerstelle konnten die Kinder Stockbrot selbst backen. Am Ende des Tages konnten alle Teilnehmer die geernteten Kartoffeln und natürlich ihre geschaffenen Werke mit nach Hause nehmen. Wieder einmal ist es dem Obst- und Gartenbauverein gelungen, den Kindern einen tollen und lehrreichen Nachmittag zu bieten. Auch die anwesenden Eltern waren voll des Lobes für die erlebnisreichen Stunden im blühenden und sonnendurchfluteten Vereinsgarten.
Durch den Transport eines Tennisballs mit dem Rettungsspreizer konnte die Geschicklichkeit unter Beweis gestellt werden. (Bild: Leopold Tippmann)

Viel geboten beim „Tag bei der Feuerwehr”

„Ein Tag bei der Feuerwehr” - unter diesem Titel läuft das seit vielen Jahren beliebte Ferienprogramm der Freiwilligen Feuerwehr Waldsassen. Auch am vergangenen Samstag waren wieder um die 50 Kinder zum Feuerwehrgerätehaus an die Bahnhofstraße gekommen. „Das Thema Feuerwehr begeistert einfach”, ist Organisator und stellvertretender Vorsitzender René Friedrich überzeugt. An verschiedenen Stationen konnten die Kinder zahlreiche Aufgaben bewältigen und das Thema „Feuerwehr” hautnah erleben. Wie schwer es ist, einen Schlauch gerade auszurollen oder einen Leinenbeutel gezielt zu werfen, dürfte manche dabei überrascht haben. Auch der Umgang mit Rettungsspreizer und -schere konnte ausprobiert werden. Die Besteigung der Schlauchturms oder eine Rundfahrt mit der Drehleiter durften natürlich ebenfalls nicht fehlen. Ein weiterer Höhepunkt waren die Fahrten mit den Feuerwehrautos sowie das Ziehen eines LKW mit einem langen Seil. Spektakulär war zudem die Vorführung zu einem Fettbrand sowie zur Explosion einer Spraydose von Kommandant Tobias Tippmann. Aufgrund des schönen Wetters war es sogar möglich, einen Schaumteppich mit Partyschaum zu legen, in denen sich die Kinder am Ende noch vergnügen konnten. Bei einem Quiz konnten sie zudem ihr Wissen unter Beweis stellen. Nach der Siegerehrung und dem obligatorischen Gruppenfoto nutzen die Verantwortlichen natürlich die Gelegenheit, Nachwuchswerbung zu machen: „Jeder kann zur Jugendfeuerwehr kommen, entweder ab 9 Jahren in die Schülergruppe, welche sich immer Donnerstags trifft oder ab 12 Jahren am Montag in die Jugendgruppe.”
Wandergruppe des OWV Nabburg vor der Felsformation „Gottes Hände” im wildromantischen Lerautal bei Leuchtenberg. (Bild: Hans Rachwalik)

Durch das wildromantische Lerautal hoch nach Leuchtenberg

Es ist wohl einer der schönsten Landstriche in Deutschland. Gemeint ist das wild-romantische Lerautal unweit von Leuchtenberg. Geprägt von unzähligen phantasieanregenden Felsformationen, „Ewigem Rauschen” der Lerau und doch stillen Waldsteigen machen dort eine Wanderung zu einem unvergesslichen Erlebnis. Abgehend vom Wanderparkplatz an der Ostmarkstraße (B 22) unterhalb Leuchtenberg genossen 15 Personen des OWV Nabburg diese außergewöhnliche Wanderung. Der Weg führte vorbei an der Felsformation „Hände Gottes”, über den aus Granitplatten geschaffenen Schafsteg hin zur Wolfslohklamm, ein weiters imposantes Gebilde aus Granitgestein. Dabei wurde die Wandergruppe immerzu vom „Ewigen Rauschen” des wild dahinfließenden Baches begleitet. Nach der Überquerung der Ostmarkstraße zog sich der weitere Weg stetig ansteigen hinauf zum „Teufels Butterfass”, wiederum eine sagenumwobene Felsformation. Dann erreichte man an der Felsgruppe „Hohes Bäuml” mit 541 Meter den höchsten Punkt der Wanderung. An einem ehemaligen, seit den 1970er Jahre aufgelassenen Steinbruch konnten sich die Wanderer ein Bild vom mühseligen Granitabbau und Abtransport in früherer Zeit machen. Über den Markt Leuchtenberg führte anschließend der Weg wieder hinunter zum Ausganspunkt an der Ostmarkstraße. Dabei musste die Wandergruppe nochmals an einer Felsformation vorbei. „Die Zwillinge”, zwei eng nebeneinanderstehende Felsen, bei denen man der Meinung sein könnte, dass sie „geklont” worden sind. Nach einer Wegstrecke von sieben Kilometer, Überwindung von 170 Höhenmeter und einer Gehzeit von nahezu drei Stunden erreichten die Wanderer ihren Ausgangs- und Endpunkt.
Gut gemacht: Der neue Tirschenreuther Bürgermeister Hans-Peter Schärl eröffnete gut gelaunt und sichtlich mit Freude gemeinsam mit der KV-Vorsitzenden Petra Schicker die diesjährige Jahresaussetellung der Tirschenreuther Künstlerinnen und Künstler. Carol Bischoff (re.) unterhielt musikalisch.  (Bild: Ulla Britta Baumer)

Bürgermeister Hans-Peter Schärl eröffnet erstmals die große Jahresausstellung des Kunstvereine

Am Freitag gab es im Museumsquartier eine gelungene Premiere, die zwar mit Kunst zu tun hatte, aber an politischer Seite angesiedelt war. Der neue Bürgermeister Hans-Peter Schärl hat erstmals die schöne Aufgabe übernommen, die jährliche Gemeinschaftsausstellung des Kunstvereins feierlich zu eröffnen. Souverän, gut gelaunt und sehr offen für Kunst und Kultur in „seiner” Stadt gab Schärl sein Bestes mit einer passenden Rede zu diesem traditionellen Ereignis in der Kreisstadt, dem immer gern viele Gäste und Besucher folgen. Schärl stellte gut 80 Gästen die Kunst als eine wichtige Komponente des gesellschaftlichen Lebens in der Stadt heraus und versprach spontan, auch einmal den Rathaussaal für eine Kunstpräsentation des Vereins zur Verfügung zu stellen, sollte das MQ anderweitig belegt sein wie bei einer Krippenausstellung. KV-Vorsitzende Petra Schicker stellte den Verein kurz vor als rege Künstlervereinigung, die sich im Jahresverlauf auch immer wieder sehr um die Jugendarbeit bemüht. So hat der KV mit Schülern des Sonderpädagogischen Förderzentrum großflächige Bilder gemalt, die im Rahmen der Ausstellung neben Bildern von Grundschulkindern ebenfalls zu sehen sind. Aus den Reihen der KV-Mitglieder stellen 20 Künstlerinnen und Künstler 57 Werke aus, darunter außer Malereien auch Metallarbeiten, Mosaikstein-Kunstwerke, Keramik und anderes. Die Ausstellung kann zu den üblichen Öffnungszeiten des MQ noch bis 18. Oktober besichtigt werden.
Bronze Medaille des Verbandes Deutscher Brieftaubenzüchter Gewinner: Werner Troidl. (Bild: Walter Schlenk)

Saisonende für die Brieftauben RV-Amberg

Mit dem vierten Preisflug für Jungtauben wurde die Saison 2026 der Brieftaubenzüchter beendet. Der erste Auflassort für die diesjährigen Tauben war Ansbach mit 104 Kilometern Entfernung. Fünf Züchter mit 243 Tauben nahmen von der RV Amberg daran teil. Um 7.45 Uhr erfolgte der Auflass, um 9.30 Uhr kamen die schnellsten neun Tauben bei Michael Niedermeier in Etzdorf an, sie flogen mit durchschnittlich 66 km/h die Strecke. Ungewöhnlich lange, bis 11.48 Uhr, dauerte es, bis die erforderlichen 33 Prozent für die Preise zurück waren. Auf Platz 10 kam eine Taube von Georg Eichenseer, Platz 19 belegte Richard Dötterl. Mit 71 Prozent Preisausbeute schnitt Michael Niedermeier am besten ab. Der Start zum zweiten Wettflug war in Kirchberg um 10 Uhr bei 140 Kilometern Entfernung. Bei Werner Troidl kamen um 11.40 Uhr die ersten drei Tauben an, sie flogen mit 81 km/h. Platz 4 bis 6 ging an Walter Schlenk, die Plätze 7 bis 15 belegte Georg Eichenseer. Walter Schlenk erzielte mit 48 Prozent das beste Ergebnis. Der dritte Wettflug fand ab Heilbronn mit 195 Kilometern statt. Um 9.10 Uhr wurden die Tauben aufgelassen, um 11.32 Uhr flog die Siegertaube bei Georg Eichenseer in Traßlberg an, sie flog 83 km/h. Bei Werner Troidl landeten die zweite und dritte Taube, Platz 4 belegte Walter Schlenk. Der Deutsche Brieftaubenverband stellte für diesen Flug der RV Amberg eine Bronzemedaille zur Verfügung, dafür konnte jeder Teilnehmer drei seiner Tauben vorbenennen. Allerdings schaffte es kein Teilnehmer, drei seiner vorbenannten Tauben in die Preise zu bringen, so gewann Werner Troidl mit zwei Tauben diesen Sonderpreis. Als Endflug stand Hockenheim mit 238 Kilometern Entfernung auf dem Reiseplan. Auflass war um 8 Uhr. Michael Niedermeier konstatierte um 10.44 Uhr gleich 14 seiner Tauben, ein toller Erfolg. Platz 15 und 16 gingen an Werner Troidl, Platz 17 an Georg Eichenseer. Um 11.04 Uhr war das schnellste Drittel zurück und der Preisflug beendet. Damit stehen nun auch die Jungflugmeister der RV Amberg fest. Erster wurde Werner Troidl mit 2524 Prkm, Zweiter Michael Niedermeier mit 2471 Prkm und Dritter Georg Eichenseer mit 2350 Prkm. Zwei Tauben schafften es, sich an allen vier Preisflügen zu platzieren. Die beste Jungtaube gehört Werner Troidl, die zweitbeste fliegt bei Michael Niedermeier.
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