Die Mannschaftführer und der beste Einzelschütze, eingerahmt von den beiden Kreisvorsitzenden. (vorne sitzend von links:) Kreisvorsitzender Norbert Bücherl, Kurt Falk (SRK Sulzbach-Rosenberg, 3. Platz), Benjamin Calhoun (SRK Edelsfeld, 1. Platz und bestes Blatt'l), Wolfgang Rauscher (SRK Freihung, 2. Platz), Stellvertretender Kreisvorsitzender Horst Embacher (stehend von links) Benjamin Marthold (SRK Illschwang, 8. Platz), Harris Zachary (18. CSSB, 7. Platz - außer Wertung), Karl-Heinz Häsler (SKV Kemnath a.B., 10. Platz), Richard Jobst (KRK Schmidmühlen, 11. Platz), Horst Pirner (SKV Königstein, 7. Platz), Andreas Richter (SRK Hahnbach, 4. Platz), Willi Würfl (KRK Vilseck, 5. Platz), Thomas Göhring (SKV Weigendorf, 6. Platz), Kreisschießwart Heinz Peter Ertl, Robert Haas (SRK Haunritz-Högen, 9. Platz) (Bild: Norbert Bücherl / Werner Schmidt)

SRK Edelsfeld gewinnt zum dritten Mal den Wanderpokal des BSB-Kreisverbandes

Zum traditionellen Vergleichsschießen mit Luftgewehr um den Wanderpokal für Mannschaften lud der Kreisverband Amberg-Sulzbach im Bayerischen Soldatenbund 1874 nach Großalbershof ein. Als besondere Gäste begrüßte Kreisvorsitzender Norbert Bücherl eine Mannschaft vom befreundeten US-Verband, 18. Combat Sustainment Support Battaillon (18. CSSB). Auf den elektronischen Ständen des Schützenvereins „Germania” Großalbershof, die seitens des Hausherrn um Schützenmeister Gerhard Fleischmann mit seinem Helferteam und Kreisschießleiter Heinz Peter Ertl bestens vorbereitet waren, traten elf von vierzehn Ortskameradschaften zum sportlichen Wettkampf an. Erstmals nahm ein Team von der KRK Schmidmühlen teil, die dem Kreisverband Mitte des Jahres beitrat. Das Schießen konnte dank der elektronischen Auswertung zügig durchgeführt werden. Bei der Siegerehrung betonte Vize-Kreisvorsitzenden Horst Embacher, dass bei der Zusammenkunft nicht der Wettkampf, sondern die Kameradschaft und das Gespräch im Vordergrund stehen. Geschossen wurde auf 10-er Ringscheiben aufgelegt. Jede Mannschaft bestand aus drei Schützen, von denen das beste Blatt`l je Schützen in die Wertung kam. An der Spitze des Feldes kam es zu einem spannenden Zweikampf, den die favorisierte Soldaten- und Reservistenkameradschaft (SRK) Edelsfeld mit den drei Schützen Benjamin Calhoun (bester Schütze mit einem 7,8 Teiler), Ingo Schuster und Martin Oseloff knapp vor der SRK Freihung entschied. Somit ging der Wanderpokal zum 3. Mal nach Edelsfeld, der nunmehr dauerhaft beim Verein verbleibt. Die anderen Mannschaften erhielten zur Erinnerung je eine Urkunde ausgehändigt. Die einbezahlte Schießeinlage übergab Bücherl dem ausrichtenden Schützenverein als Spende für deren Jugendarbeit. Eine warme Brotzeit rundete die Zusammenkunft kulinarisch ab. Im nächsten Jahr findet der Wettbewerb am 26. Oktober auf den Schießständen der „FSG 1433 Sulzbach” statt. Dabei wird erstmals mit Kleinkalibergewehr um den neuen Wanderpokal geschossen.
Erfolgreicher Herbst-/Winter-Flohmarkt in Eschenbach unterstützt 23 Einrichtungen und Vereine (Bild: Carolin Ulm)

JuKi e. V. schüttet 3.000 Euro für Kinder und Jugendliche aus

Am 10. Oktober 2026 veranstaltete der JuKi e. V. seinen Kindersachen-Flohmarkt. Mit 269 Anbietern, 5.264 verkauften Artikeln und rund 380 Besuchern war die Veranstaltung erneut eine große organisatorische Herausforderung, die dank des starken ehrenamtlichen Engagements erfolgreich gemeistert wurde. Vom Erlös in Höhe von 3000 Euro profitierten am 28. Oktober 2026 die Elternbeiräte des Städt. Kindergarten, der Krippe, des Waldkindergartens und der Markus-Gottwald-Schule, die Offenen Ganztagsschulen an der MGS, dem SFZ und dem Gymnasium, die Eltern-Kind-Gruppe, die Heilpädagogische Tagesstätte, die Fördervereine der MGS, dem SFZ, dem SCE und der Musikschule, die Ministranten und Pfadfinder, die BRK Bereitschaftsjugend und Wasserwacht, die Jugendfeuerwehr und Waldjugend, der Faschingsverein und der Tennisverein. Zusätzlich konnten 658 Euro Sachspenden verbucht werden. Der JuKi e. V. bedankt sich herzlich bei allen Helfern, Kuchenspendern, Anbietern und Besuchern. Viele Ehrenamtliche leisteten zusätzliche Stunden und sogar Doppelschichten. Dieser Einsatz macht es möglich, die Kinder- und Jugendarbeit in Eschenbach nachhaltig zu fördern. Gleichzeitig hat sich gezeigt, dass der organisatorische Aufwand in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen ist. Für zukünftige Flohmärkte wird deshalb eine Anmeldung bzw Begrenzung der Anbieter/innen notwendig sein. Damit möchte der Verein die Abläufe weiterhin gut bewältigen, die Qualität der Veranstaltung sichern und sowohl Anbietern als auch Besuchern gerecht werden. Der nächste Kindersachen-Flohmarkt ist für den 27. Februar 2027 geplant.
Die Leitungen der 3 Kindergärten der Stadt Mitterteich Julia Merz-Neudert, Regina Schiffmann und Susanne Fellner mit Kindern eines Kinderhauses, der 2. Vorstand des MSC Stiftland Martin Schönig und Kassiererin des MSC Stiftland Kathrin Schulz bei der Übergabe der Laufräder. (Bild: Katrin Helm)

Bewegung und Spaß auf zwei Rädern: MSC Stiftland spendet Laufräder an Mitterteicher Kindergärten

Nachwuchsförderung wird beim MSC Stiftland großgeschrieben. Getreu dem sportlichen Leitgedanken des Zweiradsports hat der Verein eine ganz besondere Aktion auf die Beine gestellt: Insgesamt drei hochwertige Laufräder (Modell TopTrike Laufrad „Walker”, ideal als Vorübung zum Fahrradfahren) wurde letzte Woche an die drei Kindergärten der Stadt Mitterteich übergeben. Die offiziellen Übergaben an die Leiterinnen der drei Einrichtungen brachten durchweg strahlende Gesichter hervor. Mit dieser Spende möchte der MSC Stiftland einen wertvollen Beitrag zur frühkindlichen Entwicklung leisten. Frühzeitige Förderung und Freude an der Bewegung Dem MSC Stiftland ist es ein echtes Anliegen, den Nachwuchs zu unterstützen, denn dem Verein ist bewusst: Eine frühe Förderung der Bewegung und die Freude am Sport haben weitreichende, positive Auswirkungen auf die Entwicklung unserer Kinder. Spielerisch werden so nicht nur Koordination und Gleichgewicht gestärkt, sondern auch der Grundstein für einen aktiven und gesunden Lebensstil gelegt. Wer diesen sportlichen Geist einmal hautnah miterleben möchte, ist beim MSC Stiftland jederzeit herzlich willkommen. Auf der Vereinshomepage finden interessierte Familien alle Informationen rund um das Vereinsleben sowie die Möglichkeit, die Kinder für ein unverbindliches Schnuppertraining anzumelden. Die Leiterinnen der drei Kindergärten bedankten sich heute herzlich im Namen der Kinder beim MSC Stiftland für das großzügige Engagement. Die neuen Laufräder haben ihre Plätze bereits eingenommen und wurden von den kleinen Rennfahrern sogleich mit Begeisterung in Besitz genommen.
Die neuen Bücher lernten die Besucher in der Gemeinde- und Pfarrbücherei Parkstein kennen. (Bild: Doris Neumann)

Buchvorstellungen, Musik und gemütliche Stunden in der Bücherei

Rund 30 Bücherfreunde folgten der Einladung der Pfarr- und Gemeindebücherei Parkstein zum „Feuerwerk der neuen Bücher” am vergangenen Freitag. Die Besucher erlebten einen abwechslungsreicher und geselliger Abend. Der Abend war gefüllt mit neuen Leseschätzen und Musik. Bei allen Besuchern merkte man die Freude am Lesen. Insgesamt elf Bücher wurden an diesem Abend vorgestellt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Freunde der Bücherei präsentierten ihre ausgewählten Lesetipps aus unterschiedlichen Genres. Von spannenden Thrillern über unterhaltsame Romane bis hin zu weiteren interessanten Themen war für jeden Geschmack etwas dabei. Für die passende musikalische Umrahmung sorgten Pauline und Anton Liewald am E-Piano. Mit ihren musikalischen Beiträgen verliehen sie dem Abend eine besonders angenehme Atmosphäre. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Maria und Karl Schmidt verwöhnten die Gäste mit Wein, weiteren Getränken, leckeren Häppchen und Knabbereien. Nach den Buchvorstellungen blieb genügend Zeit für Gespräche, persönlichen Austausch in gemütlichen Rahmen. Die Mitarbeiterinnen der Bücherei freuten sich über den gelungenen Abend. Die gute Nachricht für alle Leserinnen und Leser, rund 90 neue Bücher wurden für den Bestand angeschafft. Die Auswahl ist ebenso vielfältig, so ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Neuanschaffungen können ab sofort ausgeliehen werden. Das Büchereiteam bedankt sich herzlich bei allen Besuchern und den Helfern. Eine besonderes Lob gab es für die Mitwirkenden die zu einem besonderen Abenderlebnis beitrugen.. Das „Feuerwerk der neuen Bücher” hat einmal mehr gezeigt, Bücher bringen Menschen zusammen.
Das Nachwuchsorchester der Jugendblaskapelle Nabburg mit Dirigent Christoph Altmann präsentierte sich am letzten Oktoberwochenende in der Schwarzachtalhalle Neunburg v.W. und sorgte dort für einen rockigen Abschluss des diesjährigen Kreisjugendkonzerts. (Bild: Lothar Prechtl)

Positives aus der Jahreshauptversammlung des Förderverein Jugendblaskapelle Nabburg

Der Förderverein der Jugendblaskapelle Nabburg (JBKN) hat sich bei seiner letzten Mitgliederversammlung erneut als verlässlicher Partner der aktiven Musiker im Hauptverein JBKN bewiesen. Nach den Ausführungen von Vorsitzendem Joseph Ferstl im Musikerheim Sankt Angelus erstreckte sich die Unterstützung des Musikvereins, beginnend von finanzieller Hilfe bei der musikalischen Ausbildung des Nachwuchses, über die Beschaffung von Ausstattung, Hilfestellungen zur Bewältigung des Vereinsbetriebes der JBKN, sowie die Organisation der Bewirtung bei Veranstaltungen. Der Mitgliederstand konnte mit 111 Förderern zum Stichtag 31. Dezember, trotz einiger Abgänge, durch vier Neuaufnahmen stabil gehalten werden. Zurückblickend berichtete Kassenführerin Martina Obendorfer über eine positive finanzielle Lage. Die Kassenprüfer bestätigten eine einwandfreie Buchführung und baten um die Entlastung der Vorstandschaft. Für eine reibungslose Organisation der Bewirtung zeichnete sich das Team um zweiten Vorsitzenden Stefan Kurz verantwortlich. Mit dem Ausschank von Getränken und dem Verkauf von Speisen durch viele ehrenamtliche Helfer konnte beim Mittelalterlichen Markt 2025 wieder ein positives Ergebnis erzielt werden. Im weiteren Verlauf der Versammlung wurden die Vereinsarbeit und die Vorhaben 2027 besprochen, wobei der Mittelalterliche Markt der Schwerpunkt sein wird. Aktuell gilt das Hauptaugenmerk des Vereins dem Benefizkonzert des Gebirgsmusikkorps am 10. November 2026 und der Organisation des Neujahrskonzerts am 2. Januar 2027 in der Nordgauhalle Nabburg. Der Kartenvorverkauf für beide Events läuft online auf www.jugendblasorchester.de
von links, Kommandant Gerhard Bärnklau, Ehrenkommandant Walter Schmidt, Vorstand Martin Beutner (Bild: Martin Beutner)

Feuerwehr Mallersricht gratuliert ihrem Ehrenkommandaten zum 75. Geburtstag

Ein ganz besonderer Ehrentag stand kürzlich bei der Feuerwehr Mallersricht an: Der langjährige Ehrenkommandant Walter Schmidt feierte seinen 75. Geburtstag im Gasthaus Durber. Natürlich war hierzu die Feuerwehr eingeladen und lies es sich nicht nehmen, persönlich zu gratulieren und die besten Grüße zu überbringen. Als Zeichen der Wertschätzung überreichten Kommandant Bärnklau und Vorstand Beutner im Namen der Kamerad*innen einen Geschenkkorb. Als ehemaliger Kommandant hat er sich mit großem Engagement und viel Herzblut für die Feuerwehr eingesetzt. Sein Einsatz rund um das Feuerwehrhaus ist immer noch bemerkenswert. Er ist stets zur Stelle, wenn Hilfe gebraucht wird. Nicht umsonst wird er als die „gute Seele” des Feuerwehrhauses bezeichnet. Auch abseits des Feuerwehrgeschehens ist er gerne in geselliger Runde unterwegs. Ob beim Dämmerschoppen oder beim Frühschoppen – besonders das gemeinsame Kartenspielen mag er gerne. In seiner Freizeit kümmert er sich liebevoll um seine Enkel, trägt im Ort die Zeitung aus und genießt hierbei die Bewegung an der frischen Luft. Die Feuerwehr bedankte sich für seinen langjährigen Einsatz, seine Hilfsbereitschaft und seine Verbundenheit zur Wehr. Zum Ehrentag wünschten ihm alle Kameradinnen und Kameraden von Herzen viel Gesundheit, Glück und noch viele schöne Jahre im Kreise seiner Familie und der Feuerwehr. Walter, herzlichen Glückwunsch zum 75. Geburtstag.
Nach dem feierlichen Aufnahme-Gottesdienst mit Pfarrer Hannes Lorenz und Gemeindereferent Thomas Kern stellten sich die Neulinge zusammen mit den Oberministranten und Gruppenleitern zum gemeinsamen Foto auf. (Bild: Raphael Haubelt)

Seit Jahren größte Zahl an Neuaufnahmen bei den Ministranten der Pfarrei St. Johannes Nabburg

Hundertvierundvierzigtausend, je zwölftausend aus den zwölf Stämmen, bezifferte die Lesung zum Fest Allerheiligen, tragen schon das Siegel des lebendigen Gottes. „Eine symbolische Zahl für die unüberschaubare Menge derer, die bereits am Thron Gottes stehen. Doch es ist noch Platz für jeden von uns - und diese Zuversicht sollte all unser Handeln anspornen“, verband Pfarrer Hannes Lorenz die Feiertagsbotschaft mit der Aufnahmezeremonie von 22 neuen Ministranten – ein neuer Rekord, wie er stolz betonte! Mit großem Eifer und lobenswerter Motivation hatten alle Anwärter die Probephase absolviert und kamen an diesem Abend im Rahmen eines Gottesdienstes, bei dem sie wesentliche Teile mitgestalteten, ihrem Ziel einen großen Schritt näher: Durch das Umhängen der gesegneten Plakette und mit dem Überreichen der Urkunde wurde ihre Mitgliedschaft in der großen Ministrantenschar – aktuell über 80 Jugendliche - von St. Johannes Nabburg vollzogen. Mag auch der termingebundene Dienst am Altar im Freundeskreis bei Freizeitaktivitäten nicht immer goutiert werden, so stehen dem andererseits ein sichtbar wertgeschätzter Beitrag für die ganze Pfarrei und eine aktive Gemeinschaft im Dienstes Gottes gegenüber, die über das Ministrieren hinaus ein reiches Spektrum an Erfahrungen und Erlebnissen bietet. Viele aktive Programmpunkte des letzten Jahres hatten die Oberministranten anschließend bei einem Empfang im Jugendwerk in einer Präsentation beispielhaft zusammengefasst. Dabei wurden auch die drei zuverlässigsten Messdiener mit einem Geschenk belohnt: Eine Krippenfigur erhielten Leni Wiederspick (82 Punkte), Maximilian Appelt (85 Punkte) und schließlich Elli Böttcher auf Platz eins mit 89 grünen Treuepunkten. Zugleich galt es Marlene Graf, Max Fehlner und Michael Zenger zu verabschieden, letzteren nach über 13 Dienstjahren - vielleicht zugleich als kleiner Ansporn für die künftige Generation, ganz im Sinne der eingangs erwähnten Lesung.
Gästegruppe und MRG-Schüler mit den verantwortlichen Lehrkräften (Bild: Veronika Frenzel )

Frankreichaustausch am Max-Reger-Gymnasium

Ganz im Sinne einer stärkeren europäischen Verbundenheit fand auch dieses Jahr der Austausch des Max-Reger-Gymnasiums mit der französischen Partnerschule, dem Lycée Joséphine Baker in Hanches, statt. Für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler steht neben der Verbesserung ihrer Sprachkenntnisse das Kennenlernen der französischen Kultur und des Schulwesens im Vordergrund. Außerdem wird auch ihre Selbstständigkeit durch das Zusammenleben mit der Gastfamilie gestärkt und ihr Weltverständnis durch viele neue Begegnungen und Erlebnisse erweitert. Selbstverständlich ist das touristische Angebot bei einer solchen Fahrt ebenso ein wichtiger Pluspunkt. So gehörte auch dieses Jahr – begleitet von den Lehrkräften Angela Ziegler und Veronika Frenzel – der Besuch der eleganten Landeshauptstadt Paris mit ihrem besonderen Flair und einer Bootsfahrt auf der Seine als Highlight zum Besuchsprogramm. Ein weiteres interessantes Ziel war die beschauliche Stadt Chartres mit ihrer überaus imposanten Kathedrale und ihren weltbekannten kobaltblauen Kirchenfenstern, deren Herstellung in einem Workshop anschaulich den sehr beeindruckten deutschen Schülern gezeigt wurde. Auf der To-do-Liste durfte auch das prächtige Schloss von Versailles nicht fehlen, das nicht nur mit seinen herrschaftlichen Gemächern, sondern auch mit seiner in der damaligen Zeit beispielgebenden Gartengestaltung faszinierte. Neben den Ausflügen standen Unterrichtsbesuche auf dem Programm, wobei die Amberger Schüler erlebten, dass in Frankreich die Schule fast jeden Tag bis 18 Uhr dauert. Im Anschluss an diese inspirierende Woche mit vielen neuen Kontakten fuhren die MRGler mit ihren französischen Austauschpartnern und den beiden Begleitlehrkräften Valérie Talaucher und Nicolas Filoche zurück nach Amberg. In Deutschland wurde den Gästen von der Organisatorin der Fahrt, OStRin Yvonne Hösl, ein ebenso abwechslungsreiches Programm geboten, wie es die Amberger Schülerinnen und Schüler in Frankreich kennengelernt hatten. Neben Tagesfahrten in die historisch interessanten Städte Regensburg und Nürnberg wurden ihnen auch die schönsten Ecken Ambergs gezeigt, wobei ein Empfang im Landratsamt dem Ganzen auch einen passenden offiziellen Charakter verlieh. Neben dem privaten Besuch einer Kirwa war der Besuch des Kufüs ein willkommenes Schmankerl. Ein großes Dankeschön an Frau Gajeck-Scheuck, die es auch dieses Jahr wieder ermöglichte, dass die MRG-Gastgeber und ihre französischen Gäste freien Eintritt in das Schwimmbad hatten. Beim Abschiedsessen nach zwei aufregenden, intensiven Wochen gab es viele Tränen, denn aus Fremden waren Freunde geworden. Oder wie eine Schülerin bemerkte: „Viele Paarungen haben super gematcht.” Auch OStRin Yvonne Hösl zog ein sehr positives Fazit: „Gerade in unseren jetzigen, von Unruhen geprägten Zeiten ist der Schüleraustausch ein wichtiges Signal, dass grenzüberschreitende Verbindungen der bessere Weg sind.”
Die neugewählte Vorstandschaft mit Pfarrer Johann Spitzhirn (Bild: Michael Herrmann)

Neue Vorstandschaft bei der KLJB Hohentreswitz

Bei der Jahreshauptversammlung der KLJB Hohentreswitz stand neben dem Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr die Neuwahl der Vorstandschaft im Mittelpunkt. Nach vier Jahren an der Spitze des Vereins legten Vorstand Michael Herrmann und Vorständin Veronika Maier ihre Ämter nieder. Ihre Nachfolge treten Niklas Baumer als neuer Vorstand und Kristina Lippert als Vorständin an. Unterstützt werden die beiden künftig von den zweiten Vorständen Paul Zenger und Lena Lippert. Lippert Thomas bleibt dem Verein weiterhin als Kassier erhalten. Michael Herrmann wird der Vorstandschaft als Schriftführer treu bleiben. Als Beisitzer wurden Florian Baumer und Leonhard Zenger gewählt. Das Amt des Sportwarts übernimmt weiterhin Johannes Herrmann. Auch Pfarrer Johann Spitzhirn nahm an der Versammlung teil. Er bedankte sich für die stets gute Zusammenarbeit und würdigte insbesondere das Engagement der KLJB in der Pfarrei. Dabei hob er vor allem das alljährliche Kreuzweglesen sowie die Mitgestaltung des Erntedankgottesdienstes hervor. Beim Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr zeigte sich, dass neben den kirchlichen Aktivitäten auch das gesellige Vereinsleben einen hohen Stellenwert einnimmt. Ein besonderes Highlight war dabei die Aufführung des Theaterstücks „Wie das Leben so spielt”. Erneut standen dabei auch ehemalige Mitglieder mit auf der Bühne und bereicherten die Laienspielgruppe. Im Pfarrhaus in Trausnitz sorgten die Darsteller für zahlreiche Lacher, sodass jede Aufführung zu einem vollen Erfolg wurde. Auch das traditionelle Weinfest im August durfte im Veranstaltungskalender nicht fehlen. Am Feuerwehrhaus in Hohentreswitz konnten die Besucher bei einer lauen Sommernacht verschiedene Weine genießen und gemeinsam gesellige Stunden verbringen. Darüber hinaus konnte für das Vereinsequipment ein neuer Unterstand gefunden werden. Dieser wurde bei einem gemeinsamen Arbeitseinsatz hergerichtet und steht der KLJB künftig als Lagerort zur Verfügung. Auch im kommenden Vereinsjahr ist bei der KLJB Hohentreswitz wieder einiges geboten. Neben der traditionellen Nikolausaktion und dem Seniorennachmittag steht schon bald das alljährliche Hüttenwochenende im Bayerischen Wald auf dem Programm. Somit warten auch in den kommenden Monaten wieder zahlreiche gemeinsame Aktivitäten und Festbesuche auf die Mitglieder.
Von links: 1. Vorsitzende Simone Dietl, Martina Bierler, Konrad Zetzl, Manuela Grünauer, Margret Greß, Martina Hoch, Hermann Mack, Irene Bauer, Franz Kaas (Bild: Carola Ringholz)

Weitere Ehrungen und Dank beim Kommersabend des Musikverein Waidhaus

Neben den Ehrungen für langjährige aktive Musiker standen beim Kommersabend zum 40jährigen Jubiläum des Musikvereins Waidhaus auch weitere verdiente Mitglieder im Mittelpunkt. Mit den Auszeichnungen würdigte der Verein das langjährige Engagement und die zuverlässige Unterstützung in den unterschiedlichsten Bereichen des Vereinslebens. Für 10 Jahre Tätigkeit im Vereinsausschuss wurden Martina Bierler und Konrad Zetzl geehrt. Beide bringen sich seit vielen Jahren in die Vereinsarbeit ein und unterstützen mit ihrem Engagement die vielfältigen Aufgaben des Musikvereins. Eine besondere Anerkennung galt auch der musikalischen Ausbildung. Margret Greß wurde für 20 Jahre Tätigkeit als Musiklehrerin ausgezeichnet. Hermann Mack erhielt eine Ehrung für 40 Jahre Tätigkeit als Musiklehrer. Mit ihrer langjährigen Arbeit begleiten beide Musikschülerinnen und Musikschülern auf ihren musikalischen Weg und leisten einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsarbeit des Vereins. Im Rahmen des Abends wurde zudem die Musiklehrerin Manuela Grünauer verabschiedet. Der Musikverein bedankte sich für ihre Tätigkeit und ihren Einsatz in der musikalischen Ausbildung. Auch Franz Kaas wurde für seine langjährige Unterstützung geehrt. Für 40 Jahre Tätigkeit als Kassenprüfer überreichte ihm die 1. Vorsitzende Simone Dietl als Zeichen des Dankes und der Anerkennung ein kleines Präsent. Ein Dankeschön erhielten außerdem Irene Bauer und Martina Hoch, die als Festkassier beim Jubiläumsjahr tatkräftig mitgewirkt hatten. Der Musikverein Waidhaus bedankte sich bei allen Geehrten und Unterstützern herzlich für ihre langjährige Treue, ihren Einsatz und ihr großes Engagement für den Verein.
v.l.n.r. Christine Markl, Andrea Hiltl, Anja Schneider, Gabriele Schrödl, Karl Senft, Annemarie Senft, Agnes, Kramer, Elisabeth Feja, Josephine Dudzik, Richard Heigl, Maria Dandorfer, Heinz Meinl, Martina Reinel-Mayer, Tanja Fahrnholz, Manuel Sennert. sitzend: Christel Keil, Alfred Eichelmann und Dr. Hermann König (Bild: Anja Decker)

BLLV setzt sich für starke Lehrkräfte und gute Bildung ein

Kreisvorsitzende Tanja Fahrnholz begrüßte die langjährigen Mitglieder, den Bezirksvorsitzenden Manuel Sennert sowie den Ehrenvorsitzenden Albert Schindlbeck und die neu gewählte Vorstandschaft. Fahrnholz betonte die Bedeutung von Solidarität und gemeinschaftlichem Engagement für die Lehrerschaft. Mit Blick auf die Geschichte der bayerischen Lehrerbewegung unterstrich sie, dass sich der BLLV seit seinen Anfängen für bessere Arbeitsbedingungen, eine professionelle Lehrerbildung und ein unabhängiges Bildungswesen einsetzt. Auch heute gehörten Demokratieerziehung und der Kampf gegen Ausgrenzung zu den zentralen Aufgaben des Verbandes. Im Mittelpunkt des bildungspolitischen Beitrags von Bezirksvorsitzendem Manuel Sennert stand die Zukunft der Schulqualität. Angesichts des finanziellen Drucks auf die öffentlichen Haushalte werde zunehmend über mögliche Einsparungen bei den Beamten diskutiert. Sennert warnte davor, die Verbeamtung von Lehrkräften allein unter finanziellen Gesichtspunkten zu betrachten. Sie sei ein wichtiger Bestandteil eines leistungsfähigen Staates und trage dazu bei, den Bildungsauftrag dauerhaft zu sichern. Zugleich müsse Bayern angesichts des Lehrkräftemangels ein attraktiver Arbeitgeber bleiben. Schlechtere berufliche Rahmenbedingungen könnten die Gewinnung qualifizierter Lehrkräfte erschweren und insbesondere Schulen in strukturschwachen Regionen zusätzlich belasten. Damit seien auch Bildungsqualität und Chancengerechtigkeit gefährdet. Der BLLV fordert deshalb weniger Belastungen für Lehrkräfte und eine Stärkung der Schulleitungen. Weitere Schwerpunkte sind multiprofessionelle Teams, bessere Sprachförderung, mehr Kooperationen mit externen Bildungspartnern und eine wirksame Umsetzung der Inklusion. Sennert sprach sich zudem für ein Sondervermögen Bildung aus, um die Schulen nachhaltig zu stärken. Beide Redner machten deutlich, dass der BLLV seine Aufgabe nicht allein in der Vertretung beruflicher Interessen sieht. Gute Arbeitsbedingungen für Lehrkräfte seien eine wesentliche Voraussetzung für gute Bildung. Gleichzeitig leiste Schule einen zentralen Beitrag zur Demokratie, indem sie jungen Menschen Wissen, Toleranz und einen respektvollen Umgang mit unterschiedlichen Meinungen vermittelt. Der Ehrungsabend verband damit die Anerkennung langjähriger Verbandstreue mit einem klaren politischen Auftrag: Der BLLV will sich weiterhin geschlossen für die Interessen der Lehrkräfte, verlässliche Rahmenbedingungen und ein zukunftsfähiges Bildungssystem in Bayern einsetzen.
Rund 45 Kinder feierten eine tolle Halloween-Party – Besuch der Flossboch Deifl'n sorgte für besondere Gruselmomente (Bild: Thomas Buchner )

Schaurig-schönes Halloween bei den Woidkraxlern

Gruselig, lustig und voller Begeisterung ging es bei der Halloween-Party der Woidkraxler, der Jugendgruppe des OWV Floß, zu. Rund 45 Kinder folgten der Einladung und erlebten im „Lostplace” am Marktplatz 8 in Floß eine schaurig-schöne Feier. Mit viel Liebe zum Detail wurde der Veranstaltungsort dekoriert. Gruselige Beleuchtung, fantasievolle Kostüme und zahlreiche schaurige Gestalten sorgten für die passende Halloween-Atmosphäre. Bei Spielen wie Stopptanz, Limbo und Mumienwickeln hatten die Kinder jede Menge Spaß. Ein schaurig dekoriertes Gruselbuffet sorgte für die nötige Stärkung. Ein besonderes Highlight war der Besuch zweier Mitglieder der „Flossboch Deifl'n”, die mit ihrem eindrucksvollen Auftritt für staunende Gesichter und Gruselmomente sorgten. Die Woidkraxler bedanken sich herzlich für den Besuch und freuen sich auf ein Wiedersehen beim Herbstmarkt der Flossboch Deifl'n am kommenden Wochenende auf dem Vereinsgelände des TV Floß. Besonders freute man sich auch über Gäste aus den OWV-Zweigvereinen Pleystein und Eslarn. Die Begegnungen unterstreichen den guten Zusammenhalt innerhalb der OWV-Familie. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern sowie Nedim Dönmez und Gürbüz Usta, den Besitzern des Fitomat in Floß, für ihre Unterstützung. Am Ende waren sich alle einig: Es war ein rundum gelungenes Halloween-Erlebnis, das den Kindern sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird. Die Woidkraxler freuen sich schon auf die nächsten gemeinsamen Unternehmungen!
Geehrte langjährige Aktive und treue Mitglieder der Feuerwehr Bernstein und Ehrengäste. (Bild: Matthias Höning)

Ehrungen beim Kameradschaftsabend der Feuerwehr Bernstein

Am Anfang des alljährlichen Treffens im Oktober fand traditionsgemäß in der St. Nikolauskirche ein Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder, zelebriert von Stadtpfarrer Hubert Bartel und Diakon Martin Schraml, statt. Anschließend trafen sich die Feuerwehrleute im Gasthaus Denz. Neben zahlreichen Mitgliedern begrüßte Vorsitzender Josef Vollath unter anderem Ersten Bürgermeister Karlheinz Budnik, Feuerwehrreferent Heinz Uhl, Ehrenkreisbrandinspektor Ulrich Kraus, Kreisbrandmeister Matthias Höning, den federführenden Kommandanten Matthias Friedrich, Ehrenvorsitzenden Martin Schiener und die anwesenden Ehrenmitglieder. „Der Kameradschaftsabend soll eine Anerkennung für die ehrenamtliche Arbeit im Verein sowie für den aktiven Dienst sein”, so Vorsitzender Josef Vollath in seiner Begrüßung. An diesem Abend wurden wieder langjährige Mitglieder für ihre Treue zum Verein geehrt. Für 25 Jahre Johannes Schedl, Markus Schieder, Robert Schieder (Königshof), Armin Stangl und Martin Vollath sowie für 40 Jahre Robert Schieder (Pleisdorf) und Markus Weiß. Urkunden für 50 Jahre bekamen Peter Budnik und für 60 Jahre Herbert Sonnberger. Simon Denz wurde vom stellv. Kommandanten Erich Mirz zum Feuerwehrmann befördert. Dienstzeitalterabzeichen erhielten für 30 Jahre aktiven Dienst Robert Knott sowie für 40 Jahre Robert Schieder und Markus Weiß. Bürgermeister Karlheinz Budnik nahm in Vertretung vom Landrat die Verleihung der Feuerwehrehrenabzeichen für 25 bzw. 40 Jahre aktive Dienstzeit vor. Für 25 Jahre wurde Johannes Schedl und für 40 Jahre Robert Schieder geehrt. In seinem Grußwort bedankte sich Bürgermeister Budnik für die geleistete Arbeit und bei den Familien der Geehrten für ihr Verständnis, das sie immer wieder aufbringen müssen. Ehrenkreisbrandinspektor Ulrich Kraus aus Neustadt hob in seinem Grußwort die Ehrenamtliche Arbeit in der Feuerwehr besonders hervor. Der federführende Kommandant Matthias Friederich bedankte sich für die gute Zusammenarbeit unter den Wehren.
Josef Moosburger dankte Hanne Aumeier für den tollen Vortrag (Bild: Erhard Ströhl)

OGV-Stammtisch: Ätherische Öle – starke Helfer für die Gesundheitsvorsorge

Beim Stammtisch des Obst- und Gartenbauvereins Hahnbach und Umgebung stand diesmal die Gesundheitsvorsorge im Mittelpunkt. Nach einem gemeinsamen Essen erwartete die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein interessanter Vortrag zum Thema „Ätherische Öle – Starke Helfer für die Gesundheitsvorsorge”. Als Referentin konnte Hanne Aumeier vom St. Anna Krankenhaus Sulzbach-Rosenberg begrüßt werden. Anschaulich vermittelte sie Wissenswertes über die vielseitigen Eigenschaften ätherischer Öle und deren Anwendungsmöglichkeiten im Alltag. Die natürlichen Pflanzenessenzen können das persönliche Wohlbefinden auf unterschiedliche Weise unterstützen. Ob zur Entspannung, zur Förderung des Wohlbefindens oder als Begleiter in der Erkältungszeit – die Welt der ätherischen Öle bietet zahlreiche interessante Möglichkeiten. Wie groß das Interesse am Thema war, zeigte sich besonders im Anschluss an den Vortrag. Zahlreiche Fragen wurden gestellt und in persönlichen Gesprächen mit der Referentin konnten die Besucher weitere Informationen und praktische Tipps erhalten. Im Namen des Obst- und Gartenbauvereins bedankte sich Josef Moosburger herzlich bei Hanne Aumeier für den informativen und kurzweiligen Vortrag. Als Zeichen der Anerkennung überreichte er ihr ein kleines Geschenk. Der Stammtisch zeigte einmal mehr, dass die Treffen des OGV nicht nur der Geselligkeit und dem Austausch dienen, sondern auch wertvolle Impulse rund um Natur, Gesundheit und Lebensqualität bieten.
Klassentreffen des Jahrgangs 1966/1967 in Waidhaus (Bild: Sonja Kick)

Ein Wiedersehen voller Erinnerungen und Lebensfreude

Ein besonderer Anlass führte die ehemaligen Mitschüler des Jahrgangs 1966/1967 zu einem fröhlichen Klassentreffen zusammen: Die bereits 60-Jährigen und diejenigen, die im kommenden Jahr ihren 60. Geburtstag feiern, nutzten die Gelegenheit, gemeinsam auf vergangene Zeiten zurückzublicken und alte Freundschaften aufleben zu lassen. Den Auftakt bildete ein Dankgottesdienst in der Pfarrkirche St. Emmeram in Waidhaus. Pfarrer Adam Karolczak gestaltete die Feier sehr besinnlich und fand mit seinen Gedanken zur gemeinsamen Einschulung berührende Worte. Einen besonders bewegenden Platz nahmen die Fürbitten ein, in denen der fünf bereits verstorbenen Mitschüler namentlich gedacht wurde. Für eine feierliche und musikalisch zauberhafte Umrahmung sorgte das Klarinettenquartett „Holzliebe” unter der Leitung von Magret Greß, dessen wunderschöne Klänge der Feier einen besonderen Glanz verliehen. Im Anschluss ging es zum gemütlichen Teil ins „Haus am Eck”. Dort wartete auf die Gäste ein hervorragendes Buffet, das keine Wünsche offenließ und für beste kulinarische Stimmung sorgte. Selbst ehemalige Mitschüler, die eine weite Anreise bis aus München auf sich genommen hatten, ließen sich dieses Wiedersehen nicht entgehen. Was folgte, war ein rundum heiteres Beisammensein, geprägt von herzhaftem Lachen, lustigen Anekdoten und vielen schönen Erinnerungen an die gemeinsame Schulzeit. So manche Geschichte wurde wieder ausgegraben und sorgte für Gesprächsstoff bis tief in die Morgenstunden. Viel Lob und Anerkennung gab es für die gelungene Organisation durch Christine Landgraf, Claudia Augustin, Johannes Binder und Sonja Kick, die mit ihrem Einsatz diesen besonderen Tag ermöglicht hatten. Eines stand am Ende fest: Dieses Wiedersehen soll keine einmalige Angelegenheit bleiben. Die Vorfreude auf ein baldiges Wiedersehen ist bereits groß – denn gemeinsam in Erinnerungen zu schwelgen, macht auch mit 60 noch jede Menge Spaß!
Zeichnungen der gelesenen Bücher der Aktion „Sommer, Sonne, Lesespass” (Bild: Alexandra Kirst)

Lesespaß mit beeindruckender Bilanz – Erfolgreicher Abschluss der Sommerferienaktion in der Gemeindebücherei Schwarzenfeld

64 Kinder und Jugendliche, 708 gelesene Bücher und jede Menge Kreativität: Die Sommerferienaktion „Sommer, Sonne, Lesespaß 2026” der Gemeindebücherei Schwarzenfeld war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Bei der Abschlussveranstaltung wurden die fleißigen Leserinnen und Leser mit Urkunden und Preisen ausgezeichnet. Mit einer gelungenen Abschlussveranstaltung und feierlichen Preisvergabe fand die diesjährige Sommerferienaktion „Sommer, Sonne, Lesespaß” der Gemeindebücherei Schwarzenfeld Mitte Oktober ihren krönenden Abschluss. Zahlreiche Kinder und Jugendliche der 1. bis 8. Klasse waren in die Bücherei gekommen, um gemeinsam auf einen erfolgreichen Lesesommer zurückzublicken und ihre wohlverdienten Urkunden und Preise entgegenzunehmen. Beeindruckende Bilanz: 708 gelesene Bücher Insgesamt beteiligten sich 64 aktive Leserinnen und Leser an der Aktion und lasen während der Sommerferien stolze 708 Bücher. Das entspricht durchschnittlich mehr als elf Büchern pro Kind – eine beachtliche Leseleistung, die zeigt, dass Bücher auch in Zeiten digitaler Medien nichts von ihrer Faszination verloren haben. Doch nicht nur die Anzahl der gelesenen Bücher beeindruckte das Büchereiteam. Mit viel Fantasie und Kreativität setzten sich die jungen Leserinnen und Leser mit ihren Geschichten auseinander. Sie bewerteten die gelesenen Bücher, hielten ihre Eindrücke fest und gestalteten zahlreiche liebevoll gemalte Bilder zu ihren Lieblingsgeschichten. Dabei entstanden viele kleine Kunstwerke, die eindrucksvoll zeigten, wie sehr Bücher die Fantasie anregen können. Strahlende Gesichter und ein ganz besonderer Hauptpreis Bei der Abschlussveranstaltung standen die jungen Leserinnen und Leser im Mittelpunkt. Ihre Leseleistungen wurden mit Urkunden gewürdigt und bei der anschließenden Preisvergabe gab es zahlreiche attraktive Preise. Die Freude über die Auszeichnungen war groß und sorgte für viele strahlende Gesichter. Ein besonderes Highlight war der Hauptpreis, der unter den fleißigsten Leserinnen und Lesern verlost wurde: ein gemeinsamer Tagesausflug mit dem Büchereiteam nach Regensburg. Dort dürfen die glücklichen Gewinner einen Blick hinter die Kulissen der Buchauswahl werfen und in der renommierten Buchhandlung Dombrowsky selbst beim Einkauf neuer Bücher für die Gemeindebücherei mitwirken. Ein gemeinsames Essen gehört ebenso zum Programm wie ein gemütlicher Besuch in der Eisdiele, der den besonderen Tag abrunden wird. Ein Erlebnis, das den jungen Bücherfans sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird. Lesefreude, die begeistert Das Team der Gemeindebücherei Schwarzenfeld zeigte sich begeistert von der regen Beteiligung und dem großen Engagement der Kinder und Jugendlichen. Besonders erfreulich war neben der hohen Zahl gelesener Bücher auch die kreative Auseinandersetzung mit den Geschichten. Denn die Sommerferienaktion soll nicht nur zum Lesen motivieren, sondern vor allem die Freude an Büchern wecken und langfristig fördern. Ein herzliches Dankeschön richtet das Büchereiteam an alle Kinder und Jugendlichen, die mit so viel Begeisterung teilgenommen haben, sowie an alle, die zum Gelingen der Aktion beigetragen haben. Nach diesem erfolgreichen Lesesommer steht für das Team der Gemeindebücherei bereits fest: Auch im nächsten Jahr soll es wieder heißen: „Sommer, Sonne, Lesespaß!”
Die neue Vorstandschaft mit stellvertretenden Bürgermeister und verabschiedeten Kassier. V.l. Vorsitzender Franz Krapf, zweiter Bgm. Sebastian Rosnitschek, Kassierin Wendy Rast, Max Spitzel, stv. Vorsitzende Edith Mehler, Schriftführer Thomas Sporrer. Es fehlten entschuldigt Eberhard Polland und die beiden Kassenprüfer Renate Bauer-Zölch und Harald Thiermann. (Bild: Thomas Sporrer)

Neuwahlen im Oberpfalzverein bestätigen Vereinsführung

Franz Krapf und Edith Mehler führen auch in den nächsten zwei Jahren den Oberpfalzverein Tirschenreuth an. Die Positionen des Kassiers und des Schriftführers wurden neu besetzt. Eingangs begrüßte Franz Krapf die zahlreichen Mitglieder im Franz-Josef´s Atelier in der Hochwartstraße zur Jahreshauptversammlung. Als Gast konnte er gleich zu Beginn den zweiten Bürgermeister der Stadt, Sebastian Rosnitschek, begrüßen. Dieser bedankte sich in seinem Grußwort beim Verein und allen Arbeitskreisen für die geleistete Arbeit. „In der heutigen Zeit ist es nicht mehr selbstverständlich, dass sich die Mitglieder in ihrer Freizeit ehrenamtlich engagieren”. Durch diese Arbeit in den verschiedenen Arbeitskreisen profitiert die gesamte Stadt”, so der zweite Bürgermeister. Den Oberpfalzverein bezeichnete er weiterhin als eine der tragenden Säulen der Geschichtsbewahrung und Dokumentation in der Kreisstadt. Besonders erwähnte der die in den letzten Jahren stetig im Ansehen wachsende Arbeitskreis Historisches Handwerk e.V. in Matzersreuth, die auch als Zweigstelle für das MuseumsQuartier in Tirschenreuth fungiere. Franz Krapf freute sich über eine wachsende Mitgliederzahl, ganz im Gegensatz zu allen anderen Vereinen in der Oberpfalz. Dies sei natürlich vor allem auf den Beitritt der Mitglieder des Arbeitskreises Historisches Handwerk zurückzuführen. Dem Vorsitzenden Herbert Konrad galt sein besonderer Dank. Nach Beschreibung des Arbeitskreise Fischereimuseum ging der Sprecher auf den Historischen Arbeitskreis ein. Besonders erwähnte er die Vorträge von Fred Mehler zur Geschichte seiner Familie und von Günter Träger, der den vergessenen, in Tirschenreuth geborenen Chemiker Dr. Hugo Müller aus der Dunkelheit der Geschichte wieder ins Licht der Öffentlichkeit rückte. Herbert Konrad erwähnte, dass sich der Arbeitskreis Historisches Handwerk vor genau 50 Jahren gegründet hatte. Ausschlaggeben war die Aufgabe der Fassbinderei Mickisch, die Gerätschaften sollten verschrottet werden. Dies konnte durch seinen Einsatz und der folgenden Unterstützung der Stadt und des Bezirksheimatpflegers verhindert werden. Nach Jahrzehnten der Wanderschaft mit den Maschinen gelang es schließlich, eine Scheue in Matzersreuth als festes Domizil zu gewinnen. Dort konnte man die Maschinen funktionsfähig aufstellen und die Arbeitsweise interessierten Gästen vorstellen. „Wir bekommen immer mehr Besuche von Gruppen, die sich für dieses alte Handwerk interessieren”, freute sich der ehemalige Stadtrat Konrad. Die anschließenden Neuwahlen gingen ohne große Diskussionen über die Bühne. Als Vorsitzender wurde Franz Krapf wiedergewählt, ebenso die Stellvertreterin Edith Mehler. Für Max Spitzl, der als Kassier nach 16 Jahren erfolgreicher und zuverlässiger Arbeit nicht mehr zur Verfügung stand, wurde Wendy Rast gewählt. Max Spitzl wurde mit einem Geschenk verabschiedet. Gleiches galt für Eberhard Polland, der sein Amt als Schriftführer ebenfalls aufgab, hier wurde Thomas Sporrer als Nachfolger gewählt. Die beiden Kassenprüfer Renate Bauer-Zölch und Harald Thiermann wurden in ihren Ämtern bestätigt. Für den Arbeitskreis Landschaftsschutz stellte Franz Heinrich seine Vorstellungen vor, wie man einen Neuanfang starten wolle. Die Versammlung nahm seine Aussagen wohlwollend zur Kenntnis. So wird in der kommenden Versammlung wohl ein Nachfolger für Dr. Klaus Arbeiter gewählt, der sein Amt aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mehr ausüben kann.
Das neue Vorstandsteam um Sonja Dirschedl, Martina Heimann, Stephanie Kett-Bäumler, Sonja Stemmer, Martina Forster und Rita Kammerer (von links) mit Bürgermeister Markus Gallitzdörfer und Bezirksvorsitzende Angelika Vogl (zweite von rechts) (Bild: Martina Forster)

Gelungener Rückblick und Weichenstellung für die Zukunft beim Frauenbund Letzau

Zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen beim KDFB Letzau begrüßte Teamsprecherin Margita Sammel die 27 Mitglieder sowie drei Gäste im herbstlich geschmückten Gemeindehaus. Voran ging ein Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder in der Kirche, den geistlicher Beirat Pfarrer Markus Schmid zusammen mit den Mitgliedern feierte. Im Rückblick erinnerte Sammel an das vergangene erfolgreiche Vereinsjahr mit vielen Aktionen wie die Advents- und Muttertagsfeier, Frühstück, Backkurs und die erstmals veranstaltete Weinwanderung rund um Letzau. Kassiererin Rita Kammerer schloss den Kassenbericht mit einer positiven Bilanz ab. Die Kassenprüfer bestätigten eine einwandfreie Kassenführung, die Mitgliederversammlung entlastete das Team einstimmig. Unter der Wahlleitung von Bezirksvorsitzender Angelika Vogl, Bürgermeister Markus Gallitzdörfer sowie Pfarrer Markus Schmid fanden die Neuwahlen statt. Es wurde wieder ein Vorstandsteam gewählt, bestehend aus Martina Heimann, Sonja Dirschedl, Martina Forster, Sonja Stemmer (neu) und Stephanie Kett-Bäumler (neu). Die Kasse verwaltet weiterhin Rita Kammerer. Als Kassenprüfer bleiben Rita Kick und Veronika Schubert im Amt. Die Fahne trägt künftig Sabine Schuller, begleitet von Martina Forster und Monika Winter. Die Kranken- und Geburtstagsbesuche übernimmt künftig Margita Sammel. Als geistlicher Beirat fungiert weiterhin Pfarrer Markus Schmid. Neu beim katholischen Frauenbund aufgenommen wurde Christina Hösl. Eine Ehrung für 20 Jahre Mitgliedschaft durften Jutta Völkl und Anna Schwägerl in Empfang nehmen. Für 10 Jahre wurde Renate Götz geehrt. In den Grußworten betonte Pfarrer Markus Schmid das gute Miteinander und den Zusammenhalt im Verein und freute sich, dass der Verein auch für die Zukunft gut aufgestellt ist. Bezirksvorsitzende Angelika Vogl freute sich über die reibungslose Neuwahl und dankte allen, die ein Amt übernommen haben. Auch Bürgermeister Markus Gallitzdörfer schloss sich dem an und bedankte sich für das gute gesellschaftliche Miteinander in der Gemeinde. Es freut ihn ganz besonders, dass der Verein so aktiv ist – und viele Aktivitäten und Veranstaltungen anbietet.
v.r. Mdl Bernd Heinisch, Spartenleitung Reinhard Weber, Robert Weinberg Vorstandsmitglied, Peter Deml und Wolfgang Rösch Trainer für die Jungs und dahinter Beate Kellner und Tina Nentwig Trainerinnen für die Mädchen (Bild: Annette Weber)

TV Turner im Vorortgespräch mit der Politik

Politik packt beim Turnen mit an: TV 1861 Amberg hofft auf optimierte Hallenausstattung Zu einem ganz normalen Trainingsbetrieb haben die Turnerinnen und Turner des TV 1861 Amberg in die 2-fach-Sporthalle der Luitpold-Mittelschule eingeladen. Der Einladung folgten der Landtagsabgeordnete (MdL) Bernd Heinisch und TV-Vorstandsmitglied Robert Weinberg. Die beiden Gäste bekamen vor Ort nicht nur einen Eindruck davon, wie professionell in Amberg Turnsport getrieben wird, sondern auch, wie aufwendig die Vorbereitungen vor jedem Trainingsstart sind. Bevor die Sportlerinnen und Sportler überhaupt loslegen können, müssen zahlreiche Großgeräte aufgebaut werden: vom Spann-Stufenbarren oder Hochreck über die Tumblingbahn für das Bodenturnen bis hin zum Sprungtisch und der umfassenden Mattenabsicherung. Für diesen Kraftakt werden jedes Mal viele helfende Hände benötigt. Da der Auf- und Abbau wertvolle Zeit verschlingt, ist die effektive Trainingszeit für die Aktiven stark begrenzt. MdL Heinisch und Vorstandsmitglied Weinberg durften diese Herausforderung direkt am eigenen Leib erfahren – ihre Mithilfe beim Aufbau wurde von den Verantwortlichen dankend in Anspruch genommen, wodurch sich beide prompt einen authentischen Eindruck aus der Praxis verschaffen konnten. Ein zentrales Thema des Vorortgesprächs war zudem die problematische Ringeaufhängung. Um diese Disziplin mit den Jungen trainieren zu können, muss die Sparte derzeit in die Schulturnhalle des Gregor-Mendel-Gymnasiums (GMG) ausweichen. Wettkampfringe bedürfen einer speziellen Ausführung mit Dämpfung, Federung und Drehoption – herkömmliche Schulringe sind für den Leistungssport nicht geeignet. Dabei gäbe es laut Spartenleiter Reinhard Weber eine pragmatische Lösung: „Aufhängungen werden von diversen Turngeräteherstellern für den nachträglichen Einsatz an Doppelträgern in gängigen Sporthallen angeboten.” Eine solche Nachrüstung in der Luitpold-Mittelschule würde es ermöglichen, alle Turngeräte an einem einzigen Ort zu bündeln. Wie wichtig kurze Wege und gemeinsame Hallenzeiten sind, zeigt der Blick auf die aktuellen Strukturen. „Die Synergieeffekte und die Effizienz, seit wir das Training mit den Mädels zusammengefasst haben, sind enorm. Jeder profitiert vom Anderen, ob Trainer oder Sportler”, betonte Weber. Der Traum des Vereins bleibt langfristig eine eigene Sporthalle, in der die Geräte dauerhaft stehen bleiben können, wie es in vielen anderen Turnvereinen bereits Standard ist. Doch die Amberger Turner zeigen sich bescheiden: „Wir wären schon mit kleinen Schritten zufrieden”, so das Fazit der Spartenleitung mit Blick auf eine mögliche Hallenoptimierung, denn wir turnen in beiden Bereichen auf Wettkämpfen bayernweit.
Die Organisatoren der Lichtblicke-Tour sowie die Puppenspieler Hermann Helgert und Hermann Papacek (von rechts) sind mit dem Verlauf 2026 sehr zufrieden und planen für 2027 eine Fortsetzung. (Bild: Stephanie Hladik         )

Kasperls Ferien-Tour für „Lichtblicke” kommt wieder gut an

In der ersten Woche der Sommerferien ging Hermanns Kasperltheater wie seit vielen Jahren zugunsten der Hilfsaktion „Lichtblicke” auf Tour durch den Landkreis Neustadt/WN. 2923,60 Euro sind dabei zusammengekommen. Jetzt trafen sich die Organisatoren zur Nachlese. Die Vorführungen von Hermann Papacek und Hermann Helgert in Floß, Oberwildenau, Neustadt/WN, Mantel und Trabitz waren teilweise in Ferienprogramme eingebettet. Einige Organisatoren verkauften vor Ort noch Kaffee, Getränke und Kuchen zugunsten der Aktion „Lichtblicke” von Oberpfalz-Medien, die in Not geratene Menschen unterstützt. In der Kleintierhalle Floß, wo die Veranstaltung zum zweiten Mal stattgefunden hatte, sei man förmlich überrannt worden, sagten Rita Rosner und Edith Lederer. Auch in Neustadt war Carmen Fink „glücklich” über den Zuspruch. Das Kasperltheater war dort eine Veranstaltung des Ferienclubs. Viola Vogelsang-Reichl und Martin Staffe von der Aktion „Lichtblicke” dankten Papacek und Helgert für ihren langjährigen Einsatz. Ohne sie gäbe es keine Sommer-Tournee. Der Dank galt auch Stefan Wager und dem Team in Oberwildenau, Elisabeth Grassler und Gudrun Bühler (Mantel), Peter Dzierza (Trabitz) sowie Christine Rodler für die Koordination von Plakaten, Eintrittskarten und Terminen. Im nächsten Jahr gehen Papacek und Helgert vier Mal auf Tour. Damit die Familien Karten vorab bestellen können, sollen die Vorverkaufsstellen expliziter genannt werden. Ansonsten setzt das Team auf den bewährten Ablauf.
Interessant war wieder der Herbstausflug des Vereins zur Förderung und Erhaltung von St. Moritz e.V. Mantel. Meistens sind Kirchen der näheren Umgebung das Ziel. Kirchenführerin Elisabeth Schärtl (2. v. links) und Ernst Zimmerer (2. v. rechts) ernteten Beifall für ihre umfangreichen Erklärungen.  (Bild: Renate Puckschamel. )

Herbstauflug des Vereins zur Förderung der Moritzkirche

Bei sonnigem Herbstwetter fand im Oktober der diesjährige Herbstausflug des Vereins zur Förderung und Erhaltung der St.-Moritz-Kirche e. V. statt. Ziel war diesmal die Wallfahrtskirche „Zu Unserer Lieben Frau und den 14 Heiligen Nothelfern“ in Söllitz bei Trausnitz. Die Teilnehmer wurden vor Ort vom ehemaligen Kirchenpfleger Ernst Zimmerer sowie von Elisabeth Schärtl und ihrem Sohn Konrad empfangen, die sich seit vielen Jahren mit Mesnerdiensten um das Gotteshaus kümmern. Die Kirche wurde erstmals 1508 urkundlich erwähnt, fiel 1872 nach einem Blitzeinschlag bis auf die Grundmauern einem Brand zum Opfer und musste wieder aufgebaut werden. Wertvolle Figuren konnten gerettet werden. Besonders ins Auge fallen die vier lebensgroßen Holzplastiken der Heiligen Apollonia, Barbara, Katharina und Ursula. Auch die historische Orgel auf der obersten Empore ließen sich die Ausflügler nicht entgehen. Sie wurde Mitte des 19. Jahrhunderts vom Amberger Orgelbauer Friedrich Specht erbaut und ist bis heute in Betrieb. Besonders hervorgehoben wurde der hervorragende Gesamtzustand des Gotteshauses. Zum Dank für die interessanten Einblicke und Erläuterungen überreichte der Vereinsvorsitzende Harald Puckschamel den Gastgebern eine Flasche Wein und übergab eine Spende zugunsten der Kirche. Im Anschluss setzte die Gruppe ihre Fahrt im Konvoi rund um die Trausnitz-Talsperre fort. Den gemütlichen Abschluss des gelungenen Herbstausflugs bildete eine Einkehr in der Gaststätte „Hubertus“ in Weiden.
north