Mädchen und Frauen beider Konfessionen gestalteten den Gottesdienst in der evangelischen St. Ulrich Kirche (Bild: Christine Zilbauer)

Große Spendenbereitschaft beim Weltgebetstag in Wilchenreuth

Unter dem Motto „Kommt! Bringt eure Last.” feierten Frauen am sechsten März in ökumenischen Gottesdiensten rund um den Globus diesen besonderen Tag. Der Weltgebetstag ist eine Einladung, andere Länder, Kulturen und Glaubensformen kennenzulernen und die Vielfalt des Glaubens zu erleben. Nigeria ist eine naheliegende Wahl wenn es um das Tragen und Teilen von Lasten geht: Auf dem Land transportieren Frauen buchstäblich ihre Lasten auf dem Kopf und auch gesellschaftlich und politisch ist das Land mit schweren Bürden konfrontiert. Die Sicherheitslage ist angespannt, zuletzt verschärft durch militärische Aktionen, wie etwa Angriffe der US-Streitkräfte gegen Terroristen im Nordwesten. Trotz aller Widrigkeiten bewahren sich viele Nigerianerinnen Hoffnung und Vertrauen in Gott. Ihre Gebete, Lieder und bewegenden Lebensgeschichten prägten die diesjährige Liturgie. Besonders die Emotionalität der nigerianischen Frauen beeindruckte die Gottesdienstbesucher: „Es sind Geschichten, die unter die Haut gehen, die aber auch eine große Versöhnlichkeit zeigen”, so eine Teilnehmerin. Die Liturgie spiegelte die Kreativität und Lebendigkeit des Landes wider und lud dazu ein, sich auf Klang und Inhalt einzulassen. Auch die evangelische St. Ulrich Kirche in Wilchenreuth präsentierte sich liebevoll und farbenfroh geschmückt. Frauen und Mädchen beider Konfessionen gestalteten einen inspirierenden Gottesdienst. Anschließend wurden die zahlreichen Besucherinnen kulinarisch verwöhnt: Im evangelischen Gemeindehaus gab es landestypische Speisen. Das Organisationsteam dankte allen Helferinnen und Helfern für die großartige Unterstützung. Die große Anteilnahme zeigte sich auch in der Spendenbereitschaft: 615 Euro wurden gesammelt und für die Projektarbeit des Weltgebetstags überwiesen. Dieses Engagement für Frieden, Gerechtigkeit und Würde von Frauen und Mädchen weltweit ist und bleibt ein starkes Zeichen der Hoffnung.
Für ihre langjährige Tätigkeit als Jugendwarte wurden Stefan Freundorfer und Martin Plößl(mit Urkunde) mit der Ehrennadel der Jugendfeuerfeuerwehr in Gold ausgezeichnet. (von links) Kreisjugendwart KBM Sven Schmidt, Kdt. Peter Meßmann, EhrenKBR Fredi Weiß, KBI Armin Daubenmerkl, Bürgermeister Alwin Märkl, KBM Ernst Dominik. (Bild: Alfred Schorner)

Anzahl der First Responder Alarmierungen bei der FF Freudenberg-Wutschdorf deutlich angestiegen

Bei einem Blick auf die Einsatzzahlen der FF Freudenberg-Wutschdorf bei ihrer diesjährigen Dienstversammlung zeigte sich, dass die Zahl der First Responder Alarmierungen um 19 auf 89 Einsätze deutlich angestiegen sind, . Kommandant Peter Meßmann zog Bilanz zu den 59 Feuerwehreinsätzen, bei denen die Floriansjünger 562 ehrenamtliche Stunden aufbrachten, darunter u.a. bei 11 Brandeinsätzen, 21 technische Hilfeleistungen und 16 Sicherheits-wachen. Um bei möglichen Schadensereignissen fachliche und schnelle Hilfe leisten zu können, ist die Aus- und Fortbildung unerlässlich, sei es am Standort oder an den Feuerwehrschulen und überörtlichen Einrichtungen.Für ihre langjährige Jugendarbeit zeichnete Kreisjugendwart KBM Sven Schmidt Martin Plößl und Stefan Freundorfer mit der Ehrennadel der Jugendfeuerwehr des Landkreises in Gold aus. Roland Wiesneth Rettungsassistent und Team-leiter erläuterte das Einsatzspektrum der First Responder. 2006 als organisierte Erste Hilfe Freudenberg gegründet, dürfen sie auf ihr 20jähriges Bestehen zurückblicken. Wiesneth berichtete weiterhin über den Ausbildungsstand der 25 Atemschutzträger und den Aktivitäten der Kinderfeuerwehr. Spielerisch werden dabei 36 Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren durch ein bewährtes Betreuerteam frühzeitig in die Feuerwehrtätigkeiten eingeführt. Jugendwart Florian Zimmermann berichtete aus der Jugendarbeit, bei der den Teilnehmern in 33 Übungen u.a. die modulare Trupp Ausbildung, der Bayerischen Leistungsprüfung und des Wissenstestes die feuerwehrtechnischen Grundkenntnisse nähergebracht wurden. Aufgrund des Übertrittes in den aktiven Dienst wurden Elisa Zimmermann und Maria Piehler zur Feuerwehr-frau ernannt. Benno Riß und Markus Strobl wurden nach erfolgreich abge-legten Atemschutzlehrgang zum Oberfeuerwehrmann befördert. Grußworte überbrachten Bürgermeister Alwin Märkl und KBI Armin Daubenmerkl.
Gottedienstteam von links: Marianne Hübner, Maria Seitz, Martina Diepold, Gabriele Scherl, Christine Walberer, Luise Rupprecht, Gabi Beer, Sieglinde Kroher, Elisabeth Nickl (Bild: Jasmin Kroher)

Weltgebetstag in Tremmersdorf: Ein Blick nach Nigeria

Am vergangenen Freitag fand der diesjährige Weltgebetstag in Tremmersdorf statt. Unter dem Motto „Kommt! Bringt eure Last.” versammelten sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher zu einem besonderen Gottesdienst in der örtlichen Kirche. Die Liturgie für den Weltgebetstag wurde in diesem Jahr von Frauen aus Nigeria vorbereitet. Das westafrikanische Land ist mit über 230 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land Afrikas. Gleichzeitig ist Nigeria von starken Gegensätzen geprägt: Reichtum und Macht sind sehr ungleich verteilt. Zudem bestehen soziale, ethnische und religiöse Spannungen. Diese Lebenswirklichkeit spiegelte sich auch in den Geschichten von zwei nigerianischen Frauen, Gebeten und Liedern des Gottesdienstes wider, die zum Nachdenken anregten und zugleich Hoffnung vermittelten. Geleitet wurde der Gottesdienst von Gabriele Scherl. Die musikalische Gestaltung übernahm der Chor Cantemus, der die Weltgebetstagslieder einstudiert hat und für eine feierliche und zugleich bewegende Atmosphäre sorgte. Die Kirche war mit farbenfrohen, landestypischen Elementen dekoriert und erinnerte damit an die Kultur Nigerias. Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle Besucherinnen und Besucher ins Feuerwehrhaus eingeladen. Auch dort setzte sich das Thema des Tages fort: Der Raum war passend zum Weltgebetstagsland dekoriert und die Gäste konnten verschiedene landestypische Speisen und Getränke probieren. In gemütlicher Runde nutzten viele die Gelegenheit zu Gesprächen und zum Austausch.
Franziskuskreis und OFS mit Pater Dr. Mateusz Micek vor dem Banner des Heiligen Franziskus in der Klosterkirche St. Felix in Neustadt/WN (Bild: Pater Stanislaw Sliwinski OFMConv)

„Friede beginnt im Alltag jedes einzelnen Menschen”

Pater Stanisław Śliwiński, unser geistlicher Begleiter, konnte für den diesjährigen Oasentag von OFS (Dritter Orden des Hl. Franziskus) und Franziskuskreis St. Felix den Guardian des Wallfahrtsklosters Blieskastel, Pater Dr. Mateusz Micek OFMConv, gewinnen. Die franziskanische Familie feiert im Jahr 2026 den 800jährigen Todestag ihres Ordensvaters. Sein `Geburtstag im Himmel´ am 3. Oktober 1226 ist für uns Anlass, das ganze Jahr 2026 über Franziskus' Leben in der Nachfolge Jesu Christi nachzudenken und uns neu danach auszurichten. Nach der Feier der Hl. Messe referierte Pater Mateusz u.a. über das Thema Frieden: „Eine Welt voll kultureller Vielfalt und Vernetzung braucht Menschen, die Brücken bauen; Menschen, die zuhören können, Menschen, die Frieden stiften. Die franziskanische Botschaft erinnert uns daran, dass echter Friede nicht durch Macht entsteht, sondern durch Geschwisterlichkeit. Wir selbst können zu Menschen des Friedens werden, wenn wir uns dafür entscheiden, anderen mit Aufmerksamkeit, Respekt, Geduld und Liebe zu begegnen. Denn Frieden beginnt nicht auf der großen Weltbühne, sondern im Alltag jedes einzelnen Menschen. Dazu braucht es keine großen Taten, denn oft sind es gerade die kleinen Gesten wie ein freundliches Wort oder ein Lächeln. Solch kleine Gesten verändern zwar nicht die Welt, doch sie verändern die Atmosphäre – die Atmosphäre zwischen Menschen.” Die zum Nachdenken anregenden Gedanken von Pater Mateusz, den Austausch untereinander und die Freude über die erwachende Natur bei einem Spaziergang im Sonnenschein empfanden wir als Geschenk dieses Oasentages. Eine zu Herzen gehende Andacht mit Verehrung der Franziskus-Reliquie und dem Segen des Allerheiligsten verlieh unserem Oasentag einen würdigen Abschluss.
Elisabeth Kraus, Vorsitzende Angelika Hierold, Johanna Putzer, Annemarie Bock und Erika Prem trugen zum Weltgebetstag der Frauen die Gebetstexte vor. Pfarrer Udo Klösel hatte am Schluss den Segen erteilt. (Bild: Peter Garreiss)

Frauen aus Nigeria haben heuer den Weltgebetstag vorbereitet

Der Weltgebetstag der Frauen aller Konfessionen stand heuer unter dem Thema: „Kommt! Bringt eure Last“. Frauen aus Nigeria, ein Staat in Westafrika, am Atlantik gelegen, haben ihn zusammen gestellt. Pfarrer Udo Klösel konnte dazu die Frauen zu diesem Gebetsabend in der Pfarrkirche begrüßen. Der Frauenbund hatte dazu eingeladen. Elisabeth Kraus, Vorsitzende Angelika Hierold, Johanna Putzer, Annemarie Bock und Erika Prem trugen dazu die Gebetstexte vor. Dazu gab es Hintergrundmusik und auch das Lied „God is so good“ von den nigerianischen Christinnen. Sie sind nicht gebrochen, sie arbeiten weiter und hoffen und beten für ein anderes besseres Nigeria. Dabei wurde auch ein Stein-Gang gemacht. Symbolisch legten die Frauen einen Stein auf ein Kreuz, das für die Lasten und Sorgen steht. Mit einer Kollekte sollen Frauen und Mädchen weltweit unterstützt werden. Nach dem gemeinsamen Beten waren alle Besucherinnen in das Pfarrheim eingeladen wo es weitere Informationen über Land und Leute gab. Bis zur Unabhängigkeit im Jahr 1960 war Nigeria britische Kronkolonie. Daraus entwickelte sich dieser Vielvölkerstaat mit 514 Sprachen und Dialekten. Nigeria ist mit über 230 Mio. Menschen das bevölkerungsreichste Land Afrika mit einer der jüngsten Bevölkerung weltweit. Die Hauptstadt ist seit 1991 Abuja, früher Lagos und die Amtssprache Englisch. Obwohl Nigeria ein aufstrebendes Wirtschaftsland mit Öl, Gas und Gold reiche Bodenschätze ist, leiden viele Menschen unter großer Armut, sondern auch unter der weit verbreiteten Gewalt zu Haus und auf der Straße. Kriminalität, Bandüberfälle, Vergewaltigung und Korruption gehören zum Alltag. Die Grausamkeit der islamitischen Terrorgruppe Boko Haram ist weltweit bekannt. Geschätzte Religion: Muslime 53,5%, christliche Kirchen 45,9%, darunter römisch-katholisch 10,6% und Sonstige 0,6%. Die Vorsitzende Maria Bayer-Schmidt hatte mit ihrem Team im Pfarrheim Gerichte mit Süßkartoffeln, Reis, Kuchen mit Kokos als Kostproben aus der nigerianischen Küche zum Probieren vorbereitet.
Katholische und evangelische Frauen feiern gemeinsam den Weltgebetstag, der dieses Jahr aus Nigeria kam. (Bild: Andrea Wollmann)

Pfarreiengemeinschaft Altenstadt und Neustadt feiern gemeinsam den Weltgebetstag der Frauen

„Nigeria – Kommt! Bringt eure Last!” Der Einladung folgten etwa 60 katholische und evangelische Frauen aus Neustadt, Altenstadt und Umgebung. Sie kamen dieses Jahr erstmals ins Pfarrheim nach Altenstadt, um gemeinsam den Weltgebetstag zu feiern. Dieser findet alljährlich am ersten Freitag im März statt und wird in vielen Ländern der Welt begangen. Vorbereitet von christlichen Frauen in Nigeria, setzten die Gemeindereferentin Claudia Stöckl, die 1. Vorsitzende des kath. Frauenbunds Neustadt Stefanie Hetz sowie Manuela Göldner-Gruber von der evangelischen Kirche die Ideen zum Gottesdienst um und organisierten mit ihren Helferinnen den gelungenen Abend. Zu Beginn des ökumenischen Gottesdienstes bekamen die Besucherinnen in einer Diaschau Informationen über das Land Nigeria. Es ist das bevölkerungsreichste Land Afrikas, das Christentum und der Islam sind die wichtigsten Religionen. Mit Rollenspielen, die das Leben der afrikanischen Frauen und ihre Ängste und Sorgen aufzeigten, sowie mit gemeinsamen Gebeten und Liedern zum Mitsingen gestalteten die Frauen einen abwechslungsreichen Gottesdienst. Musikalisch begleitete Margret Rauch die Lieder mit der Gitarre. Die gesammelten Spenden in Höhe von 570€ gehen an das Deutsche Weltgebetstagskomitee und kommen Projekten in Nigeria und anderen Ländern zugute. Im Anschluss an den Gottesdienst ließen die Teilnehmerinnen den Abend in geselliger Runde ausklingen. Dabei wurden landestypische Speisen wie Aufstriche mit Erdnüssen, Süßkartoffeln, Linsen und Auberginen, Chakalaka-Butter sowie Kokoskuchen und Hibiskustee angeboten.
Herbert Kopp (3. von links) wurde von Jörk Kaduk, Matthias Grötsch, Julian Kohler und Andreas Pirkl verabschiedet (Bild: Markus Arnold )

Herbert Kopp beendet nach 27 Jahren Amt als Jagdvorsteher

Jagdvorsteher Herbert Kopp beendete nach 27 Jahren sein Amt als Jagdvorsteher. Bei der Jahreshauptversammlung bedankte er sich bei der Jagdgenossenschaft Kürmreuth-Hannesreuth für die Zusammenarbeit. „In meiner Amtszeit gab es sowohl gute als auch schlechte Zeiten mit Nackenschlägen. Vor allem die Anfangszeit war etwas schwierig”. Nachdem er jedoch seine Jägerprüfung abgelegt habe und sich mehr Wissen aneignete, wurde es leichter, erklärte er. Im Großen und Ganzen sei er zufrieden, sein Amt habe ihm auch Spaß gemacht. Kopp betonte, dass sein Hobby der Wegebau sei und erinnerte an die Zeiten, in denen sieben bis acht Jagdgenossen mit Hand- und Spanndienst und drei Bulldogs die Wege ausbesserten. Anschließend setzten sie sich zu einer Brotzeit zusammen. „Heutzutage macht man diese Arbeiten mit Baggern und schwerem Gerät, allerdings muss sich jemand darum kümmern und die Arbeiten begleiten!”, so Kopp. Als Anerkennung für seine lange Amtszeit überreichte ihm Julian Kohler einen Geschenkkorb mit einem Gutschein. Jagdpächter Markus Aigner verlas den Abschussbericht, bei dem er vier Hirsche, ein Schmaltier, zwei Kälber und elf Sauen schoss. Der Abschuss des Rehwildes wurde vergangenes Jahr auf 55 Stück erhöht. Der Jagdschilling beträgt 7 Euro pro Hektar und wird für den Straßen- und Wegebau verwendet. Bürgermeister Jörk Kaduk bedankte sich bei Herbert Kopp: „Ich schätze Deine Direktheit, die auch Klarheit schafft”, bemerkte er. Bei den Neuwahlen wurde Julian Kohler zum Jagdvorsteher gewählt, sein Stellvertreter wurde Andreas Pirkl. Matthias Grötsch übernahm das Amt des Beisitzers.
Gut besucht war das Wahl-Café der Waldthurner Feuerwehr. Die Gäste ließen sich Kaffee und Kuchen schmecken. (Bild: Josef Pflaum)

Wahl-Café der Waldthurner Feuerwehr

Am sonnigen Kommunal-Wahlsonntag kamen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus Waldthurn und Umgebung ihrer Bürgerpflicht nach und gaben ihre Stimmen an der Wahlurne ab. Doch nicht nur der Wahlakt stand auf dem Programm - parallel dazu bot die Feuerwehr Waldthurn im Gerätehaus einen einladenden Rahmen für Genuss am Nachmittag. Die Qual der Wahl hatte man hier nicht bei den Stimmzetteln, sondern man musste sich zwischen den vielen selbstgebackenen Kuchen und Torten entscheiden. Bereits vor dem offiziellen Einlass bildete sich eine lange Schlange vor dem „Café” der Feuerwehr, wo Interimsvorsitzende Kerstin Wittmann mit Freude die ersten Gäste begrüßte. Die Vorbereitungen hatten sich gelohnt – das liebevoll zusammengestellte Angebot an Kuchen und Torten fand großen Anklang. Einige Besucher nutzten die Gelegenheit, um köstliche Kuchen „To Go” abzuholen, während viele andere es sich in der Fahrzeughalle gemütlich machten und sich frischen Kaffee und leckeren Kuchen vor Ort schmecken ließen. Auch die gegrillten Käsewiener und Bratwürste waren ein Renner. Natürlich kamen auch die drei Bürgermeisterkandidaten Georg Bocka, Hans-Peter Reil und Andreas Troidl sowie einige „Zur-Wahl-Stehende” auf eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen im Feuerwehrgerätehaus vorbei. Diese Aktion der Feuerwehr kam, wie bereits bei den letzten Wahlen, sehr gut an, daher ist bereits jetzt für die nächsten Wahlen erneut ein „Wahl-Café” geplant. Insgesamt war der Wahlsonntag nicht nur ein Tag der Stimmabgabe, sondern auch ein schöner Anlass für geselliges Beisammensein und kulinarischen Genuss. Die Feuerwehr Waldthurn hat einmal mehr bewiesen, wie wichtig sie für das lokale Leben ist und dass sie weit mehr als nur im Einsatz für die Sicherheit der Bürger steht.
Das schöne Land in Afrika in Bild dargestellt (Bild: Renate Kneidl )

Weltgebetstag in der Pfarrkirche in Pressath

Zum Weltgebetstag der Frauen aller Konfessionen waren Freitag, den 6 März eingeladen. Viele sind den Aufruf gefolgt: „ Kommt ! Bringt eure Last. Hoffnung gegen alle Hoffnungslosigkeit.” Das macht auch diese Gottesdienstliturgie nigerianischer Christinnen zum Weltgebetstag deutlich. Das Frauenbundteam und einige evangelischen Frauen von Pressath leiteten durch den Gottesdienst. Musikalisch wurden Lieder aus Nigeria gesungen und gespielt, die für dieses Land sehr rhythmisch sind. Unter der Leitung von Petra Neumann. Die Gebete und Texte wurden von den Leserinnen vorgetragen. Tanja Maurer, Stopfer Monika, Cilla Helm, Karin Kumpf, Carola Meier, Claudia Melchner, Rosa Deglmann, Manuela Mehrländer und Christine Pfeiffer. Nigeria ist ein Land in Westen Afrika. Dort leben dreimal so viele Menschen wie in Deutschland. Es gibt in Nigeria mehr als fünfhundert verschiedenen Sprachen. In den Schulen und Behörden wird Englisch gesprochen. Die zwei wichtige Religionen sind der Islam und das Christentum. Es gibt Wüsten und trockenes Land. Auch Regenwald mit Pflanzen und Tieren. Dabei gibt es Bodenschätze, doch die Ölindustrie verschmutzt Wasser und Land. Trotzdem hat Nigeria einen Nationalpark. Dort wird die Natur besonders geschützt. Viele Menschen sind arm. Sie leben in den Dörfern von Landwirtschaft und Viehzucht. Genau an diesem Punkt setzt die Partnerorganisation des Weltgebetstag „ Women & Youth Empowerment and Health Initiative” um den Frauen die Grundlage der Landwirtschaft zu erlernen. Mit Schulungen mit Saatgut und Werkzeugen. Nach dem Gottesdienst hat Tanja Maurer alle Kirchenbesucher ins Kolpingheim eingeladen mit Afrikanischen Speisen und interessanten Gesprächen den Abend ausklingen zu lassen.
Jugendwartin Annalena Zilk, die Kommandanten Andreas Ferstl und Daniel Bronold sowie Bürgermeister Manfred Dirscherl gratulieren den anwesenden Jugendlichen und überreichen ihre erworbenen Abzeichen.  (Bild: Monika Ferstl)

Hervorragende Jugendarbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Weiding

Traditionell am ersten Samstag in der Fastenzeit trafen sich die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Weiding bei Schönsee zu ihrer Jahreshauptversammlung. Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder und dem Verlesen des Protokolls der letzten Generalversammlung informierte Vorsitzender Andreas Pfauntsch über die Aktivitäten im abgelaufenen Vereinsjahr. Zahlreiche Veranstaltungen von anderen Vereinen wurden besucht und auch eigene Festivitäten wurden veranstaltet, so zum Beispiel das Herbstfest und der Weidinger Advent. Besonders gefordert waren die Mitglieder rund um Weihnachten, als die Feuerwehr als Organisator für das heurige Theater in Erscheinung trat. Andreas Pfauntsch bedankte sich herzlich bei allen Helfern und betonte, dass ohne diese Hilfe vieles nicht möglich gewesen wäre. Kommandant Andreas Ferstl berichtete von sieben Einsätzen im letzten Jahr. 17 Übungen, darunter auch eine mit tschechischen Feuerwehren, wurden abgehalten, dabei wurden beachtliche 1777 Stunden geleistet. Auch wurde das Leistungsabzeichen „Wasser” abgenommen, 14 Kameradinnen und Kameraden konnten das Abzeichen entgegennehmen. Andreas Ferstl bedankte sich bei seinem Stellvertreter Daniel Bronold für die Unterstützung, sowie bei den beiden Jugenwartinnen Annalena Zilk und Ronja Bronold für ihre gute Jugendarbeit. Er appellierte an alle anwesenden Aktiven, auch weiterhin die Übungen zu besuchen, damit die Feuerwehr Weiding ihre Einsatzbereitschaft erhalten kann. Jugendwartin Annalena Zilk konnte von einem sehr aktiven Jahr mit den Jugendlichen berichten. So nahmen sie an Wissenstests, an den Abnahmen zur Jugendflamme und auch am Leistungsabzeichen „Wasser” teil. Das nötige Wissen hierfür wurde in 17 Übungen vermittelt, hier wurden verschiedenste Lerninhalte rund um die Feuerwehr thematisiert. Im Anschluss wurden den anwesenden Jugendlichen ihre erworbenen Abzeichen von den beiden Kommandanten, den Jugendwartinnen und 1. Bürgermeister Manfred Dirscherl überreicht. In seinem Grußwort lobte Bürgermeister Manfred Dirscherl die sehr gute und erfolgreiche Jugendarbeit bei der Weidinger Feuerwehr. Weiterhin zollte er seinen Respekt davor, wie viel Zeit die Ehrenamtlichen in ihre Feuerwehr investieren und wünschte auch für die Zukunft eine gute Kameradschaft.
Vor der Gerichtsverhandlung versammelten sich die Schülerinnen und Schüler vor der „Justitia” auf der Brücke zum Amtsgericht Tirschenreuth.  (Bild: Erni Bühl)

Politische Bildung am Amtsgericht Tirschenreuth

Die 7. Klasse der Fichtelnaabtal-Mittelschule Ebnath-Neusorg lernt vor Ort. 20 Schülerinnen und Schüler besuchten im Rahmen des GPG-Unterrichts das Amtsgericht in Tirschenreuth. Am Gericht angekommen, begrüßte „Justitia” an der Brücke ihre Gäste, die um 9 Uhr an der ersten öffentlichen Verhandlung teilnehmen sollten. Verhandelt wurden zwei Diebstähle! Diebstahl Nummer 1: Eine Tafel Schokolade. Aber der Angeklagte war nicht da und auch nicht auffindbar. Bis zur Verhandlung des Diebstahls Nummer 2 verblieben einige Minuten. Diese nutzte Richter Fillinger zum Gespräch mit den jungen Gästen, dabei machte er etwas Werbung in eigener Sache, denn auch das Amtsgericht bietet Ausbildungsstellen an. Themen wie: Wie gehe ich sicher mit meinem Handy um? Was ist ab wann strafbar? Wer landet hier in Tirschenreuth? wurden beantwortet. Eindringlich warnte er sie vor illegalen Feuerwerkskörpern, Gerätschaften und Waffen aller Art. Sein letzter Appell: Finger weg von Drogen! Auch wenn diese erlaubt sein mögen, Finger weg! Um 10 Uhr war die nächste Verhandlung angesetzt: Diebstahl eines Autos. Doch der Angeklagte beteuerte, es nur versteckt zu haben, um seinem Kollegen eins auszuwischen. Er blieb beharrlich bei seiner Aussage, was die Schüler fast zum Lachen gebracht hätte. Verschiedene Zeugen wurden vernommen, die Verhandlung zog sich in die Länge, leider konnte aus zeitlichen Gründen der richterliche Urteilsspruch nicht mehr angehört werden. Ein realer, ganz normaler Vormittag im Amtsgericht, bei dem die Schüler viele Eindrücke und wertvolle Erfahrungen sammeln konnten.
Bürgermeister Dieter Dehling, 3. Kommandant Tobias Fleghel, 1. Kommandant Julian Donath, 2. Kommandant Martin Übler, KBI Hans Sperber, 1. Vorsitzender Michael Maderer (von links). (Bild: Christine Hollweck)

Kommandantenwahl bei Feuerwehr Illschwang

Die Feuerwehr Illschwang hatte am Vorabend der Kommunalwahl zur Jahreshauptversammlung mit Kommandantenwahl geladen. Erster Vorsitzender Michael Maderer konnte am 07.03.26 die Versammlung vor vollem Haus eröffnen und überwiegend Aktive begrüßen. Er dankte der Gemeinde mit Bürgermeister Dieter Dehling und den anwesenden Gemeinderäten für die stets gute Zusammenarbeit zwischen Wehr und Aufwandsträger. Dem Totengedenken für die verstorbenen Mitglieder Hans Koller, Hans Behringer und Josef Sellner folgte der Bericht des Kommandanten, den Julian Donath übernahm. Sein Dank galt seinem Vorgänger Thorsten Jobst, der als 1. Kommandant bis Jahresende 2025 im Amt war und den Um- und Anbau des Feuerwehrgerätehauses und die Anschaffung des neuen Fahrzeugs mit großem Einsatz und Engagement abgeschlossen hat. Von ihm übernahm Donath zum Jahreswechsel den Posten des 1. Kommandanten und berichtete in dieser Funktion von den 43 Einsätzen des vergangenen Jahres und rund 13.000 geleisteten Einsatzstunden. Es schlossen sich die Berichte der Verantwortlichen aus den verschiedenen Bereichen der Wehr an: Michael Fleghel berichtete zum Atemschutz, Dieter Purrer über die Aktivitäten der Maschinisten und Nico Herbst über die Highlights der Feuerwehrjugend. Vorsitzender Michael Maderer übernahm dann die Vereinsthemen und blickte auf erfolgreiche Veranstaltungen zurück: Christbaumversteigerung, Christbaumsammeln mit Lagerfeuer der Jugend, Herbstwanderung, Bergwandern, Hallenfest und gab einen Terminausblick auf 2026. Am Ende des Berichts von Kassier Ronnie Kinast stand die erfreuliche „schwarze Null”, und die Kassenprüfer Richard Koller und Werner Engelhardt bestätigten ihm eine vorbildliche Kassen- und Buchführung. Die Entlastung von Kassier und gesamter Vorstandschaft erfolgte einstimmig. Dann folgte die Wahl der drei Kommandanten, geleitet von Bürgermeister Dieter Dehling. Die anwesenden aktiven Feuerwehrdienstleistenden wählen Julian Donath als 1. Kommandanten, seine Stellvertreter sind Martin Übler und Tobias Fleghel. Schließlich folgten die Grußworte der Ehrengäste Bürgermeister Dieter Dehling und Kreisbrandinspektor Hans Sperber, welche sich beide erfreut über den reibungslosen Ablauf der Wahlen zeigten und den neuen Kommandanten gratulierten. Sie wünschten allzeit sichere und gesunde Heimkehr von den Einsätzen. Der Vorsitzende schloss die Versammlung mit dem Aufruf sich im Verein einzubringen und als Vereinsheimwirt zu melden - ein solcher wird dringend gesucht. Die Jahreshauptversammlung klang gemütlich aus.
Fr. Christine Kick in Ihrem Gartenhaus, welches Sie in ein kleines Klassenzimmer verwandelt hat. (Bild: Nicole Amann )

„Coworking Space” auf dem Erlebnisbauernhof
Netzwerktreffen der Erlebnisbauernhöfe Tirschenreuth / Weiden

Alle zwei Jahre findet ein Netzwerktreffen für die Erlebnisbäuerinnen und Erlebnisbauern statt. Dieses Mal wurde das Haus der Biodiversität in Tännesberg gewählt, was erst seit 2025 eröffnet ist. Eingangs gab es eine kurze Einführung durch das Informationszentrum mit der Projektmanagerin Nathalie Ingerl. Biodiversität ERleben und VORleben, erklärte die Leiterin das Motto der als interaktive Ausstellung. Sichtlich beeindruckte der moderne Neubau und das sanierte Altgebäude. Die Ausstellung mit überdimensionalen Landschaften ermöglicht eine spielerische Erkundung der Natur. Die dazugehörige Streuobstwiese vereint Bildung mit Natur- und Klimaschutz, sowie die Förderung des Umweltbewusstseins, besonders sind hiervon Schulklassen angesprochen. Danach gaben Christiana Enslein, zuständige Beraterin vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Tirschenreuth-Weiden und ihre Stellvertreterin Veronika Kick einen Rückblick über das vergangene Jahr, sowie Hinweise auf die kommenden Aktivitäten. Christiana Enslein schloss mit dem Zitat von Konfuzius zugewandt zu den Erlebnisbäuerinnen: „Sage es mir, und ich werde es vergessen. Zeige es mir, und ich werde er vielleicht behalten. Lass es mir tun, und ich werde es behalten.” Danach ging es auf den Betrieb zu Christine Kick, ebenfalls in Tännesberg. Die Erlebnisbäuerin stellte einen Teil ihres Lernprogramms „Rund um die Milch” vor und zeigte auch Inhalte des Lernprogramms „Huhn” den interessierten Bäuerinnen. Sie hatte das Gartenhaus in ein kleines Klassenzimmer verwandelt, die Teilnehmerinnen durften ihr Wissen in einer Quizrunde zeigen. „Wir sind eine Bauernhofschule. Das Schulgebäude ist die schöne Natur, das Klassenzimmer der Acker, die Wiese, der Wald oder auch der Stall. Unsere Lehrenden sind die Pflanzen, Tiere und die Menschen, die auf dem Bauernhof leben,” so Christine Kick in ihren Ausführungen. Ziel des Lernprogramms „Erlebnisbauernhof” ist es, den Kindern mit allen Sinnen das Leben und Arbeiten auf einen Bauernhof zu vermitteln. Jedes Kind darf einmal in der Grundschulzeit und einmal in der Sekundarstufe I ein kostenloses Lernprogramm auf einen gelisteten Erlebnisbauernhof ableisten. Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus unterstützt dieses Lernprogramm bereits seit vielen Jahren. Gelistete Betriebe stehen unter www.erlebnisbauernhof.bayern.de oder können über die Ansprechpartnerinnen Christiana Enslein und Veronika Kick am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Tirschenreuth-Weiden i. d. OPf. angefragt werden, Tel. 09631/7988-1212.
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