Fritjoff Kösling (Leiter Maltreff) überreicht die Spende aus dem Weihnachtsbasar an Dr. Margarete Pickert (SAPV). (Bild: Susanne Meichner)

Kreativgruppen des Maria-Seltmann-Hauses spenden für guten Zweck

Im Maria-Seltmann-Haus wurde über viele Wochen gebastelt, gemalt, getöpfert, genäht, gestrickt und geschreinert, um den alljährlichen Weihnachtsbasar im Dezember gut zu bestücken. Die Kreativgruppen haben sich sehr ins Zeug gelegt, damit für alle, die auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken oder kleinen Mitbringseln waren, eine große Auswahl an selbst gefertigten Produkten zur Auswahl stand. So konnte man Keramik, Handarbeiten, Teddybärchen, Klöppelarbeiten, selbst gemalte Wunschkarten oder Dekoratives aus Holz erstehen. Und das für einen guten Zweck, denn es wurde gemeinsam von den Gruppen entschieden, den Erlös an die „Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) Waldnaab“ zu spenden. So konnte an Frau Dr. Margarete Pickert, ärztliche Leiterin der SAPV, eine Spende in Höhe von 1.220 Euro überreicht werden. Da nicht alle Leistungen der Ambulanten Palliativversorgung von den Krankenkassen finanziert werden, werden Spenden dringend gebraucht, so Frau Dr. Pickert, die mit der Schilderung der Arbeit des SAPV-Teams alle beeindruckte. Schwer erkrankte Menschen und ihre Angehörigen befinden sich in einer Ausnahmesituation. In vertrauter Umgebung bleiben zu können ist der Wunsch vieler Betroffener. Genau dies ermöglichen die Ärzte und Pflegekräfte der SAPV, die zu den Patienten nach Hause kommen und sie versorgen. Nicht nur medizinische, auch seelische Unterstützung wird geleistet. So kann erreicht werden, dass noch viele wertvolle Tage im eigenen Zuhause gemeinsam mit den Angehörigen verbracht werden können. „Wir sind Tag und Nacht für unsere Patienten da und fahren auch bei Schnee und Eis in die entlegensten Dörfer bis an die Grenze. Auch nach den mit den Krankenkassen vertraglich festgelegten maximal 30 Tagen, die finanziert werden, lassen wir unsere Patienten nicht alleine und versorgen sie so lange wie wir gebraucht werden“, so Frau Dr. Pickert. Es waren sich alle einig, dass die Spende genau am richtigen Platz ist und damit viel Gutes getan wird. Weitere Informationen über die SAPV findet man unter www.sapv-waldnaab.de.
Beim Kegelabend der FFW stand neben sportlicher Betätigung vor allem der Humor im Vordergrund. (Bild: Karl Ziegler)

Feuerwehr trifft sich zur Einsatzübung auf der Kegelbahn - Kameradschaftskegeln mit viel Humor

Einen rundum gelungenen Kameradschaftskegelabend verbrachten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr im Sportzentrum. Bei diesem Einsatz blieben die Schläuche im Spind und dafür räumte die Feuerwehr auf der Kegelbahn ab. Beste Bedingungen für einen sportlichen Wettkampf bot die bestens gepflegte Kegelbahn des Sportkegelclubs (SKC) Eintracht Eslarn. Im Mittelpunkt stand vor allem Fairness und solidarisches Miteinander. Anstatt wie gewohnt Feuerwehrschläuche auszurollen, ließen die Floriansjünger diesmal die Kugeln über die Bahn rollen. Neben den zahlreichen ehrenamtlichen Einsätzen durfte auch der Spaß nicht zu kurz kommen – und der war an diesem Abend garantiert. Der Ehrgeiz war groß – die Trefferquote schwankte allerdings gelegentlich ebenso stark wie die Treffersicherheit mit mancher Kugeln. Insgesamt 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, aufgeteilt in acht bunt gemischte Mannschaften, wetteiferten mit viel Ehrgeiz und ebenso viel Gelächter um die begehrten Pizzagutscheine, die Feuerwehrvorstand Jürgen Bösl organisiert hatte. Die sportliche und organisatorische Leitung lag in den erfahrenen Händen des Keglerehepaares Anja und Jürgen Merold, sie im Sportausschuss des SKC und er Zugführer bei der FFW. Tatkräftig unterstützt wurde das Kegler-Duo von der stellvertretenden Sportwartin Silke Menzel von der Eintracht, sodass der Ablauf bestens funktionierte. Die Keglerprofis gaben dabei auch so manchen Tipp und hielt mit guter Laune und Humor den Überblick. Dass in den Reihen der Feuerwehr durchaus verborgene Talente schlummern, zeigte sich im Laufe des Abends mehrfach. Besonders bemerkenswert: Die jüngste Teilnehmerin, Lena Demleitner, stellte mit ihren fünf Jahren ihr Können unter Beweis. Auch einige Führungskräfte der Wehr ließen sich den sportlichen Wettkampf nicht entgehen. So erwiesen sich sowohl Vorstand Jürgen Bösl als auch zweiter Kommandant Markus Lehner als engagierte und treffsichere Teilnehmer auf der Bahn. Am Ende waren sich die Verantwortlichen einig: Dieser unterhaltsame Abend war ein voller Erfolg und soll im nächsten Jahr auf jeden Fall wiederholt werden. Gleichzeitig nutzten die Organisatoren die sportliche Kurzweil, um sich bei den Feuerwehrangehörigen für ihren unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz zu bedanken. Neben dem sportlichen Ehrgeiz gemischt mit Spaß, Zusammenhalt und guter Stimmung stand vor allem eines im Mittelpunkt: der Zusammenhalt und das kameradschaftliche Miteinander. Diese Werte sind nicht nur auf der Kegelbahn, sondern auch im Feuerwehralltag von großer Bedeutung. Am Ende waren sich alle einig: Dieser kameradschaftliche Abend war ein Volltreffer.
Die neue Führungsriege der KAB Sulzbach (von links) mit Pfarrer und Präses Herbert Mader, Schriftführerin und Delegierte Ingrid Reinhardt, Kassenrevisor Marcel Papp, Teamsprecher Joachim Weiß, scheidender Kassier Norbert Eisner, Delegierte Renate Weiß, neuer Kassier Reiner Weiß und Kassenrevisor Siegfried Meier. (Bild: Anton Fenk)

JHV KAB Sulzbach mit Neuwahlen

Als Teamsprecher des Ortsverbands der KAB (Katholische Arbeitnehmer-Bewegung) St. Marien Sulzbach leitete Joachim Weiß die Jahreshauptversammlung im Gasthaus Zum Bartl am Feuerhof. Ein besonderer Gruß galt Pfarrer und Präses Herbert Mader und Landrat Richard Reisinger sowie den Jubilaren und Mitgliedern. Es folgten das Totengedenken und ein Gebet durch Pfarrer Mader. In seinem Rechenschaftsbericht konnte Weiß mit 102 Personen (01.2025 112 M.) den aktuellen Mitgliederstand benennen. Eine Vielzahl von Veranstaltungen wurde von der KAB besucht, durchgeführt oder unterstützt. Weiß stellte besonders die Versammlung der KAB St. Marien und Herz-Jesu Rosenberg mit Programmplanung am 30. Juni zur gemeinsamen Zusammenarbeit heraus. Ein KAB-Nachmittag am 11. September bildete die erste Veranstaltung mit Antworten und Fragen der beiden Kirchenverwaltungen. Kassier Norbert Eisner legte seinen Kassenbericht vor und konnte von einer soliden finanziellen Lage berichten. Norbert Eisner gab danach bekannt, dass er für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung stehen werde. Pfarrer Herbert Mader bedankte sich bei allen, die ihre Kraft in St. Marien einbringen, und den Mitgliedern der KAB, die bereit sind, weiterzuarbeiten und den Fortbestand zu sichern. Die Neuwahl des Führungsgremiums wurde von Karl Kühlthau geleitet. Einstimmig wurden Joachim Weiß (Teamsprecher), Ingrid Reinhardt (Schriftführerin) und Reiner Weiß (Neu) als Kassier. Zu Kassenrevisoren wurden Siegfried Meier und Marcel Papp (Neu) bestellt. Renate Weiß und Ingrid Reinhardt stellen die Delegierten der KAB. Zum Abschluss der Versammlung bedankte sich Ingrid Reinhardt bei allen, die sich zum Wohle der KAB Sulzbach im Vorder- und Hintergrund einsetzten. Auch allen Gönnern und Unterstützern galt ein herzliches Vergelt’s Gott. Mit der Ehrung langjähriger Mitglieder und dem Dank an die Vertrauensleute schloss Joachim Weiß die Veranstaltung.
Mädchen und Frauen beider Konfessionen gestalteten den Gottesdienst in der evangelischen St. Ulrich Kirche (Bild: Christine Zilbauer)

Große Spendenbereitschaft beim Weltgebetstag in Wilchenreuth

Unter dem Motto „Kommt! Bringt eure Last.” feierten Frauen am sechsten März in ökumenischen Gottesdiensten rund um den Globus diesen besonderen Tag. Der Weltgebetstag ist eine Einladung, andere Länder, Kulturen und Glaubensformen kennenzulernen und die Vielfalt des Glaubens zu erleben. Nigeria ist eine naheliegende Wahl wenn es um das Tragen und Teilen von Lasten geht: Auf dem Land transportieren Frauen buchstäblich ihre Lasten auf dem Kopf und auch gesellschaftlich und politisch ist das Land mit schweren Bürden konfrontiert. Die Sicherheitslage ist angespannt, zuletzt verschärft durch militärische Aktionen, wie etwa Angriffe der US-Streitkräfte gegen Terroristen im Nordwesten. Trotz aller Widrigkeiten bewahren sich viele Nigerianerinnen Hoffnung und Vertrauen in Gott. Ihre Gebete, Lieder und bewegenden Lebensgeschichten prägten die diesjährige Liturgie. Besonders die Emotionalität der nigerianischen Frauen beeindruckte die Gottesdienstbesucher: „Es sind Geschichten, die unter die Haut gehen, die aber auch eine große Versöhnlichkeit zeigen”, so eine Teilnehmerin. Die Liturgie spiegelte die Kreativität und Lebendigkeit des Landes wider und lud dazu ein, sich auf Klang und Inhalt einzulassen. Auch die evangelische St. Ulrich Kirche in Wilchenreuth präsentierte sich liebevoll und farbenfroh geschmückt. Frauen und Mädchen beider Konfessionen gestalteten einen inspirierenden Gottesdienst. Anschließend wurden die zahlreichen Besucherinnen kulinarisch verwöhnt: Im evangelischen Gemeindehaus gab es landestypische Speisen. Das Organisationsteam dankte allen Helferinnen und Helfern für die großartige Unterstützung. Die große Anteilnahme zeigte sich auch in der Spendenbereitschaft: 615 Euro wurden gesammelt und für die Projektarbeit des Weltgebetstags überwiesen. Dieses Engagement für Frieden, Gerechtigkeit und Würde von Frauen und Mädchen weltweit ist und bleibt ein starkes Zeichen der Hoffnung.
Für ihre langjährige Tätigkeit als Jugendwarte wurden Stefan Freundorfer und Martin Plößl(mit Urkunde) mit der Ehrennadel der Jugendfeuerfeuerwehr in Gold ausgezeichnet. (von links) Kreisjugendwart KBM Sven Schmidt, Kdt. Peter Meßmann, EhrenKBR Fredi Weiß, KBI Armin Daubenmerkl, Bürgermeister Alwin Märkl, KBM Ernst Dominik. (Bild: Alfred Schorner)

Anzahl der First Responder Alarmierungen bei der FF Freudenberg-Wutschdorf deutlich angestiegen

Bei einem Blick auf die Einsatzzahlen der FF Freudenberg-Wutschdorf bei ihrer diesjährigen Dienstversammlung zeigte sich, dass die Zahl der First Responder Alarmierungen um 19 auf 89 Einsätze deutlich angestiegen sind, . Kommandant Peter Meßmann zog Bilanz zu den 59 Feuerwehreinsätzen, bei denen die Floriansjünger 562 ehrenamtliche Stunden aufbrachten, darunter u.a. bei 11 Brandeinsätzen, 21 technische Hilfeleistungen und 16 Sicherheits-wachen. Um bei möglichen Schadensereignissen fachliche und schnelle Hilfe leisten zu können, ist die Aus- und Fortbildung unerlässlich, sei es am Standort oder an den Feuerwehrschulen und überörtlichen Einrichtungen.Für ihre langjährige Jugendarbeit zeichnete Kreisjugendwart KBM Sven Schmidt Martin Plößl und Stefan Freundorfer mit der Ehrennadel der Jugendfeuerwehr des Landkreises in Gold aus. Roland Wiesneth Rettungsassistent und Team-leiter erläuterte das Einsatzspektrum der First Responder. 2006 als organisierte Erste Hilfe Freudenberg gegründet, dürfen sie auf ihr 20jähriges Bestehen zurückblicken. Wiesneth berichtete weiterhin über den Ausbildungsstand der 25 Atemschutzträger und den Aktivitäten der Kinderfeuerwehr. Spielerisch werden dabei 36 Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren durch ein bewährtes Betreuerteam frühzeitig in die Feuerwehrtätigkeiten eingeführt. Jugendwart Florian Zimmermann berichtete aus der Jugendarbeit, bei der den Teilnehmern in 33 Übungen u.a. die modulare Trupp Ausbildung, der Bayerischen Leistungsprüfung und des Wissenstestes die feuerwehrtechnischen Grundkenntnisse nähergebracht wurden. Aufgrund des Übertrittes in den aktiven Dienst wurden Elisa Zimmermann und Maria Piehler zur Feuerwehr-frau ernannt. Benno Riß und Markus Strobl wurden nach erfolgreich abge-legten Atemschutzlehrgang zum Oberfeuerwehrmann befördert. Grußworte überbrachten Bürgermeister Alwin Märkl und KBI Armin Daubenmerkl.
Gottedienstteam von links: Marianne Hübner, Maria Seitz, Martina Diepold, Gabriele Scherl, Christine Walberer, Luise Rupprecht, Gabi Beer, Sieglinde Kroher, Elisabeth Nickl (Bild: Jasmin Kroher)

Weltgebetstag in Tremmersdorf: Ein Blick nach Nigeria

Am vergangenen Freitag fand der diesjährige Weltgebetstag in Tremmersdorf statt. Unter dem Motto „Kommt! Bringt eure Last.” versammelten sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher zu einem besonderen Gottesdienst in der örtlichen Kirche. Die Liturgie für den Weltgebetstag wurde in diesem Jahr von Frauen aus Nigeria vorbereitet. Das westafrikanische Land ist mit über 230 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land Afrikas. Gleichzeitig ist Nigeria von starken Gegensätzen geprägt: Reichtum und Macht sind sehr ungleich verteilt. Zudem bestehen soziale, ethnische und religiöse Spannungen. Diese Lebenswirklichkeit spiegelte sich auch in den Geschichten von zwei nigerianischen Frauen, Gebeten und Liedern des Gottesdienstes wider, die zum Nachdenken anregten und zugleich Hoffnung vermittelten. Geleitet wurde der Gottesdienst von Gabriele Scherl. Die musikalische Gestaltung übernahm der Chor Cantemus, der die Weltgebetstagslieder einstudiert hat und für eine feierliche und zugleich bewegende Atmosphäre sorgte. Die Kirche war mit farbenfrohen, landestypischen Elementen dekoriert und erinnerte damit an die Kultur Nigerias. Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle Besucherinnen und Besucher ins Feuerwehrhaus eingeladen. Auch dort setzte sich das Thema des Tages fort: Der Raum war passend zum Weltgebetstagsland dekoriert und die Gäste konnten verschiedene landestypische Speisen und Getränke probieren. In gemütlicher Runde nutzten viele die Gelegenheit zu Gesprächen und zum Austausch.
Franziskuskreis und OFS mit Pater Dr. Mateusz Micek vor dem Banner des Heiligen Franziskus in der Klosterkirche St. Felix in Neustadt/WN (Bild: Pater Stanislaw Sliwinski OFMConv)

„Friede beginnt im Alltag jedes einzelnen Menschen”

Pater Stanisław Śliwiński, unser geistlicher Begleiter, konnte für den diesjährigen Oasentag von OFS (Dritter Orden des Hl. Franziskus) und Franziskuskreis St. Felix den Guardian des Wallfahrtsklosters Blieskastel, Pater Dr. Mateusz Micek OFMConv, gewinnen. Die franziskanische Familie feiert im Jahr 2026 den 800jährigen Todestag ihres Ordensvaters. Sein `Geburtstag im Himmel´ am 3. Oktober 1226 ist für uns Anlass, das ganze Jahr 2026 über Franziskus' Leben in der Nachfolge Jesu Christi nachzudenken und uns neu danach auszurichten. Nach der Feier der Hl. Messe referierte Pater Mateusz u.a. über das Thema Frieden: „Eine Welt voll kultureller Vielfalt und Vernetzung braucht Menschen, die Brücken bauen; Menschen, die zuhören können, Menschen, die Frieden stiften. Die franziskanische Botschaft erinnert uns daran, dass echter Friede nicht durch Macht entsteht, sondern durch Geschwisterlichkeit. Wir selbst können zu Menschen des Friedens werden, wenn wir uns dafür entscheiden, anderen mit Aufmerksamkeit, Respekt, Geduld und Liebe zu begegnen. Denn Frieden beginnt nicht auf der großen Weltbühne, sondern im Alltag jedes einzelnen Menschen. Dazu braucht es keine großen Taten, denn oft sind es gerade die kleinen Gesten wie ein freundliches Wort oder ein Lächeln. Solch kleine Gesten verändern zwar nicht die Welt, doch sie verändern die Atmosphäre – die Atmosphäre zwischen Menschen.” Die zum Nachdenken anregenden Gedanken von Pater Mateusz, den Austausch untereinander und die Freude über die erwachende Natur bei einem Spaziergang im Sonnenschein empfanden wir als Geschenk dieses Oasentages. Eine zu Herzen gehende Andacht mit Verehrung der Franziskus-Reliquie und dem Segen des Allerheiligsten verlieh unserem Oasentag einen würdigen Abschluss.
Elisabeth Kraus, Vorsitzende Angelika Hierold, Johanna Putzer, Annemarie Bock und Erika Prem trugen zum Weltgebetstag der Frauen die Gebetstexte vor. Pfarrer Udo Klösel hatte am Schluss den Segen erteilt. (Bild: Peter Garreiss)

Frauen aus Nigeria haben heuer den Weltgebetstag vorbereitet

Der Weltgebetstag der Frauen aller Konfessionen stand heuer unter dem Thema: „Kommt! Bringt eure Last“. Frauen aus Nigeria, ein Staat in Westafrika, am Atlantik gelegen, haben ihn zusammen gestellt. Pfarrer Udo Klösel konnte dazu die Frauen zu diesem Gebetsabend in der Pfarrkirche begrüßen. Der Frauenbund hatte dazu eingeladen. Elisabeth Kraus, Vorsitzende Angelika Hierold, Johanna Putzer, Annemarie Bock und Erika Prem trugen dazu die Gebetstexte vor. Dazu gab es Hintergrundmusik und auch das Lied „God is so good“ von den nigerianischen Christinnen. Sie sind nicht gebrochen, sie arbeiten weiter und hoffen und beten für ein anderes besseres Nigeria. Dabei wurde auch ein Stein-Gang gemacht. Symbolisch legten die Frauen einen Stein auf ein Kreuz, das für die Lasten und Sorgen steht. Mit einer Kollekte sollen Frauen und Mädchen weltweit unterstützt werden. Nach dem gemeinsamen Beten waren alle Besucherinnen in das Pfarrheim eingeladen wo es weitere Informationen über Land und Leute gab. Bis zur Unabhängigkeit im Jahr 1960 war Nigeria britische Kronkolonie. Daraus entwickelte sich dieser Vielvölkerstaat mit 514 Sprachen und Dialekten. Nigeria ist mit über 230 Mio. Menschen das bevölkerungsreichste Land Afrika mit einer der jüngsten Bevölkerung weltweit. Die Hauptstadt ist seit 1991 Abuja, früher Lagos und die Amtssprache Englisch. Obwohl Nigeria ein aufstrebendes Wirtschaftsland mit Öl, Gas und Gold reiche Bodenschätze ist, leiden viele Menschen unter großer Armut, sondern auch unter der weit verbreiteten Gewalt zu Haus und auf der Straße. Kriminalität, Bandüberfälle, Vergewaltigung und Korruption gehören zum Alltag. Die Grausamkeit der islamitischen Terrorgruppe Boko Haram ist weltweit bekannt. Geschätzte Religion: Muslime 53,5%, christliche Kirchen 45,9%, darunter römisch-katholisch 10,6% und Sonstige 0,6%. Die Vorsitzende Maria Bayer-Schmidt hatte mit ihrem Team im Pfarrheim Gerichte mit Süßkartoffeln, Reis, Kuchen mit Kokos als Kostproben aus der nigerianischen Küche zum Probieren vorbereitet.
Katholische und evangelische Frauen feiern gemeinsam den Weltgebetstag, der dieses Jahr aus Nigeria kam. (Bild: Andrea Wollmann)

Pfarreiengemeinschaft Altenstadt und Neustadt feiern gemeinsam den Weltgebetstag der Frauen

„Nigeria – Kommt! Bringt eure Last!” Der Einladung folgten etwa 60 katholische und evangelische Frauen aus Neustadt, Altenstadt und Umgebung. Sie kamen dieses Jahr erstmals ins Pfarrheim nach Altenstadt, um gemeinsam den Weltgebetstag zu feiern. Dieser findet alljährlich am ersten Freitag im März statt und wird in vielen Ländern der Welt begangen. Vorbereitet von christlichen Frauen in Nigeria, setzten die Gemeindereferentin Claudia Stöckl, die 1. Vorsitzende des kath. Frauenbunds Neustadt Stefanie Hetz sowie Manuela Göldner-Gruber von der evangelischen Kirche die Ideen zum Gottesdienst um und organisierten mit ihren Helferinnen den gelungenen Abend. Zu Beginn des ökumenischen Gottesdienstes bekamen die Besucherinnen in einer Diaschau Informationen über das Land Nigeria. Es ist das bevölkerungsreichste Land Afrikas, das Christentum und der Islam sind die wichtigsten Religionen. Mit Rollenspielen, die das Leben der afrikanischen Frauen und ihre Ängste und Sorgen aufzeigten, sowie mit gemeinsamen Gebeten und Liedern zum Mitsingen gestalteten die Frauen einen abwechslungsreichen Gottesdienst. Musikalisch begleitete Margret Rauch die Lieder mit der Gitarre. Die gesammelten Spenden in Höhe von 570€ gehen an das Deutsche Weltgebetstagskomitee und kommen Projekten in Nigeria und anderen Ländern zugute. Im Anschluss an den Gottesdienst ließen die Teilnehmerinnen den Abend in geselliger Runde ausklingen. Dabei wurden landestypische Speisen wie Aufstriche mit Erdnüssen, Süßkartoffeln, Linsen und Auberginen, Chakalaka-Butter sowie Kokoskuchen und Hibiskustee angeboten.
Herbert Kopp (3. von links) wurde von Jörk Kaduk, Matthias Grötsch, Julian Kohler und Andreas Pirkl verabschiedet (Bild: Markus Arnold )

Herbert Kopp beendet nach 27 Jahren Amt als Jagdvorsteher

Jagdvorsteher Herbert Kopp beendete nach 27 Jahren sein Amt als Jagdvorsteher. Bei der Jahreshauptversammlung bedankte er sich bei der Jagdgenossenschaft Kürmreuth-Hannesreuth für die Zusammenarbeit. „In meiner Amtszeit gab es sowohl gute als auch schlechte Zeiten mit Nackenschlägen. Vor allem die Anfangszeit war etwas schwierig”. Nachdem er jedoch seine Jägerprüfung abgelegt habe und sich mehr Wissen aneignete, wurde es leichter, erklärte er. Im Großen und Ganzen sei er zufrieden, sein Amt habe ihm auch Spaß gemacht. Kopp betonte, dass sein Hobby der Wegebau sei und erinnerte an die Zeiten, in denen sieben bis acht Jagdgenossen mit Hand- und Spanndienst und drei Bulldogs die Wege ausbesserten. Anschließend setzten sie sich zu einer Brotzeit zusammen. „Heutzutage macht man diese Arbeiten mit Baggern und schwerem Gerät, allerdings muss sich jemand darum kümmern und die Arbeiten begleiten!”, so Kopp. Als Anerkennung für seine lange Amtszeit überreichte ihm Julian Kohler einen Geschenkkorb mit einem Gutschein. Jagdpächter Markus Aigner verlas den Abschussbericht, bei dem er vier Hirsche, ein Schmaltier, zwei Kälber und elf Sauen schoss. Der Abschuss des Rehwildes wurde vergangenes Jahr auf 55 Stück erhöht. Der Jagdschilling beträgt 7 Euro pro Hektar und wird für den Straßen- und Wegebau verwendet. Bürgermeister Jörk Kaduk bedankte sich bei Herbert Kopp: „Ich schätze Deine Direktheit, die auch Klarheit schafft”, bemerkte er. Bei den Neuwahlen wurde Julian Kohler zum Jagdvorsteher gewählt, sein Stellvertreter wurde Andreas Pirkl. Matthias Grötsch übernahm das Amt des Beisitzers.
Gut besucht war das Wahl-Café der Waldthurner Feuerwehr. Die Gäste ließen sich Kaffee und Kuchen schmecken. (Bild: Josef Pflaum)

Wahl-Café der Waldthurner Feuerwehr

Am sonnigen Kommunal-Wahlsonntag kamen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus Waldthurn und Umgebung ihrer Bürgerpflicht nach und gaben ihre Stimmen an der Wahlurne ab. Doch nicht nur der Wahlakt stand auf dem Programm - parallel dazu bot die Feuerwehr Waldthurn im Gerätehaus einen einladenden Rahmen für Genuss am Nachmittag. Die Qual der Wahl hatte man hier nicht bei den Stimmzetteln, sondern man musste sich zwischen den vielen selbstgebackenen Kuchen und Torten entscheiden. Bereits vor dem offiziellen Einlass bildete sich eine lange Schlange vor dem „Café” der Feuerwehr, wo Interimsvorsitzende Kerstin Wittmann mit Freude die ersten Gäste begrüßte. Die Vorbereitungen hatten sich gelohnt – das liebevoll zusammengestellte Angebot an Kuchen und Torten fand großen Anklang. Einige Besucher nutzten die Gelegenheit, um köstliche Kuchen „To Go” abzuholen, während viele andere es sich in der Fahrzeughalle gemütlich machten und sich frischen Kaffee und leckeren Kuchen vor Ort schmecken ließen. Auch die gegrillten Käsewiener und Bratwürste waren ein Renner. Natürlich kamen auch die drei Bürgermeisterkandidaten Georg Bocka, Hans-Peter Reil und Andreas Troidl sowie einige „Zur-Wahl-Stehende” auf eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen im Feuerwehrgerätehaus vorbei. Diese Aktion der Feuerwehr kam, wie bereits bei den letzten Wahlen, sehr gut an, daher ist bereits jetzt für die nächsten Wahlen erneut ein „Wahl-Café” geplant. Insgesamt war der Wahlsonntag nicht nur ein Tag der Stimmabgabe, sondern auch ein schöner Anlass für geselliges Beisammensein und kulinarischen Genuss. Die Feuerwehr Waldthurn hat einmal mehr bewiesen, wie wichtig sie für das lokale Leben ist und dass sie weit mehr als nur im Einsatz für die Sicherheit der Bürger steht.
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