Das Team Vorstandschaft mit Pfarrer Wismeth im Pfarrsaal. (Bild: Elisabeth Bauer)

Frauenbund Winklarn richtet den Blick nach Nigeria

Gemeinsam mit Frauen aus Nigeria hoffen und beten für ein anderes, besseres Nigeria – das war der Grundgedanke des Weltgebetstages den auch der Frauenbund Winklarn am ersten Freitag im März feierte. Der Pfarrsaal war bis auf den letzten Platz gefüllt, als Monika Bösl zahlreiche Mitglieder, geistlichen Beirat Pfarrer Wismeth und Abordnungen der Zweigvereine Muschenried und Thanstein herzlich begrüßte. Das Team Vorstandschaft hatte mit der passenden Deko dafür gesorgt, dass im Saal sofort ein bisschen „Afrika-Feeling“ aufkam. Mit der Landesvorstellung zu Beginn der Veranstaltung verschaffte das Team mit Unterstützung von Pfarrer Wismeth einen kleinen Einblick in die schwierige Situation im bevölkerungsreichsten Land Afrikas. Obwohl die ehemalige britische Kolonie über gute Einnahmequellen durch Erdöl- und Gasexporte verfügt, ist der daraus folgende Reichtum sehr ungleichmäßig verteilt und Umweltkatastrophen bleiben nicht aus. 40 % der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze, vor allem Frauen sind betroffen. Über 500 verschiedene Religionen und Sprachen im Land sorgen immer wieder für vielfältige ethnische, religiöse und politische Konflikte. Im anschließenden Wortgottesdienst, den Christinnen aus Nigeria mit Texten und Liedern unter dem Motto „Kommt! Bringt euere Last.“ vorbereitet hatten, wurde in anschaulichen Rollenspielen auf Frauenschicksale aufmerksam gemacht, die von Angst, Terror und Gewalt gekennzeichnet sind. Diese Frauen schöpfen Kraft aus ihrem Glauben. Die Spenden aus der Kollekte unterstützen Projekte in Nigeria zur Verbesserung der Lebenssituation für die weibliche Bevölkerung. Ein buntes Buffet mit Köstlichkeiten aus der nigerianischen Küche zeigte das diesjährige Weltgebetsland schließlich auch von seiner kulinarischen Seite.
Peter Hofmann (3.v.l.) wurde für 50 Jahre Mitgliedschaft im Feuerwehrverein Rieden von Kreisbrandmeister Jürgen Ehrensberger (v.l.), Erstem Bürgermeister Erwin Geitner, Vereinschef Stefan Scharl, Zweitem Bürgermeister Josef Weinfurtner und Erstem Kommandanten Rainer Salbeck geehrt. (Bild: Michael Rabenhofer)

Feuerwehr Rieden ehrt Mitglieder bei Hauptversammlung

Zur Jahreshauptversammlung des Riedener Feuerwehrvereins durfte Erster Vorsitzender Stefan Scharl neben den zahlreich erschienenen Mitgliedern auch die Bürgermeister Erwin Geitner und Josef Weinfurtner, Kreisbrandmeister Jürgen Ehrensberger sowie Ehrenvorstand und Ehrenmitglied Herbert Scharl und die Ehrenmitglieder Josef Wagner und Georg Reindl begrüßen. Der Verein zählt aktuell 404 Mitglieder. Im Vereinsleben waren die Riedener Floriansjünger sehr aktiv. Ein Renner ist das Vatertagsfest am Feuerwehrhaus, das für viele Riedener ein liebgewonnener Termin geworden ist. Letztes Jahr übernahm die Riedener Wehr zum 13. Mal die Siegenhofener Wiesenkirwa. Hier richtete Scharl Dankesworte an die Familien Koller und Weinfurtner für das Bereitstellen des Areals. Stolz konnte Scharl verkünden, dass man die Eintragung in das Vereinsregister abschließen konnte. Einen positiven Kassenbestand trotz zahlreicher Investitionen konnte Kassier Andreas Weinfurtner vermelden. Zufrieden zeigte sich Weinfurtner, da die Feuerwehr Rieden finanziell den Nachwuchsbereich im Verein unterstützt. Jugendwart Elias Hollweck berichtete von vielen Aktivitäten der Riedener Jugendfeuerwehr. Vier Jugendliche durften in den Aktivenbereich wechseln, aktuell sind 15 Jugendliche dabei. Der Höhepunkt war laut Hollweck die 24-Stunden-Übung im Mai mit acht realitätsnahen Einsätzen. Viel konnten die Nachwuchskräfte dazulernen. Bürgermeister Erwin Geitner freute sich über den großartigen Dienst, welchen die Riedener Feuerwehrkräfte im Dienst am Nächsten verrichten. Zudem ist die Feuerwehr Rieden im Vereinsleben eine tragende Säule für die Bürgerschaft vor Ort. Zum Ende der Versammlung wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft im Feuerwehrverein Peter Fleischmann sowie für 40 Jahre Treue zur Feuerwehr Rieden Thomas Dietl, Andreas Fleischmann und Hubert Söllner geehrt. 50 Jahre Mitglied sind Alois und Peter Hofmann, Alfons Wagner und Erhard Richthammer wurden für ihre 60-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.
Das Spiel ohne Grenzen der Kinderfeuerwehren im Landkreis Amberg-Sulzbach richteten voller Erfolg die Riedener 2025 aus. (Bild: Michael Rabenhofer)

Riedener Feuerwehr sehr aktiv in allen Altersklassen

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Riedener Feuerwehrvereins stellte Erster Kommandant Rainer Salbeck seinen Jahresbericht zur aktiven Wehr im Ort vor. Ins Cafe Abseits kamen neben den Vereinsmitgliedern und Feuerwehraktiven auch die Bürgermeister Geitner und Weinfurtner sowie Kreisbrandmeister Jürgen Ehrensberger. Derzeit hat die Riedener Wehr 39 Aktive. Die Jugendfeuerwehr schließt mit 15 Anwärtern an. Letztes Jahr konnte man vier Jugendliche in die aktive Wehr übernehmen. „Fünf Mädchen wechselten in die Jugendfeuerwehr und setzen damit ihren Weg bei uns fort“, zeigte sich Salbeck stolz. Bei der Kinderfeuerwehr sind zur Zeit 25 Kinder dabei, sie werden von 4 Feuerwehraktiven betreut. Im Jahr 2025 kam die Riedener Feuerwehr auf insgesamt 26 Einsätze, darunter 14 Technische Hilfeleistungen, 7 Brandeinsätze, 2 Fehlalarme und 3 freiwillige Leistungen. Im Übungs- und Ausbildungsbereich lag vergangenes Jahr ein besonderer Schwerpunkt bei einer Übung zur Wasserförderung. Hier wurde von der Ensdorfer Vils bis hinauf zur Eggenbergkirche eine mehrere Hundert Meter lange Leitung zusammen mit den Feuerwehren Thanheim und Ensdorf gelegt. Zur Abnahme der Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ im Mai traten neun Aktive der Wehr an, um sich sowohl bei den Prüfungspunkten Löscheinsatz, Hilfeleistungseinsatz aber auch der Gerätekunde zu beweisen. Alle hatten die Prüfung bestens gemeistert. Salbeck blickte auf die sehr guten Ergebnisse der 24-Stunden-Übung der Riedener Jugendfeuerwehr, welche von deren Jugendwart Elias Hollweck angeleitet wurde. Mit Blick auf die Kinderfeuerwehr war laut Salbeck sicher ein absolutes Highlight das Ausrichten des Spiel ohne Grenzen am 28. Juni. Auf dem Gelände des 1. FC Rieden kämpften spielerisch und mit viel Freude insgesamt 17 Kinderfeuerwehren aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach um die ersten Plätze. Ein großes Dankeschön richtete der Kommandant im Namen der Feuerwehr an den 1. FC Rieden, welcher das Gelände zur Verfügung stellte.
Fritjoff Kösling (Leiter Maltreff) überreicht die Spende aus dem Weihnachtsbasar an Dr. Margarete Pickert (SAPV). (Bild: Susanne Meichner)

Kreativgruppen des Maria-Seltmann-Hauses spenden für guten Zweck

Im Maria-Seltmann-Haus wurde über viele Wochen gebastelt, gemalt, getöpfert, genäht, gestrickt und geschreinert, um den alljährlichen Weihnachtsbasar im Dezember gut zu bestücken. Die Kreativgruppen haben sich sehr ins Zeug gelegt, damit für alle, die auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken oder kleinen Mitbringseln waren, eine große Auswahl an selbst gefertigten Produkten zur Auswahl stand. So konnte man Keramik, Handarbeiten, Teddybärchen, Klöppelarbeiten, selbst gemalte Wunschkarten oder Dekoratives aus Holz erstehen. Und das für einen guten Zweck, denn es wurde gemeinsam von den Gruppen entschieden, den Erlös an die „Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) Waldnaab“ zu spenden. So konnte an Frau Dr. Margarete Pickert, ärztliche Leiterin der SAPV, eine Spende in Höhe von 1.220 Euro überreicht werden. Da nicht alle Leistungen der Ambulanten Palliativversorgung von den Krankenkassen finanziert werden, werden Spenden dringend gebraucht, so Frau Dr. Pickert, die mit der Schilderung der Arbeit des SAPV-Teams alle beeindruckte. Schwer erkrankte Menschen und ihre Angehörigen befinden sich in einer Ausnahmesituation. In vertrauter Umgebung bleiben zu können ist der Wunsch vieler Betroffener. Genau dies ermöglichen die Ärzte und Pflegekräfte der SAPV, die zu den Patienten nach Hause kommen und sie versorgen. Nicht nur medizinische, auch seelische Unterstützung wird geleistet. So kann erreicht werden, dass noch viele wertvolle Tage im eigenen Zuhause gemeinsam mit den Angehörigen verbracht werden können. „Wir sind Tag und Nacht für unsere Patienten da und fahren auch bei Schnee und Eis in die entlegensten Dörfer bis an die Grenze. Auch nach den mit den Krankenkassen vertraglich festgelegten maximal 30 Tagen, die finanziert werden, lassen wir unsere Patienten nicht alleine und versorgen sie so lange wie wir gebraucht werden“, so Frau Dr. Pickert. Es waren sich alle einig, dass die Spende genau am richtigen Platz ist und damit viel Gutes getan wird. Weitere Informationen über die SAPV findet man unter www.sapv-waldnaab.de.
Beim Kegelabend der FFW stand neben sportlicher Betätigung vor allem der Humor im Vordergrund. (Bild: Karl Ziegler)

Feuerwehr trifft sich zur Einsatzübung auf der Kegelbahn - Kameradschaftskegeln mit viel Humor

Einen rundum gelungenen Kameradschaftskegelabend verbrachten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr im Sportzentrum. Bei diesem Einsatz blieben die Schläuche im Spind und dafür räumte die Feuerwehr auf der Kegelbahn ab. Beste Bedingungen für einen sportlichen Wettkampf bot die bestens gepflegte Kegelbahn des Sportkegelclubs (SKC) Eintracht Eslarn. Im Mittelpunkt stand vor allem Fairness und solidarisches Miteinander. Anstatt wie gewohnt Feuerwehrschläuche auszurollen, ließen die Floriansjünger diesmal die Kugeln über die Bahn rollen. Neben den zahlreichen ehrenamtlichen Einsätzen durfte auch der Spaß nicht zu kurz kommen – und der war an diesem Abend garantiert. Der Ehrgeiz war groß – die Trefferquote schwankte allerdings gelegentlich ebenso stark wie die Treffersicherheit mit mancher Kugeln. Insgesamt 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, aufgeteilt in acht bunt gemischte Mannschaften, wetteiferten mit viel Ehrgeiz und ebenso viel Gelächter um die begehrten Pizzagutscheine, die Feuerwehrvorstand Jürgen Bösl organisiert hatte. Die sportliche und organisatorische Leitung lag in den erfahrenen Händen des Keglerehepaares Anja und Jürgen Merold, sie im Sportausschuss des SKC und er Zugführer bei der FFW. Tatkräftig unterstützt wurde das Kegler-Duo von der stellvertretenden Sportwartin Silke Menzel von der Eintracht, sodass der Ablauf bestens funktionierte. Die Keglerprofis gaben dabei auch so manchen Tipp und hielt mit guter Laune und Humor den Überblick. Dass in den Reihen der Feuerwehr durchaus verborgene Talente schlummern, zeigte sich im Laufe des Abends mehrfach. Besonders bemerkenswert: Die jüngste Teilnehmerin, Lena Demleitner, stellte mit ihren fünf Jahren ihr Können unter Beweis. Auch einige Führungskräfte der Wehr ließen sich den sportlichen Wettkampf nicht entgehen. So erwiesen sich sowohl Vorstand Jürgen Bösl als auch zweiter Kommandant Markus Lehner als engagierte und treffsichere Teilnehmer auf der Bahn. Am Ende waren sich die Verantwortlichen einig: Dieser unterhaltsame Abend war ein voller Erfolg und soll im nächsten Jahr auf jeden Fall wiederholt werden. Gleichzeitig nutzten die Organisatoren die sportliche Kurzweil, um sich bei den Feuerwehrangehörigen für ihren unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz zu bedanken. Neben dem sportlichen Ehrgeiz gemischt mit Spaß, Zusammenhalt und guter Stimmung stand vor allem eines im Mittelpunkt: der Zusammenhalt und das kameradschaftliche Miteinander. Diese Werte sind nicht nur auf der Kegelbahn, sondern auch im Feuerwehralltag von großer Bedeutung. Am Ende waren sich alle einig: Dieser kameradschaftliche Abend war ein Volltreffer.
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