Schulleiter OStD Thomas Metzler (3. v. r.) und Fraktionssprecher Bernhard Schmidt (4. v. r.) zusammen mit den Kreisräten der Freien Wähler im Lkr. Tirschenreuth im neu renovierten Zukunftsraum im BSZ Wiesau. (Bild: Bernhard Schmidt)

FREIE WÄHLER-Kreistagsfraktion bekräftigt Unterstützung für Neubau am BSZ Wiesau

Die Kreistagsfraktion der FREIEN WÄHLER im Landkreis Tirschenreuth hat das Berufliche Schulzentrum (BSZ) Wiesau besucht, um sich aus erster Hand über die aktuelle Entwicklung der Schule sowie den Stand der Planungen für den Neubau der Werkstätten und einer Mensa zu informieren. Schulleiter OStD Thomas Metzler begrüßte die Fraktionsmitglieder und stellte die vielfältigen Ausbildungsangebote des Berufsschulzentrums vor. Im Mittelpunkt des Informationsaustausches standen die dringend notwendigen Investitionen in den Bildungsstandort. Die bestehenden Werkstätten stammen größtenteils aus den 1960er- bis 1980er-Jahren und sollen in mehreren Bauabschnitten durch moderne Gebäude ersetzt werden. Im Zuge des Gesamtprojekts ist auch der Bau einer neuen Mensa vorgesehen, um die Aufenthalts- und Verpflegungssituation für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte nachhaltig zu verbessern. Der Neubau soll bei laufendem Schulbetrieb umgesetzt werden. Während eines Rundgangs durch die Werkstätten verschafften sich die Kreisräte ein Bild von den bestehenden Gebäuden. Dabei wurde deutlich, dass die technische Ausstattung des BSZ auf einem hohen Niveau ist, die baulichen Voraussetzungen jedoch den Anforderungen einer modernen beruflichen Ausbildung nicht mehr in allen Bereichen gerecht werden. Fraktionsvorsitzender Bernhard Schmidt zeigte sich nach dem Besuch überzeugt von der Bedeutung des Projekts für den Landkreis: „Das Berufliche Schulzentrum Wiesau leistet hervorragende Arbeit und bildet junge Menschen für Berufe aus, die unsere heimische Wirtschaft und das Handwerk dringend benötigen. Deshalb bin ich sehr zuversichtlich, dass wir den Neubau der Werkstätten und der Mensa gemeinsam erfolgreich auf den Weg bringen. Diese Investition ist ein klares Bekenntnis zur beruflichen Bildung und stärkt den Wirtschaftsstandort Landkreis Tirschenreuth nachhaltig.“ Auch die übrigen Mitglieder der FREIEN WÄHLER-Kreistagsfraktion unterstrichen, dass moderne Ausbildungsbedingungen ein entscheidender Standortfaktor seien. Mit dem geplanten Neubau werde die Grundlage geschaffen, um den Schülerinnen und Schülern sowie den Ausbildungsbetrieben auch künftig eine hochwertige und zukunftsorientierte berufliche Ausbildung bieten zu können. Zum Abschluss bedankte sich die Fraktion bei Schulleiter Thomas Metzler und seinem Team für den offenen Austausch sowie das große Engagement für den Bildungsstandort Wiesau. Einigkeit bestand darüber, dass das Berufliche Schulzentrum mit den geplanten Investitionen bestens für die Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte aufgestellt werden soll.
von links nach rechts vorne: Katharina Rothert, Grafengehaig mit Artus v. d. Geistertannen FCI (Waldemar), Bernhard Rettinger, Windischeschenbach mit Martha-Frieda v. d. Heinlbande, Wunibald Heinl, Pressath mit Mira v. d. Heinlbande, Susanne Karban, Erbendorf mit Töchterchen Alma und Emil vom Wetzstein, <br>hinten: Hansjörg Behr. Creußen mit Polina vom Kapitän, Larissa Gerl, Nittenau mit Daisy vom Sandlohbach FCI, Yvonne Vetter, Bad Steben mit Joker v. d. Eddyland Ranch FCI, Gitte Wohlleben, Hof mit Internet Affair Vitoraz (Mini), Tagessieger Markus Wunderlich, Pechbrunn mit Urik z Dianina reviru (Bruno), Prüferin Ramona Baskurt, Ausbilder- und Prüfungsleiter Jürgen Herrmann, Lena Bächer, Waldershof mit Border Terrier Ernest (Easy Peasy) und Peter Frisch, Creußen mit Ignatz-Poldi v. Chamer Steinbruch. (Bild: Kornelia Heinl)

Begleithundeprüfung beim Dackelverein

10 Dackel und ein Border Terrier stellten sich am letzten Sonntag in Mehlmeisel der Begleithundeprüfung (BHP) nach den Regeln des Deutschen Teckelklubs (DTK). Sie wollten der Richterin Ramona Baskurt aus Amberg beweisen, dass sie und ihre Führer und Führerinnen fleißig geübt hatten und bereit für die Prüfung sind. Prüfungsleiter Jürgen Herrmann aus Krummennaab hatte mit Unterstützung von Wunibald Heinl aus Pressath (der an diesem Tage selbst Hundeführer war) über 12 Sonntage alle Gespanne vorzüglich auf diese Prüfung vorbereitet, was auch die Ergebnisse bewiesen. Geteilt wird diese Prüfung in drei Teile, wobei im ersten Teil (BHP-1) Gehorsam wie Leinenführigkeit, Rausschicken mit Rückruf, Ablegen, Verhalten gegenüber Menschen, bei Geräuschen oder im Straßenverkehr geprüft werden. Der zweite Teil (BHP-2) umfasst die Führersuche und das ruhige Warten vor einem Gebäude und im dritten Teil (BHP-3) wird die Wasserfreude geprüft, bei der ein geworfener Gegenstand etwa 5 Meter aus einem Gewässer gebracht werden muss. Alle Teile können einzeln gemacht werden. Werden an einem Tag alle drei Teile absolviert, wird die Begleithundeprüfung Gesamt (BHP-G) bescheinigt, was als Königsdisziplin gilt. Bei der BHP-1 waren alle Teilnehmer erfolgreich und durften sich am Ende dieses Teiles über den Begleithundepass freuen. Für BHP-2 hatten sich 4 Hunde gemeldet und 6 wollten die Königsdisziplin, die BHP-G erringen. Ganz schön herausfordernd war, bei den inzwischen doch schon wärmeren Temperaturen, die Führersuche, die auf dem Skihang in Mehlmeisel absolviert wurde. Aber sowohl Führer als auch alle Hunde meisterten ihre Aufgabe hervorragend. Man hatte das Gefühl, die Hunde flitzten deshalb so schnell über den Hang, um ihr Herrchen oder Frauchen zu finden, damit sie schneller ans Wasser kamen, was der letzte Test an diesem Tag war. Alle 10 Hunde bestanden so auch die BHP-2 und die Erleichterung stand allen ins Gesicht geschrieben. Die 6 Hunde, die auch noch ihre Wasserfreude beweisen wollten, zeigten tolle Leistungen und legten teilweise akrobatische Fähigkeiten beim Sprung ins Wasser an den Tag. Alle geworfenen Gegenstände wurden wieder an Land gebracht. Während Richterin Ramona Baskurt, Prüfungsleiter Jürgen Herrmann und Schriftführerin Konny Heinl die Ergebnisse zu Papier brachten und den geforderten Papierkram erledigten, konnten sich alle Teilnehmer bei Kaffee und Kuchen sowie kalten Getränken und Wurst-/Käsesemmeln stärken. Danach erhielten alle Teilnehmer ihre Begleithundepässe, die Leistungsnachweise und eine Urkunde über die bestandene Prüfung aus den Händen von Frau Baskurt und Herrn Herrmann. Als Besten des Tages mit 200 Punkten und einem Ersten Preis konnte Frau Baskurt „Urik z Dianina revíru“ genannt „Bruno“ verkünden und sein Führer Markus Wunderlich aus Pechbrunn durfte sich über den Siegerpokal freuen. Damit verbunden ist auch die Möglichkeit zur Teilnahme an der Landessieger-BHP am 19.09.2026 in Etzelwang. Beim Abschluss der Prüfung sah man nur glückliche Gesichter und Prüfungsleiter Jürgen Herrmann sowie Vorsitzender Wunibald Heinl richteten noch herzliche Dankesworte an alle Teilnehmer für die Disziplin und das schöne Miteinander während der Prüfung und der Übungssonntage. An Prüferin Ramona Baskurt für die faire und einfühlsame Richtertätigkeit. Die Gemeinde Mehlmeisel für die Überlassung des Geländes sowie die Bergwacht für die Unterkunft. Mit einem Gläschen Sekt wurde noch auf alle Prüflinge angestoßen und mit einem kleinen Dankeschön an Frau Baskurt sowie einem Überraschungspaket für die Ausbilder ging dieser erfolgreiche Prüfungstag zu Ende.
Zauberkünstler Marius Koslowski band immer wieder die Zuschauer in seine Künste ein. (Bild: Dietmar Scherer)

Magische Momente beim Ferienprogramm der CSU Kulmain

Beim Ferienprogramm des CSU-Ortsverbands Kulmain drehte sich diesmal alles um Zauberei und Magie. Zu Gast war der Zauberkünstler Marius Koslowski, der den Kindern in einem zweistündigen Workshop spannende Einblicke in die faszinierende Welt der Zauberkunst gab. Der Workshop war restlos ausgebucht. Mit großer Begeisterung, viel Eifer und sichtlichem Interesse machten sich die Kinder daran, selbst zu kleinen Zauberkünstlern zu werden. Marius Koslowski zeigte ihnen verschiedene Tricks, erklärte die Kunststücke und gab den Nachwuchszauberern die Möglichkeit, eigene Zaubertricks zu erlernen und auszuprobieren. Dabei sorgte so manches Kunststück für verblüffte Gesichter und staunende Blicke. Im Anschluss an den Workshop begann die große Zaubershow, zu der jedermann – von Jung bis Alt – eingeladen war. Zu Beginn begrüßte CSU-Ortsvorsitzender Dietmar Scherer die zahlreichen Gäste und zeigte sich erfreut über die große Resonanz. Gleichzeitig bedankte er sich besonders bei den Firmen, die mit ihren Anzeigen im jährlich vom CSU-Ortsverband herausgegebenen Jahreskalender die Veranstaltung unterstützt haben. Durch den Überschuss aus dem Kalender konnte man sowohl den Workshop als auch die anschließende Zaubershow für die Kinder kostenlos anbieten. Anschließend gehörte die Bühne ganz dem Zauberkünstler Marius Koslowski. Mit zahlreichen verblüffenden Tricks und magischen Kunststücken zog er das Publikum in seinen Bann. Dabei wurden die Zuschauer immer wieder aktiv in die Show einbezogen. Von den jüngsten Besuchern bis zu den Erwachsenen durfte jeder miträtseln, staunen und sich von der Magie überraschen lassen. Ein besonderes Highlight gab es zum Abschluss: Die Kinder, die zuvor am Workshop teilgenommen hatten, durften selbst ihre neu erlernten Zauberkünste vor dem Publikum präsentieren. Mit sichtlichem Stolz zeigten die Nachwuchszauberer, was sie gelernt hatten, und erhielten dafür viel Applaus. Damit wurde das Ferienprogramm der CSU Kulmain zu einem rundum gelungenen Nachmittag voller Staunen, Begeisterung und magischer Momente.
Neue Kommunikationstafel am inklusiven Mehrgenerationenspielplatz des 1.FC Rieden. (Bild: Peter Gattaut)

Miteinander statt nebeneinander – 1. FC Rieden setzt neues Zeichen für gelebte Inklusion

Der inklusive Mehrgenerationenspielplatz des 1. FC Rieden ist um eine bedeutende Attraktion reicher. Eine moderne Kommunikationstafel soll sicherstellen, dass gemeinsame Begegnungen und Erlebnisse auf dem Vereinsgelände für absolut jeden Menschen, unabhängig von den individuellen sprachlichen Voraussetzungen, barrierefrei möglich sind. Die Tafel arbeitet mit leicht verständlichen Bildern und visuellen Symbolen. Sie bietet eine unkomplizierte Orientierung und ermöglicht es Kindern wie Erwachsenen, sich auch ohne oder mit einer eingeschränkten Aussprache verständlich zu machen. Ob es darum geht, Spielideen zu entwickeln, konkrete Wünsche und Gefühle zu äußern, Mitspieler zu suchen oder im Ernstfall schnell Hilfe zu holen, die Symbole brechen Sprachbarrieren auf universelle Weise. Von dieser Neuerung profitieren im Alltag ganz unterschiedliche Gruppen. Die Kommunikationstafel unterstützt Kinder mit Autismus-Spektrum-Störungen oder Sprachbeeinträchtigungen ebenso wie Kleinkinder, die sich noch in der Sprachfindung befinden. Gleichzeitig bietet sie eine wertvolle Verständigungshilfe für Familien mit geringen Deutschkenntnissen. Das gemeinsame Spiel wird dadurch für alle Beteiligten erheblich erleichtert. Ermöglicht wurde das Projekt durch ein Sponsoring des Autismusverlages, der die Tafel zur Verfügung stellte und damit die inklusiven Bestrebungen des Vereins aktiv unterstützt. Die Verantwortlichen des 1. FC Rieden zeigten sich im Rahmen der Vorstellung zutiefst dankbar für diese Förderung. Die Tafel fügt sich nahtlos in das Gesamtkonzept des Sportgeländes ein. Direkt neben dem Spielplatz befindet sich der vielgenutzte Padel-Court des Vereins, auf dem sich ebenfalls täglich Jung und Alt sportlich begegnen. Rund um den 1. FC Rieden ist so ein lebendiger Ort entstanden, an dem Spiel, Sport, Inklusion und Gemeinschaft fest zusammengehören. Der Verein bedankte sich ausdrücklich bei allen Helfern und Unterstützern, die diesen besonderen Begegnungsraum Stück für Stück weiterentwickeln.
Pfarrer Udo Klösel (rechts) und Pfarrvikar Dr. Basil Bazir Ngwega hielten den Festgottesdienst zum Patroznium der Dorfkapelle Rückersrieth. (Bild: Peter Garreiss)

Die Ortschaft Rückersrieth feierte ihr Patrozinium zu Ehren des Hl. Laurentius

Ein eindrucksvolles Patrozinium ihrer Dorfkapelle feierte die Ortschaft Rückersrieth. Pfarrer Udo Klösel und Pfarrvikar Dr. Basil Bazir Ngwega zogen mit den Ministranten Ben und Hannes Bodensteiner in die Kapelle zum Festgottesdienst ein. Mario Hammerl am E-Piano und die drei Querflötistinnen Natalie Hammerl, Monika Rappl und Silke Zettlmeißl gestalteten musikalisch den Gottesdienst mit. Der Gottesdienst war gut besucht in und vor der Kapelle, waren Bänke bei diesen sommerlichen Temperaturen aufgestellt. Roswitha Meißner trug die Lesung und Fürbitten vor. Pfarrer Klösel erinnerte an den Heiligen Laurentius dem diese Kapelle in Rückersrieth geweiht ist. Er war ein römischer Diakon. und starb am 10. August 258 in Rom als Märtyrer. Der Überlieferung zufolge war er von Rom für die Verwaltung des örtlichen Kirchenvermögens und seine Verwendung zu sozialen Zwecken zuständig. Er wurde aufgefordert, den Kirchenschatz innerhalb von drei Tagen herauszugeben. Daraufhin verteilte Laurentius diesen an die Armen. Er versammelte eine Schar von Armen und Kranken, Verkrüppelten, Blinden, Leprösen, Witwen und Waisen und präsentierte sie als „den wahren Schatz der Kirche“ dem Kaiser. Er ließ ihn deswegen mehrfach foltern und dann auf einem glühenden Eisenrost hinrichten. Aus diesem Grund wird der Märtyrer mit dem Rost als Attribut dargestellt. Gedacht wurde auch der verstorbenen Dorfbewohner und Geistlichen, an Hans-Josef Völkl „Ferdl“, und anderen Verstorbenen. Als Mesner fungierten Alois Meier sowie die Ministranten von der Expositur Etzgersrieth, zu der die Ortschaft Rückersrieth gehört.
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