Ein Höhepunkt beim BRK-Fasching in der Stadthalle war der Auftritt der Showtanzgruppe des Schlüsselclub Münchenreuth. Neben den Tanzgruppen füllten die Besucher den ganzen Abend hindurch die Tanzfläche. (Bild: Florian Müller)

Tolle Stimmung und viel Tanz beim BRK

Zum zweiten Mal veranstaltete die BRK Bereitschaft Waldsassen nach ihrem traditionellen Kinderfasching am Sonntagnachmittag auch eine Veranstaltung für Erwachsene am Sonntagabend. „Wir möchten damit an die vielen beliebten Faschingsveranstaltungen anknüpfen, die es früher in der Stadthalle gab, so Bereitschaftsleiter Helmut Zeitler. „Wir hoffen, dass die Veranstaltung von Jahr zu Jahr mehr Anklang findet.” Eine Steigerung zum letzten Jahr, so das Fazit einiger Besucher, war es auf alle Fälle. Dafür sorgten nicht zuletzt die Auftritte der verschiedenen Tanzgruppen: Vom Turnverein Waldsassen kamen die Bauchtanzgruppe „Thurayya” und die Showtanzgruppe „LaConic”, aus Münchenreuth trat die Showtanzgruppe des Schlüsselclub auf. Alle Tanzgruppen erhielten großen Applaus und wurde vom Publikum lauthals zu einer Zugabe aufgefordert. Für die weitere Stimmung sorgte DJ Urbi, der mit einem bunten Mix an Lieder das Publikum auf die Tanzfläche brachte. Jung und alt zeigten sich von der abwechslungsreichen Musikauswahl angetan und feierten gemeinsam bis in die späten Abendstunden, die Tanzfläche war durchgehend besetzt. Die Veranstalter ziehen ein positives Fazit: „Es hätten noch ein paar Besucher mehr sein können, aber damit muss man rechnen, wenn man eine neue Veranstaltung etablieren möchte”, so die Organisatoren Helmut Zeitler und Phil Wolfrum. Betonen möchten beide, dass die Einnahmen den Bürgerinnen und Bürgern zu Gute kommen: „Das Geld fließt in Anschaffungen, die wir beispielsweise für den Sanitätsdienst bei Veranstaltungen oder für den Helfer vor Ort benötigen.”
Strahlende Gesichter bei der ersten Einbürgerungsfeier des Jahres 2026 im Kleinen Rathaussaal: OB Michael Cerny (Zweite Reihe, Siebter von links) im Kreis der neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. (Bild: Thomas Graml)

Stadt Amberg begrüßte neue Staatbürgerinnen und Staatsbürger im Rahmen der ersten Einbürgerungsfeier des Jahres

Zur ersten Einbürgerungsfeier des Jahres 2026 hatte die Stadt Amberg am 4. Februar 2026 in den Kleinen Rathaussaal geladen. Insgesamt 21 strahlende Personen waren der Einladung zur feierlichen Übergabe der Einbürgerungsurkunden aus den Händen von Oberbürgermeister Michael Cerny gefolgt. In Begleitung von Familienmitgliedern und Freunden nahmen sie in einem würdevollen Rahmen somit offiziell die deutsche Staatsbürgerschaft an. Die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger stammen aus zahlreichen Herkunftsländern, darunter Polen, Spanien, Bosnien, Serbien, Kosovo und Russland sowie Iran, Syrien, Indien, Afghanistan, Irak, Türkei, Mauritius und Tunesien. Unter ihnen befanden sich dieses Mal 18 Erwachsene und drei Kinder. Nach einer Gesetzesänderung im vergangenen Jahr ist es nun auch in der Stadt Amberg seit September 2025 üblich, dass das Team der Staatsangehörigkeitsbehörde um ihren Leiter Edgar Schott monatlich eine glanzvolle Einbürgerungsfeier für etwa 30 einzubürgernde Personen organisiert. Die feierliche Aushändigung der Einbürgerungsurkunden erfolgt hierbei entweder persönlich durch Oberbürgermeister Michael Cerny oder einen seiner beiden Stellvertreter. Dabei ist der Rahmen bewusst feierlich gewählt und dem Anlass entsprechend würdig gestaltet: In einem der Rathaussäle und im Schatten der Nationalflagge finden diese neuen Einbürgerungsfeiern in angemessener Weise statt. Vor dem gemeinsamen Bekenntnis zum Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland erläuterte Edgar Schott auch dieses Mal die Bedeutung der Einbürgerung sowie die damit verbundenen Rechte und Pflichten. Oberbürgermeister Michael Cerny überreichte daraufhin jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer persönlich deren Einbürgerungsurkunden. Zugleich nutzte er die Gelegenheit für kurze Gespräche über deren individuelle Geschichte und wie sie ihr Weg in „die schönste Stadt Bayerns” geführt hatte. Im Anschluss überbrachte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier seine herzlichen Glückwünsche per Videobotschaft und rief die anwesenden Neubürgerinnen und Neubürger dazu auf, sich den Werten eines gemeinsamen Zusammenlebens auf Basis des Grundgesetzes jederzeit bewusst zu sein und diese stets zu verteidigen. Abgerundet wurde diese glanzvolle Einbürgerungsfeier durch das Singen der Nationalhymne und ein gemeinsames Erinnerungsfoto sowie einen offenen Austausch in angenehmer Atmosphäre.
Auf dem Bild die Besuchergruppe der Freien Wähler bei der Zimmereibesichtigung. Mit auf dem Bild die Kandidatinnen und Kandidaten sowie 1.v.l. Juniorchef Sebastian Konrad, 3. v. l. Seniorchef Markus Konrad, 9. vl. 2. Bürgermeister Stefan Siller, und Bürgermeisterkandidatin Andrea Schwägerl in der Mitte.  (Bild: Max Bindl)

Die Freien Wähler waren zu Gast bei der Zimmerei Markus Konrad

Kürzlich besichtigten die Freien Wähler das Firmengelände des ortsansässigen Zimmereibetriebes Markus Konrad. Der Firmeninhaber hieß hierzu die Besucher willkommen. Anschließend zeigte er ihnen mit Bürgermeisterkandidatin Andrea Schwägerl beim Rundgang den Handwerksbetrieb. Er informierte darüber, dass er seinen Zimmereibetrieb vor 25 Jahren mit einem Mitarbeiter gründete. Mittlerweile hat der Betrieb 18 Mitarbeiter und 2 Büromitarbeiterinnen und ist in der Region unterwegs. Begonnen habe er seinen Betrieb an der Lippertsmühle in einer Garage und Stadel, inzwischen hat sich sein Betrieb gut entwickelt. 2016 ist man mit der Firmenbrache des Baugeschäftes Haberkorn fündig geworden und man habe sich erweitert. Im Umkreis von 40 km sei man unterwegs und führe verschiedene Zimmererarbeiten aus. Erfreulich ist, dass die Nachfolge mit seinem Sohn Sebastian in die Zukunft ziele. Er hat die Meisterprüfung im Zimmereihandwerk mit Bravour absolviert und mit dem Meisterpreis abgeschlossen. Die Zimmerei ist in den letzten Jahren zu einem guten Ausbildungsbetrieb geworden, neun junge Menschen wurden bisher ausgebildet. Der Seniorchef zeigte auf, welche Arbeiten man ausführe. Von Hallen- und Stallbauten über Dachsanierungen, Gauben, Pergolen bis hin zu Unterstellhallen. Die Firma ist weit über die Gemeindegrenzen hinweg in der Region unterwegs und integriert sich im heimischen Handwerkerstammtisch, wo heuer am 18. und 19. April die 9. Handwerkermesse stattfindet. Freie Wähler Vorsitzender und Bürgermeister Max Bindl freute sich darüber, man habe mit der Zimmereibetrieb Konrad einen innovativen und aufstrebenden Handwerksbetrieb am Ort, der dazu noch aktive Ausbildung betreibe. Er bedankte sich bei Markus Konrad für die Standorttreue und wünschte viel Erfolg bei der weiteren Entwicklung. An die zukünftigen Entscheidungsträger im Marktrat und der/die neue Rathauschef/in sprach er die Bitte aus, die örtlichen Gewerbe- und Firmeninhaber nicht aus den Augen zu verlieren.
Bahnhof Pechbrunn mit der Dampflok (Bild: Markus Renner)

Dampflok-Spektakel in Pechbrunn

Organisiert von der IGE-Erlebnisreisen (International - Erlebnis - Genuss) kam eine Schnellzuggarnitur, gezogen von der Dampflok 52 8141, nach Pechbrunn. Diese Fahrt ging schon frühmorgens in Nürnberg los. Über Hersbruck und Weiden war dann Aufenthalt in Pechbrunn. Schon bei der Anfahrt hatten sich viele Schaulustige bei der Steinbauernbrücke eingefunden und staunten über die von Wiesau herauf schnaufende Dampflok. Am Bahnhof in Pechbrunn erwartete dann die Feuerwehr Pechbrunn den Zug und befüllte die Dampflok mit Wasser, zudem wurde vom Betriebspersonal noch der eine oder andere „Tropfen” Öl nachgefüllt. Das mit Wasserdampf angetriebene Stahlross war ein optisches und auch akustisches Erlebnis. Nicht nur Pechbrunner hatten sich am Bahnhof eingefunden, sondern auch etliche Eisenbahnfreunde aus nah und fern waren gekommen und hielten den Aufenthalt aus vielen unterschiedlichen Standorten fest. Einige gingen sogar in den Zug um Bilder zu machen. Nachdem zwei Regelzüge den Bahnhof passiert hatten, konnte die Weiterfahrt beginnen. Nach dem Pfiff des Zugbegleiters und dem darauffolgenden Lokpfiff wurde die Fahrt von den Lokführern technisch eingeleitet. Letztendlich bewegten sich die mächtigen Kolben und sorgten für die typischen schweren Auspuffschläge. Übrigens: Auf dem Zug war auch Hagen von Ortloff, ein bekannter deutscher Fernsehmoderator (Eisenbahn-Romantik), ein Video des Halts in Pechbrunn könnte auf YouTube angesehen werden.
v.l. Thomas Karger, Michael König, Jörg Müller, Martin Nickl, Judith Wörl, Eberhard Besold (Bild: Arnold Koch)

Spende der Ortsgruppe des Schäferhundevereins an die HvO-Truppe

Schnelle Hilfe in Notfällen ist für alle wichtig. Ein wichtiger Baustein dabei sind die Helfer-vor-Ort. Damit diese bei Hilferufen von in Not geratenen Personen bei Alarmierung rasch an den Unfallort eilen können, sind neben geschulten Einsatzkräften auch technische Hilfsmittel und Ausrüstung erforderlich. Dazu gehört vor allem auf dem Land ein Einsatzfahrzeug. Der Schäferhundeverein hörte von den Problemen der HvO-Kräfte mit ihrem in die Jahre gekommenen Einsatzfahrzeug und starteten spontan im Vereinsheim „Hundehütte” eine Sammelaktion. Dabei kamen 250 Euro zusammen. Nach einem Beschluss der Vereinsvorstandschaft erhöhte der Verein seine Spendenunterstützung auf das Dreifache. Kurz vor dem Kappenabend des Vereins übergab die Vereinsführung mit Thomas Karger und Michael König sowie Kassier Eberhard Besold die 750-Euro-Spende an die beiden HvO-Vertreter Jörg Müller und Martin Nickl, die sich sichtlich über die großzügige Unterstützung „der Hunderer” zur Neubeschaffung eines HvO-Einsatzfahrzeuges freuten. Damit wurden bislang 1.800 Einsätze gefahren. Sie berichteten, dass das 16 Jahre alte Fahrzeug seit 2014 im HvO-Einsatz ist und die Reparaturkosten aktuell stetig wachsen. Eine Neubeschaffung muss deshalb ins Auge gefasst werden, um auch künftig für den Bereich der Kommunen Immenreuth, Kemnath und Kulmain HvO-Einsätze zu gewährleisten. Die beiden HvO-Vertreter, begleitet von Nachwuchskraft Judith Wörl mit Hund Milo, dankten den „Hunderern” für die bereitwillige Unterstützung, da das Fahrzeug rein aus Spenden finanziert werden muss.
v.l. Eberhard Besold, 1. Vors. Thomas Karger (Bild: Arnold Koch)

Ortsgruppe ehrt Kassier und Schriftführer

Die Ortsgruppe des Vereins Deutscher Schäferhunde e.V. (OG) zog bei ihrer Jahreshauptversammlung eine positive Jahresbilanz, obwohl der eigentliche Vereinszweck Hundeausbildung und -zucht immer mehr in den Hintergrund rückt. Dafür stehen immer mehr Geselligkeit und kameradschaftlicher Zusammenhalt in gemütlicher Runde im Vordergrund. Nach dem Bericht des 1. Vorsitzenden Thomas Karger gehören der OG 82 Mitglieder an, davon sind 13 Mitglieder im Hauptverein gemeldet. 2025 waren je zwei Aus- und Eintritte zu verzeichnen. Karger erinnerte an den stattgefundenen Kappenabend im Vereinsheim, an das Essen der Hüttenwirte im Sportheim mit den Frauen, das gut besuchte Grillfest bei bestem Wetter, an den Besuch der von der OG gut bewirteten Wanderfreunde im Vereinsheim. Der Verein besuchte das Pfingstfest der Feuerwehr, das Bürgerfest und nahm am Kegelturnier des SV Kulmain teil. Das Vereinsheim stand für eine Feuerschutzübung zur Verfügung. Fünf Vereinsmitglieder gratulierte man zu runden Geburtstagen. Anfang Oktober fand der traditionelle Wandertag in die Waldseehütte statt. Den Abschluss bildete die Weihnachtsfeier in Ölbrunn. Abschließend bedankte sich der Vorsitzende beim dreiköpfigen Platzpflegeteam, beim Grillmeister und allen Hüttenwirten, den Vorstandsmitgliedern sowie der Gemeinde und Bauhof für den reibungslosen Winterdienst. Der Übungsbetrieb fand nur eingeschränkt statt, da zurzeit sich so gut wie keine Hunde in der Ausbildung befanden. Dies soll sich 2026 ändern. Kassier Eberhard Besold berichtete, dass sich die Kasse positiv entwickelt hat und die Rücklagen Dank dem Einsatz der Hüttenwirte und ihrer Gäste anwuchsen. Er appellierte die Mitglieder sich wieder für den Hüttendienst zur Verfügung zu stellen. Von der Gemeinde erhielt der Verein den Restzuschuss in Höhe von 364 Euro für die Sanierungsmaßnahmen. Kassier und Schriftführer Eberhard Besold wurde vom 1. Vorsitzenden Thomas Karger für 30-jährige Amtstätigkeit mit der roten Ehrennadel mit Brillanten ausgezeichnet. Ehrenvorsitzender Alfons Scherle zollte der Vorstandschaft aber auch allen Freiwilligen Respekt für ihre geleistete Arbeit. Nach dem Grußwort von Bürgermeister Günter Kopp gab der Vorsitzende folgende Termine bekannt: Kappenabend am 14. Februar, Grillfest im August und Wandertag voraussichtlich am 3. Oktober, Weihnachtsfeier im Dezember. Die OG bittet sich für den Hüttendienst in die aushängende Liste monats-, wochenweise oder 14-tägig einzutragen.
Richtig Spaß hat die Kindergarde des VFV Vohenstrauß beim Besuch in der Waldthurner Tagespflege „Unterm Fahrenberg” (Bild: Melanie Reber)

Vohenstraußer Faschingsverein begeistert Tagespflege in Waldthurn mit „Zauber des Ozeans”

Mit strahlenden Gesichtern und farbenfrohen Kostümen besuchte die Kindergarde des Vohenstraußer Faschingsverein (VFV) die Tagespflege „Unterm Fahrenberg” in Waldthurn. Unter dem Motto „VFV – Zauber des Ozeans” entführten die jungen Tänzerinnen und Tänzer ihr Publikum in die geheimnisvolle Welt unter Wasser. Insgesamt 36 Kinder tanzen aktuell in der Kindergarde des Traditionsvereins, der seit 1973 besteht. Mit viel Herzblut einstudiert wurde die Show von den engagierten Trainerinnen Jessica Wührl, Sina Meller, Lisa Prem, Sabrina Kramer, Nadine Bruckner, Marina Spickenreuther und Theresia Amler. Gemeinsam haben sie eine fantasievolle Choreografie auf die Bühne gebracht. In der mitreißenden Aufführung verwandelten sich die Kinder in Krebse, Fische, Anemonen, Quallen, Regenbogenfische und Delfine. Mit liebevoll gestalteten Kostümen, schwungvollen Tänzen und sichtbarer Freude am Auftritt begeisterten sie die Gäste der Tagespflege und wurden mit großem Applaus belohnt. Angeführt wurde die Abordnung vom Kinderprinzenpaar Romy I. und Elias I., die stolz ihren Verein repräsentierten. Begleitet wurde die Kindergarde vom 1. Vorsitzenden Thomas Meyer sowie der Stellvertreterin mit Sandra Kowal. Besonders schön war, dass mit Malina Reber auch eine junge Tänzerin aus Waldthurn selbst Teil der Kindergarde ist und damit gewissermaßen ein Heimspiel hatte. Zum Abschluss des gelungenen Besuchs überreichte das Kinderprinzenpaar einen Orden als besondere Auszeichnung an Tagespflege – Leiterin Melanie Reber. Die Kinder freuten sich im Gegenzug über süße Überraschungen, während sich der Verein über eine Geldspende bedanken durfte.
V. l. n. r.: Gabi Rubenbauer (Kreistagskandidatin, Liste 5, Platz 28), Monika Kick (Vorsitzende der SPD-Frauen und Stadtratskandidatin, Listenplatz 3), Renate Dümmler (Vorsitzende der SPD-Frauen und Stadtratskandidatin, Listenplatz 5), Marianne Otto (2. Preis), Uschi Riepl (1. Preis) und Carmen Jasinsky (3. Preis). (Bild: Manuel Neidel )

Faschingspreis-Rommé der SPD Frauen – Volles Haus und königlicher Besuch.

Ein rundum gelungener Abend war das diesjährige Faschingspreis-Rommé der SPD Frauen im Capitol. Zahlreiche Kartlerinnen und Kartler folgten der Einladung und sorgten für ein volles Haus sowie ausgelassene Faschingsstimmung. Die Vorsitzenden Renate Dümmler und Monika Kick begrüßten die Gäste und freuten sich besonders über die große Beteiligung. „Es ist schön zu sehen, dass unser Faschingspreis-Rommé jedes Jahr so großen Zuspruch findet. Selbst König Charles und Königin Camilla beehrten die Veranstaltung mit ihrem Besuch.” Ein besonderer Dank galt Thilo Hierstetter und seiner Lebensgefährtin, die erneut die Räumlichkeiten im Capitol zur Verfügung stellten und damit maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung beitrugen. Ein großer Dank galt zudem den vielen Spenderinnen und Spendern, die mit ihrer Unterstützung attraktive Preise ermöglichten. Der 1. Preis in Höhe von 100 Euro ging an Uschi Riepl. Der 2. Preis (50 Euro) sicherte sich Marianne Otto. Der 3. Preis (30 Euro) gewann Carmen Jasinsky. Zudem gab es viele weitere Preise. Jeder Gast konnte sich über einen selbstgewählten Preis freuen. Neben dem Wettbewerb stand vor allem das gesellige Miteinander im Mittelpunkt. Mit viel Humor und guter Laune klang der Abend in fröhlicher Atmosphäre aus. Die SPD Frauen zeigten sich sehr zufrieden und freuen sich bereits auf das Faschingspreis-Rommé 2027.
Beim Frauenbund-Frühstück blieb kein Platz leer. (Bild: Gunda Hölzl)

Ausnahmezustand in Sankt Marien: Wenn der Kochlöffel zum Zepter wird

Wer glaubte, der „Unsinniger Donnerstag“ sei nur zum Feiern da, der hat die Rechnung ohne die Damen vom Katholischen Frauenbund gemacht. Im Pfarrheim „Sankt Marien“ wurde am Weiberfasching nicht nur regiert, sondern regelrecht aufgetischt: Unter dem inoffiziellen Motto „Frühstücken, bis die Naht am Kostüm spannt“ luden die Vorstandschaft und ihr Team zum kulinarischen Marathon. Dabei war für die Mitglieder vom Frauenbund vor allem Logistik wie bei einem Staatsbesuch gefordert. Schon zwei Tage vorher verwandelte sich die Küche in eine Hochsicherheitszone für Kohlenhydrate. Die „Chefköchinnen“ ließen die Mixer glühen, während normale Sterbliche noch überlegten, welches Kostüm sie anziehen. Am Donnerstag selbst war für die Helferinnen die Nacht bereits um 6 Uhr vorbei – wer braucht schon Schönheitsschlaf, wenn man Lachs-Spinat-Rollen rollen muss? Ab 8 Uhr stürmten rund 120 Hungrige das Pfarrheim, das bis zum letzten Platz besetzt war und auf alle ein bunt gemischtes Buffet wartete. Es war ein Bild für die Götter: Während die TSV-Damengruppen im einheitlichen Kostüm mit „Schulranzen“ zum „Klassentreffen“ erschienen, gaben die „Zweigerler vom Tannenhof“ in ihren bunten Outfits den Takt vor. Mitten im Getümmel: Die Mitglieder vom Frauenbund höchstpersönlich, getarnt als „Blumenkinder“ zwischen Service, Theke und Buffet. Auch die Herren der Kirche, Marktgemeinde und der lokalen Politik trauten sich hinein – wohlwissend, dass gegen diese Frauenpower kein Kraut gewachsen ist. Das Buffet, eine Kulinarik der Superlative, war weniger ein Frühstück als vielmehr eine liebevolle Kampfansage an jede Fastenkur. Von herzhaften Krabbensalaten und Wurstsalat-Variationen bis hin zu süßen Sünden wie Panna Cotta mit Mango oder Schokomousse blieb kein Wunsch offen. Erst am späten Nachmittag, als auch der letzte Krümel verputzt und die letzte Lachshäppchen-Anekdote erzählt war, machten sich die Gäste glücklich und gesättigt auf den Heimweg. Für das Team des Frauenbundes war der Tag jedoch erst nach neun Stunden harter Arbeit beendet. Fazit: Wer braucht schon ein 5-Sterne-Hotel, wenn er den Frauenbund im Pfarrheim hat? Ein rundum gelungener Tag, der Lust auf das nächste Jahr macht – die Diätpläne können also getrost bis Aschermittwoch warten.
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