Jahrgangsbeste der Mittelschule Erbendorf (Bild: Sabine Graser (sabine.graser@schule-erbendorf.de))

Zweifacher Abschluss an der Mittelschule Erbendorf

Mit einer feierlichen Entlassfeier verabschiedete die Mittelschule Erbendorf ihre Absolventinnen und Absolventen des Qualifizierenden Abschlusses der Mittelschule sowie des Mittleren Schulabschlusses. Insgesamt konnten in diesem Jahr erneut zwei Abschlussklassen erfolgreich ihre Schulzeit beenden. Die besten Ergebnisse beim Qualifizierenden Abschluss erzielten Barbara Kastner mit einem Notendurchschnitt von 2,1, Elias Stock mit 2,2 sowie Julian Zeitler mit 2,3. Den besten Mittleren Schulabschluss erreichte Sarah Wachter mit der hervorragenden Durchschnittsnote 1,4, gefolgt von Laura Müller mit 1,5 und Franziska Kandziora mit 1,9. Den Auftakt der Entlassfeier bildete ein ökumenischer Gottesdienst in der katholischen Pfarrkirche. Pfarrer Martin Besold, Pfarrer Manuel Sauer sowie Religionslehrerin Birgit Riebl begrüßten die Absolventinnen und Absolventen mit ihren Eltern, Familien, Lehrkräften und der Schulleitung. Der Wortgottesdienst zum Motto „Auf den Inhalt kommt es an“, wurde von den Lehrkräften Sophia Bayer, Maria Bruischütz und Michael Siegel musikalisch gestaltet. Für den musikalischen Rahmen der Feier in der Schule sorgten Julian Birler und Jakob Zahn aus der Klasse 8M mit einem Akkordeonbeitrag. Zur anschließenden Feier in der Schule waren neben Eltern, Familienangehörigen und Freunden auch die Ersten Bürgermeister der Stadt Erbendorf und der Verwaltungsgemeinschaft Krummennaab/Thumsenreuth, Bernhard Schmidt und Marion Höcht, sowie der Zweite Bürgermeister der Stadt Windischeschenbach, Erich Sperber, erschienen. Gemeinsam mit dem Kollegium würdigten sie die Leistungen der Schülerinnen und Schüler. Schulleiterin Sabine Graser betonte in ihrer Ansprache, dass mit den Schülerinnen und Schülern der Klassen 9a und 10M sowie zwei externen Absolventinnen des Mittleren Schulabschlusses erneut zwei Abschlussklassen verabschiedet werden konnten. Zugleich hob sie hervor, dass die Mittelschule als einzige Schulart drei vollwertige Schulabschlüsse ermögliche. Mit einer Erfolgsquote von jeweils über 90 Prozent beim Qualifizierenden Abschluss und beim Mittleren Schulabschluss seien die Prüfungen äußerst erfolgreich verlaufen. Alle Schülerinnen und Schüler hätten ihren Schulabschluss erreicht – ein Ergebnis, auf das sie mit Recht stolz sein könnten. Die Rektorin ermutigte die Absolventinnen und Absolventen, ihren eingeschlagenen Weg selbstbewusst weiterzugehen und ihre Ziele konsequent zu verfolgen. Alle verfügten bereits über eine Perspektive – sei es durch eine Berufsausbildung oder den Besuch einer weiterführenden Schule. Sie wünsche ihnen Mut, Zuversicht und viel Erfolg für ihren weiteren Lebensweg. Bürgermeister Schmidt sprach – stellvertretend auch für seine Bürgermeisterkollegen – Lob und Anerkennung aus. Mit dem erfolgreichen Schulabschluss hätten die Jugendlichen einen wichtigen Meilenstein erreicht. Für ihre weiteren Entscheidungen wünsche er ihnen alles Gute. Gute Noten seien zwar wichtig, entscheidend seien jedoch ebenso Persönlichkeit, Engagement und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Er hoffe, dass sich die jungen Menschen aktiv in die Gesellschaft einbringen und deren Zukunft mitgestalten. Anschließend blickten die Klassenleiterinnen Silvia Hartmann und Silke Stich auf die gemeinsame Zeit mit ihren Klassen zurück. Silvia Hartmann verabschiedete ihre Schülerinnen und Schüler – wie schon seit 30 Jahren Tradition – mit einem bewegend vorgetragenen Lied. In diesem Jahr: „Mit 15 hat man noch Träume.“ Silke Stich ließ die vergangenen beiden Schuljahre traditionell in gereimter Form gekonnt Revue passieren und zeichnete dabei ein liebevolles und treffendes Porträt jeder einzelnen Schülerin und jedes einzelnen Schülers. Gleichzeitig bedankten sich die Klassenleiterinnen bei den Eltern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschten ihren Klassen alles Gute für die Zukunft und die Verwirklichung ihrer Träume. Die Klassensprecherinnen und Klassensprecher beider Abschlussklassen – bei der Klasse 10M unterstützt von zwei weiteren Mitschülern – bedankten sich in bewegenden Reden bei ihren Klassenleiterinnen und allen Lehrkräften. Als Zeichen der Wertschätzung überreichten sie Geschenke. Mit Bildpräsentationen ließen beide Klassen ihre gemeinsame Schulzeit in der Mittelschule und die Abschlussfahrt nach Wien noch einmal Revue passieren. Den Höhepunkt der Feier bildete die feierliche Überreichung der Abschlusszeugnisse mit dem anschließenden Eintrag der Jahrgangsbesten in das Goldene Buch der Schule. Beim anschließenden Stehempfang mit Büfett klang die Entlassfeier in geselliger Atmosphäre aus.
Die Gäste hatten wieder einen schönen Pizzaabend bei den Eichelbachschützen Weihern - Stein . Die Holzofen Pizzen waren wieder der Renner. (Bild: Hans-Jürgen Schlosser)

Gäste wurden bei den Eichelbachschützen wieder kulinarisch verwöhnt

Einen nicht nur angenehmen, sondern auch romantischen Abend verbrachten viele Gäste beim traditionellen Pizza Abend am Festplatz der Eichelbachschützen Weihern – Stein. Das Wetter war mal wieder erstklassig, die Zelte spendeten viel Schatten und die Beleuchtung und die Atmosphäre zur späten Stunde waren genial. Ja die Eichelbachschützen Weihern – Stein unter Leitung Ihres Schützenmeisters Matthias Reis hatten sich wieder mächtig ins Zeug gelegt, das sich alle Gäste wohlfühlten und sich kulinarisch mit vielen verschieden Pizzen Sorten und sommerlichen Getränken verwöhnen zu lassen. Ja das über 30 köpfige fleißige Mitglieder Team brachten es wie immer zusammen, das sich die Besucher wieder für einige oder mehrere Stunden perfekt entspannen, erholen sowie kulinarisch verwöhnen lassen durften. Ja der Festplatz am Lago di Garda ( Weiherner Feuerwehr Weiher ) mit Blick auf den Monte Baldo ( Saubergl ) dürfte schon einzigartig sein , und die Kids haben hier auch viel Spielraum rund um die Vereinsgebäuden. Schon Wochen zuvor probierte Schützenmeister Reis wieder verschiedene Mehlsorten, und Backmischungen zu Hause aus um für die Besucher dann die beste „ Weiherner Holzofen Pizza „ auftischen zu können. Am Abend dann funktionierte das System des eingespielten Arbeiter Teams wieder wie immer in vollendender Perfektion. Ja wie am Fließband geht es dazu von der Auftragsbestellung bei den jungen Schützendamen, bis zur Belegung der gewünschten Pizza, dann ab in den ca 350 Grad heißen Holzbachofen, nach ungefähr fünf Minuten Backzeit, wird die knusprige Teigware gekonnt in acht Teile geschnitten und dann liebevoll zu den hungrigen Gästen rasch auf den Tisch serviert. Man darf aber auch nicht die fleißigen Helfer / innen in der Küche, am Tresen oder hinter der Bar vergessen. Den der Lohn dafür ist das Lob der Gäste , wie „ einzig artig gut war die Pizza“ wieder „ . Und wenn immer noch einige Teigstücke übrig sind, wird für alle der „ Weiherner Zwiebelkuchen „ kostenlos verteilt.
Im Sitzungssaal der Gemeinde Trausnitz wurde die Schülerinnen und Schüler der Grundschule mit ihren Lehrkräften von Bürgermeister Reinhard Schwarz empfangen. (Bild: Richard Braun)

Grundschüler zu Besuch im Trausnitzer Gemeindehaus

Der Stundenplan der 3. und 4. Klasse der Trausnitzer Grundschule versprach Spannendes: Besuch des Gemeindehauses stand dort zu lesen. In Begleitung ihrer Klassenlehrerin Simone Huber machten sich die neun Mädchen und acht Buben auf den Weg, um Bürgermeister Reinhard Schwarz einen Besuch abzustatten. Im Sitzungssaal wurden die Schülerinnen und Schüler bereits vom Bürgermeister erwartet. Wo sonst die acht Gemeinderäte bei den Sitzungen Platz nehmen, durften dieses Mal die jungen Gemeindebürger sitzen. Ausführlich stellte der Bürgermeister die Gemeinde Trausnitz vor und ging dabei auf die Aufgaben des Gemeinderates ein. Er erläuterte sehr ausführlich, wie demokratische Beschlüsse gefasst werden und welche Verantwortung der Gemeinderat und der Bürgermeister für das Wohl der Bürger tragen. Jetzt waren die Schüler an der Reihe. Gut vorbereitet hatten alle ihre Fragen auf kleinen Zettel aufgeschrieben, die dann vom Bürgermeister beantwortet wurden. Nahezu eine Stunde löcherten die Schüler das Gemeindeoberhaupt mit ihren Fragen. „Wie lange arbeitet ein Bürgermeister am Tag?“ oder „welche Hobbies hat der Bürgermeister?“ waren nur ein kleiner Auszug aus dem Fragenkatalog. Nach dem Sitzungssaal wechselten die Schüler in das Feuerwehrhaus, das sich gleich nebenan befindet. Hier zeigte Kommandant Thomas Zimmerer den Schülern die Ausrüstung und die Fahrzeuge der Feuerwehr und rührte auch kräftig die Werbetrommel für die Feuerwehr. Als kleine Belohnung für ihr überaus großes Interesse erhielten die Schülerinnen und Schüler Getränken und Süßigkeiten. Die Klassenlehrerin bedankte sich beim Bürgermeister und dem Feuerwehrkommandanten für die interessanten Ausführungen und die spannende Besichtigung der Gemeindekanz
Bürgermeister Martin Holler führte den Besuch aus den USA durch das Klöppelmuseum in Tiefenbach. (Bild: Nikolaus Scherr)

Gruppe aus Plain (Wisconsin) besuchte das Klöppelmuseum in Tiefenbach

Bürgermeister Martin Holler begrüßte die vier Damen aus den USA sehr herzlich im Rathaus in Tiefenbach und zeigte sich sehr überrascht, dass sie Interesse am Klöppelmuseum zeigten. Für viele Waldmünchener ist Plain schon lange keine unbekannte Stadt mehr im Herzen der Vereinigten Staaten, sondern aufgrund von Auswanderern aus Waldmünchen und der Umgebung in den Jahren um 1850 einstand eine Verbindung zur alten Heimat in Bayern. Einzelne hatten den Kontakt nie abreißen lassen und im Jahr 2022 wurde die Städtepartnerschaft offiziell besiegelt. Nach dem Besuch einer Gruppe von Waldmünchener 2025 möchten einige Plainer im August die Trenckstadt aufsuchen. Solange wollten die vier Damen nicht warten und starteten selbst nach Bayern, wo sie Dolmetscherin Christa Senft herzlich begrüßte. Das Klöppelmuseum war Aufgrund der außergewöhnlichen Handwerkskunst das Ziel in Tiefenbach und sie staunten nicht schlecht, da Sieglinde Prögler und Heidi Betz selbst an den Klöppelsäcken die alte Kunst vor Ort zeigten. Der Besuch aus den Staaten zeigte sich sehr angetan von der Klöppelkunst, die ja mit dem Prädikat immaterielles Kulturerbe ausgezeichnet worden ist. Bürgermeister Holler gab den Gästen einen kurzen Einblick in die Entstehung der Klöppelschule und des heutige Klöppelkreises. Die Damen aus Plain stammt alle aus einer Familie Georg Lins in Eglsee und Steinlohe und verbringen fünf Tage hier in Bayern. Frau Senft führte die Gruppe bereits in die Kirchen in Treffelstein und Steinlohe und ein kurzer Halt ist noch beim Silbersee geplant. Abends darf der Besuch einer Trenckaufführung nicht fehlen. Schnell noch huschte Rudi Rettinger aus Irlach ins Museum, er begleitete 2025 die Gruppe mit Bürgermeister Markus Ackermann auf der Reise nach Plain. Nach einem kurzen Grüß Gott und Hello musste er aber schon wieder weiter. Hoffentlich bleibt im August beim nächsten Wiedersehen mehr Zeit um sich auszutauschen.
Geschenke zum Jubiläum überreichten Kolping-Vorstand Christoph Bacher, Bürgermeister Michael Meiler und KLJB-Chefin Luisa Schwab an die Führung des Pirker Kirwavereins Lisa Hofmann und Markus Reil. (Bild: Kerstin Kiener)

Schwalben, Bankerl und Birke für den Kirwaverein Pirk

Mit einem ebenso originellen wie liebevoll zusammengestellten Patengeschenk überraschten die beiden Patenvereine Kolping Luhe und KLJB Luhe den Kirwaverein Pirk beim Frühschoppen der Jubiläumskirwa. Christoph Bacher, Vorsitzender von Kolping Luhe, und Luisa Schwab, Vorständin der KLJB Luhe, überreichten gleich drei Geschenke, die Humor, Symbolkraft und bleibende Erinnerungen miteinander verbanden. Den Anfang machte eine Urkunde mit einem Augenzwinkern. Solange sie sich im Besitz des Kirwavereins befindet, dürfen sich die Pirker auch weiterhin die sogenannten Schwalben zum Aufstellen des Kirwabaums von den „Louern“ ausleihen. Die scherzhafte Formulierung sorgte bei den zahlreichen Gästen für Gelächter und zeigte zugleich die enge Freundschaft zwischen den beiden Patenvereinen und dem Kirwaverein. Praktisch und zugleich persönlich war das zweite Geschenk: ein handgefertigtes Bankerl mit zwei Sitzkissen. Eingebrannt sind die Logos von Kolping Luhe und KLJB Luhe sowie ein Kirwabaum und der Luher Kirchturm. Da der Kirwaverein bislang über kein eigenes Vereinsheim verfügt, bleibt das Bankerl zunächst beim Vereinsvorsitzenden. Über seinen endgültigen Standort wird noch beraten. Einfach frei aufzustellen kommt für den Verein jedoch nicht infrage – dafür ist das liebevoll gestaltete Erinnerungsstück zu schade. Auch mit dem dritten Geschenk bewiesen die Patenvereine Liebe zum Detail. Weil sowohl das Pirker Gemeindewappen als auch das Logo des Kirwavereins einen Baum zeigen, gingen sie der Frage nach, um welche Baumart es sich handelt. Das Ergebnis: eine Birke. Eine junge Birke soll künftig in der Nähe des Festplatzes an das zehnjährige Bestehen des Kirwavereins erinnern. Bürgermeister Michael Meiler gratulierte im Namen der Gemeinde zum Jubiläum und überreichte einen Zuschuss zur neuen Vereinsfahne. Er würdigte das Engagement des Kirwavereins, der in nur zehn Jahren zu einer festen Größe im Dorfleben geworden sei und mit seinen Veranstaltungen Menschen aller Generationen zusammenbringe.
Die vier Jahrgangsbesten der Mittelschule Ensdorf, Alina Reichert (mit Urkunde, v.l.), Andreas Singer, Lucy Fuhrmann und Bastian Völkel mit Ensdorfs BGM Hans Ram (l.), Riedens BGM Erwin Geitner (4.v.r.), Schmidmühlens Drittem BGM Thomas Wagner (2.v.r.) und den Sponsoren. (Bild: Michael Rabenhofer)

Schulverband Ensdorf überreicht Stipendien

Der Vorsitzende des Schulverbands Ensdorf, Bürgermeister Hans Ram, verlieh die Stipendien für die Jahrgangsbesten der Mittelschule Ensdorf. Die besten qualifizierenden Abschlüsse werden seit mehreren Jahren mit einem Stipendium über drei Jahre honoriert. Die Finanzierung stemmen dabei sowohl die Gemeinde Ensdorf, der Markt Rieden sowie zahlreiche Sponsoren aus der Wirtschaft und dem Bankenwesen der beiden Gemeinden. Zum Schulsprengel der Mittelschule Ensdorf gehören zudem die Gemeinden Freudenberg, der Markt Schmidmühlen sowie die Gemeinde Kümmersbruck. Als Mandatsträger waren Riedens Erster Bürgermeister und stellvertretender Schulverbandschef Erwin Geitner sowie Schmidmühlens Dritter Bürgermeister Thomas Wagner beim Ehrenabend in der Mittelschule Ensdorf anwesend. „Wir wollen mit den Stipendien für die vier besten Abschlüsse eines Jahrgangs zeigen, welch großartige Schülerinnen und Schüler wir an der Mittelschule Ensdorf haben. Zudem ist es auch wichtig, dass die Schüler sehen, dass ihr Fleiß und ihr Einsatz von hier ansässigen Betrieben, Firmen, Banken und den Kommunen wahrgenommen und geschätzt werden“, so Ram. Zu den Sponsoren zählen das Autohaus Dollacker, die Firma Singer Bau, Elektro Eichenseer, Raiffeisenbank Unteres Vilstal, Autohaus Segerer, Haustechnik Hollweck, Metzgerei Greß, Fenstertechnik Weinfurtner, Ferstl & Scharl sowie die Metz Group. Den besten Abschluss mit der beeindruckenden Gesamtnote 1,1 legte der Ensdorfer Andreas Singer hin. Sein Stipendium ist mit 1000 Euro dotiert. Ihm folgt mit der Note 1,3 Lucy Fuhrmann aus Rieden, deren Stipendium 600 Euro ausweist. Über 400 Euro Förderung darf sich mit dem drittbesten Abschluss Alina Reichert und dahinter Bastian Völkel mit einer Fördersumme von 275 Euro freuen. Alle vier Stipendiaten führten mit einem Bildervortrag und einer Reportage anschaulich durch ihre Projektprüfungen. Stolz sind die vier jungen Schulabgänger auf ihr Erreichtes und sehen der Zukunft sehr positiv entgegen.
Einen tollen erlebnisreichen Tag mit den Feuerwehren aus Rieden und Vilshofen erlebten die Kindergartenkinder von St. Georg. (Bild: Bianca Hammer)

Feuerwehren besuchten Riedener Kindergarten

Im Riedener Kindergarten St. Georg freuten sich die Kinder auf den Besuch der Feuerwehren aus Vilshofen und Rieden. In den Wochen davor beschäftigen sich die Mitarbeiterinnen in der KiTa mit den Kindern mit dem Thema Feuerwehr, in dem sie ihnen spielerlisch mit Liedern, Spielen und kindgerechten Gesprächen einiges zur Feuerwehr beibrachten. Mit den Einsatzfahrzeugen kamen die Kommandanten Thomas Appel (Vilshofen) und Rainer Salbeck (Rieden) mit einem kleinen Trupp an aktiven Kameraden und präsentierten kindgerecht die Gerätschaften. Die Feuerwehrleute erklärten den Kindern, was so alles passiert, wenn die Floriansjünger zum Einsatz gerufen werden. „Retten, Bergen, Löschen und Schützen sind die Kernaufgaben der Freiwilligen Feuerwehr“, so Salbeck. Die Kinderaugen waren groß und staunend durften sie am Steuer Platz nehmen. Natürlich leuchtete ab und zu das Blaulicht und man konnte den Kindern die positive Aufregung ansehen: „Schau mal, es blinkt wieder, ui….“, so eines der Kindergartenkinder. Große Freude hatten die Kinder der Einrichtung, als sie mit einem kleinen Feuerwehrschlauch selber Wasser spritzen durften. Die Hebekissen wurden von ihnen mit großer Neugierde ausprobiert. Die Vorführung des Atemschutzgerätes mit Schutzmaske in voller Montur beeindruckte die Kinder sichtlich. Besonders schön war auch, dass eine Feuerwehrfrau dabei war. So konnten die Kinder erleben, dass Frauen genauso selbstverständlich Teil der aktiven Feuerwehren sind. Zum Abschluss überreichten die Kinder den Feuerwehrvertretern selbst gebastelte Schutzengel mit einem kleinen Spruch. Diese sollen die Ehrenamtlichen auf all ihren Einsätzen begleiten und sie stets gesund und unversehrt nach Hause bringen. Kindergartenleiterin Bianca Hammer und ihr Team bedankten sich von Herzen bei den Freiwilligen Feuerwehren Vilshofen und Rieden für den erlebnisreichen, spannenden und nahbaren Besuch in Riedens Kindergarten St. Georg.
Mit farbenfrohen Stirnbändern präsentierten sich die Kinder der SVE. (Bild: Susanne Gründl)

Gelungenes Sommerfest der Schulvorbereitenden Einrichtung Grafenwöhr

Die Schulvorbereitende Einrichtung (SVE) Grafenwöhr hatte Mitte Juli doppelten Grund zum Feiern! Zu Beginn des diesjährigen Schuljahres konnten 48 Kinder im Alter von drei bis sieben Jahren mit ihren Gruppenleiterinnen und Individualkräften in ihren „neuen Kindergarten“ am Neuen Weg einziehen. Helle, freundliche und modern ausgestattete Räume schaffen dort für die Kinder mit Entwicklungsverzögerungen eine gute Lernumgebung und unterstützen individuelle Fortschritte. Zum Abschluss des Kindergartenjahres wurde nun erstmalig ein Sommerfest mit Eltern, Geschwistern und Großeltern im angrenzenden Garten gefeiert. Es waren auch letztjährig verabschiedete Vorschulkinder, somit aktuelle Erstklässler, dabei und die Wiedersehensfreude war riesengroß! Mit einem selbst verfassten Text wurden die Gäste mit dem Lied „Hallo Leute, wir sind da“ begrüßt. Die jungen „Pinguine“, „Bären“, „Mäuse“ und „Elefanten“ zeigten mit viel Spaß, Bewegungen und Gegenständen, wie es ihnen im neuen Kindergarten gefällt. Danach stellten die „Schlauen Ritter“ (Vorschulkinder) mit dem „Gute Laune Lied“ ihr musikalisches und rhythmisches Können unter Beweis. Der Applaus für die kleinen Sängerinnen und Sänger hielt lange an. Nach den Auftritten wurde bei bestem Sommerwetter im Garten weitergefeiert. Die Kinder konnten sich an sechs Stationen schminken lassen, Tattoos bekommen, Steine bemalen, geschickt werfen, nach Edelsteine im Sand graben und Buttons herstellen. Gegen Hunger und Durst sorgten gekühlte Getränke, Melonenbecher, Kaffee & Kuchen, Laugengebäck sowie Steckerleis. Geschäftsführender erster Vorstand Tassilo Heimberg ließ es sich nicht nehmen, durch die Räume zu führen und interessierten Besuchern die Einrichtung genauer vorzustellen.
Seit Januar 2026 spielen die jungen Musiker/innen unter der Leitung von Regina Rester-Achhammer zusammen. (Bild: Alexandra Bär)

Nachwuchstag bei der Ammerthaler Blaskapelle

Die Nachwuchsarbeit hat bei der Ammerthaler Blaskapelle einen hohen Stellenwert. Das zeigte sich beim jährlichen Nachwuchstag. Zahlreiche Eltern, Großeltern, Geschwister und Musikbegeisterte kamen in die Sporthalle zum Nachwuchskonzert. Die neue Bläserklasse, bestehend aus 14 jungen Musikerinnen und Musikern, eröffnete unter der Leitung von Regina Rester-Achhammer das Konzert des Nachwuchses. „When the saints go marching in“ oder „Hard Rock Blues“ erklangen in der gut besetzten Sporthalle. Maria Hofmann und Annika Höfler führten nach der Begrüßung durch das Programm. 18 Kinder erlernen derzeit bei Birgitta Englhard das Blockflötenspiel. In vier Gruppen aufgeteilt spielten sie Stücke zu verschiedenen Jahreszeiten, wie das „Kürbislied“ oder „Pack die Badehose ein“. Drei Schlagzeugschüler waren an diesem Nachmittag mit Einzelvortrag an der Reihe. Felix Weber spielte das Stück „Double Cross one“ von Eckhard Kopetzki im Duett mit seinem Schlagzeuglehrer Philipp Senft. Von Leo Motz hörte man das Stück „Dinos Dance“ und von Simon Sehr „In my Head“ von Jason Derulo. Nach 17 Jahren beendet Birgitta Englhard den Unterricht bei der Ammerthaler Blaskapelle. Im Rahmen des Nachwuchstages wurde sie feierlich von Maria Hofmann verabschiedet. Seit zwei Jahren gibt es eine Erwachsenen- und Schülerbläserklasse, die an diesem Nachmittag zum letzten Mal in dieser Zusammensetzung auftrat. Die Musikerinnen und Musiker werden dann in die Nachwuchs- oder Konzertkapelle aufgenommen. Annika Höfler dirigierte hier das Stück „Never forget your friends“ von Markus Götz und Regina Rester-Achhammer dirigierte „Supercalifragilisticexpialidocious“ von Michael (Mikel) Sweeney. Im Anschluss hatten Annika Höfler und Johannes Englhard die ehrenvolle Aufgabe, 15 jungen Musikern das bestandene Newcomerabzeichen und 9 Musikern das Juniorabzeichen zu überreichen. Danach hörte man von der Cajongruppe das Stück „Cajon Dekagon Reloaded“, arrangiert von Musiklehrer Philipp Senft selbst. Nach den Dankesworten spielte die Nachwuchskapelle unter der Leitung von Annika Höfler noch zwei Stücke. Natürlich konnten die jungen Musikerinnen und Musiker nicht ohne Zugabe von der Bühne gehen. Nach dem Konzert gab es für alle Kaffee, Kuchen und Bratwürstln. Die Kinder hatten die Möglichkeit, mit den ausgegebenen Stationskarten Holz- und Blechinstrumente, Querflöte und Schlagwerk bei geschulten Lehrerinnen und Lehrern anzuspielen. Es gab noch eine Schmink- und Bastelstation und eine Hüpfburg durfte natürlich auch nicht fehlen. Es war für die Ammerthaler Blaskapelle wieder ein gelungener Nachmittag.
v.l.n.r. Waldemar Widiker; Gerhard Grosser; Norbert Puff. (Bild: Sandro Großmann)

Jahreshauptversammlung Rot Weiß Vohenstrauß

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des Sportkegelclubs Rot Weiß Vohenstrauß im Gasthof „Zur Post” durfte vom Hauptverein SpVgg Vohenstrauß Waldemar Widiker als 2. Vorsitzender begrüßt werden. Vor der Entlastung des Kassiers Hermann Biebl wurde für das verstorbene Mitglied Helmut Reindl ein wertschätzendes Totengedenken abgehalten. Im Anschluss wurden Gerhard Grosser und Hubert Schleicher für ihre 40 jährige Mitgliedschaft würdig geehrt. Sportlich konnte die Kreisliga Weiden mit einem 6. Platz gehalten werden. Als bester Spieler zeichnete sich wiederholt Stefan Sollmann mit durchschnittlich 531 Holz auf den Heimbahnen und 546 Holz bei Auswärtsspielen aus. Den Saisonhöhepunkt lieferte er beim TSV Waidhaus mit 617 Holz. Großer Dank galt der Sportförderung der Stadt Vohenstrauß und allen weiteren Sponsoren. Für große Bereicherung der Veranstaltung sorgte das zahlreiche Erscheinen ehemaliger „Rot Weiß” Keglerinnen und Kegler. Am Ende der Versammlung folgte eine rege Diskussion mit Verantwortlichen der SpVgg Vohenstrauß, wie man die Fußballer für den anspruchsvollen Kegelsport begeistern könnte. Vom 08.-09. August servieren die Kegler von Rot-Weiß wieder den beliebten Dotsch mit Apfelmus am traditionellen Altstadtfest im Herzen der Stadt Vohenstrauß. Zudem dürfen sich die Ferienkinder auf einen aufregenden Kegelnachmittag am 21.08.2026 ab 16.00 Uhr im Rahmen des Ferienprogramms auf den „Triff-Nix” Bahnen in Altenstadt/Voh freuen.
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