Der neu gewählte Vorstand mit Ausschuss sowie Petra Schultes und Vorsitzende Sonja Kramer, die für 30 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurden.  (Bild: Daniel Marx)

Für den Spickerverein Blaupfeil läuft es gut

Die Mitglieder des Spickervereins Blaupfeil trafen sich Sonntagnachmittag zur jährlichen Jahreshauptversammlung im Vereinsraum in der Stadthalle. Nachdem Vorsitzende Sonja Kramer den Ehrenvorsitzenden Helmut Ludwig, die Ehrenmitglieder Helmut Sturm und Joachim Ludwig sowie Bürgermeister Andreas Wutzlhofer begrüßte, trug sie ihren Bericht zum vergangenen Jahr vor. Neben den jährlichen Veranstaltungen wie das Sommernachtsfest, das Fischessen, das Drei-Königs-Spicken und der Weihnachtsfeier übernahm der Spickerverein zum ersten Mal an einigen Sommerserenaden die Bewirtung mit kleinen Snacks und Getränken. Für den Vereinsraum wurden neue Tische und Stühle angeschafft. Für 30 Jahre Mitgliedschaft wurden Petra Schultes sowie Vorsitzende Sonja Kramer geehrt. Sieben weitere Ehrungen gingen an Mitglieder für 10 Jahre. Auch sportlich läuft es gut. Aktuell stehen beide Mannschaften auf den ersten Plätzen in der Spickerhinrunde. Kramer gab auch Ausblicke auf das anstehende Hobbyspickerturnier, welches von April bis Mai stattfindet und bereits die ersten Anmeldungen eingegangen sind. Bei den Neuwahlen gab es keine großen Änderungen. Erste Vorsitzende bleibt Sonja Kramer. Andrea Bergler ist weiterhin als Stellvertretung verantwortlich. Peter Roßmann übt das Amt des Kassiers aus und Daniel Marx macht als Schriftführer weiter. In den Ausschuss wurden gewählt: Klaus Gallitzendorfer, Sabrina Kramer, Christina Kramer, Helga Pilfusek, Michaela Putzer, Josef Stahl, Jamie Schmalfuß, Markus Troll und Sebastian Schmidt.
von links nach rechts 2.Bgmstr. Martin Preuß, stellvertr.Hauptvorsitzender Michael Koller, die geehrten Mitglieder, ganz rechts 1. Vorstand des OWV Amberg, Bernd Gottschalk. (Bild: Anna Gottschalk)

Wanderlust und Vereinstreue: OWV Amberg zieht positive Bilanz

Zur Jahreshauptversammlung des Oberpfälzer Waldvereins (OWV) Amberg begrüßte die Vorstandschaft kürzlich 64 Mitglieder in der Gaststätte Gehring. Nach einem ehrenden Gedenken an das verstorbene Mitglied Gottfried Wurm blickte der Verein auf ein aktives Jahr 2025 zurück. Die Zahlen beeindrucken: Bei insgesamt 95 Wanderungen legten 2.240 Teilnehmer stolze 1.036 Kilometer zurück. Neben den Touren zählten die Betriebsbesichtigungen bei Godelmann und Horsch sowie die Wanderwoche im Dahner Felsenland zu den Highlights. Dank der soliden Finanzen, präsentiert von Susanne Rezek und einer einwandfreien Kassenprüfung wurde die Vorstandschaft auf Antrag von Irmgard Popp einstimmig entlastet. Zukunftsorientiert zeigte sich die Versammlung auf Antrag des 1. Vorstands, bei der Anpassung der Mitfahrerpauschale, die einstimmig auf 2,00 € angehoben wurde. Als Höhepunkte für das Jahr 2026 erläuterte Bernd Gottschalk, eine Tagesfahrt nach Jossa, die Wanderwoche in die Schwäbische Alb und dem Besuch der Schaukäserei Wohlfahrt. Damit setzt der OWV wieder attraktive Akzente. Besonderen Glanz erhielt die Versammlung durch die Ehrungen. Neben den Auszeichnungen des Deutschen Wanderverbandes für 7 fleißige Wanderer wurden 16 Mitglieder für ihre 10-jährige Treue ausgezeichnet. Die Urkunden überreichten Ambergs 2. Bürgermeister Martin Preuß sowie der stellvertretende Vorsitzende des Hauptvereins, Michael Koller. Ein Video-Rückblick auf die Wanderungen des vergangenen Jahres rundete den harmonischen Nachmittag ab.
Nicole Spachtholz (links) und Anita Dietl (rechts) bedankten sich bei Karl Ruhland für den informativen Vortrag. (Bild: Annemarie Mösbauer)

Gartenarbeit erleichtern

In seinem Vortrag „Weniger Stress im Garten-Gießen und Mulchen richtig gemacht” beim OGV Winklarn brachte Karl Ruhland wertvolle und praktische Tipps zum Garteln. Für ihn ist es besonders wichtig die Gartenarbeit für Ältere zu erleichtern und Junge zu motivieren sich einen eigenen Gemüsegarten anzulegen. Eine gesunde Bodenfauna ist die Grundvoraussetzung für einen fruchtbaren Gemüsegarten. So leben in der oberen Erdschicht, der Humusauflage, eine Vielzahl von Kleintieren, wie Würmer, Springschwänze, Insekten, Tausendfüßler, tierische Einzeller und natürlich der Regenwurm. Über ihn und seine Wichtigkeit gibt es einen lehrreichen Spruch: „Der liebe Gott weiß, wie man gute Erde macht. Das Rezept hat er den Regenwürmern gegeben”. Um diese Tiere zu schützen sollte der Boden nicht umgestochen werden, nur mit der Grabgabel lockern reicht. Er rät auch zu richtigem Gießen, am besten am Morgen. Wichtig ist auch nicht alle Tage leicht zu gießen, sondern alle zwei bis drei Tage richtig zu wässern. Die Pflanzen sollen erzogen werden ihre Wurzeln nach unten zu entwickeln um die Nährstoffe aufzunehmen. Gezieltes Gießen, am besten mit einer Gießkanne spart auch Wasser. Mulchen mit Heu, Stroh, Karton, Hackschnitzel oder getrocknetem Rasen schützt vor Austrocknen und Ausschwemmen. Mulch bietet auch Schutz vor Kraut- und Braunfäule. Neben dem Schutz ist Mulch auch noch Dünger. Mit vier Kilogramm Rasenschnitt kann man 80 Gramm Hornspäne ersetzen. Die Dicke der Mulchschicht variiert je nach Pflanze. Karl Ruhland rät bei Radieschen und Salat eine Schicht von drei bis fünf Zentimeter, bei Tomaten können es schon mal 15 Zentimeter sein. Durch das Auftragen von Mulch entwickelt sich auch weniger Unkraut. Im Herbst soll der Boden nicht umgegraben werden, sondern dick mit Mulch bedeckt werden, der aber im Frühling wieder entfernt wird um die Erwärmung des Bodens nicht zu behindern. Der Gartenfachmann rät auch Bodenproben von der Gartenerde zu machen und diese untersuchen lassen. Oft sind die Gartenböden überdüngt oder es fehlen bestimmte Mineralstoffe. Nicole Spachtholz und Anita Dietl bedankten sich mit einem kleinen Frühjahrsgruß für die vielen Informationen und vor allem die praktischen Tipps.
Die Freudenberger Bauernbühne spendete heuer auch an die Forst Responder. Im Bild Roland Wiesnet (links) und Norbert Altmann. (Bild: Norbert Altmann)

Freudenberger Bauernbühne zieht Erfolsgbilanz für das Jahr 2025

Die Freudenberger Bauernbühne hatte in den Landgasthof Dotzler in Freudenberg zur Jahreshauptversammlung eingeladen. Vorsitzender Norbert Altmann blickt dabei auf die Höhepunkte des Vereinsjahres 2025 zurück. Er erinnerte an die Klausurtagung der Vorstandschaft im Januar 2025 in Seubersricht, an die Neuwahlen im Februar 2025, die Freilichtsaison mit dem Stück „Der Jäger von Fall”, den Tagesausflug nach Furth im Wald (Landesgartenschau und Drachenstich), einen Kinder-Theater-Workshop und die Vorbereitungen für das Dinner mit Krimi. Laut Schriftführer Johannes Altmann hat die Bauernbühne aktuell 352 Mitglieder, vor allem Kinder sind neu beigetreten. Wie Kassiererin Lena Wiesmeth sagte, ist der Kontostand solide. Von den Erlösen gab der Theaterverein auch wieder etwas ab, unter anderem an die Amberger Tafel, die Kinderpalliativstation Amberg, die Aktion Sternstunden. Spielleiter Benno Schißlbauer lobte die Schauspieler für ihre Leistungen. Es herrsche eine sehr gute Harmonie hinter der Bühne. Über die Aktivitäten der Nachwuchsgruppe berichtete Jessica Werner. Auch heuer wird es wieder Spenden geben. Diesmal bekommt die FFW Freudenberg-Wutschdorf 1000 Euro für das Engagement während der Freilichtsaison. Außerdem erhält der HKV Freudenberg 1000 Euro (aufgerundet vom Landgasthaus Dotzler) für die geplante Aussichtsplattform am Johannisberg. Eine weitere gute Nachricht gab es zum Schluss: Die Malerarbeiten im Pfarrheim sind abgeschlossen, der Saal ist wieder bespielbar. Im Herbst wird dort wieder die Theaterglocke läuten.
Gaumenschmaus für die Mitglieder des Katholischen Frauenbundes  (Bild: Christina Kreuzer)

Religiöser Einkehrtag in Johannisthal, einem Ort der Begegnung

76 Frauen aus 7 Zweigvereinen des Katholischen Frauenbundes des Bezirkes Neustadt - davon 15 aus Floß - machten sich vergangene Woche auf den Weg um am Einkehrtag im Exerzitienhaus in Johannisthal teilzunehmen. Es ist schon zur Tradition geworden und fast ein kleines „MUSS” diesen etwas anderen Tag an diesem beschaulichen Ort mit besonderer Ausstrahlung zu verbringen. Ein idyllisch gelegenes Plätzchen, an dem Menschen innehalten, sich begegnen und im Glauben gestärkt werden. Direktor Manfred Strigl begrüßte die Teilnehmerinnen sehr herzlich und freute sich wieder über das große Interesse an dieser Veranstaltung. „Ihr seid das Salz der Erde”. So wie seinen Jüngern spricht Jesus auch uns zu: „Seid Würze für die Welt!” Anhand eines Experimentes wurde den Damen verdeutlicht, dass das Salz trägt. Wir können tragen und ertragen. Salz ist im Wasser unsichtbar. Auch Gott ist für uns Salz. ER ist nicht erkennbar und doch sind wir von IHM getragen. Der Gegenwart Gottes nachzuspüren ist ein lebenswichtiger Aspekt der christlichen Spiritualität. Wir können unsere Verbindung zu Gott immer durch die menschlichen Beziehungen überprüfen. Wie wir zu ihnen stehen, so ist unser Verhalten zum Herrn. Am Ende des bewegenden Einkehrtages feierte man noch zusammen die Heilige Messe. Alle waren sich einig, auch im nächsten Jahr wieder ins Haus Johannisthal zu kommen um Ruhe, Orientierung, neue Kraft für Herz und Geist - auf dem Weg zum Osterfest - zu finden.
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