Die Kinder des Kinderhauses Sankt Josef gestalteten den Gottesdienst im Pfarrgarten mit. (Bild: Josef Söllner)

Ein strahlendes Pfarrfest im Zeichen der Gemeinschaft

Unter dem verbindenden Motto „Miteinander – Füreinander, Hand in Hand für unsere Pfarrgemeinde“ feierte die Pfarrei Ebnath ihr diesjähriges Pfarrfest. Bei herrlichem Sommerwetter verwandelte sich der idyllische Pfarrgarten in einen Ort der Begegnung, des Lachens und des gemeinsamen Feierns. Dem Ruf „Kommt und feiert mit!“ waren zahlreiche Pfarrangehörige sowie Gäste aus nah und fern gefolgt. Ein ganz besonderer Höhepunkt des Festes war die aktive Mitgestaltung durch die Mädchen und Jungen des katholischen Kinderhauses St. Josef. Schon Wochen vor dem Festtag hatten die Kinder gemeinsam mit ihren Erzieherinnen fleißig und kreativ bunte Karten gebastelt, auf die sie voller Vorfreude ihre ganz persönlichen Wünsche schrieben. Doch damit nicht genug: Die Kinderhaus-Kinder hatten auch musikalisch fleißig geprobt. Mit großer Begeisterung und strahlenden Augen sangen sie die Lieder „Glaubhaft leben“ und „Ich schenke dir einen Regenbogen“, wofür sie herzlichen Applaus von den Festgästen ernteten. Am Festtag selbst zeigte der Elternbeirat des Kinderhauses vollen Einsatz: Die Mitglieder bliesen die zahlreichen Luftballons auf und brachten die liebevoll gestalteten Wunschkarten der Kinder sicher an den Bändern an. Nach dem feierlichen Gottesdienst folgte schließlich das absolute Highlight des Tages: Gemeinsam ließen die Kinder, Eltern und Festgäste die bunten Ballons in den Himmel über Ebnath steigen. Ein Meer aus Farben trug die Herzenswünsche der Jüngsten mit sich fort – ein tief berührender Moment, der den Leitgedanken des „Miteinanders“ perfekt sichtbar machte. Auch der Festgottesdienst bot einen würdigen und feierlichen Auftakt. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Fichtelgebirgsblaskapelle Ebnath unter der bewährten und schwungvollen Leitung von Johannes Prechtl. Mit festlichen Klängen zog die Kapelle die Zuhörer in ihren Bann. Neben dem reichhaltigen kulinarischen Angebot, bei dem bestens für das leibliche Wohl gesorgt war, lockte eine große Tombola. Mit vielen schönen und attraktiven Preisen bestückt, sorgte sie den gesamten Tag über für spannende Momente und viele glückliche Gewinner. Zum Ausklang des rundum gelungenen Festes ergriff Pfarrgemeinderatssprecherin Daniela Würstl das Wort. In einer herzlichen Ansprache bedankte sie sich ausdrücklich bei allen Helferinnen und Helfern, dem Elternbeirat sowie dem gesamten Erzieherteam des Kinderhauses für ihren unermüdlichen Einsatz, der dieses tolle und unvergessliche Fest erst möglich gemacht hat.
Dass beim EST alles gut organisiert ist, zeigten auch die Neuwahlen in Rekordtempo. Zweiter Bürgermeister und Wahlleiter Egbert Völkl (von links) freute sich über die zügige Neuwahlen mit weiterhin Manfred Aschenbrenner als ersten und Christin Stigler als zweite Vorsitzende. Michael Most ist künftig neu als Beisitzer und Niklas Stigler neuer Schriftführer im Verein, Jens Most bleibt weiterhin Kassier, wie Tanja Pawlak und Nicole Most Kassenprüfer. Beisitzer in der neuen Vorstandschaft sind künftig Holger Most, Gottfried Berger und Josef Berger. (Bild: Gottfried Berger)

Neuwahlen beim EST mit verjüngerter Mannschaft

Neuwahlen im Rekordtempo gab es am Wochenende beim Eigelsberger Stoßtrupp e. V. (EST) in Eigelsberg. In gerade einmal fünf Minuten wählten die Eigelsberger ziemlich einstimmig eine neue Vorstandschaft mit ein paar jüngeren Gesichtern: Vorsitzender bleibt weiterhin Manfred Aschenbrenner und seine Stellvertreterin Christin Stigler. Ebenso bleibt im Amt des Kassiers Jens Most, während der neue Schriftführer künftig Niklas Stigler heißt. Mit Josef Berger, Michael Most und Lea Schindler bestimmt künftig die jüngere Generation die Zukunft des Eigelsberger Geselligkeitsvereins mit. Holger Most und Gottfried Berger sind weitere EST-Beisitzer, Nicole Most und Tanja Pawlak wurden weiterhin zu Kassenprüfern gewählt. Beide konnten sich vor der Jahreshauptversammlung von einer vorbildlichen Kassenführung und einem ordentlichen Kassenstand überzeugen. Wahlleiter und zweiter Bürgermeister Egbert Völkl zeigte sich beeindruckt vom Vereinsprogramm „was da beim EST alles geboten ist”. Vorsitzender Manfred Aschenbrenner stimmte auch gleich wieder auf die bevorstehenden Termine ein: Mit Pub-Quiz, diversen Festbeteiligungen wie beim Bürgerfest, KLJB Dieterskirchen und bei den befreundeten Handballern sowie eigenen festen Terminen wird es den EST´lern nicht langweilig. „Vielleicht können wir auch mal wieder ein paar spontane Marterlfeste organisieren”, so Aschenbrenner. Der Weinabend im Spätherbst, Nikolausabend, ein Adventsbrunch, Wanderungen, das Winterbiwak sowie die Rama-Dama-Aktion und der traditionelle Preisschafkopf gehört zum EST wie gute Stimmung zum einem Grillabend. Den gab es direkt im Anschluss an die Jahreshauptversammlung beim Feuerwehrhaus - für viele Gelegenheit, sich zum Vereinsausflug anzumelden. Dieser führt am 29. und 30. August gemeinsam mit der Feuerwehr Eigelsberg nach Passau und zur Patenfeuerwehr nach Oberösterreich.
Die HCA-Schüler auf der Treppe des Maximilianeums. (Bild: Tobias Grieb)

Zwischen Hofbräukeller und Plenarsaal – Unsere Reise in die Landespolitik

Kürzlich unternahmen Schülerinnen und Schüler der 11. und 12. Klasse des HCA eine Exkursion nach München, um die Arbeit im Bayerischen Landtag näher kennenzulernen. Vor dem offiziellen Programmbeginn kehrte die Gruppe gemeinsam mit ihren Lehrkräften Tobias Grieb und David Schönmann sowie Frau Sieber vom Landtagsamt in den traditionellen Münchner Hofbräukeller ein. Dorthin wurden sie vom Landtag eingeladen, was bei allen Beteiligten auf große Begeisterung stieß. Nach dieser Stärkung ging es zum Maximilianeum, dem Sitz des Landtags. Anschließend folgte eine kurze Einführung in das Maximilianeum. Wer zu den besten sechs bis acht Abiturienten in Bayern gehört, kann dort kostenlos studieren, wohnen und essen. Ein Highlight war die Möglichkeit, eine Plenarsitzung live von der Zuschauertribüne aus zu verfolgen. Dieser Teil war besonders interessant, da Bildungsthemen auf der Tagesordnung standen. Verwundert hat uns die Tatsache, dass der Plenarsaal relativ leer war und die meisten Abgeordneten neben dem Zuhören aufs Handy geschaut haben. Im weiteren Verlauf des Besuchs kamen die Schülerinnen und Schüler mit den Abgeordneten Nicole Bäumler (SPD), Laura Weber (Bündnis 90/Die Grünen) und Dr. Harald Schwartz (CSU) ins Gespräch. In einer Diskussionsrunde stellten sie eigene Fragen und tauschten sich über politische Themen aus, beispielsweise über den Abzug der amerikanischen Truppen aus Vilseck und die Gleichberechtigung der Geschlechter. Die Begegnung bot eine gute Gelegenheit, unterschiedliche politische Standpunkte kennenzulernen und einen direkten Eindruck von der Arbeit der Abgeordneten zu gewinnen.
Die frischgebackenen Abiturienten und Abiturientinnen des Herzog-Christian-August-Gymnasiums. (Bild: Christoph Zapf)

Anfang und Ende zugleich

Am 26. Juni 2026 war es geschafft: Die 49 Abiturientinnen und Abiturienten des Herzog-Christian-August-Gymnasiums erhielten nach einer aufregenden und langen Prüfungsphase von Schulleiter OStD Ulrich Zänker und ihrem Oberstufenkoordinator StR Christoph Zapf endlich die Abiturzeugnisse. Die Q13 im Schuljahr 2025/26 war durch viele Herausforderungen geprägt: Die größte Änderung ging sicherlich einher mit der Tatsache, dass dieses Jahr das „neue“ G9-Abitur durchzuführen war. Das Schuljahr 2025/26 in der Q13 war durch die Abgabe der Seminararbeiten, die Wahl der Abiturfächer und die letzten Leistungsnachweise vor den Abiturprüfungen geprägt. Die schriftlichen Prüfungen fanden vom 22. April bis 13. Mai statt und beinhalteten nahezu alle am HCA-Gymnasium angebotenen Fächer. Die vielen unterschiedlichen Termine, bedingt durch die Wahl entweder auf grundständigem oder erhöhtem Anforderungsniveau in Verbindung mit dem gewählten Leistungsfach, stellen eine Neuerung gegenüber dem G8-Abitur dar. Am 12. Juni erhielten die Abiturientinnen und Abiturienten schließlich die Ergebnisse ihrer fünf Abiturprüfungen und hatten anschließend die Gelegenheit, in mündlichen Zusatzprüfungen vom 15. bis 19. Juni ihre Ergebnisse zu verbessern. 21 Abiturientinnen und Abiturienten haben eine Eins vor dem Komma, neun können sich über einen Schnitt von 1,5 und besser freuen. Die Jahrgangsbesten Simon Hefner, Konstantin Schunk und Paul Graf erzielten sogar alle drei die Traumnote von 1,0. In einer feierlichen Atmosphäre nahmen die Abiturientinnen und Abiturienten schließlich am 26. Juni ihren verdienten Lohn in Empfang. Einige erhielten zusätzliche Preise und Stipendien für herausragende Leistungen oder besonderes Engagement.
Naturgartenplakette. (Bild: Kerstin Bodendörfer)

Erfolgreicher Naturgartenabend in Fürnried begeistert Teilnehmer

Großen Anklang fand der Abend zur Naturgartenzertifizierung des Obst- und Gartenbauvereins Fürnried und Umgebung. Die Teilnehmer trafen sich im Naturgarten der Familie Bodendörfer in Fürnried. Zu Beginn konnte jeder den Garten auf eigene Faust erkunden. Hier fachsimpelten die Hobbygärtner über den Gemüseanbau und über Glück und Misserfolg bei der Blumenpracht. Alle bewunderten die vielen liebevoll gestalteten Bereiche im Garten. Später nahmen alle im Schatten der alten Obstbäume Platz, um den Ausführungen der Gartenfachberaterin Michaela Kopp zu lauschen. Bei der Zertifizierung zum Naturgarten gibt es zum einen Kernkriterien, die erfüllt werden müssen. Hierzu zählt der Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel, gleiches gilt für den Einsatz von chemisch-synthetischem Dünger und Torfsubstraten zur Bodenverbesserung. Dieser Verzicht stellt aber im Naturgarten keinen Mangel dar. Durch hohe ökologische Vielfalt ist meist ein gutes Gleichgewicht von Nutz- und Schadinsekten sowie Kleinlebewesen. Weitere Punkte kann man erzielen durch einfach blühende Stauden und Blumen, standortgerechte Obstgehölze, eine Vielfalt der Lebensräume, wilde Ecken, Zulassen von Wildkraut sowie eine Grünfläche, die naturnah gepflegt wird. Auch die Bewirtschaftung eines Nutzgartens schauen sich die Juroren der Zertifizierung an. Gemüse, Obst, Beeren und Kräuter, Kompostierung, naturnahe Bodenpflege, Regenwassernutzung können hier die nötigen Punkte bringen. All das ist im Garten der Familie Bodendörfer zu finden. Kopp lud die Hobbygärtner ein, auch ihren Garten zum Naturgarten zu machen. Wer dies gerne durch die Plakette sichtbar machen möchte, kann sich bei gartenbau@amberg-sulzbach.de melden. Mit einer gemütlichen Brotzeit ging der Abend dem Ende zu. 1. Vorsitzende Kerstin Bodendörfer bedankte sich für das große Interesse und wünschte weiterhin viel Freude im Garten.
Die neue Vorstandschaft des Förderkreises Altenhilfe. Vorne v. l.: Petra Weih, Heidi Flierl, stellv. Vorsitzende Hildegard Kohl, Vors. Werner Schulz, Schriftführer Martin Merkl, hinten v. l.: Bürgermeister a.D. Hermann Falk, Reinhold Birner, Bärbel Birner, Peter Leitsoni und Karlheinz Schwandner.  (Bild: Annemarie Brandl)

Förderkreis Altenhilfe weiter unter bewährter Führung

Der Vorsitzende des Förderkreises Altenhilfe heißt für weitere drei Jahre Werner Schulz. Bei der Jahreshauptversammlung im evangelischen Pfarrheim wurde er ebenso einstimmig in seinem Amt bestätigt wie seine Stellvertreter Klaus Conrad und Hildegard Kohl. Einstimmige Voten gab es auch für Schatzmeister Reinhold Birner und Schriftführer Martin Merkl, für die Beisitzer Hermann Falk, Bärbel Birner, Peter Leitsoni, Karlheinz Schwandner, Heidi Flierl und Michaela Meier sowie für Kassenprüferin Petra Weih. Bei der Gründung des Förderkreises am 3. November 1984, so Schulz, sei der Bau eines Alten- und Pflegeheimes erklärtes Ziel gewesen. Zur Heimeinweihung im Juni 1991 habe der Förderkreis 450 000 DM übergeben. 300 000 DM stammten vom stellv. Förderkreisvorsitzenden Klaus Conrad, die restliche Summe aus Aktionserlösen und Mitgliedsbeiträgen. Klaus Conrad habe mit weiteren Spenden die Einrichtung der Tagespflege und des Betreuten Wohnens ermöglicht. Erst dieser Tage habe er von ihm eine 1 000-Euro-Spende für den Förderkreis erhalten. Dankbar sei man der Massenrichter CSU. Sie habe den Erlös der „Bertl-Karpfen-Aktion“ in Höhe von 1 200 Euro gespendet. Man habe die Tradition fortgesetzt, alle Jahre zum Barbaratag das Pflegeheim und die Tagespflege zu besuchen und Wünsche der Einrichtungsleitungen zu erfüllen. 2025 habe man an Heimleiterin Geitner einen Massagesessel im Wert von 1 500 Euro übergeben, an die Tagespflegeleiterin Köhler ein Flipchart für 600 Euro.
Domkapitular Josef Kreiml firmte am Samstagvormittag 92 Jugendliche aus den Weidener Innenstadtpfarreien in der Herz-Jesu-Kirche.  (Bild: Helmut Kunz)

92 Jugendliche werden in der Herz-Jesu-Kirche gefirmt

Die Innenstadtpfarreien feierten am Samstagvormittag gemeinsam die Firmung in der Herz-Jesu-Kirche. Domkapitular Josef Kreiml spendete 92 Firmlingen das Heilige Sakrament. Mit ihm am Altar standen als Konzelebranten Stadtpfarrer Markus Schmid und Kaplan Wolfgang Weiher von St. Josef, Stadtpfarrer Gottfried Schubach von der Pfarreiengemeinschaft Herz Jesu und St. Johannes, Stadtdekan Johannes Lukas von St. Konrad sowie Stadtpfarrer Thomas Jeschner und Pfarrvikar Malachy Ukaonu von der Pfarreiengemeinschaft St. Elisabeth und Maria Waldrast. Für die musikalische Gestaltung sorgte der Jugendchor unter der Leitung von Simon Hoffmann. Mit seinen Liedern verlieh er dem festlichen Gottesdienst einen würdigen und zugleich jugendlichen Charakter. Im Mittelpunkt der Feier stand jedoch die Spendung des Firm-Sakramentes. Domkapitular Kreiml legte den Firmlingen in Anwesenheit ihrer Patinnen und Paten die Hände auf und salbte sie mit Chrisam. Die Firmung gilt als Sakrament der Stärkung und Bekräftigung des Glaubens. In seiner Predigt stellte Kreiml die enge Verbindung zwischen Taufe und Firmung heraus. „Taufe und Firmung gehören ganz eng zusammen“, sagte er. Während die Taufe bei den meisten Menschen bereits im Säuglingsalter gefeiert werde und deshalb nur noch durch Erzählungen oder Fotos in Erinnerung sei, treffe die Firmung junge Menschen in einer Lebensphase, in der sie ihren Glauben selbst bekennen könnten. „Jetzt seid ihr in einem Alter, wo ihr schon selbst wollt, wo ihr euch selbst entscheiden wollt“, wandte sich der Domkapitular direkt an die Jugendlichen. Mit ihrer Anmeldung zur Firmung hätten sie bewusst „Ja“ zum Glauben und zur Kirche gesagt. Zugleich ermutigte er sie, ihren Glauben auch im Alltag zu leben und sich als Teil der kirchlichen Gemeinschaft zu verstehen. Mit Blick auf die Briefe des Apostels Paulus erklärte Kreiml, dass christlicher Glaube Gemeinschaft stifte und das Leben bereichere. Der Glaube schenke Freude und Orientierung. „Das wird für euch bestimmt der tiefste Grund gewesen sein, heute hier zu sein, um das Sakrament des Heiligen Geistes zu empfangen“, sagte er. Die Firmung als wichtiger Meilenstein auf dem persönlichen Glaubensweg. Zum Abschluss seiner Predigt erläuterte der Domkapitular die Bedeutung des Heiligen Geistes. Dieser werde in der christlichen Tradition durch verschiedene Symbole dargestellt, besonders durch die Feuerzungen des Pfingstereignisses. Deshalb trugen die Geistlichen während der Feier rote Messgewänder: Die liturgische Farbe des Heiligen Geistes.
Das Klosterdorf vereinte die CSU-Seniorenunion des Kreisverbands Neustadt/WN zum Sommerfest. (Bild: Dr.Johannes Ernst)

CSU-Seniorenunion feiert Sommerfest in Speinshart

Zum traditionellen Sommerfest trafen sich zahlreiche Mitglieder der CSU-Seniorenunion des Kreisverbands Neustadt/WN am 2. Juli in Speinshart. Beim von Hermann Josef Kugler, Abt em. des Klosters Windberg, zelebrierten Gottesdienst gedachte man der verstorbenen Mitglieder aus 2025/2026, die von Vorsitzendem Herbert Rudolph verlesen wurden. Die biblische Lesung im Zeichen von „Mariä Heimsuchung“ trug Eduard Fuchs, die Fürbitten las Gerhard Hey. An der Orgel begleitete Matthias Stiegler. Bestens vorbereitet war die weltliche Feier im Gemeindezentrum von den Damen des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB), und sie ließ kuchenmäßig keine Wünsche offen. Rudolph begrüßte besonders Bürgermeister Albert Nickl, der den verhinderten Landrat Andreas Meier vertrat. Nickl stellte kurz seine Gemeinde vor und informierte über die Entwicklung des Klosterdorfs zu einem renommierten Forschungsstandort für Künstliche Intelligenz (KI). Pater Kugler erinnerte in seinem Referat über die Wiederbesiedlung der Abtei Speinshart an das Rosenkranzfest, das für die Geschichte der Prämonstratenser eine wichtige Bedeutung hatte. Denn in diesem Jahr kehrte wieder prämonstratensisches Leben in die Klostermauern ein. Durch das Stift Tepl in Böhmen wurde das Kloster auf deutschem Gebiet wiederbesiedelt. Im Schnelldurchlauf zeigte Kugler die 100-jährige Geschichte auf und erwähnte auch die zahlreichen Äbte und Klostervorsteher. 2006 übernahm Kugler die Administration. Seit 2004 wohnt er dauerhaft in Speinshart und unterstützt seinen Bruder Pater Adrian in der Pfarrseelsorge. Rudolph dankte Kugler mit einer Geldspende. Ehrenvorsitzender Georg Stahl erinnerte an die zahlreichen Gespräche wegen Erhalt und Förderung des Klosters. Rudolph informierte abschließend über anstehende Veranstaltungen der Seniorenunion wie Betriebsbesuch, Truppenübungsplatzfahrt, Jahresabschlussfeier und Fahrt zum Salzburger Adventssingen.
Bürgermeister Teplitzky und die Vorstandschaft des Kuratoriums zur Förderung des Sports zusammen mit den Vereinsvertretern und Leo und Emil Teplitzky (zweiter und vierter von links) sowie Patrick Pluta (vierter von rechts), die eine Förderung erhielten.  (Bild: Elfriede Weiß)

Sportförderung in Oberviechtach: 8013 Euro für Vereine und Talente

Neun Vereine und drei Einzelsportler erhielten im Rahmen der Mitgliederversammlung Zuwendungen aus dem Topf des Kuratoriums zur Förderung des Sports. Insgesamt wurden 8013 Euro verteilt. Pro Verein gab es eine Grundpauschale von 500 Euro sowie 2,20 Euro für jedes jugendliche Vereinsmitglied. In den Genuss der Zuwendungen kamen die AWO Tanzgruppe Grün-Weiß (759 Euro), der Handballverein (1311 Euro), der Kolping Tischtennisverein (596 Euro), der Pferdesportverein (676 Euro), der SV Pullenried (601 Euro), der FC OVI/Teunz (898 Euro), der TSV OVI (544 Euro), der Tennisclub Oberviechtach (557 Euro) und der Wintersportverein OVI (568 Euro). Emil und Leo Teplitzky sowie Patrick Pluta erhielten je 500 Euro. Geschäftsführerin Hildegard Grieb las die Charakteristika jedes Vereins vor sowie deren Bemühungen für Jugendliche. Dabei zeigte sich das hohe Engagement, das die Vereine für die jugendlichen Mitglieder aufbringen, sowie die große, uneigennützige Einsatzbereitschaft der Verantwortlichen. Leo und Emil Teplitzky spielen bereits seit ihrem dritten Lebensjahr Handball und wurden 2025 in den Kader der Bayernauswahl berufen. Im April erfolgte die Aufnahme in die Auswahlmannschaft des Geburtsjahres 2011 des Bayrischen Handballvereins mit regelmäßigen Trainingseinheiten in Rimpar und Erlangen. Dies bedingte hohe Fahrt- und Ausrüstungskosten für die Eltern. Die beiden Ausnahmetalente erhielten das Angebot zum Wechsel an die Sportschule Potsdam. Mit Patrick Pluta hat der Tischtennisverein ein sehr großes Talent in seinen Reihen. Sein hartes Training unter anderem mit Johann Steger erbrachte 2025 den ersten Platz bei den Vereinsmeisterschaften sowie beim Bezirksentscheid. Spiele außerhalb Oberviechtachs erfordern hohe Benzinkosten, die mit dem Zuschuss des Kuratoriums etwas abgemildert werden.
Bürgermeister Rudolf Teplitzky (links) ist erfreut über das Engagement der Vorstandschaft des Sportkuratoriums mit Karl-Heinz Stoppa (Mitte), Hildegard Grieb (vierte von links), Thomas Teich (rechts) und den Beisitzern (Bild: Elfriede Weiß)

Kuratorium Oberviechtach fördert Jugend mit 118.000 Euro

„Seit der Gründung des Kuratoriums zur Förderung des Sports in Oberviechtach haben wir 118000 Euro für die Jugendförderung ausbezahlt.” Mit dieser grandiosen Bilanz eröffnete der Vorsitzende Harl-Heinz Stoppa die Jahreshauptversammlung im Gasthaus Dobmeier in Pullenried. Stoppa begrüßte neben Bürgermeister Rudolf Teplitzky auch den dritten Bürgermeister Günter Gilch und ging dann auf die erfolgreiche Spendenaktion Ende November 2025 ein, durch die etwa 3000 Euro von den Geschäftsleuten zusammengekommen waren, und mit dem Wintersportverein ein neues Mitglied gewonnen werden konnte. Alle Einnahmen des Vereins kommen den sportbegeisterten Kindern im Oberviechtacher Raum zugute. In ihrer Funktion als Kassenwartin, die sie neben dem Amt der Geschäftsführung und der Schriftführerin ausübt, konnte Hildegard Grieb einen positiven Kassenstand vermelden, der sich aus den Beiträgen der 39 Mitglieder (meist Vereine) und großzügiger Spenden zusammensetzte. Die Kassenprüfer Christine Pfeil und Josef Hauer bestätigten einwandfreie Kassenführung. Bürgermeister Teplitzky, der auch die Neuwahlen durchführte, betonte, dass die Vereine und Privatpersonen mit dem Geld, das sie bekommen, Möglichkeiten nutzen können, die sie so nicht hätten: „Das ist sehr gut angelegtes Geld.” Bei den Wahlen erhielt die bewährte Vorstandschaft erneut das Vertrauen für zwei Jahre. Vorsitzender ist Karl-Heinz Stoppa, Thomas Teich sein Stellvertreter. Hildegard Grieb fungiert weiterhin als Geschäftsführerin, Kassiererin und Schriftführerin. Beisitzer sind Katharina Schneider, Hubert Dobmeier, Henry Seifert, Josef Schwarz und Max Zwack. Anschließend erfolgte die Verteilung der Sportfördermittel, für die sich Michael Welnhofer im Namen aller bedankte.
Ein Dankeschön ging beim Johanni Dämmerschoppen an die ausgeschiedenen Stadträte. Auf dem Bild von links nach rechts: Landrat Andreas Meier, Benjamin Keck, Julia Waldmann, CSU-Ortsvorsitzender Jürgen Hofmann, Peter Lippiotta, Fraktionssprecher Gerald Morgenstern und Bürgermeister Edgar Knobloch. Es fehlten Gerhard Mark und Reinhold Krausch.  (Bild: Hannes Hutzler )

Dankeschön an die ausgeschiedenen CSU Stadträte

Dankeschön für die Mitarbeit sagte die CSU an die ausgeschiedenen Stadträte. Der Ortsverband und die Stadtratsfraktion bedankten sich beim Johanni-Dämmerschoppen in Stichn’s Biergarten bei den fünf ehemaligen Fraktionsmitgliedern. Bürgermeister Edgar Knobloch hob beim Rückblick auf die Kommunalwahlen die Leistungen und den Einsatz der Stadträte heraus. Viel Verständnis mussten auch die Familien aufbringen, während die Partner sich zum Wohle der Stadt engagierten. Fraktionssprecher Gerald Morgenstern ging auf die Laufbahn der einzelnen Stadträte ein. Im September 2024 rückte Reinhold Krausch für die verstorbene Zweite Bürgermeisterin Anita Stauber in den Stadtrat nach. Der Grafenwöhrer Architekt, der bereits viele Projekte in Grafenwöhr, wie die Sanierung der Stadthalle plante und umsetzte, war gemäß seinem Beruf ein absoluter Fachmann im Bauwesen. Sechs Jahre gehörten Benjamin Keck und Julia Waldmann seit Mai 2020 dem Stadtrat an. Benjamin Keck war Mitglied des Bauausschusses, verfügte über ein gutes Netzwerk und brachte mit seiner offenen Meinung gute und frische Ideen in den Stadtrat ein. Im Finanzausschuss und im Bereich Familie und Kinder engagierte sich Julia Waldmann, die Ortsvertreterin aus Hütten bestach durch ihre pflichtbewusste Mitarbeit und ihr freundliches Wesen. Von Mai 1996 bis April 2020 und vom Juni 2024 bis zum Ausscheiden im April dieses Jahres war Peter Lippiotta Mitglied im Stadtrat und in der Fraktion. Der Finanzbeamte galt als Experte im Finanzwesen und war dementsprechend auch im Finanzausschuss eingesetzt. Viele Projekte wurden in Grafenwöhr in den insgesamt 26 Jahren der Mitarbeit im Stadtrat umgesetzt. Acht Jahre war Peter Lippiotta auch Mitglied des Verwaltungsrates der Stadtwerke. Ein Dank für stolze 34 Jahre im Stadtrat ging an Gerhard Mark. Mit einer Periode Pause gehörte das Hüttner Urgestein seit 1986 dem Stadtrat an. Der Hauptverwaltungsausschuss, Finanz- und Personalausschuss und Kulturausschuss waren die Tätigkeitsfelder. Jahrelang war Gerhard Mark in der verantwortungsvollen Position als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses. Die ehrenamtliche Tätigkeit als vielfacher Vereinsvorsitzender in Hütten und vor allem als Stadtverbandsvorsitzender machten den Mark Hatl zum Sinnbild des Ehrenamtes. Allmonatlich trägt er Verantwortung für die Herausgabe des Grafenwöhrer Stadtanzeigers. Einstimmig fiel auch der Beschluss aus, Gerhard Mark zum Ehrenbürger der Stadt zu ernennen. Die ausgeschiedenen Stadträte erhielten Wein aus der Partnerstadt Grafenwörth und einen Gutschein für eine Einkehr in Grafenwöhr.
Kreisheimatpfleger Gottfried Berger und Seniorenchefin Christina Serve (Bild: Fritz Lindmeier)

Seniorennachmittag in Weiding mit spannenden Sagen und Legenden aus der Oberpfalz

Einen kurzweiligen und informativen Seniorennachmittag erlebten rund 50 Besucher im Landgasthof Frauenstein in Weiding. Seniorenvorsitzende Christina Serve freute sich über den großartigen Besuch und bedankte sich für die Zusage des Kreisheimatpflegers Gottfried Berger, zuständig für den Altlandkreis Oberviechtach, der mit einem Vortrag über Sagen und Legenden aus der Region zu Gast war. Mit großer Sachkenntnis und viel Erzähltalent entführte Berger seine Zuhörer in die Welt der überlieferten Geschichten aus der näheren Umgebung. Ganz angetan war er von den 'Beiträgen zur Geschichte von Weiding', gesammelt von Apotheker E.Brusenbauch. Früher saßen die Menschen beisammen und erzählten sich Geschichten, was heute leider selten mehr vorkommt. Diese Geschichten sollten erhalten und aufgeschrieben werden, damit sich auch junge Menschen dafür begeistern. Bei seinen Ausführungen verband er historische Hintergründe mit den über Generationen weitergegebenen Erzählungen, Sagen und Legenden und sorgte so für einen spannenden und abwechslungsreichen Nachmittag. Die Gäste verfolgten den Vortrag mit großem Interesse und zeigten sich von den lebendig vorgetragenen Geschichten begeistert. Auch der Kreisheimatpfleger aus dem Nachbarlandkreis Cham, Hr. Josef Ederer war anwesend, war ganz begeistert von den Erzählungen und ließ es sich nicht nehmen, von einer Sage von der Schönbrunnen-Kapelle zu berichten. Im Anschluss nutzten viele noch lange die Gelegenheit zum Austausch bei Kaffee, Kuchen und Köichln. Christina Serve bedankte sich im Namen des Seniorenkreises Weiding herzlich bei Gottfried Berger mit einem kleinen Geschenk für den interessanten Vortrag, der den Anwesenden noch lange in Erinnerung bleiben wird. Im Anschluß lud sie alle Gäste noch ein zu einem Tagesausflug mit Pfarrer Jithin am 6.8.2026 nach Mindelstetten, dem Geburtsort der Mystikerin Anna Schäffer.
Weihbischof Dr. Josef Graf zeichnete den Firmlingen mit Chrisam ein Kreuz auf die Stirn und legte ihnen die Hand auf. Rechts Stadtpfarrer Thomas Kopp.  (Bild: Martin Staffe)

Weihbischof Josef Graf spendet in Neustadt 55 jungen Katholiken Firmsakrament

Mit einem festlichen Gottesdienst feierten am Donnerstag, 2. Juli, am Festtag Mariä Heimsuchung, 55 junge Christen aus der Pfarreiengemeinschaft Neustadt/WN mit den Exposituren Störnstein und Wilchenreuth in der Stadtpfarrkirche St. Georg die Firmung. Das Sakrament spendete Weihbischof Dr. Josef Graf. Pfarrvikar Dr. Justin Kishimbe und Gemeindereferentin Claudia Stöckl hatten die 29 Jungen und 26 Mädchen in den zurückliegenden Monaten auf den großen Tag vorbereitet, an dem sie den Glauben bekräftigen und einen weiteren Schritt auf dem Weg zum Christsein vollziehen. Für Stadtpfarrer Thomas Kopp war es eine große Ehre, den Weihbischof aus Regensburg als Firmspender in Neustadt begrüßen zu dürfen. An die Fünft- und Sechstklässler gewandt, sagte der Seelsorger: „Ihr werdet heute etwas Wunderbares empfangen. Jesus kommt selbst zu euch mit seinem Heiligen Geist!“ „Ich freue mich, dass ich hier sein darf“, drückte der Weihbischof den Jugendlichen seine Wertschätzung aus. In der Predigt zeigte er den Zusammenhang zwischen Taufe und Firmung auf. Mit der Firmung bestätigt der Firmling seine Taufe und bestärkt seine lebenslange Verbindung mit Gott und der Kirche. Mit dem „Amen“ gebe er seine Zustimmung zum Sakrament und hat so sein persönliches Pfingstfest. „Jesus schenkt dir seinen Heiligen Geist, und dieser will dann in dir wirken.“ Schön wäre es, wenn der Firmling das Versprechen gibt, er geht mit Jesus weiter und will in der Pfarrei ein engagierter Christ sein. Zumindest sollten alle am Glauben festhalten. Und an die Paten und Patinnen appellierte er, sie sollten auch nach der Firmung hinter ihrem Schützling stehen. Nachdem der Würdenträger den Heranwachsenden feierlich das Glaubensbekenntnis abgenommen hatte, spendete er ihnen das Firmsakrament. Dabei ließ er sich Zeit, um mit den Jugendlichen, aber auch mit den Paten ein paar Worte zu wechseln, ehe er die Formel „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“ sprach, ein Kreuz mit Chrisam auf die Stirn der Jugendlichen zeichnete und ihnen die Hand auflegte. Die festliche Pontifikalmesse gestaltete Harald Bäumler an der Jann-Orgel mit neuen und auch traditionellen Liedern aus dem Gotteslob in zeitgemäßer Klanglichkeit. Heitere und nachdenkliche Solostücke zum Thema „Heiliger Geist“ ergänzten das musikalische Programm.
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