Stefanie Lehner und Philipp Kiefer übergaben eine 300-Euro-Spende der Katholischen Landjugend Burkhardsreuth für die Kinderkrebshilfe Oberpfalz-Nord an deren Co-Vorsitzenden Andreas Steinl. (Bild: Hanna Reiß)

Landjugend spendet für schwerstkranke Kinder

„Wir halten zusammen, wir packen mit an und wollen etwas bewegen”: Der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) in der Pfarrei Burkhardsreuth fehlt es nicht an Selbstbewusstsein und dem Willen zum Zupacken in ihrer Gemeinde Trabitz. Das bewies die Gruppe auch heuer bei vielen Gelegenheiten wie dem Seniorennachmittag, der Altkleidersammlung, dem Lebendkickerturnier, dem Weinfest und dem Verkauf von „Osterlämmern” und Erntedankfest-Minibroten. Wie es Tradition ist, behielt sie den finanziellen Erlös ihrer Aktivitäten nicht allein für sich, und so durfte sich die Kinderkrebshilfe Oberpfalz-Nord über eine 300-Euro-Spende freuen, die Andreas Steinl entgegennahm. Der Co-Vorsitzende der Hilfsorganisation skizzierte Arbeitsweise und Ziele der Kinderkrebshilfe, wobei die unbürokratische Unterstützung in Not geratener Familien mit schwerstkranken Kindern durch Beratung, Dienstleistungen, Sach- und Geldspenden im Mittelpunkt stehe. Weil die Kinderkrebshilfe ehrenamtlich geleitet werde, flössen alle Spendengelder „zu hundert Prozent” in diese Hilfstätigkeit, seit Gründung des Vereins vor 22 Jahren hätten im Raum Weiden/Tirschenreuth/Schwandorf mehr als 320 Kinder Hilfe erhalten. Demnächst hat die Landjugendgruppe wieder Grund zum Feiern: Bei einem Festgottesdienst am Samstag, 24. Oktober, in der Jakobuskirche unter dem Motto „Worauf kommt es wirklich an?” wird sie neue Mitglieder in ihrer Gemeinschaft willkommen heißen. Die Eucharistiefeier beginnt um 18.30 Uhr, die musikalische Gestaltung übernimmt ein Sängerteam der Gruppe.
Die Saison Abschlussfahrt 2026 der ASC Cross-KartKids führte die Truppe u.a.in den Geschichtspark Bärnau-Tachov (Bild: Michael Luber)

Fahrt ins Blaue der ASC-Cross-Kids zum Saisonabschluss

Mit der traditionellen Saison-Abschlussfahrt am 03.10.26 verabschiedete die Cross-Kids-Gruppe des ASC Sulzbach-Rosenberg die Rennsaison 2026. Gemeinsam mit Eltern, Geschwistern, weiteren Vereinsmitgliedern und sogar tierischer Begleitung auf vier Pfoten ging es mit dem Bus auf eine „Fahrt ins Blaue”, bei der Geselligkeit, gemeinsame Erlebnisse und jede Menge Spaß im Mittelpunkt standen. Erstes Ziel war der Geschichtspark Bärnau-Tachov. Dort konnten die Teilnehmer auf eigene Faust und per Audio-Guide in vergangene Zeiten eintauchen und das mittelalterliche Leben erkunden. Nach der Besichtigung stand eine gemeinsame Einkehr im Ort auf dem Programm, bei der sich alle für den weiteren Tag stärken konnten. Anschließend führte die Fahrt in die Laserarena-Weiden zum Lasertag. Was zunächst vor allem als Freizeitspaß für die Kinder gedacht war, entwickelte sich schnell zu einem Erlebnis für die ganze Gruppe. Auch zahlreiche Erwachsene unterschiedlichsten Alters ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, selbst aktiv zu werden und sich in spannenden, schweißtreibenden Spielrunden miteinander zu messen. Dabei zeigte sich einmal mehr, dass der Spaß am gemeinsamen Erlebnis beim ASC keine Altersgrenzen kennt. Zum gemütlichen Ausklang kehrte die Reisegruppe in Jos Grillstube ein. Bei Hend'l, Braten und Hax'n konnten sich alle stärken und den erlebnisreichen Tag in geselliger Runde ausklingen lassen. Danach ging es mit dem Bus zurück nach Sulzbach-Rosenberg. Die Abschlussfahrt war einmal mehr ein gelungener Beweis für den starken Zusammenhalt innerhalb des ASC Sulzbach-Rosenberg. Neben dem sportlichen Ehrgeiz auf der Rennstrecke sind es vor allem solche gemeinsamen Unternehmungen, die Kinder, Eltern und Vereinsmitglieder verbinden und die Vereinsgemeinschaft lebendig halten. Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck und jeder Menge Vorfreude auf die nächste Saison freuen sich die Cross-Kids schon jetzt darauf, im neuen Jahr wieder gemeinsam an den Start zu gehen.
In der Aula stellten sich alle zum Gruppenfoto der ehemaligen Absolventen von 1976 in der Walter-Höllerer-Realschule. (Bild: Roland Waitz)

Großes Klassentreffen der Realschulabsolventen von 1976

Knapp die Hälfte der 178 Entlassschülerinnen und -schüler aus sechs Klassen der damaligen Staatlichen Realschule Sulzbach-Rosenberg kamen zusammen, um ihren 50-jährigen Abschluss gebührend zu feiern. Sie begannen mit der Besichtigung ihrer ehemaligen Schule, der jetzigen Walter-Höllerer-Realschule, die sie aber kaum wiedererkannten. Der derzeitige Schulleiter RSD Martin Zimmermann sowie einer ihrer damaligen Lehrer, der spätere Schulleiter Walter Schraml, hießen die große Gruppe willkommen. Mit interessanten Ausführungen spannten sie den Bogen von 1976 bis 2026 über die Veränderungen und Anforderungen im Schulleben, ebenso über die baulichen Umgestaltungen und Sanierungen des Schulgebäudes und Neubau der Dreifach-Turnhalle. Mit einem kurzen Rundgang, dem Dank von Martin Zimmermann und Walter Schraml für das große Interesse an der Schule und von den ehemaligen Schülerinnen und Schülern für die Möglichkeit zu diesem Einblick und der Übergabe einer Spende für die Schülermitverwaltung endete der erste Teil. Weiter ging es dann zum „Bayerischen Hof”, wo bereits Kaffee und von den Schülerinnen und Schülern selbstgebackener Kuchen warteten. In einer kurzweiligen Ansprache erinnerte Georg Pilhofer, ehemals Klasse 10cK, auf humorvolle Weise an die damalige Schulzeit, aber auch besinnlich an die bereits verstorbenen Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler. In seiner Rede brachte er nochmals die Freude über die überaus zahlreiche Teilnahme und das Interesse an den Klassengemeinschaften zum Ausdruck und würdigte die teilweise weiten Anreisen, sogar bis aus Emmen in der Schweiz. Er schloss mit einem besonderen Dank an das Organisationsteam, nicht aber ohne das inzwischen reifere Alter der Absolventen auf die Schippe zu nehmen. Im Anschluss gab es noch viel Zeit, um gute Gespräche zu führen, alte Erinnerungen aufleben zu lassen, sich über Aktuelles auszutauschen und es wurde noch viel gelacht, bis die gelungene 50-Jahr-Feier am späten Abend ausklang.
h (Bild: Hans-Jürgen Schlosser)

Blasrohrschießen wird immer beliebter

Der Schießsport hat sich nur zum guten verändert, denn nun sind auch die Frauen auf den vollen Geschmack gekommen, zwar nicht mit den Luftgewehr ( ca 3 bis 5 Kg ) und auch nicht mit der Luftpistole ( ca 1 Kg ) sondern mit den Blasrohr. Das sich auch Preislich leichter erwerben kann. Am Mittwochabend konnte Schützenmeister Matthias Reis im Schützenheim der Eichelbachschützen Weihern – Stein viele Gäste herzlich willkommen heißen. Die 20 Blasrohrschützinnen führten einen internen Wettkampf durch, der turnusmäßig weiter durchgeführt werden soll. Neben den Gastgeberinnen von den Eichelbachschützen Weihern – Stein , war die Blasrohrband aus Neusath, die Stullner Pusteblumen , Gleiritscher Rohrhexen und die Gutenecker Schützinnen an den Start gegangen. Im Vordergrund stand nicht nur die sportliche Leistungen sondern auch die Geselligkeit nicht nur Privat sondern auch Vereinsmäßig. Dennoch versuchte jede Starterin Ihr bestes zu geben. Bettina Blödt von den Neusather Schützen und Anstifterin dieses Wettbewerbes übernahm die Ergebnis Verkündigung. Sie Dankte den Eichelbachschützen Weihern – Stein für die Überlassung und Durchführung diese Wettkampfes und der Bewirtung, und konnte dazu auch einige Männer, die den Wettkampf mit verfolgten begrüßen . An die Spitze setzten sich die Neusather Damen mit 614 Punkten , es folgten Stulln mit 549 Punkten, Guteneck 534 Punkte, Weihern – Stein 489 Punkte und Gleiritsch 471 Punkte. In der Einzelwertung siegte eindeutig Bettina Blödt mit 163 Punkten, vor Julia Peltzer 159 Punkte und Bettina Zitzmann 153 Punkte. Zum Abschluss des schönen Abend spendierten die Eichelbachschützen allen Teilnehmerinnen ein Schnäpchsen egal mit oder ohne Alkohol. Es war für alle ein schöner sportlicher Abend, den eine langanhaltende Plauderei über dies und das folgte.
Die Senioren beim Reuther Kirwa-Nachmittag. (Bild: Christa Böhm)

Lustiger Kirwa-Nachmittag der Reuther Frohsinn-Senioren

„In Premarath wenn Kirwa is ja dou gäihts lustig zou, dou san däi Senioren kreizfidel ob’s a Moidl is, oder a Bou“: Unter diesem Motto fand das Kirwa-Seniorentreffen im Oktober statt. Die Gemeinde Reuth und der Bürgermeister Werner Prucker hatten eingeladen. Die Kosten für Kaffee und Kuchen wurden übernommen, und es gab bald keine leeren Plätze mehr im Landgasthof Grünbauer in Premenreuth. Der Bürgermeister begrüßte die Anwesenden und wünschte schöne Stunden und gute Unterhaltung. Rosmarie Würth begrüßte ebenfalls im Namen der Frohsinn-Senioren und freute sich, dass die Seniorenbeauftragte Elisabeth Zeitler anwesend war. Sie bedankte sich bei Herrn Prucker für die Kaffee- und Kuchenspende und sprach die Hoffnung aus, dass manche der Besucher auch zu den monatlichen Treffen kommen würden. In bewährter Weise gratulierte man erst den Oktober-Geburtstagskindern mit einem Ständchen. Der Josefshofer Hausg’sang, bestehend aus Christa Böhm und Edeltraud Frank - unterstützt von Inge Konz am Akkordeon - sorgte mit seinen Couplets, Kirwagstanzl und Schlagern für einen unterhaltsamen Nachmittag. Auch die Lachmuskeln wurden sehr strapaziert, da so mancher Witz die Runde machte. Nach dem Abendessen trat man den Heimweg an, und mancher brummte vor sich hin: „Oh Kirwa lou niat nou, ich hob ja nu a Fünferl dou!“ Das nächste Treffen findet am 10. November 2026 in der Zoiglstube Höcht in Letten statt.
Die vier Referentinnen Sandra Scherbl, Johanna Härtl, Petra Stark und Anita Nacke (von links) stellten in der Stadtbücherei Waldsassen das Buch „Faszination Wildkräuter” vor und gaben den Gästen Einblicke in die vielfältige Welt der heimischen Kräuter. (Bild: Kristina Gebel )

„Faszination Wildkräuter” – Die Schätze der Natur mit allen Sinnen erleben

Ganz im Zeichen der heimischen Wildkräuter stand die Buchvorstellung „Faszination Wildkräuter” in der Stadtbücherei Waldsassen. Zahlreiche interessierte Gäste waren gekommen, um mehr über die faszinierende Welt der Pflanzen vor unserer Haustür zu erfahren. Schon am Eingang wurden die Besucherinnen und Besucher von Sandra Scherbl mit einem besonderen Räucherritual empfangen. Die vier Referentinnen Johanna Härtl, Leiterin des Kultur- und Begegnungszentrums (KUBZ), Anita Nacke, Petra Stark und Sandra Scherbl nahmen die Gäste mit auf eine Reise durch die verschiedenen Jahreskreise der Wildkräuter. Johanna Härtl begrüßte die Besucher und stellte das Kapitel Sommer vor. Anita Nacke vermittelte die Grundlagen rund um die Kräuter und zeigte, wie vielseitig diese verwendet werden können. Besonders eindrucksvoll wurde es beim Kochen am offenen Feuer mit Rohrkolben, einer Wasserpflanze. Dafür wurde sogar mitten in der Bücherei ein echtes Feuer entfacht. Außerdem ging es um die besondere Beziehung zwischen Bäumen und Menschen. Petra Stark widmete sich unter anderem dem Fasten nach Hildegard von Bingen sowie dem Umgang mit Allergien. Sandra Scherbl gab Einblicke in die Tradition des Räucherns und die Besonderheiten der Winterzeit. Dabei hob sie auch die besondere Bedeutung des 21. Dezember, der Wintersonnenwende, hervor, die als Zeit des Übergangs und der Besinnung gilt. Zudem stellte sie die Hagebutte als wertvolle Pflanze des Herbstes vor. Auch kulinarisch hatte der Abend einiges zu bieten: Die Gäste konnten zahlreiche selbstgemachte Leckereien nach Rezepten aus dem Buch probieren. Von Bärlauchpesto über Brennnesselaufstrich bis hin zu Energieballs war für jeden Geschmack etwas dabei. So konnten die Besucher die Vielfalt der Wildkräuter auch geschmacklich kennenlernen. Für die stimmungsvolle musikalische Umrahmung sorgten Andrea Burger und Sonja Heindl mit ihren Querflöten. Ein Weinverkauf rundete das Programm ab und lud dazu ein, den Abend in angenehmer Atmosphäre ausklingen zu lassen. Trotz der noch andauernden Baustelle im unteren Stockwerk gelang es der Stadtbücherei, einen passenden Rahmen für die Veranstaltung zu schaffen. Die gelungene Mischung aus Wissenswertem, Musik und kulinarischen Genüssen machte den Abend zu einem besonderen Erlebnis. Wer selbst in die Welt der Wildkräuter eintauchen möchte, kann das Buch „Faszination Wildkräuter” in der Stadtbücherei Waldsassen ausleihen. Zum Kauf ist es im Kultur- und Begegnungszentrum (KUBZ) Waldsassen erhältlich.
Die stolzen Vorschulbuben nach getaner Arbeit (Bild: Christine Götz)

Kleines Kirwa-Jubiläum im Kinderhaus

Bereits zum 5. mal fand in diesem Jahr im Kinderhaus St. Martin die Kinderhauskirwa statt. Wie immer wurde im Vorfeld schon gebastelt und geübt. Die Kinder konnten es kaum erwarten und zählten die Nächte, die man noch „schlafen” musste, bis es endlich so weit war. An der Kirwa-Geld-Ausgabestelle, durften sich die Kinder von der neuen Sekretätin der Einrichtung Andrea Hammer ihr Kirwa-Geld abholen. Damit wurden anschließend die im Vorfeld bestellten Weiß- oder Wienerwürstel bezahlt. Gut gestärkt feierte man dann eine Kirwa-Andacht für die Frau Harwardt aus Vohenstrauß angereist war. Zusammen mit den Kindern stellten sie dabei die Kirche als Ort zum Beten und Verweilen in den Mittelpunkt. In frei gesprochenen Fürbitten dankten die Vorschulkinder für viele Sachen, die im Alltag oft selbstverständlich werden. Nach der Andacht zogen alle Feiergäste mit musikalischer Begleitung in den Innenhof, um endlich den geschmückten Baum aufzustellen. Dies ist schon immer die Aufgabe der großen Vorschulbuben. Zum Schluß darf das jüngste Kind, heuer die kleine Nele, zusammen mit der Kinderhausleitung das Schild am Baum anbringen. Anschließend treffen sich alle, die meisten übrigens in Dirndl und Lederhose, zum gemeinsamen Tanz, bevor es endlich zu den vorbereiteten Spielen wie Kirwa-Hut-Angeln, Hackstocknageln, Brezelschnappen oder Kegeln übergeht. Beim Abholen wurde es nicht verpasst, noch einmal den Kirwa-Baum im Innenhof zu begutachten. Nach dem Kirwa-Fest wird den Kindern ein Tag Pause gegönnt, während die Mitarbeiter der Einrichtung morgen bei einer Wanderung einen gemeinsamen Teamtag verbringt.
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