Die Damen von St.Georg-60plus danken ihrer langjährigen, treuen Musikantin Frau Veronika Spitaler. (Bild: Martina Mielke)

Pressather Senioren feiern Oktoberfest und danken ihrer langjährigen Musikantin

Die Gruppe St. Georg-60plus lud die Senioren in den herbstlich geschmückten Pfarrsaal ein. Martina Mielke eröffnete den Nachmittag mit dem Gedicht „Oktober“ von Emil Merker. Viele Gäste konnte sie begrüßen und willkommen heißen. Unter den Gästen waren auch Herr Stadtpfarrer Prechtl, Frau Gemeindereferentin Anita Pollok, Frau Magdalena Reindl, Heimleiterin vom Heim St. Josef, die Bewohner vom Heim St. Josef mit ihren Betreuungskräften, Frau Sophia Weber mit ihrem Akkordeon und Herrn Günther Hösl. Danach servierten die Damen vom Team Kaffee, Kirchweihkuchen und Küchel. Nach dem Kaffee nutzte die Gruppe den Nachmittag, um ihrer langjährigen, treuen Musikantin Frau Veronika Spitaler ein herzliches Vergelt’s Gott zu sagen. Martina Mielke begann mit den Worten: „Liebe Vroni, du hast unsere Gemeinschaft über mehr als 30 Jahre hinweg, erst beim Altenwerk und dann bei St. Georg-60plus mit deiner Musik und deiner Persönlichkeit bereichert. Jeder Auftritt war ein Geschenk. Schweren Herzens musst du nun dein Akkordeon aus gesundheitlichen Gründen beiseite legen. Doch deine Melodien bleiben in unseren Erinnerungen. Wir danken dir von ganzem Herzen für deinen unermüdlichen Einsatz. Mit Liebe, Freude und zum Spenden hast du gespielt, das war deine Devise.“ Dann brachte Kornelia Heinl ihren Dank mit einem selbstgeschriebenen Gedicht zum Ausdruck. Beginnend mit: Wenn Vroni die Tasten am Akkordeon berührt, hat jeder im Raum gleich die Freude gespürt.... Auch überreichte sie an Frau Spitaler eine Urkunde, die den Satz beinhaltet: Deine Musik wird uns sehr fehlen, wir freuen uns jedoch, wenn du unsere Seniorennachmittage weiterhin mit deinem Besuch bereicherst. Zu einer Ehrung gehören natürlich auch Blumen, sie wurden von Doris Murr überreicht. Frau Spitaler bedankte sich von ganzem Herzen für die besondere Ehrung und die Freude war ihr ins Gesicht geschrieben. Anschließend stimmte Sophia Weber das Lied an: „Wir feiern heut’ Oktoberfest“, getextet von Frau Spitaler, und alle sangen kräftig mit. Wie es sich zum Oktoberfest gehört, wurden Weißwürste und Brezen serviert. Mit dem Lied „Rosenkranzkönigin“ schloss Martina Mielke den schönen Nachmittag und lud zum nächsten Treffen am 12. November in den Pfarrsaal ein.
Hundeschule Amberg erfreut Tagespflege mit tierischen Besuchern. (Bild: Katharina Morgenstern)

Hundeschule Amberg e.V. sorgt für strahlende Gesichter und tierische Glücksmomente

Ein ganz besonderer Besuch sorgte diese Woche in der Ökumenischen Tagespflege Sulzbach-Rosenberg für große Freude. Die Hundeschule Amberg e.V. war mit ihren kleinen und großen Vierbeinern zu Gast und brachte nicht nur Trainingsmaterial, sondern vor allem viel Begeisterung und gute Laune mit. Schon im Vorfeld war die Vorfreude bei den Gästen groß. Mit Spannung wurden die tierischen Besucher erwartet, die gemeinsam mit ihren Besitzern einen Einblick in die abwechslungsreiche Arbeit der Hundeschule gaben. Dabei wurde schnell deutlich, dass es in einer Hundeschule um weit mehr geht als um das Erlernen von Kommandos. Besonders das Sozialverhalten der Vierbeiner, das gegenseitige Vertrauen und die Freude an der gemeinsamen Beschäftigung stehen im Mittelpunkt. Mit verschiedenen Übungen und kleinen Vorführungen zeigten die Mensch-Hund-Teams, wie vielseitig und spielerisch das Training gestaltet werden kann. Herr Morgenstern, erster Vorsitzender der Hundeschule Amberg e.V., und die Mitglieder des Vereins begleiteten die Vorführungen. Dabei stellte jedes Mitglied seinen eigenen Vierbeiner vor und erzählte Wissenswertes über dessen Rasse, besondere Eigenschaften und die Aufgaben, für die diese Hunde ursprünglich gezüchtet wurden. So erhielten die Gäste nicht nur einen Einblick in die Vereinsarbeit, sondern erfuhren auch viel Interessantes über die unterschiedlichen Hunderassen. Doch das Schönste an diesem Nachmittag waren die vielen strahlenden Gesichter. Tiere haben eine ganz besondere Gabe, Menschen zu erreichen, Erinnerungen zu wecken und Freude zu schenken. An diesem Tag gab es für die Gäste der Tagespflege eine besondere Portion davon. Auch für die Mitarbeitenden waren die Begegnungen ein schönes Erlebnis. Denn wenn die Gäste lachen, staunen und für einen Moment den Alltag vergessen, sind das genau die Augenblicke, die diese Arbeit so wertvoll machen. Die Ökumenische Tagespflege Sulzbach-Rosenberg bedankt sich herzlich bei Herrn Morgenstern und den Mitgliedern der Hundeschule Amberg e.V. für ihren Besuch, die interessanten Einblicke in die Vereinsarbeit und vor allem für die wunderbaren Momente, die in Erinnerung bleiben.
Die Führungsspitze des Vereins „Freunde des Klosters Waldsassen” um Monika Hohlmeier (Dritte von links), Äbtissin Laetitia Fech (Vierte von links) und Zweitem Vorsitzenden Bernd Sommer (Dritter von rechts). (Bild: Paul Zrenner)

Klosterfreunde Waldsassen bestätigen Führungsspitze um Monika Hohlmeier

Der Rückblick auf die Arbeit in den vergangenen Monaten und auf das Geschehen in der Zisterzienserinnen-Abtei Waldsassen stand bei der Jahreshauptversammlung des Vereins „Freunde des Klosters Waldsassen“ im Vordergrund. Bei dem Treffen im klösterlichen Gästehaus St.-Joseph standen auch Neuwahlen auf dem Programm. Die Führungsspitze um Staatsministerin a. D. Monika Hohlmeier wurde geschlossen bestätigt. „Man fängt vorne an, hört hinten auf und fängt danach wieder vorne an“, umschrieb die frühere Kultusministerin die Notwendigkeit, sich um die Bausubstanz des Klosters zu kümmern. „Die Behörden stehen dem Projekt positiv gegenüber“, würdigte Hohlmeier die Unterstützung. Eine echte Bereicherung sei das klösterliche Gästehaus St.-Joseph. Die Vorsitzende äußerte Respekt vor dem Konvent, der die klösterlichen Einrichtungen alle am Leben erhalte. „Ich versuche, den Verein mit euch weiterzuführen und neue Ansätze zu finden“, kündigte die Vorsitzende an, dass sie weiterhin an der Spitze der Klosterfreunde bleiben wolle. Äbtissin Laetitia Fech nannte unter anderem den Start der Bibliothekssaal-Sanierung. Ein eigenes Projekt sei die Sanierung der Dächer – zunächst des Apothekerflügels, des Bibliotheks- und des Pfortentrakts. Wegen der Finanzierung der Dacherneuerung am Südflügel habe es mehrere Gesprächsrunden gegeben. Es sei aber nichts entschieden. Der Betrieb im Gästehaus St.-Joseph laufe stabil; dies sei Sr. Sophia Schlembach und ihrem Team zu verdanken. Zum Personal gehöre auch eine junge Frau aus der Ukraine, die im Gästehaus eine Ausbildung im Service begonnen hat. Erfreulich sei auch die Entwicklung in der Mädchenrealschule, mit aktuell 321 Schülerinnen in 13 Klassen. Über die finanzielle Seite informierte Thomas Böhm, Oskar Sommer bescheinigte dem Schatzmeister auch im Namen von Bruno Salomon mustergültige Arbeit. Unter Leitung von Markus Scharnagl wurde der Vorstand neu gewählt: An der Spitze bleiben Monika Hohlmeier und Bernd Sommer, als Schatzmeister wurde Thomas Böhm bestätigt. Schriftführerinnen sind Sr. Raphaela Kratzer und Margarete Becher (Stellvertreterin). Beisitzer: Annette Spreitzer, Martin Rosner, Dr. Peter Deml. Die Kasse prüfen Oskar Sommer und Bruno Salomon.
Die Pragfahrer des Reservistenmusikzug Oberpfalz mit ihrem Präsidenten Peter Habermeier, dem Organisator Christian Ziegler und ihrem Dirigenten Thomas Prechtl. (Bild: Nina Plank)

Die „Goldene Stadt“ erkundet: Der Reservistenmusikzug Oberpfalz auf Reisen

Amberg/Prag. Auch die engagiertesten Musiker wechseln gerne einmal ihr Instrument und Musiknoten gegen bequeme Schuhe und Reisetasche, wenn es heißt: Der Reservistenmusikzug Oberpfalz unternimmt einen Wochenendausflug. Mit einem gut gefüllten Reisebus ging es für die Musikerinnen und Musiker auf einen unvergesslichen Ausflug in die tschechische Metropole Prag. Nach Ankunft im Hotel in der Moldaustadt wartete auf die Reisegruppe aus der Oberpfalz ein interessantes Kulturprogramm. Begleitet von kundigen Stadtführern ging es auf Entdeckungstour durch die historische Prager Altstadt. Die berühmte Karlsbrücke mit ihren steinernen Heiligenfiguren, der Altstädter Ring, die weltberühmte astronomische Rathausuhr und die vielen verwinkelten Gassen boten eine malerische Kulisse. Auch der Aufstieg zur imposanten Prager Burg im historischen Burgviertel Hradschin durfte nicht fehlen. Bei Erkundigungen auf eigene Faust war unter anderem auch die Deutsche Botschaft, die im Jahr 1989 im Zusammenhang mit der deutschen Wiedervereinigung eine bedeutende Rolle spielte. Für das musikalische Abendprogramm war der Besuch im Reduta Jazz Club gewählt worden. Die Geselligkeit kam auch nicht zu kurz: Beim gemeinsamen Abendessen in einem Prager Lokal stieß die Gruppe auf den Ausflug an. In lockerer Runde wurde gefachsimpelt und über kommende musikalische Projekte und Konzerte philosophiert. Schließlich sind die rund 70 Mitglieder des 2013 gegründeten Reservistenmusikzuges Oberpfalz nicht nur für ihr breites Repertoire von sinfonischer Blasmusik bis hin zu Militärmärschen bekannt, sondern vor allem für ihren starken Kameradschaftsgeist. Das Reiseprogramm wurde mit dem Besuch des renovierten Armeemuseums Žižkov in Prag abgerundet. Im Museum erwartete die Musiker nicht eine simple Ausstellung, sondern eine beeindruckende Show aus Licht, Sound und lebendig inszenierten Exponaten. Mit diesen Eindrücken im Gepäck trat die Reisegruppe schließlich wieder die Heimreise in die Oberpfalz an. Alle waren sich am Ende des Ausflugs einig: Prag ist immer eine Reise wert!
Die neu gewählte Vorstandschaft. Hinten links, 1. Bürgermeister Martin Fleischmann. (Bild: Heike Fischer)

Jahreshauptversammlung des OGV Ursensollen mit Neuwahlen

Zur JHV des OGV Ursensollen begrüßte der 1. Vorsitzende die anwesenden Mitglieder und bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen. Er übergab das Wort an den 1. Bürgermeister der Gemeinde Ursensollen, Martin Fleischmann. Dieser begrüßte die versammelten Mitglieder und fand es sehr bereichernd einen aktiven OGV in der Gemeinde zu haben. Nach dem Totengedenken folgte der Bericht des 1. Vorsitzenden. Der OGV kann auf ein sehr erfolgreiches Vereinsjahr zurückblicken. Aktuell zählt der Verein 196 Mitglieder. Im abgelaufenen Jahr fanden viele gelungene Aktivitäten und eine Busfahrt zu Scherzer Boss statt. Auch die Obstpresse wurde wieder aktiviert. Die Termine konnten online über www.ogvursensollen.de gebucht werden. Es wurden über 8000 Liter Saft gepresst. Im kommenden Jahr sind wieder einige Veranstaltungen geplant. Die Weihnachtsfeier am 22.11.26, ein Verkaufsstand auf dem Weihnachtsmarkt, die Pflanzenbörse und eine Aktion in Rahmen des Ferienprogramms. Genaueres zu den Aktionen steht auf der Homepage und wird in der Presse veröffentlicht. Es folgte der Kassenbericht, hier wurde eine einwandfreie Kassenführung bescheinigt, die Vorstandschaft wurde entlastet. Folgende Mitglieder wurden geehrt: Für 15 Jahre Sabine Kotzbauer, für 40 Jahre Berta Endres, für 50 Jahre Frieda Kotzbauer, Anna Pirzer, Irene Rösl, Martha Schumann und Ferdinand Sperber. Fuchs bedankt sich für die langjährige Treue zum Verein. Nun zu den Neuwahlen. Bürgermeister Martin Fleischmann übernahm die Wahlleitung. 1. Vorsitzender bleibt Markus Fuchs und 2. Vorsitzende Annette Wenkmann. Schriftführerin wurde Renate Schmidt und neue Kassiererin Elisabeth Streher. Als Beisitzer fungieren Christine Ebert, Maria Hummel, Michael Kießling, Lena Graml und Gisela Knoll. Kassenprüfer sind Beate Weiß und Matthias Hein. Fuchs bedankte sich bei den ausscheidenen Vorstandmitgliedern recht herzlich für die geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren. Zum Schluß konnte noch jedes Mitglied einen Blumenstock mitnehmen.
Die große Kreuzung beim Gasthaus Russenbräu ist ein neuralgischer Punkt, an dem leicht Beinaheunfälle passieren können. Richtiges Abbiegen auch bei den Fahrradfahrern verhindert oft Schlimmeres. (Bild: Nikolaus Scherr)

Erfolgreicher Fahrradführerschein in der 4.Klasse der Grundschule Tiefenbach

Die Schülerinnen und Schüler der 4.Klasse stellten ihr Können bei der praktischen Prüfung im Realverkehr für den Radlführerschein eindrucksvoll unter Beweis. Nach der Vorbereitung auf die theoretischen Inhalte im Heimat- und Sachkundeunterricht bei der Klassenleitung Frau Waltraud Eichstetter übernahmen die praktische Ausbildung die Polizeibeamten Polizeihauptkommissar (PHK) Holger Bäumler von der Polizeiinspektion Furth i.W. sowie PHK Jürgen Wutz und PHK Martin Plötz von der Polizeiinspektion Waldmünchen. In fünf Praxismodulen vermittelten sie den Kindern wichtige Kenntnisse und Fähigkeiten für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr. Den Abschluss bildete die Fahrt im Realverkehr durch Tiefenbach. Dabei konnten die frisch ausgebildeten Radfahrerinnen und Radfahrer zeigen, dass sie die Verkehrsregeln beherrschen und sich sicher im Straßenverkehr bewegen können. Für den engagierten Einsatz überreichten die Viertklässler ein kleines „Dankeschön“ an die Ausbilder. Lobende Worte fand auch Klassenleiterin und Rektorin Waltraud Eichstetter: Sie betonte, wie wichtig Verkehrserziehung und sicheres Verhalten im Straßenverkehr gerade auf dem Schulweg sind und gratulierte der Klasse zu ihrem vorbildlichen Einsatz und dem starken Gemeinschaftsgeist. Ein besonderer Grund zur Freude: Gleich fünf Kinder erhielten einen Ehrenwimpel für ihre herausragende Leistung. Damit ist die 4. Klasse bestens gerüstet für den Alltag auf zwei Rädern – aufmerksam, regelkundig und mit viel Freude am Radeln.
Vorbereitung einer Analysenprobe (Bild: Thorsten Becker)

W-Seminar Chemie trifft Spitzenforschung

Sulzbach-Rosenberg. Was haben Kriminalfälle, chemische Spuren und moderne Forschung miteinander zu tun? Genau dieser Frage geht das W-Seminar „Tatortchemie – Ein Verbrechen hinterlässt Spuren” am HCA-Gymnasium nach. Passend dazu besuchten die Schüler den Institutsteil von Fraunhofer UMSICHT in Sulzbach-Rosenberg. Fraunhofer UMSICHT forscht unter anderem daran, wie Rohstoffe und Energie nachhaltiger genutzt werden können. Dabei spielen chemische Verfahren eine wichtige Rolle. Besonders interessant für uns war die Pyrolyse, bei der wir eine überraschende Verbindung zu unserem Seminarthema entdeckten. Bei der Pyrolyse werden kohlenstoffhaltige Materialien unter Sauerstoffausschluss erhitzt und dabei in verschiedene Produkte umgewandelt. Das Entscheidende dabei: Je nachdem, welcher Ausgangsstoff verwendet wird und unter welchen Bedingungen die Pyrolyse abläuft, entstehen unterschiedliche Stoffgemische. Anhand dieser Produkte können chemische Spuren untersucht und miteinander verglichen werden. Genau dieses Prinzip begegnet uns auch in der Tatortchemie: Ein Verbrechen hinterlässt Spuren – und Chemikerinnen und Chemiker versuchen, diese Spuren zu analysieren und daraus Informationen über ihre Herkunft oder Entstehung zu gewinnen. Bei der Pyrolyse entstehen ebenfalls charakteristische „chemische Fingerabdrücke”, die Hinweise auf das Ausgangsmaterial und den abgelaufenen Prozess geben können. Nach einer Einführung in die Arbeit von Fraunhofer UMSICHT bekamen wir einen Einblick in die technischen Anlagen und erfuhren, wie aus scheinbar wertlosen Reststoffen wieder nutzbare Rohstoffe entstehen können. Anschließend durften wir in kleinen Gruppen selbst experimentieren und dabei wissenschaftliches Arbeiten hautnah erleben.
Berufsschüler aus St. Marien mit OB Andreas Feller und Schulleiter Tobias Mandl. (Bild: Marina Lorenz)

Großer Einsatz für die Umwelt: Berufsschüler befreien Ettmannsdorf von herumliegendem Müll

Achtlos weggeworfene Glasflaschen, defekte Elektrogeräte und bergeweise Plastikmüll: Das ist die traurige Bilanz einer großangelegten „Ramadama”-Aufräumaktion, die Schülerinnen und Schüler der Berufsschule St. Marien vom Haus des Guten Hirten rund um den Stadtteil Ettmannsdorf durchgeführt haben. Bewaffnet mit Greifzangen, Handschuhen und großen Müllsäcken schwärmten die Jugendlichen aus, um die Natur und die Straßenränder von unschönem Unrat zu befreien. Was sie am Ende des Tages zusammentrugen, sorgte selbst bei den Organisatoren für staunende Gesichter. Bereits am frühen Morgen starteten die Berufsvorbereitungsklassen der Berufsschule hochmotiviert in ihren jeweiligen Abschnitten. Systematisch durchkämmten sie Gebüsche, Spazierwege und Grünanlagen rund um Ettmannsdorf. Die Fundstückliste war lang: Neben dem klassischen Zivilisationsmüll wie Verpackungen und Zigarettenkippen stießen die Jugendlichen auch auf skurrilen und illegal entsorgten Sperrmüll. Am Ende des Aktionstages stapelten sich die prall gefüllten Müllsäcke am vereinbarten Sammelpunkt. Der tatkräftige Einsatz blieb nicht ungewürdigt. Auch Oberbürgermeister Andreas Feller ließ es sich nicht nehmen, die Aktion persönlich zu unterstützen. Er stattete den fleißigen Helfern vor Ort einen Besuch ab und zeigte sich sichtlich beeindruckt vom Engagement der Jugendlichen. Im Namen der Stadt bedankte er sich herzlich bei allen Schülerinnen und Schülern sowie den betreuenden Lehrkräften für ihren wertvollen Beitrag zum lokalen Umweltschutz. Als Anerkennung für die harte Arbeit spendierte das Stadtoberhaupt im Anschluss eine wohlverdiente, kostenlose Brotzeit, bei der sich die Teilnehmer stärken und austauschen konnten. Für die Berufsschule ist die „Ramadama”-Aktion weit mehr als nur ein einmaliger Ausflug. Sie passt perfekt in das pädagogische Konzept der Bildungseinrichtung, die stolz den Titel „Umweltschule” trägt. Nachhaltigkeit und ökologische Verantwortung sind hier fest im Lehrplan verankert. Die Müllsammelaktion bildet dabei nur einen von vielen Bausteinen: Im Laufe des gesamten Schuljahres realisiert die Schule immer wieder verschiedene Projekte zur Nachhaltigkeit, um die Jugendlichen für einen bewussten Umgang mit Ressourcen zu sensibilisieren. Der Tag in Ettmannsdorf hat einmal mehr gezeigt, dass Klimaschutz an dieser Schule nicht nur Theorie ist, sondern aktiv gelebt wird.
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