Pfarrer Udo Klösel und Pfarrvikar Basil dankten den Spendern für die Maibowle und luden zu weiteren Maiandachten und Bittgängen ein. (Bild: Karl Ziegler)

Maiandachten und Bittgänge haben in Eslarn seit Generationen Tradition

Die Maiandachten zu Ehren der Gottesmutter Maria und Bittgänge gehören seit Jahrzehnten fest zum kirchlichen und kulturellen Leben in der Eslarner Pfarrei. Die katholischen Organisationen, Vereine und Gläubigen pflegen damit nicht nur einen alten kirchlichen Brauch, sondern erinnern zugleich an die zahlreichen sakralen Bauwerke in und rund um Eslarn sowie an deren Erbauer und Förderer. Die Wurzeln der Marienverehrung reichen in Bayern bis ins 19. Jahrhundert zurück und stehen in enger Verbindung mit dem Hochfest der Schutzfrau Bayerns, der „Patrona Bavariae“. Die Maiandachten und Bittgänge verbinden Glauben, Heimatgeschichte und Gemeinschaft. Viele der kleinen Kapellen entstanden aus Dankbarkeit, nach schweren Schicksalsschlägen oder als Zeichen des tiefen Glaubens der Bevölkerung. Bis heute sind sie Orte des Gebets, der Besinnung und der Begegnung. Der Auftakt der diesjährigen feierlichen Maiandachten fand am 1. Mai in der Pfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“ statt. Die Pfarrkirche prägt seit Jahrhunderten das Ortsbild von Eslarn und gilt als geistliches Zentrum der Marktgemeinde. Eine Besonderheit bei der diesjährigen Maiandacht war der Ausschank einer Maibowle, finanziert durch Eva-Maria und Marco Procher. Die erstmals im Vorjahr angebotene Maibowle fand enormen Gefallen, sodass einige auf eine Fortsetzung hofften. Die Kirchgänger nahmen den Brauch erneut gerne an. Weitere Maiandachten folgten am 6. Mai an der Stummerlkapelle (Forster) am Steinboß durch den Frauenbund und am 9. Mai in der Pfarrkirche, gestaltet vom „Goldenen Oktober“. Im Pfarrbrief steht am 12. Mai ein Bittgang zur Stummerlkapelle am Steinboß und am 13. Mai zur Bühlkapelle. Die Bevölkerung ist zu drei weiteren Maiandachten, am 25. Mai um 14.30 Uhr in der Friedhofskapelle durch die Landfrauen sowie am 27. Mai um 19 Uhr an der Bühlkapelle durch die Kolpingsfamilie, jeweils in die Pfarrkirche eingeladen. Den Abschluss bildet am 29. Mai um 21 Uhr die letzte Maiandacht in der Friedhofskapelle mit Gestaltung durch den Kirchenchor und anschließender Lichterprozession zur Pfarrkirche.
Erster Bürgermeister Nicolas Lahovnik (links) beim Rundgang mit Mitgliedern und dem Vorsitzenden des Obst- und Gartenbauvereins Schönbrunn 1922 e.V., Stefan Schürmann (rechts). (Bild: Kristina Wiedel)

Erfolgreicher Abschluss des Pflegeprojekts für Streuobst in Schönbrunn

Der Obst- und Gartenbauverein Schönbrunn 1922 e.V. hat kürzlich ein umfangreiches Pflegeprojekt zur Erhaltung der regionalen Streuobstbestände erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt wurden 122 Obstbäume in und um Schönbrunn fachgerecht geschnitten und gepflegt. Bei einem Rundgang durch Schönbrunn verschaffte sich Erster Bürgermeister Nicolas Lahovnik gemeinsam mit Vertretern des Gartenbauvereins einen persönlichen Eindruck von den durchgeführten Arbeiten. Er dankte dabei insbesondere Stefan Schürmann und seinem Team herzlich für ihren großen Einsatz und die professionelle Umsetzung des Projekts. „Die Pflege unserer Streuobstwiesen ist ein wertvoller Beitrag zum Erhalt unserer Kulturlandschaft und zur Förderung der Artenvielfalt. Mein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die dieses Projekt mit großem Engagement und Fachwissen umgesetzt haben.” Die Maßnahme leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der traditionellen Obstbaumkultur sowie zur Förderung der Biodiversität in der Region. Durch die professionelle Pflege wird die Vitalität der Bäume langfristig gesichert und wertvoller Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten erhalten. Das Projekt wurde mit einem Volumen von knapp 10.000 Euro durch das „Aktionsbündnis Streuobst” finanziert, einem Zusammenschluss aus dem Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV), dem Bund Naturschutz in Bayern (BN) sowie dem Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL). Der Eigenanteil in Höhe von 10 Prozent wurde von den Streuobstwiesenbesitzern außerhalb Schönbrunns sowie für die öffentlichen Flächen (Dorfbereich, Ringwege, Fahrradwege und Obstwiesen) durch den Obst- und Gartenbauverein übernommen. Die fachgerechte Baumpflege wurde von fünf zertifizierten Obstbaumschneidern sowie engagierten Mitgliedern des Vereins durchgeführt. Dabei schnitten die Fachkräfte 95 Bäume, während die Vereinsmitglieder weitere 27 Bäume pflegten.
Gäste und Geehrte bei der Jahreshauptversammlung der Narrhalla Weiden. (Bild: Lara Ramming)

Positive Bilanz in der Jahreshauptversammlung der Narrhalla Weiden

Am 5. Mai 2026 trafen sich die Mitglieder der Narrhalla Weiden zu ihrer Jahreshauptversammlung in der Almhütte des GTV Almrausch in Weiden. Die Narrhallesen freuten sich über den Besuch von Oberbürgermeister Benjamin Zeitler, Stadträtin Stefanie Sperrer, Stadtrat Karl Bärnklau und Beirätin Cornelia Bergler und Stellvertretender Präsidentin des Stadtverbandes für Leibesübungen Andrea Glaubig. Die Narrhalla wurde auf ihren Antrag im Januar 2026 als Mitglied in den Stadtverband für Leibesübungen aufgenommen. Der Oberbürgermeister lobte das ganzjährige Engagement der Ehrenamtlichen und bescheinigte ihnen, dass sie sich auf dem richtigen Weg befinden. Stadtrat Bärnklau verabschiedete sich als Stadtrat und wünschte dem Verein für die Zukunft alles Gute. Stellvertretende Präsidentin Glaubig hieß die Narrhalla im Bereich des Tanzsports willkommen. Präsidentin Monika Sulzberger berichtete über die zahlreichen Aktivitäten des Vereins sowohl im Fasching wie auch während des restlichen Jahres. So beteiligte sich die Gesellschaft an vielen Veranstaltungen des Landesverbandes Ostbayerischer Faschingsgesellschaften, des Heimatrings, des Stadtjugendrings sowie an weiteren Fest- und Faschingsveranstaltungen. Der kurze Fasching 2025/26, der unter dem Motto „Zu den Sternen“ stand, erforderte einige Neuerungen: So wurden die Prinzenpaare bereits im November inthronisiert. Der Hofball folgte Mitte Januar. Trotz der knappen Zeit beteiligte sich die Narrhalla an drei Faschingszügen und war sogar beim Nürnberger Prinzenflug mit dem Prinzenpaar Christian II. und Nicole II. vertreten. Weiter berichtete sie, dass der Verein mit der im letzten Jahr beschlossenen Neufassung der Satzung der Verein eine moderne, klare und übersichtliche Verfassung bekommen habe, die eine gute Grundlage für die nächsten Jahre bildet. Auch im tänzerischen Bereich ist die Narrhalla gut aufgestellt und bietet karnevalistischen Tanzsport in allen Altersgruppen ab 3 Jahren an. Aus dem Finanzbericht ergab sich, dass der Verein wieder auf solider finanzieller Grundlage wirtschaftet. Die Kassenrevisoren bescheinigten der Finanzministerin eine einwandfreie Kassenführung. Lara Ramming gab für die Narrhalla Jugend einen kurzen Überblick über die Aktivitäten der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen und verwies für Einzelheiten auf die bevorstehende Jugendversammlung. Auch in diesem Jahr wurden verdiente Mitglieder geehrt: Vizepräsident Dieter Fischer für 40-jährige Mitgliedschaft, Ehrenpräsident Dieter Schreiber für 35-jährige Mitgliedschaft und Finanzministerin Selina Sulzberger sowie Gardetänzerin Tanja Benkner für 20-jährige Mitgliedschaft. Da Prinz Christian II. verhindert war, erhielt zunächst nur Prinzessin Nicole II. als Andenken an die besondere Zeit einen Plüschplaneten sowie den Prinzenorden, den das ehemalige Prinzenpaar künftig im Fasching tragen wird. Die Ehrung des Prinzen wird bei nächster Gelegenheit nachgeholt.
Links PV Armin Maierhofer mit den Ministranten; rechts Luisa und Paulina mit ihren Eltern Jasmin und Peter Völkl. (Bild: Dominik Mayer)

Erstkommunion in der Pfarrei Mähring

Zum ersten Mal in der Zeit als Priester, sagte Pfarrvikar Armin Maierhofer, war die Feier der Erstkommunion wie ein großes Famillienfest in der Kirche. Die Kommunionkinder Luisa und Paulina Völkl sind Zwillinge und 2026 die beiden Erstkommunionkinder in der Pfarrei Mähring. Nach den Stunden der gründlichen Vorbereitung unter anderem auch über das Kirchenjahr über die Hauptfeste und besonders über das letzte Abendmahl bei dem Jesus das Brot und den Wein in seinen Leib und sein Blut verwandelte. Mit den Worten: „Tut das zu meinem Gedenken” ist der Heiland bis heute in jeder heiligen Messe wahrhaftig zugegen und auch bei jedem Menschen der die heilige Kommunion empfängt. Ein wichtiger Punkt der Vorbereitung ist auch das Dabeisein bei Taufe eines Kindes. Bei der Taufe mit Wasser und den Worten: „Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes” wird das Kind auf Bitte der Eltern in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen. Das Taufversprechen übernehmen für das Kind die Eltern und der Pate. Vor der Erstkommunion erneuern die Erstkommunikanten mit dem Prieser das Taufversprechen mit eigenen Worten. Der Abschluss der Vorbereitungen ist für die Kommunionkinder das Sakrament der Versöhnung. Jesus verzeiht durch die Beichte alles was man bereut und was man bisher für den Heiland nicht richtg gemacht hat. Nach dieser überzeugenden Vorbereitung feierten die Erstkommunikantinnen mit frohem Herzen und großer Liebe zum Heiland, mit ihren Eltern, Verwandten und der Pfarrei den Festtag ihrer ersten heiligen Kommunion. Zum Schluss sagten die beiden Mädchen noch zu Pfr. Maierhofer, dass sie den Dienst am Altar gerne als Ministrantinnen weiter machen werden.
CSU-Rehbühl Vorstandschaft und Mitglieder mit Oberbürgermeister Dr. Benjamin Zeitler im Heimgarten (Bild: Joachim Strehl)

Jahreshauptversammlung der CSU-Rehbühl

Eine Premiere nach mehr als 19 Jahren erlebte der CSU-Ortsverband Rehbühl am vergangenen Mittwoch. Auf Einladung von Stadtrat Stephan Gollwitzer war der seit 1. Mai 2026 im Amt befindliche Oberbürgermeister Dr. Benjamin Zeitler zur Jahreshauptversammlung der CSU-Rehbühl in den Heimgarten gekommen. Gollwitzer zur Begrüßung. „Wir haben unser Ziel erreicht. Die CSU stellt wieder den Oberbürgermeister”. In seinem Grußwort bedankte sich Benjamin Zeilter für die Unterstützung des Ortsverbandes Rehbühl und seiner Mitglieder sowie der Jungen Union im Wahlkampf. Es war eine Mannschaftsleistung und das Ergebnis der Stichwahl großartig. „Wir werden zusammen mit den CSU und JU-Stadtratsmitgliedern die Rahmenbedingungen schaffen, um Weiden auch weiterhin lebens- und liebenswert zu machen. Wir packen weiter an,” so Zeitler. Nach dem OB-Grußwort ging Gollwitzer zur Tagesordnung der Versammlung über. Sein Arbeitsbericht des vergangenen Jahres spiegelte auch den Wahlkampf mit verschiedenen Veranstaltungen, z.B. einem Kinoabend, dem Heimgartenfest, Glühweingeschmader oder einer Stadtteiltour mit Benjamin Zeitler wider. Zur Wohnraumentwicklung und zu den Einkaufsmöglichkeiten im Stadtteil wurden Ortsbegehungen durchgeführt und über Lösungsmöglichkeiten gesprochen und diskutiert. Der Ortsverband hat rund 60 Mitglieder und die Zusammenarbeit mit den benachbarten Ortsverbänden Mooslohe und Weiden-West verlaufe harmonisch und einvernehmlich. „Als Vorsitzender der CSU-Rehbühl haben ich und die Vorstandschaft des Ortsverbandes das Ohr an den Anliegen der Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils Rehbühl”. Kassenprüferin Maria Sponsel bestätigte Schatzmeister Patrick Walter einwandfreie Kassengeschäfte und so konnte die Vorstandschaft einstimmig entlastet werden.
Seniorenbeauftragte Gabriele Beck (vorne stehend) begrüßte alle Anwesenden zum ersten Mal zum Tanz in den Mai (Bild: Silvia Beck)

Tanz in den Mai ein Erfolg

Der Tanz in den Mai ist ein populärer deutscher Brauch, der den Frühling begrüßt mit einem geselligen Beisammensein und dazu hat die Seniorenbeauftragte Gabriele Beck die Senioren von Schwarzenfeld zum ersten Mal eingeladen. Knapp 100 Senioren waren neugierig auf diese neue Veranstaltung und haben sich im kath. Pfarrheim dazu eingefunden. Unsere Premiere ist uns gelungen, „eine tolle Resonanz” so begrüßte die Seniorenbeauftragte die Senioren. Weiterhin begrüßte sie die beiden wichtigsten Personen, die musik. Tanzstimmung in den Sall bringen sollten. Die Aphrodis (Anton Zweck und Reinhard Seitz). Nach der Begrüßung ging es auch gleich los mit schönen alten Schlagern und die Senioren ließen es sich nicht zweimal sagen und schwangen fleißig ihr Tanzbein. Wer nicht tanzen konnte, schunkelte mit oder taktete mit den Füßen. Die Tanzfläche war immer gut besucht. Der umgetexte Liederbeitrag: „Wenn der Maibaum wieder am Dorfplatz steht und sich alles um die Senioren dreht, wenn sie ihre kesse Sohle zeig´n, dass die Jungen sich die Augen reib´n” , war der Lacher - und alles in allem ein gelungener Nachmittag, der nach Fortsetzung verlangt. Auch für das kulinarische war gesorgt. Hier konnte sich die Seniorenbeauftragte Beck wieder voll auf ihr Helferteam verlassen, die schmackhafte Teller hergerichtet haben, frische Bowle und Getränke ausschenkten, das die Senioren gerne annahmen. Die Seniorenbeauftragte bedankte sich zum Schluß bei den „Aphrodis” für die super Stimmung die sie in den Saal brachten und die Senioren motivierten ihr Tanzbein zu schwingen. Die 4 Stunden vergingen wie im Flug und die Senioren freuen sich schon auf die nächste Veranstaltung, die Maiandacht am Mittwoch, 20. Mai 2026 um 15.00Uhr am Miesberg. Die Murachtaler Sänger begleiten musikalisch die Maiandacht. Anmeldung bei Seniorenbeauftragten Gabriele Beck, Tel. 09435/307648.
von links: Margit Hübner, Sonja Schindler, Gertraud Burkhart, Pfarrerin Friederike Steiner (Bild: Norbert Schröter)

Ehrungen der Kirchengemeinde Wirbenz/Kemnath/ Immenreuth

Kantate ist der vierte Sonntag nach Ostern im evangelischen Kirchenjahr und wird häufig als „Sonntag der Kirchenmusik“ gefeiert. Er steht ganz im Zeichen des Lobes Gottes, des Gesangs und der Freude. Diesen besonderen Gottesdienst nahm unsere Kirchengemeinde zum Anlass, mehrere Ehrungen vorzunehmen. Geehrt wurde Frau Gertraud Burkhardt, die vor genau 25 Jahren – am 05. Mai 2001 – als Prädikantin ihren ersten eigenständig geleiteten Gottesdienst hielt. Seitdem ist sie unermüdlich im Einsatz. Unsere Pfarrerin Friederike Steiner würdigte ihre treuen Dienste und sprach ihr einen großen Dank für ihr langjähriges Engagement aus. Auch im Posaunenchor gab es zwei Jubiläen zu feiern. Für 25 Jahre treuen Bläserdienst wurden Sonja Schindler und Peter Burkhardt (verhindert) ausgezeichnet. Die Obfrau des Posaunenchores Margit Hübner übernahm die Ehrungen und würdigte die beiden Jubilare mit herzlichen Worten. Gerade die regelmäßige Teilnahme an den wöchentlichen Proben ist neben Beruf und Familie nicht selbstverständlich. Umso wertvoller ist die starke Gemeinschaft, die sich im Posaunenchor entwickelt hat – ein Gewinn, der sich „doppelt und dreifach“ auszahlt. Wer Lust hat, ob jung oder alt, Anfänger oder erfahren, ist herzlich eingeladen, bei uns einzusteigen. Interessierte können sich gerne bei unserer Obfrau Margit Hübner oder der Dirigentin Susanne Kropf melden. Die Telefonnummern finden sich auf unserer Kirchenhomepage oder können im Pfarrbüro erfragt werden.
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