An der Jahreshauptversammlung konnte das Leitungsteam um Mirjam Müller (Vierte von Rechts) und Martin Prechtl (Zweiter von Links) zusammen mit Pfarrer Thomas Kraus (links) sieben Kolpingbrüder für ihre langjährige Mitgliedschaft auszeichnen. Geehrt wurden (von links) Roland Gallei, Jürgen Brunner, Thomas Bartmann, Georg Götz, Harald Plank, Werner Weismeier und Hans Liedtke. (Bild: Katrin Pasieka-Zapf)

Kolpingsfamilie Kemnath startet mit Ehrungen ins Jubiläumsjahr

Zur Jahreshauptversammlung hatte die Kolpingsfamilie Kemnath ihre Mitglieder eingeladen. Vorausgegangen war ein Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche, der von den „Brückenbauern“ unter der Leitung von Chorleiterin Andrea Kick musikalisch gestaltet wurde. Im Gesellenhaus freuten sich Mirjam Müller und Martin Prechtl vom Leitungsteam über den zahlreichen Besuch. Aufmerksamen Kolpingbrüdern und -schwestern fielen gleich zu Beginn die drei großen Luftballons auf der Bühne auf – sie trugen die Ziffern 1, 3 und 5. „In diesem Jahr feiert unsere Kolpingsfamilie ihr 135-jähriges Bestehen“, informierte Mirjam Müller. Die Vorstandschaft habe dabei einen konkreten Wunsch an ihre Mitglieder: „Kommt zu unseren Veranstaltungen und unterstützt uns bei den geplanten Aktionen.“ Und davon gibt es zahlreiche: Insgesamt 23 Termine stehen im Jahresprogramm. Vom beliebten Gartenfest am Pfingstsonntag über ein Zeltlager, einen Rockmusikabend und eine Autorenlesung bis hin zum Radelsonntag und einer Quiznacht ist für jeden Geschmack etwas dabei. Auch kirchliche Veranstaltungen dürfen nicht fehlen, darunter die Wallfahrt nach Marienweiher, ein Friedensgebet sowie die Beteiligung an Fronleichnam. Ein besonderer Moment der Jahreshauptversammlung war die Ehrung langjähriger Mitglieder. Mirjam Müller und Martin Prechtl freuten sich, dass sieben von elf Geehrten zur Feierstunde erschienen waren. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden Thomas Bartmann, Jürgen Brunner, Roland Gallei, Georg Götz, Hans Liedtke, Werner Weismeier und Harald Plank ausgezeichnet. Sie erhielten den Kolping-Anstecker in Gold, eine Urkunde sowie ein kleines Präsent.
Neuer Kommandant der Feuerwehr Irchenrieth ist David Koch (dritter von links). Hans Steiner (rechts) bleibt weiterhin Stellevertretender Kommandant.  (Bild: Josef Hammer)

David Koch ist neuer Kommandant der Feuerwehr Irchenrieth

Dienstversammlung der Feuerwehr Irchenrieth im Feuerwehrhaus mit zwei Hauptpunkten. Einmal die Ehrung langjähriger Aktiver durch den Freistaat Bayern und dann die Wahl eines neuen Kommandanten. Diese wurde nötig, weil der bisherige Kommandant Michael Hammer seinen Rücktritt erklären musste. Grund dafür, Hammer war bei der Kommunalwahl als neuer Bürgermeister von Irchenrieth gewählt worden und tritt dieses Amt am 1. Mai an. Folge dessen kann er nicht mehr Kommandant der Feuerwehr sein. Hammer hat eine lange Führungsposition in der Feuerwehr hinter sich. Erst als stellvertretender Kommandant und nun seit zehn Jahren als erster Kommandant. Gerade in diesen Jahren stellte er zusammen mit der Gemeinde die Weichen für eine funktionierende und gut gerüstete Wehr. Unter seiner Führung wurde das Feuerwehrgebäudekonzept mit dem Bau des neuen Feuerwehrhauses mit drei Stellplätzen, Unterrichtsraum, Küche und Sanitärräume entwickelt und von der Gemeinde umgesetzt. Zudem auch die Bestückung mit neuen Einsatzfahrzeugen. Diese Millioneninvestitionen hätten wir von Seiten der Gemeinde nie gemacht, wenn nicht so eine gut aufgestellte Feuerwehr vor Ort wäre. Sagt Bürgermeister Josef Hammer. Bei der von der Gemeinde angesetzten Wahl wurde David Koch als neuer Kommandant gewählt. Sein Stellvertreter bleibt weiterhin Hans Steiner. Weiterer Punkt die Verleihung der Bayerischen Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber für 25-jährige aktive Dienstzeit an Alexander Erl, Christian Ermer und Michael Schlagenhaufer durch stellvertretenden Landrat Albert Nickl und den Kreisbrandinspektor Marco Saller. Nickl hob dabei die große Bedeutung der Feuerwehren und das ehrenamtliche Engagement der Aktiven vor Ort heraus. Kreisbrandrat Saller bescheinigte der Feuerwehr Irchenrieth eine gute Basis und Ausbildung sowie mit Blick auf die Gemeinde ein Feuerwehrhaus, das allen Ansprüchen gerecht wird.
Vorsitzender Johannes Wittmann (vorne Zweiter von rechts) überreicht eine Geldspende an Sieglinde Wolfinger (vorne Zweite von links) von den Siedlerfrauen. Laut Bürgermeister Richard Kammerer (Bildmitte) ist die Siedlergemeinschaft ein wichtiger Aktivposten in der Marktgemeinde.  (Bild: Johann Kneißl)

Jahreshauptversammlung bei der Siedlergemeinschaft

Im Gasthaus „zum Hauptmann“ trafen sich die Mitglieder der Siedlergemeinschaft zur Jahreshauptversammlung. Vorsitzender Johannes Wittmann machte deutlich, dass der Siedlerbund mit 432 Mitgliedern einer der großen Vereine im Markt ist. Er rief dazu auf, neue Mitglieder anzuwerben und auf die Attraktivität der Gemeinschaft durch Gartengeräte, Versicherungen und Rabatte aufmerksam zu machen. Wittmann blickte auf festliche Zusammenkünfte wie das Saukopf- und Beinscheibenessen sowie die Vatertagstour zurück. Die Siedlergemeinschaft beteiligte sich zudem am Maibaum- und Bürgerfest. Großer Wert wird auf die Instandhaltung des Kinderspielplatzes gelegt, wo jährlich ein Fest gefeiert wird. Wittmann dankte Thomas Frischholz für das Austragen der Siedlerzeitungen sowie allen Helfern, dem Bürgermeister und den Markträten. Zudem plant die Vorstandschaft, das Dach des Siedlerhäuschens am Spielplatz zu erneuern. Elke Hackbarth vertrat die verhinderte Gudrun Horch und berichtete von den Aktivitäten der Siedlerfrauen. Sie erinnerte an eine Modenschau in Flossenbürg, den Besuch des Kreislehrgartens, Vorträge der Polizei zum Thema „Enkeltrick“ und der Helfer vor Ort (HvO). Weitere Aktivitäten waren eine Wanderung zur Waldwirtschaft, der Kappenabend im VfB-Sportheim und der Weiberfasching in Neunkirchen. Im Sommer steht ein Besuch beim Leinerbauern in Öd an. Bürgermeister Richard Kammerer dankte der Siedlergemeinschaft für die Pflege des Spielplatzes und das Engagement beim Bürgerfest. Er signalisierte Unterstützung für eine zusätzliche Tisch- und Sitzgarnitur am Spielplatz. Abschließend bedankte sich Wittmann bei den Spielplatzrangern Erhard Kleber, Stephan Erras und Herbert Werner für ihren Einsatz und überreichte den Siedlerfrauen eine Spende.
Pfarrvikar Emmanuel Obgu erzählt den Senioren von seiner Heimat und seinen Hilfsprojekten. (Bild: Annemarie Mösbauer)

Pfarrvikar Emmanuel erzählt von seiner Heimat

Pfarrvikar Emmanuel Obgu kam zum Treffen des Seniorentreffs Winklarn-Thanstein in das Pfarrheim nach Thanstein. Nach einer kurzen Andacht für den ersehnten Weltfrieden stellte er seine Heimat vor. Nigeria ist ungefähr drei Mal so groß wie Deutschland und mit 230 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land in Afrika. In der ehemaligen britischen Kolonie gibt es Christen, Muslime und etwa 500 Naturreligionen. Die größten Gruppen sind die Igbo, die Yoruba und die Hausa mit ihren eigenen Gesetzen und Riten. Englisch ist zwar die Amtssprache, aber es kommen noch 500 einheimische Sprachen dazu. Nigeria ist kein armes Land, es hat Bodenschätze und auch landwirtschaftliche Produkte, aber die Verteilung ist sehr ungleichmäßig und ungerecht. 65 % der Bevölkerung leben in Armut. Männer, die Paschas, unterdrücken unzählige Frauen. Es gibt keine Altersversorgung, nur etwa 10 % sind krankenversichert. Mit seinem Hilfsprojekt „Willing hand to help“ unterstützt Emmanuel Obgu seine Heimat. Mit Bildern zeigte er die Umsetzung seiner Projekte. Für die Förderung von Bildung sorgt er mit Schulmaterialien. Zur Verbesserung der medizinischen Versorgung, auch auf dem Land, half er mit Spenden, Betten und Medikamenten zur Errichtung einer Krankenstation. Momentan unterstützt er die Wasserförderung, die Grundlage für Leben und Wachstum. In einer Tiefe von 250m wurde Wasser gefunden und wird nun heraufgepumpt. Das bedarf natürlich einer großen Pumpe. Die Senioren waren beeindruckt von den Bildern, die die Wasserbohrung mit einfachen Geräten zeigte. Diese Investition wollen sie mit ihrer Spende unterstützen. Beim anschließenden Kaffeetrinken erzählte er noch so Manches über die Unterdrückung der Frauen und das ärmliche Leben.
Die „Jubilare“, flankiert von den Ministranten und Pater Samuel Patton.  (Bild: Herbert Ziegler)

Feier der Jubelkommunion in Thurndorf 2026 mit großer Resonanz

Wie schon viele Jahre lud die Pfarrei St. Jakobus Thurndorf die Erstkommunikanten früherer Jahrgänge zum feierlichen Gedenken an diesen Tag ein, welche in diesem Jahr eine außerordentlich große Resonanz erfahren durfte. In Begleitung der Ministranten und der Musikkapelle zogen die Teilnehmer in die Pfarrkirche ein. Zuvor hatte man sich am üblichen Treffpunkt vor dem Pfarrheim eingefunden und sich bei einem „Ratsch“ über Früheres und Aktuelles die Zeit vertrieben. Pater Samuel Patton begrüßte die Anwesenden mit einem laut vernehmlichen „Guten Morgen“ und dankte ihnen für ihr Kommen um mit der Teilnahme gleichzeitig ein Glaubenszeugnius abzulegen und auch gleichzeitig den Glauben bewahrt zu haben. Pater Samuel verdeutlichte die Nähe Gottes mit dem Empfang der Hl. Kommunion. Aber in der heutigen Zeit gehe es aber vielfach in eine andere Richtung. „Es stimmt mich traurig, dass das Verlangen nach dem Brot des Lebens heutzutage so gering sei“ zitierte Pater Samuel den Augsburger Bischof Bertram Meier. Für uns war der Empfang „ein bedeutsames Ereignis, der Beginn einer Reise“ so Pater Samuel. Gott bleibe uns treu und lädt uns ein zu einem gemeinsamen Blick nach vorne, denn die Quelle des Lebens ist uns geschenkt. Der Glaubensweg gehe weiter und man solle auch an die Weitergabe des Glaubens denken. Im Anschluss an die kirchliche Feier beschloss man den gemeinsamen Tag mit einem Zusammenkommen im Pfarrheim. Familiäre Feierlichkeiten im Nachhinein dürfen dabei getrost „unterstellt“ werden.
Alle lauschen der Autorin Nina Müller. (Bild: Manuela Irlbacher)

Kinderbuchautorin Nina Müller zu Gast in Schwarzenfeld

Einen ganz besonderen Schultag gab es für die Kinder der ersten und zweiten sowie der Partnerklasse der Grundschule Schwarzenfeld/Stulln. Die durch ihre Kinderbuchreihe „Kuschelflosse“ bekannt gewordene Kinderbuchautorin Nina Müller aus München war zu Gast. Aufgeteilt auf zwei Gruppen durften die Kinder in der Schulmensa jetzt die Abenteuer des „magischen Katers Schnurrifluff“ erleben. Einleitend erzählte die Autorin von ihrer Schreibarbeit und dass sie die Bücher selbst illustriert, was sie wie nebenbei auf einem Flipchart zeigte, und von der Unterstützung durch ihre beiden Katzen Milly und Fluffi. Die Geschichte vom Kater Schnurrifluff erzählte sie den Schülerinnen und Schülern abwechslungsreich und spannend mit Geräuschen, mit Bildern aus dem Buch über Leinwand und indem sie jeder der Figuren ihre eigene Stimme gab. Schnurrifluff lebt mit seiner Hexe „Zwiderwurz“ im Zauberwald. Eigentlich wollte er sich nur in sein Körbchen zu einem Nickerchen zurückziehen, als er sich plötzlich im Land „Wo der Pfeffer wächst“ wiederfindet. Beim missglückten Versuch, sich gleich wieder nach Hause zurückzuzaubern, fällt ihm der Vogel „Papperlapapp“ vor die Füße. Dieser will ihm helfen, wieder zu seiner Hexe zu kommen. Dabei erleben die beiden so manches Abenteuer. Gespannt lauschten die Kinder der Erzählung und durften auch immer wieder ihre Ideen, wie der Kater wieder heimkommt, einbringen. Ob Schnurrifluff es schafft oder nicht, das wurde nicht verraten. Bei den anschließenden Fragen an die Autorin erfuhren sie, dass diese bereits in der zweiten Klasse gerne Käfer und andere Tiere in ihr Matheheft gezeichnet hat und dass es etwa ein Jahr dauert, bis ein Buch fertig ist! Abschließend durften sich die Kinder noch ein kleines Geschenk aus einer Schatzdose zaubern. Die Gemeindebücherei Schwarzenfeld bedankt sich herzlich bei den Lehrerinnen für die gute Zusammenarbeit bei dieser Aktion! Ein besonderer Dank geht auch an die Sparkasse im Landkreis Schwandorf und an den Verein Bayern liest e. V. für die finanzielle Unterstützung. So konnte der Betrag für die Schülerinnen und Schüler sehr gering gehalten werden.
CSU-Kreistagsfraktionsvorsitzende Tanja Renner (von rechts), Landrat Andreas Meier, Kreisvorsitzender Dr. Stephan Oetzinger sagten beim Ehrenabend der CSU Danke an: Johann Maurer, Rainer Rewitzer, Rita Rosner, Armin Aichinger, Wolfang Voit, Christa Kick und Anita Hessler.  (Bild: Gerald Morgenstern)

Wertschätzung, Anerkennung und Dank beim CSU-Ehrenabend

Danke für eine gemeinsame großartige Leistung sagten der CSU-Kreisverband und die CSU-Kreistagsfraktion beim gemeinsamen Ehrenabend. Ausscheidende Kreisräte, ehemalige Ortsvorsitzende und langjährige Kreisvorstandsmitglieder wurden verabschiedet. Als einen spannenden Ort, von dem viel Energie ausgeht, bezeichnete Severin Hirmer, Vorsitzender der JU-Kreistagsfraktion und gleichzeitig Vorstandsvorsitzender der LUCE-Stiftung, in seiner Begrüßung das Future Lab in Weiherhammer. CSU-Kreisvorsitzender Landtagsabgeordneter Dr. Stephan Oetzinger hob beim Ehrenabend die Gemeinschaftsleistung der CSU-Familie bei der Kommunalwahl heraus. Die Stimmen des Spitzenkandidaten Andreas Meier und letztendlich die Ergebnisse aller Bewerberinnen und Bewerber hätten zum Gesamtergebnis der CSU-Liste beigetragen. Landrat Andreas Meier konnte in der Oberpfalz das beste Einzelergebnis erzielen, von 23 CSU-Bürgermeistern bei der Wahl 2020 wurden 2026 vier weitere CSU-Bürgermeister in den 38 Landkreisgemeinden und Städten hinzugewonnen, so Dr. Oetzinger. Einen besonderen Dank richtete der Kreisvorsitzende an das Wahlkampfteam mit Carmen Pepiuk, Markus Ziegler und Dominik Baschnagel. Bei der Verabschiedung der Ortsvorsitzenden dankte Dr. Stephan Oetzinger zweiter Bürgermeisterin Anita Hessler, die von 2021 bis 2025 den CSU-Ortsverband Grafenwöhr in der Nachfolge von Gerald Morgenstern geführt hat. Ebenso verabschiedete der Kreisverband Wolfgang Voit, er leitete den CSU-Ortsverband Eslarn von 2014 bis 2025, dabei bereitete er maßgeblich den Boden für den Erfolg bei der Bürgermeisterwahl der CSU am 8. März vor. Als Mitglied der Kreisvorstandschaft wurde die langjährige Kreis- und Markträtin Rita Rosner aus Floß verabschiedet. Sie gehörte dem CSU-Kreisvorstand von 2009 bis 2025 an. Der scheidende Pleysteiner Bürgermeister Rainer Rewitzer gehörte dem Kreisvorstand von 2017 bis 2025 an. „Gerade langjährige, verdiente Mitglieder in unseren Gremien und Ortsvorsitzende sind das Gesicht unserer Partei vor Ort, dieser großartige ehrenamtliche Einsatz ist für den Erfolg der CSU unerlässlich“, betonte CSU-Kreischef Dr. Oetzinger. Als einen besonderen Abend der Anerkennung, der Wertschätzung und des Dankes bezeichnete die Vorsitzende der CSU-Kreistagsfraktion Tanja Renner das Treffen. Verabschiedet wurden Christa Kick aus Irchenrieth, die dem Kreistag seit 2008 angehörte, besonders als Kreisbäuerin habe sie das Motto „Näher am Menschen“ gelebt. Nicht laut, aber nachdrücklich und mit Herzblut hat Rita Rosner aus Floß ihr Amt als Kreisrätin seit 2014 erfüllt. Ebenfalls seit 2014 gehörte Tanja Schiffmann aus Parkstein der CSU-Kreistagsfraktion an, in der sie auch das Amt der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden bekleidete. Der Austausch mit den Menschen war Johann Maurer aus der Gemeinde Georgenberg stets wichtig, er rückte 2016 in den Kreistag nach. Schule, Bildung und Sport waren die Bereiche von Armin Aichinger aus Neustadt, er wurde 2020 in den Kreistag gewählt. Viel geleistet und den Weg für seinen Nachfolger gut bereitet hat Weiherhammers Bürgermeister Ludwig Biller, der dem Gremium ebenfalls seit 2020 angehörte. Als Nachrücker kam Pleysteins Bürgermeister Rainer Rewitzer 2022 in den Kreistag. „Engagement, Verlässlichkeit und Herzblut haben eure kommunalpolitische Arbeit über viele Jahre geprägt. Für diesen Einsatz sagen wir von Herzen Danke“, so Tanja Renner. Severin Hirmer von der JU-Kreistagsfraktion verabschiedete mit JU-Kreisvorsitzender Katharina Diertl die Kreisräte Benedikt Grimm (Störnstein), Susanne Wolfram (Pressath) und Sebastian Hartl (Luhe-Wildenau).
OWV Nabburg bei einer historischen Maschine zur Herstellung von Nägel in Arzberg. (Bild: Hans Rachwalik)

OWV Nabburg durchwandert „G’steinigt“ im Sechsämterland

„G'steinigt” wird der Durchbruch des Flusses Röslau durch Formationen von Felsen nahe der Stadt Arzberg im Sechsländerland genannt. Vereinsmitglied Richard Hirsch, jahrelang im Schuldienst als Schulleiter in Arzberg tätig, führte die 15 Personen umfassende Wandergruppe aus Nabburg durch den „G'steinigt” und hoch zum 632 Meter hohen Kohlberg. Ausgangspunkt war das rote Rathaus der Stadt Arzberg. Zuvor gab Richard Hirsch noch einen geschichtlichen Überblick über das Aufstreben und dem Niedergang von Eisenerzabbau, Nagelfabrikation und Porzellanherstellung in der dortigen Region. An der mal dunkel und träge, dann wieder reißend und laut über Felsen dahinfließenden Röslau führte die Wanderung immer direkt am Ufer entlang durch den vorgenannten Durchbruch. Hierbei wurden durch starke Windbruchschäden das eigentlich sonst idyllische Bild des Wanderweges arg gestört. Über die in der Nähe von Elisenfeld gelegene Röslaubrücke ging es weg vom Fluß über einen anfangs sehr steilen Waldsteig hoch zur Waldenfelswarte auf dem 632 Meter hohen Kohlberg. Oben angekommen muteten sich eine handvoll Wanderer die 162 Stufen hoch zur 33 Meter hohen Aussichtskanzel des Aussichtsturmes zu. Von dort aus bot sich ein phantastischer Rundblick über die Region unmittelbar an der Grenze zu Tschechien. Nach dem Abstieg hinunter nach Arzberg gönnte sich die Wandergruppe ein sehr gutes Mittagessen im Gasthof „Zur Burg” in Hohenberg an der Eger. Mit einer kleinen Stadtführung durch Arzberg wurde diese Ganztagswanderung des OWV Nabburg abgeschlossen. Hierbei wurden vor allem Schwerpunkte wie Eisenerzabbau und das Wirken von Alexander von Humboldt in der Region um Arzberg gesetzt.
Geehrte Mitglieder und Funktionäre (Bild: Silke Sommer)

Schützengesellschaft 1565 e.V. Vohenstrauß – Ehrungen langjähriger Mitglieder und ehrenamtlicher Funktionäre

Am Freitag, den 17. April 2026 fand im Schützenhaus ein feierlicher Ehrenabend statt, bei dem langjährige Mitglieder des Vereins für ihre Treue geehrt wurden. Anlass waren Jubiläen von 10, 25, 40, 50 und sogar 60 Jahren Vereinszugehörigkeit. Im Rahmen der Veranstaltung wurden Urkunden und Ehrennadeln an die Jubilare verliehen. Besondere Anerkennung erhielten zudem engagierte Ehrenamtliche, die sich in Funktionen wie Schützenmeister, stellvertretender Schützenmeister, Kassier und Sportleiter verdient gemacht haben. Für ihr langjähriges und unermüdliches Engagement sind sie mit Ehrennadeln ausgezeichnet worden. Geehrt wurden für: 10 Jahre: Skopek Josef, Seegerer Eduard, Frey Stefan, Biller-Fütterer Claudia, Lurdiecki Herbert, Seegerer Richard, Strom Dominik, Loth Philipp, Stahl Johannes, Walbrunn Matthias, Schmidt Christine, Beer Alexander, Zurek Maximilian, Ruider Ulrich-Johann. 25 Jahre: Würschinger Karl, Deglmann Hans, Völkl Franz, Hufnagl Sandro, Krichenbauer Markus, Gruber Andreas. 40 Jahre: Gebert Josef, Hufnagl Franz, Kraus Alexander. 50 Jahre: Renger Peter, Böhm Walter. 60 Jahre: Dr. Zilbauer Klaus. Ehrung Funktionärsämter: Diermeier Robert, Knechtel Günter, Zwerenz Markus, Lang Andreas. Der Abend bot neben den Ehrungen auch Raum für geselligen Austausch unter den Mitgliedern. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, was zu einer angenehmen Atmosphäre beitrug. Ein besonderer Gast war die zweite Gauschützenmeisterin Frau Claudia Kraus, die der Veranstaltung beiwohnte und zusammen mit Herrn Günter Knechtel die Ehrungen durchführte. Der Ehrenabend im Schützenhaus zeigte eindrucksvoll den Zusammenhalt und die Wertschätzung innerhalb des Vereins und würdigte das langjährige Engagement seiner Mitglieder.
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