Vor der Gerichtsverhandlung versammelten sich die Schülerinnen und Schüler vor der „Justitia” auf der Brücke zum Amtsgericht Tirschenreuth.  (Bild: Erni Bühl)

Politische Bildung am Amtsgericht Tirschenreuth

Die 7. Klasse der Fichtelnaabtal-Mittelschule Ebnath-Neusorg lernt vor Ort. 20 Schülerinnen und Schüler besuchten im Rahmen des GPG-Unterrichts das Amtsgericht in Tirschenreuth. Am Gericht angekommen, begrüßte „Justitia” an der Brücke ihre Gäste, die um 9 Uhr an der ersten öffentlichen Verhandlung teilnehmen sollten. Verhandelt wurden zwei Diebstähle! Diebstahl Nummer 1: Eine Tafel Schokolade. Aber der Angeklagte war nicht da und auch nicht auffindbar. Bis zur Verhandlung des Diebstahls Nummer 2 verblieben einige Minuten. Diese nutzte Richter Fillinger zum Gespräch mit den jungen Gästen, dabei machte er etwas Werbung in eigener Sache, denn auch das Amtsgericht bietet Ausbildungsstellen an. Themen wie: Wie gehe ich sicher mit meinem Handy um? Was ist ab wann strafbar? Wer landet hier in Tirschenreuth? wurden beantwortet. Eindringlich warnte er sie vor illegalen Feuerwerkskörpern, Gerätschaften und Waffen aller Art. Sein letzter Appell: Finger weg von Drogen! Auch wenn diese erlaubt sein mögen, Finger weg! Um 10 Uhr war die nächste Verhandlung angesetzt: Diebstahl eines Autos. Doch der Angeklagte beteuerte, es nur versteckt zu haben, um seinem Kollegen eins auszuwischen. Er blieb beharrlich bei seiner Aussage, was die Schüler fast zum Lachen gebracht hätte. Verschiedene Zeugen wurden vernommen, die Verhandlung zog sich in die Länge, leider konnte aus zeitlichen Gründen der richterliche Urteilsspruch nicht mehr angehört werden. Ein realer, ganz normaler Vormittag im Amtsgericht, bei dem die Schüler viele Eindrücke und wertvolle Erfahrungen sammeln konnten.
Bürgermeister Dieter Dehling, 3. Kommandant Tobias Fleghel, 1. Kommandant Julian Donath, 2. Kommandant Martin Übler, KBI Hans Sperber, 1. Vorsitzender Michael Maderer (von links). (Bild: Christine Hollweck)

Kommandantenwahl bei Feuerwehr Illschwang

Die Feuerwehr Illschwang hatte am Vorabend der Kommunalwahl zur Jahreshauptversammlung mit Kommandantenwahl geladen. Erster Vorsitzender Michael Maderer konnte am 07.03.26 die Versammlung vor vollem Haus eröffnen und überwiegend Aktive begrüßen. Er dankte der Gemeinde mit Bürgermeister Dieter Dehling und den anwesenden Gemeinderäten für die stets gute Zusammenarbeit zwischen Wehr und Aufwandsträger. Dem Totengedenken für die verstorbenen Mitglieder Hans Koller, Hans Behringer und Josef Sellner folgte der Bericht des Kommandanten, den Julian Donath übernahm. Sein Dank galt seinem Vorgänger Thorsten Jobst, der als 1. Kommandant bis Jahresende 2025 im Amt war und den Um- und Anbau des Feuerwehrgerätehauses und die Anschaffung des neuen Fahrzeugs mit großem Einsatz und Engagement abgeschlossen hat. Von ihm übernahm Donath zum Jahreswechsel den Posten des 1. Kommandanten und berichtete in dieser Funktion von den 43 Einsätzen des vergangenen Jahres und rund 13.000 geleisteten Einsatzstunden. Es schlossen sich die Berichte der Verantwortlichen aus den verschiedenen Bereichen der Wehr an: Michael Fleghel berichtete zum Atemschutz, Dieter Purrer über die Aktivitäten der Maschinisten und Nico Herbst über die Highlights der Feuerwehrjugend. Vorsitzender Michael Maderer übernahm dann die Vereinsthemen und blickte auf erfolgreiche Veranstaltungen zurück: Christbaumversteigerung, Christbaumsammeln mit Lagerfeuer der Jugend, Herbstwanderung, Bergwandern, Hallenfest und gab einen Terminausblick auf 2026. Am Ende des Berichts von Kassier Ronnie Kinast stand die erfreuliche „schwarze Null”, und die Kassenprüfer Richard Koller und Werner Engelhardt bestätigten ihm eine vorbildliche Kassen- und Buchführung. Die Entlastung von Kassier und gesamter Vorstandschaft erfolgte einstimmig. Dann folgte die Wahl der drei Kommandanten, geleitet von Bürgermeister Dieter Dehling. Die anwesenden aktiven Feuerwehrdienstleistenden wählen Julian Donath als 1. Kommandanten, seine Stellvertreter sind Martin Übler und Tobias Fleghel. Schließlich folgten die Grußworte der Ehrengäste Bürgermeister Dieter Dehling und Kreisbrandinspektor Hans Sperber, welche sich beide erfreut über den reibungslosen Ablauf der Wahlen zeigten und den neuen Kommandanten gratulierten. Sie wünschten allzeit sichere und gesunde Heimkehr von den Einsätzen. Der Vorsitzende schloss die Versammlung mit dem Aufruf sich im Verein einzubringen und als Vereinsheimwirt zu melden - ein solcher wird dringend gesucht. Die Jahreshauptversammlung klang gemütlich aus.
Fr. Christine Kick in Ihrem Gartenhaus, welches Sie in ein kleines Klassenzimmer verwandelt hat. (Bild: Nicole Amann )

„Coworking Space” auf dem Erlebnisbauernhof
Netzwerktreffen der Erlebnisbauernhöfe Tirschenreuth / Weiden

Alle zwei Jahre findet ein Netzwerktreffen für die Erlebnisbäuerinnen und Erlebnisbauern statt. Dieses Mal wurde das Haus der Biodiversität in Tännesberg gewählt, was erst seit 2025 eröffnet ist. Eingangs gab es eine kurze Einführung durch das Informationszentrum mit der Projektmanagerin Nathalie Ingerl. Biodiversität ERleben und VORleben, erklärte die Leiterin das Motto der als interaktive Ausstellung. Sichtlich beeindruckte der moderne Neubau und das sanierte Altgebäude. Die Ausstellung mit überdimensionalen Landschaften ermöglicht eine spielerische Erkundung der Natur. Die dazugehörige Streuobstwiese vereint Bildung mit Natur- und Klimaschutz, sowie die Förderung des Umweltbewusstseins, besonders sind hiervon Schulklassen angesprochen. Danach gaben Christiana Enslein, zuständige Beraterin vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Tirschenreuth-Weiden und ihre Stellvertreterin Veronika Kick einen Rückblick über das vergangene Jahr, sowie Hinweise auf die kommenden Aktivitäten. Christiana Enslein schloss mit dem Zitat von Konfuzius zugewandt zu den Erlebnisbäuerinnen: „Sage es mir, und ich werde es vergessen. Zeige es mir, und ich werde er vielleicht behalten. Lass es mir tun, und ich werde es behalten.” Danach ging es auf den Betrieb zu Christine Kick, ebenfalls in Tännesberg. Die Erlebnisbäuerin stellte einen Teil ihres Lernprogramms „Rund um die Milch” vor und zeigte auch Inhalte des Lernprogramms „Huhn” den interessierten Bäuerinnen. Sie hatte das Gartenhaus in ein kleines Klassenzimmer verwandelt, die Teilnehmerinnen durften ihr Wissen in einer Quizrunde zeigen. „Wir sind eine Bauernhofschule. Das Schulgebäude ist die schöne Natur, das Klassenzimmer der Acker, die Wiese, der Wald oder auch der Stall. Unsere Lehrenden sind die Pflanzen, Tiere und die Menschen, die auf dem Bauernhof leben,” so Christine Kick in ihren Ausführungen. Ziel des Lernprogramms „Erlebnisbauernhof” ist es, den Kindern mit allen Sinnen das Leben und Arbeiten auf einen Bauernhof zu vermitteln. Jedes Kind darf einmal in der Grundschulzeit und einmal in der Sekundarstufe I ein kostenloses Lernprogramm auf einen gelisteten Erlebnisbauernhof ableisten. Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus unterstützt dieses Lernprogramm bereits seit vielen Jahren. Gelistete Betriebe stehen unter www.erlebnisbauernhof.bayern.de oder können über die Ansprechpartnerinnen Christiana Enslein und Veronika Kick am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Tirschenreuth-Weiden i. d. OPf. angefragt werden, Tel. 09631/7988-1212.
Ausbilderin Kerstin Ehemann rechts) demonstriert zusammen mit Kursteilnehmer Manfred Seibert die fachgerechte Abnahme des Sturzhelmes bei einem verunglückten Motorradfahrer. (Bild: Hans Rachwalik)

Tafel Nabburg bietet Erste-Hilfe-Kurs für Helfer an

Ein besonderes Angebot offerierte die Tafel Nabburg seinen Helferinnen, Helfern und der Fahrercrew. In Zusammenarbeit mit dem RECUDE-TRAIN in Nabburg bot die Tafel einen eintägigen ERSTE HILFE-Kurs für ihre Mitglieder an. 25 Tafelmitglieder nahmen dieses Angebot an und besuchten einen neunstündigen Grundkurs in ERSTE HILFE. Als Ausbilderin fungierte Kerstin Ehemann vom RESCUE-TRAIN – selbst Mitglied der Tafel Nabburg und dort für die Organisation der Warensortierung (mittwochs) und Warenausgabe an Bedürftige am Donnerstag zuständig. Themen wie die gesetzliche Verpflichtung zur Hilfe, Vorgehensweise an einem Unfall-/Ereignisortes, Umgang und Betreuung verletzten Personen waren die Einleitungsthemen im Kurs. Schwerpunkte wurden dann beim Erkennen lebensbedrohlicher Situation und den daraus entstehenden Maßnahmen, wie stabile Seitenlage, Herz- und Lungenwiederbelebung sowie Beatmungstechnik gesetzt. Hier wurden Übungen an einem Dummy von den Kursteilnehmern abverlangt. Auch auf die Wirkung und Anwendung eines Defibrillators wurde eingehend eingegangen. Neben der Wundversorgung war das Anlegen eines Druckverbandes und das Behandeln eines Amputationsteil ein weiteres Schwerpunktthema. Am Ende des Kurses demonstrierte Kerstin Ehemann die fachgerechte Abnahme eines Sturzhelms bei verunglückten Motorradfahrern. Nach Abschluss der Ausbildung wurde jedem Teilnehmer ein Zertifikat über die Teilnahme an einem ERSTE HILFE-Kurs überreicht.
Die Vertrauensleute der Freiwilligen Feuerwehr Waldsassen wurden bei der Wahl in ihren Ämtern bestätigt. Von links Kommandant Tobias Tippmann, Georg Mayer, Stefanie Bruckner, Tobias Meier und Vorsitzender Michael Fortelny. (Bild: Florian Müller)

Beeindruckende Bilanz bei Brandschützern

Einen stattlichen Bericht legte Kommandant Tobias Tippmann bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Waldsassen am vergangenen Samstagabend vor. Im Gästehaus St. Joseph wurde zudem ein wichtiger Posten verabschiedet. 103 Einsätze mussten die Floriansjünger im vergangenen Jahr bewältigen. Davon war die meisten sogenannte „Technische Hilfeleistungen”, nur 32 Brandeinsätze waren zu verzeichnen. Besonders hob Kommandant Tobias Tippmann die vier Einsätze mit den tschechischen Kameraden aus Eger (Cheb) hervor. Weitere besondere Einsätze waren ein Werkstattbrand, der Brand des Bahnhofs in Wiesau und ein größerer Umweltschutz-Einsatz in Grießbach. 11 Personen wurden 2025 von der Feuerwehr Waldsassen gerettet, davon 8 mit der Drehleiter. Bei den Übungen hob Tippmann die gute Zusammenarbeit mit dem Haus St. Gertrud hervor. „Das ist mittlerweile eine gute Freundschaft”, so der Kommandant über das Verhältnis zwischen Heimbewohnern und Feuerwehrlern. Zudem lobte er den von Roman Kirschbaum organisierten Dienstsport. An den Feuerwehrschulen gebe es nach wie vor zu wenig Plätze für alle Interessenten, dennoch nahmen wieder einige Waldsassener auch dort an Lehrgängen teil. Auch vor Ort wird die Ausbildung ständig fortgesetzt: Ob Maschinistenlehrgang, Grundausbildung oder die wöchentlichen Übungsdienste. Insgesamt gab es 75 Termine. Für die meisten Übungsbesuche erhielt Roman Kirschbaum ein Löschspray. Bei der Neuwahl der Vertrauensleute wurden Georg Mayer, Tobias Meier und Stefanie Bruckner in ihren Ämtern bestätigt. Danach gab es eine besondere Verabschiedung: Benjamin Müller wurde als Gerätewart und Fahnenjunker von Vorsitzendem Michael Fortelny und Kommandant Tobias Tippmann verabschiedet. „Durch dein Fachwissen im Bereich KFZ hast du uns viele Jahre lang wertvolle Dienste geleistet”, erinnerte Tippmann auch an die Gremien bei der Fahrzeugbeschaffung. Die Tätigkeit als Gerätewart erfordere viel Wissen und Zeit. „Es war mir eine große Ehre, die Fahne tragen zu dürfen”, verabschiedete sich Benjamin Müller. Zeitliche Gründe seien nun der Grund für seinen Rücktritt nach 10 Jahren Tätigkeit in beiden Ämtern. Ein besonderes Highlight sei der Fahneneinzug beim Jubiläumsfest 2019 gewesen. „Das war schon was besonderes.”
Die Vorstandschaft der FF Freudenberg-Wutschdorf (von links) mit Stefan Freundorfer, Manuel Schorner, Daniel Gietl, Armin Daubenmerkl, Martin Sollfrank, Franz Bauer, Robert Bauer, KBM Ernst Dominik, Thomas Schönberger, Bürgermeister Alwin Märkl. (Bild: Alfred Schorner)

Vorstandschaft der FF Freudenberg-Wutschdorf in ihren Ämtern bestätigt

Sie haben ihre zugedachten Aufgaben gewissenhaft und zu voller Zufriedenheit aller Vereinsmitglieder der FF Freudenberg-Wutschdorf in der vergangenen Wahlperiode ausgeführt. Dies zeigte sich beim Wahlergebnis, die bisherige Vorstandschaft wurde in ihren Ämtern bei der Jahreshauptversammlung bestätigt. Daniel Gietl steht weiterhin an der Spitze des 347 Mitglieder zählenden Vereins. Franz Bauer als zweiter Vorsitzender, die beiden Schriftführer Stefan Freundorfer und Manuel Schorner sowie Martin Sollfrank als Kassenverwalter sichern ihm weiterhin ihre Unterstützung zu. Als Vertrauensleute wurden Tobias Hirn, Armin Daubenmerkl, Manuel Schorner, Robert Bauer, Thomas Schönberger und Dominik Graf berufen. Bevor Bürgermeister Alwin Märkl zur Wahl schritt, blickte der alte und neue Vorsitzende Daniel Gietl nicht nur auf ein bewegtes Vereinsjahr zurück, sondern wagte bereits einen Blick nach vorne. So habe man sich entschlossen, das 150jährige Gründungsfest im Jahre 2028 in einem größeren Rahmen durchzuführen. Ein Festausschuss unter der Leitung von Daniel Gietl, Franz Bauer und Christoph Walter stehe bereits in den Startlöchern. Der Florianstag der gemeindlichen Feuerwehren findet am 25. April in Aschach statt. Der geplante Besuch bei der Feuerwehr Freudenberg am Main werde voraussichtlich zu einem späteren Zeitpunkt verschoben. Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurde Karl Schurz geehrt. Die Urkunde für 50 Jahre Mitgliedschaft erhielten Richard Bischof, Franz Butz, Helmut Hirn, Andreas Obermeier, Dominikus Ries, Josef Schatz und Robert Schwarz. Kreisbrandinspektor Armin Daubenmerkl, der den Geehrten für ihre lange Zugehörigkeit dankte, zeigte sich erfreut, dass die Wehr nicht nur im aktiven Dienst ihre Leistungen erbringe, sondern dass auch im Vereinsleben rege Aktivitäten entwickle.
die farbenfrohe Blüte der Christrosen (Bild: Anna Gottschalk)

Frühlingserwachen und Blütenzauber - Wanderung mit dem Oberpfälzer Waldverein Amberg

Am vergangenen Sonntag, den 8. März, lockten die ersten echten Frühlingssonnenstrahlen insgesamt 37 Wanderlustige nach draußen. Besonders erfreulich war die große Resonanz: Neben den Stammwanderern konnten wir stolze 7 Gäste in unserer Mitte begrüßen. Vom Treffpunkt am Kriegerdenkmal in Hohenstadt aus startete die Gruppe gut gelaunt und teilte sich – passend zur individuellen Kondition – in zwei Wege auf. Die Langwandergruppe, geführt von Conny, stellte sich gleich zu Beginn der sportlichen Herausforderung. Es ging steil bergauf zur geschichtsträchtigen Hohenstädter Geiskirche. Die Mühe wurde jedoch sofort belohnt: Oben öffnete sich ein herrlicher Panoramablick über Hohenstadt bis hinüber zur markanten Houbirg. Nach einem ebenso steilen Abstieg führte die Route Richtung Kleinviehberg und Großviehberg. Unterwegs nutzten die Wanderer die milden Temperaturen für eine gesellige Schnapspause und entdeckten am Wegesrand die ersten grünen Spitzen: Es wurde fleißig frischer Bärlauch gepflückt. Parallel dazu genossen die Kurzwanderer unter der Leitung von Anna eine entspannte, aber ebenso schöne Route durch die erwachende Natur und entdeckten dabei Schneeglöckchen und einen wunderschön blühenden Seidelbast. Beide Gruppen trafen zur gemeinsamen Mittagseinkehr in Alfalter. Auch wenn die Gaststätte angesichts von 37 hungrigen Wanderern alle Hände voll zu tun hatte und sichtlich gefordert war, wurden am Ende jeder satt und zufrieden bewirtet. Frisch gestärkt führte der Weg am Nachmittag über die Pegnitz und erneut hinauf zur Kuppe. Auf wunderschönen Waldwegen wanderte die Langwandergruppe Richtung Eschenbach und schließlich entlang der Pegnitz zurück nach Hohenstadt. Die Kurzwanderer ersparten sich den Aufstieg und genehmigten sich in Eschenbach eine Schnapspause. Doch das Beste kam zum Schluss: Der Aufstieg zum eigentlichen Höhepunkt der Tour, dem Christrosenwald. Das Meer aus wunderschönen, vielfarbigen Blüten bot einen atemberaubenden Anblick und bildete den perfekten, frühlingshaften Abschluss eines rundum gelungenen Wandertages.
Die gesamte Vorstandschaft begrüßte die anwesenden Neumitglieder. (Bild: Annemarie Mösbauer)

OGV begrüßt Neumitglieder

Der OGV Winklarn traf sich zur Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Zum Simmerl“. Dazu begrüßte Nicole Spachtholz neben den zahlreichen Mitgliedern auch Bürgermeisterin Sonja Meier und Ehrenbürger Hans Bock. Tanja Wellnhofer schaute noch einmal auf das Jahr 2025 zurück. Zu den Arbeitseinsätzen in den kirchlichen und gemeindlichen Anlagen und den Besuchen der Feste in der Umgebung kamen noch ein Baum- und Sträucherschneidekurs, die gut besuchte Pflanzentauschbörse, das Ferienprogramm rund um die Bienen und das Fischessen mit der Feier des 100-jährigen Bestehens. Gerätewart Klaus Mösbauer gab einen Überblick über die vereinseigenen Geräte, die die Pflege der privaten, kirchlichen und gemeindlichen Flächen erleichtern. Er dankte für den pfleglichen Umgang mit den Geräten. Detailliert listete Kassierin Sonja Turban sämtliche Einnahmen und Ausgaben im Laufe des Jahres auf. Den Vorschlag zu einer Beitragsanpassung, Einzelpersonen von 8 € auf 10 € und bei Familien von 12 € auf 15 € wurde einstimmig angenommen. Eine besonders schöne Aufgabe hatte Anita Dietl. Sie konnte einige Neumitglieder begrüßen. Josef Schnagl, Hans und Gerti Steger, Familie Benedikt und Kerstin Hutzler, Familie Johannes und Jutta Hutzler, Familie Hinterleitner und Familie Pfeiffer wurden mit einem Rosenstock als neue Mitglieder begrüßt. Mit einem „Vater unser“ wurde auch der verstorbenen Mitglieder gedacht. Im Namen der Marktgemeinde dankte Bürgermeisterin Sonja Meier der Vorstandschaft für ihre Arbeit, besonders für die Pflege der Flächen im gesamten Ort und des Friedhofs. Tanja Wellnhofer blickte auf das Jahr 2026 voraus. Es beginnt im April mit der Pflanzentauschbörse und gleichzeitigem Veredlungskurs. Dann folgen die Samenverteilung für den Kinderwettbewerb, das Heimatfest, das Ferienprogramm, das Fischessen und eventuell ein Ausflug. Ein gemeinsames Essen schloss die Versammlung.
( v. l. n. r. Vorst. Christoph Finn, Bgm. Florian Junkes, KBM. Alexander Graf, Kdt. Andreas Bruckmüller, Leonie Schiessl Stellv. Kdt. Manuel Ruscheinski, Tamina Burkert ). (Bild: Renate Gradl)

Feuerwehr Ransbach blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück.

Zur diesjährigen JHV konnte Vorstand (Vorst.) Christoph Finn knapp 30 Kameradinnen und Kameraden begrüßen, darunter Bürgermeister (Bgm.) Florian Junkes, Kreisbrandmeister (KBM.) Alexander Graf, Ehrenvorstand Vinzenz Praller und Ehrenmitglied Georg Inzelsperger. Nach dem Grußwort des Vorst., wurde beim Totengedenken dem erst vor kurzem verstorbenen Kameraden Siegmund Edenharder gedacht. Der Bericht des Vorst. umfasste verschiedenste Vereinsaktivitäten, darunter z. b. Geburtstage, Versammlungen, Sitzungen sowie das alljährige Grillfest das immer sehr gut angenommen wird. Besondere Highlights des letzten Jahres waren unter anderem, ein Vereinsausflug mit 48 Teilnehmern nach St. Engelmar, sowie das Patenbitten der Feuerwehr Utzenhofen bei uns in Ransbach und nach mehrjähriger Planungszeit durften wir endlich denn Spatenstich für unser neues Gerätehaus durchführen. Denn Bericht der Jugendfeuerwehr stellte die Jugendwartin Miriam Kerschensteiner vor, er umfasste verschiedenste Ausbildungen unter anderem Gerätekunde, Übungen mit der aktiven Wehr sowie die erfolgreich Teilnahme beim Wissenstest in Hohenburg. Ein besonderes Highlight war der Ausflug zusammen mit der Jugendfeuerwehr aus Hohenburg zur Münchener Flughafenfeuerwehr. Unsere 2023 gegründeten Feuerfüchse bestehen aktuell aus 12 Kindern unter der Leitung von Leonie Schiessl mit ihrem Team. Hier fanden auch verschiedenste Übungen statt, unter anderem wurde der Umgang mit Feuer geübt sowie eine Schnitzeljagd mit Osternestsuche organisiert. Besondere Highlights waren wieder das Spiel ohne Grenzen in Rieden sowie der Ausflug in den Hochseilgarten nach Velburg. In seinen Bericht über die aktive Wehr blickte Kommandant Andreas Bruckmüller auf 14 Übungen und 4 Einsätze zurück. Besondere Highlights hier waren die Aktionsübungen in Gaishof und in Ransbach mit jeweils ca. 80 Teilnehmern. Im Anschluss an den Bericht wurden Beförderungen ausgesprochen, Tamina Burkert wurde zur Feuerwehrfrau und Leonie Schiessl zur Oberfeuerwehrfrau befördert. Stellv. Kommandant Manuel Ruscheinski bekam das Abzeichen für den erfolgreich abgelegten Lehrgang Leiter einer Feuerwehr in Regensburg überreicht. Als letzten Punkt fand die Wahl eines neuen stellv. Vorstandes statt, einstimmig wurde von den anwesenden Mitgliedern Alexander Donhauser gewählt.
Weltgebetstag in Floß (Bild: Sandra Neubeck -Weiser)

Beeindruckender Weltgebetstag in Floß

Der evangelische und katholische Frauenbund, mit ihren Vorsitzenden Christa Riedel und Christina Schaller, begingen wieder gemeinsam den ökumenischen Weltgebetstag, der dieses Jahr unter dem Motto „Kommt! Bringt eure Last” ( 11,28 Matthäusevangelium ), stand. In über 150 Ländern nahmen Frauen an diesem Gottesdienst teil und setzten somit ein kraftvolles Zeichen der Frauensolidarität und globalen Verbundenheit. Hoffnung gegen Hoffnungslosigkeit. Dies machte auch die Gottesdienstliturgie der nigerianischen Christinnen sehr deutlich. Der westafrikanische Staat, ein Mosaik aus Kulturen, Sprachen und Traditionen, ist zwar reich an Ressourcen, aber arm an Verantwortungsbewusstsein und Hoffnung. Im Laufe der Jahre versank das Land immer tiefer in Armut und Verzweiflung. Ein Sack Reis - ein Grundnahrungsmittel - ist für viele Familien ein Luxusgut geworden. Selbst in dieser fast aussichtslosen Lage arbeiten die Nigerianerinnen weiter auf eine bessere Zukunft hin und sehen trotzdem Beweise für Gottes Treue. Ihr starker Glaube gibt ihnen die notwendige Kraft dazu. Ihr Mut und das Durchhaltevermögen, im Schatten der Ausgrenzung zu leben, sind bewundernswert. Das evangelische Gemeindehaus wurde entsprechend landestypisch dekoriert und lud sofort zum Verweilen auf dem „afrikanischen Kontinent” ein. Gefühlsbetonte Geschichten, Lieder und Fürbitten, die Herz und Seele berührten und den Wortgottesdienst zusätzlich bereicherten, trugen Christa Riedel, Christina Schaller, Christine Wirth, Kerstin Sommermann, Andrea Mutterer, Katrin Barth, Christa Neubeck, Silvia Schnappauf, Christina Kreuzer sowie Pfarrer Wilfried Römischer in eindrucksvoller Weise vor. Die Arche Musica, unter Leitung von Andreas Kunz, übernahm den musikalischen Teil. Pfarrer Römischer erteilte anschließend den Segen Gottes. Ein mit viel Liebe zubereitetes „nigerianisches Büfett” - ein Augen- und Gaumenschmaus - rundete letztendlich diese bewegenden Abendstunden ab, bevor ein interessanter Bildvortrag über Land und Leute den offiziellen Teil dieser Feierlichkeit beendete. Auch in Floß war man weltweit im Gebet vereint und nahm bewusst die Anliegen und Nöte und die Lebensrealität der Frauen in Nigeria, die Sehnsucht nach einer besseren Welt haben, in den Blick.
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