Bei der „Verschneiten Vorlesestunde” in der Pfarrbücherei Immenreuth lauschten die Mädchen und Buben aufmerksam den Geschichten vom kleinen Siebenschläfer. (Bild: Theresa Schwarz)

Der kleine Siebenschläfer und Schneemalen in der Pfarrbücherei Immenreuth

Draußen war es wunderbar weiß, und so lud die Pfarrbücherei Immenreuth kurzentschlossen zu einer „Verschneiten Vorlesestunde”. Der Andrang übertraf alle Erwartungen des Bücherei-Teams: 28 Kinder kamen, begleitet von einem Dutzend Erwachsenen, ins Dachgeschoss des Pfarrheimes, um mit dem kleinen Siebenschläfer den Winter zu entdecken. Denn normalerweise verpasst ein Siebenschläfer ja die kalte Jahreszeit: Ungefähr von September bis April sind die Tiere im Winterschlaf, wie einige der Dreibis Sechsjährigen bereits wussten. Doch in dem Vorlesebuch überredet die Haselmaus den kleinen Siebenschläfer, seinen Winterschlaf zu verschieben, und so erlebt dieser zum ersten Mal, wie Schneeflocken vom Himmel fallen. Aber nicht nur das: Seine Freunde - darunter Biber, Stinktier, Fledermaus und Schnecke - veranstalten eine Schneeballschlacht mit ihm, und alle bauen auch gemeinsam ein Iglu. Dass das nicht ohne Probleme vonstatten geht und welche Lösung die Tiere dafür finden, das erfuhren die aufmerksam zuhörenden Mädchen und Buben in der von Büchereileiterin Anita Reichenberger lebendig vorgelesenen Geschichte. Anschließend wartete eine besondere Aufgabe auf die Kinder: Sie durften sich im Schneemalen ausprobieren. Dazu füllten die Bücherei-Mitarbeiter kleine Schalen frisch mit Schnee, den die Kleinen dann mit Lebensmittelfarbe verzieren durften. Die bunten Kunstwerke waren noch einige Tage vor dem Eingang zum Pfarrheim zu bewundern, ehe die warme Witterung sie zerfließen ließ. Gestärkt mit salzige Knabbereien, süßen Häuschen aus Butterkeksen und Gummibären sowie Tee lauschten die Mädchen und Buben zum Abschluss einer weiteren Geschichte mit dem kleinen Siebenschläfer: Diesmal ging es um die Eule, die beste Geschichtenerzählerin im Wald.
Besucher der CSU-Wahlveranstaltung im Landgasthof „Zur Post” in Kürmreuth. (Bild: Klaus Hafner)

CSU Königstein - Wahlveranstaltung mit vollem Saal in Kürmreuth

Der CSU-Ortsverband füllte bis auf den letzten Platz den kompletten Saal des Landgasthofes „Zur Post” in Kürmreuth. Klaus Hafner, der Bürgermeisterkandidat des CSU-Ortsverbandes- begrüßte die Besucher und führte mit kommunalen Themenfeldern durch den Abend. Unterstützt wurde der Vortrag durch eine Flächenprojektion, so dass für alle eine verständlichere Darstellung der Informationen geboten werden konnte. Ein nicht unerhebliches Themengebiet an diesem Abend war der kommunale Haushalt, dessen Zukunft, verbunden mit so manchen Fragen der Bürger zu diesem Thema. Hafner schilderte den aktuellen Zustand und erläuterte die künftige Situation und dessen Herausforderungen. Hafner bot auch eine Vielzahl an Lösungsansätzen, wie diese Herausforderungen erfolgreich gelöst werden könnten. Im Anschluss an die Rede des Bürgermeisterkandidaten Klaus Hafner schloss sich die Vorstellung der Marktratskandidaten. Sie baten um das Vertrauen bei der anstehenden Kommunalwahl. Zum Schluss der Wahlveranstaltung erklärte der Vorsitzende Hans Koch noch die verschiedenen Kommunalwahlregeln, bevor die Besucher ihrerseits noch verschiedenste Fragen vorbrachten, welche Bürgermeisterkandidat Klaus Hafner erschöpfend beantworten konnte. Klaus Hafner bedankte sich bei den Besuchern, warb um ihr Vertrauen und ihre Stimme und forderte sie auf am 8. März unbedingt wählen zu gehen und vom Wahlrecht Gebrauch zu machen.
Die Kinder in der Sternwarte mit Christoph Steffens (3. von links). (Bild: Monika Steffens)

Kindergartenkinder gewannen Einblick in die Welt der Sterne

Einen spannenden Vormittag erlebten die Kinder des Kindergartens St. Martin aus Neunburg diese Woche. Christoph Steffens (Stiftungsrat der Dr. Heio und Brita Steffens Stiftung) lud die Mädchen und Buben mit Ihren Erzieherinnen im Namen der Dr. Heio und Brita Steffens Stiftung in die Sternwarte nach Dieterskirchen ein. Mit dem Bus ging es von Neunburg nach Dieterskirchen. Hier erfuhren die Kinder vieles über die Planeten und Sternenbilder, besichtigten die Teleskope und waren überrascht, wie schwer ein Teleskop ist. Mit beiden Armen mussten sie es halten. Begeistert lauschten die Kinder den Erläuterungen und hatten auch die ein oder andere Frage in Peto, z. B. wie lange dauert es bis zum Mond oder wie schnell dreht sich die Sonne um die Erde? Anschließend durften alle Kinder durch das große Teleskop kucken. Natürlich gab es für die Kinder auch eine Brotzeit in der Pause. Danach wurde der Film „Lars, der kleine Eisbär“ im Planetarium gezeigt. Gemütlich in den Sesseln sitzend, verfolgten die Kinder den interessanten Film rund um Lars und die Sternenbilder. Nach diesem interessanten Vormittag brachte der Bus die Kindergartenkinder wieder zurück nach Neunburg. Alle bedankten sich bei den Sternenfreunden Dieterskirchen für diesen spannenden Einblick in die Welt der Sterne und bei Christoph Steffens für die Einladung. Steffens freute sich über die Möglichkeit, den Kindern die Welt der Astronomie zeigen zu können und betonte, wie wichtig es sei, die von seinen Eltern gegründete Stiftung in deren Sinne weiterführen zu können. Vor allem Kinder und Jugendlichen soll der Zugang ermöglicht werden.
Kirchengeschichte-Experte Dr. Markus Lommer beim Vortrag bei den Tutzing-Freunden (Bild: Siegfried Bühner)

Vortrag zur Reformationsgeschichte der Oberpfalz

„Wie geht es weiter, haben wir noch eine Chance als Kirche?“ fragte der Experte für Kirchengeschichte der Oberpfalz, Dr. Markus Lommer, am Ende seines Vortrags. Und er ergänzte „Vielleicht können wir aus der Vergangenheit lernen“. Welche Zeit er damit ansprach, konnte der Überschrift des Vortrags entnommen werden. „Von der Reformation über das Simultaneum zur Ökumene“ lautete diese. Eingeladen hatte der Freundeskreis Weiden der Evangelischen Akademie Tutzing. Drei historische Phasen der regionalen Kirchengeschichte wurden beschrieben. Zunächst ging es um die Geschehnisse in der Zeit unmittelbar nach Reformationsbeginn im Jahre 1517. „Die Stadt Weiden war Vorreiterstadt der Reformation“ stellte Dr. Lommer fest. Schon im Jahre 1523 wurde der Lutherschüler Johannes Freisleben vom Stadtrat als Stadtprediger berufen. Unter anderem habe dieser dort die Schrift „Salve Regina“ als „Marienkult“ kritisiert und umgeschrieben. Später sei es dann auch in Nabburg zwischen Freisleben und dem dortigen Pfarrer „während eines laufenden Gottesdienstes zum offenen Streit gekommen“ berichtete Dr. Lommer. Ausführlich thematisiert wurde dann im Vortrag das Simultaneum als „friedliches Zusammenleben der Religionen“. Es entstand gut einhundert Jahre nach dem Reformationsausbruch und beinhaltete gemeinsam von den örtlichen Religionsgemeinschaften genutzte Kirchen, Pfarr- und Friedhöfe sowie untereinander geteilte Gebäude und Grundstücke. Mit dem „Sulzbacher Simultaneum“ von 1652 hat Pfalzgraf Christian August ein wegweisendes Modell religiöser Toleranzpolitik im Fürstentum Pfalz-Sulzbach geschaffen, berichtet Dr. Lommer. Alle Glaubensrichtungen wurden geduldet. „Unsere Gegend hatte eine Vorreiterrolle in Europa“ betonte Dr. Lommer „Aber hier gab es keine Hexenprozesse“ freute sich der Referent. Bis Ende des 19. Jahrhunderts hätten die meisten Kirchen und Einrichtungen des Simultaneums Bestand gehabt. „Elf bestehen noch heute, zum Beispiel in Altenstadt bei Vohenstrauß und in Wildenreuth“. Im „Förderverein Simultankirchen in der Oberpfalz“ und dem von diesem aufgebauten Simultankirchen-Radweg sieht Dr. Lommer ein „ganzheitliches Projekt, das die Konfessionen wieder zusammenführen soll.“ Dies hält der Referent auch für notwendig, denn die Auflösung der Simultankirchen habe nur wenig zu einer ökumenischen Bewegung beigetragen. Deswegen konnten im Vortrag auch nur Einzelbeispiele ökumenischer Aktivitäten wie örtliche ökumenische Gottesdienste oder die gemeinsame Fronleichnamsprozession in Sulzbach-Rosenberg genannt werden. Auf die Frage, wie es mit den Kirchen und auch mit deren finanziellen Problemen weitergehe, empfiehlt Dr. Lommer „wir müssen immer mehr über Brücken gehen. Vielleicht ist die Idee der Simultankirchen auch eine Idee für heute“.
Landrat Richard Reisinger (v.l.), Hantke Joachim, Hafenbradl Josef, Henle Erich, Herr Pöll Steinmetz Schwandorf, Hammer Heiner, Bürgermeister Hans Ram, Krause Markus, Reiser Martin, Hammer Peter, Scharl Werner (Bild: Michael Rabenhofer)

Ehrungen für Kriegsgräbersammler des Ensdorfer Kriegervereins

Stolz zeigte sich Erster Vorsitzender Joachim Hantke, dass sich mit Bürgermeister Hans Ram und Landrat Richard Reisinger sowie einer Abordnung der Böllersparte der SG Edelweiß Wolfsbach sowie von der Firma Steinmetz Pröll Herr Pröll als Ehrengäste zur Jahreshauptversammlung des Krieger- und Reservistenvereins Ensdorf ins Gasthaus Dietz eingefunden hatten. Viele Dankesworte hatte Hantke auszusprechen, auch an den Obst- und Gartenbauverein Ensdorf, welcher sich um die Gestaltung des Ensdorfer Kriegerdenkmals kümmert. Die Kriegsgräbersammlung brachte mit einem vierstelligen Betrag ein tolles Ergebnis zur Weitergabe ein. Mit den anderen Ortsvereinen sind die Krieger und Reservisten freundschaftlich verbunden. So kam es auch, dass man etwa die Blaskapelle Ensdorf und die Wolfsbacher Böllerschützen im vergangenen Jahr unterstützte. Reservistensprecher Heiner Hammer berichtete über die Aktivitäten, etwa der Teilnahme an der Fronleichnamsprozession oder der Dreitagesfahrt in den Bayerischen Wald. Landrat Richard Reisinger lobte in seinen Grußworten die Solidarität mit dem Krieger- und Reservistenverein. In seiner Funktion als Vizepräsident des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge, Landesverband Bayern erklärte er, dass noch ca. 10.000 Einzelschicksale aufzuklären seien. Im Anschluss verteilte der Landrat zusammen mit Bürgermeister Hans Ram die Ehrenurkunden und Verdienstspangen an die Sammler des Vereins. Für 20 Jahre Kriegsgräbersammlung wurden Joachim Hantke, Markus Krause, Werner Scharl, Erich Henle, Heiner Hammer, Josef Hafenbradl, Martin Reiser, Peter Hammer und Wolfgang Reichert sowie Herbert Dietz geehrt. Seit 2005 wurden so 16.304 Euro an Sammelergebnis erreicht. Der Steinmetzmeisterbetrieb Pröll wurde mit der Ehrenurkunde für besondere Leistungen vom Volksbund für die Textänderungen am Kriegerdenkmal in Ensdorf ausgezeichnet. Nach der Versammlung hielt Ortsheimatpfleger Hans Weiß einen interessanten Vortrag zum Thema „Kriegerdenkmäler im Wandel der Zeit“.
Hantke Joachim (v.l.), Landrat Richard Reisinger, Dietz Herbert, Krause Markus, Henle Erich, Hammer Heiner, Hammer Peter, Scharl Werner, Reiser Martin, Hafenbradl Josef und Bürgermeister Hans Ram. (Bild: Michael Rabenhofer)

Krieger- und Reservistenverein Ensdorf wählt Vorstandschaft turnusmäßig

Der Krieger- und Reservistenverein Ensdorf hielt seine Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen im Vereinsgasthaus Dietz ab. Zur Versammlung durfte Erster Vorsitzender Joachim Hantke zudem Ersten Bürgermeister Hans Ram, Landrat Richard Reisinger und von den befreundeten Böllerschützen der SG Edelweiß Wolfsbach eine starke Abordnung begrüßen. Aktuell hat der rührige Verein 54 Mitglieder. Eine ehrenvolle Aufgabe ist es für die Vereinsmitglieder, den Volkstrauertag zu begehen und das mahnende Andenken wach zu halten. Der Verein unterstützt zudem andere gemeinnützige Organisationen in der Gemeinde, so etwa bei der Spendenübergabe mit gemeinsamer Feier am Barbaratag an die Böllerschützen der SG Edelweiß Wolfsbach. Die Tagesfahrt 2025 führte die Vereinsmitglieder nach Mödlareuth und den Kunst- und Handwerkermarkt in Bad Neualbenreuth. In seinem Jahresausblick 2026 wies Hantke auf die anstehenden Vereinstermine hin. So wird man am 10. April gemeinsam die Theateraufführung in Ensdorf besuchen, von 6. Bis 8. September wird es eine dreitägige Vereinsfahrt in die Pfalz geben. Eine Tagesfahrt zu einem Weihnachtsmarkt im Dezember ist noch in Planung. „Dazu kommen noch die traditionellen, obligatorischen Termine die sich jährlich wiederholen“, erklärte Hantke. Schatzmeister Werner Scharl konnte eine gesunde Finanzlage vermelden. Bürgermeister Hans Ram hob in seinen Grußworten hervor, dass nach wie vor das Gedenken an die Gefallenen der Kriege Aufrecht erhalten werden müsse. Er lobte das ehrenamtliche Engagement, was ein Multiplikator für die Allgemeinheit bzw. Gesellschaft ist. Die anschließende Neuwahl brachte folgende Ergebnisse hervor: Erster Vorsitzender ist nach wie vor Joachim Hantke, sein Stellvertreter Markus Krause. Die Kasse führt auch weiterhin Werner Scharl, Erich Henle ist für die Schriftführung verantwortlich. Der Reservistensprecher heißt Heiner Hammer, als Beisitzer agieren Josef Hafenbradl, Martin Reiser, Peter Hammer, Wolfgang Reichert, Herbert Dietz und Hans Weiß.
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