Die beruflichen Stationen von Fachlehrerin Pia Zwicknagl-Herrmann rief Schulleiterin Waltraud Eichstetter sehr anschaulich in Erinnerung. (Bild: Nikolaus Scherr )

Langjährige Lehrkräfte in den Ruhestand verabschiedet

Mit Ingrid Sturm und Pia Zwicknagl-Herrmann gehen an der Grundschule Tiefenbach zwei sehr langjährig tätige Lehrkräfte in den wohlverdienten Ruhestand. Zur Verabschiedung hat Schulleiterin Waltraud Eichstetter viele Gäste eingeladen und in der Aula konnte sie die beiden Bürgermeister Martin Holler für Tiefenbach und Armin Wallner aus Treffelstein begrüßen. Zum Lehrerkollegium gehört eigentlich Pfarrer Albert Hölzl und mit ihm begrüßte die Rektorin ihre Kolleginnen und Kollegen sehr herzlich. Der Einladung gefolgt waren auch die ehemaligen Schulleiter Melitta Bittner, Bernadette Unverzart und Helmut Hausner, sowie die Vertreter des Elternbeirates. Jetzt am Ende ihres Berufslebens denken sich Sturm und Zwicknagl-Herrmann vermutlich „Schön ist es auf der Welt zu sein!“ und dies war auch der Titel des ersten Liedes von allen Schülern gemeinsam vorgetragen. Damit war heitere Stimmung garantiert und diese überwiegt sicher bei den zukünftigen Pensionären. Für sie und ihre Ehemänner waren in der ersten Reihe Ehrenplätze vorbereitet. Denn schon folgte der nächste Songbeitrag mit „Sprungbrett“, der nun in den Ferien täglich gesungen werden könnte. Für die Laudatio ihrer Fachlehrerkollegin Zwicknagl-Herrmann holte Eichstetter sechs Schüler nach vorne und sie hielten Ortsschilder mit den Einsatzplätzen der Ruheständlerin für alle sichtbar in den Händen. Ihr beruflicher Werdegang führte sie von Weiding über Rötz, nach Schönthal und Waldmünchen. Weiter ging es schließlich nach Treffelstein und Tiefenbach, wobei das Schulamt in Cham ihr eine sehr „wohnortnahe“ Schule in Weiding zuordnete, aber leider war dies das Weiding im Landkreis Cham und eben nicht bei Schönsee in ihrer Heimat. Beim folgenden Interview durch die vierte Klasse wurde deutlich, wie vielfältig ihre Fächer Hauswirtschaft, Werken, Ernährung und Gestalten sind. Im Ruhestand freut sie sich über mehr Zeit für ihre Enkel.
(vl.n.r.): Erster Bürgermeister Nicolas Lahovnik gemeinsam mit Schülern der neunten Klassen der Sigmund-Wann-Realschule bei den Projekttagen „Misch dich ein“. (Bild: Kristina Wiedel)

Realschüler im Austausch mit dem Bürgermeister

Im Rahmen der Projekttage der neunten Klassen unter dem Motto „Misch dich ein” unterstützte die Stadt Wunsiedel die Sigmund-Wann-Realschule Wunsiedel mit einem besonderen Programmpunkt: Die Schülerinnen und Schüler trafen Ersten Bürgermeister Nicolas Lahovnik zu einem persönlichen Austausch im Rathaus. Dabei nutzten die Jugendlichen die Gelegenheit, ihre Fragen direkt an den Bürgermeister zu richten. Themen wie Politik, Klimaschutz, Digitalisierung und Angebote für junge Menschen standen dabei ebenso im Mittelpunkt wie die Arbeit der Stadtverwaltung und die Zukunft der Stadt Wunsiedel. „Wir wollen junge Menschen ernst nehmen. Sie sind die Zukunft unserer Stadt. Deshalb ist es uns wichtig, dass sie ihre Stimme einbringen und direkt mit Entscheidungsträgern ins Gespräch kommen”, betonte Erster Bürgermeister Nicolas Lahovnik. Die Projekttage boten den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich aktiv mit kommunalpolitischen Themen auseinanderzusetzen. Im Vorfeld hatten sie sich intensiv vorbereitet und zahlreiche Fragen entwickelt – von „Wie funktioniert die Stadtverwaltung?” über „Was tut die Stadt für mehr Grünflächen?” bis hin zu „Welchen Rat würden Sie jungen Menschen geben, die sich politisch engagieren möchten?”. Der offene Austausch machte deutlich, wie groß das Interesse der Jugendlichen an den Entwicklungen in ihrer Heimatstadt ist. Gleichzeitig unterstreichen solche Begegnungen die Bedeutung des direkten Dialogs zwischen jungen Menschen und der Kommunalpolitik. Die Stadt Wunsiedel möchte diesen Austausch auch künftig fördern, um Beteiligung zu stärken, Interesse am kommunalen Geschehen zu wecken und jungen Menschen eine Stimme zu geben.
Junggesellin, Junggesellen und Ehrengäste. (Bild: Peter Wittmann )

Handwerkernachwuchs für die nördliche Oberpfalz

Eine Zimmerin, 15 Zimmerer und 9 Maurer aus den Landkreisen Neustadt und Tirschenreuth und der Stadt Weiden wurden am Donnerstagabend im historischen Ambiente des Schafferhofs in Neuhaus nach erfolgreicher Gesellenprüfung durch die Bauinnung Nordoberpfalz freigesprochen. Erst vor wenigen Tagen konnten die Prüflinge bei der theoretischen und praktischen Gesellenprüfung ihr Wissen und Können nach drei Ausbildungsjahren beweisen. Jetzt sind sie in Begleitung ihrer Familien, Freunden und der Ausbilder zusammengekommen, um in würdigem Rahmen in einen neuen Lebens- und Berufsabschnitt entlassen zu werden. Dr. Stephan Oetzinger (Mitglied des Landtags), Landrat Andreas Meier (Neustadt/WN), stellvertretender Landrat Matthias Grundler (Tirschenreuth) sowie Bürgermeister Jürgen Meyer für die Stadt Weiden unterstrichen durch ihr Erscheinen, wie wichtig der Handwerkernachwuchs für die ganze Region ist. Als Landtagsabgeordneter erläuterte Dr. Stephan Oetzinger, dass der Handwerkernachwuchs die „Heimat baut“ – und damit ein Zuhause für Familien schafft, in der Region, der Oberpfalz und in ganz Bayern. Anschließend betonte Landrat Andreas Meier in seinem Grußwort, dass jeder Bau ein einzigartiges Kunstwerk ist, für das viele Gewerke und Handwerkerhände ineinandergreifen müssen. Für bezahlbaren Wohnraum ist dringend Bürokratieabbau nötig, bei dem er und seine Kollegen die Bauinnung und das Handwerk aktiv unterstützen. Auch der Vizepräsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz Gerhard Ulm stellte heraus, dass der heute freigesprochene Fachkräftenachwuchs einen Wert hat für sich selbst, für die Bauherren, für die Betriebe und für die ganze Gesellschaft. Sein Fazit: „Ihnen stehen viele Türen offen und Sie können ihre Zukunft selbst wählen“. Bevor die erfolgreichen Auszubildenden freigesprochen wurden, erhielt noch Fachoberlehrer und Maurermeister Wolfgang Riedl (St.-Michaelswerk Grafenwöhr) den Goldenen Meisterbrief der Handwerkskammer verliehen und Alexander Riedl aus Lennesrieth-Waldthurn wurde die Amtsträgerehrenurkunde für 20 Jahre ehrenamtliches Engagement in der Innung überreicht. Der Zimmerer-Obermeister der Bauinnung Nordoberpfalz, Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) und M.BP. (Univ) Adrian Blödt aus Kohlberg, dankte den Auszubildenden sowie den Ausbildungsbetrieben, Ausbildenden, Lehrern und den Familien für ihr Engagement und die Unterstützung beim Einstieg ins Berufsleben. Den Sponsoren der Freisprechungsfeier aus Handwerk, Industrie und den Banken dankte er für die Unterstützung. Er erinnerte aber auch daran, dass 25 Nachwuchshandwerker für die Landkreise Neustadt und Tirschenreuth und die Stadt Weiden mit insgesamt 200.000 Einwohnern zu wenig sind. Gerade in Zeiten mit Änderungen in vielen Berufen wegen der „Künstlichen Intelligenz“, sind die Maurer- und Zimmerer-Berufe krisensicher, da die echte Handarbeit nicht ersetzt werden könne. Die rund 150 Anwesenden, unter anderem Vertreter der Berufsschulen Furth im Wald, Grafenwöhr, Schwandorf und Wiesau sowie die Mitglieder der Gesellenprüfungsausschüsse Maurer und Zimmerer erhoben sich, als Obermeister Adrian Blödt die Junggesellin und die Junggesellen feierlich von der Verpflichtung der Ausbildung freisprach und damit die Ausbildung traditionell beendete. Unter dem Applaus der Gäste überreichte Obermeister Blödt die Gesellenbriefe und Abschlusszeugnisse an die Zimmerergesellin und -gesellen und sein Kollege, Bauinnungsobermeister und Maurermeister Werner Ott aus Neusorg, an die Maurergesellen. Mit den besten Wünschen für die private und berufliche Zukunft schloss Obermeister Blödt den offiziellen Teil und leitete mit dem Handwerkergruß zum gemütlichen Beisammensein über – nicht ohne nochmals zu betonen, wie wichtig der Handwerkernachwuchs ist: „Sie werden dringend gebraucht“!
(Von links nach rechts): Fritz Gronauer-Weddige, David Bub, Judith Regler-Keitel, Maximilian Teufel, Andrea Seidl, Tanja Obermeier (Freudenberg, Landkreis Amberg-Sulzbach), Benedikt Auer, Martina Grimm, Hannes Seebauer, Marina Grebner, Peter Schlierf, Pia Hanrieder, Andreas Hammele. (Bild: Antje Schönherr)

Absolventinnen und Absolventen der Fachakademie Triesdorf ins Berufsleben entlassen

Insgesamt wurden am 29. Juli 2026 aus den Triesdorfer Schulen 106 Absolventinnen und Absolventen in das Berufsleben entlassen. An der Fachakademie, Fachrichtung Ernährungs- und Versorgungsmanagement erwarben 13 Absolventinnen den Abschluss „Staatlich geprüfte Betriebswirtin für Ernährungs- und Versorgungsmanagement“. Jahrgangsbeste der Fachakademie waren mit einem Notendurchschnitt von 1,41 Martina Grimm und Zweitbeste Tanja Obermeier mit einem Durchschnitt von 1,43 aus Freudenberg im Landkreis Amberg-Sulzbach. Durch eine Ergänzungsprüfung erwarben 3 Studierende der Fachakademie zu ihrem Berufsabschluss noch die Fachhochschulreife. Die Fortbildung an der Fachakademie für Landwirtschaft Triesdorf, Fachrichtung Ernährungs- und Versorgungsmanagement, läuft über drei Jahre. Im zweiten Schuljahr absolvieren die Studierenden ein Berufspraktikum. Wer bereits im erlernten Beruf tätig war, kann auf zwei Jahre verkürzen. Die Eintrittsvoraussetzungen für die Fortbildung sind ein mittlerer Schulabschluss und ein Berufsabschluss in der Hauswirtschaft oder in einem anderen einschlägigen Berufsfeld. Die Absolventinnen und Absolventen sind gefragt als Führungskräfte im hauswirtschaftlichen Bereich von Kinder-, Senioren- und Gesundheitseinrichtungen, Tagungshäusern, Hotels, in Dienstleistungsunternehmen, als Fachberaterinnen bzw. Fachberater in Industrie und Wirtschaft oder – nach einem Vorbereitungsdienst – als hauswirtschaftliche Fachlehrkräfte. Judith Regler-Keitel, Schulleiterin der Fachakademie, sagte: „Unsere Absolventinnen sind qualifizierte Fach- und Führungskräfte in der Hauswirtschaft. Mit ihrem Wissen, ihrer Verantwortung und ihrem Engagement sorgen sie täglich für Kinder, Senioren und Menschen mit Behinderung und leisten damit einen unverzichtbaren Beitrag für die Gesellschaft.“ 79 Absolventinnen und Absolventen der Technikerschule, Fachrichtung Landwirtschaft, erwarben ihren Abschluss „Staatlich geprüfter Techniker für Landbau“ und die Ausbildereignung. Sie treffen auf ein vielfältiges Arbeitsplatzangebot in landwirtschaftlichen Unternehmen, in vor- und nachgelagerten Bereichen oder gehen auf ihre Betriebe zurück. Mit einem Notendurchschnitt von 1,00 schloss Benedikt Auer als Klassenbester ab. Zweitbeste war Pia Hanrieder mit einem Notenschnitt von 1,38. Weitere herausragende Leistungen zeigten Maximilian Teufel mit 1,44, Andreas Hamele mit 1,50 sowie David Bub und Peter Schlierf mit 1,55. Die Eintrittsvoraussetzungen in die zweijährige Technikerschule sind eine abgeschlossene Berufsausbildung als Landwirtin bzw. Landwirt und zusätzlich mindestens ein Jahr einschlägige Berufspraxis. „Staatlich geprüfter Agrarbetriebswirt“ ist der Abschluss der 14 Absolventinnen und Absolventen der Höheren Landbauschule. Diese hochspezialisierte Fortbildung für Landwirte mit guter Fachschul- und Meisterausbildung befähigt zur erfolgreichen Führung größerer landwirtschaftlicher Betriebe. Die besten Absolventen waren mit einem Notendurchschnitt von 1,06 Marina Grebner und mit 1,80 Hannes Seebauer. Mindestvoraussetzung für den Eintritt in die Höhere Landbauschule ist eine abgeschlossene Berufsausbildung als Landwirtin bzw. Landwirt und der erfolgreiche Abschluss der Landwirtschaftsschule. Friedrich Gronauer-Weddige, Schulleiter der Technikerschule und Höheren Landbauschule, betonte in seiner Rede, dass der Arbeitsmarkt die jungen Fachkräfte dringend benötigt und dass sie beste Berufsaussichten hätten. Ministerialrätin Andrea Seidl vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gratulierte den Absolventinnen und Absolventen und wünschte alles Gute für den beruflichen Weg.
Sie meisterten die drei Stufen der Kinderflamme: Die Riedener Kinderfeuerwehr mit ihren Betreuern Bianca Rappl (3.v.l.), Steffi Igl (hintere Reihe, 4.v.l.), Daniel Malotta (h., 6.v.l.) und Jonas Meier (h., 3.v.r.). Vom Kreis-FF-Verband Jürgen Ehrnsberger (l.) und Harald Schmidt (r.). (Bild: Michael Rabenhofer)

Riedener Feuerwehrnachwuchs meistert Kinderflamme

Im Riedener Feuerwehrhaus kamen die Betreuerinnen und Betreuer der Kinderfeuerwehr mit deren Leiterin Stefanie Igl, Feuerwehraktive, die Kommandanten Rainer Salbeck und Johannes Haas sowie natürlich die Kinder der Nachwuchsorganisation zusammen, um die Prüfung „Kinderflamme“ zu meistern. Unter den Augen von Kreisbrandmeister Jürgen Ehrnsberger, sowie vom Kreisfeuerwehrverband, Fachbereichsleiter Kinderfeuerwehren Harald Schmidt, bewältigen die Kinder die dreistufige Abnahme der Kinderflamme. Ihre Betreuer Steffi Igl, Jonas Meier, Daniel Malotta und Bianca Rappl unterstützten sie dabei. Etwa wenn es darum ging, einen Notruf richtig abzusetzen oder die Gerätschaften korrekt zu bestimmen. Natürlich durfte der spielerische Aspekt nicht fehlen. Ein sportlicher Parcour, aber auch eine Trockenübung beim Löschen machten den Kindern sichtlich Spaß. Dabei waren die Aufgaben auf die verschiedenen Altersgruppen abgestimmt. Die Stufe hellblau galt es für die sechs- bis siebenjährigen Kinder in Angriff zu nehmen, die Stufe Orange durften die Acht- und Neunjährigen bewältigen. Für die zehn- bis elfjährigen Kinder hieß es „Auf zur Stufe Tiefblau“. In jeder Altergruppe beschäftigen sich die Nachwuchsfeuerwehrler mit Aufgaben aus den Bereichen Feuerwehraufgabe, Brandschutzerziehung, Erste Hilfe, Teamaufgabe und einem schriftlichen Teil. Am Ende waren die Kinder sehr stolz, gemeinsam die Prüfung bestanden zu haben. Sie erhielten von Harald Schmidt die Anstecker und Urkunden überreicht. Im Anschluss wurden fünf der insgesamt 25 Kinder der Riedener Kinderfeuerwehr in die Jugendfeuerwehr feierlich verabschiedet. Sie wurden von Jugendwart Elias Hollweck und Vera Hollweck in der Jugendfeuerwehr herzlich begrüßt. Zu späterer Stunde wurde gemeinsam der Tag mit einem Grillabend kameradschaftlich abgeschlossen.
Foto 11: Polizeihauptkommissarin Bianca Drechsel überreichte Urkunden und Präsente für die Buslotsen der Grundschule Tiefenbach.  (Bild: Nikolaus Scherr )

Schulabschluss Grundschule Tiefenbach

Für die Verabschiedung der Viertklässler und die Vergabe zahlreicher Auszeichnungen versammelte sich die gesamte Schulfamilie in der Aula der Grundschule Tiefenbach. Schulleiterin Waltraud Eichstetter begrüßte neben den Schülern und den Lehrkräften auch Pfarrer Albert Hölzl, die Polizeihauptkommissarin Bianca Drechsel und die Damen vom Elternbeirat. Die beiden Bürgermeister aus Tiefenbach und Treffelstein waren leider verhindert. Mit dem ersten Lied von allen Schülern „Schön ist es auf der Welt zu sein!“ kam gleich bei allen Gästen gute Laune auf und diese dürfen auch berechtigterweise die Schüler selbst haben. Denn die Leistungen über das zu Ende gehende Schuljahr können sich wirklich sehen lassen. Da sind zum einen die Buslotsen, die ihren freiwilligen und unentgeltlichen Dienst zum Wohl und zur Sicherheit von allen leisten. Vielen herzlichen Dank sagte deshalb PHK Drechsel von der Polizeistation Waldmünchen für die geleistete Arbeit und überreichte jedem Lotsen Urkunde und ein Präsent. Seit Jahren fest im Schulplan verankert ist das Leseprogramm Antolin, mit dem die Schüler zum Lesen animiert werden sollen. Dass dieser Wettbewerb (für jedes gelesene Buch müssen die Schüler Fragen und jetzt auch Texte online beantworten und bekommen dafür Punkte gutgeschrieben) funktioniert, beweisen diese Zahlen. Die Schulsiegerin heißt Lia Balk mit 290 Büchern und tollen 15.820 Punkten. Auf Rang zwei schaffte es Lea Kaiser mit 361 Büchern und 11.872 Punkten und der dritte Platz geht an Laura Walbrunn mit 566 Büchern und 9.527 Punkten. Alle ausgezeichneten Kinder durften sich vom großen Geschenketisch ein Präsent aussuchen und somit auch für das Projekt „Alltagskompetenzen“. Wissen, wie’s schmeckt! Lautet die Devise bei Monika Wallner. Sie pflanzte und säte nicht nur in den schuleigenen Gemüsebeeten alles, was gesund und lecker ist, sondern die Kinder ernteten auch die Früchte und fertigten daraus leckere Gerichte und Brotzeiten. Nun bat Schulleiterin Waltraud Eichstetter Nikolaus Scherr nach vorne, denn er unterrichtete die Schüler der 3. Klasse in Erster Hilfe und diese Ausbildung ist die Voraussetzung für die Mitarbeit im Schulsanitätsdienst. Dieser ist seit Jahren an der Grundschule Tiefenbach etabliert und BRK-Ausbilder Scherr dankte der Schulleitung und Klassenlehrerin Ramona Seiderer für die Unterstützung. Dass sich die Grundschule in Tiefenbach nun Sportschule nennen darf, erfuhr die Schulleitung erst wenige Tage vorher vom bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und mit ein Grund dafür ist sicher das Sportfest, in dem alle Schüler zeigen konnten, was in ihnen steckt. So gab es eine reiche Fülle von 21 Ehrenurkunden für die Klassen eins bis vier von Ramona Seiderer. Sie war auch für den Schwimmunterricht der vierten Klasse verantwortlich und hier konnten zehn Kinder das silberne Schwimmabzeichen erwerben und der Rest konnte sich das Abzeichen in Bronze mit nach Hause nehmen. Sportlich ging es weiter mit Skifahren und Lehrerin Seiderer, denn sie animierte zumindest vier Schüler zu einem Skitag am großen Arber. Jetzt war wieder Zeit für Musik und der bekannte Song „Zusammen“ von der Gruppe Fanta 4 steht wie kaum ein anderes Lied für Zusammenhalt und Teamgemeinschaft. Einen Rückblick auf das letzte Schuljahr der vierten Klasse gaben nun die Schüler der 3. Klasse. Viele bunte Smarties sollen ihnen den Abschied von der Grundschule versüßen, aber jede Farbe steht für einen Wunsch für das kommende Schuljahr an einer neuen Schule mit neuen Lehrern und sicher auch neuen Freunden. Sehr emotional wurde es mit der Dia-Show und einem Rückblick auf vier Jahre Grundschule in Tiefenbach. Da flossen viele Tränen, denn jetzt wurde es jedem Kind bewusst, die Grundschuljahre sind vorbei und ein neuer Lebensabschnitt beginnt in wenigen Wochen. Beistand leistete hier Klassenlehrerin Eichstetter und nachdem sich wieder alle einigermaßen gefangen hatten, durften sich alle ihr wohlverdientes „Grundschuldiplom“ abholen. Für Unterstützung sorgten abschließend alle Schüler und Lehrkräfte beim gemeinsamen Abschlusslied „Danke für die schöne Zeit mit dir!“
Vorstand Andreas Huschka, Theresa Moller, Lisa Ziegler und Birgit Tafelmeier (Bild: Manfred Tafelmeier)

Abiturjahrgang des Elly-Heuss-Gymnasiums spendet 1.000 Euro für die Hospizarbeit

Mit einer großzügigen Spende in Höhe von 1.000 Euro unterstützt der Abiturjahrgang 2026 des Elly-Heuss-Gymnasiums Weiden die Arbeit des gemeinnützigen Vereins „Zusammen erreichen wir mehr”. Die Spendensumme wurde im Laufe des Schuljahres durch verschiedene Aktionen und Kuchenverkäufe von den Schülerinnen gesammelt. Die Stufensprecherinnen entschieden sich gemeinsam mit dem Jahrgang dafür, den Erlös der Hospizarbeit zugutekommen zu lassen und damit ein wichtiges Zeichen für Mitmenschlichkeit und gesellschaftliches Engagement zu setzen. Im Rahmen der Spendenübergabe erhielten Theresa Moller und Lisa Ziegler die Gelegenheit, sich persönlich von der wertvollen Arbeit im Hospiz zu überzeugen. Ein herzlicher Dank gilt der Leiterin Susanne Wagner, die die Besucherinnen durch die Einrichtung führte und eindrucksvoll vermittelte, wie wichtig die Begleitung und Unterstützung schwerstkranker Menschen und ihrer Angehörigen ist. Der Kontakt zwischen dem Abiturjahrgang und dem Verein kam durch Johanna Kick zustande, die die Spendenaktion initiiert und den Austausch ermöglicht hat. „Es freut uns besonders, dass sich bereits junge Menschen mit dem Thema Hospizarbeit auseinandersetzen und Verantwortung für ihre Mitmenschen übernehmen. Dieses Engagement verdient große Anerkennung”, betont der Vorstand des gemeinnützigen Vereines „Zusammen erreichen wir mehr” Andreas Hruschka und bedankt sich herzlich beim Abiturjahrgang 2026 des Elly-Heuss-Gymnasiums Weiden für die großzügige Spende und das entgegengebrachte Vertrauen. Die Unterstützung trägt dazu bei, die wichtige Hospizarbeit auch künftig verlässlich fortzuführen.
Die Firmlinge auf dem Dachboden der Johannisbergkirche in Freudenberg. (Bild: Martina Dotzler)

Firmlinge der Pfarreiengemeinschaft Johannisberg bringen Glocken zum Schwingen

Als am Dienstagnachmittag, zehn Minuten nach vier Glockengeläut zu hören war in Freudenberg mögen einige Bewohner sich gewundert haben, zumal der Klang vom Johannisberg herabkam. Die Firmlinge der Pfarreiengemeinschaft Johannisberg hatten sich eine Stunde vorher am Kirchplatz getroffen und sind den Kreuzweg hinauf zur Wallfahrtskirche gewandert. Eine Gruppe aus Teamleitern und Eltern begleitete die Gruppe. Vor allem den heißen Temperaturen war es wohl geschuldet, dass die Gruppe der Firmlinge nicht mehr ganz vollzählig war. Obwohl der Weg durch den schattigen Wald angenehm zu gehen war – noch angenehmer war dann an diesem Tag die Temperatur beim Betreten der Johannisbergkirche. Alfons Haas von der Kirchenverwaltung Wutschdorf erzählte den Kindern einiges über die Geschichte der Johannisbergkirche, über die wichtigsten Figuren und Bilder in der Kirche sowie über die Renovierung, die dieses Jahr abgeschlossen wurde. Dann durften die Jugendlichen und Erwachsenen mit Herrn Haas auf den Dachboden gehen und dort sehen, was in den letzten Monaten gearbeitet und erneuert wurde. Sie hörten auch, mit welchen Schwierigkeiten dies verbunden war, weil es dort oben keinen Strom gibt oder weil dort auf dem Dachboden auch Fledermäuse ihr Zuhause haben. Das besondere Highlight kam dann: wie anfangs erwähnt, durften alle mal an den Glockenseilen ziehen und die Glocken zum Klang bringen. Dann verließ die Gruppe die kühle Kirche und machte sich auf den Weg hinunter ins Dorf, in den schattigen Biergarten des Landgasthofs Dotzler, der extra zwei Stunden früher als gewöhnlich für die von der Wanderung hungrige Gruppe öffnete und die Firmlinge zu ihrem Abschluss mit Pommes und Getränken versorgte.
Die Fachakademie für Sozialpädagogik am Beruflichen Schulzentrum in Neustadt verabschiedet 44 Absolventinnen und Absolventen. (Bild: Max Korndörfer)

Feierliche Abschlussfeier im KulturGut Altenstadt

Bei strahlendem Sommerwetter und in der besonderen Atmosphäre des KulturGuts Altenstadt verabschiedete die Staatliche Fachakademie für Sozialpädagogik ihre 44 Absolventinnen und Absolventen in einen neuen Lebensabschnitt. Zahlreiche Angehörige, Freunde und Ehrengäste feierten gemeinsam mit den frisch gebackenen Erzieherinnen und Erziehern einen festlichen und zugleich emotionalen Abschluss ihrer dreijährigen Ausbildung. Bereits der Sektempfang im idyllischen Außenbereich sorgte für einen gelungenen Auftakt. Das Eventteam der Studierenden hatte unter der Leitung von Lehrkraft Sabine Sailer liebevoll selbst hergestellte Häppchen vorbereitet und trug so zu einer herzlichen und entspannten Atmosphäre bei. Überall waren festlich gekleidete Gäste zu sehen, die bei bestem Wetter die Vorfreude auf die Feier genossen. Schulleiter Frank Eckstein begrüßte die zahlreichen Gäste und würdigte die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen. In seinem Grußwort gratulierte der stellvertretende Landrat Albert Nickl den jungen Fachkräften herzlich zu ihrem erfolgreichen Abschluss. Als Bürgermeister und Träger eines Kindergartens, so betonte er, liege ihm die Ausbildung pädagogischer Fachkräfte besonders am Herzen. Gleichzeitig sicherte er der Fachakademie auch künftig seine Unterstützung und ein offenes Ohr für ihre Anliegen zu. Den Höhepunkt der Feier bildete die Festrede des Leiters der Fachakademie, Roland Kusche, der die vergangenen Ausbildungsjahre mit einem augenzwinkernden Vergleich beschrieb. Die Studierenden seien vor drei Jahren als kleine Raupen an die Fachakademie gekommen und hätten sich durch das „Anfressen“ von Wissen, praktischen Erfahrungen und persönlichen Kompetenzen Schritt für Schritt weiterentwickelt. Nach zahlreichen Praktika, Prüfungen und der intensiven Auseinandersetzung mit pädagogischen Themen seien aus ihnen schließlich bunte Schmetterlinge geworden, die nun bereit seien, in Kindertagesstätten, Horten und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe ihre Flügel auszubreiten. Mit einem Schmunzeln bat Kusche die Absolventinnen und Absolventen darum, auch künftig immer wieder an ihre „alte Wiese“ zurückzukehren und von ihren Erfahrungen aus der Berufspraxis zu berichten. Im Anschluss wurden die besten Absolventinnen des Jahrgangs ausgezeichnet. Jacqueline Schertl erreichte mit der Traumnote 1,06 das beste Ergebnis, gefolgt von Anna-Lena Koch (1,17) und Tanja Käß (1,23). Große Freude herrschte außerdem darüber, dass zahlreiche Absolventinnen und Absolventen zusätzlich das Zeugnis der fachgebundenen Fachhochschulreife entgegennehmen konnten – ein Erfolg, auf den die Lehrkräfte der Fachakademie besonders stolz sind. Mit der feierlichen Übergabe der Abschlusszeugnisse erhielten schließlich alle die Anerkennung für ihre Leistungen der vergangenen drei Jahre. Für emotionale Momente sorgten anschließend die Vertreterinnen und Vertreter der beiden Abschlussklassen. In ihren persönlichen und zugleich humorvollen Ansprachen bedankten sie sich bei den Lehrkräften für deren fachliche Begleitung, Geduld und Unterstützung während der Ausbildungszeit. Für den stimmungsvollen musikalischen Rahmen sorgten der Chor und die Band der Fachakademie unter der Leitung von Mäx Braun und Uli Schmutzer. Mit ihren abwechslungsreichen Liedbeiträgen begeisterten sie das Publikum, das die Darbietungen mit lang anhaltendem Applaus honorierte. Den gelungenen Abschluss fand die Feier bei einem gemeinsamen Burgeressen im wunderschönen Außenbereich des KulturGuts. In entspannter Atmosphäre wurden Erinnerungen ausgetauscht, Zukunftspläne geschmiedet und viele gute Gespräche geführt – ein würdiger Ausklang für einen Tag, an dem aus engagierten Studierenden offiziell staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher wurden.
Taubenauflass aus dem Kabi. (Bild: Walter Schlenk )

Letzter Flug für Alttauben der RV Amberg

Die beiden letzten Flüge für die Alttauben der Reisevereinigung Amberg haben stattgefunden. Der 10. Flug fand ab Kaiserslautern mit 309 km Entfernung statt. Um 6.50 Uhr wurden die Klappen des Kabinenexpress geöffnet und die „Rennpferde der Lüfte“ durch die Fahrer auf die Heimreise geschickt. Um 10.42 kam die schnellste Taube der RV Amberg bei Georg Eichenseer in Traßlberg an, sie flog die Strecke mit durchschnittlich 74 km/h. Die 2. und 3. Taube konsttierte Michael Niedermeier in Etzdorf. Um 11.04 Uhr waren die Preise vergeben. Mit 35 % Preisausbeute schnitt Georg Eichenseer am besten ab. Der weiteste Flug der Saison wurde in Rethel/Frankreich gestartet. Die Entfernung betrug 540 km. Um 7.15 Uhr erfolgte der Start und um 13.31 Uhr flog die schnellste Taube bei ihrem Züchter Georg Eichenseer den Schlag an, sie flog mit durchschnittlich 86 km/h nach Hause. 2. und 3. wurde Richard Dötterl in Kümmersbruck. Um 14.11 Uhr war das erforderliche Drittel für die zu vergebenden Preise zurück und der letzte Wettflug beendet. Mit 73 Prozent schnitt Georg Eichenseer am besten ab. Für diesen Flug stellte der Deutsche Brieftaubenverband eine Goldmedaille zur Verfügung. Jeder Teilnehmer konnte 6 seiner Tauben vorbenennen. Georg Eichenseer hatte dafür die glücklichste Hand, seine 3 schnellsten vorbenannten Tauben gewannen diesen Sonderpreis. Der geplante Endflug ab Borg wurde wegen der ungünstigen Witterungsverhältnissen abgesagt, das bedeutete den Abschluss für die Alttauben. Die Gewinner der verschiedenen Meisterschaften stehen damit fest. 1. RV-Meister wurde Michael Niedermeier, 2, Georg Eichenseer und 3. Richard Dötterl. Das beste Männchen gehört Georg Eichenseer mit 10 Preisen, das beste Weibchen mit 10 Preisen flog bei Michael Niedermeier, das beste jährige Männchen flog 6 Preise und gehört Walter Schlenk, das beste jährige Weibchen, 9 Preise, wohnt im Schlag von Michael Niedermeier.
north