Bezirksvorsitzender Reinhard Ott informiert die Mitglieder (Bild: Stefan Döllinger)

1 Jahr Verantwortung: Vorstandschaft überzeugt mit Engagement

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung am 28.3.26 der Siedlergemeinschaft Windischeschenbach konnte der Vorsitzende Stefan Döllinger zahlreiche Mitglieder im Tennisheim begrüßen und zeigte sich erfreut über das große Interesse. Der 1. Bezirksvorsitzende Reinhard Ott folgte ebenfalls der Einladung und lobte in seinem Grußwort Arbeit und Engagement des Vereins. Zweiter Bürgermeister Erich Sperber (CSU) und Werner Sauer (SPD) begrüßten ebenfalls die Gäste und zeigten sich beeindruckt von der Vereinsarbeit. Im Verlauf der Versammlung wurde ein Rückblick auf das positiv verlaufene vergangene Jahr gegeben. Ein wichtiges Thema der Tagesordnung war die Anpassung der Mitgliedsbeiträge. Nach eingehender Diskussion und Erläuterungen durch Herrn Ott stimmte die Mehrheit der anwesenden Mitglieder der vorgeschlagenen Erhöhung von bisher 27€ auf 32€ Jahresbeitrag zu. Der Vorstand Döllinger betonte, dass dieser Schritt notwendig ist, um die Angebote des Vereins z.B. Instandhaltung der umfangreichen Geräte aufrecht erhalten zu können. Auch die Abgaben des Vereins an den Bundesverband steigen, so dass eine Beitragsanpassung nötig ist. Erfreuliche Neuerungen konnten für die Mitglieder erreicht werden, welche zukünftig bei den Firmen Toolendo und Raiffeisenmarkt Erbendorf, sowie bei Landmaschinen/Gartengeräte Oppl Vergünstigungen erhalten. Genauere Information sind auf der neugestalteten Homepage des Vereins einsehbar. Die Versammlung endete in einer positiven und gemütlichen Atmosphäre bei Würstl und Kraut und dem Ziel den Verein zukunftsorientiert zu gestalten.
Die neu beschaffenen Anzüge haben ihren Platz im Feuerwehrhaus (Bild: Johann Bauer)

Jahreshauptversammlung der FFW Winbuch – Warten auf das neue Fahrzeug

Winbuch (bjo). Die FFW Winbuch hatte zu ihrer Jahreshauptversammlung in das Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. Thema war auch das neue FFW-Fahrzeug. Vorsitzender Ludwig Spies betonte bei seiner Begrüßung vor allem, wann das neue Fahrzeug der Wehr in Winbuch eintrifft, ist leider noch nicht bekannt. In seinem Rückblick konnte er von sechs Ausschusssitzungen berichten. Beteiligt habe man sich im Jahr 2025 am Florianstag, in Schmidmühlen nahm man an der Einweihung des Salzstadels, Fronleichnam und Volkstrauertag teil. Besonders hob er die durchgeführte Christbaumversteigerung und den Preisschafkopf hervor. In seiner Vorschau gab Spies bekannt, beteiligen wolle man sich am 3. Mai am Florianstag in Ursensollen, beim Kinderfest in Schmidmühlen, Fest der Blaskapelle St. Ägidius Schmidmühlen vom 4. bis 7. Juni und für 21. Juni 2026 ist die Einweihung des neuen Feuerwehrautos geplant, verbunden mit dem 130-jährigen Gründungsfest. Über die Finanzen der Feuerwehr Winbuch gab Kassier Manfred Edenharter einen detaillierten Bericht. „Die Jugendfeuerwehr habe derzeit einen Jugendlichen in ihren Reihen, der sich bei der Feuerwehr in Schmidmühlen beteiligt“, so Betreuerin Maike Spies-Leuthmetzer. Paul Haas, Kommandant, gab einen Bericht über das abgelaufene Jahr ab. Derzeit habe man 16 aktive Mitglieder. Bei zwei Einsätzen war die Wehr gefordert und durchgeführt habe man eine Station des Landkreislaufes sowie Teilnahme an einem Motorsägekurs in Emhof. Etliche Beschaffungen standen an mit zwei Akku-Teleskopstrahler, Faltdreiecke mit Beschriftung und eine Teleskopleiter. Des Weiteren ein Notfallrucksack, Verkehrsleitkegel und Namensschilder für die Löschanzüge. Geplant sei im Frühjahr eine Übung der Brandschutzwoche Pilsheim, die Ankunft des neuen Fahrzeugs mit Blaulichtfahrt. Der Aufbau des Festzelts für das Gründungsfest findet am 19. Juni statt, abgelegt werden im Herbst Leistungsabzeichen sowie Besuch von zwei Feuerwehrkameraden am Maschinisten-Lehrgang. „Die neuen Anzüge und Helme sind alle platziert und die Alarmierungsapp ist eingerichtet.“ Hingewiesen wurde auf die Sirenenprobe, die jeweils zum 1. Samstag im Monat durchgeführt wird. Sein Dank allen Aktiven für die zahlreiche Teilnahme an den Einsätzen. Bürgermeister Peter Braun dankte allen für das abgelaufene Vereinsjahr. Zum neuen Fahrzeug konnte der Rathauschef vermelden, dass voraussichtlich Mitte April eine Lieferung geplant sei. „In den vergangenen Wochen habe eine Firma aus Eschlkam die Zustellung zugesagt, aber leider nicht eingehalten.“ Er sei aber guter Dinge, dass nun bis Mitte April das Fahrzeug abgeholt werden kann. Braun sprach auch die Bitte an, Mitte Juni findet ein Bürgermeistertreffen in Schmidmühlen statt. Hierbei soll das neu beschaffene Fahrzeug vorgestellt werden, denn es wird eines der ersten im Landkreis sein.
Malen und Basteln stand für die Kinder und Jugendlichen auf dem Osterprogramm. (Bild: Karl Ziegler)

Kreatives Osterbasteln beim Kleintierzuchtverein

Die Osterferien nutzte der Kleintierzuchtverein (KTZV) Waidhaus mit Umgebung wie alle Jahre für seine beliebte Osterbastelaktion. Im Mittelpunkt standen bei dieser Veranstaltung nicht die Tiere, sondern Wie schon in den vergangenen Jahren die Kreativität und die Geselligkeit. Die Veranstaltung fand kurz vor dem Osterfest in der Pfreimdtalhalle statt und erfreute sich auch diesmal großer Beliebtheit. Am Osterbasteln nahmen rund 25 Kinder und Erwachsene teil. Mit viel Begeisterung und Fantasie konnten die Teilnehmer ihren Einfallsreichtum freien Lauf lassen und individuelle Osterdekorationen gestalten. Die engagierten Bastelhelfer standen dabei jederzeit mit Rat und Tat zur Seite, gaben zahlreiche Anregungen und unterstützten insbesondere die jüngeren Teilnehmer bei der Umsetzung ihrer Ideen. Das vielfältige Bastelangebot ließ keine Wünsche offen: Es wurden unter anderem dekorative Anhänger aus Holz gefertigt und farbenfrohe Blumenstecker aus Filz gestaltet. Die liebevoll bepflanzten und verzierten Hasentontöpfe wurden mit Kressesamen bestückt, sodass die Kinder pünktlich zum Ostersonntag ihre eigene kleine Ernte genießen können. Ein besonderes Highlight war in diesem Jahr das Osternest in Form eines Hasenglases, das schließlich vom „Osterhasen“ befüllt wurde. Der rund dreistündige Bastelnachmittag verging wie im Flug und bereitete nicht nur den Kindern, sondern auch den Erwachsenen große Freude. Die gelungene Mischung aus kreativem Arbeiten, gemeinschaftlichem Erleben und fröhlicher Atmosphäre machte die Veranstaltung erneut zu einem vollen Erfolg. Im Namen des Kleintierzuchtvereins bedankte sich Vorsitzender Alfred Sauer herzlich bei allen Helferinnen und Helfern sowie bei den kleinen und großen Teilnehmern für ihr Kommen und Engagement.
Die neu gewählte oder bestätigte Vorstandschaftdes FGV Brand (von links): Gerald Hoch, Josef Daubner, Stefan Jungnickl, LisaReiprich, Holger Praller, Wolfgang Leibl, Daniela Bayer, Joachim Bauer, Julian Hänel,Karin Hain, Sabine König und Holger Kamecke. (Bild: Holger Kamecke)

25 Jahre und noch nicht müde

Stefan Jungnickl bleibt Obmann des Fichtelgebirgsvereins Brand. Zu seinen Stellvertretern wurden bei der jüngsten Jahreshauptversammlung Daniela Bayer, Lisa Reiprich und Gerald Hoch gewählt. Kassier bleibt Peter Philipp, und als Schriftführer wurde Holger Praller bestätigt. In seiner Rede dankte Stefan Jungnickl, der bereits seit 25 Jahren an der Spitze des FGV Brand steht, allen Helfern und Gönnern, ohne die die vielen Aktivitäten nicht möglich wären. Allein rund 150 Ehrenamtliche waren beim Schaffest 2025 im Einsatz, bei dem rund 6000 Besucher in die Max-Reger-Gemeinde strömten. Fleißig gewandert wurde 2025 natürlich auch, zum Beispiel wie jedes Jahr zum Armesberg oder zum Stärketrinken. „Die Seniorenwanderungen tragen sich mittlerweile von selbst“, freut sich Stefan Jungnickl. Ebenso wie über die gesunden Finanzen und die ordnungsgemäß geführte Kasse des Vereins. Auch die Jugendarbeit nimmt weiterhin einen hohen Stellenwert ein: So gab es unter anderem den Kinderfasching, das Kürbisfest oder das Ferienprogramm mit dem Bau von Igelhäuschen. Beim ortsbildprägenden Basshaus liegt der derzeitige Fokus auf der energetischen Sanierung. Eine besondere Freude ist für Stefan Jungnickl außerdem die Ehrung verdienter Mitglieder. So sind Alexandra Arnhardt, Joachim Bauer, Markus Hain sowie Stefan Philipp bereits seit 40 Jahren Mitglied beim FGV Brand, Maria Schultes und Hans-Jürgen Schmidt schon seit 50 Jahren.
Die anwesenden Geehrten mit den Vorständen (v. l. n. r. 1. Vorsitzender Josef Maier, Stefan Meyer, Bgm. Andreas Wutzlhofer, Josef Ganzera, Angelika Anzer, Claudia Maier, Bernhard Kleber, 2. Vorsitzender Michael Walbrunn) (Bild: Helmut Sturm)

FC-Bayern-Fanclub Vohenstrauß ehrt in der Jahreshauptversammlung
zahlreiche Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft

Nach der Begrüßung u. kurzem Totengedecken nahm 1. Vorsitzender Josef Maier Stellung zur derzeit positiven Entwicklung beim FC Bayern. Blieb man im letzten Jahr einmal titellos, geht's z. Zt. nur aufwärts. Mit sehr gutem Trainer wird demnächst wohl der BL-Torrekord geknackt und die Bayern sind in allen Wettbewerben vertreten. Das DFB-Pokalfinale ist erreichbar und in der CL gg. Real Madrid ist man nicht chancenlos. Danach überriß Maier die Vereinstätigkeit. So konnte erstmals ein Heimspiel (gg. Bayer Leverkusen) der FCB Damen besucht werden. Skiausflug, Preisherzln, Mutter- u. Vatertagswanderung, Weihnachtsfeier u. Vereinsausflug nach Görlitz ergänzten das Vereinsjahr. Im Ausblick lud Maier u. a. zur Fahrt zum Heimspiel der Bayern gg. Heidenheim, sowie zum Vereinsausflug nach Bad Reichenhall ein. Ein herzliches Dankeschön richtete er an die Vorstands- u. Ausschusskollegen. Im Kassenbericht berichtete 2. Kassier Rainer Gebert von einem kleinen Überschuss, wobei die Fanclub-Finanzen sehr geordnet und solide sind. Somit waren auch wieder Spenden möglich (SpVgg Voh., ev. u. kath. Kirche). Der Fanclub zählt z. Zt. 737 Mitglieder (+5 zum Vorjahr). Erich Sturm (95 J.) ist ältestes und Leopold Sturm (10 Mon.) ist jüngstes Fanclubmitglied. Stefan Schäftner gab dann den Kassenprüfbericht ab. Die Kassenführung war ordentlich und beanstandungslos. Der Vorstandschaft konnte die einstimmige Entlastung erteilt werden. Im Mittelpunkt der Versammlung standen sehr viele Ehrungen: Für 40 Jahre Zugehörigkeit erhielten die silberne Ehrennadel mit Urkunde: Angelika Anzer, Markus Baierl, Josef Busch, Manuela Busch, Roland Dierl, Elisabeth Gebert, Dagmar Grosser, Martina Grosser, Michael Kirchberger, Martina Landgraf-Baier, Norbert Lukas, Claudia Maier, Stefan Meyer, Heike Rauch, Manuel Stöckl, Evelyn Sturm, Michael Wittmann und Anton Zilbauer. Für 25 Jahre gab es das bronzene Ehrenzeichen mit Urkunde für: Markus Betz, Josef Ganzera, Matthias Grosser, Georg Hofmann, Herbert Kiesl, Bernhard Kleber, Theresa Mittelmeier, Andreas Ogarek, Richard Sier, André Tischbierek, Reinhard Tischbierek und Robert Zanotti. Für 10-jährige Mitgliedschaft erhielten eine Urkunde: Noah Gebert, Lukas Götz, Manfred Götz, Ludwig Höning, Dr. Doris Kurzka, Lea Kurzka, Lisa Kurzka, Timo Kurzka, Thomas Kurzka, Georg Lang, Eva Mitlmeier, Georg Mitlmeier, Martin Mitlmeier, Max Mitlmeier, Sonja Mitlmeier, Carsten Schörner und Michael Töppel.
Die geehrten der Feuerwehr Holnstein mit ihrem Kommandanten, Vorstand, den Vertretern der Kreisbrandinspektion und den beiden Landtagsabgeordneten. (Bild: Jürgen Leißner)

150 Jahre Feuerwehr Holnstein-Mittelreinbach: Festlicher Kommersabend voller Ehrungen

Mit einem feierlichen Kommersabend im Saal des Neukirchner Hofs beging die Freiwillige Feuerwehr Holnstein-Mittelreinbach am vergangenen Samstag den Start in den Festreigen ihres 150-jährigen Bestehens. Durch das Programm führte der Vorsitzende Gerd Pürner, der die Gäste herzlich willkommen hieß und durch den Abend leitete. Unter den Ehrengästen waren Landrat Richard Reisinger, Bürgermeister Peter Achatzi, Kreisbrandrat Christof Strobl, MdL Dr. Harald Schwartz und MdL Bernhard Heinisch sowie Vertreter der Patenwehren und Nachbarwehren. Nach der Begrüßung eröffnete das Hulzberch Trio musikalisch das Abendessen. Kommandant Markus Guttenberger erinnerte anschließend kurz an die 150-jährige Geschichte der Wehr: Gegründet 1876, mitten in der Epoche des industriellen Wandels, meisterte die Feuerwehr zahlreiche Herausforderungen – von den beiden Weltkriegen über Wiederaufbau und technische Neuerungen bis hin zur Modernisierung der Fahrzeuge und des Gerätehauses. Besonders hervorgehoben wurde die kontinuierliche Förderung von Ausbildung und Jugendarbeit sowie die Integration von Frauen, die heute knapp 30 Prozent der aktiven Mitglieder ausmachen. Im Anschluss folgten die Ehrungen verdienstvoller Kameraden: Das KFV-Ehrenkreuz in Silber erhielten Gerhard Guttenberger und Ehrenvorstand Thomas Brandt. Das Bayerische Ehrenkreuz in Silber wurde erstmals in der Geschichte der Wehr an Ehrenkommandant Karlheinz Pilhöfer verliehen – Anerkennung für Jahrzehnte ehrenamtlichen Engagements. Pürner dankte den Geehrten für ihre beispielhafte Arbeit und ihren Einsatz für die Wehr und die Gemeinschaft. Ein bewegender Moment war das Schirmherrenbitten: Der neu gewählte Bürgermeister Christian Beyer übernahm die Schirmherrschaft, Landrat Reisinger die Ehrenschirmherrschaft. Mit einem Augenzwinkern übertrug Pürner die Verantwortung für das Wetter auf die beiden. Auch die enge Zusammenarbeit mit den Patenwehren Achtel, Edelsfeld und Röckenricht wurde gewürdigt. Symbolisch überreichte die Feuerwehr Holzscheiben, die zusammen mit Bäumen vor den jeweiligen Feuerwehrhäusern gepflanzt werden sollen – ein sichtbares Zeichen für Beständigkeit, Freundschaft und Kameradschaft. Natürlich kamen auch die Patenwehren nicht mit leeren Händen. Den Abend rundeten Gespräche, Musik und kameradschaftliches Beisammensein ab. Pürner schloss mit den Worten: „Was wir sind, sind wir zusammen.“ Nach 150 Jahren Einsatzbereitschaft, Solidarität und Gemeinschaft blickt die Freiwillige Feuerwehr Holnstein-Mittelreinbach gestärkt in die Zukunft – getreu ihrem Leitspruch: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr.“ Vorschau auf das Festwochenende: Das große Jubiläumsfest findet vom 8. bis 10. Mai im Festzelt in Holnstein statt. Höhepunkte sind der Zieleinlauf des Landkreislaufs sowie ein großer Festzug am Sonntag. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, mitzufeiern.
v. l.: Vorstand Johannes Kirchner, Schriftführer Daniel Richter, Schatzmeister Peter Härtl, Jugendleiter Julien Lenk, Schützenmeister Franz Paschke, Sportleiter Julian Männer, Bürgermeister Johann Burger, Gauschatzmeister Bruno Salomon. (Bild: Matthias Menzel)

Altbewährte Kräfte und junge Verstärkung

Kürzlich hielt die Zimmerstutzengesellschaft 1899 „Eichenlaub“ Königshütte e. V. ihre Jahreshauptversammlung ab. Vorstand Johannes Kirchner führte durch das obligatorische Programm der Versammlung und hieß dazu neben den Ehrenmitgliedern auch Bürgermeister Johann Burger sowie Gauschatzmeister Bruno Salomon als Gäste herzlich willkommen. Nach dem Gedenken für die verstorbenen Mitglieder des Vereins berichtete Kirchner zunächst von den Höhepunkten des zurückliegenden Vereinsjahrs. Im Anschluss bat er Julian Männer um seinen Bericht zu den sportlichen Aktivitäten. Der Sportleiter konnte auf zahlreiche Erfolge der Schützen im Jahr 2025 zurückblicken und durfte Spitzenplatzierungen verschiedener Wettbewerbe mit Auszeichnungen ehren. Letztlich rundete Schatzmeister Peter Härtl mit seinen Ausführungen zum finanziellen Geschehen des zurückliegenden Vereinsjahres die Berichterstattungen der Vorstandsmitglieder ab. Aufgrund der einwandfreien Buchführung und der soliden Vereinsarbeit sprachen die Kassenrevisoren ihre Empfehlung an die versammelten Mitglieder aus, der Vorstandschaft die Entlastung zu erteilen, welcher diese einstimmig nachkamen. Im Rahmen des nächsten Tagesordnungspunkts „Neuwahlen“ bat Vorstand Kirchner die Ehrengäste Burger und Salomon, den Wahlausschuss zu bilden, welche dies nach erfolgter Zustimmung durch die Versammlung gerne übernahmen. Dank einer gut vorbereiteten Wahl wurde die bisherige Vorstandschaft nach nur kurzer Zeit wiedergewählt. Die einzige Veränderung betrifft das Amt des 1. Jugendleiters, welches fortan durch den 18-jährigen Julien Lenk bekleidet wird. Der bisherige Amtsinhaber Matthias Menzel bleibt der Jugendarbeit allerdings weiter erhalten und wechselt darüber hinaus in die Position des beisitzenden Ausschussmitglieds. Johannes Kirchner dankte der Versammlung nochmals im Namen aller gewählten Amtsträger für das Vertrauen und freute sich ganz besonders über die junge Verstärkung in der Vereinsführung. In ihren Grußworten unterstrichen Bürgermeister Burger und Gauschatzmeister Salomon die Wichtigkeit der Jugendarbeit für den Fortbestand der Vereine. In diesem Fall sei es beispielhaft gelungen, den Schützennachwuchs in die Führungsarbeit des Vereins zu integrieren. Burger nutzte den Besuch bei den Schützen in Königshütte, um auch zwei Urgesteine des Vereins aufgrund ihres Einsatzes für die Gesellschaft in der Gemeinde zu ehren. Entsprechend würdigte er Ludwig Ernst und Eberhard Kirchner für ihr jahrzehntelanges Engagement rund um den Schützenverein mit der Ehrennadel der Gemeinde Leonberg.
SCK Trainer, Betreuer und Vorstandschaft haben an der Fortbildung zum Thema sexualisierte Gewalt teilgenommen.  (Bild: Daniel Kohl)

SC Kirchenthumbach setzt erneut auf Prävention und Verantwortung

Der SCK hat bereits zum zweiten Mal eine Trainerfortbildung zum Thema sexualisierte Gewalt im Sport durchgeführt und damit ein klares Zeichen für Prävention, Sensibilisierung und Verantwortung im Vereinsleben gesetzt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie Trainerinnen und Trainer, Betreuerinnen und Betreuer sowie alle Verantwortlichen im Verein Anzeichen sexualisierter Gewalt erkennen, richtig einordnen und im Verdachtsfall angemessen handeln können. Gerade im Kinder- und Jugendbereich komme dem Schutz junger Menschen eine besonders hohe Bedeutung zu. Durchgeführt wurde der Vortrag von Angela Frank, Mitarbeiterin von Dornrose e.V. aus Weiden. In ihrem praxisnahen und zugleich sensiblen Vortrag vermittelte sie wichtige Grundlagen rund um Grenzverletzungen, Prävention, Handlungssicherheit und den verantwortungsvollen Umgang mit möglichen Verdachtsfällen. Dabei wurde deutlich, dass Präventionsarbeit nicht erst im Ernstfall beginne, sondern bereits im täglichen Miteinander, in klaren Regeln und in einer offenen Vereinskultur. Die erneute Durchführung der Fortbildung ist ein wichtiger Baustein im Schutzkonzept des SC Kirchenthumbach. Der Verein macht damit deutlich, dass der Schutz von Kindern und Jugendlichen nicht nur ein formaler Auftrag ist, sondern aktiv und nachhaltig gelebt werden soll. Zum Schutzkonzept des Vereins gehören neben solchen Schulungsmaßnahmen auch weitere konkrete Präventionsbausteine. Dazu zählt unter anderem die regelmäßige Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses durch Personen, die im Verein Verantwortung im Kinder- und Jugendbereich übernehmen. Darüber hinaus wird eine vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) vorbereitete Selbstverpflichtungserklärung eingesetzt, mit der Trainerinnen und Trainer sowie weitere Verantwortliche ihr Bewusstsein für einen respektvollen, achtsamen und grenzwahrenden Umgang mit Kindern und Jugendlichen unterstreichen. Mit der erneuten Fortbildung zeigt der SC Kirchenthumbach, dass Prävention ein fortlaufender Prozess ist, der Aufmerksamkeit, Wissen und klare Strukturen braucht. Der Verein übernimmt damit Verantwortung und stärkt das Vertrauen von Kindern, Jugendlichen, Eltern und allen Mitgliedern. Der SC Kirchenthumbach setzt so ein wichtiges Zeichen: Sport soll ein sicherer Ort sein – für alle.
Kreisbrandmeister Jürgen Ehrnsberger referierte zum Thema Brandschutz im häuslichen Bereich im Gasthaus Hirschenwirt beim VdK Ortsverband Rieden-Vilshofen-Ensdorf. (Bild: Marga Kraus)

Kaffeekränzchen beim VdK mit Vortrag über häuslichen Brandschutz

Die informativen Kaffeekränzchen des VdK Ortsverbandes Rieden-Vilshofen-Ensdorf sind sehr beliebt. Beim letzten Treff im Gasthaus Hirschenwirt durfte Ortsvorsitzende Marga Kraus Kreisbrandmeister Jürgen Ehrnsberger von der Landkreisfeuerwehr begrüßen. Der erfahrene Feuerwehrmann ist zuständig für den Inspektionsbereich II und referierte über das Thema Brandschutz im häuslichen Bereich. Prävention ist ein wichtiges Thema bei der Feuerwehr und so ist Vorbeugen von Bränden und dem Kennen möglicher Brandursachen und Gefahrenbereiche nicht nur für Kameraden der örtlichen Feuerwehren, sondern für die Gesellschaft an sich sehr wichtig. Einer der Themenfelder von Ehrnsberger beim Riedener VdK waren die Vorschriften zu Rauchmeldern in Haushalten. Er erläuterte die Pflicht für die Anbringung von Rauchmeldern, welche mittlerweile in allen Bundesländern vorgeschrieben sind. In welchen Räumen diese notwendig seien und wie oft die Rauchwarnmelder geprüft werden müssen, erklärte er. Auch beim Kauf gibt es einige Dinge zu beachten. Empfehlenswert seien Rauchmelder mit bestimmten Qualitätskennzeichen und fest eingebauten 10-Jahres-Batterien. Marga Kraus erklärte, dass gerade bei Seniorinnen und Senioren es besonders wichtig sei, dass funktionierende Rauchmelder im Haushalt an den vorgesehenen Stellen installiert sind. Wenn dann doch ein Brandfall im Haushalt eintritt, informierte Jürgen Ehrnsberger, was zu tun ist. „Wenn man die Wohnung bei einem Brand verlassen kann, dann dies sofort tun und hinter sich die Wohnungstüre verschließen und unverzüglich die 112 anrufen“, so der Kreisbrandmeister. Ein Drittel aller Wohnungsbrände gehen laut dem Feuerwehrmann auf elektrische Defekte, vor allem in Küchenräumen. Man solle etwa darauf achten, nicht mehrere Mehrfachstecker hintereinander anzuschließen. Auch gäbe es bei modernen Küchenherden sogenannte Herdwächter, die sicherlich empfehlenswert seien. Zum Ende des Kaffeekränzchens bedankte sich Marga Kraus herzlichst bei Jürgen Ehrnsberger.
Über eine Spende von 1.500 Euro freuen sich Barbara Faltenbacher von den Maltesern, Susanne Vorsatz von der Initiative e.V. und Rainer Sindersberger von der Tafel. Ebenso im Bild einige Damen des Inner Wheel Club Weiden.  (Bild: Petra Jüttner)

Inner Wheel Club Weiden spendet 4.500€ an regionale Organisationen

Bereits seit Jahren engagieren sich die Damen des Inner Wheel Serviceclub Weiden mit ihrem Pop Up Store am Unteren Markt in Weiden. Hier wird zweimal im Jahr - November/Dezember und Ostern - sehr erfolgreich und komplett ehrenamtlich hochwertige Damenmode sowie Schuhe und Accessoires aller Art zu fairen Preisen verkauft. Der Erlös kommt immer regionalen Organisationen und Vereinen zugute. Dieses Mal konnten sich diese Drei über eine Spende in Höhe von je 1.500 Euro freuen: Malteser Herzensprojekt e.V., die Initiative e.V. und die Tafel e.V. Weiden. Das Herzensprojekt der Malteser ermöglicht schwerkranken Menschen nochmal einen Wunsch zu verwirklichen. Vom Besuch eines Fussballspiels beim Lieblingsverein oder der Teilnahme an der Hochzeit der Enkelin ist alles dabei. Die Initiative e.V. ist zuständig für die Obdachlosenunterkunft in Weiden. Darüber hinaus unterstützt der Verein Betroffene und deren Kinder präventiv durch Gespräche und Aktivitäten. Die Tafel Weiden e. V, hilft in ihrem Sozialkaufhaus bereits seit Jahrzehnten durch den Verkauf von lebensnotwendigen Dingen und Lebensmitteln an diejenigen, denen es aktuell schlechter geht. Ein großes Dankeschön geht an alle Organisationen und deren ehrenamtliche Mitglieder, die durch ihre Zeit und ihren Einsatz so viel Gutes tun. Der Inner Wheel Club Weiden ist ein Frauen Service Club und unterstützt seit Jahren mit Spenden und Aktionen in der Region insbesondere Frauen in Not oder Krisensituationen.
Der Frauenbund Hohenthan hat wieder gespendet. Von links Geistl. Beirat Pfr. Konrad Amschl, 1. Vors. Monika Lang mit Spendenbescheinigung KUNO, Dr. Annemarie Schraml (Feuerkinder),Pater Klaus Kniffki, Rita Haberkorn i.V Schgwester Anna Rita, Südafrika und Maaria Lankl-Schabner, Schatzmeisterin. (Bild: Gertraud Zeitler)

Engagierter Frauenbund Hohenthan

Zur Jahreshauptversammlung des Frauenbundes Hohenthan konnte 1. Vorsitzende Monika Lang die anwesenden Mitglieder sowie geistlichen Beirat Stadtpfarrer Konrad Amschl begrüßen. Den Jahresbericht übernahm Schriftführerin Gertraud Zeitler. Sie berichtete von vielfältigen Aktionen während des vergangenen Jahres wie Weltgebetsabend mit KDFB Bärnau, Gebetsabende auf Bezirksebene, Palmbüschel binden, Maiandacht mit Lichterprozession in Altglashütte, Kräuterbüschel binden, Übernahme von Kaffee und Kuchen beim Pfarrfest sowie die gemeinsame Kirchweihwanderung mit dem KDFB Bärnau zum Birkholmhof. Im Oktober wurde wieder die Wallfahrt nach Altötting durchgeführt. Am 23. November lockte der Hohenthaner Adventmarkt wieder viele Besucher aus der ganzen Region. Dank vieler Helfer auch außerhalb des Frauenbundes konnten die Besucher im adventlich geschmückten Pfarrhof schöne Stunden verbringen. Der Reinerlös des Frauenbundes vom Adventmarkt aus Verkauf von Adventskränzen, Kaffee und Kuchen wird wieder für soziale Zwecke gespendet. Weitere Aktionen des Frauenbundes waren das Schmücken des Maialtares, des Erntealtares und das Schmücken des Christbaumes in der Pfarrkirche. Es wurden wieder Geburtstags- und Krankenbesuche durchgeführt. Nach dem Jahresbericht legte Schatzmeisterin Maria Lankl-Schabner einen geordneten Kassenbericht vor. In seinem Grußwort freute sich Pfarrer Amschl, dass viele fleißige Frauen für ein lebendiges Leben in der Pfarrgemeinde da sind. Pfarrer Amschl bedankte sich bei der Vorstandschaft und allen Mitgliedern für ihre gemeinsame Arbeit. Er wünschte sich, dass noch mehr Frauen Verantwortung übernähmen. Bei der folgenden Neuaufnahme konnten 2 neue Mitglieder begrüßt werden, drei Mitglieder erhielten die Ehrung für langjährige Mitgliedschaft. Nun folgte die Spendenübergabe aus dem Erlös der verschiedenen Aktionen. Jeweils 500,00 € erhielten Schwester Anna-Rita in Südafrika, Pater Kniffki für Kindergarten in Moldawien, Dr. Annemarie Schraml für Feuerkinder und KUNO-Stiftung Regensburg. Nach dem Dank der 1. Vorsitzenden bei allen Mitgliedern und Helfern für ihre Arbeit folgte das gemütliche Beisammensein bei Kaffee und Kuchen.
Von links nach rechts: Markus Glatzel, Johannes Rupprecht, Norbert Reuschl, Herta Grollmisch, Robert Stubenvoll, Nikolai Platzer, Herbert Grollmisch, Willi Zinnbauer, Willi Würfl, Christian Dotzler und Bertram Gebhard. (Bild: Herbert Grollmisch)

KRK Vilseck – Mitgliederversammlung mit Neuwahlen

Im November 2026 verstarb der langjährige 1. Vorsitzende der Krieger- und Reservistenkameradschaft (KRK) Vilseck, Max Hammer, nach kurzer, schwerer Krankheit, und deshalb musste der Verein außerplanmäßig Neuwahlen durchführen. Der Interims-Vorsitzende Willi Würfl hat deshalb fristgerecht zur Mitgliederversammlung mit Neuwahlen ins Vereinslokal Gasthof Hammer in Vilseck eingeladen. Willi Würfl konnte neben den sehr zahlreich erschienenen Vereinsmitgliedern auch den Kreisvorsitzenden der Reservisten-Kreisgruppe Oberpfalz Mitte, Oberst der Reserve Bertram Gebhard, und den Kreisorganisationsleiter Markus Glatzel begrüßen. Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder des letzten Jahres, Peter Winter, Max Hammer und Peter Seibold, wurde der Kreisvorsitzende Gebhard zum Versammlungsleiter für die Neuwahlen gewählt. Zu Wahlbeisitzern wurden Markus Glatzel und Clark Dernjac gewählt. Nach der Beschlussfassung über die Tagesordnung gab Willi Würfl gemeinsam mit Schriftführer Norbert Reuschl einen Überblick über die Veranstaltungen des vergangenen Jahres: Monatsversammlungen, Grillfest in Ebersbach, Besuch des F-104-Museums in Niederalteich, Kriegsgräbersammlungen an den Friedhöfen in Vilseck und Sorghof, Mitgestaltung des Volkstrauertages in Vilseck, Verabschiedung und Teilnahme an der Urnenbeisetzung von Max Hammer, Weihnachtsmarkt mit Feldküche auf Burg Dagestein, Weihnachtsfeier, Vergleichsschießen mit Luftdruckwaffen bei Tell Vilseck und Teilnahme an der Kreisdelegierten-Versammlung und am sicherheitspolitischen Seminar in Altmannshof. Kassenwart Herbert Grollmisch informierte über die Finanzen der KRK Vilseck, und die Kassenrevisoren Robert Stubenvoll und Herta Grollmisch bestätigten eine ordnungsgemäße Buchführung und schlugen die Entlastung der Vorstandschaft vor. Kreisvorsitzender Gebhard führte dann die Neuwahlen durch. Die Wahl zum 1. Vorsitzenden der KRK Vilseck wurde geheim durchgeführt und Willi Würfl wurde einstimmig gewählt. Die weitere Wahl der Vorstandschaft ergab Folgendes: 2. Vorsitzender ist Willi Zinnbauer, Herbert Grollmisch bleibt Kassenwart und Norbert Reuschl bleibt Schriftführer. Zu Kassenrevisoren wurden wieder Robert Stubenvoll und Herta Grollmisch gewählt. Als Kreisdelegierte und Ersatzdelegierte wurden gewählt: Willi Würfl, Willi Zinnbauer, Herbert Grollmisch, Norbert Reuschl, Nikolai Platzer, Johannes Rupprecht und Christian Dotzler. Nach der Verpflichtung in die Ämter gemäß § 10 der Wahl- und Delegiertenordnung durch den Kreisvorsitzenden Gebhard wurde die Versammlung an den neugewählten Vorsitzenden Willi Würfl übergeben. Vorsitzender Würfl gab einen Ausblick auf die vom Reservistenverband in naher Zukunft angebotenen Veranstaltungen und fragte nach Wünschen und Anträgen der anwesenden Mitglieder. Würfl selber wünschte sich, dass sich neue und jüngere Reservisten der Kameradschaft anschließen, und beendete den offiziellen Teil der Mitgliederversammlung.
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