Die neu gewählte Vorstandschaft des DAGA e.V. mit Bürgermeister Edgar Knobloch (rechts). Philip Wagner (Bildmitte hinten) ist neuer Vizepräsident; Werner Stopfer (2. v. r.) ergänzt die Volksfestbeauftragten. (Bild: Helmut Amschler)

Philip Wagner ist neuer Vizepräsident des DAGA e.V.

Neuwahlen standen an beim DAGA e.V. und es wurden die Weichen für die Zukunft gestellt, denn mit Philip Wagner bekleidet ein junges Mitglied dieses wichtige Amt. Zu den Volksfestbeauftragten wurde neu Werner Stopfer hinzugewählt, der beim diesjährigen Volksfest bereits spontan wichtige Aufgaben übernommen hatte. Präsident Helmuth Wächter, der letztmals für zwei weitere Jahre kandidierte, begrüßte 26 Mitglieder im Gasthof „Zum Stichn”, darunter auch die Bürgermeister Knobloch, Grafenwöhr, Reindl, Pressath, Dr. Goller, Vorbach und Grädler aus Vilseck sowie Pscheidt aus Altenstadt. In offener Abstimmung wurden wiedergewählt: Helmuth Wächter (dt. Präsident), James Joyce (amerik. Präsident), Gabriel Foist (amerik. Vizepräsident und neu Philip Wagner (dt. Vizepräsident). Schatzmeister bleibt Herbert Meier, Schriftführer bleibt Helmut Amschler, die Volksfestbeauftragten sind Helmut Amschler, Matthias Plankl und (neu) Werner Stopfer. Kassenprüfer bleiben Thomas Keck und Edgar Baier. Einstimmig genehmigte die Versammlung anschließend die Beitragserhöhung von 25 auf 30 Euro zum 01.01.2027, nachdem dieser 24 Jahre nicht erhöht worden war. Bürgermeister Knobloch gratulierte allen Gewählten und zollte den Leistungen des DAGA e.V. für das Gemeinwohl und diie Bedürftigen sowie auch für die Stadt Grafenwöhr allerhöchsten Respekt. Der „Bierzelt-Aufruhr” in der Bevölkerung habe sich gelegt und das neue Weinzelt laufe dem Vernehmen nach gut. Der Zubringerbus-Service des DAGA e.V. verhindere jedes Jahr ein dreitägiges Verkehrschaos im gesamten Stadtbereich. Mit einem Scheck honorierte er die Leistungen des Vereins und bat, auch in Zukunft die deutsch-amerikanische Freundschaft zu leben.
Die „Happy Voices“ können heuer ihren 20. Geburtstag feiern. Der Name des Chores ist zugleich Programm. Den Beweis dafür erbrachten die Sängerinnen und Sänger einmal mehr letzten Sonntag bei ihrem Konzert. Vorne links stehend: Dirigentin Andrea Eichenseer, sitzend von links: Martin Röbl (Schlagzeug) und Ute Neger (Klavier). (Bild: Günther Siegert)

Chor „Happy Voices“ begeistert Publikum mit buntem Melodienreigen

Sie können heuer ihren 20. Geburtstag feiern – die „Happy Voices“! Der Name des Chores ist zugleich Programm. Den Beweis dafür erbrachten Dirigentin Andrea Eichenseer und ihr Ensemble einmal mehr letzten Sonntag bei ihrem Konzert. Die Aula der Grund- und Mittelschule war bis auf den letzten Platz besetzt, als Vorstand Stefan Bauer unter den Besuchern besonders 2. Bürgermeisterin Elisabeth Kraus, Pfarrer Helmut Prügel und Pastoralreferent Stefan Dotzler begrüßte. Sein Extra-Willkommen galt Nina Watzinger, der Dirigentin des befreundeten „Rainbowchors“ aus der Gemeinde Buchberg in der Schweiz. Mit dem Lied „Tage wie diese“ der Band „Tote Hosen“ gelang dem Chor ein eindrucksvoller Einstieg, bevor Stefan Reindl die Moderation der Veranstaltung übernahm – eine Aufgabe, die er vom ersten bis zum letzten Song ausgezeichnet erfüllte. Je nach Stück dynamisch, exakt und einfühlsam ließ der Chor die Songs „Mamma Mia“, „California Dreamin’“, „That’s What Friends Are For“ und „Westerland“ folgen. Dafür erntete man ebenso großen Applaus wie für die folgenden Stücke „A Million Dreams“, „Can You Feel the Love Tonight“, „Ain’t No Mountain High Enough“ und „Circle of Life“. Wie schon vor Konzertbeginn konnten sich das Publikum während der Pause mit (kostenlosen) Häppchen und Getränken stärken. Den zweiten Teil eröffnete der Chor mit „You Raise Me Up“. Es folgten „Lean on Me“ und „The Time Warp“. Abgerundet wurde der Melodienreigen mit dem Titel „Don’t Stop Believin’“ und schließlich dem von Andrea Eichenseer arrangierten Song „Auf uns“ von Andreas Bourani. Stürmischer Applaus des Publikums war der verdiente Lohn für eine beeindruckende musikalische Stunde. Diese fand ihren endgültigen Abschluss erst, nachdem der Chor den lautstarken Zugabeforderungen mit den Stücken „This Little Light of Mine“ und Rainhard Fendrichs „Vü schöner is des G’fühl“ nachgegeben hatte. Bei ihren Darbietungen wurden die Sängerinnen und Sänger von Ute Neger am Klavier, Martin Röbl am Schlagzeug und von Anita Kinscher mit der Gitarre begleitet. Für die Besucher war der Eintritt frei. Sie honorierten aber die hervorragende Leistung des Chores und das kulinarische Angebot mit freiwilligen Spenden.
Die lecker zubereiten Dotsch ließen sich die Bewohner schmecken. (Bild: Conny Heindl)

Erst die Arbeit, dann der Genuss: Kartoffelfest im „Haus Mühlbühl”

Was wäre der Herbst ohne seine kulinarischen Klassiker? Im BRK-Seniorenzentrum Haus Mühlbühl drehte sich diesmal alles um eine unscheinbare, aber äußerst vielseitige Knolle: die Kartoffel. Beim gemeinsamen Kartoffelfest im Foyer standen Geselligkeit, Musik und natürlich jede Menge Kartoffeln auf dem Programm. Doch bevor die Bewohnerinnen und Bewohner die leckeren Spezialitäten genießen konnten, hieß es zunächst einmal: Ärmel hochkrempeln und ran an die Kartoffeln. Schließlich kommen diese bekanntlich nicht von alleine geschält auf den Teller. Zahlreiche fleißige Hände machten sich deshalb ans Werk. Mit Schälmessern ausgestattet, rückten die Senioren den Kartoffeln zu Leibe und bewiesen dabei, dass sie auch nach vielen Jahren nichts von ihrer Fingerfertigkeit verloren haben. Während die Schalen nach und nach verschwanden, blieb natürlich auch genügend Zeit für das eine oder andere Gespräch. Für die passende Unterhaltung war ebenfalls gesorgt. Gemeinsam wurden bekannte Lieder angestimmt, bei denen viele Bewohner begeistert mitsangen. So entwickelte sich das Kartoffelschälen schnell zu einer geselligen Runde, in der neben der Arbeit vor allem die Freude am gemeinsamen Tun im Mittelpunkt stand. Anschließend übernahm die Küche das Kommando. Küchenleiterin Jennifer König zauberte aus den vorbereiteten Kartoffeln leckeren Dotsch - eine traditionelle oberpfälzische Spezialität, die bei vielen Bewohnern schon im Vorfeld große Vorfreude geweckt hatte. Natürlich ließen sich die Bewohner die Köstlichkeiten anschließend ausgiebig schmecken.
Die Interpreten und die Musikanten von li. :Richard Reger, Max Frischholz, Helene Rolle, Andreas Hofmeister und H. Ebnet. (Bild: Helene Rolle)

Mundartabend „Öitz wiad´s endrisch”

Freunde der Mundart aus Tännesberg, Pleystein, Moosbach und sogar aus Heidelberg fanden sich in Tröbes im Gasthaus Bodensteiner ein, um einen interhaltsamen Abend zu verbringen. Die gemütliche Wirtsstube konnte die vielen Gäste nicht fassen, so dass einige von ihnen sogar im Hausgang den Beiträgen zu dem Thema „Öitz wiad´s endrisch” lauschen mussten. Helene Rolle vom Heimatkundlichen Arbeitskreis Moosbach begrüßte die Anwesenden und die beiden Musikanten Richard Reger und Andreas Hofmeister. Diese spielten wie jedes Jahr kostenlos und spendeten ihre Gage an die Missionsprojekte von Pater Ferdinand im Kongo, in dessen Elternhaus die Veranstaltung stattfand. Helene Rolle machte den Anfang und erklärte den Begriff „endrisch”, der im mundartlichen Sprachgebrauch nicht mehr vorhanden ist. Dann berichtete sie über unheimliche Gestalten wie den „Guzzigeigl”, den „Damer min Hammer”, der schrecklichen „Luzier” und dem „Scherapl”. Abwechseln versuchten die weiteren Interpreten Max Frischholz, Richard Reger und der Heimatdichter Ebnet aus Schönsee die Zuhörer mit schauerlichen Geschichten zu beeindrucken. Dabei wurde von einem Kapuzinerpater, der in einen Ackergaul verhext wurde, von einem Gebetbuch, das in einem Krautfass landete, von Bockpfeifern, die einen Totenschädel aus dem Beinhaus stahlen, von Irrlichtern und von „Druden”, die heftig drückten, erzählt. Auch von einem spukenden Grafen, der in der Burg Treswitz um Mitternacht sein Bein suchte, war die Rede. Damit aber die Furcht bei den Zuhörern nicht überhand nahm, steuerte Richard Reger aus seinem unerschöpflichen Vorrat viele Witze bei. So wechselte die Stimmung unter den Gästen von der Gänsehaut zu lauthalsen Lachanfällen. Am Ende des Abends war man sich einig: Es war ein sehr unterhaltsamer Abend.
Das Wunder vom Apfelbaum - im kath. Pfarrgarten St. Dionysius, Neunkirchen. (Bild: Markus Suttner)

Das Wunder vom Apfelbaum

Am Freitag, den 16.10.2026, lud der Pfarrgemeinderat, Sachausschuss Natur und Schöpfung, in den Pfarrgarten ein zum Wunder vom Apfelbaum – Gottes Kraft wächst im Verborgenen. Nach der Eröffnung mit dem Kreuzzeichen und einer kurzen Einführung wurde ein Querschnitt durch einen Apfel gemacht, der einen fünfzackigen Stern zum Vorschein brachte. Die teilnehmenden Kinder stellten sofort die Parallele zum Stern von Betlehem her. In jeder Frucht ist also schon ein kleines Zeichen von Gottes Licht versteckt. Anhand des Apfelbaums wurde die Verbindung zu Gottes Schöpfung hergestellt. Die Wurzeln geben dem Baum Halt so wie uns der Glaube und Gottes Liebe Halt gibt. Das Licht lenkt den Baum nach oben, so wie uns Gottes Licht Orientierung, Trost und neue Kraft schenkt. Am Stamm und der Rinde erkennen wir Spuren von Wachstum und Zeit. So schenkt uns Gott die Zeit, im Glauben zu reifen. Auch wir dürfen wachsen, Fehler machen und neu austreiben. So wie der Apfelbaum seine Früchte nicht für sich behält, sondern teilt, so sollen auch wir unseren gewachsenen Glauben teilen, füreinander da sein und liebevoll miteinander umgehen. Um dieses Thema greifbar zu machen, wurden an den Apfelbaum im Pfarrgarten Schilder mit den Schlagwörtern „Halt”, „Orientierung”, „Wachstum und Zeit” und „Fülle und Teilen” aus der Thematik angebracht. Nach dem Lied „Die Erde ist schön, es liebt sie der Herr” durften die Teilnehmer Äpfel aus Karton bemalen und auf der Rückseite festhalten wofür sie heute dankbar waren. Die Fortsetzung folgt im Sonntagsgottesdienst am 18.10.2026 um 10.30 Uhr mit anschließendem Angebot an Apfelkuchenpäckchen.
Überreichen der Ehrenurkunde: Manfred Ruppert an Marianne Kies-Baldasty. (Bild: Irene Zeller)

VdK Kreisverband Amberg-Sulzbach ehrt Marianne Kies-Baldasty

Bei der Arbeitstagung des VdK Kreisverbandes Amberg-Sulzbach nutzte der neu gewählte Kreisvorsitzende Manfred Ruppert die Gelegenheit seiner Vorgängerin in diesem Amt, Danke zu sagen für ihr ehrenamtlichen Engagement in den vergangenen über 11 Jahren. In seiner Laudatio lobte er ihr Wirken in den Ortsverbänden und für ihre Übernahme von Verantwortung und füreinander einzustehen. Mit der Versicherung, dass man zwar ein Amt abgeben kann, aber die Spuren die ein engagierter Mensch hinterlässt die bleiben. In diesem Sinne überreichte er im Namen des Kreisvorstandes und der anwesenden Vertretern der Ortsverbände an Marianne Kies-Baldasty die Urkunde zur Ernennung zur Ehrenvorsitzenden des Kreisverbandes Amberg-Sulzbach. Als Vorsitzende des VdK Ortsverbandes Amberg-Südost bleibt sie weiterhin dem Gremium verbunden. Bei dieser Tagung nutzte der Kreisvorsitzende sich vorzustellen und seine Gedanken an die künftige Zusammenarbeit zu unterbreiten. Er bat um Mithilfe bei der Umsetzung von Barrierefreiheit; Rentenpolitik, Pflege und das Ehrenamt, dem Rückgrat unserer Gemeinschaft. Er bat um offene Kommunikation, respektvollen Umgang auf allen Ebenen und eine langfristige und stabile Entwicklung unserer Organisation VdK. Zum Thema Dankeschön im Ehrenamt informierte Irene Zeller über die Antragstellung der Ehrenamtskarte. Das kostbarste was wir für unsere Mitmenschen geben ist Zeit. Der Vorsitzende wies die Anwesenden auf angebotenen Hilfen des Verbandes für eine gute Arbeit im Ortsverband zurückzugreifen. Sei es durch angebotene Seminare oder das Ehrenamtsportal. Johann Ludwig stelle in einer Bildpräsentation den Sozialverband VdK vor. Von seiner Gründung bis zum jetzigen Sozialverband. Mit derzeit über 800.000 Mitglieder stellt er ein Lobby für Menschen in vielen Lebenslagen mit Rat und Tat zur Seite. Mit einem gemeinsamen Weißwurstessen endete die Arbeitstagung.
Ortsvorsitzender bleibt Georg Söldner (5.v.l.). Mit auf dem Bild die weiteren Vorstandsmitglieder Nico Schwendtner (v.l.), Otto Schötz, Alois Flierl, Evi Teich, Josef Spies, Josef Hollweck, Gerhard Schnabel und Fabian Schwendtner. (Bild: Michael Rabenhofer)

SPD Ortsverein Rieden-Vilshofen setzt auf bewährtes Vorstandsteam

Zur Jahreshauptversammlung begrüßte Ortsvorsitzender Georg Söldner die Mitglieder des SPD Ortsvereins Rieden-Vilshofen im Landgasthof Zum Bärenwirt. Der Ortsverein zeigte sich im vergangenen Jahr wieder rege im Gemeindeleben. So engagierte man sich mit einer Osteraktion, baute traditionell den beliebten Weinstand auf dem Marktsonntag auf und veranstaltete traditionell den beliebten Preisschafkopf. Der Kommunalwahlkampf forderte die Genossen. Mit Infoveranstaltungen präsentierte die SPD ihre Vorhaben den Wählern. Der SPD-Chef blickte mit Zuversicht auf die Besetzung der SPD im Marktrat durch Gerhard Schnabel und Josef Hollweck. „Wir haben zwei Top-Gemeinderäte mit Sachverstand“, so Söldner stolz. Der Ortsverein hat aktuell 28 Mitglieder. Bei der anschließenden Neuwahl setzten die Genossen auf die bewährte Führung aus dem Ersten Vorsitzenden Georg Söldner, dessen Stellvertreter Gerhard Schnabel und den neuen weiteren Vize Fabian Schwendtner. Söldner führt den Ortsverein bereits seit 2011. Die Kasse verwaltet wie bisher Josef Spies, Seniorenbeauftragter ist auch zukünftig Josef Spies, die Schriften führt Evi Teich. Die Beisitzer heißen Pamela Schwendtner (ebenfalls Stv. Schriftführerin), Josef Hollweck, Nico Schwendtner (ebenfalls Stv. Kassier) und Otto Schötz. Die Kasse prüfen in gewohnter Weise Alois Flierl und Adelheid Walz. Als Delegierte für die Kreiskonferenz werden Josef Hollweck und Evi Teich entsendet. Für den Unterbezirksparteitag vertritt den Ortsverein Gerhard Schnabel als Delegierter. MdB David Mandrella konnte den Abend leider aufgrund massiver Verspätungen bei der Bahn auf dem Weg nach Hause aus Berlin nicht besuchen. Georg Söldner stellte dafür den engagierten Bundestagsabgeordneten aus Kümmersbruck vor und zeigte sich begeistert über dessen Einsatz. Söldner durfte den MdB bereits bei einer Bundestagsfahrt kennenlernen. Der SPD Ortsverein veranstaltet demnächst für die Öffentlichkeit einen Preisschafkopf im Landgasthof Zum Bärenwirt am 14. November.
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