Die Schulleitung, um Realschuldirektorin Diana Schmidberger (2. v. r.) nehmen mit dem Ministerialbeauftragten für die Realschulen in der Oberpfalz, Andreas Hoffmann (1. v. r.), das Berufswahlsiegel entgegen. (Bild: Bernd Bischoff)

JobKonzept der Realschule Neunburg erfolgreich rezertifiziert

Am 06.10.2026 wurde das JobKonzept der Gregor-von-Scherr-Realschule zusammen mit anderen Schulen aus der Oberpfalz und Niederbayern erneut mit dem Berufswahl-SIEGEL von SCHULEWIRTSCHAFT Bayern und des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (vbw) ausgezeichnet. Diese Auszeichnung erhalten Schulen aller Schularten für ihre besonders guten Konzepte in der Berufsorientierung, die den Schülerinnen und Schülern den Einstieg in das Berufsleben erleichtern. Das bbw hat es sich dabei zum Ziel gesetzt, die ausgezeichneten Schulen über mehrere Jahre hinweg kontinuierlich zu beraten und begleiten. Im Rahmen dieser Begleitung finden immer wieder Evaluationen der Schulen und Audits statt, mit denen eine Weiterentwicklung der Konzepte der beruflichen Orientierung überprüft und gewürdigt wird. In Landshut konnte nun die Schulleitung zusammen mit einem Mitglied des Berufswahl-Teams die erneute Auszeichnung für die besondere Arbeit an der Gregor-von-Scherr-Schule in Empfang nehmen. Gewürdigt wurde neben dem bekannten Berufswahltag mit JobSeminar (Vorträge von Firmen und weiterführenden Schulen zu Karrieremöglichkeiten) und JobCampus (eine hauseigene Berufswahlmesse) auch die Tatsache, dass es ein sogenanntes JobPortfolio gibt, in dem die zukünftigen Absolventen die wahrgenommenen Angebote zur beruflichen Orientierung dokumentieren und sich so für die passende Aus- und Weiterbildungsrichtung entscheiden können. Ebenso wurde positiv wahrgenommen, dass durch die Einbindung der Agentur für Arbeit und der schuleigenen Sozialpädagogin das Angebot der beruflichen Orientierung der GvS ausgebaut und weiter im Schulleben verankert werden konnte. Im Rahmen der Verleihung in Landshut wurde den SIEGEL-Schulen auch die Möglichkeit zum Kennenlernen und Austausch geboten. Aus den vielen angebotenen Barcamps konnte man etliche neue Ideen für die eigene Arbeit mit nach Hause nehmen.
Trudi und Fritzl in ihrem Element (Bild: Sandra Dietl)

Klinik-Clowns zaubern Lächeln ins Gesicht

Vorsichtig luken Dr. Trudi Eierfleck und Prof. Dr. Fritzl Fußtaps durch die Zimmerfenster auf der Kinderstation des Klinikum St. Marien Amberg, sie wollen ja schließlich nicht stören. Mit dabei Hund Detlef, der aber nur für Kinderaugen sichtbar ist. Die Namen der beiden sind Programm – Trudi und Fritzl sind Klinik-Clowns und haben jetzt die Kinder auf Station beim gesundwerden unterstützt. Von Springmäusen und Hunden geformt aus Luftballons bis hin zu roten Clownsnasen für die Kinder, die doch getragen vor bösen Krankheitserregern schützen sollen, hatten die beiden ein schönes Programm im Gepäck. „Für die Kinder und auch unser Personal ist das eine richtig schöne und willkommene Abwechslung im Klinikalltag”, freuen sich die beiden Leitungen Rita Mäschl von der Kinderstation und Selina Lorenz von kinderchirurgischen/kinderorthopädischen Station. „Danke an die tolle Spende der Theatergruppe Gebenbach.” Anita Freimuth hat die Klinik-Clowns stellvertretend für die Theatergruppe begrüßt. Das Laienensemble aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach, bestehend aus 15 theaterbegeisterten Mitspielern, hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit seinen Aufführungen Freude zu schenken – sowohl auf als auch abseits der Bühne. Dieses Mal hatten sie den Wunsch Besuche der Klinik-Clowns für die Kinder zu ermöglichen. So einen Wunsch erfüllt man natürlich mehr als gerne. Den Verein der Klinik-Clowns Bayern e.V. gibt es bereits seit 1998. Die 76 ausgebildeten Clowns besuchen über jedes Jahr mehr als 100 Einrichtungen in Bayern.
Foto: Die Schüler der Grundschule Tiefenbach sammelten wieder fleißig Unrat in ganz Tiefenbach. Begleitet von ihren Lehrkräften. (Bild: Nikolaus Scherr)

Müllsammelaktion

Die Schüler der ersten bis vierten Klasse der Grundschule Tiefenbach begaben sich kürzlich als „Mülldetektive” im Rahmen der Aktion „Saubere Landschaft 2026” des Naturparkvereins Waldmünchen auf die Suche nach Müll. Dieses Projekt unterstützen die Kreiswerke des Landkreises Cham und die Gemeinde Tiefenbach. Ausgestattet mit Warnwesten, Handschuhen und Müllgreifer der Firma Prowin machten sie sich gut sichtbar auf den Weg. Die erste Klasse nahm sich bei dieser Aktion vor allem das Schulgelände vor und die zweite Klasse säuberte die angrenzenden Sportanlagen. Die Klassen eins und zwei achteten schon beim Wandertag auf Sauberkeit beim Spielplatz und Waldbad. Die Klasse drei machte sich auf den Weg in Richtung Kindergarten, Ortsmitte und befreite die Straßen bis hinauf zum Kalvarienberg von Müll. Die „Ausbeute” an unachtsam weggeworfenen Müll war auch heuer wieder überschaubar. Es waren zwar wieder die üblichen zwei, drei „Hotspots” auszumachen, an denen mehr Unrat aufzusammeln war, doch die großen Funde blieben auch in diesem Jahr erfreulicherweise aus. In der Regel wurden vor allem Glasflaschen und Dosen, Plastikflaschen und viele achtlos weggeworfene Zigarettenkippen gefunden. Durch diese Aktion wurde den Kindern bewusst, wieder achtsamer mit der Umwelt umzugehen und Müll zu vermeiden bzw. richtig zu entsorgen. Bleibt zu hoffen, dass die Kinder einmal im Erwachsenenalter sich daran erinnern und die Natur vor Vermüllung schützen, wie es häufig in den Straßengräben zu beobachten ist.
Kindergartenleiterin Ramona Zangl dankte mit Geschenken den Eltern um Vorsitzender Manuela Bösl für ihren Einsatz und begrüßt den neuen Elternbeirat um Vorsitzender Melanie Kleber (vorne 1., 2., 4. v.l.) (Bild: Karl Ziegler)

Kita-Team und Elternbeirat gestalten ein abwechslungsreiches Jahr

Auf ein erfolgreiches Kindergartenjahr 2025/2026 blickten Kindergartenleiterin Ramona Zangl und ihrer Stellvertreterin Marie Hummer mit dem rührigen Elternbeirat der kath. Kindertagesstätte „St. Elisabeth” beim Abschiednehmen zurück. Neben zahlreichen Aktivitäten standen die Verabschiedung langjähriger Beiratsmitglieder und die Vorstellung des neuen Gremiums im Mittelpunkt. Die bisherige Vorsitzende Manuela Bösl berichtete von vielen Aktionen, darunter die Bewirtung beim St.-Martins-Fest, ein Verkaufsstand beim Adventsmarkt, die Weihnachtsfeier, der Kinderfasching, das Osterfrühstück und die Unterstützung beim Pfarrfest. Durch Einnahmen aus Veranstaltungen und Spenden konnten zahlreiche Wünsche der Kinder erfüllt werden. Insgesamt investierte der Elternbeirat 3.795 Euro in Spielmaterialien und Ausstattungsgegenstände für die Krippengruppe „Mäusenest”, den Kindergarten und die Außenbereiche. Zu den Anschaffungen zählen Bücher, Holz- und Magnetbausteine, ein Activity Board, Balanciersteine, eine Matschküche, Wasserspieltische und Spieltunnel. Auch ein Spielsofa sowie zehn Tretbulldogs und 15 Lastwagen erweitern das Angebot. Zusätzlich übernimmt der Elternbeirat regelmäßig Kosten für die Abschlussfahrt der Vorschulkinder, Abschiedsgeschenke, eine Kinofahrt und die Verpflegung bei Feiern. Im Namen des Elternbeirates bedankte sich Bösl herzlich bei allen Eltern, Kuchenbäckern, freiwilligen Helfern und Spendern, deren Unterstützung diese Angebote erst möglich mache. Ein Dank ging auch ans Kita-Team für die rührige Unterstützung. Die neue Beirats-Vorsitzende Melanie Kleber und ihre Stellvertreterin Stephanie Gräbner freuen sich auf die Zusammenarbeit mit dem Kita-Team. Tammy Fischer übernimmt die Schriftführung, Mandy Stephan bleibt Kassiererin. Julia Gollwitzer kümmert sich um die Verbindung zwischen Krippe und Kindergarten, Christina Wüst um die Medienarbeit. Als Beisitzer unterstützen Julia Karl, Sandra Ring sowie Belinda und Daniel Bäumler das Gremium. Verabschiedet wurden Manuela Bösl, die vier Jahre im Beirat tätig war, davon zwei als Vorsitzende, sowie nach jeweils vier Jahren Ilona Grötsch und Madlen Voit. Ein Dank mit Geschenken ging an weitere ausgeschiedene Mitglieder. Für das Kindergartenjahr 2026/2027 sind unter anderem das Martinsfest am 10. November, der Adventsmarkt am 21. November, die Waldweihnacht am Pfrentschweiher am 22. November, der Kinderfasching am 17. Januar und ein Kinderbasar am 20. März geplant. Auch Radlersonntag, Pfarrkindergartenfest, Ferienprogramm und Osterfrühstück stehen auf dem Programm. Zum Abschluss betonte Kleber: „Im Mittelpunkt stehen unsere Kinder.” Der Elternbeirat rief alle dazu auf, sich weiterhin mit Ideen, Spenden oder tatkräftiger Hilfe einzubringen. Gemeinsam wolle man auch künftig viel für die Kinder erreichen. „Auch die nächsten Jahre sollen segensreiche Jahre, geprägt von unermüdlichem ehrenamtlichem Einsatz und vielen wertvollen Momenten für unsere Kinder werden”, waren sich alle einig.
Von links nach rechts, Stellvertretender Kommandant DMV Grafenwöhr, Hptm Kevin Dörrer, 1. Vorsitzender SU d.R. Thomas Ernstberger, Org.Leiter Kreisgruppe Opf.-Nord HptFw d.R. Hartmut Schütze, Walter Stelzer, Frank Neubauer und Ehrenkreisvorsitzender Oberstlt. d.R. Jürgen Hofmann. (Bild: Jürgen Hofmann )

100 Jahre Mitgliedschaft im Reservistenverband

Zur Monatsversammlung der Reservistenkameradschaft Grafenwöhr im Oktober konnte der Vorsitzende Stabsunteroffizier d.R. Thomas Ernstberger den Stellvertreter des Kommandanten der Truppenübungsplatzkommandantur Grafenwöhr (DMV) Hauptmann Kevin Dörrer, den Ehrenkreisvorsitzenden Jürgen Hofmann und den Organisationsleiter der Kreisgruppe Oberpfalz-Nord im Reservistenverband Hartmut Schütze begrüßen. Bürgermeister Edgar Knobloch musste sich kurzfristig entschuldigen. Nach einem Totengedenken durch den Vorsitzenden hob Hauptmann Dörrer die Wichtigkeit der Reserve gerade in Bezug auf den OPLAN DEU (Operationsplan für die Gesamtverteidigung Deutschlands) in seinen Grußworten hervor. Anschließend ehrten der Ehrenkreisvorsitzende Oberstleutnant d.R. Jürgen Hofmann, der Kreisorganisationsleiter Hauptfeldwebel d.R. Hartmut Schütze und der RK-Vorsitzende Thomas Ernstberger vier Mitglieder für ihre langjährige Treue zum Reservistenverband. Ausgezeichnet wurden für 10 Jahre Mitgliedschaft Edgar Knobloch (entschuldigt), für 25 Jahre Mitgliedschaft Frank Neubauer und Georg Reithmayer (entschuldigt) und für 40 Jahre Mitgliedschaft Walter Stelzer. Ehrenkreisvorsitzender Jürgen Hofmann, der direkt von der Kommandoübergabe des Landeskommandos Bayern aus München kam, überbrachte die Grüße des verhinderten Kreisvorsitzenden Christoph Rolland. Er erwähnte, dass auch der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder bei der Kommandoübergabe die Bedeutung der Reservisten hervorgehoben und sich für die Wiedereinführung der Wehrpflicht ausgesprochen hat. Er ergänzte zum OPLAN DEU, dass nicht nur bei der Bundeswehr Änderungen vorangetrieben werden, sondern auch bei den Behörden im Bereich der zivilen Verteidigung die Hausaufgaben gemacht werden. Organisationsleiter Hartmut Schütze dankte in seinen Grußworten der RK Grafenwöhr für ihren Einsatz und hob hervor, dass auch für die unbeorderte Reserve wichtige Aufgaben anstehen. Hier laufen Ausbildungen im Bereich des Heimatschutzes und auch die Ausbildung der Ungedienten werde maßgeblich unterstützt. Ernstberger dankte zum Schluss allen Anwesenden für ihr Kommen und leitete in den gemütlichen Teil über.
Pfarrer Udo Klösel feierte mit den Gläubigen den Gottesdienst zum Patrozinium St. Wendelin in Niederland. Die Lesung trug Elisabeth Völkl vor. (Bild: Peter Garreiss)

Ortschaft Niederland feierte ihren Kapellen-Heiligen St. Wendelin

Die Ortschaft Niederland, Gemeinde Moosbach, feierte das Patrozinium in ihrer schmucken Dorfkapelle die dem hl. Wendelin geweiht ist. Pfarrer Udo Klösel hielt den Gottesdienst. Dabei wurde auch den verstorbenen Dorfbewohnern sowie den Erbauern und Wohltätern der Kapelle gedacht. Mit dem Lied „Mir nach spricht Christus unser Held” wurde eingangs gesungen. Der hl. Wendelin hat sich in die Nachfolge Jesu gegeben. Der Geistliche erinnerte an den geschichtlichen Hintergrund. In der Wende vom vierten und sechsten Jahrhundert machten sich viele Menschen auf den Weg. Es war damals die Zeit der Völkerwanderung. Vom Osten her kamen die Hunnen und bedrängten die Völkerschaften und diese machten sich auf die Flucht ins römische Reich und brachten dieses zum Untergang. In kleinen Gruppen, Einzeln und in Klöstern wurde das Christum voran gebracht, so dass sich wieder christliches Leben in Europa bilden konnte. Einer von diesen großen Gestalten, wenn er auch nur ein kleines leuchtendes Licht, war der hl. Wendelin. Der Überlieferung nach war er ein Königssohn, der sich von Christus hat rufen lassen. Er hat sich in die Fremde begeben. Als Einsiedler lebte er im Saarland und brachte dort die Frohe Botschaft zum Leuchten, so dass seine Fürsprache heute noch angerufen wird, führte Pfarrer Klösel aus. Zu Ehren des hl. Wendelin wird der Gottesdienst als Patron dieser Kapelle gefeiert und er ist auch Viehpatron in den ländlichen Gebieten. Fürbitten wurden vorgetragen. Für die Lesung sorgte Elisabeth Völkl. Gemeinsam wurde gesungen und gebetet. Ministranten waren Laura Sauer und Hannes Bodensteiner aus Etzgersrieth, da Niederland zur Expositur Etzgersrieth gehört. Mit dabei war auch Mesner Alois Meier aus Etzgersrieth.
MMC-Pilgergruppe mit geistlichen Leiter Zentralpräses Pfarrer Markus Brunner (vorne zweiter von rechts)  (Bild: Michael Koller junior)

Pilgerreise der MMC Amberg nach Fátima

Im Rahmen ihres Jubiläums „400 Jahre Marianische Männer-Congregation Amberg“ hat die MMC eine Fahrt nach Fátima unternommen. Neben Sodalen der MMC haben sich weitere Interessierte für die Pilgerreise interessiert. Hauptziel war der portugiesische Wallfahrtsort, an dem im Jahr 1917 die Mutter Gottes den drei Seherkindern Lucia, Francisco und Jacinta erschienen ist. Allabendlich waren die Pilger aus Amberg und Umgebung beim Rosenkranz und der anschließenden, eindrucksvollen Lichterprozession mit von der Partie. Höhepunkt war die Festmesse am Erscheinungstag (Monatsdreizehnter), an dem wie bereits am Vorabend rund 100.000 Gläubige aus allen Ländern teilgenommen hatten, darunter ca. 400 bis 500 Priester. Unvergesslich bleibt den Reiseteilnehmern auch der sogenannte Ungarische Kreuzweg, der durch einen idyllisch gelegenen Olivenhain führte und an den Garten Getsemani in Jerusalem erinnerte. Neben Fátima waren weitere Ziele auf dem Reiseprogramm. Eine Tagesfahrt führte nach Lissabon. Beeindruckend waren das weitläufige, architektonisch interessante Hieronymuskloster, die Kathedrale, die Kirche des heiligen Antonius von Padua, der aus Lissabon stammte, und die monumental Christusstatue über der Hauptstadt Portugals, „Cristo Re“. Weiter ging es an die Atlantikküste in das Städtchen Obidós mit seinen malerischen Gassen und der vollständig erhaltenen Stadtmauer, und nach Nazaré mit dem Heiligtum „Unserer Liebe Frau von Nazareth. Die dort verehrte Madonna gehört zu den ältesten Marienstatuen weltweit. Fester Programmpunkt war die tägliche Messfeier mit dem Präses der Männer-Congregation, Pfarrer Markus Brunner. Mit vielen Eindrücken und gestärkt im Glauben kehrten die Wallfahrer nach sechs Tagen in die Oberpfälzer Heimat zurück.
Das Nachwuchsorchester der Trachtenkapelle Hohenburg. (Bild: Benjamin Siegert)

Bunter Vorspielnachmittag für junge Musikenthusiasten in Hohenburg

Musik braucht Nachwuchstalente - genau dies war am vergangenen Sonntag auch wieder das Motto am traditionellen Vorspielnachmittag der Trachtenkapelle Hohenburg. Dieser bietet jungen und junggeblieben Musikenthusiasten die Möglichkeit, einen detaillierten Überblick über die verschiedenen Instrumente zu erhalten und auch selbst auszuprobieren. Eingeläutet wurde der Nachmittag mit einer feierlichen Einleitung des Nachwuchsorchesters der Kapelle unter der Leitung seiner Dirigentin Tanja Fruth, welches eindrucksvoll musikalische Perlen, unter anderem aus dem Radio und aus Kinofilmen, zum Besten gab. Anschließend gab es auch mehrere musikalische Einzel- und Gruppendarbietungen von den Nachwuchsmusikanten, die auf verschiedenen Instrumenten ihr ganzes Können eindrucksvoll unter Beweis stellen konnten. Somit konnten sich die Besucher einen umfassenden Überblick über das breite Spektrum des Angebots an Instrumenten verschaffen, welche bei der Trachtenkapelle erlernt werden können. Vereinsvorstand Benjamin Siegert und Anja Paulus, Dirigentin des großen Orchesters, hoben hierbei die große musikalische Bandbreite der Trachtenkapelle Hohenburg hervor, und dass die Nachwuchsmusikanten eine wichtige Stütze der Kapelle darstellen. Die Trachtenkapelle Hohenburg feierte in diesem Jahr bereits ihr 66-jähriges Bestehen und wird ihren nächsten großen Auftritt bei ihrem alljährlichen Weihnachtskonzert haben, welches am 3. Adventssonntag, den 13. Dezember 2026 in der Pfarrkirche in Hohenburg stattfinden wird.
Preisträger der Mannschaften von links 1. Schützenmeister Tobias Beer, DJK Georg Schwandner, ESV Julian Prechtl, Krieger Josef Irlbacher, Musikverein Diana Raab, 2. Schützenmeister Helmut Meier (Bild: Franziska Kühner)

Kirwaschießen der Plassenbergschützen Gleiritsch wieder ein voller Erfolg

Auch in diesem Jahr war das Kirwaschießen des Schützenvereins Gleiritsch wieder ein voller Erfolg. Mit mehr als 80 Einzelstartern für die Preiskategorien Gans und Preise, sowie zusätzlich 12 Mannschaften bzw. Gruppen der einheimischen Vereine, war das Vereinsheim an den 4 Schießabenden immer gut besucht. Zur Preisverleihung kamen neben den einheimischen Vereinsvertretern auch die Schützenvereine aus Guteneck, Trausnitz und Zangenstein. Schützenmeister Tobias Beer bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfer für die hervorragende Unterstützung bei der Durchführung des Schießens und natürlich bei allen die einen Preis spendiert haben. Beim Gemeindeschießen kam der ESV Lampenricht auf den 1. Platz mit 582,4 Teiler, den 2. Platz belegete die DJK 2 mit 697,5 Teiler, den 3. Platz sicherten sich die Krieger mit einem 747,3 Teiler, den 4. Platz belegte der Musikverein Gleritsch mit 828,0 Teiler und der 5. Platz ging an die DJK 3 mit einem 844,1 Teiler. In der Preiskategorie Preise kam Wolf Martin auf den 1. Platz mit einem 25,2 Teiler, auf den 2. Platz Hanauer Josef. jun. mit einem 31,0 Teiler und auf den 3. Platz Armer Thomas mit einem 43,4 Teiler. Bei der Kategorie Gans sicherte sich Meier Anika den 1. Platz mit einem 11,1 Teiler, knapp dahinter auf den 2. Platz Heller Paul mit einem 12,8 Teiler und auf den 3. Platz landete Meier Uschi mit einem 19,1 Teiler. Nach der Preisverteilung saß man noch lange in geselliger Runde zusammen.
Bunte Wälder und raschelndes Laub begleitete die Wandergruppe (Bild: Walther Piehler)

OWV-Herbstwanderung: Natur, Geschichte und gemütliche Einkehr

Bei der diesjährigen Herbstwanderung des OWV Schirmitz machten sich 20 Wanderfreunde auf den Weg, um gemeinsam die reizvolle Landschaft rund um Hohenwald, Stein und Liebenstein zu erkunden. Bei bestem Wandergeist, viel guter Laune und angeregten Gesprächen wurde die Tour zu einem rundum gelungenen Erlebnis. Ausgangspunkt der Wanderung war Hohenwald. Von dort führte die Strecke vorbei am sagenumwobenen „Wolfenstein” und am „Rothenbürger Weiher” zu den beeindruckenden Felsformationen der kleinen und großen „Teufelsküche” sowie zur „Teufels Waschschüssel”. Die abwechslungsreiche Route bot zahlreiche schöne Eindrücke und machte die Wanderung zu einem besonderen Naturerlebnis. In Stein legte die Gruppe einen Zwischenstopp ein. Bei einer kurzen Kirchenführung erfuhren die Teilnehmer Interessantes über das besondere Bild mit der Darstellung Hitlers in der Kirche. Anschließend ging es weiter nach Liebenstein, wo bei einer Führung durch die Burgruine die Geschichte der Anlage nähergebracht wurde. Den gemütlichen Abschluss fand die Herbstwanderung bei Manfred Gmeiner in seiner „Schreiner-Schupf'n”. Dort wurden die Wanderfreunde mit köstlichen Grillspezialitäten, insbesondere leckeren Rippchen, und kühlen Getränken bestens bewirtet. Die Gastfreundschaft und die hervorragende Verpflegung sorgten für einen gelungenen Ausklang des Wandertages. OWV-Vorsitzende Monika Dobmeier bedankte sich bei Manfred Gmeiner herzlich für die freundliche Aufnahme, die ausgezeichnete Bewirtung und die leckeren Rippchen. Ihr Dank galt ebenso den Verantwortlichen für die interessanten Führungen in der Kirche in Stein und durch die Burgruine Liebenstein, die der Wandergruppe spannende Einblicke in die regionale Geschichte ermöglichten. Die positiven Rückmeldungen der Teilnehmer zeigten, wie gut die Herbstwanderung angekommen war. Bei vielen schönen Eindrücken, interessanten Entdeckungen und geselligem Beisammensein verging die Zeit wie im Flug. Gegen 20 Uhr kehrten die Wanderfreunde schließlich wieder nach Schirmitz zurück – einig darin, einen rundum schönen und abwechslungsreichen Tag miteinander verbracht zu haben.
Die Ehejubilare der Pfarreiengemeinschaft Amberg-St. Georg und Luitpoldhöhe-St. Barbara mit Stadtpfarrer Markus Brunner (2. Reihe rechts) und Pfarrgemeinderatssprecher Michael Suttner (2. Reihe links) (Bild: Manuela Suttner)

Pfarrei St. Georg ehrt Ehejubilare

Für ein besonderes Jubiläum wurden in der Vorabendmesse am Samstag, 17. Oktober, Ehepaare der Pfarreiengemeinschaft Amberg St. Georg und Luitpoldhöhe St. Barbara geehrt. Neun Ehepaare fanden sich in der Stadtpfarrkirche ein, um noch einmal den kirchlichen Segen zu erbitten. Sie können auf je zweimal 25, dreimal 40, einmal 50, einmal 60 und sogar einmal auf 65 gemeinsame Ehejahre zurückblicken. Stadtpfarrer Markus Brunner hatte in seiner Predigt das bekannte Energietonikum „Doppelherz – Die Kraft der zwei Herzen” dabei. Dieses Präparat kann als Lebenselixier für eine gesunde Ehe betrachtet und verstanden werden. Die zwei Herzen der Jubilare sind also gleichsam ein „Doppelherz”. Das Tonikum für das Gelingen der Ehe hat mehrere „Wirkstoffe”: Das Größte und Wichtigste, das Paare miteinander verbindet, sind die gegenseitige Liebe und der Segen Gottes, unter den Mann und Frau sich ihr ganzes Leben stellen, damit die christliche Ehe gelingen kann. Pfarrer Brunner erteilte nach der Eucharistiefeier auch den Einzelsegen und wünschte den anwesenden Jubelpaaren noch viele weitere gemeinsame, von Christus gesegnete Jahre. Nach dem Gottesdienst wurde im Clubraum des Pfarrzentrums St. Georg weitergefeiert. Nach einer Bilderpräsentation, bei der bekannte Ansichten der Amberger Altstadt aus früheren Zeiten heutigen Aufnahmen gegenübergestellt wurden, folgten Gedichtvorträge und die Ehrung der einzelnen Jubelpaare. Sie erhielten ein kleines Holzkreuz und eine Klappkarte mit dem aktuellen Foto der Ehejubilare. Das persönliche Gespräch und der Austausch miteinander rundeten die gelungene Veranstaltung ab. Den passenden Rahmen der Jubiläumsfeier samt einer kleinen Verköstigung im Clubraum hatte der Pfarrgemeinderat St. Georg in bewährter Weise bestens vorbereitet.
Die neue Vorstandschaft der Kirwaleit Rieden e.V. mit Erstem Vorsitzenden Johannes Haas (7.v.l.), seinem Stellvertreter Martin Reindl (l.) und Erstem Bürgermeister Erwin Geitner (r.). (Bild: Michael Rabenhofer)

Kirwaleit Rieden wählten neue Vorstandschaft

Mitte Oktober stellten sich die Kirwaleit Rieden neu auf. Nach dem Rückzug mehrerer Verantwortlicher der Vorstandschaft sah sich die Mitgliederversammlung veranlasst, außerordentlich ein neues Team an der Spitze des Vereins zu wählen. Zur Versammlung in die Pension Rundblick erschienen neben den Mitgliedern auch Erster Bürgermeister Erwin Geitner. Martin Reindl begrüßte die versammelte Runde und beglückwünschte zugleich die Seniorwirtin Kuni Hentschel und ihren Ehemann Ernst zur kürzlich gefeierten Eisernen Hochzeit. „Nur gemeinsam ist man stark, das gilt besonders im Verein“, erklärte der „Anderl“, Martin Reindl. Bürgermeister Erwin Geitner hob in seinen Grußworten die Kirwa-Traditionen mit dem Immateriellen Kulturerbe im Landkreis Amberg-Sulzbach als wichtigen Bestandteil der gelebten ländlichen Strukturen, der Dorfgemeinschaften und des Zusammenhalts vor Ort hervor. Weiter war vom Rathauschef zu hören, dass er sich sehr auf die nächste Kirwa 2027 mit dem Highlight des Konzertes der Bayern 3 Band sowie der Marsmännla freue, welche mit dem Sieg bei der Kirchweihchallenge im August an Land gezogen werden konnte. Mit Spannung waren die folgenden Neuwahlen der gesamten Vorstandschaft erwartet worden. Alle Wahlen fielen einstimmig aus. Auf den bisherigen Ersten Vorsitzenden Marcel Malotta folgt Johannes Haas. Der Nachfolger des bisherigen Zweiten Vorsitzenden Stefan Scharl heißt Martin „Anderl“ Reindl. Die Kassengeschäfte führt künftig Maximilian Graf, der auf Chrstina Hollweck folgt. Seine Stellvertreterin ist Sandra Renner. Als Beisitzer gehören künftig dem Ausschuss Fabian Renner, Luca Hollweck, Erik Hollweck, Sebastian Schmidt und Jakob Haas an. Hier war Elias Hollweck ausgeschieden. Nicht mehr als Kassenprüferin trat Vera Hollweck an. Die Kasse prüfen nun Marlene Wendl und Paul Hillstetter. Der neue Vorsitzende Johannes Haas dankte für das Vertrauen und wünschte seinem Gremium viel Erfolg. „Wir sind voller Elan und großer Vorfreude auf die nächste Kirwa“, so Haas.
V. li. n. re: 1. Schützenmeister Ludwig Kraus, Roth Georg, Wittmann Noah, Dillig Sebastian, Klar Markus, Tobias Hanauer, Kriechenbauer Markus,Jäckel Luca, Wolf Manfred, Roland Sandmann, Mia Horoszak, Kiener Fabian, Wolf Franziska Jugendleiterin (Bild: Angelika Stahl)

Rege Teilnahme beim Kirwaschießen der Burgschützen Trausnitz

Das traditionelle Kirwaschießen der Burgschützen erfreute sich auch in diesem Jahr großer Beliebtheit. Der Einladung folgten 135 Teilnehmer. Letzten Samstag fand im Schützenheim bei deftiger Brotzeit und guter Stimmung die Preisverleihung statt. Ludwig Kraus, 1.Schützenmeister begrüßte die zahlreichen Gäste sowie die Vertreter der Gemeinde und anwesende Schützenvereine Gleiritsch und Guteneck. Die Ergebnisse wurden in den Kategorien „Bambini” auf „Gut Glück” die „Bürger und Kirwascheibe” sowie in der Kategorie „Schüler” ermittelt. Es wurde jeweils in Teilern gewertet. Bei den Bambinis belegte Elli Schwandner Verein (Lohbinder) mit 104,5 den 1. Platz. Wittmann Noah (OGV Trausnitz) 245 Platz 2, gefolgt von Alexander Maurer mit 344,2 den 3. Platz. In der Wertung auf „Gut Glück” sicherte sich Cornelia Schwandtner (Lohbinder) mit hervorragenden 2,5 den 1. Platz. Mia Horoszack (Burgschützen Trausnitz) erreichte mit 5,8 den 2. Platz. Georg Roth ( Plassbergschützen Gleiritsch)16,4 den 3.Rang. Bei der Bürgerscheibe gewann Luca Jäckel (FFW Trausnitz)mit 42,9 Teilern. Cornelia Schwandtner erreichte (Lohbinder)mit 76,6 Platz 2. Markus Kriechenbauer (FFW Trausnitz) 119,5 den 3. Platz. In der Wertung der Kirwascheibe setzte sich Tobias Hanauer (Hubertusschützen Guteneck) mit 43,0 durch. Helmut Meier von den ( Plassbergschützen Gleiritsch) erreicht die 50,4 den 2. Platz. Roland Sandmann (OGV Trausnitz) wurde mit 74,7 Dritter. Auch die Schützen Kategorie „Schüler” brachten beachtliche Leistungen. Katharina Heimerl (FSG Rötz) gewann mit 5,0 Teilern vor Sophia Hautmann (SG Mehlmeisel) 17,8 und Max Kriechenbauer von der (FFW Trausnitz) mit 632 den 3. Platz. Für die erfolgreichen Teilnehmer gab es schöne Sach- und Geldpreise. Zudem wurde Jäckl Luca die Bürgerscheibe und Hanauer Tobias die Kirawa Scheibe unter Applaus überreicht. Die Meistbeteiligung der Vereine wurde anschließend bekannt gegeben. Der Drittplatzierte Verein OGV Trausnitz erhielt 10 Liter Bier, die FFW Trausnitz wurde als 2. mit 20 l Bier ausgezeichnet und die FFW Söllitz belegte wiederholt den 1. Platz, was für eine gute Gemeinschaft dieser Feuerwehr spricht. Bei guter Stimmung klang der Abend im Schützenheim aus.
Seniorengruppe Schmidgaden (Bild: Josef Schimmer )

Kirwa-Montags-Wanderung in Schmidgaden

Auch in diesem Jahr führten die Senioren wieder ihre traditionelle Kirwa-Montags-Wanderung durch. 11 rüstige Senioren hatten sich am Dorfplatz eingefunden, um die von Sepp Eckl vorgegebene, angemessene Wanderroute anzugehen. Die behutsam ausgewählte Wegstrecke sollte niemand überfordern. Über den Schwarzenfelder Weg kam man in die Flurbezeichnung „Pfeifenricht“ und weiter in die „Gatlouh“. Die früher gutaussehenden Flurbereinigungswege, wurden leider durch die schweren Fahrzeuge beim Stromleitungsbau arg in Mitleidenschaft gezogen. Sie waren behelfsmäßig einigermaßen wieder hergestellt, so dass der Marsch doch ohne größere Probleme absolviert werden konnte. In der Folge führte die Wanderung voll durch das Gebiet, in dem die Erdkabel des Südostlinks verbaut wurden. Die Kabel liegen bereits in der Erde (ca. 1,3 – 1,5 m tief), so dass nun an der Überdeckung gearbeitet wird. Die Teilnehmer der Wanderung sahen die immensen Erdbewegungen, die bei den Arbeiten notwendig wurden. Unzählige Baumaschinen und Geräte arbeiten in verschiedener Weise an der Aufbereitung des Überdeckungsmaterial. Das vorgefundene Areal erinnert an einen mittleren Tagebaubetrieb. Dass die Investition – den Strom von Nord nach Süd zu bringen – sehr viel Geld kostet, konnte man vor Ort leicht nachvollziehen. Die früheren Kalkulationen von 13,6 Milliarden €, sollen sich nach Schätzungen auf etwa 10 Milliarden € reduziert haben. Nach Angaben der Bundesregierung sind im Moment etwa 6,4 Milliarden € verbaut. Die etwa 700 km lange Leitung von Schleswig-Holstein nach Süddeutschland soll Ende 2028 den Betrieb aufnehmen. Die Wanderer waren beeindruckt von den außergewöhnlichen Baumaßnahmen und machten sich dann wieder auf den Heimweg, um die Anstrengungen des Marsches beim einem gemütlichen Frühschoppen und Mittagstisch im Gasthaus Anderl ausklingen zu lassen.
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