Jahreshauptversammlung des Mütterverein Pullenreuth
Die Vorsitzende Anni König begrüßte zu Beginn der Versammlung zahlreiche Mitglieder, Pfarrer Julius Johnrose und zweite Bürgermeisterin Christa Bayer. Nach ihrem Rechenschaftsbericht würdigte sie noch die Verdienste der zu ehrenden Mitglieder, bevor Irene Ritter den Jahresbericht vortrug. Nach der Jahreshauptversammlung im April starteten die Mütter traditionell ins Vereinsjahr mit der Maiandacht in der Pfarrkirche Pullenreuth. Diese wurde wieder vom Kirchenchor mit eindrucksvollen Marienliedern umrahmt. Im Anschluss an die Maiandacht versammelten sie sich im Vereinslokal zur Muttertagsfeier. Hierbei wurden Geschichten zum Muttertag vorgelesen, teils heiter, teils etwas nachdenklich. Die bereits im Vereinskalender fest verankerte Drei-Tages-Fahrt mit dem Kirchenchor führte dieses Mal Ende Mai zum Neusiedler See – Burgenland. Mit dem Schiff ging es dann über den Neusiedler See, vorbei an der Seefestspielbühne. Zum Abschluss des eindrucksvollen Tages ging es mit dem Pferdewagen zum berühmten Heurigen mit echter berühmter Schrammelmusik und einem guten „Glasl“. Auch das Burgenland – Wienerwald durften bei dieser eindrucksvollen Fahrt nicht fehlen. Bei hochsommerlichen Temperaturen im Juni trafen sich einige Frauen zur Besichtigung des Klosters Speinshart. Müller, die als Fremdenführerin vor Ort war, erläuterte bei einem Rundgang des Klosterdorfes die Geschichte der Abtei. Sie wird zurzeit von sieben Patres betreut. Ein besonderes Highlight sind auch immer wieder die besonderen Konzerte, die sich immer großen Zuspruchs erfreuen. Nachdem sich die Frauen geschichtlich inspirieren ließen, folgte natürlich auch noch der Besuch in der Klostergaststube bei Kaffee, Kuchen und einer guten Brotzeit. Die Diözesanwallfahrt musste aufgrund mangelnder Beteiligung ausfallen. Im Oktober beteten wir wieder den Rosenkranz in der Pfarrkirche Pullenreuth, der mittlerweile auch zum festen Teil im Jahresprogramm gehört. Er wurde von der Veeh-Harfen-Gruppe aus Ebnath musikalisch umrahmt. Adventliche Stimmung herrschte wiederum Ende November mit der Adventsfeier zum Thema: „Da wird uns was blühen – Hoffnungszeichen Christrose“. Musikalisch wurde die Feier von Birgitta Rickauer und Julia Würstl umrahmt. Die Fahrt zu einem Weihnachtsmarkt ging dieses Mal ins Bundesland Thüringen, nach Annaberg-Buchholz. Hier erwartete sie die einzigartige Schnitzkunst, Weihnachtspyramiden, Nussknacker, besonderer Weihnachtsschmuck aus Glas oder handgearbeiteten Spitzen und die berühmten Bergmannslieder. Auch wenn Bratwurst und Glühwein nicht fehlen dürfen, sind es die typisch erzgebirgischen Speisen und ihre eigenwilligen Namen, die uns neugierig machten. Das neue Jahr begann im Januar mit unserem Frauenfrühstück, das nun schon zum 19. Mal stattfand. Nachdem sie sich am reichhaltigen Frühstücksbüfett verköstigt hatten, ergriff unser Referent Pfarrer Sven Grillmeier das Wort. Auf eindrucksvolle Art verstand er es, uns die Fastenzeit bzw. die Karwoche – Hl. Woche mit ihrer Bedeutung und den einzelnen wichtigen liturgischen einzigartigen Gottesdiensten näherzubringen. Humorvoll brachte er auch dazu einige Anekdoten aus seiner Zeit als Ministrant zu Gehör. Im März trafen sie sich dann zu einem Vortrag mit einem besonderen Thema, das eigentlich nicht zum täglichen Alltag gehört, aber dennoch für unser Leben in bestimmten Situationen sehr wichtig ist. Dr. Thomas Fütterer aus Neusorg, tätig am Klinikum Weiden, erklärte anhand einer Bildpräsentation die verschiedensten Arten der Narkose, die je nach Art des Eingriffs und dem Zustand des Patienten eingesetzt werden. Grundsätzlich unterscheidet man hier zwischen Allgemeinanästhesie, Regionalanästhesie und Lokalanästhesie. Wie er zum Ausdruck brachte, kann auch bei kleinen Kindern, Säuglingen, Neu- und Frühgeborenen eine Narkose in allen akut- und lebensbedrohlichen Bereichen sicher durchgeführt werden. Moderne Narkoseverfahren sind heute sehr sicher, werden sorgfältig überwacht und sind gut verträglich. Den Abschluss des Vereinsjahres bildete der Kreuzweg in der Pfarrkirche am ersten Fastensonntag sowie das Basteln von Palmsymbolen und -sträußen. Sie wurden gemeinsam mit der KLB Langentheilen gebastelt. Der Bastelnachmittag fand große Resonanz. In Hl. Messen wurde zu Ehren der hl. Elisabeth und der schmerzhaften Muttergottes und der verstorbenen Mitglieder gedacht. Die Veranstaltungen, ob kirchlich oder weltlich, erfreuen sich immer großer Beliebtheit und guter positiver Zusammenarbeit.