Bürgermeister Adrian Käß (stehend, Fünfter von rechts) dankte den Frauenreuther Sportschützen und den Unterstützern für die mittlerweile über 60-jährige Tradition des alljährlichen Maibaumaufstellens.  (Bild: Bernhard Schultes)

Maibaumaufstellen sprengt im Ortsteil Frauenreuth alle Erwartungen

Mit einem solchen Zuspruch hatten selbst engagierte Mitglieder der Vorstandschaft des Schützenvereins Frauenreuth nicht gerechnet. Begünstigt durch traumhaftes Frühlingswetter strömten neben Einheimischen auch viele auswärtige Gäste zum Dorfanger in Frauenreuth. Den Grundstein für die alljährliche Attraktion legten bereits am Vortag des 1. Mai, arbeitswillige Mitglieder. Die Maibaumspitze und die -kränze wurden mit bunten Bändern geschmückt und das Festgelände hergerichtet. Am „Tag der Arbeit“ selbst wurde die alte Tradition, mit geballter Muskelkraft das Frühlingssymbol aufzustellen, auch in diesem Jahr gepflegt. Mit einem Bagger oder einem Kran den Maibaum aufstellen - das kommt für die Frauenreuther Sportschützen seit über 60 Jahren nicht in Frage. „Das alljährliche Aufstellen passiert bei uns mit Stangen“, unterstrich Vorsitzender Wolfgang Schlicht gegenüber einer Wandergruppe, die das Aufstellen interessiert verfolgte. Mit diesen Stangen, wo immer zwei zusammengebunden werden und als „Schwalbe“ ihren Dienst verrichten, funktionierte das Aufstellen abermals perfekt. Mit lediglich drei Schwalben wurde der neue 1.000 Kilo schwere und 26 Meter lange Maibaum von vielen jungen kräftigen Männern Schritt für Schritt in die Höhe gedrückt. Das anschließend stattfindende Maibaumfest brachte einen Rekordbesuch. Von der großen Auswahl an Kuchen, saftigen Steaks und Bratwürsten sowie Käse und Brezen, machten die vielen Gäste rege Gebrauch. Seine erste öffentliche Amtshandlung als neuer Bürgermeister vollzog Adrian Käß. Für das künftige Friedenfelser Gemeindeoberhaupt war dies eine besondere Freude, wie er im Gespräch mit Oberpfalz Medien anklingen ließ. „Zum einen ist es mein Heimatverein, zum anderen ist das Maibaumaufstellen ein kulturelles Highlight in Friedenfels“, unterstrich Adrian Käß. Für die gelungene Maibaumaktion überreichte er an Wolfgang Schlicht eine Spende. Der Schützenmeister des Schützenvereins Frauenreuth bedankte sich mit einem herzlichem Vergelt`s Gott.
v.l.: Franz Meier, Michael Meier, Pater Maria, Pfarrer Wolfgang Bauer.  (Bild: Georg Straller)

Würde und Wert der Arbeit - Konvent zum Tag der Arbeit

Zu guter Tradition geworden, ist der Festgottesdienst der KAB Haselmühl/Kümmersbruck und der MMC Pfarrgruppe Kümmersbruck, zelebriert von Pfarrvikar Pater Maria und konzelebriert von Pfarrer Wolfgang Bauer. Seine Predigt stellte Pfarrer Bauer unter das Thema: „Feiertag der Arbeit und Feiertag Mariens”. Josef hat mit Holz und seinen Händen gearbeitet, Maria hat im Haushalt von Nazareth gearbeitet und wir arbeiten beruflich und privat ebenso. Unsere Arbeit hat Würde und Wert und darf nicht von der Gunst und dem Gutdünken von Arbeit-Gebern und Auftrag-Gebern abhängig sein. Denn, unsere Arbeit ist gerechten Lohn wert. Schon im Lukasevangelium heißt es „ein Arbeiter ist seines Lohnes wert” (Lk 10,7), welches im Jahr ca. 60-65 geschrieben wurde. Man kann vielleicht schon sagen, es gab damals schon eine Gewerkschaft. Der Kampf für den Wert der Arbeit und die Würde des Menschen verbindet Kirche und Gewerkschaft. So bekommt der „Tag der Arbeit” eine Seele und die „Seele ihren Feiertag”. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein im Pfarrsaal konnten Paul Wied (KAB) und Georg Straller (MMC) viele Besucher der beiden Gemeinschaften begrüßen. Beide stellten den Maifeiertag einmal unter den „Tag der Arbeit” und auch unter den Festtag „Patrona Bavariae”, der Schutzfrau Bayerns. Gewerkschaften und Kirchen treten gemeinsam für den Schutz des religiös begründeten Feiertags aus unterschiedlichen Motiven ein. Der Einsatz für eine Gesellschaft, die menschengemäße Pausen zulässt, die Ruhetage einhält und die gegen die um sich greifende rastlose Rund-um-die-Uhr-Gesellschaft eintritt, muss Kirchen wie Gewerkschaften wichtig sein.
V.l. Georg Kleber, Eugen Woppmann, Martin Scherer, Ewald Zetzl, Dominik Auer, Mareike Kaiser. (Bild: Mareike Kaiser )

Dorfgemeinschaft mit neuer Vorstandschaft

Ein bedeutender Schritt für das gemeinschaftliche Leben im Ort wurde am 12. April 2026 vollzogen: Die Dorfgemeinschaft Pfrentsch hat sich offiziell eine Satzung gegeben und im Zuge dessen eine neue Vorstandschaft gewählt. Damit erhält das bereits seit Jahren aktive Engagement im Dorf nun auch eine feste organisatorische Grundlage. An der Spitze steht weiterhin ein bekanntes Gesicht: Ewald Zetzl, der bereits 2011 als Festleiter bestimmt wurde und seither die Geschicke der Dorfgemeinschaft maßgeblich lenkt, wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt. Seit über einem Jahrzehnt prägt er mit großem Einsatz das Dorfleben und hat zahlreiche Projekte initiiert und begleitet. Unter seiner Führung konnten in den vergangenen Jahren viele wichtige Vorhaben erfolgreich umgesetzt werden. Dazu zählen unter anderem die feierliche Fahnensegnung im Jahr 2014, die Einweihung des Dorfbrunnens sowie der Bau einer neuen Scheune. Auch traditionelle Veranstaltungen wie das jährliche Maibaumaufstellen und das Dorffest haben sich zu festen Bestandteilen im Kalender der Dorfgemeinschaft entwickelt. Unterstützt wird Ewald Zetzl in der neuen Amtsperiode von einem engagierten Team: Martin Scherer übernimmt das Amt des zweiten Vorsitzenden, Georg Kleber wird als Kassier tätig sein. Die Aufgaben der Schriftführung teilen sich Mareike Kaiser als erste Schriftführerin sowie Eugen Woppmann als zweiter Schriftführer. Die Kassenprüfung übernehmen Dominik Auer und Dr. Johannes Kaiser. Mit der neuen Satzung und der gewählten Vorstandschaft blickt die Dorfgemeinschaft Pfrentsch zuversichtlich in die Zukunft. Ziel ist es, das Miteinander im Dorf weiter zu stärken und die gewachsenen Traditionen zu bewahren. Wie wichtig das gemeinsame Engagement ist, brachte der erste Vorsitzende Ewald Zetzl in seinem Schlusswort treffend auf den Punkt: „Dorfgemeinschaft muss man leben, Dorfgemeinschaft muss man pflegen!“ Ganz im Sinne dieses Leitspruchs wurde im Anschluss an die Neuwahlen bereits das nächste Highlight geplant: das traditionelle Maibaumfest, das erneut Jung und Alt zusammenbringen soll.
Der Männergesangverein Tirschenreuth unter Leitung von Horst Schultes (rechts) eröffnete das Jahrestreffen der Sängergruppe Wiesau im Tirschenreuther OWV-Heim mit mehreren Musikstücken.  (Bild: Paul Zrenner)

Sängergruppe Wiesau präsentiert das ganze Jahr über ein anspruchsvolles Angebot

Die Verantwortlichen der in der Sängergruppe Wiesau organisierten Chorgemeinschaften und Gesangvereine trafen sich in Tirschenreuth im OWV-Heim zur Gruppenversammlung. Der Männergesangverein (MGV) Tirschenreuth, der dort seine regelmäßigen Singstunden hält, eröffnete den Abend unter Leitung von Horst Schultes mit drei Musikstücken. Zweiter Vorsitzender Alfred Haubner hieß die Anwesenden mit einem „Grüß Gott in Tirschenreuth” willkommen. Ein ehrendes Gedenken stellvertretend für alle verstorbenen Mitglieder galt Konrad Karl (MGV Tirschenreuth) und dem langjährigen Geschäftsführer des Sängerkreises Nord-Oberpfalz, Adolf Gassner. Aus Pleystein war Karl Hermann zur Versammlung gekommen. „Jeder Bürgermeister kann froh sein”, so der Vorsitzende des Sängerkreises Oberpfalz-Nord über die Arbeit der Gesangvereine in den jeweiligen Gemeinden – zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger. „Es ist einmalig, was unsere Chöre leisten”, unterstrich der Sprecher die ehrenamtliche Arbeit. Das vielfältige Angebot der Chöre und Gesangvereine im Landkreis Tirschenreuth rief Sängergruppen-Vorsitzender Stefan Werner in Erinnerung. Dabei nannte der Sprecher unter anderem die 125-Jahr-Feier des MGV Bärnau oder das 20-jährige Bestehen des Ensembles Kreuzer. Dass auch in diesem Jahr eine stattliche Anzahl von Veranstaltungen ansteht, wurde bei der Abfrage der Vertretenden der Vereine und Singgemeinschaften deutlich. Unter der Vielzahl von Konzerten und Auftritten ragen etwa die bewährten Angebote in der Weihnachtszeit heraus. Zudem gibt es Besonderheiten – etwa die Musical-Aufführung des Kinder- und Jugendchores Wiesau aus Anlass des 50-jährigen Bestehens am 15. und 17. Mai. Außerdem wurde auf das Konzert des Sängerkreises Nord-Oberpfalz im Herbst hingewiesen: Die Veranstaltung am 24. Oktober in Erbendorf steht unter dem Motto „Volkslieder traditionell und modern”.
Natürlich stand das Aufstellen des traditionellen Maibaums auf dem Vorplatz des Gerätehauses im Mittelpunkt des Geschehens.  (Bild: Ulrich Reindl)

Feuerwehr Schnaittenbach feiert mit Florianstag und Pumpenfest in den Mai

Gleich in mehrfacher Hinsicht hat die Feuerwehr Schnaittenbach heuer ein besonderes Maifest gefeiert. Neben dem herkömmlichen Aufstellen eines Maibaumes wurde aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums auch die erste handbetriebene Feuerlöschpumpe aus dem Jahr 1926 aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt und den Gästen im Hof präsentiert. Und darüber hinaus wurde das Maifest mit dem Florianstag auf Gemeindeebene kombiniert und zusammen mit den Ortsteilwehren aus Kemnath a. B., Holzhammer und Neuersdorf mit einem Gottesdienst und einem gemütlichen Beisammensein begangen. Da passte es gut ins Bild, dass die erst vor kurzem gewählte neue Vorsitzende Iris Schallmo die Gäste begrüßte und sich der Öffentlichkeit vorstellte. Es war also ordentlich was geboten beim Maifest, das mit dem Aufstellen des Maibaumes zu den Klängen der Ehenbachtaler und bei bestem Frühlingswetter begann. Natürlich ließen es sich die Aktiven auch nicht nehmen und absolvierten am Nachmittag eine kleine Schauübung mit der 100 Jahre alten handbetriebenen Feuerlöschpumpe. Die Zuschauer staunten nicht schlecht, wie gut das alte Gerät noch in Schuss ist und einwandfrei funktionierte. Pfarrer Helmut Brügel und Pfarrvikar Ndudi zelebrierten im Hof hinter dem Gerätehaus einen feierlichen Gottesdienst unter freiem Himmel, der von den Ehenbachtalern musikalisch gestaltet und von der Bevölkerung gerne angenommen wurde. Die neue Vorsitzende Iris Schallmo schlug den Bogen vom Heiligen Florian, der der Legende nach mit nur einem Eimer Wasser ein brennendes Haus gelöscht haben soll, über die Anfänge der technischen Ausstattung der Feuerwehren mit Löschmaschinen bis in die heutige Zeit und wies darauf hin, dass nicht immer nur zähle, wie groß und gut die zur Verfügung stehenden Mittel sind, sondern einfach wichtig sei, dass jemand da ist und anpackt, wenn Hilfe notwendig ist. Und Feuerwehr sei auch schon immer eine Frage von Zusammenhalt, Verantwortung, Mut und dem Willen, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen, gewesen. Das mache die Feuerwehr aus, vor 100 Jahren genauso wie heute.
Gemeinsam bewältigten Jugendrotkreuz und Jugendfeuerwehr einen Werkstattbrand mit verletzten Personen. (Bild: Hermann Müller)

Lehrreiches Gemeinschaftserlebnis für Jugendrotkreuz und Jugendfeuerwehr

Hilfreiche Erfahrungen sammelten insgesamt rund 35 Jugendrotkreuzler und Jugendfeuerwehrler aus Waldsassen beim alle zwei Jahre stattfindenden „Berufsfeuerwehrtag“ am vergangenen Wochenende. Von Samstag Vormittag an übten die Nachwuchsretter 24 Stunden lang verschiedene Einsatzszenarien und festigten dabei das Gemeinschaftsgefühl der beiden Hilfsorganisationen. Begleitet und unterstützt wurden sie dabei von Erwachsenen aus beiden Einrichtungen. Ausgangspunkt war das Feuerwehrgerätehaus Waldsassen von dem aus zu den zum Teil mit großem Aufwand vorbereiteten „Unglücksfällen“ alarmiert wurde. Sogar zwei angehende Ärzte unterstützten bei der Aufgabenbewältigung mit fachlicher Anleitung. Von der Straßenreinigung über einen Brandmeldealarm bis zur Drehleiterrettung oder Wiederbelebungsmaßnahmen bei Rettungsdiensteinsätzen waren ganz unterschiedliche Anforderungen an die Nachwuchskräfte gestellt. Dabei stand besonders die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und BRK im Vordergrund. Sogar die Notaufnahme eines Krankenhauses wurde simuliert. Das größte Szenario war ein Werkstattbrand mit vermissten Personen, bei dem auch die Jugendfeuerwehr Bad Neualbenreuth mitwirkte. Bei der Verpflegung durch die zahlreichen Helfer und der gemeinsamen Zeit im Feuerwehrhaus kam auch der Spaß mit Spielen und sportlicher Betätigung nicht zu kurz. Die Planung und Vorbereitung lag in den Händen eines Teams von Feuerwehr und BRK. Auch eine professionelle Verletztendarstellung durch das Notfalldarstellungs-Team war gegeben. Die Gesamtleitung und Alarmierung zu den Einsätzen hatten Feuerwehr-Jugendwart Julius Wilholm und Jugendrotkreuzleiter Florian Müller inne. Ein besonderer Dank gilt den einzelnen Gebäudeeigentümern, die ihre Objekte zur Verfügung gestellt haben, insbesondere der Stadt Waldsassen für die Nutzung des Bauhofs.
Die neue Vorstandschaft des Landeselternverbandes (v.l.n.r.): Jörg Gerolstein (2. Landesvorsitzender), Melanie Plevka (1. Landesvorsitzende), Sonja Henle (3. Landesvorsitzende) (Bild: Roland Wellenhöfer)

Jörg Gerolstein zum zweiten Vorsitzenden des Landeselternverbandes gewählt

Im Rahmen des Landeselterntags bayerischer Realschulen in Ansbach wurde vor kurzem der langjährige Elternbeiratsvorsitzende der Lobkowitz-Realschule, Jörg Gerolstein, zum zweiten Vorsitzenden des Landeselternverbands bayerischer Realschulen gewählt worden. Der Landeselternverband gilt als zentrale Versammlung der gewählten Elternvertreter aus ganz Bayern und dient dem intensiven Austausch über aktuelle bildungspolitische Themen, Entwicklungen an den Realschulen sowie über die künftige Ausrichtung des Elternbeirats im Freistaat. In dieser Funktion vertritt Jörg Gerolstein künftig die Interessen von Eltern und Schülern an rund 370 Realschulen mit etwa 216.000 Schülerinnen und Schülern bayernweit und gehört damit zur Führungsspitze der landesweiten Elternvertretung. Das „starke Team der Lobkowitz-Realschule” ist sehr stolz auf seinen erfolgreichen Elternbeiratsvorsitzenden, der dieses verantwortungsvolle Amt nun auch schon seit sieben Jahren ausübt und als starkes Bindeglied zwischen Elternhäusern und Schule hoch engagiert ist. Jörg Gerolstein wird nun seine Erfahrungen aus der praktischen Elternarbeit bei den Lobkos in die landesweite Diskussion einbringen und an zentralen bildungspolitischen Themen mitarbeiten. Die Lobkos gratulieren ganz herzlich zu dieser hervorragenden Wahl und sind stolz auf die kompetente regionale Vertretung der Elterninteressen zum Wohle von Realschülerinnen und Realschülern in Politik und Gesellschaft.
Am Ende der Ehrung gab es noch ein Gruppenbild von allen noch anwesenden Musikern/innen mit ihrer Jury (Bild: Michael Haller)

Musikalisches Kräftemessen in Ammerthal

Über 600 Musikbegeisterte bei Wertungsspielen des Nordbayerischen Musikbundes (NBMB). Ammerthal wurde zum Zentrum der regionalen Blasmusikszene. Nach mehr als einem Jahrzehnt Pause kehrten die Wertungsspiele des NBMB wieder in den Landkreis Amberg-Sulzbach zurück. Gastgeber war die Ammerthaler Blaskapelle, die sich unter der Leitung ihrer jungen Vorsitzenden Jessica Zimmer erstmals an die Organisation eines solchen Großereignisses wagte und das mit Erfolg. Bereits ab 8 Uhr herrschte reges Treiben in der Grundschule Ammerthal. Alleine 20 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf bis in die Abendstunden. Acht Orchester aus drei Oberpfälzer Landkreisen stellten sich der fachkundigen Jury und präsentierten die ganze Bandbreite konzertanter Blasmusik – von der Bläserklasse bis zur Höchststufe. Über 300 Musikerinnen und Musiker, darunter 152 im Bläserjugendalter, traten vor die Jury mit Kuno Holzheimer, Florian Unkauf und Oskar Schwab. Bewertet wurde nach zehn anspruchsvollen Kriterien, darunter Intonation, Rhythmik, technische Ausführung und musikalischer Gesamteindruck. Aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach stellten sich außer der Ammerthaler Blaskapelle auch die Hahnbacher Marktbläser sowie die Musikkapelle Ursensollen. Außerdem vertreten waren die Stadtkapelle Freystadt und die Jugendblaskapelle Nabburg. Alle Orchester erzielten mindestens „sehr gute“ Erfolge. Hervorzuheben sind das Haupt- und Nachwuchsorchester Ursensollen sowie die Ammerthaler Konzertkapelle, die jeweils mit „ausgezeichnetem Erfolg“ prämiert wurden. Die Nachwuchsensembles Bläserklasse Ammerthal und die beiden Nachwuchsorchester aus Freystadt und Ursensollen überzeugten auch mit bemerkenswerten Darbietungen und großem musikalischen Engagement. Die Ehrungen übernahmen 1. Bürgermeister Anton Peter, Kreisdirigent Dr. Christian Bäuml sowie Juryvorsitzender Kuno Holzheimer. In ihren Ansprachen lobten sie nicht nur die hohe musikalische Qualität, sondern auch die hervorragende Organisation und die große Resonanz im Publikum. Über den ganzen Tag verteilt, verfolgten mehr als 300 Zuhörerinnen und Zuhörer die musikalischen Darbietungen. Ein deutliches Zeichen für die lebendige Blasmusikkultur in der Region. Am Ende waren sich alle einig: Das Wertungsspiel in Ammerthal war nicht nur ein musikalischer Wettbewerb, sondern auch ein starkes Signal für den Zusammenhalt und die Zukunft der Blasmusik in der Oberpfalz.
Gruppenbild vor der Führung ins ehemalige Alaunschieferbergwerk (Bild: Birgit Zant)

BLLV-Fahrt zu den Saalfelder Feengrotten

Einen rundum gelungenen Ausflug ins südliche Thüringen durften die BLLV-Teilnehmer der „Fahrt in den 1. Mai“ erleben, die Klaus Wendler, Ehrenvorsitzender und Seniorenbeauftragter des KV Tirschenreuth-Waldsassen, organisiert und geleitet hat. Bei herrlichem Frühlingswetter erwartete das Fahrgastschiff MS „Thüringer Meer“ die Gruppe an der Anlegestelle der 30 km langen Bleilochtalsperre zu einer Rundfahrt über den Stausee. In der Ortschaft Saalburg wurde im Restaurant „Kranich“ mit Blick auf den See zu Mittag gegessen. Am Nachmittag ging es weiter nach Saalfeld. Die malerische Lage am Saaleufer und die berühmten Saalfelder Feengrotten haben die Stadt weit über ihre Grenzen hinaus bekannt gemacht. Bevor die 60-minütige Führung in das Schaubergwerk startete, wurden alle „unter-Tage-tauglich“ ausgestattet. Mit dem traditionellen Bergmannsgruß „Glück auf!“ begann die Tour durch „Thüringens Wunder tief im Berg“. Unzählige Tropfsteingebilde in bunter Farben- und Formenpracht zieren die Wände, Decken und Sohlen der Grotten und machen die unterirdischen Hohlräume zu einem natürlichen Kunstwerk. Es war sehr beeindruckend, auf den Pfaden der Bergwerksarbeiter zu erfahren, wie schwer die Arbeit dort unter unvorstellbaren Bedingungen war. Im Gegenzug dazu stand die Schönheit der in vielen Farben schillernden Gesteine und der zauberhaften Feengrotte, in der der Sage nach, Bergleuten eine Fee erschienen ist. Alternativ zum Besuch des Bergwerks konnte auch das Erlebnismuseum Grottoneum besichtigt werden. Wer wollte, konnte sich vor der Heimreise noch mit einer Thüringer Bratwurst stärken. Es war eine kleine Reise unter Tage, mit bleibenden Erinnerungen!
Frauenbundvorsitzende Silke Singer (5.v.r.) überreichte im Beisein von Pfarrer Udo Klösel (li) und der Vorstandschaft an HvO-Leiterin Corinna Völkl (4.v.l.) einen Spendencheck in Höhe von 1000 Euro. (Bild: Silvia Völkl)

Ein starkes Zeichen der Nächstenliebe: 1.000 Euro für die Helfer vor Ort in Eslarn

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) Eslarn hat erneut ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt in der Gemeinde gesetzt. Im Rahmen einer Spendenaktion konnte die Vorstandschaft des örtlichen Frauenbundes 1.000 Euro an die Helfer vor Ort Eslarn übergeben. Die Spendensumme stammt aus den Erlösen des traditionellen Fastenessens sowie dem Verkauf von Palmbüscheln und Palmartikeln am Palmsonntag vor der Kirche. Bereits bei der Eröffnung des Fastenessens kündigte die Vorsitzende Silke Singer vom KDFB im Beisein von Pfarrer Udo Klösel an, dass die Vorstandschaft großen Wert darauf gelegt habe, die Einnahmen im Ort zu belassen und damit direkt lokale ehrenamtliche Arbeit zu unterstützen. Die offizielle Spendenübergabe fand im Rahmen einer Versammlung des Frauenbundes im Pfarrheim „Sankt Marien“ statt. Dabei wurde Corinna Völkl, Leiterin der HvO-Ortsgruppe, ein Spendenscheck überreicht. Die Höhe von 1.000 Euro blieb bis zu diesem Moment ein Geheimnis, sodass die Überraschung und Freude für HvO-Leiterin Corinna Völkl umso größer war. Wie die HvO-Leiterin erklärte, wird die Spende für den Unterhalt des HvO-Standorts in Eslarn sowie für das Einsatzfahrzeug verwendet, das vollständig durch Spenden finanziert wurde. Die Unterstützung kommt genau zum richtigen Zeitpunkt: In den vergangenen Monaten mussten unter anderem ein Motorschaden sowie Defekte an der Sondersignalanlage des Fahrzeugs behoben werden. Im Namen der Helfer vor Ort zeigte sich Völkl nicht nur dankbar für die finanzielle Unterstützung, sondern wertete die Spende als Anerkennung für die ehrenamtliche Arbeit. Jeder kann einmal die Hilfe der HvO benötigen, waren sich alle einig. Gleichzeitig wurde deutlich, was beide Organisationen verbindet: Sowohl der Frauenbund als auch die HvO-Gruppe engagieren sich unentgeltlich für das Wohl der Gemeinschaft – sei es durch soziale Veranstaltungen oder durch schnelle Hilfe in Notfällen.
Die Geschicke des Neustädter Zitherclubs werden auch künftig von Regina Schmid (vordere Reihe, Bildmitte) geleitet. (Bild: Bernhard Knauer)

Regina Schmid bleibt Vorsitzende des Zitherclubs

Der Neustädter Zitherclub bleibt auch die kommenden Jahre in den bewährten Händen von Regina Schmid. Schmid erhielt nicht nur das Vertrauen als Vorsitzende sondern wurde von den aktiven Musikanten auch als musikalische Leiterin bestätigt. Die Jahreshauptversammlungen des Neustädter Zitherclubs werden nicht nur durch Berichte und Wahlen, sondern vor allem durch musikalische Darbietungen geprägt. Diese tragen die Handschrift der unermüdlichen Vorsitzenden Regina Schmid. Waltraud Näger, stellvertretende Vorsitzende, begrüßte die Mitglieder und freute sich auch über Gäste. In ihrem Bericht als Vorsitzende und musikalische Leiterin ging Regina Schmid auf die zahlreichen Aktivitäten der letzten Jahre ein. Nicht nur der Seniorennachmittag der Stadt Neustadt, sondern vor allem der Hutzaabend in der Vorweihnachtszeit gehört zu den Highlights im Verein. Großen Wert legt der Verein auch auf die musikalische Gestaltung der Gedenkmesse für die verstorbenen Mitglieder. So dankte Schmid auch den zahlreichen Helfern, ohne deren Engagement dies alles nicht möglich wäre. Gegen die Berichte der Noten- und Instrumentenwartin Waldtraud Näger sowie Kassier Margit Geiler gab es keine Einwände. Die anschließenden Neuwahlen wurden durch die Seniorenbeauftragte der Stadt Neustadt, Gabi Fröhlich, durchgeführt. Dabei wurden sowohl Regina Schmid als Vorsitzende als auch Waltraud Näger als ihre Stellvertreterin bestätigt. Näger übernahm gleichzeitig das Amt der Noten- und Instrumentenwartin. Als Kassier wurde Margit Geiler und als Schriftführerin Angelika Hummel bestätigt. Beisitzer bleiben Karin Dippl und Karin Rückerl. die Kasse wir geprüft von Monika Singerer und Ulli Rückerl.
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