Die Bewohner des Caritasheimes und die Vereinsmitglieder beim gemeinsamen Singen. (Bild: Gerd Neumann)

Fröhliche Singstunde der Senioren im OGV Vereinsgarten

Bei herrlichem Sommerwetter hatte der Obst- und Gartenbauverein den Singkreis des Kleinen Dienstes in den Vereinsgarten eingeladen. Der Singkreis trifft sich 1 mal im Monat im Wechsel in den beiden Altenheimen zum gemeinsamen Singen. Bewohner des Caritasheimes waren in das Vereinsgelände gekommen um Kaffee und selbstgebackene Kuchen zu genießen und gemeinsam zu singen. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Lucia Heindl meinte Heidi Banzer vom Singkreis, dass die Singstunde das erste Mal bei herrlichem Wetter im Freien stattfinden kann. Zunächst wurden die Besucher von den Mitgliedern des OGV mit Kaffee und Kuchen bewirtet, auch erfrischende Getränke standen bereit. Mit Unterstützung von Gitarrenmusik wurden anschließend bekannte Volkslieder und Heimatmelodien gemeinsam gesungen. Die vertrauten Lieder weckten viele schöne Erinnerungen und sorgten für eine fröhliche Stimmung. Unter der schattenspendenden Pergola und inmitten der blühenden Gartenanlage verbrachten die Teilnehmer einen unterhaltsamen und geselligen Nachmittag. Die harmonische Atmosphäre des Vereinsgartens bot den idealen Rahmen für diese gelungene Veranstaltung. Die Verantwortlichen des OGV freuten sich über die zahlreiche Teilnahme und waren der Meinung, dass solche Begegnungen nicht nur die Gemeinschaft fördern sondern auch dazu beitragen, Tradition und Liedgut lebendig zu halten. Am Ende der Singstunde waren sich alle einig, dass der schöne Nachmittag voller Geselligkeit und guter Erinnerung förmlich nach Wiederholung schreit.
Gute Laune Clowns Rosa Wirschtl und Coco Schlupfhupf zu Besuch am Sommerfest der Ökumenischen Sozialstation.  (Bild: Regina Pilhofer )

Sommer, Sonne, gute Laune beim Sommerfest der Ökumenischen Sozialstation

Strahlender Sonnenschein, fröhlicher Gesichter und der Duft von frisch gebrühten Kaffee: Die Ökumenische Sozialstation hat ihr traditionelles Sommerfest gefeiert. Gäste, Angehörige und Mitarbeiter erlebten einen rundum gelungenen Nachmittag, der ganz im Zeichen der Gemeinschaft und der Lebensfreude stand. Nach der offiziellen Begrüßung durch die Pflegedienstleitung Fr. Riederer Brigitte, gab es zum Auftakt ein reichhaltiges Buffet mit selbstgebackenen Kuchen von den Mitarbeitern der Sozialstation. Für die passende Umrahmung des Festes sorgten die Musikanten Karin Bleisteiner und Hans Pirner mit ihren Instrumenten und bekannten Melodien. Es dauerte nicht lange, bis die ersten Gäste mitsangen, im Takt mit schunkelten oder Erinnerungen an die Tanzveranstaltungen von früher ausgetauscht wurden. Als große Überraschung streuten sich zwei Gute Laune Clowns, Rosa Wirschtl und Coco Schlupfhupf, unter die Anwesenden. Mit der der Suche nach dem Bademeister und dem Pool wirbelten sie das Sommerfest auf. „Es ist einfach herrlich zu sehen wie viel Freude diese Beisammensein allen bereitet” freute sich die Geschäftsführerin Fr. Singer-Grimm Birgit. Der Grill wurde angeheizt und schon bald breitet sich der klassische Duft von frischen Bratwürste und deftigen Sauerkraut aus. Ein perfekter kulinarischer Abschluss eines Sommerfestes der noch lange in bester Erinnerung bleiben wird. Ein großes Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern, die diesen Tag möglich gemacht haben
Der Vorsitzende des KFZ-Fachverein e.V. Weiden und nördl. Opf. Mike Robak (Zweiter von rechts) ernannte im Namen des Vereins seinen Vorgänger Josef Schärtl (rechts) zum Ehrenvorsitzenden und Georg Bücherl (Zweiter von links) zum Ehrenmitglied im Beisein von Kassier Arwed Schade (links). (Bild: Herbert Hirmer)

Josef Schärtl wurde zum Ehrenvorsitzenden des KFZ-Fachverein e.V. Weiden nördl. Opf.

Seit 17 Jahren an der Spitze des KFZ-Fachvereins e.V. Weiden und nördliche Oberpfalz zu stehen, das war für Josef Schärtl ein Ehrenamt zum Wohle seiner Berufskollegen. Für dieses Engagement wurde Schärtl nun zum Ehrenvorsitzenden des KFZ-Fachvereins ernannt. Der KFZ-Meister, der 1971 vor der Handwerkskammer in Regensburg seine erfolgreiche Prüfung ablegte, war in mehreren KFZ-Betrieben in Tännesberg und Weiden bis zum Renteneintrittsalter tätig. Durch seinen Beruf ergab es sich, dass er vor 17 Jahren das Amt von Andres Schörner übernahm. Mit 161 Mitgliedern führte Schärtl den Verein, den es in Bayern in dieser Form nur einmal gibt. Wichtig waren ihm immer die regelmäßigen Treffen im Handwerkerhaus sowie Fortbildungsabende mit Unterstützung seines Stellvertreters Georg Bücherl. Mit verschiedensten Firmen aus dem KFZ-Gewerbe der Region und darüber hinaus lud er zu Fachvorträgen ein. Betriebsbesuche bei regionalen Werkstätten, unter anderem bei Reifen Sellmayr und der KFZ-Werkstätte Martin Regler, gehörten zu den regelmäßigen Informationsangeboten. Der Verein war zunächst nicht im Vereinsregister eingetragen, und so kümmerte sich Schärtl darum, dass dies rechtmäßig wurde. Das nahm im Gesetzes-Dschungel sehr viel Zeit in Anspruch, weshalb er zwei Jahre länger als geplant im Ehrenamt tätig blieb. Der Schriftverkehr mit dem Registergericht und dem Finanzamt verlangte wegen der Gemeinnützigkeit sehr viel Geduld. Im vergangenen März konnte Schärtl bei der Jahreshauptversammlung das Amt an Mike Robak übergeben, der neben seinem Beruf bei der Handwerkskammer im Gesellenausschuss vertreten ist. Für seinen Nachfolger war es wichtig, das Ehrenamt seines Vorgängers in einem würdigen Rahmen herauszustellen. So traf sich der KFZ-Fachverein mit dem neuen Vorsitzenden und dessen Vorstandschaft im Gasthof „Zum Alten Schuster“ in Weiden. Hier stellte Robak die jahrelange Arbeit und die Verdienste von Josef Schärtl als Vorsitzender heraus. „Ihm war nie etwas zu viel, er ging immer voraus und mit seinem Fachwissen konnte er seine Mitglieder begeistern.“ Für diese Arbeit ernannte ihn Robak im Namen des KFZ-Fachvereins zum Ehrenvorsitzenden. Auch den beiden Stellvertretern von Schärtl, Georg Bücherl und Hans Person, wurde Dank ausgesprochen, und sie wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Zusätzlich erhielten die Frauen des Trios Blumensträuße, „denn hinter jedem starken Mann steht eine starke Frau“.
Besonders begeisterten die Kinder und Jugendlichen des Schiclub Pleystein, die mit viel Engagement und Freude ein abwechslungsreiches Programm einstudiert hatten.  (Bild: Alex Schön)

50 Jahre Schiclub Pleystein – Sommerfest mit winterlicher Leidenschaft

Der Schiclub Pleystein ist Teil des TSV Pleystein und ist auch nach 50 Jahren jung geblieben – und die Leidenschaft für den Wintersport ungebrochen. Mit einem stimmungsvollen und bestens besuchten Fest hat der Schiclub Pleystein sein 50-jähriges Bestehen gefeiert und das ausgerechnet mitten im Sommer. Schauplatz der Feierlichkeiten war der Pleysteiner Kirnerhof, wo Mitglieder, Gäste und Freunde des Vereins gemeinsam auf ein halbes Jahrhundert Vereinsgeschichte zurückblickten. Auftakt des Jubiläums war ein feierlicher Festzug hinauf zur Kreuzbergkirche. Dort gedachten die Teilnehmer ihrer verstorbenen Mitglieder. Den Gottesdienst zelebrierte Pater Thom. Im Anschluss zogen die Skisportler, begleitet von der Blaskapelle Pleystein, wieder „ins Tal“ zum Kirnerhof, wo der 50. Geburtstag seinen Lauf nahm. Für beste Unterhaltung sorgte dort die „Bussybabyband“ aus Vöslesrieth, die mit ihrer Musik ordentlich einheizte. Die offizielle Begrüßung übernahmen der Vorsitzende Christian Enslein und sein Stellvertreter Robert Franz. Enslein ließ sich dabei eine originelle Aktion – natürlich nur für die Erwachsenen – einfallen. Ein Holzski, bestückt mit vier Gläsern hochprozentiger Getränke, wurde regelmäßig zum Einsatz gebracht – alle 45 Minuten durften oder mussten vier Hartgesottene zur Verkostung antreten. Für das Jubiläum hatte Christian Held zudem 100 eigens gestaltete Jubiläums-Shirts „50 Jahre Schiclub TSV Pleystein – seit 1976“ für die Mitglieder organisiert. Auch zahlreiche Ehrengäste erwiesen dem Verein zum „halben Jahrhundert Schiclub“ die Ehre. Stellvertretende Landrätin Andrea Lang, Zweiter Bürgermeister Christoph Müllhofer sowie der Vorsitzende des TSV Pleystein Hauptvereins, Josef Windisch, richteten Geburtstagsgrüße an die vielen anwesenden Skifreunde. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war der beeindruckende Auftritt der „Schifans“. Besonders begeistert zeigten sich die Kinder und Jugendlichen, die mit viel Engagement und Freude ein abwechslungsreiches Programm einstudiert hatten. Sie tanzten mitten im Sommer und ließen mit dem Lied „Rauf auf’n Berg“ bereits Vorfreude auf die kommende Wintersaison aufkommen. Der Auftritt, einstudiert von Julia Beugler, zählte zweifellos zu den Highlights des Abends. Sportwart Ski Alpin Alex Schön ließ sich von der ausgelassenen Stimmung mitreißen, tanzte mit und animierte auch die Gäste zum Mitmachen. Die Begeisterung war überall spürbar – ein Jubiläum voller Energie und sportlicher Lebensfreude. Der Schiclub Pleystein, einst vor 50 Jahren von Johann Wallbrunn gegründet, zählt heute rund 310 Mitglieder inklusive 150 Kinder und Jugendlichen. Das sportliche Angebot reicht vom alpinen Skisport über nordische Disziplinen bis hin zu Laufen im Sommer. So wurde beim Jubiläumsfest zwar ausgelassen bei sommerlichen Temperaturen gefeiert, doch in vielen Gesprächen schwang bereits die Vorfreude auf die kommende Wintersaison mit.
Hier sehen Sie die Kindergartengruppe mit ihren Erzieherinnen bei der Darbietung eines Liedes. (Bild: Miriam Seegerer)

30-jähriges Jubiläum im Kindergarten St. Margareta

Am Freitag, 8. Mai 2026, feierte der eingruppige Landkindergarten St. Margareta in Kemnath am Buchberg sein 30-jähriges Bestehen. Unter dem Slogan „Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf“ wurde das Fest zu einem einmaligen Erlebnis. Begonnen wurde mit einer kurzen Andacht im Garten – geleitet von Pfarrer Brügel, gefolgt von einer Tanzeinlage der Kindergartenkinder zu dem Lied „Hans bleib dou“. Nach ein paar Ansprachen der Einrichtungsleitung Seegerer, dem Geschäftsführer der Caritas Kitas gGmbH Meier sowie Pfarrer Brügel wurde das Fest für eröffnet erklärt. Geboten war so einiges für Groß und Klein: So schminkten die Ministranten der Pfarrei die Kinder, der Clown „Fritzl“ sorgte bei allen für Belustigung, die Feuerwehr Kemnath kam mit einem Feuerwehrauto, das die Kinder und auch so manch Erwachsener gerne näher begutachtete. Für das leibliche Wohl sorgte der Kriegerverein mit seinem Bratwurststand mit Bratwürsten der Metzgerei Luber, die Damen des Schützenvereins verköstigten jeden mit Pommes und der Eiswagen von Francesco versorgte jeden Eisliebhaber. Um die Getränkebar kümmerte sich der Elternbeirat der Einrichtung. Die musikalische Umrahmung des Trios Lisa, Lena und Max sorgte für fetzige Stimmung. Die diesjährigen Kemnather Kirwaleit ließen es sich ebenso nicht nehmen, für alle eine Darbietung zum Besten zu geben. Der Sportverein des Dorfes stellte in Eigenregie ein großes Zelt sowie alle Bierbänke auf. Es war ein Fest, das Jung und Alt miteinander verbunden hat, welches ohne den Zusammenhalt der ganzen Dorfgemeinschaft nicht möglich gewesen wäre. Ein herzliches Vergelt’s Gott an alle, die dieses Jubiläum so wunderbar gemacht haben. Der Kindergarten hat für das neue Kindergartenjahr 26/27 noch freie Plätze zur Verfügung. Gerne dürfen Sie sich telefonisch mit der Einrichtungsleitung Seegerer in Verbindung setzen: 09604/1862.
Bürgermeister Karlheinz Budnik (links) gratuliert Karl Stangl (mitte) zum Eintritt in den Ruhestand. Wassermeister Sebastian Plödt gratuliert im Namen der Belegschaft. (Bild: Karlheinz Budnik)

Langjähriger Wasserwart Karl Stangl in den Ruhestand verabschiedet

Nach über 31 Jahren im Dienst der Stadt Windischeschenbach wurde der langjährige städtische Wasserwart Karl Stangl zum 1. Juni 2026 in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Bürgermeister Karlheinz Budnik würdigte bei der Verabschiedung den langjährigen Einsatz und das große Engagement des scheidenden Mitarbeiters. „Die zuverlässige Versorgung unserer Bürgerinnen und Bürger mit hochwertigem Trinkwasser ist eine der wichtigsten Aufgaben einer Kommune. Karl Stangl hat diese verantwortungsvolle Aufgabe über viele Jahre mit großem Fachwissen, Pflichtbewusstsein und persönlichem Einsatz erfüllt“, betonte der Bürgermeister. Karl Stangl begann seine berufliche Laufbahn im Jahr 1977 mit einer handwerklichen Ausbildung zum Zentralheizungs- und Lüftungsbauer bei der Firma Sperber. Nach seiner Zeit als Soldat auf Zeit absolvierte er eine weitere Ausbildung zum Gas- und Wasserinstallateur, ebenfalls bei der Firma Sperber. Am 1. Oktober 1994 trat er in den Dienst der Stadt Windischeschenbach ein und war zunächst als Mitarbeiter des städtischen Bauhofs tätig. Zum 1. August 2000 wurde ihm die verantwortungsvolle Aufgabe des städtischen Wasserwarts übertragen. Während seiner mehr als 25-jährigen Tätigkeit als Wasserwart haben sich die Anforderungen an dieses Berufsbild stetig weiterentwickelt. Neben dem laufenden Unterhalt des weit verzweigten Leitungsnetzes und der Sicherstellung einer jederzeit zuverlässigen Trinkwasserversorgung begleitete Karl Stangl zahlreiche bedeutende Projekte der städtischen Wasserversorgung. In seine Amtszeit fielen unter anderem die Generalsanierung des Wasserwerks „Lenkermühle“, die Sanierung des Hochbehälters bei Gleißenthal sowie die Errichtung einer zweiten Hauptversorgungsleitung. Auch die Digitalisierung des Leitungsnetzes wurde unter seiner Mitwirkung vorangetrieben und bildet heute eine wichtige Grundlage für den Betrieb der Wasserversorgung. Sein Arbeitsalltag war dabei nicht selten von ungeplanten Einsätzen geprägt. Zahlreiche Rohrbrüche mussten oftmals zu ungünstigen Tages- und Nachtzeiten sowie unter schwierigen Witterungsbedingungen schnell und zuverlässig behoben werden, damit die Wasserversorgung jederzeit gewährleistet blieb. Bereits am 1. September 2011 konnte Karl Stangl sein 25-jähriges Dienstjubiläum im öffentlichen Dienst feiern. Mit seinem umfangreichen Fachwissen und seiner langjährigen Erfahrung war er über viele Jahre ein geschätzter Ansprechpartner für Kolleginnen und Kollegen sowie für die Bürgerinnen und Bürger. Besonders erfreulich ist, dass sein Wissen frühzeitig an die nächste Generation weitergegeben werden konnte. Wassermeister Sebastian Plödt, der den Aufgabenbereich von Karl Stangl von Grund auf kennengelernt hat, hat die Leitung des Wasserwerks bereits vor einiger Zeit übernommen. Als stellvertretender Personalratsvorsitzender überbrachte er zugleich die Glückwünsche und den Dank der gesamten Belegschaft. Bürgermeister Karlheinz Budnik dankte Karl Stangl im Namen der Stadt Windischeschenbach, des Stadtrates sowie aller Bürgerinnen und Bürger für die langjährige, gewissenhafte und zuverlässige Arbeit und wünschte ihm für den neuen Lebensabschnitt vor allem Gesundheit, Zufriedenheit und viele schöne Stunden im Kreise seiner Familie.
Reisegruppe der AWO Oberviechtach am Oberdeck der MS Altmühlsee (Bild: Michael Welnhofer)

AWO Oberviechtach genoss Tagesausflug an den Altmühlsee

Bei herrlichem Sommerwetter unternahm die Reisegruppe der AWO Oberviechtach einen erlebnisreichen Tagesausflug an den Altmühlsee in Mittelfranken. Nach einer rund zweistündigen Busfahrt erreichten die Teilnehmer den beliebten See der Fränkischen Seenplatte, der oft als „kleiner Bruder” des Großen Brombachsees bezeichnet wird. Der künstlich angelegte Altmühlsee wurde in den 1980er-Jahren als Wasserreserve geschaffen und umfasst bei einer Länge von rund vier Kilometern und einer Breite von bis zu 1,7 Kilometern eine Fläche von etwa 4,5 Quadratkilometern. Aufgrund seiner durchschnittlichen Wassertiefe von lediglich drei Metern ist er besonders bei Urlaubern und Wassersportlern beliebt. Höhepunkt des Ausflugs war die einstündige Schifffahrt mit der MS Altmühlsee, die um 14 Uhr begann. Die sommerlichen Temperaturen luden viele Gäste dazu ein, auf dem Oberdeck Platz zu nehmen und die Sonne sowie die herrliche Aussicht auf die Seenlandschaft zu genießen. Im Anschluss ließ die Reisegruppe den Nachmittag bei Kaffee und Eis in einem nahegelegenen Restaurant ausklingen. Von dort bot sich ein wunderschöner Blick über den See. Einige Teilnehmer nutzten zudem die Gelegenheit zu einem Spaziergang entlang des Ufers. Besonderes Interesse galt dabei der Vogelinsel, einem geschützten Naturparadies, das über 400 Vogelarten beherbergt und nicht betreten werden darf. Auf der Heimreise legte die Gruppe noch einen kurzen Halt am Großen Brombachsee ein, bevor es zurück nach Oberviechtach ging. Der nächste Tagesausflug der AWO Oberviechtach findet am Sonntag, 5. Juli, statt. Auf dem Programm stehen das GEO-Zentrum bei Windischeschenbach sowie das Geschichtsdorf Bärnau-Tachov. Anmeldungen nimmt 1. Vorsitzender Michael Welnhofer unter Telefon 0171/2820914 entgegen.
v.l. Peter Baringer, Eckehard Papenfuß, Marion Pfab, Andrea Groth, Ingrid Ruscheinski, Evi Kaßecker, Franziska Pfab, Manuel Pfab, Gerline Müller kniend v.l. Maximilian Pfab, Stefan Schmidt Es fehlen: Marianne Otto, Franziska Kliegel, Nadine Kokott, Patrick Kokott und Anita Gebhardt (Bild: Maximilian Pfab)

Rückblick auf das Gründungsfest des Volks- und Gebirgstrachtenvereins Hoamatland Amberg e.V.

Am 09.05.2026 feierte der Volks- und Gebirgstrachtenverein Hoamatland Amberg im Saal des Jugendzentrums „Altes Klärwerk” sein 35-jähriges Bestehen nach. Anlass für die Feier des 35-jährigen Jubiläums war das aufgrund der Corona-Pandemie im Jahr 2020 ausgefallene 30-jährige Vereinsjubiläum. Neben den eigenen Vereinsmitgliedern durfte der Erste Vorsitzende, Peter Baringer, zahlreiche Freundesvereine aus nah und fern begrüßen. Ein besonderer Gruß galt an diesem Abend dem Oberbürgermeister der Stadt Amberg, Michael Fritz, dem Vorsitzenden des Stadtjugendrings Amberg, Christoph Hollweck, dem Gauehrenmitglied und langjährigen Gebietsvertreter Willibald Sossau sowie dem zweiten Gauvorstand Tobias Lehner. Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung durch Peter Baringer sowie den Grußworten der Ehrengäste folgte ein gemeinsames Abendessen. Der Abend wurde durch Auftritte der verschiedenen Tanz- und Plattlergruppen bereichert. Das Highlight des Abends bildete der Auftritt des Jubelvereins mit dem lange nicht mehr gezeigten Holzhacker-Plattler. Neben den Darbietungen der Gastvereine gab es weitere besondere Programmpunkte: zwei Musikstücke von Helmut Amberger aus Berlin auf dem Alphorn sowie einen Auftritt des Trachtenvereins „Sechs Lilien” Kastl mit seinen Goaßlschnalzern. Für die musikalische Umrahmung der Programmpausen sorgten die Raigeringer Musikanten. Zu ihrer Musik fanden sich die Tänzerinnen und Tänzer auch während der offenen Tanzrunden auf der Tanzfläche ein. Alles in allem war es ein gelungener bayerischer Abend – genau so, wie es sich Hoamatland Amberg und seine Mitglieder vorgestellt hatten.
Musikverein Vorsitzende Michaela Leitl (r.) nimmt beim Kommersabend dankend die Spende vom Heimat- und Kulturverein in Empfang (Bild: Hermann Koch)

Musikverein Freudenberg freut sich über Spenden zum 50 jährigen Jubiläum

Im Rahmen des 50-jährigen Vereinsjubiläums des Musikvereins Freudenberg durfte sich der Verein über großzügige Spenden örtlicher Vereine freuen. Die Vorsitzende Michaela Leitl zeigte sich über die große Wertschätzung und Unterstützung sehr erfreut. Beim Kommersabend zum Vereinsjubiläum richteten Vertreter des Heimat- und Kulturvereins, der Freudenberger Bauernbühne sowie des Obst- und Gartenbauvereins herzliche Grußworte an den Musikverein. In ihren Ansprachen würdigten sie das langjährige Engagement des Vereins für das kulturelle Leben in der Gemeinde und hoben dessen Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt hervor. Als Zeichen der Verbundenheit überreichten die drei oben genannten Vereine sowie der Männergesangsverein Johannisberg jeweils eine Spende an den Musikverein Freudenberg. Die finanzielle Unterstützung soll dazu beitragen, die musikalische Arbeit des Vereins sowie die Jugendarbeit auch in Zukunft erfolgreich fortzuführen und das kulturelle Angebot in der Region zu bereichern. Vorsitzende Michaela Leitl bedankte sich im Namen des gesamten Vereins herzlich für die großzügigen Zuwendungen und die anerkennenden Worte. Der Musikverein Freudenberg bedankt sich auch bei allen weiteren Sponsoren und Unterstützern für die großzügigen Spenden zum Jubiläum und die langjährige Verbundenheit. Die Spenden sind ein schönes Zeichen der Wertschätzung zum 50-jährigen Vereinsjubiläum und ein wichtiger Beitrag für die zukünftige Vereinsarbeit.
Ehrenvorsitzender Helmut Stobitzer gibt am Kommersabend einen Rückblick auf 50 Jahre Vereinsgeschichte (Bild: Hermann Koch)

Kommersabend zum 50-jährigen Jubiläum des Musikverein Freudenberg begeistert die zahlreichen Gäste

Mit einem festlichen Kommersabend hat der Musikverein Freudenberg sein 50-jähriges Vereinsjubiläum gefeiert. Zahlreiche Mitglieder, Freunde aus der Vereinsgemeinschaft und Ehrengäste waren der Einladung in den Dotzlersaal, der bis auf den letzten Platz besetzt war, gefolgt. Die Begrüßung der Gäste übernahmen Vorsitzende Michaela Leitl und Bürgermeister Reiner Wiedenbauer, die die Besucher herzlich willkommen hießen und die Bedeutung des Vereins für die Gemeinde hervorhoben. Für die passende musikalische Umrahmung sorgte das Orchester des Musikvereins unter der Leitung von Helena Goldbach. Einen besonderen Höhepunkt bildete der Rückblick auf die Vereinsgeschichte. Ehrenvorsitzender Helmut Stobitzer präsentierte die Entwicklung des Musikvereins von der Gründung bis in die Gegenwart und erinnerte an wichtige Meilensteine und Personen der vergangenen fünf Jahrzehnte. Dabei wurde sowohl die personellen Entwicklungen in der Vorstandschaft als auch die Entwicklung des Orchesters aufgezeigt. Ergänzend dazu schilderte Ehrenvorsitzender Norbert Probst die schwierige Situation des Nordbayerischen Musikbundes zur damaligen Zeit und verdeutlichte die Herausforderungen, mit denen die Blasmusik damals konfrontiert waren. Im Rahmen eines kurzen Totengedenkens gedachte die Versammlung anschließend der verstorbenen Mitglieder. Mit einem musikalischen Ausblick auf das kommende Jahr zeigte Dirigentin Helena Goldbach die Perspektiven und Ziele des Orchesters auf - auch nach einem halben Jahrhundert kann man sich auf eine erfolgreiche Zukunft freuen. Den Abschluss des gelungenen Festabends bildete ein gemütliches Beisammensein mit Bildern aus den vergangenen 50 Jahren. Der Kommersabend als würdiger Rahmen, um das Jubiläum zu feiern und die Verbundenheit innerhalb des Vereins und der Gemeinde zu stärken wurde von der deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt gefördert.
Besuch der offenen Ganztagsschule beim Bayerischen Roten Kreuz Neusorg  (Bild: Manuela Hecht )

Besuch der offenen Ganztagsschule beim Bayerischen Roten Kreuz Neusorg

Die Offene Ganztagsschule (OGTS) der Fichtelnaabtalschule Neusorg besuchte die Leitstelle des Bayerischen Roten Kreuzes in Neusorg und erhielt dabei spannende Einblicke in die Welt des Rettungsdienstes. Bereits bei der Ankunft wurden die Kinder und ihre Betreuerinnen herzlich von Notfallsanitäter Kilian Fraunholz begrüßt, der die Gruppe durch die Einrichtung führte. Mit viel Geduld und Fachwissen erklärte er anschaulich die Abläufe in der Leitstelle sowie die vielfältigen Aufgaben des Rettungsdienstes. Ein besonderes Highlight stellte die Besichtigung des Rettungswagens dar. Mit großer Begeisterung durften die Kinder einen Blick ins Innere werfen und erfuhren dabei, welche umfangreiche technische Ausstattung und welche wichtigen Funktionen ein solches Fahrzeug im Einsatz erfüllt. Vom Notfallrucksack bis hin zu medizinischen Geräten wurde alles genau erklärt. Besonders spannend war es für die Kinder, selbst aktiv zu werden: Mithilfe eines Pulsoximeters konnten sie ihren eigenen Herzschlag hören und so hautnah erleben, wie moderne Medizintechnik funktioniert. Auch die Transportliege wurde von den Kindern ausgiebig „auf Herz und Nieren“ getestet, was für viel Spaß und Staunen sorgte. Im weiteren Verlauf der Führung ging es in die Zentrale der Leitstelle. Dort erhielten die Kinder einen Einblick in die Organisation von Notrufen und die Koordination der Einsätze. Herr Fraunholz erklärte verständlich, wie wichtig ein reibungsloses Zusammenspiel aller Beteiligten ist, um im Ernstfall schnell helfen zu können. Auch die weiteren Räumlichkeiten durften genau unter die Lupe genommen werden. Für einen besonders eindrucksvollen Abschluss sorgte das Einschalten von Blaulicht und Sirene. Die plötzliche Lautstärke ließ so manchen kurz zusammenzucken, machte aber gleichzeitig deutlich, wie aufmerksam andere Verkehrsteilnehmer in solchen Situationen sein müssen. Mit vielen neuen Eindrücken, großem Staunen und einem besseren Verständnis für die wichtige Arbeit des Rettungsdienstes verabschiedete sich die Gruppe und bedankte sich herzlich für die gelungene Führung.
Das Siegerteam Gelb mit Lukas Peter, Dieter Demelt, Albert Holzner und Lukas Weigert (v.l.n.r.) (Bild: Stefanie Kryschak)

Schießspaß bei „Wir-ärgern-uns-net(t)”

Nach einem Jahr Pause hielten die Burgschützen Ebermannsdorf zum dritten Mal ihr „Wir-ärgern-uns-net(t)”-Schießen ab. Jung und Alt kämpften um den Sieg. Wie bei den letzten beiden Malen wurde nach den Regeln eines normalen „Mensch-ärgere-dich-nicht” gespielt. Statt gewürfelt musste jedoch geschossen werden. Auf den Wunsch der Spieler hin gab es eine Änderung zu den Vorjahren – die Teams wurden ausgelost. Schnell waren die 12 Mitspieler in 3 Teams verteilt und der eigentliche Spaß konnte beginnen. Bald fiel die erste 6 und das rote Team startete ins Spiel. Lang dauerte es nicht, dann war auch Gelb dabei. Nur das blaue Team brauchte etwas länger, um die erste Figur ins Spiel zu bringen. Rasch war ein munterer Wettstreit im Gange. Während die einen auf der Flucht waren, verfolgten die anderen Teams fleißig und natürlich durfte auch das Schmeißen der gegnerischen Spielfiguren nicht zu kurz kommen. Wer gerade nicht aktiv am Zug war, tummelte sich trotzdem mit im Schießstand und gab seinen Mannschaftskameraden mehr oder weniger hilfreiche Tipps. Schnell mussten die Teams aber feststellen, dass vor allem das Treffen einer 1 eine große Herausforderung darstellt. Ist die Gefahr doch groß, statt der gewünschten 1 eine 0 zu treffen. Dennoch war vor allem Gelb darauf angewiesen, mehrere 1er hintereinander zu treffen. Zwei der Spielfiguren mussten im Häuschen noch ganz nach hinten fahren, und die dritte Figur stand davor. Lediglich die vierte Figur war bereits ganz hinten an ihrem Platz im Häuschen angelangt. Groß war natürlich die Freude der anderen Teams, als dies Gelb nicht schnell genug gelang und die letzte Figur kurz vor dem Ziel geworfen werden konnte. Und so musste sich die letzte gelbe Spielfigur erneut auf die Reise um das ganze Spielfeld machen. Dennoch ließ sich das gelbe Team den Sieg nicht mehr aus der Hand nehmen. Seinen Ausklang fand der unterhaltsame und kurzweilige Nachmittag dann bei einem gemeinsamen Grillen und gemütlichen Zusammensitzen.
Gratulationen von Bürgermeister Thomas Kleber (v.l.) gingen an Janine Krämer als Gruppenführerin und Löschmeisterin, an alle aktiven und langjährigen Mitglieder der FFW für die erfolgreiche Lehrgangsteilnahme und Treue.. (Bild: Karl Ziegler)

Feuerwehr Eslarn zieht mit Jahresrückblick erfolgreiche Jahresbilanz”

Eslarn. Die Freiwillige Feuerwehr Eslarn blickt auf ein arbeitsreiches Jahr zurück. Insgesamt wurden 119 Tätigkeiten verzeichnet, bei denen 41 aktive Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner zusammen 2.136 Stunden ehrenamtlichen Dienst leisteten. Mit Kommandant Georg Rauch und seinem Stellvertreter Markus Lehner stehen seit 2022 zwei erfahrene und langjährige Feuerwehrmänner an der Spitze der aktiven Wehr. Um die Einsatzbereitschaft dauerhaft sicherzustellen und die Handhabung der Gerätschaften zu festigen, trafen sich die Aktiven im vergangenen Jahr zu 31 Übungen. Die dabei trainierten Abläufe konnten bei acht Brandeinsätzen sowie 27 technischen Hilfeleistungen erfolgreich umgesetzt werden. Darüber hinaus fanden 19 Besprechungen, vier Dienstversammlungen und Abstimmungen sowie sechs Lehrgänge und Fortbildungen statt. Zudem übernahm die Feuerwehr bei drei Veranstaltungen die Sicherheitswache. Feuerwehrkommandant Georg Rauch stellte fest, dass die 82 Einsätze und Übungen mit insgesamt 1.406 Stunden in der genannten Gesamtstundenzahl noch nicht enthalten sind. Im Jahr 2025 legten die Aktiven mit den Einsatzfahrzeugen insgesamt 3.784 Kilometer zurück. In diesem Zusammenhang verwies Rauch darauf, dass das Mehrzweckfahrzeug mit Baujahr 2003 inzwischen 23 Jahre alt ist. An Lehrgängen und Fortbildungen nahmen insgesamt zwölf Feuerwehrangehörige teil. Janine Krämer absolvierte erfolgreich den Lehrgang zur Gruppenführerin und Felix Wild ließ sich zum Maschinisten und Gerätewart ausbilden. Maria Wazl, Christoph Demleitner und Janine Krämer qualifizierten sich als Führungsassistenten und Krämer wurde zur Löschmeisterin befördert. Die Ausbildung zum Sprechfunker schlossen Amelie Maier, Annalena Stahl, Elias Werner, Florian Maier, Johannes Schaller und Leonie Dierl erfolgreich ab. Bei den Leistungsprüfungen erhielten das Leistungsabzeichen der Stufe 1 Florian Maier und Johannes Schaller. Die Stufe 2 erreichte Matthias Rupprecht und mit der Stufe 3 wurden Julian Kleber und Lukas Wild ausgezeichnet. Die Stufe 4 erhielten Maria Wazl, Janine Krämer, Ulli Bauer, Felix Wild und Alex Danzl. Die Stufe 5 wurde an Julia Decker und Christian Mösbauer verliehen. Die höchste Stufe 6 erreichten Sebastian Wild, Christoph Demleitner und Michael Wagner. Ein weiterer Höhepunkt war die Ehrung aktiver Mitglieder, Manuel Demleitner für 20 Jahre und Manuela Bösl für 25 Jahre. Ein herzlicher Dank ging an alle Aktiven, vor allem an die beiden Kommandanten Georg Rauch und Markus Lehner, für den engagierten und verlässlichen Einsatz zum Wohl der Bevölkerung. Nicht zuletzt dankte die Feuerwehrführung einigen Mitgliedern für die langjährige Treue zum Feuerwehrverein. Nicht alltäglich waren die 60 Jahre von Ernst Bauer und die 50 Jahre von Oskar Fürtsch, Albert Gollwitzer, Andreas Kleber, Georg Kleber, Hans Kleber und Hans Zimmermann. Ein Dank für 40 Jahre ging an Josef Karl, Georg Zierer, für 30 Jahre an Johannes Kleber, Harald Lang, für 20 an Manuel Demleitner, Jaqueline Kaiser, Wolfgang Kleber, Alexander Zimmermann und für 10 Jahre an Anton Reindl und Melanie Zilbauer. Ein von Herzen kommendes Dankeschön für das ehrenamtliche Engagement an alle aktiven und langjährigen Mitglieder der FFW und für die Bereitschaft zur Fortbildung kam von Bürgermeister Thomas Kleber. „Eine Gemeinde ohne die Feuerwehr könne nicht existieren und die ehrenamtlichen Leistungen seien unbezahlbar.”
Foto v.l.n.r.: Familienbeauftragter Florian Trißl, Krippenleitung Jana Käß, Dozentin Juliana Dotzler (Bild: Tanja Ruckdäschel )

Zwischen Wutanfall und Dauerdiskussion: Vortrag und Praxistipps beim Elternabend der Johanniter-Kindereinrichtungen in Plößberg

Wutanfälle dürften für die meisten Eltern ein wohlbekanntes Thema sein. Wie man mit solchen Situationen umgeht und Überforderung vermeidet war der Schwerpunkt eines gemeinsamen Elternabends der Johanniter-Kinderkrippe „Wirbelwind” und des Johanniter-Kindergartens „Regenbogen” in Zusammenarbeit mit Katrin Hüttner, der Familienbeauftragten der Stadt Plößberg. Die Veranstaltung fand am 16. Juni in den Räumlichkeiten der Krippe statt. Der Vortrag von Dozentin Juliana Dotzler von der Elternschmiede aus Weiden mit dem Titel „Zwischen Wutanfall und Dauerdiskussion. Wie Eltern wieder zurück in ihre Rolle finden” fand bei den Anwesenden großen Anklang. Besonderen Fokus legte Dotzler auf die Bedürfnisse der Kinder, Grenzen setzen und wie Eltern den Druck auf sich selbst reduzieren können. Dabei gab sie viele wertvolle Tipps und Informationen zum Entwicklungsprozess der Kinder. Krippenleitung Jana Käß und Florian Trißl, Familienbeauftragter der Gemeinde, bedankten sich herzlich bei der Dozentin für den gelungenen Vortrag und bei Katrin Hüttner, die den Abend organisiert hatte. Im Anschluss an den Vortrag hatten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit die Kinderkrippe zu besichtigen. Auch Kindergartenleitung Tanja Ruckdäschel zeigte sich zufrieden über den gemeinsamen Elternabend und den regen Austausch.
Das Jugendblasorchester der Jugendblaskapelle unter der Leitung von Tanja Ritter auf der Bühne am Kemnather Eisweiher (Bild: Susanne Hassel)

Gartenfest der Jugendblaskapelle Kemnath lockt zahlreiche Besucher an

Am vergangenen Sonntag veranstaltete die Jugendblaskapelle ihr traditionelles Gartenfest. Trotz der kühlen Temperaturen blieb das Wetter trocken, sodass der Vorsitzende Andreas Sächerl viele Besucher auf dem Festgelände begrüßen konnte. Die vielen Gäste konnten einen abwechslungsreichen Nachmittag genießen. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die verschiedenen Gruppen der Jugendblaskapelle. Es wurde ein vielfältiges Programm geboten: Das Jugendblasorchester (Leitung: Tanja Ritter) zeigte sein Können mit mehreren Musikstücken, ebenso begeisterte die Nachwuchsgruppe „Newcomer” (Leitung: Siegfried Vornhof) das Publikum. Auch die Blockflötengruppen (Leitung: Birgit Stiegler) sowie die Schlagzeuggruppe „Krachmacher” (Leitung: Andreas Sächerl) präsentierten ihr erlerntes Können. Ein besonderes Highlight waren einige Soloauftritte der Instrumentalschülerinnen und -schüler, die mit ihren Darbietungen viel Applaus erhielten. Betreut wurden sie von der Klarinetten-Ausbilderin Renate Müller. Auch für die jüngsten Besucher war einiges geboten. Eine Hüpfburg, Kinderschminken und die beliebte Getränkekistenrutsche sorgten den ganzen Nachmittag über für Spaß und Unterhaltung. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Die Gäste konnten sich am reichhaltigen Kuchenbuffet bedienen oder verschiedene Grillspezialitäten genießen. Die Verantwortlichen der Jugendblaskapelle zeigten sich mit dem Verlauf des Gartenfestes sehr zufrieden. Ihr Dank galt den vielen helfenden Eltern, die durch die zahlreichen Kuchenspenden und ihre Unterstützung an allen Ständen wesentlich dazu beitrugen. Die gelungene Mischung aus Musik, Unterhaltung und kulinarischen Angeboten machte die Veranstaltung zu einem gelungenen Treffpunkt für Jung und Alt.
Peter Seidl hat die KABler und Gäste mitgenommen auf seinem Jakobsweg vor der Haustüre. (Bild: Hildegard Zimmer-Sperl)

Mein Jakobsweg vor der Haustüre

„Mein Jakobsweg vor der Haustüre“ – Legenden, Fakten, Funde am Weg, war das Thema eines Vortrags von Peter Seidl, dem ehemaligen Schulleiter des Erasmus-Gymnasiums und Stadtführer, bei der KAB Hl. Dreifaltigkeit. Beschrieben hatte er seine Etappen von Schwandorf nach Ensdorf, Ensdorf nach Hohenburg und Hohenburg nach Kastl und hat diese mit eindrucksvollen Bildern auf und neben dem Weg, sowie die Jakobuskirchen in Schwandorf, Ensdorf und Hohenburg belegt. Der Jakobusweg ist der wohl bekannteste Pilgerweg der Welt, denn seit dem Mittelalter führt der Pilgerweg Menschen nach Santiago des Compostela in Spanien, wo der Überlieferung nach, die Überreste des Heiligen Jakobus ruhen. Der Jakobusweg ist heute nicht nur ein spirituelles Erlebnis, sondern eine kulturelle und körperliche Herausforderung, die Menschen als aller Welt anzieht und heute UNESO-Weltkulturerbe ist. Meist ist mit dem Weg der Pilgerweg in Nordspanien gemeint. Tatsächlich ist der Jakobsweg jedoch ein Wegenetzwerk, das viele verschiedenen Pilgerwege in Europa umfasst. Diese Wege können auch vor der Haustüre beginnen, auch wenn die Wege nicht mit den typischen kleinen Muscheln markiert sind. Die Gründe sind vielfältig, warum Menschen pilgern und den Jakobsweg gehen, auch viele die nur dem Alltag entfliehen wollen, Ruhe in der Natur finden oder um Gleichgesinnte treffen. Peter Seidl konnte viel Wissenswertes über den Ursprung berichten, aber auch Zusammenhänge politischer und wirtschaftlicher Einflüsse des Jakobsweg.
Rektorin Friederike Bösl wurde vom Fördervereinsvorsitzenden Karl-Heinz Stoppa (zweiter von rechts) verabschiedet. Bösl dankte den Partnern in der Schulleitung, Julia Kopp (zweite von links) und Peter Grosser (rechts). (Bild: Elfriede Weiß)

Förderverein verabschiedet geschätzte Rektorin Friederike Bösl

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Doktor-Eisenbarth-Schule wurde Rektorin Friederike Bösl verabschiedet. „Sie haben unsere Grund- und Mittelschule mit sehr großem Einsatz sehr umsichtig, verantwortungsbewusst und mit viel Gefühl und Herz geleitet”, sagte der Vorsitzende Karl-Heinz Stoppa. Ihre Führungskompetenz, ihre Menschlichkeit und ihre unermüdliche Arbeit hätten die „Vorzeigeschule Oberviechtach” zu einem Ort gemacht, „an dem Wissen, Werte und Gemeinschaft gezielt aufeinander treffen”. „Ihre Arbeit hat uns gelehrt, dass zwischenmenschliche Beziehungen, Zusammenhalt, Verlässlichkeit, Vertrauen und Wertschätzung wichtig sind”, so Stoppa weiter. Im Namen des Fördervereins wünschte er Gesundheit und Erfüllung in ihrem Beruf. „Wir danken Ihnen, dass Sie bei uns waren”, sagte er und überreichte einen Blumenstrauß. „Ich war sehr gerne hier”, bekräftigte die Rektorin, die im ersten Jahr die drei Schulen Oberviechtach, Teunz und Winklarn führte, und im zweiten Jahr die Grundschule leitete und die Mittelschule Oberviechtach mitführte. Ihr Dank galt den Partnern in der Schulleitung, besonders Rektorin Julia Kopp und Konrektor Peter Grosser. Die scheidende Rektorin hob die gute Zusammenarbeit mit dem Förderverein hervor: „Mit so einem engagierten ehrenamtlichen Förderverein macht die Zusammenarbeit Freude. Dieser Förderverein ist einmalig und sucht seinesgleichen.”
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