Einen gemütlichen Abend verbrachten der VdK Ortsverein Mantel-Kohlberg in der Zoiglstube Binnerlindl in Kohlberg. (Bild: Eva Seifried)

Gemütlicher Zoiglabend mit Schlachtschüssel-Essen

Der VdK Mantel-Kohlberg bemüht sich immer für seine Mitglieder unterhaltsame Veranstaltungen anzubieten. Nun hatten Uli Zeinz, Doris Borchardt und Ronald Dobner einen Zoigl-Abend mit Schlachtschüsselessen in der Zoiglstube Binnerlindl in Kohlberg organisiert. Doris Borchardt begrüßte mit Ronald Dobner die Gäste und bedankte sich beim Wirt, der extra am Donnerstag die Zoiglstube geöffnet hatte. Die Wirtsstube war voll belegt. Die Gäste aus Mantel und Kohlberg genossen dann Leberwurst und Blutwurst, Fleisch, Kraut und knusprigen Dotsch. Zoigl passte dazu hervorragend als Getränk. Es gab lebhafte Unterhaltung. Bürgermeister Richard Kammerer war auch unter den Gästen. Doris Borchardt legte dann das weitere Veranstaltungsprogramm des VdK Mantel-Kohlberg aus. Jeden ersten Mittwoch findet im Neue Welt Kino das VdK Kino um 10 Uhr statt. Gezeigt werden Filme für die Generation über 60 und alle Interessierten. Eintritt fünf Euro auf allen Plätzen. Die Gäste suchen dann den Film für den nächsten Termin aus. Am 12. April findet die Jahreshauptversammlung mit Ehrungen im Gasthaus „Hauptmann” statt. Am 9. Mai sind alle zur Mutter- und Vatertagsfeier eingeladen. Am 20. Juni findet ein Tagesausflug nach Regensburg mit dem Besuch des „Hauses der Bayerischen Geschichte” statt. Nach dem Mittagessen gibt es Zeit zur freien Verfügung. Weitere Informationen bei Ulrike Zeinz, Telefon: 016092369150 oder 09646/809434 oder Mail: ulisteinbauer@t-online.de
Geehrte frau langjährige Mitgliedschaft mit Vorstandsteam (Bild: Maria Schlögl)

Ehrungen beim Frauenbund

Bei der letzten Jahreshauptversammlung des Frauenbundes Oberköblitz im Gasthaus Zehentbartl ehrte das Vorstandsteam Christa Appl, Maria Krös und Anita Wiesent langjährige Mitglieder. Nach den Statuten des Diözesanverbandes werden im Regelfalle nur 20 und 40-jährige Mitgliedschaften geehrt. Das Vorstandsteam hat jedoch festgelegt, dass beginnend mit dieser Jahreshauptversammlung Ehrungen ab dem 20-jährigen mit einem 5-Jahresabstand vorgenommen werden. Durch diese Entscheidung konnten bei der Jahreshauptversammlung 11 langjährige Mitglieder geehrt werden. Die Geehrten Frauenbundmitglieder:: 20 Jahre Christa Appl, 25 Jahre Marianne Schober und Agnes Thaller. Für 45 Jahre Treue zum Frauenbund Oberköblitz wurden geehrt: Herta Bergold, Annelies Bruckner, Else Fischer, Grete Fischer, Brunhilde Götz, Katharina Meeiller, Barbara Weber und Irmgard Wild. Das Vorstandsteam bedankte sich bei allen Geehrten mit einem kleinen Blumengruß mit dem Wunsch, dass wir sie noch lange in unserer Gemeinschaft haben werden. Anlässlich der Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft wurden auch den Frauen gedankt, welche einmal im Monat das Bibelfrühstück im Gasthaus Sperl inhaltlich vorbereiten, welches zunehmenden Zuspruch zu verzeichnen hat und, bei welchem nicht nur Frauenbundmitglieder dabei sind, sondern auch Frauen anderer Konfessionen. Mit einem kleinen Blumengruß wurde Rita Büttner, Anita Rebl und Berta Blank gedankt. Auch der Ruhestandsgeistliche Pfarrer Hartl läßt es sich nicht nehmen mit dabei zu sein. Gerne sind weitere Interessierte am 1. Dienst im Monat ab 09.00 Uhr im Gasthaus Sperl willkommen.
Vorsitzende Heid Reichl(vorne 2. von rechts) mit der neu gewählten Vorstandshcaft und den ausgezeichneten Mitgliedern. Bürgermeister Ernst Schicketanz(2.von Links) gratulierte. (Bild: Johann Adam)

Heidi Reichl als Vorsitzende des Förderkreis Jugendmusikgruppe bestätigt

Neuwahlen der Vorstandschaft und Ehrungen für langjährige Mitglieder waren die Hauptpunkte der Jahreshauptversammlung des Förderkreis Jugendmusikgruppe Altenstadt/WN. Vorsitzende Heidi Reichl begrüßte zahlreiche Mitglieder und Gäste im Cafe Gmschiert. Vorsitzende Heidi Reichl und Schriftführerin Gisela Dorner gaben in kurzen Berichten einen Überblick über das abgelaufene Vereinsjahr. Geprägt war das Jahr von zahlreichen Probenabenden. Dabei wird die Grundlage für die öffentlichen Auftritte der Akkordzithergruppe und der Veeh-Harfengruppe gelegt. Die Serenade spielten wir mit der Unterstützung der Gruppe „Dai Zwoa und ich”. Beim Adventskonzert im Sitzungsaal des Rathaus stimmten wir, gemeinsam mit Gertraud Mois, das Publikum aufs Weihnachten ein. Unter der Leitung von Veeharfinistin Christine Stöckl spielten mehrere Mitglieder in Pflegeheimen und im Hospiz. Das Repertoir wird durch den Ankauf von neuen Noten ständig erweitert. Für die Kassenführerin kaufte der Verein einen Laptop.Heidi Reichl dankte allen Spielerinnen für ihr Engagement bei den Proben und Auftritten. Für die beiden Musikgruppen werden immer neue Spielerinnen und Spieler gesucht. Die Serenade 2026 findet am 7. Juli statt. Ein Dankeschön ging auch an die Gemeindevertreter für die Unterstützung. Bürgermeiste Ernst Schicketanz lobte die Aktivitäten des Förderkreises. Sie sind eine Bereicherung des kulturellen Lebens in der Gemeinde. Bei den anstehenden Neuwahlen wählten die Mitglieder Heidi Reichl erneut als 1. Vorsitzende. Maria Füssl ist ihre Stellvertreterin. Schriftführerin ist Monika Pamler. 2. Schriftführerin ist Gisela Dorner. Die Kasse verwaltet Johanna Eckl. Zu Beisitzerinnen sind Hannelore Grund, Edeltraud Wegmann, Brigitte Kastner und Brigitte Porsche gewählt. Für die Noten sind Marta Rothballer und Brigitte Kastner zuständig. Die Kasse wird von Peter Aicholzer und Kristina Rottenberg geprüft. Vorsitzende Heidi Reichl und Marai Füssl bedankten sich, unterstützt von Bürgermeister Ernst Schicketanz, bei langjährigen Mitgliedern. Seit 50 Jahren im Förderkreis sind Marianne Beer, Karl Bräutigam, Maria Füssl, Burkhard Hagemann, Anneliese Hauer, Herbert Hausner, Rosemarie Lugert, Anneliese Rauschel, Monika Schramek, Dr. Gerhard Zahner und Sophie Schramek. Marianne Decker ist seit 40 Jahren Mitglied und Rita Kraus schaut auf 30 Jahre Mitgliedschaft zurück. Die Ehrung für 20 Jahre erhielten Maria Adam, Florian Bayer, Christine Kummer und Kahrl Zahner. Seit 10 Jahren ist Heidi Völkl im Verein.
Das Sportheim war bis auf den letzten Platz gefüllt, ein deutliches Zeichen für das große Interesse an diesem besonderen Rad-Abenteuer. (Bild: Reinhard Kreuzer)

Das Sportheim war bis auf den letzten Platz gefüllt – ein deutliches Zeichen für das große Interesse an diesem besonderen Abenteuer

Einen außergewöhnlichen Reisebericht erlebten zahlreiche Besucher kürzlich im Sportheim der SpVgg Schirmitz. Die Radfreunde Schirmitz hatten zu einem Vortrag mit Wolfgang Stöckl eingeladen, der von seiner beeindruckenden Radtour von Rothenstadt bis zum Nordkap berichtete. Das Sportheim war bis auf den letzten Platz gefüllt – ein deutliches Zeichen für das große Interesse an diesem besonderen Abenteuer. Stellvertretende Vorsitzende Jenny Fröbel begrüßte die Gäste herzlich und freute sich über den großen Zuspruch. Anschließend nahm Wolfgang Stöckl die Zuhörer mit auf seine eindrucksvolle Reise in den hohen Norden Europas. Mit Bildern und persönlichen Erzählungen schilderte er die vielen Etappen seiner Tour, die ihn von Rothenstadt quer durch mehrere Länder bis zum Nordkap führte. Dabei berichtete er nicht nur von landschaftlichen Höhepunkten, sondern auch von den Herausforderungen einer solchen Langstreckenfahrt – von langen Tagesetappen und organisatorischen Fragen bis hin zu unvergesslichen Begegnungen unterwegs. Besonders die abwechslungsreichen Landschaften Skandinaviens, die endlosen Weiten, Fjorde und die Mitternachtssonne hinterließen beim Publikum großen Eindruck. Begleitet wurde die Reise von überwiegend sonnigem Wetter und für den Norden ungewöhnlich warmen Temperaturen, was die Tour zusätzlich begünstigte. Immer wieder sorgten humorvolle Anekdoten aus dem Reisealltag für Schmunzeln im Saal. Die Besucher lauschten gespannt den Schilderungen des Radreisenden und verfolgten die Präsentation mit großem Interesse. Zum Abschluss des gelungenen Abends bedankte sich die stellvertretende Vorsitzende Jenny Fröbel bei Wolfgang Stöckl für den beeindruckenden Vortrag und die interessanten Einblicke in seine außergewöhnliche Radtour. Als Zeichen des Dankes überreichte sie ihm ein kleines Präsent. Das Publikum dankte dem Referenten mit lang anhaltendem Applaus.
Obere Reihe (von links nach rechts): Thomas Rauch, Lukas Schönl, Reinhard Lindner, Bastian Wild<br>untere Reihen (von links nach rechts): Laura Schmid, Sophia Graf, Lilly Zimmermann, Bernhard Rothmeier, Alexa Hösl, Sebastian Zahner, Maximilian Meindl, Florian Schmid, Alexander Meindl, Andreas Weinzierl, Tobias Knorr, Johannes Wildenauer, Markus Stahl, Manuel Holzgartner, Hannes Reis, Josef Zimmermann. (Bild: Andreas Weinzierl)

DJK Weihern-Stein blickt auf erfolgreiches Vereinsjahr zurück

Bei der Jahreshauptversammlung verkündete Vorsitzender Florian Schmid, dass ein erfolgreiches Vereinsjahr 2025 hinter der DJK Weihern-Stein liegt. Es wurde den Mitgliedern ein Überblick über verschiedene Veranstaltungen gegeben, die erfolgreich durchgeführt wurden. Mit der Anschaffung einer neuen Heizung für die Kabinen konnte das Sportgelände weiter fit für die Zukunft gemacht werden. Für die kommenden Monate stehen weitere Arbeiten rund um das Sportgelände an. Außerdem erwartet die Mitglieder mit dem Starkbierfest (inkl. Fastenpredigt und Singspiel) im März ein großes Highlight. Geschäftsführer Alexander Meindl verkündete einen Anstieg der Mitgliederzahlen auf 332. Kassier Thomas Rauch teilte mit, dass das zurückliegende Vereinsjahr mit einem wirtschaftlichen Plus abgeschlossen werden konnte. Die Abteilungsleiter gaben Einblicke in ihre Aktivitäten. Die Spielgemeinschaft der Herren mit dem FC Wernberg funktioniere bestens und die vergangene Saison wurde als Vizemeister beendet. Die drei Tanzgruppen erfreuen sich einer hohen Nachfrage und traten bei verschiedensten Veranstaltungen auf. Bis zu 18 Teilnehmerinnen waren Teil der Damenfitness, während die Laufgruppe gute Resultate bei regionalen Läufen einfahren konnte (u. a. Gewinn des OVL-Cups). Pfarrer Hans Spitzhirn lobte in seinen Grußworten das sportliche Engagement des Vereins und dankte der DJK für ihren gesellschaftlichen Beitrag. Die Neuwahlen gingen reibungslos über die Bühne. Florian Schmid und Hannes Reis wurden als Vorsitzende bestätigt und erhalten zukünftig Unterstützung von Josef Zimmermann. Andreas Weinzierl übernimmt den Posten des Geschäftsführers gemeinsam mit Maximilian Meindl. Als Kassiere wurden Thomas Rauch und Bastian Wild wiedergewählt, während Alexander Meindl weiterhin Jugendleiter bleibt. Bei den Abteilungen Fußball (Max Klinger, Markus Stahl, Bernhard Rothmeier) und Tanzen (Lilly Zimmermann, Alexa Hösl) gibt es keine Veränderungen. Als Beisitzer wurden Jonas Reis, Robert Hausknecht, Thomas Hagn, Lukas Schönl, Reinhard Lindner, Tobias Knorr, Laura Schmid, Sophia Graf, Manuel Holzgartner, Sebastian Zahner und Johannes Wildenauer gewählt. Die Kassenprüfer bleiben auch in Zukunft Josef Zimmermann sen. und Franz Haider.
Die Zugabe beim Benefizkonzert zur Einweihung des neuen Steinway-Flügels: (von links) Thomas Hofer, Thomas Pöller, Julia Rempe, Hans Kistler begeisterten mit einem Lied aus „My Fair Lady”. (Bild: Hendrik Rosenboem)

Benefizkonzert der Decker-Schulen: Neuer Flügel eingeweiht

Beim Benefizkonzert der Dr.-Johanna-Decker-Schulen am 28. Februar 2026 wurde der neue Steinway-Flügel feierlich eingeweiht, den Thomas Hofer und Julia Rempe den Schulen als Dauerleihgabe überlassen haben. Schulleiter Hans Kistler dankte dem Künstlerehepaar herzlich für das wertvolle Instrument. Den ersten Teil gestalteten Schülerinnen der DJDS. Marie Birner (G11A) eröffnete mit Griegs „Notturno”, gefolgt von Franziska Luig (Q12), die „Drei Nüsse für Aschenbrödel” und Beethovens „Mondscheinsonate” präsentierte. Klara Bode (G9C) zeigte mit Bach, Beethoven und zwei Debussy-Stücken eine beeindruckende stilistische Bandbreite und künstlerische Entwicklung. An der Querflöte rundeten Johanna Weigl mit einer Bach-Sinfonia sowie Christina Schwab und Anna Kopf mit Mancinis „Pink Panther” die erste Hälfte ab, am Klavier begleitet von Thomas Pöller bzw. Christina Viehauser. Nach der Pause musizierten Lehrkräfte und das Künstlerehepaar. Elke Bengler und Thomas Pöller eröffneten mit Mozarts vierhändiger Sonate KV 381. Julia Rempe glänzte in Händels „Sweet Bird”, begleitet von Thomas Hofer (Violine) und Thomas Pöller (Klavier). Hans Kistler (Klarinette), Hofer und Pöller faszinierten mit dem ersten Satz aus Chatschaturians Trio, bevor Rempe und Kistler das Publikum mit Seibers humorvollen „Morgensternliedern” zum Schmunzeln brachten. Hofer und Pöller führten mit Mozarts Sonate KV 454 zu klassischer Eleganz zurück. Den Abschluss bildete Reynaldo Hahns „À Chloris”, gesungen von Julia Rempe. Nach großem Applaus erklang als Zugabe „I could have danced all night” aus My Fair Lady – ein schwungvolles Finale eines hochklassigen Konzerts, das die Bedeutung der Musik an den DJDS eindrucksvoll unterstrich und dem neuen Steinway-Flügel einen glanzvollen Einstand bescherte.
IG-Vorsitzender Franz Seidl, FC-Vorsitzender Christoph Steffens und Bürgermeister Martin Birner (lvon links) gratulierten Jochen Ullmann, Otto Brickl, Regina Schmid und Stephan Jonas zu ihren Sportabzeichen mit Wiederholungszahl (von rechts). (Bild: Alexander Süss)

Alle Generationen sind sportlich aktiv

Ganz im Zeichen des Jubiläums „60 Jahre Sportabzeichen in Neunburg v. W.“ stand kürzlich die Verleihungsfeier im Restaurant „La Villa“. In diesem festlichen Rahmen konnte Franz Seidl, Vorsitzender des Interessengemeinschaft, die Sportabzeichen, Urkunden und Pokale an 73 erfolgreiche Freizeitsportler aushändigen. Unter den Ausgezeichneten befanden sich Kinder, Jugendliche und Senioren quer durch alle Altersklassen. Einleitend blendete Seidl auf die Gründerzeit der lokalen Sportabzeichen-Aktion zurück. Diese sei in Deutschland 1912 von Carl Diem nach schwedischem Vorbild ins Leben gerufen worden. In Neunburg gab es kurz nach Eröffnung der Pfalzgraf-Johann-Kaserne eine Initialzündung; Oberstabsfeldwebel Karl Sailer bot ab 1965 auch Sportabzeichen-Abnahmen für Zivilpersonen an. Nach zehn Jahren erfolgte der Umzug in die Sportanlage an der Realschule. Zur Gründung der Interessengemeinschaft Sportabzeichen kam es 1988 unter Mitwirkung des FC Neunburg, SV Schwarzhofen und SV Seebarn. Über Jahrzehnte hinweg sei danach Neunburg bei den Abnahmen Spitzenreiter der Vereine im Kreis Schwandorf gewesen. Bis 2025 seien laut Seidl 9000 Sportabzeichen überreicht worden. Besonders hervorgehoben wurden die „Pionierleistungen“ von Freizeitsportlerinnen und -sportlern auf diesem Sektor. Namentlich nannte Seidl die 2019 verstorbene Brigitte Dippold. Ihr gelang es, im Alter von 86 Jahren das Deutsche Sportabzeichen zum 40. Mal zu wiederholen. Die Verleihung für das Jahr 2025/26 eröffnete Franz Seidl mit der Übergabe an 14 „Minis“ unter den Teilnehmern. Zehn Erwachsene erwarben zudem das Österreichische Sportabzeichen. Den Generationenpokal gewann die Familie Sturm, bei der vom Großvater bis zum Enkel alle Familienmitglieder dabei waren. Die Sportabzeichen mit Zahl gingen an Otto Brickl (5), Regina Schmid und Franz Vitzthum (20), Stephan Jonas (35), Joachim Ullmann (40), Hans Gmeiner und Albert Meier (45). Abschließend bedankte sich 1. Bürgermeister Martin Birner bei den örtlichen Initiatoren und Mitglieder des Prüferteams. „Sie verstehen es, die Menschen für den Breitensport zu begeistern“, sagte er wörtlich.
Annette Punzmann mit ihren Töchtern Sophie und Magdalena trugen die Sorgen der Mutter Yato vor, die Angst vor der Entführung ihrer Töchter hat. (Bild: Doris Borchardt)

Stimmungsvoller Weltgebetstag in Mantel

In diesem Jahr richtete die evangelische Pfarrei den Weltgebetstag in der evangelischen Kirche aus. Rosi Uschold richtete den Blick nach Nigeria. Motto war: „Kommt und bringt eure Last”. In Nigaria tragen viele Frauen schwere Lasten auf dem Kopf, Wasserkrüge, Feuerholz, Erntekörbe und Waren für den Markt. Im Gottesdienst wurde vor allem die Sehnsucht nach Frieden ausgedrückt. Weitere Leserinnen waren Renate Puckschamel, Doris Borchardt, Carina Zielbauer, Christa Strobel und Daniela Fuhrmann. Anette Punzmann stellte mit ihren Töchtern Magdalena und Sophie die Geschichte von Jato dar, wo eine Mutter Angst hat, dass ihren Kindern auf dem Schulweg etwas passiert. Alle beteten gemeinsam: „Wir vertrauen auf deine grenzenlose Liebe und dein Versprechen, dass du uns niemals verlassen oder im Stich lassen wirst.” Erkenntnis: Wir finden Hoffnung in einer belasteten Welt in Christus, der alle unsere Sorgen trägt. „Wir wollen als Hände und Füße Christi in einer Welt wirken, die sich nach Hoffnung und Ruhe sehnt”. Der Weltgebetstag ist die größte und älteste ökumenische Frauenbewegung. Mit der Kollekte werden weltweit über 100 Partnerorganisationen unterstützt, die Frauen und Kinder stärken. Es gab Geschichten von Witwen die Unterdrückung überwinden und Müttern, die den Mut haben ihre Kinder zur Schule zu schicken. Der Singkreis unter Leitung von Susanne Stark wurde noch verstärkt vom Jugendchor. Besonders beeindruckend waren die nigerianischen Gospels wie „Keleya” und „Chineke”. Auch weitere Lieder gingen zu Herzen. Beim gemütlichen Beisammensein im evangelischen Gemeindehaus gab es ein landestypisches veganes Gericht mit Tomaten und Reis und besonderen Gewürzen. Lecker waren auch Sesamkekse und Plätzchen, die in der Pfanne gebacken werden. Malventee mit Gewürzen und Fruchtsaft ergänzten die Spezialitäten.
Die geehrten Mitglieder des OWV Beidl bei der Jahreshauptversammlung 2026 zusammen mit Vorsitzenden Martin König und Bürgermeister Lothar Müller. Von links Edmund Wittmann (50 Jahre), Theresia Näger (50 Jahre), Gerda Helm (15 Jahre), Martin Kahl (40 Jahre), Ruth Friedl (25 Jahre) Irmgard Dietz (40 Jahre). (Bild: Wolfgang Jäger)

Martin König weiterhin an der Spitze des OWV Beidl

Auf ein erfolgreiches Vereinsjahr mit vielen Aktivitäten konnte der OWV Beidl bei seiner sehr gut besuchten Jahreshauptversammlung zurückblicken. Vorsitzender Martin König führte in seiner bekannt launischen Art und Weise durch das Programm. Er erinnerte an vielerlei Veranstaltungen wie etwa das Aufstellen des Maibaums, die Aktion Rama-Dama, die Emmaus-Wanderung, das Abbrennen des Johannisfeuers, das Weinfest, die traditionelle Wallfahrt nach St. Quirin und die Dorfweihnacht. Spezielle Angebote gab es auch für die Kinder und Jugendlichen des Vereins. So wurde für sie und mit ihnen ein eigener Kindermaibaum aufgestellt, die Kinder steckten und ernteten Erdäpfel und durften beim Abfischen des Sulzteichs selbst Hand anlegen. Angeschafft wurden auch zwei neue Wandertafeln. Einen umfassenden Überblick über die Aktivitäten im Bereich des Naturschutzes und der Landschaftspflege gab Naturschutzwart Wolfgang Jäger. Er berichtete über fünf Pflegemaßnahmen an schützenswerten Flächen. Gewinner der Pflegemaßnahmen ist neben der Natur auch die Vereinskasse des OWV, die durch Zuschüsse der Regierung der Oberpfalz aufgestockt werden konnte. Nach einem geordneten Kassenbericht von Katharina Schwägerl nahm Ortsvorsitzender Martin König, die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft vor. Der scheidende Bürgermeister Lothar Müller betonte in seinem Grußwort den Zusammenhalt im Verein und der gesamten Dorfgemeinschaft sowie seine enge Verbundenheit mit dem OWV über seine komplette gesamte Amtszeit hinweg. Er sei immer gerne nach Beidl gekommen und werde dies auch in Zukunft tun. Die anschließenden Neuwahlen erbrachten keine größeren Veränderungen in der Vorstandschaft. Martin König steht also weiterhin an der Spitze des Vereins. Erfreulich ist, das sich vier jüngere Personen als Beiräte zur Mitarbeit bereiterklärten. Zum Abschluss der Veranstaltung ließ Michael Vollath das Vereinsgeschehen im vergangenen Jahr mit einem Fotorückblick noch einmal Revue passieren.
Mit einem Gottesdienst in der Kapelle mit Direktor Manfred Strigl wurde der Besinnungstag abgeschlossen (Bild: Joachim Weiß)

„Du bist das Salz der Erde” Besinnungstag der KAB

Der Kreisverband der Katholischen Arbeitsnehmer-Bewegung (KAB) hatte zum religiösen Bildungstag in das Haus Johannisthal eingeladen. Für die Organisation waren Gisela Illner und Joachim Weiß von der Pfarrei Herz-Jesu Sulzbach-Rosenberg verantwortlich und 50 Mitglieder aus den Ortsverbänden der Stadt Amberg und des nördlichen Landkreises Amberg-Sulzbach waren dabei. Direktor Manfred Strigl gestaltet diesen Tag, mit seiner Gitarre, auf einer gemeinsamen Suche nach dem, was unser Leben wieder „witzig” oder „würzig” macht. Früher bedeutete das Wort „Witz” nicht nur Scherz, sondern vor allem Verstand, Klugheit, Einsicht und geistreiche Auffassungsgabe, ähnlich dem heutigen Esprit. Jesus sagt: „Ihr seid das Salz der Erde”. Wenn unser Leben „fad” geworden ist, was können wir tun, damit es wieder „würzig” oder „witzig” wird? Humor ist mehr als ein Scherz – er ist ein Stück Lebensweisheit. Er kann trösten, verbinden und Mut machen, selbst in schwierigen Zeiten. Bei diesem Bildungstag entdecken KABler, wie Humor und Glaube zusammengehören, warum Lachen manchmal die beste Form von Hoffnung ist und wo Witz und Spott ihre Grenzen haben. Freude und Humor gehören zum Menschsein und auch zum Glauben. Schon die Bibel kennt das befreiende Lachen, das aus Vertrauen und Hoffnung erwächst. Zugleich wissen wir, dass Witz und Ironie verletzen können, wenn sie auf Kosten anderer gehen. Beim Bildungstag ging es darum, Humor als Ausdruck innerer Freiheit, Gelassenheit und Menschenfreundlichkeit zu verstehen. Die KABler reflektierten, welche Rolle Humor im persönlichen Leben, im Glauben und im gesellschaftlichen Miteinander spielt. Anhand von Beispielen und Impulsen wurde erarbeitet, wie Lachen verbinden und ermutigen kann – und wo Humor seine Grenzen hat. So wird Humor zum Thema von Selbstreflexion, Kommunikation und ethischer Verantwortung.
V. l. Ehrenmitglied des OSB Ludwig Mayer, Margot Bohl, Thomas Singer, Cornelis Seel,<br>Agnes Rückerl, Schützenmeister Christian Amberger und Oberschützenmeister a.D.<br>Norbert Schmidt. (Bild: Marion Schneider)

„Jordanschützen” ehren langjährige und verdienstvolle Vereinsmitglieder

Im Rahmen einer feierlichen Zusammenkunft ehrten die Jordanschützen mehrere Mitglieder für ihre langjährige Treue und ihr außergewöhnliches Engagement im Verein. In seiner Ansprache betonte der Oberschützenmeister Norbert Schmidt, wie wichtig der ehrenamtliche Einsatz für das lebendige Vereinsleben sei. Viele Aktivitäten, Veranstaltungen und sportliche Erfolge wären ohne den Einsatz engagierter Mitglieder über Jahrzehnte hinweg nicht möglich. Eine besondere Auszeichnung erhielt Agnes Rückerl für ihre 50-jährige Vereinszugehörigkeit und ihr langjähriges Wirken zum Wohle der Jordanschützen. Seit 1976 gehört sie dem Verein an. Bereits von 1982 bis 1986 war sie als 2. Damenleiterin tätig. In den Jahren von 1987 bis 1992 übernahm sie das Amt der stellvertretenden Kassiererin. 1993 wurde sie in den Vereinsausschuss berufen, bevor sie anschließend erneut die Aufgabe der stellvertretenden Damenleiterin übernahm, die sie bis heute mit großem Einsatz ausübt. Darüber hinaus engagierte sich Rückerl über viele Jahre als Häuselwirtin und repräsentierte den Verein bei zahlreichen Schützenfesten und öffentlichen Veranstaltungen. Als Dank und Anerkennung für ihre besonderen Verdienste überreichte der OSM ihr die Urkunde zur Ernennung zum Ehrenmitglied sowie einen Präsentkorb. Für ihre langjährige Tätigkeit als Revisorin und die Unterstützung des Vereins durch finanzielle Zuwendungen wurde Cornelia Seel mit einer Urkunde sowie dem Silbernen Ehrenzeichen ausgezeichnet. Das Verdienstkreuz in Silber mit Urkunde erhielt Margot Bohl vom OSM Schmidt überreicht. Gewürdigt wurden damit ihre langjährige Arbeit als Häuselwirtin, ihre Tätigkeit als Pressewartin in den Jahren 2000 bis 2003 sowie ihr großes Engagement als Leiterin der Damensparte, die sie seit 2004 mit viel Engagement und Herzblut führt. Eine weitere Ehrung wurde Thomas Singer zuteil. Für seine langjährige und vielseitige Mitarbeit im Verein erhielt er die Große Verdienstauszeichnung in Silber mit Urkunde. Sein Engagement begann von 1997 bis 2003 als 2. Jugendleiter. Von 2004 bis 2005 übernahm er anschließend das Amt des 1. Jugendleiters. In den Jahren 2012 bis 2014 führte er die Jugendarbeit zudem kommissarisch weiter. Seit 2006 ist Singer darüber hinaus als Sportleiter tätig und prägt damit bis heute maßgeblich das sportliche Geschehen im Verein. Mit langanhaltendem Applaus würdigten die Anwesenden die Leistungen der Geehrten. Die Auszeichnungen machten einmal mehr deutlich, wie wichtig persönlicher Einsatz, Zusammenhalt und Engagement für das erfolgreiche Vereinsleben der Jordanschützen sind.
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