Ferienspaß beim Kartoffelfeuer in Hermannsreuth
Bei herrlichem Sommerwetter trafen sich am letzten Ferienwochenende trafen sich die Kinder zur Wanderung nach Hermannsreuth. Besonders brave Eltern und Großeltern durften natürlich auch mitgehen. Martin Exner führte die Gruppe durch die tiefe Hohlgasse, die alte Kemnather Straße, geradeaus zum Goldbach. Dort hörten die Kinder die Geschichte, wie der Bach zu seinem Namen kam und warum man dort im Wasser die schönen silbern glänzenden Steinchen finden kann. Und um daraus ein Schmunzelsteinchen zu zaubern, wurde mit Holzkohle ein Schmunzelgesicht darauf gemalt. Gefunden wurde die Holzkohle bei dem in der Nähe liegenden alten Kohlenmeiler, welcher vor vielen hundert Jahren die Eisenhämmer in Ebnath mit Brennmaterial versorgte. Von dort ging es dann schnurstracks nach Hermannsreuth, wo die Gruppe schon von den Helfern der Dorfgemeinschaft erwartet wurde. Hermann Köstler teilte an jedes Kind einen kleinen Sack aus und dann wurde sich hinter dem Kartoffelgraber aufgestellt. Langsam fuhr Köstler durch die Ackerfurchen und die Kinder glaubten die Erdäpfel in ihre Säcke, welche sie dann auch mit nach Hause nehmen durften. Jetzt wurde es spannend! Jedes Kind suchte aus seiner Beute die größte Kartoffel heraus und es ging zum Wiegen. Die schwerste Kartoffel mit 373 Gramm hatte Annika Pöllmann und wurde deshalb zur neuen „Kartoffelkönigin” ernannt. Auf den Plätzen folgten mit 341 g Johanna Küffner und Valentina Philbert mit 302 g. Bestens versorgt wurde die Mannschaft mit gekochten Kartoffeln mit Salz und Butter oder Kartoffeln im Feuer gebraten. An den Holzstöcken hingen Wiener und Stockbrot, die ins Feuer gehalten wurden. Highlight war wieder der von Michael Philipp gebratene Dotsch mit Apfelmus, mhmm, lecker! Viel zu schnell verging der Nachmittag bei verschiedenen Spielen, wie Sackhüpfen, Hufeisenwerfen, oder das Bemalen einer bunten Holzschlange. Martin Exner und Gerd König teilten an die 42 Kinder noch Urkunden aus, auf welchen kundgetan wurde, dass sie mit höchstem Eifer bei der Suche nach dem Kartoffelkönig geholfen haben. Er bedankte sich bei allen Helfern vom Fichtelgebirgsverein Ebnath und der Dorfgemeinschaft Hermannsreuth für diesen ereignisreichen Tag.