V. r.: 1. Vors. G. Gradl, Hr. Butz, Fr. Nicklas, Fr. Hausknecht, 1. Bgm. R. Tischler, stellv. Kreisvorsitzender Hr. Fugmann, re. hinten: Hr. Beierlein, Hr. Holzgartner, Hr. Rothmeier, Hr. Babl und Fr. Braun. (Bild: Noah Liedtke)

Jahrehauptversammlung VdK OV Pfreimd mit Ehrungen

Die 1. Vorsitzende Frau Gerdi Gradl begrüßte alle Mitglieder, Freunde und Gäste sehr herzlich. Besonders begrüßte sie den 1. Bürgermeister Herrn Richard Tischler, den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Herrn Peter Fugmann sowie den Behindertenbeauftragten der Stadt Pfreimd, Kurt Stangl, mit Lebensgefährtin. Ihnen allen nochmals ein herzliches Grüß Gott! Bevor man mit dem Programm begann, bat die Vorsitzende, sich von den Plätzen zu erheben und der Verstorbenen zu gedenken. (Frau Bonna, Frau Freiberger, Frau Graf, Frau Vökl, Herr Pürner, Herr Rauch, Herr Stahtl, Herr Jasik) Den Angehörigen wurde die aufrichtige Anteilnahme ausgesprochen und ein Gutschein für Grabbepflanzung überreicht. Momentan hat der OV Pfreimd 521 Mitglieder, im Zeitraum von März 2025 bis heute 41 neue Mitglieder, worüber sich die Vorsitzende sehr freute. Frau Gradl freut sich auch sehr darüber, dass unsere älteren Mitglieder so ab 80 Jahren uns die Treue halten, wenn möglich an den Veranstaltungen teilnehmen, den Alltag und vielleicht auch die Einsamkeit ein wenig zu vergessen. Die Vorsitzende bedankte sich auch bei dem Kassierer, Herrn Liedtke, der die Kasse sehr ordentlich, präzise, genau betreut und verwaltet. Der Verband hat auch Rücklagen, trotzdem müssen auch wir sparen. Danke auch an Herrn Francis Wagner, der mit der HWH-Sammlung unterwegs war. Danke auch an den 2. Vorsitzenden, Herrn Hans Norgauer, sowie der Frauenbeauftragten Frau Annemarie Kuppich und an alle Beisitzer, danke auch für die gute Zusammenarbeit. Auch die Veranstaltungen und Reisen werden gut angenommen. Unser 2. Halbjahr-2026-Programm wird demnächst bekannt gegeben. Herr Tischler lobte den VdK und besonders den OV Pfreimd, er danke für die gute Zusammenarbeit. Angefangen hat es mit der Begehung in Pfreimd mit Gerdi Gradl als Beraterin der Barrierefreiheit oder das Inklusionsfest mit Oldtimertreffen sowie mit der weiteren guten Zusammenarbeit. Der stellvertretende Kreisvorsitzende, Herr Fugmann, betonte und lobte auch den OV Pfreimd, was die neuen Mitglieder zeigen, und machte darauf aufmerksam: Durch den Irrgarten der Anträge und Formulare ist die Geschäftsstelle in Schwandorf gerne bereit zu helfen. Anschließend wurden die Ehrungen durchgeführt.
Bürgermeister Gerhard List verabschiedet Brigitte Hipke mit zweiten Bürgermeister Adrian Blödt (von links). Hipke war 29 Jahre Gemeindebotin in Kohlberg. (Bild: Ernst Frischholz)

Kohlbergs Gemeindebotin Brigitte Hipke nach 29 Jahren verabschiedet

Sie machte das 29 Jahre ehrenamtlich, marschierte zu Fuß teils auch mehrmals in der Woche durch Kohlberg oder fuhr mit dem Auto die ganzen Dörfer bis Röthenbach und die einzelnen Gehöfte ab, um den hier wohnenden Menschen die Gemeindepost zu überbringen. Brigitte Hipke war die Gemeindeboten, die alles ins Haus brachte. Erfreuliches aber auch Unerfreuliches. Sitzungsladungen für die Markträte, Wasserablesezettel und dann Wasser- und Abwasserbescheide, Wahlbenachrichtigungen und Überbringen der Briefwahlunterlagen, die Bürgerbriefe und auch kurzfristige Benachrichtigungen für Ortsteile etwa bei Wasserrohrbrüchen, verbunden mit Absperrungen. Der Umfang von Hipkes Botenaufgabe ließe sich weiter ausdehnen. Zudem betreute sie sieben Amtliche Gemeindeaushänge im Gemeindegebiet. Ihr habe es immer Spaß gemacht, sagt Hipke, gerade der Kontakt zu den Menschen in der Gemeinde. Nicht aber zu den freilaufenden Hunden, die ein Ärgernis für sie waren. Ein Zweites führt sie zudem an. Da haben die Leute DIN A 5 Briefkästen und ich muss Wahlunterlagen in DIN A 4 Größe unterbringen. Ein Problem, das dann teilweise durch Klingeln an der Haustür relativiert wurde. Bürgermeister Gerhard List verabschiedete zusammen mit seinem Stellvertreter Adrian Blödt die Gemeindebotin Hipke. Äußerst zuverlässig und loyal zur Gemeinde mit gutem Kontakt und Verhältnis zu den Bürgern, skizzierte Bürgermeister List. Eingestellt wurde damals von 29 Jahren von Bürgermeister Karl Prösl und List verabschiedete sie nun. Der Bürgermeister betont dabei, dass die Gemeinde einen oder eine Nachfolger/in sucht und jeder könne sich bei Interesse bei ihm melden.
Vorne links: Jugendkönigin Beck Lara-Marie, Bambinikönig Kellner Bastian, Schützenkönigin Müller Resi, Schützenliesl Lorenz Rosi, Straler Lukas, Dressel Emil. - Hinten links: ESM Rudi Prebeck SL Werner Irlbeck, Ritter Ingo v. Thun, Dressel Luis, Dressel Anton u. SM Ulrich Götz. (Bild: Maria Heinze)

Die Kleeblattschützen Frotzersricht haben dieses Jahr eine Königin.

Schützenmeister Ulli Götz begrüßte zahlreiche Schützenschwestern und Schützenbrüder sowie die Ehrengauschützenmeister Erich Zerbian und Johann Dirrigl zur Königsfeier im Schützenheim. Auch die 2. Bürgermeisterin der Marktgemeinde Schwarzenfeld konnte Ulli Götz begrüßen. Traditionell begann die Feier mit dem Genuss einer deftigen Schlachtschüssel. Danach wurden die Sieger in den Bereichen Glück & Meister, in den jeweiligen Klassen, bekannt gegeben und durch SL Werner Irlbeck und Alfred Lorenz die Preise überreicht. Die Sieger Disziplin Glück sind: Bambini – Kellner Bastian mit 160 Teiler, vor Dressel Emil. Jugend Luftpistole – Burger Timo mit 209 T, vor Dressel Luis. Jugend Luftgewehr – Dressel Anton mit 50 T, vor Yeromenko Sophia. LG Freihand – Forster Michael mit 46 T, vor Zenger Marc. LP Freihand – Götz Sascha 9,7 Teiler vor Burger Stefan. LG Auflage Senioren – Forster Anna mit 20 T, vor Prebeck Annemarie. LP Auflage Senioren – Dirrigl Johann 15 T, vor Prebeck Rudolf. Die Sieger im Wettbewerb Meister werden als Gesamtergebnis – 10 Schuss auf Ringscheibe in Addition – ermittelt. Die Sieger Disziplin Meister sind: Bambini – Kellner Bastian mit 75 Ringen vor Straller Lukas. Jugend LG – Yeromenko Sophia mit 86 R vor Matzinger Laura. Jugend LP – Dressel Luis mit 84 R vor Burger Timo. LG Freihand – Forster Michael mit 95 R vor Marc Zenger. LP Freihand – Burger Stefan mit 91 R vor Götz Sascha. LG Auflage Senioren – Annemarie Prebeck mit 100 R vor Gerlinde Biersack mit 99 R. LP Auflage Senioren – Lorenz Alfred mit 96 R vor Götz Ulli. Schützenkönigin 2026 wurde mit einem 102,1 T Müller Resi. Ihre beiden Ritter sind Ingo v. Thun und Michael Forster. Jugendkönigin wurde Beck Lara-Marie mit einem 297,6 T vor Dressel Luis. Schützenliesl wurde Lorenz Rosi mit einem 49,2 T vor Prebeck Annemarie und Müller Helga. Bambini-König ist Kellner Bastian vor Straller Lukas und Dressel Emil. Zum Abschluss wünschte SM Ulli Götz allen noch einen schönen Abend und den Würdenträgern viel Erfolg in ihrer Regentschaft.
Die Revierjagdmeister Gerhard Schwaninger und Jacob Keller (2. und 3. von links) zusammen mit den Azubis.  (Bild: Fabian Polster)

Revierjäger-Nachwuchs zu Gast im Landkreis Tirschenreuth

17 angehende Revierjägerinnen und Revierjäger waren gemeinsam mit Revierjagmeister Gerhard Schwaninger zu Gast im Landkreis Tirschenreuth, um sich vor Ort ein Bild von verschiedenen Aufgabenfeldern des modernen Wildtier- und Naturmanagements zu machen. Ein Schwerpunkt des Besuchs lag auf der Arbeit von Revierjagdmeister Jacob Keller, der als Gebietsbetreuer im Landkreis Tirschenreuth angestellt ist. Im Rahmen einer Exkursion erhielten die Auszubildenden Einblicke in die Betreuung sensibler Lebensräume in der Waldnaabaue. Themen waren unter anderem Biberbiotope, der Umgang mit Kormoran und Fischotter sowie die damit verbundenen Herausforderungen für Natur- und Artenschutz, Landwirtschaft und Fischerei. „Gerade im ländlichen Raum ist eine gut ausgebildete Jägerschaft unverzichtbar – für den Schutz unserer Kulturlandschaft, für das Wildtiermanagement und für ein gutes Miteinander von Mensch und Natur”, betonte Jacob Keller. Im Anschluss stand eine Betriebsführung bei Alfred Stier auf dem Programm, der die Gruppe zudem zu einem gemeinsamen Mittagessen einlud. Dafür sprachen die Verantwortlichen ihren herzlichen Dank aus. Zum Abschluss wurden mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern noch aktuelle Fragestellungen rund um invasive Arten behandelt. Der Besuch machte deutlich, wie vielfältig und praxisnah die Ausbildung im Revierjägerberuf ist – und wie wichtig der fachliche Austausch zwischen Ausbildung, Jagdpraxis und Naturschutz bleibt.
Hauptmann d.R. Cristof Rolland (rechts) und Bürgermeister Marcus Gradl (links) zeichneten mit Urkunden und Ehrennadeln aus:(ab 3. von links) Hauptgefreiten d.R. Gerhard Richter, Stabsgefreiten d.R. Franz Meier, Oberfeldwebel d.R. Hans Bscherer, Oberleutnant d.R. Wolfgang Thurn, Obergefreiten d.R. Johann Rupprecht und Hauptmann d.R. Walther Hermann. Peter Teschke (2. v.li.) appellierte an die Versammlung: „Macht weiter so!” (Bild: Walther Hermann)

260 Jahre Mitgliedschaft beim Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr

Rückschau auf ein Vereinsjahr, das von Geselligkeit viel Militärhistorie geprägt war, hielt die Reservistenkameradschaft. Bei der gutbesuchten Jahreshauptversammlung erinnerte Vorsitzender Johannes Schreglmann an eine Vielzahl militärischer Auseinandersetzungen der beiden vergangenen Jahrhunderte, mit deren Anlässen, Geschehnissen und Auswirkungen sich die ehemaligen Angehörigen der Bundeswehr bei ihren Monatsversammlungen befasst haben. Dazu zählte er: Biafra-Krieg in Nigeria (1967-1970), Schlacht um Okinawa (1945), erste Seeschlacht 2. Weltkrieg vor La-Plata-Mündung (1939) und Falklandkrieg Argentinien-Großbritannien (1982). „Wir erinnerten auch an das Bayerische Hilfskorps aus Amberg für König Otto in Griechenland von 1833 bis 1835, an den Einzug von US-Truppen in Eschenbach 1945, an die Heeresübung „Große Rochade“ 1975., an der mehrere unserer Mitglieder teilnahmen, und an aktuelle Aufrüstungsmaßnahmen Tschechiens“, ergänzte Schreglmann und sprach von der Teilnahme an sicherheitspolitischen Seminaren der Kreisgruppe, am Gedenken zum Volkstrauertag, an Bürgerfest, Gruselspaziergang und Festlichkeiten örtlicher Vereine. Nach einem positiven Kassenbericht durch Christoph Zimmermann und einem Rückblick auf die Sammelergebnisse für den Volksbund Kriegsgräberfürsorge durch Walther Hermann zeichneten Kreisvorsitzender Cristof Rolland und Bürgermeister Marcus Gradl sechs Mitglieder für insgesamt 260 Jahre Mitgliedschaft beim Reservistenverband aus: 25 Jahre: Wolfgang Thurn; 40 Jahre: Hans Bscherer, Franz Meier und Gerhard Richter; 55 Jahre. Johann Rupprecht; 60 Jahre: Walther Hermann.
Yvette Eckstein begeisterte ihr Publikum bei der Lesung aus ihrem Heimatkrimi „Bärnauer Schatten“. (Bild: Michaela Kunz)

Fesselnde Lesung von Yvette Eckstein am Stiftland-Gymnasium

Schüler zum Lesen zu motivieren, ist eine Kernaufgabe des Deutschunterrichts. Oberstudienrätin Michaela Kunz gelang es, für die 10. Jahrgangsstufe eine renommierte Krimiautorin an das Stiftland-Gymnasium zu holen. Yvette Eckstein lebt mit ihrer Familie in den westlichen Wäldern von Augsburg und verbringt viel Zeit auf dem Bauernhof der Schwiegereltern in der nördlichen Oberpfalz. Sie absolvierte unter anderem ein Studium an der Schule des Schreibens. Ihr Heimatkrimi „Bärnauer Schatten“, aus dem die Autorin sehr fesselnd vorlas, spielt während des mittelalterlichen Marktspectaculums zu Bärnau, in dessen buntem Treiben eine Leiche entdeckt wird. Hauptkommissar Johann Kranzfelder und seine Kollegin Klara Stern nehmen die Ermittlungen auf und stoßen auf eine lange Liste von Verdächtigen. Das ungleiche Ermittlerpaar stellt sich in „Wen die Specht holt“ und „Der Tod spielt auf der Luisenburg“ weiteren gemeinsamen Fällen. Der regionale Bezug der Krimireihe half dem interessierten Publikum, schnell in die Thematik einzusteigen. Durch ihre sympathische, offene und schülerorientierte Art schaffte es Frau Eckstein, die Zuhörer zur Auseinandersetzung mit Literatur zu motivieren. Durch die Darstellung ihres eigenen, äußerst vielseitigen Lebenslaufes wurden die Sonnenseiten und Schattenseiten des Autorenberufes eindrucksvoll beleuchtet. Auch konnte die Schriftstellerin durch ihre Biografie zeigen, wie wichtig es ist, an sich und seine Träume zu glauben, sodass die Autorenlesung für die anwesenden Schüler und Schülerinnen ein sehr gewinnbringendes Erlebnis war.
Die fünf neuen Mitglieder des Kemnather Frauenbunds mit Sprecherin Rita Ponnath, Pfarrer Thomas Kraus und Bürgermeister Roman Schäffler. (Bild: Gabriele Böhm)

Frauenbund Kemnath wächst weiter

Der Frauenbund Kemnath hatte zur Jahreshauptversammlung eingeladen. Zahlreiche Mitglieder nahmen sich die Zeit und sind ins Pfarrheim gekommen. Nach dem Totengedenken begrüßte Sprecherin Rita Ponnath die Anwesenden recht herzlich, besonders Bürgermeister Roman Schäffler und Pfarrer Thomas Kraus, der wegen Terminüberschneidung etwas später dazu gekommen war. Danach gab sie einen Rückblick auf das vergangenen Jahr mit zahlreichen Aktivitäten wie Andachten, Ausflügen und vielen Gelegenheiten zum geselligen Beisammensein. Nach dem Kassenbericht durch Monika Schreyer-Herr, dem Kassenprüfbericht durch Angelika Wellenhöfer und Maria Wende folgte die Entlastung der Vorstandschaft. Rita Ponnath bedankte sich bei allen, die im vergangenen Jahr wieder unterstützt und organisiert hatten. Anna Haberkorn berichtete von der Übergabe von 60 Herzkissen an die onkologische Abteilung des Marktredwitzer Krankenhauses, Monika Schreyer-Herr von einer Stoffspende der Fa. Hatico aus Tirschenreuth und Hilde Wolf stellte die „Strickliesl” vor, bei deren Treffen nicht nur gestrickt sondern auch gespielt und unterhalten wird. Der Höhepunkt des Abends war die Neuaufnahme von gleich fünf neuen Mitgliedern. Theresia Braun, Sieglinde Kaufmann, Gabriele Rüger und Jessica Weber wurden mit einem kleinen Geschenk in die Frauenbund-Gemeinschaft aufgenommen. Pfarrer Thomas Kraus brachte seine Freude zum Ausdruck, daß der Pfarreienzusammenschluss ohne Schwierigkeiten verlaufen ist. Besonders schön fand er auch, daß der Weltgebetstag von allen drei Frauenbundgruppen gemeinsam gestaltet wurde. Bürgermeister Roman Schäffler bedankte sich herzlich für den Einsatz, die alle Aktionen und die vielen Spenden, die vom Frauenbund verteilt wurden. Der Abend klang mit in gemütlicher Runde mit vielen Gesprächen aus
Thomas Eisenhöfer und seine Bandkollegen gaben ein tolles Konzert (Bild: Heidi Kurz)

Musiker Eisi Eisenhöfer begeistert Königstein mit Abenteuerliedern

„Anders unterwegs“ . So hieß das neue Programm des Musikers und Komponisten Eisi (Thomas) Eisenhöfer aus Fürth. Zum ersten Mal trat er zu dritt im Gasthof zum Hirschen auf. Zusammen mit der Rob Stephan am Akkordeon und Dieter Gleich am Kontrabass sorgte das Trio immer wieder für besondere Momente und Klangerlebnisse. Eisi schreibt seine Lieder selbst. Zuvor erklärte er immer das Erlebnis, das hinter seinen Songs steckte. Viele Abenteuergeschichten, die der Weltenbummler selbst erlebte, verfasste er in englisch. So beschrieb er seine Liebe zur Wildnis Kanadas, das er jährlich bereist. Nicht geheuer war ihm seine erste Begegnung mit den Bären, bemerkte er. Sein Sehnsuchtsort sei ebenso Kreta, daher widmete er der Insel das Lied: „Auf geht`s nach Griechenland“. Die Lust zu Abenteuerreisen kam in vielen Liedern zum Ausdruck. Auch soziale Themen hatte er im Programm: „Ich möchte so gern in Eure G`sichter schaun“ sang er. Das war ein Aufruf gegen Kopfhörer und Handys, mit denen man die Fahrgäste fast ausschließlich in der U-Bahn antrifft. Kürzlich schrieb er dreizehn neue Lieder mit Alltagsgeschichten in fränkischer Mundart. Da ging es vor allem um seine Kindheit in Fürth. Er beschrieb die Kneipe „Gregor“ in Nürnberg, für die er den Titel sang: „Ich hab ein Wohnzimmer g`habt in der Nordstadt“. Gespannt hörten die Gäste in der vollen Wirtsstube zu. Michael meinte: „Mir haben Eisis Geschichten gefallen, wie es zu den Liedern kam“. Claudia gefiel die tolle Stimme von Thomas Eisenhöfer und sein ausgezeichnetes Gitarrenspiel.
Pater Joy Munduplackal (rechts) und der Pastoralreferent der Pfarreiengemeinschaft Brand-Nagel (links) freuten sich zusammen mit den Ministranten, dass sie die Kinder auf den Weg zur Erstkommunion begleiten durften. Am kommenden Sonntag folgt der Festtag für die acht Kinder aus Nagel, mit denen die Kinder aus Brand zusammen vorbereitet wurden. (Bild: Markus König)

Ihr seid meine Freunde - Erstkommunion in Brand

Der Festgottesdienst am „Weißen Sonntag“ in der Pfarrei Brand i.d.Opf. stand unter dem Motto „Ihr seid meine Freunde“. Sechs Buben empfingen dieses Jahr zum ersten Mal das Sakrament der Hl. Erstkommunion: Felix Schindler, Josef Söllner, Louis Wagnitz, Korbinian Thiel, sowie Theo und Karl Schindler. Wie es Tradition in Brand ist, wurden die Kinder zusammen mit ihren Eltern und Geschwistern vor dem Rathaus von Pater Joy Munduplackal und dem liturgischen Dienst begrüßt bzw. zum Kirchenzug abgeholt. Der Pfarrer bedankte sich bei den Eltern für die Unterstützung und segnete die Kommunionkerzen, sowie die von der Kirchenverwaltung geschenkten Kommunionkreuze. Voller Freude machten sich die Kinder mit ihren Eltern und dem Seelsorgeteam dann auf den Weg in die Pfarrkirche „Herz Jesu“, wo alles liebevoll österlich geschmückt war. Dort gestalteten die Buben dann auch aktiv den Gottesdienst mit. Sie trugen Kyrie und Fürbitten vor und machten sich bei der Gabenbereitung Gedanken zu den wichtigsten Symbolen am Altar: Kreuz, Blumen, Wasser und natürlich Brot und Wein. „Wir bringen Blumen zum Altar. Sie sollen zeigen, wie schön unser Glaube sein kann“, so die Kinder. Pfarrer und Pastoralreferent gaben in der Predigt und bei den Gebeten immer wieder wichtige Impulse: „Eingeladen am Tisch des Herrn will Jesus euch heute so nahe sein, dass er sich selbst euch schenkt im Zeichen des Brotes, d.h. in der Gestalt der Hostie. So hat er es schon seinen Aposteln aufgetragen: Nehmt und esst alle davon, das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Tut dies zu meinem Gedächtnis.“ Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von der Gruppe Inshallah unter der Leitung von Beate Zehrer. Voller Begeisterung stimmten Kinder und Erwachsene in die schwungvollen Lieder ein, sodass am Abend bei der Andacht noch einmal alle „danke“ sagen konnten.
Die Schauspieler und die fleißigen Helfer von den „Pleysteiner Theaterfreunden” aus dem Bereich Bühnenbau, Technik, Entertainment, Maskenbildnerei und Service. (Bild: Alexandra Moll)

Fünf ausverkaufte Aufführungen: „Pleysteiner Theaterfreunde“ strahlen

„Mit der großartigen Zuschauerresonanz sind wir einmal mehr sehr zufrieden”, sagte die strahlende Vorsitzende Alexandra Moll, als sie erste Bilanz zog. Die diesjährigen Theateraufführungen waren wieder ein voller Erfolg. Knapp 1000 Zuschauer verfolgten die Komödie der Theaterfreunde Pleystein „Wer schön sein will muss leiden” von Beate Irmisch. Wie bereits in den Vorjahren waren die Vorstellungen auch in der aktuellen Saison ausverkauft. Das Ensemble der Theatergruppe investierte viel Zeit in die Proben, was zu den erfolgreichen Abschlüssen führte, wobei besonders die schauspielerischen Leistungen und die humorvollen Inszenierungen hervorgehoben wurden. „Danke sagen möchten wir allen unseren Freunden, Fans und Besuchern für die Treue sowie den Applaus und unserem Sponsor, der Firma Giehl Transporte aus Pleystein. In einem Jahr wird sich der Vorhang wieder öffnen und wir werden ein neues Theaterstück präsentieren.” Die Theaterfreunde Pleystein haben mit der Komödie wieder voll ins Schwarze getroffen. Die elf Akteure begeisterten an zwei Freitag- und zwei Samstagabenden sowie an einem Sonntagnachmittag. „Wie sich Lisa Gallitzendörfer, Luisa Beigler, Alexandra Hartwig, Alexandra Moll, Claudia Stahl, Julia Beugler, Georg Pschirrer, Raphael Moll, Konrad Schatz, Tobias Plödt und Georg Weiß mit ihrem schauspielerischen Können, mit Witz und Pfiff präsentiert haben, das verdient ein dickes Lob und alle Anerkennung. Die Vorstellungen sind ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Pleystein und Umgebung”, betonten Bürgermeister Rainer Rewitzer sowie Altbürgermeister Hans Walbrunn.
Bei der Ramadama-Aktion in Eslarn beteiligten sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene. (Bild: Maria Wazl)

Großer Frühjahrsputz in der Natur

Die „Rama-Dama“-Aktion ist in Eslarn längst zu einem festen Bestandteil des Gemeindelebens geworden. Auch in diesem Frühjahr folgten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger dem Aufruf der Marktgemeinde, um unter dem Motto „Rama-Dama – Räumen tun wir“ gemeinsam die Natur von achtlos entsorgtem Müll zu befreien. Dabei wurde erneut deutlich, wie wichtig gemeinschaftliches Engagement für den Umwelt- und Naturschutz ist. Insgesamt beteiligten sich 39 freiwillige Helferinnen und Helfer, darunter 21 Erwachsene sowie 18 Jugendliche und Kinder. Mit dabei waren auch zweiter Bürgermeister Thomas Kleber, Marktrat Georg Zierer und die künftige Markträtin Eva-Maria Procher, sowie Mitglieder des Fischereivereins, des Oberpfälzer Waldvereins und Vertreter von SPD und CSU. Besonders erfreulich war die starke Beteiligung der jungen Generation. Die Jugendabteilung des TSV stellte mit Jugendleiter Benny und Julian die größte Gruppe. Die Organisation lag in den Händen der Marktgemeinde in Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen und der Verwaltung. Die Durchführung koordinierte Marktrat Georg Zierer. Bereits um 8 Uhr starteten die Helferinnen und Helfer vom Bauhof aus in verschiedene Sammelgebiete im Gemeindegebiet, im Umland sowie entlang der Radwege. Bis zur Rückkehr gegen 11:30 Uhr kam eine beachtliche Menge Müll zusammen. Die Funde reichten von Verpackungen, Flaschen und Dosen über Plastikabfälle bis hin zu Reifen und Dachpappe. Diese Vielfalt macht deutlich, wie notwendig solche Aktionen sind, um Natur und Landschaft zu schützen und das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Abfällen zu stärken. Im Anschluss lud die Gemeinde zu einer gemeinsamen Brotzeit im Bauhof ein, die von Bauhofvorarbeiter Johannes Meckl vorbereitet wurde. Diese kleine Stärkung war zugleich ein Zeichen der Anerkennung für den tatkräftigen Einsatz aller Beteiligten. In einer kurzen Abschlussrunde würdigte zweiter Bürgermeister Thomas Kleber die hohe Beteiligung und den reibungslosen Ablauf. Er betonte, dass die Aktion nicht nur dem Umweltschutz dient, sondern auch den Zusammenhalt in der Gemeinde stärkt. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass es selbstverständlich sein sollte, Müll ordnungsgemäß zu entsorgen. Positiv hob er hervor, dass im Vergleich zu den Vorjahren insgesamt weniger Abfall gesammelt wurde. Mit einem herzlichen Dank richtete sich Kleber an alle Helferinnen und Helfer, die engagierten Jugendlichen, die Organisatoren der Gemeinde sowie alle Unterstützerinnen und Unterstützer. Die Rama-Dama-Aktion zeigt eindrucksvoll, wie wichtig gemeinsames Handeln für eine saubere und lebenswerte Heimat ist – heute und für kommende Generationen.
In einer Mischung aus Geschichte und Latein als Sprache begeisterten drei „lebensechte Römer” die Besucher beim Tag der offenen Tür. (Bild: Raphael Haubelt )

Schmeller-Gymnasium Nabburg präsentierte sich vor großem Publikum beim Tag der offenen Tür

Unter dem Motto „Das JAS-Gymnasium stellt sich vor“ hatte die Nabburger Bildungseinrichtung als Ergänzung eines vorausgegangenen Informationsabends zum Thema „Übertritt“ nun noch kurz vor den Osterferien zu einem „Tag der offenen Tür“ eingeladen. So gab es für alle künftigen Gymnasiasten und deren Eltern gleich zwei Gelegenheiten, neben der Schulleitung auch eine große Anzahl von Lehrkräften ganz persönlich, aber vor allem natürlich die Vielfalt der schulischen Möglichkeiten kennenzulernen, die später beruflich mehr als nur „eine Tür öffnen“. Schon die vom Unterstufenchor mitreißend begleitete Begrüßung machte Lust auf mehr und so erlebte die nachfolgende Chemie-Show einen kaum zu bewältigenden Andrang. Was nicht wie Biologie oder Physik in die modern ausgestatteten Fachräume einlud, war auf der belebten „Messestraße“ anzutreffen, die, wie beispielsweise am Stand der Forscherwerkstatt, bei den Künstlern, mathematisch oder sprachlich zum aktiven Mitmachen anspornte. Auch drei täuschend „echte Römer“ sorgten mittendrin für Aufsehen. Zur Abwechslung mit Power war in der Doppelturnhalle ein Sportparcours aufgebaut und für die Pausen zwischendurch bot der Elternbeirat Kaffee, Kuchen und Snacks der Mensa an. Einblicke erhielten die vielen Besucher zudem in das Angebot der OGS – und speziell die künftigen „Fünftklässler“ beim Schnupperunterricht in die Fächer Latein, Französisch, Spanisch, Natur und Technik sowie Mathematik. Wie die zuvor im Einzeltest ausprobierten Musikinstrumente perfekt zusammenspielen, präsentierten zum Abschluss die Big Band und das Orchester. Nicht nur sie bekamen für den ebenso informativen wie unterhaltsamen Tag in sympathischer Atmosphäre sehr viel Applaus.
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