56 Absolventinnen und Absolventen an der Berufsschule Nabburg feierlich verabschiedet
Mit einer feierlichen Abschlussveranstaltung hat die Berufsschule Nabburg 56 Absolventinnen und Absolventen aus sechs Ausbildungsberufen verabschiedet. Außenstellenleiterin Rosina Pimmer begrüßte die Absolventinnen und Absolventen sowie die Lehrkräfte. Ein besonderer Gruß galt dem Schulleiter des Beruflichen Schulzentrums Oskar-von-Miller Schwandorf, OStD Martin Abt. Verabschiedet wurden drei Kfz-Mechatroniker, drei Metallbauer, 15 Kaufleute im Einzelhandel, 13 Verkäuferinnen und Verkäufer, 21 Industriekaufleute sowie eine Bankkauffrau. In ihrer Begrüßungsrede griff Rosina Pimmer die derzeit laufende Fußballweltmeisterschaft auf und zitierte den ehemaligen Bundestrainer Sepp Herberger mit den Worten: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.“ Dieses Zitat, so Pimmer, passe hervorragend zur Situation der Absolventinnen und Absolventen. Mit dem erfolgreichen Berufsabschluss gehe zwar ein bedeutender Lebensabschnitt zu Ende, gleichzeitig beginne jedoch ein neuer mit vielfältigen beruflichen Chancen und Herausforderungen. Dabei betonte sie den besonderen Wert der dualen Berufsausbildung. Fachwissen allein reiche nicht aus – erst durch praktische Erfahrungen in den Ausbildungsbetrieben, Werkstätten und im Unterricht werde aus Wissen echtes Können. Neben fachlichem Wissen seien Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und die Bereitschaft zur persönlichen Weiterentwicklung entscheidende Voraussetzungen für den beruflichen Erfolg. In seiner Festansprache stellte Schulleiter OStD Martin Abt die Bedeutung einer wertschätzenden Kommunikation in den Mittelpunkt. Sprache verändere sich zwar mit jeder Generation, dennoch brauche das gesellschaftliche Miteinander eine gemeinsame Basis gegenseitigen Respekts und gegenseitiger Wertschätzung. Gerade in einer Zeit, in der Künstliche Intelligenz Texte und Bilder nahezu perfekt erstellen könne, gewinne die zwischenmenschliche Begegnung weiter an Bedeutung. Persönliche Begegnungen, ein aufmunterndes Wort, Mitgefühl oder ein ehrliches Lächeln ließen sich nicht künstlich erzeugen. Deshalb bleibe der direkte Austausch zwischen Menschen unverzichtbar – sowohl im privaten als auch im beruflichen Leben. Den Absolventinnen und Absolventen gab Abt mit auf den Weg, den Mut zu haben, auf andere Menschen zuzugehen, Verantwortung zu übernehmen und ihre Zukunft mit Offenheit und Tatendrang zu gestalten. Im Anschluss nahm Martin Abt die Ehrung der Jahrgangsbesten vor. Für ihre hervorragenden Leistungen wurden Sarah Schuierer (Kfz-Mechatronikerin), Jaqueline Planek (Verkäuferin), Jana Gleixner (Kauffrau im Einzelhandel) und Emily Ellmann (Industriekauffrau) ausgezeichnet. Zum Abschluss griff Rosina Pimmer den Gedanken des Schriftstellers Franz Kafka auf: „Wege entstehen dadurch, dass wir sie gehen.“ Sie wünschte den Absolventinnen und Absolventen Gesundheit, Glück, beruflichen Erfolg und den Mut, ihren eigenen Weg mit Zuversicht zu gehen. Beim anschließenden Stehempfang bot sich Gelegenheit, gemeinsam auf den erfolgreichen Berufsabschluss anzustoßen.