Auf dem Bild von links nach rechts: Gerhard Oberst „Schafkopfchef” und 1. Vorstand der SpVgg; Julian Ziegler aus Schnaittach ( 2. Platz ); Jürgen Edl aus Speinshart ( 1. Platz ); Roman Lachnitt aus Thurndorf ( 3. Platz). (Bild: Herbert Ziegler / Gerhard Oberst)

Preisschafkopf in Thurndorf mit Rekordbesuch

Beim alljährlich im September von der SpVgg Thurndorf organisierten Preisschafkopf spielten heuer 416 Kartler aus Nah und Fern an 104 Tischen um insgesamt 227 Sachpreise/Gutscheine im Gesamtwert von über 9000 €. Mittlerweile ist der von „Schafkopfchef” Gerhard Oberst mit seinem ganzen Helferteam der SpVgg Thurndorf perfekt organisierte Preisschafkopf der größte Preisschafkopf in Bayern mit der kurzen Karte. Vor allem die sehr gute Qualität der Preise und die klasse Organisation der Thurndorfer Sportler lässt jedes Jahr mehr Teilnehmer ins kleine Dorf am Kitschenrain kommen. Die besten Karten,gepaart mit dem nötigen Können, hatte mit 150 Punkten Jürgen Edl der den 1. Platz erreichte und 500 € mit nach Speinshart nehmen konnte. Mit 149 Punkten punktgleich auf den Plätzen 2 und 3 waren Julian Ziegler aus Schnaittach und Roman Lachnitt aus Thurndorf die sich über 300 € bzw. 200 € freuen konnten.. Die restlichen, teils sehr hochwertigen, Preise gingen an Kartler, die sogar aus Landshut, Würzburg, Nürnberg, Regensburg, Bamberg, Hof oder Schwandorf angereist waren. Es wurde auch heuer wieder eine große Tombola mit 25 wertvollen Preisen im Gesamtwert von ca. 2000 € veranstaltet. Der glückliche Gewinner des Hauptpreises, einer 3-tägigen Urlaubsreise für 2 Personen nach Limone am Gardasee, war Manuel Müllner. Weitere Hauptpreise waren u.a. ein Wellnessgutschein im Wert von 350€ von VitaSPA in Pegnitz, eine mehrtägige Reise nach Berlin für 2 Personen, 100€ in bar sowie etliche hochwertige Sachpreise. Nächstes Jahr findet der Thurndorfer Preisschafkopf am 18.09. statt und die Organisatoren freuen sich schon jetzt wieder auf dieses Highlight ihres gesellschaftlichen Vereinslebens.
Die Besuchergruppe vor dem Kuchelbauer Kunsthaus. (Bild: Annemarie Mösbauer)

BLLV Oberviechtach besichtigte Kuchelbauerturm

Der Jahresausflug des BLLV Oberviechtach führte nach Abensberg in Kuchelbauers Bier- und Kunstwelt mit Besichtigung des Hundertwasserturms. Zuerst erfolgte die Vorstellung der Brauereigeschichte. Dann ging die Führung durch das Brauereigebäude. Hier präsentierte sich bayerische Bierkultur und die Kunst von Friedensreich Hundertwasser auf außergewöhnliche Weise. Vom Himmel her erklärte Engel Aloysius die verschiedenen Kuchelbauer-Weißbiersorten. Weiter auf dem Weg durch die Brauerei stellten die sieben Bierzwerge alles rund ums Bierbrauen und Biergenießen vor. Jeder Raum zeigte die bunte Handschrift Hundertwassers auf verschiedenste Art. In diesem Brauereigebäude sind 20 000 bunte Flaschenböden am Boden und an den Wänden verbaut. Nach der Führung und den Erklärungen zum Bau dieses besonderen Turms durften die Besucher ihn selbstständig besteigen oder mit dem Lift hinauffahren. Der 35 m hohe Turm, ein Architekturprojekt nach Friedensreich Hundertwasser, ist weltweit einzig. Planungsbeginn war 1999, 2007 Baubeginn und Ende 2009 erfolgte die Fertigstellung. Jedes Stockwerk hat einen besonderen Symbolgehalt. Die Planungen erfolgten in enger Zusammenarbeit des Brauereibesitzers Leonhard Salleck mit Hundertwasser. Leider konnte der Künstler Hundertwasser die Fertigstellung des Turms nicht mehr erleben. Die Bausumme dieses besonderen Kunstwerkes bleibt ein Turmgeheimnis. Runde Formen, unebene Böden und Zwiebeltürme, die typischen Elemente von Hundertwassers Bauen im Einklang mit der Natur, wurden hier umgesetzt. Auf der obersten Etage genossen die Besucher bei herrlichem Herbstwetter einen weiten Ausblick über Abensberg und die ganze Hallertau. Anschließend stärkten sich die Ausflügler im Kuchelbauerbiergarten mit Getränken, Brezen oder anderen Speisen. Nach der Pause ging die Fahrt wieder zurück bis nach Regensburg. Hier konnte die Zeit selbstständig gestaltet werden. Manche machten einen kurzen Stadtbummel mit Kaffeetrinken, die anderen schauten sich das Haus der Bayerischen Geschichte an. Die Rückfahrt erfolgte durch das naturnahe Mariental. Nach einem Brotzeitstopp ging es zurück nach Oberviechtach. Die Ausflügler waren sich einig, auch die Kinder, das war wieder ein schöner Ausflug.
Die Gruppe freut sich über die gut gelungene Leistungsprüfung. (Bild: Maria Kick)

Leistungsprüfung der Freiwilligen Feuerwehr Lohma

Es war wieder Zeit für eine Leistungsprüfung bei der Dorffeuerwehr Lohma. Zusätzlich zu den klassischen Stufen des Leistungsabzeichens absolvierten fünf Kameraden auch wieder das sog. Ü40-Abzeichen (BFV). Das Leistungsabzeichen BFV wird in drei Stufen (Bronze, Silber u.Gold) vergeben und kann ab 40 Jahren und dem erfolgreichen Abschließen des Leistungsabzeichens Löscheinsatz Stufe 6 absolviert werden. Beim großen Test wurden die Grundlagen für den Löschangriff mit drei Strahlrohren, das Setzen einer Saugleitung, Erste-Hilfe-Maßnahmen, Gerätekunde, Vorführung von Knoten und Stichen, Fragebögen zur aktiven Feuerwehr und über das Vereinswesen abverlangt. Als Schiedsrichter waren KBI Martin Weig, KBM Matthias Schmidt und Dominik Zintl gekommen. Im Beisein von Stadtratsmitglied und Ehrenkomandant Johann Kick und dem 2. Komandanten Johannes Eckert stellten sich die Anwärter der Prüfung. Folgende Stufen wurden abgelegt: Anna Feneis Stufe 3, Jonathan Feneis u. Christoph Gollwitzer Stufe 4, Johannes Grötsch Stufe 6. Matthias Siegl, Thomas Eckert u. Martin Puff Stufe BFV1, Andreas Striegl u. Florian Kick Stufe BFV2. Schnell, zielgerichtet und ruhig seien die Feuerwehrler ans Werk gegangen, auch wenn die Stoppuhr mitlief. Am Ende konnten die drei Prüfer die Zeugnisse ausstellen. Bei der Verleihung der Abzeichen lobte KBI Martin Weig die Gruppe: „Das war eine hervorragende Leistungsprüfung. Es wurde sehr sauber und ruhig gearbeitet. Man sieht, das hier geübt wurde. Ihr habt mit Bravour bestanden. Macht weiter so.” Den lobenden Worten des KBI konnte sich Stadtratsmitglied Johann Kick nur anschließen, gratulierte im Namen der Stadt und dankte den Teilnehmern für ihr Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr Lohma. Es folgte ein gemütliches Beisammensein mit Brotzeit aller Anwesenden im hiesigen Feuerwehrhaus.
Ein Blick auf den Parkplatz mit teilnehmenden Fahrzeugen und dem Tourbus des finnischen Rockpastors (Bild: Wolfram Lehmann)

Ein besonderer Gottesdienst für Autofreunde

„Das Wetter soll gut werden.” Solche Sätze sind nichts wirklich Außergewöhnliches, es sei denn, Sie planen etwas Wichtiges. Genau so war es am letzten Sonntag für die Gemeinde der Erlöserkirche in Tirschenreuth und für ein überregionales Team von autobegeisterten Christen. Sie hatten den Motor-und-Message-Gottesdienst vorbereitet. Dahinter verbirgt sich ein moderner Gottesdienst für autobegeisterte Menschen; ähnlich den Motorradgottesdiensten. „Ihr habt alles so sorgfältig vorbereitet.” Das war die spontane Reaktion von Pfr. Karsten Schaller, dem Referenten für Kirche und Tourismus der evangelischen Kirche in Bayern, als er die liebevoll ausstaffierten Räumlichkeiten sah. Der Motor-und-Message-Gottesdienst war erstmalig als regulärer Sonntagsgottesdienst der Kirchengemeinde gestaltet in Verbindung mit der Einladung an autobegeisterte Menschen aus dem Ort und aus der Region. Menschen, die sich als Christen bekennen und andere, die normalerweise um Kirche einen großen Bogen machen. „Wie an Weihnachten”, meinte ein Gottesdienstbesucher angesichts der vollbesetzten Kirche. Auf dem angrenzenden Supermarktparkplatz kamen etwa 50 Fahrzeuge zusammen. Größtenteils historische Fahrzeuge und Sportwagen; auch einige „normale” Autos. Dazu ein zum Wohnmobil umgebauter Omnibus; der Tourbus des finnischen Rockpastors Pontus J. Back. Sein Lebensbericht war der Höhepunkt des Gottesdienstes. Er war als begeisterter Musiker jahrelang weltweit unterwegs in den Begleitbands bekannter Rockgruppen. Den Druck hat er mit Alkohol und Drogen bewältigt. „Meine Kinder sind ohne Vater aufgewachsen.” So hat er sein damaliges Leben beschrieben. Als die Ärzte die Familie bereits auf sein bevorstehendes Lebensende vorbereitet hatten, schaffte er durch eine Begegnung mit Jesus Christus eine Wende. Von den Erfahrungen mit Jesus Christus singt er in seinen Liedern. Er kam nicht nur vom Alkohol los, sondern fand auch innerlich zu seiner Familie zurück. Deswegen hat es eine besondere Bedeutung, wenn einer seiner Söhne ihn regelmäßig auf seinen Tourneen begleitet. Am Anfang des Gottesdienstes hat ein motorbegeisterter Unternehmer einen Vergleich gezogen zwischen der Leistungsfähigkeit klassischer Motorentechnik und der Leistungsfähigkeit von Bakterien. Diese hätten quasi einen Minimotor integriert. Die Energieeffizienz sei viermal so hoch, die mögliche Drehzahl würde mehr als das Zehnfache im Vergleich zum Automotor betragen, der Wechsel der Drehrichtung von vorne nach rückwärts sei im Gegensatz zu normalen Motoren jederzeit abrupt ohne Verzögerung möglich, das alles in Miniaturgröße. Wenn so etwas Zufall sein solle, dann wäre das so ähnlich, wie wenn bei einer Autoreparatur der Mechaniker die betroffenen Teile in die Luft werfen würde und dann schaut, was rauskommt, wenn sie zu Boden fallen. Weil das keinen Sinn macht, würde er an einen Gott als schöpferische Kraft hinter allem glauben. Das würde ihm als Unternehmer auch Zuversicht für die Herausforderungen seines Alltags geben. Neben Pontus hat die Musikgruppe der Gemeinde mit dem Namen „Changes” gesungen; weitere Ehrenamtliche haben mitgewirkt. Pfr. Karsten Schaller hat die Arbeit der Notfallseelsorge vorgestellt; dafür wurde gesammelt. Pfr. Wolfram Lehmann aus Hof hat mit einer Predigt über den „unbekannten Gott” die verschiedenen Inhalte zusammengeführt; auf Pfr. Lehmanns Initiative gehen die Motor-und-Message-Gottesdienste zurück. „Das Maß hat einfach gestimmt.” So bewertete der am weitesten gereiste Teilnehmer, Pfr. Wolfgang Krautmacher aus dem Raum Frankfurt/Oder, die Mischung. Er meinte die Berücksichtigung der Motorleidenschaft der autobegeisterten Besucher im Verhältnis zu den unterschiedlichen Verweisen auf Jesus Christus. „Bewegend”; „das war eine runde Sache”; „ich war berührt”. So haben es andere ausgedrückt. Nach dem Gottesdienst gab es Kaffee und Kuchen – und noch ein besonderes Angebot. Pfr. Karsten Schaller hat persönliche Segnungen durchgeführt; auf dem Parkplatz bei den Autos, also mitten im Leben der Gottesdienstbesucher. Alle Begegnungen auf dem Parkplatz wurden von Pontus untermalt. Er saß vor dem Tourbus und hat Lieder gespielt.
Nicht nur schön gedeckte Tische gab es beim Weinfest im Haus Mühlbühl. (Bild: Simone Maurer)

Weinfest im „Haus Mühlbühl” lässt den Spätsommer ausklingen

Noch einmal die letzten schönen Tage des Jahres genießen, gemeinsam anstoßen und sich ein wenig südländisches Flair ins Haus holen: Beim Weinfest im Haus Mühlbühl standen Geselligkeit, Musik und natürlich auch der Genuss im Mittelpunkt. Schon die liebevoll gedeckten Tische sorgten für die passende Atmosphäre. Frische Weintrauben schmückten die Tafeln und machten schnell deutlich, worum sich an diesem Abend vieles drehen sollte. Denn was wäre ein Weinfest ohne den passenden Tropfen? So konnten sich die Bewohnerinnen und Bewohner wahlweise ein Glas Rot- oder Weißwein schmecken lassen. Ob dabei eher die rote oder die weiße Fraktion die Nase vorne hatte, blieb am Ende allerdings ungeklärt - Hauptsache, es schmeckte! Doch bekanntlich sollte Wein nicht auf einen leeren Magen treffen. Dafür sorgte einmal mehr Küchenleiterin Jennifer König, die mit ihrem Team leckeren Flammkuchen vorbereitete und damit auch den kulinarischen Teil des Abends bestens abdeckte. Bei gutem Essen, einem Glas Wein und angeregten Gesprächen ließ es sich schließlich wunderbar aushalten. Für die passende musikalische Begleitung sorgte „Anton - nicht aus Tirol”, der mit seinen Liedern schnell gute Stimmung verbreitete. So wurde nicht nur zugehört, sondern auch mitgesungen, geschunkelt und der gemeinsame Abend ausgiebig genossen. Für einige Stunden durfte sich das Haus Mühlbühl damit fast ein wenig wie eine kleine Weinstube im Süden anfühlen. Zwischen Weintrauben, Musik und geselliger Runde wurden die letzten wärmeren Tage des Jahres noch einmal gebührend genutzt. Und auch wenn dafür weder Weinberge noch mediterrane Temperaturen vor der Haustür nötig waren, zeigte sich einmal mehr: Für einen schönen Abend braucht es manchmal gar nicht viel - nette Gesellschaft, gutes Essen, Musik und natürlich ein gutes Gläschen Wein.
Die neue Vorstandschaft des Burschenverein „Concordia” 1894 Mitterteich e.V.: 1. Reihe von links: 1. Bürgermeister Stefan Grillmeier, 1. Vorstand Maximilian Hildebrand, 2. Vorstand Felix Schreiner. 2. Reihe von links: Cailan Voyle, Max Seitz, Louis Zeus, Tom Schuller. 3.Reihe von links: Jannik Hankl, Stefan Fräde, Simon Reif, Stefan Siller. Hinten von links: Thoma Josef, Jonas Fröhlich. (Bild: Marcel Preuß)

Generalversammlung des Burschenvereins Mitterteich

Am Samstag, den 12. September 2026 fand die alljährliche Generalversammlung des Burschenvereins „Concordia” 1894 Mitterteich e.V. statt. Nach einem Gedenkgottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Jakob Mitterteich und einer anschließenden Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal für die verstorbenen Vereinsmitglieder fand die Versammlung im Feuerwehrhaus Mitterteich statt. Der 1. Vorstand Maximilian Hildebrand eröffnete die Veranstaltung und begrüßte den 1. Bürgermeister Stefan Grillmeier sowie die anwesenden Burschen und Ehrenmitglieder des Vereins. Nach einer Schweigeminute für die verstorbenen Vereinsmitglieder blickte Hildebrand auf ein erfolgreiches Vereinsjahr mit vielen Aktionen und Festen zurück. Er hob als Höhepunkte im vergangenen Jahr das Starkbierfest, das Zoiglfest, das „Oierhiartn” am Heimatbrunnen und die verschiedenen Festbesuche hervor. Der 1. Bürgermeister Stefan Grillmeier überbrachte die Grüße der Stadt Mitterteich und lobte das Engagement des Vereins und übergab Hildebrand im Namen der Stadt Mitterteich eine Spende. Tom Schuller legte das aktuelle Vereinsvermögen offen. Die Kasse wurde durch die Kassenrevisoren Thomas Seitz-Hartwich und Anton Fröhlich geprüft. Nachfolgend wurde die Vorstandschaft von den Mitgliedern entlastet. Bei den anschließenden Neuwahlen wurden gewählt: 1. Vorstand Maximilian Hildebrand, Stellvertreter Felix Schreiner. 1. Kassier Tom Schuller, Stellvertreter Stefan Siller. 1. Schriftführer Cailan Voyle, Stellvertreter Louis Zeus. Außerdem wurden die aktiven und passiven Beisitzer sowie die Zoiglfest- und Starkbierfestleiter gewählt. Die beiden Kassenrevisoren, Thomas Seitz-Hartwich und Anton Fröhlich, sowie Fahnenjunker Jonas Fröhlich wurden in ihren Ämtern bestätigt. Nach den Neuwahlen sprach 1. Vorstand Maximilian Hildebrand den letzten Tagesordnungspunkt „Wünsche und Anträge” an. Die Sitzung wurde um 21:17Uhr beendet.
Die Pilgergruppe der Pfarreiengemeinschaft auf ökumenischen Wegen in Wilchenreuth (Bild: Linda Schmauß)

Pilgerweg verband Kirchen und Menschen

Unter dem Leitwort „Wege der Gelassenheit” pilgerte die Pfarreiengemeinschaft Altenstadt /Neustadt WN mit den Exposituren Störnstein und Wilchenreuth durch ihre Kirchen und Kapellen. Stadtpfarrer Thomas Kopp begleitete die Gruppe bis Störnstein, Gemeindereferentin Claudia Stöckl bis Wilchenreuth und Pfarrvikar Dr. Kamwanya Kishimbe nach St. Felix in Neustadt. Lektorinnen und Kirchenmusiker aller Pfarreien trugen zum Gelingen bei. Wegen der Sanierung der Pfarrkirche Heilige Familie startete der Weg in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt. Das Pilgerlied „Licht des Lebens” und der Pilgersegen wiesen die Richtung. Jakobs Ringen am Jabbok stand dafür, eigene Grenzen anzunehmen und trotz offener Fragen weiterzugehen. Gedanken von Papst Johannes XXIII. prägten alle Stationen. In der Kapelle des Seniorenheims St. Martin ging es um Zurückhaltung und einen barmherzigen Blick auf andere. Der brennende Dornbusch erinnerte daran, dass Gottes Gegenwart Verletzungen nicht beseitigt, aber darin Hoffnung aufleuchten lässt. Die Kinder des Kindergartens St. Martin hatten liebevolle Erinnerungsstücke vorbereitet. Nach reichhaltiger Stärkung im Störnsteiner Pfarrheim lenkte die Andacht in St. Salvator den Blick auf Gottes leise Gegenwart. In den beiden St.-Ulrich-Kirchen in Wilchenreuth standen verantwortliches Handeln und Vertrauen auf Gottes Vorsehung im Mittelpunkt. Die evangelische Kirche, einst Gottesdienstraum beider Konfessionen, setzte ein sichtbares ökumenisches Zeichen. In der Kirche St. Felix lautete der Impuls, sich nicht von Angst lähmen zu lassen, sondern die eigenen Gaben entschlossen einzusetzen. Zum Abschluss feierte die Gruppe in St. Georg mit Stadtpfarrer Kopp Gottesdienst. Das Evangelium von den Arbeitern im Weinberg stellte Gottes Güte über menschliche Maßstäbe von Leistung und Verdienst. Die Predigt verband dies mit der Bitte um Gelassenheit, Mut zur Veränderung und Weisheit, beides zu unterscheiden. Beim gemütlichen Beisammensein in der Stadthalle klang der Tag aus.
24 Paare feiern Ehejubiläum in St. Dionysius, Neunkirchen (Bild: Stefan Bauer)

Gemeinsam durch alle Höhen und Tiefen: 24 Jubelpaare feiern ihr Ehejubiläum

Es gibt Momente im Leben, die man nicht einfach verstreichen lassen möchte. Ein Ehejubiläum gehört zweifellos dazu. 24 Paare aus der Pfarrgemeinde St. Dionysius Neunkirchen durften am Sonntag, 20.09.2026, auf ihre ganz persönliche gemeinsame Geschichte zurückblicken und ihr Ehejubiläum miteinander feiern. Von zehn Jahren Ehe bis hin zu stolzen 65 Ehejahren war alles vertreten. In der festlich geschmückten St. Dionysius Kirche versammelten sich die Jubelpaare zum gemeinsamen Gottesdienst mit Pfarrer Thomas Kohlhepp. Im Mittelpunkt stand dabei das gemeinsame Unterwegssein als Ehepaar. Mit dem Bild einer Leiter verdeutlichte Herr Pfarrer Kohlhepp, dass ein gemeinsamer Lebensweg nicht immer nur gerade und einfach nach oben führt. Manche Stufen sind leicht zu erklimmen, andere vielleicht rutschig, steil oder nur mit gegenseitiger Hilfe zu bewältigen. Doch genau darin liegt die Stärke einer Ehe: gemeinsam weiterzugehen – Schritt für Schritt, auch wenn es einmal schwieriger wird. Und es braucht auch immer einen, der unten steht und den anderen sichert. Nach dem Gottesdienst gab es für die Jubelpaare zunächst ein gemeinsames Erinnerungsfoto. Anschließend wartete im Pfarrheim bereits der Pfarrgemeinderat Neunkirchen mit einem Sektempfang und einem gemeinsamen Mittagessen auf die Gäste. Bei gutem Essen, einem Glas Sekt und vielen Gesprächen wurde anschließend gefeiert und in Erinnerungen geschwelgt. Für einen besonderen Moment sorgte eine Bilderschau, bei der die Hochzeitsfotos der Paare von damals gezeigt wurden. So mancher Blick auf das eigene Hochzeitsbild dürfte dabei für ein Schmunzeln gesorgt haben. Die jungen Gesichter von damals mit den heutigen Bildern zu vergleichen, machte auf ganz besondere Weise sichtbar, wie viele gemeinsame Jahre inzwischen vergangen sind. Und hinter jedem dieser Bilder steckt eine eigene Geschichte: Jahre voller schöner Momente, gemeinsamer Entscheidungen, Familienleben, Höhen und Tiefen – und vor allem viele Erinnerungen, die ein Paar über die Jahrzehnte miteinander verbinden. Ob 10, 20, 25, 30, 40, 50, 55 oder sogar 65 Jahre – jedes Ehejubiläum hatte an diesem Tag seinen ganz besonderen Wert. Gemeinsam wurde zurückgeblickt, erzählt, gelacht und gefeiert. So wurde aus dem Ehejubiläum ein wunderschöner gemeinsamer Festtag für die ganze Pfarrgemeinde. Ein Sonntag, der zeigte, dass Liebe nicht nur aus großen romantischen Momenten besteht, sondern vor allem daraus, miteinander durchs Leben zu gehen – Stufe für Stufe, Jahr für Jahr.
Schulleiter OStD Eduard Bauer, Ständiger Stellvertreter StD Klaus Binner mit den fünf neuen Studienreferendarinnen und Studienreferendaren und ihrer Seminarlehrkraft Andrea Ruhland-Birner. (Bild: Andrea Ruhland-Birner)

Frischer Wind an der Wirtschaftsschule Weiden

Mit Beginn des neuen Schuljahres haben fünf junge Lehrkräfte ihren Vorbereitungsdienst aufgenommen. Schalla Bashar Mal, Christina Straßer, Jürgen Brunnhuber, Pascal Hofmann und Julian Simonsky starten damit in eine spannende und zugleich anspruchsvolle Phase auf ihrem Weg in den Lehrerberuf. In den kommenden zwei Jahren sammeln die angehenden Lehrkräfte wertvolle Erfahrungen im Schulalltag und entwickeln ihre fachlichen, pädagogischen und methodischen Kompetenzen weiter. Ein zentraler Baustein ihrer Ausbildung ist dabei das Seminar für Wirtschaftswissenschaften an der Wirtschaftsschule Weiden. Begleitet werden die Referendarinnen und Referendare von der Seminarlehrkraft Andrea Ruhland-Birner, die sie auf ihrem Weg von den ersten Unterrichtsversuchen bis hin zur zunehmend selbstständigen Gestaltung von Unterricht unterstützt. Ergänzt wird die Ausbildung durch die jeweiligen Zweitfachseminare, die an unterschiedlichen beruflichen Schulen stattfinden. So lernen die angehenden Lehrkräfte verschiedene Schularten, unterschiedlichste Lernende und viele schulische Rahmenbedingungen kennen und können vielfältige Erfahrungen für ihre spätere Tätigkeit sammeln. Für die Wirtschaftsschule Weiden ist die Ausbildung junger Lehrkräfte eine wichtige und bereichernde Aufgabe. Gleichzeitig bringen die neuen Referendarinnen und Referendare eigene Ideen, aktuelle fachliche Impulse und viel Motivation mit in die Schulgemeinschaft. Die Wirtschaftsschule Weiden mit ihrem Schulleiter OStD Eduard Bauer und dem Ständigen Stellvertreter StD Klaus Binner heißt die jungen Kolleginnen und Kollegen herzlich willkommen und wünscht ihnen viel Freude am Unterrichten, interessante Begegnungen, wertvolle Erfahrungen und natürlich einen erfolgreichen Verlauf der Ausbildung.
Siegerehrung Martin Herbst links, Bastian Marek 2. von links (Bild: Ernst Herbst)

Martin Herbst erfolgreich auf der Deutschen Meisterschaft

In Offenbach an der Queich nahm Martin Herbst vom Modellflugverein Achtel an der Deutschen Jugendmeisterschaft in den Klassen RC Segelschlepp und Expert Kunstflug teil. Insgesamt 40 Teilnehmer aus ganz Deutschland hatten sich für den Wettbewerb qualifiziert und kämpften in 3 Durchgängen um den Titel. Segelschlepp ist ein Teamsport und Martins Teampartner am Schleppflugzeug war Bastian Marek vom MFG Frankenland in Windelsbach Die Flugaufgabe für das Team umfasst einen geraden Start bei dem das Segelflugzeug vor dem Motorflugzeug abheben muss. Anschließend geht das Gespann mit Umrunden von einem Pylon in einen Steigflug über. Die Ausklinkhöhe bestimmt der Seglerpilot, bei der er meint genau 150sec segeln zu können. Hierbei entscheidet das Gefühl des Piloten für Wind und Thermik über Erfolg oder Misserfolg Nach dem Ausklinken des Seglers geht der Schlepppilot in den Sinkflug über, umrundet einen Pylon und wirft in einem Überflug des Landefeldes die Schleppleine möglichst nahe an der Mittellinie ab. Der Seglerpilot umrundet im Landeanflug ebenfalls einen Pylon fliegt in das Landefeld ein und setzt idealerweise nach genau 150sec genau auf der Mittellinie im 10m langen Mittelfeld auf. Martin und Bastian haben diese Aufgaben sehr präzise in allen 3 Durchgängen absolviert und es trennten am Schluss nur 16 Punkte von insgesamt 1000 erreichbaren vom Siegertreppchen. Martin und Bastian erreichten den unglücklichen aber beachtlichen 4. Platz. In der Klasse Expert Kunstflug hatte Martin mit extrem starken Mitbewerbern zu kämpfen und zusätzlich noch mit relativ starken Querwind. Das Teilnehmerfeld lag auch in dieser Klasse sehr eng beieinander. Martin erreicht in dieser Klasse den 10 Platz. Ernst Herbst
north