Lobkowitzer-Realschüler auf Erkundungstour (Bild: Alexander Gröger)

Lobkowitzer stehen im Tresor

Am 13. Februar 2026 tauschten die Klassen 7b und 7c des Zweigs II der Lobkowitz-Realschule ihr Klassenzimmer gegen einen ganz besonderen Lernort: die Sparkasse Neustadt/Waldnaab. Schon zu Beginn wurde deutlich: Bank ist längst nicht nur „Geld zählen“. Die Mitarbeitenden nahmen sich Zeit, um die vielfältigen Ausbildungswege vorzustellen und erzählten anschaulich, wie abwechslungsreich der Alltag von Bankkaufleuten tatsächlich ist. Beratungsgespräche führen, Finanzierungen prüfen, Kunden bei wichtigen Lebensentscheidungen begleiten – schnell wurde klar, dass hinter dem Beruf weit mehr steckt als man auf den ersten Blick vermutet. Im nächsten Abschnitt drehte sich alles um das Girokonto – für viele Jugendliche ein Thema, das bald ganz konkret wird. Von der Kontoeröffnung über Überweisungen bis hin zum bargeldlosen Bezahlen im Alltag: Schritt für Schritt wurde erklärt, wie der Zahlungsverkehr funktioniert. Auch das Online-Banking rückte in den Fokus. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie digitale Transaktionen sicher abgewickelt werden, worauf man beim Thema Datenschutz achten sollte und welche Vorteile moderne Banking-Apps bieten. Theorie wurde hier greifbar und alltagsnah. Nach so vielen Informationen folgte der Perspektivwechsel: Bei einer Führung durch die Filiale konnten die Klassen einen Blick hinter die Kulissen werfen. Sie besichtigten den Servicebereich, nahmen in den Beratungszimmern Platz und erkundeten den Selbstbedienungsbereich mit Geldautomaten und Kontoauszugsdruckern. Ein besonderes Highlight wartete zum Schluss: der Besuch im Tresorraum. Zwischen stabilen Türen und Schließfächern wurde deutlich, welche Sicherheitsvorkehrungen notwendig sind, um Werte zu schützen. Ein herzlicher Dank gilt Herrn Schreiner und Herrn Huber sowie Ihrem Team für die offene, engagierte und ausgesprochen freundliche Begleitung. Solche Begegnungen machen Lernen lebendig – und zeigen, dass Theorie erst dann richtig an Wert gewinnt, wenn man sie vor Ort erleben darf.
Es geht schon auf Mitternacht zu, wenn zum Ende des Fischzuges in Schmidmühlen am Aschermittwoch der Geldbeutel ins Kirwabaumloch am Hammerplatz gelegt wird, damit er sich wieder erhole. Diese Ehre gebührt immer dem Faschingsprinzen der zu Ende gegangenen Faschingszeit. (Bild: Paul Böhm)

Die Schmidmühlener Fischzugteilnehmer begraben ihren abgemagerten Geldbeutel, „den Hundsbazi, den Zaundürren” im Kirwabaumloch.

Es ist immer ein besonderes Schauspiel, wenn die Schmidmühlener Fischzügler zum Ende der Faschingszeit ihren abgemagerten Geldbeutel „den Hunds-Bazi, den zaundürren” in Kirwabaumloch legen, damit er dort wieder gut erhole. Dieses mitternächtliche Schauspiel des Gelbeutel-Eingrabens zum Ende der Faschingszeit ist ein althergebrachtes Brauchtum, dass nur am Ascher-Mittwoch gegen Mitternacht von den Fischzugteilnehmer zelebriert wird. Um 13.00 Uhr Mittags, also um „Oans” Schmidmühlener Ortszeit, sind heuer etwa 50 Fischzugteilnehmer im schwarzen Anzug und Zylinder losgezogen und erst gegen Mitternacht ging ihr Trauerzug am Aschermittwoch zu Ende. Den ganzen Tag über standen Einkehrstationen in den Wirtshäusern auf dem Plan. Zu Essen gibt es dazu nur Fisch und Brot bei jeder Einkehrstation. Der letzte Akt des Schmidmühlener Fischzuges führte dann kurz vor Mitternacht noch zum Kirwabaum-Loch am Hammerplatz. Zeremonienmeister Thomas Wagner trug im Schein von einer durch einen Bierdeckel gedrückten Weihnachtskerze die Geldbeutellitanei vor, so wie sie früher verwendet wurde. Unter Weinen und Wehklagen war es zum Ende der „Geldbeutel-Andacht” dem Faschingsprinzen beibehalten, das Portemonnaie ins Kirwabaum-Loch zu legen – damit ist dann die Faschingszeit in Schmidmühlen endgültig vorbei. Man wartete noch ein paar Minuten den mitternächtlichen Glockenschlag von St. Ägidius ab und dann gab es zur Stärkung im Schoss-Stadl noch eine deftige Brotzeit für alle Teilnehmer. Zuvor hatte Zeremonienmeister Thomas Wagner nach althergebrachter Überlieferung den abgemagerten Geldbeutel „den Hunds-Bazi, den zaundürrren”, beklagt. Er erinnerte an abgeschaffte Steuern, wie der Baunotstandssteuer, die Gewinnzuwachssteuer und die Notopfersteuer und bat letztendlich um Erlösung von einem Übel, wie die Einkommensteuer. Viele der vorgetragenen Steuerarten erinnern an die Zeit vor mehr als 100 Jahre, als der Fischzug in Leben gerufen worden war.
Die Klassen 3/4 der Grundschule Niedermurach und der Grundschule Altendorf mit ihren Lehrerinnen vor dem Willibaldsgrab im Eichstätter Dom. (Bild: Ortrud Sperl)

Grundschüler aus Niedermurach und Altendorf entdecken Geschichte in Eichstätt

Die Klassen 3/4 der Grundschule Niedermurach und der Grundschule Altendorf sowie ihre Klassenlehrerinnen Ortrud Sperl und Marie Hartl und die Lehramtsanwärterin Frau Lara Bösl verbrachten interessante 3 Tage in der Jugendherberge Eichstätt. Am ersten Tag erkundeten die Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte mit Hilfe einer Rallye die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Eichstätt. Dabei besichtigten sie u.a. das Willibaldsgrab im Dom sowie das Areal des Benediktinerinnen-Klosters St. Walburg. Ortrud Sperl erklärte den Schülerinnen und Schülern die Krypta mit den Reliquien der Hl. Walburga. Walburga und Willibald sind den Niedermuracher Schülern aus der Heimatgeschichte bekannt, befinden sich doch Statuen der Geschwister und ihres Bruders Wunibald in der Walburgiskapelle bei Niedermurach. Anschließend kam es noch zu einem Treffen mit der Klosterschwester Michaela, einer Schwester von Dr. Schwindl aus Oberviechtach. Sie freute sich sehr über den Besuch. Am zweiten Tag bestaunten die Schülerinnen und Schüler in der Willibaldsburg wertvolle Fossilien und erhielten im Museum für Ur- und Frühgeschichte interessante Informationen durch die dort ausgestellten Gegenstände und Kastellrekonstruktionen. Nachmittags fälschten die Kinder in der Jugendherberge Fossilien durch Gipsabdrücke. Ein weiteres Highlight war am dritten Tag der ganztägige Ausflug in das Römer- und Bajuwarenmuseum in der Burg Kipfenberg. Geschichte ist hier zum Greifen nah. Die Verbindung von interessanter Wissensvermittlung und anschaulichem Erleben ist Programm dieses Museums. Im originalgetreu inszenierten Wachraum eines Limesturms durften Kinder die schwere Ausrüstung eines römischen Soldaten anziehen. Den Höhepunkt des Ausflugs in die römische Glaubenswelt bildete ein von den beiden Klassen nachgespieltes Opferritual mit Priester, Musikanten und einem gebackenen Lamm als Opfertier für die römischen Götter Fortuna und Jupiter. Nach gutem römischem Brauch wurde das Lamm anschließend gemeinsam verspeist. Diese Woche war für alle Beteiligten ein sehr schönes Erlebnis.
Am Grill sorgten die Mitglieder vom Fischereiverein kräftig für Nachschub. (Bild: Karl Ziegler)

Tradition trifft Genuss: Fischereiverein begeistert mit regionaler Fastenspeise

Was in der Bibel als das Wunder der Speisung der Fünftausend bekannt ist, fand am Aschermittwoch am „Atzmannsee“ im 21. Jahrhundert eine kulinarische Fortsetzung. Der Fischereiverein lud zur traditionellen Fastenspeise ans Vereinsheim „Fischerhäusl“ ein und lockte zahlreiche Besucher aus der gesamten Region an. Für die Vorstandschaft des Vereins steht die Qualität und die Regionalität an oberster Stelle. Deshalb ist die zentrale Herkunft ein besonderes Anliegen. „Wir legen großen Wert darauf, dass unsere Fische aus regionalen Betrieben stammen“, so die Verantwortlichen. Kurze Transportwege und die Unterstützung heimischer Erzeuger garantieren nicht nur Frische, sondern auch ein nachhaltiges Genusserlebnis für die Verbraucher. Das Werben mit der Kulinarik aus der Räucherkammer scheint zu funktionieren. Schon von Weitem lockte der Duft von frisch gegrillten und geräucherten Spezialitäten die Gäste zur Freizeitanlage. In der vereinseigenen Räucherkammer und auf den Grillrosten wurden Makrelen und Forellen fachmännisch zubereitet. Für viele Besucher ist der Gang zum Fischerhäusl am Karfreitag und Aschermittwoch mittlerweile ein fester Bestandteil. Um eine schmackhafte und traditionelle Alternative zum Fleischgericht auf den Teller zu bekommen, wurde eine Anmeldung voraus gesetzt. Hinter dem reibungslosen Verkauf steckte eine logistische und gemeinsame Meisterleistung. Zahlreiche helfende Hände waren nötig, um die Organisation, die Vorbereitungen und den Ansturm zur Mittagszeit zu bewältigen. Nach getaner Arbeit durfte sich auch das leidenschaftliche Helferteam über die eigenen kulinarischen Leckerbissen freuen. Vorsitzender Karl Roth zog eine positive Bilanz und dankte im Namen des Fischereivereins allen engagierten Frauen und Männern für ihre kräftige Unterstützung. Ein besonderer Dank galt zudem den vielen Kunden, die teils weite Wege auf sich nahmen, um das regionale Angebot zu unterstützen.
Foto Von links Kommandant Stefan Kreuzer, KBM Philipp Sölch, Robert Schulz, Carina Hart, Angela Günthner, Martina Grillmeier, Thomas Siller, Roman Kirschbaum, Bürgermeister Max Bindl und Vorstand Sven Jäger. (Bild: Anna Sölch)

Feuerwehr Konnersreuth ehrt langjährige Mitglieder

Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung blickte die Feuerwehr Konnersreuth auf ein aktives und erfolgreiches Vereinsjahr zurück. Im Mittelpunkt des Abends standen neben den Berichten der Vorstandschaft auch die Ehrung langjähriger Mitglieder für ihre jahrzehntelange Treue zum Verein. Vorsitzender Jäger berichtete von insgesamt 59 Veranstaltungen, die im vergangenen Jahr organisiert oder besucht wurden. Das Vereinsleben war geprägt von zahlreichen traditionellen und gesellschaftlichen Höhepunkten. Dazu zählten unter anderem die Winterwanderung, die Vatertagswanderung, das Gartenfest, ein Preisschafkopfturnier, der Zoiglabend sowie der Christbaumverkauf in der Adventszeit. Gemeinsam mit dem Burschenverein Konnersreuth wurde zudem wieder ein abwechslungsreiches Ferienprogramm für die Kinder und Jugendlichen der Gemeinde auf die Beine gestellt. Darüber hinaus beteiligte sich der Verein an zahlreichen Festzügen und besuchte befreundete Gartenfeste in der Region. Für das große Engagement im vergangenen Jahr sprach Vorstand Jäger allen Helferinnen und Helfern seinen herzlichen Dank aus. Ohne die tatkräftige Unterstützung vieler Mitglieder seien die zahlreichen Veranstaltungen nicht zu bewältigen. Im ersten Halbjahr stand bei uns das Projekt „Drohne” im Mittelpunkt, berichtete Erster Kommandant Stefan Kreuzer. Die vollständig durch Spenden von Firmen, Unterstützern sowie durch Vereinsmittel finanzierte Drohne traf im Dezember 2024 ein und wurde nach intensiver Prüfung ab Februar in nahezu wöchentlichen Übungen eingesetzt. Die offizielle Inbetriebnahme erfolgte im Juni 2025. Bereits im vergangenen Jahr wurde die Drohne bei ersten Einsätzen eingesetzt und nahm zudem an einer landkreisweiten Katastrophenübung teil. Insgesamt rückten wir zu 44 Einsätzen aus und absolvierten zahlreiche Übungen und Lehrgänge. Ein herzlicher Dank, so Kommandant Kreuzer, gilt unserer aktiven Mannschaft für ihr großes Engagement. Kassier Konrad Riedl informierte die Versammlung über die finanzielle Situation des Vereins und konnte einen soliden Kassenstand vermelden. Einen Einblick in die Nachwuchsarbeit gaben die beiden neuen Jugendwartinnen Marie Hofmann und Anna Sölch. Die Jugendfeuerwehr zählt derzeit zehn Jugendliche, mit denen im vergangenen Jahr 25 Übungen abgehalten wurden. Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung beteiligte sich die Jugend auch aktiv am Vereinsleben sowie an der Umweltaktion „Rama Dama”. Ein besonderer Dank galt der bisherigen Jugendwartin Carina Hart sowie ihrem Betreuerteam für ihr großes Engagement und die hervorragende Arbeit in den vergangenen Jahren. Kreisbrandmeister Philipp Sölch dankte der Wehr für ihren Einsatz und bescheinigte ihr einen guten Ausbildungsstand. Erster Bürgermeister Max Bindl dankte für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde. Zahlreiche Mitglieder wurden auf der Versammlung geehrt. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt Gerlinde Graßold, Irmgard Betzl, Martina Grillmeier, Franz Neudert und Thomas Siller. Für 30 Jahre Mitgliedschaft Angela Günthner, Robert Schulz und Patrick Kutzer. Für 20 Jahre Mitgliedschaft wurden Carina Hart, Christine Kreuzer und Roman Kirschbaum geehrt.
Unser Foto zeigt die bisherigen und auch neuen Jagdpächter der beiden Jagdbögen der Jagdgenossenschaft Altenparkstein. V. links: Wolfgang Hammer, Elisabeth Hammer, Gerald und Josef Federl, Jagdvorsteher Andreas Maier zusammen mit Bürgermeister Dr. Gerhard Kellner (rechts).<br> (Bild: Rupert Seitz)

Jagdgenossenschaft Altenparkstein setzt auf Kontinuität - Bisherige Pächter jagen weitere 9 Jahre

Die bisherigen Jagdpächter der beiden Jagdreviere der Jagdgenossenschaft Altenparkstein werden weitere 9 Jahre die Flächen bejagen. Im Rahmen der harmonischen Jahreshauptversammlung mit einem schmackhaftem Wildschweinbraten zum Jagdessen wurden die beiden Jagdbögen einstimmig vergeben. So bleiben die Familie Hammer mit den Geschwistern Wolfgang und Elisabeth für den Jagdbogen II und Gerald Federl für den Jagdbogen I die Pächter und werden mit mehreren Mitjägern in der Flur unterwegs sein. Ein weiterhin harmonisches Miteinander ist das Ziel aller Beteiligten. Auch Bürgermeister Dr. Gerhard Kellner begrüßte in seinem Grußwort das einstimmige Votum, welches eine gute Basis für die kommenden Jahre darstelle. Die beiden Pächter bedankten sich für das entgegengebrachte Vertrauen, welches man auch rechtfertigen wolle und berichteten wie auch Jagdvorsteher Andreas Maier von einem ruhigen Jagdjahr und einem guten Einvernehmen mit den Jagdgenossen. Maier berichtete in seinen Ausführungen weiter von Wegebaumaßnahmen in der Ortschaft Altenparkstein und appellierte an die Jagdgenossen den Jagdpachtschilling auch weiterhin für den Wegebau zur Verfügung zu stellen. Fast einstimmig wurde dies beschlossen. Die drei Ortschaften Altenparkstein, Glasern und Oed können somit auch in den nächsten Jahren Wegebaumaßnahmen durchführen. Dafür stehen Gelder anteilig zur Verfügung. Über die Finanzlage informierte detailliert Kassier Rupert Seitz. Auf Antrag der Kassenprüfer wurde Kasse und Vorstandschaft einstimmig entlastet.
Über 100 Senioren mit ihrer Seniorenbeauftragten Gabriele Beck (stehend) im Saal bunt maskiert und in bester Stimmung  (Bild: Silvia Beck)

Senioren in bunten Kostümen regierten im Pfarrsaal

Ausgelassene Freude und Tanzspaß bestimmte die Rosenmontagsparty „Ü65”. Weit über hundert Senioren des Marktes hatten den Saal bunt maskiert und in bester Stimmung in Beschlag genommen. Die Seniorenbeauftragte Gabriele Beck begrüßte alle Anwesende, auch 2. Bürgermeisterin Gabriele Wittleben, freute sich, das so viele bunt maskiert kamen, begrüßte den Alleinunterhalter Reinhold Dobler, der auch gleich den Narrhalla-Marsch spielen mußte und der Elferat (das Seniorenhelferteam) marschierte herein und begann gleich mit dem Faschingsstimmungslied „Gute Laune”. Die Senioren liesen sich nicht bitten und stimmten sofort mit ein. Alleinunterhalter Dobler hatte wenig Mühe ausgelassene Stimmung unter das bunt verkleidete Publikum zu zaubern. Faschingsgaudi pur, bei „Rucki-Zucki”, die „Hände zum Himmel” war das Tanzparkett in Kürze voll belegt. Die Polonaise durch den Pfarrsaal durfte natürlich auch nicht fehlen. Bei den bekannten Schunkel- und Tanzlieder hatten die Senioren die größte Freude. Für den Höhepunkt der fröhlichen Faschingsfete sorgten die originellen Einlagen. Der erste Sketch mit Oma (Marita Lobenhofer) und Enkelin Chantalle (Silvia Beck) war schon der Lacher und beim 2.Sketch, der Theaterbesuch mit dem Ehepaar (gespielt von Anton Reiger und Marita Lobenhofer) waren sich alle einig, das war Spitze. Dank des Helferteams, die in der Küche und Service „ihren Mann” standen, bei Kaffee und Krapfen, später noch Brotzeiten wurde die Veranstaltung ein voller Erfolg. Der nächste anstehende Termin ist am Samstag, 21.03.2026 bei Kaffee und Kuchen mit dem Filmvortrag „As Leb´m in Schwoazafeld wia´s friaha woar” zusammengestellt von Johann Lobinger. Anmeldung ist auch hier dringend erforderlich wegen den Sitzplätzen bei Seniorenbeauftragte G.Beck, Tel. 09435/307648
Sybille Bayer und Sprecherin Irene Schmidt (Bild: Rita König )

Quer durch die Geschichte von Kulmain

Der KDFB Kulmain hatte Sybille Bayer eingeladen um neben den für alle zugänglichen Fakten mehr heimatkundliches über den Ort zu erfahren. Frau Bayer hatte alte Bilder mitgebracht und führte anhand dieser auf einem fotografischen Spaziergang durch die Straßen von Kulmain. Dabei wusste sie zu den einzelnen Anwesen und Familien zu berichten, auch unter welchen Hausnamen man diese kannte, wo sich welche Geschäfte und die Schule befanden, die mehrfach umzog und dass auch Häuser und die Pfarrkirche bei einem Brand zerstört wurden, ebenso wofür das das heutige Rathaus genutzt wurde und dass davor einmal eine Telefonzelle stand. Auch mit den entsprechenden historischen Daten und den bedeutenden Persönlichkeiten des Ortes konnte sie aufwarten. Es fanden sich auch Bilder von verschiedenen kulturellen örtlichen Begebenheiten aus den Dreißiger bis Sechziger Jahren, über die sich ein reger Dialog entspann. Zum Abschluss hatte sie noch eine Aufnahme des Kulmainer Heimatliedes mitgebracht. Sprecherin Schmidt bedankte sich im Namen des KDFB bei Frau Bayer und ihrem Mann Gerd sehr herzlich für den interessanten und kurzweiligen Vortrag, der die Entwicklung und Veränderung Orts sehr eindrucksvoll beschrieb und wünscht sich auch für die Zukunft ein lebens- und liebenswertes Kulmain für Jung und Alt, das es auch gilt – auch im Hinblick auf die diesjährigen Kommunalwahlen - weiterhin positiv zu gestalten und überreichte ein Geschenk. Der Nachmittag klang bei Kaffee und Kuchen aus.
Die neue Vorstandschaft der Modelleisenbahnfreunde Windischeschenbach (Bild: Herbert Ehbauer)

Jahreshauptversammlung der MEF Windischeschenbach

Zur Jahreshauptversammlung der Modelleisenbahnfreunde (MEF) Windischeschenbach und Umgebung konnte 1. Vorsitzender Heinrich Bergler 34 Mitglieder und als Vertreter der Stadt 1. Bürgermeister Karlheinz Budnik, 2. Bürgermeister Erich Sperber und Stadtrat Frank Brüning willkommen heißen. Nach dem Totengedenken an ein verstorbenes Mitglied wurden 4 Neumitglieder begrüßt. Vorsitzender Bergler berichtete von vielen Veranstaltungsterminen und auch vom Umzug ins neue, kleinere Vereinsheim, dass viel Kraft und Ausdauer kostete. Seinen Dank richtete er an alle, die sich hier engagiert haben. Der Kassenbericht fiel wieder positiv aus, wobei hier die große Modellbahnausstellung im November herausragte. Die anschließenden Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis. 1.Vorsitzender bleibt Heinrich Bergler, 2. Vorsitzender (neu) Roland Kroher, Kassier (neu) Reinhard Lehner und Schriftführer (neu) Herbert Ehbauer. Zu Beisitzern wurden Erhard Stark, Michael Müller (neu) und Franz Kick (neu) gewählt. Kassenprüfer sind Phillip und Tanja Reisinger (beide neu). Neuer Jugendleiter wurde Roland Kroher. In seinem Grußwort ging 1. BM Karlheinz Budnik nochmals auf den Umzug von der Mittelschule zur ehemaligen Gaststätte Eigenheim ein und freute sich über die Jugendarbeit und die große Anzahl der Jugendlichen im Verein. Ehrenvorsitzender Robert Beer stellte in seinem Beitrag den Modellbau in den Mittelpunkt. Zum Abschluss gab 1. Vors. Bergler noch anstehende Termine bekannt und dankte nochmals den Vertretern der Stadt fürs Erscheinen und allen Helfern beim Um- und Ausbau des „neuen” Vereinsheimes.
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