von links: Max Salomon, Veronika Kiener, Leonie Baier, Jakob Lottner und Ferdinand Thanner. Von links: Pfarrer Herbert Rösl, Theresia Süß; Laura Bösl, Renate Pflug (Mesnerin) Jonas Kiener, Florian Kiener, Leonie Zimmermann, Katharina Zitzmann, Pfarrer Max Stigler, Ortrud Sperl (Rektorin) und Fiona Hauser-Kroner. (Bild: Claudia Jockwitz)

„Jesus – Quelle des Lebens”: 5 Kinder bei der feierlichen Erstkommunion am 10.05.26 in Niedermurach-StMartin

Mit viel Sonnenschein begann für die fünf Kinder: Leonie Baier, Veronika Kiener, Jakob Lottner, Max Salomon und Ferdinand Thanner, ihr Festtag zur Erstkommunion. Das Leitwort „Jesus – Quelle des Lebens” prägte den gesamten Festgottesdienst, von der Eröffnung bis zum feierlichen Schlussakkord. Musikalisch umrahmt wurde diese Feier vom Kirchenchor Venite unter der Leitung von Martin Martzak. In seiner Predigt machte Pfarrer Herbert Rösl die Erstkommunionkinder und Gottesdienstbesucher darauf aufmerksam, dass wir uns alle nach Anerkennung, nach Angenommensein und Liebe sehnen, die endgültig nur Gott schenken kann und dass der Glaube an Jesus und ganz konkret die Mitfeier des Gottesdienstes und der Empfang der heiligen Kommunion, uns schon jetzt Anteil daran schenken. Die Erstkommunionkinder wirkten beim Festgottesdienst aktiv mit, trugen die Kyrie-Rufe und Fürbitten vor und brachten die Gaben von Brot und Wein zum Altar. Sie waren auch bei der Wandlung, zum „Vater unser” und zum Empfang der heiligen Kommunion um den Altar versammelt. Eine große Unterstützung erhielten die Kinder durch die Anwesenheit des Lehrerkollegiums, vor allem durch die Rektorin und Klassenleitung der Kinder, Frau Ortrud Sperl. Mit einer Dankandacht am Nachmittag wurde dieser feierliche Tag liturgisch beendet, dabei überreichte die Pfarrgemeinderatssprecherin Frau Irmgard Glaser den Erstkommunionkindern einen Handschmeichler und die Mütter erhielten zum Dank eine Rose.
Martin Streim (vorne rechts), freute sich über die Spende der Laienspielgruppe Friedenfels in Höhe von 500 Euro. Spielleiter Thomas Schlosser (vorne, Zweiter von rechts) hatte in diesem Jahr mit seinen Akteuren den TSV Friedenfels als Spendenempfänger ausgewählt. (Bild: Bernhard Schultes)

Laienspielgruppe Friedenfels spendet für neue Stockbahn des TSV Friedenfels

Viele Zuschauer strömten in diesem Jahr zu den Aufführungen der Laienspielgruppe Friedenfels „Die Nacht der Nächte“. Ein Teil des Erlöses wurde nun von den Verantwortlichen an die Sparte Eisstock des TSV Friedenfels übergeben. „Ganz, ganz herzlichen Dank, ihr habt super Theater gespielt, es war großartig und wir werden wiederkommen“, sagte Martin Streim. Der Spartenleiter der Sparte Eisstock freute sich dabei aber auch über eine Spende in Höhe von 500 Euro. Spielleiter Thomas Schlosser, der zusammen mit Jutta Schlicht und Martin Bischof die Spielleitung bei dem Lustspiel innehatte, war die Spende eine beschlossene Sache. Zusammen mit weiteren Verantwortlichen der Schauspielgruppe hatte er in diesem Jahr die Stockschützen des TSV Friedenfels als Spendenempfänger ausgewählt. „Ob Kindergarten, Kirche, Ministranten, Schule sowie die ortsansässigen Vereine wie die Feuerwehr, der Turn- und Sportverein oder der Schützenverein Frauenreuth - alle erhielten bereits Spenden von uns für ihre Vereins- und Nachwuchsarbeit. Mittlerweile sind da schon viele tausend Euro zusammengekommen”, weiß Thomas Schlosser. Sein Dank galt deshalb auch den Akteuren der Laienspielgruppe sowie dem umfangreichen Helferstab vor und hinter der Bühne. Sie alle unterstützen alljährlich den einst gefassten Beschluss, einen Teil des Erlöses aus der Theatersaison zu spenden. Bei der kleinen Feierstunde in der Steinwaldhalle stellte Martin Streim das Projekt kurz vor und würdigte die finanzielle Unterstützung für den Bau der neuen Stockbahn durch die Laienspielgruppe Friedenfels besonders. Weit über 100.000 Euro weißt das Bauvorhaben auf und wenn alles nach Plan läuft soll bereits im nächsten Jahr die offizielle Einweihung stattfinden, war hierbei zu erfahren. Mit Blick auf die Akteure der Laienspielgruppe unterstrich Martin Streim: „Zur Teilnahme an den künftigen ortsinternen Meisterschaften seid ihr herzlich eingeladen.“
Gruppenfoto der Erstkommunionkinder Klasse 3b/3c (Bild: Monika Demmer)

„Ihr seid meine Freunde“ - Erstkommunion in Waldsassen 2026

Am 10. Mai 2026 war der große, heiß ersehnte Tag endlich da: 39 Kinder aus unserer Pfarrei durften zum ersten Mal zum Tisch des Herrn gehen. Seit September bereiten sie sich nun mit 16 Tischmüttern darauf vor. Zum Thema „Ihr seid meine Freunde“ erklärte Pfarrer Dr. Thomas Vogl, wie wichtig Freunde im Leben eines Menschen sind. Mit einem guten Freund kann man nicht nur spielen und reden, sondern ihm auch vertrauen. Jesus möchte solch ein Freund sein für die Kinder und Erwachsenen. Das alte Wort für Freund, „Kumpel“, kommt vom spanischen Wort „Companero“. Es bedeutet, dass der Companero einer ist, der das Brot mit mir teilt. Genau solch ein „Kumpel“ will Jesus sein, einer, der sich im Brot verschenkt. Ein kleines Zeichen für die Freundschaft mit Jesus zeigte das kleine Freundschaftsbändchen, das Pfarrer Vogl für jedes Kommunionkind dabei hatte. Zum Taufversprechen kamen die Kommunionkinder dann mit ihren Kerzen, die vom Licht der Osterkerze entzündet wurden, nach vorne in den Altarraum. Die brennende Kerze und das Glaubensbekenntnis zeigt, dass das Licht Jesu, das Leben jedes Kindes erhellt und der Glaube an den Dreieinen Gott es stärkt und kräftigt. Zum Vater unser und zum Empfang der Heiligen Kommunion durften die Kinder dann wieder zum Altar kommen. Nach dem gemeinsamen Dankgebet und dem Mottolied „Ihr seid meine Freunde“ neigte sich der Festgottesdienst dem Ende zu. Musikalisch gekonnt umrahmt wurde die Festmesse vom Projektchor der 2. Klassen aus der Markgraf - Diepold Grundschule und dem neuen rhythmischen Chor unter der Leitung von Herrn Andreas Sagstetter. Am Nachmittag um 14.30 Uhr trafen sich alle noch einmal zur Dankandacht. Die Gemeinde-referentin Gertrud Hankl dankte mit einer Rose allen Tischmüttern, die viel Zeit investiert haben und einen langen Weg mit den Kommunionkindern gegangen sind, nicht nur mit dem eigenen Kind, sondern ihr Herz öffneten auch für die Kinder anderer Eltern. Nach dem gemeinsamen Gruppenfoto ging es dann wieder nach Hause zum feierlichen Ausklang.
Beste Stimmung im Feuerwehrhaus garantierten die Werkstattmusikanten. (Bild: gz)

„Nach der Mess die Maß“ – Vatertagsfeier der Feuerwehr begeistert mit Musik, Gemeinschaft und großem Besucherandrang

Die Freiwillige Feuerwehr (FFW) hatte an Christi Himmelfahrt wie alle Jahre zur traditionellen Vatertagsfeier ins Feuerwehrhaus eingeladen und durfte sich den ganzen Tag über einen großen Besucherzuspruch freuen. Zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sorgten bei den Gästen für einen angenehmen Aufenthalt. Für beste musikalische Unterhaltung garantierten „d’ Eslarner Werkstatt-Musikanten“ abwechselnd mit den Sängerinnen Julia Landgraf-Riedel und Leonie Führnrohr im Duett mit Manuel Meckl. Das Ensemble unter der Leitung von Marco Procher präsentierte quer durch die böhmisch-bayerische Blasmusik eine eindrucksvolle Kostprobe seines abwechslungsreichen Repertoires. „A scheens Blech und a guate Musi“, lautete das einhellige Urteil der hoch zufriedenen Gäste. Auch kulinarisch ließ das Gartenfest keine Wünsche offen. Zum Frühschoppen servierte die Feuerwehr traditionell Weißwürste mit Brezen und zur Mittagszeit standen deftige Schweinsbraten mit Knödeln auf der Speisekarte. Am Nachmittag konnten sich die Besucher bei Kaffee und Kuchen stärken. Darüber hinaus gab es Käse mit Brezen, Schaschlik mit Pommes, Bratwurst- und Steaksemmeln sowie knusprige Pommes, die nicht nur beim Nachwuchs bestens ankamen. Die große Hüpfburg war ständig voll belegt und sorgte für ausgelassene Stimmung bei den jüngsten Besuchern. Ein Team der Jugendfeuerwehr kümmerte sich mit Kinderschminken und Glitzer-Tattoos um ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm und präsentierte dabei zugleich die engagierte Nachwuchsarbeit der Wehr. Im voll besetzten Feuerwehrhaus konnte Vorsitzender Jürgen Bösl gemeinsam mit seinem rührigen Team zahlreiche Gäste willkommen heißen. Besonders freute man sich über den Besuch von Bürgermeister Thomas Kleber sowie mehreren Marktgemeinderäten. Ein Dank ging am Ende des gelungenen Festtages an alle Besucherinnen und Besucher aus nah und fern und an alle Helferinnen und Helfer, die Musikerinnen und Musiker, die Kuchenbäckerinnen sowie die vielen Unterstützer im Hintergrund, ohne deren Einsatz ein solches Fest nicht möglich wäre. Das traditionelle Vatertagsfest zeigte einmal mehr eindrucksvoll den starken Zusammenhalt innerhalb der Feuerwehr und der gesamten Bevölkerung.
Die geehrten Vereinsmitglieder der Schützengesellschaft Edelweiß Hohenkemnath mit (dritten und fünften von links) erster Schützenmeister Johannes Wenkmann und Ehrenschützenmeister Josef Hirsch. (Bild: Hermann Schmidt)

Ehrungen bei den Schützen in Hohenkemnath

Es wurden langjährig verdiente Mitglieder, sowie Leistungsträger besonders geehrt. Die Ehrungen erfolgten durch den Schützenmeister Johannes Wenkmann und der frisch gekürten ersten Zofe Renate Schmidt. Mit dem Silbernen Ehrenzeichen des OSB wurden ausgezeichnet Thomas Kugler, Alexander Müller, Stefan Müller und Franziska Schuller-Streich. Das Goldene Ehrenzeichen des OSB bekam Benjamin Rachl, Günter Bernreuter, Heinrich Dudek, Nico Dzalakowski, Erich Fromm, Jonas Hirsch, Jannik Knauer, Stephan Koller, Markus Prächtl, Jürgen Schinhammer, Andreas Schmidt und Markus Reuß. Die Goldene Verdienstnadel des OSB, für besondere Leistungen erhielten Evi und Kurt Harrer sowie Matthias Wenkmann. Die Verdienstaus-zeichnung des OSB bekam Manfred Rösl. Die Verdiensauszeichnung am Band erhielt Gründungs- und Ehrenmitglied Franz Stiegler. Für 25 Jahre Mitgliedschaft im OSB und im DSB wurde Johannes Wenkmann geehrt. Auf 40 Jahre können Michael und Norbert Richthammer zurückblicken. Für 50 Jahre erhielten Gerhard Dzalakowski, Johann Graf, Andreas Kestler, Johann Trettenbach und Karl Weizer ihre Ehrungen. Der letzte Akt des Abends, war die Ehrung eines außergewöhnlichen Schützen, dieser heißt Josef Hirsch. Er trat am 01.01.1967 in die Schützengesellschaft Edelweiß Hohenkemnath ein. Von 1974 bis 1978 war er Jugendleiter und von 1978 bis 1982 Schießleiter der Schützen. Aber das war erst der Anfang. Ab 1982 bis 1990 war er Mitglied des Ausschusses und von 1990 bis 2026 als Zweiter Schützenmeister tätig. Im Februar 2026, als Josef Hirsch seine Tätigkeit als Zweiter Schützenmeister an seinen Sohn Daniel weitergab, ging eine sehr erfolgreiche Ära zu Ende. In diesem Zeitraum wurden 36 Königsschießen abgehalten und drei Gauschießen wurden durchgeführt. Außerdem war er Festwirt, Mitorganisator und Vermittler seiner Kontakte. Weiterhin war Josef Hirsch jahrelang erfolgreich in den Mannschaften der Schützen vertreten. Zum Abschluss des Abends wurde Josef Hirsch zum Ehrenschützenmeister ernannt.
14 Kommunionkinder der Pfarrgemeinde Kümmersbruck mit Gemeindereferentin Elisabeth Harlander, Katechistin Daniela Settele und Pfarrer Wolfgang Bauer. (v.l.n.r.) (Bild: Gerhard Donhauser)

Denkt an mich, wenn ihr esst und trinkt!

Am Fest Christi Himmelfahrt feierte die Pfarrgemeinde St. Antonius - St. Wolfgang mit 14 Kindern ihr letztes von drei Kommunionfesten. Gemeinsam mit den Eltern und Geschwistern nahmen die Kommunionkinder in den ersten Bänken Platz. Während des Gottesdienstes entzündeten die Eltern die Kommunionkerze und danach überreichten sie auch das Kommunionkreuz an ihr Kommunionkind. „Nehmt und esst, das bin ich! Nehmt und trinkt, das bin ich! Tut dies zu meinem Gedächtnis!” „Also immer, will Jesus sagen”, so Gemeindereferentin Harlander weiter, „wenn die Menschen miteinander Mahl feiern, sollen sie an Jesus denken! Und versuchen, so zu leben, wie Jesus gelebt hat!” Pfarrer Wolfgang Bauer wandte sich am Ende des Gottesdienstes auch an die Eltern: „Wenn nichts fehlt, wenn Gott fehlt, dann bleibt unser Leben an der Oberfläche”. So lud er die Eltern ein, „ihre Kinder zu begleiten und zu unterstützen, wenn es um die tieferen Perspektiven des Lebens und des Glaubens geht!” Die Kommunionkinder wurden bei den Weg-/ Schülergottesdiensten von einigen Müttern als Kommunionbegleiterinnen begleitet. 4 Teamerinnen der Pfarrgemeinde übernahmen die inhaltliche Gestaltung der Einheiten bei den beiden Samstagstreffs zum Sakrament der Versöhnung und der Eucharistie (Angelika Hammer, Alexandra Meier, Christine Schmeiler, Daniela Settele). Die Musiker Stefan Roggenhofer, Martin Meier, Daniel Haller und Andreas Schmeiler umrahmten – gesanglich unterstützt vom Jungen Chor um Sandra Haller und Christine Schmeiler – den Gottesdienst musikalisch.
Maiandacht in der Altenheimkirche „St.Martin „Waldsassen  (Bild: Kathrin Dietz)

Maiandacht mit Münchenreuther Firmkindern im Altenheim Waldsassen

Schon zu einer schönen Tradition ist es geworden, dass die Münchenreuther Firmkinder fast jährlich im Monat Mai, für die Bewohner des Altenheims „St. Martin „ in Waldsassen eine Maiandacht gestalten. So auch letzte Woche. Die Kinder teilten an alle Anwesenden in der Altenheimkirche die vorbereiteten Textblätter aus. Pfarrvikar Gerald begrüßte zu Beginn alle zur Maiandacht „Maria, Königin des Friedens”. In ihren Lesungen brachten die Kinder die Friedensbotschaft welche uns Maria vermitteln möchte zum Ausdruck. Gerade in Zeiten von Konflikten und Kriegen in der Welt gewinnt Maria als Vermittlerin des Friedens an Bedeutung. Maria wird als „Friedensfürstin” verstanden und als Mutter des ersehnten Friedens der allen Menschen gerade in der jetzigen Zeit sehr am Herzen liegt. In einer Betrachtung von unserem Papst Franziskus mit dem Thema „Die Welt ist ein Erbe” wurden aktuelle Themen angesprochen. Mit Liedern wie „Gib uns Frieden jeden Tag „,in Gebeten und Fürbitten wurde gemeinsam für den Frieden gesungen und gebetet. Der Pfarrvikar erteilte allen den Segen und so ging mit dem Lied „Segne du Maria” eine schöne Maiandacht zu Ende. Den Münchenreuther Firmkindern, den Verantwortlichen unter Leitung von Fr. S. Wiflinger und Fr. Sommer, die alle Lieder an Orgel begleitete wurde für ihren Einsatz und ihr Engagement herzlich gedankt mit der Aussicht im nächsten Jahr wieder eine Maiandacht für die Senioren gestalten.
Eine große Auswahl erwartete die Gartenfreunde bei der Pflanzentauschbörse (Bild: Gabriela Bäumler)

Pflanzen wechselten die Besitzer

Bei der diesjährigen Pflanzentauschbörse, welche der Förderverein Pro Etzenricht zum fünften Mal gemeinsam mit der Siedlergemeinschaft geplant und durchgeführt hatte, gab es wieder eine große Auswahl. Ein gut sortiertes Angebot an größeren und kleineren Pflanzen erwartete die Gartenfreunde am Etzenrichter Siedlerheim. Auch so manche Rarität war dabei im Angebot. Die Vorstände Uwe Bergler, Gabriela Bäumler und Wilhelm Weiß freuten sich über den Erfolg der Veranstaltung. Eine Vielzahl von Bürgerinnen und Bürgern hatte mitgebracht, was sie oder er nicht brauchte, weil zu viel ausgesät worden war oder die Pflanzen zu zahlreich oder zu groß geworden waren. Dafür konnten sie Schätze aus anderen Gärten mit nach Hause nehmen. Traudl Klinger, Lissy Waldeck und Silvia Paulus berieten fachkundig. Wer nichts mitgebracht hatte, legte stattdessen einen Geldbetrag in die Spendenbox. Neben dem Tauschgeschäft gab es Kaffee und Kuchen, sowie Brezen und Leberkäse mit frischgebackenem Brot aus dem Backofen zur Stärkung. Siedlerchef und Bäcker Uwe Bergler hatte dafür schon am Vortag den Backofen angeheizt. In den frühen Morgenstunden wurde der Brotteig geknetet, in die Körbe gefüllt und schließlich eingeschossen. Wilhelm Weiß von Pro Etzenricht unterstützte dabei. Bald konnten die fertigen Laibe aus dem Holzofen geholt werden. Später wurden dann die Brezen und der Leberkäse gebacken. Mittags waren dann alle zufrieden: die Gartenfreunde, weil sie so manches Pflänzchen nach Hause tragen konnten, genauso wie die Veranstalter.
Gruppenfoto beim Bezirkswettbewerb (Bild: Christina Kraus)

Teilnahme am Bezirkswettbewerb des Jugendrotkreuz in Neutraubling

Am vergangenen Wochenende vertraten die Mitglieder des Jugendrotkreuzes Oberviechtach den Kreisverband Schwandorf beim Bezirkswettbewerb des Jugendrotkreuzes Niederbayern/Oberpfalz in Neutraubling. Als Sieger des Kreiswettbewerb in Nabburg war das Team sowohl in der Altersstufe I (10-12 Jahre) als auch in der Altersstufe II (13-16 Jahre) vertreten. Nach der Anreise am Freitag begann der Wettbewerb mit einer Kreativ-Station. Hier war Teamarbeit gefragt, als die Teilnehmer gemeinsam ihre kreativen Ideen umsetzten. Der Samstag stand dann im Zeichen des Wettbewerbsparcours, der durch die Innenstadt von Neutraubling führte. Bei sonnigem Wetter konnten die Jugendlichen an den verschiedenen Stationen ihr Wissen und ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Es galt, Fragen zur Rotkreuzgeschichte zu beantworten, Erste Hilfe sowohl in Theorie als auch in Praxis zu demonstrieren und unter anderem Geschicklichkeit bei Fun& Action-Aufgaben zu zeigen. Die beiden Gruppenleiter Andrea Lorenz und Christina Kraus erlebten, wie ihre Gruppen mit starkem Teamgeist die Herausforderungen meisterten. Der Nachmittag stand den Teilnehmern zur freien Verfügung und am Abend gab es für die Teilnehmer die Möglichkeit, im Rotkreuz-Casino ihr Glück zu versuchen und anschließend ihren Gewinn am Kiosk einzulösen. Ebenfalls konnte die Lichtershow an der Kirche St. Michael bestaunt werden. Am Sonntag, dem letzten Tag des Wettbewerbs, fieberten alle Teilnehmer der Siegerehrung entgegen. Das Jugendrotkreuz Oberviechtach zeigte eine starke Leistung und belegten in beiden Altersstufen den 8. Platz von je 11 teilnehmenden Gruppen. Die Veranstaltung war nicht nur ein spannender Wettbewerb, sondern auch ein erlebnisreiches Wochenende mit der gesamten Gruppe.
Nach einem Jahr Pause wieder mit einem Konzert in der Krötenseeschule. Die Bergknappenkapelle der Stadt Sulzbach-Rosenberg (Bild: Michael Heinz)

Musik verbindet Menschen: Ein Abend voller Emotionen

Musik verbindet Menschen: Ein Abend voller Emotionen mit der Bergknappenkapelle der Stadt Sulzbach-Rosenberg 30.04.2026, ein Donnerstagabend, 19.30 Uhr: nach einem Jahr Pause in der Krötenseeschule eröffnet die Bergknappenkapelle unter der Leitung von Philipp Senft ihr Jahreskonzert mit dem „Te Deum”. Dieser feierliche und prachtvolle Auftakt stimmte die Zuhörer auf ein Programm ein, das den Bogen von historischen Märschen bis hin zu moderner Filmmusik spannte. Mit dem amerikanischen Nationalmarsch „Sternenbanner” von John Philip Sousa setzte das Orchester ein erstes kraftvolles Ausrufezeichen. Ein besonderer Fokus lag auf den zwischenmenschlichen Verbindungen, die durch Musik entstehen. In Josef Bönischs „Happy Friends” zeigten Alexandra Ottmann an der Querflöte und Reiner Vogel an der Klarinette im harmonischen Duett, wie musikalische Freundschaft klingt. Auch das Blech setzte Akzente: Bei „Von Freund zu Freund” von Martin Scharnagl brillierten Michael Heinz (Solotrompete) und Christopher Braunisch (Tenorhorn) als eingespieltes Team. Dem Hamburger Komponisten Bert Kaempfert, dem „Vater des Easy Listening”, wurde mit seinen zeitlosen Melodien ein Denkmal gesetzt. Dass Musik Epochen überdauert, bewies zudem das „Allegretto” aus Beethovens 7. Symphonie, das in einem Arrangement von Robert Longfield für das Orchester lebendig wurde. Perkussion-Power und alpine Klänge aus der Region Nach der Pause gehörte die Bühne zunächst dem neu formierten Percussion-Ensemble. Mit „Pole Position” von Eckhard Kopetzki und der Eigenkomposition des Dirigenten Philipp Senft, „Quajonette”, bewiesen vier Schlagzeuger eindrucksvoll ihr Rhythmusgefühl. Das Orchester eröffnete die 2.Konzerthälfte mit ganz besonderen Klängen: Zu hören war die „Alphorn Ballad”, mit der der Solist Leo Schmidt das Publikum mit dem „Vogelhorn” in alpine Klangwelten entführte. Besonders bemerkenswert: Das Instrument wurde von Robert Vogel direkt in der Region (Happurg) gefertigt, was die lokale Verbundenheit des Ensembles unterstreicht. Das Medley zu „Guardians of the Galaxy” brachte nostalgische 70er-Jahre-Hits und moderne Soundtracks in den Konzertsaal. Romantisch wurde es beim Walzer „Mein Augenstern”, bevor das Orchester mit Jacob de Haans Klassiker „Oregon” zur musikalischen Bahnfahrt durch die amerikanische Prärie ansetzte. Kurz vor Ende des Konzerts stand eine außergewöhnliche Ehrung an. Alexandra Ottmann, die erste Vorsitzende des Fördervereins, wurde für ihr Engagement im Bergknappenverein ausgezeichnet. Sie war dort 15 Jahre als Musikvertreterin in der Vorstandschaft tätig, auf ihre Initiative wurde der Förderverein der Bergknappenkapelle 2010 gegründet, sie ist seit der Gründung die 1. Vorsitzende des Fördervereins. Für dieses langjährige ehrenamtliche Tätigkeit erhält sie das Ehrenabzeichen Landesverband bayrischer Bergmanns-, Knappen-, und Hüttenmännischer Vereine, verliehen durch Armin Kraus. Zum Abschluss bedankte sich das Ensemble bei Dominik Heinz mit HEI-Eventtime für die stimmungsvollen Lichteffekte und bei den treuen Zuhörern. Mit dem traditionellen „Glück-auf-Marsch” und dem Hinweis auf das nächste Konzert am 15. Oktober 2026 in der Christuskirche verabschiedeten sich die Musiker unter großem Applaus.
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