Fürs Schaukeln ist man nie zu alt! (Bild: Melanie Weininger)

Neue Schaukelanlage im Kindergarten St. Elisabeth feierlich eingeweiht

Mit fröhlichem Kinderlachen und einer festlichen Stimmung wurde im Kindergarten St. Elisabeth die neue Schaukelanlage eingeweiht. Nach mehreren Wochen Bauzeit und sorgfältiger Planung können sich die Kinder nun auf einer klassischen Schaukel und einer großzügigen Nestschaukel sowie bei verschiedenen Drehwipptellern, einem „grünen Gruppenzimmer“, einem Bolzplatz und einer neuen Matschküche austoben und nach Herzenslust spielen und fröhlich sein. Die Anlage wurde aus einem Holz-Kunststoff-Gemisch gefertigt, erfüllt alle aktuellen Sicherheitsstandards und soll den Kindern viele Jahre Freude bereiten. Finanziert wurde das Projekt durch eine Crowdfunding-Aktion mit vielen großzügigen Spenden von Privatpersonen sowie mehrerer lokaler Unternehmen. Als Zeichen der Wertschätzung waren alle Geldspenderinnen und Geldspender zur Einweihungsfeier eingeladen. Viele von ihnen folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit, sich persönlich ein Bild von der neuen Attraktion zu machen. Dabei konnten sie hautnah miterleben, wie sehr die Kinder das neue Spielgerät in Beschlag nahmen. Die Feier begann mit einer kurzen Begrüßung durch Kindergartenleiterin Stefanie Unterburger, die den Anwesenden für ihre Unterstützung dankte. Anschließend ergriff der Träger der Einrichtung, Pfarrer Martin Besold, das Wort: „Diese Schaukelanlage ist nicht nur ein Geschenk an unsere Kinder, sondern auch ein Symbol für den Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft in unserem Kindergarten und beim Elternbeirat. Ohne die tatkräftige Unterstützung und die Spendenbereitschaft vieler Menschen wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen.“ Nach den Ansprachen folgte der feierliche Moment: Nach der Segnung durch Pfarrer Martin Besold warteten schon viele darauf, die Schaukel auszuprobieren. Kaum war das Schlusswort der Segnung gefallen, stürmten die erwachsenen Gäste lachend die Schaukelanlage und ließen sich vom Schwung in die Höhe tragen. Für die Gäste gab es im Anschluss ein gemütliches Beisammensein mit Kaffee, Kuchen und Herzhaftem. Viele nutzten die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erinnerungen auszutauschen und neue Ideen für zukünftige Projekte zu sammeln. Und hier zeigt sich wieder einmal: Der neu gestaltete Garten des Kindergartens ist immer wieder gerne ein Treffpunkt, der Bewegung, Freude und Gemeinschaft fördert – und der zeigt, was möglich ist, wenn viele Hände und Herzen zusammenarbeiten. Haben auch Sie Lust, den neu gestalteten Garten des Kindergartens anzusehen? Nutzen Sie die Gelegenheit am Spielplatzfest am Sonntag, 20. September 2026, von 14.30 Uhr bis 16 Uhr. Herzlich willkommen bei uns!
57 Jugendliche Feuer und Flamme für Gott. (Bild: Christian Adam)

57 Jugendliche Feuer und Flamme für Gott

57 Jugendliche aus den 5. und 6. Jahrgangsstufen empfingen am 10. Juli in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Erbendorf das Sakrament der Firmung. Abt em. Hermann-Josef Kugler aus Speinshart kam im Auftrag des Bischofs, um die Firmung zu spenden. In einer beeindruckenden Feier, die musikalisch vom Kirchenchor mitgestaltet wurde, salbte der Abt jeden Firmling mit Chrisamöl. Die Firmlinge gestalteten den Gottesdienst mit, indem sie den Firmspender begrüßten und Gebete vortrugen. Zusammen mit der Musikgruppe Mitnand probten einige Firmlinge ein Lied ein und steuerten den Rhythmus bei. Begleitet zu den Fürbitten entzündete Pfarrer Besold sieben Fackeln, die von Firmlingen als Fackelträger gebracht wurden und nach den Gaben des Heiligen Geistes benannt waren. Unter dem Motto der Firmung „on fire – Feuer und Flamme für Gott/Jesus Christus“ gestaltete jeder Jugendliche im Vorfeld eine Flamme aus Papier, auf die er seine Motivation schrieb. Als gemeinsames Feuer-Mobile wurden diese an der Kirchendecke angebracht. Zur Vorbereitung auf das Fest vertieften die Jugendlichen ihren Glauben, indem sie regelmäßig Gottesdienste besuchten. Zusätzlich fanden jugendgemäß gestaltete Andachten und Gottesdienste wie ein Jugendkreuzweg und eine Heilig-Geist-Andacht statt. Ein fröhliches Miteinander erlebten die Jugendlichen während zwei Fahrten nach Regensburg sowie bei 11 interessanten Projekten, welche kirchliche Vereine und engagierte Gemeindemitglieder auf die Beine stellten. Wertvolle Informationen rund um Kirche und Glaube sowie über den Ablauf des Firmgottesdienstes erhielten die Jugendlichen bei einem Stationenlauf. Auch das Sakrament der Versöhnung empfingen sie im Vorfeld.
Die Klangkünstler unter Leitung von Agnes Guggenberger (Bild: Agnes Guggenberger)

Klangkünstler begeistern mit mitreißender Musik

Ein Konzert der besonderen Art erlebten zahlreiche Besucher in der Christuskirche. Die Klangkünstler präsentierten ein abwechslungsreiches Programm und begeisterten das Publikum mit einem bunten Potpourri aus Klassik, Popmusik und bekannten Filmmelodien. Im Alter von 11 bis 17 Jahren stellten 11 Nachwuchsmusikerinnen und -musiker eindrucksvoll ihr musikalisches Können unter Beweis. Mit Querflöten, Altblockflöte, Gitarre und Klavier entführten sie die Zuhörer in eine Welt voller Klang, Fantasie und Emotionen. Ob als Solisten oder im Ensemble – jedes Stück wurde mit großer Musikalität und spürbarer Freude am gemeinsamen Musizieren vorgetragen. Beeindruckend war das selbstbewusste Auftreten der jungen Künstler. Sie beschränkten sich nicht nur aufs Musizieren, sondern kündigten ihre Beiträge selbst an und vermittelten dem Publikum interessante Hintergrundinformationen zu den jeweiligen Werken. Dadurch entstand eine persönliche und abwechslungsreiche Atmosphäre, die das Konzert zusätzlich bereicherte. Initiatorin und Musiklehrerin Agnes Guggenberger führte mit Charme und Fachkenntnis durch das Programm. Als einfühlsame Begleiterin unterstützte sie die Musiker an verschiedenen Instrumenten und trug maßgeblich zum gelungenen Konzertablauf bei. Emotionaler Höhepunkt bildeten die beiden Schlussstücke „Stand Up for the Heroes“ und „My Heart Will Go On“, bei denen alle 11 Nachwuchsmusiker gemeinsam musizierten. Der kraftvolle Gesamtklang sorgte für Gänsehautmomente und bildete einen würdigen Abschluss eines außergewöhnlichen Konzertabends. Mit lang anhaltendem Applaus würdigten die begeisterten Zuhörer die Leistungen der jungen Musikerinnen und Musiker. Die Anerkennung des Publikums war der verdiente Lohn für viele Stunden engagierten Übens und ein eindrucksvoller Beweis dafür, wie viel Begeisterung und Talent im Klangfarbenensemble steckt. Die Spenden des Abends kommen zur Hälfte dem Kinderpalliativ-Zentrum Ostbayern zugute und zur anderen Hälfte den Klangkünstlern selbst.
<br>„Gott lässt sein Reich mit uns wachsen“. Unter diesem Thema stand der Familiengottesdienst. Zum Vaterunser stellten sich die Mädchen und Buben mit Pfarrer Klösel und dem Gemeindereferenten Eckert mit um den Altar. (Bild: Peter Garreiss)

Wie Weizen bzw. Senfkorn soll der Glaube wachsen

„Gott lässt sein Reich mit uns wachsen“, unter diesem Thema stand der Familiengottesdienst, den Pfarrer Udo Klösel in der Pfarrkirche hielt. Eltern und Großeltern waren mit dem Nachwuchs gekommen. Gemeindereferent Benedikt Eckert begrüßte dazu. Ein Kind zeigte dazu Körner in einer Schale. Daraus kann was Großes wachsen, erklärte Eckert. Zum Kyrie begrüßten einige Kinder. Pfarrer Klösel trug das Evangelium vor in dem berichtet wird wie der Weizen mit dem Unkraut wächst. „Da sagte der Herr, wir warten bis zur Ernte“. Am Schluss wurde das Unkraut gebündelt und verbrannt. Den Weizen sollen sie in seine Scheune bringen. Der Gemeindereferent ging auf das Gleichnis von Jesus mit dem Senfkorn ein und erklärte es den Kindern. Das Reich Gottes ist so klein und kann immer größer wachsen. Dazu brachten einige Kinder und Mütter Gedanken vor. Nach Jesus soll es wachsen durch Freude, Liebe, Hoffnung, Friede und Glaube. Dazu hatten die Kinder gemalte Plakate in den Händen, die darauf hinwiesen. Diese wurden dann an den kleinen Strauch gehängt. Gemeinsam wurde gebetet und gesungen sowie auch Solo durch Talina Winter mit Orgelbegleitung. Die Fürbitten wurden von den Kindern vorgetragen, mit der Antwort der Gläubigen, „Dein Reich komme“. Zum gemeinsamen Vaterunser versammelten sich die Kinder um den Altar mit Pfarrer Udo Klösel und den Gemeindereferenten Benedikt Eckert. Den Familiengottesdienst hatten einige Mütter mit dem Gemeindereferenten Benedikt Eckert vorbereitet.
Erkundungsgang über das Betriebsgelände. (Bild: Gabi Schönberger)

Kindergartenkinder des Kindergartens St. Martins in Pfreimd entdecken die Berufswelt bei Gerresheimer

Vom Reinraum bis zu Roboter „Emil“ – Zum Abschluss ihres Jahresthemas „Berufe“ erwartete die Kinder des Kindergartens ein ganz besonderes Highlight: Ein Besuch bei der Firma Gerresheimer in Pfreimd. Nach der herzlichen Begrüßung mit einer gemeinsamen Brotzeit nahm Herr Kiener die Kinder mit auf eine spannende Entdeckungsreise durch das Unternehmen. Zunächst stellte er verschiedene Produkte vor, die bei Gerresheimer hergestellt werden. Besonders die unterschiedlichen Inhalatoren weckten großes Interesse. Kindgerecht erklärte er, wofür diese benötigt werden und wie sie Menschen mit Atemwegserkrankungen helfen. Damit die Kinder selbst erleben konnten, wie sich erschwertes Atmen anfühlt, erhielt jedes Kind einen Strohhalm und sollte ausschließlich durch diesen atmen. Schnell merkten die Kinder, wie anstrengend dies ist und warum Inhalatoren für viele Menschen eine große Erleichterung darstellen. Anschließend erklärte Herr Kiener den Kindern, dass es bei Gerresheimer sogenannte Reinräume gibt. Gemeinsam überlegte er mit ihnen, was dieser Begriff wohl bedeuten könnte. Durch große Fenster konnten die Kinder die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei ihrer Arbeit beobachten. Besonders beeindruckt waren sie von der speziellen Schutzkleidung. Herr Kiener erklärte, dass in einem Reinraum höchste Sauberkeit herrschen muss und deshalb kein einziges Haar auf die Produkte gelangen darf. Aus diesem Grund tragen alle Beschäftigten eine vollständige Schutzkleidung – selbst Männer mit Bart müssen einen speziellen Bartschutz anlegen. Ein weiteres Highlight war die große Sauganlage der Firma. Staunend beobachteten die Kinder die riesigen „Staubsauger“, die unzählige kleine Plastikkügelchen ansaugten und über ein Rohrsystem zu den Spritzgussmaschinen transportierten. Herr Kiener erklärte ihnen, dass aus diesen kleinen Kunststoffkügelchen später die verschiedenen Medizinprodukte hergestellt werden. Für die Kinder war es faszinierend zu sehen, wie aus einem so unscheinbaren Material mithilfe moderner Technik wichtige Produkte entstehen. Bei der anschließenden Führung über das weitläufige Firmengelände erhielten die Kinder spannende Einblicke in die moderne Produktion. Mit großer Begeisterung beobachteten sie die zahlreichen Roboter, die verschiedene Arbeitsschritte übernehmen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen. Ein besonderes Erlebnis war, dass die Kinder einem der Roboter sogar einen Namen geben durften – sie tauften ihn kurzerhand auf „Emil“. Herr Kiener erklärte außerdem, dass am Standort Pfreimd Medizinprodukte wie Inhalatoren, Spritzen und weitere Hilfsmittel für die sichere Verabreichung von Medikamenten hergestellt werden. Die Kinder waren beeindruckt, wie viel Präzision, Hygiene und moderne Technik hinter der Herstellung dieser wichtigen Produkte steckt. Der abwechslungsreiche Vormittag begeisterte die Kinder und bildete einen gelungenen Abschluss des Jahresthemas „Berufe“. Mit vielen neuen Eindrücken und spannenden Erfahrungen kehrten sie in den Kindergarten zurück. Zum Abschluss der Betriebsbesichtigung kam auch die Geschäftsleitung Frau Birgit Heindl zur Gruppe. Gemeinsam bedankten sich die Kinder herzlich für die großzügige Spende der Warnwesten, die sie bereits im Laufe des Jahres erhalten hatten und die sie bei ihren zahlreichen Ausflügen sicher begleiten. Frau Heindl freute sich über den persönlichen Dank und den gelungenen Besuch. Mit vielen schönen Eindrücken und einem erlebnisreichen Vormittag verabschiedeten sich die Kinder von Herrn Kiener und dem Team der Firma Gerresheimer. Ein herzliches Dankeschön gilt Herrn Kiener und der Firma Gerresheimer für den freundlichen Empfang, die interessante Führung und die Möglichkeit, einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen eines modernen Unternehmens zu werfen.
Am Tännesberger Schloßberg stimmte man sich auf die Andacht ein. (Bild: Melanie Kiener)

Tännesberger Vorschulkinder bei der Abschlussandacht verabschiedet

Bei bestem Feierwetter fand im Kinderhaus St. Martin am Mittwoch wieder ein kleines Abschlussfest mit Andacht statt, bei dem wie immer die Vorschulkinder der Einrichtung verabschiedet wurden. Die 21 Schulanfänger trafen sich mit den Mitarbeitern vorab am Spielplatz. Zusammen mit Pfarrer Hösl stiegen die Kinder als Einstimmung auf die Andacht in Windeseile den Schlossberg hinauf, wo sie ein Bodenbild aus „Jesuskerze” und Wanderstöcken entdeckten. Gemeinsam erinnerten sich die Kinder an „den Weg” ihrer Kinderhauszeit und erzählten von Lieblingsplätzen und Erinnerungen. Nach dem Entzünden der Jesuskerze erzählte Pfarrer Hösl, dass auch Jesus gerne auf den Berg gegangen ist, wenn er nachdenken, oder beten wollte. Auch auf dem Schlossberg steht ein Kreuz, als Zeichen für Gottes Liebe zu den Menschen. Dies soll immer wieder daran erinnern, dass Gott jeden Weg mit uns geht. Anschließend machten sich alle zusammen, gut gestützt mit ihren Wanderstöcken hinunter zum Kinderhaus. Beim der gemeinsamen Andacht segnete Pfarrer Hösl die Kinder und überreichte als Andenken an die Kinderhauszeit eine Trinkflasche mit Namen und dem Gruppensymbol. Die Schulanfänger ließen bei den Fürbitten den Weg der vergangenen Jahre mit verschiedenen Situationen Revue passieren und die Eltern trugen ihre Bitten und Wünsche für die Zukunft der Kinder vor. Zum Schluss der Andacht wurde es noch einmal spannend. Kirchenpfleger Bernhard Walter hatte die Ehre und durfte den Kindern die Urkunde für das bestandene Seepferdchenabzeichen übergeben. Von 13 teilnehmenden Vorschulkindern schafften 12 das Abzeichen zum Frühschwimmer. Ein Kind haderte beim Tauchen, wurde aber mit dem hauseigenen Pinguin-Abzeichen (Schwimmen ohne Tauchen) belohnt. Pfarrer Hösl und Kinderhausleitung Manuela Hinkel bedankten sich abschließend bei den Verantwortlichen der Kirchenverwaltung, bei Bürgermeister Gürtler, sowie der Schulleitung Birgit Enders für die gute Zusammenarbeit. Lobende Worte gab es von den Trägerverantwortlichen für das Personal und die Leitungen der Einrichtung, sowie den Elternbeirat, der wieder die Bewirtung des anschließenden Festes übernahm. Auch die Eltern der Vorschulkinder hatten eine Überraschung für die Mitarbeiter. Sie übergaben eine Gartenbank mit den Namen der Kinder und einen Gutschein für ein gemeinsames Personalessen. Gemütlich lies man den Abend bei dem rundum gelungenen Fest ausklingen, zu dem sich später auch noch Pater Joseph hinzu gesellte.
Teilnehmende des Ausflugs des Tischtennis-Vereins (Bild: Michael Eckl)

Tischtennisfreunde wandern nach Pleš

Einen schönen Vereinsausflug organisierte Michael Eckl für den Kolping-Tischtennisverein Oberviechtach. Treffen der teilnehmenden Mitglieder mit ihren Familien und Angehörigen war in Friedrichshäng. Zu Fuß ging es dann nach Pleš (deutsch: Plöss) im westböhmischen Okres Domažlice, einem verlassenen deutschen Dorf im Böhmerwald in Tschechien. Ein besonderer Ort der Erinnerung ist der alte Friedhof von Plöss. Wo einst ein lebendiges Dorf stand, erzählen heute die freigelegten Grundmauern einer Kirche und alte Grabsteine von vergangenen Zeiten. Im ehemaligen Forsthaus, dem heutigen Restaurant „Na Pleši“ wurde zu Mittag gegessen. Nach dem Rückmarsch nach Friedrichshäng lud der Verein ins Wirtshaus Gerstmeier zu Kaffee, Kuchen und Kücheln ein. In geselliger Runde gab es die Möglichkeit neue Mitglieder näher kennenzulernen, TT-Anekdoten auszutauschen und die kommende Saison zu besprechen. Auch das Wetter spielte mit, sodass alle Teilnehmenden den Ausflug genossen. Aufgrund anderer Veranstaltungen um diese Zeit konnten leider etliche Aktive nicht teilnehmen. Sie können gerne nächstes Jahr wieder mitmachen. Für Hobbyspieler bietet sich die Möglichkeit bereits am 19. September bei den 2. Tischtennis-Stadtmeisterschaften in der Mehrzweckhalle Oberviechtach. In verschiedenen Altersklassen spielen Jungen, Mädchen, Damen und Herren um eine gute Platzierung und selbstverständlich auch Medaillen und schöne Sachpreise.
Knapp 500 Schüler von 16 verschiedenen Real- und Mittelschulen aus dem Landkreis informierten sich über mögliche Ausbildungsberufe. (Bild: Katrin Inhofer)

Berufs-Erlebnis-Tag knackt erneut den Besucherrekord

Bei der achten Auflage des Berufs-Erlebnis-Tags im Juli im Berufsbildungszentrum (BBZ) in Schwandorf informierten sich knapp 500 Schüler von 16 verschiedenen Real- und Mittelschulen aus dem Landkreis über mögliche Ausbildungsberufe. Dieses Jahr waren 21 regionale Unternehmen vor Ort – darunter viele „Wiederholungstäter”, aber auch zwei Neuaussteller. Sie präsentierten insgesamt 57 verschiedene Ausbildungsberufe. Wie immer konnten die Jugendlichen Handgriffe aus den potenziellen Berufsfeldern ausprobieren, um herauszufinden, welcher Beruf und auch welcher Ausbildungsbetrieb zu ihnen passen. Unterstützt wurde der Berufs-Erlebnis-Tag erneut vom Schulamt und der Agentur für Arbeit. Vor allem die Leiterin des Schulamts Schwandorf, Renate Vettori, hatte sich stets für die Veranstaltung stark gemacht. Sie geht nun in den wohlverdienten Ruhestand. BBZ-Betriebsleiter Michael Mändl bedankte sich bei ihr mit einem Blumenstrauß für ihren jahrelangen Einsatz. Renate Vettori dankte dem BBZ wiederum dafür, Schülerinnen und Schüler in die Ausbildungsberufe zu vermitteln. Der Berufs-Erlebnis-Tag endete mit einem Get-together für die beteiligten Aussteller. Diese zogen auch dieses Jahr wieder ein positives Fazit der Veranstaltung. Weiterbildungsinitiatorin Katrin Inhofer nutzte das gemeinsame Netzwerken, um mit Unternehmen über das Thema Weiterbildung ins Gespräch zu kommen. Dabei stehen der Aufbau neuer Kontakte sowie der Austausch über individuelle Weiterbildungsbedarfe im Mittelpunkt. Ziel ist es, weiterführende Gespräche in persönlichen Terminen mit den einzelnen Firmen zu vereinbaren, um maßgeschneiderte Weiterbildungsmöglichkeiten und konkrete Lösungen für die jeweiligen Anforderungen zu entwickeln.
Vorspielabend in den Räumen des Musikverein (Bild: Carola Ringholz)

Gelungener zweiter Vorspielabend des Musikverein Waidhaus

Der zweite Vorspielabend des Musikverein Waidhaus fand in den Räumen der Musikschule statt und bot den Zuhörern einen abwechslungsreichen und unterhaltsamen musikalischen Abend. Die Schülerinnen und Schüler präsentierten mit viel Freude und Können, was sie in den vergangenen Monaten gemeinsam mit ihren Lehrkräften erarbeitet hatten. Den Anfang machten die Gitarrenschülerinnen und -schüler, die mit verschiedenen Musikstücken ihr Talent unter Beweis stellten. Anschließend zeigte ein Schlagzeugschüler mit einer eindrucksvollen Darbietung sein rhythmisches Können. Auch die Akkordeonschüler gaben ihr Bestes und überzeugten mit abwechslungsreichen Vorträgen. Einen weiteren Höhepunkt des Abends bildeten die Musikschülerinnen und Musikschüler am Klavier. Mit ihren einfühlsamen und technisch anspruchsvollen Vorträgen sorgten sie für großen Applaus und rundeten das vielseitige Programm eindrucksvoll ab. Die zahlreichen Zuhörer zeigten sich begeistert von den Leistungen der jungen Musikerinnen und Musiker und belohnten jeden Beitrag mit herzlichem Beifall. Der Vorspielabend machte einmal mehr deutlich, wie viel Engagement, Fleiß und Freude die Kinder und Jugendlichen in ihre musikalische Ausbildung investieren. Ein besonderer Dank gilt den Musiklehrerinnen und Musiklehrern, die ihre Schülerinnen und Schüler mit großem Einsatz auf den Vorspielabend vorbereitet haben. Ebenso gebührt allen jungen Musikerinnen und Musikern Anerkennung für ihren Mut und ihre gelungenen Auftritte.
Noah Walczuch (Tenor), Hannelore Haberzett (Telefonseelsorge), Simon Hoffmann (Kirchenmusiker), Gabi Romanini (Querflöte) bei der Spendenübergabe.  (Bild: Manuel Häffner)

Gelungenes Sommerkonzert in der Pfarrei Herz Jesu

Unter dem Motto „Warme Klänge und Texte von Hermann Hesse“ fand am Sonntag, 19. Juli 2026, ein stimmungsvolles Sommerkonzert des Kirchenchors Herz Jesu im voll besetzten Pfarrheim statt. Die gelungene Veranstaltung bot den Besuchern eine bereichernde musikalische und literarische Erfahrung mit Werken renommierter Komponisten sowie Texten des berühmten Dichters Hermann Hesse. Unter der versierten Leitung von Simon Hoffmann präsentierte der Kirchenchor ein abwechslungsreiches Programm, das unter anderem Kompositionen von Max Reger, Ludwig van Beethoven, Felix Mendelssohn Bartholdy und John Rutter umfasste. Dabei verbanden sich klassische Chorwerke mit poetischen Lesungen, die vom Sprecher Peter Steigner vorgetragen wurden. Für die klangliche Vielfalt sorgten neben dem Kirchenchor die Solisten Gabi Romanini an der Querflöte, Tenor Noah Walczuch sowie Sopranistin Neela Baier. Am Klavier begleiteten Simon Hoffmann und Claudia Burghofer die Darbietungen. Besonders erfreulich war die gute Resonanz der Besucher, die das Konzert mit sichtlichem Interesse verfolgten. Unter den Gästen befanden sich Stadtpfarrer Gottfried Schubach, Pfarrgemeinderatssprecher Manuel Häffner, Monsignore Andreas Uschold sowie Pfarrer i. R. Gerhard Pausch, die gemeinsam mit allen Anwesenden diesen besonderen Abend genossen. Der Spendenerlös in Höhe von 560,- € kommt je zur Hälfte der Kirchenmusik in Herz Jesu und der Telefonseelsorge Nordoberpfalz zugute. Somit unterstützt das Konzert nicht nur die musikalische Arbeit in der Pfarrei, sondern auch eine wertvolle Seelsorgeeinrichtung in der Region. Das Sommerkonzert erwies sich als inspirierendes Beispiel für die gelungene Verbindung von Musik, Literatur und Gemeinschaft zur Kirche. Mit der Zugabe „Gute Nacht“ von Markus Detterbeck und einem kräftigen Beifall endete das Konzert. Ein herzlicher Dank galt allen Mitwirkenden und dem Organisator Simon Hoffmann für den musikalischen Abend.
Strahlende Gesichter bei der Siegerehrung: In der Mitte freut sich die siegreiche Grundschule Poppenricht, links die Grundschule Hahnbach I über Platz zwei und rechts die Max-Josef-Grundschule über Rang drei. (Bild: Susanne Gebhardt)

Grundschule Poppenricht gewinnt den Grundschulcup Leichtathletik 2026

Bei strahlendem Sonnenschein und besten äußeren Bedingungen fand auf dem Sportgelände des SV Hahnbach der Grundschulcup Leichtathletik 2026 statt. Sechs Grundschulen aus Amberg und dem Landkreis Amberg-Sulzbach gingen beim abwechslungsreichen Mannschaftswettbewerb an den Start. Neben sportlichen Leistungen standen vor allem Teamgeist, Fairness und gegenseitige Unterstützung im Mittelpunkt des Wettkampftages. Bereits zu Beginn sorgte die Sprintstaffel für Spannung. Jeweils zwei Schulen traten auf einer 50-Meter-Bahn direkt gegeneinander an. Die übrigen Schulen feuerten die beiden Mannschaften lautstark an und sorgten für eine großartige Wettkampfatmosphäre. Anschließend wechselten die Mannschaften in den Stationenbetrieb. Beim Schubkarrenfahren, Mannschaftsweitsprung, Medizinballstoßen und Schweifballwurf sammelten die Schulen entsprechend ihrer Platzierungen Punkte für die Gesamtwertung. Den Abschluss bildete der gemeinsame Hindernislauf. In einer Pendelstaffel mussten die Schülerinnen und Schüler mehrere Hindernisse überwinden und die Strecke möglichst schnell absolvieren. Noch einmal wurde jeder Lauf von lautstarken Anfeuerungsrufen begleitet, bevor schließlich alle Ergebnisse feststanden. Mit einer konstant starken Mannschaftsleistung sicherte sich die Grundschule Poppenricht mit lediglich 8 Punkten den Gesamtsieg. Auf Rang zwei folgte die Grundschule Hahnbach I mit 20 Punkten, nur einen Punkt dahinter belegte die Max-Josef-Grundschule mit 21 Punkten den dritten Platz. Vierter wurde die Grundschule Dreifaltigkeit mit 24 Punkten. Die weiteren Plätze gingen an die Grundschule Schnaittenbach, die Grundschule Ebermannsdorf sowie die Grundschule Hahnbach II. Ein besonderer Höhepunkt war die anschließende Siegerehrung. Die siegreiche Grundschule Poppenricht durfte den Wanderpokal in Empfang nehmen und verteidigte damit ihren Titel zum dritten Mal in Folge. Außerdem erhielten die Siegerinnen und Sieger von der Sparkasse gesponserte T-Shirts mit der Aufschrift „So sehen Sieger aus“. Auch die übrigen Mannschaften gingen nicht leer aus. Zusätzlich durfte sich jede teilnehmende Schule über einen Volleyball beziehungsweise Freizeitball freuen.
Instrumentenvorstellung in der Grundschule Vilseck. (Bild: Sabine Kredler)

Aktiver Musikunterricht: Die Werkvolkkapelle Schlicht begeistert Schüler in Vilseck

Die Werkvolkkapelle Schlicht hat auch in diesem Jahr wieder die Instrumentenvorstellung für die 1. + 2. Klasse und die Deutsch-Klasse der Grund- und Mittelschule Vilseck gestaltet. Gemeinsam mit Rektorin Frau Eckert und dem Lehrerkollegium erlebten die Schüler einen spannenden Vormittag. Sabine Kredler (Dirigentin, 2. Vorsitzende und Ausbilderin) erklärte den Kindern anschaulich die Unterschiede zwischen Blas- und Schlaginstrumenten sowie zwischen Holz und Blech. Die Schüler zeigten sich bestens vorbereitet und machten begeistert mit. Die Vorstellung startete mit den Holzblasinstrumenten: Von Blockflöte und Melodika über Querflöte, Piccolo und Klarinette bis hin zum Alt-Saxophon war alles dabei. Danach folgten die Blechblasinstrumente, darunter Trompete, Flügelhorn, Horn, Tenorhorn, Bariton, Posaune und Tuba. Jedes Instrument wurde kurz angespielt. Nach einem schnellen Crashkurs am Schlagzeug durften die Kids schließlich selbst die Instrumente ausprobieren. Zum Abschied gab es für alle Schüler ein Tattoo ihres Wunschinstruments sowie Rätsel für den Unterricht. Zusätzlich erhielten alle Schüler eine Einladung zum Sommer-Musikfest am 26.07.2026. Der erfolgreiche Tag endete um 13 Uhr – mit dem klaren Wunsch nach einer Wiederholung. Für Interessierte, bietet die Werkvolkkapelle Schlicht im September kostenlose Schnupperstunden an. Zudem bietet die Werkvolkkapelle Schlicht auch eine Bläserklasse in der Schule Vilseck an. Bei Interesse können Sie sich gerne unter der Nummer 09662/413506 oder 0175/4415322 bei Sabine Kredler melden.
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