Insgesamt 26 Kinder konnten beim diesjährigen Ferienprogramm hinter die Kulissen der Tirschenreuther Feuerwehr blicken. (Bild: Markus Mayer)

Spannender Feriennachmittag bei der Feuerwehr Tirschenreuth

26 Kinder erlebten im Rahmen des diesjährigen Ferienprogramms einen Nachmittag voller Action und spannender Einblicke bei der Feuerwehr Tirschenreuth. Dabei konnten sie spielerisch in den Alltag der Feuerwehrleute eintauchen und einen exklusiven Blick hinter die Kulissen werfen. An insgesamt acht Stationen galt es, verschiedene Aufgaben zu meistern. Beim Balllabyrinth musste mithilfe von Hebekissen ein Ball sicher ins Ziel gebracht werden, während ein Parcours mit der Krankentrage vor allem Teamarbeit und Geschick erforderte. Beim Sortieren von Ausrüstungsgegenständen nach Gewicht war Köpfchen gefragt. Kreativität konnten die Kinder beim Bau eigener Figuren aus verschiedenen Löscharmaturen beweisen. Für großen Spaß sorgten außerdem der Gummistiefelweitwurf, der Feuerpatschenlauf und das Fangen von Löschkugeln. Dabei war immer wieder ein gutes Zusammenspiel gefragt. Gehörig ins Schwitzen kamen die jungen Feuerwehrfans schließlich bei der Besteigung des Feuerwehrturms. Nach so viel Action war eine Verschnaufpause mehr als verdient. Bei einem leckeren Eis konnten sich die Kinder stärken und den ereignisreichen Nachmittag gemütlich ausklingen lassen. Mit diesem abwechslungsreichen Feriennachmittag zeigte die Feuerwehr Tirschenreuth eindrucksvoll, wie vielseitig und spannend die Welt der Feuerwehr ist. Neben jeder Menge Action erfuhren die Kinder ganz nebenbei, worauf es bei der Feuerwehr ankommt: Zusammenhalt, Einsatzbereitschaft und die Freude daran, gemeinsam etwas zu schaffen.
Brigitte Lange (rechts) erklärt die Anpflanzung im neuen Senkgarten, der aus dem früheren Gartenteich entstanden ist. (Bild: Astrid Kriechenbauer)

Regionalgruppe der Staudenfreunde besucht Mooslohgarten

Bei schönstem Spätsommerwetter lud die Regionalgruppe Oberpfalz der Gesellschaft der Staudenfreunde zu einer Gartenführung bei Familie Lange in ihren Mooslohgarten ein. Die Besucherinnen und Besucher erwartete ein abwechslungsreich gestalteter Garten, in dem es Jörg und Brigitte Lange gelang, aus einer unscheinbaren Wiese im Laufe der letzten Jahren ein kleines privates Paradies zu erschaffen. Vorgestellt wurde unter anderem der neu angelegte Senkgarten mit seiner standortgerechten Bepflanzung. Interessant ist dabei, dass für diesen Senkgarten ein Gartenteich weichen musste. Im Ergebnis ist ein Kleinklima entstanden, das besonders trockenheitsliebenden Pflanzen hier ein dauerblühendes Dasein bietet. Daneben konnten die Gäste den Gemüsegarten, einen Schattengarten und die Pflanzen in einem Biotop kennenlernen. Brigitte Lange berichtete mit großem Fachwissen über Pflanzen, ihre jeweiligen Ansprüche und geeignete Standorte. Besondere Blickfänge sind die geschichteten Steinmauern, die dem Garten Struktur geben, sowie der große alte Baumbestand. Gerade der vergangene heiße und trockene Sommer zeigt, wie wichtig schattenspendende Bäume und eine durchdachte Gartengestaltung sind. Anschaulich erklärte die Hausherrin ihr Gießsystem und zeigte, welche Pflanzen die langanhaltende Trockenheit besonders gut überstanden haben. Mit sichtlicher Freude präsentierte Brigitte Lange außerdem ihre eigenen Töpferarbeiten, die an verschiedenen Stellen im Garten dekorative Akzente setzen. Bei Kaffee und selbst gebackenen Kuchen der Hausherrin klang der interessante Nachmittag gemütlich aus. Die Gartenführung bot nicht nur einen schönen Einblick in diesen vielseitigen Privatgarten, sondern auch die Erkenntnis, dass in einem Garten die einzige Konstante der immerwährende Wandel in Sachen Gestaltung und Anpassung an die klimatischen Veränderungen ist.
Die Kameraden der KRK Vilseck vor einem F-104G Starfighter auf dem Gelände der WTD 61 in Manching (Bild: Herbert Grollmisch)

Vereinsausflug der KRK Vilseck zur WTD 61

Die Kameraden der Krieger- und Reservistenkameradschaft (KRK) Vilseck besuchten im Rahmen einer wehrtechnischen Weiterbildung die Wehrtechnische Dienststelle für Luftfahrzeuge und Luftfahrtgerät der Bundeswehr (WTD 61) in Manching. Die WTD 61 gehört zum Geschäftsbereich des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr, und ist mit der Erprobung, also der Durchführung von Boden- und Flugversuchen des von der Industrie im Auftrag der Bundeswehr entwickelten Gerätes beauftragt. Dies umfasst die Qualifizierung und fachtechnische Bewertung aller neu entwickelten fliegenden Systeme der Bundeswehr und der Änderungen an Luftfahrzeugsystemen, die bereits in der Nutzung sind. Die Daten werden unter dem Gesichtspunkt der Leistungen und Eigenschaften sowie der Tauglichkeit zur Teilnahme am allgemeinen Luftverkehr (Verkehrssicherheit, Lufttüchtigkeit) bewertet. Um diesem Auftrag gerecht zu werden, ist die WTD 61 an allen nationalen und internationalen Programmen der militärischen, bemannten und unbemannten Luftfahrt für die Bundeswehr beteiligt. Hierbei arbeitet sie auf nationaler und internationaler Ebene mit anderen wehrtechnischen und militärischen Dienststellen, Erprobungsstellen, Firmen, Forschungsinstituten, Universitäten und Programmbüros zusammen. (Quelle: www.service.bund.de) Nach dem Besuch der WTD 61 besuchten die Kameraden noch das Bayerische Polizeimuseum in Ingolstadt, um danach auf dem Nachhauseweg noch in Poppberg im Gasthaus zum Schloß einzukehren und das während des Tages Erlebte Revue passieren zu lassen.
Hinter Hermann Köstler mit dem Kartoffelgraber sammelten die Kinder ihre Kartoffeln auf (Bild: Martin Exner)

Ferienspaß beim Kartoffelfeuer in Hermannsreuth

Bei herrlichem Sommerwetter trafen sich am letzten Ferienwochenende trafen sich die Kinder zur Wanderung nach Hermannsreuth. Besonders brave Eltern und Großeltern durften natürlich auch mitgehen. Martin Exner führte die Gruppe durch die tiefe Hohlgasse, die alte Kemnather Straße, geradeaus zum Goldbach. Dort hörten die Kinder die Geschichte, wie der Bach zu seinem Namen kam und warum man dort im Wasser die schönen silbern glänzenden Steinchen finden kann. Und um daraus ein Schmunzelsteinchen zu zaubern, wurde mit Holzkohle ein Schmunzelgesicht darauf gemalt. Gefunden wurde die Holzkohle bei dem in der Nähe liegenden alten Kohlenmeiler, welcher vor vielen hundert Jahren die Eisenhämmer in Ebnath mit Brennmaterial versorgte. Von dort ging es dann schnurstracks nach Hermannsreuth, wo die Gruppe schon von den Helfern der Dorfgemeinschaft erwartet wurde. Hermann Köstler teilte an jedes Kind einen kleinen Sack aus und dann wurde sich hinter dem Kartoffelgraber aufgestellt. Langsam fuhr Köstler durch die Ackerfurchen und die Kinder glaubten die Erdäpfel in ihre Säcke, welche sie dann auch mit nach Hause nehmen durften. Jetzt wurde es spannend! Jedes Kind suchte aus seiner Beute die größte Kartoffel heraus und es ging zum Wiegen. Die schwerste Kartoffel mit 373 Gramm hatte Annika Pöllmann und wurde deshalb zur neuen „Kartoffelkönigin” ernannt. Auf den Plätzen folgten mit 341 g Johanna Küffner und Valentina Philbert mit 302 g. Bestens versorgt wurde die Mannschaft mit gekochten Kartoffeln mit Salz und Butter oder Kartoffeln im Feuer gebraten. An den Holzstöcken hingen Wiener und Stockbrot, die ins Feuer gehalten wurden. Highlight war wieder der von Michael Philipp gebratene Dotsch mit Apfelmus, mhmm, lecker! Viel zu schnell verging der Nachmittag bei verschiedenen Spielen, wie Sackhüpfen, Hufeisenwerfen, oder das Bemalen einer bunten Holzschlange. Martin Exner und Gerd König teilten an die 42 Kinder noch Urkunden aus, auf welchen kundgetan wurde, dass sie mit höchstem Eifer bei der Suche nach dem Kartoffelkönig geholfen haben. Er bedankte sich bei allen Helfern vom Fichtelgebirgsverein Ebnath und der Dorfgemeinschaft Hermannsreuth für diesen ereignisreichen Tag.
Foto: Das neue Lehrerkollegium an der Grundschule Tiefenbach. (von links) Ingrid Hunger, Eva Tobisch, Tanja Daschner, Birgit Heimerl, Pfarrer Albert Hölzl, Schulleiterin Waltraud Eichstetter, Ingrid Hunger, Celina Reisinger, Maria Jahn, Eva Kornitzky, Bettina Klonner und Heidi Schindler Die Kolleginnen mit der Sonnenblume sind ganz neu an der Schule. (Bild: Nikolaus Scherr)

Neue Lehrkräfte

Nicht nur 21 neue Erstklässler hatten am letzten Dienstag ihren ersten Schultag an der Grundschule Tiefenbach, sondern auch fast das gesamte Lehrerkollegium wurde erneuert. Schulleiterin Waltraud Eichstetter begrüßte neben den neuen Schülern auch Tanja Daschner, sie leitete die 1. Klasse und Celina Reisinger (Klassenlehrerin der 2. Klasse). Außerdem kam neu Bettina Klonner, sie unterrichtet die Fächer Werken und textiles Gestalten in den Klassen 2, 3 und 4. Nach wie vor bleibt Pfarrer Albert Hölzl und unterrichtet Religion in der 3. Und 4. Klasse. Unterstützt wird der Religionsunterricht von Eva Tobisch (sie ist aus der Elternzeit zurück) in der 1. und 2. Klasse. Trotz Ruhestand hilft Ingrid Sturm weiterhin kräftig mit beim Differenzierung-Unterricht. Maria Kornitzky ist Lehramtsanwärterin im zweiten Dienstjahr und übernimmt die Klassenleitung der Klasse 3 und Maria Jahn arbeitet nun als pädagogische Unterstützungskraft an der Grundschule Tiefenbach. Den Unterricht in tschechischer Sprache gibt es weiterhin, aber nun mit Frau Vladimira Koziolova und auch das Wahlfach Klöppeln wird Christine Hunger weiterhin unterrichten. Als Willkommensgruß überreichte Eichstetter den neuen Lehrkräften je eine Sonnenblume und hofft, dass sie sich an der „Wohlfühlschule” in Tiefenbach auch wirklich wohlfühlen. Heidi Schindler (Sekretariat und Mittagsbetreuung) und Birgit Heimerl erhalten nun Unterstützung in der Mittagsbetreuung von Martina Braun.
Gruppenbild der Teilnehmer vor dem prächtigen Altar in der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt (Bild: Rita Salomon)

Fahrradwallfahrt der Männerkongregationen Teunz und Niedermurach

Nach dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung” machte sich eine stattliche Gruppe von Mitgliedern der Marianischen Männerkongregationen aus Teunz und Niedermurach trotz unbeständiger Witterung mit dem Fahrrad auf den Weg zur Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Stadlern. Leider hielt das Wetter nicht: Bei anhaltendem, zeitweise starkem Regen radelten die Teilnehmer ihrem Ziel entgegen - eine wahrhaft herausfordernde Wallfahrt. Pfarrer i.R. Erwin Bauer begrüßte die Wallfahrer beim eigens angesetzten Gottesdienst mit launigen Worten. In seiner Predigt verglich er das christliche Leben mit einem Fahrrad: Ein Rad benötigt Mantel, Schlauch und Speichen, die teilweise ersetzt werden können. Unverzichtbar ist jedoch die Nabe. Ähnlich verhält es sich auch im Leben: Ohne einen Mittelpunkt fehlt dem Menschen als Gemeinschaftswesen etwas Wesentliches. Im Gottesdienst lässt sich Gemeinschaft erfahren, Unwichtiges tritt in den Hintergrund und der Blick kann sich wieder auf das Wesentliche richten. Das anschließende Mittagessen in Weiding hatten sich die Radler redlich verdient. Gut gestärkt traten sie danach die Heimfahrt an. Der Zeitpunkt für die Rückfahrt erwies sich als gut gewählt: Kaum waren die letzten Teilnehmer zu Hause angekommen, begann es erneut zu regnen. Trotz der Strapazen waren sich alle einig, dass auch im kommenden Jahr wieder eine Radwallfahrt stattfinden soll - dann hoffentlich bei besserem Wetter.
Im Innenhof und im Gebäude der Caritas Tagespflege Unteres Vilstal selbst befanden sich Stationen, Kennenlernangebote, Ausstellungen und ein reichhaltiges Verpflegungsangebot. (Bild: Michael Rabenhofer)

Sommerfest der Caritas Tagespflege in Rieden

Die Caritas Tagespflege Einrichtung Unteres Vilstal in der Taubenbacher Straße in Rieden veranstaltete erstmalig ihr Sommerfest, dass als Nachfolger des Tages der Offenen Türe angedacht war. Einrichtungsleiter Johannes Sellmeyer und das Team der Einrichtung durften etliche Gäste, darunter Ersten Bürgermeister Erwin Geitner und viele interessierte Familien aber auch Gäste der Tagespflegestation begrüßen. Ein vielfältiges Programm lud zudem die Besucher ein, sich einen Eindruck über die Caritas Tagespflege zu verschaffen. Für das leibliche Wohl sorgten Bratwurststand und ein reichhaltiges Kuchen- und Tortenbuffet im Inneren des Gebäudes. Sofort fühlten sich die Gäste wohl bei derart herzlichen Begrüßungen der Mitarbeitenden. Tolle Eindrücke lieferten eine Falknerin mit ihrem Greifvogel aber auch Angela Ruppert vom Kleintierhof „Hohe Straße“ aus Schwend. Sie besucht regelmäßig die Einrichtung und bereichert mit ihren Vorträgen und aktiven Vorführungen den Einrichtungsalltag. Wer wissen wollte, wie fit man selbst noch im Kopf ist, konnte einen hochspannenden Selbsttest im Demenzparcour bei Jennifer Nelhiebel vom Seniorenmosaik im Naturpark Hirschwald machen. Herzerwärmend war auch die Bilderausstellung über den Alltag in der Einrichtung. Von den Gästen selbst gebastelte kleine Aufmerksamkeiten gab es beim Einrichtungsteam an einem kleinen Standl zu bekommen. Im Außenbereich sorgte die neue Beschattungsanlage für ein mediterranes Innenhofgefühl. Die Kriminalpolizei Amberg informierte über aktuelle Themen für Senioren, wie etwa zur Vorsorge und Prävention in Sachen Enkeltrick, Schockanrufe oder das sichere Surfen im Internet. Livemusik bot Ragazzotti, das Einrichtungsteam informierte die Gäste zudem über die ganzjährlichen Aktivitäten der Caritas Tagespflege Unteres Vilstal. Johannes Sellmeyer freute sich bereits am Nachmittag über das große Interesse aus der Bevölkerung und das gut angenommene Sommerfest. Die Einrichtung ist aktuell gut ausgelastet.
Paul Gierlach mit Frau Anne im Kreise der Gratulanten. (Bild: Annemarie Mösbauer)

Der ehemalige Hausarzt Paul Gierlach feierte seinen 75.Geburtstag

Der langjährige Winklarner Allgemeinarzt Paul Gierlach feierte seinen 75.Geburtstag in kleinen Gruppen nach. Die besten Wünsche brachten ihm neben den Verwandten, Freunden und Nachbarn auch Pfarrer Eugen Wismeth, Bürgermeisterin Sonja Meier, Dritter Bürgermeister Robert Eibl, Simon Wellnhofer, Stephan und Alexandra Killermann von der FFW Winklarn, Marianne Strecker Rezeptsammelstelle während der Praxiszeit und die Seniorenbeauftragte Annemarie Mösbauer. Paul Gierlach wurde am 11.September 1951 in Hennef an der Sieg geboren. Gemeinsam mit zwei Brüdern wuchs er auf dem elterlichen Hof auf bis er zum Besuch des Gymnasiums in das Internat eintrat. Nach dem Abitur in Neunkirchen im Bergischen Land folgte das Medizinstudium in Regensburg und Würzburg. Nach dem erfolgreichen Abschluss nahm er eine Assistenzarztstelle in Waldmünchen an. Bereits in der Studienzeit in Regensburg lernte er seine Frau Anne, geborene Schöberl aus Pillmersried kennen, die er 1979 in Regensburg heiratete. Mit der Geburt der beiden Kinder Katharina (1983) und Dominik (1986) war die Familie komplett. Mittlerweile kamen noch die Enkel Leonhard, Theresa und Philipp dazu. Im Mai 1988 übernahm Paul Gierlach mit Unterstützung seiner Frau Anne die Hausarztpraxis in Winklarn, nachdem der Vorgänger Helmut Wanger plötzlich verunglückte. Mit dem Hausbau in Winklarn machten sie sich auf Dauer in Winklarn sesshaft. Bis zum Juni 2021 betreute er die Patienten in und um Winklarn mit großem Engagement. Auch nach dem Eintritt in den Ruhestand kennt Paul Gierlach keine Langeweile. Viele Stunden verbringt er in seinem „Modellfliegeratelier“ im Keller. Radfahren, Reisen und die Enkelkinder kommen auch nicht zu kurz. Gerne unterstützt er seine Tochter Katharina beim Transport ihrer Bilder und der Gestaltung der Ausstellungen.
Mitglieder des OGV Rothenstadt mit Gärtnermeister Kurt Steinhilber (Bild: Sabine Zenger)

Interessanter Einblick in die Gärtnerei Steinhilber

Am vergangenen Donnerstag besuchte eine Gruppe des Obst- und Gartenbauvereins Rothenstadt die Gärtnerei Steinhilber in Rothenstadt. Gärtnermeister Kurt Steinhilber führte die interessierten Teilnehmer durch die rund 9.000 m² große Gärtnerei mit ihren zahlreichen Treibhäusern. Die Gärtnerei präsentierte sich dabei in den schönsten Herbstfarben, was die Gärtnerherzen der Besucher höherschlagen ließ. Während der Führung durch die verschiedenen Bereiche erläuterte Steinhilber die Kultivierung der Jungpflanzen und informierte über die Bewässerung. Für die Bewässerung wird Regenwasser verwendet. Ein spezielles System in den Pflanztischen fängt beim Gießen überschüssiges Wasser auf und führt es in den Wasserkreislauf der Gärtnerei zurück. Dadurch konnte auch in diesem extrem heißen Sommer die Versorgung der Pflanzen gewährleistet werden.Spezielle Nährstofflösungen stärken die Pflanzen, sodass sie sich gegen etwaige Schädlinge meist gut zur Wehr setzen können. Besonders interessant war für die Teilnehmer die Demonstration des Eintopfens der Jungpflanzen mit der Topfmaschine. Dabei erfuhren sie, dass mit drei Mitarbeitern pro Stunde etwa 1.000 bis 1.200 Töpfe bepflanzt werden können. Bei der Kultivierung wird mit bis zu 50 Prozent torfreduzierter Erde gearbeitet. Allerdings erhöht sich durch die Reduzierung des Torfs der Gießaufwand, da Torf Wasser länger speichern kann, erklärte Steinhilber. Nach der sehr interessanten Führung hatten die Teilnehmer in lockerer Gesprächsatmosphäre noch Gelegenheit, die eine oder andere Frage zu stellen. So konnten sie wertvolle Tipps mitnehmen, die sich auch im eigenen Garten umsetzen lassen. Vorsitzende Sabine Zenger bedankte sich abschließend für das rege Interesse bei den Teilnehmern sowie bei Kurt Steinhilber und seiner Familie für die freundliche Aufnahme und die informative Führung.
Aufmerksam hörten die Besucher dem Kirchenführer Hubert Zitzmann (stehend) zu, der die Geschichte der Kirche erläuterte. (Bild: Sieglinde Schärtl)

Begeistert waren die Besucher aus Franken von der Oberpfalz und nachdenklich beim Besuch in Flossenbürg

Die Gläubigen von Bad Königshofen (Bistum Würzburg), allen voran der Seniorenkreis, besuchten ihren ehemaligen Pfarrer Pater Jo Jovilla Kurian in seiner jetzigen Wirkungsstätte. Mit dem Bus waren die 36 Frauen und Männer mit der Leiterin des Seniorenkreises Claudia Rebelein, Pfarrgemeindratsvorsitzende Sigrun Weigelt und Diakon Konrad Hutzler gekommen. Es zeigte bei den Besuchern, dass sie Ihren Pfarrer sehr schätzten, denn bereits im vergangen Jahr besuchten sie ihn in Waldershof. Für die Bad Königshofener war er 2021 bis 2024 ihr Priester und sie bedauerten es sehr, dass er versetzt wurde. Pater Jo empfing in Leuchtenberg seine ehemaligen „Schäfchen“ und machte mit ihnen eine Besichtigungstour zu wichtigen Stätten. Das erste Ziel war die Gedenkstätte Flossenbürg und danach ging’s zum Wallfahrtsort auf den Fahrenberg. Am Spätnachmittag wurden sie vom Katholischen Frauenbund mit Vorsitzender Claudia Rupprecht sowie Kirchenpflegerin Maria Schatz im Pfarrheim Leuchtenberg erwartet. Bei Kaffee und Kuchen stärkten sich alle und danach bedankten sich die Besucher mit Präsenten bei den Gastgebern. Es stand die Besichtigung der Pfarrkirche St. Margareta noch an und dazu führte sie Hubert Zitzmann und ging detailliert auf die Kirchengeschichte ein, Der Ausflug nach Leuchtenberg endete mit einem Abendessen im Gasthof Maier „Lindenhof“ bevor es wieder nach Franken ging.
Die Freudenberger Garde ist bereit für die neue Saison. Das ganze Jahr über wird schon trainiert. Jetzt werden dann Kostüme geschneidert. (Bild: Daniela Brunner)

Freudenberger Garde bereitet sich auf die nächste Faschingssaison vor

Die Freudenberger Garde startet wieder durch, jetzt auch mit einer Großen Garde. Seit Ostern trainieren 50 Mädchen und nun auch ein Bub an den neuen Tänzen für den nächsten Fasching. Mit viel Training, Fleiß, Humor und jeder Menge Spaß studieren gerade die Bambinigarde, die Kindergarde, die Jugendgarde und nun auch die Prinzengarde ihre neuen Tänze ein. Die Bambinigarde mit 14 Anfängerinnen hat ein neues Schautanz-Thema. Das Thema wird aber erst zu Faschingsbeginn verraten. Die je 14 Mädchen der Kinder- und Jugendgarde üben gerade fleißig neue Marsch- und Showtänze. Besonders freut sich der Heimat- und Kulturverein, dass es nun, im 18. Jahr des Bestehens der Garde und im 9. Jahr unter der Leitung von Daniela Brunner, erstmals eine Prinzengarde gibt. Leiterin Daniela Brunner wird von ihrem Team mit Marinna Daubenmerkl, Uschi Klein, Manuela Wiesnet, Jana Schneckenhaus, Elisabeth Strobl, Sabina Lang und Franziska Bodensteiner unterstützt. Der Sommer war begleitet von Sommerauftritten, Trainingswochenende mit Lagerfeuer und der Teilnahme am Jugendtag des Landesverbands ostbayerischer Faschingsgesellschaften sowie einem Zeltlager. Der Herbst steht jetzt ganz im Zeichen der Kostüme. 37 Marschkostüme und über 45 Showkostüme entstehen in den nächsten drei Monaten. Dafür werden auch Sponsoren gesucht. Los geht's dann im nächsten Jahr in eine äußerst kurze Faschingssaison. Am 16. Januar 2027 ist der Faschingsauftakt im Gasthaus Dotzler, der Freudenberger Faschingszug ist schon am 9. Februar 2027.
Die Schulanfänger der GS Schnaittenbach mit Schulleiterin Michaela Bergmann und den Lehrkräften Josefine Weigert, Florentine von Imhoff und Sabine Weiß (hinten von links) (Bild: Sabine Spindler)

Ein gelungener Start: Einschulung an der GS Schnaittenbach

Mit den Worten „Ein Baum wächst so wie das Wissen in dir” begrüßte Schulleiterin Michaela Bergmann die 41 Schulanfängerinnen und Schulanfänger der Grundschule Schnaittenbach am ersten Schultag. In Fortführung einer schönen Tradition erhielt jedes Kind ein eigenes Bäumchen, das vom Obst- und Gartenbauverein gestiftet wurde. Die Kinder durften ihre Pflanze direkt vor Ort selbst eintopfen und anschließend mit nach Hause nehmen – ein symbolträchtiges Zeichen für das gemeinsame Wachsen und Lernen. Der Einschulungstag begann mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche, der eigens für die Schulanfänger und ihre Familien gestaltet wurde. Auf dem Schulhof hieß die Schulfamilie ihre neuen „Bärenkinder” anschließend herzlich willkommen. Dabei präsentierten die Zweitklässler gemeinsam mit ihren Lehrerinnen ein kleines Begrüßungsprogramm. Im Verlauf der Feierlichkeiten wandten sich sowohl die Schulleiterin als auch stellvertretende Bürgermeisterin Elisabeth Kraus mit Grußworten an die neuen ABC-Schützen und ihre Eltern. Musikalisch umrahmt wurde die Einschulungsfeier von der ehemaligen Chorklasse unter der Leitung von Studienrätin Sabine Weiß. Nach dem offiziellen Teil begleiteten die Klassenleiterinnen Sabine Weiß, Florentine von Imhoff und Josefine Kreimel ihre Schülerinnen und Schüler in die neuen Klassenzimmer, wo der erste Schultag in einer erwartungsvollen und zugleich feierlichen Atmosphäre ausklang. Besonders die Baumpflanz-Aktion zum Abschluss wird den Kindern in Erinnerung bleiben: Stolz trugen die Erstklässler ihre selbst eingetopften Bäumchen nach Hause – ein ganz persönliches Andenken an ihren ersten Schultag, das sie über viele Jahre begleiten wird.
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