2. Vorsitzender Stefan Vogt, 1. Vorsitzender Christian Beßenreuther, Kassier Dominik Farnbauer, Schriftführerin Inge Toth (Bild: Stefan Zrenner)

Gelungener Generationswechsel

Einen gelungenen Generationswechsel vollzog die Siedlergemeinschaft Etzenricht am Freitag, den 23.Oktober in ihrer Mitgliederversammlung. Christian Beßenreuther übernahm in geheimer Wahl das Amt des 1.Vorsitzenden, nachdem Uwe Bergler bereits in der letzten Versammlung angekündigt hatte, nicht noch einmal zu kandidieren. 25, der über 200 Mitglieder hatten sich im Sportheim in Etzenricht eingefunden um in der Mitgliederversammlung über die Zukunft der Gemeinschaft zu entscheiden. Unter ihnen auch 1. Bürgermeister Martin Schregelmann sowie als Gäste der stv. VWE-Bezirksvorsitzende Helmut Grünbauer und Stefan Zrenner, ehemaliger Pressesprecher des VWE-LV Bayern. Diese drei Personen wurden auch zum Wahlausschuss benannt. Die Wahlen der Vorstandschaft wurden auf Antrag eines Mitglieds geheim durchgeführt, die anderen Funktionen per Handzeichen. Dank guter Vorgespräche hatte die Gemeinschaft keinerlei Probleme eine neue Vorstandschaft zu bilden. Neben dem neuen Vorsitzenden wurden Stefan Vogt zu seinem Stellvertreter und Dominik Farnbauer zum Kassier gewählt. Dem neuen Trio steht, sozusagen als erfahrener Anker, die bisherige Schriftführerin Inge Toth weiter zur Verfügung. Zudem wurden sieben Besitzer gewählt, Michael Feige und Martin Schregelmann übernehmen die Kassenprüfung und Uwe Bergler tauschte die Rolle des Vorsitzenden mit der des Gerätewartes. Bürgermeister Schregelmann dankte der bisherigen Vorstandschaft für deren Arbeit und wünschte der Neuen viel Erfolg. Auch stellv. Bezirksvorsitzenden Grünbauer freute sich über die gelungenen Neuwahlen, da es immer schwerer werde ehrenamtliche Führungskräfte zu gewinnen. Informationen über aktuelle Verbandsereignisse rundeten sein Grußwort ab. Der neue 1.Vorsitzende Christian Beßenreuther bedankte sich in seinem Schlusswort für das Vertrauen und richtete die Bitte an alle Mitglieder, im Werben um neue Mitglieder nicht nachzulassen, damit die Siedlergemeinschaft auch in Zukunft so stark bleibe.
Für insgesamt 23 Mitglieder standen Ehrungen an. Die anwesenden Jubilare stellten sich am Ende des Ehrenabends zusammen. Von links: Stellvertretender Vorsitzender Florian Bauer, Werner Apfelbacher, Karl Winkler, Roland Roth, Werner Rittner, Anton Schulz, Hans Rumpler, Josef Schirbl, Heinz Rittner, Rudolf Gredler, Jürgen Ott, Bürgermeister Uwe König, Vereinsvorsitzender Karl Luber und Kreisbrandrat Christof Strobl.  (Bild: Christina Rabenstein)

Feuerwehr Freihung würdigt langjährige Vereinstreue

Im Rahmen des Kameradschaftsabends zeichnete die Feuerwehr Freihung zahlreiche Mitglieder für die langjährige Treue zum Verein aus. Vereinsvorsitzender Karl Luber begrüßte die Gäste bevor sich alle Anwesenden im Feuerwehrgerätehaus zunächst das Abendessen schmecken ließen. Anschließend verlieh er zusammen mit seinem Stellvertreter Florian Bauer, den drei Kommandanten, Andreas Luber, Thomas Luber und Julian Klier, sowie dem Kreisbrandrat Christof Strobl und Bürgermeister Uwe König, die Urkunden für besonders lange Vereinszugehörigkeit. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurde Patrick Glaser geehrt. Für 50 Jahre Treue zum Verein erhielten Jürgen Ott, Werner Rittner, Anton Schulz, Roland Roth, Karl Winkler, Josef Schirbl, Rudolf Gredler und Werner Apfelbacher eine Urkunde. Bereits seit 70 Jahren sind Hans Rumpler und Heinz Rittner dem Verein treu verbunden. Der Vorsitzende blickte auf kleine gemeinsame Erlebnisse zurück. Erinnerungen gab es an frühere Abnahmen von Abzeichen, die erfolgreichen Feuerwehrkegler, die seit 1988 bis heute aktiv sind und zahlreiche Pokale gewinnen konnten. Sowie an den kleinen Feuerwehrschlauch, der bei Nachwuchs unter den Kameraden weitergegeben wurde. Viele der Geehrten engagierten sich über Jahrzehnte hinweg auch aktiv in der Feuerwehr, nahmen an unzähligen Veranstaltungen teil und trugen dazu bei, dass der Verein seine Feste feiern konnte. Abschließend dankte Karl Luber der aktiven Wehr für die reibungslose Zusammenarbeit sowie den Vereinsmitgliedern, die ihn bei der letzten Ehre für verstorbene Feuerwehrangehörige begleiten. Bürgermeister Uwe König würdigte die Bedeutung der Feuerwehr für das örtliche Vereinsleben und bedankte sich für das vielfältige Engagement. Auch Kreisbrandrat Christof Strobl richtete einige Worte an die Anwesenden und zeigte sich beeindruckt von den zahlreichen Ehrungen des Abends. Damit endete der offizielle Teil des Abends, der bei kameradschaftlichen Gesprächen noch bis in die späten Stunden fortgesetzt wurde.
Die Musikanten in der gut gefüllten Strobelhütte (Bild: Georg Hüttner)

Zünftiger Musikantenstammtisch des Oberpfälzer Waldvereins Weiden

Der schon traditionelle Musikantenstammtisch des Oberpfälzer Waldvereins, Zweigverein Weiden, fand eine Woche nach der Allerweltskirchweih zum 58. Mal in der Strobelhütte auf dem Fischerberg statt. Er lockte wieder zahlreiche Gäste aus Nah und Fern an. Nach der Begrüßung der Gäste und Mitwirkenden durch den 2. Vorsitzenden Hans Fröhlich und der Ankündigung der neuen Wirtin Lina Dillmann, dass sie allen Musikanten eine Brotzeit spendiert, gingen die Musiker in die Vollen. Zum Auftakt spielten „Schwungvoll 3.0” aus Premberg die „Zuchthauspolka”. Weiter ging es mit der Gruppe „Andrersaits”, die den Abend immer wieder mit ihrer schönen staaden Hackbrettmusik zum Zuhören aufforderten. Die drei „Oberpfälzer Moidln” aus der Gegend um Burglengenfeld überraschten die Zuhörer mit ihren glockenreinen Stimmen. Alte Bekannte sind die „Wirtshauseck Musik”, bei denen 2. Vorsitzender Fröhlich mit seiner Ziach den Ton mit angibt. Sie gaben unter anderem einige von ihm selbst arrangierten und komponierten Stücke zum Besten. Als der Initiator der Musikantenstammtische des OWV, Franz Hüttner, vor zwei Jahren verstorben war, übernahm die Moderation die letzten Male sein Sohn Georg. Dieses Mal führten Hans Fröhlich und Georg Hüttner gemeinsam durch das Programm und trugen zwischen den Musikstücken kleine Geschichten aus dem oberpfälzer Leben bei. Gefreut haben sich die beiden über die Unterstützung durch Wolfgang Bäumler vom Arbeitskreis Mundart aus Weiden. Er erzählte in reinem Oberpfälzisch von einem Klassentreffen, von der Schnäppchenjagd im Internet und allerlei Alltagsgeschichten in unterhaltsamer und humoriger Art, immer zum Schmunzeln und Lachen. Zu etwas späterer Stunde spielten die Musikanten bunt gemischt noch einige Lieder und Musikstücke bis sich nach einem gelungenen Abend die Hütte langsam leerte. Alle Besucher waren sich einig, beim nächsten Musikantenstammtisch am 20. März 2027 wieder vorbeizukommen.
Vorne sitzend v. l.: Jugendkönigin Nele Heinrich, Schützenliesl Brigitte Reng, Schützenkönig Felix Heinrich; Stehend v. l.: Franz Fruth, Gottlieb Schäffer, Markus Schäffer, Jakob Rumpler, Anton Heldmann, Willibald Donhauser, Petra Donhauser, Stefan Schadl, Dr. Ulrich Schmid, Alfred Schadl, Johanna Fruth, Andreas Heldmann, Stefan Koller, Anita Heldmann, Sebastian Gebhard, Simone Heldmann (Bild: Patrizia Schäffer)

Königsproklamation bei der Schützengesellschaft D'Fensterbachtaler

Die Schützengesellschaft D'Fensterbachtaler kürte ihre neuen Würdenträger für das Schützenjahr 2026/2027. Der entscheidende Königsschuss wurde traditionell erst an diesem Abend abgegeben und sorgte für große Spannung. 1. Schützenmeister Markus Schäffer begrüßte die Anwesenden und freute sich sehr, dass heuer so viele an dem Schießen teilgenommen haben. Anschließend wurden die Würdenträger gekürt. Den besten Schuss auf die Schützenliesl-Scheibe hatte in diesem Jahr Brigitte Reng. Als 1. Zofe steht ihr Johanna Fruth zur Seite, gefolgt von der 2. Zofe Anita Heldmann. Die Scheibe wurde von Michaela Schäffer gestiftet. Die Königswürde für das neue Schützenjahr erschoss sich an diesem Abend Felix Heinrich. Ihm steht als 1. Ritter Willibald Donhauser zur Seite und 2. Ritter wurde Stefan Koller. Die Scheibe wurde von Günther Rumpler gestiftet. Die Jugendkönigin wurde in diesem Jahr Nele Heinrich. Ihr steht als 1. Ritter Jakob Rumpler zur Seite. Die Scheibe wurde von Nele Heinrich gestiftet. Glück und Meisterserie: In der Jugendklasse (auf Glück) gewann Nele Heinrich den 1. Platz, gefolgt von Jakob Rumpler. Bei der Meisterserie hatte das beste Ergebnis ebenfalls Nele Heinrich, 2. wurde Jakob Rumpler. In der Schützenklasse (auf Glück) hatte den besten Schuss Jasmin Heinrich, 2. wurde Johanna Fruth und 3. Simone Heldmann. Bei der Meisterserie erreicht das beste Ergebnis wieder Johanna Fruth, 2. Platz Simone Heldmann und dritter Platz Stefan Schadl. In der Altersklasse (auf Glück) wurde 1. Anton Heldmann, 2. Thomas Reitinger und 3. Brigitte Reng. Bei der Meisterserie erreichte das beste Ergebnis Anton Heldmann, 2. wurde Franz Fruth und 3. Günther Rumpler. In der Seniorenklasse (auf Glück) hatte den besten Teiler Heinz Müller, gefolgt von Edeltraut Müller und Alfred Flierl. Bei der Meisterserie erreichte die beste Serie Heinz Müller, 2. Edeltraut Müller und 3. Klaus Jaintzyk. Außerdem wurden noch Festpreise sowie die Vereinsmeister ausgeschossen.
Gruppenbild der Königsfeier 2026 (Bild: Andrea Glaubitz)

Neue Könige der Feuerschützengesellschaft Weiden 1507 geehrt

Traditionelle Königsfeier mit Ehrengästen, sportlichen Erfolgen und festlichen Salutschüssen. In festlichem Rahmen beging die Königlich Privilegierte Feuerschützengesellschaft Weiden 1507 ihre traditionelle Königsfeier. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Ehrung der bisherigen Könige und die feierliche Proklamation der neuen Würdenträger, die ihre Königsketten entgegennehmen durften. Schützenmeisterin Claudia Glaubitz bedankte sich bei den bisherigen Königen Josef Scherm, Bernhard Strobel und Gabriel Gruber für ihre Regentschaft und ihr Engagement für die Schützengesellschaft. Als Ehrengäste begrüßte die Gesellschaft Bürgermeister Stephan Gollwitzer sowie Reinhard Meier, den Präsidenten des Stadtverbands für Leibesübungen. Beide überbrachten ihre Grußworte und würdigten die sportlichen Erfolge der Schützinnen und Schützen. Auch eine Abordnung des Patenvereins aus Annaberg-Buchholz nahm an der Feier teil und unterstrich damit die freundschaftliche Verbundenheit der beiden Vereine. Ein Höhepunkt des Abends war die Ehrung der neuen Schützenkönige. Sie erhielten unter dem Beifall der Anwesenden ihre Königsketten. Zum Jugendkönig wurde Alexander Wessely gekürt. Johannes Breyer errang die Würde des Pistolenkönigs, während Claudia Gruber künftig als Gewehrkönigin die Gesellschaft repräsentiert. Für einen besonders feierlichen Abschluss sorgte die Böllergruppe der Schützengesellschaft. Mit kräftigen Salutschüssen ließ sie die neuen Könige hochleben und verlieh der traditionellen Feier einen würdigen Rahmen. Die Königsfeier zeigte einmal mehr, welchen Stellenwert die Pflege des Schützenbrauchtums, der sportliche Ehrgeiz und die Gemeinschaft bei der Königlich Privilegierten Feuerschützengesellschaft Weiden 1507 einnehmen.
Der gewählte Vorstand des Weidener Kammerchors und geehrte Sängerinnen und Sänger (Bild: Marianne Rüb)

Weidener Kammerchor bestätigt Vorstand einstimmig

Bei der Jahreshauptversammlung des Kammerchores Weiden e.V. in der Almrausch-Hütte am 19. Oktober 2026 wurde der bisherige Vorstand einstimmig wiedergewählt. Marianne Rüb, die dem Chor seit 10 Jahren vorsteht, bleibt für weitere zwei Jahre Vorsitzende. Auch ihre Stellvertreterin Astrid Karl, die ebenfalls seit 10 Jahren im Vorstand tätig ist, wurde im Amt bestätigt. Gemeinsam mitChorleiter Peter Pollinger führen die beiden Frauen den Chor erfolgreich. Als Schriftführer wurde Frank Niehage bestätigt. Das Amt der Kassiererin übernimmt weiterhin Helga Kraus. Als Beisitzerin und Notenwartin wurde Jutta Schwab, und als weiterer Beisitzer Klaus Schödl gewählt. Peter Pollinger lobte die Disziplin des Chores und zeigte sich stolz auf das große Konzert mit Sir Simon Rattle. Dafür hatte der Chor im vergangenen Jahr seine Kräfte gebündelt. Pollinger sang selbst mit und stand ausnahmsweise nicht am Dirigentenpult. Für ihre engagierte Vereinsführung und ihren unermüdlichen Einsatz erhielt Marianne Rüb einen großen Blumenstrauß und einen Gutschein. Dritter Bürgermeister Jürgen Meyerwürdigte die Leistungen des Kammerchores und zeigte sich von dessen erfolgreicher Arbeit beeindruckt. Für die Zukunft wünschte er dem Chor weiterhin viel Erfolg und zahlreiche gelungene Konzerte. Mehrere Mitglieder wurden für 10 und 25 Jahre Chortätigkeit geehrt. Als langjährige Förderin begrüßte der Chor Lisa Taller besonders herzlich. Victoria Pietsch wurde für ihre jahrzehntelange Sängertätigkeit mit einem Blumenstrauß verabschiedet. Sie bleibt dem Chor als förderndes Mitglied.erhalten.
BGM Karlheinz Budnik und die vielen Helferinnen und Helfer der Klassen 1a und 1b verteilen Hackschnitzel am neuen Speilplatz (Bild: Karlheinz Budnik)

Kinderspielplatz in der Schillerstraße nimmt Gestalt an – Kinder packen selbst mit an

Der Kinderspielplatz in der Schillerstraße wird derzeit neu gestaltet und mit neuen Spielgeräten ausgestattet. Die Planungen für die Gestaltung des Platzes wurden bereits im Vorfeld gemeinsam mit der Grundschule Windischeschenbach entwickelt. Die Wünsche und Ideen der Kinder konnten damit unmittelbar in die Gestaltung ihres zukünftigen Spielplatzes einfließen. Mittlerweile sind die Arbeiten vor Ort weit fortgeschritten. Die neuen Spielgeräte werden derzeit durch die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes aufgebaut. Bei den vorbereitenden Arbeiten erhielten sie jetzt tatkräftige Unterstützung von den Schülerinnen und Schülern der Klassen 1a und 1b. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Michaela Pöllath und Verena Ellert sowie Schulleiter Holger Popp kamen die Kinder zum Spielplatz, um sich selbst ein Bild vom Stand der Arbeiten zu machen und bei der Gestaltung mit anzupacken. Zusammen mit Erstem Bürgermeister Karlheinz Budnik und dem Team des städtischen Bauhofes verteilten sie die Hackschnitzel unter der neuen „Kletterburg”. Mit Schaufeln und viel Engagement machten sich die Schülerinnen und Schüler ans Werk. Für sie war es eine schöne Gelegenheit, die Umsetzung der gemeinsam entwickelten Ideen unmittelbar mitzuerleben und selbst einen kleinen Beitrag zur Gestaltung ihres Spielplatzes zu leisten. „Es freut mich besonders, dass die Kinder von Anfang an in die Überlegungen zur Gestaltung einbezogen waren und nun auch sehen können, wie ihre Ideen tatsächlich umgesetzt werden”, betont Bürgermeister Karlheinz Budnik. „Ein Spielplatz ist ein Ort für Kinder. Deshalb ist es uns wichtig, ihre Wünsche und Vorstellungen bei der Gestaltung möglichst zu berücksichtigen.” Auch für die Mitarbeiter des Bauhofes war die Unterstützung durch die jungen Helfer eine willkommene Abwechslung bei den laufenden Arbeiten. Die Neugestaltung des Spielplatzes befindet sich inzwischen auf der Zielgeraden. In Kürze kann der Platz wieder für die Kinder freigegeben werden. Dann stehen die neuen Spielmöglichkeiten für die jungen Besucherinnen und Besucher zur Verfügung. Die Stadt Windischeschenbach bedankt sich bei den Schülerinnen und Schülern, den beteiligten Lehrkräften und der Schulleitung für die Unterstützung sowie beim Team des städtischen Bauhofes für die Umsetzung der Maßnahme. Ein Spielplatz, der gemeinsam mit Kindern geplant und nun auch gemeinsam mit ihnen fertiggestellt wird – mehr Bürgerbeteiligung im Kleinen geht kaum.
Die Zuhörer verfolgten aufmerksam den Vortrag von Frau Prof. Dr. Andrea Riedl im Pfarrheim Herz Jesu.  (Bild: Manuel Häffner)

Vortrag in Herz Jesu: Franziskus von Assisi im Kontext seiner Zeit

Die katholische Kirche begeht in diesem Jahr den 800. Todestag des heiligen Franziskus von Assisi. Zu diesem Anlass wurde bereits der Erntedankaltar in der Stadtpfarrkirche Herz Jesu aus Weiden mit dem Motiv des Heiligen aus Naturmaterialien gelegt. Nun lud die Pfarrei am Freitag, 16. Oktober 2026, zu einem Vortragsabend mit dem Thema „Franziskus von Assisi im Kontext seiner Zeit” ins Pfarrheim ein und ehrte damit Franziskus erneut. Stadtpfarrer Gottfried Schubach konnte dazu als Referentin Frau Prof. Dr. Andrea Riedl von der Fakultät für katholische Theologie an der Universität Regensburg begrüßen. Sie beleuchtete die Zeit, in der Franziskus lebte und die Entstehung männlicher und weiblicher Ordenszweige, deren Verkündigung radikaler Armut in der Nachfolge Jesu Christi nicht nur für den Bereich der Spiritualität Geschichte geschrieben hat. Zeitumstände, Widersprüche und Aufbruchsimpulse jener Epoche kamen zur Sprache. Unter den zahlreichen Zuhörern waren neben Stadtpfarrer Gottfried Schubach auch Pfarrvikar Reinald Bogensperger und PGR-Sprecher Manuel Häffner. Kirchenmusiker Simon Hoffmann begleitete den Abend am Piano. Gemeinsam sangen die Besucher das Lied „Laudato si, o mi Signore”, den Sonnengesang des heiligen Franziskus. Zum Abschluss dankte Stadtpfarrer Schubach der Professorin Dr. Riedl für ihren fundierten und interessanten Vortrag. Der Beifall der Anwesenden unterstrich die große Resonanz des Abends.
Noch nicht 30 Jahre jung hob er das Hallenfußballturnier aus der Taufe. Dafür und für seine Treue zu Schall`ke 62 ernannte die Versammlung -auf Vorschlag des Vorstands- Hans-Jürgen Reitzenstein einstimmig zum Ehrenmitglied. (Bild: Dietlinde Reitzenstein /Jürgen Delle (Montage))

Schall`ke 62 ernennt Hans-Jürgen Reitzenstein zum Ehrenmitglied

Kontinuität an der Vereinsspitze, aber frischer Wind im sportlichen Bereich: Der Sportförderverein Schall’ke 62 hat in seiner Jahreshauptversammlung Bilanz gezogen und die Weichen für die kommenden Jahre gestellt. Bei den Wahlen gab es an der Spitze des Vereins kaum Änderungen. Nach Begrüßung durch Manfred Lilla und Feststellung der Beschlussfähigkeit blickte der Vorstand auf ein aktives Jahr zurück. Besonders hervorgehoben wurde der Einsatz der Neumitglieder (Gruppe „Bergwelle), die im Winter 2026 eine erfolgreiche Baumfäll- und Holzaktion auf dem Schall`ke-Gelände organisierten. Lilla dankte besonders weiteren aktiven Mitgliedern. Nachdem die Revisoren Hans-Peter Daschner und Peter Partsch eine tadellose Kassenführung bescheinigten, wurde die Vorstandschaft entlastet. Die Neuwahlen ergaben folgende Ergebnisse: Manfred Lilla, 1. Vorsitzender, Thomas Leicht, 2. Vorsitzender und Kassier wird Jürgen Delle. Eine personelle Neuerung gab es: Julian Donath wurde einstimmig zum Sportlichen Leiter gewählt. Diese Wahlergebnisse wurden von den anwesenden Mitgliedern mit großem Beifall aufgenommen. Die Kontinuität an der Vereinsspitze soll die positive Entwicklung auch für die Zukunft garantieren. Ein zentraler Punkt der Versammlung war die finanzielle Situation des Vereins. Lilla stellte den Antrag auf eine Anpassung des Mitgliedsbeitrags. Ab 2027 soll der Jahresbeitrag von bisher 31 Euro auf 40 Euro erhöht werden. Der ersten Beitragsanpassung, seit der Vereinsgründung (e.V.) im Jahr 2000, stimmten die Mitglieder einstimmig zu. 1980 wurde das FDP-Fußball-Hallenturnier aus der Taufe gehoben. Bis 2026 war Hans Jürgen Reitzenstein Schirmherr und organisierte mit Unterstützung von Schall`ke 62 insgesamt 45 Turniere in 46 Jahren. Als Schall`ke Mitglied trat er in jungen Jahren auch aktiv an den Ball. Seine Treue zu Schall`ke 62 und die positive öffentliche Wirkung des Turniers wurden in der Versammlung mit der Ehrenmitgliedschaft besonders gewürdigt.
Böllerschützen Ottengrün mit ihren Gästen aus Weiherhammer (Bild: Paula Zant)

Böllerschützen gehm koi rou – oh Kirwa lou niad nou!

Auf der kleinen Kappl bei Ottengrün kracht’s zur Kirchweih gewaltig „Böllerschützen gehm koi rou – oh Kirwa lou niad nou!“ – ganz nach diesem Motto ließen es die Böllerschützen am Kirchweihsamstag auf der kleinen Kappl bei Ottengrün ordentlich krachen. Kommandant Stefan Zant hatte zum traditionellen Kirchweihschießen eingeladen und durfte neben den heimischen Böllerschützen auch zahlreiche Gäste begrüßen. Besonders freute man sich über den Besuch von Bezirksböllerreferent Alexander Eichelberger sowie Böllerkommandant Roman Sparrer, der gemeinsam mit Schützen der neu gegründeten Böllergruppe aus Weiherhammer nach Ottengrün gekommen war. So wurde aus dem traditionellen Schießen zugleich ein geselliges Treffen unter Gleichgesinnten, bei dem die Kameradschaft großgeschrieben wurde. Mit Hand- und Schaftböllern sorgten die Teilnehmer für weithin hörbare Salven rund um die kleine Kappl. Da war schnell klar: Wenn in Ottengrün Kirwa is, dann bleibt koa Böller ruhig! Die kräftigen Schläge gehörten dabei ebenso zum Kirchweihgeschehen wie die Freude am gemeinsamen Brauchtum. Denn beim Böllerschießen geht’s um weit mehr als bloß um an gscheidn Krach. Es geht um gelebte Tradition, Zusammenhalt und die Verbundenheit mit der Heimat. Ob altgedienter Böllerschütze oder frisch gegründete Böllergruppe – solche Treffen bringen die Menschen zusammen und zeigen, dass bayerisches Brauchtum auch heute noch mit viel Herzblut gepflegt wird. Und wenn dabei die Freundschaft über die eigenen Vereinsgrenzen hinaus wächst, dann ist des a Sach, die vui wert is! Ganz nach oberpfälzer Art gilt deshalb: „A Kirwa ohne Böllerschiaßn? Na, do dad ja wos fehln!“ Oder, wie man in Ottengrün sagen würde: „Solang’s Kirwa gibt, werd a g’böllert – mir gebm doch ned glei Rou!“ Nach dem kräftigen Böllern ging’s schließlich zum gemütlichen Teil über. Beim „Otto“ in Maiersreuth waren die Böllerschützen zum traditionellen Kirchweihessen eingeladen. Bei guadn Schmankerln und geselliger Runde ließ man den Abend in kameradschaftlicher Atmosphäre ausklingen. Damit war wieder einmal bewiesen: In Ottengrün wird die Kirchweih nicht nur gefeiert, sondern mit Tradition, Leidenschaft und einer ordentlichen Portion Oberpfälzer Lebensfreude gelebt. Denn a echte Kirwa ohne Böllerschützen – des gibt’s bei uns ned!
Fünf neue Ministranten Katharina, Horch, Maria Vogl, Michaela Ziegler, Lea Meier, Levi Schreier sind am Kirchweihsonntag in die Schar der Ministranten Mantel aufgenommen worden (Bild: Priska Hofmann)

Fünf Neue in der Schar der Ministranten

„Am heutigen Festgottesdienst zur Kirchweih beginnen fünf Neue aus unserer katholischen Pfarrgemeinde ihren Dienst als Ministranten“, so Pfarrer Thomas Kohlhepp in seiner Begrüßung am Sonntag, 25.10. in der katholischen Pfarrkirche. Es wird viel geredet, über Kirche, über Gemeinschaft, Kirche ist jung, dass spürt man an der großen Anzahl an Ministranten.“, so der Geistliche weiter. Die Neuen Katharina, Michaela, Maria, Levi und Lea durften nach dem Aufnahmegebet und Überreichung des Umhängekreuzes durch den Geistlichen nun offiziell während der Messe den Dienst als Ministrant beginnen. Mit einem Applaus der Kirchengemeinde ging es in der stattlichen Zahl von 20 Minis im Altarbereich los. Dort zeigten die Neuen fehlerlos, was sie in den letzten Wochen geübt hatten. In der Predigt stellte Pfarrer Thomas Kohlhepp die Frage: Was ist Kirche für dich? So ist der Geistliche der Überzeugung, dass Kirche bei einem selbst beginnt, sie ist sichtbar in der Gemeinschaft. Er vergleichte die Kirche mit einem Smartphone oder Tablett. Das Gehäuse - die Kirche - mit vielen Apps, manche mehr, manche weniger genutzt. Die Apps sind die Werkzeuge Gottes, so der Geistliche, was ist wichtig, was fehlt, was müssen wir noch downloaden. Gerade an so einen Fest wie die Kirchweih stellt sich die Frage, wer und auf welche Weise wir für das Leben in unserer Pfarrgemeinde beitragen, wertvoll gestalten. So solle man, wenn man an der Kirche vorbeigeht, bewusst hinschauen, es erinnert dann an Gott und die Gemeinschaft, es ist nicht nur das Haus, es ist die Liebe, die wir aus diesem Haus in die Welt tragen, so der Pfarrer am Ende seiner Predigt. Vor dem Schlussgebet mit „Te deum“ wurde Martin Birner für 7 Jahre Dienst als Ministrant verabschiedet. Der Geistliche wünschte ihm alles Gute auf seinen weiteren Lebensweg.
Der 1. Vorsitzende Tobias Kirner mit seiner neuen Mannschaft. (Bild: Gerlinde  König)

OWV Waidhaus sichert Zukunft mit neuem Vorstand

Bei der diesjährigen JHV stand eine entscheidende Frage im Raum: Wird der OWV Waidhaus weiterbestehen? Nach der Begrüßung der 42 anwesenden Mitglieder und des ersten Bürgermeisters Markus Bauriedel durch den ersten Vors. Detlef König folgte zunächst ein Rückblick auf das Jahr 2025 durch den Vorsitzenden, die Schriftf. Gerlinde König und Kassier Wolfgang Engl. Dank der positiven Prüfung durch Kassenprüfer Franz Kaas konnten der Vorstand und der Kassier entlastet werden. Bürgermeister Markus Bauriedel bedankte sich beim Vorstand, den Fachwarten und Beisitzern für die jahrelange geleistete Arbeit für Waidhaus. Zudem wies er auf die Übergabe eines neuen Adlers hin, gefertigt von Markus Eigenberger, der im Frühjahr 2027 im Lustweg aufgestellt wird. Sein Wunsch ist selbstverständlich, dass der OWV weiterbesteht. Detlef König verkündete anschließend die erhoffte Nachricht, dass ein neuer Vorstand zur Verfügung steht. Wahlergebnis: 1. Vors. Tobias Kirner 2. Vors. Manfred Schneider Schriftf. Tamara Kirner 1. Kassiererin Sonja Kick 2. Kassierer Wolfgang Engl 1. Wegewart Detlef König 2. Wegewart Reinhard Werner Wanderwart Paul Zetzlmann Naturschutz- Vogelwart Michael Balk Kassenprüfer Diana Stephan u. Andreas Federl Beisitzer Christine Hölzel, Jochen Randig, Maria Federl, Inge Meckl und Andre Nickl. Detlef König bedankte sich bei allen, die ihn über die Jahre begleitet hatten, und wünschte dem neuen Vors. Tobias Kirner viel Erfolg. Er ermutigte ihn mit den Worten: „Traut euch, neue Wege zu gehen, und gebt euch nicht der Illusion hin, alle glücklich machen zu können. Das ist niemals möglich. Was auch immer ihr tut, es wird Menschen geben, die das nicht verstehen. Wie heißt es so schön: Neue Besen kehren gut!“ Tobias Kirner bedankt sich bei allen für das Vertrauen, das sie ihm und dem gesamten Vorstand entgegenbringen. Es wird Veränderungen geben, die bei der ersten Monatsversammlung 2027 bekanntgegeben werden. Die Adventsfeier entfällt in diesem Jahr und findet erst wieder 2027 statt. Ich und der gesamte Vorstand hoffen auf eine gute Zusammenarbeit in den kommenden zwei Jahren.
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