Mit dem Johannifeuer in Diebis in guter Gesellschaft
Auf den bisher mit am heißesten Tag des Jahres 2026 in unserem ganzen Bayernland fiel heuer das Johannifest der doch relativ kleinen Feuerwehr von Diebis am vergangenen Freitag. Alles, ob Klein oder Groß, freute sich sichtbar auf dieses gesellige Miteinander des Ortes, hält es doch im Letzten auch die drei Orte Diebis, Ipflheim sowie Schafhof als frühere selbstständige Gemeinde, heute sind es Gemeindeteile von Ebermannsdorf, gesellschaftlich fest zusammen. Und dies rührt noch von der Zeit vor der Gebietsreform von 1972 her. So auch diesmal. Erster Vorsitzender der Wehr Georg Straller zusammen mit der Chefin der Aktiven Conny Bäuml hatten organisatorisch alles bestens im Griff. Eine Heilige Messe im kleinen Diebiser Kirchlein, das der Gottesmutter geweiht ist, ging voraus. Auch der Rosenkranz für den Frieden in der Welt wurde gebetet. Ruhestandsgeistlicher Josef Beer feierte zusammen mit den treuen Gläubigen die Eucharistie für die verstorbenen Führungskräfte der FFW, ebenso für Pfarreiangehörige. Alle Gottesdienstbesucher waren aktiv beim Beten sowie Singen vorbildlich dabei. In treffenden Worten wies der Geistliche bei seiner kurzen Predigt beispielsweise auch auf die mit dem 24. Juni schon wieder beginnende Sommersonnenwende mit dem längsten Tag sowie der kürzesten Nacht des Jahres hin, die mit dem Johannifest letztlich auf den Apostel Johannes zurückgehe. Und, wir Christen alle, sollten in vielfacher Weise durch unsere Taten im Leben das Licht und Salz der Erde sein und somit helfen, den wichtigen Mut in das Dunkel der Welt zu bringen. Die doch schönen Lieder „Nun danket all und bringet Ehr“ sowie „Maria breit den Mantel aus“ beschlossen die gläubige Feier. Der Festplatz vor und um das Diebiser Feuerwehrhaus war bis auf den letzten Platz besetzt, das Johannifeuer wurde also von der Bevölkerung ringsum gut angenommen. Insbesondere das gegenseitige, gute Verhältnis samt Zusammenarbeit zwischen den Wehren Pittersbergs und Diebis ist bestens, was sich beim ausgedehnten Meinungsaustausch des Abends auch zeigte. Pfarrer Beer, mit humorvollen Worten vorangehend, segnete das entzündete Feuer am Platz zwischen FFW-Heim und Marienkapelle. Die Kinder tobten sich am Fußballplatz nebenan aus. Bratwürste, Fleisch sowie ein Bierchen oder auch mehr mundeten teils bis zur Mitternacht. Und im Letzten, so die Verantwortlichen der Wehr wiederum gemeinsam, war der Abend nicht nur wieder mal schön, sondern quasi auch „der Kitt der drei Orte“ für weiteren guten Zusammenhalt.