Die Teilnehmer mit der Wirtin (Mitte) vor dem Klaukenhof. (Bild: Peter Liedtke)

Wunderschöne VdK Fahrt ins Sauerland

Mit viel Sonnenschein im Gepäck ging es auf die Reise. Unterwegs gestärkt mit einer deftigen Brotzeit, auch Kaffee und Kuchen kamen wir am frühen Nachmittag im Klaukenhof an. Dort wurden wir sehr herzlich von der Wirtin und Besitzerin begrüßt. Der Klaukenhof ist über 220 Jahre ein Landhotel. Zum Haus gehören die freundliche Hambergstube, Lustscheune und ein kleiner Wellnessbereich. Danke für die Führung durch das große Revier. Am 2. Tag genossen wir die Welt des Bierbrauens. Der Weg führte zur Warsteiner Brauerei. 7,2km Gleise führen durch das Arial für den Versand. Das Bier wird in ca. 50 Länder versandt, z.B. Amerika, Brasilien u.s.w.. Hier erfuhren wir auch die Geschichte und Herstellung des deutschen Bieres und Tradition einer der größten Privatbrauereien Deutschlands. Dort wurden wir auch gut versorgt mit einem kleinen Imbiss und einem Biergetränk. Anschließend fuhren wir nach Eslohe, ein bisschen Freizeit für einen Bummel durch die Altstadt. Der erlebnisreiche Tag endete nach dem Abendessen bei Tanz und Livemusik. Am 3.Tag:Rundfahrt über die Hochsauerländer Höhenstraße. Die Panoramastraße erschließt eine der schönsten und interessantesten Regionen. Kirchenführung in Worms, Winterberg, Führung im Skimuseum Neuastenberg. Am Abend Grillpartie an der Hambergstube - köstlich! 4.Tag: Es hieß willkommen auf einem Schiff der weißen Flotte „Ahoi willkommen an Bord” Ein besonderes ein besonderes Erlebnis war die Planwagenfahrt mit Kaffee und Kuchen durch die „Kitzelfichten”. Mit wunderschönen Eindrücken traten wir am 5. Tag. die Heimreise an. Ein danke auch an Martin den Busfahrer, er ist immer sehr um das Wohl der Teilnehmer besorgt. Wir freuen uns alle schon, wenn es heißt, auf zum Ravennaweihnachtsschluchtmarkt.
Mit viel Herzblut und Kreativität haben Waidhauser Frauen – Tamara, Kerstin, Lise, Maria, Diana, Christine und Maggie die Erntekrone gefertigt. (Bild: Tamara Kirner)

Waidhaus hat endlich wieder eine Erntedankkrone

Nach mehreren Jahren erstrahlt in Waidhaus wieder eine wunderschön geschmückte Erntedankkrone. Mit viel Herzblut und Kreativität haben sich sieben Waidhauser Frauen – Tamara, Kerstin, Lise, Maria, Diana, Christine und Maggie – daran gemacht, die Tradition der Erntedankkrone wieder aufleben zu lassen. Mit Unterstützung der Vereinsgemeinschaft Waidhaus und Jochen Randig wurde die Erntedankkrone am 3. Oktober am Rathausbrunnen aufgestellt. Zahlreiche natürliche Materialien und Erntegaben wurden liebevoll verarbeitet und machten die Krone zu einem besonderen Blickfang. Am darauffolgenden Tag, dem 4. Oktober, wurde die Erntedankkrone durch unseren Pfarrer geweiht. Anschließend lud die Vereinsgemeinschaft zu einem gemütlichen kleinen Erntedankfest im Rathaus ein. Bei leckerer Kartoffelsuppe, Kaffee und Kuchen sowie musikalischer Begleitung konnten die Besucher gemeinsam feiern, miteinander ins Gespräch kommen und die neu entstandene Erntedankkrone bestaunen. Dabei stand vor allem das gemeinsame Miteinander und die Wertschätzung für die Ernte im Mittelpunkt. Ein besonderer Dank gilt allen Bäuerinnen und Bauern, die Getreide und weitere Materialien für den Schmuck der Erntedankkrone sowie Kartoffeln für die Kartoffelsuppe gespendet haben. 1. Vorstand Tobias Kirner bedankt sich außerdem ganz herzlich bei den sieben Frauen, die mit viel Engagement, Zeit und Liebe zum Detail die Erntedankkrone gestaltet haben. „Ein herzliches Vergelt’s Gott an alle, die dieses schöne Erntedankfest unterstützt und möglich gemacht haben. Besonders freuen wir uns, dass in Waidhaus die Tradition der Erntedankkrone wieder auflebt.“ So ist in Waidhaus nicht nur eine wunderschöne Erntedankkrone entstanden, sondern auch ein Stück Tradition und Gemeinschaft zurückgekehrt. Ein Zeichen dafür, was möglich ist, wenn viele Menschen gemeinsam anpacken.
Ein langer Festzug begleitete den Erntewagen zur Segnung am Unteren Markt und danach in den Schlosshof, wo der große Festgottesdienst stattfand. (Bild: Raphael Haubelt)

Pfarrei Nabburg feierte auch in diesem Jahr ein großes „Erntedank“-Fest

Einen so wunderschönen Wagen mit „Kostproben“ aus Agrarwirtschaft, Gärten und Wald zusammenzustellen, wie ihn das Landvolk Brudersdorf-Diendorf heuer schon zum 14. Mal zum großen Erntedankfest der Pfarrei St. Johannes präsentierte, ist weder vom Aufwand noch den „Zutaten“ her längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Zumal der heiße Sommer in diesem Jahr keine guten Erträge erwarten ließ. Und so stellte Pfarrer Hannes Lorenz nach dem Festzug mit kirchlichen und weltlichen Amtsträgern sowie vielen Fahnenabordnungen beim Freiluftgottesdienst im Nabburger Schlosshof auch ein essentielles Element in den Mittelpunkt seiner Predigt: Wasser. Dessen für Natur und Mensch in materieller Form knapper werdende Ressourcen traten heuer durch Mangelerscheinungen und deren Folgen erschreckend deutlich und gravierend zu Tage. In übertragenem Sinne mahnte Lorenz in ähnlicher Weise vor einer persönlichen Dürre des Glaubens. „Christus selbst ist das lebendige Wasser, als Quelle unseres Lebens aus der wir schöpfen können, damit durch ihn und mit ihm alles wächst und gedeiht.“ In Erkenntnis dessen auf besonders eindrucksvolle Weise „Danke“ zu sagen, lag nicht nur den drei Kindergärten mit ihren zum Segen mitgebrachten Erntekörbchen und Liedern am Herzen, sondern insgesamt über 800 Teilnehmern an der Gottesdienstfeier, die von Effata und der Jugendblaskapelle begleitet wurde. Im Anschluss daran bot die Landjugend Brudersdorf traditionell Mini-Brote zum Verkauf an, während die beiden Rösser von Hermann Mutzbauer den Erntewagen vor die Pfarrkirche zogen. Flankiert von einem Spalier aus über 60 Ministranten wurde die große Getreidekrone von da aus zum Altar getragen. Mit großem Dank an alle Beteiligten, Helfer, Pfarreimitglieder und Gäste auch aus dem Umland endete mit der Einladung zum gemeinsamen Frühschoppen im Jugendwerk das wohl auch in diesem Jahr prächtigste Erntedankfest der Oberpfalz.
Neben den Feuerwehrfahrzeugen gab es zahlreiche Stationen und weitere Angebote für die jungen Besucher. (Bild: Dominik Rettinger)

Viel geboten beim „Feuerwehr Tag“

Die Jugendfeuerwehren aus Freihung, Großschönbrunn, Seugast, Thansüß und die Kinderfeuerwehr Seugast veranstalteten gemeinsam den ersten Feuerwehr-Tag. Eingeladen waren alle interessierten Kinder mit ihren Familien, die Feuerwehr praktisch und spielerisch kennenzulernen. An mehr als zwölf Stationen rund um das Feuerwehrgerätehaus in Freihung konnten die jungen Besucher ihr Geschick unter Beweis stellen. Von Dosenspritzen mit der Kübelspritze über Schlauchkegeln und Wasserbomben-Zielwerfen bis hin zu wasserstrahlgetriebenen Holzautos war alles dabei. Auch wichtige Themen rund um den Brandschutz kamen nicht zu kurz. An einem Rauchhaus wurde erklärt wie Rauchmelder funktionieren, und den passenden Notruf konnten die Kinder an einem echten Telefon üben. Spielerisch wurde es beim Feuerwehr-Memory, Wörterpuzzle, Bällepusten und Ballbalancieren. Für jede absolvierte Station gab es einen Stempel auf die persönliche Stempelkarte. War diese vollständig, durften sich die Kinder ein kleines Geschenk aussuchen. Doch auch abseits der Stationen war einiges geboten: Hüpfburg, Kinderschminken, Feuerlöscher-Training und Rundfahrten mit den Feuerwehrfahrzeugen. Für eine Pause zwischendurch standen Kaffee und Kuchen bereit. Der Aktionstag sollte Kindern und ihren Familien die Arbeit der Feuerwehren näherbringen und zugleich für die Jugend- und Kinderfeuerwehren werben. Mit viel Engagement zeigten die Nachwuchsfeuerwehrleute und ihre Betreuer, wie vielfältig, spannend und gemeinschaftlich Feuerwehrarbeit sein kann. Das Wetter hätte kaum besser sein können: Bei einem beinahe sommerlichen Herbsttag kamen zahlreiche Familien zum Feuerwehr-Tag. Der gute Besuch zeigte, dass das Interesse an der Feuerwehr und insbesondere an den Angeboten für Kinder und Jugendliche groß ist. Für die beteiligten Jugend- und Kinderfeuerwehren war der Nachmittag damit ein voller Erfolg – und vielleicht hat der eine oder andere kleine Besucher dabei schon seine Begeisterung für die Feuerwehr entdeckt.
Bei der Ortsbegehung in der Grund- und Mittelschule Schnaittenbach v. l. Kommandantin Anja Mayrhofer aus Holzhammer, Kommandant Thomas Hackenberg aus Kemnath a. B., Hausmeister Bernhard Hofmann, Kommandant Lucas Reindl, Zugführer Horst Kellner und stellv. Kommandant Michael Hottner aus Schnaittenbach. (Bild: Ulrich Reindl)

Führungskräfte der Schnaittenbacher Feuerwehren üben zur Aktionswoche

Die diesjährige Aktionswoche der bayerischen Feuerwehren wurde in Cham eröffnet und stand unter dem Motto „Viele Gesichter. Eine Heimat”. Statt einer klassischen Einsatzübung zur Aktionswoche hatten sich die Führungskräfte der vier Schnaittenbacher Feuerwehren dazu entschieden, heuer einmal wieder ein anderes Format anzuwenden, und haben eine Führungskräfte-Ausbildung zum Thema Feuerwehreinsatzpläne ausgearbeitet und angeboten. Damit einhergehend wurden drei ausgewählte Objekte in Holzhammer, bei Kemnath und in Schnaittenbach besichtigt und ausführlich besprochen. Der Kommandant der Feuerwehr Schnaittenbach Lucas Reindl, zugleich kraft seines Amtes federführender Kommandant auf Gemeindeebene, konnte viele Führungskräfte der Feuerwehren aus Holzhammer, Kemnath a. B. und Schnaittenbach sowie als Vertreterin der Stadt Schnaittenbach 2. Bürgermeisterin Elisabeth Kraus begrüßen. Zudem konnte er als Vertreter der Kreisbrandinspektion Kreisbrandinspektor Michael Iberer aus Hahnbach und Kreisbrandmeister Michael Werner aus Schnaittenbach willkommen heißen. Horst Kellner, Zugführer bei der Feuerwehr Schnaittenbach, hat in einem einleitenden Kurzreferat auf das Thema hingeführt und die Notwendigkeit von Feuerwehreinsatzplänen sowie die wichtigsten Begrifflichkeiten erläutert. Bei der Begehung und Besichtigung des Gutes Holzhammer sowie des Sägewerks Piehler bei Kemnath a. B. erläuterten die zuständigen Kommandanten Anja Mayrhofer und Thomas Hackenberg die wichtigsten Bausteine der vorliegenden Einsatzpläne und wiesen auf einige Besonderheiten bei diesen Objekten hin. Bis dato unbekannt war vielen Teilnehmern der unter der Bundesstraße 14 verlaufende Tunnel, der auch für die Verlegung einer langen Schlauchstrecke von einem Löschweiher zur Ortschaft Holzhammer verwendet werden kann. Als drittes Objekt wurde die Grund- und Mittelschule Schnaittenbach ins Visier genommen und hier vor allem die installierte und an die Integrierte Leitstelle aufgeschaltete Brandmeldeanlage besprochen und inspiziert. Der ebenfalls anwesende Hausmeister Bernhard Hofmann konnte aufgrund seiner detaillierten Ortskenntnisse ebenfalls wichtige Hinweise beisteuern. Alle Einsatzpläne stehen den Feuerwehren sowohl in analoger als auch digitaler Form zur Verwendung im Einsatzfall zur Verfügung. Mit einer gemeinsamen Brotzeit im Gerätehaus Schnaittenbach wurde der informative Abend beschlossen.
Himmelsleiter zum Lusen (Bild: Hildegard Seegerer-Thiel)

Traumtour auf den Lusen

Die Herbstwanderung der Kolpingfamilie Vilseck führte diesmal auf den Lusen. Die Anreise erfolgte bereits am Freitag Abend, an dem man sich beim Abendessen im Berggasthof Lusen in Waldhäuser auf das Wochenende einstimmte. Ideale Voraussetzungen für das Wochenende: Perfekte Planung, Sonne pur, angenehme Temperaturen und eine gut gelaunte 14-köpfige Truppe. Von Waldhäuser führte der Weg am Samstag über die Fredenbrücke an der kleinen Ohe, einem Bergbach, entlang über die Martinsklause durch das stimmungsvolle Teufelsloch zur Glasarche. Dieses fünf Meter lange und drei Tonnen schwere Kunstwerk greift eindrucksvoll die Glastradition des Bayerischen Waldes auf. Nach einer kurzen Rast war noch der Weg über die steile Himmelsleiter zu bewältigen. Wer unten steht, kann gut verstehen, weshalb die Steintreppe diesen Namen trägt. Der Gipfel des Lusen mit seinem Blockmeer ist zumindest im Bayerischen Wald einzigartig: Auf einer Fläche von über 200.000 Quadratmetern türmen sich Granitblöcke übereinander. Die grandiose Aussicht, die sich dort oben nach allen Seiten bot, machte die Anstrengung des Aufstiegs mehr als wett. Und auch danach konnte noch jeder genießen: die gute Küche im Lusenschutzhaus, den Sonnenuntergang mit gleichzeitigem Aufgang des Vollmondes, den Abend in geselliger Runde, eine erholsame Nachtruhe, sowie am nächsten Morgen einen traumhaften Sonnenaufgang mit Blick auf die Alpen-Bergkette. Nach diesem Wochenende fiel der Abschied vom Bayerischen Wald schwer. Versüßt wurde er durch die Einkehr im Café „A guade Zeit“ in Grafenau. Nach der Wanderung ist vor der Wanderung - Überlegungen zum Ziel im nächsten Jahr gibt es schon...
Der Erntedankgottesdienst für alle Generationen in der geschmückten Kirche.  (Bild: Jörg Kreussel)

Erntedank in Neukirchen

Am Erntedanksonntag feierte die Evangelische Kirchengemeinde Neukirchen einen besonderen Erntedankgottesdienst für Groß und Klein. Die Gottesdienstgestaltung lag in den Händen von Religionspädagogin Ann-Kathrin Förderreuther. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst vom Posaunenchor unter der Leitung von Uli Berendes, sowie an der Orgel von Hans Pickelmann. Ein besonderer Bestandteil des Gottesdienstes war die Geschichte „Oh, wie schön ist Panama“ von dem Kinderbuchautor Janosch. Die Geschichte von Tiger und Bär bot den Anlass, darüber nachzudenken, wie schnell man auf das schaut, was einem vielleicht noch fehlt und sich nach Besserem sehnt und dabei übersieht, wie viel Gutes bereits da ist. Gerade zum Erntedankfest lohnt es sich den Blick auf die vielen Dinge zu lenken, die schon da sind: die Gaben der Erde, Familie und Freunde, unser Zuhause, Gemeinschaft und die Menschen, die uns begleiten. Ein weiterer Höhepunkt des Gottesdienstes war die Vorstellung der neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden aus den Kirchengemeinden Neukirchen und Etzelwang, die an diesem Tag gemeinsam ihren Konfirmandenkurs starteten. Dabei wurde auch der Gedanke der Heimat aus der Janosch-Geschichte aufgegriffen. Kirche und Glaube sollen für die Jugendlichen im Laufe ihres gemeinsamen Weges zu einem Ort werden, an dem sie willkommen sind, Gemeinschaft erleben und sich beheimatet fühlen. Zur Stärkung bekamen die Konfirmandinnen und Konfirmanden den Segen Gottes zugesprochen. Im Anschluss an den Gottesdienst lud die Kirchengemeinde zum Gemeindefest bei bestem Oktoberwetter im Kirchhof ein. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Eine Hüpfburg, ein Basteltisch, eine Schätzaktion und ein Spieleparcours sorgten für Unterhaltung und eine fröhliche Atmosphäre für die großen und kleinen Besucher. Ein besonderes Angebot war außerdem die Orgelführung von Organistin Eva George, bei der mehr über die Orgel und ihre Funktionsweise erfahren konnten. Ein Dankeschön gilt allen Beteiligten, Helfern, sowie allen, die mit Kuchen, Erntegaben und ihrem Einsatz zum Gelingen des Erntedankfestes und des anschließenden Gemeindefestes beigetragen haben.
Vorsitzende Martina Götz, zweite Reihe, zweite von rechts, und zweite Vorsitzende Johanna Scharf, zweite Reihe, ganz rechts, gratulierten den Preisträgern der Gartenfruchtwettbewerbe. (Bild: Christiane Wagner)

Spaghettikürbisse und Kartoffeln begeistern Groß und Klein

Rund 50 Erwachsene und Kinder fanden sich vor dem Feuerwehrhaus in Wolfring ein, um bei der diesjährigen Preisverleihung des Gartenfruchtwettbewerbs des Obst- und Gartenbauvereins Wolfring dabei zu sein. Die 1. Vorsitzende Martina Götz begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer recht herzlich, besonders Ehrenvorsitzenden Franz Ziegelmeier und einige Gemeinderäte. Bei den Erwachsenen stand die Frage im Mittelpunkt: „Wer hat den schwersten Spaghettikürbis?“ Den Sieg holte sich Johanna Weigert aus Wolfring. Ihr Spaghettikürbis wog stolze 2,692 Kilogramm. Den zweiten Platz sicherte sich Josef Zilch aus Freihöls mit 2,296 Kilogramm. Auf Platz drei landete Daniela Baumann aus Wolfring mit 2,232 Kilogramm, gefolgt von Birgit Raab aus Wolfring mit 2,013 Kilogramm. Den fünften Platz belegte Annemarie Nissl aus Wolfring, deren Kürbis wog 1,981 Kilogramm. Die fünf Erstplatzierten erhielten jeweils eine Urkunde sowie einen Gutschein der Gärtnerei Nägele. Auch bei den Kindern wurde es spannend. Hier lautete das Motto: „Wer hat die schwerste Kartoffel?“ Insgesamt 28 Kinder machten mit und konnten schöne Exemplare vorweisen. Der eindeutige Sieger war Samuel Sperl aus Knölling. Seine Kartoffel brachte 409 Gramm auf die Waage. Den zweiten Platz belegte Emil Wagner aus Wolfring mit 338 Gramm. Auf Platz drei kamen Alexander Schleicher aus Wolfring mit 327 Gramm und Anton Schleicher aus Wolfring mit ebenfalls 327 Gramm. Platz vier ging an Tim Wagner aus Wolfring, dessen Kartoffel immerhin noch 317 Gramm wog. Die erfolgreichen Nachwuchsgärtnerinnen und -gärtner erhielten eine Siegerurkunde sowie einen Kinogutschein für das Cineplex Amberg. Alle weiteren Kinder wurden ebenfalls mit einer Teilnahmeurkunde und Süßigkeiten belohnt. Für das leibliche Wohl war mit Getränken und Pommes frites bestens gesorgt. Besonders die Kinder durften sich über die kostenlose Verpflegung freuen. Der Gärtnerei Nägele sprach Martina Götz ihren Dank für die Pflanzenausgabe im Frühjahr aus. Ebenso bedankte sie sich bei der Feuerwehr und den Verantwortlichen für das Entgegenkommen und die Unterstützung. So ging ein rundum gelungener Gartenfruchtwettbewerb mit vielen stolzen Gewinnerinnen und Gewinnern, beeindruckenden Ernteergebnissen und einem gemütlichen Beisammensein zu Ende.
Hwst. H. Weihbischof Dr. Josef Graf und Dekan Alexander Hösl mit seinem Seelsorgeteam sowie PGR-Sprecher Dr. Manfred Bauer (Bild: Elisabeth Kick)

Starkes Zeichen der Verbundenheit der Vereine und Gremien mit der Pfarrgemeinde

Mit einem feierlichen Pontifikalgottesdienst wurde am Sonntag die umfangreiche Innenrenovierung der Pfarrkirche Maria Immaculata abgeschlossen. Dazu war Hwst. H. Weihbischof Dr. Josef Graf aus Regensburg nach Vohenstrauß gekommen. Bereits am Pfarrhaus wurde der Weihbischof von zahlreichen Fahnenabordnungen und Vereinsmitgliedern kirchlicher und weltlicher Vereine aus den verschiedenen Ortsteilen der Pfarreiengemeinschaft empfangen. Beim anschließenden Kirchenzug waren neben den Vereinen auch die Kirchenverwaltungen und Pfarrgemeinderäte der gesamten Pfarreiengemeinschaft, die drei Vohenstraußer Bürgermeister – an der Spitze der erste Bürgermeister Uli Münchmeier – sowie zahlreiche Stadträte vertreten. Die große Beteiligung wurde als besonderes Zeichen der Verbundenheit mit der katholischen Pfarrgemeinde gewertet. Der Vohenstraußer Pfarrgemeinderatssprecher Dr. Manfred Bauer begrüßte die zahlreichen Teilnehmer und Priester und dankte Weihbischof Dr. Josef Graf besonders für sein Kommen, womit er seine Verbundenheit zur Vohenstraußer Pfarrgemeinde zum Ausdruck brachte. Seit seinen jährlichen Fastenpredigten in früheren Jahren war er als Weihbischof in Vohenstrauß noch nicht zu Gast. Ein besonderer Dank ging von Bauer auch an Stadtpfarrer Alexander Hösl, der neben seinen seelsorglichen Aufgaben die Kircheninnenrenovierung über Jahre begleitet und zahlreiche zusätzliche Aufgaben übernommen hatte. Ebenso wurden Kirchenpfleger Werner Hanauer und die gesamte Kirchenverwaltung für ihren großen Einsatz gewürdigt.
Reihe sitzend v.l. Carsten Floth, Benni Walberer, Christian Floth, Leni Englstädter 2.Reihe stehende v. unten:!.Vorstand Josef Sirtl, 2.Vorstand Johanna Mohr, Ehrenamtsbeauftragter Franz Ficker, Florian Grünberger, Rudi Franz, Gerlinde Reichl, Irene Emmerich, Anita Floth Oberste Reihe: Mario Hochholzer, Bruno Münster, Reinhard Franz, Rainer Dippl, Karlheinz Hirsch, Irmgard Graser, Herta Münsterer, Regina Plößner. (Bild: Stefan Plößner)

Der TSV Pressath ehrte 43 Mitglieder für 40jährige Vereinsmitgliedschaft

Vorstand Josef Sirtl konnte 19 Mitglieder zur Ehrung für 40 Jahre Mitgliedschaft im Sportheim begrüßen und bedankte sich für die langjährige Treue zum Verein. Er betonte, dass Mitglieder für den Verein sehr wichtig sind. Zusammen mit Ehrenamtsbeauftragtem Franz Ficker nahm er die Ehrungen vor. Vorab gab es einen kleinen Rückblick in die Chronik der Jahre 1970 bis 1987 des TSV Pressath. 1975/76 stieg die erste Fußballmannschaft wieder in die Landesliga auf. Maßnahmen zum Bau eines Trainingsgeländes an der Wollauer Straße eingeleitet. 1977 50-jähriges Vereinsjubiläum mit einem Fußballspiel gegen Werder Bremen und einem Boxgroßkampf gegen Jahn Regensburg. Die Fußballjugend wurde 1978/79 Kreismeister und erstmals Kreispokalsieger. Abteilung Tischtennis hatte 180 Mitglieder. Abteilung Eisstock wurde 1980 gegründet. 1980 wurde das Sportzentrum eingeweiht. Große Erfolge bei der Tischtennisabteilung, Jugend wurde Kreispokalsieger, Mädchen III holen Oberpfalzpokal nach Pressath und 1981 Aufstieg in die Oberpfalzliga. Neubau der Kegelbahnen. Tischtennis-Mädchen wurden Meister in der Oberpfalzliga und holten zum dritten Mal den Oberpfalzpokal nach Pressath und wurden beim Bayernpokal bayerischer Vizemeister. 1987 Gründung der Flotten Damenriege mit Abteilungsleiterin Inge Schmidt. Geehrt wurden für 40 Jahre Treue zum TSV: Bernhard Dobmeier, Jürgen Schreiner, Rainer Graser, Reinhard Reis, Georg Graser, Harald Völkl, Edgar König, Karl Wolf, Thomas Dippl, Christoph Franzeck, Rita Franzeck, Holger Lustig, Eva Dippl, Dr. Klaus Gebel, Dr. Wolfgang Gebel, Bernadette Gebel, Elisabeth Klimek, Lydia Kraus, Adolf Lindner, Eva Müller, Karin Kumpf, Rudolf Hörer, Cordula Ficker, Benjamin Walberer, Carsten Floth, Christian Floth, Jochen Sertl, Florian Grünberger, Rainer Dippl, Mario Hochholzer, Bruno Münster, Gerlinde Reichl, Rudi Franz, Karlheinz Hirsch, Leni Englstädter, Reinhard Franz, Uwe Hautmann, Herta Münsterer, Irene Emmerich, Anita Floth, Regina Plößner, Irmgard Graser, Edmund Bauer.
Bild: Elisabeth Bücherl-Beer

Erntedank – engagiert eine Angelegenheit des Herzens

Erntedank ist alljährlich ein wichtiger Baustein im kirchlichen Leben der christlichen Pfarrgemeinden. Für die Kirche St. Laurentius Gaisthal hat ein bewährtes Team um Irmgard Bayer, Johanna und Doris Margraf wieder einmal reichliche Erntegaben und dezent zur Herbstzeit passenden Blumenschmuck aus den Gärten mit großem Engagement gezaubert. Im Reigen der Früchte der Erde zeigt sich sehr gut, was durch die Natur und durch die Hände von Menschen mit Bezug zu Landwirtschaft und Selbstversorgung sowie mit grünem Daumen über das Saat- und Reifejahr hindurch heranwächst und gedeihen kann. Den Gottesdienst an Erntedank zelebrierte Pfarrer Erwin Bauer mit der musikalischen Unterstützung durch den Musikkreis Gaisthal & Freunde. In seiner Predigt hob der Ruhestandsgeistliche zum 800. Jahrestag des Todes von Franz von Assisi – dieser jährt sich am 4. Oktober - die Zusammenhänge zwischen dem bekannten Sonnengesang „Laudato si”, der Liebe zu Natur und Umwelt sowie zu allem Leben und den Lebewesen unserer Erde hervor. Franziskus gilt als der Schutzpatron der Natur, der Umwelt und der Tiere. Am zentral in der renovierten Expositurkirche ästhetisch positionierten Erntealtar hat die Bäckerei Welnhofer aus Winklarn mit einem extra für dieses Fest gestalteten Brotlaib als einen der Hingucker auch in diesem Jahr wieder beigetragen. Bäckermeister Sebastian Welnhofer ist die Spendengabe eine Herzensangelegenheit. Die Ministranten von St. Laurentius verkauften zum Schluss gesegnete Erntebrote an die Gottesdienstbesucher mit dem Ziel einer Spende an KUNO Regensburg.
Besuch des Weinguts Martina Reiss (Bild: Anna Dillig)

Sonniger Ausflug nach Würzburg verbindet Kultur und Weingenuss

Einen rundum gelungenen Ausflug unternahmen die Damen der Damengymnastik des TSV Trausnitz bei ihrer Fahrt nach Würzburg. Bei strahlendem Sonnenschein startete die Gruppe gut gelaunt in einen abwechslungsreichen Tag, der Kultur, Geselligkeit und fränkische Weinkultur miteinander verband. Bereits während der Anreise sorgte eine Brotzeit für einen geselligen Auftakt. In Würzburg angekommen, stand eine interessante Stadtführung durch die historische Altstadt auf dem Programm. Bei herrlichem Wetter erkundeten die Teilnehmerinnen die zahlreichen Sehenswürdigkeiten und lernten das besondere Flair der fränkischen Residenzstadt sowie deren Geschichte und Kultur näher kennen. Zum gemeinsamen Mittagessen kehrte die Gruppe anschließend im traditionsreichen Bürgerspital ein. In gemütlicher Runde wurde sich gestärkt, bevor am Nachmittag der Besuch des Weinguts Martina Reiss den nächsten Höhepunkt darstellte. Herzlich empfangen wurden die Damen dort mit einem Secco. Bei einer kurzen Besichtigung der Weinberge bot sich ein beeindruckender Ausblick über Würzburg und die umliegenden Weinlagen. Die malerische Landschaft und die sommerlichen Temperaturen machten diesen Programmpunkt zu einem besonderen Erlebnis. Zurück im Weingut erwartete die Gruppe eine reichhaltige Brotzeit, zu der verschiedene erlesene Weine verkostet werden konnten. In entspannter Atmosphäre blieb ausreichend Zeit für angeregte Gespräche und gemeinsames Genießen. Zum Abschluss führte der Weg noch in den Weinkeller. Dort erhielten die Teilnehmerinnen interessante Einblicke in die Lagerung der edlen Tropfen und konnten die frisch gefüllten Fässer besichtigen. Mit vielen schönen Eindrücken, kulinarischen Genüssen und bester Stimmung trat die Damengymnastik des TSV Trausnitz schließlich die Heimreise an. Ein Tag, der allen Teilnehmerinnen noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Viel Spaß beim Erntefest (Bild: Karolin Glatte)

Erntefest im Städtischen Kindergarten Kunterbunt Erbendorf

Zu einem zünftigen Erntefest konnten die Kindergartenleiterin, Frau Sabine Schöpf-Schreiber, und Bürgermeister Bernhard Schmidt zahlreiche Kinder mit ihren Familien sowie geladene Gäste in der Einrichtung begrüßen. Die Leiterin berichtete, dass die Kinder während des vergangenen Kindergartenjahres gemeinsam mit ihren Erzieherinnen und mit Unterstützung des Projekts „AckerRacker”, des Obst- und Gartenbauvereins, der Siedlergemeinschaft und einigen engagierten Eltern im angrenzenden Garten mehrere Gemüsebeete angelegt hatten. Regelmäßig wurden diese gepflegt und so konnte viel Gemüse wie z.B. Tomaten, Gurken, Kartoffeln, Zucchini geerntet werden. Daraus wurden im Kindergarten leckere Gerichte zubereitet und Ringelblumensalbe, Gänseblümchen-Lipstick und Wildkräuterröllchen hergestellt. Mit einem kleinen Lied stimmten die Kinder auf das Erntefest ein. Anschließend startete der gesellige Nachmittag zur Freude der Kleinen mit vielen verschiedenen Spielen, wie z.B. Schubkarren-Parcours, Apfelsortierspiel, Apfelfischen. Ebenso gab es ein Schätzspiel zum Gewicht eines Kürbis. Die Gewinnerin Mathilda wurde schließlich zur Kürbiskönigin gekürt und durfte das Prachtexemplar mit nach Hause nehmen. Für das leibliche Wohl sorgten die Erzieherinnen und boten selbst zubereitete Kürbis-, Gemüse- und Kartoffelsuppe an. Viele Eltern brachten zusätzlich leckeres Fingerfood mit. Auch eingekochtes Gemüse und Marmeladen gab es zum Verkauf. Mit einem Lied der Kinder klang das fröhliche Erntefest schließlich aus.
Die glücklichen Gewinner mit Bürgermeister Thomas Falter und 1. Vorsitzendem Ralf-Dieter Plep (Bild: Max Schmid)

Gummibärchenturnier feiert 25. Jubiläum

Beim Badminton Club ging am Wochenende in der Wackersdorfer Sporthalle das 25. Internationale Gummibärchenturnier unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Thomas Falter über die Bühne. Das „Spaß-Turnier”, das Kindern und Jugendlichen im Rahmen eines ungezwungenen Wettkamps den Turniermodus näher bringen soll und die Wettkampfsituation kennengelernt werden kann. Vereinsmitglieder kümmerten sich im Foyer der Sporthalle um die Verpflegung der Teilnehmer und deren Angehörige und Betreuer. Knapp 60 Kinder und Jugendliche von 5 bis 17 Jahre konnte der Verein begrüßen. Die Preise wurden in fünf männlichen und sechs weiblichen Alters- und Spielstärkeklassen bei allem Spaß an der Sportart und den zu erwartenden süßen Preisen mit allem sportlichen Ehrgeiz ausgespielt. Die Teilnehmer kamen zum Teil von weit her - ATSV Windischeschenbach, TV Bad Kötzting, TV Burglengenfeld, ESV Flügelrad Nürnberg e.V., Post Süd Regensburg, SV Bernterode, SLC Kirchberg im Wald, BC Bodenwöhr, Badminton Smash&Drive Neumarkt, BC Grün-Weiß Obenzell, TJ Slovan Larlovy Vary (Tschechien). Schirmherr Bürgermeister Thomas Falter nahm mit Organisator Josef Braun jun. und 1. Vorsitzenden R.-D. Plep die Siegerehrung vor. Als Preise - wie der Name ahnen lässt - gab es Gummibärchen in unterschiedlichen Gewichtsausprägungen und Formen, die seit jeher von der Firma TROLLI in Neunburg v. W. gesponsert werden. Wieder eine gelungene Veranstaltung mit abgekämpften aber zufriedenen Teilnehmern und Betreuern!
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