Die neue Vorstandschaft des SVP, von links: Florian Baumgardt, 3. Vors., Christoph Witt, 2. Vors., Sonja Reichold, 1. Vors., Matthias Trescher, Schriftführer, Iris Haberkorn, Schatzmeisterin und Bürgermeister Reinhard Sollfrank  (Bild: Sonja Reichold)

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen beim Sportverein Parkstein 1946 e.V.

Nachdem die Vorsitzende Sonja Reichold alle Anwesenden zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen begrüßt hatte, bedankte sie sich in ihrem Bericht über das abgelaufene Vereinsjahr zunächst ganz herzlich bei allen, die dazu beitrugen, dass der Sportverein lebt, sowie bei ihren Kolleginnen und Kollegen in Vorstandschaft und Vereinsausschuss für die konstruktive, freundschaftliche und unkomplizierte Zusammenarbeit. Sie ließ die durchgeführten Veranstaltungen Revue passieren und berichtete auch vom Highlight des Jahres, der Mini-WM für die E- und F-Jugend-Fußballer, die in Zusammenarbeit mit dem Förderverein zu einem erfolgreichen Riesen-Event wurde. In ihrem Kassenbericht belegte Schatzmeisterin Iris Haberkorn anhand der Zahlen eine solide Finanzsituation des Vereins. Bei den folgenden Neuwahlen wurde eine vollständige Vorstandschaft einstimmig gewählt, lediglich der Posten des Abteilungsleiters Fußball konnte nicht besetzt werden. Widrige Umstände bedingten, so Reichold, auch, dass erstmals in der Vereinsgeschichte für die laufende Saison keine Herren-Fußballmannschaft gemeldet werden konnte. Hier liege die Hoffnung nun im Jugendbereich, wo zahlreiche Trainer exzellente Aufbauarbeit leisten. In ihrem Schlusswort wies sie auf die Feierlichkeiten zum 80-jährigen Vereinsjubiläum vom 15. bis 18. Oktober hin. Grußworte von Bürgermeister Reinhard Sollfrank und ein Bericht des Fördervereins-Vorsitzenden Manuel Liewald rundeten die Versammlung ab, bevor die Vorsitzende mit einem nochmaligen Dank an alle Unterstützer der Sportlerfamilie die Veranstaltung beendete.
Pflegedienstleiter Manfred Seitz (2.v.r.) informierte die KAB-Mitglieder über die Aufgaben des Hospiz und führte durch die Einrichtung. (Bild: Hildegard Zimmer-Sperl)

Hospiz ein Ort der Geborgenheit und Menschlichkeit

Die KAB Hl. Dreifaltigkeit besuchte zum Auftakt ihres Herbst- und Winterprogramms das Bruder-Gerhard-Hospiz in Schwandorf. Das Hospiz bietet unheilbar kranken Menschen unabhängig von Alter, sozialem Stand, Konfession oder Nationalität eine Palliativversorgung in häuslicher Atmosphäre. Es verfügt über zehn Einzelzimmer, die alle einen eigenen Zugang zum Garten haben. Zwei weitere Zimmer stehen Angehörigen zur Übernachtung zur Verfügung. Im Raum der Stille finden Gäste und Angehörige einen Ort der Ruhe und Andacht. Ein weiterer Raum bietet die Möglichkeit für Aussegnungen und Verabschiedungen. Das Hospiz ist auf Erwachsene mit einer weit fortgeschrittenen, unheilbaren Erkrankung ausgerichtet, die den Wunsch haben, in einem Hospiz begleitet zu werden. Pflegedienstleiter Manfred Seitz stellte die Einrichtung vor und informierte über die Voraussetzungen für eine Aufnahme. Diese seien gegeben, wenn eine Heilung ausgeschlossen ist, die Lebenserwartung auf Wochen oder Monate begrenzt ist, eine Krankenhausbehandlung nicht erforderlich ist und keine ausreichende ambulante Versorgung im Haushalt oder in der Familie möglich ist. Seitz beschrieb das Hospiz als einen Ort, der sich deutlich von der Atmosphäre eines Krankenhauses unterscheidet. Im Mittelpunkt stünden die Wünsche und Bedürfnisse der Gäste: „Ein Mensch, der sehr schwer erkrankt ist und höchstwahrscheinlich nicht mehr entlassen wird, bestimmt selber, was passiert.“ Die Kosten für Betreuung, Pflege und Begleitung im Hospiz übernehmen zu 95 Prozent Kranken- und Pflegekassen. Die übrigen fünf Prozent trägt der Träger Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., der sich aus Spenden finanziert.
TV eine sportlich engagierte Großfamilie. Bürgermeister Uli Münchmeier, Raphael Wittmann, Dominik Buchbinder (Bild: Gabriele Buchbinder)

Wenn Einsatz und Leidenschaft Früchte tragen

„Wenn du alles gibst, kannst du dir nichts vorwerfen.” Mit diesem Satz von Dirk Nowitzki leitete Dominik Buchbinder die Sportlerehrungen bei der Jahreshauptversammlung des TV Vohenstrauß ein. Ein Satz, der auf den Punkt bringt, was im Sport zählt: sich einzusetzen, an sich zu arbeiten und auch nach Rückschlägen weiterzumachen. Im Mittelpunkt standen deshalb nicht nur die hervorragenden Ergebnisse und Platzierungen oder Titel, sondern vor allem die Menschen und der Einsatz, der hinter diesen Erfolgen steht. Blockweise wurden die erfolgreichen jungen Athletinnen und Athleten aus Leichtathletik, Karate, Judo und Tischtennis nach vorne gebeten. Urkunden, kleine Geschenke und Auszeichnungen würdigten ihre Leistungen und machten zugleich deutlich, wie breit das sportliche Engagement im TV Vohenstrauß aufgestellt ist. Auf der Piste zu Hause „Skifahren ist ein Tanz, bei dem der Berg immer führt.” Und der TV Vohenstrauß darf von sich behaupten, ausgezeichnete Tänzerinnen und Tänzer in seinen Reihen zu haben. Die Ski-Alpin-Aktiven stellten sich anspruchsvollen Pisten und starker Konkurrenz und vertraten den TV auch überregional mit großem Erfolg. Ein ganz besonderer Moment gehörte anschließend Raphael Wittmann, dem langjährigen Aushängeschild des TV im alpinen Skisport. Als Nordbayerischer Meister und Oberpfalzmeister hat er die Höhen, aber auch die Tiefen des Leistungssports kennengelernt und weiß, wie viel Arbeit hinter solchen Erfolgen steckt. Mit der beruflichen Orientierung beginnt für ihn nun ein neuer Lebensabschnitt. „Vieles von dem, was du im Sport gelernt hast, wird dich auch dorthin begleiten”, gab ihm Dominik Buchbinder mit auf den Weg. Unter Standing Ovations trat Raphael nach vorne und nahm seine Urkunde und den Dank des Vereins entgegen. Für eine besondere Überraschung sorgte anschließend eine Videobotschaft von Peppi Ferstl, einer deutschen Größe des alpinen Skiweltcups. Er wünschte Raphael für seine Zukunft alles Gute und verband damit den Wunsch, dass die nachfolgenden Athletinnen und Athleten in seine Fußstapfen treten. Die Voraussetzungen dafür sind geschaffen. Dass die Ehrungen auch technisch zu einem besonderen Erlebnis wurden, war dem Engagement von Katrin Henschel zu verdanken. Die technische Leiterin, die beruflich in diesem Bereich tätig ist, hatte eine professionelle Live-PowerPoint-Präsentation ausgearbeitet und sorgte dafür, dass Einspielungen und Zuschaltungen punktgenau mit den Redebeiträgen harmonierten. Meistertitel und ein Abschied mit Herz Den Abschluss der Sportlerehrungen bildete die Volleyballabteilung. Oberpfalzmeister und auch weitere Erfolge, vom Bayern-Pokal bis zu Medaillenrängen, zeugen von einer erfolgreichen Nachwuchsarbeit. Dahinter stehen Trainerinnen und Trainer, die ihre Mannschaften mit viel Herzblut begleiten. Auch ihnen galt der besondere Dank der Versammlung. Unter großem Applaus wurden anschließend die Volleyball-Damen und das gesamte Team geehrt. Ein besonderer Dank galt dabei Bernhard Grosser, einem echten Urgestein des TV. Seit 1968 gehört er dem Verein an, bereits 1983 erwarb er seinen Trainerschein. Als stellvertretender und später als erster Abteilungsleiter prägte er die Volleyballabteilung über viele Jahre. Sein Herz schlägt im TV-Takt, im Rhythmus des Volleyballspiels. Nun wurde Bernhard Grosser in den Trainerruhestand verabschiedet. „Arbeit ist das halbe Leben, aber nicht das Ganze” und so darf nach vielen Jahren voller Einsatz auch einmal etwas mehr Zeit für andere Dinge bleiben. Im Kreis seiner Volleyball-Damenmannschaft nahm er die Ehrung und den Dank der gesamten Versammlung entgegen. Für eine gute Nachfolge ist gesorgt: „Flo” Florian Stengel und „Pfaffi” alias Julia Hösl, selbst erfolgreiche Spielerin, werden künftig das Training übernehmen. So endeten die Sportlerehrungen mit einem Blick nach vorne: auf junge Talente, engagierte Trainer und eine neue Generation, die bereitsteht. Der TV Vohenstrauß darf also durchaus neugierig und zuversichtlich bleiben, dass seine Erfolgsgeschichte auf den nächsten Stufen weitergeht. Ehrungen der einzelnen Abteilungen Leichtathletik: Luisa Schuller, Matilda Malzer, Lina Kümmel, Erik Nachtmann, Valentin Forster, Lukas Völkl, Marco Preßl, Vinzent Jünke, Mareike Forster, Marlena Klug, Katharina Breu, Mirijam Klug, Charlotte Hösl, Lena Karl, Christina Dirscherl, Martin Schwab, Julian Reindl, Dominik Buchbinder Karate: Denis Kranz, Artem Martych, Michael Müller, Hannah Lamm, Franz-Joseph Kleber, Kenan Besli, Jasmin Baron, Marcel Bieber Judo: Leon Ach, David Beimler, Tyler Meindl, Yeshua Nombo, Anton Bauer, David Nombo, Svenja Kreuzer, Ludwig Wittmann Tischtennis Jugendmannschaft und Einzel Tobias Voit, Luca Fischer, Andreas Schell, Thomas Uebelacker, Leander Klein, Moritz Hochholzer Ski Alpin: Marlena Klug, Anna Baierl, Lara Marie Wittmann, Lorenz Baierl, Mirijam Klug, Raphael Wittmann Volleyball Damen 1 und U14 weiblich Julia Hösl, Julia Bock, Julia Singer, Alica Baier, Alexandra Beer, Jenny Keck, Marie Grosser, Marie Bäumler, Madleen Mitlmeier, Franziska Nößner, Hannah Grosser, Janina Haberkorn, Elisabeth Mages, Anna Ditz, Hanna Güntner, Leonie Saller, Anna Zielbauer, Magdalena Ertl, Sophie Jäger (Roding), Lena Hoffmann (Schwandorf)
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