V. l. Pohl, Menzel, Malzer, Ponader, Härtl (Schatzmeister), Schicker, Kirchner. (Bild: Peter Härtl)

Blasrohr, Biathlon und ganz viel Begeisterung – Königshütte feiert Inklusiven Jugendtag

Ferienstart mit Volltreffer: Pünktlich zum ersten Ferientag in Bayern lud die ZSG 1899 „Eichenlaub“ Königshütte am 1. August 2026 zum „Inklusiven Tag der Jugend“ ein. Die Idee dahinter war so einfach wie wichtig – jedes Kind soll mitmachen können, ganz gleich mit welchen Voraussetzungen. Und die Resonanz gab den Veranstaltern recht: Rund 30 Kinder und Jugendliche strömten ins Schützenhaus Königshütte. Die Veranstaltung am Nachmittag war gleichzeitig Teil des Ferienprogramms der Gemeinde Leonberg. Drei Mitmach-Stationen hatten die Helfer aufgebaut, und jedes Kind bekam zur Begrüßung eine Stempelkarte – wer alle drei Stationen geschafft hatte, durfte sich am Ende richtig stolz fühlen. Das Wetter zeigte sich beinahe den ganzen Tag von seiner besten Seite, nur ein kräftiger Schauer zwischendurch sorgte für eine kurze Verschnaufpause. Der guten Laune tat das aber keinen Abbruch. Im Schützenhaus versuchten sich die Kinder an Lichtgewehr und Lichtpistole und lernten ganz nebenbei den sicheren Umgang damit. Vor dem Haus ging es sportlicher zu: bei der Biathlonstation war erst Laufen angesagt, dann schnell ans Lichtgewehr und zielen. Besondere Aufmerksamkeit zog das Blasrohrschießen auf sich – der Verein hatte extra drei Blasrohre in verschiedenen Größen erworben, um die noch junge Schießdisziplin anbieten zu können. Wenn ein Pfeil den Luftballon zum Platzen brachte, war das Strahlen in den Gesichtern unbezahlbar. Dass so viele Ehrengäste den Weg nach Königshütte fanden, hat die Organisatoren rund um Vorstand Johannes Kirchner besonders gefreut. Landrat Hubert Schicker war gekommen, dazu Bürgermeister Johann Burger aus Leonberg und Bürgermeister Andreas Malzer aus Konnersreuth, der zugleich als stellvertretender Bezirksvorsitzender den BLSV Oberpfalz vertrat. Vom BVS Bayern, Sportbezirk Oberpfalz, unterstützten Bezirkssportwart Josef Pohl und der stellvertretende Bezirksvorsitzende Dieter Menzel die Veranstaltung. Auch Christina Ponader vom Netzwerk Inklusion im Landkreis Tirschenreuth begleitete den Tag. Sie alle machten deutlich: Inklusion im Sport ist kein Randthema, sondern gehört in die Mitte der Gesellschaft. Zur Stärkung gab es zum Abschluss des Programms frische Pizzabrötchen, und als Andenken durfte sich jedes Kind über eine Medaille freuen. Ein herzliches Dankeschön geht an den BVS Bayern, Sportbezirk Oberpfalz, und seine Vertreter für Ihre tatkräftige Unterstützung. Der BVS hat dem Schützenverein Königshütte von Anfang an den Rücken gestärkt und damit ein starkes Zeichen für Inklusion im Vereinssport gesetzt. Was bleibt? Ein rundum gelungener Tag, leuchtende Kinderaugen und die Gewissheit, dass der Schießsport für jeden da sein kann. Johannes Kirchners Dank galt allen Helferinnen und Helfern, den Ehrengästen und vor allem den Kindern, die mit ihrer Energie und Freude das Herz dieser Veranstaltung waren. Nach der Sommerpause startet im September wieder der reguläre Trainingsbetrieb – und die Jugendleiter freuen sich darauf, hoffentlich viele der jungen Schießtalente dann im Verein wieder begrüßen zu dürfen!
Der neu gewählte Vorstand mit von links Karl Mayer, Hermann Moritz, Georg Pfannenstein, Resi Eichinger, Bernhard Ostler, Sieglinde Ebner, Kreisvorsitzende Ulrike Roidl,, Vorsitzender Norbert Auer, Clementine Wölker, Rese Wagner und Kassenprüfer Christa Schießl und Arnold Kimmerl. Nicht anwesend waren Silke Schmid und Wilhelm Eder. (Bild: Maria Ostler-Scharl)

Jahreshauptversammlung des AWO-Ortsvereins

Trotz hochsommerlicher Temperaturen kam nahezu die Hälfte aller Mitglieder des AWO-Ortsvereins Pfreimd zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen ins Siedlerheim. Der alte und einstimmig wiedergewählte Vorsitzende Norbert Auer blickte voller Stolz auf die AWO, die eine feste Größe im sozialen Leben und ein aktiver und verlässlicher Teil des gesellschaftlichen Lebens der Stadt Pfreimd sei. Der Ortsverein baue Brücken zwischen den Menschen und helfe dort, wo Hilfe gebraucht werde. Auf ein ereignisreiches Jahr blickte der Geschäftsführer der Sozialpädagogischen Tagesstätte Pfreimd Hans Müller, deren Träger der AWO-Ortsverein ist, zurück. Täglich können neun Kinder von 14 Fach- und Hilfskräften betreut werden. Trotz hoher Kosten sei 2025 ein kleiner Gewinn erzielt worden. Schriftführerin Maria Ostler-Scharl sprach über 18 sehr gut besuchte Vorträge und Veranstaltungen zu Themen wie Demenz und Patientenverfügung sowie Erlebnisfahrten zum Parkstein, Wasserkraftwerk Reisach, Sternwarte Dieterskirchen, Plättenfahrt und vielem mehr. Die 14tägigen „gemütlichen Beisammensein“ bei Kaffee und Kuchen im Siedlerheim würden gerne angenommen. In den letzten 18 Monaten hätten 826 Frauen und Männer an den AWO-Veranstaltungen teilgenommen. Ihr Dank galt besonders Rese Wagner und Clementine Wölker, die diese Termine durch ihr großes Engagement erst möglich machten. Kassier Bernhard Ostler berichtete von einem soliden Kassenstand. Die Kassenprüfer Arnold Kimmerl und Christa Schießl bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung. Bei den Neuwahlen zur Vorstandschaft wurden AWO-Kreisvorsitzende Ulrike Roidl, AWO-Ehrenkreisvorstand und Ehrenbürger MdB a.D. Georg Pfannenstein und Altbürgermeister Arnold Kimmerl als Wahlvorstand ernannt. In großer Harmonie und jeweils einstimmig wählten die 27 Mitglieder in geheimer Wahl einen neuen Vorstand: 1. Vorsitzender Norbert Auer, seine Stellvertreterin Rese Wagner, Schriftführerin (neu) Silke Schmid, Kassier Bernhard Ostler, Beisitzer Karl Mayer, Clementine Wölker, Resi Eichinger, Georg Pfannenstein,Sieglinde Ebner, Hermann Moritz und (neu) Wilhelm Eder. Kassenprüfer bleiben Arnold Kimmerl und Christa Schießl. In seinem Schlusswort freute sich Norbert Auer mitteilen zu können, dass es fünf Neuaufnahmen im Ortsverein gebe.
21 Pflegefachhelfer der Pflegefachschule des Klinikum St. Marien haben ihr Examen in der Tasche (Bild: Sandra Dietl )

Pflegeexamen – Check!

Ausdauer, Fachwissen, Verantwortungsbewusstsein und Menschlichkeit – 19 examinierte Pflegefachkräfte und 21 Pflegefachhelfer haben bewiesen, dass sie diese wichtigen Eigenschaften hervorragend miteinander verbinden können. Drei Jahre Ausbildungszeit liegen hinter den Pflegefachkräften bzw. ein Jahr für die Ausbildung zum Pflegefachhelfer. „Die vergangenen Jahre waren sicher nicht immer einfach, aber Sie haben viel gelernt – theoretisch wie praktisch. Wir freuen uns, Ihr Examen mit Ihnen allen im Amberger Stadttheater gebührend feiern zu können“, so der stellvertretende Pflegedirektor Christoph Zollbrecht. „Sie haben erlebt, wie nah Freude und Trauer, Hoffnung und Abschied, Erfolg und Rückschläge manchmal beieinanderliegen. Sie haben Situationen gemeistert, die Mut, Geduld und Mitgefühl erforderten. Und genau diese Erfahrungen haben Sie geprägt und zu den Pflegefachpersonen gemacht, die Sie heute sind.“ Nun geht es für alle Absolventen in die Praxis, eine Zukunft mit vielen Möglichkeiten. „Vielleicht führt Sie Ihr Weg auf eine Intensivstation, in ein anderes Klinikum, in die ambulante Pflege oder später sogar in Lehre, Management oder Wissenschaft. Wohin Ihr Weg Sie auch führen wird – nehmen Sie Ihre Werte mit.“ Schulleiterin Natascha Lasitschka blickte auf prägende Momente in der Ausbildungszeit zurück. Sie betonte die Vielfalt der Erlebnisse – von herausfordernden Momenten bis hin zu leichteren Aufgaben – und stellte heraus, wie Prüfungen, fundiertes Fachwissen sowie wichtige Soft Skills die zukünftigen Pflegefachkräfte optimal auf ihren Berufsweg vorbereiten. Auch die Klinikumsleitung, vertreten durch den Kaufmännischen Direktor Hubert Graf, gratuliert: „Pflege ist weit mehr als ein Beruf – sie ist ein unverzichtbarer Bestandteil einer guten medizinischen Versorgung. Wir wünschen Ihnen allen viel Erfolg für Ihren beruflichen Werdegang.“ Die Examensfeier war geprägt von festlicher Stimmung, stolzen Absolventen und ihren Familien. Es war ein bewegender Abschied, gleichzeitig aber auch ein vielversprechender Neuanfang. „Vergessen Sie niemals, warum Sie diesen Beruf gewählt haben“, so Christoph Zollbrecht. „Erinnern Sie sich an die ersten Begegnungen mit Patienten, an das ehrliche Dankeschön, an ein Lächeln, an einen Menschen, der sich durch Ihre Unterstützung sicher und verstanden fühlte. Oft sind es gerade diese kleinen Momente, die die größte Bedeutung haben.“
Die Teilnehmer der Sektion Sulzbach-Rosenberg am großen Muntanitz. (Bild: Lena Eckl)

Eindrucksvolle Bergwelt in den Hohen Tauern

Am vergangenen Wochenende kooperierten die DAV Sektionen Amberg und Sulzbach-Rosenberg bei einer gemeinsamen Bergfahrt zur Sudetendeutschen Hütte. Mit dem Reisebus ging es über den Pass Thurn nach Matrei, dort waren mehrere Zustiegsmöglichkeiten zur Sudetendeutschen Hütte gegeben. Die Gruppe teilte sich in Direktaufsteiger über die Steineralm mit fast 1400hm bei brütender Hitze, eine Herausforderung, die anderen nahmen von Matrei aus die Bergbahn und hatten aber immerhin auch noch 800hm zu bewältigen. Nach einem kurzen Gewitterschauer erreichten alle die Hütte (2656m), die eingebettet in der schroffen Bergwelt der südlichen Granatspitzgruppe im Nationalpark Hohe Tauern liegt. Am nächsten Tag stand der Höhepunkt der Tour an, die Besteigung des großen Muntanitz, ein Aussichtsberg auf 3232m. Für keinen der Teilnehmer war das Kaminl im Zustieg ein Problem und so konnten die Bergsteiger die Ausblicke auf den Großvenediger und den Großglockner mit Stüdlgrat voll genießen. Die Hüttenwirte der Sudetendeutschen Hütte verwöhnten die Wanderer mit außergewöhnlich zubereitetem Abendessen. Leider war der See vor der Hütte bereits trocken und der bekannte Wassermangel macht auch den Wirtsleuten der Sudetendeutschen Hütte zu schaffen. Es wurden Wassersparmaßnahmen ergriffen, und es ist zu hoffen, dass die Hütte nicht vorzeitig geschlossen werden muss. Am Dienstag waren mehrere Möglichkeiten zum Abstieg gegeben, alle Wanderer kamen wieder gesund und voller bleibender Eindrücke ins Tal zurück.
Festgottesdienst beim Burgfest. (Bild: Hedwig Pamler)

50 Jahre Tradition: Jubiläums-Burgfest auf der Ruine Hausmurach

Seit nunmehr 50 Jahren ist die imposante Kulisse der Burgruine Murach der Schauplatz für das beliebte Hausener Burgfest. Zum diesjährigen Jubiläum meinte es auch der Wettergott besonders gut mit den Veranstaltern: Nach einem kräftigen Gewitter am Vortag strahlte die Sonne pünktlich zum Festbeginn und bescherte den Besuchern angenehme Sommertemperaturen. Zum Auftakt des Festtags konnte die Freiwillige Feuerwehr Obermurach zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Ein besonderer Willkommensgruß galt Alois Gürtler, der das Burgfest vor fünf Jahrzehnten ins Leben gerufen hatte, sowie dem damaligen 1. Kommandanten der Wehr Josef Fröhler. Den festlichen Gottesdienst zelebrierte Stadtpfarrer Alfons Kaufmann, musikalisch stimmungsvoll umrahmt vom „Murachtaler Dreigesang“. In seiner bewegenden Predigt erinnerte der Geistliche die Anwesenden daran, das eigene Herz nicht allein an irdische Güter zu hängen, sondern die Nächstenliebe in den Mittelpunkt des täglichen Lebens zu stellen. Im Anschluss genossen die Festbesucher unter den schmissigen Klängen der musikalischen „Biersieder“ ein traditionelles Weißwurstfrühstück. Erstmalig lag die Hauptorganisation des Festes in den Händen des neuen 1. Vorstandes Christian Pirzer, der sich sichtlich erfreut über den hervorragenden Besuch zeigte. Dank der vielen fleißigen Hände im Hintergrund und vor den Kulissen verlief die Veranstaltung reibungslos. Großen Anklang bei Jung und Alt fanden erneut die Burgführungen. Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit, den Burgturm zu erklimmen und den beeindruckenden Rundblick über das Murachtal zu genießen. Am Nachmittag übernahm das Duo „Wemocha Buam“ das Zepter und unterhielt die Gäste mit beliebten und bekannten Melodien bis weit in die Nacht hinein. Auch kulinarisch blieb kein Wunsch offen: Neben einer reichhaltigen Kuchentafel am Nachmittag durften Steckerlfisch und der obligatorische Schweinebraten keinesfalls fehlen. Zum Abschluss des Tages fand sich vor allem das jüngere Publikum in der romantisch beleuchteten Weinlaube ein. Bei stimmungsvoller Atmosphäre feierten die Gäste bis weit nach Mitternacht. Die Feuerwehr Obermurach darf somit stolz auf eine rundum gelungene und würdige Jubiläumsveranstaltung zurückblicken.
Das Freiluftkino kam bei den Kids mächtig gut an. (Bild: Matthias Becker)

Zelten, Sport und Lagerfeuer – ein unvergessliches Wochenende für die Kinder beim 12. Riedener Feriencamp

Ein unvergessliches Wochenende voller Action, Gemeinschaft und Zeltlager-Feeling liegt hinter den Teilnehmern des 12. Kinder- und Jugendferiencamps. Von Freitag, 31. Juli, bis Sonntag, 2. August, verwandelte sich das Riedener Sportgelände in eine lebendige Zeltstadt für 35 Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren. Die Juniorvorstandschaft des 1. FC Rieden hatte das Camp eigenverantwortlich organisiert und ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt, das bei den jungen Teilnehmern keine Langeweile aufkommen ließ. Nach dem gemeinsamen Zeltaufbau mit den Eltern am Freitagnachmittag standen neben sportlichen Aktivitäten wie Fußball und Padel-Tennis zahlreiche Spiele auf dem Programm. Ein ganz besonderes Highlight war das große, spannende Freiluftkino. Die Abende ließen die kleinen Camp-Teilnehmer mit interessanten Geschichten und selbstgemachtem „Steckerl-Brot“ am Lagerfeuer ausklingen. Der Jugendbeauftragte des Marktes Rieden, Christoph Frohmader, ließ es sich nicht nehmen, ausgestattet mit Wassereis für alle, sich vor Ort ein Bild von der engagierten Nachwuchsarbeit der Juniorvorstandschaft zu machen. Perfekt zum tropischen Sommerwetter passte zudem der gemeinsame Ausflug in das Riedener Schwimmbad, an den sich eine süße Abkühlung beim Eis Cortina anschloss. Ein besonderer Dank geht hier an den Markt Rieden, der den Bad-Eintritt und das anschließende Eis sponserte, an Carlo Pellecchia, der ein kostenloses Mittagessen mit leckeren Nudeln spendierte, und an alle freiwilligen Helferinnen und Helfer, die beim Auf- und Abbau, der Betreuung und der Organisation tatkräftig mit angepackt haben. Am Sonntag endete das erlebnisreiche Wochenende nach einem gemeinsamen Frühstück und dem Abbau der Zelte gegen 10 Uhr. Mit vielen tollen Erinnerungen und neuen Freundschaften im Gepäck wurden die Kinder von ihren Eltern wieder abgeholt.
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