Interessante Einblicke in die Jura-Werkstätten gewannen die 40 Hirschauer Seniorinnen und Senioren, die der Einladung des Förderkreises Altenhilfe zur Besichtigung der Behinderteneinrichtung gefolgt sind. Sie konnten sich überzeugen, mit welcher Freude die Beschäftigten ihre auf ihre Fähigkeiten ausgerichteten Arbeiten verrichteten.<br> (Bild: Werner Schulz)

Hirschauer Seniorinnen und Senioren von Jura-Werkstätten beeindruckt

Interessante Einblicke in die Jura-Werkstätten und die dort geleistete Arbeit konnten die 40 Hirschauer Seniorinnen und Senioren gewinnen, die der Einladung des Förderkreises Altenhilfe zur Besichtigung der Behinderteneinrichtung gefolgt sind. Die von Vorstandsmitglied und Besuchsorganisator Peter Leitsoni sowie der stellv. Vorsitzenden Hildegard Kohl angeführte Besuchergruppe wurde von Geschäftsführer Bernhard Albrecht, Verwaltungsleiter Christian Schafbauer und Qualitätsmanager Reinhard Weber begrüßt und beim Rundgang durch die Werkstätten – aufgeteilt in drei Gruppen - mit einer Fülle von Informationen versorgt. Rund 300 Menschen mit Handicap, einige auch aus Hirschau, arbeiten in dem ca. 8 700 Quadratmeter großen Gebäudekomplex, der 2018 eröffnet wurde. Die Beschäftigten werden von ca. 180 Pädagogen, Therapeuten und Handwerksmeistern individuell betreut. Besucht wurden die Metall- und Holzverarbeitungsabteilungen. Dabei machten die Besucher rege Gebrauch von der Möglichkeit, mit den Behinderten an ihrem speziell auf ihre individuellen Fähigkeiten ausgewählten Arbeitsplatz ins Gespräch zu kommen. Durch die individuelle Wahl der Beschäftigung werden Erfolgserlebnisse möglich, die wiederum die Motivation und Freude an der Arbeit fördern. Zum Rundgang gehörte auch eine Besichtigung des perfekt organisierten Fahrdienstes. Abschließend überreichten Peter Leitsoni und Hildegard Kohl eine kleine Geldspende an Geschäftsführer Albrecht. Nach dem Besuch ging es zu einer vom Förderkreis spendierten Brotzeit ins Gasthaus „Dorfgespräch“ in Schalkenthan. Dort bedankte sich der Förderkreisvorsitzende Werner Schulz besonders bei Peter Leitsoni für die Organisation des Besuches. Ein Extra-Danke galt Harald Herrmann für die kostenlose Bereitstellung des Busses.
Generalversammlung BK und MV Weiding (Bild: Annalena Zilk)

Blaskapelle Weiding blickt auf erfolgreiches Vereinsjahr zurück

Bei der Generalversammlung am 16. Oktober 2026 blickte die Blaskapelle Weiding auf ein ereignisreiches Vereinsjahr zurück. Insgesamt absolvierten die Musikerinnen und Musiker 18 Auftritte. Mit 21 Gesamtproben, zehn Registerproben und zwei ganztägigen Probentagen wurde das musikalische Repertoire erweitert, gefestigt und verfeinert. Zu den Höhepunkten zählten das erneut veranstaltete Starkbierfest in Weiding, das Heimatfest in Winklarn, die beliebten Abendklänge in Schönsee, das Altstadtfest in Vohenstrauß sowie das Sommernachtfest in Burkhardsrieth. Hinzu kamen weitere Auftritte bei verschiedenen Festlichkeiten in der Region sowie traditionelle Auftritte innerhalb der Gemeinde. Ein besonderes Highlight war zudem das Ferienprogramm für Kinder im Schönseer Land, das der Musikverein Weiding im September mit einem Instrumentenkarussell gestaltete. Zahlreiche Kinder nutzten die Gelegenheit, die verschiedenen Blasinstrumente kennenzulernen und selbst auszuprobieren. Mit viel Spaß und Begeisterung konnten sie die Welt der Blasmusik entdecken und sogar eine kleine Trompete selbst basteln. Seit Mai präsentiert sich die Kapelle zudem mit neuen, einheitlichen Trachtenleiberln, die für ein geschlossenes Erscheinungsbild sorgen. Die Vorstandschaft blieb weitgehend unverändert. Lediglich das Amt der Notenwartin übernahm Franziska Zilk von Tanja Enk, der für ihre bisherige Arbeit herzlich gedankt wurde. Ein besonderer Dank galt der Gemeinde und der Pfarrei Weiding wurde für die Bereitstellung der Probenräume. Für die kommende Saison plant die Blaskapelle, ihr Repertoire aus traditioneller bayerisch-böhmischer Blasmusik und modernen Stücken weiter auszubauen. Neue Musikerinnen und Musiker sind jederzeit herzlich willkommen.
Vorsitzender Walter Elberskirch bedankt sich beim Referenten und Biersommelier Ulrich Ferstl mit einer Flasche Domwein. (Bild: Sepp Ferstl)

Biersommelier beim Männerverein Nabburg

Es war mehr als nur eine Bierverkostung, was Ulrich Ferstl bei der Veranstaltung beim Männerverein den anwesenden Gästen bieten konnte. Als Dipl.-Ing. für Brauwesen und Getränketechnologie der Mälzerei Weyermann, Bamberg, führte er in das Hauptprodukt des Bieres – das Malz – ein. Anschaulich erläuterte er die Herstellung vieler aromareicher Malzprodukte für Biere, Destillate und Lebensmittel und informierte über die zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten der Malze, die sich sowohl in den unterschiedlichsten Geschmacksvarianten als auch in den vielfältigsten Farben erzeugen lassen. Malz zählt heute als natürliches Produkt zu einem der wichtigsten Bestandteile in der Lebensmittelherstellung. In der Bier- und Whiskyerzeugung ist es den meisten bekannt. Vielfältige Verwendung kennt man auch bei Backwaren, Snacks und Pizzas. In den unterschiedlichsten Produkten – wie Schokoladen, Fleischwaren, Nahrungsergänzungsmitteln und vielem mehr – verbreitet es sich erfreulicherweise zunehmend. Die verschiedenen Geschmacks- und Farbvarianten wurden bei der Verkostung unterschiedlicher Biersorten deutlich. Mit einer speziellen Malzart konnte auch ein Rauchbier angeboten werden. Weitere Schmankerln, darunter Whisky und Schokolade, rundeten den unterhaltsamen und informativen Abend ab. Zur nächsten Veranstaltung lädt der Männerverein am Mittwoch, 04. 11. 2026, um 19 Uhr ins Jugendwerk ein. „Ist die Bibel glaubwürdig, ist sie wahr?“ Referent: Wolfgang Stöckl, Leiter der Erwachsenenbildung in der Diözese. Eingeladen sind alle Interessierten.
Viele Besucher waren gekommen (Bild: Sandra Popp)

Schmökerabend in der Bücherei Kulmain – Neues entdecken und gemütlich beisammensitzen

Am vergangenen Freitag fand in der Gemeindebücherei Kulmain der alljährliche Schmökerabend statt, der mit etwa 60 Besucherinnen und Besuchern wieder auf große Resonanz stieß. In gemütlicher Atmosphäre hatten die Gäste die Gelegenheit, sich über die neuesten Medien zu informieren und nach Herzenslust zu schmökern. Das Büchereiteam stellte eine abwechslungsreiche Auswahl an Neuerscheinungen vor. Mit dabei waren spannende Krimis, unterhaltsame Romane, interessante Sachbücher und Kinderbücher für kleine und große Leseratten. Auch neue Puzzle und Tonies für die Toniebox durften natürlich nicht fehlen. So war für jeden Geschmack und jedes Alter etwas Passendes dabei. Für die perfekte Verpflegung war ebenfalls gesorgt. Die Büchereidamen hatten mit viel Liebe selbstgemachtes, leckeres Fingerfood vorbereitet. Dazu gab es Wein, Bier, Saft und Wasser. Bei den kulinarischen Köstlichkeiten konnten es sich die Besucher schmecken lassen, miteinander ins Gespräch kommen und in aller Ruhe durch die vorgestellten Neuheiten stöbern. Besonders erfreulich war, dass neben vielen bekannten Gesichtern auch neue Besucher den Weg in die Bücherei fanden. Für sie bot der Schmökerabend eine schöne Gelegenheit, die Bücherei und ihr vielfältiges Medienangebot kennenzulernen. Das Büchereiteam freute sich über den regen Zuspruch und den gelungenen Abend. Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, dass die Bücherei nicht nur ein Ort zum Lesen und Ausleihen ist, sondern auch ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt, an dem sich Literatur, Geselligkeit und ein gemütliches Miteinander wunderbar verbinden lassen.
Am Ende des Ehrenabends stellten sich alle verdienten Kameradinnen und Kameraden der Aktiven Wehr zusammen. Sitzend von links die Jugendfeuerwehrler: Simon Ertl, Melvin Lohr, Vincent Wiesneth und Florian Pröm. (Bild: Stephanie Wölfl)

Feuerwehr Freihung zeichnet aktive Einsatzkräfte aus

Zahlreiche Ernennungen, Lehrgangsbestätigungen, Leistungsabzeichen und Beförderungen standen beim Kameradschaftsabend der Feuerwehr Freihung im Mittelpunkt. Nach dem gemeinsamen Abendessen und den Ehrungen für langjährige Vereinszugehörigkeit übernahm Kommandant Andreas Luber das Wort. Er informierte über seine Wiederwahl und stellte seine beiden neuen Stellvertreter, Thomas Luber und Julian Klier vor. Zugleich dankte er dem ausgeschiedenen Stellvertreter Johannes Amann. Der Kommandant bestellte die Gerätewarte und den Jugendwart und ernannte eine stellvertretende Zugführerin. Bei der Verleihung der Abzeichen machten die Jugendlichen den Anfang, die erfolgreich am Wissenstest und an der Bayerischen Jugendleistungsprüfung teilnahmen. Ein Leistungsabzeichen Wasser der Stufe Ü40 wurde nachgereicht. Für insgesamt 30 Feuerwehrangehörige lagen die Abzeichen für die Leistungsprüfung der Gruppe im Hilfeleistungseinsatz in den Stufen von Bronze bis Ü40 bereit. Die Bestätigungen für die Lehrgänge Technische Hilfeleistung kompakt, Zusatzmodul Absturzsicherung, Abschlussprüfung der Modularen Truppausbildung, Fortbildung für Gruppenführer, Motorsägen- und Maschinistenlehrgang und für die Teilnahme am Atemschutzleistungswettbewerb wurden überreicht. Vier neue Feuerwehranwärter wurden aufgenommen. Ein Kamerad kam bei der aktiven Wehr hinzu. Je eine Beförderung zur Oberfeuerwehrfrau, zum Hauptfeuerwehrmann und zur Oberlöschmeisterin wurden ausgesprochen. Zum Abschluss dankte Luber den Helfern, unterstützenden Firmen, dem Feuerwehrverein, den Aktiven und der Gemeinde. Mit den Worten „Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr” beendete er seine Ansprache. Bürgermeister Uwe König unterstrich die Bedeutung der Feuerwehr und dankte den Ehrenamtlichen für ihre Einsatzbereitschaft. Kreisbrandrat Christof Strobl sah anhand der vielen Abzeichen und Bestätigungen, dass die Feuerwehr Freihung lebendig ist, machte aber darauf aufmerksam, dass wir zukünftig auf jeden Einzelnen angewiesen sind.
V.l. Sebastian Stock, Albert Kellner, Christian Schrott, Angelika Hiltner, Evelyn Süss, Mdl Bernd Heinisch und Dr. Harald Schwartz, BLSV.-Bezirksvorsitzende Barbara Hernes, BSJ.-Vorsitzender Reinhard Weber, Kreisvorsitzender Thomas Gebele, sowie Petra Röckl und Helga Powalla (Bild: Conny Walz)

BLSV und BSJ im Dialog mit der Politik

Zu einem Sportgespräch trafen sich der Kreisverband Amberg-Sulzbach des Bayerischen Landessportverbandes (BLSV), dazu die Bayerischen Sportjugend (bsj), mit den beiden Landtagsabgeordneten Dr. Harald Schwartz (CSU) und Bernd Heinisch (FW); dem Austausch schloss sich auch die Bezirksvorsitzende des BLSV Barbara Hernes an. Kreisvorsitzender Thomas Gebele dankte zunächst beiden MdL’s für Ihren Einsatz für den Sport, wie die Erhöhung des Übungsleiterfreibetrag-es und der Vereinspauschale und wünsche sich eine engere Zusammenarbeit zwischen der Politik und dem BLSV vor Ort als Dachverband aller Sportvereine. Der Kreisverband betreue 160 Sportvereine mit 50.000 Mitgliedern in 30 verschiedenen Sportarten. Der BLSV und die bsj bieten an die Informationen des BLSV, wie Vereinsmailing oder den Oberpfalzsport, an beide Politikern in ihren Verteiler aufzunehmen. Bei öffentlichen Veranstaltungen bei den Vereinen gebühre sicherlich der Dank an beide MdLs für ihre Unterstützung; der BLSV bearbeitet die Anträge aus den Staatsmitteln sowohl für den Sportstättenbau als auch für die neue mögliche Inanspruchnahme der Fraktionsinitiative; “beide Möglichkeiten werden von unseren Vereinen”, so Gebele, “vermehrt in Anspruch genommen”. Bei der Einweihung der neuen bzw. renovierten Sportstätten wünsche man sich, dass der BLSV, der ja die eigentliche Arbeit zu leisten hat, nicht vergessen wird. Weitere Themen waren wie die Frage nach einem Bildungsurlaub für die Ehrenamtlichen, andere Bundesländer bieten dies an, Bayern nicht; geklärt werden sollte auch, ob Förderbescheide für den Sportstättenbau von den Banken oder Genossenschaften auch als Sicherheit in Anspruch genommen werden könnten. Von Politikerseite wurde daraufhin hingewiesen, dass für Schwimmbäder ein Sonderprogramm des Bundes zu Verfügung stünde. Abschließend war man sich einig, dass es ein konstruktives Gespräch für den Sport war; in 2027 plane man zusammen das Sportgespräch auch den Sportvereinen anzubieten.
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