Bürgermeisterin Sonja Meier mit den Künstlerinnen Katharina Gierlach (links) und Carina Neuffer (rechts). (Bild: Annemarie Mösbauer)

Zwei Künstlerinnen zeigten ihre Werke im offenen Atelier

Zahlreiche Kunstinteressierte folgten der Einladung des Berufsverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler zum Tag des offenen Ateliers. In Winklarn öffnete Katharina Gierlach im Elternhaus ihr Atelier. Auch die Malerin und Grafikerin Carina Neuffer, die seit 13 Jahren in Pillmersried lebt, durfte hier ihre Werke mit ausstellen. Die Oberpfälzerin Katharina Gierlach und die in Nordrhein-Westfalen geborene Carina Neuffer lernten sich im Oberpfälzer Künstlerhaus Kebbelvilla in Schwandorf kennen. Viele Werke der beiden Künstlerinnen entstehen Plein-Air, direkt in der Natur, im Freien, oder basieren zumindest auf vor Ort angefertigten Studien. Beide malen gerne Naturansichten, die sich jedoch durch ihre Malweisen und auch durch ihre Größe deutlich unterscheiden. Das Markenzeichen von Katharinas Bildern ist der pastose Farbauftrag, der oft dreidimensional wirkt. Sie verwendet bei ihren Werken leuchtende und glänzende Ölfarben. Ihre großflächigen Bilder sind in großen Galerien in verschiedenen Städten Deutschlands, Los Angeles, Tschechien, Mykonos oder auch in Ausstellungen in ihrer Heimat in Neunburg v. W., Pfreimd, Schönsee, Tiefenbach und Winklarn zu sehen. Besonders bekannt sind ihre großflächigen Fußballbilder mit den Menschenmassen. Zahlreiche Seerosen-, Blumen- und Waldbilder spiegeln die Liebe zur heimatlichen Natur und zum elterlichen Garten wider. In allen Bildern verarbeitet Katharina Erinnerungen und Eindrücke, wie sie selber sagt. Momentan arbeitet sie an einem sehr farbenprächtigen Bild (70 cm x 120 cm) mit dem Titel „Flower Power“, das im Februar 2027 auf der ART Karlsruhe präsentiert wird. Carina Neuffer malt dagegen gerne auf kleinerem, mit Gesso grundiertem Holzgrund. Diese farbige Grundierung steigert die Leuchtkraft der Acrylfarben, wie sie erklärt. Ihre Kernarbeiten sind die Landschaftsmalerei. Sie verwendet zum Teil sehr zarte Farbschattierungen, aber auch kräftige Farben, je nachdem, wie sich die Landschaft zeigt. Ihre Bilder, die die Eindrücke aus ihrer neuen Heimat Pillmersried und von Reisen wiedergeben, waren bei Ausstellungen in München, Regensburg, Kötzting, Roding, Teublitz und auch Budapest zu sehen. Sie nimmt auch gerne Auftragsarbeiten an, so z. B. das „Bild der Demokratie“ am Landratsamt in Cham, wo sie gemeinsam mit Kindern arbeitet.
Der OWV Nabburg vor dem Burgtor zur Ruine auf dem Schwarzwihrberg bei Rötz (Bild: Hans Rachwalik )

Schwarzwihrberg und auf der „Steinere Wand“

Eine außergewöhnliche Wanderung gelang dem OWV Nabburg am vergangenen Wochenende. Außergewöhnlich, weil diese einen Wegabschnitt beinhaltete, der wohl für die Oberpfalz einmalig ist. Zunächst führte der Weg vom Rötzer Ortsteil Bauhof über den „Jägersteig“ hoch zur Burgruine auf den 706 Meter hohen Schwarzwihrberg. Schon dieser Waldsteig forderte die 15 Personen umfassende Wandergruppe aus Nabburg auf Grund des stetigen Aufstiegs über Wurzelwerk und durch vielen Steinformationen. Oben an der Burgruine angekommen, verhinderte leichter Nebel die ansonsten dort gegebene Fernsicht. Nun begann das Außergewöhnliche. Der weitere Weg führte über die sogenannte „Steinere Wand“. Eine 500 Meter lange Felsformationen, auf dessen Kamm ein mit Seilen gesicherter Steig ausgelegt ist. Dieser verlangt absolute Trittsicherheit und auch etwas Mut beim Begehen. Nachdem über diesen Wegabschnitt auch der Goldsteig und der überregionale Main-Donau-Weg markiert ist, kann hier eine leichte Alternativumgehung gewählt werden. Nach der Bewältigung der „Steinere Wand“ merkte man den Wanderern schon eine gewisse Begeisterung über dieses überwundene Naturschauspiel an. Weiter ging es anschließend steil durch den Wald hinunter zur Sattelhütte und um den Schwarzwihrberg herum zum Ausgangspunkt nach Bauhof. Bei der Einkehr in der Museumsschänke Salzfriedl bei Hillstett ließ die Wandergruppe bei einem Abendessen nochmals die erlebnisreiche Wanderung Revue passieren.
Chefarzt Dr. Fritz Schneble (links) sowie Psychologin Christin Svoboda und Anja Schricker (von rechts) vom Bunten Kreis Nordoberpfalz freuen sich über einen stattlichen Spendenscheck der Damen des Ladies' Circle 66 Weiden. (Bild: Friedrich Peterhans)

Ladies Circle 66 Weiden zeigt Herz für kranke Kinder und ihre Familien

Ein Kinoabend unter freiem Himmel, sommerliche Temperaturen und dazu ein Cocktail. So sehen die schönen Seiten des Lebens aus. Noch angenehmer sind sie, wenn dabei auch noch anderen geholfen wird, die es gerade nicht so leicht haben. Insofern war die Freude riesig, als eine Abordnung des Ladies' Circle 66 Weiden vor kurzem die Kinderklinik Weiden besuchte. Die Ladies hatten einen Scheck über 1750 Euro dabei. Es ist der Erlös aus dem Cocktail-Verkauf beim Open-Air-Kino des Neue-Welt-Kinocenters vom 7. bis 16. August auf dem Weidener VfB-Sportplatz, erklärte Präsidentin Julia Jockwer. Zusammen mit ihren Mitstreiterinnen Lisa Lahm, Sarah Erben, Lena Reichl und Lena Meier überreichte Julia Jockwer das Geld an Anja Schricker vom Bunten Kreis Nordoberpfalz. Der Bunte Kreis ist eine Nachsorgeeinrichtung, die an die Kinderklinik am Klinikum Weiden angegliedert ist. Sie begleitet Familien mit frühgeborenen, chronisch und schwerkranken Kindern, die spezielle Pflegeanforderungen haben, ganzheitlich und individuell über einen Zeitraum von bis zu sechs Monaten. Anja Schricker erklärte, dass die Ladies-Spende dafür verwendet wird, Familien mit kranken Kindern auch dann noch ein Stück weit zu unterstützen, wenn die von den Krankenkassen bezahlte Betreuungszeit bereits ausgeschöpft ist. Der Bunte Kreis, zu dessen interdisziplinärem Team drei Nachsorgeschwestern, eine Sozialpädagogin, zwei Psychologinnen sowie ein Kinderarzt zählen, betreut pro Jahr im Schnitt ca. 35 Familien zwischen Selb und der Landkreisgrenze zu Cham. Seine Arbeit nimmt Druck von den Eltern und ist eine wertvolle Ergänzung medizinischer Leistungen. Daher bedankten sich auch Pädiatrie-Chefarzt Dr. Fritz Schneble und Psychologin Christin Svoboda herzlich für die Zuwendung.
Bei einem gemütlichen Abend im Gasthaus Schiesl wurden die langjährigen Mitglieder der Fronhofer Feuerwehr geehrt. (Bild: Kristin Winderl)

Fronhofer Feuerwehr ehrt treue Mitglieder

Feuerwehr, das bedeutet nicht nur Übungen und Einsätze – es geht dabei auch um Zusammenhalt und Miteinander. Und das wäre ohne treue Mitglieder nicht möglich. Wie Vorsitzender Peter Böckl erklärte, veranstaltete die Fronhofer Feuerwehr am Samstag, 17. Oktober, deshalb einen Ehrenabend für ihre langjährigen Mitglieder im Gasthaus Schiesl in Altendorf. Kurz blickte er auf die Höhepunkte der Vereinsgeschichte zurück, etwa das 100-jährige Jubiläumsfest 1994 sowie das 125-Jährige im Jahr 2019, als ein kleines Dorf jeweils ein großes Event auf die Beine gestellt hatte, sowie den Neubau des Feuerwehrhauses. „Nur mit treuen Mitgliedern können diese Dinge gelingen.” Auch der Altendorfer Bürgermeister Markus Schiesl dankte den Feuerwehrlern sowohl für den aktiven Dienst als auch für die Rolle, die der Verein im gesellschaftlichen Leben spielt. „Ihr seid diejenigen, die die Feuerwehr geprägt haben. Jahrzehnte lang dabei zu sein ist keine Selbstverständlichkeit”, ergänzte zweiter FFW-Vorsitzender Alexander Schmidl. Geehrt wurden für zehn Jahre: Peter Böckl jun., Albert Haas, Alexander Nößner, Benjamin Nößner, Michael Stengl, Uli Süßmann, Martin Winderl und Dietmar Zwinzscher. Für 25 Jahre: Thomas Graf, Josef Hartinger, Guntram Hausmann, Markus Scheck, Alexander Schmidl, Stefan Schmidl, Alfons Schmitzer jun., Martin Tischler, Mathias Tischler und Sebastian Tischler. Für 40 Jahre: Gerhard Armer, Georg Böckl, Peter Böckl, Josef Forster, Hubert Fröhler, Josef Hausmann, Anton Hösl, Robert Schmidl, Johann Schmitzer, Franz Stengl und Josef Tischler. Für 50 Jahre: Otto Stengl, Johann Gschrei, Franz Schmidl, Alfons Schmitzer, Gerhard Tischler und Christian Wittmann. Für 60 Jahre: Hermann Haas und Georg Scheck. Eine besondere Ehre wurde Franz Schmidl, Alfons Schmitzer, Hermann Haas und Georg Scheck zuteil, die für ihren besonderen Einsatz für die Feuerwehr zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden.
Schützenmeister Wolfgang Schlicht (links) und Sportleiter Bernhard Stock (rechts) gratulieren den Gewinnern des Kirchweihschießens 2026, Hannelore Janko, Christine Schraml und Johannes Schraml (von links).<br> (Bild: Bernhard Schultes)

Kirchweihfeier vereint Tradition und Gemeinschaft beim Schützenverein Frauenreuth

Bürgermeister und stellvertretender Vorsitzender Adrian Käß unterstrich zu später Stunde und am Ende der traditionellen alljährlichen Schützenveranstaltung: „Eine solche Kirchweih gab es schon lange nicht mehr.“ Dabei war er nicht allein mit dieser Aussage; schon während des Treffens lobten viele Besucher die sportliche und fröhliche Feier. Die Beliebtheit und lebendige Tradition der Kirchweih bei den Frauenreuther Sportschützen zeigten sich außerdem im prall gefüllten Schützenheim, in dem einmal mehr Neumitglieder Glückskönigin Fortuna auf ihrer Seite hatten. Das Kirchweihschießen wird seit über sechs Jahrzehnten verbunden mit einem geselligen Beisammensein gepflegt. Dabei wurden bereits Pokale, kleine Sachpreise und kostbare Kirchweihscheiben vergeben. Seit 1984 steht beim sportlichen Wettstreit ein kostbarer Bleikristallpokal an der Spitze, der den drei Erstplatzierten zudem Geldpreise verschafft. Die begehrte Trophäe sicherte sich in diesem Jahr Christine Schraml. Die weiteren Plätze auf dem Stockerl wurden von Hannelore Janko und Johannes Schraml belegt. Neben den sportlichen Aktivitäten am Schießstand und einem schmackhaften Abendessen mit allerlei Getränken, gespendet von einem Geburtstagsjubilar, galt es, die vergrabene „Kirwa“ von 2025 auf dem Freigelände der Sportanlage zu suchen. „Kirwa-Pfarrer“ Uwe Heider und seine „Ministranten“ führten die Schützen an und wurden in diesem Jahr erst nach fast 40-minütigem Suchen fündig. Fröhliche Erinnerungen weckte Uwe Heider, als er im Anschluss das im vergangenen Jahr mitvergrabene Protokoll in einem gut verschlossenen Beutel mit anderen verschiedenen Gegenständen verlas. Auch die „Stoawaldlerer“ blickten in diesem Jahr zu nächtlicher Stunde im Schützenheim vorbei. Das traditionelle „Kirwa-Umigeign“ und das Kommen der Jugendlichen wurden dabei mit einem Getränk belohnt. Die jugendlichen Gäste würdigten die immer willkommene Aufnahme im Schützenheim abschließend mit einem herzlichen „Vergelt’s Gott“.
Zwischen Sektempfang und Kaffeeklatsch stellten sich die Teilnehmer am Klassentreffen zum Gruppenfoto auf. (Bild: Raphael Haubelt)

Freudiges Wiedersehen beim Klassentreffen anlässlich der Einschulung vor 60 Jahren

„Alle Schülerinnen und Schüler, die im Mai die Aufnahmeprüfung für die 1. Klasse der Staatlichen Realschule bestanden haben, finden sich am 6. September um 8.00 Uhr zum Unterricht ein”, hieß es im Presseaufruf für das Schuljahr 1966/67. Aus den „Neuen” wurden damals je zwei Mädchen- und Knabenklassen gebildet. Im Juli 1970 schafften schließlich 114 Absolventinnen und Absolventen mit Erfolg ihren Sprung ins Berufsleben. Wenn sich auch so manche Wege trennten, bestanden doch noch viele Kontakte und führten die Mitschüler von einst im Jahr 1986 zum ersten Wiedersehen zusammen, das fortan in zehnjährigem Rhythmus eine Neuauflage erlebte – einzig das 50-jährige der Schulentlassung zu feiern, blieb dem Jahrgang wegen Corona verwehrt. Umso herzlicher und „da seit unserer Einschulung 60 Jahre vergangen sind”, erfolgte nun dieses Mal der Aufruf zum erneuten „Klassentreffen” im Gasthaus Sauerer. Von den 96 Angeschriebenen - 18 Schulkameraden verstarben bereits - erhielten die Organisatoren immerhin knapp 50 Zusagen, so manche Absage aus Zeit- oder anderen Gründen wurde hingegen sehr bedauert. Andere aber reisten gar aus Berlin, München, Fürstenfeldbruck, Stadtbergen oder Bad Winsheim zum freudigen Wiedersehen an, zum Austausch von Erinnerungen, gemütlichem Beisammensein und guten Essen in ihrer ehemaligen schulischen Heimatstadt Nabburg. Die Frage, ob das nächste Treffen erst wieder in 10 Jahren oder schon früher stattfinden wird, war am Ende quasi „Hausaufgabe” an alle.
viele Helfer (Bild: Gisela Kuhbandner)

Aus Sahne wird beste Mehlmeiseler Süßrahmbutter

„In Gott's Namer fang mer a!” – Mit diesem überlieferten Spruch beginnt alljährlich am Kirwa-Montag eine ganz besondere Aktion der örtlichen KAB im Pfarrheim: das traditionelle Ausbuttern. Dabei geht es um weit mehr als die Herstellung frischer Butter. Es geht um ein Stück Heimat, um eine schöne Tradition, die mit viel Herzblut von einer an die nächste Generation weitergegeben wird. Jahrzehntelang hatte Olga Prechtl (verst.) das Ausbuttern mit viel Erfahrung und Geschick übernommen. Seit einigen Jahren führen KAB-Vorsitzende Christine Pscherer und ihr engagiertes Team diese althergebrachte Handarbeit mit ebenso viel Liebe und Hingabe fort. Im vollbesetzten Pfarrsaal verfolgten die Gäste gespannt, wie aus einfachen Zutaten, kräftigem Zupacken und einer guten Portion Fingerspitzengefühl ein echter kulinarischer Genuss entsteht. Christine Pscherer erklärte, worauf es bei der Vorbereitung ankommt: „Wir mischen zehn Liter Sahne und zwei Liter Buttermilch in einem großen Topf und stellen ihn zwei Tage lang an einen Ort mit einer Raumtemperatur von etwa zwölf Grad.” Danach wird die gut vorbereitete Mischung in das hölzerne Butterfass gefüllt, das zuvor in einem Wasserbad war. Dann wird die Masse so lange gestampft, bis sich nach und nach die ersten Butterklumpen bilden: Ein spannender Moment: Das Ausbuttern ist geschafft. Das Ergebnis: echte Mehlmeiseler Süßrahmbutter. Dann drücken die Frauen die frische Butter in hölzerne Model, die für die anschließende Brotzeit im Pfarrsaal etwas kleiner ausfallen. Ein kräftiger Schlag, und schon lösen sich die fertigen Butterstücke aus den Formen und kommen auf den Tisch. „Nichts schmeckt besser als eine Scheibe Brot mit Butter direkt aus dem Fass”, waren sich die großen und kleinen Gäste einig. Die Begeisterung der Mädchen und Buben an der Aktion zeigte schon jetzt, dass die schöne Tradition mit viel altem Wissen weitergetragen wird. Foto: Von links: Zweite Vorsitzende Melanie Bauer, Vorsitzende Christine Pscherer, zweiter Vorstand Lothar Rauch, Kassenverwalter Franz-Josef Pscherer, Claudia Sticht und Simone Glaser vom KAB-Team
Pfarrer Puthenchira, Angelika Vogl vom Bezirk Weiden und das Führungsteam des katholischen Frauenbund Kohlberg ehren drei Frauen für ihre langjährige Treue zum Verein. (Bild: Andrea Gagulic)

Erntedankfeier des Frauenbundes mit Mitgliederehrungen

Am 11. Oktober lud der Katholische Frauenbund Kohlberg alle Frauen des Vereins zu einer Erntedankfeier ins Pfarrheim Herz Jesu in Kohlberg ein. Beate Heumann begrüßte die anwesenden Frauen und Pfarrer Puthenchira im Namen der Vorstandschaft, gedachte kurz der Verstorbenen und sprach Worte des Dankes. Anschließend hieß auch Frau Angelika Vogl vom Bezirk Weiden die Gäste herzlich willkommen und freute sich über die gute Beteiligung. Zur Einstimmung in die Feier wurde passend zur Jahreszeit ein Herbstgedicht vorgetragen. Anschließend standen die Ehrungen langjähriger Mitglieder auf der Tagesordnung. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurde Frau Johanna Fischer ausgezeichnet. Seit 22 Jahren ist sie aktiv in der Vorstandschaft tätig. Als Schriftführerin ist sie eine große Stütze der Vorstandschaft in allen Bereichen. Frau Inge Hiltl hält dem Frauenbund seit 50 Jahren die Treue und unterstützt ihn tatkräftig bei seinen Aktivitäten. Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurde Frau Gerlinde Schwarz geehrt. Sie gehörte 19 Jahre der Vorstandschaft an und engagierte sich zudem lange Zeit beim Blumenschmuck für die Kirche. Nach den Ehrungen leitete die Geschichte „Ein Herbstspaziergang” zur anschließenden Pause über. Bei Kaffee und Kuchen blieb Zeit zum Plaudern. Anschließend wurden die nächsten Termine bekannt gegeben. Am 18. November findet die Frauenbundmesse mit Abendplausch statt, am 9. Dezember beginnt das Frauentragen und am 13. Dezember folgt das Adventssingen in der katholischen Kirche mit anschließendem gemütlichem Beisammensein im Pfarrheim Herz Jesu. Am 19. und 20. Dezember werden die selbst gestalteten Weihnachtskerzen verkauft. Die Jahreshauptversammlung ist für den 24. Januar 2027 vorgesehen. Nach weiteren Informationen endete der offizielle Teil der Veranstaltung mit einem Gebet und einem gemeinsamen Lied und der angebrochene Nachmittag wurde zu Gesprächen in geselliger Runde genutzt.
Highline heizt von der ersten Minute an ein (Bild: Harald Biersack)

Ein vollgepackter Kirchweih-Samstag bei der DJK Weiden

Der Kirchweih-Samstag am Flutkanal bot den Besucherinnen und Besuchern ein abwechslungsreiches Programm voller sportlicher Highlights, gelebter Gemeinschaft und bester Unterhaltung. Trachten-Gaudi-Lauf zum Auftakt Den Startschuss am Samstagmorgen machte die Leichtathletikabteilung mit ihrem „Trachten-Gaudi-Lauf”. Die Läuferinnen und Läufer absolvierten in bester Stimmung eine kleine Runde entlang des Flutkanals. Der verdiente Lohn für den sportlichen Einsatz war eine zünftige Brotzeit zur Stärkung. Fußball satt: Von der Jugend bis zu den Senioren Ab dem Mittag stand der Sportplatz ganz im Zeichen des Fußballs: E-Jugend: Bereits am Vormittag starteten die Nachwuchskicker torreich in den Tag und besiegten die SG TSV Neunkirchen nach einem packenden Spiel mit 9:7. Bananenflanker & DJK-Auswahl: Besondere Aufmerksamkeit zog die Partie des Teams Bananenflanke gegen eine DJK-Auswahl auf sich. Zeitgleich feierte die C-Jugend einen überragenden Derbysieg gegen den VfB Weiden mit einem deutlichen 9:0. B-Jugend: Im Punktespiel gegen die JFG Obere Vils behielten die DJKler ebenfalls die Oberhand und sicherten sich einen 1:0-Erfolg. A-Senioren: Im internen Duell behielten die A-Senioren gegen die 2. Mannschaft der DJK Weiden mit 2:0 die Oberhand. 1. Mannschaft: Den sportlichen Abschluss bildete das Spiel der 1. Herrenmannschaft gegen die SpVgg Moosbach. In einer umkämpften Partie mussten die Gastgeber unglücklich durch einen Last-Minute-Treffer der Gäste ein 1:1-Unentschieden hinnehmen. Bieranstich und ausgelassene Partystimmung am Abend Am Abend ging es im beheizten Festzelt nahtlos mit dem feierlichen Teil weiter. Den traditionellen Bieranstich übernahmen Oberbürgermeister Dr. Benjamin Zeitler, René Völkl und die Vertreter der Brauerei Jacob. Direkt im Anschluss betrat der musikalische Kracher des Abends die Bühne: Die Powerband HIGHLINE heizte den Gästen gewaltig ein, rockte das Zelt und sorgte für hervorragende Stimmung bis tief in die Nacht!
Die Ministranten der Pfarrei Herz Jesu Rosenberg bei der Aufnahme- und Verabschiedungsfeier. Insgesamt zählt die Gemeinschaft ca. 40 Aktive. (Bild: Richard Beer)

Mit großen Schritten voran – Rosenberger Ministranten

Die diesjährige Aufnahmefeier der Ministranten der Rosenberger Pfarrei Herz Jesu stand unter dem Motto „Vielfalt der Schuhe”. Der auf den ersten Blick erstaunliche Name hatte im Hinblick auf die Gemeinschaft der Ministranten seinen besonderen Sinn: Als Messdiener stellen sie sich in den Dienst Jesu und folgen ihm somit nach. Nachfolge bedeutet, bildlich gesprochen, auch die Notwendigkeit festen Schuhwerks. Die Gemeindereferenten Johannes Tauer und Katharina Tauer sowie Pfarrer Herbert Mader gestalteten den Gottesdienst gemeinsam mit den Ministranten. Tauer führte zum Thema hin: Für jeden Anlass gebe es dem Zweck angemessene Schuhe, sei es für Hochzeiten, Weihnachten oder Ausflüge in die Natur. Auch Hausschuhe seien darunter, ein Zeichen für das Zuhause. Jeder Schuh stehe symbolisch für die vielen Aktivitäten der Ministranten im liturgischen und im sozialen Bereich, aber auch für die vielen Schritte, die das Leben der Heranwachsenden prägen. Fußballschuhe z. B. symbolisierten den Teamgeist und die Gemeinschaft, Wanderschuhe gäben Halt auf anstrengenden und schwierigen Wegen. Zwei neue „Minis” hatten sich entschlossen, nach ihrer Erstkommunion in den Kreis der großen Gemeinschaft einzutreten. Sie wurden am 18.10.2026 im Rahmen eines Sonntagsgottesdienstes feierlich aufgenommen. Auch durfte den sieben Kindern, die im letzten Jahr aufgenommen worden waren, nach einjährigem fleißig ausgeführtem Dienst jeweils eine Bronzeplakette überreicht werden. Fünf Ministranten verabschiedeten sich aus dem aktiven Dienst, darunter Carolin Ruppert mit 10 Jahren und Jeremias Wendl mit 14 Jahren Zugehörigkeit. Aus den Händen der Oberministranten Elias und Hanna Beer erhielten sie neben einem Geschenk eine Dankesurkunde. Neben den kirchlichen Aktivitäten unternehmen die Kinder und Jugendlichen auch vielfältige Aktionen im Kreise der Gemeinschaft, wie z. B. gemeinsame Ausflüge, Fahrradtouren, Miniurlaub, Beteiligung am Ramadama, Besuch im Palm Beach, regelmäßige Gruppenstunden etc. Im Anschluss an den religiösen Teil versammelten sich die Aktiven und deren Eltern zu einem Weißwurstfrühschoppen im Kettelerhaus.
Geselligkeit und gute Stimmung: Die Teilnehmer der Siedlergemeinschaft Rothenstadt-Fichtenbühl e.V. verbrachten einen gemütlichen Abend in der Zoiglgaststätte Zum Rechersimer. (Bild: Gisela Chacon)

Zoiglfahrt der Siedlergemeinschaft sorgte für beste Stimmung

Einen rundum gelungenen Ausflug erlebten die Mitglieder und Freunde der Siedlergemeinschaft Rothenstadt-Fichtenbühl e.V. am Freitag, 16. Oktober. Insgesamt 48 Teilnehmer machten sich mit dem Bus auf den Weg zur Zoiglgaststätte zum Rechersimer, um gemeinsam einen geselligen Abend in traditioneller Oberpfälzer Wirtshausatmosphäre zu verbringen. Nach der Abfahrt am späten Nachmittag erwarteten die Ausflügler frisch gezapftes Zoiglbier, deftige Brotzeiten und gemütliches Beisammensein. In der urigen Zoiglstube bot sich reichlich Gelegenheit für gute Gespräche und den geselligen Austausch unter den Vereinsmitgliedern. Für die musikalische Unterhaltung sorgte Josef Ram, der im Laufe des Abends sein Schifferklavier zur Hand nahm und mit mehreren Musikstücken zur guten Stimmung beitrug. Zu einem besonderen Höhepunkt entwickelten sich die humorvollen Einlagen der beiden Teilnehmer Hans Strobl und Josef Gatzka. Mit ihren Witzen sorgten sie in der Zoiglstube für zahlreiche Lacher und ausgelassene Heiterkeit. Die beiden bewiesen eindrucksvoll, dass es für einen unterhaltsamen Abend manchmal nicht mehr braucht als gute Geschichten und eine ordentliche Portion Humor. Bei Musik, Witzen und geselligem Beisammensein vergingen die Stunden wie im Flug, ehe die Teilnehmer am späteren Abend die gemeinsame Rückfahrt antraten. Mit 48 Teilnehmern erfreute sich die Zoiglfahrt einer regen Beteiligung. Der gelungene Ausflug zeigte einmal mehr, welchen Stellenwert gemeinsame Unternehmungen für das Vereinsleben der Siedlergemeinschaft Rothenstadt-Fichtenbühl e.V. haben. Die Vorstandschaft bedankt sich bei allen Teilnehmern für den schönen Abend und freut sich bereits auf weitere gemeinsame Veranstaltungen.
Der KDFB begrüßt neue Mitglieder und ehrt Jubilarinnen (Bild: Sonja Sczech )

Großes Jubiläumsfest zum 50-jährigen Bestehen des katholischen Frauenbundes Flossenbürg

Der KDFB Flossenbürg kann auf eine 50-jährige Geschichte zurückblicken. Das Fest am Kirchweihsonntag begann mit einer Heiligen Messe mit Totenehrung in der Pfarrkirche. Mit großer Freude begrüßten Vereinsmitglieder und viele weitere Gläubige den früheren Ortspfarrer Dekan Alfons Kaufmann als Hauptzelebranten. Dieser war 15 Jahre lang geistlicher Beirat des Vereins. Besonders feierlich wurde der Gottesdienst durch die Teilnahme von Pfarrer John Subash Vincent und des früheren Pfarrvikars Dr. John Palathinkal. Weitere Ehrengäste waren Gemeindereferentin Kerstin Wallmeyer und die Diözesanvorsitzende Martha Bauer. Über 80 Mitglieder und Gäste, darunter Pfarrvikar Pater Arul und Bürgermeister Thomas Meiler, trafen sich zur anschließenden Feier im Theresienheim. Auf ein gemeinsames Mittagessen folgte der Festakt, beginnend mit der Begrüßung durch die Vorsitzende Sonja Sczech. Im Anschluss betonte der geistliche Beirat Pfarrer John Subash Vincent in seinen Grußworten, welch große Bedeutung der Frauenbund und sein Engagement für die ganze Pfarrei habe. Sonja Sczech blickte dann in einer launigen Präsentation mit zahlreichen Fotos und alten Dokumenten auf die bewegte Vereinsgeschichte zurück. Diözesanvorsitzende Martha Bauer gratulierte herzlich zum Jubiläum und erinnerte an die Bedeutung des Verbands als Stimme der Frauen in der Gesellschaft. Der Zweigverein Flossenbürg konnte in den letzten Jahren viele neue Mitglieder begrüßen, allein fünf in diesem Jahr, die mit Rosen willkommen geheißen wurden. Höhepunkt des Festakts waren die Ehrungen von 18 langjährigen Mitgliedern, davon 11 Jubilarinnen mit einer 50-jährigen Mitgliedschaft. Zur großen Freude aller waren diese Frauen der ersten Stunde fast ausnahmslos anwesend und erhielten die Ehrennadel in Gold mit Stein. Nach einigen Grußworten von Bürgermeister Thomas Meiler verbrachte man bei Kaffee und Kuchen noch einen gemütlichen Nachmittag mit vielen Gesprächen und dem Austausch von Erinnerungen an 50 besondere Jahre.
Der Posaunenchor Wildenreuth feiert sein 115-jähriges Jubiläum. (Bild: Ilse Hauer)

115 Jahre Posaunenchor Wildenreuth

Mit einem festlichen Gottesdienst in der St.-Jakobus-Kirche feierte der Posaunenchor Wildenreuth am 11. Oktober sein 115-jähriges Bestehen. Zahlreiche Gemeindemitglieder, ehemalige Bläserinnen und Bläser sowie Gäste kamen zusammen, um dieses besondere Jubiläum zu begehen. Der Posaunenchor blickt auf eine beeindruckende Geschichte zurück. Seit seiner Gründung vor 115 Jahren begleitet er das kirchliche und gesellschaftliche Leben in Wildenreuth und der Umgebung. Mit seinem musikalischen Engagement bereichert der Chor regelmäßig Gottesdienste, kirchliche Feste und besondere Veranstaltungen. Der Festgottesdienst stand ganz im Zeichen des Mottos: „Gott loben, das ist unser Amt”, aber auch des Dankes für die lange Tradition und die vielen Menschen, die den Chor über Generationen hinweg geprägt haben. Unter der Leitung von Lydia Meissner zeigte der Posaunenchor sein breit gefächertes Repertoire. So wurde nicht nur der Gemeindegesang begleitet, sondern es wurden auch moderne Stücke gespielt. In seiner Predigt ging Pfarrer Manuel Sauer auch darauf ein, wie wichtig es ist, dass für das Lob Gottes auch der Spaß nicht zu kurz kommen muss. Dabei wurden auch einige Stilblüten aus den letzten Jahrzehnten vorgebracht. In der Ansprache wurde nochmals auf die lange Geschichte eingegangen und dass der Posaunenchor auch die schlechten Zeiten, wie z. B. die beiden Weltkriege, überlebt hat und bis heute zum Lob Gottes spielt – sowohl in der Kirche als auch auf den vielen Veranstaltungen in der Gemeinde. In diesem Rahmen wurden auch zwei verdiente Bläserinnen für ihren langjährigen Dienst im Posaunenchor geehrt. Ein großer Dank ging an Erna Mehlhase für 50 Jahre und Elke Krauß für 40 Jahre, und beide erhielten auch eine Urkunde vom Verband evangelischer Posaunenchöre in Bayern. Mit langanhaltendem Applaus nach dem letzten Spielstück und dem obligatorischen Posaunengruß wurden alle zu einem kleinen Empfang ins Jugendheim eingeladen. Diese Einladung wurde von vielen angenommen, und bei vielen guten Gesprächen und Erinnerungen klang die Jubiläumsfeier aus. Das Fest zeigte eindrucksvoll, wie lebendig die Tradition der Posaunenarbeit in Wildenreuth bis heute ist und welch hohen Stellenwert sie im Leben der Gemeinde besitzt.
Bei den Neuwahlen wurde die Vorstandschaft der Fest ARGE bestätigt. 1. Bürgermeister Martin Schregelmann führt weiterhin den Vorsitz. Renate Müller und Martin Moller sind seine Stellvertreter, Josef Konrad Kassenwart und Karolin Fahrnbauer Schriftführerin. Alexander Greitzke, Michael Feige, Elke Waldeck und Ralf Teichmann (neu) wurden zu Beisitzern bestimmt. Thomas Lehner und Matthias Schnurrer prüfen die Kasse (Bild: Wilhelm Weiss)

Fest ARGE setzt auf bewährte Vorstandschaft

Mit dem Ziel, Vereine und die Kultur in Etzenricht zu fördern, Veranstaltungen zu planen und durchzuführen, wurde im Sommer 2024 die Fest ARGE Etzenricht e.V. gegründet. Bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Hermann berichtete 1. Vorsitzender Martin Schregelmann von den Veranstaltungen, die sich alle als Erfolg erwiesen. Die Weinwanderung, die im Spätsommer 2025 erstmals durchgeführt worden war, hatte jede Menge Besucher angelockt. Sowohl an den Stationen als auch beim Abschlusstreff am Backofen gaben die Helfer ihr Bestes, um Hunger und Durst der Gäste zu stillen. Ein Extra-Lob erhielt Siedlerchef und Bäcker Uwe Bergler, der mit seinem Team Flammkuchen wie am Fließband produziert hatte. Die Dorfweihnacht 2025 war mit ihrem rundum gelungenen Angebot ein Besuchermagnet. Schregelmann wies darauf hin, dass das Haus am Dorfplatz nach einer Veranstaltung sauber zurückgegeben werden müsse. Ausrüstungsgegenstände seien vollständig und ordnungsgemäß einzuräumen. Ansprechpartner für das Gebäude ist Tobias Smola. Kassenwart Josef Konrad berichtete über Einnahmen und Ausgaben. Ein Großteil des Gewinns wird in der Regel investiert, um bei der nächsten Veranstaltung noch besser ausgerüstet zu sein. Für große Veranstaltungen, wie zum Beispiel für das Dorffest, seien im Vorfeld nicht unerhebliche Beträge nötig, um Speisen und Getränke einzukaufen. Konrad hofft, dass der Schwellenwert, ab dem Vereine Umsatzsteuer bezahlen müssen, erhöht wird. Diese Steuer hatte den Gewinn 2025 empfindlich gemindert. Die Kassenprüfer Thomas Lehner und Maria Smola bescheinigten eine vorbildliche Kassenführung. Somit konnte die Entlastung für die Vorstandschaft beantragt werden, welche einstimmig gewährt wurde. 2. Bürgermeisterin Monika Waldeck leitete die anstehenden Neuwahlen. Die Versammlung bestätigte mit der Wiederwahl eines Großteils der Vorstandschaft eine umfassende Zufriedenheit. Martin Schregelmann als 1. Vorsitzender wurde genauso wie seine Stellvertreter Renate Müller und Martin Moller wiedergewählt. Auch Kassenwart Josef Konrad und Schriftführerin Karolin Fahrnbauer wurden in ihren Ämtern bestätigt. Ralf Teichmann wurde neu als Beisitzer gewählt, Elke Waldeck, Alexander Greitzke und Michael Feige bestätigt. Thomas Lehner prüft zukünftig mit Matthias Schnurrer die Kasse. Eine Kartellsitzung, bei der die Termine bis März 2027 eingetragen wurden, schloss sich an. Vereine, welche in diesem Zeitraum Veranstaltungen planen, sollten sich umgehend bei Renate Müller melden.
Dekanatskonzert Etzelwang mit den Chören aus Hirschbach, Etzelwang und Kirchenreinbach (Bild: Martina Späth)

Festliches Dekanatskonzert zum 70-jährigen Bestehen des Kirchenchores Etzelwang

Volle Kirche und ein klanggewaltiger Abschluss beim musikalischen Jubiläum in St. Nikolaus Etzelwang. Mit einem festlichen Dekanatskonzert feierte der Kirchenchor Etzelwang am Sonntag, 18. Oktober, sein 70-jähriges Bestehen. Zahlreiche Besucher füllten die Pfarrkirche St. Nikolaus und erlebten ein abwechslungsreiches musikalisches Programm, das die Vielfalt der Chormusik und das harmonische Zusammenspiel verschiedener Ensembles eindrucksvoll zur Geltung brachte. Den Auftakt bildete das gemeinsam gesungene Lied „Ich singe dir mit Herz und Mund”, welches die Besucher auf einen Abend einstimmte, der ganz im Zeichen des Glaubens, der Gemeinschaft und der Freude an der Musik stand. Anschließend präsentierte der Liederkranz Hirschbach unter der Leitung von Regina Rösch die Stücke „Alles, was atmet” und „Gott segne dich, behüte dich”. Mit seinen Beiträgen setzte der Chor musikalische Akzente und vermittelte sowohl die Lebendigkeit des Lobgesangs als auch die besinnliche Botschaft des Segens. Ein besonderer Höhepunkt des Konzerts war das Orgelkonzert a-Moll von Antonio Vivaldi, das Kirchenmusikdirektor Gerd Hennecke virtuos vortrug. Mit seinem souveränen Spiel brachte er die klanglichen Möglichkeiten der Orgel eindrucksvoll zur Geltung und bereicherte das Konzert um einen anspruchsvollen instrumentalen Beitrag. Der Kirchenchor Kirchenreinbach unter der Leitung von Martina Späth gestaltete den weiteren Verlauf mit den Liedern „Ich danke meinem Gott”, „Komm und lobe den Herrn”. Die abwechslungsreiche Auswahl verband geistliche Chormusik mit rhythmischen und klanglichen Elementen und zeigte die unterschiedlichen Ausdrucksmöglichkeiten des Chorgesangs. Ein wichtiger Bestandteil des Jubiläums war die Ehrung langjähriger Mitglieder des Kirchenchores Etzelwang. Martina Späth, KMD Gerd Hennecke und Diakonin Regina Reimann würdigten das Engagement der Sängerinnen und Sänger. Die Auszeichnungen machten deutlich, wie sehr ein Chor von Menschen lebt, die über viele Jahre hinweg ihre Zeit und ihre Stimme in den Dienst der Kirchenmusik stellen. Ihr Einsatz prägt nicht nur das musikalische Leben der Pfarrgemeinde, sondern stärkt auch den Zusammenhalt innerhalb der Gemeinschaft. Auch der Posaunenchor Kirchenreinbach unter der Leitung von Claudia Vogel trug zur musikalischen Vielfalt bei. Mit „Dixie” sowie dem bekannten Abendlied „Guten Abend, gut' Nacht” setzte das Ensemble abwechslungsreiche Akzente zwischen beschwingten Rhythmen und ruhigen, besinnlichen Klängen. Der Gesangverein 1876 Etzelwang unter der Leitung von Marco Brunner brachte mit „Von fern klingt leise eine Melodie”, „Die Rose” und „Wie groß bist du” weitere Facetten der Chormusik in das Programm ein. Die Stücke spannten einen Bogen von gefühlvollen Melodien bis hin zu einem kraftvollen geistlichen Lied und unterstrichen die Bedeutung des gemeinsamen Singens über die Grenzen einzelner Chorgattungen hinweg. Den krönenden Abschluss bildete das gemeinsame Musizieren aller Mitwirkenden. Unter der Leitung von Martina Späth erklang der Kanon „Wenn du die Nacht” in einer klanggewaltigen Darbietung, die die gesamte Kirche erfüllte. Das Zusammenspiel der verschiedenen Chöre und des Posaunenchores verlieh dem Finale eine besondere Wirkung und machte die verbindende Kraft der Musik eindrucksvoll hörbar. Das Dekanatskonzert zum 70-jährigen Bestehen des Kirchenchores Etzelwang war damit weit mehr als eine Jubiläumsveranstaltung. Es wurde zu einem Fest der Musik, des Glaubens und der Gemeinschaft. Die voll besetzte Kirche und das abwechslungsreiche Programm zeigten, welchen Stellenwert die Chormusik im kirchlichen und kulturellen Leben der Gemeinde besitzt. Mit Dankbarkeit für das bisher Geleistete und Freude am gemeinsamen Musizieren blickt der Kirchenchor auf sieben Jahrzehnte musikalischen Wirkens zurück.
Die Zitherclubmusikanten mit Dirigentin Veronika Hille (vorne links). (Bild: Nikolas Albert)

Erbendorfer Zitherclubmusikanten begeistern Publikum beim Hutzaabend

Voller Saal, leckeres Essen, gute Musik, lustige Gedichte, gemeinsame Lieder: Der Hutzaabend des Zitherclubs Erbendorf war rundum gelungen. Der Saal des Landgasthofs Busch in Kötzersdorf war bis auf den letzten Platz besetzt. Rund 200 Gäste kamen, um einen unterhaltsamen Abend zu erleben. Das Wirtshausteam rund um Familie Busch hatte alles gut vorbereitet und versorgte alle bestens mit Getränken sowie Kirwaspezialitäten. Der Zitherclub mit Dirigentin Veronika Hille eröffnete um 19 Uhr den Abend mit „Alter Kirwamarsch”. Nach der Begrüßung durch Vorsitzende Heidi Banzer griffen die 12 Musikanten wieder kräftig in ihre Saiten bzw. Tasten. Mit Hackbrett, Zither, Akkordeon, Gitarre und Tuba präsentierten sie den „Sommernachtswalzer”, die „Frisch-auf-Polka” und die „Hutza-Stubn-Polka”. Auch das Publikum wurde mit einbezogen: Ausgestattet mit Textheftchen konnten sie bekannte Lieder, wie die „Egerländer Liederfolge”, „Auf die Vogelwiese”, „Mein bester Freund, die Musik” und einige Schlager wie „Griechischer Wein”, „Die kleine Kneipe”, „Ein Schiff wird kommen” und „Ich war noch niemals in New York” leicht mitsingen. Heidi Banzer übernahm die Moderation und trug lustige Gedichte zum Oktober, zur Kirwa und über die Zitherclubmusikanten vor. Das Publikum war von der „Vielsaitigkeit” der Zitherclubmusikanten besonders beeindruckt als das wohl bekannteste Zitherstück „Der dritte Mann” erklang und das eigentlich typische Blasmusikstück „Der Böhmische Traum” präsentiert wurde, ebenso das gern gehörte Haindling-Stück „Irgendwie und sowieso”. Mit dem bekannten STS-Titel „Irgendwann bleib i dann durt” und dem Steinwaldsong, komponiert von Willy Schindler, ging es in die letzte Runde. Bei „A Swingin Safari” und der Fuchsgrabenpolka klatschten zum Finale nochmal alle kräftig mit. Die Vorsitzende beschloss den Abend mit Dankes- und Abschiedsworten und gab den Termin des nächsten Zitherclub-Konzerts bekannt: Samstag, 23. Oktober 2027 in der Stadthalle Erbendorf.
Josef Kurzwart heißt der neue Schützenkönig des Schützenvereins Wernberg-Köblitz, Jugendkönig ist Jonas Schaal. Unser Bild zeigt die neuen Würdenträger des Vereins mit Schützenmeister Johann Dotzler. (Bild: Lisa Weidner)

Josef Kurzwart verdienter Schützenkönig mit einem 12-Teiler

Wernberg-Köblitz. Josef Kurzwart heißt der neue Schützenkönig beim Schützenverein Wernberg-Köblitz, Elisabeth Weidner wurde erneut Schützenliesl und den Titel des Jugendkönigs sicherte sich in diesem Jahr Jonas Schaal. Das Kirchweih- und Königsschießen war auch heuer wieder ein Highlight im Schützenjahr des Vereins. 32 Teilnehmer traten diesmal beim Kirchweih- und Königsschießen an und die Schützenjugend zeigte dabei beachtliche Leistungen. Zur Königsproklamation hieß Schützenmeister Johann Dotzler die Mitglieder am Wochenende der „Allerweltskirchweih” im Schützenheim willkommen und lud im Namen der scheidenden Würdenträger zunächst zum Königsmahl ein, verbunden mit einem Dankeschön an Enrico Kühne und Elisabeth Weidner, für die Bewirtung. Gespannt warteten die Mitglieder dann auf die Bekanntgabe des neuen Schützenkönigs. Zunächst aber wurden die Gewinner der Kirchweihscheibe, die mit Geldpreisen dotiert war, bekannt gegeben. Mit einem 2,2-Teiler sicherte sich Josef Kurzwart den ersten Platz, gefolgt von Jungschützin Lilly Schwill mit einem 5,0-Teiler und Fritz Roßmeißl mit einem 45,0-Teiler. Unter die zehn Gewinnern reihten sich hier fünf Jungschützen ein mit beachtlichen Ergebnissen – sie ließen so manchen erfahrenen Schützen hinter sich. In der Kleinkaliber-Wertung gab es drei Geldpreise zu gewinnen. Diese gingen an Fritz Roßmeißl mit einem 82,9-Teiler, Mike Schwill mit einem 135,1-Teiler und Josef Kurzwart mit einem 310,4-Teiler. Schützenkönig wurde in diesem Jahr Josef Kurzwart mit einem hervorragendem 12,0-Teiler. Ihm zur Seite steht als erster Ritter Pascal Ruwen mit einem 58,4-Teiler und als zweiter Ritter Enrico Kühne mit einem 143,7-Teiler. Den Titel des Jugendkönigs holte sich in diesem Jahr Jonas Schaal mit einem 188,6-Teiler und ihm stehen als erster Knappe Jacob Kühne (351,0-Teiler) und als zweiter Knappe Emma Lotta Hartinger (362,6-Teiler) zur Seite. Schützenliesl wurde Elisabeth Weidner (623,4-Teiler).
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