Auf weiterhin gutem Weg sieht Vorsitzender Matthias Lang (Vierter von links) den Förderkreis der Spielvereinigung Trabitz. Gemeinsam mit dem gesamten Leitungsteam wurde er für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. (Bild: Bernhard Piegsa)

Mit bewährter Mannschaft für junge Sportler

Stabiler Mitgliederstamm, Kontinuität an der Vereinsspitze: Um den Förderkreis der Spielvereinigung Trabitz ist es ein Jahr vor seinem 25. Gründungstag gut bestellt. Bei der Hauptversammlung im Sportheim bekräftigten Bürgermeisterin Carmen Pepiuk und Spielvereinigungsvorsitzender Martin Pepiuk die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Förderkreis, Sportverein und Gemeinde. Dass die Spielvereinigung ein attraktives Programm für sportbegeisterte junge Menschen bieten könne, sei wesentlich der 88 Mitglieder zählenden Unterstützergemeinschaft zu danken. Die Entscheidung, wieder eigenständige Fußball-Jugendmannschaften zu bilden, habe sich als richtige Weichenstellung erwiesen, merkte Martin Pepiuk an. Zurzeit habe die Spielvereinigung je ein G-, F- und A-Jugendteam „im Spielbetrieb”: „Wenn man die Begeisterung des Nachwuchses sieht, geht einem das Herz auf.” Um die Nachwuchsarbeit sichern und ausbauen zu können, seien weitere Trainer und Teambetreuer stets willkommen, betonte der Vorsitzende. Sein Dank galt auch der bewährten Mitwirkung des Fördervereins am Gaudi-Elfmeterturnier. In seinem Jahresbericht fasste Förderkreisvorsitzender Matthias Lang, der ebenso wie Stellvertreterin Simone von Hirschberg, Schatzmeister Michael Müller und die anderen Leitungsteammitglieder für weitere zwei Jahre bestätigt wurde, die Fördertätigkeit des Vereins für die Nachwuchsteams zusammen, in denen derzeit 46 Burschen und Mädchen spielen. Beteiligt habe man sich unter anderem an den Kosten für Trikots, Fußballschuhe, Sportgerätschaften, Trainingslager, Teamfeiern und die bisherigen Spielgemeinschaften. Lang erinnerte daran, dass junge Spieler bis zum 21. Geburtstag einmal im Jahr einen 30-Euro-Zuschuss für neue Sportschuhe beantragen dürften. Allen Spendern, namentlich den lokalen Banken und der Gemeinde, dankte er für deren Zuwendungen. Nicht unerwähnt ließ er die gewohnt große Nachfrage nach Makrelen, Steaks und Bratwürsten beim Elfmeterturnier: „Alles wurde restlos verkauft.”
Die neue Vorstandschaft des KDFB St. Konrad Weiden mit Pfarrer Lukas (links) und Frau Vogl (rechts) (Bild: Astrid Ermer)

Herzlicher Abschied-gelungener Neustart, der Kath. Frauenbund St. Konrad Weiden hat gewählt

Ganz im Zeichen von Abschied und Neuanfang stand die Generalversammlung mit Neuwahlen des KDFB St. Konrad, zu der Agnes Hartwig 40 Gäste, darunter auch Pfarrer Johannes Lukas und Bezirksvorsitzende Angelika Vogl, im Pfarrheim von St. Konrad begrüßte. Schriftführerin Gaby Narozny blickte mit einer Foto-Schau auf die zahlreichen Veranstaltungen der letzten zweieinhalb Jahre zurück, Ökum. Weltgebetstage, Betriebsbesichtigung bei der Witt-Gruppe in Ullersricht, Muttertagsfahrten, Rauhnacht-Wanderung, Vorträge über Pflegestufen und wie man die Lebensfreude auspackt, sowie ein Familienausflug nach Pottenstein, eine Stadtführung in Weiden, dazu die Gemeinschaftsmessen, Maiandachten, Palmbüschel und Kräutersäckchen herstellen und vieles mehr. Schatzmeisterin Monika Völkl berichtete von einer positiven Kassenbilanz und vielen Spenden, die im Laufe der Zeit wohltätigen Zwecken zugute kamen. Sie dankte für die große Spendenbereitschaft der Mitglieder. Eine einwandfreie Kassenführung wurde bestätigt und die Vorstandschaft entlastet. Bezirksvorsitzende Angelika Vogl nutzte die Gelegenheit, Danke zu sagen für die Ideen im Verein, das Miteinander, und wünschte der neuen Vorstandschaft viel Freude. Bei den anschließenden Neuwahlen wählten die Frauenbund-Mitglieder mit großer Mehrheit Annette Betting, Erika Zierock und Gaby Narozny als Vorstandsteam. Schatzmeisterin ist weiterhin Monika Völkl, Gaby Narozny 1. Schriftführerin und Regina Weiß 2. Schriftführerin. Als Beisitzerinnen stellen sich zur Verfügung: Helga Wallbraun, Monika Grötsch und Gabi Kellner. Mit bewegenden Worten verabschiedeten sich Agnes Hartwig und Anita Hösl, die viele Jahre als Vorsitzende und im Vorstandsteam den Frauenbund am Hammerweg mitgestaltet haben. Zusammen mit Gabi Langhoff, Sabine Della Putta und Angela Solter, die sich jahrelang als Beisitzerinnen engagierten, wurden alle ausscheidenden Damen mit herzlichen Dankesworten von Annette Betting und der neuen Vorstandschaft mit Blumen und Geschenken verabschiedet. In seinen Schlussworten wies der Geistliche Beirat des Frauenbundes, Pfarrer Lukas, auf die vier Grunddienste der Kirche hin, Verkündigung, Gottesdienst, Dienst am Nächsten und Gemeinschaft. All dies findet sich auch im Frauenbund St. Konrad wieder, so Pfarrer Lukas, „der KDFB hat ganz schön viel geschafft.“ Er dankte für die Treue der Frauen zum Verein und freute sich, dass es mit dem Frauenbund weitergeht. Bei gemütlichem Beisammensein und netten Gesprächen endete der Abend im Pfarrheim am Hammerweg. Nächster Termin für alle interessierten Frauen: Dienstag, 17.11., um 19.00 Uhr Filmabend im Pfarrheim.
Singen macht Spaß - mit dem Singkreis des Maria-Seltmann-Hauses (Bild: Tina Abel-Pschierer)

Singnachmittag mit Volksliedern und Schlagern

Der Singkreis des Maria-Seltmann-Hauses hatte wieder zum gemeinsamen Singen eingeladen, und erfreulich viele Sängerinnen und Sänger trafen sich im großen Saal bei Kaffee und Kuchen, um einen abwechslungsreichen musikalischen Nachmittag zu erleben. Die Mitarbeiterin in der Leitung des Maria-Seltmann-Hauses, Tina Abel-Pschierer, hieß die Gäste herzlich willkommen und dankte dem Singkreis für die Vorbereitung des Treffens. Mit „Wer gerne singt, lebt länger” folgte das Begrüßungslied, am Klavier begleitet von der Chor-leiterin Friederike Kaiser. Weiter ging es mit ausgeteilten Textheften und bekannten Volksliedern wie „Bunt sind schon die Wälder, Kein schöner Land in dieser Zeit, Äitz howe mei Haisl in Wold assebaut” und alten Schlagern wie „Ich schau den weißen Wolken nach, Liebeskummer lohnt sich nicht”, und die sangesfreudigen Gäste waren mit Können und Ausdauer begeistert bei der Sache. Zum Ende hin wurde es mit „Ein bisschen Frieden” (von Nicole, 1982!) etwas ernster und nachdenklicher - ein Lied, das auch schon bei den letztjährigen Treffen gesungen wurde und von seiner beklemmenden Aktualität seitdem leider nichts verloren hat. Zum Schluss bedankte sich Christa Walbert im Namen des Singkreises bei allen, die zum guten Gelingen des Nachmittags beigetragen haben, vor allem beim Akkordeonisten Hermann Lang, dem Leiter der Volksmusikgruppe, für seine mitreißend flotte musikalische Begleitung, und bei Winfried Bühner, ein Mitglied des Singkreises, der unterhaltsam durch das Programm führte. Mit „Servus, Pfiat Gott und auf Wiedersehn” des unvergessenen Karl Moik aus dem Musikantenstadl fand die Veranstaltung einen passenden Abschluss.
Projektposaunenchor „Hoffnungsklänge” (Bild: Thomas Berthold)

Musik, die Hoffnung schenkt

Besondere Musik erfüllte die gut besuchte Christuskirche in Windischeschenbach. Zu Gast war der Projektposaunenchor „Hoffnungsklänge” mit Bläserinnen und Bläsern aus ganz Bayern. Die Musikerinnen und Musiker bringen schon seit einigen Jahren ihre Musik, Spenden und Hilfsgüter in die Ukraine, um den Menschen dort mit der Musik Hoffnung in schweren Kriegszeiten zu bringen und sie seelisch, geistlich, moralisch und materiell zu unterstützen. Nun waren sie in Windischeschenbach zu Gast, um ihre Hoffnungsklänge zu musizieren, über ihre Hilfsaktion zu berichten und Spenden für ein Spielplatzprojekt der christlichen Roma-Gemeinde in Uschgorod zu sammeln. Ihre Musik ist dabei bewußt fröhlich. So gab es zu meist dynamisch und schwungvollarrangierte Stücke wie den „Himmel über Gibitzenhof”, „This Little light of Mine”, oder „Kumbaya, my Lord” zu hören. „Einklang”, der Windischeschenbacher Chor der Kirchengemeinde steuerte zusätzlich seine Hoffnungsklänge bei. „Da berühren sich Himmel und Erde”, „Wie ein Fest nach langer Trauer” und „Engel”, eines der Lieblingslieder des Chores, wie Chorleiter Armin Karwarth betonte. Das Konzert endete mit Gebet und Segen durch Pfarrer i.R. Hans Peter Pauckstadt-Künkler, ehemals Seelsorger in Windischeschenbach und Mitglied der Hoffnungsklänge und einem gemeinsamen „Bleib bei mir Herr” als Abendlied. Auch eine Zugabe durfte nicht fehlen. Die Konzertbesucher gaben mit kräftigem Applaus ihre Freude über die schöne Musik Ausdruck und spendeten gut 1.000,00 € für das Hilfsprojekt „Hoffnungsklänge”.
Landesbischof Christian Kopp trägt sich in das goldene Buch der Gemeinde Neusorg ein. Von links nach rechts: Pfarrer Michael Kelinske, Landesbischof Christian Kopp, Bürgermeister Oliver Becher (Bild: Gabriele Rubenbauer)

Evangelischer Landesbischof Christian Kopp besucht Christuskirche Neusorg

Im Rahmen seines Besuchs der Dekanate Selb und Wunsiedel hat Landesbischof Christian Kopp am Mittwoch, 28. Oktober, der evangelischen Diaspora in Neusorg eine Stippvisite gemacht. Begleitet wurde er von seiner persönlichen Referentin, Frau Sandra Bach, und Dekan Peter Bauer. Herzlich empfangen wurde er von Pfarrer Michael Kelinske, dem Neusorger Bürgermeister Oliver Becher, dem Neusorger Altbürgermeister Peter König und seiner Gattin, der Synodalen und Selber Pfarrerin Daniela Schmid, sowie den Neusorger Kirchenvorständen. Es folgte ein kurzer Rundgang durch das am 19. November 1950 eingeweihte Gotteshaus. Die ganz aus Holz gefertigte Kirche gehört heute zu den am besten erhaltenen Otto-Bartning-Kirchen in Deutschland und wurde 2005 unter Denkmalschutz gestellt. Die Kirchenkennerin und langjährige Vertrauensfrau Anneliese Fickenscher gab einen kurzen Überblick über die Geschichte der Gemeinde, die 1976 eigenständig und 1995 zusammen mit Waldershof zu einer gemeinsamen Pfarrei vereint wurde. Sie hob auch die gelebte Gemeinschaft mit der katholischen Kirche hervor. Pfarrer Kelinske leitete dann über auf das Kernthema des Besuches: Die Situation in der Diaspora Neusorg – Herausforderungen und Perspektiven des evangelischen Gemeindelebens. Wie lebe ich meinen Glauben hier? Es folgte ein lebendiger Gedankenaustausch. Bürgermeister Becher betonte, dass die evangelische Kirche ein unverzichtbarer Bestandteil im gesellschaftlichen Miteinander und Zueinander in Neusorg ist. „Was wäre ein Neusorger Bürgerfest ohne die evangelische Kirche.“ Für Altbürgermeister Peter König gehört die Christuskirche von Anfang an zum Ortsbild, da er im Umfeld der Kirche ökumenisch aufgewachsen ist, und betont das freundschaftliche Miteinander. Pfarrer Kelinske und die Kirchenvorstände machen deutlich, wie wichtig Präsenz zeigen in der Diaspora ist, durch viele Aktivitäten, wie z. B. den im Sommer ins Leben gerufenen Kindergottesdienst, durch Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen, durch den intensiven Kontakt und die Nähe zur Gemeinde und durch das grundsätzliche Hochhalten des evangelischen Glaubens. Den Abschluss der Stippvisite bildete der Eintrag von Landesbischof Kopp in das goldene Buch der Gemeinde Neusorg.
Judith Bearkland (v.l.), Vereinschef Johannes Pretzl und die stolzen Kinder der dritten Schnitzgruppe beim Kürbisschnitzen des OGV Vilshofen-Rieden. (Bild: Michael Rabenhofer)

Kürbisschnitzen des OGV Vilshofen-Rieden der Renner

Herbstzeit ist Kürbiszeit, so auch beim Obst- und Gartenbauverein Vilshofen-Rieden, der wieder das beliebte Kürbisschnitzen für Kinder anbot. Am Vereinsgelände „Wasserhäusl” bei Vilshofen ging es am vergangenen Samstag hochher, als sich 39 Kinder den ganzen Tag über in drei Gruppen zum Schnitzen, Basteln und Spaß haben einfanden. So mancher Opa mit der Oma aber auch einige Mamas und Papas blieben bei der Schnitzaktion vor Ort und staunten nicht schlecht, als die Kinder ihre schaurig-schönen Kürbisse präsentierten. Zunächst begrüßten vom Vorstandsteam Ramona Rödl, Judith Bearkland, Johannes Pretzl und Albert Stepper die Kinder und ihre Familien. Jedes Kind durfte sich einen schönen Kürbis aussuchen und eine der gruseligen Schablonen aussuchen. „Ich will die Gruselkatze”, rief ein Mädchen. Weiter standen zur Auswahl verschiedene Gesichter, Gespenster und mehr. Nach dem Ausstechen der Schablone auf dem Kürbis ging es ans Aufsägen und Aushöhlen, damit später auch die Kerzen die gruseligen Gesichter daheim vor der Haustüre ausleuchten. „Mei is des a Batz...” schmunzelte ein Papa beim Aushöhlen eines Kürbisses. Die Kinder freute natürlich das Werkeln, auch wenn viele Händer schon bald orange wie die Kürbisse eingefärbt waren. Zum Ende hin präsentierten die Kinder stolz ihre tollen Kürbisgesichter. Im Inneren des Vereinsheims konnten sich die Familien mit Kaffee, Tee und lustigen Halloweenplätzchen samt Kuchenstücken stärken. Die Aktion ist mittlerweile derart beliebt bei Familien aus Vilshofen und der Umgebung, dass man die Kinder in mehrere Gruppen aufteilen durfte.
Die neuen Hoheiten der SG Vilstal Rieden vom Königsschießen 2026. (Bild: Michael Rabenhofer)

Königsproklamation der SG Vilstal Rieden

Bei der Schützengesellschaft Vilstal Rieden steht der Oktober ganz im Zeichen der Königsproklamation. Am Abend des 24. Oktober fand zuvor ein Gottesdienst zu Ehren der verstorbenen Mitglieder in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt statt. Für Stimmung im Schützenheim sorgte Michael Köppl. 43 Schützinnen und Schützen nahmen Teil. Zur Preisverteilung durfte Erster Schützenmeister Thomas Graf die Ehrenmitglieder Klaus Jaintzyk, Karl Kopf und Reinhard Orywol sowie Ehrenmitglied des Deutschen und Oberpfälzer Schützenbundes Ludwig Mayer begrüßen. Als bestem Schützen gelang Daniel Malotta in der Wertung Glück ein 7,2-Teiler. Bei den jungen Lichtschützen schoss sich Raphael Spitzl mit einem 87-Teiler an die Spitze der Wertung. In der Meisterwertung hatte ebenfalls Raphael mit 90 Ringen die Nase vorn. Mit der Luftpistole traf Simon Wiesner (86) am besten, auf Platz 1 der Aufgelegtschützen grüßte Klaus Jaintzyk (91). Bei den Jugendlichen gewann Andreas Singer (90), als bestem Erwachsenen wurde Manfred Hiermann (97) gratuliert. Eine selbstgestaltete Hochzeitsscheibe durften die Vereinsmitglieder auf Einladung von Anja Kalla-Hiermann und Manfred Hiermann ausschießen. Auf dieser Scheibe durfte sich Franziska Beer mit einem 168-Teiler als Gewinnerin verewigen. Anschließend wurden die Hoheiten proklamiert. Zum vierten Mal hintereinander wurde Veronika Rabenhofer Lichtliesl, heuer gelang ihr dies mit einem 571-Teiler. Ihr zur Seite steht Luis Salbeck (138) als neuer Lichtkönig. Die bisherige und neue Jugendliesl heißt Marie Beck (811) ihr Jugendkönig Andreas Singer wartete mit einem 1075-Teiler auf. Mit einem 492-Teiler wurde Gabriele Gattaut neue Liesl. Ihre erste Zofe ist Franziska Beer, Hannelore Mayer die zweite Zofe. Zweiter Ritter darf sich Dieter Teich nennen, vor ihm als erster Ritter landete Klaus Jaintzyk. Mit einem lautstarken Jubel ließ die Vereinsfamilie den neuen Schützenkönig Michael Rabenhofer hochleben. Er erzielte einen 541-Teiler.
die deutsch-französische Gruppe am Collège (Bild: Christelle Herbert)

Schüleraustausch mit Bressuire: Eine unvergessliche Reise nach Frankreich

42 Schüler der Lobkowitz-Realschule Neustadt reisten zu ihrer französischen Partnerschule, dem Collège Notre Dame in Bressuire. In der wunderschönen Gegend, die bekannt ist für die Schlösser der Loire und des Weines, brachten ihnen ihre Freunde die französische Lebensweise näher. Eine Woche voller Kultur, Action und neuer Begegnungen – vive l'amitié franco-allemande! Auf der Reiseroute erhielten die Schüler entlang von Verdun eine historische Einführung, die deutlich machte, dass die deutsch-französische Freundschaft eine wertvolle Errungenschaft ist, die es zu erhalten gilt. Die Stadt Chartres mit seiner imposanten Kathedrale, war Ausgangspunkt für einen Tagesausflug nach Paris, um den Arc de Triomphe und natürlich den Eiffelturm zu bestaunen. Für besonderes Aufsehen sorgte die Prachtstraße Champs-Elysée, die durchgängig mit deutschen und französischen Flaggen den Besuch von Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier ehrte. Die Reise führte weiter nach Schloss Fontainebleau und Chambord. Im Collège hatten die Schüler beim französischen Frühstück, bei Kennenlernspielen sowie bei einer Stadtrallye Gelegenheit, ihre Gastgeber kennenzulernen. Ein Ausflug in den Freizeitpark Futuroscope bei Poitiers sorgte für Action. Am Wochenende organisierten die Gastfamilien zahlreiche Unternehmungen, und brachten ihren Gästen das französische savoir vivre näher. In der Hafenstadt Sables d'Olonne am Atlantik unternahm die Gruppe eine malerische Radtour durch das Marais de Salon, die bekannt ist für die traditionellen Salzfelder les Salines. Mit vielen neuen Eindrücken und tollen Souvenirs in ihren Gedanken und ihrem Gepäck traten die Lobko-Schüler die Heimreise an und erwarten mit Freude den Gegenbesuch in Neustadt an der Waldnaab. Ein MERCI gilt allen Beteiligten und dem Deutsch-Französischen Jugendwerk, welches diese Reise als Beitrag zur Völkerverständigung gefördert hat. – Au revoir et à bientôt!
Beim Besuch des Dorfes Mödlareuth, das vom SED-Regime durch eine Mauer und andere Sperranlagen geteilt und deshalb „Little Berlin“ genannt wurde, wurde bei den Teilnehmern und Teilnehmerinnen der Senioren-Union-Informationsfahrt ein wichtiges Stück deutscher Geschichte noch einmal bewusst. Rechts im Bild: Fredi Weiß, stellv. Vorsitzender der Senioren-Union Kaolinpott. (Bild: Heiko Ultsch)

Beim Besuch in Mödlareuth an Unmenschlichkeit der SED-Diktatur erinnert

Fünf Jahre nach dem Mauerbau in Berlin ließ das DDR-Regime im 50-Seelendorf Mödlareuth eine Betonmauer quer durch den Ort errichten, um die Bewohner vor den „Imperialisten“ im Westen zu schützen. Als im August 1966 die Sperranlagen durch einen Beobachtungsturm ergänzt wurden, wurde Mödlareuth „Little Berlin“ genannt. Letztes Wochenende hatte die CSU-Senioren-Union Kaolinpott zu einer Informationsfahrt in das einst geteilte 50-Seelendorf eingeladen. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde der Besuch zu einer eindrucksvollen Erfahrung. Die Ausstellung im Museumsgebäude mit Exponaten wie dem für die (missglückte) Flucht selbstgebauten Leichtflugzeug „DOWA 81“ und ca. Fotos, die Filmdokumentation „Alltag an der Grenze“, der Vortrag über den Aufbau der DDR-Grenzanlagen und Zwangsaussiedlungen sowie der Rundgang durch die Außenanlagen riefen die Unmenschlichkeit der SED-Diktatur in Erinnerung und verdeutlichten den Wert von Freiheit und Demokratie. Museumsmitarbeiter Heiko Ultsch verstand es mit seinen interessanten und unterhaltsamen Schilderungen ausgezeichnet, den Besuchern und Besucherinnen das Schicksal der Menschen an der innerdeutschen Grenze zu veranschaulichen. Nicht nur Mauer und Stacheldraht, sondern auch die politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und alltagsgeschichtlichen Aspekte der Teilung wurden thematisiert. Der Rundgang führte an den noch erhaltenen Sperranalagen mit dem 100 Meter langen Abschnitt der ursprünglich 700 Meter langen Betonsperrmauer, dem Metallgitterzaun und dem Beobachtungsturm vorbei. Im angrenzenden Fahrzeugdepot konnte man rund 30 historische Grenzüberwachungs- und Einsatzfahrzeuge der DDR-Behörden besichtigen. Unter Beifall dankte der stellv. Senioren-Union-Vorsitzende Fredi Weiß Heiko Ultsch für die hoch interessante Führung, die eine wichtige Phase deutscher Geschichte nochmal bewusst gemacht hat.
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