Vereinsmitglieder „Zusammen erreichen wir mehr e. V.” (Bild: Marc Braun)

Helferfest 2026: Ein Tag im Zeichen von Dankbarkeit und Zusammenhalt - Zusammen erreichen wir mehr e. V. sagt Danke für ein Jahr Engagement und Herzensprojekte

Ein ereignisreiches Jahr voller Begegnungen und Herzensprojekte liegt hinter dem Verein „Zusammen erreichen wir mehr e. V.”. Um den Menschen zu danken, die sich mit Zeit, Kraft und Herzblut ehrenamtlich engagieren, lud der Verein am 17. Oktober 2026 seine Helferinnen und Helfer zu einem besonderen Tag ein. Einmal sollte nicht das Helfen im Mittelpunkt stehen, sondern diejenigen, die das Vereinsleben und die gemeinsamen Projekte möglich machen. Der Ausflug führte die Gruppe zunächst zum Bruder-Gerhard-Hospiz nach Schwandorf. Die Besichtigung ermöglichte interessante Einblicke in den Alltag einer anderen Hospizeinrichtung. Ziel war es, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen, Erfahrungen auszutauschen und neue Perspektiven auf die vielfältige Hospizarbeit zu gewinnen. Der Besuch war für alle eine wertvolle Bereicherung. Anschließend erkundeten die Teilnehmer bei einer Felsenkellerwanderung die beeindruckenden Kelleranlagen und deren spannende Geschichte. Den gemütlichen Abschluss bildete ein gemeinsames Essen in der Familienbrauerei Jacob in Bodenwöhr. Dabei blieb ausreichend Zeit für Gespräche, gemeinsames Lachen und den Austausch über die Erlebnisse des vergangenen Jahres. „Unsere Helferinnen und Helfer schenken nicht nur ihre Zeit, sondern auch Aufmerksamkeit, Menschlichkeit und ein offenes Herz. Das ist alles andere als selbstverständlich. Mit diesem Tag wollten wir Danke sagen und zeigen, wie wertvoll jeder Einzelne für unsere Gemeinschaft ist”, betont Vorstand Andreas Hruschka. Das Helferfest war mehr als ein gemeinsamer Ausflug: Es war ein Tag der Wertschätzung, der Begegnung und des Krafttankens. Denn ehrenamtliches Engagement lebt von Menschen, die gemeinsam anpacken und sich für andere einsetzen. Das Vereinsmotto ist nicht nur ein Name, sondern gelebte Überzeugung: Zusammen erreichen wir mehr!
Ausstellung der BSW-Fotogruppe Weiden im Maria-Seltmann-Haus in Weiden (Bild: Herbert Hanauer)

Fotoausstellung der Bahn-Sozialwerk Fotogruppe Weiden im Maria-Seltmann-Haus

Zur Eröffnung der diesjährigen Herbstausstellung „Pflanzenwelten.Wunderschön.Wunderbar.” der Bahn-Sozialwerk Fotogruppe Weiden trafen sich am Montag Nachmittag etwa 20 Gäste im Maria-Seltmann-Haus der Stadt Weiden i.d.OPf. Vertreter der Stadt und Fotofreunde aus der Umgebung hatten sich eingefunden,um sich an den 22 Werken zu erfreuen,die die 11 Autoren zu dieser Präsentation zusammengestellt haben. Nach einer Einleitung durch Frau Abel-Pschierer von der Leitung des Hauses überbrachte Herr Bürgermeister Stephan Gollwitzer das Grußwort der Stadt Weiden. Ein Kommentar zu den Bildern durch Herbert Hanauer, dem Leiter der Fotogruppe, rundete die Veranstaltung ab und so konnte bei einer kleinen körperlichen Stärkung das Bildmaterial besichtigt und diskutiert werden. Die Fotografien decken ein breites Spektrum unserer faszinierenden Pflanzenwelt ab. Farbenprächtige Aufnahmen von Herbstwäldern, aber auch vom Erwachen der Natur in zarten Grüntönen wechseln sich ab mit Nahaufnahmen einer erstaunlichen Vielfalt an Blüten und Blättern. Von Schottland bis ins ferne Namibia waren die Hobbyfotografen unterwegs, um auch Exotisches einzufangen. Die überaus sehenswerte Ausstellung mit brillanter Beleuchtung ist noch bis 13.November im Foyer des Maria-Seltmann-Hauses in der Herrmannstr. 6 in Weiden zu besichtigen. Der Eintritt ist frei. Das Haus hat von Montag bis Donnerstag von 8.30 bis 17.30 Uhr und am Freitag von 8.30 bis 13.00 Uhr geöffnet. Im freundlich gestalteten Cafe stehen Getränkeautomaten zu Verfügung.
Franziska Wanninger in Action (Bild: Jürgen Hellmann)

Keine Telefonseelsorge im Seidelsaal Franziska Wanninger mit ihrem Programm „Wenn du wen brauchst, ruf mich nicht an”

Die Kabarettistin durfte sich über einen ausverkauften Seidelsaal freuen. Ihre Bühnenpräsenz begeistert die Freunde des bayerischen Typenkabaretts. Mit viel Dialekt, ausdrucksstarker Mimik und schauspielerischem Talent hatte sie das Publikum schnell auf ihrer Seite – obwohl sie ihre Bühnenfigur alles andere als freundlich angelegt hat. Schon in jungen Jahren traumatisiert durch das Auftragen alter Kleidung und die Sozialisation in der bayerischen Einöde, entwickelte sie sich zu einem ganz eigenen Charakter. Wanninger plaudert über die Unwägbarkeiten des Lebens aus ihrer Sicht: Bahnfahren, Erben, das Erkanntwerden in der Sauna und die Schrecklichkeit der Farbkombination Rot und Orange. Stets eine Pointe oder Absurdität parat, bleibt sie meist im harmlosen Bereich, schiebt aber gerne auch einmal einen schwarz-humoristischen Hammer hinterher. „Man kann nicht ändern, was passiert, aber wie man damit umgeht”, lautet ihre Lebensmaxime. Dass sie sich allerdings schminken muss, damit die Gesichtserkennung ihres Handys sie überhaupt erkennt, nagt dann doch am Ego. Zur Auflockerung darf auch das Publikum mitsingen. Vor der Pause bringt Wanninger zudem einen Chanson zu Gehör. Auch Beziehungen sind schwierig – doch zum Glück schweißt ein Paar kaum etwas so sehr zusammen wie eine gemeinsame Abneigung. Nicht funktionierende Kommunikation ist ohnehin ein großes Thema für die Kabarettistin. Und auf die großen Fragen des Lebens hat auch sie keine Antwort. Doch nur Mut! Oder, wie Franziska Wanninger es formuliert: „Man soll nicht hinwerfen, wenn man Sargträger ist.”
Verabschiedung aus der Steuerungsgruppe (Bild: Alfred Kick)

Dank und Anerkennung für Martin Graser

Fairtrade-Steuerungsgruppe Kemnath verabschiedet langjährigen Ansprechpartner. Im Rahmen ihrer letzten Sitzung verabschiedete die Steuerungsgruppe der Fairtrade-Stadt Kemnath Martin Graser, der als Ansprechpartner für Fairtrade bei der Stadt Kemnath stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Gruppe hatte. Sprecher Alfred Kick nutzte die Gelegenheit, um in einer kurzen Laudatio die engagierte Unterstützung und die gute Zusammenarbeit zu würdigen. Mit seinem persönlichen Einsatz, seiner Hilfsbereitschaft und seiner Unterstützung habe Martin Graser die Arbeit der Steuerungsgruppe wesentlich bereichert. Auch Aktionen wie der Fair Banana Day seien durch seine Mitwirkung möglich geworden. Auch Sprecherin Elke Burger bedankte sich herzlich bei Martin Graser und überreichte ihm als Zeichen der Wertschätzung ein Geschenk der Steuerungsgruppe. Heidrun Deubzer-Schelzke, dritte Bürgermeisterin der Stadt Kemnath und mit den Angelegenheiten der Fairtrade-Stadt betraut, schloss sich den Dankesworten an und würdigte ebenfalls sein Engagement. Auch die Regionalpromotorin ließ es sich nicht nehmen, eigens nach Kemnath zu kommen, um Martin Graser persönlich zu verabschieden und seinen Einsatz für den fairen Handel zu würdigen. Damit wurde deutlich, wie sehr sein Engagement auch über die Stadtgrenzen hinaus geschätzt wurde. Als weiteres Zeichen des herzlichen Dankes überreichte die Steuerungsgruppe eine Urkunde mit persönlichen Worten der Anerkennung. Darin bedankten sich die Mitglieder für seinen engagierten Einsatz und wünschten ihm für seinen neuen Lebensabschnitt Gesundheit, Glück und viele schöne Momente sowie Gottes Segen. Zum Abschluss stellte sich die gesamte Steuerungsgruppe gemeinsam mit Martin Graser zu einem Erinnerungsfoto auf. Mit großem Dank und den besten Wünschen verabschiedeten die Mitglieder einen geschätzten Unterstützer, der die Fairtrade-Arbeit in Kemnath mit seinem Engagement mitgeprägt hat.
Die Kursteilnehmer informieren sich über die Eigenschaften der verschiedenen Obstsorten (Bild: Maria Treiber)

Pomologie und Sortenkenntnis als Grundlage für den Erhalt der Streuobstbestände

Die fachliche Bedeutung der Sortenkenntnis für die nachhaltige Bewirtschaftung und den Erhalt von Streuobstbeständen stand im Mittelpunkt des achten Moduls des Ausbildungslehrgangs zum „Zertifizierten Obstbaumpfleger”. Im Gemeindezentrum Speinshart beschäftigten sich die Teilnehmer intensiv mit der Pomologie, der systematischen Beschreibung, Unterscheidung und Bestimmung von Obstarten und Obstsorten. Der auf zehn Module angelegte Ausbildungslehrgang wird vom Verband der Kreisfachberatung in Bayern, Bezirk Oberpfalz, durchgeführt. Unterstützt wird die Qualifizierungsmaßnahme vom Bezirksverband Oberpfalz für Gartenbau und Landespflege sowie vom Bayerischen Gemeindetag. Die Kursleitung obliegt Maria Treiber, Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Neustadt an der Waldnaab. Als fachlichen Gastreferenten hatte der Verband Friedhelm Haun, ehemaligen Kreisfachberater aus Kulmbach, eingeladen. Der theoretische Teil des Lehrgangstages umfasste zunächst die geschichtliche Entwicklung des Obstbaus sowie eine Einführung in die Pomologie. Die historische Betrachtung verdeutlichte die Entstehung und Verbreitung zahlreicher Obstsorten und deren Bedeutung für die regionale Obstbaukultur. Insbesondere die über Generationen entstandene Sortenvielfalt stellt einen wertvollen genetischen und kulturhistorischen Bestand dar. Ein weiterer Themenkomplex befasste sich mit empfehlenswerten Obstsorten für den Streuobstanbau. Im Vordergrund standen dabei die Anforderungen an eine standortgerechte und nachhaltige Sortenauswahl. Neben den Standort- und Klimaverhältnissen sind insbesondere Wuchseigenschaften, Kronenentwicklung, Ertragsverhalten, Robustheit, Krankheitsanfälligkeit, Frosthärte und Fruchtqualität entscheidende Kriterien. Auch die Nutzungsrichtung der Früchte – beispielsweise als Tafelobst, Wirtschaftsobst oder zur Verarbeitung – ist bei der Sortenempfehlung zu berücksichtigen. Gerade im extensiven Streuobstbau kommt der Auswahl geeigneter, langlebiger und an die jeweiligen Standortbedingungen angepasster Sorten eine besondere Bedeutung zu. Sie bildet eine wesentliche Voraussetzung für vitale Baumbestände und langfristig stabile Erträge. Der Nachmittag war der praktischen Pomologie gewidmet. Die Teilnehmer wurden in die systematische Bestimmung von Apfelsorten eingeführt. Dabei standen die charakteristischen äußeren und inneren Fruchtmerkmale im Mittelpunkt. Zu den wichtigen Bestimmungskriterien zählen unter anderem Fruchtgröße und Fruchtform, Kelch- und Stielgrube, Stielbeschaffenheit, Grund- und Deckfarbe, Berostung sowie die Ausprägung der Schalenoberfläche. Ergänzend werden für eine zuverlässige Sortenansprache auch das Fruchtfleisch, die Saftigkeit, das Aroma und das Verhältnis von Zucker und Säure herangezogen. Erst die Gesamtheit mehrerer sortentypischer Merkmale ermöglicht eine fundierte pomologische Beurteilung. Dabei wurde auch deutlich, dass die Sortenbestimmung Erfahrung erfordert und einzelne äußere Merkmale allein häufig keine eindeutige Zuordnung zulassen. Die praktische Arbeit wurde durch eine Verkostung verschiedener Apfelsorten ergänzt. Dabei konnten die Teilnehmer die sensorischen Eigenschaften der Früchte unmittelbar vergleichen und Unterschiede hinsichtlich Süße, Säure, Aroma, Saftigkeit und Konsistenz des Fruchtfleisches kennenlernen. Das Ausbildungsmodul verdeutlichte, dass qualifizierte Obstbaumpflege weit über den fachgerechten Erziehungs- und Erhaltungsschnitt hinausgeht. Fundierte Kenntnisse über Sorteneigenschaften, Standortansprüche und pomologische Bestimmungsmerkmale sind unverzichtbar, um vorhandene Streuobstbestände sachgerecht zu beurteilen und geeignete Pflegemaßnahmen abzuleiten. Zugleich leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Identifizierung, Dokumentation und Erhaltung alter und regionaltypischer Obstsorten sowie zur Sicherung der genetischen Vielfalt im Streuobstbau.
Mit dem Jolinchenzug lernen wir welche Lebensmittel gesund und welche ungesund sind (Bild: Brigit Novak)

Mit Jolinchen gesund und munter durchs Kinderhaus St. Josef

Jolinchen bringt Gesundheit ins Kinderhaus St. Josef. Im September startete im Kinderhaus St. Josef das Gesundheitsprojekt „JolinchenKids”. Fünf Wochen lang beschäftigten sich die Kinder intensiv mit dem Thema Gesundheit. Im Mittelpunkt stand dabei die gesunde Ernährung. Was tut unserem Körper gut? Welche Lebensmittel sind gesund und welche sollten wir nur gelegentlich essen? Spielerisch gingen die Kinder diesen Fragen nach. Besonders begeistert waren sie vom kleinen grünen Drachen Jolinchen, der überraschend bei der Brotzeit auftauchte und neugierig in die Brotzeitboxen schaute. Eine liebevoll gestaltete Trinkoase animierte zum regelmäßigen Trinken. Doch Gesundheit bedeutet mehr als gesunde Ernährung. Jolinchen begleitete auch die Turnstunden und zeigte, wie wichtig Bewegung und Freude für Körper und Seele sind. Beim gemeinsamen Zubereiten von Gemüsesuppe und Kartoffelbrei lernten die Kinder gesunde Lebensmittel mit allen Sinnen kennen. Selbst die Kleinsten in der Krippe waren mit Begeisterung dabei. Den Abschluss der fünf Projektwochen bildete ein fröhliches Picknick mit Jolinchen im Gruppenraum. Jedes Kind erhielt eine eigene Brotzeitbox und eine Malbroschüre. Jolinchen bleibt dem Kinderhaus erhalten: Einmal wöchentlich findet nun der „Jolinchentag” statt. Auch das tägliche Angebot von Obst, Gemüse und gesunden Getränken ist ein wichtiger Bestandteil des Kinderhausalltags. So lernen die Kinder von klein auf, wie viel Freude ein gesunder Lebensstil machen kann.
Spendenübergabe an die Stadtkapelle Weiden und MS Sozial (Bild: Astrid Karl)

Musik verbindet über Grenzen hinweg: 2.000 Euro für den guten Zweck

Musik kann Brücken bauen – zwischen Menschen, Vereinen und sogar über Ländergrenzen hinweg. Das wurde beim Benefizkonzert des Luchtmacht Mannenkoor aus den Niederlanden und der Stadtkapelle Weiden im September in der Weidener Max-Reger-Halle eindrucksvoll spürbar. Die besondere Aktion war mit viel Engagement und Herzblut über mehr als eineinhalb Jahre vorbereitet worden. Der niederländische Männerchor reist jedes Jahr ein Wochenende gemeinsam und verbindet seine Reise traditionell mit einem Auftritt für einen guten Zweck. In Weiden traf dieses Engagement auf die musikalische Leidenschaft der Stadtkapelle und die wertvolle Unterstützung zahlreicher Partner. Nun konnte die beim Konzert gesammelte Spende offiziell übergeben werden. Oberbürgermeister Dr. Benjamin Zeitler, Schirmherr der Veranstaltung, überreichte jeweils 1.000 Euro an die Nachwuchsförderung der Stadtkapelle Weiden sowie an das Projekt MS Sozial im Bereich der Jugendhilfe. Round Table 49 Weiden stockte die Einnahmen auf insgesamt 2.000 Euro auf. Damit profitieren sowohl die musikalische Nachwuchsarbeit als auch das soziale Projekt von der gelungenen Veranstaltung. Ein besonderer Dank gilt den Freunden der Kulturbühne e.V., die die entstandenen Kosten übernahmen. Dadurch konnte gewährleistet werden, dass jeder erzielte Euro vollständig dem guten Zweck zugutekommt. Die Spendenübergabe machte noch einmal deutlich, was entstehen kann, wenn Menschen ihre Kräfte bündeln: Ein Konzert wird zu einem Zeichen der Verbundenheit, aus musikalischer Begegnung wird konkrete Hilfe. Der Luchtmacht Mannenkoor, die Stadtkapelle Weiden, der Round Table Weiden, die Freunde der Kulturbühne und alle Beteiligten haben damit gemeinsam ein starkes Zeichen für grenzüberschreitende Freundschaft und gelebtes Engagement gesetzt.
Bild 4: Vertreter von Round Table 235 mit Simone Kreppner. Bild 2: Team Wünschewagen und Vertreter Round Table 235 (Bild: Simone Kreppner)

Zehn Bäume für erfüllte Wünsche – eine Idee wird zur Streuobstwiese bei Regens Wagner Michelfeld

Manchmal braucht es nur eine gute Idee – und Menschen, die an sie glauben. Mit 1.500 € aus dem Förderpreis von Round Table 235 wurde aus dem Gedanken von Simone Kreppner Wirklichkeit. Die Nachricht der Jury ließ keinen Zweifel: „Ihr Engagement und die Idee einer Streuobstwiese kam bei uns sehr gut an und hat von unserer internen Förderpreis-Jury die meisten Stimmen bekommen! Wir möchten Sie daher mit der angefragten Summe über 1.500 € für das Projekt unterstützen.” Hinter dem Projekt steckt ein schönes Bild: Für erfüllte Wünsche werden Bäume gepflanzt – als lebendige Erinnerung, die Jahr für Jahr neue Früchte trägt. In Joachim Regn von der Einrichtung Regens Wagner fand Simone Kreppner einen kompetenten und begeisterten Partner, und auch der passende Ort war schnell gefunden: eine Wiese direkt an einer Kapelle, offen für alle und schlicht ein wunderschöner Platz. Zehn Obstbäume sollten hier Wurzeln schlagen – fünf Apfel- und fünf Birnbäume. Regens Wagner übernimmt die Pflege und darf die Ernte selbst verarbeiten und im eigenen Hofladen verkaufen. So trägt die Idee gleich doppelt Früchte. Am 30. Oktober 2026 war es endlich so weit. Ein Kleinbagger hatte die Pflanzlöcher bereits ausgehoben, Regens Wagner ein liebevolles Büfett vorbereitet – und mittendrin stand der Wünschewagen, der von vielen Gästen neugierig bestaunt wurde. Und die Gäste kamen zahlreich, um selbst mit anzupacken: der 1. und 2. Geschäftsführer von Regens Wagner, drei Vertreter von Round Table 235, die Bürgermeisterin von Auerbach i. d. OPf., Vertreter des ASB-Vorstands Jura, Vertreter von „Die jungen Christen”, die Wunscherfüllerinnen Oberpfalz, eine Vertreterin der ASB-Landesgeschäftsstelle Herzogenaurach, die Presse – und natürlich die Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung. Mit Spaten, Freude und viel Elan ging es ans Werk – und im Handumdrehen standen alle zehn Bäume an ihrem neuen Platz. Bei Brötchen und Getränken vom Büfett klang der Tag in fröhlicher Runde aus, mit guten Gesprächen und regem Austausch. Am Ende waren sich alle einig: Hier ist etwas entstanden, das bleibt. Jeder ging mit einem richtig guten Gefühl nach Hause – und mit der Vorfreude auf die erste Ernte.
Der Frauenbund beim gemeinsamen Oktoberrosenkranz in der Pfarrkirche.<br> (Bild: Corinna Zintl)

Besinnlicher Oktoberrosenkranz und geselliges „Ausbuttern” beim Frauenbund

Der Frauenbund hat wieder zu seinem traditionellen Oktoberrosenkranz eingeladen und damit einen Abend voller besinnlicher Momente und gemütlichem Beisammensein geschaffen. Der Rosenkranz stand ganz im Zeichen der Marienverehrung. Während des gemeinsamen Betens fädelten die Teilnehmerinnen fortlaufend Perlen auf. Am Ende hielt jede Dame ihren ganz persönlichen, selbst gestalteten Fingerrosenkranz in den Händen, den sie als Erinnerung mit nach Hause nehmen durfte. Auch Pfarrer Stohldreier ließ es sich nicht nehmen, der Veranstaltung beizuwohnen und die Gemeinschaft zu bereichern. Nach dem geistlichen Auftakt in der Kirche folgte eine kurze, stimmungsvolle Besinnung im Pfarrheim, die ganz im Sinne des Erntedanks stand. Sie bot den anwesenden Frauen die Gelegenheit, für einen Moment in sich zu gehen und für die ganz persönlichen Erntemomente in Ihrem Leben zu danken. Im Anschluss lud die Vorstandschaft des Frauenbunds zum traditionellen „Ausbuttern” ein. Das herbstlich geschmückte Pfarrheim bot den perfekten Rahmen für das gesellige Beisammensein. Die Damen wurden mit einer abwechslungsreichen Brotzeit verwöhnt. Auf den Tischen standen gekochte Kartoffeln, Quark, Butter, Buttermilch, frisches Brot und eine Auswahl an leckeren Aufstrichen. Natürlich durften auch ein Gläschen Sekt zum Anstoßen und ein süßer Buttermilchkuchen als krönender Nachtisch nicht fehlen. Der Abend bot reichlich Gelegenheit für gute Gespräche, den Austausch von Neuigkeiten und ein herzliches Miteinander. Sowohl die Teilnehmerinnen als auch die Vorstandschaft zeigten sich rundum zufrieden mit der gelungenen Veranstaltung. Der Abend klang in harmonischer Runde aus und alle freuen sich bereits auf ein Wiedersehen bei den kommenden Aktivitäten des Frauenbunds.
Im Bild die geehrten für 40 Jahre Mitgliedschaftvon links: Brigitte Bauer, Gerline Markert, Roswitha Schreml und Maria Fenzl, sowie in der hinteren Reihe von links: Roswitha Heining, Pfarrer Fenk und Elke Burger (Bild: Agnes Speckner)

Bericht über die Arbeit des KDFB Grafenwöhr

Zur Jahreshauptversammlung des kath. Frauenbunds Grafenwöhr kamen 70 Frauen im Jugendheim zusammen. Zuvor beteten die Frauen einen Schöpfungsrosenkranz in der Friedenskirche. Mit der Begrüßung durch die Vorsitzende Roswitha Heining und dem Totengedenken begann die Versammlung. Anhand von Bildern wurden die zahlreichen Veranstaltungen des vergangenen Jahres in Erinnerung gerufen. Die Vorsitzende bedankte sich bei den Mitgliedern, die zu den Veranstaltungen kommen und sich auch auf Neues einließen. So wurde im Juli zum Gedenken an die „Apostolin der Apostel” eine Andacht zu Maria Magdalena gefeiert und 40 Frauen beteiligten sich daran! Der Frauenbund bietet in Grafenwöhr auch monatlich eine Veranstaltung für die Senioren an. Rosalinde Hacker berichtete von den Seniorennachmittagen, die mit einem engagierten Team gestaltet werden und Hildegard Haupt erzählte von den Seniorenfahrten in die nähere und weitere Umgebung. Herzlich bedankte sich Roswitha Heining bei Hildegard Haupt, die seit 24 Jahren die Seniorenfahrten durchführt. Christine Klaß erläuterte die Ausgaben des Vereins. In diesem Jahr gab es mehr Ausgaben als Einnahmen, aber Rücklagen gleichen das wieder aus. Eine sorgfältige Kassenführung bestätigte Gerlinde Markert für die Kassenprüferinnen. Die Ehrung langjähriger Mitglieder stand dann im Mittelpunkt. Roswitha Heining besuchte am Nachmittag bereits Barbara Schieder, die für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurde und Erna Greiner für 50, sowie Maria Meiller für 40 Jahre. 6 Frauen erhielten am Abend die goldene Ehrennadel für 40 Jahre Mitgliedschaft, die Ihnen die stellvertretende Bezirksvorsitzende Elke Burger überreichte. Zudem erhielten die Geehrten einen Einkaufsgutschein vom Vierstädtedreieck und einen kleinen Blumengruß. Für 20 Jahre Mitgliedschaft konnten fünf Frauen geehrt werden: Pscherer Anita, Doleschal Beate, Lippiota Hannelore, Neubauer Gertraud und Doris Schmid. Pfarrer Daniel Fenk bedankte sich bei den engagierten Frauen, die viel zu einer lebendigen Pfarrgemeinde beitrügen. In geselliger Runde klang die Veranstaltung aus.
Bayerisches Honigfest Erlenbach 2026, links: Rudolf Schatz, Mitte: Honigkönigin Ramona I, rechts: Norbert Ehler Die beiden Auerbacher Imker anlässlich der Honigprämierung zusammen mit der Bayerischen Honigkönigin nach der Auszeichnung. (Bild: Michael Kratsch)

Gold für Auerbacher Honig

„Wir suchen Bayerns beste Honige” hieß es in der Ausschreibung des Landesverbandes bayerischer Imker (LVBI) im Sommer 2026. Die Prämierung fand diesmal anlässlich des 12. landesweiten Honigfestes in Markt Erlenbach am Main am letzten Sonntag im Oktober statt. Von der Jury wurden 530 der eingesandten Honige für eine Auszeichnung zugelassen. Der Imkerverein Auerbach hatte insgesamt fünf Honigproben für die Bewertung eingereicht. Rudolf Schatz, Vorstand des Imkervereins, erhielt eine Medaille in Bronze und eine in Gold. Mit zwei weiteren Medaillen in Silber und eine der höchsten Auszeichnung, Gold 1A, wurde Norbert Ehler, zweiter Vorsitzender der Auerbacher Imker, geehrt. Die Medaillen und Urkunden wurden vom Vorsitzenden des Landesverbandes Bayerischer Imker (LVBI), Stefan Spiegel und den Bayerischen Honighoheiten Honigprinzessin Marina Harsch und der Honigkönigin Ramona Spitzner überreicht. Die Vielfalt des bayerischen Honigs ist es auch, die die bayerischen Honige so einzigartig macht. Das Qualitätssiegel „Echter Deutscher Honig” des Deutschen Imkerbundes sorgt dafür, dass die Verbraucher sich darauf verlassen können, dass im Glas das drin ist, was außen draufsteht. Dass dies nicht immer so ist, zeigen Negativnachrichten über gepanschte und total gefälschte Honige der letzten Zeit, die auch das Preisgefüge beeinflussen. Die prämierten Honige können übrigens bei den Auerbacher Weihnachtsmärkten am Stand des Auerbacher Imkervereins gerne probiert und erworben werden.
Die „Gruselbude“ der Bürgerliste Mantel e.V. zog auf dem Containerplatz Winteräcker zahlreiche verkleidete Besucher an. (Bild: Max Heindl)

Gruselspaß an Halloween – Bürgerliste Mantel lud zur „Gruselbude“ ein

Großer Andrang herrschte am 31. Oktober bei der schaurig-schönen Veranstaltung „Gruselbude“, zu der die Bürgerliste eingeladen hatte. Mehr als 150 kleine und große, furchtlose Halloween-Fans folgten dem Ruf in die Dunkelheit und verwandelten das Festgelände im Baugebiet Winteräcker“ in einen stimmungsvollen Hexenkessel. Das erklärte Ziel der Organisatoren, das gesellschaftliche Miteinander im Ort im Schein der Lichter zu stärken, wurde dabei voll und ganz erreicht. Bereits am Eingang wurden die Besucher von einem ganz besonderen Gastgeber empfangen: „Maddy“, der XXL-Teddy, begrüßte die mutigen Gäste und stand sofort im Mittelpunkt des unheimlichen Geschehens. Die fantasievoll und schauerlich verkleideten Kinder und Erwachsenen, ob kleine Teufel mit leuchtenden Augen, blutrünstige Vampire, klappernde Skelette, finstere Hexen oder mächtige Zauberer, nutzten die düstere Kulisse ausgiebig für ein Erinnerungsfoto beim gemeinsamen Fotoshooting mit dem Riesen-Teddy. Auch kulinarisch wartete das blanke Grauen, allerdings eines, das hervorragend schmeckte und für viel Erheiterung sorgte. Auf den Tellern landeten schaurige „Finger des Grauens“ und deftig-feurige „Bürgerdeiferla“. Durstige Nachtgestalten konnten sich mit blutrotem „Hexen-Spritz“, „Vampirkuss“ oder zischender „Geisterbrause“ erfrischen. Des Weiteren standen für die Geisterbeschwörer zudem „Giftzwerg“, „Friedhofsbräu“ und der geheimnisvolle, neblige „Spuk-Sun-Zaubertrank“ bereit. Das Wetter spielte hervorragend mit und bescherte den Veranstaltern eine perfekt-schaurige Kulisse. Als die Nacht hereinbrach, fraßen sich die Flammen der Fackeln und düster leuchtenden Grablichter in den Himmel. Die hervorragend platzierten Feuertonnen sorgten für eine schöne Atmosphäre und machten den Abend trotz des Grusels richtig kuschelig und gemütlich. So kamen neben den Kindern, die sichtlich ihren Spaß am Spuk hatten, auch die Erwachsenen voll auf ihre Kosten. Bei bester, ausgelassener Stimmung freute sich die Bürgerliste Mantel über das lebhafte Interesse. So machten die Bürger das Event zu einem spaßigen Highlight. Nach dem schaurig-schönen Riesenerfolg in diesem Jahr wird der Spuk mit Sicherheit im nächsten Jahr wiederholt.
Zum Ehejubiläum gratulierte Pfarrer Thomas Stohldreier (links) und Pfarrgemeinderatssprecherin Kerstin Kiener (rechts) den 16 Jubelpaaren, die der Einladung zur Ehejubliäumsfeier persönlich nachgekommen waren. (Bild: Stefan Bayerl)

Ehejubiläum in Pirk: ein gemeinsamer Film fürs Leben

Unter dem Motto „Weißt du noch? – Unser Hochzeitsjahr im Kino“ stand die diesjährige Feier der Ehejubilare der Pfarrei „Auferstehung Christi”. Den Auftakt bildete ein festlicher Gottesdienst, der vom Kirchenchor und Roland Assion an der Orgel musikalisch feierlich gestaltet wurde. In seiner Ansprache gratulierte Pfarrer Thomas Stohldreier den Jubelpaaren zu ihren gemeinsamen Ehejahren und spendete jedem Paar einzeln den Segen. Beim anschließenden Empfang im Pfarrheim ging es auf eine besondere Zeitreise: Die Gäste blickten auf die Kinofilme ihrer Hochzeitsjahre zurück. Von Winnetou und James Bond über Sissi bis hin zu Moby Dick wurden bekannte Filmklassiker auf die Leinwand gebracht. Dabei wurden Erinnerungen wach, manche Titel sorgten für Schmunzeln und Gesprächsstoff. In ihrer Ansprache spannte die Pfarrgemeinderatssprecherin Kerstin Kiener den Bogen zwischen Kino und Ehe: Während im Film nach dem ersten Kuss oft schon der Abspann komme, beginne im wirklichen Leben danach erst der gemeinsame Film. Dieser sei geprägt von schönen und schwierigen Momenten, von Vertrauen, Zusammenhalt und der Bereitschaft, den Weg gemeinsam weiterzugehen. Mit einem Gedanken aus dem ersten Korintherbrief erinnerte sie daran: „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“ Die Pfarrei gratuliert herzlich: 10 Jahre Ramona und Thomas Beer, 15 Jahre Gwendolyn und André Hübner, 20 Jahre Andrea und Volker Keck, 25 Jahre Christina und Gunther Herrmann, 30 Jahre Petra und Wilfried Nößner, 35 Jahre Alexandra und Harald Bock, 40 Jahre Gisela und Lothar Weiß, Martina und Richard Weiß, 45 Jahre Brigitte und Josef Kick, 50 Jahre, Adele und Konrad Bayerl, 55 Jahre Erna und Franz Spickenreuther, Thekla und Alfons Suttner, 61 Jahre Martina und Norbert Kreutzmeier, 63 Jahre Irma und Johann Hagn, 65 Jahre Herta und Gerhard Hübner, Roswitha und Georg Lindner, 68 Jahre Irmgard und Andreas Scheidler, sowie zu 70 Jahren Theresia und Karl Schmidt.
Schon bald war die stilvoll geschmückte Halle prall gefüllt... (Bild: Corinna Kellner)

„Wer trinkt schon gern den Wein allein”? Volles Haus zur „Kalt'n Kirwa” beim Weinfest der Feuerwehr Vohenstrauß!

Frei nach dem 78er Kultschlager von Roberto Blanco strömten die Gäste aus allen Himmelsrichtungen am „Kirwa-Samsta” zum traditionellen Weinfest in die festlich geschmückte Fahrzeughalle der Vohenstraußer Feuerwehr. von Manfred R. Stangl 24.10.2026. Am „Kalten Kirwa”-Wochenende war es wieder mal so weit. Die Besucher kamen in Scharen und ehe man sich's versah, waren alle vorbereiteten Plätze vergeben. Bereits um kurz nach 8 Uhr wurden schon zusätzliche Stühle geholt, um das Platzangebot zu erweitern. Die Stimmung war bestens und so manches Gläschen (oder auch Fläschchen) Wein wurde an diesem Abend genossen. Wie in den letzten Jahren üblich, funktionierten die Feuerwehrkräfte auch in diesem Jahr die Fahrzeughalle wieder zu einer ansprechenden Weinlaube um. Urige Atmosphäre Die sonst eher nüchterne, funktionale Fahrzeughalle wurde aufwändig dekoriert. Strohballen, buntes Herbstlaub, abgeerntete Äpfel, Hortensien und Sonnenblumen sowie Feuerwehrutensilien aus Urgroßvaters Zeiten, ein angedeuteter Gartenzaun und eine Kuschelecke, schufen eine heimelige Atmosphäre. Auch auf den Tischen standen Gläser mit Kastanien, auf den Filzläufern lagen verstreute Blätter, Zweige und Walnüsse. Von der Decke hingen zahlreiche Lampions unter der mit einem Blätternetz verdeckten Hallendecke. Selbst der Ausstellungsraum für den Opel-Oldtimer im Eingangsbereich und die Einsatz-Umkleide wurden entsprechend dekoriert. Eingespielte Teams Das zahlreiche Küchen-Team, um Liane Beierl und Kathrin Schwägerl, richteten im Akkordtempo Käsespieße, „Feuerwehrbaatz” mit Brezen, Wurstsalat, Flammkuchen und Käse- oder Brotzeitteller für die nötige Weingrundlage her, damit es ein echter Genuss werden konnte. Dazu hatten sie Muster-Bilder an den Wänden hängen, damit auch jeder Teller die gleiche Menge und das gleiche Aussehen hatten. Ehren-Vorsitzender Peter Grosser, alias „Pierre Flambée”, mit seiner „Mannschaft” um 2. Vors. Sören Meckl, Philipp Zeus und Jessica Wührl kümmerten sich um die stilgerechte Zubereitung der allseits beliebten Flammkuchen. In der Essens-Ausgabe versorgten Dr. Jakob Gleixner, Reinhard Lehner u. Denis Glaser das Serviceteam mit den Spezialitäten aus der Küche. Den Spüldienst übernahm stv. Jugendwart Vinzenz Kellner mit seinem Jugend-Team, in der „Winzerhütte” sorgten Kdt. „Toni” Schwägerl, Uli Beck u. Matthias Neumann stets für den flüssigen Nachschub. Damit die frisch zubereiteten Köstlichkeiten schnell an die Tische kamen, spulte das 12 Personen umfassende, stets freundliche Serviceteam um 1. Vors. Corinna Kellner und 2. Kdt. Thomas Beierl etliche Kilometer ab, um auch alle Gäste zufrieden zu stellen. Weinbautechniker Tobias Becker vom gleichnamigen Weingut ließ es sich nicht nehmen, wieder persönlich von Mommenheim, Ldkrs. Mainz-Bingen, in die Oberpfalz zu reisen und bei den Wehrleuten mitzufeiern. Vorzügliche Tropfen Erstklassige Weißweine wie Weißburgunder, Grüner Veltliner oder ein spritziger Riesling mundeten den Gästen zu den kulinarischen Spezialitäten. Wer es gerne lieblicher mochte, war mit dem Gewürztraminer oder der Scheurebe bestens bedient. Beim Rotwein gab es die Wahl zwischen einem kräftigen Super Nova und dem lieblicheren Dornfelder, der den Gästen vorzüglich schmeckte. Wer bequemer sitzen wollte, suchte sich ein Plätzchen in der gemütlichen Wein-Lounge, die eigens vorbereitet war. Hier konnten sich die Gäste gemütlich zurücklehnen und die weinselige Stimmung auf sich wirken lassen. Damit der gekelterte Traubensaft auch richtig genossen werden konnte, bot die Feuerwehr wieder ihren kostenlosen Fahrdienst an. Allseits wurde das großartige Ambiente, der gute Wein, die kulinarischen Köstlichkeiten und last not least die exzellente Bewirtung gelobt. 1. Vorsitzende Corinna Kellner zeigte sich sehr erfreut darüber und gab das Lob uneingeschränkt an alle ihre Helfer weiter, die im Aufbau und der Durchführung des Festes mitwirkten. Außerdem bedankte sie sich bei allen Gästen, inklusive den Wehren und Vereinen aus der Großgemeinde und darüber hinaus.
v.l.: Kreisbrandrat Christof Strobl, Kreisbrandinspektor Michael Iberer, Erster Bürgermeister Dominik Sachsenhauser, Kommandant Markus Weiß, die Geehrten Josef Wismeth, Franz Erras, Josef Rauch, Christian Meier und Vorsitzender Franz-Josef Rauch. Nicht auf dem Bild: Georg Rauch und Hans Pirkl (Bild: David Weiß )

Feuerwehr Kötzersricht ehrt für langjährige Treue

Ihren Kameradschaftsabend feierte die Feuerwehr Kötzersricht im Hofladen Ulrich in Laubhof. Im Mittelpunkt standen die Ehrungen langjähriger Mitglieder und die Pflege der Kameradschaft. Vorausgegangen war ein Gedenkgottesdienst, den Pfarrer i. R. Hans-Peter Heindl zelebrierte. Vorsitzender Franz-Josef Rauch und Kommandant Markus Weiß begrüßten zahlreiche Ehrengäste, darunter Erster Bürgermeister Dominik Sachsenhauser, Kreisbrandrat Christof Strobl und Kreisbrandinspektor Michael Iberer sowie die Führungskräfte der Feuerwehr Hahnbach. Ihr Gruß galt insbesondere den Ehrenmitgliedern, allen Vereinsangehörigen und deren Partnerinnen und Partnern. Rauch bedankte sich bei den Wirtsleuten Christoph und Anna Ulrich für deren Gastfreundschaft. Sein Dank galt allen Helfern und Partnerinnen beim Barbetrieb während des Marktfestes sowie den Kommandanten, Vorstandsmitgliedern und Fahnenjunkern. Kommandant Weiß dankte allen Aktiven, informierte über Übungen und die bevorstehende Fertigstellung des Feuerwehr-Geräteschuppens. Die Feuerwehr Hahnbach lobte er für deren vielfältige Unterstützung. Höhepunkt des Abends waren die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft: Fahnenjunker Christian Meier wurde für 40 Jahre, Josef Wismeth für 50 Jahre, Josef Rauch und Hans Pirkl für 60 Jahre, Ehrenvorsitzender Franz Erras für 65 Jahre und Ehrenmitglied Georg Rauch für beeindruckende 70 Jahre Vereinstreue ausgezeichnet. Bürgermeister Dominik Sachsenhauser betonte die Bedeutung einer vertrauensvollen Kameradschaft, die gerade in Krisensituationen Verlässlichkeit sichere. Auch kleinere Feuerwehren seien für die Sicherheit unverzichtbar. Kreisbrandrat Christof Strobl erinnerte an die Waldbrände bei Freudenberg, Holzhammer und Massenricht. Solche tagelangen und körperlich stark belastenden Einsätze stellten Feuerwehren vor große Herausforderungen. Mit dem Leitspruch „Einer für alle, alle für einen – Gott zur Ehr’, dem Nächsten zur Wehr!“ schloss Rauch den offiziellen Teil des Festakts ab.
Bürgermeister Erich Meidinger (hi. Mitte) dankte den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die sich auch heuer wieder mit ihrem Engagement um eine lebenswerte Gemeinde eingebracht haben. Hinten v. li.die Jugendbeauftragten Andreas Hofstetter und Fabian Krybus. (Bild: Paul Böhm)

Die Gemeinde Ebermannsdorf dankt ihren ehrenamtlichen Helfern

„Viele Dinge sind in unserer Gemeinde nur am Laufen zu halten, weil es unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer gibt”, sagte Bürgermeister Erich Meidinger bei deren Treffen im Berggasthof in gesellschaftlicher Runde, verbunden mit einem Danke-Essen. Wie Meidinger sagte, gibt es sei 21 Jahren in Ebermannsdorf das Gemeindeblatt zum Austragen und das Ferienprogramm zum Organisieren. „Wir sind dankbar, dass wir in der Gemeinde auf so vielen Helferinnen und Helfern bauen können, die diese Arbeit übernehmen”. Sei es beim Austragen des Gemeindeblattes oder die Gestaltung des Ferienprogramms durch die Vereine, dass heuer wieder eine große Wertschätzung erfahren hat. „Diese Unterstützung sei keine Selbstverständlichkeit, die diese Helfer für unsere Gemeinde erbringen”. Seit 21 gibt es das Gemeindeblatt, dass in regelmäßigen Abständen über Wichtiges aus dem Rathaus und dem gesellschaftlichen Leben informiert. „Ich bezeichne dies als eine sehr wichtige Informationsquelle der Gemeinde, die regelmäßig jeden Haushalt erreicht und von etwa 30 Austrägerinnen und Austräger verteilt wird”. Sein Dank galt auch dem Inklusionsbeauftragten Michael Götz, der Seniorenbeauftragten Julia Eckl, den Jugendbeauftragten Fabien Krybus und Andreas Hofsetter und dem Orts- und Heimatpfleger Hans-Georg Hierl. Heuer wurde bereits zum 24. Mal ein buntes und vielfältiges Programm in den großen Ferien für Kinder im Alter von fünf bis fünfzehn Jahren angeboten. Dass es eine schöne und kurzweilige Ferienzeit geworden ist, haben die Vereine in der Gemeinde Ebermannsdorf zusammen mit ihren Mitgliedern und dem Naturpark Hirschwald ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm von Ende Juli bis zum Ende der großen Ferien angeboten. 26 Veranstaltungen mit mehreren hundert Kindern waren zu den Veranstaltungen gekommen. „Danke sage ich allen Bürgerinnen und Bürgern von Seiten der Gemeinde für die Übernahme dieser ehrenamtlichen Dienste, die so von der Gemeinde nicht erbracht werden könnten.
Von links nach rechts: Anni Wolfinger, Ulrich Michl, Birgit Kleindienst, Armin Lochner, Artur Piechotta, Stephanie Dotzler, Eric Stevens, Jakob Wanderer, Johann Franz, Thilo Steinbauer und unser Schützenmeister Helmut Wedel (Bild: Michael Voß)

Königsproklamation der SG D'Haagerthaler Oberleinsiedl 1927 e.V.

Die Vorfreude steigt: Im Juni 2027 feiern die D'Haagerthaler Oberleinsiedl ihr Jubiläumsfest zum 100-Jährigen. Die neuen Würdenträger werden den Verein bei den Festlichkeiten repräsentieren. Die Proklamation fand im Nebenzimmer des Gasthauses Michl in Oberleinsiedl statt. Schützenmeister Helmut Wedel begrüßte die Teilnehmer, besonders Ehrenoberschützenmeister Johann Franz. Anschließend übergab er an die Schießleiter Ulrich Michl und Michael Voß, die nach kurzer Begrüßung zur Königsproklamation überleiteten. Insgesamt nahmen 37 Schützen am Wettbewerb teil. Den Franz-Bauer-Pokal gewann Artur Piechotta (56,4), den Gründungsmitglieder-Pokal Helmut Wedel (35,4). Harald Merl gewann den Stöckelmeier(70,5) sowie den Weinmeier-Pokal (52,5) und die Geburtstagsscheibe von Ulrich Michl (84,6). Beim Glücksschießen setzte sich Johann Franz mit einem 12,0-Teiler vor Emil Piechotta und Helmut Wedel durch. In der Meisterwertung siegte Stephanie Dotzler mit 86 Ringen vor Michael Wischert und Katerina Weinmeier. Jugendmeister wurde Jakob Wanderer (87 Ringe) vor Emil Piechotta und Eric Stevens. Meister aufgelegt entschied Harald Merl mit 105,0 Ringen knapp vor Helmut Wedel für sich. Dritter wurde Artur Piechotta. Den Höhepunkt des Abends leitete Helmut Wedel ein. Jugendkönig wurde Jakob Wanderer (299,7), seine Ritter sind Thilo Steinbauer (346,4) und Eric Stevens (359,3). Diesjährige Liesl wurde Stephanie Dotzler (53,4), ihre 1. Zofe Anni Wolfinger (230,1) und 2. Zofe Birgit Kleindienst (266,3). Beim König wurde Armin Lochner 1. Ritter (107,6) und Josef Michl 2. Ritter (154,4). Den Titel König 2026 holte sich Artur Piechotta (106,5). Zur Tradition gehört der Tanz des neuen Königspaares. Wird der Musikant zum König, dann bedarf es kreativer Lösungen. Die Liesl nahm die Quetschn kurzerhand als Rucksack, so dass König Artur gleichzeitig spielen und tanzen konnte! Der Abend endete mit einem geselligen Beisammensein.
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