Die Reisegruppe der Pfarrei Ebnath mit Pfarrer Anish George (vorne links) vor der St. Mary's Church in Hambantota. (Bild: Karin Kuhbandner)

Reisegruppe der Pfarrei Ebnath unterwegs in Sri Lanka und den Emiraten

Angeführt vom Ebnather Ortspfarrer Pater Anish George ging es für die Reisegruppe der Pfarrei Ebnath nach Sri Lanka. Die früher als Ceylon bekannte Insel südöstlich von Indien faszinierte die Reisenden durch die Freundlichkeit ihrer Bewohner, zahlreiche UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten, Traumstrände sowie eine unvergleichlich vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Gestartet im bayerischen Schnee, war die Reisegruppe sofort vom üppigen Grün der Insel angetan. Das „Waisenhaus der Elefanten“ in Pinnawala, der Sigiriya-Felsen mit Ruinen des Königspalasts aus dem 5. Jahrhundert, der über 1202 Stufen erklettert wurde, und die Ruinen der ehemaligen Königsstadt Polonnaruwa aus dem 12. Jahrhundert begeisterten die Reisenden ebenso wie der Goldene Tempel in Dambulla und der berühmte „Zahntempel“ in Kandy. Endlose Teeplantagen durchziehen das Hochland von Sri Lanka; hier besuchte die Reisegruppe eine Teefabrik und kostete den köstlichen Ceylon-Tee. Bei einer Jeep-Safari im Yala-Nationalpark entdeckten die Reisenden neben unzähligen Vögeln auch Antilopen, Wasserbüffel, Elefanten, Warane, Krokodile und sogar Leoparden. In Hambantota feierte die Reisegruppe in der St. Mary’s Church einen katholischen Gottesdienst in singhalesischer Sprache mit. In Galle wurde die vom „Holländischen Fort“ aus dem 17. Jahrhundert umgebene Altstadt besichtigt. Eine Führung in einem Gewürzgarten, eine Bootsfahrt auf dem Madu-Fluss, der Besuch einer Schildkrötenfarm und ein Erholungstag am Strand in Bentota sowie eine Stadtrundfahrt in der Hauptstadt Colombo standen ebenso auf dem Programm. Auf dem Rückweg nach München legte die Reisegruppe noch einen dreitägigen Stopover in den Vereinigten Arabischen Emiraten ein. Hier erlebten die Reisenden eine ganz andere Welt – spektakuläre Wolkenkratzer wie der Burj Khalifa, künstliche Inseln wie die „Palme“ am Jumeirah Beach und riesige Shopping-Malls dominieren Dubai. Orientalische Pracht wie aus Tausendundeiner Nacht erlebten die Teilnehmer in Abu Dhabi in der Scheich-Zayid-Moschee und im Präsidentenpalast. Begeistert von dem abwechslungsreichen Programm landete die Reisegruppe wieder in München und dankte Reiseleiter Pfarrer Anish für die perfekte Organisation und Begleitung.
Von links: Gerhard Tretter (Geschäftsführer), Bürgermeister Thomas Kaufmann, Jürgen Braunreuther (Prokurist), Martin Bergmann (Prokurist), Johannes Frauenholz (Vorsitzender JU Immenreuth), Christian Wolf, Daniel Schmidt, Ralf Schreyer, Sandra Dostler (JU-Kreisvorsitzende), Andreas Popp, Michael Dötterl, Sebastian Heser, Bernhard Schmid, Maximilian Horn, Michael Heser, Melanie Popp. (Bild: Johannes Frauenholz)

Besuch bei Gerhard Tretter Tiefbau GmbH in Immenreuth

Bei der vierten Besichtigungstour besuchte die Junge Union das regional verwurzelte Tiefbauunternehmen Gerhard Tretter Tiefbau GmbH in Immenreuth. Begleitet wurde die JU dabei von Bürgermeister Thomas Kaufmann sowie der JU-Kreisvorsitzenden Sandra Dostler. Das familiengeführte Unternehmen blickt auf eine über 75-jährige Firmengeschichte zurück und wird inzwischen in vierter Generation geführt. Die Gerhard Tretter Tiefbau GmbH ist schwerpunktmäßig im Wasser-, Gas-, Kanal- und Kabelleitungsbau tätig und realisiert zahlreiche Infrastrukturprojekte für Kommunen und Versorgungsunternehmen in der Region. Mit rund 75 Mitarbeitenden und einem Fuhrpark von rund 120 Fahrzeugen und Geräten, ist der Betrieb ein wichtiger Arbeitgeber vor Ort. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Nachwuchsgewinnung: In den vergangenen zwei Jahren war das Unternehmen verstärkt auf Ausbildungs- und Berufsmessen vertreten, um gezielt junge Menschen für eine Ausbildung im Tiefbau zu begeistern und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Bürgermeister Thomas Kaufmann hob die Bedeutung des Unternehmens für die Gemeinde und die Region hervor. Auch bei Rohrbrüchen in Immenreuth kann der Bauhof jederzeit auf Maschinen und Material von Tretter zugreifen und somit eine schnelle Reparatur gewährleisten. JU-Kreisvorsitzende Sandra Dostler betonte die Chancen, die moderne Handwerks- und Bauberufe jungen Menschen bieten, sowie die Wichtigkeit innovativer Betriebe für eine starke regionale Wirtschaft.
Die Akteure der Blaskapelle „Schlutupers“ und die Beichtgemeinschaft versammelten sich schließlich mit dem Stroh-Prinzen „Jaromír Jäger“ zu einem letzten Erinnerungsfoto. (Bild: Hans-Jürgen Bauer)

Am Aschermittwoch war endgültig alles vorbei

Die Regieleitung des „Fosndagrom in Isling“ bat am Aschermittwoch zum absoluten Endspurt: In der Faschingshochburg Böhmerwald versammelten sich alle Akteure zum bühnenreifen zweiten Akt der närrischen Spielzeit. Die letzten Töne der „Islouer Fosnd“ und der finale Schnaufer von Prinz „Jaromír Jäger“ erklangen in der vollbesetzten Gastwirtschaft – begleitet von der Faschingsband Schlutupers. Jahr für Jahr stehen die Organisatoren vor der Herausforderung, genügend Musiker für die erforderliche Besetzung zu gewinnen. Viele spielen in unterschiedlichen Kapellen oder sind engagierte Freizeitmusiker. Der Bandname „Schlutupers“ entstand einst bei einem Stammtischtreffen – Namensgeber war ausgerechnet eine Bratheringsdose. Aus der urtümlichen „Blechdose“ entwickelte sich über die Jahre das augenzwinkernde Motto vom „reinen Blech“. Inzwischen sind Jahrzehnte vergangen, die Instrumente moderner, die Leidenschaft jedoch unverändert. Zum Leben erwachen die Tonkünstler vor allem in der Faschingszeit. So traf sich auch heuer das unermüdliche Faschingsvolk im „Böhmerwald“ und ließ es am Aschermittwochabend zum Ausklang noch einmal kräftig krachen. Vor dem Umzug bat Faschingskardinal Daniel Biermeier im roten Gewand zur Gemeinschaftsbeichte. Abseits des Trubels spendete „Herr Merkwürden“ mit dem „Wasserpinsel“ die feuchtfröhliche Absolution. Für besonders schwere Fälle nahm sich der Faschingspater bei einer „Solobeichte“ etwas mehr Zeit – „Extras kosten bekanntlich mehr“, bemerkte er augenzwinkernd. Die symbolische Sühne erfolgte traditionell durch das Hinabspülen „Hochprozentiger“ samt kleiner Steuerabgabe. Angesichts der Vielzahl an närrischen Fehltritten geriet der Geistliche im engen Beichtstuhl durchaus ins Schwitzen. Die Akteure der „Schlutupers“ und die Beichtgemeinschaft versammelten sich schließlich mit dem Stroh-Prinzen „Jaromír Jäger“ zu einem letzten Erinnerungsfoto. Bevor das Ritual des „A’groms“ vollzogen wurde, drehte das Faschingsvolk unter Leitung von Christian Schmucker mit Pauken und Trompeten noch eine musikalische Runde. Im Mittelpunkt stand der auf einer Trage platzierte Faschingsprinz, begleitet von seiner trauernden Witwe Paula Steger und Kreuzträger Thomas Bösl. Nach einem kurzen Gang vom Marktplatz zum Tillyplatz folgte das Sterberitual, bei dem der strohige Prinz die leidige Hauptrolle spielte. In seiner Trauerrede erinnerte Pater Daniel Biermeier an die Leidenschaften von „Jaromír“: „Er war nicht nur dem Fasching, sondern 24 Stunden auch den Frauen, der Musik und dem Bier verfallen.“ Sein früher Tod sei daher kaum überraschend gewesen. Mit einem Augenzwinkern verabschiedete Pater Daniel sich vom Dahingegangenen: „Lieber Freund, mach’s gut dort oben, wir werden weiter fröhlich toben. Wenn wir im Fasching Gläser heben, wirst du in unsren Herzen leben. Und sollte irgendwo ein Korken knallen, wissen wir: Du warst’s – vor allen.“ Beim Verbrennen des Prinzen in der Feuerschale kämpften die Trauernden – nicht zuletzt wegen der Rauchschwaden – mit tränenden Augen. Nach tröstenden Worten endete mit dem feurigen „Agrom“ in „Isling“ endgültig die fünfte Jahreszeit. Im „Böhmerwald“ erwartete alle ein traditionelles Aschermittwochsessen. Aufgetischt wurden Sahneheringe, Bratheringe, Kartoffeln, Käseplatten und Brezn. So klang die Islinger Fosnd aus – ganz im Sinne des bekannten Liedes von Margit Sponheimer: „Am Aschermittwoch ist alles vorbei.“ Nach Meinung aller war es wiederholt ein würdiger Abschluss einer ausgelassenen, schauspielreifen und traditionsreichen Faschingssaison.
Abschiedsfoto in der Birglandhalle in Schwend . (Bild: Gerda Stollner)

Musik baut Brücken – Begegnungswochenende mit der Camerata Ivoti im Birgland

Ein Wochenende voller Musik, Begegnung und gelebter Partnerschaft erlebte die Gemeinde Birgland mit den jungen Musikerinnen und Musikern der Camerata Ivoti aus Südbrasilien. Wochenlange Vorbereitungen machten dieses besondere Treffen möglich – getragen von großem ehrenamtlichem Engagement und herzlicher Gastfreundschaft. Ein besonderer Dank gilt Birglands Bürgermeisterin Brigitte Bachmann-Mühlinghaus sowie Brigitte Lang, der Vorsitzenden des Dekanatsausschusses des Großdekanates GemeinsamEins, die das Partnerschaftswochenende tatkräftig unterstützten. Der Gemeinderat stellte die Birglandhalle für eine kostengünstige Unterbringung zur Verfügung. Viele freiwillige Helferinnen und Helfer sorgten dafür, dass Feldbetten aufgebaut wurden und ein liebevoll vorbereiteter Empfang mit süßen und herzhaften Speisen in Kirche und Gemeindehaus stattfinden konnte. Neben den musikalischen Höhepunkten standen vor allem die persönlichen Begegnungen im Mittelpunkt. Im Gasthaus Jägerheim und im Café Anni konnten die Schülerinnen, Studenten und Lehrkräfte aus Brasilien oberpfälzer Gastlichkeit und lebendige Dorfgemeinschaft kennenlernen. Es wurde musiziert, gelacht, erzählt – und so manche neue Freundschaft geschlossen. Die Camerata Ivoti kommt aus einer Region im Süden Brasiliens, die stark von deutscher Einwanderung geprägt ist. Vor rund 100 Jahren verließen viele Deutsche aufgrund wirtschaftlicher Not ihre Heimat und fanden in Brasilien eine neue Zukunft. Noch heute tragen zahlreiche Mitglieder des Orchesters deutsche Familiennamen wie Müller, Hoppe, Klein, Kothe, Schmitt oder Walter – ein eindrucksvolles Zeugnis dieser gemeinsamen Geschichte.
Lobkowitzer-Realschüler auf Erkundungstour (Bild: Alexander Gröger)

Lobkowitzer stehen im Tresor

Am 13. Februar 2026 tauschten die Klassen 7b und 7c des Zweigs II der Lobkowitz-Realschule ihr Klassenzimmer gegen einen ganz besonderen Lernort: die Sparkasse Neustadt/Waldnaab. Schon zu Beginn wurde deutlich: Bank ist längst nicht nur „Geld zählen“. Die Mitarbeitenden nahmen sich Zeit, um die vielfältigen Ausbildungswege vorzustellen und erzählten anschaulich, wie abwechslungsreich der Alltag von Bankkaufleuten tatsächlich ist. Beratungsgespräche führen, Finanzierungen prüfen, Kunden bei wichtigen Lebensentscheidungen begleiten – schnell wurde klar, dass hinter dem Beruf weit mehr steckt als man auf den ersten Blick vermutet. Im nächsten Abschnitt drehte sich alles um das Girokonto – für viele Jugendliche ein Thema, das bald ganz konkret wird. Von der Kontoeröffnung über Überweisungen bis hin zum bargeldlosen Bezahlen im Alltag: Schritt für Schritt wurde erklärt, wie der Zahlungsverkehr funktioniert. Auch das Online-Banking rückte in den Fokus. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie digitale Transaktionen sicher abgewickelt werden, worauf man beim Thema Datenschutz achten sollte und welche Vorteile moderne Banking-Apps bieten. Theorie wurde hier greifbar und alltagsnah. Nach so vielen Informationen folgte der Perspektivwechsel: Bei einer Führung durch die Filiale konnten die Klassen einen Blick hinter die Kulissen werfen. Sie besichtigten den Servicebereich, nahmen in den Beratungszimmern Platz und erkundeten den Selbstbedienungsbereich mit Geldautomaten und Kontoauszugsdruckern. Ein besonderes Highlight wartete zum Schluss: der Besuch im Tresorraum. Zwischen stabilen Türen und Schließfächern wurde deutlich, welche Sicherheitsvorkehrungen notwendig sind, um Werte zu schützen. Ein herzlicher Dank gilt Herrn Schreiner und Herrn Huber sowie Ihrem Team für die offene, engagierte und ausgesprochen freundliche Begleitung. Solche Begegnungen machen Lernen lebendig – und zeigen, dass Theorie erst dann richtig an Wert gewinnt, wenn man sie vor Ort erleben darf.
Es geht schon auf Mitternacht zu, wenn zum Ende des Fischzuges in Schmidmühlen am Aschermittwoch der Geldbeutel ins Kirwabaumloch am Hammerplatz gelegt wird, damit er sich wieder erhole. Diese Ehre gebührt immer dem Faschingsprinzen der zu Ende gegangenen Faschingszeit. (Bild: Paul Böhm)

Die Schmidmühlener Fischzugteilnehmer begraben ihren abgemagerten Geldbeutel, „den Hundsbazi, den Zaundürren” im Kirwabaumloch.

Es ist immer ein besonderes Schauspiel, wenn die Schmidmühlener Fischzügler zum Ende der Faschingszeit ihren abgemagerten Geldbeutel „den Hunds-Bazi, den zaundürren” in Kirwabaumloch legen, damit er dort wieder gut erhole. Dieses mitternächtliche Schauspiel des Gelbeutel-Eingrabens zum Ende der Faschingszeit ist ein althergebrachtes Brauchtum, dass nur am Ascher-Mittwoch gegen Mitternacht von den Fischzugteilnehmer zelebriert wird. Um 13.00 Uhr Mittags, also um „Oans” Schmidmühlener Ortszeit, sind heuer etwa 50 Fischzugteilnehmer im schwarzen Anzug und Zylinder losgezogen und erst gegen Mitternacht ging ihr Trauerzug am Aschermittwoch zu Ende. Den ganzen Tag über standen Einkehrstationen in den Wirtshäusern auf dem Plan. Zu Essen gibt es dazu nur Fisch und Brot bei jeder Einkehrstation. Der letzte Akt des Schmidmühlener Fischzuges führte dann kurz vor Mitternacht noch zum Kirwabaum-Loch am Hammerplatz. Zeremonienmeister Thomas Wagner trug im Schein von einer durch einen Bierdeckel gedrückten Weihnachtskerze die Geldbeutellitanei vor, so wie sie früher verwendet wurde. Unter Weinen und Wehklagen war es zum Ende der „Geldbeutel-Andacht” dem Faschingsprinzen beibehalten, das Portemonnaie ins Kirwabaum-Loch zu legen – damit ist dann die Faschingszeit in Schmidmühlen endgültig vorbei. Man wartete noch ein paar Minuten den mitternächtlichen Glockenschlag von St. Ägidius ab und dann gab es zur Stärkung im Schoss-Stadl noch eine deftige Brotzeit für alle Teilnehmer. Zuvor hatte Zeremonienmeister Thomas Wagner nach althergebrachter Überlieferung den abgemagerten Geldbeutel „den Hunds-Bazi, den zaundürrren”, beklagt. Er erinnerte an abgeschaffte Steuern, wie der Baunotstandssteuer, die Gewinnzuwachssteuer und die Notopfersteuer und bat letztendlich um Erlösung von einem Übel, wie die Einkommensteuer. Viele der vorgetragenen Steuerarten erinnern an die Zeit vor mehr als 100 Jahre, als der Fischzug in Leben gerufen worden war.
Die Klassen 3/4 der Grundschule Niedermurach und der Grundschule Altendorf mit ihren Lehrerinnen. (Bild: Ortrud Sperl)

Grundschüler aus Niedermurach und Altendorf entdecken Geschichte in Eichstätt

Die Klassen 3/4 der Grundschule Niedermurach und der Grundschule Altendorf sowie ihre Klassenlehrerinnen Ortrud Sperl und Marie Hartl und die Lehramtsanwärterin Frau Lara Bösl verbrachten interessante 3 Tage in der Jugendherberge Eichstätt. Am ersten Tag erkundeten die Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte mit Hilfe einer Rallye die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Eichstätt. Dabei besichtigten sie u.a. das Willibaldsgrab im Dom sowie das Areal des Benediktinerinnen-Klosters St. Walburg. Ortrud Sperl erklärte den Schülerinnen und Schülern die Krypta mit den Reliquien der Hl. Walburga. Walburga und Willibald sind den Niedermuracher Schülern aus der Heimatgeschichte bekannt, befinden sich doch Statuen der Geschwister und ihres Bruders Wunibald in der Walburgiskapelle bei Niedermurach. Anschließend kam es noch zu einem Treffen mit der Klosterschwester Michaela, einer Schwester von Dr. Schwindl aus Oberviechtach. Sie freute sich sehr über den Besuch. Am zweiten Tag bestaunten die Schülerinnen und Schüler in der Willibaldsburg wertvolle Fossilien und erhielten im Museum für Ur- und Frühgeschichte interessante Informationen durch die dort ausgestellten Gegenstände und Kastellrekonstruktionen. Nachmittags fälschten die Kinder in der Jugendherberge Fossilien durch Gipsabdrücke. Ein weiteres Highlight war am dritten Tag der ganztägige Ausflug in das Römer- und Bajuwarenmuseum in der Burg Kipfenberg. Geschichte ist hier zum Greifen nah. Die Verbindung von interessanter Wissensvermittlung und anschaulichem Erleben ist Programm dieses Museums. Im originalgetreu inszenierten Wachraum eines Limesturms durften Kinder die schwere Ausrüstung eines römischen Soldaten anziehen. Den Höhepunkt des Ausflugs in die römische Glaubenswelt bildete ein von den beiden Klassen nachgespieltes Opferritual mit Priester, Musikanten und einem gebackenen Lamm als Opfertier für die römischen Götter Fortuna und Jupiter. Nach gutem römischem Brauch wurde das Lamm anschließend gemeinsam verspeist. Diese Woche war für alle Beteiligten ein sehr schönes Erlebnis.
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