Interessant war wieder der Herbstausflug des Vereins zur Förderung und Erhaltung von St. Moritz e.V. Mantel. Meistens sind Kirchen der näheren Umgebung das Ziel. Kirchenführerin Elisabeth Schärtl (2. v. links) und Ernst Zimmerer (2. v. rechts) ernteten Beifall für ihre umfangreichen Erklärungen.  (Bild: Renate Puckschamel. )

Herbstauflug des Vereins zur Förderung der Moritzkirche

Bei sonnigem Herbstwetter fand im Oktober der diesjährige Herbstausflug des Vereins zur Förderung und Erhaltung der St.-Moritz-Kirche e. V. statt. Ziel war diesmal die Wallfahrtskirche „Zu Unserer Lieben Frau und den 14 Heiligen Nothelfern“ in Söllitz bei Trausnitz. Die Teilnehmer wurden vor Ort vom ehemaligen Kirchenpfleger Ernst Zimmerer sowie von Elisabeth Schärtl und ihrem Sohn Konrad empfangen, die sich seit vielen Jahren mit Mesnerdiensten um das Gotteshaus kümmern. Die Kirche wurde erstmals 1508 urkundlich erwähnt, fiel 1872 nach einem Blitzeinschlag bis auf die Grundmauern einem Brand zum Opfer und musste wieder aufgebaut werden. Wertvolle Figuren konnten gerettet werden. Besonders ins Auge fallen die vier lebensgroßen Holzplastiken der Heiligen Apollonia, Barbara, Katharina und Ursula. Auch die historische Orgel auf der obersten Empore ließen sich die Ausflügler nicht entgehen. Sie wurde Mitte des 19. Jahrhunderts vom Amberger Orgelbauer Friedrich Specht erbaut und ist bis heute in Betrieb. Besonders hervorgehoben wurde der hervorragende Gesamtzustand des Gotteshauses. Zum Dank für die interessanten Einblicke und Erläuterungen überreichte der Vereinsvorsitzende Harald Puckschamel den Gastgebern eine Flasche Wein und übergab eine Spende zugunsten der Kirche. Im Anschluss setzte die Gruppe ihre Fahrt im Konvoi rund um die Trausnitz-Talsperre fort. Den gemütlichen Abschluss des gelungenen Herbstausflugs bildete eine Einkehr in der Gaststätte „Hubertus“ in Weiden.
Bürgermeister Ludwig Gürtler (links) gratulierte Sarah Liebl, Emma Zitzmann, Stefan Eckl und Johannes Uschold zu ihren außerordentlichen Schulabschlüssen. (Bild: Josef Glas)

Eine „Eins” vor dem Komma

„Termine wie diese, nimmt man nicht nur als Bürgermeister gerne wahr”, sagte Ludwig Gürtler, als er vier Schülerinnen und Schüler im Sitzungssaal des Rathauses Tännesberg begrüßte, die heuer eine herausragenden Schulabschluss absolvierten. „Eure Leistungen sollen anerkannt und gewürdigt werden”, meinte er weiter und gratulierte dazu herzlich. Nur „Einsen” vor dem Komma Mit einem Notendurchschnitt von 1,4 schloss Emma Zitzmann die Realschule Vohenstrauß mit der Mittleren Reife ab. Die aktive Volleyballspielerin und Oberministrantin in der Pfarrei Tännesberg hat bereits ihre berufliche Tätigkeit aufgenommen und ist Anwärterin zur Steuersekretärin beim Finanzamt Weiden. Ebenfalls an der Realschule Vohenstrauß erreichte Sarah Liebl die Mittlere Reife mit einem Notendurchschnitt von 1,5. Um sich weiterzubilden besucht sie bereits die Fachoberschule (FOS) in Weiden. Mit Tennis und Volleyball hält sie sich fit. Auch Johannes Uschold stand dem nichts nach und machte die Mittlere Reife an der Realschule Vohenstrauß mit einem Notendurchschnitt von 1,42. Natürlich ist er aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Woppenrieth und jagd dem runden Leder nach. Bei der Firma Leistritz in Pleystein hat er bereits eine Ausbildung als Zerspanungsmechaniker begonnen. Sein Abitur „baute” Stefan Eckl mit einer 1,5 am Augustinus-Gymnasium in Weiden. Sein Berufsziel wird wohl im medizinischen Bereich liegen, wobei über die Fachrichtung noch nicht abschließend entschieden ist. Musikalisch unterstützt er die Kolping-Fanfarengruppe Tännesberg und sportlich den TSV Tännesberg als Fußballer. Geschenk als Anerkennung Neben einem Buchgeschenk, wobei verschiedene Themen in und um Tännesberg zur Auswahl standen, gab es noch einen Gutschein, mit dem in einer Weidener Buchhandlung eingekauft werden kann. „Bleibt neugierig und zielstrebig um eure Ziele zu verwirklichen”, ermunterte Gürtler die „Musterschüler:innen”.
Frischer Wind beim TC Pleystein: Die neu gewählte Vorstandschaft möchte mit neuen Ideen, Teamgeist und sportlichen Zielen die Zukunft des Tennisclubs gestalten. (Bild: Lena Strigl)

Tennisclub Pleystein stellt sich neu auf und blickt in die Zukunft

Beim TC Pleystein stehen die Zeichen auf Aufbruch. Nach einer aktiven Tennissaison mit sechs Trainingsgruppen blickt der Verein auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Bei der Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen wurden zudem die Weichen für die Zukunft gestellt. Nach 19 Jahren als 1. Vorsitzender übergab Bernd Piehler sein Amt. Mit großem Engagement und Herzblut hat er den Verein über viele Jahre geprägt und weiterentwickelt. Dafür sprach ihm der TC Pleystein seinen herzlichen Dank aus. Mit Julia Beugler als neuer 1. Vorsitzender übernimmt nun die nächste Generation die Vereinsführung. Bernd Piehler bleibt als 2. Vorsitzender weiterhin aktiv. Bernhard Voit führt sein Amt als Kassier fort, während Verena Zetzl die Schriftführung übernimmt. Unterstützt wird die Vorstandschaft von einem jungen, engagierten Ausschussteam. Ein besonderer Dank galt auch Günther Lilla, der die Vereinschronik über 50 Jahre hinweg mit großer Sorgfalt und Liebe zum Detail geführt hat. Seine ausführlichen und lückenlosen Aufzeichnungen bewahren wertvolle Erinnerungen und dokumentieren die Geschichte des TC Pleystein für kommende Generationen. Diese verantwortungsvolle Aufgabe übernimmt künftig Bernd Piehler. Auch für die kommende Saison hat sich die neue Vorstandschaft einiges vorgenommen. Die Winterpause soll genutzt werden, um neue Ideen zu entwickeln, Arbeiten an der Tennisanlage zu planen und die nächste Saison vorzubereiten. Ein besonderes Ziel ist es, künftig wieder Mannschaften für den offiziellen Spielbetrieb zu stellen. Dafür sucht der TC Pleystein tennisbegeisterte Spielerinnen und Spieler. Ob erfahren oder Neueinsteiger – wer Lust hat, Teil einer Mannschaft zu werden, ist herzlich eingeladen, sich beim Verein zu melden. Mit neuen Ideen, sportlichen Zielen und einem engagierten Team blickt der TC Pleystein zuversichtlich in die Zukunft.
Der Jubilar mit Ministranten und zahlreichen Konzelebranten (Bild: Pfarrer Benny Joseph)

„Wohin ich dich auch sende...”

„… dahin sollst du gehen, und was ich dir auftrage, das sollst du verkünden.“ Mit diesen Worten eröffnete Thomas Helm seine Predigt anlässlich des 25-jährigen Priesterjubiläums unseres Pfarrers Benny Joseph Kochumundammalayil, kurz Pfarrer Benny. Der Festgottesdienst begann mit dem feierlichen Einzug der Freihunger Ministranten und zahlreicher Geistlicher: Dekan Thomas Helm, Monsignore Hans Amann und Stadtpfarrer Stefan Wagner aus Neunburg, darüber hinaus einige indische Priesterkollegen aus dem Bistum Regensburg und seinem Heimatbistum sowie der Jubilar selbst. In der Einleitung seiner Predigt zeichnete Helm den priesterlichen Weg von Pfarrer Benny nach. Am 13. Januar 2001 wurde er in seiner Heimatpfarrkirche St. Mary’s Kannoth in Indien zum Priester geweiht. Nach drei Jahren als Kaplan wirkte er acht Jahre als Pfarrer in zwei indischen Pfarreien. 2012 führte ihn sein Weg nach Deutschland. Nach Stationen als Pfarrvikar in Eslarn und Neunburg vorm Wald übernahm Pfarrer Benny 2020 die Leitung der Pfarreiengemeinschaft Freihung-Großschönbrunn. Im zweiten Teil seiner Predigt veranschaulichte der Dekan anhand der Ikone „Christus und Abbas Menas“ die Freundschaft mit Jesus, wie sie auch im Johannesevangelium zum Ausdruck kommt. Gegen Ende des Gottesdienstes dankte Pfarrer Benny allen Mitwirkenden beim Gottesdienst und Helfern, die zum Gelingen der Feier und des anschließenden Stehempfangs beigetragen hatten. Besonders freute er sich über die Anwesenheit seiner ersten Deutschlehrerin Anita Weichselmann. Zum Schluss richtete Bürgermeister Uwe König persönliche Worte an den Jubilar, bevor rund 150 Gäste die Feierlichkeiten im Pfarrheim fortsetzten. Bei Häppchen, Kuchen und Getränken gab der Kirchenchor zwei Lieder zum Besten und überreichte dem Priester anschließend ein Präsent. PGR-Sprecherin Birgit Koppmann hatte statt einer Rede Gstanzln über den Jubilar verfasst, die die Pfarrgemeinderatsmitglieder vortrugen, wobei der Refrain von den Gästen mit großer Begeisterung mitgesungen wurde. Sprecher Martin Stauber überreichte dem fußballbegeisterten Pfarrer ein Deutschlandtrikot mit dem Aufdruck „Benny 25“. Auch die Ministranten aus Freihung und Großschönbrunn mit ihren Betreuerinnen sowie die Kirchenverwaltungen übergaben Geschenke. So wurde das Jubiläum zu einem rundum gelungenen Fest für Pfarrer Benny und die gesamte Kirchengemeinde.
Das Team der Stadtbühne Vohenstrauß beim Kunstgenuss bis Mitternacht (Bild: Johannes Pausch)

Märchenzauber trifft Weihnachtsgeister - Stadtbühne Vohenstrauß begeistert bei Weidener Kunstnacht

Rapunzel und Ebenezer Scrooge auf einer Bühne: Für den „Kunstgenuss bis Mitternacht” in Weiden entwickelte die Stadtbühne Vohenstrauß ein eigenes Mashup aus „Rapunzel – Sehnsucht nach Freiheit” und „Eine Weihnachtsgeschichte”. Die ungewöhnliche Verbindung von Märchenzauber und Weihnachtsgeistern zog bei insgesamt vier Aufführungen zahlreiche Zuschauer an. Dabei schlüpften mehrere Ensemblemitglieder in Doppelrollen: Manu Watzl spielte Jacob Marley und Zauberin Gothel, Laura Schmucker Belle und Rapunzel, Maximilian Süß den jungen Ebenezer und Prinz Johann. Verena Pausch war als Geist der vergangenen Weihnacht zu erleben, Johannes Pausch als Ebenezer Scrooge. Hinter den Kulissen unterstützten Clemens Süß (Technik), Martina Striegl (Maske), Hildegard Schmucker (Bühnenbild und Background), Daniel Retzer (Verpflegung) und Claudia Landgraf (Regieassistenz). Gemeinsam machte das Team den eigens für die Kunstnacht gestalteten Auftritt zu einem gelungenen Vorgeschmack auf die nächste Produktion. „Eine Weihnachtsgeschichte” ab Ende November Wer mehr von Ebenezer Scrooge und den Weihnachtsgeistern sehen möchte, kann die vollständige Inszenierung bald in der Stadthalle Vohenstrauß erleben. Die Stadtbühne zeigt Charles Dickens' Klassiker über Mitgefühl und die Chance auf einen Neuanfang am 28. und 29. November sowie am 5. und 6. Dezember 2026. Beginn ist jeweils um 16 Uhr. Der Vorverkauf läuft: Karten für die vier Vorstellungen von „Eine Weihnachtsgeschichte” sind über okticket.de erhältlich.
Beste Stimmung herrschte in der Gaststube der Bartmühle: Die Rehbühlsiedler genossen ihre erste gemeinsame Zoiglfahrt bei Brotzeit und geselligem Beisammensein. (Bild: Hans Jürgen Meier)

Premiere: Zoiglfahrt führte die Rehbühlsiedler zur Bartmühle

Eine Premiere mit viel Geselligkeit, Zoigl und Musik erlebte die Siedlergemeinschaft Rehbühl. Erstmals organisierte die Vorstandschaft eine Zoiglfahrt zur Bartmühle nach Bärnau. Das Interesse übertraf alle Erwartungen. Ruckzuck füllten fast 50 Teilnehmer den Bus. So machte die gemeinsame Anreise Lust auf einen unterhaltsamen Abend. Dort begrüßte Wolfgang Buhl die Gäste besonders herzlich. Der Inhaber der Bartmühle gehört selbst der Siedlergemeinschaft Rehbühl an und freute sich, seine Vereinsfreunde in seiner Zoiglstube willkommen zu heißen. Nach einer kurzen Begrüßung nahm er die Besucher mit auf eine kleine Zeitreise durch die Geschichte des traditionsreichen Anwesens. Die Bartmühle stammte aus dem Jahr 1596 und liegt in einem idyllischen, ruhigen Tal an der Tirschenreuther Waldnaab. Buhl berichtete von der aufwendigen Renovierung des historischen Gehöfts, das seit 2022 als Zoigl-Gaststätte Gäste aus nah und fern anzieht. Die besondere Lage und das gemütliche Ambiente machen die Bartmühle zu einem passenden Ziel für den Ausflug. Anschließend bat der Gastgeber die Rehbühlsiedler in die urige Gaststube. Dort wartete eine kräftige Brotzeit, und schon bald entwickelte sich ein geselliger Abend. Die anfänglichen Gespräche wichen zunehmend einer ausgelassenen Stimmung. Für den musikalischen Höhepunkt sorgte Mitglied Ludwig Schieder. Er packte seine „Steirische” aus und legte mit zünftigen Gstanzln los. Lange hielt es die Siedler nicht auf ihren Plätzen: Sie schunkelten, sangen und stimmten begeistert mit ein. Auch eine Runde Schnaps durfte an diesem Abend natürlich nicht fehlen. So verging die Zeit in der gemütlichen Zoiglstube wie im Flug. Auf der Heimfahrt drehte sich das Gespräch bereits um die nächste gemeinsame Ausfahrt. Die Premiere hatte offenbar Lust auf mehr gemacht. Vorsitzender Hans-Jürgen Meier griff die Wünsche seiner Mitglieder auf und versprach: „Das war bestimmt nicht unsere letzte Zoiglfahrt. Eine Wiederholung wird es auf jeden Fall geben.” Damit stand für viele Teilnehmer schon fest: Die Bartmühle durfte gerne wieder auf dem Ausflugsprogramm stehen. Gerne angenommen wird auch der Besuch einer weiteren Zoiglstube.
Die 17 Prüflinge der FW Kastl freuten sich nach dem Ablegen der Prüfung „Technische Hilfeleistung” über das tolle Ertgebnisvon li. Ausbilder Fabian Nemetschek, Prüfer Dominik Ernst und Ausbilder Peter Bognerre. Bürgermeister Stefan Braun und Prüfer Alexander Streher (Bild: Josef Piehler)

17 Prüflinge der FW Kastl legten das Abzeichen „Technische Hilfeleistung” mit Bravour ab

17 Teilnehmer der FW Kastl legten das Abzeichen „Technische Hilfeleistung” in 2 Gruppen ab. Vor kurzem legten 2 Gruppen der FW Kastl das Abzeichen „Technische Hilfeleistung” beim Feuerwehrzentrum in Kastl ab. Die 17 Teilnehmer wurden von den Ausbildern Fabian Nemetschek und Peter Bogner auf die Prüfung vorbereitet, die dann Dominik Ernst und Alexander Streher von der Kreisbrandinspektion Amberg Sulzbach abnahmen. Bei der Prüfung mußten die Prüflinge Geräte im Einsatzfahrzeug kennen und vor allem eine technische Rettung bei Nacht bei einem Verkehrsunfall vorbereiten und auf Zeit durchführen. Dabei kamen die elektrische Schere, der elektrische Rettungs Spreitzer sowie verschiedene andere Geräte wie Decken, Tragen, Hebegerät und auch Scheinwerfer für die Ausleuchtung der Unfallstelle zum Einsatz. Die beiden Gruppen absolvierten ihren Einsatz mit Bravour in einer ausgezeichneten Zeit und erhielten anschließend aus der Hand der beiden Prüfer und des Bürgermeister Stefan Braun ihre Abzeichen. Stefan Braun freute sich, daß die FW Kastl so gut ausgebildet wurde, lobte die beiden Ausbilder und bedankte sich bei den Teilnehmern für die geopferte Freizeit. Das Leistungsabzeichen haben abgelegt: Peter Bogner, Andreas Niebler, Maximilian Willner, Maximilian Schuller, Stefan Willner, Jürgen Rubenbauer, Jürgen Wiesend, Andrea Popp, Michael Popp, Robert Schwarzferber, Thomas Hiller, Sebastian Hiller, Michael Gottschalk, Michael Schrödl, Tobias Maag, Dominik Heider und Sebastian Schauer. Anschließend ging man zum gemütlichen Teil der Prüfungsfeier über.
Bücherei-Siegel 2026 (Bild: Roman Melzner)

Silbernes Bücherei-Siegel für die Herz-Jesu-Bücherei

Große Freude bei der Katholischen Öffentlichen Bücherei Herz Jesu. Christina Schnödt von der Diözesanstelle Regensburg des Sankt Michaelsbundes überreichte dem Bücherei-Team im Herz-Jesu-Pfarrheim das zertifizierte Silberne Bücherei-Siegel für 2026/2027. Schnödt erläuterte, dass die Auszeichnung auf der Bücherei-Statistik des Jahres 2025 beruht. In diese Bewertung fließen 16 Qualitätskriterien ein. Dazu gehören unter anderem Medienbestand und Ausleihen, Öffnungszeiten, Veranstaltungen und Kooperationen, Fortbildungen, die Ausstattung und Größe der Bücherei oder auch der zur Verfügung stehende Medienetat. Für das silberne Siegel müssen mindestens 13 dieser Kriterien erfüllt sein. Die Auszeichnung gilt immer zwei Jahre. Im Bistum Regensburg erhielten im Jahr 2026 insgesamt 64 von 130 geprüften Mitgliedsbüchereien ein geprüftes Siegel. Anita Reichenberger bedankte sich im Namen des Bücherei-Teams bei allen Gönnern und Förderern wie der KAB oder dem Obst- und Gartenbauverein, sowie vor allem den treuen Leserinnen und Lesern für ihre Unterstützung und Verbundenheit. Kirchenpfleger Alois Melzner betonte, dass die Kirchenverwaltung die Bücherei immer wieder sehr gerne unterstütze. Die Gelder sind hier sehr gut angelegt, betonte dieser. Auch Pfarrer Markus Bruckner gratulierte dem Team und sprach seinen Dank aus. Lesen bildet, hob der Geistliche hervor. Das Siegel ist eine zertifizierte Auszeichnung für die engagierte Arbeit des Bücherei-Teams und die Bedeutung der Bücherei als Ort der Bildung und Begegnung.
Jeweils 900 Euro Spende überreichten Hans-Jürgen Reitzenstein (3 v. li.) und Werner Kirschner (2 v. re.) aus dem Nachlass des ehemaligen Club Solidarität Sulzbach-Rosenberg. Herzlichen Dank sagten (v. li.) Manfred Lilla und Ende Nerlich („Meine”) sowie Katarina Grun, Patrick Grun und Alexander Balzer (Kita An der Point). (Bild: Anton Fenk)

Nach Auflösung spendet Club Solidarität Su-Ro. 1800 Euro

Über eine jeweils 900 Euro Geldspende durch den ehemaligen Verein Club Solidarität konnten sich der Förderverein „Kita an der Point” und „Meine” freuen. Werner Kirschner, lang jähriger Vorsitzender und zuletzt Liquidator sowie Hans-Jürgen Reitzenstein, Kassenprüfer, gingen noch einmal kurz auf die Geschichte ein. Der Club bestand vom 18.12.1912 bis zur Auflösung am 14.05.2025 und hatte das Ziel Kameradschaft und Geselligkeit zu pflegen, sowie deren Mitglieder und Angehörige bei Arbeitslosigkeit, im Krankheits- oder Todesfall zu unterstützen. Bis zuletzt blieb man diesem Ziel treu und bedachte Vereine und gemeinnützige Einrichtungen mit Spenden. Nach dem „Aus” ging die Vereinsfahne und weitere Vereinsunterlagen an das Stadtarchiv über. Das Vereinsvermögen sollte auf die Mitglieder verteilt werden. Da aber einige auf ihren Anteil verzichteten blieb ein Betrag von 1800 Euro übrig der nun als letzte Handlung an zwei Organisationen übergeben wurde. Jeweils zu gleichen Teilen erhalten der Förderverein Kita an der Point und MEINE die Unterstützung. Der 1.Vorsitzende Alexander Balzer, 2.Vorsitzender Patrick Grun und Stellvertreterin Katarina Grun von der Kita versicherten das der Betrag den Kindern bei Aktionen zu gute komme. Aber auch die Erfüllung von Kinderwünschen werde damit unterstützt. Der 1.Vorstand Manfred Lilla und Schriftführerin Ende Nerlich vom Verein „Meine” werden den Betrag für Bedürftige, Weihnachstaktionen, die Jura Werkstätten und vieles mehr einsetzen. Die Begünstigten bedankten sich aufs herzlichste für die Spende, bedauerten aber dass ein Club mit so langer Tradition nicht mehr existiere.
Pfarrvikar Dr. Basil segnete an Allerheiligen die Gräber und die Menschen. (Bild: Karl Ziegler)

Allerheiligen – In dankbarer Erinnerung an unsere Verstorbenen

Eslarn. An Allerheiligen halten wir inne und gedenken besonders jener Menschen, die nicht mehr unter uns sind. Viele Angehörige kehren an diesem Feiertag aus der Ferne in ihren Geburts- und Heimatort zurück, um mit der Bevölkerung die Gräber ihrer Lieben zu besuchen, Kerzen anzuzünden und sich an gemeinsame Zeiten zu erinnern. Jede Seele ist es wert, dass man sich an sie erinnert. Hinter jedem Verstorbenen steht eine eigene menschliche Geschichte – verbunden mit Liebe, gemeinsamen Erlebnissen und unvergesslichen Erinnerungen. Traditionsgemäß versammelten sich die Gläubigen zunächst in der Pfarrkirche zur Andacht mit Totengedenken, die Pfarrvikar Dr. Basil Bazir Ngwega hielt und der Kirchenchor um Organistin Martina Brenner gestaltete. Ein besonders berührender Bestandteil der Andacht ist das Entzünden der Grabkerzen für alle Menschen, die seit dem vergangenen Allerheiligen verstorben sind. Die Kolpingsfamilie übernahm hierfür dankenswerterweise diesen wertvollen Dienst. Für jeden Verstorbenen wurde eine Kerze entzündet – als Zeichen des Lichts, der Hoffnung und der bleibenden Verbundenheit. Nach der Andacht konnten die Angehörigen die Kerzen mitnehmen und auf den Gräbern ihrer Lieben aufstellen. Nach der Andacht zog ein langer Gedenkzug, angeführt von der Schlossbergkapelle, zum Gottesacker. Dort gestaltete Pfarrvikar Dr. Basil das Totengedenken und segnete die Gräber und die Menschen. Dabei erinnerte der Priester an die Taufe mit Weihwasser.
Segnung der Gräber auf dem Friedhof Pleystein durch Stadtpfarrer Adam Karolczak. (Bild: Corina Müllner)

In stillem Gedenken an die Verstorbenen – Allerheiligen in Pleystein

Zahlreiche Gläubige kamen am Allerheiligentag in der Stadtpfarrkirche Pleystein zusammen, um gemeinsam der Heiligen und vor allem ihrer lieben Verstorbenen zu gedenken. Um 14 Uhr gestaltete Stadtpfarrer Adam Karolczak eine feierliche Andacht. Mit dabei war auch Pfarrpraktikant Steven Wucherpfennig. Für die festliche und bewegende musikalische Umrahmung sorgten der Kirchenchor Pleystein und die Stadtkapelle Pleystein, die der Feier einen besonders würdevollen Rahmen verliehen. Im Mittelpunkt stand das Gedenken an all jene Menschen, die von uns gegangen sind und dennoch in den Herzen ihrer Angehörigen und Freunde weiterleben. Gemeinsamer Gang zum Friedhof Im Anschluss machten sich die zahlreichen Besucher gemeinsam auf den Weg zum Friedhof. Dort segneten Stadtpfarrer Karolczak und Pfarrpraktikant Wucherpfennig die Gräber und sprachen Gebete für die Verstorbenen. In einer würdevollen und besinnlichen Atmosphäre wurde innegehalten, erinnert und gemeinsam gebetet. Allerheiligen, der 1. November, ist ein christliches Hochfest, an dem aller Heiligen, Märtyrer und Christen gedacht wird, die bei Gott vollendet sind. Zugleich ist dieser Tag für viele Menschen ein wichtiger Anlass, die Erinnerung an ihre verstorbenen Angehörigen und Freunde lebendig zu halten und ihnen in Liebe zu gedenken. Ein feierlicher und bewegender Nachmittag, der eindrucksvoll von Gemeinschaft, Glauben, Hoffnung und liebevoller Erinnerung geprägt war. Ein herzliches Vergelt's Gott gilt allen Ministrantinnen und Ministranten sowie allen Helferinnen und Helfern, die durch ihre Mitwirkung, Vorbereitung und Organisation dazu beigetragen haben, diesen besonderen Tag so würdevoll und festlich zu gestalten.
Zu einem Klassentreffen kam der Friedenfelser Geburtsjahrgang 1956 zusammen. Der gemeinsame 70. Geburtstag wurde dabei groß gefeiert. (Bild: Siegfried Steinkohl)

Aus über 600 Kilometer Entfernung zum Klassentreffen nach Friedenfels angereist

Viele der einst 27 Schülerinnen und Schüler umfassenden ersten Klasse des Friedenfelser Geburtsjahrgangs 1956 hat es nach der Schulzeit in alle Ecken Deutschlands verschlagen. Zum 70. Geburtstag war dies jedoch kein Hindernis und die stellenweise weiten Anfahrten wurden gerne in Kauf genommen. Am weitesten zum Klassentreffen angereist waren Hedwig Abert (geborene Petrik) sowie Bernhard Heining und Peter Härtl, die mittlerweile in Hamburg, Osterode am Harz und Fronreute im Landkreis Ravensburg ihre neue Heimat gefunden haben. Groß war deshalb die Wiedersehensfreude gleich zu Beginn bei einem Sektempfang im neuen Friedenfelser Rathaus. Die Auswärtigen kannten das Rathaus nur als Lehrerwohnhaus aus ihrer Schulzeit. Besondere Einblicke in das schmucke Gebäude bekamen deshalb die einstigen Friedenfelser Grundschüler durch Bürgermeister Adrian Käß, der alle 16 Teilnehmer des Klassentreffens durch die Räumlichkeiten führte und über den Bau des Rathauses sowie das Naturerlebnisdorf informierte. Nicht fehlen durfte ein Besuch des Vorabendgottesdienstes, in dem an das verstorbene Lehrpersonal sowie auch an die mittlerweile verstorbenen Schulkameraden, Karl Wittmann, Maria Sailer (geborene Dörbeck) und Karin Schraml (geborene Scharf), gedacht wurde. Lange in Erinnerung bleiben dürfte zudem der anschließende kurzweilige Abend in der Schlossschänke, der sich bis Mitternacht zog und viele Anekdoten und Erinnerungen zutage förderte. Diese machten das Klassentreffen anlässlich des 70. Geburtstages zu „einem klasse Treffen“, wie viele meinten, und wünschten sich deshalb eine erneute Zusammenkunft bereits in fünf Jahren. Deutlich wurde zudem, dass die gemeinsame Schulzeit in der heutigen kleinen Friedenfelser Grundschule ein Stückchen Heimat geblieben ist, an die man sich gerne zurückerinnert. Organisiert hatten das Klassentreffen Angelika Brunner, Peter Michl, Hildegard Rodinger und Bernhard Schultes.
Der Tanznachwuchs mit ihren Betreuerinnen Regina Gerl und Stefanie Riedl (Bild: Sofie Riedl)

Tanznachwuchs beim Turnverein Waldsassen

Tanz, Teamgeist und jede Menge SpaßAmazing beim Dance2u in Vöhringen Sieben Tänzerinnen, ein gemeinsames Ziel und ein Wochenende voller Erlebnisse. Die Tanzgruppe Amazing des Turnvereins Waldsassen machte sich am 24. Und 25. Oktober 2026 auf den Weg nach Vöhringen, um am Dance2u-Wettkampf des Bayerischen Turnverbandes teilzunehmen. Unter der Leitung von Regina Gerl und Marika Rustler präsentierten die Mädchen ihre Choreografie und zeigten mit viel Begeisterung, Ausdruck und Teamgeist ihr Können auf der Tanzfläche. In einem starken Teilnehmerfeld ertanzten sie sich einen hervorragenden 6.Platzein Ergebnis, über das sich die ganze Gruppe freuen kann. Auch Maskottchen Otto durfte bei diesem besonderen Wochenende nicht fehlen. Als treuer Begleiter war er überall mit dabei und gehört mittlerweile einfach fest zur Amazing-Familie. Ein herzliches Dankeschön geht an Stefanie und Sofie Riedl, die sich mit viel Einsatz um die Kostüme und das Styling der Mädchen kümmerten. Doch bei Dance2u zählt nicht nur das Ergebnis auf der Tanzfläche. Für die Mädchen ist vor allem das gemeinsame Wochenende mit ihren Trainerinnen jedes Mal etwas ganz Besonderes. Die gemeinsame Übernachtung, lustige Erlebnisse, viel Lachen und die Zeit miteinander machen diese Fahrt zu einem echten Highlight im Vereinsjahr. So kehrten die sieben Tänzerinnen nicht nur mit einem tollen 6.Platz, sondern vor allem mit vielen schönen Erinnerungen und einem gestärkten Teamgeist nach Waldsassen zurück.
Feierliche Segnung des neuen Corpus Christi am Friedhof Etsdorf im Kreise der Ministranten. (Bild: Ilona Maiwald)

Ausdrucksstarkes Glaubenszeichen: Neues Corpus Christi in Etsdorf gesegnet

Die traditionelle Gräbersegnung an Allerheiligen auf dem Friedhof der Expositur St. Barbara in Etsdorf stand in diesem Jahr im Zeichen eines besonderen Moments: Pfarrer Moses Gudapati segnete im Rahmen der feierlichen Andacht den neu angebrachten Corpus Christi am Friedhofskreuz. Das Kreuz erstrahlt dadurch wieder in voller Vollständigkeit. „Es ist nun zu einem besonders schönen und ausdrucksstarken Zeichen unseres Glaubens geworden”, betonte Pfarrer Gudapati in seinen Einführungsworten. Ein herzliches „Vergelt's Gott” richtete er an die Kirchenverwaltung der Expositurpfarrei Etsdorf, die sich mit großem Engagement um die Wiederherstellung des Kreuzes gekümmert hatte. Im Segensgebet bat der Geistliche darum, dass der Blick auf den Gekreuzigten Trost, Kraft und Hoffnung schenke. In seiner einfühlsamen Predacht sprach der Seelsorger über die Vergänglichkeit und die befreiende Kraft des Glaubens: „Loslassen heißt nicht vergessen. Es bedeutet, die Menschen, die wir lieb hatten, aus unseren Händen in Gottes Hände zu legen.” Die brennenden Kerzen auf den Gräbern stünden als Zeichen dafür, dass Gottes Liebe stärker als der Tod sei. Einen ergreifenden Abschluss fand die Gedenkfeier im namentlichen Verlesen der Mitbürgerinnen und Mitbürger, die im vergangenen Jahr auf dem Etsdorfer Friedhof ihre letzte Ruhestätte fanden. Gemeinsam schloss die Gemeinschaft die Verstorbenen und ihre trauernden Angehörigen ins Gebet ein.
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