Bild Jubilare: Theresa Wittmann Von Links: Alois Bruischütz, Alfons Bogner, Peter Wittmann, Rudi Rath, Vorstand Michael Renner, Norbert Zeitler, Hans-Günter Spickenreuther, Bezirksvorsitzender Reinhard Ott (Bild: Theresa Wittmann)

Siedlergemeinschaft Wildenau feiert 55-jähriges Bestehen

Bei hochsommerlichen Temperaturen von über 35 Grad feierte die Siedlergemeinschaft Wildenau am Sonntag, 21. Juni 2026, ihr 55-jähriges Bestehen. Der Festtag begann traditionell mit einem Weißwurstfrühschoppen und lockte zahlreiche Mitglieder und Gäste auf das Festgelände. Nach der Öffnung der traditionellen Holzkegelbahn startete der Wettkampf um den alljährlichen Kegelchampion. Gewonnen hat zum wiederholten Male Joachim Walter, gefolgt von Florian Albrecht und Marcus Fritsch. Alle Gewinner durften sich über div. Wertgutscheine freuen. Auch für die jüngsten Besucher wurde wieder einiges geboten: Neben frischem Popcorn, einer Schatzsuche, Wasserspielen und Glitzertattoos sorgte vor allem die Hüpfburg trotz der hohen Temperaturen für viel Begeisterung. Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten gratulierte auch der Bezirksvorsitzende Reinhard Ott persönlich zum 55-jährigen Bestehen der Gemeinschaft. Zudem standen Ehrungen langjähriger und verdienter Mitglieder auf dem Programm. Für ihre 50-jährige Mitgliedschaft wurden Udo Abe, Alois Bruischütz, Reinhard Haise, Hans-Günter Spickenreuther und Norbert Zeitler ausgezeichnet. Eine Ehrung für 40 Jahre Vereinstreue erhielt Karl Mark. Für 30 Jahre Mitgliedschaft wurden schließlich Alfons Bogner, Peter Wittmann und Rudi Rath geehrt. Die Siedlergemeinschaft Wildenau blickte damit nicht nur auf ihre 55-jährige Vereinsgeschichte zurück, sondern würdigte auch die Treue ihrer langjährigen Mitglieder, die das Vereinsleben über Jahrzehnte hinweg geprägt haben.
Viel Spaß hatten die Waldthurner und Hostauer Kinder bei ihrem gemeinsamen Ausflug ins MegaFun (Bild: Carina Bauer)

Grenzenloser Spielspaß: Kinder aus Waldthurn und Hostau erleben gemeinsamen Ausflug

Die Kinder der Kindertagesstätte St. Josef in Waldthurn freuten sich kürzlich auf einen besonderen Tag: Ein gemeinsamer Ausflug ins MegaFun nach Grafenwöhr stand an – und das Zusammenkommen mit ihren Freunden aus der tschechischen Partnerstadt Hostau machte den Tag zu einem echten Highlight. Der Tag begann bereits mit einer fröhlichen Busfahrt, bei der die Vorschulkinder und die nächstjährigen Vorschulkinder angeregt über ihre bisherigen Reisen und Abenteuer plauderten. In Grafenwöhr angekommen, empfingen sie die Kinder des Partnerkindergartens aus Hostau mit viel Begeisterung. Die Wiedersehensfreude war groß, und alle versammelten sich zu einem gemeinsamen Begrüßungskreis, in dem sie zusammen sangen und lachten. Der Besuch im MegaFun bot anschließend zahlreiche Spielmöglichkeiten. Besonders schön war, dass die Kinder die gesamte Spielhalle allein für sich hatten – ein Raum voller Kletternetze, Rutschen und Hüpfbereiche, in dem sie nach Herzenslust toben, spielen und ihre Energie entfalten konnten. Zwischendurch stärkten sich alle bei einer gemeinsamen Brotzeit, bevor der Spaß weiterging. Solche Treffen sind für die Kinder nicht nur eine Freude, sondern auch eine wichtige Gelegenheit, Freundschaften über Ländergrenzen hinweg zu knüpfen und zu vertiefen. Im Vorschuljahr finden diese Begegnungen regelmäßig statt und stärken durch gemeinsame Aktivitäten das Verständnis füreinander sowie das Miteinander. Ein großer Dank gilt Erzieherin Karolina Němcová (KiTa Waldthurn), die die Organisation federführend übernommen hat, sowie dem Koordinierungszentrum Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch Regensburg (Tandem), das den Ausflug finanziell unterstützt. Mit strahlenden Gesichtern und vielen tollen Erinnerungen traten die Kinder am Ende des Tages gemeinsam die Heimreise nach Waldthurn an – voller Vorfreude auf das nächste Wiedersehen.
Bild: Celina Schleifenheimer

Der Bürgermeister Franz Schöner zeigt den Kindergartenkinder welche Tiere den Wald bewohnen

Zwei spannende und erlebnisreiche Tage verbrachten die Kindergartenkinder des Kinderhauses Dorfpiraten gemeinsam mit ihren Erzieherinnen im Wald. Dabei standen Bewegung, Naturerfahrung und jede Menge Abenteuer im Mittelpunkt. Schon am Morgen machten sich die Kinder voller Vorfreude auf den Weg. Mit offenen Augen und neugierigen Blicken erkundeten die kleinen Naturforscher den Wald, beobachteten Käfer, Schnecken und Vögel und sammelten Stöcke, Blätter, Zapfen und Federn und andere Naturschätze. Das besondere Highlight der Waldtage war der Besuch des Ersten Bürgermeisters Franz Schöner. Mit viel Engagement erklärte Herr Schöner den Kindern die verschiedenen Baumarten, die im heimischen Wald wachsen. Als Anschauungsmaterial hatte er unterschiedliche Äste mitgebracht, anhand derer die Kinder ihr bereits erworbenes Wissen unter Beweis stellen konnten. Mit großem Interesse beteiligten sie sich am Gespräch und stellten dem Bürgermeister zahlreiche Fragen. Da Franz Schöner viele Jahre als Jäger tätig war, hatte er zudem verschiedene ausgestopfte Waldtiere entlang des Waldwegs platziert. Gemeinsam mit den Kindern begab er sich auf eine lehrreiche Entdeckungstour und vermittelte dabei viele interessante Informationen über die heimische Tierwelt. Die Kinder konnten unter anderem die Felle von Marder, Iltis, Fuchs und Dachs bestaunen. Außerdem betrachteten sie verschiedene Vogelarten wie den Waldkauz und eine Eule. Für besondere Begeisterung sorgten auch ein abgeworfenes Geweih eines Rothirsches, das Gehörn eines Rehbocks sowie Wildschweinzähne. Die beiden Waldtage waren für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Die Kinder kehrten mit leuchtenden Augen, vielen schönen Erinnerungen und zahlreichen spannenden Geschichten in das Kinderhaus zurück. Einig waren sich alle: Diese besonderen Tage in der Natur werden noch lange in Erinnerung bleiben – und eine Wiederholung im nächsten Jahr wurde beschlossen.
Gründungsmitglieder Frau Irmgard Kneidl und Marianne Lindner , sitzend<br>Erste Diözesanvorsitzend Frau Martha Bauer . Erste Bezirksvorsitzende Frau Rita König aus Kemnath und Teamsprecherin Frau Christine Pfeiffer (Bild: Carola Meier)

70 Jahre Katholischer Deutscher Frauenbund Pressath

Der Katholische Deutsche Frauenbund Pressath feierte am Samstag in kleinen Rahmen ihr Jubiläum. 70 Jahre KDFB Pressath in einen festlich geschmückten Pfarrsaal. Zu diesem Festnachmittag sind viele Mitglieder und Gäste der Einladung gefolgt. Teamsprecherin Frau Christine Pfeiffer begrüßte alle recht herzlich. Besonders unserer zwei Gründungsmitglieder Frau Marianne Lindner und Frau Irmgard Kneidl die heute zu ihren Ehrentag in unserer Mitte mit viel Applaus begrüßt wurden. Wie auch Pfarrer und geistlicher Beirat Edmund Prechtl mit Gemeindereferentin Frau Anita Polok, Pfarrgemeindesprecher Frau Renate Kneidl und Herrn Martin Graser. Bürgermeister Herr Andras Reindl, die erste Diözesanvorsitzende Frau Martha Bauer aus Regensburg, erste Bezirksvorsitzende Frau Rita König, DJK Vorsitzender Herr Roman Kastl mit seine Ehefrau Martina, Herr Helmut Langhammer vom Kolpingsverein und vom KDFB - Burkhardsreuth Frau Andrea Schwemmer und Frau Margit Buschfelder. Bei einer Festrede gab es einen kleinen Rückblick in die Geschichte vom KDFB -Pressath der 70 Jahre. von der Teamsprecherin Frau Christine Pfeiffer. Danach folgten die Grußworte von Fr. Martha Bauer, Fr. Rita König, Herrn BM Andreas Reindl und Herrn Pf. Ed. Prechtl. Alle gratulierten den Jubelverein zu ihren 70 Jahren und das der FB Pressath sehr viele schöne Veranstaltungen durch das ganze Jahr hat. Der Frauenbund ist eine gute Bereicherung für die Pfarrei und die Stadt Pressath. Sie wünschten den KDFB Pressath und seinen Führungsteam eine gute Hand und alles gute für die weiteren Jahre. Danach wurden Fr. Marianne Lindner und Fr. Irmgard Kneidl geehrt für 70 Jahre Treue Mitgliedschaft vom FB Pressath. Frau Gerlinde Sommer wurde als neues Mitglied per Handschlag herzlich aufgenommen. Natürlich hatte der KDFB auch noch eine sehr schöne Spendenübergabe an Herrn Pf. Ed Prechtl und der Pfarrei zu übergeben anlässlich des 70 jährigen Jubiläum. Zwei neue Sitzgarnituren aus Holz für den Pfarrgarten unter den Arkarden. Gefertigt wurden diese in den Regenbogenwerkstätten in Weiden . Danach wurden das große Kuchenbuffet Eröffnet mit einer wunderschönen Frauenbundtorte von Frau Monika Stopfer. Zum Abschluss des Festtages war um 17 Uhr der Festgottesdienst mit Einzug in die Kirche St. Georg. Zelebriet von Herr Pf. Ed. Prechtl , musikalisch Umrahmt von St. Georgs Chor . Der Gottesdienst wurde unter der Regie von Frau Tanja Maurer gestaltet. Danke ans Frauenbundteam und an alle die dazu bei getragen haben, das dieser Festnachmittag so schön war.
Ein großer Kreis Kinder bei der Mitmachaktion im Konferenzraum  (Bild: Manuela Hinkel)

Tännesberger Kinder zu Besuch im Haus der Biodiversität

Das Haus der Biodiversität ist eine Einrichtung zur Vermittlung von Umweltwissen. Ziel ist es über die Wichtigkeit von Artenvielfalt für Ökosysteme, Kreisläufe und den Menschen aufzuklären. Dabei soll nicht nur Theorie, sondern auch Praxis vermittelt werden. Gemäß diesem Motto trafen sich am Mittwoch Vormittag im Rahmen der Kooperation Schule-KiGa die 18 Vorschulkinder des Kinderhauses mit den 13 Erstklässlern der Grundschule. Empfangen wurden die Gruppen von Dagmar Sand und Bettina Hafner, die als Mitarbeiterinnen des Hauses eine Mitmachaktion für die Kinder vorbereitet hatten. Etwas aufgeregt - schließlich testeten die Tännesberger Kinder das zum ersten Mal angebotene Programm für Kindergärten und Schulen - ging es nach der Begrüßung in den Konferenzraum der Einrichtung. Mittels verschiedener Lebensmittel erfuhr die Gruppe dann das eigentliche Vorhaben, dem gemeinsamen Zubereiten eines gesunden Frühstücks. Dabei erarbeiteten die Kinder nicht nur, welche Lebensmittel zu einem gesunden Frühstück passen, sondern staunten auch über die Zuckermengen, die sich in so manchen „Essen” verstecken. Aufgeteilt in mehrere „Teams” bekamen die Kinder dann verschiedene Aufgaben zugeteilt, die in der gut ausgestatteten Küche erledigt werden wollten. Dort angekommen wurden dann eifrig die Tische eingedeckt, Obst und Gemüse geschnippelt, sowie Brot und Aufstriche bereit gestellt, bevor man es sich endlich gemeinsam schmecken lies. Nach dem Aufräumen, da halfen im Übrigen alle zusammen, führten die beiden Mitarbeiterinnen noch durch die Ausstellung. Ein kleiner Film über die Artenvielfahrt, die man gerade in Tännesberg bestaunen kann, rundete das Programm ab. Das Haus der Biodiversität hat neben verschiedenen Mitmachaktionen für Kinder auch speziell Angebote für Schulklassen und Kindergärten im Programm. Gerne kann man mit den Verantwortlichen Kontakt aufnehmen. Den Tännesberger Kindern hat es jedenfalls sehr gut gefallen!
In der Pausenhalle konnte man je ein Kunstwerk aller Ausstellungsräume bewundern. (Bild: Carmen Koller-Schraml)

Vernissage an der Grundschule Krummennaab

Kunst und Gestaltung – unter diesem Motto stand das Schuljahr 2025/26 an der Grundschule Krummennaab. Mit viel Kreativität, Fantasie und Freude haben die Schülerinnen und Schüler in den vergangenen Monaten zahlreiche Kunstwerke geschaffen. Es wurde gemalt, gedruckt, geklebt, gebastelt, gehämmert, gefeilt, usw. Am vergangenen Freitag war es nun soweit, das Schulhaus verwandelte sich in eine Kunstgalerie mit Bildern, Collagen und kreativen Projekten. Dabei wurden die Zeichnungen nicht nur aufgehängt, sondern unter bestimmten Themenbereichen angeordnet, dekoriert und teilweise mit Lichteffekten und musikalischer Untermalung präsentiert. So marschierten die zahlreichen Gäste durch einen Zauberwald, vorbei an einem Dschungel, einer Unterwasserwelt in die Antarktis. Gestaltungsideen zu Bilderbüchern, Schöpfungsmandalas, Monster in verschiedenen Varianten sowie ein Weihnachtszimmer und Frühlingsimpressionen luden zum Verweilen ein. Im Sonnenzimmer wurde die Sonne auch musikalisch begrüßt. Gespräche zwischen Picasso und einem Clown lieferten wichtige Informationen zur Vernissage. Werkstücke aus Holz, Ton, Stoff und Wolle präsentierten sich im Werkraum. Spannend war ein Gewurrel, das man hinter einer Tür durch zwei Gucklöcher entdecken konnte. Die Gäste, Schülerinnen und Schüler konnten an diesem Abend auch selbst tätig werden. Farbschleuder, Lehrerquiz, Weitermalbild, Glitzertattoos, Bilderpuzzle und Improtheater luden zum Aktivsein ein. Besonderes Interesse zog das Glücksrad auf sich, dessen Erlös der Grundschule gespendet wurde. Der Elternbeirat verpflegte die Gäste mit einem reichhaltigen Buffet, warmen Wienern sowie fruchtigen Cocktails. Ein gelungener Abend voller Farben, Ideen, Entdeckungen und Impressionen, der noch lange in Erinnerung bleiben wird.
(v.l.n.r.): Erster Bürgermeister Nicolas Lahovnik mit den Schülerinnen und Schülern der Praxisklasse sowie Künstlerin Annette Hähnlein, Schulleiter Stefan Müller, Geschäftsleiter der Stadt Wunsiedel Daniel Wolf, Stephan Elbel, Koordinator Berufsorientierung beim bfz, und Albert Sturm, Bauleiter der Firma Roth GmbH, bei der Einweihung der Büste. (Bild: Kristina Wiedel)

Vor der Jean-Paul-Mittelschule gibt es einen neuen Blickfang

Gemeinsam mit zahlreichen Gästen wurde die neue Jean-Paul-Büste feierlich eingeweiht. Entstanden ist sie im Rahmen eines Projekts der Bayerischen Bauwirtschaft zusammen mit der Praxisklasse der Schule. Die Büste wurde als Mosaik in den Schulfarben Blau und Gelb gestaltet. Unter der Leitung der Künstlerin, Annette Hähnlein beklebten und gestalteten die Schülerinnen und Schüler die Büste in vielen Arbeitsstunden. Das passende Fundament entstand ebenfalls als Gemeinschaftsarbeit: Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern fertigte die Baugeschäft Roth GmbH den Sockel an und unterstützte das Projekt mit ihrer fachlichen Erfahrung. Dafür bedankte sich die Schule ausdrücklich bei dem Unternehmen, das sich seit Jahren immer wieder bei gemeinsamen Projekten engagiert. Erster Bürgermeister Nicolas Lahovnik betonte bei der Einweihung: „Mein Dank gilt der Jean-Paul-Mittelschule für die Idee und die Umsetzung dieses besonderen Projekts. Die Schule ist mit ihrer engagierten Schulfamilie etwas ganz Besonderes und das ist keineswegs selbstverständlich. Solche gemeinsamen Projekte zeigen, was möglich ist, wenn Schule, Handwerk und Stadt an einem Strang ziehen. Gleichzeitig leistet die neue Jean-Paul-Büste einen schönen Beitrag zur Geschichte unserer Stadt.” Schulleiter Stefan Müller erinnerte in seiner Ansprache an Jean Paul als den berühmtesten Sohn der Stadt und Namensgeber der Schule. Die Büste solle die Schülerinnen und Schüler täglich daran erinnern, dass große Ideen auch in Wunsiedel ihren Anfang nehmen können. Mit dem Schulmotto und einem Zitat Jean Pauls – „Wer an das Gute im Menschen glaubt, bewirkt das Gute im Menschen.” – wurde die Büste offiziell eingeweiht. Die neue Büste wird künftig dauerhaft vor der Jean-Paul-Mittelschule an ihren berühmten Namensgeber erinnern und zugleich ein sichtbares Zeichen für Gemeinschaft, Kreativität und die enge Zusammenarbeit zwischen Schule, Wirtschaft und Stadt sein.
Die Pfarrgemeinde Fuchsmühl, die Marktgemeinde Fuchsmühl, die Steinwald-Allianz und die Radsportgruppe Immenreuth laden zur Radwallfahrt ein. (Bild: Martin Schmid)

12. Stern-Radwallfahrt nach Fuchsmühl – Unterwegs im Glauben und auf zwei Rädern

Bereits zum zwölften Mal laden der Markt Fuchsmühl und die Steinwald-Allianz herzlich zur gemeinsamen Stern-Radwallfahrt nach Fuchsmühl ein. Am Sonntag, 12. Juli 2026, machen sich Radfahrerinnen und Radfahrer aus dem gesamten Landkreis Tirschenreuth und darüber hinaus auf den Weg zur Wallfahrtskirche Maria Hilf – in diesem Jahr unter dem Motto „GOTT – meine Powerbank“. An zahlreichen Abfahrtsorten in der Region starten die Gruppen in den frühen Morgenstunden, um sich auf eine gemeinsame, spirituell geprägte Radtour zu begeben. Die genauen Abfahrtsorte und -zeiten sowie Ansprechpartner finden sich im Faltblatt zur Veranstaltung und online unter www.steinwald-allianz.de. Höhepunkt der Radwallfahrt ist der feierliche Festgottesdienst um 10.15 Uhr in der Wallfahrtskirche Maria Hilf, der von der Radsportgruppe Immenreuth unter der Leitung von Monika Kainz und Elvira Kastl sowie dem Singkreis „Cantiamo“ gestaltet wird. Die Festpredigt hält H. H. Pfarrer Manfred Strigl, Direktor des Exerzitienhauses Johannisthal. Pfarrer Martin der örtlichen Pfarrei Maria Hilf wird gemeinsam mit Pfarrer Strigl den Gottesdienst feiern und die Teilnehmer willkommen heißen. Anschließend werden die Fahrräder der Teilnehmenden auf dem Jugendheimplatz und rund um die Kirche feierlich gesegnet. Für das leibliche Wohl sorgt der Pfarrgemeinderat und die Kirchenverwaltung Fuchsmühl. Bürgermeister Braun bedankte sich im Vorfeld herzlich bei allen Engagierten für die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung. Die Stern-Radwallfahrt steht unter der Schirmherrschaft von Gerd Schönfelder, dem erfolgreichsten Athleten in der Geschichte der Winter-Paralympics. Als begeisterter Radfahrer betont Schönfelder die Bedeutung dieses spirituellen und gemeinschaftsstärkenden Events für die Region. Die Teilnahme an der Stern-Radwallfahrt ist kostenfrei und erfolgt auf eigene Verantwortung. Die Veranstaltung ist Teil der Initiative zur Belebung der Radwege im Naturpark Steinwald, die vom Markt Fuchsmühl und dem Zweckverband Steinwald-Allianz ins Leben gerufen wurde. Die stetig steigende Zahl der Teilnehmenden zeigt, wie gut dieses Angebot angenommen wird. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen erlebnisreichen Tag voller Gemeinschaft, Bewegung und Besinnung!
Viele Weggefährten, Mandatsträger und Freunde haben sich um das Familiengrab der Familie Spichtinger versammelt, um dem ehemaligen Landrat und Bürgermeister Josef Spichtinger zum 100. Geburtstag zu gedenken. (Bild: Lorenz Reil)

CSU in Stadt und Landkreis gedenkt Josef Spichtinger

Mit einem Gedenken am Familiengrab der Familie Spichtinger erinnerte der CSU-Ortsverband Oberviechtach und der CSU-Kreisverband Schwandorf gemeinsam mit der Familie an den früheren Landrat des Altlandkreises Oberviechtach und langjährigen Bürgermeister Josef Spichtinger. Anlass war sein 100. Geburtstag. Zugleich wurde an seinen 30. Todestag erinnert, der sich am 8. Januar 2026 jährt. Unter den Teilnehmern waren der Landtagsabgeordnete Alexander Flierl, die stellvertretende Landrätin Sabine Schindler sowie Ortsvorsitzender und Kreistags-Fraktionsvorsitzender Tobias Ehrenfried. In seiner Ansprache würdigte CSU-Ortsvorsitzender Tobias Ehrenfried Josef Spichtinger als herausragenden Kommunalpolitiker, dessen Entscheidungen die Entwicklung Oberviechtachs bis heute prägen. Als Bürgermeister, letzter Landrat des Altlandkreises Oberviechtach und CSU-Kreisvorsitzender habe er zahlreiche wegweisende Projekte angestoßen – darunter das Gymnasium, den Krankenhausneubau, die Mehrzweckhalle sowie das Alten- und Pflegeheim, das als sein Lebenswerk gilt. Ebenso wurde an Josef Spichtinger als fürsorglichen Familienmenschen erinnert. Besonders hervorgehoben wurde seine Haltung, Menschen „ohne Ansehen der Person” zu helfen – ein Vermächtnis, das auch heute Vorbild sei. MdL Alexander Flierl betonte, dass Spichtinger mit vorausschauender Politik und Vernetzung bis in die höchsten politischen Ebenen die Heimat vorangebracht habe. Für die würdevolle musikalische Umrahmung der Gedenkstunde sorgte Christoph Fröhlich mit einfühlsamen Darbietungen auf der Mundharmonika.
von links nach rechts: Dr. Franz Wach, Nelly Pisulski, Felix Hüttinger, Franziska Peter, Dr. Elmar Baumer (Bild: Thomas Hüttinger)

„Werkstatt Geschichte” des Augustinus-Gymnasiums erhält Bayerischen Lions-Preis

Große Freude am Augustinus-Gymnasium Weiden: Der Pluskurs „Werkstatt Geschichte” ist beim Bayerischen Lions Preis für Demokratie, Vielfalt und Toleranz mit dem dritten Preis ausgezeichnet worden. Die Schülerinnen Nelly Pisulski und Franziska Peter sowie der Schüler Felix Hüttinger erhielten die Auszeichnung für ihr Projekt „Eine Grenze in den Köpfen: Vom 'Ostmark'-Bewusstsein zu guter Nachbarschaft”. Die Preisverleihung fand am 4. Juli 2026 im Centrum für angewandte Politikforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München statt. Sie stand unter dem Motto „Was können Wissenschaft, Politik und Ehrenamt zum Erhalt der demokratischen Gesellschaft in Europa beitragen?”. Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft diskutierten dabei über die Herausforderungen für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Europa. Mit ihrer historischen Forschungsarbeit zu den deutsch-tschechischen Beziehungen überzeugten die Weidener Schülerinnen und Schüler die Jury. Das Projekt zeigt, wie sich historische Vorurteile und trennende Grenzbilder überwinden lassen und wie daraus Verständigung und gute Nachbarschaft entstehen können. Damit setzt die Arbeit ein Zeichen für Demokratie, Toleranz und ein friedliches Miteinander in Europa. Auf Anregung des Lions Clubs Weiden 69 hatte sich der Kurs am bayernweiten Wettbewerb beteiligt. Begleitet wurde die Bewerbung von den Paten Dr. Franz Wach und Dr. Elmar Baumer vom Lions Club Weiden 69, die den Erfolg der jungen Historikerinnen und Historiker bei der Preisverleihung persönlich miterlebten. Die Auszeichnung würdigt nicht nur die aktuelle Forschungsarbeit, sondern auch das langjährige Engagement der „Werkstatt Geschichte”. Zugleich unterstreicht sie den wichtigen Beitrag, den junge Menschen mit historischem Bewusstsein und gesellschaftlichem Einsatz für Demokratie, Vielfalt und Toleranz leisten können.
Manfred Wiedermann berichtet über die erfolgreiche Wiederansiedelung der Arnika im Bereich Skihang Wurmstein (Bild: Cordula Krebs)

40 Jahre BN Ortsgruppe Floß-Flossenbürg

Die BN-Ortsgruppe Floß-Flossenbürg blickt zurück auf 40 Jahre regionale Naturschutzarbeit und feierte am Samstag, dem 27.6.2026, ihr Bestehen mit Vertretern langjähriger Partner. In seiner Begrüßungsansprache am Skihang Wurmstein dankte der Ortsgruppenvorsitzende Manfred Wiedermann den ehrenamtlichen Naturschützern für ihre Arbeit und die erfolgreiche Umsetzung vieler großer und kleiner Naturschutzprojekte und Artenschutzmaßnahmen. Besonders hervorgehoben wurde die Unterstützung durch die Bürgermeister der Gemeinden Floß und Flossenbürg, Robert Lindner und Thomas Meiler. Auch die Fachkräfte des Naturpark Oberpfälzer Wald, Mathilde Müllner und Katrin Enzmann, haben entscheidend zu vielen Erfolgen beigetragen. Unterstützung und Hilfe leisteten bei Bedarf auch der BN-Kreisgruppenvorsitzende Hans Babl und der Regionalreferent Reinhard Scheuerlein. Bei Grundstücksankäufen bekam die Ortsgruppe finanzielle Unterstützung durch die Untere Naturschutzbehörde und den Bayerischen Naturschutzfond. Dank gilt auch den Spendern, die sich vor allem aus den aktiven Mitgliedern und der Sparkasse Neustadt zusammensetzen und die Ortsgruppe jährlich finanziell unterstützen. In diesem Jahr erhielt die Ortsgruppe eine außergewöhnliche Unterstützung. Die Beschaffung eines Einachsschleppers zum Mähen und Schwadern der Biotopflächen wurde vom ILE-Zusammenschluss Naturpark Oberpfälzer Wald e.V. mit 80 % gefördert. Gute Zusammenarbeit gibt es mit dem Förderverein Skilift Wurmstein, dem OWV Floß und Flossenbürg sowie dem LBV Neustadt. Die vom Ortsgruppenvorsitzenden angebotenen Führungen durch die Biotope Arnikawiese am Skihang und die Flachmoorwiese in Hildweisreuth wurden mit großem Interesse verfolgt. Den Abschluss bildete die Einkehr in den Gasthof Sankt Ötzener Hof, wo die Familie Schwanitz für das leibliche Wohl der Gäste sorgte und mit verschiedenen Grillspezialitäten aufwartete.
Während sich die Gäste im Pfarrsaal oder im Festzelt mit Sitzgelegenheiten im Freien niederließen, bevorzugten die Kinder natürlich die Angebote auf der Spielstraße und die Hüpfburg. Ein schönes Familienfest vor der Kulisse der Pfarrkirche St. Martin. (Bild: Josef Böhm)

Festtag für Familien - das Pfarrfest

Das Zusammenspiel von guter Vorbereitung, idealem Wetter, zahlreichen Besuch und beachtlichem Unterhaltungswert ließen das Fest der Pfarrei Niedermurach zu einem vollen Erfolg werden. Nach dem Gottesdienst konnten die Gäste je nach Belieben im Festzelt oder im Pfarrsaal zum Frühschoppen und Mittagessen Platz nehmen. PGR-Sprecherin Irmgard Glaser begrüßte die Gäste und dankte dem Vorbereitungsteam des Pfarrgemeinderates, allen ehrenamtlichen Helfern und den Ortsvereinen für ihren aktiven Einsatz. Ab dem frühen Nachmittag stand der angrenzende Mühlweg im Einvernehmen mit den Anliegern den Kindern als Spielstraße zur Verfügung. An mehreren Stationen konnten sie beim Anstecker basteln und Luftballon modellieren, bei verschiedenen Geschicklichkeitsspielen und beim Büchsenwerfen Kreativität und Können unter Beweis stellen sowie in der Hüpfburg sich austoben. Die reichhaltige Tombola der Ministranten war schon bald nach Mittag ausverkauft. Den Höhepunkt des Nachmittags erlebten die Gäste mit den Nachwuchsmusiker(innen) im Alter von fünf bis 18 Jahren, die in breitgefächerten Instrumentalgruppen ihre musikalischen Fähigkeiten zum Besten gaben. Musiklehrer Stefan Karl stellte die Kinder und Jugendlichen jeweils vor und moderierte ihre Stücke, bei denen neben Gitarren, Klavier und Schlagzeug vor allem Blasinstrumente von der Blockflöte bis zur Tuba zum Einsatz kamen. Eine gute Gelegenheit für den Nachwuchs, selbstsicher und konzentriert vor Publikum aufzutreten. Die Gäste waren begeistert und belohnten die Vorstellungen der jungen Musiker mit großem Beifall. Gegen Abend klang das Pfarrfest aus, das durch das Zusammenwirken vieler Ehrenamtlicher zu einem wirklich schönen Fest für Familien wurde.
Viele Besucher kamen zur Eröffnung der Kunstausstellung „Farbenrausch und Seelentöne” der Wernersreuther Künstlerin Elfriede Berling. (Bild: Roswitha Schmeller)

Farbenrausch und Seelentöne begeistern Besucher im Sengerhof

Mit einer gelungenen Vernissage wurde am Freitag, 3. Juli, im Sengerhof Bad Neualbenreuth die Kunstausstellung „Farbenrausch und Seelentöne” der Wernersreuther Künstlerin Elfriede Berling eröffnet. Zahlreiche Gäste, darunter Freunde, Bekannte sowie viele Bürgerinnen und Bürger aus Bad Neualbenreuth, ließen sich die Ausstellungseröffnung nicht entgehen und sorgten für einen gut besuchten Auftakt. Die Besucher wurden von Drittem Bürgermeister Johannes Saalfrank herzlich begrüßt, der die Freude der Marktgemeinde über die Ausstellung zum Ausdruck brachte und der Künstlerin für ihr Engagement dankte. Das Malen ist für Elfriede Berling seit vielen Jahren ein großes Hobby und eine Herzensangelegenheit. Mit ihren ausdrucksstarken Bildern möchte sie den Menschen Freude bereiten und ihre Begeisterung für Farben und Kunst weitergeben. Alle ausgestellten Gemälde können käuflich erworben werden. Im Anschluss an die Eröffnung nutzten viele Gäste die Gelegenheit, die Werke in entspannter Atmosphäre zu betrachten und mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen. Bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen klang der Nachmittag in geselliger Runde aus. Ein Besuch der Ausstellung lässt sich zudem hervorragend mit einem Rundgang durch den historischen Egerländer Vierseithof verbinden. Neben der Gemäldeausstellung erwartet die Besucher auch die interessante Sonderausstellung „Zerbrechliches aus dem Sengerhof”, die sich dem Thema Porzellan widmet. Die Ausstellung „Farbenrausch und Seelentöne” ist im Sengerhof Bad Neualbenreuth jeweils montags und freitags von 14.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Interessierte sind herzlich eingeladen, die vielfältigen Kunstwerke zu bestaunen – und vielleicht findet sich dabei auch das passende Gemälde für die eigenen vier Wände.
Spaziergang am Großen Teichelberg mit Kräuterführung (Bild: Michael Zuber)

Spaziergang mit Kräuterführung zum Hankelbrunnen im Naturwaldreservat Gitschger

Der Verein Wirklich Windkraft im Naturpark? n.e.V. lud am 1. Sonntag im Juli zu einem Spaziergang zum Hankelbrunnen im Naturwaldreservat Gitschger ein. Unter der Leitung von Angela Kraus, ganzheitliche Gesundheits- und Ernährungsberaterin und zertifizierte Kräuterführerin, startete die interessierte Gruppe am Fuße des Großen Teichelbergs. Neugierig hörten die Teilnehmer den Ausführungen von Angela Kraus über die verschiedenen Kräutern am Wegesrand zu. Sie erfuhren Wissenswertes über die Heilkraft und Zubereitung von Labkraut, Waldmeister, Brennnessel, Stinkender Storchschnabel, Nelkenwurz und Hexenkraut. Auch die Himbeere mit ihren antioxidative Kraft blieb nicht unerwähnt. Dass die Lösungen für so manches Zipperlein und körperliche Leiden am Wegesrand zu finden sind, konnte mit Erstaunen vernommen werden. Ob der Bestand vom Circaea lutetiana (Hexenkraut), das Circe als Aphrodisiakum schon bei Odysseus angewandt hatte, nach der Führung erkennbar verringert war, ist nicht überprüft worden. Am geheimnisvollen Hankelbrunnen lauschten die Teilnehmer der von Angela Kraus vorgetragenen Sage der Hankerlen. Die dabei eingeatmeten Terpene (ätherische Pflanzenstoffe im Wald) wirken stark entzündungshemmend, senken den Blutdruck, reduzieren das Stresshormon Cortisol und aktivieren die Killerzellen des Immunsystems, wie Angela Kraus erklärte. Erholt, fasziniert von dem magischen Umfeld und mit neu gewonnenen Erkenntnissen über die Heilpflanzen traten die Anwesenden die Rückkehr an.
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