Übergabe durch Frau Gabi Enßner an den Heimatpflegebund Pressath (Bild: Eckhard Bodner)

Kunstwerk kommt nach Pressath zurück

Es gibt nur wenige Kunstwerke von Pressath die eine historische Ansicht der Haidenaabstadt darstellen. Nun ist wohl eines der schönsten Gemälde wieder nach Pressath zurückgekehrt und hat im Haus der Heimat einen besonderen Platz gefunden. Im Klosterdorf Speinshart fand die Übergabe des rund 100 Jahre alten Kunstwerkes durch Frau Gabi Enßner aus Nürnberg an Eckhard Bodner, den Vorsitzenden des Heimatpflegebundes statt. Zu Speinshart hat Frau Enßner einen besonderen Bezug, denn hier verstarb in den 50iger Jahren in dem im Kloster untergebrachten Altenheim ihr Urgroßvater Johann Nitsche. Er war zusammen mit seiner Familie nach dem 2. Weltkrieg unter dramatischen Umständen aus Rumburg in Nordböhmen vertrieben worden und fand vorübergehen eine Bleibe im Schulhaus in Pressath. Seine 1930 geborene Enkelin Margit fand dort mit Hans Dietl aus der bekannten Baderfamilie den Partner fürs Leben. Beide siedelten später nach Nürnberg über, mit ihnen auch das Winterbild eines unbekannten Meisters von der Pressather „Wasserkante”. Zusehen ist ein Mann mit Pferd und Schlitten, auf dem Stroh oder Heu transportiert wird. Besonders interessant die historische Stadtsilhouette mit Blick auf die Stadtpfarrkirche St. Georg. Groß war die Freude bei den Vertretern des Heimatpflegebundes über dieses wertvolle Ausstellungsstück, das man nun auch der Öffentlichkeit präsentieren will. Am Sonntag, den 19. Juli ist das Haus der Heimat ausnahmsweise vormittags geöffnet. Von 10 bis 12 Uhr besteht während des musikalischen Frühschoppens der Pressather Musikanten die Möglichkeit den Neuzugang und die zahlreichen Sonderausstellungen zu besuchen. Der Eintritt ist frei!
Stephan Graf zeigte anschaulich das „Käfigen von Königinnen”. (Bild: Michael Rabenhofer)

Imkerfest kurzweilig, gemütlich und mit anschaulichem Vortrag

Die Bienenfreunde des Imkervereins Unteres Vilstal kamen mit Freunden und Nachbarn der Einladung des Vereins zum Imkerfest am Lehrbienenstand in Ensdorf gerne nach. Das Wetter spielte den Vilstalern gut mit und sorgte mit einem Sonne-Wolken-Mix bei rund 23 Grad für einen angenehmen Rahmen zum Fest des rührigen Imkervereins in Ensdorf, Rieden und Umgebung. Unter Apfel- und Kirschbäumen auf dem Gelände des Lehrbienenstandes im Klostergarten saß man gemütlich beisammen und lauschte zunächst der Begrüßung von Vereinsvorsitzendem Sebastian Bösl. Dieser bedankte sich bei den engagierten Mitgliedern und Helfern. Mitglieder des befreundeten Imkervereins aus Schmidmühlen schauten beim Fest vorbei und mit einer bunten und schmackhaften Auswahl an verschiedenen Kuchen, Bratwurstsemmeln und Getränken wurde es ein kurzweiliger Nachmittag. Fleißig grillte Josef Reindl die Würstl am Grill. Kaffee reichten Albert Stepper und Heidi Dolles-Birner. Fachsimpeln über den Zustand der Bienenvölker oder zum Honigertrag waren natürlich an den Tischen Gesprächsstoff. Die Möglichkeit der Ausgabe von Varroamilbenmitteln nutzten einige Imker. Der Verein hat selbst mehrere Bienenvölker am Gelände, welche von den Jungimkern betreut werden. Sie lernen dadurch den Umgang mit den Tieren, das Imkern von A bis Z und machen so das ganze Jahr über eine Reise durch die Jahreszeiten mit ihren Blüten, der Arbeit der Bienen und dem Leben im Bienenstock. Das richtige Käfigen der Königinnen zur Varroabehandlung zeigten Stephan Graf und Peter Schirm den interessierten Imkern. Ganz brav waren sie, die Bienen der Vereinsvölker und so war es tatsächlich auch ohne Schutz und etwas Rauch zur Beruhigung möglich, den Mitgliedern die richtige Vorgehensweise näher zu bringen. In wenigen Wochen werden dann die gekäfigten Königinnen vom Imkerfest freigelassen beim Praxistermin am 26. Juli am Lehrbienenstand. Übrigens sieht das internationale Markierungssystem für Bienenköniginnen für das Jahr 2026 die Farbe Weiß vor.
Zahlreiche Gäste, darunter Oberbürgermeister Oliver Weigel und OHG-Schulleiter Stefan Niedermeier sowie die Eltern der P-Seminarschülerinnen und Schüler kamen zu Ausstellungseröffnung.  (Bild: Jakob Köllner)

Mister Obelix“, Gaumenfreunden, Musik und Städtepartnerschaften

Das P-Seminar Geschichte blickt auf über vier Jahrzehnte Rawetzer Altstadtfest. Seit mehr als vier Jahrzehnten ist das Rawetzer Altstadtfest einer der Höhepunkte im Veranstaltungskalender der Stadt. Wie sich das Fest seit seiner Premiere im Jahr 1982 entwickelt hat, zeigt jetzt eine Ausstellung im Stadtarchiv. Erarbeitet wurde sie vom P-Seminar Geschichte des Otto-Hahn-Gymnasiums, das sich in den vergangenen Monaten intensiv mit der Geschichte des Altstadtfests beschäftigt hat. „Unser Rawetzer Altstadtfest verbindet Generationen und Kulturen“, betonten die P-Seminarschüler Jakob Köllner und Adam Mühlhöfer zur Eröffnung der Ausstellung. Für das Seminar bedeutete das Projekt weit mehr als das Sichten historischer Akten. „Wir haben zahlreiche Unterlagen aus dem Stadtarchiv ausgewertet und daraus Steckbriefe zu den einzelnen Altstadtfesten erstellt“, erklärte Elias Walsch. Hinzu kamen die Auswahl historischer Fotos, die Gestaltung der Ausstellung, der Versand der Einladungen und die Organisation des Eröffnungsabends. Dabei stießen die Jugendlichen auf so manche kuriose Episode. Ludwig Heindl erinnerte an den Wettbewerb um den „Mister Obelix“, bei dem in den 1990er-Jahren Redwitzite gezogen werden mussten. Ebenso gehörten Auftritte einer peruanischen Gitarrengruppe am Berliner Platz, Konzertkarten für Mutige, die im Löwenbrunnen ein Lied sangen, sowie Sportveranstaltungen und ein umfangreiches Kinderprogramm mit Flohmarkt, Hüpfburgen und Ponyreiten zu den Entdeckungen. Interessant fanden die Schülerinnen und Schüler auch, dass das Altstadtfest erst seit 1993 jährlich gefeiert wird. Zuvor fand es im zweijährigen Turnus statt. Bei allen Veränderungen sei eines bis heute gleich geblieben: die Freude der Menschen am gemeinsamen Feiern. Die Ausstellung lade deshalb nicht nur zum Blick in die Vergangenheit, sondern auch zum Erinnern ein. „Vielleicht entdecken Sie Bilder aus Ihrer Jugend oder erkennen alte Bekannte wieder. Vor allem aber wünschen wir Ihnen, dass Sie spüren, was das Rawetzer Altstadtfest seit über vier Jahrzehnten ausmacht: Es lebt von den Menschen“, gab Raphael Schecklmann den Besucherinnen und Besuchern mit auf den Weg. Oberbürgermeister Oliver Weigel würdigte die Arbeit des Seminars. „Die Schülerinnen und Schüler haben hier etwas hervorragend Gemachtes auf die Beine gestellt“, sagte er. Besonders beeindruckt zeigte er sich von der Teamarbeit des Seminars und der engen Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv. „Damit habt ihr gezeigt, wie moderne Geschichtsforschung funktioniert.“ Als Dankeschön lud er das gesamte Seminar spontan zu einem gemeinsamen Pizzaessen ein. Er freue sich schon auf die nächste Auflage des Festes, die in wenigen Tage bevorstehe. „Unser Altstadtfest zieht Tausende von Besucher zum Feiern in seinen Bann“, so Weigel. Auch OHG-Schulleiter Oberstudiendirektor Stefan Niedermeier hob die Bedeutung des Altstadtfests hervor. „Vielleicht ist es ein lauer Sommerabend in der Altstadt, vielleicht der Duft von Bratwürsten oder das Wiedersehen mit Menschen, die man lange nicht getroffen hat – jeder verbindet etwas anderes mit diesem Fest. Und genau diese vielen Erinnerungen machen Geschichte aus“, sagte er. Das Altstadtfest sei weit mehr als eine Veranstaltung – es sei ein Stück gemeinsamer Erinnerung und damit ein Stück Stadtgeschichte. Sein Dank galt den Schülerinnen und Schülern, die die Ausstellung mit großem Engagement und bemerkenswerter Ausdauer umgesetzt hätten. Zum Abschluss bedankten sich Nadine Heindl und Emilia Jetz stellvertretend für das P-Seminar beim Team des Stadtarchivs bestehend aus Edith Kalbskopf, Tobias Damberger, Alexandra Veit und Max Plail. Die Ausstellung ist bis Mitte Oktober während der Öffnungszeiten des Stadtarchivs in der Ottostraße zu sehen. Dem P-Seminar gehören Amelie Hartmann, Ludwig Heindl, Nadine Heindl, Maya Jendro, Emilia Jetz, Louis Käs, Jakob Köllner, Julia Krützfeldt, Emilia Mößbauer, Adam Mühlhöfer, Raphael Schecklmann, Finn Straif, Maxim Stuckert und Elias Walsch an. Geleitet wurde das P-Seminar von Sebastian Macht.
Kathrina Diertl (links) nahm ihre Zuhörer mit auf eine Reise nach Südwestafrika. (Bild: Herber Körper)

Praktikumsaufenthalt in der ehemaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika, dem heutigen Namibia

Chancen schaffen in Namibia. Unter diesem Motto setzte Katharina Diertl mit einer Mitpraktikantin und Unterstützung der Kolpingfamilie im südwestafrikanischen Land zahlreiche Projekte um. Nach Abschluss ihres Grundschullehrerstudiums hatte sie im vergangenen Jahr eine Praktikumszeit an der Okondjatu Combined School beim Stamm der Herero verbracht und davon in Kolpingkreisen berichtet. Es folgte die Zusage, das Projekt finanziell zu unterstützen. Im Pfarrheim nahm sie nun zahlreiche Interessenten an dem Projekt mit auf eine informative und kurzweilig gestaltete Informationsreise, deren Erfahrungen ihr bis heute sehr am Herzen liegen. Mit viel Leidenschaft erzählte sie, unterlegt mit einer großen Bildervielfalt, von ihrer Zeit im Dorf Okondjatu, wo sie mehrere Wochen bei einem Stamm der Herero lebte und an der Okondjatu Combined School sowie im Hope Spot Kindergarten mitarbeitete. Schnell wurde deutlich, dass Namibia für die angehende Grundschullehrerin weit mehr als ein Praktikumsort geworden ist. Bewegend schilderte sie von den in diesem Jahr wiederholten Begegnungen mit den Menschen, ihrer Gastfamilie und dem Alltag der Kinder. Gleichzeitig berichtete sie von den großen Gegensätzen zwischen Arm und Reich. Besonders betroffen machte sie, dass es zum Beispiel in manchen Abschlussklassen sogar an Papier fehlt und selbst Stifte oder Taschenrechner keine Selbstverständlichkeit sind. Ihren Zuhörern berichtete sie, wie sie unter dem Motto „Chancen schaffen in Namibia“ gemeinsam mit ihrer Mitpraktikantin und der Kolping-Spende zahlreiche Projekte umsetzte. Es wurden Schul- und Kindergartenmaterialien beschafft, der Kindergarten mit einfachen Mitteln liebevoll innen und außen neu gestaltet, eine Spiellandschaft mit Barfußpfad geschaffen und die Außenfassaden der Schule farbenfroh bemalt. Mit großer Freude habe sie erkennen können, dass die gemeinsamen Projekte weiterleben und den Alltag der Menschen nachhaltig bereichern. Mit eindrucksvollen Bildern und der Schilderung sehr persönlicher Erfahrungen machte Katharina Diertl deutlich, dass oft schon kleine Gesten Großes bewirken können. Ihr Vortrag zeigte eindrucksvoll, dass gelebte Solidarität, Begegnungen auf Augenhöhe und persönliches Engagement Menschen miteinander verbinden und echte Chancen schaffen.
Ein reichliches Angebot für Alt und Jung bot das Spielplatzfest in Theisseil. (Bild: Michael Lukas)

Gelungenes Spielplatzfest der SG Theisseil begeistert Groß und Klein

Bei bestem Sommerwetter konnte die SG Theisseil am vergangenen Sonntag zahlreiche Besucher zum Spielplatzfest begrüßen. Von Jung bis Alt herrschte den ganzen Nachmittag über beste Stimmung auf dem Gelände, das sich in einen lebendigen Treffpunkt für Familien, Kinder und Freunde des Vereins verwandelte. Die erste Vorsitzende Gabi Mois konnte zum Spielplatzfest zahlreiche Gäste willkommen heißen. Besonders begrüßte sie den stellvertretenden Bezirksvorsitzenden der Siedlergemeinschaft Oberpfalz, Hans-Jürgen Meier aus Weiden, sowie den Kreisvorsitzenden für den Landkreis Neustadt an der Waldnaab, Helmut Grünbauer aus Luhe-Wildenau. Ebenfalls hieß sie den ersten Bürgermeister der Gemeinde Theisseil, Markus Gallitzdörfer, willkommen, der zusammen mit einigen Gemeinderäten der Einladung gefolgt war. Die Anwesenheit der Ehrengäste unterstrich die Bedeutung des Festes für das gesellschaftliche Leben in der Gemeinde. Besonders die jüngsten Gäste kamen voll auf ihre Kosten. Mit abwechslungsreichen Spiel- und Bewegungsangeboten, einer Hüpfburg sowie verschiedenen Mitmachaktionen wurde für Unterhaltung und Spaß gesorgt. Natürlich durfte auch eine Schminkecke nicht fehlen. Mit viel Aufwand und Kreativität verpasste Frau Luba den Kindern wunderschöne Zöpfe. Viele Kinder nutzten die Gelegenheit, gemeinsam zu spielen, neue Freundschaften zu knüpfen und sich nach Herzenslust auszutoben. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Die zahlreichen Besucher konnten sich mit Kaffee und Kuchen, herzhaften Speisen sowie kühlen Getränken stärken. Das Angebot wurde den ganzen Tag über sehr gut angenommen und trug zu der gemütlichen und familiären Atmosphäre bei. Die Verantwortlichen der SG Theisseil zeigten sich mit dem Verlauf der Veranstaltung äußerst zufrieden. Das Fest bot nicht nur ein kurzweiliges Programm, sondern stärkte auch das Gemeinschaftsgefühl innerhalb des Ortes und des Vereins. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit für anregende Gespräche und ein geselliges Miteinander. Ein besonderer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, den Kuchenspendern sowie allen Unterstützern, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen des Spielplatzfestes beigetragen haben. Ohne dieses Engagement wäre eine solche Veranstaltung nicht möglich. Die SG Theisseil freut sich über die große Resonanz und blickt bereits mit Vorfreude auf weitere Veranstaltungen im Vereinsjahr.
Schön war es wieder beim Seniorennachmittag von St.Georg-60plus Pressath. (Bild: Martina Mielke)

Pressather Senioren feiern den Sommer

Die Gruppe St.Georg-60plus lud im Juli zum Seniorennachmittag in den Pfarrsaal ein. Die Tische waren mit Sommerutensilien, Blumen und Getreideähren schön geschmückt. Martina Mielke eröffnete den Nachmittag mit dem Gedicht „Guter Rat” von Theodor Fontane und begann mit den Worten: „An einem Sommermorgen da nimm den Wanderstab, es fallen deine Sorgen wie Nebel von dir ab...!” Die Gruppe freute sich über die vielen Besucher, darunter H.H.Stadtpfarrer Prechtl, Frau Gemeindereferentin Anita Pollok, einige Bewohner vom Heim St.Josef mit ihren Betreuungskräften, eine Abordnung vom Männergesangverein mit ihrem Dirigenten Herrn Heribert Ficker und nicht zuletzt Herr Günther Hösl. Herr Hösl sorgte für die musikalische Unterhaltung und ließ am Flügel die schönsten Melodien erklingen. Herzlichen Dank dafür. Zum Kaffee wurden Traubensahne-Schnitten und Zucchinikuchen serviert. Nach dem Kaffee trugen die Herren des Männergesangvereins zur Freude aller einige Lieder vor und sie ernteten damit viel Applaus. Herzlichen Dank dafür. Danach wurde an alle Besucher ein kleines Eis verteilt, weil Eisessen glücklich macht. Gespendet wurde es von Frau Margit Weber. Danke dafür. Den Geburtstagskindern des Monats Juli wurde gratuliert und ein Ständchen gesungen. Von ihnen sagt man, dass sie lebenslustig und optimistisch sind und die Bewegung lieben. Wie immer wurde auch eine kleine Brotzeit gereicht. Martina Mielke schloss den Nachmittag mit einem Gruß an die Gottesmutter und lud zur Fahrt am Donnerstag, den 13.08.2026 an den Nageler See ein.
Alle Teilnehmer hatten Grund zu jubeln (Bild: Josef Robl)

WM-Schießen der Schützenjugend von Hubertus Schirmitz

Anlässlich der Fußball-WM in USA/Kanada/Mexiko wurde auch beim Schützenverein Hubertus Schirmitz der „Weltmeister” unter den Jungschützen gesucht. Für den Wettkampf hatten sich 12 hochmotivierte Jungschützen angemeldet, die allesamt ihr Talent und ihre Präzision unter Beweis stellten. Sie gingen entweder mit Luftgewehr oder Luftpistole an den Start, die jüngeren Teilnehmer konnten mit dem Lichtgewehr antreten. Es waren für alle jeweils zehn Schüsse auf die Schachbrettscheibe sowie zehn Schuss im Modus Zehntelringwertung abzugeben. Da nach der Vorrunde jeweils zwei Schützen zweimal das gleiche Ergebnis erreicht hatten, wurde sogar noch ein „Elfmeterschießen” zwischen den vier betroffenen Schützen durchgeführt, um die genauen Platzierungen zu ermitteln. Unter dem großen Beifall der anfeuernden Zuschauer waren hierbei nochmals fünf Schüsse im Modus Zehntelringwertung abzugeben. Es war für extreme Spannung gesorgt und nicht nur die „Elfmeter-Schützen”, sondern auch die Zuschauer fieberten aufgeregt mit. Am Ende konnte sich Kilian Schiesl mit 135 Punkten den Titel des „Weltmeisters” sichern und den Pokal sowie die Goldmedaille mit nach Hause nehmen. Die Silbermedaille ging an Miriam Rottenberg, die „Europameisterin” aus dem Jahr 2024. Die Bronzemedaille erhielt dank des besseren „Elfmeterschießens” Felix Bauer, der damit Ruben Zmrzly auf den 4. Rang verwies. Platz 5 ging an Max Tretter, er konnte sich ebenso wie die übrigen vier Erstplatzierten über eine Urkunde freuen. Aber auch die übrigen Teilnehmer gingen nicht leer aus, da sich jeder einen Preis in Form von Gummibärchen, Chips oder Schokolade aussuchen konnte. Darüber hinaus gab es für jeden Starter noch einen schwarz-rot-goldenen Fan-Artikel. Organisatorin Monika Robl dankte den Helfern für die Unterstützung, die Teilnehmer und Zuschauer spendeten hierfür einen großen Applaus.
Die Band „SiRoFuEl”, deren Name sich aus den Anfangsbuchstaben der Vornamen ihrer Mitglieder Simon, Robert, Funze und Elke zusammensetzt, sorgte für beste Unterhaltung. (Bild: Thomas Held)

Pfarrfamilienfest in St. Michael Amberg

Bei bestem Sommerwetter feierte die Pfarrei St. Michael ihr Kindergarten- und Pfarrfamilienfest. Der Festtag begann mit einem feierlichen Gottesdienst, der vom Projektchor musikalisch gestaltet wurde. In seiner Predigt stellte Pfarrer Alois Berzl das Bild des Samenkorns in den Mittelpunkt. Er erinnerte daran, dass viele Menschen den Grundstein für die heutige Pfarrgemeinde gelegt und den Glauben weitergegeben haben. Zugleich dankte er allen, die sich heute in der Pfarrei engagieren und neue „Samenkörner” säen. Besonders begrüßte er die neuen Mitglieder der KjG sowie den Projektchor. Im Anschluss kamen zahlreiche Besucherinnen und Besucher zum gemeinsamen Mittagessen zusammen. Für das leibliche Wohl war mit Braten und Knödeln, Käsespätzle, Gegrilltem und weiteren Speisen bestens gesorgt. Am Nachmittag stand unter dem Motto „Mit Wasser, Erde, Feuer und Wind wird's ein Fest für jedes Kind!” ein abwechslungsreiches Programm auf dem Plan. Kreativ- und Bastelangebote, Kinderschminken, Armbändchenknüpfen, Hüpfburg sowie Glücksrad und Tombola sorgten für viel Spaß. Auch das Kuchen- und Tortenbuffet und der Süßigkeitenverkauf der Ministranten fanden großen Anklang. Bereits am Vorabend hatte die KjG mit einem Aperitif-Abend im Atrium auf das Pfarrfest eingestimmt. Den stimmungsvollen Abschluss des Festtages gestaltete die Band „SiRoFuEl”, die mit ihrer Musik viele Gäste bis in die Abendstunden unterhielt.
Teilnehmer der Radwallfahrt (Bild: Angela Bösl)

3. Radwallfahrt der Pfarrei Parkstein nach Speinshart

Zum dritten Mal starteten auf Einladung des Pfarrgemeinderates Parkstein 27 Radfahrer, mit Pfarrer Pater James Mudakodil, bei sommerlichem Wetter, zur Radwallfahrt. Der Weg führte auf verkehrsarmen Nebenstrecken über Pressath und Zettlitz nach Speinshart. Nach der Ankunft erwartete die Radfahrer eine Kirchenführung mit Stadtpfarrer, Pater Johannes Bosco Florian Ernstberger durch die barocke Klosterkirche, sowie den Kreuzgang des Klosters. Pater Johannes, der dem Orden der Prämonstratenser in Speinshart angehört, schilderte den Teilnehmern unterhaltsam, die Geschichte des Klosters, von der Gründung im 12. Jahrhundert bis in die Neuzeit. Die Speinsharter Pfarr- und Klosterkirche zählt aufgrund ihrer reichen Stuckaturen im Innenraum zu den bedeutendsten Kirchenbauten des Barock Süddeutschland. Pater Johannes machte die Gruppe auf viele Details, wie fünfhundert Engeldarstellungen, in den Stuckarbeiten der prächtigen Innenausstattung aufmerksam, und erläuterte die Malereien. Im Anschluss an die Führung traf sich die Gruppe zu einer gemeinsamen Andacht. Alle Teilnehmer erhielten von Richard Beer, einen Anhänger als Erinnerung an die dritte Parksteiner Radwallfahrt. Bei einem gemütlichen Beisammensein im Klosterbiergarten war für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Frisch gestärkt ging es auf die Heimfahrt. Alle Teilnehmer freuten sich über einen schönen Tag, der den Zusammenhalt fördert und das Leben der Pfarrei lebendig gestaltet.
Ein Dankeschön an alle Mitwirkenden Von links nach rechts 1. Vorsitzender Jochen Kellner-Bodendörfer; Kassier Roland Wolfgang Herdegen Ulrike Bauer Jana Müller 1 Vorsitzender Hans-Peter Haas MGV Thalheim (Bild: Irmgard Süß)

„Viva la Musica“ am Dorfplatz in Fürnried

Für einen musikalischen Spätnachmittag bei schönstem Sommerwetter verwandelte sich der Dorfplatz Fürnried zu einem Biergarten mit Eventbühne. Hier traten Männerchöre aus Schwend, Haunritz, Hahnbach, Alfeld und Thalheim auf und verzauberten das Publikum. Zum 150-jährigen Vereins-Jubiläum sang der MGV Fürnried „Viva la Musica“ von Robert Pappert. Und es passte perfekt zu den kommenden Stunden: „Es lebe die Musik“. So sangen die Männer des Jubelchors weiter Lieder unter der Leitung von Jana Müller. „Wir sind die Könige der Welt“ „I sing a Liad für di“ „Mensch ärgere dich nicht“ „s´Leben is wiar a Traum“ gehörten zu den neueren Liedern, die die verschiedenen Chöre einstudiert hatten. Aber auch Klassiker wurden gesungen „Im Krug zum grünen Kranze“ zählte hierzu. Immer wieder wurde einfach die Musik besungen, mit Liedern wie „Ein kleines Stück Musik“ oder „Singen ist Leben“ ebenso bei der Einladung „Sing mit uns“, die die Männer aus Fürnried, Haunritz und Hahnbach gemeinsam sangen. Mit viel Applaus wurden die Chöre für ihre Darbietungen belohnt. Die Besucher auf dem Dorfplatz Fürnried genossen die Stunden, ließen sich Kaffee und Kuchen schmecken, bestellten sich noch eine Halbe, einen gut gekühlten Himbeerspritz oder Aperol und ließen sich dazu die Grillspezialitäten schmecken. 1. Vorsitzender Jochen Kellner-Bodendörfer dankte allen Mitwirkenden für ihre Leistungen bei der Vorbereitung und an diesem Abend am vollbesetzen Dorfplatz. Dieser Abend war ein schönes Geschenk zum 150. Geburtstag des MGV Fürnried.
Erster von rechts 1. Bürgermeister Elmar Halk, dritter von links 1 Vorsitzender des Sängerkreis Hersbruck Heinrich Bodendörfer, zweite von links Jana Müller Chorleitung MGV Fürnried, erster von links 1. Vorsitzender Jochen Kellner-Bodendörfer (Bild: Klara Laurer)

MGV Fürnried & Umgebung feiert 150. Gründungsjubiläum

Mit seiner Gründung im Jahre 1876 kann der Männergesang Verein Fürnried & Umgebung auf 150 Jahre Vereinsgeschichte zurückblicken. So etwas muss natürlich gefeiert werden. Die Vorstandschaft hat sich dafür ein buntes Programm im Vereinsjahr ausgedacht, ein paar Auftritte hat der Chor schon hinter sich. Jetzt stand das Grillfest an und im Oktober folgt noch ein Festabend. Zahlreiche Gäste konnte der Jubelchor am Dorfplatz in Fürnried begrüßen. 1. Bürgermeister Elmar Halk gratulierte mit kurzen, persönlichen Worten dem Verein. Der Fränkische Sängerbund war durch Heinrich Bodendörfer vertreten, er ist der Vorsitzende des Sängerkreis Hersbruck. Zum Sängerkreis Hersbruck gehören elf Sängergruppen. Von Pegnitz bis Feucht, von Auerbach bis Lauf, von Sulzbach-Rosenberg bis Kirchensittenbach. Der MGV Fürnried gehört hier der Sängergruppe Jura an, aus dieser Gruppe war der MGV Haunritz zu Gast. Für den weiteren Männerchor in der Gemeinde Birgland MGV Schwend/Kastl war es eine Selbstverständlichkeit mit einigen Liedern dem Nachbarverein musikalisch zu gratulieren. Der MGV Hahnbach wird, wie der Jubelchor von Jana Müller dirigiert und so gibt es hier schon eine längere Chorfreundschaft, mit wechselnden Besuchen. Die Nachbarn aus Mittelfranken waren durch den Gesangverein Liederkranz Alfeld und den MGV Thalheim vertreten. 1. Vorsitzender Jochen Kellner-Bodendörfer fand Worte des Danks für den guten Besuch. Er blickte auf das große Fest zum 125- jährigen Bestehen zurück und einige Handmeldungen zeigten, dass von den Anwesenden auch welche dieses Jubiläum mitfeierten. Großen Applaus gab es, als sich auch noch bei der Frage nach dem Besuch des 100-jährigen einzelne meldeten, darunter ein aktiver Sänger des MGV Fürnried. Die Frage: „Wer wohl das 175. Jubiläum im Jahr 2051 mitfeiert?“ konnte nicht geklärt werden. Fest steht aber, dass die Freude am gemeinsamen Singen eine gute Grundlage für eine blühende Zukunft des Vereins bildet.
Die Damen der Vorstandschaft warteten mit einer vielfältigen Getränkekarte an der Cocktailbar auf.  (Bild: Elisabeth Bauer)

Frauenbund holt mit Gartenparty „Urlaubsfeeling” nach Winklarn

„Bratwurst meets Cocktail“ unter diesem Motto wagte der Frauenbund Winklarn kürzlich eine Premiere in seinem Veranstaltungskalender. Zahlreiche Gäste waren der Einladung zur Grill- und Cocktailparty gefolgt und hatten sich an diesem heißen Sommertag ein schattiges Plätzchen im idyllischen Hutzler-Garten gesichert, wo es verführerisch nach gegrillten Steaks, Bratwürsten und leckerem Grillgemüse mit Dip duftete. Grillmeister Thomy sorgte dafür, dass alle Partygäste schnellstmöglich mit Essen versorgt wurden. Die Damen der Vorstandschaft hatten sich mit den Vorbereitungen für die Cocktailbar, unterstützt von Hans Hutzler, mächtig ins Zeug gelegt. An der lauschigen Bar, wo während des ganzen Abends reger Betrieb herrschte, sorgten z. B. „Touch down“, Solero, Sommercocktail, Sarti, Limoncello und Aperol für Abwechslung auf der Getränkekarte. Auch die verschiedenen „Spritz-Drinks“ schmeckten nach „Sommer und mehr“. Natürlich hatte das Team Vorstandschaft auch an „bodenständige“ Getränke wie Bier, Radler und Weinschorle, sowie alkoholfreie Getränke gedacht. Nicht zuletzt die passende Deko und die romantische Beleuchtung bei Einbruch der Dunkelheit taten ein Übriges dazu, dass sich im Garten bald ein gewisses „Urlaubs-Feeling“ verbreitete. Bei bester Stimmung und guten Gesprächen wurde noch bis in die Nacht hinein gefeiert und das Flair der lauen Sommernacht genossen.
Teilnehmer des AWO‑Ortsvereins Störnstein verfolgen aufmerksam den Ausführungen des Wildgarten‑Führer, der Pflanzen erklärt und Tiere aus der Region präsentiert. (Bild: Johann Völkl)

AWO Störnstein erlebt spannende Führung im Wildgarten Furth im Wald

Der AWO Ortsverein Störnstein unternahm eine abwechslungsreiche Tagesfahrt nach Furth im Wald. Bei sonnigem Wetter startete die Gruppe mit dem Busunternehmen Zitzmann in Richtung Bayerischer Wald, begleitet von guter Stimmung und Vorfreude. Nach der Ankunft in Chamerau wurde im Gasthof BäckerWirt ein gemeinsames Mittagessen eingenommen. Der schattige Biergarten direkt am Fluss bot eine angenehme Atmosphäre, die alle sehr genossen. Anschließend besuchte die Gruppe den Wildgarten, wo der Führungsleiter des Wildgartens eine anschauliche und informative Führung durch die Naturanlage gab. Er erläuterte verschiedene heimische Pflanzen und erklärte anschaulich das Verhalten der Bienen – von den Aufgaben der Drohnen bis zur Rolle der Königin im Bienenstaat. Besonders eindrucksvoll waren die Begegnungen mit mehreren Tieren: Die Teilnehmenden konnten einen Frosch, Feuersalamander, Ringelnatter und einen Flusskrebs aus nächster Nähe betrachten und unter Anleitung sogar vorsichtig anfassen. Während der Führung wurde auch einen präparierten Marder sowie das Fell eines Bibers gezeigt. Ein Teilnehmer durfte das Biberfell sogar kurz aufsetzen und konnte so – mit einem Augenzwinkern – nachvollziehen, wie sich frühere Indianer Kopfbedeckungen angefühlt haben. Diese kleine, humorvolle Einlage und die direkten Begegnungen mit den Tieren sorgte für zusätzliche Begeisterung in der Gruppe und ließen den Rundgang besonders lebendig werden. Der Weg führte weiter über kleine Holzbrücken, vorbei an Teichen und dichtem Grün, bis die Gruppe den Indoor Bereich erreichte. Dort bot eine Licht und Unterwasserinstallation besondere Einblicke in die verborgene Welt unter der Wasseroberfläche, die aufmerksam verfolgt wurde. Nach dem Ende der Führung konnten die Teilnehmenden den Rundweg anschließend selbst weiter erkunden. Zum Abschluss besuchte die Gruppe die Konditorei Café Limmer in Furth im Wald. Bei Kaffee und Kuchen, Eisbecher oder Eiskaffee klang der Tag in ruhiger Runde aus, bevor man sich auf den Rückweg nach Störnstein aufmachte.
north