Bei der Sportlerehrung der Stadt Amberg überraschten der Vorsitzendes des Bayerischen Landessportverbandes Thomas Gebele (li) und der Vorsitzende der Bayerischen Sportjugend Reinhard Weber (re) Oberbürgermeister Michael Cerny (mittig) mit einer der höchsten Ehrungsstufe der Verdienstplakette in Gold für sein Engagement um den Amberger Sport. (Bild: Thomas Gebele )

BLSV-Verdienstplakette in Gold für Oberbürgermeister Michael Cerny

Eine Überaschung der besonderen Art gab es letztes Wochenende bei der Sportlerehrung der Stadt Amberg im ACC. Nach den Einleitungsworten des Vorsitzenden des Stadtverbandes für Sport, Wolfgang Meier, mit Oberbürger- meister Michael Cerny, der die Amberger Sportfamilie lobte,wurden der Vor- sitzendes des Bayerischen Landessportverbandes (BLSV) Thomas Gebele und der Vorsitzende der Sportjugend (bsj) Reinhard Weber auf die Bühne gebeten, um den „Ober” mit einer Ehrung zu überraschen. Gebele nahm den Gedanken der Familie auf, der ein Oberhaupt vorstehe ähnlich wie ein Oberbürgermeister dem Stadtrat, der den Amberger Sport vorbildlich unterstützt hat. Nachdem Cerny 30 Jahre Mitglied im Stadtrat ist, davon jeweils 6 Jahre 3. und 2. Bürger- meister und 12 Jahre „OB”, und den Amberger Sport immer unterstützte, war es Grund genug ihn mit der Verdienstplaktte in Gold auszuzeichenen. Die kom-munale Sportförderung, Vereinspauschale, Betriebskosten, Instandsetzung von Sportanlagen, wie aktuell der Boden in der triMAX-Sporthalle oder die Tartan-bahn im FC-Stadion, sind nur einige Bespiele. die den Amberger Sportvereinen zugute kamen. Reinhard Weber(bsj) dankte auch im Namen des Verbandes, der seine Übungsleiterlehrgänge in den Amberger Hallen abhalten könne. Gebele und Weber bescheinigten Oberbürgermeister Michael Cerny, dass er das „Sportler-Herz” an der richtigen Stelle trage und diese Ehrung mehr als verdient habe.
Wichtigste Tagesordnungspunkt der Wandervereins-Jahreshauptversammlung waren Nachwahlen für die Vorstandschaft und die Ehrung langjähriger Mitglieder. Von links: Christa Kindzorra (Schriftführerin, Manfred Kindzorra (Wanderwart), Hans Knopf (50 Jahre), Friederike Oschmann (50 Jahre), Richard Hack (1. Vorstand), Ingrid Naber (Kassiererin), Alfred Naber ( 2. Vorstand). (Bild: Christiane Koch)

Neuwahlen und Ehrungen beim Wanderverein

Der Arbeitsbericht des Vorsitzenden Richard Hack, die Verabschiedung verdienter Vorstandsmitglieder, die Wahl ihrer Nachfolger und die Ehrung langjähriger Mitglieder waren zentrale Themen der Jahreshauptversammlung der Hirschauer Wanderfreunde. Nachdem man eingangs der sechs im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder gedacht hatte, ließ Vorstand Hack die wichtigsten Veranstaltungen des Jahres 2025 Revue passieren. Man beteiligte sich an sieben auswärtigen Wandertagen und war zu drei internen Wanderungen unterwegs. Nach der Wanderung im Oktober kehrte man in der Rödlashütte ein. Nicht zufrieden war der Vorsitzende mit der Beteiligung. Bei den internen Wanderungen zählte man meist weniger als zehn, bei den auswärtigen eine Handvoll. Highlights im Jahresprogramm waren die Besichtigung von Naturmittel Biller in Schnaittenbach, die Plättenfahrt auf der Vils mit Einkehr im Drahthammer Schlößl und der Besuch der Lebekuchenmanufaktur in Waldsassen. Wie alle Jahre traf man sich zum Fasching im Vereinsheim, ebenso zum Karfreitags-Frühstück, zum Oktoberfest und zur Weihnachtsfeier. Höhepunkt des Vereinsjahres war der 52. Volkswandertag mit 252 Teilnehmern. Start und Ziel waren das Conrad-Sportheim. Herzliche Dankesworte richtete Hack an seinen Stellvertreter Christian Renner. Er habe dem Verein schon von 2015 bis 2019 als stellv. Vorsitzender gedient, ab da bis 2025 als Vorsitzender mit großem Engagement geführt und sich bleibende Verdienste erworben. Dank sagte er auch der scheidenden Kassiererin Claudia Hack. Sie hatte das Amt ein Jahr inne. Zum neuen stellv. Vorsitzenden wurde einstimmig Alfred Naber gewählt, zur neuen Kassiererin Ingrid Naber. Ein Höhepunkt war des Abends war die Ehrung langjähriger Mitglieder. Heidi Eitner, Christian Öttl und Petra Zach (alle 25 Jahre) konnten ihre Urkunden, Ehrennadeln und Präsente nicht entgegennehmen, ebenso wie Lothar Strobl (50 Jahre. Persönlich geehrt werden konnten Friederike Oschmann und Hans Knopf, beide für 50 Jahre Vereinstreue. Als nächste Veranstaltung kündigte Hack für den 17. Februar eine Faschingsfeier im Vereinsheim an.
Erst Reihe von links: Norbert Mitlmeier, Jürgen Geißler, Sebastian Weber, Achim Brill, Guido Gehr. Zweite Reihe von links: Hans Neidl, Uwe Preißler, Reinhold Bäuml, Nico Köstler, Erhard Ebenhöch. (Bild: Erhard Ebenhöch)

Jahreshauptversammlung der KSK/RK mit Neuwahlen

Die KSK/RK Ursensollen veranstaltete am 16.01.2026 ihre Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen in der Gaststätte Reif. Nach Begrüßung der 35 anwesenden Mitglieder durch den Vorsitzenden Uwe Preißler erstattete der Schriftführer Erhard Ebenöch den Jahresbericht 2024. Vorsitzender Preißler berichtete über die Aktivitäten des Vereins im abgelaufenen Jahr (Ausflüge, Geburtstage, Teilnahmen an Veranstaltungen, Vereinsaktivitäten) Highlights waren der Ausflug zum Haus der Geschichte in Regensburg und die Tagesfahrt zum Dinosaurierpark in Denkendorf und Altmühlsee. Kassier Guido Gehr erstattete den Kassenbericht und legte den Kassenstand offen. Ben Kugler, der scheidende Schießwart, äußerte sich kritisch über die Kommunikation mit dem Kreisvorstand. Die Kassenprüfer bestätigten dem Kassier eine ordnungsgemäße Kassenführung und hatten nichts zu beanstanden. Danach wurden Bernhard Graml und Norbert Mitlmeier zum Wahlausschuss bestellt. Auf Antrag wurde der alte Vorstand entlastet und danach die neue Vorstandschaft gewählt. Da sich Preißler nach 7 Jahren als erster Vorsitzender nicht mehr zur Wahl stellte, konnte als neuer erster Vorsitzender Achim Brill ohne Gegenstimme gewählt werden. Zu seinen Stellvertretern wurden Nico Köstler und Sebastian Weber von der Versammlung gewählt. Kassier Guido Gehr wurde in seinem Amt bestätigt. Schriftführer wie bisher Erhard Ebenhöch. Ben Kugler stellte sich als Schießwart nicht mehr zur Verfügung, da kein Nachfolger gefunden werden konnte, bleibt dieser Posten unbesetzt. Als Beisitzer wurden Helmut Ludwig, Jürgen Geißler, Hans Neidl, Reinhold Bäuml und Uwe Preißler gewählt. Die Kassenprüfer Josef Lutter und Horst Kaufmann wurden in ihrem Amt bestätigt. Nach dem reibungslosen Verlauf der Wahl übergab Uwe Preißler die 1. Vorsitzende Mütze an Achim Brill und wünschte ihm viel Erfolg. Brill bedankte sich für das Vertrauen und schloss die Versammlung.
Pfarrer Johannes Arweck und die Ministrantinnen zeigen die kostbare Bibel und die Schriftrolle. (Bild: Theresia Otterbein)

Schriftrolle und Bibel

An einem Sonntag wurden in der Pfarrei Kastl bei einem Gottesdienst eine Schriftrolle und die Bibel genauer betrachtet. Pfarrer Johannes Arweck ging in seiner Predigt genauer auf die Schriftrolle und die Bibel ein. Eine Lesung am Sonntag ist immer aus dem Alten Testament. Das heißt, die Bibel wird im vorderen Teil aufgeschlagen. Zur Zeit Jesu war das anders, denn es gab keine Bücher, wie wir sie jetzt nutzen. Die Menschen lasen aus Schriftrollen. Eine Ministrantin zeigte daraufhin eine solche Schriftrolle. Die Schriftrolle hat eine Schutzhülle aus Samt. Im Original besteht sie aus Pergament, aus der Haut von Schafen oder Ziegen. Normalerweise wird sie auch nicht mit bloßen Händen berührt, damit nichts beschädigt wird. Ein vorsichtiger Umgang ist deshalb wichtig, weil der Text heilig ist. Er erzählt davon, wie Gott das Volk Israel beschützt. Das Alte Testament ist auf Hebräisch geschrieben. Diese Sprache schreibt man von rechts nach links und die Buchstaben sehen anders als bei uns aus. Eine andere Ministrantin zeigte daraufhin ein weiteres kostbares Buch. Die Bibel! Es ist schon richtig gedruckt und in deutscher Sprache. Ein solches Buch ist ein echter Schatz. Es ist aber nicht wichtig, wie groß, wie alt oder wie wertvoll eine Bibelausgabe ist, entscheidend ist, dass wir täglich darin lesen. Beim Hinausgehen bekam jeder Gottesdienstbesucher ein Buch mit dem Neuen Testament überreicht. Man kann sich darin wichtige Sätze unterstreichen oder markieren. Man wird bald feststellen, dass Gott jeden persönlich in der Bibel etwas mitteilen möchte. Das Neue Testament wurde als Taschenbuch und als großes Buch als Geschenk vom Pfarrverband vorbereitet. Musikalisch wurde der Gottesdienst von der Gruppe Spontan mit rhythmischen Liedern umrahmt.
Klassentreffen. (Bild: Andreas Michl)

Jahrgang 1965/66 feiert Wiedersehn im Schützenhaus Pullenreuth

Das Einschulungsjahr 1972 der Volksschule Pullenreuth feierte am 31.01.2026 ein Wiedersehen. Zu Beginn fand in der katholischen Kirche „Patrona Bavariae” in Neusorg für die verstorbenen Lehrkräfte sowie Klassenkameraden ein Gedenkgottesdienst statt. Pfarrvikar H.H. Pater Arul leitete den Gottesdienst zum Gedenken an: Seppi Greger, Thomas Hörl, Rainer Schultes, Manfred Philipp und Manfred Schmidt. Ein herzliches Vergelt`s Gott an Johannes Bamberger, der die Fürbitten für diesen Gedenkgottesdienst geschrieben hat, sowie an Eva Maria Panzer, die sie vorgetragen hat. Danach ging es ins Schützenhaus nach Pullenreuth. Bei dem Treffen war auch der ehemalige Lehrer Hemut Höcht dabei. Die Begrüßung erfolgte durch Maria Braun mit einer Gedenkminute für die verstorbenen Klassenkameraden. Ein besonderer Moment war das gemeinsame Betrachten alter Klassenfotos, die uns Herr Lehrer Josef Bauer, der aus gesundheitlichen Gründen nicht kommen konnte, durch Regina Heinl zukommen ließ. Organisiert wurde das Wiedersehen von Edeltraud Maria Schober, Maria Braun und Rosemarie Albersdörfer, die mit viel Herzblut dafür sorgten, dass der Abend zu einem echten Highlight wurde. Es wurden viele Erinnerungen an die Schulzeit wach, und es wurde gelacht bis in die Morgenstunden. Ein herzlicher Dank geht an die Metzgerei Weiß & Sohn GdR, die uns mit leckeren Speisen versorgte, und auch an die Betreiber des Schützenhauses Pullenreuth, die uns sehr freundlich aufnahmen und hervorragend bewirteten.
Ein nur „ja” zur Patenschaft sagte die Pirker Blechmusi nicht, die Roggensteiner mussten sich diese erst bei „Wer wird Patenverein?” erspielen. (Bild: Kerstin Kiener)

Wenn das Roggensteiner Patenbitten in Pirk zur Quizshow wird

Vor drei Jahren standen die Roggensteiner als Paten an der Seite der Pirker Blechmusi bei deren Jubiläum. Nun wurden die Rollen getauscht: Für ihr 55-jähriges Gründungsjubiläum heuer machte sich die Jugendkapelle Roggenstein auf den Weg nach Pirk, um die Pirker Blechmusi offiziell um die Patenschaft zu bitten. Gemeinsam traf man sich an der Schule zu einem Standkonzert und marschierte Richtung Pfarrheim. Doch ein einfaches „Ja“ kam den Gastgebern nicht in den Sinn. Stattdessen verwandelte sich der Saal kurzerhand in ein Fernsehstudio. Unter dem Motto „Wer wird Patenverein?“ mussten sich die Musiker ihr Wunsch-Ja erspielen. Mit originalgetreuen Sound- und Lichteffekten, bekannten Jingles und viel Humor führten die Pirker durch einen Abend, der an Unterhaltung kaum zu überbieten war. Die Fragen drehten sich – ganz im Stil der Sendung – rund um die Pirker Blechmusi, Wissenswertes aus der Welt der Blasmusik und nicht zuletzt um die Hausbiersorte der Gastgeber. Mit Teamgeist, musikalischem Fachwissen und einer guten Portion Schlagfertigkeit meisterten die Roggensteiner Runde um Runde und sorgten dabei immer wieder für Gelächter, nicht zuletzt dank des Moderatorenteams. Die beiden Frontsänger David Meierhöfer und Matthias Zimmerer alias „Günther Lauch” und „Lauch Günther” liefen zur Bestform auf. Neben den Fragen hatte das Vorbereitungsteam auch Spiele eingebaut. So musste die Bier-Hausmarke am Geschmack erkannt werden. Spätestens bei der alles entscheidenden Frage war klar: Dieses Patenbitten hatte Erfolg. Der frisch gewählte erste Vorstand Tobias Forster sagte schließlich mit einem herzlichen „Ja“ zu und unterzeichnete die Patenschaftsurkunde zusammen mit Vorstand Daniel Fenzl von den Roggensteinern. Die Pirker Blechmusi übernimmt also die Patenschaft für das Jubiläumsjahr der Jugendkapelle Roggenstein. Gemeinsam wurde angestoßen, gefeiert und der gelungene Abend in geselliger Runde beschlossen. Und wie es sich für Musikanten gehört, wurde auch gemeinsam musiziert.
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