Pfarrer Ronald Liesaus und Mini Jonas Ogarek beim Patroziniumsgottesdienst.  (Bild: Gabriele Buchbinder )

Altentreswitz feiert Patrozinium

Die kleine Wehrkirche auf dem Burghügel von Altentreswitz war am Patrozinium des heiligen Matthäus bis auf den letzten Platz gefüllt. Pfarrer Ronald Liesaus feierte den Festgottesdienst, unterstützt von Ministrant Jonas Ogarek. Unter den Gottesdienstbesuchern waren auch Dritter Bürgermeister Alfons Raab aus Vohenstrauß sowie Vertreter der kirchlichen Gremien und Pfarrgemeinderäte. Als Lektorinnen wirkten Daniela Ogarek und Tanja Meier mit. Ein Patron, ursprünglich Hausvater und Beschützer, steht seit der Antike sinnbildlich für Schutz, Orientierung und Maßstäbe. Und genau hier setzte Pfarrer Liesaus seine Gedanken zum Patrozinium an. Orientierungshilfen gebe es heute viele: Landkarten, Navigationssysteme und von Menschen definierte Maßstäbe. Doch entscheidend seien jene Maßstäbe, die nicht nur mit dem Kopf, sondern mit dem Herzen gesetzt werden. Der Evangelist und Apostel Matthäus sei dafür ein eindrucksvolles Beispiel. Als ehemaliger Zöllner folgte er dem Ruf Jesu: „Folge mir nach.“ Er war bereit, bisherige Maßstäbe hinter sich zu lassen und sich an göttlichen Maßstäben zu orientieren. „Jesus blickt ins Herz“, machte Pfarrer Liesaus deutlich. Matthäus hatte sein Herz am richtigen Fleck und ließ sich auf einen neuen Weg ein. Ausgehend vom Evangelium richtete der Geistliche den Blick auf die Gegenwart. In einer Welt, in der Hass und Gewalt immer stärker um sich griffen und zahlreiche Kriege die Menschen erschütterten, gebe es genügend Opfer. Was gebraucht werde, sei der Gegenpol: Barmherzigkeit. „Barmherzigkeit ist besser als Opfer“, dieser Gedanke könne gerade heute zu einem wichtigen Maßstab werden. Die rund 1,9 Milliarden Christen weltweit könnten dabei ein deutliches Zeichen setzen. Barmherzigkeit beginne nicht irgendwo weit entfernt, sondern im eigenen Umfeld, in der Familie, im Berufsleben, in der Nachbarschaft, in der Pfarreiengemeinschaft und in den Orten, in denen Menschen miteinander leben. Wer sein Herz öffne, könne damit auch andere erreichen. Und viele offene Herzen könnten schließlich auch in einer großen, von Konflikten geprägten Welt etwas verändern. Auch Papst Leo XIV. rufe immer wieder zum Frieden auf. „Erheben wir unsere Herzen“, könne deshalb auch als Auftrag verstanden werden, damit die Welt spüre, Barmherzigkeit ist ein Maßstab, der trägt. Musikalisch bereicherte die Gesangs- und Instrumentalformation „Va-überall-irgendwer“ unter der Leitung von Talina Winter den Festgottesdienst mit besonderen Glanzpunkten. Für ihre musikalischen Beiträge gab es zum Abschluss einen herzlichen und lang anhaltenden Applaus. Anschließend wechselten die Besucher vom Gotteshaus in den Dorfkrug. Bei einem gemeinsamen Frühschoppen wurde das Patrozinium in geselliger Runde fortgesetzt, ganz im Sinne einer lebendigen Dorfgemeinschaft und eines gemeinsam gefeierten Sonntags.
Die Reisegruppe der Riglasbrünner mit Vorstand Christian Stöcklmeier (knieend) vor der Residenz in Würzburg.  (Bild: Christian Stöcklmeier)

Tagesfahrt der Riglasbrünner bei Kaiserwetter

Der seit letztem Jahr wieder eingeführte Programmpunkt Tagesfahrt, führte die Tischgesellschaft der Riglasbrünner in diesem Jahr nach Volkach und Würzburg. Am Samstag um 8 Uhr brach die Reisegruppe vom Dultplatz in Sulzbach-Rosenberg auf. Nach ca. zwei Stunden erreichte man das erste Etappenziel Volkach. Hier konnte man in der herrlichen Altstadt etwas flanieren und manch einer gönnte sich auch schon das erste Viertel fränkischen Weins. Nach einer Stunde ging es weiter Richtung Würzburg. Unterwegs wurde nochmal eine kleine Pause eingelegt. Bei einer kleinen Stärkung am Bus konnte man die wunderbare Aussicht auf Weinberge und Mainschleife genießen. Dann ging es weiter zur Festung Marienberg. Dort hatte Reiseleiter Michael Högner zwei Stadtführer organisiert, die viele interessante Details über die Geschichte der Festung zu berichten wußten. Nach einem Rundgang um die Festung wurde dieser Teil des Ausflugs mit einem traumhaften Ausblick auf die Stadt Würzburg beendet. Weiter ging es zusammen mit den Stadtführern zur Residenz und in die Innenstadt Richtung Dom. Nach etlichen interessanten Geschichten über die vielen Bischöfe, die die Vergangenheit Würzburgs entscheidend geprägt hatten, verabschiedete sich die Reisegruppe von ihren Stadtführern. In kleinen Gruppen wurde nun das Stadtfest besucht oder man nutzte die verbleibende Zeit zum Bummeln. Rund um die Alte Mainbrücke herrschte reges Treiben. Trotzdem fand man das ein oder andere Plätzchen um weitere Weine zu verköstigen. Um 17 Uhr brach die Gruppe dann Richtung Heimat auf. Zum abschließenden Abendessen steuerte man den Lindenhof in Weißenbrunn an. Gut gestärkt und mit vielen tollen Eindrücken erreichte man am späten Abend wieder Sulzbach-Rosenberg. Vielen Dank nochmal an das Busunternehmen Kugler sowie unseren Busfahrer für die sehr angenehme Fahrt. Ebenso ein großes Dankeschön an Reiseleiter Michael Högner, der sich mit der hervorragenden Planung für weitere Aufgaben empfohlen hat.
Stolz präsentierten die Kinder ihre selbstgebastelte Bienen Lampe (Bild:  Rita Schaumberger)

Ein Nachmittag bei den Imkern

Im Rahmen des Ferienprogramms des Marktes Fuchsmühl stellte sich auch heuer der Imker Verein Fuchsmühl zur Verfügung, interessierten Kindern einen Einblick in die Welt der Bienen zu geben. Nach der Begrüßung durch Vorstand Werner Schaumberger erklärt die Imkerin Carmen Reif anhand eines Schaukastens die Zusammenhänge in einem Bienenstaat sie versuchte gleich zu Beginn die Angst vor Bienenstichen zu nehmen und erläuterte wie man sich in der Nähe eines Bienenstocks verhält. Des weiteren erfuhren die Kinder einiges über die Leistung der Bienen den Aufbau einer Bienenstaates, die verschiedenen Arbeitsaufgaben einer Arbeiterin, Drohne und der Königin.Dann ging es mit dem Imkern in das Bienenhaus die Kinder durften einen Blick in die Bienenbeute werfen, mit großen Interesse und ohne Scheu betrachteten die Kinder eine mit Bienen besetzt Wabe und suchten die darauf herumlaufende Königin. Im Anschluss daran durften die Kinder mit Hilfe von Imker Benedikt Mickisch eine Bienenlampe basteln, Wabenkerzen rollen und zusehen, wie man eine Wachskerze gießt, die später aus der Form herausgebracht wurde. Ein absolutes Highlight für die Kinder ist das eigene ernten von Honig sie lernten wie die Waben mit einer Entdeckelungsgabel von ihrer Wachsschicht befreit wird anschließend durften die Kinder die Honigschleuder selbst bedienen und beobachteten wie der flüssige Honig herauslief.Vom Geschleuderten Honig gab es danach leckere Honig Semmeln die sich die Kinder schmecken liesen. Auch die begleitenden Erwachsenen gestanden ein, doch einiges erfahren zu haben, was sie bisher nicht wussten.
Luis Lindner und Antonia Zahner gewannen das Retroschießen 2026 in Ihrer jeweiligen Schützenklasse. Dazu noch die nachfolgenden Gewinner. Besonders gratulierten hinten im Bild ( von rechts nach links ) Sportleiter Stefan Gradl, Schützenmeister Matthias Reis und Jugendleiter Armin Mösbauer. <br> (Bild: Hans Schlosser )

Antonia Koller und Luis Lindner gewinnen das Weiherner Retroschießen 2026

Endlich konnte der Schießbetrieb der Eichelbachschützen Weihern – Stein nach der langen Sommerpause am Freitagabend wieder aufgenommen werden . Zum Saison Auftakt wurden die zwei „ Saisontafeln „ zum dritten ausgeschossen. Zur Preisverleihung bedankte sich Schützenmeister Matthias Reis besonders bei den 15 Jungschützen und 40 „ Ü 18 „ Schützen für die Teilnahme am heutigen Retroschießen. Ja zum Saisonstart 2026 / 2027 war das Weiherner Schützenheim wieder voll besetzt, und der Schützenwirt Josef Stahl hatte wirklich keine Zeit zum verschnaufen. Traditionell bekommt ja jeder Starter eine Bratwurstsemmel dazu, für die Teilnahme, die Grillmeister Gerhard Meindl auf den Holzkohlegrill herzhaft bruzzeln lies. Nun bei der Preisverleihung stellte sich nun heraus, wer mit den „ Ältersten Luftgewehr „ das beste Blattl erzielte , und das ist gar nicht so einfach, wenn man schon seit Jahren mit modernen Luftdruck Sportgeräten den Schießsport betreibt. Die jüngsten durften aber selbstverständlich nur mit den Lasergewehr teilnehmen. Sportleiter Stefan Gradl und Jugendleiter Armin Mösbauer schritten dann zur Preisverleihung. Auf den dritten Platz setzte sich Armin Mösbauer ( 676,1 Teiler ), vor Ihn kam Matthias Reis ( 581,6 Teiler ) und auf der Retrotafel wird Antonia Koller mit einen 544,1 Teiler als Gewinnerin 2026 verewigt . In der Jugendklasse gewann Luis Lindner, mit einen 213,6 Teiler , dessen Name nun auch auf einen Metallschild auf der Jungend Retroscheibe fest geschraubt wird. Ihn folgten Milan Forster ( Lichtgewehr ) mit einen ( 245,0 Teiler ) und Johanna Wagner ( 270,0 Teiler ). Schützenmeister Matthias Reis erinnerte noch an das laufende Bürgerschießen, wo man am Freitag, 25.September von 18 bis 21 Uhr und am Sonntag, 27.September von 10 bis 12 Uhr teilnehmen kann. Die Preisverleihung dazu findet dann am Samstag, 03. Oktober ab 18 Uhr im Schützenheim statt.
Die Schützenmeister Werner Gleißner (links) und Albert König (rechts) mit den Gewinnern des ersten Oktoberfestschießens (Bild: Michaela Purrer)

Zünftiger Auftakt beim Schützenverein Illschwang

Mit einer besonderen Premiere starteten die Illschwanger Schützen in die neue Saison. Erstmals stand ein Oktoberfestschießen auf dem Programm. Im weiß-blau geschmückten Vereinsheim begrüßte Schützenmeister Werner Gleißner 20 Erwachsene und drei Jugendliche zu einem geselligen Schießabend. Auf einer Gaudischeibe galt es, möglichst viele Punkte zu erzielen. Bei den Jugendlichen gelang das Luisa Hiltl, die sich den ersten Platz sicherte. Ihr folgten Sophia Hiltl auf Rang zwei und Malte Karlauf auf Platz drei. Als Preise durften sich die Nachwuchsschützen über einen Sixpack Spezi, sowie mit süßen Waffeln gefüllte Eimer freuen. Auch bei den Erwachsenen gab es originelle Preise. Den ersten Platz belegte Birgit Böttner, die sich über einen Zehner-Koffer Bier freuen durfte. Hans Loos erreichte den zweiten Platz, gefolgt von Martin Bodenstein auf Rang drei. Beide konnten ebenfalls einen Waffeleimer mit nach Hause nehmen. Doch auch die übrigen Teilnehmer gingen nicht leer aus - für jeden gab es ein Lebkuchenherz. Die Preise wurden von Dieter Dehling, Werner Englhard, Richard Koller und Henner Wasmuth gespendet. Schützenmeister Werner Gleißner bedankte sich bei den Spendern herzlich für ihre Unterstützung. Bei zünftiger Bierzeltmusik und geselligem Beisammensein ließen die Schützen den gelungenen Abend ausklingen. Die Premiere des Oktoberfestschießens kam bei den Teilnehmern bestens an und sorgte für einen stimmungsvollen Start in die neue Schützensaison.
Eine Löschgruppe der FF Aschach absolvierte erstmals mit ihren neu beschafften Löschfahrzeug die Leistungsprüfung für das bayerische Leistungsabzeichen. (links) Bürgermeister Reiner Wiedenbauer (Bild: Alfred Schorner)

Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Aschach unterzieht sich einer Leistungsprüfung

Kürzlich legte eine Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Aschach die Leistungsprüfung „Wasser” erfolgreich ab. Als Ausgangslage wurde der Brand eines Nebengebäudes angenommen, bei dem sicher war, dass keine Menschen- oder Tierrettung erforderlich war und somit auf Atemschutzeinsatz verzichtet werden konnte. Im ersten Teil der Abnahme mussten alle Teilnehmer ihr Können bei verschiedenen Knoten und Stichen unter Beweis stellen. Je nach Prüfungsstufe mussten einige noch Zusatzaufgaben bestehen. Im zweiten Prüfungsabschnitt musste die Gruppe einen Außenangriff mit drei C-Strahlrohren vornehmen. Die Wasserentnahme erfolgte mit Saugleitung aus einem wasserführenden Bach. Im letzten Teil der Abnahme wurde die Funktionsfähigkeit der Feuerlösch-Kreiselpumpe mit einer Trockensaugprobe geprüft. Alle ihnen gestellten Aufgaben erfüllten die Floriansjünger in der vorgegebenen Höchstzeit. Bei der Abschlussbesprechung dankten die beiden Schiedsrichter Kreisbrandinspektor Armin Daubenmerkl und Kreisbrand-meister Dominik Ernst für die saubere und beinahe fehlerlose Arbeit. Ziel der Prüfung sei es, so der Kreisbrandinspektor die Vertiefung und der Erhalt der Kenntnisse der Feuerwehrdienstvorschriften und die praxisnahe Vorbereitung auf den Einsatz. Bürgermeister Reiner Wiedenbauer der den Übungsablauf erstmals interessiert mit verfolgte, zollte den Floriansjüngern Dank und Anerkennung für ihre ehrenamtliche Tätigkeiten zum Schutz der Gemeindebürger. Ihm schloss sich Kommandant Norbert Hiller an. Die Übungsteilnehmer erwarben das Bayerische Leistungsabzeichen in den Stufen 2: Bastian Hollweck, Franziska Grädler, Tim Maak, Jakob Schäffer, Paula Schäffer, der Stufe 3: Christian Bienia, der Stufe 4: Felix Schäffer, der Stufe 5: Michael Straub und der Stufe 6 Robert Heldmann.
Übergabe des Schecks an die Fußballabteilung (Bild: Michael Meiler)

Förderkreis der SpVgg Pirk: Ein Abschied mit Wehmut

Eine bedeutende Ära der Pirker Vereinsgeschichte ging zu Ende. Der Vorsitzende Gerhard Meier hatte zur allerletzten Versammlung des Förderkreises der Fußballabteilung der SpVgg Pirk eingeladen. Im Mittelpunkt des Abends stand neben dem Abschied vor allem ein beeindruckender Rückblick auf das, was der Förderkreis über viele Jahre hinweg für den Sport und die Gemeinschaft geleistet hat. Gerhard Meier selbst blickt auf ein außergewöhnliches Lebenswerk zurück: Über 55 Jahre lang war er ununterbrochen in einem Amt als Vorsitzender aktiv. Er galt als treibende Kraft hinter zahlreichen sportlichen und gesellschaftlichen Initiativen – darunter der Erhalt des beliebten Bräustüberls sowie die Organisation der „Dorfroisn“, der Ausflug mit drei Bussen in den Felsenkeller nach Chodovar Plana. In seiner Rede hob Meier zudem den starken Zusammenhalt im Verein hervor und dankte Michael Meiler, der den Betrieb des Förderkreises während seiner Erkrankung maßgeblich aufrechterhalten hatte. Wie entscheidend der Förderkreis für das Vereinsleben war, belegen die Zahlen der jüngsten Vergangenheit: Allein in den letzten vier Jahren flossen rund 13.000 Euro an die Fußballabteilung. Mit diesen Mitteln wurden Bälle, Tore und Trikots angeschafft sowie Weihnachts- und Abschlussfeiern für den Junioren- und Seniorenbereich unterstützt. SpVgg-Vorsitzender Josef Schiesl drückte im Namen des gesamten Vereins und der Abteilung Fußball seinen tiefen Dank aus und betonte, wie essenziell diese Unterstützung für den Erfolg der Abteilung war. Auch Michael Meiler (Kassier des Förderkreises und Bürgermeister) richtete das Wort an die Anwesenden: Trotz aller Wehmut gelte es nun, den Blick nach vorne zu richten. Die SpVgg Pirk verfüge über ein hervorragendes Sportgelände und leiste eine ausgezeichnete Nachwuchsarbeit. „Wir müssen diese positiven Eigenschaften nutzen und die Menschen begeistern” betonte Meiler. Um an diese Erfolge anzuknüpfen, schlug Josef Schießl die Neugründung eines Fördervereins vor, der direkt dem Hauptverein angegliedert werden soll. Zum Schluss überreichen Meier, Meiler und Seidl die letzte Spende über 1500€ an die Fußballabteilung.
Urkunden und Kleine Preise für die Kinder (Bild: Bernhard Lang)

Schnupperschießen und Nachtböllern

Kurz vor dem Schulbeginn hatte die Feuerschützengesellschaft Windischeschenbach, im Rahmen des Ferienprogramm der Stadt zum beliebten Schnupperschießen eingeladen. Am späteren Abend hallten dann die Schüsse aus den Böllern durch die Nacht. 30 Kinder kamen um 14 Uhr zum Schnupperschießen ans Schützenheim. Mit der Anzahl war das zu bewältigende Limit voll ausgeschöpft. Die 6 bis 9 Jährigen durften ihr Geschick beim Laserschießen zeigen. Mit dem Luftgewehr schossen die 10 bis 13-jährigen Kids. Für 14 bis 17 Jährige bot der Verein Kleinkaliberschießen an. Für die 6-9 jährigen wurde Laserschießen angeboten, für die 10-13-jährigen Luftgewehrschießen und für die 14-17-jährigen Kleinkaliberschießen. Alle teilnehmenden Kinder erhielten eine Urkunde, ein kleines süßes Geschenk, Getränke und Bratwurstsemmeln gratis. Von 17 bis 19 Uhr durften sich die Jugendlichen des Verein beim Schießen beweisen. Sie konnten mit konnten dabei mit verschiedenen Waffen bei unterschiedlichen lustigen Disziplinen ihre Treffsicherheit beweisen. So probierten die Jugendlichen etwa das Schießen auf Fallscheiben ausprobieren. Die Munition und eine leibliche Stärkung waren gratis. Ab 20 Uhr fand dann das Nachtböllern statt. Es hatten sich 4 auswärtige Vereine mit 15 Schützen angemeldet. Zusammen mit den Schützen aus der Feuerschützengesellschaft Windischeschenbach und unserer Kanone, der „Ritzerbergdonner”, gab das ein stattliches feuriges Schauspiel. Geschossen wurde Reihensalut, Langsames Reihenfeuer, Doppelschlag, Schnelles Reihenfeuer und der Abschlusssalut. Viele Zuschauer und Fotografen erfreuten sich an dem lauten und feurigen Schauspiel.
Die Schüler der Schule Kirchenthumbach zeigen ihre Begeisterung beim Sporttag. (Bild: Andrea Wolfram)

Erfolgreicher Sporttag: SCK begeistert Kinder mit sportlicher Vielfalt

Bewegung und Begeisterung standen im Mittelpunkt, als die Grund- und Mittelschule Kirchenthumbach zusammen mit dem lokalen Sportverein SC Kirchenthumbach einen vielseitigen Sporttag auf die Beine stellte. Das Ziel der gelungenen Kooperation: Den Kindern die Freude an der Bewegung zu vermitteln und das breitgefächerte Sportangebot des Sportvereins näherzubringen. Auf dem Vereinsgelände und der Schulsportanlage warteten insgesamt neun abwechslungsreiche Stationen darauf, von den Nachwuchssportlern erkundet zu werden. Auf dem Rasenplatz forderten drei verschiedene Fußballparcours Dribbelkünste und Treffsicherheit heraus. Auf dem Hartplatz ging es rhythmisch zu. Unter fachkundiger Anleitung wurden moderne Tänze einstudiert. Auch auf dem Volleyballfeld herrschte reger Betrieb, wo fleißig gebaggert und gepritscht wurde. Ergänzt wurde das sportliche Angebot durch eine erlebnispädagogische Team-Challenge, die von Lehrkraft Benedikt Heinl geleitet wurde und bei der vor allem Gemeinschaftssinn gefragt war. Erste Einblicke in den Schlägersport boten zudem drei Tennisstationen. Die Organisation lag in den Händen von Nicole Schusser-Schindler, der zweiten Vorsitzenden des SC Kirchenthumbach, die das Programm in enger Abstimmung mit der Schulleitung plante. Ein besonderer Dank der Schule gilt den Trainern, die an den Stationen ehrenamtlich im Einsatz waren. Die Aktion unterstreicht die enge Verbundenheit zwischen der Schule und dem SC Kirchenthumbach. Für alle Beteiligten war der Tag eine echte Herzensangelegenheit, um den Kindern den Spaß am Sport nachhaltig mit auf den Weg zu geben.
Der Brunnen bei der Büste von Karolina Gerhardinger, Gründerin der Schule, schäumte über vor lauter Seifenblasen. (Bild: Andreas Karl)

103 Fünftklässlerinnen starten an den Dr.-Johanna-Decker-Schulen

Der Dienstag, 15. September 2026, war ein aufregender Tag für 103 Mädchen, die neu an die Dr-Johanna-Decker-Schulen kommen. Die Fünftklässlerinnen können sich über kleine Klassen mit einer Schülerzahl von maximal 23 freuen. Der erste Schultag begann im Gerhardingersaal für das Gymnasium bzw. in der Turnhalle für die Realschule mit einer Begrüßung durch die Schulleitung. 69 Schülerinnen wurden auf drei Klassen der Realschule aufgeteilt. Die Klassenleitungen haben Frau Braun, Frau Rösch und Frau Kellermann. Am Gymnasium beginnen dieses Schuljahr 34 Mädchen mit ihren Klassenleitern Frau Graf und Herr Hackl. Darunter war beispielsweise Lina Schlaffer aus Hirschau, die nach dem ersten Schultag Bilanz zog: „Ich bin sehr zufrieden mit der Klasseneinteilung, denn meine Freundin ist mit mir in der G5a.” Auch Sophie Honig aus der R5a machte einen gut gelaunten Eindruck: „Heute Morgen war ich schon aufgeregt. Aber ich freue mich jetzt auf ein tolles Schuljahr!” Familie Werner brauchte ein ausgeklügeltes Zeitmanagement für den Vormittag, da der kleine Bruder in der ersten Klasse eingeschult wurde. Doch pünktlich zum Beginn der Seifenblasenaktion war die gesamte Familie im Schulgarten versammelt, um Anna-Lena an ihrem ersten Schultag in der G5b zu begleiten. Eine Seifenblasenmaschine zauberte eine schöne Atmosphäre. Unterstützt wurde sie von fleißig pustenden Mädchen, die zur Begrüßung jeweils eine Dose Seifenblase mit der Aufschrift „Mit Mut, Neugier und Gemeinschaft ins Abenteuer 5. Klasse” bekamen. Der Elternbeirat hatte bereits im Vorfeld traditionell ein Starter-Kit für die Fünftklässlerinnen mit den notwendigen Heften und Umschlägen besorgt, sodass den Eltern das Suchen im Schreibwarenladen erspart blieb. Außerdem sorgten Mitglieder des Elternbeirats wie jedes Jahr für die Bewirtung mit Kaffee und Kuchen.
AWO Erbendorf Ausflug 2026 (Bild: Franz Bauer)

AWO Ortsverein Erbendorf besucht das Freilandmuseum Oberpfalz

Auf den Spuren der Geschichte im Freilandmuseum Oberpfalz - Der AWO Ortsverein Erbendorf besuchte das Freilandmuseum Oberpfalz in Neusath und begab sich dabei auf eine kurzweilige Reise durch die Geschichte der Oberpfalz. Eine Gästeführerin geleitete die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch das weitläufige Museumsgelände und führte sie in verschiedene Bauernhöfe und historische Gebäude. Besonders beeindruckt waren die Besucher davon, dass jahrhundertealte Häuser und Gehöfte originalgetreu wieder aufgebaut wurden. Von der Region rund um den Landkreis Tirschenreuth bis hin nach Cham erhielten die Gäste anschauliche Einblicke in das frühere Leben auf dem Land und wurden dabei in längst vergangene Zeiten zurückversetzt. Bei so manchem Anblick war zu hören: „Ja, daran erinnere ich mich noch gut!” Zahlreiche amüsante Geschichten und interessante Erzählungen begleiteten die optischen Eindrücke und sorgten für so manche heitere Erinnerung. Zum Abschluss hieß es dann „An Guadn” in der Museumswirtschaft „Unterbürg”. Bei einer original heimischen Brotzeit ließ die Gruppe den gelungenen Ausflug gemütlich ausklingen. AWO-Ortsvorsitzende Scharf bedankte sich bei allen Beteiligten für die Organisation des Ausflugs sowie bei den Gästen für ihre Teilnahme. Es war ein abwechslungsreicher und geselliger Tag, der Geschichte lebendig werden ließ und bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern viele schöne Erinnerungen weckte.
Die 28 Abc-Schützen der Grundschule Luhe-Wildenau mit Rektorin Sandra Landgraf und den Klassenlehrkräften Alexandra Reitinger, Sabrina Reich und Christina Scharl-Braunagel (von links). (Bild: Jessica Danner)

Erster Schultag an der Grundschule Luhe-Wildenau

Für die 28 Schulanfängerinnen und Schulanfänger der Grundschule Luhe-Wildenau startete am Dienstag, 15. September, der erste Schultag in der Kirche St. Martin mit einem Wortgottesdienst, der von der katholischen Religionslehrkraft Julia Plödt und Pfarrer Thomas Stohldreier gestaltet wurde. Anschließend wurden die neuen Erstklässlerinnen und Erstklässler in der Turnhalle der Grundschule von Rektorin Sandra Landgraf herzlich willkommen geheißen. Auch Bürgermeister Sebastian Hartl begrüßte die Abc-Schützen und wünschte ihnen für ihren Start an der Schule alles Gute. Für eine besonders schöne Überraschung sorgten die zukünftigen Klassenkameradinnen und Klassenkameraden. Mit dem Lied „Welch ein schöner Tag” und einem Willkommensgedicht bereiteten sie den neuen Klassenmitgliedern einen herzlichen Empfang und nahmen sie in die Schulfamilie der Grundschule Luhe-Wildenau auf. Im Anschluss machten sich die Kinder mit ihren Klassenleitungen auf den Weg in ihre Klassenräume zur ersten Unterrichtsstunde. Währenddessen konnten sich die Eltern am Kuchenbuffet des Elternbeirates bedienen und austauschen. Die 28 Schulanfängerinnen und Schulanfänger werden künftig in drei FleGS-Klassen unter der Leitung von Frau Alexandra Reitinger, Frau Christina Scharl-Braunagel und Frau Sabrina Reich unterrichtet. Die gesamte Schulfamilie der Grundschule Luhe-Wildenau wünscht ihren neuen Erstklässlerinnen und Erstklässlern einen guten Start, viel Freude am Lernen und eine wunderschöne gemeinsame Grundschulzeit!
Kühloch (Bild: Klaus Kurz)

Wanderung zum Kühloch

„Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“ – getreu dem Motto bot der Vogelschutzverein Weißenberg und Umgebung e.V. in diesem Jahr eine Wanderung in der näheren Umgebung im Edelsfelder Ferienprogramm an. Ein gutes Dutzend Kinder und zusätzlich acht Erwachsene nahmen an der abendlichen und durchaus anspruchsvollen Wanderung von Mitteldorf nach Breitenstein teil. Über den Teufelsstuhl und den Schafbergfelsen erreichte die Gruppe das sogenannte Kühloch, eine der ältesten Wohnhöhlen der Oberpfalz, in der auch steinzeitliche Funde gemacht wurden. Ihren Namen hat die Höhle daher, dass vor mehr als 200 Jahren in Kriegszeiten die Königsteiner dort ihr Vieh versteckten. Natürlich galt es für die Kinder die Durchgangshöhle so weit als möglich zu erforschen. Danach ging es weiter durch den Wald zur Schutzhütte „Steinberg“, an der ausgiebig Brotzeit gemacht wurde um sich für den finalen Teil der Wanderung zu stärken. Über die beeindruckenden Felsformationen des Steinbergs gelangte die Gruppe schließlich nach Breitenstein, von wo die Wanderer schon von weitem von der hochaufragenden romanischen Kapelle begrüßt wurden. Während der Wanderung gab es auch immer wieder Zwischenstopps, bei denen die Kinder Informationen über die Kühloch-Höhle, das richtige Verhalten in der Natur sowie zum Baum (Zitterpappel) und Vogel (Rebhuhn) des Jahres 2026 erhielten. Wohlauf am Ziel angekommen, äußerten sich zur Freude der Mitglieder des Vogelschutzvereins alle Beteiligten begeistert über die schöne und kurzweilige Naturwanderung in unmittelbarer Nähe.
 …geborgen und sicher im „Adlerhorst“  (Bild: Marianne Lebegern)

Walderlebnisraum aktiv und phantasievoll selbst gestalten

Der Kinderferienclub der Pfarreiengemeinschaft Neustadt/Altenstadt lud zur letzten „Aktiv sein“-Aktion in den Felixwald ein. Der Stadtförster Andreas Arnold begrüßte siebzehn naturbegeisterte Kinder. Sofort begann die erste Aufgabe; im Wald was Schönes – Hartes – Stachliges – Raues – Schweres – Duftendes – Weiches – Rundes – Glattes und etwas Leichtes zu suchen. Durch die Auswahl der vielen verschiedenen Materialien war die Aufgabe bald gelöst. Danach fragte Herr Arnold die Kinder, was ein Eichhörnchen wohl so alles für den Winterschlaf im Wald versteckt. Wer hat schon von einem Adlerhorst gehört bzw. wie sieht der aus? Wie kann er nachgebaut werden? Schnell wurden lange, dicke und dünne Äste, krumme Zweige, Blätter und Moos zu einem runden Geflecht zusammengetragen. Nach einiger Zeit war ein riesiges „Holznest“ entstanden. Alle nahmen in dem riesigen Horst Platz, lauschten den Erzählungen des Försters. Dieser fragte in die Runde, ob man ein rohes Ei auf verschiedene Art und Weise über einen riesigen Graben im Wald manövrieren kann, ohne dass es zu Bruch geht. Die Kinder entwickelten eine rege Fantasie, wie das Ei heil zur anderen Seite transportiert werden könnte. Es waren ganz tolle Ideen dabei, die sich die Kinder einfallen ließen, und bei den vielen kreativen Versuchen gingen von 10 Eiern nur zwei tatsächlich zu Bruch. Danach zogen sich alle wieder in die „Chill Area“ zurück und machten Brotzeit. Gestärkt ging es daran, ein Zelt aus Naturmaterialien zu bauen. Die Äste wurden geschickt eingeflochten und befestigt. Das innere Geflecht ausgeastet und mit dünnen Ästen ineinander verkeilt. Das Dach mit Blätterzweigen und moosbedecktem Holz verdichtet. Das machte wirklich enorm Spaß, ein so stabiles frei stehendes Naturzelt entstehen zu sehen. Stolz auf das Geschaffene und zufrieden über den Nachmittag in der freien Natur wurde sogar noch eine kleine Baumpflanzaktion gestartet. Hobbygärtner Johann Bäumler hat verschiedene zarte Ahorn- und Buchenpflanzen mitgebracht. Die Kinder waren begeistert, diese Pflanzen in der Erde zu verbuddeln. Alle waren sich einig – nächstes Jahr wird überprüft, wie schnell diese Pflänzchen gewachsen sind.
Gäste der Veranstaltung „Zouhurchn und midsinger” (Bild: Regina Pilhofer)

„Zouhurchn und midsinger”der Oberpfälzer Dialekt als lebendiges Kulturgut

Unter diesem einladenden Motto stand das diesjährige Angebot der Ökumenischen Sozialstation mit ihrer Fachstelle für pflegende Angehörige im Rahmen der Bayerischen Demenzwochen. Bis auf den letzten Platz waren alle Stühle besetzt. Die Veranstaltung bewies eindrucksvoll, wie tief verwurzeltes Kulturgut und vertraute Klänge Menschen verbindet und Erinnerungen geweckt werden können. Im Mittelpunkt des Nachmittags stand die Oberpfälzer Mundart-eine eigene Sprache. Mit viel Gefühl und großer Heimatverbundenheit wurden Charakteristische Texte von Dieter Radl, Dialektpreisträger 2026, vorgetragen. Mal humorvoll, mal nachdenklich, ließ er den Dialekt mit all seinen Facetten aufleben. Musikalisch umrahmt wurden die Zeilen von stimmungsvollen Gitarrenklängen des „Fröhlichen Gitarrentrios”. Zu den Texten und Lesungen ertönten die passenden Volkslieder, die das Publikum nicht nur zum aufmerksamen Zuhören, sondern auch zum kräftigen Mitsingen animierten. Für das Wohl der Gäste war ebenfalls bestens gesorgt. Mit einer Auswahl an Getränken und einem ansprechenden Catering wurden die Gäste verwöhnt, sodass der Austausch und Genuss in der Pause auch nicht zu kurz kamen. Am Ende blickten alle Beteiligten auf einen rundum gelungenen Nachmittag zurück. Die Kombination aus Volksliedern, Mundart und Gemeinschaft rief viele liebgewonnene Erinnerungen wach und zeigt welch wertvollen Beitrag die Pflege des Oberpfälzer Dialekts für das Miteinander leisten kann.
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