Die 500-Euro-Spende des Schnäppchenladens ist für die JFG eine willkommene Zuwendung. (Von links:) Ladenchefin Veronika Pröls, JFG-Vorsitzender Tobias Meidinger, stellv. Vorsitzende Waltraud Trettenbach, die aktiven Spieler Emil Siegert und Nikolas Gnan und die Ladenmitarbeiterinnen Petra Bücherl und Elfriede Kredler. (Bild: Rosi Hasenstab)

JFG erhält Spende vom Schnäppchenladen

Wenn Jugendarbeit in einem Verein intensiv betrieben wird, fallen besonders beim Fußballsport oft enorme Kosten an, so auch bei der JFG Obere Vils 08. Diese Jugendfördergemeinschaft betreut zur Zeit acht Mannschaften mit insgesamt 132 Nachwuchsspielern aus den Stammvereinen FV Vilseck, FC Schlicht und SV Sorghof. Dass man da mit einer finanziellen Zuwendung viel Gutes tun kann, war auch den Mitarbeiterinnen des Schnäppchenladens Vilseck bewusst. Und so übergab Veronika Pröls aus dem Verkaufserlös des kleinen Ladengeschäfts 500 Euro an die beiden Vorstände, die sich herzlich bedankten. „Wir von der JFG können das Geld sehr gut gebrauchen und werden uns dafür Bälle, Stutzen und Trainingsutensilien anschaffen”, versicherte Vorsitzender Tobias Meidinger. Auch sei schon wieder an Weihnachtsfeiern und -geschenke zu denken, meinte er und erwähnte auch die hohen Kosten, die man für den laufenden Spielbetrieb der acht Mannschaften aufbringen müsse, und dass Sponsorengelder dafür oft nicht ausreichen würden. „Ihr leistet hier eine tolle Arbeit”, lobte die stellvertretende Vorsitzende Waltraud Trettenbach die Damen, die sich das ganze Jahr über ehrenamtlich um den Schnäppchenladen kümmern. Der Laden in der Breslauer Straße Vilseck ist jeden Samstag von 14 – 16 Uhr für Warenannahme und -verkauf geöffnet. Die Einnahmen kommen seit fast 15 Jahren kirchlichen und sozialen Zwecken, sowie der Jugendarbeit in den örtlichen Vereinen und Verbänden zugute.
Beim Info-Abend der CSUSenioren-Union Kaolinpott zum Themenkreis „Brandschutz: Gefahren im Haushalt” klärte Kreisbrandmeister Jürgen Ehrnsberger (2. von links) über die Bedeutung von Rauchwarnmeldern, die häufigsten Brandursachen und das richtige Verhalten im Brandfall auf. Dafür dankten die Vorsitzenden Werner Schulz und Fredi Weiß (von rechts) und der SEN-Union Kreisvorsitzende Helmut Fischer (links). (Bild: Thomas Hottner)

Prävention ist bester Schutz vor Bränden im Haushalt

Jährlich ereignen sich in Deutschland rund 200 000 bis 300 000 Brände in privaten Häusern und Wohnungen. Grund genug für die CSU-Senioren-Union Kaolinpott, zu einem Info-Abend zum Themenkreis „Brandschutz: Gefahren im Haushalt” in den Gasthof Haas einzuladen. Der stellv. Vorsitzende Fredi Weiß, Kreisbrandrat a. D., hatte dafür in Kreisbrandmeister Jürgen Ehrnsberger einen kompetenten Referenten gewonnen. Er betonte, dass das Kennenlernen möglicher Brandursachen wichtig für das Vorbeugen von Bränden ist. Als erhöhte Brandrisikofaktoren nannte er veraltete elektrische Anlagen und Geräte, die sich selbst nicht abschalten. Vergessenes Essen auf dem Herd, nicht ausgeschaltete Bügeleisen seien z. B. klassische Brandquellen. „Die Liste der Brandgefahren in der Küche ist lang!” Besonders für ältere Menschen empfahl er die Anschaffung eines „Herdwächters”. Ein solcher alarmiere nicht nur, sondern unterbreche gleichzeitig die Stromzufuhr. Mit zunehmendem Alter steige das Risiko. Rund ein Drittel aller Wohnungsbrände werde durch elektrische Defekte verursacht. Höheres Alter bedeute wegen oft eingeschränkter Bewegungsfähigkeit eine eingeschränkte oder sogar fehlende Selbstrettungsfähigkeit. „Das Risiko bei einem Wohnungsbrand ums Leben zu kommen, ist für Senioren doppelt so hoch wie für die restliche Bevölkerung.” In der Advents- und Weihnachtszeit sollte man generell auf echte Wachskerzen verzichten und durch elektrische Kerzen ersetzen. Ehrnsberger empfahl als erste Präventionsmaßnahme einen Risiko-Check zuhause. Wichtigstes Präventionsmittel seien funktionierende Rauchwarnmelder. Empfehlenswert seien Rauchmelder mit bestimmten Qualitätskennzeichen und fest eingebauten 10-Jahres-Batterien. Je früher sie einen Brand melden, desto besser die Chancen, sich zu retten. Um einen Zeitvorsprung zu sichern, sollte man sämtliche Räume außer Küche und Bad damit ausstatten. Wichtig sei die jährliche Wartung und Überprüfung der Warnmelder. Wenn es zu einem Brandfall im Haushalt kommt, so KBM Ehrnsberger, sollte man die Wohnung sofort verlassen, die Wohnungstür verschließen, den Schlüssel mitzunehmen und unverzüglich die Nummer 112 der Feuerwehr anzurufen. Die Nummer sollte im Telefon gespeichert sein. Ehrnsberger illustrierte mit zwei Filmen das schnelle Ausbreiten eines Wohnungsbrandes. Zum Ende des Vortrags bedankte sich Fredi Weiß mit einem kleinen Präsent bei dem Referenten für seine interessanten Ausführungen
Die Sänger und Musikanten der Herbstsitzweil. Hinten links, die Familienmusik Birner, das Geschwisterduo Reis , die Gastgeber , der Männergesangverein Gemütlichkei Weihern, sowie vorne sitzend Suis Weiß , Chorleiter Christian Dorner und Stephanie Rosenberg . (Bild: Hans Schlosser)

Zünftige Herbstsitzweil im Weiherner Dorfheim !

Eine zünftige, kontrastreiche und von sehr hoher Musikqualität erlebten die vielen Besucher am Samstagabend im Weiherner Dorfheim, die der Einladung des „Männergesangverein Gemütlichkeit Weihern“ gefolgt sind. Mit wann d’Weiherner singa“ begann die Herbstsitzweil, dann konnte Vorstand Josef Zimmermann sen. mit seiner herzlichen Begrüßung beginnen, besonders die Stadträte Karl Striegl und Uli Haider sowie Ehrenvorstand Wastl Lindner. Die eingeladenen Musikgruppen, das Weiherner Duo die Geschwister Theresa und Johannes Reis, Siegfried Paulus, Susi Weiß und Stephanie Rosenberg bestens bekannt als die Wernberger Stubenmusik sowie erstmalig in Weihern die Familienmusik Birner aus Rottendorf mit Korbian, Leopold, Robert und Chefin Veronika Birner sorgten für einen hochkarätigen kurzweiligen Abend. Wobei die Wernberger wie eh und je für den ruhigeren Part übernehmen, sowie die Gastgeber der Männergesangverein unter der Leitung von Christian Dorner sich sehr stimmgewaltig und eindrucksvoll repräsentierten. Ja im sehr herbstlich geschmückten Dorfheim wurden viele Melodien und Lieder wie „Hey Slavko! Spiel uns eins, Flott aufg’spielt, Aus der Alten Zeit, Das Elternhaus um nur einige zu nennen aufgespielt und gesungen. Die Birner Musi sowie das Duo Reis waren für den schwungvollen Teil zuständig, so dass das Publikum fleißig mitsang, mitklatschte und auch den Tanzboden strapazierte. Ein Prosit der Gemütlichkeit sowie kernige Geschichten, herzhafte Witze oder auch „Homat Gedanken“ vervollständigten und erweiterten den Abend. Auch kulinarisch hatte die Herbstsitzweil einiges zu bieten. Auf den Tellern fanden sich bayerische Köstlichkeiten, die ordentlich satt machten und wunderbar zu diesem geselligen Abend passten. Dazu gab es kühle Getränke und natürlich das eine oder andere Glaserl, mit dem man auf einen gelungenen Abend anstoßen konnte. Erst nach jeweiligen Zugaben konnte der Chef Josef Zimmermann den offiziellen Teil beenden. Die vielen Dankesworte an das gesamte Personal, den Mitwirkenden, den Dorfheim-Dekoratoren wurde mit lang anhaltenden Applaus belohnt. Zimmermann machte noch Werbung für den Chor, denn man wird älter und sucht notwendigen Sänger-Nachwuchs. Aber an das Nach-Hause-Gehen dachte niemand, die „Birner Musi“ spielte weiter zünftig auf, und es wurde getanzt geschunkelt und herzhaft weiter gefeiert, so wie es sich auf den Dorf gehört.
Die Mitglieder der ev. und kath. Pfarrgemeinde beim Besuch der Markgrafenkirche in Pilgramsreuth. (Bild: Hans-Jürgen Spitzner)

Gemeinsam auf den Spuren von Geschichte und Glaube: Ökumenefahrt nach Chemnitz

Am Samstag, den 10. Oktober, machten sich die evangelische und die katholische Pfarrgemeinde Vohenstrauß gemeinsam auf den Weg zu einem besonderen Ausflug. Der Ökumeneausschuss beider Kirchengemeinden hatte zu einer Fahrt nach Chemnitz eingeladen – ein Angebot, das auf überwältigende Resonanz stieß. Pünktlich um 6:00 Uhr morgens startete die Reisegruppe im vollbesetzten Omnibus in Richtung Sachsen. Gleich nach dem Aufbruch stimmte Pfarrer Ronald Liesaus die Fahrtteilnehmer mit einem besinnlichen Morgenimpuls auf den gemeinsamen Tag ein und bat um Gottes Segen für die Reise. Um die Fahrtzeit zu verkürzen, legten die Teilnehmer nach rund zwei Stunden eine gemütliche Pause ein, bei der eine kleine Brotzeit eingenommen wurde. Nach der Ankunft in Chemnitz tauchten die Vohenstraußer bei einer fachkundigen Stadtführung tief in die bewegte Geschichte und die Architektur der Stadt ein. Auf dem Programm standen die bekanntesten Sehenswürdigkeiten, darunter das beeindruckende Ensemble aus Altem und Neuem Rathaus, das monumentale Karl-Marx-Monument sowie der historische Rote Turm, das älteste Wahrzeichen der Stadt. Nach den vielen optischen Eindrücken tat die Stärkung beim gemeinsamen Mittagessen im traditionsreichen „Turmbrauhaus” sichtlich gut. Im Anschluss daran blieb den Teilnehmern genügend Zeit zur freien Verfügung, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden, durch die Fußgängerzone zu bummeln oder in den Cafés zu verweilen. Auf dem Rückweg ins heimische Vohenstrauß wurde ein Zwischenstopp im oberfränkischen Pilgramsreuth eingelegt. In der dortigen evangelischen Markgrafenkirche kamen die Reisenden zu einer feierlichen Andacht zusammen. Gestaltet und vorgetragen wurde diese von Frau Claudia Reindl. Die besinnlichen Worte bildeten den perfekten geistlichen Abschluss für einen Tag, der ganz im Zeichen der christlichen Gemeinschaft stand. Wohlbehalten und mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck kehrte die Reisegruppe schließlich am Abend nach Vohenstrauß zurück. Ein herzlicher Dank gilt dem Organisationsteam um Claudia Reindl, Michaela Wolfinger und Kuni Hanauer, die diese Fahrt perfekt geplant, vorbereitet und durchgeführt haben.
Der liebevoll dekorierte Erntedankaltar in St. Wolfgang (Bild: Michael Ströhl)

Erntedank in St. Wolfgang: Ein Fest der Gemeinschaft

Ein Fest für die Gemeinschaft und tiefes Zeichen der Dankbarkeit. Die Pfarrei St. Wolfgang feierte am Sonntag ein rundum gelungenes Erntedankfest. Die Zelebranten des Festgottesdienstes waren Pfarrer Wolfgang Bauer und Pfarrvikar Pannir Pushpam mitgestaltet wurde der Gottesdienst von Mitgliedern des Bauernverbandes Kümmersbruck und des Trachtenverein D`Vilstaler. Im Mittelpunkt des Festes stand der liebevoll gestaltete Erntedankaltar, den die Bäuerinnen der Gemeinde gestaltet hatten. Die reichlichen Gaben stammten direkt aus den heimischen Gärten. Neben klassischen Feldfrüchten zog vor allem die kreative Verbindung von Tradition und Moderne die Blicke auf sich: Ein historischer, alter Krauthobel fügte sich harmonisch neben exotischen Bananenblättern in das Gesamtbild ein. Ein besonderer Blickfang war zudem die kunstvoll gestaltete Erntekrone, die von den Mitgliedern des Heimat- und Trachtenvereins D` Vilstaler” in traditioneller Handarbeit gefertigt worden war. Nach dem feierlichen Gottesdienst wurde im Pfarrsaal bei einem gemütlichen Weißwurstfrühstück weitergefeiert. Eingeladen dazu hatte der Bauernverband Kümmersbruck. Für Unterhaltung sorgte die Kindergruppe der Vilstaler und zwei Schuhplattler. Mit ihren traditionellen Tänzen und sichtlicher Freude am Auftritt ernteten die jungen Trachtler begeisterten Applaus von den Gästen. Großen Anklang fand auch der Küchl- und Kuchenverkauf des Bauernverbandes vor und nach den beiden Gottesdiensten an diesem Wochenende. Am Ende des Tages blickte der Bauernverband auf ein rundum gelungenes Fest zurück, das die Gemeinschaft stärkte und die Wertschätzung für die heimische Landwirtschaft spürbar machte.
Vlnr. A. Hruschka, S. Wagner, M. Matlachowski (Bild: Andrea Storch)

Verein „Zusammen erreichen wir mehr e. V.” spendet 1.000 Euro für schwer entflammbare Wolldecken

Eine Spende, die Wärme schenkt und gleichzeitig für mehr Sicherheit sorgt: Der gemeinnützige Verein „Zusammen erreichen wir mehr e. V.” hat dem Hospiz St. Felix in Neustadt an der Waldnaab eine Spende in Höhe von 1.000 Euro für die Anschaffung schwer entflammbarer Wolldecken übergeben. Die Decken kommen den Gästen des Hospizes zugute und verbinden Komfort mit einem wichtigen Sicherheitsaspekt. Gerade in einem Hospiz, in dem Menschen ihre letzte Lebensphase verbringen, ist es entscheidend, eine Umgebung zu schaffen, in der sich Gäste und ihre Angehörigen geborgen und sicher fühlen können. Die Übergabe erfolgte an den Geschäftsführer Matthias Matlachowski des Hospizes St. Felix. Besonders emotional war der Termin für Frau Wagner, die als Leiterin des Hospizes verabschiedet wurde. Mit der Spende und den neuen Decken verbindet sich für sie ein persönliches Zeichen der Verbundenheit mit dem Hospiz. Auch wenn sie ihre Tätigkeit als Leiterin beendet, bleibt sie dem Hospiz und seiner wichtigen Arbeit weiterhin eng verbunden – nicht zuletzt durch den Verein „Zusammen erreichen wir mehr e. V.”. „Für uns ist es wichtig, dass im Hospiz auch weiterhin alles dafür getan werden kann, Menschen in ihrer letzten Lebensphase bestmöglich zu begleiten. Dazu gehören menschliche Nähe und Wärme genauso wie Sicherheit”, betont der Vorstand A. Hruschka. „Zusammen erreichen wir mehr e. V.” unterstützt die Hospizarbeit gezielt dort, wo Hilfe benötigt wird. Dabei sollen Spenden unmittelbar den Menschen zugutekommen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Die Anschaffung der schwer entflammbaren Wolldecken ist ein weiteres Beispiel dafür, wie aus Spenden konkrete Hilfe wird. Der Verein bedankt sich herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern, die diese Unterstützung möglich machen. Gemeinsam kann dazu beigetragen werden, dass Menschen am Ende ihres Lebens nicht nur medizinisch und pflegerisch gut versorgt sind, sondern sich auch geborgen, sicher und gut aufgehoben fühlen.
Interaktiver Vortrag mit Alexander Danzer (Bild: Alfred Schuster)

Café miteinander als Informationsbörse

Rauchmelder mit funktionsfähigen Batterien können Leben retten. Mit dieser Kernbotschaft einer Kurzgeschichte eröffnete Alfred Schuster den Nachmittag und begrüßte die Besucher: innen, die das 1. Mal dabei sind, die ab und zu kommen und die Dauergäste. Sodann waren das Kuchenbuffet und eine gemütliche Kaffeerunde eröffnet. Pfarrerin Friederike Steiner leitete mit einem Witz zum ernsten Thema Brandschutz über. „Zwei Männer klingeln an der Haustür und bitten um eine Spende für die Feuerwehr. Da sagt der Mann zu seiner Frau: Gib ihnen einen Eimer Wasser.” Ja, die Feuerwehr kostet den Kommunen Geld und das nicht zu wenig, so der Referent Alexander Danzer von der Freiwilligen Feuerwehr Immenreuth, der seit 35 Jahren ehrenamtlich Dienst am Nächsten leistet. Dabei verdeutlichte der Referent, dass die Ehrenamtlichen selbst jedoch keinen Cent für ihren Einsatz bekommen – eine freiwillige Arbeit, die schlichtweg unbezahlbar ist. Anschaulich erklärte er dem Publikum, warum Rauchmelder in jedem Haushalt unverzichtbare Lebensretter sind und wie man sich im Brandfall richtig verhält. Zudem erläuterte der erfahrene Feuerwehrmann Schritt für Schritt, worauf es beim korrekten Absetzen eines Notrufs ankommt. Applaus war der Dank des Publikums und ein kleines Präsent überreichte Brigitte Strößner an den Gast. Mit einem irischen Segen und einer herzlichen Einladung zum nächsten Café miteinander am 03.11.2026 zum Thema Kriegskindernothilfe e.V. aus Warmensteinach beschloss Frau Steiner den Nachmittag.
Logo des Tat:Ort e.V. (Bild: Tanja Motzek)

Tat:Ort e.V. blickt auf ein vielseitiges Vereinsjahr 2025/2026 zurück

Seit der Gründung 2022 ist der Verein kontinuierlich gewachsen und wird von zahlreichen Ehrenamtlichen getragen. Bei der Jahreshauptversammlung wurde der Vorstand erneut bestätigt. Zu den Aktivitäten gehörten eine Winterwanderung von Tat:Ort Wildnis, der weiterhin erfolgreiche Kindersecondhandladen Kommödchen mit inzwischen 18 engagierten Mitarbeiterinnen sowie verschiedene Angebote zur Bildung für nachhaltige Entwicklung. Besonders beliebt waren der offene Bücherschrank, die Flohmarkt- und Pflanzentauschbörse sowie das monatliche Nature Journaling. Mit dem Lastenradprojekt „pack mAS” wurden zwei Lastenräder angeschafft, bei dem sich der Verein mit einer Spende zur Anschaffung eines Lastenfahrrads für Sulzbach-Rosenberg beteiligte. Außerdem war Tat:Ort bei mehreren Veranstaltungen mit Informations- und Verkaufsständen vertreten. Seit Oktober 2025 nutzt der Verein die Kiste als festen Treffpunkt für Veranstaltungen, Spiele-, Kreativ- und Tauschaktionen. Auch die wöchentliche Romme-Runde des Offenen Kistentreffs hat sich etabliert. Ein weiterer Schwerpunkt war das Zukunftsprojekt B3RTA am Philosophenweg. Rund 25 Menschen gestalteten den Schrebergarten unter anderem mit einer Totholzhecke, einer Natursteinmauer, einem Sandarium, einem Magerbeet und neuen Bäumen. Für dieses Engagement erhielt B3RTA den dritten Platz bei einer Förderung der Raiffeisenbank. In den kommenden Monaten sind weitere Arbeitseinsätze, Nature-Journaling-Termine, Treffen, das Adventskranzbinden, die Jahresplanung und die Vorbereitung der Garteneröffnung vorgesehen. Der Verein dankt allen Ehrenamtlichen, Mitgliedern, Spenderinnen und Spendern sowie Kooperationspartnern für ihre Unterstützung. Sie wollen gerne dabei sein, mitmachen oder eigene Ideen umsetzen? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Alle Infos finden Sie unter: www.tat-ort-suro.de
Der Neustädter Frauenbund unterstützt den Herzenswunsch-Krankenwagen der Malteser. (Bild: Stefanie Hacker)

500 Euro für besondere Herzenswünsche

Eine Spende, die schwer und unheilbar kranken Menschen besondere Momente ermöglichen soll: Der Kath. Frauenbund Neustadt/WN unterstützt den Herzenswunsch-Krankenwagen der Malteser mit 500 Euro. Die Vorsitzende Stefanie Hetz überreichte die Spende gemeinsam mit Doris Enzmann an Frau Faltenbacher von den Maltesern. Mit dem Herzenswunsch-Krankenwagen werden Menschen, die aufgrund einer palliativen und lebensverkürzenden Diagnose nicht mehr selbstständig reisen können, noch einmal zu einem Ort begleitet, der ihnen besonders am Herzen liegt. Dieser Krankenwagen verfügt über die notwendige medizinische Ausstattung, ist gleichzeitig aber gemütlich und angenehm eingerichtet. Begleitet werden die Fahrten von Sanitätern oder anderen medizinischen Fachkräften, die diesen Dienst ehrenamtlich übernehmen. Dadurch können Menschen, die auf Betreuung und medizinische Versorgung angewiesen sind, noch einmal einen besonderen Ausflug unternehmen und wertvolle Stunden mit Angehörigen verbringen. Die Herzenswünsche der Fahrgäste sind dabei so verschieden wie die Menschen selbst. In der Vergangenheit führten solche Fahrten beispielsweise in den Zoo, zum Konzert, in einen Freizeitpark oder zur Hochzeit. Oft sind es lang gehegte Wünsche oder besondere familiäre Ereignisse, die den schwer erkrankten Menschen noch einmal Freude schenken. Mit der Spende möchte der Frauenbund dazu beitragen, dass auch künftig solche Herzenswünsche in Erfüllung gehen können. Die 500 Euro helfen dabei, die rein durch Spenden finanzierten und für die Erkrankten kostenlosen Fahrten zu ermöglichen und den Gästen noch einmal unvergessliche Augenblicke zu schenken.
Die Reisegruppe zu Beginn der Ausflugsfahrt vor dem Eslarner Rathaus. (Bild: Albert Winter)

Ausflugsfahrt des OWV Eslarn zur Further Erlebniswelt „Flederwisch”

Der OWV-Zweigverein Eslarn unternahm im August an einem herrlichen Sommertag eine Ausflugsfahrt nach Furth im Wald zur Erlebniswelt „Flederwisch”. Ein voll besetzter Reisebus des Busunternehmens Wolf in Eslarn, startete mit den OWV-Mitgliedern, interessierten Familien und Kindern am Eslarner Rathaus. Vor Ort wurden die Reisenden in zwei Gruppen aufgeteilt und erlebten eine beeindruckende Führung durch eine Welt voller Abenteuer und Ideen. Auf dem ehemaligen Bahngelände entstand ein sehenswerter und romantischer Garten, in dem sich die Welten der industriellen Vergangenheit des Bayerischen Waldes begegnen. Längst vergessene Maschinen und Gebäude bevölkern das Gelände - Teils skurril, teils anmutig. Die OWV´ler folgten dem Pfad der Technik mit der Möglichkeit zum Goldwaschen, Papierschöpfen und Schürfen von Edelsteinen, Des weiteren konnten sie die Erlebniswerkstatt bestaunen, ein um 1900 errichtetes Industriegebäude, das im Originalzustand belassen wurde und die Anfänge der Industrialisierung zeigt. Für Technikbegeisterte und Liebhaber der Geschichte bot dieses im Dornröschenschlaf versunkene Kleinod, eine einzigartige Zeitreise. Bestaunt wurde auch die größte Dampfmaschine Bayerns, die 1912 erbaut wurde und 55 Tonnen schwer ist. Neben der Einkaufswelt lud das Themen-Café „Zum Goldenen Dampfkessel” zum Verweilen und einer Kaffeepause mit leckeren Kuchen ein. Die Kinder hatten bei den Erkundungen in der Erlebniswelt sichtlich Spaß und konnten sich nach den Führungen richtig austoben. Die Reisegruppe ließ sich im Gasthaus Fellner anschließend noch mit kulinarischen Leckerbissen verwöhnen, ehe die Heimreise nach Eslarn angetreten wurde. Erster Vorsitzender Peter Kirner freute sich über den erlebnisreichen Tag und versprach, solche Ausflüge im nächsten Jahresprogramm wieder mit einzuplanen. Ein weiterer Dank galt dem Busunternehmen Wolf für das günstige Angebot und die sichere Fahrt. Die Kosten für den Bus und die Führungen wurden von der OWV-Kasse übernommen.
Gruppenbild im Fernweh-Park Oberkotzau (Bild: Klaus Beer)

VdK Grafenwöhr besucht Oberkotzau und Mödlareuth

Bei angenehmen spätsommerlichen Witterungsbedingungen unternahm der VdK Ortsverband Grafenwöhr mit Mitgliedern und Gästen einen Tagesausflug zu zwei sehr unterschiedlichen Zielen. Erstes Ziel war der Fernweh-Park in Oberkotzau, zweites Ziel das Deutsch-Deutsche Museum in Mödlareuth. In Oberkotzau angekommen, begrüßte uns Klaus Beer, Weltenbummler, Reisedokumentarfilmer und Initiator des Fernweh-Parks. Zusammen mit seiner Ehefrau erhielten wir eine ausführliche und mit viel Humor gewürzte Einführung in das Projekt „Fernweh-Park”. Inmitten eines bunten, riesigen Schilderwaldes - weltweit größte Sammlung - von Ortsschildern. Straßenschildern, Autokennzeichen, individueller Schildergruppen bekannter Persönlichkeiten aus Film, Politik und öffentlichen Leben, sollten wir in einer Art „Kopfkino” die ganze Welt bereisen. Von Oberkotzau nach New York, Honolulu oder Hollywood war es so jedem Besucher möglich, individuell, gedanklich und emotional seine eigene Reise anzutreten. Der Fernweh-Park ist aber nicht nur ein Sammelsurium bunter Blechschilder. Er hat eine Botschaft wie Klaus Beer ausführte. Das Projekt steht in Deutschland gegen Rassismus, gegen Rechtsextremismus, gegen Antisemitismus und für eine bunte, friedvollere Welt - „heute wohl so wichtig wie nie”. Nach der Einführung war noch genügend Zeit gegeben für Fotos und einen Bummel durch die nach Themen geordneten Schilderstraßen. Die Mittagszeit verbrachten wir in dem traditionsreichen Landgasthof Fattingsmühle, direkt an der Saale gelegen. In der gemütlichen und freundlichen Atmosphäre genossen wir ein leckeres Mittagessen. Gestärkt ging die Fahrt weiter nach Mödlareuth zum Deutsch-Deutschen Museum. Mit Filmen, Vortrag und Führung erhielten wir einen tiefgehenden Einblick in die Geschichte der deutschen Teilung und in das besondere Schicksal Mödlareuths. Das kleine Dorf war bis zur Wende durch die innerdeutsche Grenze zweigeteilt, deshalb der Beiname „Little Berlin”. Besonders beeindruckend waren die noch erhaltenen Originalteile der ehemaligen Grenzanlagen wie Sperranlagen, Mauerreste, Wachturm und Stacheldraht. Die Führung im freien Gelände vermittelte uns eindrucksvoll, wie der Alltag der Menschen durch die mitten durchs Dorf gehende DDR-Grenze geprägt war. Alle Teilnehmer waren sich darin einig: Fernweh-Park, Fattingsmühle und Deutsch-Deutsches Museum waren eine gelungene Mischung aus Kultur, Geschichte und Kulinarik.
Die mächtigen Felsblöcke am Doost wären ohne Aufhellblitz auf Fotos nur schemenhaft zu sehen. Tipps zum Gegensteuern gab es beim Fotoklub. (Bild: Jürgen Riebl)

Wo viel Licht ist, ist viel Schatten

Grelles Licht und tiefe Schatten sorgen bei Hobbyfotografen oft für Ärger. Begegnen lässt sich dem mit kleinen und effektiven Hilfsmitteln. Mehr darüber erfahren ließ sich am Donnerstag (8. Oktober 2026) beim jüngsten Treffen des Flossenbürger Fotoklubs. Jürgen Riebl berichtete in Murphys Pilsstube über die Outdoor-Blitztechnik. Sein Vortrag führte vor Augen, wie sehr sich Aufnahmen im Freien mit etwas Wissen und wenig Aufwand deutlich verbessern lassen: „Die Gerätschaften sind klein, leicht und kosten nicht viel.” Mitgebracht hatte der erfahrene Fotograf ein Miniiaturblitzgerät, einen Funkauslöser und Stative. Riebls Herz hängt an analogen Kameras und an selbst entwickelten Bildern in schwarz-weiß: „Die Grundsätze für die Blitztechnik gelten aber genauso für die digitale Fotoausrüstung.” Ein wenig Theorie wurde an dem Abend ergänzt durch Beispiele auf der Leinwand. Der Bogen spannte sich von Portraits im Gegenlicht bis hin zum Aufhellen von Gebäudeteilen. „Ausprobieren und über die besseren Ergebnisse staunen”, forderte Riebl auf. Konstruktive Gespräche gab es anschließend zu den von den Mitgliedern vorgestellten „Bildern zur Diskussion”. Einen Besuch abstatten will die Gemeinschaft dem Fotoclub Regenstauf und der BSW-Fotogruppe Weiden. Die befreundeten Gemeinschaften treten mit Ausstellungen an die Öffentlichkeit. Vorbereitet wurde im Weiteren das eigene Programm für das Jahr 2027. Dabei überraschte Elke Englmaier mit einer Zusage. Im Juni präsentiert sie Impressionen rund um Paulusbrunn. Zu dem in der Tschechei gelegenen und nur noch in Fragmenten erhaltenen Ort gibt es auch Verbindungen nach Flossenbürg.
Bei der Übergabe der Spende freuten sich nicht nur die Erwachsenen (Bild: Ursula Zimmermann)

Elternbeirat spendet Grill für zukünftige Feste

Bevor im Tännesberger Kinderhaus in den nächsten Tagen ein neuer Elternbeirat gewählt wird, schaute heute der „aktuell amtierende alte” Elternbeirat noch einmal in der Einrichtung vorbei. 1. Vorsitzender Thomas Meindl lies es sich nicht nehmen, den Grill, den der Elternbeirat von dem Erlös des Abschlussfestes im Juli kaufen konnte, selbst vorbei zu bringen. Es fanden sich auch sofort drei lustige Grillmeister, die die Sache gleich ausprobierten und für gut befanden. Somit kann nun die Einrichtung zukünftig bei Feierlichkeiten auf einen eigenen Grill zurückgreifen. Zusätzlich zur Sachspende übergaben Jutta Steinhilber und Daniel Eger noch 400€ ebenfalls vom Abschlussfest. Das neu eingeführte „Bezahlsystem” am Fest -jeder gibt soviel er meint in die Spendendosehat sich sehr bewährt, da der Erlös gleich blieb, hingegen die Warteschlangen an den Verkaufsständen beim Fest deutlich kürzer waren. Leitung Manuela Hinkel und ihre Stellvertreterin Christine Götz bedankten sich recht Herzlich für den Einsatz und die Zusammenarbeit der Elternbeiräte. Auch die am Wochenende stattfindende „Apfelsaftaktion”, bei der sich der Elternbeirat wieder um den „Jahresumsatz Saft” für die Kinder kümmert, ist bereits wieder organisiert worden. Bei einer abschließenden Sitzung am 21.10.26 wird der noch amtierende Elternbeirat im Kinderhaus verabschiedet und die neuen gewählten Mitglieder begrüßt.
Ein melodischer Weg bis zu diesem Moment: 40 Jahre Bläser! (Bild: Doris und Harald Zeitler)

Um Himmels Willen – ein bunter Strauß musikalischer Grüße zum 40. Jubiläum

Wenn Musik die Sprache der Herzen ist, dann sprachen die Besucher der St.-Johannes-Kirche in Weiden am Erntedanksonntag eine ganz besondere Sprache. Anlass war das 40-jährige Bestehen der Bläser von St. Johannes. Ihr Jubiläum feierten die MUSIKUSS-Bläser zusammen mit dem Kirchenchor und dessen Leiter und Organisten Simon Hoffmann mit einer Guten-Abend-Andacht unter dem Motto „Um Himmels Willen”. Das Programm war bewusst als ein bunter Strauß von Melodien gestaltet, der die Gemeinde auf eine abwechslungsreiche Reise mitnahm. Von feierlichen Klängen bis zu schwungvollen Stücken war alles dabei, was das Herz begehrt. Während die Bläser mit dem mitreißenden Gospel „Amen” die Andacht eröffneten und sich mit einem herzlichen „Congratulations” selbst gratulierten, füllten die Töne der Orgel mit einem kraftvollen „e-Moll-Präludium” den Kirchenraum. Pfarrer Schubach sprach seinen besonderen Dank an die Bläser aus, die seit vier Jahrzehnten Liturgie und Gemeindeleben mit ihrer Musik bereichern. Das Konzert war geprägt von einem harmonischen Zusammenspiel der verschiedenen Gruppen. In den gemeinsamen Liedern „Lasset uns gemeinsam” und „Um Himmels Willen” verschmolzen die Stimmen des Chores, der Klang der Bläser und die Gesänge der Gemeinde zu einer beeindruckenden Einheit. Musikalische Akzente setzte anschließend der Chor mit dem „Kanon von Pachelbel” (bearb. A. Krupp) sowie der Organist mit einer gefühlvoll vorgetragenen „Cantilene aus der 11. Orgelsinfonie” von J. Rheinberger. Die Bandbreite des Repertoires reichte von klassischer Sakralmusik bis hin zu modernen und weltlichen Klängen. So sorgten die Bläserstücke „Ein Freund, ein guter Freund”, „On my way to heaven” und die sanfte Melodie von „Dream a little dream” für eine lockere, lebensbejahende Atmosphäre. Einen besonderen Moment zauberte der Textbeitrag, vorgetragen von Frau Renate Oswald, mit dem Antwortgesang „Du bist ein Ton in Gottes Melodie”, der die spirituelle Verbundenheit der Musik mit dem Glauben unterstrich. Auch internationale Impulse kamen nicht zu kurz, als die MUSIKUSS-Bläser mit der brasilianischen Volksweise „Cantad al Señor” für exotische Frische sorgten, während der Chor mit Rutters beeindruckendem „Look at the world” zum Nachdenken anregte. Den krönenden Abschluss bildete das gemeinsame Lied „Ich lobe meinen Gott”, gefolgt von der rhythmisch lebendigen „Toccata in 7” der Orgel. Die festliche Andacht endete mit dem Segenslied „Gottes Segen behüte dich nun”, bei dem die Bläser den melodischen Sologesang von Hrn. Pfr. Schubach untermalten. Dieser freute sich in seinen Schlussworten auf die nächsten 40 Jahre mit seinen MUSIKÜSSEN – Britta Schmidbauer (Klarinette, Leitung), Angela Schramek (Trompete), Karl Weißer (Trompete), Erika Suckart (Tenorhorn) und Thomas Schreier (Bass) – und dankte den Besuchern für ihre Spenden, die dem Verein Café Mitte für soziale Projekte zugutekommen.
Mitwirkende der Haagerthaler Bauernbühne mit Bürgermeister Martin Fleischmann 2. v.l. (Bild: Anton Schuster)

30 Jahre Haagerthaler Bauerbühne

Es ist 30 Jahre her, dass für die Haagerthaler Bauernbühne im Gasthaus Michl in Oberleinsiedl das erste Mal der Vorhang für ein Theaterstück aufging. Die Theatergruppe um Spielleiter Hubert Schuster ist eine Untergruppe der Haagerthaler Schützen. Mit Ausnahme der unseligen Corona-Zeit hat die Gruppe jedes Jahr ein neues Theaterstück aufgeführt. Niemand hatte sich damals ausgemalt, welche Erfolgsgeschichte sich daraus entwickeln würde. Jedenfalls war genug Grund vorhanden für ein fröhliches Jubiläumsfest. Ein Festkomitee erarbeitete den Ablauf und die Ausgestaltung für den Festabend Ende September. Als passenden Ort wählte man den Stadel im Theaterstammlokal, dem Gasthaus Michl. Alle Spieler, Bühnenbauer, Souffleusen, Maskenbildner, Friseure, Ausstatter, die in jüngerer Zeit mitgewirkt haben, waren für ein frohes Wiedersehen eingeladen. Der Bürgermeister der Gemeinde Ursensollen und die Vorstandschaft der Haagerthaler Schützen waren als Ehrengäste dabei. Das Festkomitee hat den Stadel liebevoll mit Theaterfotos und Erinnerungsstücken aus den letzten 30 Jahren geschmückt. Stephanie Dotzler eröffnete die Veranstaltung mit der Begrüßung und moderierte durch den Abend. Bürgermeister Martin Fleischmann sprach ein Grußwort, jeweils eine Laudatio hielten Lisbeth Franz und Helmut Wedel. Gastwirt Benedikt Michl hatte ein hervorragendes kaltes Buffet vorbereitet und spendierte ein Fass Bier. Spielleiter Hubert Schuster gab einen Rückblick über die Geschichte, er erzählte von den Geburtswehen bis zu den Erfolgen und den Unternehmungen all die Jahre. Ein besonderes Schmankerl hatte sich Anton Schuster einfallen lassen, mit einer „Fastenpredigt“ wie auf dem Nockherberg wurden Akteure derbleckt und Vorfälle humorvoll-bissig kommentiert. Zur allgemeinen Belustigung hatte der Spielleiter kurze lustige Ausschnitte aus Theatervideos zusammengestellt, und zwar einmal besondere, witzige Ansagen und dann von jedem geladenen Mitspieler Zusammenschnitte seiner besten Szenen. Es war ein denkwürdiger und höchst unterhaltsamer Abend.
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