Die Wanderausstellung „Geliebte Gabi” und der Ausstellungsmacher Leo Hiemer am Augustinus-Gymnasium (Bild: Simone Peter)

Eröffnung der Ausstellung „Geliebte Gabi“ am Augustinus-Gymnasium

Am Dienstag, den 9. Juni, wurde am Augustinus-Gymnasium Weiden die eindrucksvolle Wanderausstellung „Geliebte Gabi – ein Mädchen aus dem Allgäu, ermordet in Auschwitz“ feierlich eröffnet. Die vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus geförderte Ausstellung basiert auf den jahrzehntelangen Recherchen des Autors und Filmemachers Leo Hiemer und erzählt das bewegende Schicksal eines jungen Mädchens in der Zeit des Nationalsozialismus. Gabi, ein Kind mit jüdischen Wurzeln, wuchs zunächst in einer katholischen Pflegefamilie im Allgäu auf und erlebte dort eine behütete und unbeschwerte frühe Kindheit. Trotz ihrer Taufe wurde sie jedoch im Alter von nur fünf Jahren vom nationalsozialistischen Regime aufgrund ihrer Herkunft aus der Familie gerissen und schließlich in Auschwitz ermordet. Dieses individuelle Schicksal steht exemplarisch für das unermessliche Leid vieler Kinder während der NS-Zeit. Die Ausstellung macht Gabis Leben auf eindringliche Weise erfahrbar: Zahlreiche Fotografien, Spielsachen und Kleidungsstücke gewähren persönliche Einblicke in ihre kurze Kindheit. Hör- und Videostationen, in denen Zeitzeugen zu Wort kommen, vertiefen die Auseinandersetzung und schaffen eine besonders intensive Verbindung zur Vergangenheit. Bei der Ausstellungseröffnung waren die Schülerinnen und Schüler der 12. Jahrgangsstufe anwesend. Schulleiter Oberstudiendirektor Thomas Kreuzer dankte dabei insbesondere Leo Hiemer für seine beharrliche und engagierte Recherchearbeit. In seiner Ansprache rief er die Schülerinnen und Schüler dazu auf, Haltung zu zeigen und Zivilcourage im Alltag zu leben. Ein Grußwort sprach zudem Bettina Kummer, Vertreterin des Kultusministeriums. Sie würdigte das Engagement der Fachschaft Geschichte, die diese wichtige Ausstellung nach Weiden geholt hat, und ermutigte die Jugendlichen, Fragen zu stellen und sich aktiv mit Gabis Schicksal auseinanderzusetzen. Auch Bürgermeister Jürgen Meyer wandte sich an die Anwesenden. Er appellierte an alle, innezuhalten und sich bewusst mit der Geschichte auseinanderzusetzen, gerade vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen und einer zunehmenden Tendenz zu Extremismus. In einführenden Worten gaben Leo Hiemer und Regina Gropper, Kuratorin der Ausstellung, Einblicke in die Entstehung und Intention von „Geliebte Gabi“. Im Anschluss führte Frau Gropper durch die Ausstellung und erläuterte deren Konzeption. Die Schülerinnen und Schüler nutzten überdies die Gelegenheit, vertiefende Fragen an Herrn Hiemer zu stellen, insbesondere zu Gabis Herkunft und ihrem Schicksal. Für eine besonders stimmungsvolle und berührende Atmosphäre sorgte die musikalische Umrahmung der Veranstaltung durch die Schülerinnen Alisa Jarusskij und Veronika Rupprecht (Q12), die der Ausstellungseröffnung einen würdigen Rahmen verlieh. Die Ausstellung, die bis zum 26. Juni am Augustinus-Gymnasium zu sehen ist, bietet somit nicht nur historische Informationen, sondern fordert zugleich dazu auf, sich mit Fragen von Menschlichkeit, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen – Themen, die gerade heute von großer Bedeutung sind.
Die Feier des Pfarrfestes auf dem Kirchplatz (Bild: Heiner Reber)

Pfarrfest trotz kühler Witterung ein voller Erfolg

Auch wenn sich das Wetter am Sonntag von seiner kühlen und bewölkten Seite zeigte, erwies sich das Pfarrfest der Pfarrei als voller Erfolg. Zahlreiche Gläubige und Gäste waren der Einladung gefolgt und erlebten einen Tag voller Gemeinschaft, Begegnung und gelebten Glaubens. Nach dem Gottesdienst begann auf dem Kirchplatz der Festbetrieb. Die niedrigen Temperaturen konnten der guten Stimmung nichts anhaben. Im Gegenteil: Der Andrang an den Essensständen war so groß, dass am Nachmittag sogar noch einmal Nachschub organisiert werden musste. Bis zum Abend waren sämtliche Speisen sowie das reichhaltige Kuchenbuffet restlos verkauft – ein deutliches Zeichen für die große Resonanz des Pfarrfestes. Für die musikalische Unterhaltung sorgten im Laufe des Tages Johannes Gruber mit seinen „Straßenmusikanten” sowie die Vohenstraußer Blasmusik und trugen maßgeblich zur festlichen Atmosphäre bei. Christas „Kunst und Krempel” war mit einem Flohmarktstand vertreten. Der Frauenbund Vohenstrauß verwöhnte die Besucher mit einem reichhaltigen Kuchenbuffet, während der Frauenbund Altenstadt die Bewirtung übernahm. Die Jugendgruppen und Ministranten kümmerten sich mit Kinderschminken, Taschenbemalen und einem Crêpes-Stand um die kleinen Gäste. Dass das Pfarrfest erneut zu einem gelungenen Gemeinschaftserlebnis wurde, war dem großen Engagement zahlreicher Ehrenamtlicher zu verdanken. Viele Helferinnen und Helfer – darunter besonders viele Jugendliche und Ministranten – engagierten sich bereits bei den Vorbereitungen, übernahmen Dienste während des Festes und packten beim Auf- und Abbau tatkräftig mit an. Auch die Kirchenverwaltung, die Außenorte der Pfarreiengemeinschaft sowie der Pfarrgemeinderat als Hauptorganisator trugen wesentlich zum Gelingen des Festes bei. Stellvertretend für die vielen Ehrenamtlichen wurden Steffi Töppel mit ihrem Team sowie Dr. Manfred Bauer und Reinhard Kick für ihren besonderen Einsatz hervorgehoben.
Gut besucht war der Seniorennachmittag in Pressath. (Bild: Martina Mielke)

Seniorennachmittag mit Thema: Holunder tut Wunder

Die Gruppe St.Georg-60plus lud die Pressather Senioren in den schön geschmückten Pfarrsaal ein. Holunderblüten zierten die Tische und Holunderduft zog durch den Saal. Martina Mielke begrüßte die vielen Gäste mit dem Gedicht: „Der Holunder” und begann mit den Worten: „Vor dem Busch zieht man den Hut, einer Göttin einst geweiht...”. Ganz besonders begrüßte sie Frau Gemeindereferentin Anita Pollok, die Bewohner vom Heim St.Josef mit ihren Betreuungskräften und nicht zuletzt Herrn Günther Hösl, er sorgte am Flügel für die musikalische Umrahmung. Zum Kaffee wurden Holunder- und Apfelkuchen serviert. Danach wurde dem Holunder etwas Aufmerksamkeit geschenkt und Martina Mielke erinnerte an den alten Spruch: „Holunder tut Wunder! „ Rinde, Beere, Blatt und Blüte, jeder Teil ist Kraft und Güte, jeder segensvoll! Der Holunder lindert Schmerz, heilt bei Grippe und Ödemen, Marmelade macht man, Saft, auch der Wein ist zu erwähnen. Anschließend stimmte Herr Günther Hösl das Lied an: „ Weißer Holunder, er blühte im Garten ...”. Den Geburtstagskindern des Monats Juni wurde gratuliert und ein Ständchen gesungen. Im Juni geborene Menschen, so sagt man, sind überaus sensibel und liebenswert. Wie immer, wurde den Besuchern eine kleine Brotzeit serviert. Nach dem Lied: „Segne du Maria” klang der schöne Nachmittag aus und Martina Mielke lud zum nächsten Nachmittag am 09.07.2026 in den Pfarrsaal ein.
Alois Hümmer bei seinem Rückblick über 30 Jahre Bayernfanclub Konnersreuth (Bild: Sabine Andritzky-Ulrich)

Jahreshauptversammlung und 30-jähriges Jubiläum des Bayernfanclub Konnersreuth

Zu dieser Veranstaltung trafen sich zahlreiche Mitglieder im vereinseigenem rotweiß geschmücktem Festzelt am Kartellplatz. Nach der Eröffnung durch 1. Vorsitzenden Raimund Stock stellte sich der neue Bürgermeister und selbst Mitglied im Fanclub mit einem kurzem Grußwort vor und gratulierte zum Jubiläum. Organisationsleiter Alfons Ulrich berichtete vom Spielbesuch gegen Leverkusen, dem Ausflug nach München mit großer Arenatour und der Fahrt nach Regensburg mit Besuch deren Weihnachtsmärkte, sowie die Beteiligung verschiedener Ortsveranstaltungen und dem Inklusionslauf in Mitterteich. Auch für die neue Saison liegen Zusagen vom FC Bayern für Tickets vor, welche nach Bekanntgabe des Spielplanes mitgeteilt werden. Der winterliche Vereinsausflug geht am 28.11. nach Rothenburg ob der Tauber. Bereits am 5. 8. sind alle Kinder im Rahmen des Ferienprogrammes zu einer Fahrt mit der Bimmelbahn zum minigolfen nach Großbüchelberg eingeladen. Kassenwart Alois Hümmer nannte den Kassenstand als sehr solide, ohne den Mitgliedsbeitrag anzuheben. Aktuell hat der Club 325 Mitglieder, davon noch 38 aus dem Gründungsjahr. Die Internetseite www.bayern-fanclub96-konnersreuth.de wurde im abgelaufenem Vereinsjahr 16.929 mal angeklickt. Im Anschluss gab Alois Hümmer einen Rückblick über 30 Jahre Fanclub. In diesem Zeitraum wurden über 100 Spiele mit Beteiligung des FC Bayern besucht, wozu ungefähr 65000 Kilometer auf der Straße und Schiene notwendig waren. Die Reisen gingen nicht nur in die Stadien nach München, sondern auch nach Schalke, Berlin, Stuttgart, Regensburg, Dortmund, Frankfurt und Nürnberg. Echte Highlights waren die sieben Fahrten in die Landeshauptstadt Berlin zu den Pokalendspielen. Unvergessen bleiben auch die mehrtägigen Vereinsausflüge ins Riesengebirge in die Skiorte Harrachov und Spindlermühle, sowie die jährlichen Vereinsausflüge zu Weihnachtsmärkten wie Salzburg, Prag, Erfurt, Seiffen, Dresden und viele andere. Zum Abschluss ein gemeinsames Essen vom Buffet.
Sport vereint: Schülerinnen und Schüler sammeln beim Inklusionsmobil neue Erfahrungen im Rollstuhlbasketball. (Bild: Lea Göbel)

Perspektivwechsel in der Sporthalle: Inklusionsmobil besucht Naabtal-Realschule

Nabburg. Konzentrierte Gesichter, schnelle Richtungswechsel und das rhythmische Quietschen der Rollstuhlräder prägten am Montagvormittag (15. Juni 2026) die Atmosphäre in der Sporthalle der Naabtal-Realschule Nabburg. Anlass dafür war der Besuch des Inklusionsmobils, das seit Anfang 2025 quer durch Deutschland tourt. Die gemeinsame Initiative des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), REWE und der Aktion Mensch bringt mit ihrem Projekt ein besonderes Sportangebot an Schulen, Vereinen und auf Veranstaltungen. Ziel des Projekts ist es, sportliche Teilhabe für alle zu fördern, Begegnungen zu schaffen und über Sportmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung zu informieren. Auch in Nabburg legte das Inklusionsmobil einen Tour-Stopp ein und ermöglichte den Schülerinnen und Schülern, Sport aus einer neuen Perspektive zu erleben. Neben den praktischen Erfahrungen stand auch der Austausch im Mittelpunkt. Para-Rugby-Nationalspieler Thorsten Altmann, der bayerische Landestrainer für Rollstuhlbasketball Sebastian Gillsch sowie Tina Winklmann, Sprecherin für Sportpolitik und Ehrenamt der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, nahmen sich Zeit für eine Diskussionsrunde mit der Schülerschaft. Dabei ging es unter anderem um eine mögliche deutsche Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele sowie um die Frage, wie Inklusion im Alltag und insbesondere im Sport gelebt werden kann. „Sport hat die Kraft, Menschen zusammenzubringen und Barrieren abzubauen. Deshalb ist es wichtig, Teilhabe für alle selbstverständlich zu machen – und genau aus diesem Grund unterstützen wir die Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele“, betonte Tina Winklmann während der Diskussionsrunde. Die Schülerinnen und Schüler waren dabei nicht nur Zuhörer, sondern aktiv in den Austausch eingebunden. In kurzen Abstimmungen konnten sie ihre Meinung zur Olympiabewerbung äußern und berichten, ob sie bereits Erfahrungen mit inklusivem Sport gesammelt hatten. Nach dem Podiumsgespräch folgte der praktische Teil des Aktionstages. Unter Anleitung des Teams des Inklusionsmobils sowie mit Unterstützung von Sebastian Gillsch und Thorsten Altmann konnten die Schülerinnen und Schüler selbst im Rollstuhl Platz nehmen und erste Erfahrungen im Rollstuhlbasketball sammeln. Was anfangs noch ungewohnt war, entwickelte sich schnell zu kleinen Spielen und Wettkämpfen, bei denen Teamgeist, Geschicklichkeit und Koordination gefragt waren. Viele zeigten sich überrascht, wie anspruchsvoll der Perspektivwechsel war – und wie schnell aus anfänglicher Unsicherheit Begeisterung wurde. Mathilda fasste ihre Eindrücke so zusammen: „Am Anfang war es schon eine Herausforderung, sich in eine andere Perspektive hineinzuversetzen. Man musste sich viel mehr konzentrieren, als ich gedacht hätte – zum Beispiel beim Fahren im Rollstuhl. Aber genau das hat es spannend gemacht. Es war eine tolle Erfahrung, etwas Neues auszuprobieren, und es hat richtig viel Spaß gemacht.“ Zum Abschluss des Vormittags zog die Schülerschaft ein positives Fazit. Der Aktionstag habe nicht nur Einblicke in die Welt des Para Sports ermöglicht, sondern auch gezeigt, wie Sport Menschen zusammenbringen und Barrieren abbauen kann. Die zentrale Botschaft des Inklusionsmobils wurde dabei für viele greifbar: Inklusion beginnt nicht bei großen Sportereignissen, sondern im täglichen Miteinander – auf dem Schulhof, im Verein und in der Sporthalle.
Beginn der Herz-Jesu-Festandacht in St.Dionysius Neunkirchen. (Bild: Beate Suttner)

Bewegende Herz-Jesu-Festandacht in St. Dionysius

Mit einer besonderen Herz-Jesu-Festandacht wurde am Freitag, 12. Juni 2026, das 1. Herz-Jesu-Fest in der Pfarrkirche St. Dionysius feierlich eröffnet. Bereits beim Betreten der Kirche wurden die über 50 Mitfeiernden von einer außergewöhnlichen Atmosphäre empfangen. Der Herz-Jesu-Altar war in warmes rotes Licht getaucht und mit roten Rosen festlich geschmückt. Ein wunderschön gestalteter Blumenteppich rundete das eindrucksvolle Bild ab. Nach der herzlichen Begrüßung durch unseren Pfarrer Thomas Kohlhepp stand die Botschaft des Herz-Jesu-Festes im Mittelpunkt. Die Andacht bot Gelegenheit, innezuhalten, Gemeinschaft zu erleben und den Glauben zu vertiefen. In Gebeten und Impulsen wurde deutlich: Das Herz Jesu ist ein Zeichen der unendlichen Liebe Gottes zu den Menschen. Wer sich diesem Herzen anvertraut, darf Kraft, Trost und Zuversicht erfahren und diese Liebe auch weitergeben. Während der Aussetzung des Allerheiligsten wurde daran erinnert, wie Jesus den Menschen stets mit offenem Herzen begegnet ist und sich ihrer Sorgen und Nöte erbarmt hat. Die modern gestaltete Andacht wurde u. a. durch die Lieder „O heil’ges Herz“, „Das erfüllt mich mit Staunen“ wie auch mit „Noch nie“ stimmungsvoll umrahmt. Ein besonders bewegender Moment war die Einladung an die Gläubigen, ihre persönlichen Anliegen vor Jesus zu bringen. Sie traten nach vorne zum Allerheiligsten und stellten als Zeichen ihres Gebetes eine Kerze neben den Blumenteppich. Für einen tief berührenden Höhepunkt sorgte die Meditation „Remember me – Gedenke meiner“. Abwechselnd wurde der englische Originaltext von der Empore und die deutsche Übersetzung aus dem Kirchenraum vorgetragen. Die eindrucksvolle Gegenüberstellung der beiden Sprachen verlieh den Worten eine besondere Tiefe. Als anschließend das Lied dazu erklang, war die Atmosphäre von großer Aufmerksamkeit und innerer Sammlung geprägt – ein richtiger „Gänsehautmoment“! Die gelungene Festandacht bildete einen würdigen Auftakt für das Herz-Jesu-Hochamt am Samstag und hinterließ bei den Gläubigen einen bleibenden Eindruck.
Eine stolze Summe konnten die Pirker Erstkommunionkinder Peter Wasel für das Kinderheim Windischeschenbach übergeben. (Bild: Peter Wasel)

Pirker Kommunionkinder schenken Kindern einen Ausflug

Die Kommuniongewänder sind zurückgegeben, die festlichen Tage längst vorbei. Doch bevor die diesjährigen Kommunionkinder der Pfarrei Auferstehung Christi ihre gemeinsame Kommunionzeit endgültig abschlossen, stand noch eine gute Tat auf dem Programm. Gemeinsam mit ihren Eltern verzichteten die Familien auf Gegengeschenke zur Erstkommunion und sammelten stattdessen 800 Euro für das Kinder- und Jugendhilfezentrum St. Elisabeth in Windischeschenbach. Bei der Rückgabe der Gewänder übergaben die Kinder die Spende an Einrichtungsleiter Peter Wasel. Die Freude darüber war groß. „Wir werden mit dem Geld den Kindern einen tollen Ausflug nach eigenen Wünschen ermöglichen“, erklärte Wasel. Das Haus St. Elisabeth unter der Trägerschaft der Katholischen Jugendfürsorge Regensburg begleitet seit 1966 Kinder, Jugendliche und Familien in schwierigen Lebenssituationen. An den Standorten Windischeschenbach und Weiden werden in heilpädagogischen Wohngruppen sowie weiteren Angeboten rund 270 Kinder, Jugendliche und Familien betreut. Mit ihrer Spende wollten die Kommunionkinder etwas von der Freude weitergeben, die sie selbst rund um ihren großen Festtag erleben durften. Für die Pfarrgemeinde ist die Kommunionzeit damit zwar abgeschlossen, für einige der Kinder beginnt jedoch schon bald ein neues Kapitel: Sieben von ihnen haben sich entschieden, Ministrantinnen und Ministranten zu werden. Bei der nächsten Ministrantenaufnahme werden sie ihren Platz am Altar einnehmen und damit der Pfarrgemeinde auch künftig eng verbunden bleiben.
Familiengottesdienst im Garten der Grundschule (Bild: : Heiner Reber)

„Am Ball bleiben“ – Familiengottesdienst der Pfarrgemeinde Vohenstrauß mit starkem Zeichen der Gemeinschaft

Passend zum Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada stand auch der Familiengottesdienst am Sonntag ganz im Zeichen des runden Leders. Unter dem Motto „Am Ball bleiben“ feierten zahlreiche Familien gemeinsam einen lebendigen und abwechslungsreichen Gottesdienst, der Glauben und Fußball auf kreative Weise miteinander verband. Vorbereitet wurde die Feier von Ann-Katrin Eiber, Elisabeth Kick und ihrem engagierten Team. Für die stimmungsvolle musikalische Gestaltung sorgten Ludwig Putzer sowie Claudia und Johannes Gruber. Das technische Equipment betreuten Hausmeister Thomas Beierl und Kirchenpfleger Werner Hanauer. Schon zu Beginn wurde deutlich, dass es an diesem Vormittag um weit mehr ging als um Tore und Tabellen. Viele Kinder kamen stolz in den Trikots ihrer Lieblingsvereine oder Nationalmannschaften in den Pausenhof der Grundschule und machten den Gottesdienst zu einem bunten und fröhlichen Erlebnis. In einem anschaulichen Anspiel wurde das Bild einer Fußballmannschaft auf das Leben als Christ übertragen. Gott wurde als Trainer vorgestellt, der seine „Mannschaft“ begleitet, stärkt und jedem Einzelnen einen wichtigen Platz gibt. Begriffe wie Fairplay, Teamgeist und regelmäßiges Training wurden mit dem christlichen Glauben verbunden und machten deutlich, dass Zusammenhalt, gegenseitige Unterstützung und Respekt nicht nur auf dem Spielfeld, sondern ebenso im Alltag und in der Kirche unverzichtbar sind. Auch die Predigt griff diesen Gedanken auf. Ausgehend vom Evangelium, in dem Jesus seine Jünger aussendet, wurde deutlich: Niemand sitzt bei Gott auf der Ersatzbank. Jeder Mensch bringt seine eigenen Talente mit und kann dazu beitragen, die Gemeinschaft lebendig zu gestalten. Ob in der Familie, in der Schule, am Arbeitsplatz oder in der Pfarrgemeinde – überall sind Menschen gefragt, die Hoffnung schenken, Frieden stiften und füreinander da sind. Die Fürbitten nahmen aktuelle Themen ebenso in den Blick wie die Fußball-Weltmeisterschaft. Die zahlreichen Besucher, insbesondere die Kinder und Familien, trugen zu einer herzlichen Atmosphäre bei und machten den Gottesdienst zu einem besonderen Gemeinschaftserlebnis.
Viele Besucher kamen zum Johannisfeuer der Kolpingsfamilie Schwarzenfeld auf den Miesberg! (Bild: Wolfgang Lobinger)

Johannisfeuer der Kolpingsfamilie lockt zahlreiche Besucher auf den Miesberg

Bei idealem Sommerwetter fand am vergangenen Samstag das traditionelle Johannisfeuer der Kolpingsfamilie Schwarzenfeld am Miesberg statt. Zahlreiche Besucher aus dem Ort und der Umgebung nutzten den lauen Abend, um gemeinsam zu feiern und die besondere Atmosphäre des Sonnwendfeuers zu genießen. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Musikkapelle Schwarzenfeld, die mit stimmungsvollen Melodien für eine festliche und zugleich gemütliche Stimmung sorgte. Ein besonderer Moment des Abends war die Segnung des Feuers durch Pfarrer Maximilian Moosbauer, der in seinen Worten die Bedeutung von Gemeinschaft, Licht und Zusammenhalt hervorhob. Im Anschluss durften die Kinder – wie es guter Brauch ist – den sorgfältig aufgeschichteten Holzhaufen entzünden. Als die Flammen emporstiegen, sammelten sich Groß und Klein rund um das Feuer und genossen den eindrucksvollen Anblick. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Die Kolpingsfamilie bot eine Auswahl an leckeren Schmankerln, darunter Bratwürste, Steaks, Käsevariationen und selbstgemachten Obatzden. Viele Helferinnen und Helfer aus der Kolpingsfamilie packten zusammen an – Jung und Alt arbeiteten Hand in Hand, sodass sich die Gäste rundum wohlfühlen konnten. Das Johannisfeuer zeigte einmal mehr, wie lebendig das Vereinsleben in Schwarzenfeld ist und welche Kraft gemeinschaftliche Traditionen haben. Die Kolpingsfamilie darf sich über eine tolle Leistung und ein gelungenes Fest freuen, das vielen noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Der KDFB Waldthurn auf Plättenfahrt auf der Vils (Bild: Josef Kick)

Fahrt des Frauenbundes nach Amberg – Ein gelungener Tag

Der Kath. Frauenbund Waldthurn hat am vergangenen Sonntag eine abwechslungsreiche und unterhaltsame Fahrt nach Amberg organisiert. Unter dem Motto „Für die Familie – sei dabei” erlebten die „Reisenden” einen Tag voller Kultur und Genuss. Bereits um 10.30 Uhr startete die Gruppe am Pfarrheim in Waldthurn. Weitere Zustiegsmöglichkeiten in Lennesrieth und Albersrieth wurden genutzt, sodass sich eine 24-köpfige gut gelaunte Frauenbund – Reisegruppe, auch mit einigen Männern auf den Weg machte. Ein erstes Highlight des Tages war die Plättenfahrt auf der Vils. Während der etwa einstündigen Fahrt konnten die Teilnehmer die idyllische Flusslandschaft und die besondere Atmosphäre auf dem Wasser genießen. Im Anschluss blieb genügend Zeit zur freien Verfügung, um die historische Altstadt Ambergs individuell zu erkunden, dabei wart an diesem Tag sogar Altstadtfest angesagt. Am Nachmittag stand eine Brauereibesichtigung bei der Traditionsbrauerei Bruckmüller auf dem Programm. Die Führung bot spannende Einblicke in die Kunst der Bierherstellung sowie in die bewegte Familiengeschichte des Hauses. Besonders beeindruckend war die über 500-jährige Biertradition, die bis heute lebendig gehalten wird. Eine Bierverkostung rundete diesen Programmpunkt genussvoll ab. Den gelungenen Abschluss bildete ein gemeinsames Abendessen in der Brauereigaststätte. In den historischen Räumlichkeiten des ehemaligen Franziskanerklosters konnten die Teilnehmer regionale Spezialitäten in besonderem Ambiente genießen und den Tag gemütlich ausklingen lassen.
Florian Distner erklärt den Fertigungsprozess (Bild: Christoph Korb)

CSU vor Ort bei Fa. Distner in Wiesau

Die Reihe „CSU vor Ort“ des Wiesauer Ortsverbandes führte diesmal zur Firma Distner Fenster & Türen. Gegründet 1964 als Schreinerei, damals noch außerhalb der Besiedelung, entwickelte sich die Firma kontinuierlich und angepasst an die Anforderungen der Zeit. Im Laufe der Jahre wurde Kunststoff und Aluminium als Werkstoff immer wichtiger, mittlerweile setzen wieder Trends ein, Lebensbereiche ökologisch zu gestalten und Holz wieder als zentrales Material einzusetzen. Geschäftsführer Florian Distner führte die große Zahl von Besuchern mit vielen fachkundigen Erklärungen durch die Hallen. Die Besucher durften dabei die neuen Fertigungsanlagen zur nahezu vollautomatischen Produktion der Echtholz Fenster- und Türenproduktion bestaunen. Die Maschinen hobelten, frästen, montierten und lackierten das Material und nirgends war Staub zu erkennen. Zu Beginn der Produktionslinie wurde manuell das Holz aufgelegt, anschließend ging es mit einem Fördersystem durch alle Prozessschritte. Jedes Werkstück wird mit seinen Daten exakt verfolgt und bekommt die geplanten korrekten Maße, die richtigen Beschläge und die richtige Farbe. An den Stellen, an welchen manuelle Anpassungen nötig sind, unterstützen Hebe- und Fahreinrichtungen das Personal bei körperlich belastenden Arbeiten. Die Arbeit des Schreiners ändert sich hier hin zum Planer, Designer, Maschinenführer und Qualitätsverantwortlichen. Ökologisch geht es auch weiter bei sekundären Einrichtungen wie der Heizung. Als Brennstoff werden die Holzrückstände aus der Fertigung genutzt. Sogar mehrere Häuser mit zusammen 18 Wohneinheiten können über ein Nahwärmenetz mit versorgt werden. Wir konnten viel staunen und im Anschluss noch bei einer klassischen bayerischen Brotzeit uns unterhalten und Fragen stellen.
Die Schüler der Klassen 3/4 der Grundschulen aus Chodov und Niedermurach mit ihren Lehrkräften und den Museumsführern vor dem Dr.-Eisenbarth- und Stadtmuseum Oberviechtach. (Bild: Ortrud Sperl)

Tschechische Grundschüler zu Gast an der Grundschule Niedermurach

Niedermurach. Seit vier Jahren besteht die Partnerschaft zwischen den Klassen 3/4 der Základní škola aus Chodov, Bezirk Domažlice (Taus), und der Grundschule Niedermurach. Im Juni besuchte die tschechische Schulleiterin Martina Grycová mit ihren Schülern, drei Lehrkräften und dem Pfarrer, der sehr gut Deutsch spricht, die Grundschule Niedermurach. Im Herbst erfolgt zum vierten Mal ein Gegenbesuch der deutschen Schulklasse. Das Ziel des gegenseitigen Besuchs der Schulklassen ist es, die deutsch-tschechische Nachbarschaft vor Ort durch gemeinsame Aktivitäten zu stärken und Freundschaften zwischen den Schülern aufzubauen. In der Schule begrüßte die Schulleiterin Ortrud Sperl die tschechischen Gäste, die Fördervereinsvorsitzende Doris Prey und Kamila Spichtinger, die später im Museum dolmetschte. Alle Niedermuracher Kinder der Klassen 1 bis 4 hießen die tschechische Gruppe mit der Schulhymne, begleitet auf Orff-Instrumenten, willkommen. Nach einer gemeinsamen Pause fuhren die beiden Klassen mit dem Bus nach Oberviechtach zum Dr.-Eisenbarth- und Stadtmuseum. Dort wurden in zwei Gruppen den Klassen 3/4 beider Schulen vom Ehepaar Zithier jeweils 2 Führungen angeboten. Rosemarie Zithier erklärte den Gästen und Niedermuracher Schülern das Leben und Wirken des Dr. Johann Andreas Eisenbarth sowie die Stadtgeschichte, Günter Zithier erklärte die Abteilung Gold. Bei der tschechischen Gruppe unterstützte jeweils Kamila Spichtinger durch Übersetzung ins Tschechische. Anschließend wurden noch die Stadtpfarrkirche, der Maibaum, der Dr.-Eisenbarth-Brunnen und der Schwarz-Brunnen, der zu Ehren der Eheleute Dr. Max und Margret Schwarz, den größten Gönnern der Stadt, errichtet wurde. Nun fuhren die beiden Klassen mit dem Bus zur XXL-Panoramabank und erfreuten sich bei Sonnenschein eines herrlichen Ausblickes über Oberviechtach. Die Lokomotive am Bahnhof war der nächste Haltepunkt. Zurück an der Schule bewirtete der Elternbeirat die Schülerinnen und Schüler. Die Kosten für die Museumsführungen und das Mittagessen übernahm dankenswerterweise der Förderverein der Grundschule. Dieser Tag war für alle Beteiligten ein sehr schönes, grenzüberschreitendes Erlebnis.
Empore für 2 Gruppen, großartige Leistung des Kindergartenfördervereins (Bild: Gisela Kuhbandner)

Dank an engagierte Mitarbeit - buntes Fest

Glück, wer einen Förderverein hat wie der Kindergarten St. Nikolaus – und das bereits seit 30 Jahren. Wie wertvoll seine Unterstützung für den Kindergarten ist, weiß Leiterin Karin Müller nur zu gut. Dankbar blickt sie anlässlich des Jubiläums auf drei Jahrzehnte engagierter Hilfe zurück. Als besonders eindrucksvolles Beispiel nennt sie die Emporen in zwei Gruppenräumen (im Bild). „Das war gleich nach der Eröffnung eine großartige Leistung“, erinnert sie sich. Auch die Luisenburgfahrt wäre ohne den Förderverein kaum möglich gewesen. Von der Organisation über die Busfahrt bis hin zu den Eintrittskarten übernahm der Verein sämtliche Kosten und Aufgaben. „Eine solche Unterstützung ist für uns von unschätzbarem Wert“, betonte auch die stellvertretende Leiterin Silvia Hautmann. Bereits ein Jahr vor der Eröffnung des Kindergartens schlossen sich engagierte Frauen und Männer zusammen, um den Förderverein zu gründen, der heute 95 Mitglieder zählt. „Das zeigte schon damals das große Interesse der Bevölkerung an dieser wichtigen Einrichtung“, erinnert sich Günther Daubner, der allererste Vorsitzende des Vereins. „Es würde den Rahmen sprengen, alles aufzuzählen, was der Förderverein in den vergangenen 30 Jahren auf die Beine gestellt hat“, sagte die heutige Vorsitzende Marie Dörfler nicht ohne Stolz. Die Liste der Projekte ist beeindruckend: Spielgeräte für den Innen- und Außenbereich wurden angeschafft und renoviert, Puppentheater organisiert, ein Krippengarten gestaltet sowie zahlreiche Fahrten, Veranstaltungen und Aktionen durchgeführt, um den Kindergarten finanziell zu unterstützen. „Bei den Jahreshauptversammlungen beraten wir gemeinsam, welche Projekte als Nächstes anstehen und welche Wünsche verwirklicht werden können“, erklärte Marie Dörfler. Auch Pfarrer Ferdinand Weinberger unterstrich die große Bedeutung des Fördervereins. Er zeigte sich dankbar für das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder, das die katholische Kirchenstiftung als Träger des Kindergartens und die Gemeinde finanziell spürbar entlastet. Bürgermeister Franz Tauber, Kassenprüfer des Vereins und selbst einige Jahre dessen Vorsitzender, brachte es auf den Punkt: „Wir brauchen den Verein dringend.“ Das 30-jährige Bestehen wurde am Samstag mit einem Gottesdienst, zelebriert von Pfarrer Ferdinand Weinberger, mitgestaltet von Kindern und Eltern, am Kindergarten gefeiert. Es folgte ein buntes Programm mit Spielständen, Spaß und Spannung und Basteln mit „Flusi“. Fotos KG-Leiterin Karin Müller, stellvertretende Leiterin Silvia Hautmann, KG-Fördervereinsvorsitzende Marie Dörfler, ihre Stellvertreterin Vera Prechtl.
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