Pfarrvikar Robert Amandu, Sabine Pröls und Sepp Gleissner lasen die Texte der Kreuzwegstatonen.  (Bild: Eva Seifried)

Stimmungsvoller Kreuzweg in St. Moritz

Zu einer stimmungsvollen Kreuzwegandacht hatte der Förderverein St. Moritz mit Vorsitzendem Harald Puckschamel am Palmsonntag in die Moritzkirche eingeladen. Im Altarraum stand ein Birkenkreuz mit den Gegenständen symbolisch für die Kreuzigung dekoriert wie Dornenkrone, Krug, Schwamm mit Essig, Kleidung Jesu und Würfel. Hans Dotzler spielte an der Orgel Lieder wie: „Oh Haupt voll Blut und Wunden und „“Christi Mutter stand mit schmerzen“. Die Texte lasen Pfarrvikar Robert Amandu, Sabine Pröls und Sepp Gleissner. Jede Station hatte auch einen Bezug zum heutigen Leben. Bei der Station Jesus fällt zum zweiten Mal hieß es: Leid und Not und unsere eigene Schuld können uns zu Boden drücken. Bei den weinenden Frauen war die Erkenntnis: Jesus lass uns wenn wir in Not sind, nicht in Selbstmitleid versinken sondern auch die Nöte anderer sehen. „Jesus, du trägst alle unsere Kreuze mit, die Schwere der Last kann uns überraschen. „Wie oft stehen wir an Kreuzwegen von lieben Menschen“. Bei der Station zwölf hieße es: „Dein Blick geht voll Liebe zu den Menschen. Wir sind füreinander verantwortlich und nicht von Gott verlassen. „Segne alle Mütter dieser Erde“. „Der Tod macht stumm. Sei und noch im Sterben ein Trost. Ein Lied nach Melodie von Johann Sebastian Bach enthielt zu jeder Station einen passenden Text, der von allen gesungen wurde. Nach dem Segen durch den Pfarrvikar war das Lied: „Meine Zeit steht in deinen Händen“ ein passender Abschluss zu einer besinnlichen Einführung in die Karwoche.
V.l.n.r hinten Gerlind Kreuzer,Kotlar Siegfried,Kug Willi,christine Erhard,Weber Anita,Jürgen Kreuzer,Eberhard Besold,Fhomas Döhler. vorne Johann Kreuzer,Inge Haberkorn,Faltenbacher Claudia. (Bild: Johann Kreuzer )

Vdk Ortsverein Immenreuth Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen.

Bei der Jahreshauptversammlung des OV Immenreuth begrüßte der Vorsitzende Siegfried Kotlar alle Anwesenden. Die Ehrengäste 3. Bürgermeister Eberhard Besold den Kreisgeschäftsführer Thomas Döhler und Frauenbeauftragte Christine Erhard. Nach dem Protokoll von Schriftführer Kreuzer berichtete Kotlar über das Jahr 2025. Der OV Immenreuth hat 230 Mitglieder. 17 hatten 2025 einen runden Geburtstag. Es wurden 2 Vorstandschaftssitzungen durchgeführt,Kotlar nahm an 4 Sitzungen im Kreisverband teil. Frau Kreuzer Gerlinde und Frau Weber Anita haben Kranke und Altenheimbewohner besucht. Kassiererin Anita Weber berichtete über den Kassenbestand. Die Finanzen des OV Immenreuth sind in Ordnung. Danach wurde auf Antrag von Thomas Döhler die Vorstandschaft entlastet. Der Kreisgeschäftsführer T.Döhler berichtete über die Wahlen im Kreisverband. Er verwies über den Gdb Grad der Behinderung. Hier gibt es neue Kriterien. Am 16.04. 2026 wird die neue Geschäftsstelle des Kreisverbandes TIR-KEM im Bahnhof Wiesau eingerichtet. Der 3. Bgm Eberhard Besold überbrachte die Grüße der Gemeinde und sagte jegliche Hilfe der Gemeinde Immenreuth zu. Kreisfrau Christine Erhard berichtete über Ihre Arbeit im KV KEM- TIR. dabei erwähnte Sie auch die Betreuung von Frauen und Kindern.Danach wurden Ehrungen für 15/25/30 Jahre durchgeführt. Es wurden 23 Mitglieder geehrt. Es wurden Neuwahlen durchgeführt. Kreisgeschäftsführer Thomas Döhler übernahm die Neuwahlen, die nach den Regeln durchgefürt wurde. Vorsitzender Siegfried Kotlar,Stellvertreter Jürgen Kreuzer, Schriftführer Johann Kreuzer, Kassier Anita Weber, Frauenbeauftragte Inge Haberkorn. Beisitzende Faltenbacher Claudia, Ludwig Melzner, Gerlinde Kreuzer, Wilhelm Klug. Nach den Wahlen bedankte sich der neue Vorstand Kotlar von allen Anwesenden und Ehrengästen. Er verwies auf die Weihnachtsfeier im Dezember, die wieder zahlreich besucht werden darf.
Im Bild: Tobias Birkner (r.) und Nico Wiesend (l.) mit den Geehrten (v.l.n.r.): Anja Krapfl, Lara Wamser, Sebastian Thoma, Hans Bartl, Lisa Kollarik und Engelbert Weiß. (Bild: Gisela Bartl)

Schützengesellschaft 1549 Tirschenreuth e.V. blickt auf ereignisreiches Jahr zurück

Im vergangenen März fand die alljährliche Jahreshauptversammlung der SG 1549 Tirschenreuth e.V. statt. 1. Schützenmeister Tobias Birkner begrüßte alle anwesenden Mitglieder und berichtete über das vergangene Jahr. Neben verschiedenen erfolgreichen Veranstaltungen, wie dem Bürgerschießen oder dem Zoiglabend, standen viele Unterhaltungsmaßnahmen im Vereinsheim an: So wurde der Groß- bzw. Kleinkaliberstand instandgesetzt, das Dach des Druckluftstandes sowie des Aufenthaltsraums wurde fertig gestellt, ebenso die Toiletten im vorderen KK-Haus. 1. Sportleiter Peter Härtl berichtete, dass zwei Luftgewehr, zwei Luftpistolen und eine Großkalibermannschaft sowie eine Bogenmannschaft in der Saison 2024/2025 teilgenommen haben, ebenso in der gerade abgeschlossenen Saison 2025/2026. Der Verein nahm daneben auch zahlreich an der Gau-, Bezirks- und Bayerischen-Meisterschaft teil. 1. Jugendleiterin Lisa Kollarik berichtete über die sportlichen Leistungen der Jugendlichen sowie die Veranstaltungen, wie z.B. dem Guschu-Open, bei dem die Jugend teilgenommen hatte. Highlight war das jährliche Faschingsschießen, bei dem man in Verkleidung schießen musste. Für die Zukunft werden wieder Ausflüge oder Aktionen geplant. Anschließend berichtete die 2. Kassenwartin Gisela Bartl über die Kassengeschäfte des Vereins. Nach dem Bericht und der Entlastung der Vorstandschaft durch die Kassenrevisoren folgten die Grußworten des Ersten Bürgermeister Franz Stahl. Dieser hob dabei die Tatkraft des Vereins und sein Wirken für die Stadt hervor und wünschte bei seiner Verabschiedung allzeit “Gut Schuss”. Anschließend wurden Ehrungen für jahrelange Mitgliedschaften verliehen. So wurden Anja Krapfl, Lara Wamser, Sebastian Thoma und Lisa Kollarik für 10 Jahre und Engelbert Weiß für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Neben diesen Ehrungen folgten zwei weitere Ehrungen (Bericht folgt).
Mitglieder der OG Kirchenthumbach an der Quelle des Thumbach. (Bild: Rainer Knoll)

Emmausgang der Ortsgruppe Bund Naturschutz Kirchenthumbach entlang des Thumbachs

Traditionell findet am Ostermontag ein Gang nach Emmaus statt. Für die OG Kirchenthumbach war dies Anlass, einmal den Thumbach in Augenschein zu nehmen. Anlass war auch ein Dokument des Wasserwirtschaftsamts Weiden (WWA), das der OG vorliegt: „Umsetzungskonzept Creußen 1_F268“. In diesem offenbar wenig bekannten Papier sind allein 15 Maßnahmen zur Sanierung des Thumbachs definiert. Diese wollten sich die Umweltschützer unter Leitung von Reinhold Wilterius (1. Vorsitzender) einmal genauer anschauen. Startpunkt war die Quelle östlich von Neuzirkendorf (Bild 1). Hier fand die Gruppe den schönsten Abschnitt vor. Der Thumbach ist hier zwar noch ein Rinnsal und mäandert schön durch bewaldetes Gelände (Bild 2). Erste Lebewesen wurden gefunden, wie Bachkrebse, welche ein Indikator für gute Wasserqualität sind. Auch Frösche samt ihrem Laich. Das war es dann aber leider schon mit den Lebewesen. Auf der gesamten Strecke war nicht ein einziger Fisch zu sehen, auch nicht an Stellen, wo Mitglieder der OG schon als Kinder zahlreiche Fische beobachten konnten. Dafür aber an vielen Stellen Bauschutt (Bild 3), Plastikfolien, Altreifen (Bild 4). Kein schöner Anblick war für die Gruppe die Passage des Einlaufs der Kläranlage (Bild 5) in den Bach in Kirchenthumbach. Neben dem typischen Geruch des Abwassers sieht man im trüben Einlauf auch größere Partikel in der Einleitung und immer wieder bis weit flussabwärts Reste von Kosmetiktüchern oder Ähnlichem im Bachbett, ein wahrlich unappetitlicher Anblick. Hoffnung auf Besserung besteht allerdings zumindest für diesen Abschnitt durch die bereits beschlossene Sanierung der Kläranlage. Die Orte auf der Liste des WWA mit vorgesehenen Maßnahmen fand die OG unterstützenswert. So sollen beispielsweise alte Wehre beseitigt werden, Bachstürze abgeflacht, Durchführungen gereinigt und Teiche umgangen werden. Nach Meinung der OG alles sinnvolle Maßnahmen, um die Durchgängigkeit des Gewässers herzustellen und damit den Fischen die Chance zu geben, bachaufwärts zu schwimmen. Unbekannt ist der OG aber leider der chemische Zustand des Wassers. Hier sind die Umweltschützer der Meinung, dass an mehreren Stellen Proben zu ziehen seien, um die Wasserqualität zu überwachen. Die könnte nämlich auch ein Grund sein, warum auf der gesamten Strecke kein einziger Fisch zu sehen war. Die OG will an dem Thema dranbleiben, um diese Missstände beseitigen zu lassen.
Bild von links: Kreisbrandrat Christof Strobl, Kommandant Wolfgang Rösch, Kreisbrandinspektor Michael Iberer, stellvertretender Kommandant Andreas Zwack, Bürgermeister Hans-Martin Schertl, Schriftführerin Anna Reuschl, Ehrenkreisbrandrat Fredi Weiß, der wiedergewählte stellvertretende Vorsitzende Andreas Weiß, Kassier Markus Hann, Vorsitzender Manuel Lindner und Kreisbrandmeister Andreas Luber. (Bild: Christina Rabenstein)

Andreas Weiß als stellvertretenden Vorsitzenden der Feuerwehr Ebersbach wiedergewählt

Vereinsvorsitzender Manuel Lindner eröffnete die Versammlung mit dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder, Martin Rösch, Max Hammer und Johann Sebast. In seinem Bericht blickte Lindner auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres zurück. Dazu zählten die Maiandacht, der Florianstag, der Kameradschaftsabend, der erstmalige Nikolausdienst, die Winterwanderung sowie das kürzlich abgehaltene Bockbierfest. Auch das Johannisfeuer, das Dorffest und die traditionelle Kirwa, die wieder einmal rundum gelungen ist, durften beim Jahresrückblick nicht fehlen. Lindner lud die Vereinsmitglieder in seiner Vorschau zu den kommenden Veranstaltungen ein. Kommandant Wolfgang Rösch berichtete über Übungen und Einsätze im vergangenen Jahr. Wie wichtig die regelmäßigen Übungen sind habe sich insbesondere beim Brandeinsatz auf der Finkenmühle gezeigt. Rösch gratulierte Fabian Lindner zur bestandenen Feuerwehrgrundausbildung. Der Kassenbericht wurde von Kassier Markus Hann vorgelegt, den die Kassenprüferinnen Verena Bauer und Christina Rabenstein als einwandfrei bestätigten, sodass die Vorstandschaft entlastet werden konnte. Die darauf folgende Neuwahl des stellvertretenden Vorsitzenden leitete der Wahlvorstand mit Ehrenvorstand Wolfgang Rösch sen. und Dieter Bauer. Die Vereinsmitglieder wählten Andreas Weiß erneut in sein bisheriges Amt. Bei seiner letztmaligen Ansprache als Bürgermeister blickte Hans-Martin Schertl auf prägende Ereignisse aus 22 Jahren Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Ebersbach zurück. Er hoffe, dass das aktive Dorfleben auch künftig so erhalten bleibe und wünscht dem Verein weiterhin alles Gute. Kreisbrandrat Christof Strobl hob in seinem Grußwort hervor, dass es heute keine Selbstverständlichkeit mehr sei, Verantwortung in der Vorstandschaft oder als Kommandant zu übernehmen, und würdigte dieses Engagement ausdrücklich. Vereinsvorsitzender Manuel Lindner und der Kommandant Wolfgang Rösch bedankten sich bei allen, die den Verein tatkräftig unterstützen.
Impressionen Osterbrunnenfest 2026 (Bildmontage: Sigrid Rösl-Koller)

Arbeiterkameradschaftsverein feiert gelungenes Osterbrunnenfest

Das Team des Arbeiterkameradschaftsvereins hatte sich bereits im Vorfeld mächtig ins Zeug gelegt, um den beliebten Treffpunkt frühlingsfein zu machen. Der kunstvoll geschmückte Osterbrunnen, ein altes Symbol für Fruchtbarkeit und die Kostbarkeit des Wassers, bildete das Herzstück der Feierlichkeiten. „Wir freuen uns sehr, dass wir heuer wieder so viele Gäste in unserem Festzelt begrüßen durften”, hieß es vonseiten der Organisatoren, die eine durchweg positive Bilanz zogen. Das gute Wetter sorgte für einen Besucheransturm. Bei angenehmen Temperaturen und viel Sonnenschein nutzten viele Familien die Feiertage für einen Ausflug zum Brunnenfest. Ob im bewirteten Festzelt oder bei einem Plausch im Freien - die Stimmung war prächtig. Für die passende musikalische Umrahmung war ebenso gesorgt wie für das leibliche Wohl, das mit regionalen Schmankerln keine Wünsche offenließ. Die ursprünglich aus Franken kommende Tradition des „Osterbrunnen schmücken” wurde heuer bereits zum 34. Mal in Sulzbach-Rosenberg durchgeführt. Dass der AKV dieses Brauchtum mit so viel Herzblut pflegt, macht das Fest zu einem festen Termin im Sulzbach-Rosenberger Veranstaltungskalender. Mit der gelungenen Kombination aus Brauchtumspflege, guter Bewirtung und dem glücklichen Händchen beim Wetter hat der Verein einmal mehr bewiesen, wie lebendig das Gemeinschaftsgefühl in der Oberpfalz ist. Mit einem Preisschafkopf am Samstag, 11. April 2026, Beginn 18.00 Uhr, Einlass 17.00 Uhr endet das diesjährige Osterbrunnenfest. Der AKV bedankt sich bei allen Helfern und Besuchern, die zum Gelingen dieser gelungenen Veranstaltung beigetragen haben.
Der 1. Vorstand Timo Brenner (v.l.) gratulierte der besten Dame Renate Wiendl, dem Trostpreisempfänger Michael Grundl, dem Zweitplatzierten Daniel Schuster, Erstplatzierten Fredi Münch, dem Dritten und Marktmeister Franz Singer und Stefan Bock für den Hauptgewinn aus der Tombola. Den Gratulationen schloss sich Kassier und Mitorganisator Marco Stöckl (re) an.  (Bild: Matthias Zankl)

Eslarn wird zum Schafkopf-Zentrum Bayerns

Die Marktgemeinde stand ganz im Zeichen des bayerischen Traditionskartenspiels. Der Preisschafkopf des Bayern Fanclubs Eslarn 1981 e.V. lockte mit attraktiven Geld- und Sachpreisen zahlreiche Kartenfreunde aus ganz Bayern in die nördliche Oberpfalz. Rund 300 Frauen und Männer – darunter Spieler, Helfer und Zuschauer – füllten die große Halle am Tannenhof von Thomas Bösl bis auf den letzten Platz. Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von rund 3.200 Euro sowie weitere 500 Euro bei der Tombola ausgespielt. Ergänzt wurde das Angebot durch zahlreiche Sachpreise, die aus Teilnehmergebühren sowie durch großzügige Spenden finanziert wurden. Gespielt wurde nach den klassischen Regeln mit kurzem Blatt, Solo und Wenz sowie einer Wertung nach Pluspunkten – ein Modus, der taktisch anspruchsvolle und spannende Partien bis in die Nacht garantierte. Kartenspieler aus der Region und weit darüber hinaus nutzten die Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen und auf einen der begehrten Preise zu hoffen. Nach mehreren Spielrunden und einer Neuauslosung zur Halbzeit kristallisierten sich schließlich die besten Spieler heraus. Den ersten Platz und damit 1.000 Euro sicherte sich Fredi Münch aus Kulmbach mit starken 157 Punkten. Knapp dahinter folgte Daniel Schuster aus Auerbach mit 154 Punkten, der sich über 700 Euro freuen durfte. Den dritten Platz belegte als bester Eslarner Franz Singer mit 142 Punkten. Das Ehrenmitglied des Bayernfanclubs wurde damit gleichzeitig Eslarner Marktmeister und durfte den Wanderpokal entgegennehmen. Als beste weibliche Kartenspielerin setzte sich wie im Vorjahr erneut Renate Wiendl aus Bruck durch. Mit 117 Punkten wurde sie beste Frau des Turniers und erhielt einen Blumenstrauß. Der Trostpreis ging an Michael Grundl aus Marktredwitz, der sich mit 45 Punkten immerhin noch über einen Kasten Bier freuen durfte. Auch bei der Tombola gab es für viele Teilnehmer zusätzliche Gewinnchancen. Den ersten Preis von 250 Euro sicherte sich Stefan Bock. Für einen reibungslosen Ablauf sorgte das erfahrene Organisationsteam um Marco Stöckl, Markus Ach und Andreas Gollwitzer. Unterstützt wurden sie von rund 30 engagierten Helfern des Fanclubs, die in ihren roten Bayern-Shirts unter anderem als Einweiser, im Service, beim Ausschank und Losverkauf im Einsatz waren. Neben dem sportlichen Ehrgeiz kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz: Für das leibliche Wohl war mit Speisen, Getränken und Brotzeiten bestens gesorgt. Die hervorragende Organisation und die ausgelassene Stimmung trugen wesentlich zum Erfolg der Veranstaltung bei. Vorsitzender Timo Brenner zeigte sich am Ende äußerst zufrieden: „Mit 256 Teilnehmern sind wir voll und ganz zufrieden.“ Sein Dank galt insbesondere Thomas Bösl für die Bereitstellung der Halle sowie allen Sponsoren, Firmen und Spendern für ihre Unterstützung. Ein besonderer Dank ging an alle Kartenfreunde. Gemeinsam mit seinem Team blickt der Fanclub bereits auf eine rundum gelungene Veranstaltung zurück.
Bei ihrer Jahreshauptversammlung ehrte die Freiwillige Feuerwehr einige Mitglieder für ihre langjährige Treue. Von links: Bürgermeister Hermann Falk, stellv. Kommandant Christoph Erras, KBI Michael Iberer, 1. Kommandant Sebastian Jasinsky, Heiner Fleischmann (60 Jahre), Josef Lang (50 Jahre), Markus Tomala (25 Jahre aktiver Dienst), 2. Vors. Thomas Maier, Walter Wiesinger (60 Jahre), stellv. Kommandant Daniel Brearley, 1. Vors. Nico Schuminetz. (Bild: Robert Scheuerer)

Feuerwehr muss während der Jahreshauptversammlung ausrücken

Es kommt nicht allzu häufig vor, dass Feuerwehrleute während ihrer Jahreshauptversammlung zu einem Einsatz ausrücken müssen. Bei der Hirschauer Feuerwehr war das dieses Jahr der Fall. Während Kommandant Sebastian Jasinsky seinen Bericht gab, schrillte der Alarm im Feuerwehrhaus. Gemeldet wurde ein Großbrand in einer Scheune in Ehenfeld. Vor Ort stellte sich die Lage weniger dramatisch dar. Die Ehenfelder Wehr konnte den Brand löschen. Die Hirschauer Feuerwehrleute setzten ihre Versammlung mit einer Stunde Verzögerung fort. Aktuell zählt die Wehr, so Vorstand Nico Schuminetz, 209 Mitglieder. Sie teilten sich auf in 62 aktive, 19 Kinder, 106 fördernde und 22 passive Mitglieder, darunter 5 Ehrenmitglieder. Sein Bericht zeugte von einem regen Vereinsleben. Als Highlights nannte er das traditionelle Maifest, die Tagesfahrt zu den Felsenkellern in Schwandorf und den anschließenden Besuch bei der Feuerwehr Pentling, das sehr gut besuchte Ferienprogramm sowie das Freundschafts- und Grenzlandtreffen mit der FW Kohlberg. Man habe das 125-Jährige der FW Etsdorf besucht, sich zu einem Grillfest , zum Fischessen, zur Weihnachtsfeier, zum Schlachtschüsselessen und zum Faschings-Stammtisch getroffen. Am Ehrungsabend konnten die zu Ehrenden leider krankheitsbedingt nicht teilnehmen. Herzlichen Dank sagte Schuminetz einem Hirschauer Busunternehmen, das sechs neue Reifen für den Dodge spendiert hat. Ehrenvorstand Michael Schuminetz bedankte sich beim scheidenden Bürgermeister Hermann Falk für die sehr gute Zusammenarbeit während dessen Amtszeit.
VdK Vorständin Jutta Streher bedankt sich bei Tanja Weiß mit einem Präsent für die märchenhaften Geschichten (Bild: Jutta Streher)

Licht in der Dunkelheit – Ein märchenhafter Nachmittag beim VdK Ursensollen

Der VdK Ursensollen lud in Zusammenarbeit mit den Seniorennetzwerken Ursensollen/Ammerthal zu einem märchenhaften Nachmittag mit der Märchenerzählerin Tanja Weiß ein. Der Termin wurde bewusst rund um den Weltgeschichtentag gelegt. Dieser ist jährlich am 20. März und steht immer unter einem bestimmten Motto, in diesem Jahr „Licht in der Dunkelheit”. Zu Beginn erfuhren die zahlreichen Zuhörer einiges über das Handwerk des Märchenerzählers und die Hintergründe zum Weltgeschichtentag: Die Idee stammt ursprünglich aus Schweden. Dort wurde am Tag der Tagundnachtgleiche ein Tag des Geschichtenerzählens in den 90er Jahren eingeführt. Die Bombardierung Bagdads 2003 hat dann die weltweite Erzählergemeinschaft dazu bewogen, dies weltweit zu etablieren, um zu zeigen, dass Märchen alle Kulturen verbindet. Märchen sind Brücken zu allen Kulturen und eröffnen ein Tor in eine andere Welt, sowie in die eigene Kindheit. Passend zum diesjährigen Thema „Licht in der Dunkelheit” wurden die Zuhörer gleich zu Beginn auf eine Reise in den Orient mitgenommen und hörten wie Sheherazade mit ihren Geschichten wieder Licht in das Herz des Sultans brachte. Es folgte ein bunter Bogen europäischer und orientalischer Märchen, von betrügerischen Königen, einem Lumpenkind, von einem Wunsch zu viel und doch zu wenig, bevor Frau Weiß die Märchenstunde mit einem besonderen Märchen schloss: Der Schatz am Ende des Regenbogens. Bekanntlich findet man ja dort am Ende einen Schatz. Was also, wenn WIR der Schatz sind und das Licht in der Dunkelheit? Mit ihrer lebendigen Art und Weise des Erzählens schaffte es Frau Weiß die Zuhörer in ihren Bann zu nehmen und mit auf eine Reise um die Welt. Im Anschluss konnten die Besucher noch Fragen stellen und erfuhren so einiges Interessantes rund um Märchen und ihre Märchenerzähler.
Vorspielnachmittag der Jugendblaskapelle Fensterbach - die Jüngsten zeigen ihr Können (Bild: Hannah Scheuerer)

Musikernachwuchs der JBK Fensterbach begeistert das Publikum beim Vorspielnachmittag

Am Sonntag veranstaltete die Jugendblaskapelle Fensterbach ihren alljährlichen Vorspielnachmittag. Bei Kaffee und Kuchen versammelten sich Familien, Freunde und Musikbegeisterte, um die Fortschritte und das Engagement der jungen Musikerinnen und Musiker zu feiern. Die Kinder, die seit etwa einem Jahr ein Instrument spielen, präsentierten im Juniororchester unter der Leitung von Hannah Scheuerer zwei bekannte Kinderlieder, die sie mit viel Freude vortrugen. Im Anschluss durften sie einzeln oder zu zweit im Duett ihr Können zum Besten geben, was die Zuschauerinnen und Zuschauer mit Applaus quittierten. Besonders berührend war die Darbietung der älteren Jugendlichen, die bereits im Nachwuchsorchester unter der Leitung von Lena Breitschaft spielen: Sie präsentierten zwei Stücke und zeigten so ihre musikalische Entwicklung und ihr Können. Der Nachmittag stand zudem im Zeichen der Anerkennung: Die Kinder mit den meisten Probenbesuchen wurden gekürt und ein kleines Geschenk übergeben. Diese Ehrung motiviert die jungen Talente, weiterhin fleißig zu üben und ihr Können auszubauen. Der Vormittag bot ein gelungenes musikalisches Erlebnis und einen Einblick in die lebendige Jugendarbeit der Jugendblaskapelle Fensterbach. Die Veranstaltung verdeutlichte, wie viel Freude und Gemeinschaft das gemeinsame Musizieren vermitteln kann – ein Erfolg, auf den die Jugendblaskapelle mit Stolz blickt.
Das Pfreimder Streichorchester unter der Leitung von Winfried Siller (links) umrahmte die Andacht „Boot des Lebens” musikalisch. (Bild: Kerstin Kiener)

Mut zum Kurswechsel: Andacht berührt in Pirk

Mit der Andacht „Boot des Lebens“ gestaltete die Pfarrei am Palmsonntag in der Auferstehungskirche einen ruhigen, nachdenklichen Einstieg in die Karwoche. Texte, Musik und Gebet griffen dabei die Höhen und Tiefen des Lebens auf. Die Einführung lud dazu ein, das eigene Leben als Boot zu verstehen – mit ruhigen Phasen ebenso wie mit Zeiten von Gegenwind und Unsicherheit. In den Texten zeichneten die Lektoren Kerstin Kiener, Sabine Voit, Karl Kiesl und Winfried Bühner vertraute Bilder: Gott als Anker, als Stern der Orientierung und als Fels in der Brandung. Den musikalischen Rahmen gestaltete das Streichorchester Pfreimd unter der Leitung von Winfried Siller als engagiert und klanglich ausgewogen musizierendes Ensemble. Mit vielen Stücken wie den irischen Volksweisen „The Foggy Dew“ und „Quiet Sailing Waters“, einem Auszug aus Händels „Wassermusik“ sowie „Die Quelle“ aus Smetanas „Moldau“ setzte es ruhige Akzente zwischen den Texten. Organist Tobias Rupprecht ergänzte die Andacht an der Pirker Klais-Orgel einfühlsam und stilsicher mit einem Bach-Präludium und „Von guten Mächten“ sowie am E-Piano mit Chopins „Regentropfen-Prélude“. Inhaltlich ermutigte die Andacht dazu, im Leben immer wieder neu auszurichten, Ballast abzuwerfen und den eigenen Kurs zu überprüfen. Auch Erfahrungen von Schuld, Zweifel und Verlassenheit wurden angesprochen – verbunden mit der Zusage, nicht allein zu sein. Die Fürbitten nahmen die Nöte der Welt in den Blick, etwa Krieg, Flucht und persönliche Krisen. Der Schlusssegen stellte die Hoffnung in den Mittelpunkt, dass Gottes Nähe durch alle Zeiten trägt. Idee, Zusammenstellung und Organisation der Andacht lagen bei Karl Prell, der neben vielen Ämtern in Pirk auch der Vorsitzender des Orchestervereins ist. Im Anschluss lud Prell zum Fastenessen ins Pfarrheim ein. Der Erlös wurde dem Kinderkrankenhaus in Bethlehem gespendet.
Von li. nach re. 1.Reihe: Eva Lehner, Mia Eckert, Lena Eckert, Jana Stahl, Roland Sandmann. 2. Reihe von li. nach re: 2. Schießleiter Andreas Dirschedl, 1. Schützenmeister Ludwig Kraus.  (Bild: Angelika Stahl)

Traditionelles Osterschießen begeistert Jung und Alt

Am Karfreitag fand im Schützenheim das traditionelle Osterschießen mit Bratheringessen statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Schützenjugend, die zugleich durch den gesamten Abend führte. Für die Unterhaltung und Spannung war bestens gesorgt. Beim Dosenwerfen, einem Dart- und Würfelspiel sowie fünf Schuss auf die Osterscheibe konnten die Teilnehmer ihr Glück versuchen und ihr Können unter Beweis stellen. Eine besondere Neuerung in diesem Jahr war das neu angeschaffte Lichtgewehr, das auch den jüngsten Schützen ermöglichte, aktiv am Wettbewerb teilzunehmen. Gerade die Kleinsten zeigten dabei großen Ehrgeiz und waren mit viel Begeisterung bei der Sache. Am Abend verkündete die Schützenjugend zusammen mit dem 1. Schießleiter Matthias Dirschedl, die mit Spannung erwarteten, Ergebnisse. In der Kategorie der Jugendschützen und Bambini belegte Mia Eckert den 4. Platz gefolgt von Eva Lehner auf Rang 3 und Jana Stahl auf dem 2. Platz. Den 1. Platz sicherte sich Lea Eckert. Bei den Erwachsenen erreichte Dieter Hösl den 4. Platz. Ludwig Kraus landete auf Platz 3 während sich Roland Sandmann den 2. Platz sicherte. Den 1. Platz belegte Andreas Dirschedl. Die Schützenjugend überreichte den Gewinnern liebevoll gestaltete Osterkörbchen, gefüllt mit süßen und deftigen Leckereien. Das Schützenheim war bis auf den letzten Platz gefüllt und die Besucher genossen die herzliche Gemeinschaft sowie das traditionelle Essen in vollen Zügen. Die Veranstaltung war somit erneut ein voller Erfolg und ein gelungener Auftakt in die Osterfeiertage.
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