30 Teilnehmende des KESS erziehen Vortrags mit Sebastian Wurmdobler im Pfarrheim Kulmain (Bild: Christine Sollfrank)

Warum mein Kind mich auf die Palme bringt

Elternsein gehört zu den schönsten Aufgaben des Lebens – zugleich bringt der Familienalltag häufig Herausforderungen mit sich. Zeitdruck, Streit und Erschöpfung lassen Mütter und Väter nicht selten an ihre Grenzen stoßen. Wie man gelassener mit solchen Situationen umgeht, zeigte ein 90-minütiger Vortrag im Pfarrheim Kulmain von Referent Sebastian Wormdobler zum Thema „Warum mein Kind mich auf die Palme bringt”. Organisiert wurde die Veranstaltung von Christine Sollfrank, Teamsprecherin der KAB Kulmain. Der Vortrag richtete sich an Eltern von Kindern im Alter von drei bis elf Jahren und basierte auf dem bewährten Konzept „Kess-erziehen”. Die Abkürzung „Kess” steht für kooperativ, ermutigend, sozial und situationsorientiert. Zu Beginn des Vortrags betonte Wurmdobler, dass Eltern in ihrer Erziehung bereits vieles richtig machen. Anhand anschaulicher Beispiele zeigte er den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern, wie schon kleine Veränderungen im Alltag dazu beitragen können, die grundlegenden Bedürfnisse von Kindern nach Halt, Zuwendung, Zugehörigkeit, Eigenständigkeit, Mitbestimmung und Geborgenheit zu erfüllen. Statt starre Erziehungsrezepte zu präsentieren, zeigte Wurmdobler anhand praxisnaher Beispiele, wie Konflikte besser verstanden und eingeordnet werden können. Dabei wurde deutlich, dass sowohl der Blick auf die Gefühle der Kinder als auch die Wahrnehmung der eigenen Emotionen helfen, in belastenden Situationen ruhiger zu bleiben. So können Eskalationen vermieden und Machtkämpfe entschärft werden. Gleichzeitig betonte der Referent, dass klare Grenzen wichtig sind – allerdings respektvoll und wertschätzend gesetzt werden sollten. Im Anschluss nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, Fragen zu stellen und Erfahrungen auszutauschen. Christine Sollfrank bedankte sich abschließend bei Sebastian Wurmdobler für den informativen, praxisnahen und kurzweiligen Vortrag, der den Anwesenden viele wertvolle Anregungen für den Familienalltag mit auf den Weg gab.
30 Kinder der Grundschule Rieden haben den Fahrradführerschein bestanden. Dazu gratulierten Lehrerin Anna Liebhäuser, Bürgermeister Erwin Geitner und Rektorin Christine Kölbl (v.li) sowie die beiden Verkehrserzieher Saskia Ram-Höcherl und Markus Neumeyer (hi. Mitte) und Lehrerin Irina Johann 2.v.re.) (Bild: Paul Böhm)

Stolz auf den ersten Führerschein: 30 Schüler aus Rieden absolvieren Radprüfung

30 Schülerinnen und Schüler den Kombiklasse drei/vier, sowie der vierten Klasse der Grundschule aus Rieden haben in den vergangenen Tagen die Fahrradprüfung bestanden. Schon in der nächsten Woche werden sie zusammen mit ihren Lehrkräften sowie Polizeihauptmeisterin Saskia Ram-Höcherl und Polizeihauptkommissar Markus Neumayer bei einer Verkehrserkundung im Markt Rieden unterwegs sein. Den theoretischen Teil der Fahrradprüfung haben die Kinder daheim in Rieden abgelegt und zur praktischen Fahrradprüfung war man auf das Schulgelände nach Schmidmühlen zusammen mit ihrer Klassenleiterin Anna Liebhäuser und Rektorin Christine Kölbl gekommen. Mit mehreren Unterrichtseinheiten waren die Kinder von ihren Lehrkräften Anna Liebhäuser und Irina Johann auf die Prüfung vorbereitet worden. Mehrere Übungstage waren die Kinder im Verkehrsgarten der Erasmus-Grasser-Grundschule unter der Leitung von Polizei-Oberkommissarin Saskia Ram-Höcherl und Polizei-Hauptkommissar Markus Neumeyer von der Verkehrsjugendschule der Polizei Amberg unterwegs gewesen, um sich auf die Prüfung vorzubereiten. Die Freunde bei den Kindern war nach der bestandenen Fahrradprüfung groß und als kleine Überraschung überreichte Stefanie Lautenschlager von der Sparkasse Amberg-Sulzbach knallrote Fahrradschlösser. Auch Bürgermeister Erwin Geitner gratulierte den Kindern aus Rieden zu ihrer Leistung. „Ich gratuliere euch, ich appelliere aber auch euere Vernunft als Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr immer im Straßenverkehr einen Helm zu tragen”. Von Seiten der Grundschule Rieden bedankte sich Rektorin Christine Kölbl bei den beiden Klassenleiterinnen für die Vorbereitung auf den schriftlichen Teil der Prüfung und bei den beiden Verkehrsausbildern der Polizeiinspektion Amberg, Saskia Ram-Höcherl und Markus Neumayer. Den Kindern gratulierte sie zum ersten Führerschein und wünschte allseits gute Fahrt mit dem Fahrrad.
Beim traditionellen Johanni Dämmerschoppen in Stichn´s Biergarten wurden langjährige Mitglieder der CSU für ihre Treue geehrt.  (Bild: Gerald Morgenstern)

CSU-Johanni-Dämmerschoppen mit Ehrung langjähriger Mitglieder

Die Ehrungen für insgesamt 895 Jahre Mitgliedschaft in der CSU und politische Informationen von Landrat Andreas Meier und Bürgermeister Edgar Knobloch standen im Mittelpunkt des Johanni-Dämmerschoppens der CSU. Mit dem Glückwunsch an alle Johannas, Johanns und Hansen eröffnete CSU-Ortsvorsitzender Jürgen Hofmann den traditionellen Johanni-Dämmerschoppen in Stichn’s Biergarten. Hofmann hob die christliche Bedeutung des Johanni-Tages heraus, der als Fest in der Mitte des Jahres exakt sechs Monate vor dem Weihnachtsfest gefeiert wurde. Auf die aktuellen Projekte und das Geschehen in der Stadt ging Bürgermeister Edgar Knobloch ein. Der Bau des Verwaltungsgebäudes, das Baugebiet in der Steinfelser Straße in Hütten sowie Straßensanierungen mit der Erneuerung von Wasser- und Abwasserleitungen waren unter anderem die Themen. Im Herbst ist wegen der Erneuerung und des behindertengerechten Ausbaus der Ampelanlage an der Deyerlingkreuzung mit Einschränkungen zu rechnen. Lob hatte der Bürgermeister für das Kulturprogramm und die Vereine parat. Landrat Andreas Meier dankte dem Ortsverband für die Unterstützung bei der Kommunalwahl, die den Zugewinn von fünf Bürgermeisterpositionen im Landkreis gebracht habe. Dass die Themen im Landkreis vielfältig sind, zeigten die erläuterten Projekte beginnend von der abgeschlossenen Sanierung des Marstallgebäudes in Vohenstrauß, Bau der Schwimmhalle in Neustadt, die Investitionen in die Kreisschulen oder der Baubeginn bei der Ortsumgehung Mantel auf. Jürgen Hofmann, Landrat Andreas Meier und Bürgermeister Edgar Knobloch nahmen die Ehrungen der langjährigen Mitglieder vor. Für 50 Jahre Mitgliedschaft in der CSU wurden Ludwig Hofmann und Angelika Mayer geehrt. 45 Jahre gehören Dr. Dr. Frank Wohl und Anton Grimm der CSU an. 40 Jahre ist Josef Dilling dabei. Geehrt wurden für 35 Jahre: Franz Jürgen Haas, Thomas Mayer, Gerhard Ruhland, Ludwig Brunner, Bernd Meissner und Josef Biersack. 30 Jahre: Renate Amschler, Johann Arnold und Günter Arnold. 25 Jahre: Anita Heßler, Peter Hammermann, Frank Neubauer, Alexander Fehlinger, Thomas Winter, Werner Wächter, Hermine Klug, Thomas Buchfelder, Roland Müller und Carsten Englhardt. 20 Jahre ist Robert Denk Mitglied der Partei, 15 Jahre Thomas Bernhard und Thomas Ernstberger. Für 10 Jahre wurden Bastian Specht und Stefan Pappenberger ausgezeichnet. Einen abschließenden Dank richtete Vorsitzender Jürgen Hofmann an die Metzgerei Rauh für die Leberkäsbrotzeit sowie an Familie Hößl für die Bewirtung.
Von links nach rechts: 2. Vorsitzender Alfred Naber, Bürgermeister a.D. Hermann Falk, 1. Vorsitzender Richard Hack, Bürgermeisterin der Stadt Hirschau Beate Dietrich, Wanderwart Manfred Kindzorra, Schriftführerin Christa Kindzorra, Kassiererin Ingrid Naber. (Bild: Claudia Hack)

Erfolgreiche Wandertage der Hirschauer Wanderfreunde

Dass es gesundheits- und naturbewusste Menschen gibt, zeigte wieder einmal die gelungene IVV-Wanderveranstaltung der Wanderfreunde Hirschau, die bereits am 13. und 14. Juni stattfand. Das Josefshaus entpuppte sich als optimale Basis für dieses Wanderevent. Hier an dieser Stelle ergeht ein Dankeschön an die Stadt Hirschau, die es ermöglichte, dieses Gebäude belegen zu können. Ebenso ein großes Dankeschön sei gesagt an die Gönner und Sponsoren des Vereins. 338 Startkarten wurden verkauft. Wer zudem noch in den Genuss einer „Extrabelohnung“ kommen wollte, der konnte noch zwei Rodelkarten für den Monte-Coaster erwerben. Großes Lob erntete wieder Wanderwart Manfred Kindzorra von den zurückkehrenden Wanderern über die schönen Routen von 5 bzw. 10 km mit dem Wortlaut: „Diese Seite von Hirschau kannten wir ja noch gar nicht, das ist ein schönes Gebiet.“ Nach erholsamer Wanderung nahmen die Teilnehmer das reichhaltige Verpflegungsangebot in Anspruch. Am Sonntag lauschten sie den Reden vom ehemaligen Bürgermeister und Schirmherrn Hermann Falk sowie der neuen Bürgermeisterin der Stadt Hirschau Beate Dietrich, die ebenfalls beide voll des Lobes waren. Der 1. Vereinsvorsitzende brachte seine Freude über das Fest zum Ausdruck mit einem Dankeschön an Beate Dietrich, Hermann Falk sowie an die Gäste und vor allem sein Helferteam. Sichtlich positive Überraschung zeigte sich im Saal, als ein Duo am zweiten Tag mit Livemusik zur Unterhaltung aufspielte. So fand die Veranstaltung einen gutgelaunten und zufriedenen Ausklang. Dieses Event war für den Wanderverein Hirschau wieder ein Beweis, dass sie immer noch auf dem besten Weg sind, der Menschheit so Gelegenheit zu geben, etwas für die Gesundheit zu tun, nebenbei die schöne Natur zu genießen und frische Waldluft zu atmen. Und dies ganz ohne Zwang, sondern ganz erholsam und entspannt, jeder nach seinem eigenen Ermessen.
Unter Instrumentenbegleitung traten die Vorschulkinder auf. (Bild: Johann Bauer)

Rock im Garten des Kindergartens Schmidmühlen

Bei tropischen Temperaturen hatte der Kindergarten zum „Rock im Garten“ eingeladen. Die Kinder zeigten ein reichhaltiges Programm allen Anwesenden. Mit dem Lied „Thunderstruck“ begrüßten alle Kinder die anwesenden Eltern und Großeltern, dabei marschierten sie in drei Gruppen – „Classic Heroes“, „Die Metalkinder“ und „Shake’n Rock-Kids“ – alle mit schwarzen Shirts und Button in den Garten ein. Kindergartenleiterin Birgit Wartha dankte allen fleißigen Helfern, der Gemeinde und dem Bauhof für die aufgestellte Bühne und Hausmeister Klaus Grosch. „Ohne Euch wäre dieses Fest nicht denkbar und deshalb sage ich ein großes Dankeschön an unseren Elternbeirat und allen Mamas und Papas, die uns bei den Vorbereitungen unterstützt haben und auch heute Nachmittag noch aktiv dabei sind“, so Birgit Wartha. Ihr Dank galt auch den Kuchenspendern. Alle Kinder hatten auf der Bühne Aufstellung genommen und sangen nach der Melodie von „We will rock you“ das Lied „Rockentchen“. Dabei wurde mit den Fingern auch immer wieder die „Pommesgabel“ den anwesenden Besuchern gezeigt. Natürlich war die Bühne mit einer Nebelmaschine und Lichtern ausgestattet. Die Kleinsten („Shake’n Rock-Kids“) führten den Tanz „Schüttel dich“ auf. Die Vorschulkinder („Classic Heroes“) gaben unter Instrumentenbegleitung „Rock me Amadeus“ zum Besten. Weiter ging es mit einer Rockversion von „Bruder Jakob“ mit den Mittelkindern („Die Metalkinder“). Zum Abschlusslied kamen wieder alle Kids auf die Bühne und sangen gemeinsam „Another Brick in the Wall“. Tosender Applaus war den Kindern gewiss und ohne Zugabe konnten sie die Bühne nicht verlassen. So sangen auch die Eltern und Großeltern mit den Kindern „Rockentchen“ als Zugabe. Nach den gelungenen Aufführungen stand eine Stärkung mit Getränken für die Kinder an. Das Personal hatte auch im Garten mehrere Stationen aufgebaut. So gab es einen Bierpongtisch, Mal dich selbst, Tattoos, Erbsenschlagmaschine und Armbänder fädeln. Sehr gefragt war auch eine Fotobox, wo man mit Verkleidung so manchen Schnappschuss erzielte. Für das leibliche Wohl war mit Kaffee und Kuchen sowie Grillspezialitäten bestens gesorgt. Bei sehr heißen Temperaturen bot der Nachmittag eine kurzweilige Unterhaltung.
Sonnwendfeier FC Dance-Fit-Kids (Bild: Rudi Fischer)

25 Jahre Förderverein FC Dießfurt und Sonnwendfeier

Der Förderverein des FC Dießfurt hatte wieder zur Sonnwendfeier eingeladen und konnte sich trotz hoch-sommerlicher Temperaturen über zahlreichen Besuch freuen. Ein Highlight war am frühen Nachmittag der Auf-tritt der „Dance-Fit-Kids” - die Kindernachwuchsgruppe des FC. Der Vorsitzende des Fördervereins, Jürgen Gilch, begrüßte die Kinder mit ihren Trainerinnen Kathrin Bauer und Annalena Gradl. Zur Belohnung gab es für die 18 Mädchen zu ihrem Premierenauftritt natürlich ein Eis. Gilch begrüßte auch alle Gäste zu diesem Jubiläum des Fördervereins und betonte dabei auch die Bedeu-tung dieser kleinen Gemeinschaft. Auch wünschte er sich für die Zukunft weitere Unterstützung sowie zusätzliche Mitarbeiter*innen. Der Sportheimgarten etablierte sich mittlerweile zum idealen Austragungsort, was die Organisation dieser Veranstaltung mit Feuerschalen und Schwedenfackeln anstatt eines großen Johannisfeuers, dessen Abbrennen am Sportplatz auch immer problematischer wurde und vor allem gefällt es den Besuchern auch sehr. Kulinarisch ließ die Sonnwendfeier keine Wünsche offen. Bratwürste, gegrillte Käsekreiner und Pommes fanden reißenden Absatz. Besonderer Beliebtheit erfreute sich das angebotene Chili sowie erstmals ein veganes Gericht mit Kichererbsen. Die Auswahl der Speisen unterstrich das heimelige Flair des Festes und sorgte für zufriedene Gesichter bei den Besuchern. Die Kinder vergnügten sich bei Fußball, Soccer-Dart und Hüpfburg hatten bei einsetzender Dunkelheit mit den verteilten Leuchtstäben ihren Spaß. Zusätzlich spendeten noch große Sonnenschirme und Rasensprenger Abkühlung. Die Veranstaltung war rundum gelungen und bot den Besucherinnen und Besuchern einen schönen Abend in geselliger Atmosphäre.
Segnung der Fahne durch pfr. Michael (Bild: Werner Prucker)

Freiwillige Feuerwehr Reuth feiert renovierte Fahne

Am Samstag feierte die Freiwillige Feuerwehr Reuth bei großer Hitze die Segnung der renovierten Fahne. Nach einem kurzen Kirchenzug, angeführt von der Blaskapelle Reuth, vom Feuerwehrhaus zum Feststodl, in dem wegen der großen Hitze auch der Festgottesdienst von Pfarrer Lawrenze Michael zelebriert und die frisch renovierte Vereinsfahne gesegnet wurde, erläuterte der Vorsitzende der Feuerwehr Reuth nach der Begrüßung der Fest- und Ehrengäste (unter ihnen auch Kreisbrandinspektor Wolfgang Wedlich, Kreisbrandmeister Herbert Thurm und Bürgermeister Prucker) die Notwendigkeit der Erneuerung aufgrund des nicht mehr sehr schönen Zustandes. Im Herbst 2025 beschloss der Verwaltungsrat die Renovierung der vorhanden, genau 100 Jahre alten Vereinsfahne, und auf die Neuanschaffung einer solchen zu verzichten. Mit dem Ergebnis der Arbeiten zur Wiederherstellung wurde die Firma Kössinger aus Schierling beauftragt. Dabei wurden alle Trägerstoffe erneuert sowie die Stickereien übernommen und, wo nötig. ergänzt. Vom Ergebnis zeigte sich der Vorstand begeistert. Nach Grußworten vom Bürgermeister und des Kreisbrandinspektors bedankte sich Hruschka bei Pfarrer Michael für den Gottesdienst und die Fahnensegnung sowie bei allen Vereinsabordnungen und allen weiteren Gästen für ihr Kommen. Der Patenverein, die Freiwillige Feuerwehr Falkenberg wartete mit einem neuen Fahnenband als Geschenk auf. Bei der Übergabe wies deren Vorsitzender Hubert Schedl darauf hin, dass es es sich bei dieser Patenschaft nur nur um eine Formalie, sondern um echt gelebte Kameradschaft handelt, was die alljährlichen gemeinsamen Kameradschaftsabende unterstreichen. Die extrem hohen Temperaturen von immer noch über 36° nach 20 Uhr ließen die Gästescharen leider, aber verständlicherweise relativ schnell schmelzen, was aber für die Verbleibenden kein Hinderungsgrund war zünftig zu feiern.
Eine besondere Art der Abkühlung (Bild: Laura Cabarth)

Ab ins kühle Nass - Realschule Neunburg trotzt der Hitzewelle im Freibad

Die aktuelle Hitzewelle hat auch die Realschule Neunburg fest im Griff. Bei Temperaturen von weit über 30 Grad wurden die Klassenzimmer schnell zu echten Hitzekammern – an konzentrierten Unterricht war kaum noch zu denken. Doch anstatt die Schülerinnen und Schüler einfach mit Hitzefrei nach Hause zu schicken, entschied sich die Schulleitung für eine ebenso unkomplizierte wie gelungene Alternative: Der Schulvormittag wurde kurzerhand ins Neunburger Freibad verlegt. Der Weg ins Freibad wurde bei der sommerlichen Gluthitze fast schon zur kleinen Herausforderung. Und so sehnten sich alle nach der erfrischenden Abkühlung. Umso größer war die Erleichterung, als das Wasser endlich in Sicht war. Jetzt hieß es: Handtücher ausbreiten, Sonnencreme auftragen und nichts wie hinein ins kühle Nass! Ob beim Schwimmen, Planschen, Tauchen oder beim Wettrutschen – schon nach wenigen Minuten war überall ein fröhliches Lachen zu hören. Andere genossen die großzügigen Liegewiesen, suchten sich ein schattiges Plätzchen unter den Bäumen und nutzten die Zeit für ein entspanntes Gespräch. Der Spaß kam an diesem Vormittag garantiert nicht zu kurz. Das Neunburger Freibad bot dafür ideale Bedingungen. Mit seinen gepflegten Becken, weitläufigen Grünflächen und zahlreichen Schattenplätzen war es ein perfekter Ort, um heiße Tage erträglich zu machen. Auch der beliebte Kiosk ließ keine Wünsche offen: Von kühlen Getränken und Eis über Pommes bis hin zu Döner und weiteren Snacks war für jeden Geschmack etwas dabei. Gerade während der anhaltenden Hitzewelle zeigte sich die Anlage als willkommene Oase, in der Abkühlung, Entspannung und Gemeinschaft wunderbar zusammenkommen. Mit ihrer spontanen und kreativen Entscheidung traf die Schulleitung sowohl bei den Schülerinnen und Schülern als auch bei den Lehrkräften voll ins Schwarze. Statt den Unterricht in den überhitzten Räumen „durchzuziehen” oder kurzfristig ausfallen zu lassen, wurde der Vormittag sinnvoll genutzt – mit viel Bewegung, gemeinsamer Zeit und vor allem einer ordentlichen Portion Abkühlung. So wurde aus einem extrem heißen Schultag ein abwechslungsreicher Vormittag außerhalb des Klassenzimmers. Ein herzliches Dankeschön gilt dabei dem Landkreis, der den Eintritt für alle Schülerinnen und Schüler übernommen hat. Dadurch konnten alle Klassen dieses besondere Angebot unkompliziert und kostenlos nutzen. Am Ende zeigte sich: Manchmal braucht es nur eine gute Idee und etwas Flexibilität, um selbst eine extrem heiße Woche mit Temperaturen von 35 bis 40 Grad gut zu meistern. So brachte der Freitag vor allem eines mit sich: Abkühlung im erfrischenden Nass und richtig gute Stimmung.
Die Gruppe im Kloster Speinshart (Bild: Ulrike Kießling)

Ausflug der Frauenbünde zum Kloster Speinshart

Trotz großer Hitze ließ sich der Frauenbund Vohenstrauß zusammen mit dem Frauenbund Floß nicht davon abhalten, das Klosterdorf und das Kloster Speinshart am Samstag, 20.06.26 zu erkunden. Winfried Hübner vom Verein der Freunde und Förderer des Klosters führte die Gäste mit einer spürbaren Begeisterung durch das idyllische Klosterdorf und brachte sehr anschaulich dessen Geschichte den 30 Zuhörern und Zuhörerinnen nahe. Zweimal war das Kulturdenkmal von europäischem Rang dem Verfall preisgegeben und beide Male erwachte es wieder zum Leben und wurde restauriert und renoviert. Heute zählt das Klosterdorf Speinshart zu den schönsten Dörfern Süddeutschlands. Anschließend begaben sich alle in die angenehm kühle Klosterkirche. Pater Valentin, einer der 7 Theologen des Prämonstratenserordens, die im Kloster leben, brachte den Gästen die Geschichte der Kirche und des Klosters in klaren Worten und mit viel Humor nahe. Alle waren von der barocken Pracht begeistert und bekamen ganz besondere Einblicke. So durfte die Kirche auch von ganz oben betrachtet werden, der Kreuzgang und der Kapitelsaal besichtigt werden. Sehr interessant zu erfahren war auch, dass das Kloster Speinshart sich zu einem renommierten Forschungsstandort für Künstliche Intelligenz (KI) etabliert hat. Als bayerisches Wissenschaftszentrum vernetzt es Wissenschaftler aus ganz Bayern sowie internationale Forscher interdisziplinär, um ethische Grenzen, Gesundheit und Cybersicherheit im Kontext von KI zu erforschen. Nach diesen vielen Eindrücken wurde in der Klostergaststätte bestens für das leibliche Wohl gesorgt. Den sehr interessanten Ausflug rundete ein Abstecher auf den nahegelegenen Barbaraberg mit der Ruine der ehemaligen Wallfahrtskirche St. Barbara und mit einer wunderschönen Aussicht auf das Umland ab.
Sieger des Saustechens 2026 (Bild: Christine Ruoff)

Saustechen trotzt der Gluthitze – Traditioneller Wettbewerb begeistert erneut beim Altstadtfest

Trotz extremer Temperaturen und drückender Hitze ließen sich die Organisatoren der BG Amberg-Sulzbach, vormals TV Sulzbach-Rosenberg, das traditionelle Saustechen beim Sulzbacher Altstadtfest nicht nehmen. Die widrigen Wetterbedingungen verlangten Teilnehmern, Helfern und Zuschauern einiges ab. Dennoch fiel für die Verantwortlichen die Entscheidung klar aus: Der urige Speerwurfwettbewerb sollte wie geplant stattfinden. Auch wenn die hochsommerliche Witterung den einen oder anderen potenziellen Teilnehmer abschreckte, bewiesen die treuen Anhänger des beliebten Wettkampfes einmal mehr ihre Verbundenheit mit der Veranstaltung. Dank ihrer Teilnahme konnte ein zufriedenstellender Erlös erzielt werden, der – wie in jedem Jahr – vollständig der Jugendarbeit der Basketballabteilung zugutekommt. Sportlich ging es zunächst bei den Damen spannend zu. Den Sieg sicherte sich Kordula Makita mit starken 33 Punkten. Auf Rang zwei folgte Ute Stegmann, die 30 Zähler erreichte. Besonders dramatisch verlief die Entscheidung um den dritten Platz: Nachdem Katharina Meier und Marlies Klever-Pruy punktgleich bei 24 Zählern lagen, musste ein Stechen die Entscheidung bringen. Hier behielt Katharina Meier die Nerven und sicherte sich den dritten Platz, während sich Marlies Klever-Pruy knapp geschlagen geben musste. Auch bei den Herren lagen gleich 3 Männer mit 33 Punkten gleichauf. Sebastian Bühler trat nicht zum Stechen an, womit Peter Klughardt und Max Eiser um den ersten Platz kämpfen mussten. Dieses Stechen entschied der Saustechen-Routinier Max Eiser souverän mit einem Sechser-Wurf für sich. Im Kampf um den Wanderpokal gab es dann heuer ein Vater-Tochter-Stechen. Sowohl Max Eiser als auch Kordula Makita standen in ihren Wettkampfklassen auf dem ersten Platz. Hier konnte sich der Vater nicht gegen seine Tochter durchsetzen und so ging der Pokal zum zweiten Mal an Kordula Makita. Bei den Mannschaften hatten, wie schon in den letzten Jahren, die Teams von Linde die Nase vorn. Die Herren belegten den ersten Platz mit 120 Punkten, ihre Damenmannschaft lag mit 117 Zählern nur knapp dahinter. Auf dem dritten Platz befand sich am Ende Alle Teams 67 mit 108 Punkten. Bedanken möchten sich die Organisatoren bei der überaus spendablen Geschäftswelt von Sulzbach-Rosenberg und Amberg, die mit ihren Spenden diese Aktion wieder unterstützt haben.
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