Übergabe de Eisgutscheine an Einrichtungsleiter Peter Wasel (rechts) und verschiedenen Ferienkindern (Bild: Karlheinz Budnik)

Osterüberraschung für das „Haus Elisabeth” – Bürger helfen Bürgern

Eine besondere Freude konnten die jungen Bewohnerinnen und Bewohner des „Hauses Elisabeth” kurz vor den Osterferien erleben: Im Rahmen des städtischen Programms „Bürger helfen Bürgern” überbrachte Erster Bürgermeister Karlheinz Budnik eine süße Überraschung. Insgesamt 38 Eisgutscheine im Wert von jeweils 10 Euro wurden an Einrichtungsleiter Peter Wasel sowie stellvertretend an einige Bewohnerinnen und Bewohner übergeben. Eingelöst werden können die Gutscheine in der beliebten Eisdiele Eisdiele La Strada in der Hauptstraße. „Gerade die kleinen Gesten sind es, die oft große Freude bereiten”, betonte Bürgermeister Budnik bei der Übergabe. Mit der Aktion wolle man den jungen Menschen eine unbeschwerte Zeit in den Ferien ermöglichen und ihnen gleichzeitig zeigen, dass sie Teil einer starken Gemeinschaft sind. Das Programm „Bürger helfen Bürgern” stehe genau für dieses Miteinander in der Stadt. Es lebe vom Engagement und der Unterstützung innerhalb der Bevölkerung – und davon, füreinander da zu sein. Einrichtungsleiter Peter Wasel bedankte sich herzlich für die gelungene Überraschung, die bei den Kindern und Jugendlichen sichtlich gut ankam. Die Vorfreude auf einen gemeinsamen Besuch in der Eisdiele sei bereits jetzt groß. Mit der Osteraktion setzt die Stadt Windischeschenbach ein weiteres Zeichen für gelebten Zusammenhalt und soziale Verantwortung vor Ort.
Die Delegation des Neusorger Fanclubs auf dem Trainingsgelände an der Säbenener Straße, von links nach rechts: Alexandra Mark-Sischka, Josef Schmid, Benjamin Schmid, Markus Meindl (Direktor Fan- und Fanclubbetreuung), Harald Holzinger, Johannes Koller<br> (Bild: Johannes Koller)

Neusorger Fanclub zu Besuch in der Zentrale des FC Bayern München

45 Jahre sind vergangen, seit der FC-Bayern-Fanclub Neusorg gegründet wurde. Dieses Jubiläum war der Anlass, dass eine Delegation nach München in die Geschäftsstelle des FC Bayern eingeladen wurde. Und so machten sich einige Vorstandsmitglieder auf den Weg in die Säbener Straße – eine feine Adresse, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt, wenn die Stars zum Training vorfahren. Fan-Betreuer Ben Winkler führte die Gäste in den Fan-Treff mitten im Trainingsgelände, wo schon Weißwürste, Brezen und passende Getränke bereitstanden; hier gesellte sich auch Direktor Markus Meindl, Chef der weltweiten Fanbetreuung, dazu. Von ihm bekam die Neusorger Abordnung eine prächtige Urkunde und ein Trikot mit allen Unterschriften der aktuellen Mannschaft überreicht. Gestärkt mit den bayerischen Spezialitäten entwickelte sich ein überaus interessantes Gespräch rund um den FC Bayern, bei dem die Gäste auch spannende Interna erfahren konnten. So weihte sie Markus Meindl z. B. in die Planungen für das Spiel bei Real Madrid ein; sein Chef, Vorstandsvorsitzender Jan-Christian Dreesen, hatte ihn beauftragt, das Hotel zu buchen, in dem der FC Bayern bei seinem letzten Sieg in Madrid im Jahr 2012 untergebracht war. Amüsant war auch die lebendige Diskussion über die Vor- und Nachteile des Olympiastadions bzw. der Allianz-Arena. Die unterschiedlichen Vorlieben schienen dabei eng mit dem Lebensalter des jeweiligen Fans verknüpft zu sein. Die überaus herzliche Verabschiedung musste sehr pünktlich erfolgen, denn sofort danach startete das Abschlusstraining – ohne Publikum – vor dem Championsleague-Spiel gegen Bergamo. Noch während der Heimfahrt traf eine E-Mail des Fanbetreuers Ben Winkler ein, in der er den Besuch der Neusorger sehr treffend zusammenfasste: „Es war uns eine Freude, Sie und Ihren Fanclub persönlich kennenzulernen. Sie sind eine wirklich sympathische Truppe – behalten Sie sich das unbedingt bei!“
Neue Vorstandschaft und geehrte Mitglieder des GOV Diendorf. (Bild: Martina Holzwarth)

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen beim GOV Diendorf

Am Donnerstag, den 26. März, fand im Feuerwehrhaus in Diendorf die Jahreshauptversammlung des Gartenbau- und Ortsverschönerungsvereins Diendorf mit Neuwahlen statt. Die erste Vorsitzende Irene Ehemann begrüßte die anwesenden Mitglieder, den 1. Bürgermeister Frank Zeitler und die Dozentin Frau Marianne Schieder und gedachte im Anschluss der verstorbenen Mitglieder. Danach zog sie mit ihrem Team eine sehr positive Bilanz seit der letzten Jahreshauptversammlung. Im letzten Jahr fanden viele Veranstaltungen statt, wie z. B. Beteiligung am Kinderferienprogramm, Arbeitseinsatz am Dorfplatz, Wanderung, Hutzaabend u. v. m. Dafür bedankte sich die Vorsitzende bei der Vorstandschaft für die gute Unterstützung. Der 1. Bürgermeister bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und wünschte auch für die Zukunft alles Gute. Die Neuwahlen fanden unter der Leitung des 1. Bürgermeisters Frank Zeitler statt und brachten folgende Ergebnisse: 1. Vorsitzende Irene Ehemann, 2. Vorsitzende Maria Scharf, 3. Vorsitzende Martina Holzwarth, 1. Schriftführerin Ingrid Scharf, stellv. Schriftführerin Susanne Bäumler, 1. Kassiererin Gerlinde Weber, stellv. Kassiererin Heidi Luber, Beisitzer Manuela Hösl, Doris Mutzbauer, Monika Nosseck, Petra Schröder, Christa Six, Kassenprüfer Richard Ehemann, Werner Pscheidl. Im Anschluss bedankte sich die Vorsitzende bei den scheidenden Vorstandsmitgliedern Annerose Scharf (37 Jahre), Ludwig Kilgert (29 Jahre), Michael Stöckerl (29 Jahre) mit einem Präsent. Es wurden auch 7 langjährige Mitglieder geehrt. Die Ehrennadel in Silber für 25 Jahre Irene Ehemann, Richard Ehemann, Hubert Kiener, Monika Scheibinger, in Gold für 40 Jahre Margit Hösl, Wilhelm Radlböck, Michael Stöckerl. Nach den Ehrungen referierte Frau Marianne Schieder über die Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht, worauf ist bei der Verfassung zu achten, damit Ärzte und Angehörige den Willen des Patienten im Ernstfall erkennen und umsetzen können. Nach dem Vortrag bedankte sich die Vorsitzende mit einem kleinen Geschenk bei Marianne Schieder und wünschte den Anwesenden noch einen schönen Abend.
Die neue Vorstandschaft der KF Hirschau (v. l. n. r.): Vorsitzender Hans Fleischmann, Beisitzer Siegfried Schorner, Kassier Erwin Bauer, Beisitzer Albert Meindl, Schriftführerin Christina Wisneth, 2. Vorsitzender Lothar Meier, Präses Johann Hofmann. (Bild: Karin Meier)

KF Hirschau begeht 166. Stiftungsfest

Die Kolpingsfamilie Hirschau beging ihr 166. Stiftungsfest, bei dem die Vorstandschaft neu gewählt wurde. Nach dem Gottesdienst, der mit dem Kolping-Grablied abgeschlossen wurde, trafen sich die Kolpinger im Pfarrheim. Vorsitzender Hans Fleischmann hieß besonders Präses Johann Hofmann willkommen. Präses Hofmann unterstrich in seinem Geistlichen Grußwort die Bedeutung von Kolping für die heutige Gesellschaft mit seinen Werten wie Toleranz und Engagement. 19 Wahlberechtigte hatten den Weg ins Pfarrheim gefunden. In seinem Bericht ging Fleischmann auf die zu Ende gehende Wahlperiode ein. Höhepunkte waren die jährlichen Maiandachten sowie 2 Stadtführungen mit Sepp Strobl. Außerdem fand ein Vortrag des Hospizvereins Amberg statt. Besonderer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, die 14tägig im Stadl die Altpapier- und Altkleidersammlung betreuen. - Kassier Erwin Bauer konnte von einem guten Kassenstand berichten, die Kassenprüfer fanden nur lobende Worte über seine Arbeit und empfahlen der Versammlung die Entlastung der Vorstandschaft. Im Anschluss an Kurzberichte vom TTC Kolping und der Theatergruppe ging es an die Neuwahlen. Der Wahlausschuss, bestehend aus Siegfried Schorner und Richard Wisneth, führte diese zügig durch. Sämtliche Positionen blieben unverändert, nachdem die bisherige Vorstandschaft ihre erneute Kandidatur erklärt hatte. Der neue und alte Vorsitzende Hans Fleischmann dankte für das Vertrauen und bat um Mitarbeit sowie Teilnahme an den Angeboten. Die nächste Veranstaltung sei die Bezirksversammlung in Hirschau am 13. April sowie die Maiandacht. Der Termin und Ort dazu wird in der Presse bekanntgegeben. Danach beendete er den offiziellen Teil des Stiftungsfestes, bei dem im Anschluss noch zusammen gesessen und debattiert wurde.
v. l. n. r.: Manfred Neumann, Alexandra Stangl, Christine Mahnke, Theo Kneidl, Anton Gareis, Erika Haas. (Bild: Anton Gareis)

VdK Jahreshauptversammlung

Der VdK Ortsverband Pressath hat eine neue Führungsmannschaft. Bei der Jahreshauptversammlung in der Gastwirtschaft Heining wurde die bisherige stellvertretende Vorsitzende Andrea Stangl einstimmig zur Nachfolgerin von Anton Gareis gewählt, der nach 20 Jahren als Führungsspitze ins zweite Glied zurück trat. Weitere neue Vorstandschaftsmitglieder wurden Schriftführer Manfred Neumann und Kassier Theobald Kneidl. Christine Mahnke (Frauenbeauftragte) und Beisitzerin Erika Haas wurden in ihren Ämtern bestätigt. Zu Delegierte in den Kreisverbandstag wurden Andrea Stangl, Theobald Kneidl und Anton Gareis gewählt. Ersatzdelegierte sind Manfred Neumann, Christine Mahnke und Erika Haas. Eröffnet wurde die Versammlung von Anton Gareis, der besonders die Kreisvorsitzende Carola Brust begrüßen konnte. In seinem Rechenschaftsbericht freue er sich, dass die Mitgliederzahl des Ortsverbandes konstant auf mittlerweile 470 Personen eingepegelt hat. Kurz ging er auf das traditionelle Fischessen ein, das erstmals in „heimischen” Gefilden, in der Gastwirtschaft Hausner in Riggau stattgefunden hat. „Diese Tradition wollen wir gerne beibehalten”, betonte Gareis. Die Fahrt zum Weihnachtsmarkt in Pilsen war aufgrund der großen Teilnehmerzahl ein voller Erfolg, freute sich Gareis auch wenn bei der Rückreise mit der Wahl einer Gaststätte ein Fiasko aufgetreten ist. In seinen weiteren Ausführungen ging der Vorsitzende auf die finanzielle Situation des Ortsverbandes ein, die er im Hinblick auf die Aussagen der überörtlichen Kontrollstellen, als geordnete bezeichnet. In diesem Zusammenhang bedankte er sich bei Bürgermeister Bernhard Stangl für die Vermittlung einer Spende durch die Sparkasse und die Unterstützung der Kreisgeschäftsstelle in Weiden.
Die Gewinner (v.l.): Engelbert Sperber, Oberschützenmeister Markus Böhm, Alexej Urbanovic, Kevin Franke, Hannah Ludwig, Claus Kammholz und Günther Sperber. (Bild: Werner Koller)

Osternester und reichlich Schinken

Für die Schützengesellschaft Kleinraigering war die Preisverteilung des Osterschießens ein gelungener Abend. In der voll besetzten Vereinsgaststätte begrüßte Oberschützenmeister Markus Böhm die Anwesenden und brachte Freude und Dank über 61 Teilnehmer am diesjährigen Osterschießen zum Ausdruck. Wegen der erfreulichen Nachwuchsbeteiligung mit 7 Jugendlichen wurden für sie wieder eigene Gewinnerlisten geführt. Der Tradition gemäß durfte sich jeder Oster-Schütze wieder sein persönliches Nest, gefüllt mit einem großen Stück Schinken, geräucherten Bauernseufzern, Eiern und Osterhasen aussuchen. Die Bekanntgabe der Preisträger erfolgte durch Sportleiter Kevin Franke. Sieger auf Meister/Glück Jugend wurden: 1. Jonas Franke 73 R, 2. Luca Falkus 60 R, 3. Andrea Nübler 43 R. Mit dem Luftgewehr gewann Jonas Franke vor Luca Falkus und Andrea Nübler. Die Sieger auf Meister/Glück Schützenklasse waren: 1. Engelbert Sperber 98 97 95 95 R, 2. Michael Klier 25,01 T, 3. Günther Sperber 95 94 93 91 R. Die Besten auf die Festscheibe Schützenklasse waren: 1. Engelbert Sperber 68,06 T, 2. Günther Sperber 68,26 T, 3. Hannah Ludwig 74,81 T. Nach einem großen Dankeschön an die vereinseigenen „Metzger” für die guten Würste und die Vorbereitung der Schinkenstücke, an die Damen für die Zusammenstellung der Nester sowie an die Sportleitung für die zügige Abwicklung und Auswertung der Ergebnisse erfolgte anschließend die Versteigerung weiterer Würste und Osternester durch Auktionator und Jugendleiter Alexej Urbanovic.
Die Gewinner vom Schätzspiel (v.li): Vorsitzender Bernd Würstl, Markus Dumler, Veit Bauer, Christa Malzer, Ing Stich, Melanie Pöllath, Florian Pöllath, Emma Köstler, Daniel Köstler, Osterhase, Lene Schruff, Magdalena Prechtl, Maria Fischer, Mariella Fischer, Sandra Serfling, Thomas Graf (Bild: Josef Söllner)

Ostereiersuche im Freibad Selingau

Bei gutem Wetter war die zum vierten Mal durchgeführte Ostereiersuche des Fördervereins Freibad Ebnath als Auftakt des Ferienprogramms 2026 der Gemeinde Ebnath ein voller Erfolg. In der Selingau war am Nachmittag des Palmsonntags der Eingangsbereich österlich geschmückt und im Bereich des Freibadgeländes waren zahlreiche Eier versteckt. Diese wurden von den mehr als 100 anwesenden Kindern gesucht, gesammelt und dann gegen eine Osterüberraschungsbox eingetauscht. „In kürzester Zeit waren fast alle vorbereiteten Boxen vergriffen”, berichten die Veranstalter. Zudem gab es laut Mitteilung für die Kinder eine Bastel- und Schminkecke sowie zusätzlich ein Schätzspiel für alle Besucher mit attraktiven Preisen. Hauptattraktion sei jedoch ein „lebender Osterhase” gewesen, der sich rührend um die anwesenden Kinder gekümmert und auch für viele Fotos mit den Kleinen posiert habe. Die gesamte Suchaktion wurde laut Mitteilung von Sandra Serfling geplant, vorbereitet und durchgeführt. Auch der Kiosk des Freibades sei geöffnet worden, zum ersten Mal von der neuen Pächterin Beate Bauriedel. Und so hätten die Eltern mit ihren Kindern warme und kalte Getränke sowie Kaffee, Kuchen und Pommes oder Wiener kaufen können. Gespannt warteten die Teilnehmer des Schätzspiels auf das Ergebnis. Es musste die Anzahl der Eier in einem durchsichtigen Riesen-Ei geschätzt werden. 416 Stück hatten die Organisatoren in das Ei gefüllt. Hauptpreis war ein Gutschein über eine Alpakawanderung für 2 Erwachsene und 2 Kinder. Unter den 120 Teilnehmern war Florian Pöllath mit 432 am nächsten dran und somit Gewinner des ersten Preises. Stellvertretender Fördervereinsvorsitzender Thomas Graf und die Organisatorin der gesamten Veranstaltung Sandra Serfling gratulierten ihm und den übrigen Gewinnern.
21 Frauen und Männer aus sechs Nationen meisterten die Abschlussprüfung der Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe. Dazu gratulierten unter anderem KNO-Vorstand Michael Hoffmann (Dritter von links) und Oberbürgermeister Jens Meyer (Fünfter von links).  (Bild: Friedrich Peterhans, KNO)

Kliniken Nordoberpfalz freuen sich auf neue Absolventen der Akademie NEW Life

„Don’t stop believin“ singt Bettina Mildner aus Flossenbürg zu Beginn der Abschiedsfeier für die neuen Pflegefachhelferinnen und Pflegefachhelfer, die nach intensiver einjähriger Ausbildung an der Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe in Neustadt/WN ihre Abschlussprüfung gemeistert haben. Hör nicht auf, daran zu glauben - dieses Motto haben die 21 Absolventen vorgelebt. Sie sind Seiteneinsteiger in den Pflegeberuf, zum Teil schon über 50 Jahre alt und haben lange keine Schulbank mehr gedrückt. Umso beeindruckender ist die Leistung, die sie über Monate gezeigt haben. Sie haben an sich geglaubt und durften nun ihre Zeugnisse in der Personalcafeteria des Klinikums Weiden entgegennehmen. „Sie haben bewiesen, dass Sie Energie und ein großes Herz haben, das man in der Pflege braucht. Das ist ein Grund zum Feiern. Viele Menschen warten auf Sie, als Patienten, aber auch wir als Kolleginnen und Kollegen“, gratulierte Michael Hoffmann, Vorstand der Kliniken Nordoberpfalz AG (KNO). Er freut sich, dass 18 Absolventen den Häusern der KNO als Pflegefachhelfer treu bleiben. Oberbürgermeister Jens Meyer, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der KNO, schloss sich den Komplementen an. „Sie haben sich für einen Beruf entschieden der nicht leicht ist, aber er ist von unschätzbarem Wert für die Gesellschaft. Dafür möchte ich Ihnen danken.“ „Ich bin tierisch stolz auf Sie“, brachte Pflegedirektorin Angela Dzyck ihre Gemütslage prägnant auf einen Nenner. Schulleiterin Jutta Hammer verhehlte ihren Stolz ebenfalls nicht: „Ihr wart eine tolle Klasse.“ Den Dank, sie durch das anstrengende Jahr begleitet zu haben, gaben die Klassensprecher Abdul Ayubi und Martina Hinderlich an die Lehrkräfte zurück – in Gedichtform und mit einer Prise Pathos: „Wir haben gelernt, dass wir Großes bewirken können, wenn wir jeden Patienten so behandeln, als wäre es unsere eigene Mutter oder unser Vater.“ Von den Absolventen haben elf Migrationshintergrund. Frauen und Männer aus sechs verschiedenen Nationen teilten sich das Klassenzimmer. Die Jahrgangsbesten sind Abdul Ayubi, Martina Hinderlich und Maria Reger (Notendurchschnitt 1,0) sowie Yuliia Bilianska, Heidi Knorr, Annalena Lindner, Stephan Leutgeb und Marion Smazal (alle 1,8).
Die Palmenweihe am Kriegerdenkmal in der Expositur Etzgersrieth nahm Pfarrer Udo Klösel vor. Anschließend wurde zur Kirche gezogen wo die Gläubigen beim Gottesdienst auf die Karwoche eingestimmt wurden. (Bild: Peter Garreiss)

Palmenweihe am Kriegerdenkmal in der Expositur Etzgersrieth der Pfarrei Moosbach

Die Palmenweihe in der Expositur Etzgersrieth fand am Abend des Palmsonntags am Kriegerdenkmal statt. Die Gläubigen aus Etzgersrieth und der Pfarrgemeinde Moosbach hatten sich bereits am Kriegerdenkmal versammelt. Pfarrer Udo Klösel war mit den Ministranten, die ebenfalls Palmzweige trugen, gekommen. Er führte aus, dass wir mit hinein genommen werden in das Erlösungswerk Christi. Weiter sprach er das Gebet zur Segnung der Palmbuschen. Als Zeichen des Lebens und des Sieges, dass auch wir durch ihn zum himmlischen Jerusalem gelangen. Er segnete und besprengte die Palmzweige mit Weihwasser. Der Geistliche berichtete aus dem Evangelium und erinnerte an den Einzug Jesus auf den jungen Esel nach Jerusalem. Menschen breiteten ihre Kleider auf der Straße aus. Andere streuten Zweige von den Bäumen auf den Weg. Die Leute riefen „Hosanna dem Sohne Davids. Gesegnet sei er der kommt im Namen des Herrn.” Als er in Jerusalem einzog war die ganze Stadt in Aufregung und man fragte „Wer ist das?” und die Leute sagten das ist der Prophet Jesus von Nazareth in Galiläa. Zurück in der Kirche zur Eucharistiefeier wurde die Leidensgeschichte aus dem Matthäus Evangelium von Jesus Christus wurde Lisa Ach und Roswitha Meißner sowie Pfarrer Klösel vorgetragen. Die Gläubigen wurden somit auf die Karwoche eingestimmt. Die Lieder zum Volksgesang begleitete Lena Putzer an der Orgel. Fleißig gebastelt und Palmbuschen gebunden für die Palmenweihe hatte auch der Frauenbund Etzgersrieth. So konnten zur Segnung Palmbuschen, verzierte Buchs- und Haselkreuze, Buchskränzchen und geschmückte Friedhofkreuze erworben werden. Außerdem gab es sehr schön verzierte Osterkerzen.
Robert Schmid, Anton Gschrei, Hannelore Steinbauer, Bernhard Haas, Wolfgang Pfeifer (Bild: Katja Haas)

Feierlicher Abschied bei den Tennisfreunden Nabburg: Vorstandschaft verabschiedet

Mit einem bewegenden Abend hat der Tennisverein seine langjährige Vorstandschaft verabschiedet. Zahlreiche Mitglieder und Wegbegleiter versammelten sich im Tennisheim Perschen, um gemeinsam auf viele erfolgreiche Jahre zurückzublicken und „Danke” zu sagen. Der scheidende Vorsitzende Wolfgang Pfeifer prägte den Verein über 15 Jahre hinweg. In seiner Amtszeit wurden nicht nur sportliche Erfolge gefeiert, sondern auch wichtige infrastrukturelle Projekte umgesetzt. Besonderes Highlight war die letztjährige 50 Jahr Feier zum Bestehen des Tennisvereins. Auch die langjährige Schriftführerin, Hannelore Steinbauer wurde für Ihren unerlässlichen Einsatz gewürdigt. Ihre Hilfsbereitschaft über Jahre hinweg, sollte ein großer Ansporn für die Nachfolger sein. Über 25 Jahre führte Robert Schmid die Kasse. Eine wahrlich stolze Zahl, umsichtig und unaufgeregt trotzte er den Herausforderungen der letzten zwei vergangenen Dekaden. Ebenso begrüßen und in unsere Mitte willkommen heißen, durften wir unser neues Platzwartehepaar Anton und Petra Gschrei. Sie übernehmen die Aufgaben von unseren bisherigen Platzwartehepaar, Anita und Gerhard Schmid, die sich mit großem Einsatz um unsere Plätze und allen anfallenden Aufgaben kümmerten. Im Rahmen der Veranstaltung wurden kleine Geschenke überreicht. Mit der Neuwahl einer neuen Vorstandschaft, im vergangenen Herbst, blickt der Verein nun nach vorne. Die Nachfolger wollen die erfolgreiche Arbeit fortsetzen und gleichzeitig neue Impulse setzen. Der Abend endete in geselliger Runde – ganz im Sinne des Vereinsgeists, der auch künftig eine zentrale Rolle spielen soll.
Die Kinder waren sichtlich stolz auf ihre Kunstwerke.  (Bild: Bettina Stock)

OGV Erbendorf: Erfolgreicher Start der „Kreinzl-Mäuse”

Um die Vorfreude auf das Osterfest zu wecken, hatte der Obst- und Gartenbauverein Erbendorf e.V. die „Kreinzl-Mäuse“ in den Vereinsgarten geladen. Die Verantwortlichen des Vereins hatten ein buntes Programm aufgestellt, um den Kindern einen interessanten, erlebnisreichen und lehrreichen Nachmittag zu bieten. Neben Ostereier färben, Holzhasen bemalen stand auch das festliche Schmücken des Gartens auf dem Plan. Mit den vorbereiteten Suden aus Zwiebelschalen, Kurkuma und Heidelbeeren mit Aronia-Saft wurde den Kindern gezeigt, wie Eier mit Naturmaterialien gefärbt werden. Mit Blättern und Gräsern, die mit den Eiern in einen Strumpf gepackt wurden, entstanden beim Färben die tollsten Muster. In der Zwischenzeit widmete sich die Gruppe dem Bemalen der vorgefertigten Holzhasen. Mit großer Begeisterung und mit vielen kreativen Ideen bemalten die „Kreinzl-Mäuse“ die vorgefertigten Figuren mit Acrylfarben. Ob traditionell in Braun- oder Beigetönen oder bunt und modern – jeder Hase bekam seinen eigenen Charakter. Voller Tatendrang wurde dann der Vereinsgarten österlich geschmückt. Die Bäume und Sträucher im Vereinsgarten wurden mit bunten Ostereiern behangen und verwandelten den Garten in eine fröhliche und einladende Osterlandschaft. Natürlich durfte die obligatorische Brotzeit nicht fehlen. Die vorbereiteten Speisen, Kleingebäck, Getränke und Süßigkeiten fanden reißenden Absatz. Ein Osternest aus geflochtenen Weiden, bestückt mit 3 gefärbten Eiern, Schokohasen und Gummibärchen durften alle Teilnehmer mit nach Hause nehmen. Auch die bemalten Hasen stehen nun in den heimischen Gärten und erinnern an das bevorstehende Osterfest. Der Tag war ein voller Erfolg und zeigte einmal mehr, wie wichtig gemeinsame Aktivitäten für das Vereinsleben sind. Neben den kreativen Ergebnissen stand vor allem das Miteinander im Mittelpunkt- ein gelungener Auftakt in die Osterzeit.
Die neugewählte Vorstandschaft. (Bild: Paula Meiler)

Junge Union Flossenbürg stellt Weichen für die Zukunft

Am 29. März fand die diesjährige Jahreshauptversammlung der Jungen Union (JU) Flossenbürg auf dem St. Ötzener Hof statt. Die Vorsitzende Pia Schmidt berichtete über die vielfältigen gesellschaftlichen, sportlichen und politischen Aktivitäten des vergangenen Jahres. Schatzmeister Noah Schmidt informierte über den Kassenstand. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die turnusmäßigen Neuwahlen der Vorstandschaft. Zum neuen 1. Vorsitzenden wurde einstimmig Philipp Frenzel gewählt (sitzend zweiter von links). Er übernimmt damit die Leitung des Ortsverbands und bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen. Seine Vorgängerin Pia Schmidt (sitzend dritte von links) wechselt in das Amt der 2. Vorsitzenden und wird die Junge Union weiterhin aktiv unterstützen. Paula Meiler (sitzend erste von links) stellte ihr bisheriges Amt als stellvertretende Vorsitzende zur Verfügung und engagiert sich künftig als Beisitzerin in der Vorstandschaft. In ihren Ämtern bestätigt wurden Noah Schmidt als Kassier sowie Lena Riedl und Tabea Meiler als Schriftführerinnen. Als Beisitzer wurden Matthias Grundler, Max Grundler, Lisa-Marie Zahn, Annina Zahn, Felix Kraus sowie Emma Meiler gewählt. Letztere rückt für Paul Schwanitz nach, der sich nach vielen Jahren aus der Vorstandschaft zurückzieht. Des Weiteren wurden die Delegierten und Ersatzdelegierten für die Kreisversammlung benannt, um die Interessen des Ortsverbandes auf übergeordneter Ebene zu vertreten. Im Rahmen der Versammlung richteten auch Ehrengäste Grußworte an die Anwesenden. Der 1. Bürgermeister Thomas Meiler würdigte das Engagement der Jungen Union für die Gemeinde und betonte die Bedeutung der Jugendarbeit in der Kommunalpolitik. Ebenso sprach Manuel Koller in Vertretung für den JU-Kreisverband und lobte die aktive Arbeit des Ortsverbands. Daniel Nickl wurde für 10 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet, Laura Frenzel für beeindruckende 15 Jahre Engagement in der Jungen Union. Mit einer neu aufgestellten Vorstandschaft blickt die JU Flossenbürg nun motiviert auf die kommenden Aufgaben und Projekte.
Sie gehören zum Stamm der aktiven Musikerinnen und Musiker der Musiker der Trachtenkapelle Hohenburg. Von links. Bürgermeister Florian Junkes, Vorsitzender Benjamin Siegert, Horst Bauer Nordbayerischer Musikbund, Raphael Junkes, Anja Paulus, Tanja Fruth, Marion Irlbacher, Emma Jung, Natalie Reiser, Georg Inselsperger und Markus Mitschke. (Bild: Paul Böhm)

Trachtenkapelle Hohenburg ehrt langjährige aktive Musikerinnen und Musiker bei der Jahreshauptversammlung

Zur Jahreshauptversammlung hatte die Trachtenkapelle Hohenburg ihre Mitglieder und Musiker in den Steinstadel eingeladen. Vorsitzenden Benjamin Siegert berichtete über die Vereinsveranstaltungen. Dazu gab es Ehrungen von langjährigen, aktiven Musikerinnen und Musikern. Mit der Ehrenurkunde des Nordbayerischen Musikbundes ehrte der stellvertretende Kreisvorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes im Kreisverband Amberg-Sulzbach Horst Bauer den langjährigen Vorsitzenden Markus Mitschke für 50 Jahre aktives Musizieren. Er leitete die Geschicke der Trachtenkapelle Hohenburg von 1999 bis 2021 als deren Vorsitzender. In diese Zeit fiel die Sanierung des brüchigen Steinstadels zum schmucken Vereinsheim und die Feierlichkeit zum 50-jährigen Bestehens im Jahr 2010. Ebenfalls seit 50 Jahren gehört Georg Inzelsperger der Trachtenkapelle als aktiver Musiker und „Kümmerer” für dies und das an. Für 40 Jahre aktives Musizieren wurde Marion Irlbacher geehrt. Für 10 Jahre Raphael Junkes und Sofia Paulus. Emma Jung ist seit fünf Jahren im Konzertensemble dabei. Für 20 Jahre Vereinszugehörigkeit wurden Tanja Fruth und Markus Koller mit der Ehrennadel in Silber geehrt. Die Dirigentin der Trachtenkapelle Anja Paulus sprach von einem erfolgreichen Jahr 2025, zu dem viel Arbeit gehörte, um die Konzertkapelle auf dem gewohnt hohen Ausbildungsstand zu halten. „Wir müssen auch heuer wieder verstärkt dranbleiben, um unser Jubiläumsjahr und andere Auftritte zu meistern. Gut 15 Auftritte hat es im vergangenen Jahr gegeben. Allgemein sei festzustellen, dass die Auftritte von Blaskapellen rückläufig waren. „Unser Wunsch ist es, dass wir auch in Zukunft zusammenhalten und das gute Miteinander von „Jung und Alt“ weiterhin pflegen“. Tanja Fruth berichtete über die Unternehmungen des Jugendorchester und Kassenwart Christian Kopp gab einen Überblick über die Vereinskasse. Von Seiten der Gemeinde bedankte sich Bürgermeister Florian Junkes für die wertvolle Jugendarbeit und die Pflege der Gemeinschaft.
Pfarrer Thomas Kohlhepp segnet am Kindergarten die Palmbuschen. (Bild: Beate Suttner)

Palmsonntag in St. Dionysius – Festlicher Auftakt zur Heiligen Woche

Mit einer beeindruckenden Schar von Gläubigen hat die Pfarrgemeinde St. Dionysius den Palmsonntag gefeiert und damit feierlich die Karwoche eröffnet. Um 9:30 Uhr hatten sich die Gläubigen im Vorhof des Kindergartens versammelt. Die Kindergartenkinder sowie die diesjährigen Kommunionkinder präsentierten ihre liebevoll gebastelten Palmbuschen. Auch der geschmückte Palmesel war wieder ein besonderer Blickfang. Als Pfarrer Thomas Kohlhepp gemeinsam mit den Ministranten eintraf, begrüßte er die wartende Gemeinde herzlich. Die Frauengruppe der Pfarrei bot wunderschön gebundene Palmbuschen zum Verkauf an, die großen Anklang fanden. Nach der feierlichen Segnung der Palmbuschen und der Verkündigung des Evangeliums gestalteten die Kindergartenkinder den Auftakt der Palmprozession mit dem Lied „Auf einem Esel reitet Jesus“. Anschließend setzte sich die Gemeinde in einem würdevollen Prozessionszug in Richtung Pfarrkirche in Bewegung – ein eindrucksvolles Zeugnis lebendigen Glaubens mitten in Neunkirchen. An der Kirche angekommen, vollzog Pfarrer Thomas Kohlhepp das traditionelle „Anklopfritual“ an der verschlossenen Kirchentür. Das feierliche Anklopfen eröffnet symbolträchtig den Gottesdienst und lädt die Gemeinde ein, die Türen ihres Herzens zu öffnen. Unter festlichem Orgelspiel zog die Gemeinde in die Kirche ein. Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes wurde die Leidensgeschichte Jesu nach Matthäus feierlich vorgetragen. Nach dem Danklied wurden die Mitfeiernden mit einer einfühlsamen und zugleich hoffnungsvollen Meditation über Jesus Christus in Beziehung zu uns, jedem Einzelnen und unserem Glauben zu ihm zum Nachdenken angeregt. Am Ende wünschte Pfarrer Thomas Kohlhepp allen eine gesegnete und tiefgehende Karwoche. Im Anschluss an den Gottesdienst lud der Pfarrgemeinderat zum traditionellen Fastenessen ins Pfarrgemeindehaus ein. Bei Kartoffelsuppe und Spaghetti Bolognese nutzten viele die Gelegenheit zur Begegnung und zum Austausch – ein Angebot, das sehr gerne angenommen wurde.
Peter Pilz aus Donaustauf präsentiert sich als neuer Präfekt, daneben Max Pravida und Zentralpräses Thomas Schmid. (Bild: Herbert Ziegler)

Die Psalmen als „Symphonie des Lebens im Gebet“.
Marianische Congregation veranstaltet Einkehrtag in Speinshart
(bitte Stichwort MMC Regensburg noch eingeben)

Zahlreiche Kongregationen aus den Pfarreien der nördlichen Oberpfalz hatten sich zu einem Einkehrtag im Kloster Speinshart eingefunden, um sich auf die altvertrauten Psalmen eine neue Sicht geben zu lassen. Gleich zu Beginn stellte sich auch Peter Pilz in seiner neuen Funktion als Präfekt aus Regenstauf vor. Zentralpräses Thomas Schmid aus Regensburg, als geistlicher Leiter der Marianischen Kongregation, beleuchtete und erklärte die Inhalte und Bedeutung der alttestamentarischen Psalmen. Diese sind keine von uns erfundenen Gebete, welche auch gleich „wieder verbraucht“ seien. Die Psalmen sind Gebete, welche „keine Zeit kennen“. Darin befänden sich Lebensrealitäten, welche vor zwei und viertausend Jahren gültig gewesen seien, und gleichzeitig auch heute. Die Psalmen sind der große Gebetsschatz des Alten Testaments. Darin befinden sich Freude und Traurigkeit, Lob und Klage. Auch Jubel, Freude und als Gegensatz Fluch und auch Verzeihung. Die Sprache sei manchmal sehr deftig in den Ursprachen, kommt aber durch die Übersetzungen etwas geglättet oder weichgespült herüber. – Die Psalmen könnten „auch in der Oberpfalz geschrieben“ sein, ziemlich wuchtige Texte, nicht fein säuselnd, aber bodenständig. Das ganze Leben klinge in den Psalmen an, so Thomas Schmid. Das meiste sei entstanden in den Zeiten des „Exodus aus Ägypten“, und die Verbindung zum Neuen Testament sei das Kreuz. In Anlehnung an die Passionszeit präsentierte Thomas Schmid an einem mit Rosen geschmückten Kreuz auch die sieben Worte Jesu, welche auch Texte aus den Psalmen seien. Von Palmwedeln eingerahmt symbolisierten erinnerten diese an den Einzug in Jerusalem. In den Schöpfungspsalmen könne man „dem Herrgott danken für den Reichtum der Schöpfung, verbunden mit der Pflicht, dieser zu dienen“. Es heißt aber nicht der Natur zu dienen, dem Klima zu dienen. Man habe mit den ideologischen Sichtweisen aufgehört, der Schöpfung Gottes zu dienen. Leute, die in der Landwirtschaft oder im Forst tätig sind, wirkten im Einklang und mit Respekt gegenüber der Schöpfung. Die Verhüllung der Kreuze in der Leidenswoche geschehe als bildhafte Anlehnung an den Vorhang im Tempel. Thomas Schmid erinnerte sich auch an eine Kommunionvorbereitung, bei der etwas zerbrochen war, und die Scherben schnell unter den roten Kirchenteppich gekehrt worden waren, er wäre aber später beinahe über diesen Scherbenhaufen gestolpert. Auch an dieses „Bild“ sei für die Kinder sehr einprägend gewesen. Die sieben Worte Jesu am Kreuz können als Vermächtnis angesehen werden. „Vater, vergib ihnen, sie wissen nicht, was sie tun“ … aber die weitere Alternative bei der Vergebung der Schuld sehe anders aus bei denen, die wissen, was sie tun. Das Gegenteil von Hass ist Gleichgültigkeit. Jeder solle sich überlegen, wo er stehe. Wenn alles vorbei ist und man vor Gott steht, kommt jedem die Klarheit über sich und man merkt, alles ist gut verbunden mit der Bitte um Vergebung. Keine andere Religion habe einen Reichtum wie wir. Gott hat uns auch Maria mitgegeben, für den Fall dass man sich alleine und verlassen fühlt – „es ist nicht gut, dass der Mensch alleine sei.“ Stellen wir doch Buddha, Hare Krishna, Allah und Jesus Christus nebeneinander und dabeigeschrieben steht, was derjenige bietet. Bei vielen Menschen ist jetzt Buddha im Haus, aber er bietet uns lediglich das Nichts, aber Jesus Christus bietet uns die „ewige Fülle“. Jeder Mensch wird ewig leben, fragt sich bloß wo! Welcher Mensch will schon freiwillig leben, wo das Nichts ist? Im Gegensatz zum Christentum kennt man im Koran nicht den „liebenden Gott“. Mit „Beim Herrn ist die Huld, bei ihm ist Erlösung in Fülle“, setzte Thomas Schmid die Erläuterung der Psalmen fort. Die Sehnsucht wird in der heutigen Zeit mehr als „wehtuend“ empfunden. Im Christentum dagegen ist die Sehnsucht „eine gute Gabe aus dem Paradies“, denn man sehnt sich mehr nach dem Leben danach. Mit dem Wort, „es ist vollbracht“ versteht man heute es ist vollendet, das Leben geht zurück in die Hände Gottes. „Jede Herzenstür ist eine Doppeltür, eine Seite gehört Gott, die steht immer offen, die zweite gehört dir, ob du reingehst, liegt bei dir!“ Nach der mittäglichen Pause wurde die Eindrücke aus den Psalmen noch nachbehandelt. Mit einem Gottesdienst in der Klosterkirche endet der Besinnungs- und Einkehrtag.
Christian Tschoritsch und Steffen Genrich vor dem neu angebrachten Schild. (Bild: Matthias Becker)

1.FC Rieden erhält als erster Verein im Landkreis die Auszeichnung „Bayern barrierefrei“ – Starker positiver Entwicklungsweg in den Bereichen Inklusion und Barrierefreiheit gewürdigt

Der Vorsitzende des 1. FC Rieden, Hans Fischer, sprach von einem ganz besonderen Tag für seinen Heimatclub. Das bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales hat den starken positiven Entwicklungsweg des Vereins in den Bereichen Inklusion und Barrierefreiheit kürzlich mit dem Signet „Bayern barrierefrei“ gewürdigt. Unterstützt wurde die eingereichte Bewerbung von Katharina Reuter, Referentin für Inklusion der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach e. V. Beim Sommerfest des 1. FC Rieden im Mai 2025, das unter dem Namen „HerzMomente“, das R+V-Fest für gelebte Inklusion, für großes Aufsehen sorgte, trug sie wesentlich zum Gelingen der Veranstaltung bei. Viele Menschen mit und ohne Handicap feierten zusammen ein Sportfest der Superlative mit prominenten Gästen wie z. B. Sportmoderator Sven Voss oder dem bekannten deutschen Musiker Max Giesinger. Weitere Punkte für den Zuspruch waren folgende Kriterien: Die Umkleiden sind rollstuhlgerecht und schwellenfrei befahrbar, ebenso der Fitnessraum. Die WC-Anlage ist mit dem Rollstuhl zugänglich. Die WC-Schüssel ist rollstuhlgerecht, Haltegriffe sind montiert, das Waschbecken ist unterfahrbar. Ein Notrufsystem wird derzeit installiert. Der Zuschauerbereich ist vollständig befahrbar, ebenso der Zugang. Entsprechende Behindertenparkplätze sind vorhanden. Das gesamte Sportgelände ist barrierefrei zugänglich, ebenso das Vereinsheim und der Bewirtungsbereich. Hans Fischer: „Das ist weit mehr als nur ein Titel und ein Hinweisschild. Es ist ein starkes Zeichen für unsere Werte und Haltung. Barrierefreiheit bedeutet für uns nicht nur bauliche Anpassungen. Sie bedeutet, dass wirklich alle Menschen, unabhängig von körperlichen Einschränkungen, Teil unserer Gemeinschaft sein können. Auf dem Platz, am Spielfeldrand und im gesamten Vereinsleben.“ Der Sport spielt eine essenzielle Rolle in der Gesellschaft. Er fördert die Gesundheit, das soziale Miteinander und das persönliche Wohlbefinden. Dennoch stehen viele Menschen mit Behinderungen vor Herausforderungen, wenn es darum geht, einem Sportverein beizutreten oder aktiv daran teilzunehmen. Ziel ist es, Anregungen und Handlungsmöglichkeiten zu bieten, die eine inklusive Sportkultur fördern. Der 1. FC Rieden hat die Zeichen der Zeit frühzeitig erkannt und wird in seinem derzeitigen Projekt „Inklusiver Mehrgenerationenspielplatz“ nochmal eine Schippe „drauf“ legen. Der Verein ist stolz und überglücklich, diese besondere Auszeichnung erhalten zu haben. Jugendleiter Steffen Genrich und AH-Abteilungsleiter Christian Tschoritsch haben für das klangvolle Hinweisschild bereits einen Ehrenplatz gefunden und es kürzlich sichtbar für alle Besucher am Sportheim angebracht.
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