Das Publikum spendete viel Applaus für die Tänze. (Bild: Michael Welnhofer)

Ehrenabend der Tanzgruppe Grün-Weiß

Mit einem fulminanten Solotanz eröffnete Tanzmariechen Luise Waldherr den Ehrenabend der Tanzgruppe Grün-Weiß, der alljährlich den Auftakt der Faschingssession bildet. Neben Luise Waldherr präsentierten die Tanzmariechen Julia Simon, Laura Ring und Jasmin Sturm ihre Tänze. Außer den Tanzmariechen treten die Gruppen traditionell an diesem Abend noch ohne Kostüme auf. „Ein bisschen Spannung muss noch sein bis zum Fasching”, sagte Vizepräsidentin Stella Welnhofer, die durch das bunte Programm führte. Angesichts der Themen der Tänze darf man jedoch sehr gespannt sein, welche Kostüme dann bei den Faschingsveranstaltungen zu sehen sind. Die 99 Tänzerinnen und zwei Tänzer zeigten unter anderem in den Marschtänzen der Jugend, Junioren und Prinzengarde, was sie in den vergangenen Monaten mit ihren achtzehn Trainerinnen einstudiert haben. Es folgte ein Feuerwerk an Schwung, Beweglichkeit und Spaß, und die Akteure des Abends zogen alle Register ihres professionellen Könnens. Unter dem Titel, „Tierisch gute Freunde”, nahmen die Tanzkids die Gäste mit auf eine tierisch bunte Reise, bei der so manches Abenteuer erlebt wird. Unheimliche Gestalten trieben als „Ghostbusters” ihr Unwesen und die Juniorengarde musste als Geister einen riesigen Marshmallow-Mann besiegen. „Bei uns wird`s wild - Monster!” hieß der Tanz der Jugendgarde, die in eine Welt voller außergewöhnlicher Kreaturen entführte. Die frechen, lustigen und liebenswerten Monster zeigten ganz individuelle Charaktere. „Zwischen Fluch und Segen” bewegte sich die Prinzengarde und demonstrierte, dass Schönheit sowohl Fluch als auch Segen sein kann. Das Publikum, das überwiegend aus Eltern, Großeltern und Geschwistern bestand, feuerte die Tänzerinnen immer wieder begeistert an und quittierte ihre großartigen Leistungen mit viel Applaus. Zwischen den Tänzen führte Präsident Michael Welnhofer Ehrungen durch. 40 Tänzerinnen erhielten Urkunden für 3, 5, 8,10, 12, 15 und 18 Jahre aktives Tanzen bei den Grün-Weißen. Sara Zwack wurde für 18 Jahre geehrt, Anna Augustin und Linda Mösbauer für 15 Jahre. Welnhofer dankte auch den Trainerinnen, Helfern und Betreuern für ihren unermüdlichen Einsatz. Stellvertretender Bürgermeister Günter Gilch sprach der Tanzgruppe Grün-Weiß seinen Dank aus, gilt sie doch als herausragendes Aushängeschild für die Eisenbarthstadt.
Vorstand Peter Schottenhaml konnte zum Herbstfestl strahlend ain volles Dorfheim begrüßen. (Bild: Hans-Jürgen Schlosser)

Weiherner „ Schammerl Bröih „ zog viele Gäste ins Dorfheim zum ner „ Herbstfest`l”

Das Herbstfest’l der Krieger- und Soldatenkameradschaft Weihern – Stein übertraf alle Erwartungen, schon eine halbe Stunde vor den offiziellen Einlass war das Dorfheim schon gut gefüllt, sodass auch noch ins letzte Eck Tischgarnituren aufgestellt werden durften, um dem Besucherandrang Herr zu werden. Ja, Vorstand Peter Schottenhaml hatte mit seinem Team wieder erstklassige Vorarbeit geleistet. Dann ging es Schlag auf Schlag, das Küchenpersonal bereitete die Schwammerl-Bröih mit Knödel in großen Suppentellern vor, die Schnitzel wurden mit viel Salat garniert sowie der Kemnather Luber Pressack schon eine Augenweide auf den Tellern war. Nachdem die „Zwoa Schneidigen“ sich musikalisch vorgestellt hatten, begrüßte Vorstand „Schotte“ in seiner unnachahmlichen Art die vollbesetzte Bude, darunter Altbürgermeister Arnold Kimmerl, Ehrenvorstand Martin Mayer sen., die Stadträte Kathrin Schönl, Uli Haider, Ede Dippel und Kare Striegl sowie besonders die Gäste aus Weiden, Bezirksvorsitzender Horst Embacher mit Frau und fast seiner gesamten Vorstandschaft. Der Dank an seine Crew war wie immer sensationell geformt. Ja, die Zeit verging im Flug, die Musikanten Christian und Manfred überzeugten mit Sang und Klang sowie vielen Lausbuben-Gschichteln und Witzen, und banden dann auch noch den jungen Nachwuchsmusikanten Josef Novak mit ein, der dafür besonders viel Applaus erntete. Unseren Dorfmusikanten Johannes Reis konnte man zur Geburt seines vierten Mädel’s gratulieren, der dafür „Hello kleine Maus“ auf seiner Wampenpress repräsentierte. Zwischendurch wurde der Einakter vorgeführt, „Blind Date am Dorf“, wobei die „Pointe“ war, dass bei Internet-Liebschaften nicht immer „Alles Gold ist, was glänzt.“. Zwischendurch wurde auch geschunkelt und der Tanzboden beansprucht, als Zwischenmahlzeit konnte man sich dann noch mit „kleinen Jägerschnitzeln“ stärken, aber auch die Nachspeise in Form von kleinen „Verdauungsschnäpsen“ machte die Runde. Die „Schneidigen“ hatten alle Gäste bestens auf bayerische Art musikalisch und sehr humorvoll beglückt, dass doch ans Nachhausegehen, viele Gäste gar nicht daran dachten. Viel Lob gab es für die Weiherner Veranstalter besonders von den vielen Gästen aus Weiden, Willhof und aus dem gesamten Altlandkreis Nabburg, denn egal was die Weiherner Vereine aufziehen, es gelingt immer und ist ein Besuch allemal sehr empfehlenswert.
Die neuen Würdenträger der SG Amberg 1890 ( v. l.) Robert Schmid, Meison Chuan, Hannelore Mayer, Norbert Schmidt, Tanja Hirsch, Robert Seel, Marion Schneider und Schützenmeister Christian Amberger (Bild: Marion Schneider)

Tanja Hirsch, Norbert Schmidt und Robert Seel - der neue Hofstaat der SG Amberg

Im gut besetzten Vereinsheim der „Jordanschützen” absolvierte Schützenmeister Christian Amberger seine erste und eine der wichtigsten Amtshandlungen im Verein. Es galt das höchste und herausragendste Ereignis eines jeden Schützenjahres, die Königsproklamation, zu zelebrieren. In seiner Begrüßungsrede betonte er, dass die im Wettkampf ermittelten neuen Regenten, Botschafter und Pfleger des Schützenwesens und Schießsports sowie des Brauchtums seien und sie die ehrenvolle Aufgabe haben, dies nach Innen und Außen entsprechend zu repräsentieren. Er bedankte sich bei den 29 teilnehmenden Schützen des Königsschießens, allen Mitstreitern der Schießleitung, der Häuselbewirtung sowie den zahlreichen Spendern, die zum Gelingen der Veranstaltung einen wesentlichen Beitrag geleistet haben. Zunächst aber ging sein Dank an die scheidenden Majestäten deren Entthronisierung er darauf folgend vornahm. Anschließend kürte er Tanja Hirsch zur neuen Schützenliesel 26/27 und stellte ihr mit Hannelore Mayer die 1.Zofe und als 2.Zofe Marion Schneider zur Seite. Den Titel des Luftgewehrkönig sicherte sich Norbert Schmidt und nahm mit Stolz die Königskette entgegen. Damit verwies er Meison Chuan als 1. Ritter und Robert Schmid als 2. Ritter auf die Plätze. Mit dem 266 Teiler auf der Traditionswaffe des Vereins, dem Zimmerstutzen, wurde Robert Seel zum König gekürt. Auf Platz zwei wurde Christian Amberger als 1. Ritter geehrt und der Titel 2. Ritter, Rubrik Zimmerstutzen, ging an Tanja Hirsch. Bei der Wertung der Glücksscheibe gab es 8 Schützen mit einem Teiler unter 100. Thomas Singer setzte sich mit seinem 27,8 T an die Spitze. Tanja Hirsch belegt mit ihrem 29,0T den 2. Platz vor Thomas Hirsch, der sich mit einem 35,2 T Platz drei sicherte. Mit einem 64,8 Teiler erzielte Thorsten Günther auf der Festscheibe den Sieg und durfte als erster vom Preistisch auswählen. Mit Hannelore Mayer (79,5 T) auf Platz zwei und Thomas Hirsch (116T) auf dem 3. Platz war das Siegerpodest somit komplett.
1. Platz Ellen Wasiniewski / Todor Hristov vom TSV Forstenried München e.V. 2. Platz Laura Partenheimer / Moritz Schuster vom RRC Around the clock DJK-SV Berg 3. Platz für Melina Steindl / Thomas Hottner von TSA Chili Rockers d. TV Amberg (Bild: Bernd Peter)

Erfolg bei den Amberger Chili Rockers: Bronze für Melina Steindl und Thomas Hottner

Gelungener Einstand in die Erwachsenenklasse Rock'n'Roll-Akrobatik: Bronze für Melina Steindl und Thomas Hottner beim Debüt in der C-Klasse! Am 31.10.2026 fand der 4. Rosenheim Cup statt, ein hochkarätiges Leistungssportturnier Süddeutschlands für Rock'n'Roll-Akrobatik. Beim Debüt in der Startklasse C sicherte sich das Amberger Tanzpaar nach einer nervenaufreibenden Endrunde einen hervorragenden 3. Platz. Der Einstieg in die neue Altersklasse war alles andere als ein Spaziergang. Die Erwartungen im Vorfeld waren riesig, denn unser Paar reiste mit einer schweren Last im Gepäck an: Sie schlossen die vergangene Saison als amtierende Deutsche Meister der Juniorenklasse ab. Dieser enorme Leistungsdruck war von der ersten Sekunde an spürbar. Umso gespannter waren alle Beteiligten auf den ersten Auftritt im neuen Umfeld. Überragender Etappensieg in der Vorrunde: Insgesamt gingen neun Paare an den Start. Bereits in der Vorrunde zog das Feld das Tempo kräftig an, da hier direkt die besten vier Paare für das spätere Finale ermittelt wurden. Unser Duo präsentierte sich in absoluter Topform und zog nicht nur die Blicke der Wertungsrichter auf sich, sondern präsentierte auch stolz ihr neues, absolut spektakuläres Kostüm. Mit einer makellosen Leistung tanzten sie sich an die Spitze des Feldes und belegten in der Vorrunde den verdienten 1. Platz. Damit zeigten Melina und Thomas eindrucksvoll, welches enorme Potenzial in ihnen steckt und dass sie in der neuen Startklasse ganz vorne mitmischen können. Nervenkrimi in der Endrunde: In der großen Endrunde wurden die Karten schließlich neu gemischt. Hier trafen die Top 4 der Vorrunde auf die drei besten Paare, die sich über die Zwischenrunde noch nachträglich qualifiziert hatten. Im Finale machten sich dann jedoch die Nerven und der Druck bemerkbar. Durch ein paar kleinere Fehler lief es für unser Paar nicht ganz so rund wie im ersten Durchgang. Am Ende reichte es für einen großartigen 3. Platz auf dem Treppchen. Begleitet wurden Melina und Thomas durch ihren Trainer Bernd Peter, der ihnen stets Rückhalt bietet und sie immer unterstützt. Der Verein ist stolz. Auch wenn im ersten Moment vielleicht ein klein wenig Wehmut über die verpasste Goldchance mitschwingt: Wir als Verein sind unheimlich stolz auf diese Leistung! Der Sprung von den Junioren zu den Erwachsenen ist ein großer Meilenstein. In der Vorrunde haben die beiden bewiesen, zu was sie imstande sind. Wir gratulieren herzlich zu diesem erfolgreichen Einstand. Lust bekommen? Komm in unser Team! Solche Erfolge im Turniersport basieren auf einer starken Basis – und deshalb liegt uns neben dem Leistungssport der Breitensport besonders am Herzen. Unser Verein freut sich immer über Neuzuwachs! Egal, ob du Anfänger bist, einfach Spaß an der Bewegung hast oder irgendwann selbst auf der Turnierfläche stehen möchtest: Bei uns ist jeder herzlich willkommen. Schau doch einfach mal ganz unverbindlich bei uns vorbei: Wann: Jeden Freitag von 17 bis 18 Uhr Wo: Turnhalle der Wirtschaftsschule Pack deine Sportsachen ein und werde Teil unserer Vereinsfamilie – wir freuen uns auf dich!
Bauhof sorgt für frischen Wind im Kindergarten St. Georg in Pullenried (Bild: Jessica Winklmann)

Winterfest und sicher: Bauhof sorgt für frischen Wind im Kindergarten St. Georg in Pullenried

Pünktlich zur kalten Jahreszeit strahlt der Außenbereich des Kindergartens St. Georg in Pullenried wieder in einem neuem Glanz. Dank des tatkräftigen Einsatzes des städtischen Bauhofs Oberviechtach, können die Kinder der Einrichtung wieder unbeschwert und sicher im Freien spielen, toben und balancieren. Für die Kinder war der Arbeitseinsatz ein echtes Highlight: Sie ließen die Handwerker den ganzen Vormittag nicht aus den Augen und beobachteten die Bauarbeiten mit großer Begeisterung aus sicherer Entfernung. Kaum hatten die Mitarbeiter des Bauhofs ihr Werkzeug eingepackt, gab es für die kleinen Entdecker kein Halten mehr – die neuen und reparierten Spielgeräte wurden sofort neugierig gestürmt und ausgiebig ausprobiert. Im Mittelpunkt der Arbeiten stand die große Balancierwippe, die zuletzt nicht mehr voll einsatzfähig war. Der Bauhof montierte ein brandneues Element, damit die Sicherheit der Kinder beim Spielen wieder voll gewährleistet ist. Doch die Männer beließen es nicht bei der Reparatur: Das Team des Bauhofs brachte den gesamten Kindergartenbereich einmal komplett auf Vordermann. So wurde das Spielhaus im Garten mit einem robusten, neuen Dach ausgestattet. Zudem befreiten die Mitarbeiter das gesamte Areal gründlich von Laub und Unrat. Die Leitung des Kindergartens sowie das gesamte Team zeigen sich begeistert von der schnellen Unterstützung: „Ein riesengroßer Dank gilt dem Bauhof für die großartige Arbeit! Es ist toll zu sehen, mit wie viel Einsatz hier alles rechtzeitig fertiggestellt wurde, damit unsere Kinder wieder einen sicheren und sauberen Platz zum Spielen haben.”
Christian Amberger überreicht Norbert Schmidt (links) die Ernennungsurkunde zum Ehrenoberschützenmeister. (Bild: Marion Schneider )

SG Amberg 1890 verabschiedet Norbert Schmidt zum Ehrenoberschützenmeister

Im feierlichen Rahmen der 136. Königsproklamation zeichnete Schützenmeister Christian Amberger seinen Amtsvorgänger Norbert Schmidt mit einer Urkunde zum Ehrenoberschützenmeister der SG Amberg 1890 aus und ernannte ihn zum neuen Ehrenmitglied. Was Norbert Schmidt für „seinen Verein” geleistet hat, sucht seinesgleichen. Bereits mit zwölf Jahren trat er, dem Vorbild seines Großvaters folgend, den „Jordanschützen” bei und widmete sich seither mit großer Leidenschaft dem Schützenwesen. Über die Ämter Jugendleiter, 2.Schützenmeister und Pressewart führte ihn sein Weg 1991 an die Spitze des Vereins. Bis zur diesjährigen Mitgliederversammlung übte er das Amt des Oberschützenmeisters mit Herzblut, Engagement und Humor aus. Zu den Höhepunkten seiner Amtszeit zählten die viel beachtete Feier zum 100-jährigen Vereinsjubiläum, der Umbau des Schießstandes zur Schießhalle mit sanitären Anlagen 1997 sowie die Umrüstung auf elektronische Schießstände in Jahr 2020. All dies war nur durch seinen unermüdlichen Einsatz und die Unterstützung und den Verzicht seiner Familie möglich. Als Zeichen der Anerkennung überreichte die amtierende Schützenliesel Renate Weber ein von den Mitgliedern gestiftetes Präsent. Unter den Klängen einer eigens für ihn aufgeführten Hymne überreichten die Schützendamen ihrem neuen Ehrenmitglied Rosen und persönliche Glückwünsche. Auch seine Frau Sylvia erhielt ein Blumenpräsent überreicht. Sichtlich bewegt und mit Tränen in den Augen bedankte sich Norbert Schmidt. Der Schützenverein sei für ihn weit mehr als ein Hobby: Er bedeute Heimat, Sport, gelebte Tradition und Kameradschaft zugleich. Auch künftig werde er dem Verein bis an sein Lebensende treu bleiben und sich für dessen Wohl einsetzen. „Norbert, Ehrenoberschützenmeister sollst Du sein - Du bist und bleibst ein Glücksfall für unseren Verein.
Diplomtheologe Wolfgang Stöckl, bisher zuständig für die Erwachsenenbildung in der Diözese, bei seinem Vortrag beim Männerverein. (Bild: Walter Elberskirch)

Vortrag beim Männerverein Nabburg: „Ist die Bibel glaubwürdig?”

Die Bibel enthält viele Erzählungen, die für den heutigen Menschen nur schwer verständlich sind. Standen Adam und Eva wirklich unter dem Apfelbaum, wandelte Jesus über das Wasser? Diesen und weiteren Fragen ging Diplomtheologe Wolfgang Stöckl, bis vor kurzem zuständig für die Erwachsenenbildung in der Diözese, bei seinem Vortrag beim Männerverein im Jugendwerk nach. Zuerst betrachtete er die Entstehung der Bibel. Sie ist kein einheitliches Werk, sondern besteht aus unterschiedlichen Schriften von verschiedenen Verfassern, die im Laufe von über 1000 Jahren entstanden sind. Die Glaubwürdigkeit der jeweiligen Schreiber erweist sich aus der Tatsache, dass alle Texte des Neuen Testaments einen für geschichtliche Quellen sehr engen zeitlichen Zusammenhang haben und in ihrer Intention immer dasselbe Ziel angeben: Jesus Christus als Sohn Gottes und Erlöser zu verkünden. Dass die biblischen Texte im Laufe der Jahrhunderte nicht verfälscht worden sind, belegt die Jesajarolle aus Qumran, die um 180 v. Chr. entstand. Sie deckt sich bis auf geringe Abweichungen mit einer vollständigen hebräischen Bibelhandschrift aus dem Jahr 1008 n. Ch. Die Wundererzählungen des AT sind nicht immer wörtlich zu verstehen. Es geht immer um die Grundaussage des Textes. Die Vertreibung aus dem Paradies will zeigen, dass der Mensch sich in seiner Überheblichkeit immer wieder selbst schädigt. Die Bibelwissenschaft des NT geht eindeutig davon aus, dass Jesus Wunder gewirkt hat. Ob alle Wunder in der beschriebenen Weise sich ereignet haben, ist nicht belegbar. Dem auf die Allmacht Gottes vertrauenden Gläubigen sind die genannten Ereignisse durchaus glaubwürdig, sowie es auch bis heute immer wieder wissenschaftlich anerkannte Wunderheilungen gibt. Im Anschluss an den Vortrag stellte sich der Referent den zahlreichen Fragen des Publikums.
Mehr als 70 Gäste folgten der Einladung der LUCE Stiftung zur Lesung mit Sigmund Gottlieb.  (Bild: Carina Bertelshofer)

Optimismus für Deutschland: Cooles Land trotz allem

Mehr als 70 Gäste folgten der Einladung der Lars und Christian Engel (LUCE) Stiftung zur Veranstaltung DENK.geschichten ins Future Lab nach Weiherhammer. Im Mittelpunkt stand Journalist, Publizist und Autor Sigmund Gottlieb, der aus seinem neuen Buch „Cooles Land trotz allem“ las. Mit den Gästen diskutierte er über die Zukunft Deutschlands, gesellschaftliche Entwicklungen und die Bedeutung eines konstruktiven Blicks auf das Land. In seinem Buch setzt sich der langjährige Chefredakteur des Bayerischen Rundfunks und ehemalige Stiftungsrat der LUCE Stiftung mit der Frage auseinander, warum Deutschland trotz vielfältiger Herausforderungen nach wie vor zu den erfolgreichsten und lebenswertesten Ländern der Welt zählt. Dabei lenkt er den Blick bewusst auf Stärken wie Innovationskraft, Bildung, Forschung, Unternehmertum und gesellschaftliches Engagement. „Deutschland zählt immer noch zu den erfolgreichsten und lebenswertesten Nationen der Welt. Statt Defizite und Krisen in den Mittelpunkt zu stellen, sollten wir wieder optimistisch in die Zukunft blicken“, erklärt Severin Hirmer, Vorstandsvorsitzender der LUCE Stiftung. Christian Engel, Geschäftsführer der BHS Corrugated und LUCE-Stifter, betonte: „Deutschland verfügt über enorme Stärken, die wir manchmal selbst unterschätzen. Innovation, Bildung und Unternehmergeist sind weiterhin starke Grundlagen für unsere Zukunft. Diese Botschaft ist gerade für Unternehmen und junge Menschen gleichermaßen wichtig.“ Die Veranstaltung DENK.geschichten war Teil des 10-jährigen Jubiläums der LUCE Stiftung. Das Finale des Jubiläumsjahres findet am 19.11.2026 statt, wenn der Chor „Wellenklang“ das Future Lab begeistert.
Die jungen Teilnehmer des Ferienprogramms HKV Köfering mit h.v.l. Bürgermeisterin Elisabeth Gruber, 1.Vorsitzenden Josef Vogl, Organisatorin HKV Jennifer Wagner und Ranger Christian Rudolf (Bild: Josef Vogl)

Auf den Spuren der Natur – Ferienprogramm begeistert Kinder in Köfering

15 junge Naturentdecker erlebten mit Ranger Christian Rudolf einen spannenden Vormittag im Naturpark Hirschwald. Bei bestem Novemberwetter veranstaltete der Heimat- und Kulturverein Köfering ein abwechslungsreiches Ferienprogramm für Kinder. Unter dem Motto „Auf die Spuren, fertig, los!” begaben sich 15 junge Naturentdecker gemeinsam mit Ranger Christian Rudolf vom Naturpark Hirschwald auf eine spannende Entdeckungstour. Begrüßt wurden die Teilnehmer von Bürgermeisterin Elisabeth Gruber und dem Vorsitzenden des Heimat- und Kulturvereins, Josef Vogl. Beide freuten sich über die rege Beteiligung und wünschten den Kindern einen erlebnisreichen Vormittag in der Natur. Ranger Christian Rudolf verstand es hervorragend, die jungen Teilnehmer für die heimische Natur zu begeistern. Mit viel Fachwissen und anschaulichen Erklärungen vermittelte er interessante Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt sowie in die Besonderheiten des Naturparks Hirschwald. Besonders spannend waren die Ausführungen zum Erkennen und Lesen von Tierspuren sowie die praktischen Tipps und Tricks rund um das Thema Survival. Dabei konnten die Kinder die Natur mit allen Sinnen erleben und selbst zu kleinen Entdeckern werden. Die Begeisterung der Teilnehmer war während des gesamten Vormittags deutlich spürbar. Mit großem Interesse folgten sie den Erklärungen des Rangers, stellten zahlreiche Fragen und waren mit viel Freude bei den Aktivitäten dabei. Das Ferienprogramm unterstrich einmal mehr, wie wertvoll gemeinsame Naturerlebnisse für Kinder sind und wie viel Freude es macht, die heimische Umwelt spielerisch kennenzulernen.
Rußweiherborussen mit Carsten Cramer (v.l. n. r. Brigitte Trommer, Carsten Cramer, Peter Kneidl, Johann Trommer, Daniel Streit) (Bild: Peter Kneidl)

Russweiherborussen zu Gast in München

Ein besonderes Wochenende erlebte der BVB-Fanclub Russweiherborussen Eschenbach bei seinem Ausflug nach München. Bereits am Freitag hatte Borussia Dortmund die Fanclubs der Region zu einem Regionaltreffen ins Augustiner Stammhaus eingeladen. Dort erwartete die Gäste ein reichhaltiges Buffet und mehrere frisch angezapfte Bierfässer. Für einen der Höhepunkte des Abends sorgte Carsten Cramer beim Fassanstich. Obwohl der BVB-Geschäftsführer zum ersten Mal in seinem Leben ein Bierfass anzapfte, saß jeder Handgriff. Nach nur sechs Schlägen floss das erste Bier, was ihm anerkennenden Applaus der anwesenden Fanclubs einbrachte. Neben Carsten Cramer waren auch Lars Ricken, Geschäftsführer Sport beim BVB, sowie der ehemalige BVB-Profi und heutige Klubbotschafter Patrick Owomoyela vor Ort. Alle drei nahmen sich viel Zeit für Fotos, Autogramme und persönliche Gespräche mit den Fans. Für einen humorvollen Moment sorgte der Versuch, Carsten Cramer die genaue Lage von Eschenbach in der Oberpfalz zu erklären. Trotz mehrerer Anläufe sind wir uns allerdings nicht ganz sicher, ob ihm unser Heimatort am Ende wirklich geläufig war. Der Abend bot eine hervorragende Gelegenheit, mit anderen BVB-Fanclubs ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen. In geselliger Atmosphäre wurde bis spät in den Abend über die gemeinsame Leidenschaft für Schwarzgelb diskutiert. Am Samstag folgte dann der sportliche Höhepunkt des Wochenendes. Mit 17 Mitgliedern besuchten die Russweiherborussen das Bundesliga-Spiel des BVB in München. Die tolle Stimmung im Stadion und ein verdienter Auswärtspunkt rundeten einen rundum gelungenen Fanclub-Ausflug ab. Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck trat die Gruppe schließlich die Heimreise nach Eschenbach an.
Zu Beginn der Exkursion gab es Hinweise zu Ökologie, Flora und Fauna des Oberteicher Moores (Bild: Thomas Kurzeck)

Zweites Mitterteicher führte ins Oberteicher Moor

Nachdem das erste Mitterteicher Umwelttreffen 2025 mit dem Moosteich an einem wiederhergestellten Moor stattfand, traf man sich diesmal am Oberteicher Moor, einem Moor, das im Gegensatz zum Moosteich noch auf seine Wiedervernässung wartet. Am 2. Mitterteicher Umwelttreffen nahmen der Bürgermeister Stefan Grillmeier, einige Beschäftigte der Stadt Mitterteich, acht Stadträte, mehrere Vertreter von Naturschutzverbänden (Bund Naturschutz, Verein zum Schutz wertvoller Landschaftsbestandteile in der Oberpfalz (VSL) und die „Naturfreunde“-Ortsgruppe Mitterteich) und verschiedene Fachleute bzw. Interessierte teil. Dem Flurnamen „Herrenteich“ zu urteilen, befand sich dort wo heute das Oberteicher Moor liegt ein großer Teich, der jedoch bereits zur Zeit des Urkatasters in der Mitte des 19. Jahrhunderts nicht mehr bestand. Die historische Karte weist Moorgebiet aus. Im frühen 20. Jahrhundert wurde im Oberteicher Moor sogar Torf gestochen. Durch die Anlage des Herrengrabens im Zuge der Flurbereinigung wurde das Moor vor allem in seinem nördlichen Bereich entwässert. Dort sind heute Wiesen. Heute ist das Moor überwiegend mit Pfeifengrasfluren und verschiedenen Gehölzen bewachsen. Durch einen Damm am Nordrand des Moores hin zum Herrengraben sollte die weitere Entwässerung des Moores gestoppt oder zumindest gebremst werden. Aufgrund des nach diversen Eingriffen zu geringen Wasserzuflusses bei zunehmender Wirkung des Klimawandels trocknete das Moorgebiet jedoch weiter aus. Die typische Moorvegetation verschwand größtenteils, so der Rundblättrige Sonnentau, das Weiße Schnabelried und mit dem Hochmoorperlmuttfalter eine früher hier vorkommende Tagfalterart. Ein kleiner Lichtblick bot sich der Gruppe unter der fachkundigen Führung von Erwin Möhrlein dennoch: Ein kleiner, gefährdeter Bestand der Rosmarinheide konnte bei der Exkursion besichtigt werden. Vor Ort wurden verschiedene Wiedervernässungs-Strategien in ihrer jeweiligen Durchführbarkeit diskutiert. Große Teile des Oberteicher Moores befinden sich im Besitz des VSL, was eine gezielte Pflege und potenzielle Renaturierung erleichtert. Zum Ausklang fand man sich noch gemeinsam zu einem Austausch über weitere örtliche Natur- und Umweltschutzthemen in der Gaststätte „Messer“ ein. Auch auf die Notwendigkeit der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung Mitterteichs mit Gewerbegebietsflächen an der A93 und potenzielle Möglichkeiten des ökologischen Ausgleichs für diese Flächen wurde eingegangen. Themen der nächsten Umwelttreffen für 2027 sollen voraussichtlich der Radweg nach Pechbrunn und die Ausgleichsflächen der Stadt im Raum Mähring sein. Umwelttreffen finden übrigens regelmäßig bereits auch in Kemnath und in Waldershof statt.
In einem zweistündigen Arbeitseinsatz wurde der Müll im Wald an die Straße transportiert. (Bild: Rolf Künstler)

Bund Naturschutz beseitigt illegale Müllkippe

Eine ergiebige Müllsammelaktion der BN-Ortsgruppe Anfang November führte von der Sulzbacher Straße bis zur Kleingartenanlage „Am Schlackenberg” – mit sichtbarem Erfolg. Ausgestattet mit Müllsäcken, Handschuhen und Greifzangen machten sich die fünf BN-Mitglieder ab der kleinen Bahnüberführung daran, achtlos weggeworfene Dosen, Glasflaschen, Zigarettenkippen und Verpackungsmüll aufzusammeln. Schon zu Beginn wurde beim Fund zweier Leinenbeutel, gefüllt mit Restmüll, schnell deutlich, dass manche anscheinend die Natur bewusst missbrauchen, um ihren Abfall illegal zu entsorgen. Eine echte Herkulesaufgabe erwartete das Team schließlich im Wäldchen Richtung Vils vor den Schrebergärten: In dem schwer zugänglichen Gelände ist über einen längeren Zeitraum hinweg eine wilde Müllkippe entstanden. Das Schild „Schutt abladen verboten!” hatte die Umweltsünder leider nicht abgeschreckt. Neben Dosen, Glasflaschen, Glasscheiben, Plastikeimern, Blumentrögen, Kleidungsstücken, Autoreifen und einem Fahrradrahmen fielen vor allem eine Asbest-Wellplatte, große Wellbleche, Dachbleche und meterlange, metallverstärkte Kunststoffschläuche ins Auge. Da waren Greifzangen und Müllsäcke schnell an ihren Grenzen. Auch zwei große grüne Kunststoff-Teppichbodenrollen stellten eine erhebliche Last dar – sie wurden wie die anderen Großobjekte mühsam aus dem unwegsamen Dickicht zum Weg geschleppt. Dank des unermüdlichen Einsatzes wuchs der Müllhaufen auf rund drei Kubikmeter an. Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle an den städtischen Betriebshof für die unkomplizierte Abholung! „Das hat sich rentiert!”, lautete das einhellige Fazit der Naturschützer nach zwei Stunden harten Arbeitseinsatzes bei einer wohlverdienten kleinen Brotzeit.
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