Die Krieger- und Soldatenkameradschaft Tröbes konnte langjährige treue Mitglieder für 20, 30, 40 und 50 Jahre auszeichnen.  (Bild: Peter Garreiss)

Krieger- und Soldatenkameradschaft Tröbes ehrte 24 langjährige Mitglieder

Am 29. Mai 1954 wurde die Krieger- und Soldatenkameradschaft Tröbes von 30 Männern ins Leben gerufen. In der Jahreshauptversammlung am letzten Sonntag wurden 24 Mitglieder für 20, 30, 40 und 50-jährige Treue durch 1. Vorsitzenden Josef Schafbauer geehrt. Moosbachs zweiter Bürgermeister Bernhardt Rom, stellvertretender Kompaniechef Hauptmann Bayer von der Bundeswehr Oberviechtach sowie Kreisvorsitzender Richard Berger waren die ersten Gratulanten. Für 20-jährige Treue wurden geehrt: Josef Neuber, Jürgen Schießlbauer, Martin Hanauer. Für 30-jährige Treue: Reinhard Kaiser, Alois Reitinger, Manfred Feneis und Roland Kulzer. Für 40-jährige Treue: Josef Bäumler, Josef Eger, Johann Voit, Andreas Gruber, Georg Frischholz, Helmut Bauer und Josef Balk. Und für 50-jährige Mitgliedschaft Franz Feneis, Johann Eger, Johann Schießlbauer, Albert Forster, Heribert Ach, Max Frischholz, Josef Gatz, Josef Gürtler, Alfred Bauer und Josef Schafbauer. Für besondere Verdienste wurde Josef Hofmeister mit dem Fahnenträgerabzeichen 1874 in Bronze ausgezeichnet. Vorsitzender Josef Schafbauer dankte den Geehrten. „Wir brauchen langjährige Mitglieder, denn ohne sie gehe nichts im Verein“. Zweiter Bürgermeister Bernhard Rom gratulierte den Geehrten für ihre Treue und betonte, dass sich die Kriegervereine nicht auf dem absteigenden Ast befinden. Er dankte dem Verein für das jährliche Abhalten des Volkstrauertages und für die Pflege des Kriegerdenkmales. Stellvertretender Kompaniechef Hauptmann Bayer sprach die bevorstehende Verlegung der 3. Kompanie nach Litauen im Jahr 2027 an. „Die Soldaten werden die Freundschaft mit Ihnen nicht vergessen“, versicherte er. Kreisvorsitzender Richard Berger empfahl die Beantragung des Veteranenabzeichens. Er wies auch darauf hin, dass für die Reparatur der Vereinsfahne ein Zuschuss von 300 bis 400 Euro beantragt werden könne.
Florian Fraaß vor dem Abschlussbild seines Vortrages. (Bild: Wolfgang Doleschal)

Heimatkundlicher Info-Nachmittag des CSU-Ortsverbandes

Zum mittlerweile 23. heimatkundlichen Info-Nachmittag hatte der CSU-Ortsverband in den Mehrzwecksaal eingeladen. Mit Florian Fraaß, einem 45-jährigen natur- und heimatverliebten Hobbyfotograf konnte wiederum ein TOP-Referent nach Brand geholt werden. Knapp 150 Besucher im voll besetzten Mehrzwecksaal nahm Florian Fraaß bei Kaffee und Kuchen mit eindrucksvollen Bildern mit auf eine phantastische Rundreise durch das gesamte Fichtelgebirge. Den Schwerpunkt bildete diesmal das bei uns nicht so bekannte westliche Fichtelgebirge. Der Fotograf erwies sich dabei auch als exzellenter Kenner von Flora und Fauna und führte die Besucher in die artenreiche Pflanzen- und Tierwelt unserer Heimat ein. Dabei gab der Fotokünstler auch interessante Einblicke über das Entstehen der oftmals spektakulären Schnappschüsse wie zum Beispiel eine züngelnde Kreuzotter oder ein statisch verweilender Eisvogel. Natürlich durften in dem Vortrag auch die Bad Bernecker Humboldt-Orte nicht fehlen: das Bergwerk „Beständiges Glück“, in dem der junge Alexander von Humboldt seinen „Lichterhalter“ bis zur Ohnmacht testete, die „Rosengasse“ mit der Humboldt-Rose sowie das Humboldt-Haus in Goldmühl. Auch die äußerst reizvolle landschaftliche Umgebung von Bad Berneck wurde eindruckvoll, z. B. unter seltenen Polarlicht dargestellt. Die 12 Gipfel des „Fichtelgebirgshufeisens” sowie die vier Quellen von Naab, Eger, Saale und Main waren weitere Höhepunkte der virtuellen Wanderung. „Keine Sekunde Langeweile, tolle Bilder, ein richtig schöner Nachmittag“, lautete das Urteil vieler Besucher, was Wolfgang Doleschal in seinen Dankesworten bestätigte. Die Unkosten des Nachmittags hat der CSU-Ortsverband übernommen.
Auf dem Bild sind stehend v. li.: Präses Pfarrer Julius Johnrose, Johann Scherm, Gabi Söllner, Dieter König, Sabine Philipp und sitzend vo.li: Christine Dux , Margit Stirnweis. (Bild: Alexander Hörl)

Jahreshauptversammlung der KAB Neusorg-Riglasreuth

Bevor die Sprecherin des Leitungsteams die Versammlung begann, forderte sie die Versammlung auf, das gemeinsame Gebet der KAB zu beten und gedachte den im letzten Jahr verstorbenen Mitgliedern. Mit der anschließenden Eröffnung begrüßte sie dann Präses Pfarrer Julius Johnrose und Bürgermeister Peter König recht herzlich. Mit dem Rechenschaftsbericht fuhr Gabi Söllner dann fort und berichtete über zahlreiche Veranstaltungen der KAB wie u.a. Betriebsbesichtigungen bei Witron, das Binden von Palmsträuße und Osterkerzen, das Basteln mit den Kindern in den Ferien, die Ausflüge mit den Reisebus nach Prag bzw. zwei Tage nach Thüringen. Pfarrer Julius dankte den Mitgliedern der KAB für ihre geleistete Arbeit für die Pfarreiengemeinschaft und auch für die Unterstützung seines Vereins „Hoffnung für Menschen“ mit der Patenschaft eines Waisenkindes. Bürgermeister Peter König schlug in die gleiche Kerbe und bedankte sich für die Bereitschaft zur Mitarbeit im Ferienkalender der Gemeinde Neusorg. Vorher gab Schatzmeisterin Christine Dux eine positive Kassenlage bekannt. Zum Schluss wurden auch noch Mitglieder für 25 Jahre Treue zum Verband geehrt. Dieter König, Johann Scherm, Martina Wegmann und Christine Dux konnten hierzu Urkunden und ein kleines Geschenk entgegennehmen. Auch ein neues Mitglied mit Margit Stirnweis konnte die Sprecherin des Leitungsteams in der KAB begrüßen. Mit der Aufforderung zum Verweilen und mit einer Brotzeit schloss die Sprecherin die Versammlung.
Die Ehrenvorsitzende der CSU-Frauen-Union und Ehrenbürgerin der Stadt Hirschau Betty Bösl wäre am 27. Februar 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass stellte die Frauen-Union zum Gedenken an an ihrem Grab eine Blumenschale ab. Von links: FU-Schatzmeisterin Gisela König, FU-Vorsitzende Stadträtin Michaela Meier, CSU-Bürgermeisterkandidat Martin Merkl, 2. Bürgermeisterin Bärbel Birner, CSU-Ehrenortsvorsitzender Werner Schulz und FU-Ehrenortsvorsitzende Heidi Flierl. (Bild: Reinhold Birner)

Frauen-Union und CSU gedenken der FU-Ehrenvorsitzenden und Hirschauer Ehrenbürgerin Betty Bösl

Hirschau. (u) Am 27. Februar wäre Betty Bösl, die Ehrenvorsitzende der CSU-Frauen-Union und Ehrenbürgerin der Stadt Hirschau, 100 Jahre alt geworden. Für die FU-Vorstandschaft, allen voran die Vorsitzende Stadträtin Michaela Meier, 2. Bürgermeisterin Bärbel Birner und die FU-Ehrenvorsitzende Heidi Flierl sowie den CSU-Bürgermeisterkandidaten Martin Merkl war es eine Herzensangelegenheit, der Mitgründerin des FU-Ortsverbandes an ihrem Grab zu gedenken. Heidi Flierl erinnerte daran, dass Betty Bösl 1973 maßgeblich mit den Anstoß zur Gründung des FU-Ortsverbandes gab, die am 10. Oktober 1973 erfolgte. Mathilde Lang wurde zur Vorsitzenden gewählt, Betty Bösl zu ihrer Stellvertreterin. Beide hätten zahlreiche soziale Initiativen gestartet, z.B. die FU-Flohmärkte, mit deren Erlösen bis heute soziale Organisationen bedacht werden. Ihrem Mann Willi Bösl, der Hirschaus Geschicke von 1956 bis 1984 als 1. Bürgermeister leitete, sei sie ein starker Rückhalt gewesen. Ihr soziales Engagement, so 2. Bürgermeisterin Bärbel Birner, sei beispielgebend gewesen. 1977 habe sie nach einem Hauskrankenpflegekurs des Katholischen Frauenbundes die „Zentrale für ambulante Pflegedienste“ gegründet, die 1985 in Caritas-Sozialstation umbenannt wurde. Als sie kurz vor ihrem 80. Geburtstag in den Ruhestand ging, hatte sie über 60 000 Stunden ehrenamtlich geleistet, nicht mitgezählt die Bereitschaftsdienste. Die ehemaligen Stadtpfarrer Völkl und Demleitner bezeichneten die Sozialstation als „Betty Bösls Lebenswerk“. Landes-Caritasdirektor Bernhard Piendl sah in ihr „die Mutter und Seele der Caritas-Sozialstation“ und zeichnete sie mit der Caritas-Ehrennadel in Gold aus. Bürgermeisterkandidat Martin Merkl betonte, dass der Stadtrat ihre Verdienste 1993 zu Recht mit der Ernennung zur Ehrenbürgerin gewürdigt hat. Bundespräsident von Weizsäcker habe ihr 1988 das Bundesverdienstkreuz verliehen, der Freistaat Bayern mit der Bayerischen Staatsmedaille geehrt, der Bezirk Oberpfalz mit der Bezirksmedaille. Stadträtin Michaela Meier betonte, dass die Frauen Union Betty Bösl stets ein ehrendes Gedenken bewahren werde. Betty Bösl verstarb am 30. Dezember 2019 im BRK-Seniorenwohn- und Pflegeheim St. Barbara.
Bezirkskantor Michael Grünwald und Orgelschüler Elias Münch beim 3-Hand-Spiel an der Aeolian Grand Reed organ im Musikeum Kemnath. (Bild[M]: Anton Heindl)

Orgelschüler und Akademie Fichtelgebirge- Steinwald im Kemnather Musikeum und Klosterdorf Speinshart

Auf Einladung besuchten die Orgelschüler der evang.lutherischen Kirche Bezirk Weiden Nord und dem Kantor von Marktredwitz Bezirkskantor Herr Michael Grünwald und die Akademie Fichtelgebirge-Steinwald mit Vorsitzender Martina von Waldenfels auch Vorsitzende des CSU-Kreisverbandes Wunsiedel das Musikeum in Kemnath. Begrüßt wurde die Reisegruppe von Anton Heindl unter den Musikeumsarkaden mit der Fischer-Drehorgel. Die gut einstündige Vorführung der Musikautomaten wurde mit vielen Fachfragen durch das durchaus musikalische und durch die Vielfalt der Geräte überraschte Publikum begleitet. Elias Münch aus Tirschenreuth, Schüler der Berufsfachschule für Musik Oberfranken in Kronach versuchte sich mit der in den USA in Auftragsarbeit für das Musikeum gefertigte Tonträgerrolle mit der Einzugsmusik zur Hochzeit von Kaiserin Elisabeth bekannt aus des Sissi-Filmen,an der Aeolian Grand Reed Organ, Objekt des Monats des Musikeums im Kem-Journal Februar 2026 mit Detailbeschreibung und Hörbeispiel mittels Qr-Code verfügbar. Der Melodie liegt ein Stück von Mendelssohn Bartholdy zugrunde. Höhepunkt im Musikeum war jedoch das „3haendige” Handspiel der Originalfassung durch Bezirkskantor Grünwald und Elias Münch, welches mit viel Applaus belohnt wurde. Die weitere Reise in die Oberpfalz führte in das Klosterdorf Speinshart. Nach dem Mittagessen im Klostergasthof führte Barbara Mueller durch die Geschichte von Speinshart und Abt em.Hermann Josef Kugler durch die Kirchengeschichte. Zum Abschluss des für alle Teilnehmer interessanten Tages durften sich die Orgelschüler an der Steinmeyer-Orgel versuchen. Das Angebot wurde gerne angenommen. Rainer Sollfrank hat die Fahrtteilnehmer fotografisch begleitet. Hingewiesen wird auf den nächsten Termin der Publikumsoeffnung des Musikeums am Intern. Museumstag So 17. Mai von 14-16 Uhr mit Kaffee und Kuchen gegen Spende.
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