An der Seite des Pittersberger Pfarrheims (die Nikolauskirche wird derzeit innen restauriert) standen die Fahrzeuge für die Weihe durch den Seelsorger. Pfarrer Sagai (unser Bild) besprengte alle Fahrzeuge mit Weihwasser und betete für die Gläubigen sowie Fahrzeuglenker um eine stets unfallfreie Fahrt. Auch der persönliche Schutzengel, so meinte er, fahre täglich im Straßenverkehr mit. (Bild: Michael Götz)

Auch im täglichen Straßenverkehr auf Gott bauen sowie vertrauen!

Die Nikolauspfarrei Pittersberg mit dem Pfarrgemeinderat und Seelsorger Sagai an der Spitze und im Bunde bot ihren Gläubigen am vergangenen Sonntag nach der Messfeier eine Fahrzeugsegnung nach dem schon seit vielen Jahrzehnten bewährten Grundsatz an: An Gottes Segen ist alles gelegen! Auch die Zweiräder aller Art waren dabei gefragt. Die Masse der Kirchenbesucher nutzte deshalb auch den Morgen des Wochenbeginns und die Gelegenheit, auf Gottes wichtige Hilfe für den Alltag zu bauen sowie letztlich im Leben fest zu vertrauen. Die Neufahrzeuge, aber auch die älteren und somit wichtigen Pkw der Familien, die für die Arbeitswelt täglich vonnöten sind, wurden von den Fahrzeuglenkern gereinigt und ebenso auf Hochglanz gebracht, denn Gottes Segen ist es aus der Sicht des gläubigen Christen auch wirklich wert. Der Geistliche Sagai segnete dazu am Altar auch die symbolischen Plaketten des heiligen Christophorus, der einmal zu seiner Zeit einen Jungen auf seiner Schulter sicher über einen Fluss getragen haben soll. Er sprach dabei ebenso mit den Gläubigen das Segensgebet für die Fahrzeuge. Als Lenker im Straßenverkehr müsse jeder für Behutsamkeit sorgen und beitragen, nur dann könne „Verkehr“ gelingen. Dazu gehöre auch die ganze Aufmerksamkeit und unser Herz müsse sich auf der Straße, wo auch immer, von Gott leiten sowie auch führen lassen. Nur so könne man beispielsweise auch aufgrund der Verkehrsdichte oder Schnelligkeit und Technik etc. heutzutage Unfälle vermeiden. Der Segen Gottes stärke und schütze uns vor den Gefahren, denen wir andererseits täglich ausgesetzt sind, ob zur Arbeit oder auch in den Urlaub. Und auch der persönliche Schutzengel fahre mit und begleite uns. Der Seelsorger schloss die Fahrzeugweihe mit den Worten: Beten wir auch um Gottes guten Geist und in hektischen Momenten um Ruhe sowie auch für das Gute in uns und den Menschen neben uns. Denn Vollkommenes gebe es hier auf Erden nicht, so der Pfarrer bereits bei seiner insgesamt treffenden Predigt sowie bei seinen guten Wünschen für alle Autofahrer für weiterhin eine unfallfreie und gute Fahrt!
Von links: Gabriele Schicker (Leitung Ambulanter Hospizdienst Caritas Tirschenreuth), Rita Korb (Dritte Bürgermeisterin Wiesau), Judith Gerlach (Bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention), Inge und Theo Lehner, Matthias Grundler (Stellv. Landrat Tirschenreuth). (Bild: Rita Korb)

Verdiente Auszeichnung für Inge Lehner aus Wiesau

Eine besondere Ehrung wurde Inge Lehner zuteil: Für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement im Hospizdienst erhielt sie von der Regierung der Oberpfalz in Regensburg die Auszeichnung „Weißer Engel“. Damit werden Menschen gewürdigt, die sich in außergewöhnlicher Weise für ihre Mitmenschen einsetzen. Frau Lehner gehört zu den Frauen der ersten Stunde des Hospizdienstes. Bereits bei dessen Gründung im Jahr 2002 absolvierte sie den ersten Ausbildungskurs und engagiert sich seitdem mit großem Einfühlungsvermögen, Zeit und Herzblut für schwerstkranke und sterbende Menschen sowie deren Angehörige. Ob auf der Palliativstation, im Krankenhaus, im Altenheim oder zu Hause – über mehr als zwei Jahrzehnte hat sie unzählige Menschen begleitet, Hände gehalten, Lebensgeschichten gehört, Trost gespendet und Familien in schweren Stunden zur Seite gestanden. Dabei war sie oft auch in den Abend- oder Nachtstunden im Einsatz. Durch regelmäßige Fortbildungen hat sie ihr Wissen stetig erweitert und den Hospizgedanken aktiv in die Öffentlichkeit getragen. Mit ihrer langjährigen Erfahrung unterstützt sie heute neue Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter und war zeitweise auch in deren Ausbildung tätig. Zudem betreut sie seit vielen Jahren an mehreren Tagen im Monat das Notfalltelefon des Hospizdienstes und ist damit häufig die erste Ansprechpartnerin für Hilfesuchende. Mit der Auszeichnung „Weißer Engel“ wird ihr außergewöhnlicher und selbstloser Einsatz für Menschen in ihrer letzten Lebensphase in besonderer Weise gewürdigt.
Alt und jung sind gleichermaßen begeisterte Mitglieder bei den Faustballern der TSG. (Bild: Gerhard Müller)

Ein Jubiläumswochenende voller Sport, Gemeinschaft und Feierlaune

Ein ganz besonderes Jubiläum durfte die Faustballabteilung der TSG Mantel-Weiherhammer am vergangenen Wochenende feiern: Seit nunmehr 70 Jahren prägt die Abteilung das Vereinsleben und begeistert Generationen von Sportlerinnen und Sportlern. Den Auftakt bildete am Freitag das traditionelle Zeltlager, bei dem zahlreiche Kinder, Jugendliche und Betreuer gemeinsam in ein abwechslungsreiches Wochenende starteten. Trotz regnerischem Wetter standen Spiel, Spaß und das Miteinander im Mittelpunkt und sorgten für einen gelungenen Einstieg in das Jubiläumswochenende. Am Samstag folgte das große 70-Jahre-Jubiläumsturnier. Mannschaften aus der Region lieferten sich spannende und faire Spiele, während zahlreiche Zuschauer die sportlichen Leistungen verfolgten. Neben dem Wettkampf stand vor allem die Gemeinschaft im Vordergrund – ganz im Sinne der Werte, für die die Faustballabteilung seit sieben Jahrzehnten steht. Am Abend wurde das Jubiläum in der Turnhallengaststätte der TSG Mantel-Weiherhammer gebührend gefeiert. Beim Festabend sorgte die Band Dry Cherry Pie mit ihrem Live-Auftritt für beste Stimmung und eine volle Tanzfläche. Mitglieder, Ehemalige, Freunde und Gäste ließen gemeinsam die Geschichte der Abteilung Revue passieren und feierten bis in die Nacht. Den gelungenen Abschluss des Wochenendes bildete am Sonntag ein gemeinsames Weißwurstfrühstück. In geselliger Runde klang das Zeltlager aus und viele Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, auf ein rundum gelungenes Jubiläumswochenende zurückzublicken. Die Faustballabteilung der TSG Mantel-Weiherhammer bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern, Sponsoren, Teilnehmern sowie den zahlreichen Besuchern, die dieses 70-jährige Jubiläum zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben. Mit viel Zusammenhalt und Leidenschaft blickt die Abteilung nun voller Vorfreude auf die kommenden Jahre.
Die neuen Hoheiten der Königsproklamation (Bild: Karin Ruhland)

Königsproklamation der Stadtschützen Pfreimd 2026

Unter den Klängen der Stadtkapelle Pfreimd zogen die Mitglieder der Stadtschützen 1471 e.V. Pfreimd gemeinsam mit der Fahnenabordnung, den Ehrengästen sowie der amtierenden Schützenliesel Magdalena Baumer zum Jugendheimgarten. Dort wurden die bisherigen Hoheiten, Jugendkönigin Leni Zimmermann und Schützenkönig Josef Schreyer jun., feierlich abgeholt. Nach einem kleinen Umtrunk führte der Festzug zurück zum Marktplatz, wo die offizielle Eröffnung des Bürgerfestes stattfand. Nach der Begrüßung folgte einer der Höhepunkte des Festes: die Proklamation der neuen Schützenliesel sowie der Jugend- und Schützenkönige mit ihren Rittern. Besonders groß war die Spannung, denn im Jubiläumsjahr „555 Jahre Stadtschützen Pfreimd” war die Frage besonders reizvoll, wer den Verein im kommenden Jahr als Hoheiten repräsentieren würde. Die Ehrung wurde von der Ersten Schützenmeisterin Karin Ruhland, dem Zweiten Schützenmeister Dietmar Maier, dem Dritten Schützenmeister Michael Irlbacher sowie Bürgermeister Florian Reger vorgenommen. Bei der Jugend sicherte sich Katharina Zeus mit einem 159,1-Teiler den Titel der Jugendkönigin. Leni Zimmermann errang mit einem 170,4-Teiler den Titel der Ersten Jugendritterin, während Lorena Meindl mit einem 415,5-Teiler Zweite Jugendritterin wurde. Den Titel der Schützenliesel verteidigte Magdalena Baumer mit einem 228,7-Teiler erfolgreich und darf den Verein damit erneut repräsentieren. In der Schützenklasse erzielte Sebastian Ruhland mit einem 115,5-Teiler den besten Königsschuss und wurde zum Jubiläums-Schützenkönig gekürt. Ihm stehen Geoline Igl als Erste Ritterin mit einem 130,0-Teiler sowie Albert Sittl als Zweiter Ritter mit einem 161,6-Teiler zur Seite.
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