Erzählkunst und Musik verbanden Agnes O. Eisenreich, Hans Wax und Stefan Huber (von links) im Galeriesaal zu einem stimmungsvollen Abend. (Bild: Kerstin Kiener)

Geistergeschichten und Gitarrenklänge bei den Kulturfreunden Pirk

Der Wetterbericht hatte Blitz, Donner und raue Unwetter angekündigt. Bekommen haben die Besucher am Sonntagabend stattdessen kopflose Gestalten, dunkle Mächte, unheimliche Begegnungen und jede Menge oberpfälzische Bauernschläue. Die Veranstaltung „Aus der wilden Oberpfalz – Alte Geschichten neu erzählt“ war vorsorglich vom Innenhof in den Galeriesaal des Schwabhofs verlegt worden und fand dort eine Kulisse, die kaum besser hätte passen können. Gedimmtes Licht und die geheimnisvollen Geschichten sorgten für die passende Atmosphäre. Agnes O. Eisenreich griff auf Sagen, Märchen und Erzählungen zurück, die der Volkskundler Franz Xaver Schönwerth im 19. Jahrhundert in der Oberpfalz gesammelt und bewahrt hatte. Vieles erinnerte an die Märchenwelt der Brüder Grimm, fiel jedoch oft deutlich rauer und schauriger aus. Die Fernsehjournalistin las die Geschichten nicht vor, sondern erzählte sie frei und lebendig. Dabei schlug sie immer wieder den Bogen zur Lebenswelt der Menschen, aus der die Erzählungen entstanden waren. Schnell wurde deutlich, dass Hans Wax und Stefan Huber weit mehr als musikalische Begleiter waren. Mit einer beeindruckenden Vielfalt an Instrumenten schufen sie Klangbilder, die die Geschichten aufgriffen und weitererzählten. Mal erklang der böhmische Dudelsack, mal die Schlagzither, wenig später überraschten virtuose Gitarrenpassagen. Volksmusik, Jazz, Rock und folkloristische Einflüsse gingen dabei beinahe nahtlos ineinander über. Die beiden Musiker wurden selbst zu Mit-Erzählern des Abends. Gerade dieses Wechselspiel aus Wort und Klang machte den Reiz des Programms aus. Trotz hochsommerlicher Temperaturen vergingen die knapp drei Stunden erstaunlich schnell. Als die letzten Töne verklungen waren, kehrten die Besucher aus der „wilden Oberpfalz“ wieder in die Gegenwart zurück. Das angekündigte Unwetter war ausgeblieben – die schaurigen Geschichten hatten ihre Wirkung dennoch nicht verfehlt.
Zahlreiche ehrenamtlich tätige Bürgrinnen und Bürger waren der Einladung der Gemeidne Poppenricht gefolgt, so daß Bürgermeister Hermann Böhm (l.) „seine” Ehrenamtlichen und das was sie leisten, herausheben konnte. (Bild: Gerhard Franz)

Ehrenamtstag in Poppenricht

Eine Initiative des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier im Frühjahr dieses Jahres sei es gewesen, dass die in den Kommunen ehrenamtlich tätigen Bürger, die das Leben in den Dorfgemeinschaften aufrechterhalten, einmal öffentlich herausgehoben und geehrt werden. Beim Ehrenamtstag der Gemeinde Poppenricht in der Aula der Grundschule meinte der Erste Bürgermeister Hermann Böhm, dass „unsere Ehrenamtler die Gemeinde lebenswert machen, dass sie Verantwortung übernehmen, während andere ihre Freizeit genießen, und das alles geschieht ohne großes Aufsehen“. Das Ehrenamt sei das Herzstück der Gemeinde, betonte Böhm, sie lebe von Begegnungen, Zusammenhalt, vor allem davon, dass Menschen füreinander da seien. „Wenn unsere Feuerwehren ausrücken, geschieht das ehrenamtlich, ehrenamtlich werden auch Kinder und Jugendliche in den Sportvereinen oder den kirchlichen Verbänden betreut. Hinter jeder Veranstaltung, hinter jeder Aktion stünden Menschen, die Verantwortung übernehmen, eben die Ehrenamtlichen, die nicht nur einen Beitrag für das Gemeindeleben leisten, sondern auch für den Erhalt der Demokratie.“ Hermann Böhm unterstrich auch, dass Ehrenamt nicht zur Überforderung werden darf, denn während einerseits die Anforderungen immer mehr werden, seien andererseits immer weniger Menschen bereit, Verantwortung zu übernehmen. Auch die Mitglieder des Gemeinderates seien ehrenamtlich tätig, und ihre Tätigkeit erledigen sie größtenteils in ihrer Freizeit. Neben langjährigen Mitgliedern gehören seit den letzten Kommunalwahlen die „Neuen“ Simone Luttenberger, Sarah Dehling, Michaela Kredler, Anna Heigl, Roger Hoffmann und Johannes Ambros an. Ihnen obliege es, in den nächsten Jahren die Herausforderungen anzupacken, unter anderem Schule und Kindergärten, Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung. „Mit meinem neuen Gemeinderat werden wir all diese Herausforderungen meistern“, so Böhm, und lud abschließend zu angeregten Gesprächen und zur Brotzeit ein.
Immer wieder ein Genuss: Die frisch zubereiteten Spezialitäten der Nabburger Sportangler (Bild: Raphael Haubelt)

Nabburger Sportangler feiern trotz Hitze genussvolles „Fischerfest” an der alten Naab

„Heiß begehrt“ waren heuer die Schattenplätze beim „Fischerfest“ der Nabburger Sportangler an der Alten Naab, noch „heißer begehrt“ allerdings die Spezialitäten, die die Petrijünger kredenzten. Als Grundlage der verfeinerten Rezepturen diente der Fang des An-, Vatertags- und Königsfischens. Zwar fiel dessen jährlich artenspezifisch unterschiedliche Zusammensetzung auch dieses Mal wieder recht gut aus, „aber an Brachsen hätten es heuer schon mehr sein können“, bedauerte Vorstand Siegfried Knorr die unerwartet unterzählige Ausbeute dieser Gattung. Zur Ursache gäbe es viele Gründe, erklärt er, angefangen von der steigenden Zahl an „Räubern“ wie etwa Kormoran oder Fischotter bis zur Gewohnheit der Fische, sich vor oberflächlich ungünstigen Umständen in tiefere Gefilde zurückzuziehen – angesichts der aktuell hohen Temperaturen eine besonders beneidenswerte Möglichkeit. Davon konnten die Herren an den Feuerstationen nur träumen. Umso dankbarer waren die Fischfans für die gewohnt leckeren Variationen auf der Speisekarte: Forellen in unterschiedlicher Zubereitung, Fischpflanzerl, Karpfenfilets und noch einiges mehr – ergänzt durch Kaffee und Kuchen. So blieben trotz des eingangs erwähnten Mankos und, als Ausgleich dazu, Dank des Könnens der letztendlich doch zufriedenen Gastgeber wohl kaum Wünsche der Besucher offen. Letztere konnten angesichts der baustellenbedingt erschwerten, Geduld und Gespür erfordernden Anreise, „auf diesem Weg“ zumindest erahnen, was „Anglerglück“ bedeutet.
Ausflug. (Bild: Birgit Pürner)

Ausflug vom Gartenbauverein

Auch in diesem Jahr veranstaltete der Obst- u. Gartenbauverein Holnstein Oberreinbach und Umgebung seine schon fast traditionelle Tagesfahrt. Mit einem fast voll besetzten Bus des Reisedienstes Meidenbauer aus Königstein machte man sich auf den Weg zum ersten Ziel. Der Spargelhof Röll in Sandharlanden erwartete die Ausflügler mit einem reichhaltigen Brunchbufett. Nach der Stärkung gab es von der Juniorchefin Vroni Röll-bekannt aus Funk und Fernseh, der Landfrauenküche des BR eine Hofführung vom Werdegang ihres Betriebes. Die Seniorchefin ergänzte in der zweiten Hälfte der Besichtigung, mit ihrem Wissen und Gartentipps die Führung. Somit war der Bildungsauftrag auch erfüllt. Anschließend gab es noch die Möglichkeit im Hofladen Spargel, Wurstwaren, Gemüse oder Erzeugnisse zu kaufen. Nach einer knappen Stunde Weiterfahrt, kehrte man in der Friesenmühle nahe Beratzhausen, zu Kaffee, Kuchen oder Eis ein. Das nächste Ziel wurde angesteuert und nach ca. eineinhalb Stunden erreichte man Dietkirchen, wo die Reisegruppe von der Kirchenpflegerin bereits erwartet wurde. Diese erklärte die Geschichte und die Besonderheit des Friedhofs. Dieser hat nämlich ca. 110 Grabstätten mit ausschließlich Schmiedeisernen Kreuzen, Felsensteinen als Einfassung und roten Rosen. Ein überaus, wunderbar anzuschauendes Bild, das jedes Gärtnerherz höher schlagen lässt. Bevor man die Heimreise antrat, wurde im Gasthaus Sebald in Lieritzhofen zum Abendessen Einkehr gemacht.
Geschenkübergaben vom Frauenkreisteam an Heidi Sprügel (3. von lks.) (Bild: Hannelore Stielper)

Albert Schweitzer - ein Leben für andere

Zu diesem Thema begrüßten wir Frau Heidi Sprügel vom evangelischen Bildungszentrum aus Bad Alexandersbad. Heidi Sprügel – u.a. Dipl. Biologin und Kirchenmusikerin – war sehr berührt von der herzlichen Begrüßung unserer Frauen. Gerda Pirner aus Fichtenhof organisierte bereits seit vielen Jahren Seminare für Landfrauen in Bad Alexandersbad, so war das Wiedersehen für einige Frauen eine große Freude. Heidi Sprügels Vortrag „Ein Leben für andere” beleuchtet Albert Schweitzers Ethik der „Ehrfurcht vor dem Leben” und sein Wirken. Der Vortrag fokussierte sich dabei auf Schweitzers humanitären Einsatz in Lambaréné (Republik Gabun/ Afrika) und sein Prinzip der praktischen Nächstenliebe. Ludwig Philipp Albert Schweitzer war ein deutsch-französischer Arzt, Philosoph, evangelischer Theologe, Organist, Musikwissenschaftler und Pazifist. Er gilt als einer der bedeutendsten Denker des 20. Jahrhunderts. „Geboren: 14. Januar 1875, Kaysersberg, Frankreich Verstorben: 4. September 1965 (Alter 90 Jahre), Lambaréné, Gabun Auszeichnungen: Friedensnobelpreis, Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main, Friedenspreis des Deutschen Buchhandels Ehepartnerin: Helene Schweitzer (verh. 1912–1957)” (Wikip.) Bereits im Vorfeld haben wir unsere Frauen darüber informiert, dass Heidi Sprügel seit mehr als 20 Jahren ein Projekt in Uganda betreut und dort u.a. eine Schule errichtet hat. Gerne spendeten die Frauen für dieses Projekt 243 Euro. Heidi Sprügel war sichtlich überrascht von der großzügigen Spendenbereitschaft und lässt ein herzliches Dankeschön ausrichten. Zum Ende des Vortrags hatte Heidi Sprügel auch einige Zitate von Albert Schweitzer mitgebracht: Glück verpflichtet: „Wer viel Glück im eigenen Leben erlebt hat, der muss für diejenigen etwas tun, denen das Glück nicht zu Teil wird.” „Die Welt braucht hoffende Menschen” Das Wenige,das du tun kannst, ist viel” Als Dankeschön überreichten wir Heidi Sprügel einen Geschenkkorb. Anschließend gab es für alle Frauen Kaffee und Kuchen.
Die Pirker Firmlinge stellten sich in einem beeindruckenden Gottesdienst zusammen mit der pastoralen Mitarbeiterin Julia Plödt und Pfarrer Thomas Stohldreier (von links) vor. (Bild: Kerstin Kiener)

Baustelle Leben: Firmlinge stellen sich der Pfarrgemeinde vor

Eine Baustelle mitten in der Kirche? Was zunächst ungewöhnlich klingt, war beim Vorstellungsgottesdienst der Firmlinge in der Pfarrei Auferstehung Christi Pirk bewusst gewählt. Unter dem Motto „#BaustelleLeben“ beschäftigen sich 18 Jugendliche derzeit mit den Fragen, die junge Menschen auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben bewegen: Was gibt mir Halt? Welche Talente habe ich? Wer begleitet mich auf meinem Weg? Beim Firmtag erwartete die Jugendlichen ein abwechslungsreiches Programm. An drei Stationen ging es um die Zeichen der Firmung und die eigenen Stärken. Silvia Blenz und Katrin Buhl beschäftigten sich mit dem Chrisamöl. Dabei wurden Düfte erraten, über die Bedeutung der Salbung gesprochen und sogar eigene Creme hergestellt. Christine Meier und Laura Kick luden die Jugendlichen ein, über ihren Namen, ihre Fähigkeiten und Talente nachzudenken. Bei Britta Bauer und Julia Plödt stand das Siegel als Zeichen des Heiligen Geistes im Mittelpunkt. Die Firmlinge gestalteten ein Bodenbild zur Pfingstgeschichte und versiegelten persönliche Gebetskarten. Viel Herzblut floss auch in die Gestaltung der Kirche. Das Altarbild zum Motto „Baustelle Leben“ entstand durch Nadine Mückl und Stefanie Faltenbacher. Die Baustellenutensilien stellte Julian Lang zur Verfügung. Diana Argauer spendete die benötigte Creme aus der Apotheke im Vesten Haus. Im Vorstellungsgottesdienst, den die pastorale Mitarbeiterin Julia Plödt vorbereitet hatte, stellten sich die Jugendlichen der Pfarrgemeinde vor und erklärten, was das Bild einer Baustelle mit ihrem Leben zu tun hat. Wie ein Haus auf einem guten Fundament gebaut werden müsse, brauche auch das Leben Werte, Vertrauen und Menschen, auf die man sich verlassen könne. Diese Gedanken griffen die Firmlinge in eigenen Texten auf. Besonders schön war dabei die Beteiligung der Jugendlichen selbst. Einige von ihnen gehören zur neuen Bläserklasse und gestalteten den Gottesdienst musikalisch mit – obwohl sie ihr Instrument erst seit Oktober lernen. Andere standen als Ministranten am Altar und verrichteten ihren Dienst ganz selbstverständlich. Am 2. Juli empfangen Yakup Akar, Magdalena Argauer, Julian Bauer, Bastian Blenz, Thea Buhl, Maike Faltenbacher, Leon Kick, Lukas Kirsch, Leon Landgraf, Alexander Lindner, Lea Meier, Lennard Mückl, Emil Plödt, Johannes Ratzer, Nico Schell, Luisa Schlagenhaufer, Lenja Sollfrank und Ella Wittstadt das Sakrament der Firmung.
Der Schulchor bei der Zertifizierungsfeier (Bild: Christine Dötsch)

Grundschule Kulmain jetzt auch „musikbegeistert”

Zu einem besonderen Anlass lud die Musikalische Grundschule Kulmain letzten Freitag in ihre Aula ein. Gefeiert werden konnte die Zertifizierung zur „Musikbegeisterten Grundschule” - eine Schule, bei der Musik im Schulalltag konsequent verankert ist und das „musikbegeisterte” Konzept durch möglichst alle Lehrkräfte und die Schulleitung unterstützt wird. Mit dem Lied „Hier kommt die Musik” - speziell komponiert für musikbegeisterte Grundschulen - begrüßten Schulchor und alle Klassen die anwesenden Gäste. Rektorin Christiane Böhm hieß Schulamtsdirektorin Frau Martina Puff, Bürgermeister Herrn Marco Pscherer sowie die Vorsitzenden des Elternbeirats und des Fördervereins herzlich willkommen. In ihrer Ansprache erörterte Böhm, welche Aspekte bei der Bewerbung zur „Musikbegeisterten Grundschule” relevant waren: Singen und Musizieren im Unterricht, ritualisierte Musikmomente in allen Klassen, Musik als wichtiger Baustein in anderen Fächern, interdisziplinäre musikalische Projekte, Einsatz von Materialien und Methoden zum Musizieren im Unterricht, Musik-Arbeitsgemeinschaften, Kooperationen mit außerunterrichtlichen Partnern und Lehrerfortbildungen im Bereich Musik. Alle Gäste gratulierten mit kleinen Präsenten zum neu erworbenen Profil „Musikbegeisterte Grundschule”. Schulamtsdirektorin Frau Puff stellte das schulische Leitbild „Musik leben” als Alleinstellungsmerkmal heraus und hatte für die Schülerinnen und Schüler einen rhythmischen „Spaziergang durch den Zoo” zum Mitmachen dabei. Weiterhin musikalisch umrahmt wurde die Feier mit einem Medley des Schulchors unter der Leitung von Frau Elisabeth Gebhardt und dem Kulmainer Schulsong.
VCH-Vorstand Matthias Fleischmann (links außen) gratuliert den Pokalsiegern Mein Lieblingsteam (hintere Reihe) und Ich grüße auch seine Oma (vorne). (Bild: Hans Fleischmann)

Neue Pokalsieger beim 47. Sandpokalturnier

Wieder einmal begeisterte das 47. Sandpokalturnier mit der besonderen Atmosphäre. Nach zwei heißen Tagen konnten zwei neue Sieger die Wanderpokale in Empfang nehmen. Und der Ausrichter VC/TuS Hirschau heimste Lob von allen Seiten für die großartige Organisation ein. Diese wurde bei der Begrüßung auch durch die Ehrengäste, erstmals Hirschaus neue Bürgermeisterin Beate Dietrich, und CSV-Geschäftsführer Günter Simmerl, betont. 60 Mannschaften – 48 Vierer- und 12 Sechserteams – nahmen pünktlich um 10 Uhr den Kampf um die Punkte auf. In 8 Vorrundengruppen bei den Vierermannschaften und 2 bei den Sechserteams ging es dann auf Zeit (2x 10 Minuten) um Punkte und Platzierungen für die KO-Runde. Jeder Satz war gleichbedeutend mit einem Punkt, bei Unentschieden gab es einen halben Punkt für jede Mannschaft. Und solche halben Punkte waren oft ausschlaggebend für die Platzierung. – Das Turnier begann mit einer kleinen Überraschung, als der Titelverteidiger bei den Viererteams „Die Axt im Sand“ den ersten Satz verlor – es sollte aber der einzige bleiben und der Gruppensieg festgehalten. Als einzige Mannschaft schaffte es „Ich grüß auch seine Oma“ die Gruppenspiele ohne Satzverlust zu absolvieren. Am spannendsten verlief die Vorrunde in der Gruppe E, denn gleich 3 Mannschaften waren satzgleich mit 4 Punkten, so dass die Bälle über die Platzierung entscheiden mussten. Und in der Gruppe G entschied ein halber Punkt zugunsten von „1 % Fett Ambrosius“ vor InTeam. und sicherten sich den Gruppensieg. Bei den Sechsermannschaften holte sich Pokalverteidiger „Die 6 Blocklosen“ nur aufgrund des direkten Vergleichs gegen „Der Name wird noch geändert“ den Gruppensieg, während in der anderen Gruppe „Mein Lieblingsteam“ vorne lag und den letztjährigen Finalisten Hubba Bubba auf Rang 2 verweisen konnte. – Nach 150 Gruppenspielen standen die Ergebnisse fest und es ging dann noch am Samstag Abend in die ersten KO-Spiele. Die beiden ersten der Gruppen bei den Vierern spielten die Ränge 1–16 aus, die Gruppenplätze 3 und 4 die Ränge 17–32, dasselbe mit den Plätzen 5 und 6 die Platzierungen 33 bis 48 – jeder Platz wird in Hirschau ausgespielt – auch ein besonderer Aspekt dieses Turniers. Bei den Viererteams gelang es allen Gruppensiegern, ihr Achtelfinale zu gewinnen und ins Viertelfinale einzuziehen. In der Runde 17–32 gewannen dagegen nur 4 von 8 Gruppendritten ihr Achtelfinale gegen die Vierten der Vorrunde, wobei die „Pegelprinzessinnen“ sehr knapp bei 1:1 Sätzen und 23:24 Bällen verlor. – Am Sonntag ging es in den KO-Spielen ab 09.30 Uhr weiter. Bei den Sechserteams – die ersten 4 der beiden Gruppen kamen ins Viertelfinale – zogen die beiden Gruppensieger ebenso ins Halbfinale ein wie der Vorjahresfinalist Hubba Bubba und JAWOSAMA. – Im Viertelfinale der Viererteams trafen die Sieger der beiden letzten Jahre aufeinander und in einer spannenden Partie zog „Pippi im Takatukaland“ mit 27:26 Bällen ins Halbfinale ein. Ähnlich eng ging es in der Partie „Ich grüß meine Oma“ gegen Kreuzigungsgruppe zu; auch hier entschied ein Punkt über das Weiterkommen der „Omas“. Beide Halbfinals endeten unentschieden, so dass das Ballverhältnis über den Sieger entschied. Dabei hatten „Pippi“ und „Ich grüß auch seine Oma“ das glücklichere Ende für sich und zogen ins Finale ein. – Bei den Sechserteams kam im Halbfinale das Aus für den Titelverteidiger beim 0:2 gegen Hubba Bubba, der sich somit für die Vorjahresniederlage im Finale revanchierte. Im anderen zog „Mein Lieblingsteam“ bei 1:1 Sätzen und 28:24 Punkten ins Endspiel ein. – Eine Besonderheit bei den Sechserteams muss noch erwähnt werden: die Gruppenfünften und -Sechsten spielten in einer weiteren Gruppe im Modus „Jeder gegen Jeden“ die Ränge 9–12 aus – und hier setzte sich „Herzoherzen“ mit 5 Punkten durch und belegte somit am Ende Rang 9. – Die Finalspiele werden auf 2 Gewinnsätze gespielt – also nochmal alle Kräfte mobilisieren für das große Ziel. Und alle anderen Partien waren zu diesem Zeitpunkt beendet, so dass die Finalisten von den anderen Teilnehmern kräftig angefeuert wurden und für eine tolle Atmosphäre sorgten, es herrschte quasi „CenterCourt-Atmosphäre“. Im Viererfinale schien die Überraschungsmannschaft „Ich grüß auch seine Oma“ die besseren Kraftreserven zu besitzen und gewann den ersten Satz klar mit 25:16. Der zweite Durchgang verlief dann bis zur Mitte ausgeglichener, doch dann setzten sich die Omas wieder ab und feierten durch das 25:18 den ersten Pokalsieg am Monte Kaolino. Und „Ich grüße meine Oma“ als Drittplatzierte machten den großen Erfolg der Münchner perfekt. – Noch länger und spannender verlief das Sechserfinale, in dem beide Teams nochmal nach zwei langen Tagen alles auch sich herausholten. Und die Kulisse gab ihr Übriges. Jede Mannschaft konnte einen Satz für sich entscheiden, so dass der Tiebreak die Entscheidung herbeiführen musste. In diesem hatte „Mein Lieblingsteam“ mehr zuzusetzen und holte sich mit 15:8 den Sieg. Für Hubba Bubba nach dem Triumph 2024 die zweite Finalniederlage in Folge. Damit gewann quasi ein Team aus dem Landkreis, waren doch Spielerinnen und Spieler aus Hahnbach, Schnaittenbach und Hirschau zugange. Herzlichen Glückwunsch für ein tolles Finale – lauter Applaus der anderen Teams honorierte die Leistung aller Finalisten. – Die Siegerehrung nahm VCH-Chef Matthias Fleischmann zum Anlass, allen für die Teilnahme und die positiven Rückmeldungen zu danken. Großer Beifall belohnte auch die Arbeit des Helferteams. Nachdem es nun immer dunkler am Himmel wurde, ging die Siegerehrung schnell über die Bühne, denn bislang waren die 2 Tage ohne Regen ausgekommen. – Wie immer gab es für jede Mannschaft Urkunde und einen Sachpreis in Naturalien. Mit dem Wunsch für eine gute Heimfahrt beendete Fleischmann das diesjährige Turnier und lud gleichzeitig für 2027 für das Wochenende 19./20. Juni wieder ein.
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