Baustellenbesichtigung der Wählergemeinschaft Arbeitnehmer-Eigenheimer  (Bild: Tonia Pröls)

Sommerfest der Wählergemeinschaft Arbeitnehmer-Eigenheimer

Wie in jedem Jahr traf sich die Wählergemeinschaft Arbeitnehmer-Eigenheimer zum traditionellen Sommerfest. Erstmals fand die Veranstaltung an einem Sonntag statt. Bereits um 9.30 Uhr trafen sich die Teilnehmer an der Halle des Musikvereins, um gemeinsam nach Schlicht zu fahren. Dort stand die Besichtigung der Baustelle des neuen Kindergartens auf dem Programm. In geselliger Runde erhielten unsere Mitglieder zahlreiche Informationen zum aktuellen Baufortschritt, zur Planung sowie zum weiteren Bauablauf. Die vorgestellten Pläne stießen auf großes Interesse und boten einen spannenden Einblick in das bedeutende Bauprojekt. Anschließend ging es zurück nach Vilseck, wo die Teilnehmer den derzeit laufenden Abbruch des ehemaligen Brauereigeländes in der Grabenstraße besichtigten. Unsere Stadt- u. Kreisräte informierten dabei über den Stand der Maßnahme sowie über die weiteren Planungen zur Umgestaltung des Marktplatzes und der Vorstadt. Nach den interessanten Besichtigungen kehrte man zur Halle des Musikvereins zurück. Dort hatte unser Grillmeister Gusti wieder ein hervorragendes Spanferkel zubereitet. Bei herrlichem Wetter ließen sich über 80 Gäste das gemeinsame Mittagessen schmecken. Anschließend wurden in gemütlicher Runde viele interessante Gespräche geführt, bevor der Nachmittag bei Kaffee u. Kuchen einen gelungenen Ausklang fand. Ein besonderer Dank gilt unserem Landtagsabgeordneten Bernhard Heinisch sowie dem Generalsekretär der Freien Wähler, Hans-Martin Grötsch, die unser Sommerfest erneut mit ihrem Besuch bereicherten. Ebenso bedanken wir uns bei allen Mitgliedern, Familien u. Gästen für die zahlreiche Teilnahme, die Mithilfe u. den schönen gemeinsamen Tag.
Angaben zum Foto mit Schulbesten/ Kulturlotsen von links: Markus Scharnagl, 2. Bürgermeister Waldsassen, Franziska Maier, 2. Bürgermeisterin Neualbenreuth, Laurenz Günthner, VK 10b (Mittlerer Bildungsabschluss 2,4), Lea Schwab, VK 10b (Mittlerer Bildungsabschluss 2,0), Markus Schuller, Klassenleiter VK 10b, Florian Acker, VK 10b (Mittlerer Bildungsabschluss 1,7), Bastian Lindner, M 9 (Auszeichnung für herausragendes ehrenamtliches Engagement als Kulturlotse), Sandy Wendt, Klassenleiterin M 9, Claudia Strobel-Dietrich, Rektorin. (Bild: Claudia Strobel-Dietrich)

Schulabschluss in festlichem Rahmen: Ehrungen und Erfolge gefeiert

In festlichem Rahmen feierten die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen der Klasse VK 10b mit Lehrern, Familien und Ehrengästen ihren erfolgreichen Schulabschluss. In kleiner Runde erhielten 10 Prüfungsteilnehmerinnen und -teilnehmer ihr Zeugnis zum Mittleren Bildungsabschluss. Sehr zufrieden zeigte sich Schulleiterin Claudia Strobel-Dietrich über die Prüfungsergebnisse und informierte auch über die erfreuliche Bestehensquote der Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 9M, die freiwillig an den Quali-Prüfungen teilgenommen hatten. Hier haben ebenso 100 % der Jugendlichen ihr Zeugnis zum Qualifizierenden Mittelschulabschluss in der Tasche. Die Schulleiterin dankte besonders ihren Lehrerinnen und Lehrern für den engagierten Einsatz bei den Prüfungsvorbereitungen und äußerte einen Wunsch an die jungen Leute: „Wir wünschen uns, dass ihr all die Kreativität, Kraft und Energie, die wir alle in euch investiert haben, gut anlegt und euch für eine vielfältige und demokratische Gesellschaft einsetzt, in der jeder Einzelne frei, selbstbestimmt und in Würde leben und sich entfalten kann.“ Die musikalische Umrahmung der Abschlussfeier übernahm Lehrer Felix Staufer. Nach einer sehr persönlichen Rede der Schülerinnen und Schüler verabschiedete sich Klassenleiter Markus Schuller von seinen Schützlingen und wünschte bei der Übergabe eines persönlichen Zukunftsbüchleins mit individuellen Widmungen alles Gute für den weiteren Lebensweg. Wie bei allen Abschlussjahrgängen wurde dabei die besondere Verbindung zwischen Lehrern und Schülern deutlich. Besondere Ehrung für die Schulbesten und außerordentliches ehrenamtliches Engagement: Zum Festakt wurden die Schulbesten sowie der besondere ehrenamtliche Einsatz geehrt. Die Schulbesten der Klasse VK 10b im Schuljahr 2025/26 waren Florian Acker mit einem Notendurchschnitt von 1,7, Lea Schwab mit einem Notendurchschnitt von 2,0 und Laurenz Günthner mit einem Notendurchschnitt von 2,4. Aus der Klasse 9M wurde Bastian Lindner für seinen herausragenden Einsatz als Kulturlotse innerhalb des Schulprogramms „Kulturschule Bayern“ geehrt, der nach bestandenem Quali eine Lehre beginnt. Sein besonderes Engagement für die Schule ließen Klassenleiterin Sandy Wendt und eine Schülerabordnung kreativ Revue passieren. Nach dem offiziellen Festakt konnten sich die Gäste am reichhaltigen Buffet des Elternbeirats stärken. Auch die Möglichkeit für schöne Erinnerungsfotos wurde rege in Anspruch genommen. Dafür hatten die Kulturlotsen der Schule eigens einen besonderen Fotobereich vorbereitet. Noch bis spät in den Abend ließen sich die Abschlussschülerinnen und -schüler des Entlassjahrgangs 2025/26 von ihrer Schulfamilie bei angeregten Gesprächen und glücklich über die erzielten Leistungen ausgiebig feiern.
Die vier Klassenbesten mit Schulleiterin Susanne Genser (Bild: Monika Blendl)

74 glückliche Absolventinnen der Sophie-Scholl-Realschule erhalten ihre Abschlusszeugnisse

Frech, wild und wunderbar - die Abschlussfeier der Sophie-Scholl-Realschule hätte kaum unter einem besseren Motto stehen können. Mit den Worten von Pippi Langstrumpf erinnerte Schulleiterin Susanne Genser daran, mutig neue Wege zu gehen, an sich zu glauben und Herausforderungen mit Zuversicht zu begegnen. Passend dazu durfte natürlich auch das bekannte Zitat nicht fehlen: „Das habe ich noch nie vorher versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe.” Ein inspirierender Gedanke für den Start in einen neuen Lebensabschnitt. Die Schulfamilie gratulierte allen 74 Absolventinnen ganz herzlich zu ihrem erfolgreichen Abschluss und den tollen Leistungen. Vier Klassenbeste aus den drei 10. Klassen wurden für ihre besonderen Leistungen ausgezeichnet. Insgesamt 11 Schülerinnen erreichten einen Notendurchschnitt von unter 1,50. Sogar 27 Absolventinnen durften sich über einen Notendurchschnitt mit einer 1 vor dem Komma freuen. Viele Schülerinnen erhielten kleine Geschenke als Dankeschön für ihr jahrelanges Mitwirken im Schulleben oder bei Sportwettkämpfen. Die anwesenden Eltern, Freunde, Verwandten, Lehrkräfte und sonstigen Gäste blickten in lächelnde, gerührte, aber auch etwas wehmütige Gesichter der ehemaligen Sophies. Aber ein Ende ist immer auch ein Anfang. Die Schulfamilie wünscht den Absolventinnen für den weiteren Weg alles Gute, verbunden mit dem Wunsch, neugierig, mutig, frech, wild und wunderbar zu sein.
Jan Fichtner, Niwat Eneff und Lena Hastler wurden als Quali-Beste von Bürgermeister Michael Meiler, Klassenleiterin Kathrin Kraus, Rektorin Martina Heidner, sowie Nicole Bauer und Nadine Mückl vom Elternbeirat besonders geehrt. (Bild: Kerstin Kiener)

Eine Mannschaft fürs Leben: Pirker Mittelschüler nehmen Abschied

„Kein Fußballspiel gewinnt ein Spieler allein.“ Mit diesem Gedanken eröffneten die Religionspädagoginnen Julia Plödt und Astrid Wolfrum die Entlassfeier der Josef-Faltenbacher-Mittelschule Pirk in der Auferstehungskirche. Wie auf dem Fußballplatz brauche auch das Leben eine Mannschaft, die zusammenhält, Mut macht und auffängt – eine Botschaft, die den Absolventen mit auf ihren weiteren Weg gegeben wurde. In der festlich geschmückten Turnhalle begrüßte Schulleiterin Martina Heidner Schüler, Eltern und Ehrengäste zu einem besonderen Tag. Bürgermeister Michael Meiler ermutigte die Absolventen, ihre Chancen mutig zu nutzen. Sein Appell: „Machen ist wie Wollen – nur viel krasser.“ Für einen besonderen Höhepunkt sorgten die Schülersprecher Jan Fichtner und Larysa Talik. Mit persönlichen Worten blickten sie auf ihre gemeinsame Schulzeit zurück, dankten ihren Lehrern für die Begleitung und fanden für jeden einzelnen wertschätzende Worte – verbunden mit der einen oder anderen augenzwinkernden Entschuldigung. Klassenleiterin Kathrin Kraus verglich die vergangenen vier Jahre mit einer Zugfahrt. Nach der fünften Klasse seien die Schüler in ihren Zug umgestiegen, sie selbst habe sie als „Schaffnerin“ auf ihrem Weg begleitet. Nun erreiche jeder seinen eigenen Zielbahnhof und steige in einen neuen Zug Richtung Zukunft. Für die musikalische Umrahmung von Gottesdienst und Entlassfeier sorgten die Bläserklassen 6 bis 8 gemeinsam mit den Bläsern der Abschlussklasse. Dass außergewöhnliche Wege zum Erfolg führen können, bewies Niwat Eneff. Trotz einer übersprungenen achten Klasse schloss er den Qualifizierenden Mittelschulabschluss mit der Traumnote 1,2 als Jahrgangsbester ab. Jan Fichtner (1,4) und Lena Hastler (1,7) komplettierten das Spitzentrio. Bürgermeister Michael Meiler würdigte die hervorragenden Leistungen mit einem zusätzlichen Geschenk. Nicht nur für die Absolventen war der Abend ein Abschied. Aus dem Elternbeirat überbrachte Nadine Mückl die Glückwünsche an die Absolventen. Gleichzeitig verabschiedete die Schulfamilie die langjährige Vorsitzende Nicole Bauer, die dem Elternbeirat seit 2019 angehörte und ihn fünf Jahre lang leitete, sowie Jana von Janso, die seit 2024 im Gremium mitarbeitete.
Patroziniums - Kirchenzug zur Lennesriether Kirche St. Jakobus mit Pfarrer Norbert Götz, Vereinen, Gremien und Trachtenkapelle Waldthurn (Bild: Franz Völkl)

Das Patrozinium der Mutterkirche gefeiert

Im Dorf Lennesrieth verschmilzt seit vielen Jahren die kirchliche und weltliche Tradition im Rahmen der Dorfgemeinschaft zum alljährlichen Jakobifest. Die dortige Dorfkirche St. Jakobus, eine beliebte Hochzeitskirche, ist dem Apostel Jakobus dem Älteren, Patron der Pilger, der einer der allerersten Jünger Jesu war, geweiht. Der Namenstag des Jakobus war bereits am Samstag, doch feierte die Lennesriether Dorfgemeinschaft mit vielen Gästen das Patrozinium am Sonntag. Der Kirchenzug zur Feier des Patroziniums dieser Mutterkirche der Waldthurner Pfarrei nahm im unteren Dorf Aufstellung und marschierte schmissig angeführt von der Trachtenkapelle Waldthurn, gefolgt von der Landjugend, MMC, Frauenbund, den Feuerwehren Lennesrieth, Waldthurn und Spielberg, Landvolk, den Tellschützen Spielberg und den einheimischen Bayerntreu-Schützen über den Dorfberg in Richtung Gotteshaus. Pfarrer Norbert Götz zog mit den Vereinen, Gläubigen, Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung, Bürgermeistern und Markträten in das schmucke Gotteshaus ein. Hans Feiler aus Oberbernrieth spielte an der Orgel, die Lennesriether Mesnerin Sieglinde Ertl sprach die Lesung und Fürbitten. Der Waldthurner Chor Amicanti unter der Leitung von Manuela Grünauer untermalte diesen Festgottesdienst, begleitet von Annika Pankotsch am E-Piano und Julia Mäckl auf der Klarinette mit Präzision, Herz und viel Gefühl. Als einer der Festmesse-Ministranten fungierte Jakob Lukas aus Albersrieth, der tags zuvor den Namenstag gefeiert hatte und passend zum Festtag seinen Dienst am Altar versah. Götz nannte den Heiligen Jakobus als einen der ersten und engsten Apostel von Jesus Christus. Jakobus sei der Heilige der Pilger und er sei eine Art Kompass auf dem Weg zu und mit Jesus Christus. Nach Jakobus ist einer der wichtigsten Pilgerwege in Europa benannt – der berühmte Jakobsweg, der bis „zum Ende der Welt“ in Santiago de Compostela führt. Nach der Patroziniumsmesse schloss sich ein zünftiger Jakobifrühschoppen in der Dorfmitte mit der Trachtenkapelle Waldthurn, die „444“ in riesigen Holzzahlen aufgestellt hatte, um auf ihr 444-jähriges Jubiläum am 15. August 2026 hinzuweisen, an. Georg Bocka begrüßte die Gäste erstmals in seiner Funktion als Bürgermeister von Waldthurn und Lennesriether Dorfsprecher zugleich. Er freute sich, dass der Andrang bei diesem Traditionsfest so groß war und dankte besonders den beteiligten Vereinen. Der „Kramer aus Oberbernrieth“ versorgte die vielen Gäste am Mittagstisch mitten im Dorf. Am Nachmittag sorgten der Waldthurner Richard Wagner und Schorsch Bauer aus Schwarzenfeld bis in den Abend für beste Stimmung und Unterhaltung am Dorfplatz. Nicht fehlen durfte die Kaffeestube im „Schneinder-Anwesen“. Zufriedene Gesichter hatten diejenigen, die eines der Brote, ein Stück Zwiebelkuchen, einen Schmierkuchen oder auch Butterbrot, Griebenfettbrot, „Schnillingbrot“, Geräuchertes auf Brot der berühmten Lennesriether Dorfbäckerinnen ergattern konnten.
Feierabendspaziergänger des OWV Nabburg vor der Brünnl-Kirche, gut 2,5 Kilometer südlich der Stadt Nabburg. (Bild: Rainer Funker)

Historisches am Bünnl und rund um den Galgenberg

Ein Spaziergang am späten Freitagnachmittag, sommerliche Temperaturen, schattige Waldwege und eine abschließende Einkehr in einen Biergarten: Für eine 15-köpfige Wandergruppe des OWV Nabburg war das ein echter Feierabendgenuss. Ausgangspunkt der 6,5 Kilometer langen Wanderung war der Bahnhof Nabburg. Von dort ging es über den Poststeig und den Brünnlweg im Schatten oberhalb der alten Naab bis hin zur Wallfahrtskirche Maria Brünnl. Schon unterwegs gab es einiges über den abzweigenden Brünnl-Kreuzweg, die Vogelbrutstätten, die zunehmende Fledermauspopulation unterhalb des Galgenbergs und die Notwendigkeit, Wanderwege genau zu markieren, zu erzählen. Historisch wurde es dann an der Brünnlquelle, die gut zweieinhalb Kilometer südlich von Nabburg liegt. In ihrem Wasser erkannte der Nabburger Saliter (Salzsieder) Stephan Streitwein einst den hohen radioaktiven Radongehalt und die damit verbundene große Heilkraft, besonders gegen Augenleiden. Im Jahr 1696 errichtete er neben dieser Heilquelle eine kleine Marienkapelle. Wegen der rasch zunehmenden Wallfahrt von Menschen mit Augenleiden wurde 1694 oberhalb der Quelle eine größere Kirche – die jetzige Brünnlkirche – errichtet. Sie ist seither ein beliebter Wallfahrtsort mit traditionellen Festen wie dem Osterritt am Ostermontag und dem Patrozinium Maria Himmelfahrt am 15. August. Nach einer kurzen Rast und Besinnung führte die weitere Wegstrecke um den Galgenberg herum bis zum Parkplatz am Waldfriedhof. Von dort wechselten die Spaziergänger hinüber zum Nabburger Stadtteil Bergelshof und weiter über den Bergelshofer Steig hinunter zum Ausgangspunkt am Nabburger Bahnhof. Bei angenehmer, sommerlicher Biergartenatmosphäre im Gasthaus Sauerer fand der Abendspaziergang einen harmonischen Ausklang.
Im stimmungsvollen Ambiente des Schulhofes sang die ganze Schulfamilie dem Erasmus-Gymnasium ein Ständchen zum 400. Geburtstag. (Bild: Lorenz von Koenen)

Jubiläumskonzert mit Rekordkulisse

Einen Tag nach dem Festakt zum 400. Geburtstag des Erasmus-Gymnasiums folgte mit dem traditionellen Sommerkonzert das nächste Highlight der Festwoche: Bei bestem Wetter konnte Schulleiterin Daniela von der Weien ein rekordverdächtig großes Publikum im Pausenhof begrüßen. Der Abend, den Emilia Lampe und Sarah Martins-Mayer charmant und informativ moderierten, hielt jede Menge Abwechslung bereit. Das Orchester sowie das Streicher- und das Bläserensemble sorgten mit älteren und jüngeren Melodien für die feierlichen Momente des Konzerts. Die Chöre der Schule transportierten mit ihren Liedern wichtige Botschaften, vor allem die Werte der „Schule mit Herz“: Freundschaft und Gemeinschaft. Eine besonders schöne Idee hatte der Unterstufenchor: Das ansteckend fröhliche „Sarà perché ti amo“ hatten die Schülerinnen und Schüler zusätzlich in manche ihrer Muttersprachen übersetzt (unter anderem Albanisch und Mandarin); so wurde kulturelle Vielfalt am EG eindrucksvoll hörbar. Dank der vielen leckeren Snacks, die der Elternbeirat vorbereitet hatte, war das Publikum auch in der Pause bestens versorgt. Die Schulband Blesk begeisterte mit der Premiere eines eigenen Songs, und die Lehrerband bewies, welch enormes Talent auch im Kollegium steckt. Eine Besonderheit für das Schuljubiläum hatte sich Musiklehrkraft Christine Uhle ausgedacht: Der eigens formierte Erasmus-Chor mit über 90 aktuellen und ehemaligen Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften sang dem EG mehrere Geburtstagsständchen. Noch voller auf der Bühne wurde es zum Schluss: Alle Musizierenden stimmten zusammen, perfekt inszeniert von Ton- und Lichttechnik, mit Andreas Bouranis „Auf uns“ ein Hoch auf die Schulfamilie an. Nach der traditionellen Zugabe der Schulhymne „Let my light“ dankte Frau von der Weien allen Beteiligten für das denkwürdige Konzert, vor allem aber natürlich der musikalischen Leitung von Christine Uhle und Sebastian Birner – „Thank you for the music!“
Die 21 besten Absolventinnen der Mädchenrealschule mit einer Eins vor dem Komma zusammen mit den Schwestern der Abtei, der Schulleitung, den Klassenleiterinnen und den Ehrengästen: Theresa Kraus (10 a) war mit einem Schnitt von 1,17 die Schulbeste (vierte von links). (Bild: Gerhard Skupin)

Ein Abend voller Erinnerungen, Erfolge und neuer Wege - Feierliche Zeugnisverleihung in der Aula der Mädchenrealschule der Zisterzienserinnen

Mit einer stimmungsvollen Abschlussfeier verabschiedete die Mädchenrealschule ihre 48 Absolventinnen der 10. Klassen. Für den festlichen musikalischen Rahmen sorgte der Schulchor MRS Angels, unterstützt von Absolventinnen beider Klassen sowie vom Lehrerchor. Ein besonderer Höhepunkt war der Überraschungsauftritt von sechs Absolventinnen, die der Tanzgruppe angehörten und als Deutsche Meisterinnen das Publikum mit ihrer Darbietung begeisterten. Schulleiterin Reiter betonte in ihrer Ansprache, dass die Anwesenheit der Schwestern der Zisterzienserinnen-Abtei Waldsassen ein besonderes Zeichen der Verbundenheit sei. Die Zisterzienserinnen vor 160 Jahren legten das Fundament, auf dem die Mädchenrealschule bis heute steht. Die Verbindung von Bildung, gelebten Werten und der Tradition der Zisterzienserinnen mache diese Schule so besonders. Sr. M. Sophia Schlembach, Priorin der Abtei, überreichte die Abschlusszeugnisse und zeichnete die Jahrgangsbesten aus. Die Grußworte der Schulträgerin, Äbtissin Laetitia Fech, überbrachte stellvertretend Sr. M. Raphaela Kratzer. Wertschätzende Grußworte sprachen Landrat Hubert Schicker, der 1. Bürgermeister der Stadt Waldsassen Bernd Sommer, der Vorsitzende des Fördervereins Dr. Achim Nemsow, der Elternbeiratsvorsitzende Alexander Wurm sowie unsere 1. Schülersprecherin Annalena Keil. Sie gratulierten den Absolventinnen herzlich und wünschten ihnen für ihren weiteren Lebensweg viel Erfolg und alles Gute. Die Abschlussergebnisse können sich wirklich sehen lassen: 21 Schülerinnen erreichten einen Notendurchschnitt mit einer Eins vor dem Komma; für sie gab es besondere Preise. Fünf Schülerinnen dürfen auf einen Notendurchschnitt von 1,50 oder besser stolz sein. Schulbeste mit der Durchschnittsnote von 1,17 ist Theresa Kraus aus der Klasse 10a. Auch Luisa Benkner und Elena Janko, beide aus der Klasse 10b, konnten sich mit einem Schnitt von 1,23 über ein traumhaftes Ergebnis freuen. Dem Festakt vorangegangen war ein ökumenischer Wortgottesdienst unter dem Motto „Weg“ in der Basilika zusammen mit den Absolventen der Realschule im Stiftland, der von Pfarrerin Dr. Stefanie Schön und Dekan Dr. Thomas Vogl gemeinsam gefeiert wurde.
Erfolgreicher Auftritt der Water Rockets des TV Burglengenfeld. (Bild: Franz Pretzl)

TV WaterRockets erfolgreich beim Schwimmwettkampf in Wackersdorf

Bei bestem Sommerwetter gingen die Water Rockets des TV Burglengenfeld beim Schwimmwettkampf im Panoramabad Wackersdorf an den Start. Die Schwimmyoungsters der TV-Schwimmabteilung standen dabei vielfach auf dem Siegerpodest und erzielten zahlreiche persönliche Bestmarken. Auf der 25-Meter-Bahn traten die Schwimmerinnen und Schwimmer aus verschiedenen Jahrgängen an. Besonders erfreulich war die Teilnahme der Startergruppe, die erstmals Wettkampfluft schnuppern durfte. Die jüngsten Athletinnen und Athleten der Jahrgänge 2019 und jünger absolvierten den kindgerechten Wettkampf mit Kraulbeinen mit Flossen und Brett, Rückenbeinen mit Flossen, Delfinbeinen mit Flossen sowie Brustschwimmen und sammelten dabei wertvolle erste Wettkampferfahrungen. Auch die älteren Jahrgänge der Water Rockets konnten zahlreiche Erfolge feiern. Besonders erfolgreich waren Moritz Winkler (Jahrgang 2017) mit ersten Plätzen über 25 Meter Rücken, Freistil und Brust sowie einem dritten Platz bei den Delfinbeinen mit Flossen. Kilian Adler (Jahrgang 2015) gewann die 50 Meter Freistil, belegte den zweiten Platz über 25 Meter Brust und wurde Dritter über 50 Meter Rücken. Weitere Podestplätze erreichten Leon Bien (Jahrgang 2014) mit zwei zweiten Plätzen über 50 Meter Freistil und Rücken, Clara Tannhäuser (Jahrgang 2017) mit einem zweiten Platz über 25 Meter Brust und einem dritten Platz über 25 Meter Freistil sowie Leonie Putzer (Jahrgang 2019) mit einem zweiten Platz bei den Kraulbeinen mit Flossen und Brett. Auch die weiteren Schwimmerinnen und Schwimmer überzeugten mit starken Leistungen und sammelten wertvolle Wettkampferfahrung. Die hervorragende Stimmung innerhalb der Mannschaft, die Unterstützung der erfahrenen Schwimmerinnen und Schwimmer für die Wettkampfneulinge, die gelungene Organisation und das herrliche Sommerwetter machten den Wettkampf in Wackersdorf zu einem rundum gelungenen Erlebnis. Die Water Rockets Burglengenfeld blicken damit auf einen erfolgreichen Wettkampftag zurück und freuen sich bereits auf die nächsten Wettkämpfe.
Die Crew des „Respekt erfordert Mut”-Tags der Berufsschule Sulzbach-Rosenberg (Bild: Marcus Rebmann)

Wertetag 2026: „Respekt erfordert Mut“

Am Freitag, 17. Juli 2026, fand am Beruflichen Schulzentrum Sulzbach-Rosenberg bereits zum zweiten Mal ein Wertetag statt. Rund 100 Auszubildende der gewerblich-technischen Ausbildungsrichtungen wechselten für einen Tag den gewohnten Unterricht gegen Begegnung, Austausch und die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Werten. Unter dem Motto „Respekt erfordert Mut“ standen Perspektivwechsel und gegenseitiges Verständnis im Mittelpunkt. Durch den Tag führten die Organisatorinnen Stefanie Graml und Freya Groll. In ihrer Begrüßung machten sie deutlich, dass die eigene Sichtweise immer nur einen Ausschnitt der Wirklichkeit zeigt. Die Auszubildenden wurden ermutigt, offen auf andere Perspektiven zuzugehen und ihren eigenen Blick auf die Welt zu erweitern. Für die Gestaltung des Projekttages kam ein 12-köpfiges Team unter der Leitung von Elke Reinhardt und Alexandra Fleischmann vom Verein Integration Schwandorf e. V. zusammen. Unterstützt wurden sie dabei von Vertreterinnen und Vertretern der Horsch Maschinen SE & Co. KG – Abteilung Ausbildung, Markus Schmidt, Polizeichef der Polizeidienststelle Neunburg vorm Wald, Thomas Elgass vom Jugendtreff Schwandorf sowie einigen Personen mit eigener Zuwanderungsgeschichte. In verschiedenen Workshops beschäftigten sich die Auszubildenden mit persönlichen und gesellschaftlichen Werten, hinterfragten Vorurteile und Stereotype, reflektierten den Einfluss sozialer Medien auf die Meinungsbildung und kamen über persönliche Lebensgeschichten miteinander ins Gespräch. Dabei wurde diskutiert, nachgefragt und reflektiert – oft auch kontrovers, aber stets respektvoll. In der gemeinsamen Abschlussrunde zeigte sich, dass die Teilnehmenden die Zeit intensiv genutzt hatten. Viele nahmen neue Denkanstöße und Perspektiven mit. Für eine angenehme Atmosphäre sorgte zudem ein internationales Buffet, an dem die Gespräche fortgeführt wurden. Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, insbesondere dem Team „Respekt erfordert Mut“, für ihr großes Engagement sowie den Auszubildenden für ihre Offenheit und ihren Mut, sich auf neue Perspektiven einzulassen.
Der Katholische Kirchenchor Poppenreuth begeisterte über 100 Besucher in der Kirche Mariä Heimsuchung. (Bild: Oswald Zintl)

All ihr Geschöpfe unseres Herrn

Mit einer bunten Zusammenstellung von Lobpreis- und Schöpfungsliedern überzeugte der Katholische Kirchenchor Poppenreuth seine über 100 Konzertbesucher am Sonntagabend in der Kirche Mariä Heimsuchung. Unter dem Motto „All ihr Geschöpfe des Herrn“ hatten sich Organist Sebastian Greim und Chorleiterin Christa Köllner für etliche fremde Lieder aus anderen Ländern entschieden, die durch eingängige Melodien, schwungvolle Chorerarbeitung und schöne Texte polarisieren und leicht ins Ohr gehen. Besonders Werke von Mack Wilberg wie „All ihr Geschöpfe des Herrn“ und „Morgenlicht leuchtet“ standen im Mittelpunkt des Konzertes. Weitere Programmpunkte waren unter anderem „Jesus bleibt meine Freude“ von Johann Sebastian Bach und „Großer Gott, du mein Erlöser“ von John Huges. Dabei reichte die Stimmvarietät von einstimmigen Passagen bis hin zu sechsstimmigen Abschnitten. Die Sängerinnen und Sänger zeichneten sich durch eine außerordentliche Stimmkraft, Flexibilität und einen eindrucksvollen Tonumfang aus. Organist Sebastian Greim nutzte alle Möglichkeiten der neuen Orgel, die neben dem klassischen Orgelklang viele orchestrale Stimmen wie Flöten, Streicher, Holzblasinstrument-Imitationen und laute Soloregister wie zum Beispiel der Tuba besitzt. Mit seinen filigranen Vorträgen – der Ouvertüre und Alla Hornpipe aus der Wassermusik von Georg Friedrich Händel, einem norwegischen Bauernmarsch, der großen Fuge in g-Moll von Johann Sebastian Bach und „At the Square“ von Nathan Avakian – zog der Organist die Besucher in seinen Bann. Zu allen Stücken wurden auf einer großen Leinwand passend Bilder eingespielt. Mit dem gemeinsam gesungenen „Großer Gott, wir loben dich“ endete ein beeindruckender Musikabend. Die Besucher dankten dem Chor und seinem Organisten mit einem langanhaltenden Beifall für die hervorragenden Darbietungen. Zum Abschluss des Abends stellte Chorleiterin Christa Köllner alle Beteiligten den Besuchern vor. Die Mitwirkenden wurden mit Blumen und Urkunden für ihre langjährige Treue zum Kirchenchor ausgezeichnet. Pater Josef dankte allen Mitwirkenden für das eindrucksvolle Konzert und erbat abschließend Gottes Segen.
Das Gesamtensemble mit Orchester und Chor zusammen mit Dirigent Michael Koch (ganz rechts). (Bild: Michael Koch)

Wiederholungskonzert zum 20jährigen Jubiläum

In der vierten Abendmusik am vergangenen Sonntag in der Marienkirche in Schwarzenfeld, gastierte und konzertierte der Dekanatschor unter der Leitung von Kirchenmusiker Michael Koch und beging somit sein 20jähriges Bestehen, das vergangenen November schon begangen wurde. Zusammen mit einem Orchester, bestehend aus Musikerinnen und Musikern aus Schwandorf und Schwarzenfeld, brachte der Jubilar einen kleinen Ausschnitt seines in den letzten zwei Jahrzehnten stark gewachsenen Repertoires zum Klingen. Somit war alles dabei, angefangen mit Motetten alter Meister wie Caspar Ett, Anton Bruckner, Josef Rheinberger, über die Missa Festiva des Burglengenfelder Komponisten Hubert Zaindl, bis hin zu Haydn‘s „Die Himmel erzählen“ aus seiner Schöpfung. Was Chor und Orchester in dem 60-minütigen Konzert zu Wege brachten, äußerte sich am Ende mit einem donnernden Applaus für die Ausführenden. Michael Koch in seiner Funktion als Dirigent des Chores, aber auch als Organisator der Konzerte durch das ganze Jahr, konnte hinsichtlich der musikalischen Darbietung vollends glücklich sein. Wolfgang Langer als Sprecher des Chores, dankte mit einer kurzen Laudatio dem Dirigenten für seinen unermüdlichen und leidenschaftlichen Einsatz zum Wohle des Chores und der Kirchenmusik und überreichte ein Präsent. Mit einer Zugabe, wurden dann die Zuhörer in den sommerlichen Restabend entlassen und konnten selbigen vor dem Pfarrheim ausklingen lassen. Es ergeht hier noch herzliche Einladung zum Marienlob mit der Chorschola am 15. August um 20.00 Uhr in der Marienkirche.
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