Daria Höhn des Max-Reger-Gymnasiums beim Wettbewerb Glasdesign der Glasfachschule Zwiesel (Bild: Mack Marion)

Daria Höhn vom Max-Reger-Gymnasium Preisträgerin an der Glasfachschule Zwiesel

Bereits zum fünften Mal ist der Designwettbewerb „Design und Glas - Schüler gestalten” von den Kooperationspartnern Glasmuseum Frauenau - Staatliches Museum zur Geschichte der Glaskultur und der Glasfachschule Zwiesel durchgeführt worden. Für 2025 war das Thema „Glas und Licht: ein Beleuchtungskörper als Eyecatcher”. Kunstfachlehrerin Marion Mack vom Max-Reger-Gymnasium nahm mit ihren 8. Klassen an diesem Wettbewerb teil. Achte bis elfte Klassen aller ostbayerischen allgemeinbildenden Schulen konnten am Wettbewerb teilnehmen. Aus sieben Schulen wurden insgesamt 95 Arbeiten eingesandt und davon fünf Preisträger ermittelt. Die Jury des Wettbewerbs bestand aus Museumskurator Sven Bauer und Museumspädagogin Barbara Stadler vom Glasmuseum Frauenau, der Zwieseler Kulturreferentin Elisabeth Zettner sowie Gunther Fruth und Iris Haschek aus der Glasfachschule Zwiesel. Diese Jury zeichnete unsere Schülerin Daria Höhn (8b) mit dem ersten Platz aus. Darias Leuchtobjekt wurde mit einem Preisgeld von 300 Euro honoriert. Es ist geplant Darias Entwurf zu realisieren. Die Stehlampe wird durch ihr modernes Design zum Eyecatcher. Der gezeichnete Entwurf zeigt eine sensibel gestaltete Form, welche aus drei unterschiedlich großen ineinanderfließenden Glaskugeln besteht. Als Leuchtmittel wählt sie einen Leuchtstab, der als verbindendes Objekt fungiert. Es entsteht ein kaleidoskopartiges Licht-und-Schatten-Spiel.
Übergabe der Plakette durch MdL T. Reiß an Frau Baumann. (Bild: Bianca Regner-Hofmann)

MdL Tobias Reiß liest aus dem Buch „Das Monophon“

Kaum waren die Pfingstferien vorüber, trafen sich einige SchülerInnen der OGS Grafenwöhr und des Gymnasiums Eschenbach in der Stadtbücherei St. Michael in Grafenwöhr. Besonders an diesem Tag war ein außergewöhnlicher Gast: MdL Tobias Reiß, Vizepräsident des bayerischen Landtags, kam extra nach Grafenwöhr, um aus dem Buch „Das Monophon” vorzulesen und anschließend mit den Jugendlichen darüber ins Gespräch zu kommen. Dabei wurden unterschiedliche Antworten zum Thema Demokratie gesammelt. So entstand ein vielfältiges Bild, was Demokratie für jeden einzelnen bedeutet und inwiefern die dazugehörigen Freiheiten heute noch Gültigkeit besitzen. Nebenbei erlebten die Besucher den äußerst sympathischen Politiker sehr nahbar und erfuhren viel über dessen tägliche Arbeit und Herausforderungen in seinem Amt. Initiiert wurde das Treffen in Grafenwöhr durch die Fachstelle des St. Michaelbundes aus München durch Frau Dr. Pecher, die vor Ort von Herrn Michael Mihatsch und von Frau Birgit Wirth vertreten wurde. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde der Stadtbücherei St. Michael, vertreten durch Doris Baumann und Bürgermeister Edgar Knobloch, die Plakette „Büchereien, Lernorte der Demokratie” durch MdL Tobias Reiß und Michael Mihatsch verliehen. Diese Auszeichnung bescheinigt Grafenwöhr, gemäß Art. 5 mit ihrem überparteilichen und qualitätsgeprüften Medien-, Informations- und Veranstaltungsangebot die informationelle Grundversorgung für alle BürgerInnen zu sichern. Auf diese Weise leistet die Stadtbücherei St. Michael einen wichtigen Beitrag zur freien Meinungs- und Wertebildung. Zu dieser besonderen Auszeichnung gratulierte auch Christina Schnödt, Diözesanbeauftragte des St. Michaelsbundes Ein informativer und beeindruckender Nachmittag, der positiv im Gedächtnis bleiben und noch lange nachhallen wird.
Mit Ehrennadeln in Gold, Silber und Bronze wurde verdiente Ehrenamtler und Sportler ausgezeichnet. Im Bild von links der stellvertretende Landrat Matthias Grundler, die Ehrenamtsbeauftragte der Stadt Waldershof, Gisela Kastner, Mario Rabenbauer, Christine Weidmann, Stefan Müller, Simon Bscherer, Bernd Schraml und Bürgermeisterin Margit Bayer.  (Bild: Oswald Zintl)

Ehrenamt und sportliche Erfolge gewürdigt

Anlässlich des Ehrenamtsempfangs im Sitzungssaal des Rathauses verwies Bürgermeisterin Margit Bayer auf ein Anschreiben von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der anlässlich des 77. Jahrestages der Unterzeichnung des Deutschen Grundgesetzes eine Lanze für das Ehrenamt brach. Zum Jahrestag des Grundgesetzes fordert der Bundespräsident mehr gesellschaftliches Engagement, um Begegnungen und Gemeinschaftsgefühl zu fördern. Steinmeier hat den diesjährigen Jahrestag zum „Ehrentag“ erklärt. Neben dem Grundgesetz soll mit dem Aktionstag unter dem Motto „Für dich. Für uns. Für alle“ verstärkt für das Ehrenamt geworben werden. Bürgermeisterin Margit Bayer bezeichnete es als ehrenvolle Aufgabe, verdiente Bürgerinnen und Bürger für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement im gesellschaftlichen sowie kommunalpolitischen Bereich und junge Sportler für ihre erbrachten Leistungen auszuzeichnen. Mit von der Partie waren die Ehrenamtsbeauftragte Gisela Kastner und der stellvertretende Landrat Matthias Grundler. Das Stadtoberhaupt und die Ehrenamtsbeauftragte Gisela Kastner machten sehr deutlich, dass auch die Stadtratstätigkeit ein Ehrenamt ist. Sie stellten dazu fest, dass gerade in diesem Bereich konstruktive Kritik wichtig sei. Diese dürfe aber nicht verletzen und in persönliche Auseinandersetzungen münden. Gisela Kastner weiter: „Anlässlich dieses Ehrenabends ist es mir wichtig, auch all jenen zu danken, die ehrenamtlich im Stillen und von der Öffentlichkeit unbemerkt ihren Beitrag zum Gemeinwohl leisten.“ Das Fazit von Bürgermeisterin Margit Bayer: „Ohne die Leistungen im Ehrenamt schauen wir alt aus.“ Mit der Sport-Ehrennadel in Bronze wurden die Kart-Piloten Simon Bscherer (Landkreismeister Tirschenreuth und Bezirksmeister Oberpfalz), Lukas Schöffel (Landkreismeister Tirschenreuth) und Lena Fohr (Landkreismeisterin Tirschenreuth) vom AC Waldershof ausgezeichnet. Ebenfalls eine Ehrennadel in Bronze ging an Jürgen Ronz für seine langjährige Vorstandstätigkeit beim SKC Hard. Mit der Ehrennadel in Gold wurde Bernd Schraml ausgezeichnet, er ist seit 2001 stellvertretender Vorsitzender der Soldaten- und Reservistenkameradschaft Hohenhard. Mit der städtischen Ehrennadel in Gold wurden die ehemaligen Stadträte Stefan Müller und Mario Rabenbauer ausgezeichnet. Zu Stefan Müller sagte die Bürgermeisterin: „Stefan war mit Herzblut 18 Jahre lang Stadtrat und hat als Schwimmbad- und Umweltreferent viele Projekte vorangetrieben.“ Zu Mario Rabenbauer merkte Bayer an: „Mario hat in 17 Jahren als Stadtrat, Fraktionssprecher und zweiter Bürgermeister vor allem mit Zuverlässigkeit, Fleiß, Hilfsbereitschaft und hohem Engagement überzeugt. Er war sich für keine Aufgabe zu schade und war immer auf Lösungssuche.“ Die Ehrennadel in Silber erhielt Michaela Härtl, sie war von 2014 bis 2026 im Stadtrat und hat sich vor allem dem Bereich Bildung verschrieben und war ein Garant für die gute Zusammenarbeit zwischen dem Stadtrat und der Jobst-vom-Brandt-Schule. Zudem wurde unter ihrer Federführung der Leseclub im alten Rathaus gegründet. Die Auszeichnung mit der Ehrennadel in Bronze ging an die ehemaligen Stadträte Christine Weidmann und Matthias Wolf, sie gehörten dem letzten Stadtrat an und hatten nicht mehr kandidiert. Christine Weidmann hatte das Referat Wirtschaft inne und hat den Waldershofer Unternehmertag ins Leben gerufen, Matthias Wolf kümmerte sich als Referent um die Bereiche Sport und Vereine.
Ein Teil der wahlberechtigten Kinder mit den Jugendbetreuerinnen, Bürgermeister Stefan Grillmeier und Löwe Sammy. (Bild: Ulrike Schulhauser)

Demokratie in kindgerechter Sprache erklärt

Was bedeutet Demokratie? Warum ist Mitbestimmung wichtig? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Kinder der Siedlerjugend Pleußen im Rahmen des diesjährigen Sommerfestes bei einer besonderen Aktion. Dabei konnten sie nicht nur etwas über Demokratie lernen, sondern diese auch selbst erleben. Zu Beginn wurde den Kindern in kindgerechter Sprache erklärt, wie Demokratie funktioniert und warum jede Stimme zählt. Dabei zeigte sich schnell, dass einige der jungen Teilnehmer bereits erstaunlich gut über demokratische Grundsätze Bescheid wussten. Bei der kreativen Mitmachaktion malten die Kinder verschiedene Symbole aus, die für Demokratie, Gemeinschaft und Mitbestimmung stehen. An einem selbst gestaltetem Haus, welches unsere Gemeinschaft symbolisieren sollte, dienten diese Symbole dann zur Verzierung der Fassade. Als große Überraschung war in diesem Haus das neue Maskottchen der Siedlerjugend versteckt und wurde dann vor staunenden Kinderaugen enthüllt. Es entpuppte sich als großer Löwe, der bereits mit einem T-Shirt der Siedlerjugend bekleidet war. Jetzt ging es an die Praxis. Der Löwe sollte einen Namen bekommen und da waren die Kinder gefragt. In einer geheimen Wahl durften fast 40 Kinder über den Namen abstimmen. Zur Auswahl stand sechs zuvor festgelegte Namensvorschläge. Damit die Wahl genauso fair ablief wie bei den Erwachsenen gab es eine Wahlkabine und eine Wahlurne. 1. Bürgermeister Stefan Grillmeier übernahm die Aufgabe des Wahlvorstands. Nach der Auszählung der Stimmen stand der Name fest. Die Kinder entschieden sich für Sammy. Die Aktion zeigte auf anschauliche Weise wie Demokratie funktioniert. Jedes Kind durfte mitbestimmen, jede Stimme zählte gleich viel. Mit Löwe Sammy hat die Siedlerjugend nun ein Maskottchen und die Kinder gleichzeitig eine spannende Erfahrung mit demokratischen Wahlen gemacht. Die Jugendbetreuerinnen hatte die Aktion mit viel Engagement vorbereitet und zeigten sich sehr zufrieden mit der großen Resonanz und dem Interesse der Kinder an Demokratie und Mitbestimmung.
Auf dem Bild v.li. nach re.: KEB Tirschenreuth Hans Stelzl, Pater Gerhard, Arbeitskreiskoordinator Stefan Roth und Pfarrvikar Pater Arul  (Bild: Alexander Hörl)

Pater Gerhard zu Gast in Neusorg

Mit einem gut vorgetragenen Referat berichtete der Gastredner Clemens Lagleder alias Pater Gerhard die zahlreichen Besucher der Pfarreiengemeinschaft Neusorg-Pullenreuth über seine Missionsarbeit in Südafrika im Zululand. Seit seiner Priesterweihe am 06.01.1987 ist er nun als Missionar in Südafrika tätig und hat u.a. mir der Unterstützung des Malteser-Hilfsdienstes eine Palliativ-, Hospiz und ambulante Hospizstation auf. Auch ein sogenanntes Haart-Programm haben sie ins Leben gerufen, um die vielen AIDS-Patienten zu behandeln bzw. medizinisch zu versorgen. Da es auch sehr viele Kinder Vorort gab, die ohne Eltern aufwuchsen, baute man auch noch nach und nach ein Kinderheim für Waisenkinder auf. Hier konnten sie dann Kinder aufnehmen, die ausgesetzt, vernachlässigt, misshandelt, krank oder behindert sind und Ihnen helfen mit deren Situation umzugehen. In seiner Tätigkeit als Missionar haben sie auch noch einen Stipendien-Fonds eingerichtet, der nur mit Spendengeldern finanziert wird und somit den angehenden Studenten helfen kann ihre Begabung weiter auszubauen, so Pater Gerhard zum Schluss seines Vortrages. Mit einigen Filmbeiträgen zeigte der Referent den Besuchern noch einige Ausschnitte vom Kinderheim, Kindergarten und von den verschiedenen Hilfefonds für die armen Kranken, die sich die Medikamente selbst nicht leisten können. Arbeitskreis-Koordinator Stefan Roth bedankte sich am Ende beim Gastredner und beim Publikum für die große finanzielle Unterstützung. Wir können heute Pater Gerhard eine beachtliche Summe übergeben, denn es ist eine schöne Summe in Höhe von 555€ zusammengekommen, so Stefan Roth sehr dankbar.
Gruppenbild Bezirkslager DPSG Hüttenbezirk „Rittermut - Jurtenburg trifft Lilienbanner” (Bild: Simon Fischer)

Rittermut in den Pfingstferien: 160 Pfadfinderinnen und Pfadfinder erleben ein unvergessliches Bezirkslager

Unter dem Motto „Rittermut – Jurtenburg trifft Lilienbanner” verwandelte der DPSG Hüttenbezirk den Jugendzeltplatz Schwaighölzl bei Neuburg an der Donau während der ersten Pfingstwoche in eine lebendige mittelalterliche Welt. Bei durchgehend bestem Wetter und sommerlich heißen Temperaturen erlebten die rund 160 Wölflinge bis hin zu den Leiterinnen und Leitern ein spannendes Abenteuer voller Mut, Gemeinschaft und Tatkraft. In die Rolle von Rittern geschlüpft, unterstützten die Teilnehmer ein Königspaar dabei, ihren verzauberten Sohn von einem geheimnisvollen Bann zu befreien. Dafür mussten sie in zahlreichen Workshops, Turnieren und einem großen Geländespiel ihre Stärke, ihren Mut und ihren Zusammenhalt unter Beweis stellen. Zu den Höhepunkten zählte ein Ausflugstag zum einstigen Residenzschloss Schloss Neuburg, das den jungen Rittern einen eindrucksvollen Einblick in die Welt des Mittelalters bot. Für besondere Begeisterung sorgten außerdem die Mittelalterfreunde aus Ebermannsdorf, die mit einer echten Schmiede anreisten und den Lagerplatz ein Stück weit in vergangene Zeiten zurückversetzten. Ein großer Dank gilt den zahlreichen ehrenamtlichen Leiterinnen und Leitern, die mit großem Engagement das Lager vorbereitet und begleitet haben. Ebenso trug das Küchenteam mit seiner hervorragenden Verpflegung wesentlich zum Gelingen der Woche bei und sorgte dafür, dass alle Teilnehmer jederzeit bestens versorgt waren. Dank zahlreicher Spenden von Unterstützerinnen und Unterstützern konnte das Lager finanziell deutlich entlastet werden. Jede einzelne Spende leistete einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Woche. Das Bezirkslager zeigte eindrucksvoll, wie Pfadfinderarbeit Abenteuer, Kreativität und Gemeinschaft verbindet – und wird den Teilnehmern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.
Trachtenkapellen-Vorsitzender Benjamin Siegert (li.) ehrte Georg Inzelsperger und Markus Mitschke für 50 Jahre aktives Musizieren, sowie Marion Irlbacher für 40 Jahre (ab 2. von links), sowie passive Mitglieder für 30 Jahre Mitgliedschaft. Dazu gratulierte auch Bürgermeister Robert Jung (re.) (Bild: Paul Böhm)

Trachtenkapelle Hohenburg ehrt langjährige Mitglieder und aktive Musiker

Die Trachtenkapelle Hohenburg hat einen großen Rückhalt in ihrer Heimatgemeinde. In den vergangenen Tagen wurden Markus Mitschke und Georg Inzelsperger für 50 Jahre aktives Musizieren geehrt. Marion Irlbacher spielt seit 40 Jahren im Orchester. Zum Dank überreichte Vorsitzender Benjamin Siegert die Dank-Urkunden der Trachtenkapelle. Bei Jubiläumsfest ehrten Vorsitzender Benjamin Siegert zusammen mit Bürgermeister Robert Jung auch viele Mitglieder für 30 Jahre Mitgliedschaft bei der Trachtenkapelle. „Wir sind stolz auch unsere Mitglieder und sind ihnen zu Dank verpflichtet. Wie Benjamin Siegert sagte, ist die Zahl der zu ehrenden Mitglieder deswegen so groß, weil bei der Trachtenkapelle Hohenburg erst nach einer Satzungsänderung im Jahr 1996 passive Mitgliedschaften zugelassen worden sind. Vom Gründungsjahr 1960 bis 1996 ware eine Mitgliedschaft ausschließlich aktiven Musikerinnen und Musikern vorbehalten gewesen. Für 30 Jahre Mitgliedschaft bei der Trachtenkapelle Hohenburg wurden geehrt: Franz Kellner, Siegfried Härtl, Helmut Matschiner, Konrad Edenharder, Brigitte Reiser, Kerstin Zechmeier, Franz Weber, Georg Lautenschlager, Mathilde Koller, Josef Gmach, Alfred Kürzinger, Reinald Erras, Klaus Schindler, Eva Landgraf, Thomas Landgraf, Helga Inzelsperger, Marianne Gutwein, Alwin Gutwein, Franz Feldmann, Sonja Viehauser, Christine Eck, Günther Mitschke, Stefan Semmler, Silvia Preischl, Ludwig Rubenbauer, Fritz Rubenbauer, Johann Schindler sen., Rosi Wittmann, Bernhard Neisberger, Klaus Falk, Claudia Nießl, Josef Reiser, Gerlinde Lotter, Michael Wittl, Christian Kramer, Johann Schindler jun., Georg Hofmann, Adelheid Matschiner, Dieter Braun, Andrea Dechant-Reindl, Wolfgang Delling, Erich Dieling, Stefan Härtl, Josef Kopp, Evelin Merz, Günther Wittl, Manfred Braun, Robert Spies, Helma Ehrensberger, Rainer Metschl, Sebastian Schärl, Gerhard Schärl, Hans Seitz und Georg Reis. Ehrung 25 Jahre: Michael Braun. Ehrung 20 Jahre: Daniela Troidl und Manuela Geitner.
von Links: Mario Hellerl, 3. Vorständin Kristina Bürzer, Gabriele Strobl, Bürgermeister Hermann Böhm, Erwin Schwendner, Karl Rösch, neues Ehrenmitglied Erika Behrend, Gerald Schmidt, Werner Mühling, Martin Rösch, Sebastian Scharl, Karl-Heinz Cislaghi, Eduard Lehmeier, Herbert Kneidl, Michael Behrend, Bertram Groher, 2. Vorstand Alexander Steinhof und neues Ehrenmitglied Thomas Grabinger. (Bild: Thomas Grabinger)

Großer Ehrenabend beim SV Luitpoldhöhe Traßlberg

Im Rahmen des 80 jährigen Jubiläum des SV Luitpoldhöhe Traßlberg durften die Vorstände Kristina Bürzer, Alexander Steinhof und Thomas Grabinger zusammen mit Bürgermeister Hermann Böhm viele treue Sportlerinnen und Sportler ehren. Ganze drei Jahrzehnte beim Verein sind Michael Behrend, Dennis Bunk, Gerda Haiker-Weiß, Mario Hellerl, Sebastian Jasinsky, Christoph Jeziorowski, Gerhard Kirschner, Markus Kunze, Johannes Mende, Paul Pfeil, Sebastian Scharl, Gabriele Strobl. Auf jeweils 40 Vereinsjahre kommen Christiane Simon und Gerald Schmidt. Für ein halbes Jahrhundert, also 50 Jahr wurde Karl-Heinz Cislaghi, Karl Rösch, Martin Rösch, Erwin Schwendner, Bertram Groher, Manfred Weiß, Winfried Auers, Peter Bogner und Norbert Platzer geehrt. Auf eine stolze Zahl von 60 treuen SVL Jahren kommen Eduard Lehmeier, Werner Mühling, Dieter Scholz und Helmut Zinkl. Für die größte Ehrung durfte Herbert Kneidl viele Glückwünsche entgegennehmen, der ehemalige erste Vorstand ist seit langer Zeit Ehrenmitglied im Verein und sage und schreibe 70 Jahre ein sehr aktives Mitglied. Also der feierliche Akt zu Ende schien, gab es für zwei Personen eine absolute Überraschung. Erika Behrend und Thomas Grabinger wurden für herausragende Leistungen für Ihren SVL zu Ehrenmitgliedern von den Vorständen Kristina Bürzer und Alexander Steinhof ernannt und gewürdigt. Die beiden neuen Ehrenmitglieder gehören wie man so schön sagt „eh schon ewig zum Inventar”. Sie werden Ihr Engagement weiterhin mit Leidenschaft einbringen.
Diamantene Jubelkonfirmaden zusammen mit Pfarrer Thomas Schertel  (Bild: Gerda Stollner)

Diamantene Konfirmation in Fürnried: Wiedersehen nach 60 Jahren

Ein besonderes Jubiläum wurde am 31. Mai in der evangelischen Kirche St. Willibald in Fürnried gefeiert: Vierzehn ehemalige Konfirmandinnen und Konfirmanden des Jahrgangs 1966 kehrten an den Ort ihrer Konfirmation zurück, um gemeinsam die Diamantene Konfirmation zu begehen. Sechs Jahrzehnte nach ihrer Einsegnung kamen sie zusammen, um auf ihr Leben zurückzublicken, Erinnerungen auszutauschen und ihren Glauben erneut in den Mittelpunkt zu stellen. Der festliche Gottesdienst wurde von Pfarrer Thomas Schertel geleitet, der dabei von Mesner John Day unterstützt wurde. Für die feierliche musikalische Umrahmung sorgten der Kirchenchor Schwend, der Posaunenchor Fürnried sowie Organistin Julia Schmidt. Mit ihren Beiträgen verliehen sie dem Gottesdienst einen würdigen und festlichen Charakter. Zu den Teilnehmenden gehörten Marlene Bößner, Helga Büttner, Reinhold Heinl, Gertraud Hiltl, Hans Maderer, Monika Meyer, Konrad Müller, Werner Prügel, Erwin Purrer, Erna Schmidt, Elise Schmidt, Helmut Schötz, Lisbeth Strecker und Waltraud Tharandt. Für viele von ihnen war das Wiedersehen mit ehemaligen Weggefährten ein bewegender Moment. Erinnerungen an die gemeinsame Schulzeit, an die Konfirmation im Jahr 1966 und an die vergangenen Jahrzehnte wurden lebendig. Im Mittelpunkt der Predigt von Pfarrer Schertel stand die Frage, was Menschen durch die verschiedenen Phasen ihres Lebens trägt. Er beschrieb das Leben als eine Abfolge von Etappen, die von Glück und Erfolg, aber auch von Herausforderungen, Krankheit und persönlichen Krisen geprägt seien. Dabei betonte er, dass jeder Mensch unterschiedliche Kraftquellen habe. Manche führten ihren Lebensweg auf Fleiß und eigene Anstrengungen zurück, andere auf den Rückhalt durch Familie und Freunde. Für viele Menschen spiele darüber hinaus das Vertrauen auf Gott eine wichtige Rolle. Schertel verband diese Gedanken mit dem Anlass des Tages und lud die Jubilare dazu ein, dankbar auf ihren bisherigen Lebensweg zurückzublicken. Zwischen Lesungen, Gebeten und musikalischen Beiträgen entstand eine feierliche Atmosphäre, die Raum für Besinnung und Dankbarkeit bot. Nach dem Gottesdienst nutzten die ehemaligen Konfirmandinnen und Konfirmanden die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen. Alte Erinnerungen wurden ausgetauscht, gemeinsame Erlebnisse wieder lebendig und die Entwicklungen der vergangenen 60 Jahre miteinander verglichen. Die Diamantene Konfirmation zeigte eindrucksvoll, wie Tradition und Gegenwart miteinander verbunden werden können. Sie machte den Konfirmationsjahrgang 1966 noch einmal sichtbar und erinnerte daran, wie prägend gemeinsame Erfahrungen, Glaube und Gemeinschaft über Jahrzehnte hinweg bleiben können.
In der evangelischen Kirche St. Laurentius in Pommelsbrunn (Bild: Gerda Stollner)

„Gott, du gehst mit. Gehen aber müssen wir selbst.”

Am Samstag, den 6. Juni fand eine Radtour auf der Route 1 des Simultankirchenradweges statt, organisiert von Pfarrer Roland Klein und Routenkoordinatorin Gerda Stollner. Pünktlich um 10 Uhr starteten 46 Teilnehmende bei wunderbaren Radlwetter in der katholischen Kirche Mariä Himmelfahrt in Heldmannsberg, wo ein Radlersegen den Tag eröffnete. Die zweite Station führte zur Evangelischen Friedenskirche in Hartmannshof, dort öffnete Mesnerin Gabi Bär die Türen und empfing die Gruppe herzlich. Weiter ging es zur katholischen Kirche St. Bonifatius in Hartmannshof; hier erinnerte man daran, dass nach dem Zweiten Weltkrieg viele Heimatvertriebene nach Hartmannshof fanden. Die vierte Station war die Evangelische Kirche St. Laurentius in Pommelsbrunn, gefolgt von der katholischen Kirche St. Bonifatius in Pommelsbrunn, wo eine Erfrischungsstation bereitstand und eine Mittagsandacht stattfand. Weiter führte der Weg zur Evangelischen Kirche St. Georg in Happurg. An der siebten Station, der Katholischen Kirche St. Klemens Maria Hofbauer in Happurg, bereitete Pfarrer Klein die Mittagsverpflegung vor. Die achte Station war erneut die Katholische Kirche Mariä Himmelfahrt in Heldmannsberg. Mit Kaffee und selbstgebackene Kuchen von Gerda Stollner klang der Tag aus. Besonderer Dank galt Brigitte Grimm und Hilde Mertel für ihre tatkräftige Unterstützung bei der Versorgung der Radler. In jeder Kirche wurde die jeweilige Entstehungsgeschichte erläutert, begleitet von Gebeten, Gesang, Nachdenken und Danksagung. Zum Abschluss sprach Gerda Stollner der Gruppe ihren Dank aus für die zahlreiche Teilnahme und gab das Wort mit dem Satz: „Gott, du gehst mit. Gehen aber müssen wir selbst.” Unter den Teilnehmenden waren auch Ausflügler aus Wendelstein, Ammerthal, Weiden, Etzenricht, Birgland, Kastl, Pommelsbrunn, Eschenfelden, Kürmreuth und Haunritz; ihre Rückmeldungen zeigten eine lebendige Gemeinschaft auf diesem besonderen Tag des religiösen Austauschs und der gemeinsamen Bewegung.
Stolz präsentieren die Künstlerinnen und Künstler ihre Werke in der Kümmersbrucker Gemeindebücherei. (Bild: Florian Fuchs)

Katzenkunst für den guten Zweck: Mittelschüler stellen in der Gemeindebücherei aus

Farbenfrohe Katzen, ausdrucksstarke Gesichter und eine beeindruckende Vielfalt kreativer Ideen prägen derzeit die Ausstellung in der Gemeindebücherei Kümmersbruck. Die dort gezeigten Werke sind das Ergebnis des diesjährigen Kunstcamps der Mittelschule Kümmersbruck und können von den Besuchern sogar erworben werden. Der gesamte Reinerlös kommt der Katzenhilfe Vilstal e. V. zugute. Die Ausstellung bildet den gelungenen Abschluss eines besonderen Projekts, das an der Mittelschule längst Tradition hat. Seit mehr als einem Jahrzehnt organisiert Lehrerin Felicitas Berger das Kunstcamp – neben anderen Camps –, das mittlerweile zu einem echten Alleinstellungsmerkmal der Schule geworden ist. Drei Tage lang wird dabei der reguläre Stundenplan für die Schülerinnen und Schüler der 7. bis 9. Klassen außer Kraft gesetzt. Statt Mathematik, Deutsch oder Englisch stehen individuelle Interessen, kreative Fähigkeiten und praktische Erfahrungen im Mittelpunkt. „Bildung besteht aus weit mehr als den klassischen Unterrichtsfächern“, betont die engagierte Lehrerin. Gerade musische Angebote wie Kunst hätten einen hohen Stellenwert für die persönliche Entwicklung junger Menschen. Das Kunstcamp ermögliche den Jugendlichen, eigene Talente zu entdecken, kreative Ausdrucksformen kennenzulernen und gemeinsam an Projekten zu arbeiten. In diesem Jahr ließen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der bekannten österreichischen Künstlerin Rosina Wachtmeister inspirieren. Die 1939 in Wien geborene Malerin ist international vor allem für ihre unverwechselbaren Katzenbilder bekannt. Ihre Werke zeichnen sich durch kräftige Farben, fantasievolle Muster und eine besondere Mischung aus Eleganz, Lebensfreude und Verspieltheit aus. Katzen erscheinen bei Wachtmeister oft als stolze, geheimnisvolle und zugleich liebenswerte Wesen. Mit ihren charakteristischen Darstellungen hat sie weltweit eine große Fangemeinde gewonnen. Die Schülerinnen und Schüler setzten die Vorlagen jedoch nicht einfach nach, sondern entwickelten eigene Interpretationen. Nach dem Vorbild Wachtmeisters und ihrem ganz persönlichen kreativen Empfinden entstanden zahlreiche individuelle Katzenbilder, die sich durch Einfallsreichtum und Ausdrucksstärke auszeichnen. Das Ergebnis ist eine höchst interessante und überaus gelungene Ausstellung, die den Besucherinnen und Besuchern eindrucksvoll zeigt, mit welcher Begeisterung und welchem Talent die jungen Künstlerinnen und Künstler gearbeitet haben.
Reisegruppe des Frauenbundes Schwarzenfeld. (Bild: Silvia Vogel)

Frauenbund Frauen aus Schwarzenfeld und Umgebung auf Reisen

Gut gelaunt und gespannt auf das, was kommen wird, machten sich Frauen aus dem Frauenbund Schwarzenfeld mit Franz vom Busunternehmen Bauer auf den Weg in die Eifel. Bei der Anreise nach Aachen wurde die schönste Ritterburg Deutschlands, die Burg Eltz in Wierschem, besucht. Bei der Führung durch diese seit ca. 900 Jahren in Familienbesitz befindlichen Burg konnten die Damen Architektur, Möbel, Ritterrüstungen und vieles mehr bestaunen. Am folgenden Tag wurde Aachen, die westlichste Großstadt Deutschlands mit ihren vielen Brunnen, verwinkelten Gassen und Denkmälern, erkundet. Natürlich durfte auch eine Führung durch den faszinierenden Dom mit der Grablege Kaiser Karls des Großen nicht fehlen. Nach diesen kulturellen Highlights gingen alle Teilnehmerinnen auf eine Genussreise und probierten u. a. die berühmten Aachener Printen oder Streuselbrötchen. Eine besondere Stadtführung unter Donnergrollen bot die historische Altstadt Monschau mit den vielen denkmalgeschützten Fachwerkhäusern. Danach ging es schon weiter in die historische Senfmühle anno 1882. Wie zu Großvaters Zeiten wird der Moutarde de Montjoie zwischen den Mühlsteinen zum Teil noch produziert. Eine lärmintensive Vorführung bewies die Funktionsfähigkeit der historischen Mühle. Der meiste Senf wird jedoch in modernen Anlagen hergestellt, bekannte die Gästeführerin. Im angeschlossenen Senflädchen konnten die Frauen unter 24 Sorten ihren Lieblingssenf finden oder mit Senf verfeinerte Spirituosen oder Pralinen verkosten. Nach so vielen Eindrücken stand Entspannung auf dem Programm. Bei einer ca. zweistündigen Schifffahrt auf dem Obersee von Einruhr bis zur imposanten Staumauer konnten alle bei strahlendem Sonnenschein die wunderschöne Landschaft der Eifel vom Wasser aus bestaunen. Auf der Heimreise am vierten Tag gab es noch einen Stopp mit Führung in Limburg. Diese Stadt an der Lahn zeigte sich von ihrer schönsten Seite. Bei Straßenmusik und herrlichem Wetter schmeckte das Eis umso besser. Zum Abschluss der viertägigen Reise durfte die legendäre Kirwabrotzeit nicht fehlen. Wieder eine erlebnisreiche Reise, die schon jetzt Vorfreude auf nächstes Jahr aufkommen lässt.
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