Vier neue Ministranten beginnen ihren Dienst und langjährige beenden ihre aktive Ministrantenzeit. (Bild: Natalia Spitzer)

Die Pfarrei Heilige Familie Altenstadt begrüßt vier neue Ministranten und sagt Danke für langjährigen liturgischen Dienst am Altar

Mit großer Freude wurden in der Vorabendmesse vier neue Ministranten feierlich in die Gemeinschaft der Altenstädter Ministranten aufgenommen. Die Aufnahme durch Pfarrvikar Dr. Justin Kishimbe wurde von Dankbarkeit und herzlichen Worten begleitet. Besonders bedankte man sich bei den neuen Minis für ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, sowie bei den Oberministranten, Gruppenleitern und allen, welche die Vorbereitung unterstützt haben. Wie beim Spiel „Vier gewinnt“ braucht auch die Ministrantenarbeit Geduld, Aufmerksamkeit und ein gutes Miteinander, damit am Ende etwas Starkes und Schönes entsteht. Aufgenommen wurden Xaver Käs, Max Aufschläger, Jakob Spitzer und Jonathan Grünitz. Die Gruppenleiter Oskar Ponath und Franz Käs bereiteten die Neuen auf ihren liturgischen Dienst vor. Den vier Jungen wurden die gesegneten Ministrantenplaketten, eine Urkunde und ein Ministrantenausweis überreicht. Mit Handschlag begrüßten die Oberministranten Barbara Gruber und Bastian Ach sowie Pfarrvikar und Gruppenleiter die vier Neuen. Am Ende des Gottesdienstes bedankte man sich für die jahrelange und zuverlässige Treue vor allem bei Lukas Holfelder für 16 Jahre und bei Andreas Gruber für 15 Jahre. Beide erhielten auch die schriftliche Würdigung durch Bischof Rudolf. Für Theresa Bruischütz gingen 14 Jahre Ministrantendienst zu Ende. Ihr stets verlässliches und gewissenhaftes Engagement verdiente eine besondere Würdigung. Ihre Gruppenkinder verfassten eine emotionale Dankesrede, die auch die Gläubigen sehr berührte. Felix Holfelder diente 13 Jahre am Altar und war mit seinem Bruder ein verlässlicher Weihrauchdienst. Verabschiedet wurden zudem Vinzent Käs, Vroni Käs, Filip Sismanovic, Lea Huber, Toni Renner, Mia-Luna Schramm und Constanze Lindner. Mit einer Dankurkunde und kleinen Geschenken wurde den Anwesenden gedankt. Das pastorale Team, vertreten durch Pfarrvikar und Gemeindereferentin Claudia Stöckl, blickte voller Stolz auf die geleistete ehrenamtliche Ministrantenarbeit.
Bild v. l. n. r stehend: Petra Schmid, Hermann und Gertraud Deichl, Carina Hofmann; links in der Hocke: Irmgard Thoma. (Bild: Josef Zitzler)

Landwirtschaftsschule Nabburg besucht Naturgarten in Fronberg

Die Teilzeitschule Ernährung und Haushaltsführung der Landwirtschaftsschule Nabburg besuchte im Rahmen des praxisorientierten Unterrichts den erst kürzlich zertifizierten Naturgarten von Hermann und Gertrud Deichl in Fronberg. Im Garten und Natur-Modul wollten die Teilnehmer/Innen so, unter Leitung von Fachlehrerin Irmgard Thoma, die erlernten theoretischen Grundlagen in die Praxis umsetzen. Die beiden Zertifizierer vom Landesgartenamt am Landratsamt in Schwandorf Petra Schmid mit ihrer Kollegin Carina Hoffmann erläuterten vorab die Kriterien, die als Bewertungsgrundlage dienten. So mussten vier Kernfragen mit einem „Ja“ beantwortet werden um überhaupt die Zertifizierung zu erlangen. Es waren dies jeweils der Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel, auf chemisch-synthetische Dünger und den Einsatz von Torf. Eine artenreiche vielseitige Pflanzung und ökologische Vielfalt, sowie zusätzliche 24 Kernfragen sind Bestand der Zertifizierung. Unter fachkundiger Führung durch die Gartenlandschaft der Deichls waren den Kursteilnehmern jeweils die Bewertungskriterien ausgegeben worden, zur individuellen Bewertung. So setzte man sich dann zusammen, um die Bewertungsmaßstäbe zu sammeln und zu diskutieren. Dabei informierten die Kreisfachberaterinnen Petra Schmid und Corina Hoffmann, sowie Hermann Deichl die Kursteilnehmern/Innen ausführlich. Um Erfahrungen reicher und voll es Lobes über einen so schönen Garten waren die Kursteilnehmer sich einig über eine gelungene Exkursion.
Der Geschäftsführer des Bayrischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege und Schirmherrr Christian Gemeiner (links hinten) aus München, Ehrenbezirksvorsitzender Georg Stahl und Albert Nickl und Maria Treiber vom Kreisverband gratulierten den Jubilaren für ihre jahrelange Vereinstreue. (Bild: Josef Höllerl)

Familienfest mit vielen Höhepunkten.

Die Kulturscheune in Haselhof, festlich geschmückt, mit tollen Projekten der Familienaktion „Upcycling – Schönes für den Garten“ und die gute Musik durch die Musikschule Vierstädtedreieck schufen den passenden Rahmen für die Mitgliederehrung des Speinsharter Gartenbauvereines. Der Geschäftsführer des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege Christian Gmeiner war als Schirmherr extra aus München angereist und begeistert von der Aktivität der Speinsharter Gartler. Neben der Präsentation der mit viel Ideenreichtum und Kreativität gestalteten Upcycling-Kunstwerke, deren Bewertung und Preisverleihung der diesjährigen Familienaktion war die Ehrung langjähriger Mitglieder ein Höhepunkt im Programm. Vorsitzender Josef Höllerl nutzte die Gelegenheit, um sich bei treuen Vereinsmitgliedern für ihre jahrzehntelange Verbundenheit und Unterstützung zu bedanken. Denn ein lebendiger Verein lebt vor allem von Menschen, die ihm über viele Jahre hinweg die Treue halten und sich immer wieder bei den vielfältigen Veranstaltungen, Pflanzaktionen oder Arbeiten im Ort einbringen. Das soziale Zusammenleben und der Erhalt von Natur und sauberer Umwelt sind dabei besonders wichtig. Die feierliche Übergabe der Urkunden, Ehrennadeln und prächtigen Blumenpräsente übernahmen Schirmherr Christian Gmeiner, Ehrenbezirksvorsitzender Georg Stahl, Albert Nickl und Maria Treiber vom Kreisverband sowie die beiden Vereinsvorsitzenden Josef Höllerl und Tanja Schertler. Für besondere Verdienste wurden drei Mitglieder für ihr jahrzehntelanges Engagement in verantwortlichen Funktionen im Verein besonders gewürdigt: Vorsitzender Josef Höllerl mit der Ehrennadel mit Kranz für 35 Jahre in der Vereinsleitung. Und Martina Neubauer und Christa Hösl mit der Ehrennadel in Gold für 25 Jahre in der Vereinsleitung. Für ihre mehr als 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Elvira Bauer, Anneliese Hefner, Konrad Höllerl, Theresia Meißner, Maria Meyer, Waltraud Nickl, Ursula Schön, Resi und Andreas Steinl, Wolfgang Tauber, Hans Traßl und Maria Zeitler die Ehrennadel in Silber des Bezirksverbandes Oberpfalz für Gartenbau und Landespflege. Mit einer liebevoll bemalten und dekorierten „Upcycling-Gießkanne“ aus einer Waschmittelflasche bedankten sich die Verantwortlichen bei den Ehrengästen für ihr Kommen.
Stephan Lamberts (Mitte) wurde für seine 40-jährige Treue zum Waldsassener Kammermusikkreis mit einer Urkunde geehrt. Vorsitzender Andreas Sagstetter (rechts) und Stellvertreter Paul Zrenner (links) gratulierten. (Bild: Johannes Röttges)

Stephan Lamberts vier Jahrzehnte Mitglied beim Waldsassener Kammermusikkreis

Der Waldsassener Kammermusikkreis (WKK) wird auch in der Saison 2027 hochkarätige Konzerte anbieten: Für drei stehen die Termine bereits fest, für zwei weitere laufen aktuell die Gespräche, so Vorsitzender Andreas Sagstetter bei der Jahreshauptversammlung im Gästehaus St.-Joseph. Am 23. Januar ist in Waldsassen „2onQ“ zu Gast, ein Ensemble mit Flöte, Didgeridoo und Klavier. Am 10. April gastiert in Waldsassen Gitarrist Friedemann Wuttke. Am 20. Juni 2027 gestaltet das „Arcis-Saxofon-Quartett“ ein Konzert. Das Treffen begann mit einem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder Berti Neumann, Dr. Helmut Schreiegg, Annemarie Zimmert, Ludmilla Dittmayer und Elfriede Beard. Danach blickte Sagstetter zurück auf das Konzertprogramm 2025. Dabei stellte der Vorsitzende die Unterstützung durch öffentliche Förderer, durch private Spender sowie innerhalb des Vereins bei der Durchführung der Konzerte heraus. Einen Überblick über die finanzielle Seite gab Kassier Helmut Manske. Stellvertretender Vorsitzender Paul Zrenner verlas stellvertretend für die entschuldigten Kassenprüfer Gerda und Walter Sperl deren Bericht, in dem sie eine korrekte und fehlerfreie Kassenführung bescheinigten. Auf Antrag von Mitglied Willi Prechtl wurde das Vorstandsteam entlastet. Stephan Lamberts wurde für 40-jährige Treue zum Waldsassener Kammermusikkreis mit einer Urkunde geehrt. Entschuldigt hatte sich Dr. Thomas Hesse, der für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt werden sollte; ihm wird die Urkunde zugesandt. Gerda und Walter Sperl scheiden aus gesundheitlichen Gründen als Kassenprüfer aus; ihre Aufgabe übernehmen künftig Brigitte Wührl und Willi Prechtl. Verwiesen wurde auf ein neues Buch, das zum 80-jährigen Bestehen des WKK 2027 erscheinen soll. Bürgermeister Bernd Sommer unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung des WKK für das Kulturleben in Waldsassen und Umgebung und sicherte seine Unterstützung bei der Suche nach Förderern zu.
Pilgergruppe vor der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Weißenregen. (Bild: Harald Meidenbauer)

Pilgerfamilie erlebt Pfarrwallfahrt der Superlative

Die Pfarrwallfahrt der katholischen Pfarrei Floß führte in diesem Jahr in den Bayerischen Wald. Erste Station war die wunderschöne Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Weißenregen. Das auf einem Hügel gelegene Gotteshaus, mit einer reichen Innenausstattung und der phantasievollen und detailreichen Fischerkanzel, bot einen grandiosen Ausblick über die Pfingstreiterstadt und das gesamte Umland von Bad Kötzting. Gleich zu Beginn zelebrierte Pfarrer Max Früchtl, der selbstverständlich seine Schäfchen begleitete, eine eindrucksvolle heilige Messe. Ein Heimspiel für ihn sozusagen, da er ja aus dieser panoramaartigen Gegend stammt. Anschließend ging die Fahrt weiter ins Glasdorf nach Arnbruck, ein einzigartiger Ort, der Glashandwerk, Einkaufserlebnis und Genussmomente miteinander verband. Im Haus Vier Jahreszeiten kamen die Dekorationsliebhaber besonders ins Staunen. Dass das Familienunternehmen größten Wert auf Kreativität legt, wurde hier deutlich sichtbar. Bevor man sich auf den Heimweg machte hielt Georg Ettl noch eine kleine Andacht in der stilvollen Nikolauskirche in Steinbühl, die Herz und Seele berührte. Unterstützt wurde er durch Steffi Hacker, Christina Schaller und Christina Kreuzer, die zusätzlich noch einfühlsame Texte vortrugen. Für den Hin- und Rückweg hatte Ettl eigens zwei Rosenkranzgebete zusammengestellt, die die Vorbeterinnen Wilma Witzl und Christina Kreuzer zusammen mit den Wallfahrern beteten. Da der Ausflug mit dem Gedenktag des hl. Benedikt von Nursia zusammentraf, verteilte Inge Ettl noch entsprechende Benediktiner-Medaillen, die natürlich durch den Geistlichen den Segen Gottes erhielten. Reiseleiter Ettl, der alles bis ins Detail akribisch vorbereitet und hervorragend organisiert hatte und auch noch an das Singen der Bayernhymne dachte, freute sich über die große und äußerst angenehme Pilgergruppe und den gemeinsamen sowie eindrucksvollen Streifzug durch den Bayerischen Böhmerwald. Eine Pilgerfahrt, die sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.
„Achtung Baustelle” - unter diesem Motto stand diesmal die Kirche Kunterbunt.  (Bild: Ann-Kathrin Förderreuther)

Kirche Kunterbunt in Neukirchen

Rund 50 Kinder und Erwachsene machten sich am vergangenen Sonntag auf den Weg zur Evangelischen Kirche in Neukirchen, um gemeinsam die „Kirche Kunterbunt” zu feiern. Das Team rund um Ann-Kathrin Förderreuther, Sandra Übler, Bettina Link, Tina Palecki, Miriam Hering, Carolin Walz und Christin Sperber hatten den Gottesdienst zum Thema „Achtung Baustelle” vorbereitet. Im Mittelpunkt stand ein kleines Theaterstück mit der Botschaft, dass Gott unser Fundament ist, auf dem wir unser Lebenshaus bauen können. Neben Liedern und Gebeten gehören auch die Mitmach-Stationen fest zum Konzept. An verschiedenen Stationen konnten die Familien kreativ werden und die Botschaft auf ganz besondere Weise erleben. Es wurde gemeinsam gebaggert, Kerzenständer betoniert, Häuser aus Legosteinen gebaut und die Kinder konnten zusammen mit ihren Eltern einen kniffligen Schubkarren-Parcour bewältigen. Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle Familien zum gemeinsamen Essen im Kirchhof eingeladen. In fröhlicher Atmosphäre klang der Vormittag bei Bratwurstsemmeln und leckeren Kuchen aus und bot Zeit für Begegnung, Gespräche und weiteres Miteinander. Die „Kirche Kunterbunt” richtet sich an Familien mit Kindern von 0 bis 12 Jahren und ist offen für alle – unabhängig von Konfession oder Gemeindezugehörigkeit. Der nächste Termin ist der 31. Oktober um 17 Uhr als Gruselkirche mit Deko, Verkleidungen und anschließendem Lagerfeuer im Kirchhof.
Bild in der Pfarrkirche in Trausnitz. Maria überreicht einem Mönch das Skapulier, begleitet vom Propheten Elias, der heiligen Theresia von Avila und Pfarrer Gruber, der 1717 die Skapulierbruderschaft begründete. (Bild: Richard Braun)

Pfarrei Trausnitz feiert das Skapulierfest

Am kommenden Wochenende feiert die Pfarrei Trausnitz das Skapulierfest, das seit über 300 Jahren der religiöse Höhepunkt der Gemeinde ist. Die kirchlichen Feierlichkeiten beginnen am Samstag um 19.30 Uhr mit einer Marienandacht, bei der Prodekan Wolfgang Hierl aus Landshut die Predigt halten wird. Anschließend ziehen die Gläubigen in einer großen Lichterprozession durch die Straßen von Trausnitz. Der Festgottesdienst beginnt am Sonntag um 9 Uhr. Die Festpredigt hält Prodekan Sven Grillmeier aus Kirchenlaibach. Das feierliche Amt ist den verstorbenen Mitgliedern der Bruderschaft gewidmet. Nach dem Gottesdienst findet eine eucharistische Prozession durch den Ort statt. Am Sonntagnachmittag besteht ab 13.30 Uhr die Möglichkeit zur Neuaufnahme in die Bruderschaft. Die große Marienandacht um 14 Uhr bildet den Abschluss der kirchlichen Feierlichkeiten. Die Vereinsgemeinschaft Trausnitz hat das Skapulierfest in einen festlichen Rahmen gebunden. Am Samstagabend und am Sonntag nach dem Gottesdienst ist Festbetrieb in der Festhalle mit der Kapelle „Bayrisch Blech“. Am Sonntagnachmittag laden der Elternbeirat der Grundschule und das Jugendrotkreuz zum großen Kinderfest ein. Für die Eltern wird Kaffee und Kuchen angeboten. Ab 16 Uhr sind dann die starken Männer und Frauen zum Bayerischen Wettkampf gefordert. Zum Festausklang spielen ab 18 Uhr die „Kistlmusik“ zünftig auf. Alle Anlieger am Prozessionsweg werden gebeten, ihre Häuser zu schmücken und zu beflaggen. Die Vereine sind mit ihren Fahnen zur Teilnahme an den Feierlichkeiten eingeladen. Treffpunkt hierzu ist jeweils am Gemeindehaus.
von li. das Sieger-Team: Matthias Messmann, Georg Winkler, Josef Schimmer, Josef Burger, Simon Schimmer, FC-Vors. Florian Leitermann. (Bild: Thomas Rewitzer)

Buchtal International gewinnt Elfmeterturnier

Schmidgaden. Der 1. FC Schmidgaden hatte am Vorabend zum Quadrus-Cup erstmals zu einem Elfmeterturnier eingeladen. Der Zuspruch war enorm. Es hatten sich 30 Mannschaften a 5 Schützen inklus. Torwart gemeldet. Darunter Frauen-Teams, gemischte Mannschaften und Herren- oder Junioren-Teams. Teilnehmer waren hauptsächlich die Ortsvereine, aber auch Pseudo-Teams mit kreativen Namen wie z. B. die „Netzkracher, Netzzerstörer, Barfuß Bethlehem, Golden Girls, Rasenraketen, Fanta 5“, um nur einige zu nennen. Nachdem auf Kleinfeldtore geschossen wurde, war die Entfernung vom Punkt nur 9 m. Die Einteilung für die Vorrunde erfolgte in 6 Gruppen a 5 Mannschaften. Ein gewonnenes Spiel wurde mit 3 Punkten bewertet – bei Gleichheit zählte die Tordifferenz. Qualifiziert für die KO-Spiele waren die beiden Gruppenersten, sowie die 4 besten Gruppendritten. Nach den Achtel- und Viertelfinals kam es in den Halbfinals zu den Paarungen: Buchtal International – 11m in der Hose 3:2 und Netzzerstörer – Arco-Kickers 3:0. Im Schießen um Platz 3 und 4, die Paarung 11m in der Hose – Arco-Kickers 5:6. Die Spannung stieg, die Teams von Buchtal International und die Netzzerstörer lieferten sich im Finale einen packendem Kampf, der glücklich mit 5:4 für Buchtal endete. Das Event war nicht ganz so ernst, sondern eine Riesen-Gaudi. Für die Moderation am Mikrofon hatte die Vorstandschaft zwei prädestinierte Fachleute engagiert, die mit Freude, Spaß und Humor durch das Programm führten. Die beiden Protagonisten Lothar „Lollo“ Müller und Christian „Ziege“ Müller begeisterten sowohl die Elfmeterschützen als auch das zahlreiche Publikum. Zum krönenden Abschluss baten die beiden Kommentatoren dann alle Teilnehmer – fast bei Dunkelheit – auf das Spielfeld, wo man im Sitzen zum norwegischen Trockenrudern row, row, row…. antreten musste. Das durchaus gelungene Event endete im Festzelt erst weit nach Mitternacht. In den anregend geführten Diskussionen, konnte man schon hören: „Das kann man wieder machen“.
Großes Interesse und viel Spaß gab es beim Ausprobieren der unterschiedlichen Instrumente. (Bild: Wolfgang Lehnert)

Großes Interesse am Instrumentenkarussell für Jung und Junggebliebene beim Musikverein Freudenberg

Der Musikverein Freudenberg startet zum neuen Schuljahr wieder in eine neue Ausbildungsrunde. Dazu fand in der Freudenberger Schule am Freitag den 3. Juli ein Instrumentenkarussell statt. Dirigentin Helena Goldbach und Vorsitzende Michaela Leitl begrüßten die zahlreichen Besucher, musikalisch umrahmt durch Darbietungen der Bläserklasse. Anschließend konnten alle Instrumente unter fachkundiger Anleitung ausprobiert werden. Alle Teilnehmer waren hier mit viel Freude und Spaß am Werk und versuchten den Instrumenten erste Töne oder Rhythmen zu entlocken. Wird mit einer Ausbildung begonnen, können schon nach wenigen Wochen Einzelausbildung die Instrumentalschüler und – schülerinnen in den Bläserklassen die ersten Schritte zum gemeinsamen Musizieren machen. Im Rahmen dieses Ausbildungskonzepts gibt es auch eine Erwachsenenbläserklasse. Hier sind ohne Altersbegrenzung nach oben alle eingeladen, die gerne neu ein Instrument erlernen möchten, oder mit Ihrem bereits einmal erlernten Instrument nach längerer Pause wieder einsteigen wollen. Die Nachwuchsformationen des Musikverein Freudenberg freuen sich jedenfalls schon riesig darauf, bald neue Gesichter in Ihren Reihen begrüßen zu dürfen. Und für alle, die keine Zeit hatten, am Instrumentenkarussell teilzunehmen, besteht jederzeit die Möglichkeit der Kontaktaufnahme über die Homepage des Vereins (www.musikverein-freudenberg.de).
Ausgelassen und mit viel Freude feierte der Verein Kunsthaus Waldsassen seinen zehnten Geburtstag mit Gästen aus Frankreich, die nun im Kunsthaus ausstellen (v. li. Bürgermeister Bernd Sommer, die Initiatorin der Ausstellung Nadja Aumann, Künstlerin Joelle Girard, Zweiter Vorsitzender Paul Zrenner, Künstler Toto und Erster Vorsitzender Wolfgang Horn.  (Bild: Charlotte Baumer)

Klosterstadt Waldsassen auf dem Weg zur Internationalen Kunstbühne

Was für eine schöne Vernissage: Zum Geburtstag feierte der Verein Kunsthaus Waldassen sich und seinen nun zehnjährigen Beitrag zu Kunst und Kultur in der Region mit der Vernissage einer außergewöhnlich Ausstellung: Vor Ort sind die Künstlerin Joelle Girard aus Paris und der Künstler Toto aus Marcoussis, der Partnerstadt von Waldsassen. Damit hat das KuWa einmasl mehr die Internationale Kunstbühne beschritten und kann ohne falsche Bescheidenheit von sich sagen, nun längst Kunstfreunden aus nah und fern eine internationale Kunstbühne bieten zu können. Joelle Girard und Toto zeigen nicht nur einen Teil ihrer großartigen Schaffenskraft. Sie bleiben fünf Wochen lang vor Ort. Interessierte können den beiden im Kunsthaus bei der Arbeit über die Schultern schauen oder sogar an Workshops, deren Termine noch bekanntgegeben werden, teilnehmen. Zahlreiche kunstbegeisterte Gäste freuten sich bei der Vernissage mit dem Verein über die gelungene Geburtstagsüberraschung. Bürgermeister Bernd Sommer legte noch eines drauf an Überraschungen mit der konkreten Andeutung, dass die Stadt Waldsassen die Planung eines großen Kunstwerkes von Toto im Außenbereich der Stadt ins Auge gefasst habe. Es sei nur noch immer keine Zeit für eine Umsetzung gewesen. Joelle ist promovierte Künstlerin, arbeitet an einem mehrjährigen Kunstforschungsprojekt und bietet unter anderem unterschiedliche Performance. Toto widmet sich den verschiedensten Werkstoffen bei seiner Skulpturenarbeit, die er bis zu überdimensional großen Werken in seiner Heimat auslebt. Zudem ist Toto ein Virtuose in der Wortfindung und kleidet seine Hintergründe zur Kunst in tiefsinnige Poesie. Beiden Franzosen ist Kunst eine ehrliche und tiefe Herzensangelegenheit, die nicht mit einem Werk ende, sondern sich stets im laufenden Prozess befindet. Die Ausstellung ist bis 16. August samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
David Allstadt (links) und Jonas Falkenstein (rechts) übernahmen die musikalische Umrahmung. <br>Schwesternfest 2026. (Bild: Hubert Ziegler)

Rot-Kreuz-Schwestern feiern ihr Schwesternfest

Beim traditionellen Fest der Rot-Kreuz-Schwestern 2026 im klimatisierten Kubus Ursensollen konnte bei heißen Temperaturen neben einer großen Anzahl von Festschwestern auch die bayerische Generaloberin Caroline Vogt unter den Ehrengästen von Oberin Tatjana Richter begrüßt werden. Die musikalische Gestaltung übernahmen Jonas Falkenstein und David Allstadt. Gleich zu Beginn wurden insgesamt sechzehn neue Mitglieder in die Schwesternschaft mit Einsatzgebiet im Wallmenichhaus, der Sozialstation und der Tagespflege aufgenommen, das Gelöbnis sprach stellvertretend Larisa Herdegen. Für 10, 25 und 40 Jahre wurden die Festschwestern auf der Bühne mit einer Urkunde des DRK, einem Ehrenzeichen, einer Ehrennadel und der Stabbrosche gewürdigt. Auch für ein halbes Jahrhundert Zugehörigkeit konnten sich mit Brigitte Grundler, Gabriele Daller, Carla Eckert und Doris Matyeka vier der insgesamt sieben Kandidatinnen feiern lassen. Margarete Hallmann, Marille Lippert und Ursula Schmidt sind inzwischen ganze 60 Jahre bei der Schwesternschaft. Anwesend war Marille Lippert, die mit großem Dank und Respekt für ihren unermüdlichen Einsatz im OP von Oberin Tatjana Richter bedacht wurde. Leider mussten auch insgesamt siebzehn Mitglieder in den Ruhestand verabschiedet werden, alles erfahrene und langjährige Fachkräfte, welche in den verschiedensten Bereichen mit großem Fleiß ihren Dienst verrichtet haben. Der sehr harmonische Nachmittag endete mit einem gemütlichen Zusammensein zu leckeren Köstlichkeiten der Wallmenichhaus-Küche, Musik der Zoigl-Musi und einem Bieranstich durch den Hausherrn und Bürgermeister Martin Fleischmann.
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