Stolz posierten die Kinder mit dem Kleinen Onkel. (Bild: Corinna Karger-Hostalka)

Bullerbü zu Gast in Neusorg
SPD-Ortsverein bringt Astrid Lindgrens Kinderbuchhelden nach Riglasreuth

Vorsitzender Corbinian Wedlich durfte mit seinem Team dreißig Kinder im Alter von drei bis acht Jahren zum Ferienprogramm unter dem Motto „Bullerbü zu Gast in Neusorg“ auf dem Spielplatz in Riglasreuth begrüßen. Mit ihrer persönlichen Stempelkarten-Kette ausgerüstet starteten die Mädchen und Jungen an der Villa Kunterbunt, wo sie ihre Kräfte unter Beweis stellen und Pippis Pferd, den Kleinen Onkel, hochstemmen und stolz in die Kamera lächeln konnten. Es entstanden dabei lustige, farbenfrohe Bilder, für welche die Teilnehmenden einen eigenen Bilderrahmen bemalten. Weiter ging es zu Bullerbüs Spielwiese, wo Josephine und Frieda, die den Ortsverein kräftig unterstützten, mit den Kindern Sack hüpften, sich im Hufeisen- und Gummistiefel-Weitwurf übten und einige andere Spiele ausprobierten. Außerdem waren beim Wassertragen mit einem langen Ast über den Schultern Geduld und Konzentration gefragt. In Karlssons Flugschule wurden Propeller-Hütchen in den Lieblingsfarben der Jungen und Mädchen gebastelt, mit denen dann ein Geschicklichkeits-Parcours überwunden werden musste. Ein Wald-Quiz galt es in Ronjas Mattis-Wald zu lösen, wo die Kinder auf Kissen durchschnaufen und ihr Wissen unter Beweis stellen konnten. Tolle Holzmännchen entstanden in Michels Tischlerschuppen; hier durften die Kinder mit allerlei Bastelmaterialien arbeiten und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. An einer Verpflegungsstation stärkten sich die Kinder mit Getränken, Obst, Gemüse und Laugengebäck. Mit den fröhlichen Bildern in ihren eigenen Rahmen, der vollen Lindgren-Stempelkarte und ihren kunstvollen Holzfiguren als Erinnerung an einen abwechslungsreichen Nachmittag im Gepäck wurden die Kinder von dem Team um Corbinian Wedlich verabschiedet und von ihren Eltern abgeholt. Die SPD-Neusorg freut sich schon auf das nächste Ferienprogramm und feilt bereits an neuen Ideen, um wieder viele Kinder begeistern zu können.
Kindervorlesung im Rahmen des Pressather Ferienprogramms. (Bild: Georg Anzer)

Ferienprogramm Bücherei Pressath

Zilly und Zingaro beobachten fasziniert, was im Garten so alles krabbelt. Das quirlige Treiben der Insekten bringt die Zauberin auf eine kühne Idee: Wäre es nicht großartig, für einen Tag so winzig wie diese Tierchen zu sein? Gedacht, gezaubert! Doch ob das so schlau war? Plötzlich sind Käfer, Raupe und Co. RIESIG… Nachdem die Kinder kurz über Haustiere gesprochen hatten und die Vorstellung, einmal klein wie Insekten zu sein, steckten sie bald mittendrin in einem verflixt verdrehten Abenteuer mit Zilly und Zingaro. Anna Hartmann begeisterte die 12 Kinder von 4 bis 8 Jahren bei der ersten Kindervorlesung am vergangenen Donnerstag in der Stadt- und Pfarrbücherei Pressath erneut mit ihrer faszinierenden Art und band die Buben und Mädchen wieder gekonnt in ihre Krabbeltier-Safari mit ein. In der Pause gab es zur Stärkung für die Kleinen Plätzchen und etwas zu trinken. In einem zweiten Teil wurden von eifrigen kleinen Händen aus Tütenstreifen und einem Pappbecher fliegende Fische mit zwei Wackelaugen gebastelt. Zuletzt wurden in den Flatterfisch noch zwei Löcher gestanzt und eine Paketschnur angebracht. Nun können die Kinder ihren fliegenden Fisch auf dem Balkon aufhängen oder an einen Stock binden. Dort kann der Wind ihn wild herumflattern lassen. Am Ende dankte Büchereileiterin Ursula Anzer Anna Hartmann für ihr Engagement bezüglich der Auswahl, Vorbereitung und Durchführung der Vorlesestunde.
Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Stammes Graf Gebhard vor dem Lagertor. (Bild: Malin Kopczyk)

Über 6000 Pfadfinder auf dem Bundeslager in Immenhausen

Vom 30.07. bis zum 09.08. begaben sich Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Stamm Graf Gebhard auf das Bundeslager 2026. Elf Tage wurde mit rund 6000 „Pfadis“ das 50-jährige Jubiläum des Bund der Pfadfinder*innen zelebriert. Die 11- bis 23-jährigen Teilnehmenden des Stamm Graf Gebhard reisten dafür circa fünf Stunden ins Pfadfinder-Zentrum Immenhausen in Nord-Hessen mit dem Bus an. Angekommen, begann der intensive Aufbau der Kothen und Jurten, die markanten Schwarzzelte der Pfadfinder. Nach der feierlichen BuLa-Eröffnung konnten die Pfadis ihrer Kreativität freien Lauf lassen: Schilder bemalen, welche den Zeltplatz verschönerten und viele verschiedene hilfreiche Konstruktionen bauen, wie beispielsweise eine Müllstation, welche die Mülltrennung vereinfachte, einen Turm, an dem eine Uhr befestigt wurde, eine Halterung für unseren Briefkasten und vieles andere. Ein weiteres Highlight war der „Foodmarket“. Für diesen bereiteten die Pfadis vormittags einen vielseitigen mexikanischen Schichtsalat vor und trugen diesen zu ihrem selbstgebauten Stand am Marktplatz, wo alle knapp 50 bayerischen Stämme ebenfalls ein Gericht aufgetischt hatten. In der großen Runde wurde – wie vor jeder Mahlzeit – ein „Essensspruch“ gemacht und somit das Signal gegeben, die verschiedensten Gerichte zu probieren. Eine Teilnehmerin stellte fest: „Besonders lecker waren die Gerichte der internationalen Gruppen.“, denn neben Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus ganz Deutschland zelteten auch internationale Gäste aus über 20 verschiedenen Nationen am Lagerplatz. Auch der Stamm Graf Gebhard hieß seinen polnischen Partnerstamm erneut als Gast willkommen. Dies wurde durch das Deutsch-Polnische Jugendwerk ermöglicht, eine internationale Organisation, die mit Regierungsbeiträgen Polens und Deutschlands Jugendarbeit dieser Art unterstützen. So folgten noch viele neue Bekanntschaften für die Pfadis. Es wurde bei Talentshows gestaunt, bei Singewettstreiten mitgefiebert und in „Pinten“ – atemberaubende, riesige Zeltkonstruktionen mit Lagerfeuer und Ausschank – Singerunden am Lagerfeuer bis in den späten Abend angestimmt. Am Tag der Abreise wurde noch vor Sonnenaufgang geweckt. Man verabschiedete sich von neuen und alten Freunden, baute gemeinsam die Zelte ab und stieg in den Bus zurück nach Hause, nach Sulzbach-Rosenberg ein.
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