Etwa 13.000 Euro werden die Reparaturarbeiten am Vereinsheim kosten. Der Förderverein beabsichtigt sich daran zu beteiligen. (Bild: Peter Garreiss)

Förderkreis Spielvereinigung Moosbach unterstützt den Hauptverein – Jugendarbeit steht im Vordergrund

Sehr gut besucht war die Generalversammlung des Förderkreises Spielvereinigung Moosbach e.V. im Vereinsheim am Fußballplatz Moosbach zu der erster Vorsitzender Gerhard Wittmann die inzwischen 140 zählenden Mitglieder einlud. Der Bericht des Vereinskassiers Adolf Hammerl über die finanzielle Situation wurde mit Beifall quittiert. Die Kassenprüfer Thomas Hupfauf und Maria Bayer-Schmidt bestätigten dem Kassier einwandfrei Arbeit. Zweiter Bürgermeister Helmut Meindl stellte die Frage, was wäre die Gemeinde ohne die Fördervereine? Was wäre die SpVgg ohne seinen Förderkreis? Da sähe es finanziell düster aus. Er bat den Förderkreis um Unterstützung der Gemeinde im Heimatfestjahr 2027. Auch der Vorsitzende der Spielvereinigung Moosbach Martin Köppl dankte dem Verein für die geleistete Arbeit. Großes Verdienst des Förderkreises sei, dass jetzt wieder Jugendarbeit geleistet werden könne. Vorsitzender Wittmann bedankte sich für die stets gute Zusammenarbeit von SpVgg und des Förderkreises. Der Förderkreis werde auch künftig den Stammverein finanziell sehr gut unterstützen, wie er darauf finanziell vorbereitet ist. Immerhin habe der Förderkreis in den letzten Jahren der Spielvereinigung 10.000 Euro für die Flutlichtanlage und 2.000 Euro für die Jugendförderung gegeben. Die Jugend müsse noch besser ausgestattet werden. Das wolle man auch künftig machen, war der Wunsch von Wittmann. Mitglied Georg Strahberger informierte über das dringend anstehende Projekt „Reparatur des Vereinsheimes mit dem Außenputz“. Nur mit erheblichen Eigenleistungen können die Kosten auf circa 13.000 Euro gesenkt werden. Er bat, dass sich der Förderkreis daran beteiligen sollte. Schließlich diene das Gebäude auch der Unterkunft der Jugend. Das sicherte Vorsitzender Gerd Wittmann zu. „Wir sind weiterhin für die SpVgg da. „Wir ziehen an einem Strick“.
Die Mitglieder des Vorstandes zeigen ihre Freude und animieren die Weidener zum Besuch der geplanten Bühnenaufführungen. (Bild: Veit Wagner)

Kulturbühne Weiden: Neues aus der Mitgliederversammlung

Theateraufführungen in der Max-Reger-Halle in schöner Folge? Nein, so wie früher ist es nicht mehr: Die Kleine Bühne und ihre Mitglieder gibt es nicht mehr. Die kulturellen Interessen der Weidener haben sich verändert. Corona hat viele Gewohnheiten unterbrochen und verschoben. Schließlich haben sich auch die Zuschüsse der Stadt für das Theatergeschehen gewaltig reduziert. Aber es gibt sie durchaus noch: Die Kulturmacher der Kulturbühne Weiden. Zur Vollversammlung trafen sie sich, tauschten Gedanken aus, schlossen die vergangene Saison ab und richteten ihre Blicke auf das Neue. Hans-Jürgen Gmeiner als Vorstand stellte das Konzept unter den neuen Bedingungen vor. Da ist die Idee, Busfahrten für Interessierte zu Aufführungen in den nächsten Städten anzubieten. So ist am 24. Januar 2027 ein Besuch im Stadttheater Regensburg geplant: Die Ehe der Maria Braun (nach R.W. Fassbinders Filmvorlage). Stefan Voit zeichnet im Verein für das Programm „klein und kunst”verantwortlich: mit kleinen, aber feinen Musik- und Kabarettauftritten in der Sünde (Beginn am 24.9.26 mit Roy und Golda ab 20.00). Er stellte außerdem im Rahmen des „Literarischen Herbstes“ drei bekannte Autoren vor (Norbert Scheuer, Alex Capus, Josef Winkler), die im November in der Regionalbibliothek aus ihren neueren Werken lesen werden. Um Theater für Schüler, aber nicht nur für diese, kümmert sich Veit Wagner: So wird am Vormittag des 30. Oktober das Stück „Tod eines Einzelhändlers“ (vgl. Arthur Miller/ Tod eines Handlungsreisenden) durch die Schauspieler Susanne Hocke und Jürgen Larys vom art EnsembleTheater (Bochum) geboten. Am Abend des 30.10.26, 19.30 Uhr, ist dann auch das Weidener Publikum in die Studiobühne der MR-Halle eingeladen. Themengespräche mit den Schauspielern und Gästen aus der Stadt sind nach dem Stück vertiefend eingeplant.
Die neue Vorsitzende des Ortsverbandes Wiesau, Gerlinde Bayer, und Gerald Bayer mit Bürgermeister Michael Dutz (links) und Kreisgeschäftsführer Thomas Döhler (rechts) und den Geehrten und weiteren Vorstandsmitgliedern. (Bild: Jutta Hautsch)

Neuwahl beim VdK Ortsverband Wiesau

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des VdK Ortsverbandes Wiesau stand die Neuwahl des Vorstandes im Bayerischen Hof. Der bisherige Vorsitzende Helmut Stauber hatte schon im Vorfeld angekündigt, dass er nach 33 Jahren nicht mehr für den Vorsitz kandidieren werde. In seinem letzten Bericht als Vorsitzender blickte er nicht nur auf die Tätigkeit des letzten Jahres, sondern auch auf die Veränderungen in der Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten zurück. In ihren Grußworten würdigten sowohl 1. Bürgermeister Michael Dutz als auch VdK-Kreisgeschäftsführer Thomas Döhler dieses lange ehrenamtliche Engagement. Dutz betonte dabei, dass der VdK für viele der erste Ansprechpartner bei den unterschiedlichsten Sozialthemen sei. „Es ist gut, dass es den VdK gibt und dass die Kreisgeschäftsstelle weiter in Wiesau ist und mit dem Kulturbahnhof einen modernen Standort erhalten hat,” so Dutz abschließend. Kreisgeschäftsführer Döhler berichtete über den aktuellen erhöhten Beratungsbedarf und die bestehende Verunsicherung aufgrund der anstehenden Sozialreformen bei Rente, Pflege und Gesundheit. Der VdK kritisiert insbesondere, dass zwar über viele Kürzungen gesprochen wird, aber niemand die Vermögenssteuer wieder einführen möchte. Eine Beteiligung an Reformen von allen Bevölkerungsschichten wäre sozial gerechter. Döhler und Dutz leiteten die Neuwahlen für den Vorstand des Ortsverbandes. Gerlinde Bayer wurde dabei einstimmig als 1. Vorsitzende gewählt und in ihrem Amt als Schriftführerin bestätigt. Ihr Stellvertreter ist Gerald Bayer. Unterstützung bekommen beide von der neuen Kassiererin Dorothea Morz und der Beisitzerin Andrea Heidler. Für ihre langjährige Mitgliedschaft konnten Ines Dittmann für 25 Jahre und Rainer Schmidt und Arno Ulmer für 30 Jahre geehrt werden. Die neue Vorsitzende Gerlinde Bayer wünscht sich Vorschläge der Mitglieder zu Aktivitäten des Ortsverbandes, um das Vereinsleben zu bereichern.
Bei einer Einsatzübung im Rahmender Brandschutzwoche kamen in Trauschendorf bei einem angenommen Wohnhausbrand auch schwere Atemschutzgeräte zum Einsatz (Bild: Robert Ronke)

Gemeinsame Übung von drei Feuerwehren in Trauschendorf

Brand in einem Wohnhaus in Trauschendorf. So lautete der Befehl bei einer Einsatzübung im Rahmen der Brandschutzwoche am vergangenen Donnerstag. Nach der Alarmierung waren die Muglhofer innerhalb von wenigen Minuten mit einem Löschzug vor Ort. Das Brandobjekt war das Naturfreundehaus. Dort haben Jugendliche eine Party gefeiert. Durch eine ungeklärte Ursache war das Haus in Brand geraten. Als Einsatzleiter fungierte Kommandant Thomas Balk. Neben der Brandbekämpfung beruhigte man auch drei aufgebrachte Teenager, die sich Sorgen um die noch im Gebäude befindliche Personen machten. Balk hat zusätzlich die beiden Nachbarfeuerwehren aus Roggenstein und Kaimling zur Unterstützung angefordert. Drei Personen im OG wurden mit einer Leiter durch ein Fenster gerettet. Zwei weitere Personen wurden durch die Atemschutzträgern ins Freie gebracht. Sie wurden bewusstlos aufgefunden. Bei denen wurde dann auch sofort eine Reanimation durchgeführt. Im Ernstfall wäre da noch das BRK da gewesen, um dann die weiteren notwendigen Schritte vorzunehmen. Das Wasser für die Löscharbeiten wurden aus dem Dorfteich sowie zwei Oberflurhydranten entnommen. Zum Abschluss trafen sich 30 Einsatzkräfte im Haus zur Abschlussbesprechung. Dabei bedankte sich er Einsatzleiter besonders beim Hüttenwart Günter Grabs für das zur Verfügung gestellte Objekt. Insbesondere aber bei den 30 Einsatzkräften mit ihren Gruppenführer Markus Balk (FW-Muglhof), Jonas Gösl (FW-Roggenstein) und Johannes Eiberweiser (FW-Kaimling) für das reibungslose Miteinander. Durch das schnelle Eintreffen am Brandobjekt zeigte es sich wieder mal, dass eine gut ausgebildete Wehr mit den Kenntnissen der örtlichen Gegebenheiten unverzichtbar ist.
Die Pilgergruppe auf ihrem Weg zum Kreuzberg. (Bild: Josef Amann)

Mit Kreuz, Gesang und Gebet zum Kreuzberg

Bei bestem Wallfahrtswetter machten sich 36 Pilgerinnen und Pilger der Pfarreiengemeinschaft Freihung-Großschönbrunn auf den traditionellen Fußweg zum Kreuzbergfest nach Vilseck/Axtheid-Berg. Pünktlich um 7:45 Uhr stimmte Vorbeterin Karin Amann die Wallfahrer mit einem kurzen Pilgergebet auf den gemeinsamen Weg ein. An der Spitze der Gruppe ging Pilgerführer Heinz Peter Ertl mit dem Kreuz voraus. Durch Wald und Flur führte der Weg hinaus aus Freihung und dem Kreuzberg entgegen. Schritt für Schritt ging es durch die morgendliche Landschaft. Dabei wechselten sich Gebete und Gesang ab. Die gemeinsame Wallfahrt bot den Teilnehmern nicht nur Gelegenheit zur Besinnung, sondern auch zum Gespräch und zum Erleben der Gemeinschaft. Nach gut zwei Stunden erreichte die Pilgergruppe ihr Ziel. Um 10 Uhr begann am Freialtar vor der Wallfahrtskirche der Familiengottesdienst. Pfarrer Hrudaya Madanu, Pfarrvikar Christian Ogu, Pfarrer Benny Joseph Kochumundammalayil und Festprediger Pfarrer i. R. Alfons Schöpf zelebrierten die festliche Heilige Messe. Für die passende musikalische Umrahmung sorgten der Kinderprojektchor und der Kirchenchor Vilseck. Mit ihren Liedern verliehen sie dem Gottesdienst eine festliche und zugleich familiäre Note. Anschließend ging man vom geistlichen Teil des Festes in eine gesellige Feier über. Bei Bratwürsten, Bier und allerlei weiteren Leckereien stärkten sich die Wallfahrer und Besucher und ließen den gemeinsamen Vormittag gemütlich ausklingen. So wurde das Kreuzbergfest zu einem schönen Gemeinschaftserlebnis, bei dem sich Glaube, gelebte Tradition und Geselligkeit auf besondere Weise miteinander verbanden.
Das Team der KöB Kastl lud zur kulinarisch-literarischen Weltreise durch die Bücherei ein. (Bild: Martina Reger)

Kulinarisch-literarische Weltreise in der Bücherei

Zu einer besonderen Reise rund um die Welt hatte die KöB Kastl am Freitag eingeladen. Bei der „Kulinarischen und literarischen Reise um die Welt” konnten die Besucherinnen und Besucher verschiedene Länder nicht nur über Bücher entdecken, sondern auch kulinarisch kennenlernen. Anders als bei den bisherigen Buffets der Bücherei verteilten sich die einzelnen Länderstationen diesmal über mehrere Räume. So entstand eine kleine Reise von Station zu Station, die bei den Gästen besonders gut ankam. Im Eingangsbereich wartete Italien mit Tiramisu im Glas, Tomaten-Mozzarella-Spießen, Limoncello-Spritz und selbstgemachten Zitronenbonbons, deren Rezept aus dem Roman „Die Zitronenschwestern” stammt. Weiter ging es nach Frankreich mit Mini-Croissants, Quiche Lorraine und Lavendel-Spritz. In Skandinavien gab es Sm⌀rrebr⌀d, Zimtschnecken, ein Preiselbeergetränk und Holunder-Spritz. Die deutsch-bayerische Station war mit Kartoffelsalat und Obazda im Glas, Bayerischer Creme und Spezi vertreten, England mit Sausage Rolls, Bananen-Butterscotch-Trifle und schwarzem Tee mit Milch. Für die drei außereuropäischen Stationen Mexiko, Australien und USA wurde ein eigener Raum genutzt. Dort gab es unter anderem Mais-Tortilla-Häppchen und Agua de Jamaica (Hibiskus-Eistee) für Mexiko, Lamingtons und Ginger Beer für Australien, Brownies, Dr. Pepper und Mini-Burger für die USA. Passende Bücher, Länder-Dekorationen, laminierte Rezepte und zum Teil auch Musik ergänzten die Stationen und sorgten für zusätzliche Weltreise-Atmosphäre. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit zur Weltreise durch die Bücherei. Das Bücherei-Team freute sich über die vielen positiven Rückmeldungen zum neuen, über mehrere Räume verteilten Konzept. Wie bei den bisherigen Buffets steht auch hier wieder ein Ordner mit allen Rezepten zur Ausleihe bereit.
Die Teilnehmer der Wanderung beim „Anna-Biller-Feldkreuz” im Ortsteil Forst. in der Bildmitte Marterlbeauftragter „Bebbo” Schuller. (Bild: Josef Schuller)

Marterlwanderung in Schnaittenbach - Seblasmühle/Forst

Die AOVE führte vergangenen Sonntag die bereits 11. Marterlwanderung in Folge im Stadtgebiet von Schnaittenbach durch. Dieses Mal war erneut die Seblasmühle und der Ortsteil Forst an der Reihe. „Bebbo“ Schuller, der als Marterlbeauftragter der Stadt Schnaittenbach die kundige Führung durchführte, erkläre zu Beginn derselben den Sinn und Zwecks von Flurkreuzen, Bildstöcken und Erinnerungstafeln, in katholischen Gegenden alle als „Marterln“ bezeichnet. Sie sind Zeichen des christlichen Glaubens und sollen die vorbeigehenden Menschen einladen zu Besinnung und Gebet. Anlässe zur Errichtung waren die verschiedensten, angefangen von Gedenkkreuzen, die an Orten von Unfällen und Verbrechen aufgestellt sind. Darüber hinaus wurden Marterln errichtet aus Dankbarkeit, weil Menschen von Seuchen, Krieg und Krankheit verschont wurden. Außerdem gibt es Votivkreuze, wenn diese aufgrund eines Gelübdes aus Dank zur Errettung aus einer Notlage gestiftet und errichtet wurden. Pest-, Florianikreuze wurden in früheren Jahrhunderten aufgestellt, um an Pestepedemien oder Brandkatastrophen zu erinnern. Die 19-köpfige Teilnehmerschar startete ihren Rundgang beim Hochkreuz an der ehemaligen Tankstelle Rosner. Der Kreuzbildstock bei der Seblasmühle war sogar den meisten Teilnehmern aus Schnaittenbach nicht bekannt. Weitere Stationen waren u.a. die Hans-Busch-Gedenkkreuz, das Siedlerkreuz, die Holzbildsäule beim Anwesen Wendl (Gungbauer). Höhepunkt besonders für die auswärtigen Gäste war die „Faschterer Dorfkapelle“, ein wirkliches Kleinod am Kapellensteig. Letzte Station war die Statue des Hl. Vitus, beim Festplatz. Die Teilnehmer erfuhren viel Wissenswertes über die besuchten Marterl, „Bebbo“ Schuller erhielt für seine Führung sehr viel Beifall.
Die anwesenden Teilnehmer freuten sich über ihre Urkunden, den Kindern spendierte der Verein zusätzlich Ehrenabzeichen, welche von 1. Vorsitzenden Roman Kastl (hinten links) übergeben wurden (Bild: Lena Waldmann)

DJK Pressath verleiht Sportabzeichen

Auch 2026 durfte ein mittlerweile traditionelles Angebot im Sportjahr bei der DJK Pressath nicht fehlen, die Abnahme des deutschen Sportabzeichens, der „Goldmedaille des Breitensports”. Die Sportlerinnen und Sportler im Alter ab 6 Jahren zeigten in den Disziplinen Ausdauer, Schnelligkeit, Kraft und Koordination beachtliche Leistungen. Die Auszeichnung konnte insgesamt an 27 Teilnehmer vergeben werden. Nachdem in den Vergangenen Jahren Vereinsrekorde aufgestellt wurden, musste man sich in diesem Jahr mit eher geringeren Teilnehmerzahlen zufriedengeben. Bedauerlich sei dabei laut Übungsleiterin Katrin Waldmann die Tatsache, dass nur noch wenige Kinder zur Teilnahme bewegt werden konnten. Umso zufriedener dürfen diejenigen sein, die sich auch 2026 wieder dieser Herausforderung gestellt haben. Die erbrachten Leistungen würdigte bei der Übergabe der Abzeichen und Urkunden auch erster Vorsitzender Roman Kastl. Der Dank gilt den Prüfern Birgit Baller sowie Katrin und Michael Waldmann, aber auch dem Verein, der wie in den Vorjahren auch heuer wieder die Kosten für alle Urkunden und die Ehrenabzeichen der Kinder übernahm. Das Ablegen hat neben dem Test der eigenen sportlichen Leistungsfähigkeit auch weitere Vorteile. Viele Krankenkassen belohnen beispielsweise eine Teilnahme im Rahmen ihres Bonusprogramms. Auch 2027 wird dieses Angebot im Jahresprogramm der DJK Pressath nicht fehlen. Der Start für die neue Sportabzeichen-Saison wird rechtzeitig in der Vereinsapp sowie in der Presse bekanntgegeben. Die Teilnahme ist nicht nur für Vereinsmitglieder oder Bürger Pressaths möglich, auch Nichtmitglieder und Sportlerinnen und Sportler aus der Umgebung sind jederzeit willkommen. Infos zum deutschen Sportabzeichen gibt es unter www.deutsches-sportabzeichen.de!
Eindrücke von der Reise (Bild: Gabriele Söllner)

Entdeckungsreise an Inn und Salzach – KAB Neusorg-Riglasreuth unterwegs

Zusammen mit Gästen der Fa. Prechtl Bus brachen die KABler zur traditionellen 2-Tagesfahrt in eine besonders schöne Ecke Bayerns auf. Über Regensburg und Landhut gelangte man nach Wasserburg, das durch schöne Gebäude und Gassen, aber besonders durch seine wunderschöne Lage umspült vom Inn begeistert. Beim Spaziergang mit den Stadtführern erfuhr die Gruppe viel vom Leben in der Stadt und bewunderte in der Kirche St. Jakob die meisterliche Holzkanzel der Gebrüder Zürn. Obwohl schon viele Mitreisende den Wallfahrtsort Altötting besucht hatten, bot die aufschlussreiche Führung dort Neues und Wissenswertes über die Geschichte und die religiöse Bedeutung der Stadt. Gerne nutzten die KABler die Möglichkeit zur Teilnahme an der abendlichen Lichterprozession und einem Besuch der Gnadenkapelle. Am Sonntag ging die Reise weiter nach Burghausen. Alle Teilnehmer war beeindruckt von der Größe und weitreichenden Bedeutung des Chemiestandortes der Firma Wacker. Als barockes Schmuckstück erwies sich die Kirche des ehemaligen Zisterzienserklosters Raithenhaslach. Am Nachmittag besuchte die Reisegruppe in Burghausen die weltlängste Burg. Hoch über der Altstadt thronend zeugt sie von einer reichen Baugeschichte und dem wechselvollen Leben auf der Burg. „ Burghausen wäre einen zweiten Besuch wert” war die einhellige Meinung bei der Heimfahrt, für die noch ein kleines Schmankerl geboten wurde. Die Drehorte der Eberhofer-Krimis in Frontenhausen wurden fröhlich wiedererkannt und eine Runde mit dem Bus im „Eberhofer-Kreisel” durfte nicht fehlen! So ging ein tolles Wochenende vollgepackt mit schönen und interessanten Eindrücken heiter zu Ende.
Bildunterschrift: Pfarrer Thomas Kohlhepp mit den Ehejubelpaaren, die vor vielen Jahren Ja vor Gott gesagt haben, wie Maria und Martin Kummer vor 65 Jahren (vorne Mitte) (Bild: Priska Hofmann)

Ehejubelpaare erneuern Eheversprechen

„Wir feiern mit der Pfarrgemeinde bei der Messe am 19. September 20 Ehepaare, die gemeinsam den Lebensweg miteinander gehen, und vor 10, 15, 20, 25, 30, 40, 45, 50, 55, 60 und 65 Jahren Ja vor Gott sagten.”, so Pfarrer Thomas Kohlhepp. „Sie sind seit vielen Jahren unterwegs, viele Wege mit manchen Hürden haben sie geschafft, waren Hand in Hand verbunden um sich gegenseitig zu bestärken, zu ermutigen und zu vertrauen”, so der Geistliche weiter. „Einer, der immer da war, manchmal deutlicher, manchmal vielleicht eher zurückhaltend, ist Gott. Vor ihm wollen wir nun unser Leben bringen und uns von ihm für noch viele gemeinsame Jahre bestärken und ermutigen lassen im Gebet.” Zur Predigt verglich der Pfarrer die Ehe mit einer Stehleiter. Sie stand prägnant im Altarbereich mit Blumen und Blättern dekoriert. Die Stehleiter braucht festen Boden und steht nur sicher, wenn sie auf vier Beinen steht. So eine Leiter hat symbolisch wichtige Aufgaben in einer Ehe. So glaubt der Geistliche, wenn einer oben steht, muss der Untere den Anderen stützen, sich gegenseitig zu ermöglichen, die nächste Sprosse zu erreichen. Viele Sprossen stehen für Ihre Ehejahre, manche leicht, manche rutschig, sie sind weitergekommen, Jahr für Jahr. Zwischen Erde und Himmel sind die Sprossen einer Ehe mit den Worten „Du hast recht” oft sehr heilsam und leichter zu ertragen. Und abschließend denkt der Geistliche, dass die Liebe alles zusammenhält und Gott ist mit dabei. Nach den Segen jedes Ehepaares erhielten sie zur Erinnerung eine Urkunde mit Rose. Ein kleiner Empfang am Kirchplatz bei angenehmen Temperaturen und kleiner Stärkung, organisiert durch den Pfarrgemeinderat, lud zum Verweilen ein.
Nach dem Festzug auf der „Oidn Wiesn”. v.l. Gauvorstand Peter Fink, Benedikt Fink, Julius Lottner, Iris Lottner, stellv. Vereinsvorstand Gaston Lottner, Jonas Arnold, Hanna Ries-Pfab (Bild: Peter Fink)

Heimat- und Trachtenverein Hirschau beim Oktoberfestzug

Früh aufstehen für einen besonderen Auftritt: Schon früh am Morgen hieß es für sieben Vereinsmitglieder des Heimat- und Trachtenvereins Hirschau: Tracht anziehen und auf nach München! Wie schon in den vergangenen Jahren durfte eine Abordnung der Hirschauer Trachtler den Gauverband Oberpfalz beim traditionellen Oktoberfestzug vertreten. Mit dabei waren unter anderem Gauvorstand Peter Fink sowie der stellvertretende Vorstand des Heimat- und Trachtenvereins Hirschau Gaston Lottner. Natürlich durfte auch die Vereinsfahne nicht fehlen. Das Jugendpaar Hanna Ries-Pfab und Jonas Arnold vertrat dabei die junge Generation des Vereins. Bereits bei der Aufstellung bot sich den Teilnehmern ein beeindruckendes Bild. Zahlreiche Trachten- und Musikgruppen aus verschiedenen Regionen sowie prächtige Pferdegespanne reihten sich in den Festzug ein. Bei sonnigem Wetter setzte sich der Zug schließlich in Bewegung. Entlang der Strecke säumten unzählige begeisterte Zuschauer die Straßen und spendeten den Teilnehmern viel Applaus. Die Hirschauer Abordnung genoss die besondere Atmosphäre und konnte gemeinsam mit den anderen Trachtlern ein Stück oberpfälzischer Trachten- und Vereinskultur beim Oktoberfestzug präsentieren. Nach dem Festzug gingen wir zusammen zum Mittagessen auf die „Oide Wiesn”. Das haben wir uns verdient, bevor es mit dem Zug wieder nach Hause ging Für die Hirschauer Trachtler war es einmal mehr ein besonderes Erlebnis und eine schöne Gelegenheit, den Heimat- und Trachtenverein Hirschau sowie den Gauverband Oberpfalz in München zu vertreten.
Der Verwaltungsrat der Spvgg SV Weiden mit Vorsitzenden Lothar Höher. Foto: Reiner Nachtigall (Bild: Dagmar Nachtigall)

SpVgg SV Weiden stellt die Weichen für die Zukunft

Die SpVgg SV Weiden blickt zuversichtlich auf die weitere Entwicklung des Vereins. Bei der jüngsten Sitzung des Verwaltungsrates standen der Nachwuchsbereich, die sportliche Situation der Herrenmannschaften und die finanzielle Entwicklung im Mittelpunkt. Zu Beginn gedachten die Mitglieder des im vergangenen Jahr verstorbenen früheren Schatzmeisters Karl Lang mit einer Gedenkminute. 180 Nachwuchsspieler in 13 Mannschaften Im Nachwuchsbereich sind aktuell rund 180 Kinder und Jugendliche in 13 Mannschaften aktiv – von den Bambinis bis zur U19. Die U19 möchte sich in der Landesliga im vorderen Tabellendrittel etablieren und startete mit einem Sieg gegen Bayernligabsteiger Würzburg 04. Die U17 will an die erfolgreiche Vorsaison anknüpfen, in der sie bis zuletzt um den Aufstieg in die Bayernliga spielte. Bei den jüngeren Jahrgängen steht die individuelle Entwicklung im Vordergrund. Mannschaften der U10 und U9 wurden neu aufgestellt beziehungsweise gegründet. Bei den Bambinis geht es zunächst vor allem um den Spaß am Fußball. Organisatorisch wurde der Nachwuchsbereich neu aufgestellt. Die bisherige Struktur mit Bereichsleitern wurde abgeschafft. Künftig übernehmen Michael Neumann und NLZ-Leiter Florian Schrepel gemeinsam die Leitung. Unterstützt werden sie von Philipp Schatz, der unter anderem für Veranstaltungen und Turniere zuständig ist. Schwerpunkte für die kommende Zeit sind eine intensivere Elternarbeit, ein Konzept für Kinder- und Jugendschutz sowie die weitere Stärkung des Teamgeistes. Im Seniorenbereich setzt die SpVgg SV Weiden auf die Entwicklung eigener Spieler. Sportdirektor Rüdiger Hügel betonte: „Die SpVgg SV Weiden kann auf dem Transfermarkt finanziell nicht mit allen Konkurrenten mithalten. Deshalb muss der Schwerpunkt auf der Ausbildung eigener Spieler liegen.” Ziel sei eine möglichst durchlässige Verbindung von der U19 über die U23 bis zur ersten Mannschaft. Positiv entwickelt sich auch die finanzielle Situation. Erfreulich sei zudem die Entwicklung bei den Sponsoren. Von der Präsenz in den sozialen Medien profitiere der Verein ebenfalls und erreiche inzwischen mehr als 100.000 Follower. Der Haushaltsplan für 2026 wurde durch den Verwaltungsratsvorsitzenden Lothar Höher einstimmig genehmigt. Die SpVgg SV Weiden setzt damit auf langfristige Entwicklung, eine starke Nachwuchsarbeit und wirtschaftliche Stabilität. Vereinsvorsitzender Michael Kurz betonte: „Gerade die enge Verzahnung zwischen Jugend, U23 und erster Mannschaft ist ein wichtiger Baustein für die sportliche Zukunft der SpVgg SV Weiden.”
Unter die ehemaligen Schülerinnen und Schüler haben sich die ehemaligen Lehrer Kurt Klingler (rechts), Inge Hofmann (vordere Reihe 4.v.re), Helmut Fraunhofer (hintere Reihe 5.v.re) und Gerlinde Ibel (vordere Reihe 8v.re) gemischt. Der damalige Klassensprecher Josef Pflaum (2.v.re) hatte den Anstoß zum Klassentreffen geliefert. (Bild: Tanja Pflaum)

40 Jahre nach dem Abschluss: Wiedersehen der Klasse 10 a KM

Am vergangenen Samstag trafen sich die ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 a KM der Staatlichen Realschule Vohenstrauß. Vor 40 Jahren hatten sie gemeinsam ihre Abschlussprüfungen abgelegt. Organisiert wurde das Wiedersehen vom damaligen Klassensprecher Josef Pflaum. Unterstützt wurde er dabei von seiner Frau Tanja, geborene Stahl, sowie Michaela Zehent und Martin Hanauer. Der erste Treffpunkt war der Vohenstraußer Friedhof. Dort gedachte die Gruppe des leider viel zu früh verstorbenen Mitschülers Andreas Scheuner. Besonders für Martin Hanauer, seinen besten Freund, war diese Geste ein Herzenswunsch. Im Namen der Klassenkameradinnen und -kameraden hatte er ein Blumengesteck vorbereitet. Anschließend ging es zur Realschule. Dort stießen auch die ehemaligen Lehrer Kurt Klingler, der aus Hof angereist war, und Helmut Fraunhofer aus Pleystein zur Gruppe. Konrektorin Martina Fels führte die Ehemaligen durch das Schulgebäude und berichtete anschaulich vom heutigen Schulalltag. Beim Rundgang wurden viele Erinnerungen wach. Natürlich gab es auch die eine oder andere lustige Geschichte aus der gemeinsamen Schulzeit zu erzählen. Der gemütliche Teil des Treffens fand anschließend im Lokal der Stadthalle statt. Nach und nach trafen weitere frühere Lehrkräfte ein: Gerhard Hecht, Inge Hofmann und Gerlinde Ibel freuten sich sichtlich über die Einladung. Ibel stellte mit einem Augenzwinkern fest, dass „trotz unseres pädagogischen Wirkens” aus allen etwas geworden sei. Bei Kaffee und Kuchen sowie später bei leckerem Essen wurde angeregt erzählt, viel gelacht und so manche Erinnerung an die Abschlussfahrt oder den Abschlussball aufgefrischt. Auch nachdenkliche Momente fehlten nicht. Bis weit in die Nacht saß man zusammen. Das 40-jährige Klassentreffen wird sicherlich allen lange in Erinnerung bleiben. Das nächste Wiedersehen soll bereits in fünf Jahren stattfinden – zur gleichen Zeit am gleichen Ort.
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