Gruppe der Seniorenbeauftragten mit Frau Ackermann bei der Besichtigung der Tagespflege.  (Bild: Cornelia Stahl)

Seniorenbeauftragte und Quartiersmanager besichtigen Tagespflege in Mitterteich

Auf Einladung des Kreisseniorenbeauftragten Peter Gold und der Seniorenfachstelle des Landkreises Tirschenreuth besichtigten die Seniorenbeauftragten und Quartiersmanager der Städte, Märkte und Gemeinden am 16. April 2026 die Tagespflege „Zanklgarten” in Mitterteich. Begrüßt wurde die Gruppe von Anja Ackermann, Leiterin der Caritas-Tagespflege. Während des laufenden Betriebs erhielten die Teilnehmenden einen Einblick in den Alltag der Einrichtung. Die anwesenden Gäste aus Mitterteich und den umliegenden Gemeinden verbrachten den Nachmittag bei Bastelarbeiten, Gesprächen und Gesellschaftsspielen. Anja Ackermann stellte das Angebot der Tagespflege vor, die seit Anfang 2024 besteht und täglich Platz für bis zu 22 pflegebedürftige Menschen bietet. Der Tagesablauf beginnt in der Regel mit einem gemeinsamen Frühstück, gefolgt von einer Zeitungsrunde und einer Gymnastikeinheit. Das Mittagessen wird frisch vor Ort zubereitet. Von Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr ermöglicht die Tagespflege professionelle Betreuung am Tag und entlastet damit pflegende Angehörige spürbar. Im Anschluss an die Besichtigung ließ die Gruppe den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen im Mehrgenerationenhaus Mitterteich ausklingen. Tagespflege ist eine Form der teilstationären Pflege nach dem Grundsatz „tagsüber betreut – abends zuhause”. Sie ermöglicht es pflegebedürftigen Menschen, weiterhin in ihrer gewohnten Umgebung zu leben und dennoch tagsüber professionell versorgt zu werden. Gleichzeitig bietet sie Angehörigen wichtige Entlastung und hilft dabei, Beruf und Pflege besser miteinander zu vereinbaren. Im Landkreis Tirschenreuth gibt es neben der Caritas-Tagespflege in Mitterteich auch Angebote des BRK in Erbendorf und Kemnath sowie die Casa Doro Tagespflege in Kemnath. Darüber hinaus halten auch mehrere stationäre Pflegeeinrichtungen eingestreute Tagespflegeplätze vor.
Im Projekt „Liebesleben” wird in sechs Themenfeldern mit Jugendlichen erarbeitet, wie man verantwortungsbewusst mit Sexualität umgeht. (Bild: Maria Rötzer)

Schülerprojekt in Schwandorf fördert Aufklärung und Verantwortung

„3 Tage mit Liebesleben” ist der Titel eines Mitmach-Projekts, das das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit anbietet. Daran nahmen die Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen der Doktor-Eisenbarth-Mittelschule und der Berufsfachschule teil. Ein methodisch und fachlich geschultes Team von Moderatorinnen und Moderatoren des Bundesinstituts arbeitete mit den Jugendlichen sechs Themenmodule ab. Darin ging es um HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen, Safer sex, Freundschaft und Beziehung, Körper und Gefühle, Vielfalt und Respekt sowie Sexualität und Medien. Die Jugendlichen lernten, wie sie beim Sprechen über Sexualität Hemmschwellen abbauen können, setzten sich mit sexueller Selbstbestimmung auseinander und hinterfragten die mediale Darstellung von verschiedenen Sexualitäten. Altersgemäße Aufklärung, Förderung der sexuellen Gesundheit und Hilfsangebote standen im Fokus des Projekts. Der Blick wurde stark auf verantwortungsvolles Handeln gelegt sowie auf das Beachten von Grenzen. Die Klassenlehrkräfte und Jugendsozialarbeiterinnen beider Schulen sowie weitere Fachkräfte der Jugendsozialarbeit aus dem Landkreis Schwandorf und Kooperationspartner haben im Vorfeld zu diesem Projekt eine mehrstündige Fortbildung durchlaufen. Um auch mit nachfolgenden Jahrgangsstufen an diesen Themen zu arbeiten, haben die Schulen einen Materialkoffer erhalten.
Im Bild von links nach rechts mit abgelegter Stufe: KBM Michael Werner, Alexander Rittner Ü40, KBM Frank Schloss, Stefan Roppert 5, Theo Märtin Ü40, Sigrid Ertel WH, Jochen Siekiera Ü40, Matthias Märtin 4, Simon Bönisch 1, Oliver Grädler 1, Alexander Horst 1, Tobias Schmidt 5, Christian Stauber 2, Alexander Burger 2, Thomas Hörl 3, Oswald Bönisch Ü40, Thomas Schertl 5, Hans Schmidt Ü40, Andreas Schertl 5 und KBM Andreas Luber. (Bild: Andreas Schertl)

Leistungsprüfung in Gressenwöhr von 18 Feuerwehrleuten erfolgreich absolviert!

Zwei Wochen wurde in Gressenwöhr fast täglich fleißig trainiert. um sich auf eine wichtige Prüfung vorzubereiten. Jung und alt, Hand in Hand, von 16 bis bis 66 Jahren. Jeder der konnte war dabei. Es ging um das Leistungsabzeichen „Die Gruppe im Löscheinsatz”, dass nach der bayrischen Dienstvorschrift von 3 Schiedsrichtern Kreisbrandmeister Andreas Luber, Kreisbrandmeister Frank Schloss, sowie Kreisbrandmeister Michael Werner abgenommen wurde. Die zwei Löschgruppen der Feuerwehr Gressenwöhr waren vollzählig und motiviert angetreten. Das Los entschied vorab welche Posten zugeordnet wurden und jeder musste die erforderlichen Handgriffe dafür beherrschen. So wurden verschiedene Knoten und Stiche geprüft und der Übungsaufbau für einen fiktiven Brandeinsatz vorgenommen. Dieser setzte sich zusammen von der Wasserentnahme aus einem Hydraten, bis hin zum Löschaufbau mit drei C-Rohren. Alles musste innerhalb von sportlichen 190 Sekunden erledigt werden. Außerdem wurden Zusatzaufgaben im Bereich Gerätekunde, Erste Hilfe oder Gefahrguterkennung erfolgreich abgefragt. Die Gruppenführer mussten zudem einen Fragebogen richtig beantworten. Bei den Prüfungen wurde deutlich, dass sich die Feuerwehrler aus Gressenwöhr gut vorbereitet hatten. Die Arbeiten wurden routiniert und in der vorgegebenen Zeit ordentlich erledigt. Bei der Abschlussbesprechung wurde alle zur bestandenen Leistungsprüfung gratuliert. Unter den Gratulanten war auch 1. Bürgermeister Hans - Martin Schertl, Ehrenkommandant Josef Schertl und Kammeraden aus der Altersmannschaft. Beim gemeinsamen Abendessen wurde sich noch stundenlang über die bestande Prüfung und die letzten zwei Trainingswochen ausgetauscht.
Gleichzeitig aufgeregt und stolz waren die Buben und Mädchen der 1. Klasse als sie den afrikanischen Song „Si ma ma kaa”, welchen sie mit dem Musiker Sandro Augustin einstudiert hatten, den Mitschülern und den Eltern in der Schulversammlung vorführen durften. (Bild: Gabriela Bäumler)

Musikprojekt in der 1. Klasse der Ludwig-Meier-Grundschule

Sandro Augustin unterrichtet als Musiklehrer in Sulzbach-Rosenberg und in Etzenricht. Mit seiner Band Rotzlöffl hatte er in den letzten beiden Jahrzehnten nicht nur in Bayern und Europa sondern auch in Amerika und Australien eine Vielzahl von Auftritten. Als Kind besuchte er die Ludwig-Meier-Grundschule Etzenricht. Bereits damals trat er bei Schulfesten und Feiern insbesondere als Trompeter in Erscheinung. Schulleiterin Gabriela Bäumler konnte ihn überzeugen, in der 1. Klasse ein Musikprojekt durchzuführen. Dazu war er mehrere Wochen, stets am Montag nach der Pause, in die Schule gekommen. Schnell gelang es ihm, fast alle Buben und Mädchen für die Musik, Bodypercussion und das Orff-Instrumentarium zu begeistern. Zum Abschluss führten die Kinder das Gelernte im Rahmen einer Schulversammlung den Eltern und den Mitschülern vor. Diese ließen sich mitreißen von dem afrikanischen Song „Si ma ma kaa”, dessen eingängigen Text sie schnell mitsingen konnten. Auch die Bewegungen imitierten die Großen schnell. Die Begeisterung war riesig, so dass einige Durchgänge des Liedes gemeinsam gesungen und gespielt wurden, bevor lauter Applaus entbrandete. Nachdem das Projekt und die Aufführung so gut ankamen, bat Schulleiterin Gabriela Bäumler den Musiker Sandro Augustin, ob es nicht möglich wäre, zukünftig öfter zusammen zu arbeiten. Sie stieß dabei auf offene Ohren. Demnächst will man gemeinsam in die Planungsphase gehen.
Auf dem Bild sind von links Pfarrer Markus Bruckner, Notar Johannes Eichelsdörfer und Vorsitzende Claudia Porst.<br> (Bild: Lothar Porst)

Überwältigender Besuch beim Vortrag „Vererben, Erben und Hofübergabe”

Die KAB Immenreuth hatte Notar Johannes Eichelsdörfer aus Kemnath eingeladen und zu seinem Vortrag „Vererben, Erben und Hofübergabe” kamen zahlreiche Besucher ins Pfarrheim. Daraus wird deutlich, dass die Thematik der Generationen-Nachfolge beim Eigentum jeden angeht und dass viele Bedarf an Informationen dazu haben. Mit dem Referenten gelang der KAB ein Glücksgriff, da Notar Eichelsdörfer komplizierte rechtliche Begriffe anschaulich machte, indem er immer wieder auf Beispiele aus dem Leben verwies. Bei der Übergabe von Eigentum, die einer Schenkung entspricht, ist es nach seinen Ausführungen das Beste, wenn alle Betroffenen am Tisch sind - die Übergebenden, die Übernehmer, aber auch diejenigen, die kein Eigentum bekommen sollen. Nur dadurch lassen sich durch gemeinsame Überlegungen für später lang andauernde Streitigkeiten in der Familie vermeiden. Er verwies auch auf die Möglichkeit, dass Übergebende Rechte im Übergabevertrag zurückbehalten können, wie z.B. das Wohnrecht im bisherigen Wohnhaus oder das Nießbrauchsrecht an ihrem Mietshaus. Gerade der Übergabevertrag macht verschiedene individuelle Regelungen möglich, verdeutlichen kann dies am Besten ein Fachmann wie der Notar. Der Referent verwies auch darauf, sich möglichst frühzeitig mit einer Übergabe zu beschäftigen, um als Beteiligter Vorteile aus der Zehn-Jahres-Regel ziehen zu können, die erst mit der notariellen Beurkundung zu laufen beginnt und steuerliche wie rechtliche Vorteile zur Folge haben kann. Die Besucher nutzten die Möglichkeit, aufgeworfene Fragen zu stellen, do dass am Ende die KAB-Vorsitzende Claudia Porst zusammen mit Pfarrer Bruckner dem Referenten Dank für deine aufschlussreichen Erläuterungen sagen konnte.
north