Die italienischen und französischen Gäste wurden von Oberbürgermeister Andreas Feller herzlich im Schwandorfer Rathaus begrüßt. (Bild: Andreas Hofmeister)

Interkulturelle Beziehungen weiter stärken

Stadt Schwandorf begrüßt Gäste aus Gualdo Tadino, Libourne und Sokolov mit Im vergangenen November wurden Schwandorf und ihre Freundschaftsstadt Gualdo Tadino dem Deutsch-Italienischen Städtepartnerschaftspreis ihr grenzüberschreitendes Engagement ausgezeichnet. Das Preisgeld von insgesamt 30.000 Euro nutzen die beiden Kommunen jeweils zur Hälfte für gemeinsame Projekte unter dem Motto „Junge Botschafter Europas”. für Aus diesem Grund verbringen sieben italienische Schülerinnen und Schüler, begleitet von einer Lehrkraft, derzeit eine Woche in Schwandorf, um die Stadt und die Region besser kennenzulernen. Auf dem Programm stehen neben einer Stadtführung, Fahrten nach Regensburg und Flossenbürg, Schulbesuchen am Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium auch ein interkultureller Kochkurs und die Teilnahme am großen Volksfesteinzug. Im September erfolgt dann der Gegenbesuch der Schwandorfer Schülerinnen und Schüler in Gualdo Tadino zum Historienspektakel „Giochi de le Porte”. Zur Eröffnung des 86. Schwandorfer Volksfestes werden die internationalen Begegnungen zusätzlich auf offizieller Ebene fortgesetzt. Neben weiteren Gästen aus Gualdo Tadino reisen auch Delegationen aus den Partnerstädten Libourne in Frankreich und Sokolov in Tschechien über das Wochenende an. Oberbürgermeister Andreas Feller begrüßte die italienischen und französischen Gäste, darunter auch die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler, heute (05.06.) Vormittag im Rathaus. Die Delegation aus Sokolov wird aufgrund ihrer kürzeren Anreise erst am Samstag in Schwandorf eintreffen. „Europa lebt vom Miteinander. Der Austausch zwischen unseren Städten ermöglicht wertvolle Begegnungen, neue Perspektiven und nachhaltige Freundschaften. Deshalb freue ich mich einmal mehr, Gäste aus Gualdo Tadino, Libourne und Sokolov in Schwandorf willkommen zu heißen”, so der Oberbürgermeister.
Siegerehrung der F-Jugend beim Kohlberger Kirwa-Cup. (Bild: Herbert Riedel)

Kirwa-Cup und Sommerfest begeistert Kids und Teens beim SV Kohlberg

An Fronleichnam fand der traditionelle Kirwa-Cup im Rahmen des Sommerfests des SV Kohlberg statt. Es war ein Tag des Kinderfußballs für die U9- und U11-Jugendlichen sowie ein Tag des Jugendfußballs für alle U13-Spieler. In den jeweiligen Turnieren traten je acht Mannschaften an, so dass sich mehr als 250 Spieler über den ganzen Tag auf dem Kohlberger Fußballplatz versammelten. Am Vormittag startete die D-Jugend den Turniertag. Die Jugendlichen machten mit tollem Fußball und absolut fairem Verhalten Werbung für den Fußball. Am Ende hatte der (SG) SV Altenstadt/WN knapp vor der U12 des (SG) SV Kohlberg die Nase vorn. Das Finale endete 1:0. Alle acht Teams wurden mit einem WM-Ball belohnt. Mittags ging die E-Jugend an den Start. Hier konnte sich der SV Inter Bergsteig Amberg auch wieder gegen die Heimmannschaft der (SG) SV Kohlberg-Etzenricht mit 1:0 durchsetzen. Zum Schluss durften die F-Jugendlichen zeigen, was sie drauf haben. Sieger wurde der FC Weiden-Ost. Sie bezwangen im Finale die SG Mantel-Weiherhammer-Neunkirchen mit 2:1. Alle F- und E-Spieler bekamen eine SV-Goldmedaille. Im Teilnehmerfeld bei der U11 und U9 waren auch die Mädels vom TSV Neudorf. Mit Platz 3 und 5 erreichten sie klasse Platzierungen und zeigten den Jungs, wie gut sie Fußball spielen können. Die Turnierleitung bestand ausschließlich aus Jugendlichen und sorgte für einen absolut reibungslosen Turnierverlauf. Die Mädels und Jungs hatten dabei auch noch mächtig Spaß. Das Rahmenprogramm beim Sommerfest des SV Kohlberg war sehr umfangreich. Neben einer Hüpfburg, Fußball-Dart, konnten die Kinder und Jugendlichen ihre Schussgeschwindigkeit testen. Großen Zulauf hatte der Spieleparcours der Gardemädels. Die Jugendgarde zeigte bei der Siegerehrung der E-Jugend ihren Showtanz und bekam danach viel Beifall. Für die Verpflegung gab es ein tolles Kuchenbuffet, welches die Spielereltern und die Frauen aus der Fitnessabteilung zauberten und dann auch im Sportheim verkauften. Eine Spielermama stellte sogar eine Popcorn-Maschine zur Verfügung und hatte großen Zuspruch. Auch der Foodtruck von Witt-Catering hatte ein reichhaltiges Angebot. Somit wurde es ein sehr gelungener Familientag auf dem Sportgelände des SV Kohlberg.
Die Piratenhüpfburg musste ja erobert werden, die Kids hatten viel Spaß dabei. (Bild: Hans Schlosser)

Traditionelles Fronleichnams Gartenfest in Weihern

Das traditionelle Gartenfest der „ Eichelbachschützen Weihern – Stein „ an Fronleichnam, lockte wieder viele Gäste aus der gesamten Umgebung an. Schützenmeister Matthias Reis hatte mit seinen vielseitigen Team alles wieder bestens vorbereitet, so das sich die Besucher sehr wohlfühlen mussten. Zum „ Kaffee Start „ mit vielen Hausgemachten Kuchen und Torten füllten sich die Zelte, die der Verein noch von der Königsproklamation vor 14 Tagen aufgestellt lassen hatten, schnell. Denn die schattigen Plätze bei den hochsommerlichen Temperaturen waren gefragt. Doch den vielen Kid´s war die Hitze egal, die Piratenhüpfburg musste ja erobert und mit vielen akrobatischen hüpf.- und showeinlagen auf Herz und Nieren getestet werden. Aber auch an der angrenzenden Wiese wurde Fußball und viele andere temperamentvolle und kurzweilige Spiele durchgeführt. Um etwas Personal zu sparen, dürfen sich die Gäste Ihre Getränke und Speisen selbst abholen, und dabei kommt man auch mal sehr gerne mit den Schank.- und Grillleuten ins Gespräch und lernt sich dabei vielleicht schon einmal besser kennen. Neu in diesen Jahr war die Grillstation. Schützenfreund Helmut Schweiger stellte seinen Edelstahl Holzkohle Grill zur Verfügung, und siehe da, die Steaks, Käsegreiner oder Bratwürste hatten noch einen besseren Geschmack wie auf einen Gasgrill. Ob Schweiger seinen Grill jemals wieder bekommen wird, das steht in den Sternen. Mit frischen Sommergetränken wie Aperol oder Lemon Spritz liesen sich besonders die weiblichen Gäste kulinarisch verwöhnen. Leider begann es gegen 20 Uhr langsam an zu Regnen, doch das machte den Festablauf keinen Abbruch, den die Zelte der Schützen waren ja sehr Wetterfest. Ja, und nach den Fest ist ja für die Eichelbachschützen vor den Fest, den das nächste „ Highlight „ ist der traditionelle Pizzaabend nach der Weiherner St. Margaretha Kirchweih , da gibt es wieder die einzigartigen „ Weiherner Holzofen Pizzen „
Mit viel Liebe sind nicht nur die Ställe geschmückt, sondern auch der Innenhof, in dem es sich die Senioren gemütlich gemacht hatten. Mit Helga Adlhoch (vorne links) daneben Andrea Groitl und ihre Tochter Katharina. (Bild: Nikolaus Scherr)

Senioren besuchten Goaßhof

Die Seniorenbeauftragte der Gemeinde Tiefenbach Helga Adlhoch lud ein und rund 30 ältere Bürger kamen zum Goaßhof von Andrea Groitl am Kühberg. Die aktive Frau hat sich mit diesem kleinen Bauernhof einen Lebenstraum erfüllt und führt gerne Gäste durch die weitläufigen Ställe. Wo sonst sieht man heute noch Esel, Ziegen, Hühner und Hasen auf einem Anwesen. Da dürfen viele Streicheleinheiten von den Gästen nicht fehlen und so mancher schwelgt in Erinnerungen, weil er oder sie früher auch mal solche Tiere zu Hause hatte. Das große Hasengehege beherbergte bis vor Kurzem noch über 25 Tiere, aber die kuschligen Gesellen fanden rasend schnell Abnehmer. Anders war dies im Hühnerstall, wo sonst 15 Tiere ihren Platz hatten. Ein Fuchs suchte sogar bei Tageslicht den Stall auf und tötete alle bis auf drei. Der Goaßhof liegt halt direkt am Ortsrand von Tiefenbach und so kommen Wildtiere oft ganz nah heran. Nach vielen Infos von Andrea zu den einzelnen Tieren hatte die Gastgeberin bereits im Innenhof alles für eine gemütliche Kaffeerunde vorbereitet. Tochter Katharina und ihre Freundin halfen tatkräftig mit und so entstand ein ansprechendes Kuchenbuffet, das die Senioren gerne annahmen. Ehemann Bernhard Groitl ist nur, wie er sagte der „Knecht“ auf dem Goaßhof, aber unterstützt seine Frau gerne. In seinem Grußwort freuten sich er und seine Familie über den Besuch und auch über ein baldiges Wiedersehen. Dies ist sicher auch im Sinne der Senioren.
Pfarrer Pater Anish George trägt das Allerheiligste durch die Straßen. Gefolgt von der Blaskapelle Ebnath unter Leitung von Bürgermeister Johannes Prechtl und dem Gemeinderat. (Bild: Josef Söllner)

Pfarrei Sankt Ägidus Ebnath feiert das Fronleichnamsfest

Traditionell wurde in der Pfarrei Sankt Ägidus Ebnath das Fronleichnamsfest gefeiert. Dabei erinnerten die Gläubigen an die Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie. Nach einem festlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche Sankt Ägidius, der musikalisch von Alexander Heccht an der Orgel mitgestaltet wurde, setzte sich die Prozession in Bewegung. Singend und betend zogen die Gläubigen durch die Straßen des Ortes. Unter dem sogenannten „Himmel“ trug Pfarrer Pater Anish George die Monstranz mit dem Allerheiligsten. Viel Mühe hatten sich die Pfarrangehörigen wieder mit den im Ort aufgebauten Altären gemacht, die durch ihre Ausschmückung und den gelegten Blumenteppichen die Blicke auf sich zogen. Um die Blumenteppiche wurde sich wieder von der Kolpingsfamilie, der KAB, dem Trachtenverein sowie den Kommunionkindern gekümmert. An den Altären wurde das Evangelium gelesen, Fürbitten vorgetragen und mit der Monstranz der Segen erteilt. Begleitet wurde die Prozession von den Abordnungen der kirchlichen und weltlichen Vereine sowie den Erstkommunionkindern und der Fichtelgebirgsblaskapelle Ebnath unter Leitung von Johannes Prechtl. Pfarrer Pater Anish George bedankte sich am Ende der eindrucksvollen Prozession bei allen Beteiligten für die Vorbereitung und Durchführung der diesjährigen Prozession. Sein Dank galt aber auch allen Gläubigen für die zahlreiche Teilnahme. Die große Beteiligung und die festliche Atmosphäre unterstrichen einmal mehr die Bedeutung des kirchlichen Festes für die Pfarrgemeinde.
v.l.n.r. Dr. Maximilian Fraas, Bürgermeister Michael Dutz, Geschäftsführer Florian Distner (Bild: Christoph Korb)

CSU vor Ort bei Fa. Distner in Wiesau

Die Reihe „CSU vor Ort“ des Wiesauer Ortsverbandes führte diesmal zur Firma Distner Fenster & Türen. Gegründet 1964 als Schreinerei, damals noch außerhalb der Besiedelung, entwickelte sich die Firma kontinuierlich und angepasst an die Anforderungen der Zeit. Im Laufe der Jahre wurde Kunststoff und Aluminium als Werkstoff immer wichtiger, mittlerweile setzen wieder Trends ein, Lebensbereiche ökologisch zu gestalten und Holz wieder als zentrales Material einzusetzen. Geschäftsführer Florian Distner führte die große Zahl von Besuchern mit vielen fachkundigen Erklärungen durch die Hallen. Die Besucher durften dabei die neuen Fertigungsanlagen zur nahezu vollautomatischen Produktion der Echtholz Fenster- und Türenproduktion bestaunen. Die Maschinen hobelten, frästen, montierten und lackierten das Material und nirgends war Staub zu erkennen. Zu Beginn der Produktionslinie wurde manuell das Holz aufgelegt, anschließend ging es mit einem Fördersystem durch alle Prozessschritte. Jedes Werkstück wird mit seinen Daten exakt verfolgt und bekommt die geplanten korrekten Maße, die richtigen Beschläge und die richtige Farbe. An den Stellen, an welchen manuelle Anpassungen nötig sind, unterstützen Hebe- und Fahreinrichtungen das Personal bei körperlich belastenden Arbeiten. Die Arbeit des Schreiners ändert sich hier hin zum Planer, Designer, Maschinenführer und Qualitätsverantwortlichen. Ökologisch geht es auch weiter bei sekundären Einrichtungen wie der Heizung. Als Brennstoff werden die Holzrückstände aus der Fertigung genutzt. Sogar mehrere Häuser mit zusammen 18 Wohneinheiten können über ein Nahwärmenetz mit versorgt werden. Wir konnten viel staunen und im Anschluss noch bei einer klassischen bayerischen Brotzeit uns unterhalten und Fragen stellen.
Franz Danhauser aus Bad Neualbenreuth sorgte bei der Sitzweil im Schafferhof mit musikalischen Rätseln und humorvollen Mundartgeschichten für beste Unterhaltung.  (Bild: Inge Härtl)

„Erkennen Sie die Melodie?” bei der Sitzweil im Schafferhof

Wieder bestens besucht war die jüngste Sitzweil im Gewölbesaal des Informations- und Begegnungszentrums Schafferhof. Seniorenbeauftragter Konrad Härtl begrüßte die zahlreichen Gäste und freute sich über das große Interesse an der beliebten Nachmittagsveranstaltung. Diesmal war Franz Danhauser aus Bad Neualbenreuth zu Gast. Unter dem Motto „Erkennen Sie die Melodie?“ hatte er vier abwechslungsreiche Raterunden mit bekannten und weniger bekannten Liedern vorbereitet. Die Melodien wurden von ihm angespielt und die Besucher konnten ihr musikalisches Wissen unter Beweis stellen. Wer als Erster die richtige Antwort wusste, durfte sich über einen Gutschein freuen. Zwischen den einzelnen Spielrunden sorgte Franz Danhauser mit humorvollen Mundartgeschichten für beste Unterhaltung. Die Gäste zeigten sich sowohl von den musikalischen Rätseln als auch von den heiteren Erzählungen begeistert. Immer wieder wurde herzlich gelacht und mitgeraten. Natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Bei Kaffee, Kuchen und herzhaften Häppchen, die von den Damen der Frauenunion vorbereitet und serviert wurden, verbrachten die Besucher einen kurzweiligen und geselligen Nachmittag. Gegen 17 Uhr ging die Veranstaltung zu Ende. Konrad Härtl wies noch auf die kommenden Termine hin und bedankte sich bei Franz Danhauser mit einem kleinen Geschenk für dessen gelungenen Auftritt. Sein Dank galt außerdem den Kuchenbäckerinnen sowie dem gesamten Sitzweil-Team für die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung. Die Besucher waren sich einig: Ein so unterhaltsamer Nachmittag sollte unbedingt wiederholt werden.
Pfarrer Thomas Schertel mit den Goldenen Konfirmanden/-innen, konfirmiert 1976 in Fürnried (Bild: Gerda Stollner)

Goldene Konfirmation in Fürnried

In der Kirche St. Willibald in Fürnried fand am Sonntag die Goldene Konfirmation statt. Zehn Gemeindemitglieder feierten das 50-jährige Jubiläum ihrer Konfirmation, wie die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Fürnried mitteilt. Pfarrer Thomas Schertel leitete den Gottesdienst, der von Mesner John Day begleitet wurde. An der Orgel wirkte sehr erfrischend Organistin Julia Schmidt. Der Kirchenchor Schwend und der Posaunenchor Fürnried sorgten für die musikalische Begleitung. In seiner Predigt nahm Pfarrer Thomas Schertel Bezug auf ein biblisches Wort aus Jeremia 17, Verse 7 bis 8. Er deutete das Bild des verwurzelten Baumes als Kontrast zu den Bruchlinien des Lebens, die sich nach fünf Jahrzehnten oft deutlicher zeigen als in jungen Jahren. Der Pfarrer sprach die Lebensrealität der Jubilare an: Viele Jahre Berufstätigkeit lägen hinter ihnen, die Kinder seien aus dem Haus. Manche Ehe sei geglückt, andere hätten sich auseinandergelebt. Zehn Jubilare feiern 50 Jahre nach gemeinsamer Konfirmation ihre Goldene Konfirmation. Körperliche Abnutzungserscheinungen machten sich bemerkbar, während für einige der Ruhestand bereits in Sichtweite liege. Die Goldene Konfirmation stelle nicht nur einen feierlichen Termin dar, sondern auch eine Zäsur, die Fragen nach den kommenden 25 Jahren aufwerfe. Schertel fügte persönliche Worte hinzu und bemerkte, dass seine eigene Goldene Konfirmation erst im Oktober anstehe. An der Feier nahmen folgende Jubilare teil: Erwin Fischer, Elsbeth Gildner, Margit Götz, Brigitte Gürtler, Brigitte Müller, Gerlinde Schunk, Peter Schwab, Alwin Utz, Peter Weiß und Karin Wurzer. Alle Jubilare wurden vor 50 Jahren in derselben Kirchengemeinde konfirmiert und kehrten nun für diesen besonderen Anlass in die Kirche zurück. Der Gottesdienst bot ihnen Gelegenheit, gemeinsam auf ihre Lebenswege zurückzublicken und gleichzeitig ihre Verbundenheit mit der Kirchengemeinde zu erneuern. Auch der Kirchenvorstand als Vertreter der Kirchengemeinde nahm an der Jubelkonfirmation teil.
Der Eine-Welt-Laden Amberg lud ein und die Amberger Bevölkerung erfuhr viel Neues über den Kaffee

Der Eine-Welt-Laden Amberg lud  zu einem Kaffee-Seminar ein

Der eine Welt-Laden Amberg lud ein und 22 Interessierte trafen sich in einer Amberger Kaffee-Rösterei.  Der Inhaber und Röster Thomas Hoppe gab sehr anschaulich und informativ Einblicke in die Welt des Kaffees, vom Anbau in den unterschiedlichsten Ländern, dem Transport, den Verkaufspraktiken an der New Yorker Börse, der Lagerung und schließlich dem hochkomplizierten Vorgang des Röstens. Es freute die weitgehend aus Amberg kommenden Teilnehmer, dass die kleinen Kooperativen im globalen Süden die qualitativ besten Bohnen produzieren, die auch im Fairen Handel verkauft werden. Ein Vorteil für die Kaffeebauern, da gute Qualität immer einen höheren Verkaufspreis ermöglicht. Bei einem regen Meinungsaustausch konnte Thomas Hoppe viele der gestellten Fragen beantworten. In Deutschland steht das „Kaffee trinken“ an Nr. 1 bei den Bürgern, noch vor dem Milch- und Bierkonsum. Da der Kaffee ein Naturprodukt ist, unterliegt die Kaffeebohne, je nach Klima, Bodenbeschaffenheit und Erntebedingungen jährlichen Geschmacksunterschieden. Aufgabe des Rösters ist es, den Kunden dies nicht merken zu lassen und bei der Röstung dies „auszugleichen“. Die Teilnehmer erfuhren, dass der Rohstoff Kaffee an der Börse gehandelt wird und damit großen Preisschwankungen unterliegt. Aus Hoppes umfangreichem Wissen und der praktischen Erfahrung aus 17 Jahren Röster nahmen die Teilnehmer neues Wissen mit nach Hause und den Respekt vor einer köstlichen Tasse Kaffee, die alle am Ende des Vortrags genießen durften. 
Die Teilnehmer der ARGE-Wanderung mit Organisator Josef Enslein (links) in Ödpielmannsberg (Bild: Sandra Liegl)

Gemeinschaftswanderung der OWV-ARGE, verbunden mit Vortrag “Entwicklung und Geschichte unserer Oberpfälzer Heimat“

Seit 30 Jahren sind 8 OWV Zweigvereine im Altlandkreis Vohenstrauß in einer Arbeitsgemeinschaft (OWV-ARGE) freundschaftlich mit einander verbunden. Durch gemeinsame Besprechungen und Aktivitäten profitieren die jeweiligen Ortsvereinen von einander und so entstand über die Jahre eine enge Freundschaft. In diesem Jahr hatte der OWV Moosbach zu einer Gemeinschaftswanderung, verbunden mit einem Vortrag nach Moosbach eingeladen. Am Sonntag, 31. Mai, machten sich 20 Wanderlustige auf zur Wanderung von Moosbach nach Etzgersrieth. Vorstandsmitglied Sandra Liegl begleitete die Wanderer mit einem Shuttle-Bus. Bei einem Zwischenstopp auf halber Strecke konnten sich die Teilnehmer mit einem Schnapserl oder alkoholfreiem Getränk stärken, bevor der Anstieg hinauf nach Etzgersrieth angegangen wurde. Nach 2 Stunden war das Ziel erreicht. Im Gasthaus Ach duftete schon das vorbereitete Mittagessen, das sich dann alle schmecken ließen. Anschließend lauschten die Wanderer dem Vortrag von Richard Reger zum Thema „Entwicklung und Geschichte unserer Oberpfälzer Heimat“. Reger erzählte, ergänzt durch Bilder und Berichte, über die Entwicklung unserer Heimat von den Urzeiten bis zur Gegenwart. Großen Raum nahm die damalige Blütezeit der Oberpfalz im 18. und 19. Jahrhundert ein. In der Eisenbearbeitung, erst manuell und später mit den Eisenhämmern war die Oberpfalz damals führend in ganz Europa. Später gehörte unsere Heimat mit den Glasschleifen zu den TOP-Wirtschaftszweigen und ernährte viele Familien. Reger veranschaulichte die damaligen mühsamen Arbeiten mit Holz-Modellen, die er selbst angefertigt hatte. Mit großem Beifall dankten die Zuhörer für den sehr interessanten Vortrag. Nun hieß es wieder Abschied nehmen vom Wirtshaus. Einige nutzten den Shuttle-Bus zurück nach Moosbach und ein Teil der Gruppe wanderte zurück nach Moosbach. Dort ließ man den gemeinsamen Wandertag im Cafe Eger bei einem gemütlichen Beisammensein ausklingen.
Die alte und neue Vereinsführung der Pittersberger Gartler mit ihren steten Unterstützern. Von links: Dritter Bürgermeister Michael Götz, Pfarrer Sagai, Schriftführer Jürgen Damm, Gerätewart Eduard Helldörfer, erster Vorsitzender Gerhard Büchold, Kassenchef Gustav Meierhofer, die Beisitzerinnen Angela Bias und Iris Habinger, Kassenprüfer Markus Beer, Beissitzerin Simone Beer sowie Herbert Raß als Kassenprüfer und Hans Kolbeck als Vize-Chef des Vereins. Ihre Device: Froh gelaunt die weiteren vier Jahre anpacken! (Bild: Michael Götz)

Gartenbauverein Pittersberg durch die Neuwahl der Vereinsführung für die weiteren vier Jahre gerüstet.

Der gut 60 Mitglieder zählende, hiesige Verein der Pittersberger Gartler hielt seine Jahreshauptversammlung 2026 im Schützenheim ab. Die Gemeinschaft konnte dabei auf ein erfolgreiches, zurückliegendes Jahr mit allerlei konstruktivem Programm für seine Mitglieder verweisen. Doch vorher noch stärkten sich die Mitglieder und Besucher bei einer bewährt pikanten Gartler-Brotzeit, bestens zusammengestellt vom Team des Kräutergartens. Erster Vorsitzender Gerhard Büchold hieß alle Anwesenden willkommen, er zog eingangs auch eine kurze Bilanz der vergangenen 365 Tage und bat seine Mitglieder um eine Gedenkminute für die drei verstorbenen Mitglieder: Hans Forster, Peter Scheibl, sen. sowie Josef Huger, sen. Schriftführer Jürgen Damm ging auf die abgelaufenen Veranstaltungen 2025 der Gemeinschaft ein, so zum Beispiel den erfolgreich durchgeführten Baumschneidekurs, das Ferienprogramm im Kräutergarten für die Kinder oder auch die Teilnahme der Gartler als Mitorganisator beim örtlich äußerst lustigen Pittersberger Vereinsfasching, wie er sagte. Auch das Entenrennen beim Sommerfest im neu angelegten Dorfweiher nebenan sei beim Nachwuchs gut angekommen, alle Kinder hätten damit viel Freude gehabt und die Eltern so beim Meinungsaustausch ihre relative Ruhe. Der fürs Geld des Vereins verantwortliche Gustav Meierhofer legte seinen detaillierten Kassenbericht mit doch auch relativ umfangreichen Ausgaben vor. Max Koller zusammen mit Andreas Scheibl hatten die Kasse geprüft, alles bestens, wie sie in der Versammlung anmerkten. Gerhard Büchold und Jürgen Damm sagten schließlich auch ein großes Danke an die Gemeinde Ebermannsdorf und Gemeindechef Erich Meidinger für die im vergangenen Jahr doch auch größeren Investitionen mit Hütte und Wasseranschluss etc. im Kräutergarten, die die Veranstaltungen sehr erleichtern, wie sie meinten. Und auch für die Umgestaltung des Dorfweihers von nebenan als quasi Ruhe- und Verweilzone für die Familien mit Kindern erntete die Kommune Respekt sowie Anerkennung durch die Gartler. Am Ende wurde die Vereinsführung unter der Leitung von drittem Bürgermeister Michael Götz für weitere vier Jahre (2026–2030) neu gewählt. Alle Vorstandsmitglieder stellten sich wieder zur Verfügung, die Wahl erfolgte per Akklamation. Götz dankte der Gemeinschaft insbesondere für die stets gute Arbeit im Kräutergarten, denn er sei immer ein Aushängeschild des Ortes Pittersberg.
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