Die erfolgreiche Luftpistolen - Vizemeistermannschaft v.l. Martin Dietz, Roland Weiß, Martin Fellner, Werner Weiß und Max Bindl  (Bild: Sarah Weiß)

Durchwachsene Rundenwettkampfsaison der Concordia Schützen LP Mannschaft verteidigte letztjährigen Vizemeistertitel erfolgreich

Kürzlich beendeten die aktiven Sportschützen der Concordia ihre Rundwettkampfsaison mit Höhen und Tiefen. Die 1. LG Mannschaft startete in der GOL und belegte nach 10 Durchgängen mit 3 Siegen und 7 Niederlagen einen 5. Platz mit 6:14 Punkten und 14 597 Ringen. Bester Schütze war Philipp Hart mit einem Schnitt von 373,4 Ringen. Weitere Teammitglieder waren Franziska Rosner, Sarah Weiß und Michael Bauer. Die 2. LG Mannschaft startete in der GL und belegte nach 10 sieglosen Wettkämpfen den letzten Platz mit 0:20 Punkten und 13 978 Ringen und steigt ab. Beste Schützin war Christina Fellner mit einem Schnitt von 367,7 Ringen. Weitere Teammitglieder waren Martin Dietz, Konrad Hart, Tanja Gradl und Matthias Plonner. Die LP Mannschaft startete in der A - Klasse und beendete die Saison erfolgreich mit der Vizemeisterschaft. In einer spannenden Saison, hat das Team Auswärts in ihrem letzten Wettkampf mit einem Sieg über AH Fuchsmühl 3 den zweiten Tabellenplatz festigen können. In starker Konkurrenz zu Waldsassen 2, der man die einzige Niederlage zufügte, wurden nur zwei Wettkämpfe verloren, alle weiteren Wettkämpfe konnten gewonnen werden. Hervorzuheben ist die starke Leistung von Martin Fellner, der als bester Einzelschütze in der A- Klasse in zehn absolvierten Wettkämpfen mit einem Durchschnitt von 354,60 Ringen die Wettkampfsaison abschließen konnte. Mit konstanten Resultaten und einer beeindruckenden Treffersicherheit, hat er maßgeblichen Anteil am Erfolg der Vizemeisterschaft der ersten Luftpistolenmannschaft. Weitere Schützen in der abgelaufenen Saison waren, Werner Weiß, Roland Weiß, Martin Dietz und Max Bindl. Hinter dem Aufsteiger Waldsassen 2 belegte Konnersreuth in der A- Klasse, den zweiten Platz mit 18:4 Punkten und 13 286 Gesamtringen, was einen Wettkampfdurchschnitt von 1328 Ringen bedeutet. Die Sportleitung dankte allen Aktiven für die teilweise guten Ergebnisse und gratulierte der ersten LP Mannschaft zum Vizemeistertitel.
Von links: A. Hubmann (mit Blumen für Abwesende), W. Rattai, A. Kunert, E. Kuhn, U. Fuchs, K. Vogel, M. Kopp (mit Blumen für Abwesende) (Bild: Edeltraud Stollner )

Jahreshauptversammlung des Gartenbauvereins Neukirchen und Umgebung beim „Ramm”

Am Freitag, den 13. März 2026 fand die Jahreshauptversammlung des GBV Neukirchen und Umgebung beim Gasthof Engelhard „Ramm“ statt. Die Vorstandsvorsitzende Annemarie Hubmann begrüßte den 3. Bürgermeister der Gemeinde Wolfgang Rattai, Frau Weigl von der hiesigen Gärtnerei und alle anderen Anwesenden. Sie stellte die ordnungsgemäße Einladung fest. Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder ergriff Herr Rattai das Wort, lobte die vielfältigen Aktivitäten des Vereins und wünschte weiterhin alles Gute. Anschließend verlas die Beisitzerin Silvia Bielesch das Protokoll der letztjährigen Jahreshauptversammlung. Schriftführerin Annemarie Kunert präsen Jahresbericht für 2025 (der Verein hatte 123 Mitglieder), da gab es außer den üblichen Veranstaltungen und der Tagesfahrt zur Landesgartenschau noch eine vollbesetzte Busfahrt nach Grafenwöhr zur Besichtigung des Truppenübungsplatzes. Es folgte der Kassenbericht von Kassierin Margit Rupp, die Kassenprüferinnen Beate Strobel und Renate Pickel bestätigten die Richtigkeit… die Vorstandschaft wurde entlastet. Danach standen insgesamt neun Ehrungen auf dem Programm, drei für 25 Jahre Vereinstreue (die betroffenen Mitglieder waren aus unterschiedlichen Gründen leider nicht anwesend) und sechs für 15 Jahre Mitgliedschaft, hier fehlte eine Dame. Nach trotzdem gelungenen Foto mit teilweise Ersatzpersonen gab Vorsitzende A. Hubmann eine Vorausschau auf das restliche Gartenjahr: Schmücken des Osterbrunnens, Teilnahme am „kreativ&aktiv“ Markt im April an der Schule, Tagesfahrt nach Schwabach, Teilnahme am Ferienprogramm, Bewirtung an der Herbstkirwa, Gartlercafé mit Tombola und abschließend die Weihnachtsfeier. Sie bedankte sich bei der Vorstandschaft für die gute Zusammenarbeit, man ergänze sich zur vollsten Zufriedenheit. Es gab keine Wünsche und Anträge.
v. l. n. r.: stellv. Vorsitzende Andrea Leopold, Wolfgang Huber, 1. Vorsitzender Max Schwarz, stellv. Kommandant Marco Spranger, Ehrenmitglied Erwin Zapf, Martin Schmidberger, 1. Kommandant Dominik Lang, 1. Bürgermeister Sebastian Giering (Bild: Max Schwarz)

Feuerwehrverein ernennt Erwin Zapf zum Ehrenmitglied

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Neustadt/WN wurde Erwin Zapf für seinen jahrzehntelangen Einsatz zum Ehrenmitglied des Feuerwehrvereins ernannt. Seit über 50 Jahren prägt er das Vereinsleben – auch als ehemaliger aktiver Feuerwehrmann bei Einsätzen und Übungen ebenso wie bei Festen, Arbeitsdiensten und organisatorischen Aufgaben. Besonders im technischen Bereich ist Zapf bis heute unverzichtbar. Sein umfangreiches Wissen macht ihn zum gefragten Ansprechpartner für Geräte aller Art – vom Kinderfeuerwehrauto bis zur Tragkraftspritze. Auch die Vermietung und Pflege des vereinseigenen WC Wagens betreut er seit vielen Jahren zuverlässig. Während seiner aktiven Dienstzeit absolvierte er alle Leistungsabzeichen bis zur höchsten Stufe 6 und erhielt für 40 Jahre aktiven Dienst das Feuerwehrehrenzeichen in Gold. Von 2011 bis 2021 war er stellvertretender Vorsitzender des Vereins und brachte seine ruhige Art, technische Kompetenz und Umsicht in zahlreiche Projekte ein. Viele seiner Tätigkeiten blieben im Hintergrund, waren aber entscheidend für einen funktionierenden Feuerwehralltag. Vorsitzender Maximilian Schwarz würdigte ihn bei der Ehrung mit sehr persönlichen Worten: „Erwin ist einer, auf den wir uns seit Jahrzehnten verlassen können – zuverlässig, hilfsbereit und technisch versiert. Ohne Menschen wie ihn wäre unsere Feuerwehr nicht das, was sie heute ist.” Unter langanhaltendem Applaus nahm Erwin Zapf die verdiente Ehrenmitgliedschaft entgegen.
Die Familie Birner sorgte musikalisch nach der Jahreshauptversammlung für kurzweilige Stunden. (Bild: Thomas Fink)

Jahreshauptversammlung der Vereinsgemeinschaft Pertolzhofen

Der Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft Pertolzhofen Wuni Zwack freute sich, neben den zahlreichen Mitgliedern auch die zweite Bürgermeisterin Rita Salamon zur Jahreshauptversammlung begrüßen zu dürfen. In seinem Bericht gab der Vorsitzende einen Überblick über die zahlreichen Veranstaltungen der Gemeinschaft, die allesamt sehr gut besucht waren. Besonders dankte er allen Helferinnen und Helfern, die stets für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Zudem gab er einen Ausblick auf das laufende Jahr, das mit der Bayern-1-Disco bereits ein erstes Highlight im Stodl geboten habe. Mit dem Radlersonntag, dem Landkreislauf, „Kultur im Stodl” sowie weiteren Veranstaltungen stehen jedoch noch zahlreiche weitere Höhepunkte und Herausforderungen bevor. Ein besonderes Augenmerk legte der Vorsitzende auch auf die vereinsübergreifende Jugendarbeit, die er künftig weiter ausbauen und fördern möchte. Auch im vergangenen Jahr investierte die Vereinsgemeinschaft wieder stark in das Dorfgemeinschaftshaus und den Vereinstodl. So wurde beispielsweise ein Grillanhänger angeschafft, der durch die ILE gefördert wurde. Erfreut zeigte sich der Vorsitzende zudem darüber, dass für das kommende Jahr die Anschaffung eines Outdoor-Kickers gefördert wird. Damit werde die Attraktivität des Radwegs erneut ein Stück gesteigert. Die zweite Bürgermeisterin Rita Salamon zeigte sich beeindruckt davon, was die Vereinsgemeinschaft im abgelaufenen Jahr auf die Beine gestellt hat. Sie dankte dem Vorsitzenden sowie allen Helferinnen und Helfern für ihr Engagement. Dies sei nicht nur für die Gemeinde ein Aushängeschild, sondern komme der gesamten Region zugute. Abgerundet wurde der Abend nach der Jahreshauptversammlung musikalisch durch die Birner-Musi.
Viel Freude hatte die Jugendgruppe beim letzten Ferienprogramm. (Bild: Fred Lehner)

Jugendarbeit beim Waldverein trägt Früchte

Als vor gut zwei Jahren durch Thomas Buchner vom Oberpfälzer Waldverein, Zweigverein Floß und Umgebung, die Anregung kam, der Jugendarbeit einen besonderen Stellenwert einzuräumen und den Aufbau einer Jugendgruppe zu fördern, gab es allenthalben viel Zuspruch. Als Mitglied des Vereinsausschusses war Buchner schließlich bereit, den Aufbau einer Jugendgruppe in die Hand zu nehmen. Damit waren keine leeren Worthülsen verbunden, vielmehr wurden die Vorstellungen durch Buchner auch angepackt. Vorstand und Aufsichtsrat machten Nägel mit Köpfen und bestellten Buchner auf Vorschlag des Heimatpflegers Fred Lehner zum Jugendleiter. Jetzt findet er auch durch seine Frau Katja kräftige Unterstützung. Katja Buchner hat sich zudem bereit erklärt, sich auch als Fotowartin im Verein zu engagieren. Was in den vergangenen zwei Jahren an Veranstaltungen mit Kindern und Jugendlichen an den Tag gelegt wurde, ist erstaunlich. Thomas Bucher, er konnte an der Jahreshauptversammlung leider nicht teilnehmen, hatte in seinem Bericht sorgfältig und genau aufgelistet, mit welchen Veranstaltungen die Jugendgruppe in den vergangenen zwei Jahren aufwartete. Im Rahmen der Weiterentwicklung hat die Jugendgruppe den offiziellen Namen „Die Woidkraxler“ angenommen. Dieser Name steht hinsichtlich der Naturverbundenheit, Abenteuerlust, Heimatliebe und das aktive Entdecken der Umgebung – Werte, die die Jugendarbeit des Waldvereins prägen. Thomas Buchner macht sich nicht nur viel Mühe, er wartet immer wieder mit neuen Ideen und Vorschlägen für eine breite, vielfältige und interessante Jugendarbeit auf. Ganz bewusst stellt er dabei heraus, dass es ihm um Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Kreativität, Selbstbewusstsein und Werte wie Respekt, Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft gehe. Überaus erfreulich sei, dass er durch den Hauptverein ebenso wie vom Markt und den Mitgliedern des Vereins hervorragend unterstützt werde. So könne der Erfolg nicht ausbleiben. Es sind zentrale Bausteine für eine positive Entwicklung. Mit diesem starken Fundament, viel Engagement und immer neuen Idee kann die Jugendgruppe des OWV optimistisch in die Zukunft blicken. Die Jahreshauptversammlung nahm davon mit viel Beifall und Dankbarkeit Kenntnis.
Langjährige Mitglieder des OGV wurden geehrt. Andreas Kiener wurde zum Ehrenmitglied und Anton Herbst zum Ehrenvorstand ernannt.  (Bild: Susanne Scheuerer)

Jahreshauptversammlung des OGV Wernberg-Köblitz

Hermann Zenger eröffnete als 1. Vorsitzender die Jahreshauptversammlung mit einem kurzen Grußwort. Anschließend wurde gemeinsam den verstorbenen Mitgliedern gedacht. Mit einer Bilderschau rief der 2. Vorsitzende Hans Schinner die zahlreichen Aktionen des Vereins im Jahr 2025 nochmals in Erinnerung. Dazu zählten die zur Tradition gewordene Pflege des Dorfplatzes in Oberköblitz, die Pflanzentauschbörsen im Frühling und im Herbst, die Beteiligung am Kinderferienprogramm und die Fahrten zur Landesgartenschau Furth im Wald und zum Adventsmarkt nach Landshut. Der OGV beteiligte sich im vergangenen Vereinsjahr außerdem bei der Einweihung der Mehrfachsporthalle und verschönerte gemeinsam mit vielen Kindern den Marktplatz zur Oster- und Weihnachtszeit. Bürgermeister Konrad Kiener bedankte sich beim Verein für die vielen Tätigkeiten und erwähnte dabei ausdrücklich die gelungene Dekoration am Marktplatz. Da auch dieses Jahr wieder etliche Aktivitäten geplant sind, erhielten die Anwesenden einen kurzen Ausblick ins Vereinsjahr 2026. Im Rahmen der Versammlung berichtete der Kassier über den Stand der Vereinskasse und die Kassenprüfer bestätigten im Anschluss die Richtigkeit der Kassenführung. Als Höhepunkt ließ es sich der Verein nicht nehmen Andreas Kiener zum Ehrenmitglied und Anton Herbst zum Ehrenvorstand zu ernennen. Traditionell wurden auch dieses Jahr wieder langjährige Mitglieder mit einem kleinen Blumengruß und einem Gutschein geehrt. Hermann Zenger bedankte sich bei Martina Eisenbeiß, Günter Schlosser, Theo Büchner, Marianne Schober, Johannes Decker, Anni Herzog und Josef Wagner für ihre lange Treue zum Verein. Als kleines Dankeschön fürs Vorbeikommen konnten alle Gäste zum Nachmittagskaffee selbstgebackenen Kuchen von der Vorstandschaft genießen.
Neue Vorstandschaft mit Neuaufnahmen der FFW Vöslesrieth und Ehrengästen 1. Bürgermeister Rainer Rewitzer (vorne r.), Kreisbrandrat Marco Saller (3. von rechts), Kreisbrandinspektor Martin Weig (2.Reihe links) und Sieglinde Soukup mit Blumenstrauß (verlässt nach 24 Jahren Vereinsdienerin die Vorstandschaft).  (Bild: Annalena Brey)

Feuerwehr Vöslesrieth blickt mit neuer Vorstandschaft und 13 Neuaufnahmen optimistisch in die Zukunft

Am Freitag, 13.03.2026, fand die Jahreshauptversammlung der FFW Vöslesrieth mit Neuaufnahmen und Neuwahlen im Feuerwehrheim statt. Vorsitzender Josef Völkl begrüßte die zahlreichen Mitglieder, sowie Bürgermeister Rainer Rewitzer, Kreisbrandrat Marco Saller, Kreisbrandinspektor Martin Weig und die Ehrenmitglieder Erwin Völkl und Lothar Baier. Nach dem Totengedenken verlas Schriftführer Johannes Baier das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung. Für den Bericht des Kassiers Christian Lohr bescheinigten die Kassenprüfer Anton Pöpperl u. Josef Krug eine einwandfreie Kassenführung. Kommandant Gerald Stahl berichtete über zwei Alarmierungen, Einsätze und durchgeführte Übungen. In seinem Rückblick ließ der Vorsitzende die zahlreichen Termine Revue passieren. Besonders erfreulich waren die Neuaufnahmen. In den aktiven Dienst traten Alexander Meier, Simone Voit, Theresa Stahl, Sarah Gaab, Claudia Beugler, Andrea Baier, Corinna Hösl, Elke Völkl und Christine Ring. Fördernd traten Franz Rauch, Angelika Taube, Anton Arnold und Marieluise Völkl bei. Bei den anschließenden Neuwahlen wurde Gerald Stahl als 1. Kommandant bestätigt und Christian Lohr zum stellvertretenden Kommandanten gewählt. Weiterhin wurden auch Josef Völkl als 1. Vorsitzender und Hans Voit als stellvertretender Vorsitzender bestätigt. Die weiteren Ämter wurden wie folgt besetzt: Schriftführer: Johannes Baier, Kassier: Sebastian Hösl, Gerätewart: Stefan Reindl, Beisitzer: Andrea Baier, Theresa Stahl, Simone Baier und Maximilian Brey, Kassenprüfer: Josef Krug/Anton Pöpperl, Fahnenjunker: Josef Krug/Maximilian Brey, Fahnenbegleiter: Simon Stahl /Johannes Baier. Sieglinde Soukup verlässt nach 24 Jahren als Vereinsdienerin die Vorstandschaft. Ihr galt besonderer Dank. Bürgermeister Rainer Rewitzer bedankte sich bei der „kleinen aber feinen Wehr“ für die gute Zusammenarbeit. KBR Marco Saller nannte in seinem Grußwort die Löschgruppe und die Gemeinschaft als Säulen der Feuerwehr und hob das Ehrenamt hervor. Josef Völkl schloss die Versammlung mit dem Leitspruch der Feuerwehr „Gott zur Ehr, den nächsten zur Wehr.”
Neu gewählte Vorstandschaft Vorne von links: Daniela Sichardt, Birgit Schmidt, Petra Müller, Rita Schmid. Hinten von links: Julia Herrmann, Daniela Dotzler, Claudia Schmid, Susanne Herrmann, Irene Wisgickl (Bild: Daniela Dotzler)

Neuwahlen und Ehrungen beim Obst- und Gartenbauverein Högen und Umgebung

Bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung des OGV Högen und Umgebung am 11. März im Landhotel Sternwirt in Högen standen neben den Jahresberichten vor allem die Wahl einer neuen Vorstandschaft und Ehrungen langjähriger Mitglieder auf dem Programm. Vorsitzende Birgit Schmidt begrüßte zahlreiche Mitglieder, des inzwischen 80 Mitglieder umfassenden Vereins, sowie den Bürgermeister Reiner Pickel und den neu gewählten Bürgermeister Bruno Heindl. Nach dem Rückblick auf das aktive Vereinsleben im vergangenen Jahr durch die Schriftführerin Rita Schmid, den positiven Bericht der Kassiererin Daniela Sichardt, Bericht der Kassenprüfer und der Entlastung der Vorstandschaft, standen die Neuwahlen der Vorstandschaft auf der Tagesordnung. Unter Leitung des Bürgermeisters Pickel wurde die neue Vorstandschaft gewählt: 1. Vorsitzende Birgit Schmidt; 2. Vorsitzende Daniela Dotzler; Kassiererin Daniela Sichardt; Schriftführerin Julia Herrmann; Beisitzerinnen: Susanne Herrmann, Petra Müller, Claudia Schmid, Rita Schmid, Irene Wisgickl. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Elfriede Haas und Gerlinde Koller und für 20 Jahre Mitgliedschaft wurde Dieter Roth mit einer Ehrenurkunde und einem blühenden Frühlingsgruß geehrt. Für ihr langjähriges tatkräftiges Engagement in der Vorstandschaft wurden Rita Schmid und Gunda Dehling besonders gewürdigt. Zum Abschluss wies die Vorsitzende auf geplante Aktionen und Veranstaltungen hin. Am 21. März findet der alljährliche Frühjahrsputz mit Schmücken des Osterbrunnens am Dorfplatz in Högen statt. Am 29. April ist der 1. Stammtisch mit einer gemeinsamen Wanderung nach Fürnried geplant. Um rege Teilnahme bei der Garten-Aktion am Feuerwehrhaus Högen am 08. Mai wird gebeten. Auf den Vereinsausflug zum Kloster Weltenburg am 27. Juni darf sich schon gefreut werden.
Beim Einkehrtag der Senioren im Nabburger Jugendwerk wurde der Vortrag von Pfarrer Prechtl durch das ein oder andere Lied bereichert (Bild: Thomas Kern)

Einkehrtag der Nabburger Senioren - „Mit Gott in der Hütte“

Wo ist unser Gott, wenn wir Menschen großes Leid erfahren? Diese und viele weitere Fragen beantwortete Pfarrer Edmund Prechtl aus Pressath beim Einkehrtag der Seniorinnen und Senioren im Jugendwerk Nabburg. „Mit Gott in der Hütte“ hieß das spannende Thema, mit dem sich der Referent gemeinsam mit den 30 Seniorinnen und Senioren im Nabburger Jugendwerk befasste. Organisiert wurde der kurzweilige und interessante Senioreneinkehrtag in der Fastenzeit von Gemeindereferent Thomas Kern. Im Zentrum der Betrachtungen stand ein Blick in die verschiedenen Lebenssituationen und Glaubensfragen der Menschen auf Basis des Romans „Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott“. Der Autor William Paul Young berührt dabei Themen wie Trauer und Freude, Leben und Sterben, Vergebung und Verzeihung und verpackt diese in eine faszinierende Geschichte. Pfarrer Prechtl stellte die wohl schwierigste aller Fragen: „Wo ist Gott mitten im Leid? Wenn Gott doch allmächtig ist, wieso greift er nicht ein?“ William Paul Young hat das Buch für seine Kinder geschrieben und wollte ihnen auf erzählerische Art und Weise sein Bild von einem barmherzigen und bedingungslos liebenden Gott näherbringen. Ein Vater namens Mack, dessen Elternhaus von Gewalt geprägt war, verliert seine jüngste Tochter. Sie wurde bei einem Ausflug entführt und getötet. Einige Zeit danach erhält Mack einen Brief von Gott mit der Einladung zu jener Hütte, in der seine Tochter das große Leid erfahren hat. Mack macht dort eine schmerzhafte und zugleich hoffnungsvolle Erfahrung – in der Begegnung mit dem dreifaltigen Gott. Im zähen Ringen und in der Auseinandersetzung mit Gott wird Mack vor Augen geführt, dass die Liebe zu seinen Kindern groß ist und die Wege Gottes mit uns Menschen schier unbegreiflich sind. Am Ende der Erzählung ringt sich Mack durch, dem Mörder seiner Tochter zu verzeihen. Am Beispiel dieser Geschichte suchte der Referent nach den Gedanken der Menschen und Antworten Gottes. „Wo ist Gott in Zeiten von großem Leid und großer Trauer? Wo war Gott, als ein geliebter Mensch ums Leben kam?“, lauteten die Fragen. Der unerschütterliche Glaube an Gott und das bedingungslose Vertrauen in ihn zog sich wie ein roter Faden durch den kurzweiligen Einkehrtag, der durch ein reichhaltiges Mittagessen und eine entspannte Kaffeerunde mit Zeit zum gemeinsamen Austausch beinhaltete. Pfarrer Prechtl beschrieb in seinen Ausführungen ein Gottesbild des bedingungslos liebenden und verzeihenden Vaters. In Anlehnung an das biblische Gleichnis vom verlorenen Sohn und vom barmherzigen Vater (Lk 15,11–32) ermutigte der Referent die Teilnehmer dazu, Gott auch in Schmerz und Leid zu vertrauen. Zur Frage nach dem Sinn und Ziel bleibe letztlich nur das Vertrauen in unseren Schöpfergott, dessen Wege und Gedanken für uns Menschen oft nicht erkennbar und verständlich sind. Der für alle Teilnehmer mutmachende und stärkende Einkehrtag in der Fastenzeit endete mit dem gemeinsamen Rosenkranzgebet und der Eucharistiefeier in der Pfarrkirche St. Johannes.
Gruppenbild nach der Segnung des neuen HvO-Autos der Bereitschaft Bärnau mit Bereitschaftsleiter Thomas Wagner, Stadtpfarrer Konrad Amschl, 2. Bürgermeister Michael Schedl, Kollegen des IMS-Rettungsdienstes und dem Team der BRK Bereitschaft Bärnau (Bild: Maria Wagner)

Ein Segen für den neuen Lebensretter: BRK Bärnau feiert „Kein kalter Kaffee“

Es war ein Nachmittag im Zeichen der Gemeinschaft und der Dankbarkeit, als die BRK-Bereitschaft Bärnau am vergangenen Sonntag zu ihrer Veranstaltung „Kein kalter Kaffee – Kaffeepause im BRK“ einlud. Das Highlight des Tages war die feierliche Segnung des neuen Fahrzeugs für die Gruppe der „Helfer vor Ort“ (HvO), ein Projekt, das maßgeblich durch die Solidarität der Bürgerinnen und Bürger ermöglicht wurde. In der Begrüßung wurde deutlich, wie viel Herzblut in der Realisierung des neuen HvO-Autos steckt. Fast genau ein Jahr nach der letzten Kaffeepause konnte das Vorhaben nun zum Abschluss gebracht werden. „Ohne die vielen Spenden wäre ein solches Projekt nicht möglich gewesen“, hieß es seitens der Bereitschaft. Mit einem herzlichen „Vergelt’s Gott“ bedankte sich das Team mit Bereitschaftsleiter Thomas Wagner bei allen Unterstützern, die den Kauf des Fahrzeugs finanziert haben. Stadtpfarrer Konrad Amschl übernahm die feierliche Segnung des neuen Einsatzfahrzeugs. In seinen Worten zum Schrifttext vom „Barmherzigen Samariter“ zog er eine direkte Parallele zur Arbeit der Bereitschaft: Genau so arbeite auch der HvO – jeder Mensch sei der Nächste, sobald er Hilfe benötige. Der Dienst am Mitmenschen, unabhängig von Ort und Zeit, stehe hier im Mittelpunkt des ehrenamtlichen Wirkens. Auch vonseiten der Stadt und des BRK-Kreisverbandes erfuhr die Veranstaltung große Wertschätzung. Der 2. Bürgermeister Michael Schedl und Stadtrat Markus Fichtner vertraten die Stadt Bärnau, während Kreisbereitschaftsleiterin Verena Völkl für den BRK-Kreisverband Tirschenreuth vor Ort war. Ebenfalls unter den Gästen befanden sich Vertreter der Kollegen vom IMS Rettungsdienst, was die gute Zusammenarbeit der verschiedenen Rettungsorganisationen in der Region unterstrich. Nach dem offiziellen Teil und der Segnung blieb die Gesellschaft bei selbstgebackenem Kuchen und Kaffee zusammen, um mit den ehrenamtlichen Helfern ins Gespräch zu kommen. Dass das neue Auto nun auf dem Hof steht, bedeutet jedoch nicht das Ende der finanziellen Anstrengungen. Der Erlös des Nachmittags fließt direkt in den Unterhalt des Fahrzeugs, mit dem die Bereitschaft Bärnau auch künftig schnelle, ehrenamtliche Hilfe bei medizinischen Notfällen in der Gemeinde sicherstellt.
Palliativärztin Dr. Margarete Pickert und Palliativfachkraft Barbara geben wertvolle Informationen zur Palliativmedizin (Bild: Elisabeth Eiszrich)

Palliativärztin Dr. Margarete Pickert gibt wertvolle Informationen zur Palliativmedizin

Die Leiterin des Seniorenkreises St. Georg Elisabeth Eiszrich begrüßte am Montag, 9. März die Palliativärztin Dr. Margarete Pickert und die Palliativpflegekraft Barbara zu den Vortrag „Zuhause leben bis zuletzt”. Wie wichtig und informativ das Thema ist, bewiesen die zahlreichen Besucher, wobei manche durch das SAPV-Team schon begleitet worden sind. SAPV ist die Abkürzung für Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung. Sie ist ein ergänzendes Angebot zur bisherigen Versorgung durch Haus- und Fachärzte und Pflegedienste. Im SAPV-Team arbeiten Palliativmediziner und Palliativpflegekräfte. Nach einem Einblick in die Geschichte der Palliativmedizin berichteten die Referenten über ihre wertvolle Arbeit. SAPV ist eine Versorgung für unheilbar kranke Menschen, deren Krankheit weiter fortschreitet, und die trotz starker Schmerzen, Atemnot, Unruhe, Angst usw. zuhause leben möchten. Der Hausarzt oder ein Pflegedienst wird jedoch nicht ersetzt. Mit einer SAPV-Verordnung, die der Haus-, Fach- oder Klinikarzt ausstellt, werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen. Bei regelmäßigen Hausbesuchen nimmt sich das Team Zeit, hört zu und nimmt Bedürfnisse und Wünsche wahr. Ganz wichtig ist die Unterstützung und Beratung der Angehörigen, die oft hilflos sind. Ein Zitat von Cicely Saunders, Begründerin der modernen Hospizbewegung und Palliativmedizin unterstreicht das kostbare Wirken des SAPV-Team, „Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.”
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