Verabschiedung und Vorstellung des Pfarrgemeinderats (Bild: Anja Thalhauser)

Verabschiedung und Vorstellung des Pfarrgemeinderats in der Pfarrei Neukirchen zu St. Christoh

„Heute ist ein besonderer Tag für unsere Pfarrgemeinde.“ Mit seiner Aussage brachte es Pfarrer John Subash Vincent auf den Punkt, als er am Sonntag gemeinsam mit Pfarrgemeinderatssprecher Bernhard Lang und Kirchenpfleger Josef Meckl langjährige Mitglieder des Pfarrgemeinderats verabschiedete und die neugewählten willkommen hieß. Für den Geistlichen waren es „nicht immer einfache und sichtbare, aber echte Wege“. So sprach er von Wegen des Einsatzes, der Treue und der Verantwortung und hob das persönliche Miteinander hervor. „Ich habe Sie als Menschen erlebt mit Herz, Geduld und offenem Ohr“, würdigte er das Engagement. „Ich habe brüderliche Nähe erfahren und mütterliche Fürsorge gespürt.“ Zusammenfassend sprach Vincent von „Dingen, die Kirche lebendig machen. Es gab viele Stunden, die niemand gesehen hat, viele Gespräche, die nicht im Protokoll stehen, und viele Entscheidungen, die Kraft gekostet haben.“ Der besondere Dank ging hier an Maria Bock und Robert Götz, die 24 Jahre im Gremium Zeichen gesetzt hatten, sowie an Katharina Helgert (20 Jahre), Christine Maurer (12 Jahre) und Konrad Träger (4 Jahre). Mit den Worten „Sie müssen nicht alles können und nicht perfekt sein“ wünschte der Pfarrer den neugewählten Pfarrgemeinderatsmitgliedern Vertrauen mit dem Hinweis: „Sie sind nicht allein. Christus geht mit Ihnen, diese Gemeinde geht mit Ihnen.“ Außerdem hob er hervor: „Kirche lebt nicht von Perfektion, sondern von Menschen, die sich einbringen, von Menschen, die manchmal zweifeln, aber trotzdem bleiben.“ „Es hat immer Freude gemacht“, sagte Bernhard Lang allen „Vergelt’s Gott“ mit der Feststellung: „Ihr habt die Pfarrei mit vorangebracht.“ Im Übrigen freute sich der Pfarrgemeinderatssprecher, der weiter dieses Amt ausübt, auf die Zusammenarbeit mit den „Neuen“. Der aktuelle Pfarrgemeinderat: Sprecher Bernhard Lang, Petra Winklmann (Stellvertreterin), Klara Kick, David Reber, Michael Stahl, Maria Träger, Otakar Slanař, Rita Voit, Helga Essler, Jasmin Helgert, Anja Thalhauser, Chiara Käs und Magdalena Woppmann.
Einen spannenden und lehrreichen Ausflug unternahmen die Vorschulkinder des Kinderhauses Dorfpiraten zur Firma Magnitz. (Bild: Celina Schleifenheimer)

Exkursion des Kinderhauses Dorfpiraten zur Firma Magnitz

Im Rahmen ihres Projektes „Müll trennen” besuchten die Vorschulkinder die Firma Magnitz in Tirschenreuth, um einen Einblick in die Welt der Abfallverwetung zu erhalten. Nach der Ankunft auf dem Betrieb wurden die Kinder von Frau Magnitz herzlich begrüßt und mit Warnwesten ausgestattet. Anschließend startete die Führung über das Firmengelände. Der erste Halt war an einem großen Container, in dem die Gartenabfälle des Landkreises gelagert werden. Danach wurden die Altkleidercontainer näher betrachtet. In der großen Halle erhielten die Kinder einen Überblick über die verschiedenen Mülltonnen des Landkreises, darunter Restmüll-, Papier- und Biotonnen in unterschiedlichen Größen. Dabei konnten sie ihr bereits erworbenes Wissen zur Mülltrennung aktiv einbringen. Besonders beeindruckend war der Besuch bei den Altglascontaineren: Gerade in diesem Moment wurde ein Container entleert, was die Kinder mit großem Interesse verfolgten. Hierbei konnten sie erkennen, wie viele unterschiedlichen Glassorten sich darin befinden - aber auch, dass sich leider oft Dinge im Glascontainer befinden, die dort nicht hingehören. Ein weiteres Highlight war die Erklärung, wie Papiermüll zu großen Papierballen gespresst wird. Auch die Müllpressmaschine sorgte für staunende Gesichter. Im Außengelände betrachteten die Kinder zudem gelbe Säcke gesammelt in großen Containern sowie verschiedene Abfallarten wie Bauschutt, Galsscheiben und Autoreifen. Für große Begeisterung sorgte schließlich ein Müllfahrzeug, bei dem demonstriert wurde, wie eine Mülltonne entleert wird. Den gelungenen Abschluss bildete eine kleine süße Stärkung, ein Malheft über die Müllabfuhr sowie das Maskottchen „Max”, ein Waschbär der Firma Magnitz, das den Kindern überreicht wurde. Der Ausflug zeigte eindrucksvoll, wie wichtig richtige Mülltrennung im Alltag ist. Jeder Mensch produziert täglich Abfall - umso wichtiger ist es, diesen korrekt zu tennen und zu entsorgen. Ein herzliches Dankeschön gilt der Firma Magnitz für diesen spannenden und praxisnahen Einblick in das Müllentsorgungssystem.
Pfarrer Benny zusammen mit den Ministranten und den Kommunionkindern vorne von links: Jonas Bohmann, Johan Schwemmer, Marie Lederer, Franziska Bauer, Jamie Mayer, Jerome Roppert 2. Reihe v. l.: Lukas Stich, Luca Greim, Felix Eglmeier, Leonhard Koppmann, Giovanni Ferrari (Bild: Jessica Caudill)

Freundschaft mit Jesus im Mittelpunkt der Erstkommunion

Am Weißen Sonntag feierte die Pfarreiengemeinschaft Freihung-Großschönbrunn in der Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit in Freihung festliche Erstkommunion. Insgesamt elf Kinder, darunter zwei Mädchen und neun Buben, durften an diesem besonderen Tag zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen. Gemeinsam mit Pfarrer Benny, den Ministranten sowie ihren Eltern und Geschwistern zogen die Kommunionkinder unter festlichen Trompeten- und Orgelklängen in das nahezu vollbesetzte Gotteshaus ein. Der Gottesdienst stand unter dem Leitwort „Ihr seid meine Freunde”, das die Kinder bereits während ihrer gesamten Vorbereitungszeit begleitet hatte. Dieses Thema spiegelte sich auch in der Gestaltung der Feier wider. Die Kommunionkinder brachten sich aktiv in den Gottesdienst ein, trugen Fürbitten vor und brachten die Gaben zum Altar. Ein besonders bewegender Moment war der erste Empfang der heiligen Kommunion. Dazu versammelten sich die Kinder um den Altar und erlebten diesen Höhepunkt ihres Festtages in einer würdevollen und feierlichen Atmosphäre. Zum Abschluss des Gottesdienstes bat Pfarrer Benny die Religionslehrerin Frau Sabine Hüttner nach vorne. Mit einem liebevoll vorgetragenen Gedicht bedankten sich die Kinder für ihre Begleitung auf dem Weg zur Erstkommunion. Als Zeichen ihrer Wertschätzung überreichten sie ihr zudem eine Kerze, die das gleiche Motiv wie ihre eigenen Kommunionkerzen trug. Im Namen der Kommunioneltern sprach Birgit Koppmann ihren Dank an Pfarrer Benny für die Zeit der Vorbereitung und die würdevolle Gestaltung des Erstkommuniongottesdienstes aus. Pfarrer Benny wiederum richtete ein herzliches „Vergelt's Gott” an alle, die zum Gelingen dieses besonderen Tages beigetragen hatten. Für die festliche musikalische Gestaltung sorgten die „Stauber-Moidln” Michaela und Teresa Stauber sowie Sebastian Lederer an der Trompete, die mit ihren Beiträgen die Messe stimmungsvoll bereicherten und ihr einen besonders feierlichen Rahmen verliehen.
Die Teilnehmer/-innen des Sportcamps in der Turnhalle vor der letzten Trainingseinheit. (Bild: Stephanie Fuchs)

SVI Kinderlauftreff im Sportcamp Nordbayern

Erfahrungsbericht der Teilnehmerin Katharina Meier: Am 20. März war es endlich so weit: 51 Kinder und 12 Trainer/-innen machten sich in einem vollbesetzten Bus und zwei Autos auf den Weg zum Sportcamp Nordbayern in Bischofsgrün. Schon auf der Busfahrt waren wir uns sicher, dass es ein sehr sportliches und spaßiges Wochenende werden würde. In zwei Gruppen starteten wir die erste Trainingseinheit – einen 5-km-Lauf am Fuße des Ochsenkopfes und Laufspiele in der Turnhalle. Nach dem Abendessen ging es für alle in die Turnhalle, um die zweite Trainingseinheit zu beginnen. Nachdem wir Informationen zu unserem neuen Schutzkonzept bekommen hatten, konnten wir durchstarten. Wir konnten Fußball spielen, Tabata kennenlernen oder einfach beim Badminton Spaß haben. Als wir abends todmüde ins Bett fielen, freuten wir uns schon auf die kommenden Tage. Am nächsten Morgen begannen wir gleich nach dem Frühstück. In drei Gruppen aufgeteilt durften wir über den ganzen Tag verteilt an der Kletterwand in der Turnhalle klettern, Discgolf spielen und bei einem Laufspiel „Postboten” spielen. Zwischendrin konnten wir bei einer abwechslungsreichen Schnitzeljagd unsere Teamfähigkeiten beweisen. Dabei versuchten wir uns an Pantomime, Fehlersuche an verschiedenen Bildern und Logikrätseln. Bevor unsere Freizeit anfing, konnten wir uns zwischen Zirkeltraining oder Tanzen entscheiden. Doch auch unsere freie Zeit nutzten wir sinnvoll, indem wir u. a. das Fitnessstudio austesteten. Dort konnten wir alle Geräte ausprobieren und hatten trotz Anstrengung eine Menge Spaß. Nachdem wir uns beim Abendessen gestärkt hatten, konnten wir uns mit neuen Kräften in die ca. 5 km lange wunderschöne Nachtwanderung stürzen. Als wir wieder in unseren Zimmern waren, fielen wir nach einer ausgiebigen Dusche alle todmüde ins Bett. Gleich nach dem Frühstück am Sonntag haben wir unsere Koffer gepackt, um die letzten Stunden bestmöglich zu nutzen. Auch heute absolvierten wir in zwei Gruppen einen Ausdauerlauf und spielten „Biathlon” in der Turnhalle – dabei hatten wir richtig viel Spaß. Als uns der Bus schließlich nach einem letzten Mittagessen und den Gruppenfotos für den Rückweg nach Illschwang abholte, waren wir alle traurig, dass das Wochenende schon vorbei war. Trotzdem waren wir uns alle einig: So sollte jedes Wochenende aussehen.
(von links) Agnes Schneeberger, Kreisfachberaterin Heidi Schmid, Anna Meier, Bgm. Martin Prey, Sabine Prey, Franziska Meier, Lena Matzke, Erika Rückl, Claudia Böhm, Marianne Rath, Martin Stigler (Bild: Martin Stigler)

Kontinuität beim Gartenbauverein Niedermurach

Zur Mitgliederversammlung des Niedermuracher Obst- und Gartenbauvereins konnte Vorsitzender Martin Stigler neben den Vereinsmitgliedern auch 1. Bürgermeister Martin Prey und Kreisfachberaterin Heidi Schmid begrüßen. Danach wurde der im vergangenen Vereinsjahr verstorbenen Mitglieder Erika Baumgärtner und Betty Glaser gedacht. Martin Stigler ließ in seinem Bericht das vergangene Vereinsjahr nochmal Revue passieren. Neben den üblichen Aktivitäten erinnerte er insbesondere an den Schmuck des Findlings am Meiler zu Ostern und dem Blumenschmuck an der Murachbrücke. Kassenverwalterin Agnes Schneeberger konnte von einer geordneten Kassenlage berichten, wofür sie von den Kassenprüfern gelobt wurde. 1. Bürgermeister Martin Prey übernahm die Leitung des Wahlausschusses zur Neuwahl der Vorstandschaft. Nachdem sich alle wieder zur Verfügung stellten, war das schnell erledigt. 1. Vorsitzender ist weiterhin Martin Stigler, vertreten wird er weiterhin von Sabine Prey. Agnes Schneeberger führt die Kasse weiter und die Schriftführung bleibt bei Claudia Böhm. Beisitzer sind weiterhin Sieglinde Glaser, Anna Meier, Erika Rückl, Marianne Rath und Johannes Glaser. Hier sind Lena Matzke und Franziska Meier neu dazugekommen. 1. Bürgermeister Martin Prey dankte der Vorstandschaft für die geleistete Arbeit und die weitere Übernahme der Ehrenämter. Er lobte die Arbeit des Vereins bei der Dorfverschönerung und auch die Beteiligung am gesellschaftlichen Leben in der Gemeinde. Wie jedes Jahr stand auch die Festlegung des Vereinsbeitrages auf der Tagesordnung. Hier wurde dem Vorschlag der Vorstandschaft, den Beitrag nicht zu ändern, ohne Gegenstimme zugestimmt. Martin Stigler teilte noch mit, dass der diesjährige Vereinsausflug für den 14. Juni nach Passau geplant ist. Es sind eine Stadtbesichtigung und eine Dreiflüsseschifffahrt geplant. Hier können ab sofort bei Agnes Schneeberger unter der Rufnummer 09671/2437 Anmeldungen vorgenommen werden. Kreisfachberaterin Heidi Schmid sprach in ihrem Vortrag die anstehenden Arbeiten im Gartenjahr Monat für Monat an. Besonders ging sie auf die Pflege der Rosen und der Hortensien ein. Sie erinnerte auch daran, nicht nur die Arbeiten zu sehen, sondern sich auch die Zeit zu nehmen, den Garten zu genießen.
V.l Stefan Koller, Heinrich Fraunholz, OSB - Vizepräsidentin Herta Zeiler. (Bild: Josef Popp)

Heinrich Fraunholz nun Gauehrenschützenmeister

Bei der Delegiertentagung des Schützengaus Amberg stand eine Persönlichkeit im Mittelpunkt, die den Gau über Jahrzehnte maßgeblich geprägt hat: Heinrich Fraunholz von der FSG Amberg wurde für seine herausragenden Verdienste zum Gauehrenschützenmeister ernannt. Die Auszeichnung würdigt sein außergewöhnliches Engagement sowohl im Schützengau Amberg als auch im Oberpfälzer Schützenbund. Fraunholz lenkte seit 2011 als Gauschützenmeister die Geschicke des mitgliederstärksten Gaus der Oberpfalz und war parallel dazu 13 Jahre lang als Gausportleiter tätig. Insgesamt gehört er der Gauvorstandschaft seit beeindruckenden 42 Jahren an. Seine Verbundenheit zum Schützenwesen zeigt sich auch in seiner 45-jährigen Mitgliedschaft im OSB sowie seiner Zugehörigkeit zu gleich fünf Schützenvereinen. Der neue Gauschützenmeister Stephan Koller würdigte in seiner Ansprache das Wirken seines Vorgängers in höchsten Tönen. Fraunholz habe in all den Jahren die Höhen und Tiefen des Verbandsgeschehens souverän gemeistert und sei stets ein verlässlicher Ansprechpartner für die Vereine gewesen. „Er war immer da, wenn man ihn brauchte“, betonte Koller. Besonders hob er die hohe Fachkompetenz Fraunholzs im Schießsport und im Vereinswesen hervor. Mit großem Einsatz habe Fraunholz die Schützenidee kontinuierlich vorangebracht und sich als Garant für solide und nachhaltige Arbeit erwiesen. Sein unermüdliches Engagement habe den Schützengau Amberg entscheidend geprägt und weiterentwickelt. Mit der Ernennung zum Gauehrenschützenmeister findet diese jahrzehntelange Leistung nun eine besondere und verdiente Anerkennung.
Die geehrten Mitglieder links OSB Vizepräsidentin Herta Zeiler. (Bild: Josef Popp)

Hohe Auszeichnungen für große Verdienste im Schützengau Amberg

Nicht nur Rechenschaftsberichte standen im Mittelpunkt der jüngsten Zusammenkunft des Schützengaus Amberg. Die Veranstaltung bot auch den würdigen Rahmen, um langjährigen Einsatz zu würdigen, Dank auszusprechen und verdiente Schützinnen und Schützen auszuzeichnen. Insgesamt sieben Persönlichkeiten aus verschiedenen Vereinen wurden dabei mit der Gauehrennadel in Gold geehrt – einer der höchsten Auszeichnungen auf Gauebene. Diese Ehrung wird nicht automatisch für langjährige Mitgliedschaft verliehen, sondern setzt außergewöhnliches Engagement und besondere Verdienste um das Schützenwesen voraus. In der Regel geht ihr eine langjährige Ehrenlaufbahn voraus, die über Auszeichnungen auf Vereins-, Bezirks- und Verbandsebene führt. Entsprechend groß war die Anerkennung für die Geehrten. Mit der Gauehrenmedaille in Gold wurden ausgezeichnet: Josef Popp aus Schmidmühlen, der über 33 Jahre als Schützenmeister wirkte und sich zudem zwei Jahrzehnte als Gaupressewart engagierte. Gisela Hüttner zählt zu den erfolgreichsten Luftpistolenschützinnen im Gau mit zahlreichen Titeln bis hin zur Deutschen Meisterschaft. Peter Hüttner wurde für seine langjährige Tätigkeit als stellvertretender Schützenmeister und Gausportleiter geehrt.Von Diana Hirschau wurden Stefanie Zach, die als Gaujugendleiterin neue Impulse setzte, sowie Peter Zach, langjähriger Leiter des Bogensports, ausgezeichnet. Leopold Sassin (SG Amberg) und Doris Koller-Dockter (FSG Amberg) komplettierten die Reihe der Geehrten. Eine seltene Auszeichnung erhielten Richard Drick und Johann Hollweck aus Wolfsbach mit der Großen Verdienstauszeichnung in Silber des Oberpfälzer Schützenbundes. Beide prägten ihren Verein über Jahre hinweg als Schützenmeister. Die Ehrungen nahmen Gauschützenmeister Heinrich Fraunholz und Vizepräsidentin Herta Zeiler vor und würdigten das große ehrenamtliche Engagement.
Die Erstkommunionkinder mit Diakon Ulrich Wabra, Pater Jo Jovilla, Konrektorin Sonja Kramer und Religionslehrerin Sophie Wittmann von der Grundschule Leuchtenberg(von links). (Bild: Sieglinde Schärtl)

Neun Kinder gingen zum ersten Mal zum Tisch des Herrn in der Pfarrkirche St. Margareta

Es war eine Kommunionfeier voller Leben, Liebe, Vertrauen, Freude und verbunden mit Gottes Segen. Das feierten Veronika Baier, Sebastian Ettl, Nikolaus Ermer, Lilly Lindner, Emily Norgauer, Lian Sonnenkalb, Maximilian Schönberger, Fynn Simmons und Franz Zachmann am Weißen Sonntag. Sie traten zum ersten Mal zum Tisch des Herren in der Pfarrkirche St.Margareta und empfingen, versammelt um dem Volksaltar, von Pater Jo Jovilla den Leib Christi. Im Beisein ihrer Paten wurden beim Beginn des Festgottesdienstes die Kommunionkerzen entzündet. Pater Jo ging eingangs auf das Motto der Kommunion ein, „das Jesus euer Freund ist und ihr mit ihm eine große Gemeinschaft seid. Wenn wir uns auch nicht alle kennen, so gehören wir alle zusammen.“ Er bat die Kommunionkinder sich um zu drehen ob auch alle da sind und das Gotteshaus war übervoll von Familie, Verwandten und weitern Gläubigen. In der Predigt stellte Diakon Wabra die Kinder als prächtige junge Menschen in der Familie heraus, denn eure Eltern haben euch viel Talente mitgegeben. Jeder von euch ist anders und jeder hat Fähigkeiten. Er bat sie, dass sie später auch Ministranten werden, wie die, die heute beim Festtag Messdienste leisten. Mütter von den Erstkommunionkindern trugen die Lesung vor und unterstützen sie bei den Fürbitten. Hier baten sie um Frieden, dass alle Menschen Freunde werden und einander helfen und sie stets gute Freunde und Vorbilder im Leben treffen. Die Kommiunionkinder erneuerten ihr Taufgelübte und brachten für die Gabenbereitung die Gaben zum Altar. Um den Volksaltar versammelt sangen sie das Vater unser. Musikalisch wurde der Festgottesdienst von Hans-Josef Völkl auf der Trompete und Orgel mit Talina Winter und Sängern umrahmt. Bevor Pater Jo Jovilla den Schlusssegen erteilte, danke er allen, die bei den Vorbereitungen zu diesem Festtag so aktiv mitgewirkt haben und besonders Diakon Ulrich Wabra, der die Kinder wochenlang begleitete.
Wanderer des OWV Nabburg vor dem Naturdenkmal „Windloch” oberhalb des Marktes Lauterhofen. (Bild: Hans Rachwalik)

Windloch und „Sauere Zipfel“, OWV Nabburg wandert um Lauterhofen

Bei herrlichem Wanderwetter wanderte der OWV Nabburg durch ein Gebiet um den Markt Lauterhofen, gelegen im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz. Vereinsmitglied Franz Nibler, geboren und aufgewachsen in Lauterhofen führte die 17 Personen umfassende Wandergruppe auf der gut sieben Kilometer langen Kalvarienberg-Runde durch seine Heimat. Zügig bergauf ging es zunächst an drei im Jahr 1650 erbauten und von mächtigen Bäumen eingerahmten Kapellen zum Naturdenkmal „Windloch” hoch. Aus der 1,65 m breiten und 1,43 m hohen Öffnung soll vor Jahrtausenden Wasser ins sogenannte Lindeltal abgeflossen sein. Einer Dorfgeschichte nach erreicht man durch den Höhleneingang weiter die Nachbarortschaft Brunn. Versucht hat es ja noch keiner und auch bei der Nabburger Wandergruppe fand sich kein Mutiger, der es wagen wollte. Unten im Lindeltal angekommen durchwanderte die Gruppe einen harmonisch in die Natur eingebetteten Golfplatz. Hier zeigte sich, Sport und Natur können in Einklang gebracht werden. Wiederum aufwärts führte der Wanderweg durch eine weitläufige Hochebene. Diese wird nahezu ausschließlich als landwirtschaftliche Anbaufläche genutzt. Sehenswert hier, die vielen uralten und langen Heckenanpflanzungen, die die Ackerflächen von einer Winderosion schützen sollen. Nach etwas mehr als zwei Stunden Gehzeit erreichte der OWV Nabburg wieder den Ausgangspunkt der Wanderung am Marktplatz Lauterhofen. Im „Stoametzger”, ein altes und uriges Dorfwirtshaus wurden zur Brotzeit echte fränkische Bratwürste, mal als „Sauere Zipfel”, mal gebraten mit Kraut serviert. Ein echter kulinarischer Abschluss für eine empfehlenswerten Halbtageswanderung.
Ob beim Befüllen der eigens mitgebrachten Behälter oder dem Verladen auf dem PKW-Anhänger, die Helfer vom Bund Naturschutz und der Radlader der Gemeinde Speichersdorf leisteten tatkräftige Hilfe.  (Bild: Erich Porsch )

Gärtnern ohne Torf – Verkauf von Kompost aus dem Bayreuther Land

Der Ersatz von Torf durch Kompost wird zunehmend von den Speichersdorfer Hobby-Gärtnern angenommen, wie die lange Autoschlange vor dem Bauhof der Gemeinde Speichersdorf am vergangenen Samstag bewies. Mit dem jährlichen Verkauf von regionalem Kompost unterstützt die Bund-Naturschutz Ortsgruppe in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Speichersdorf die bundesweite Aktion auf Blumenerde ohne Torf umzustellen. Heute wird in Deutschland vorwiegend in norddeutschen Mooren auf einer Fläche von ca. 30.000 ha Torf abgebaut. Werden die Moore im derzeitigen Tempo weiter zerstört, sind die in Deutschland zum Abbau genehmigten Torfvorräte in spätestens zehn Jahren erschöpft. Erfreulich ist, dass sich in Deutschland inzwischen ein Bewusstsein zu mehr Moorschutz entwickelt hat. Der Abbau von Torf schädigt nämlich nicht nur Moore, sondern führt auch zur Freisetzung klimaschädlicher Treibhausgase. Eine umweltfreundliche Alternative ist Kompost, der sich hervorragend als Dünger und zur Verbesserung des heimischen Bodens eignet – auch für Hochbeete. Hierzu gibt die Ortsgruppe noch folgende Tipps: Vorteile von Kompost: • Liefert Nährstoffe auf natürliche Weise • Fördert das Bodenleben (Regenwürmer & Co.) • Verbessert die Bodenstruktur (lockert bei Lehm, speichert Wasser bei Sand) So nutzt du Kompost im Garten 1. Beete vorbereiten: Vor dem Pflanzen ca. 2–5 cm Kompost in die obere Erdschicht einarbeiten. 2. Mulchen: Eine dünne Schicht Kompost als Mulch hilft, Wasser zu speichern und Unkraut zu unterdrücken. 3. Pflanzlöcher verbessern: Beim Einpflanzen Kompost untermischen, aber nicht pur verwenden – er ist oft zu nährstoffreich allein. 4. Kompost-Tee (flüssig): Eine Handvoll Kompost in Wasser ziehen lassen – ergibt einen sanften Flüssigdünger.
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