Die Schützenmeister Wolfgang Schlicht (links) und Adrian Käs (rechts), beglückwünschen Petra Janker-Kraus und Yvonne Greger (von links) für ihre 40-jährige Mitgliedschaft im Schützenverein Frauenreuth. (Bild: Bernhard Schultes)

Ehrungen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung 2026

Treue Mitglieder bilden die Grundlage eines jeden Vereins. Bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung zeigte sich, dass es daran beim aktuell 179 Köpfe zählenden Schützenverein Frauenreuth nicht mangelt. Im Mittelpunkt des Treffens wurde 10 Personen für ihre langjährige Mitgliedschaft mit großem Applaus gedankt. Bei der Übergabe der Auszeichnungen würdigten Adrian Käß und Wolfgang Schlicht, die Vorsitzenden, die lange Unterstützung und Treue zum Schützenverein Frauenreuth deshalb besonders. Ein guter Wein und eine Urkunde waren das sichtbare Zeichen und wurde allen Geehrten zuteil. Wolfgang Schlicht informierte während der Laudatio ferner: „Die Auszeichnung wird auch den Mitgliedern nachgereicht, die zur Ehrung nicht anwesend sein konnten.“ Aus gesundheitlichen oder anderen Gründen hatten sich 17 Personen im Vorfeld, darunter zahlreiche Mitglieder die zur Ehrung eingeladen waren, im Voraus entschuldigt. Wie der Schützenmeister in der Versammlung schmunzelnd herausstellte, hat die Abwesenheit jedoch auch eine positive Seite. „Wären alle gekommen, hätten die Plätze im Schützenheim nicht gereicht“. Yvonne Greger, Petra Janker-Kraus, Manuela Weig, Thomas Trottmann und Alfred Schölzl erhielten die Ehrungen für 40 Jahre. Carsten Schlicht, Maximilian Schuster, Oskar Schuster, Zita Schuster und Claudia Schlicht sind 25 Jahre dabei. Johannes Kastner zehn Jahre. In kurzen Rechenschaftsberichten zogen Vorsitzender Wolfgang Schlicht, Sportleiter Bernhard Stock sowie Jugendleiterin Elena-Maria Schraml außerdem auch Bilanz über das abgelaufene Vereinsjahr. Im Rückblick auf 2025 listeten sie die zahlreichen gesellschaftlichen Ereignisse aber auch die sportlichen Wettbewerbe auf.
Die zehn Erstplazierten des Osterschießens 2026. Hubert Wildenauer (links) sicherte sich dabei den Hauptpreis. (Bild: Bernhard Schultes)

Glückliche Gewinner beim Osterschießen: Hubert Wildenauer und Sophie Paukner

Die Einladung zum diesjährigen Osterschießen wurde von 38 Schützinnen und Schützen, 10 mehr als im Vorjahr, angenommen. Jeder Teilnehmer hatte beim sportlichen Einsatz ein Schießprogramm mit vier Schuss zu bewältigen. Ein Schuss musste auf die vorbereiteten, bunten Ostereier abgegeben werden; drei Schüsse waren für den Osterpokal erforderlich. Wie immer hatten die Eier, die an einem großen verzweigten Ast aufgehängt waren, ein Glückslos. Glücksgöttin Fortuna hatte in diesem Jahr dabei offenbar ein Auge auf Hubert Wildenauer geworfen. Er heimste mit der niedrigsten Nummer (Nr. 1) den Hauptgewinn ein. Karim Sperber, Erika Heider, Claudia Schlicht, Celina Heindl, Wolfgang Schlicht, Jonas Dietz, Christine Schraml, Christian Schraml und Maria Schraml erreichten einen Platz unter den Top Ten und erhielten weitere wertvolle Siegerpreise. Auch die anderen Gewinner, darunter der 38. und undankbare letzte Platz, konnten sich über ihren Gewinn aber freuen. Alle erhielten einen Preis, der über der Startgeldeinlage lag. Jungschützin Sophie Paukner stand beim „Osterpokal“ an der Spitze der Gewinnerliste. Hier folgten auf das Siegerpodest, Bernhard Petrik und Angelika Schramm. Vorsitzender Wolfgang Schlicht dankte bei der Siegerehrung den vielen Helfern. Sie alle sorgten für eine reibungslose Durchführung des Osterschießens, angefangen vom Einkauf der Preise, der Verbreitung der Ostereier, der Beaufsichtigung des Osterschießens bis hin zum Team der Schützenküche, das wie immer eine schmackhafte Brotzeit servierte.
Am Palmsonntag versammelten sich die Glaubensgemeinschaft am Marienbrunnen. (Bild: Karl Ziegler)

Feierlicher Beginn der Karwoche am Palmsonntag in Eslarn

Mit einer Palmprozession begann in Eslarn feierlich die Karwoche – eine der bedeutendsten Zeiten im Kirchenjahr. Trotz kaltem Wetter versammelten sich zahlreiche Gläubige, darunter viele Familien mit Kindern und der Kindergarten mit den Erzieherinnen am Marienbrunnen vor der Pfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“. Im Mittelpunkt der Feier stand die Segnung der gebundenen Palmsträuße. Besonders die Kinder der Kindertagesstätte prägten das Geschehen auf eindrucksvolle Weise. Gemeinsam mit dem Kindergartenpersonal und Eltern hatte sich der Eslarner Nachwuchs am Marienbrunnen eingefunden. Mit dem Lied „Ein König ohne Krone, ein König ohne Schloss“ trugen die Kinder zur feierlichen Atmosphäre bei. Begleitet wurde ihr Gesang einfühlsam von Christina Wagner am Akkordeon, während Silvia Ach mit dem Mikrofon die Tonübertragung in die Kirche gewährleistete. Pfarrvikar Dr. Basil Bazir Ngwega erinnerte in seiner Ansprache – im Beisein von Gemeindereferent Benedikt Eckert und Praktikantin Angelina Wallmeyer – an den biblischen Einzug Jesu in Jerusalem. Damals wurde Jesus vom Volk mit Jubelrufen wie „Hosanna“ empfangen und als der erwartete Messias gefeiert. Dieses Geschehen wurde symbolisch nachempfunden, als sich die Kinder im Anschluss mit ihren Palmzweigen zu einer Prozession formierten. Unter dem gemeinsamen Gesang des Liedes „Wir ziehen mit Freude nach Jerusalem“ zog die festliche Gemeinschaft in die voll besetzte Pfarrkirche ein. Dort setzte sich der Gottesdienst in würdigem Rahmen fort und lenkte den Blick zunehmend auf die Passion – die Leidensgeschichte Jesu, die den Kern der Karwoche bildet. Die Eucharistiefeier wurde von Pfarrvikar Dr. Basil Bazir Ngwega im Beisein von Gemeindereferent Benedikt Eckert und Praktikantin Angelina Wallmeyer zelebriert. Besonders eindrucksvoll war die aktive Mitgestaltung durch die Kinder. In Wort und Bild veranschaulichten die Vorschulkinder das Geschehen des Palmsonntags, zwei Kinder trugen Teile des Evangeliums sogar auswendig vor. Beim Vaterunser versammelten sich die Kinder mit dem Priester rund um den Altar und beteten gemeinsam – ein bewegender Moment gelebter Gemeinschaft. Der Kirchenchor verlieh der Feier mit seinen musikalischen Beiträgen zusätzliche Tiefe. Zu hören waren unter anderem die eindrucksvollen Gesänge „Christus factus est“, „Veni Jesu“ und „Locus iste“ sowie weitere Strophen des Prozessionsliedes. So wurde der Palmsonntag in Eslarn zu einer lebendigen, würdevollen und zugleich kindernahen Einstimmung auf die Karwoche. Besonders das engagierte Mitwirken der jungen Gemeindemitglieder machte deutlich, wie lebendig und generationenübergreifend Glauben vor Ort gelebt wird.
Die Geehrten Horst Michl und Gabi Mayerhöfer (2. und 3. von links) mit der Vorstandschaft des KV Tirschenreuth-Waldsassen. (Bild: Birgit Zant)

Jahreshauptversammlung des BLLV-Kreisverbandes Tirschenreuth – Waldsassen

Zu Beginn der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes Tirschenreuth-Waldsassen begrüßte die Vorsitzende Sabine Graser alle anwesenden Pensionistinnen und Pensionisten sowie die Kolleginnen und Kollegen recht herzlich. Im Anschluss erhob man sich zum Totengedenken für Franz Weis, Edith Steiner und Hildegard Seitz. Es folgten aktuelle Informationen aus dem Landes- und Bezirksverband zu unter anderem folgenden Themen: #ichbinesWERT, Regelungen im Umgang mit Handys und Lehrerkräftegesundheit. Durch Einsparungen im personellen Bereich müssen immer weniger Lehrkräfte die immer steigenden Anforderungen stemmen. Themen aus dem Bezirksverband waren auch die Neuausrichtung des Amberger Seminars. Lobend hervorgehoben wurde die Arbeit des „Jungen BLLVs“. Nach dem Rechenschaftsbericht schlossen sich der Rück- und Ausblick auf eine Vielzahl an erfolgreich durchgeführten Veranstaltungen, sowie der Bericht des Seniorenvertreters, der Schatzmeisterin und der Kassenprüfer mit Entlastung der Vorstandschaft an. In Bezug auf die heuer anstehenden Personalratswahlen informierte die Vorsitzende über die Kandidaten der BLLV-Liste und die Erstellung entsprechender Broschüren. Besondere Ehrungen für 25 Jahre aktive Tätigkeit im BLLV gab es für Gabi Mayerhöfer und Horst Michl. Sie erhielten je eine Ehrenurkunde, die silberne Ehrennadel und ein „edles Tröpfchen“ als Dankeschön für ihre langjährigen Verdienste. Abschließend konnten sich die Mitglieder bei einer Brotzeit in geselliger Runde über vergangene und aktuelle Bildungspolitik austauschen.
Die Eichenlaubschützen Sorghof starten mit einer neu gewählten Vorstandschaft in die nächsten Vereinsjahre. (von links) Harald Herbst, Markus Ringelstetter (neuer 2.Schützenmeister), Dietmar Neubauer, Michael Nutz, Doris Forster, Harry Platzer, Patrick Reindl, Peter Platzer, Alfred Forster (1.Schützenmeister), Harald Kergl und Hans-Jürgen Hüttner. (Bild: Alfred Forster)

Markus Ringelstetter neuer 2.Schützenmeister bei Eichenlaub Sorghof

Bei der Jahreshauptversammlung des Schützenvereins Eichenlaub Sorghof konnte 1.Schützenmeister Alfred Forster von einem sehr erfolgreichen Vereinsjahr berichten. Besonders die Abschlussfeier, das Nuß- und Faschingsschießen sorgten für eine hervorragende Resonanz. Ebenfalls gute sportliche Ergebnisse legte die Schießleitung bei den Rundenwettkämpfen, der Gau- und Landkreismeisterschaft vor. Bei der Bayerischen Meisterschaft auf Luftgewehr in der Schülerklasse belegte Anna Ringelstetter den hervorragenden 9. Platz. Die einzelnen Spartenleitungen legten ihre zufrieden stellenden Jahresberichte dar. Kassier Harald Kergl zeigte einen soliden finanziellen Stand, trotz höherer Ausgaben für Gewehre und Schießkleidung, auf. Der wichtigste Teil der Versammlung bestand in der Neuwahl der gesamten Vorstandschaft. Unter Leitung von Benno Meier, Wilhelm Ertl und Wilhelm Zinnbauer als Wahlgremium ging die Neubesetzung der Posten ohne Probleme in kürzester Zeit über die Bühne. Der langjährige 1.Schützenmeister Alfred Forster wurde erneut einstimmig in seinem Amt bestätigt. Besonders erfreulich war das mit Markus Ringesteller die Position des 2.Schützenmeisters neu besetzt werden konnte. Weiter wurden zum 1.Kassier Harald Kergl, 2.Kassier Hans-Jürgen Hüttner, 1.Schriftführerin Doris Forster, 2.Schriftführerin Amelie Nutz (mit Vollmacht), 1.Schießleiter Christoph Nutz, 2.Schießleiter Michael Nutz, 1.Jugendleiter Jakob Nutz, 2.Jugendleiter Michael Nutz, 1.Gerätewart Peter Platzer und 2.Gerätewart Harald Herbst gewählt. Ausschussmitglieder wurden Harry Platzer, Patrick Reindl, Dietmar Neubauer und Paula Nutz (mit Vollmacht). Als Kassenprüfer fungieren Dietmar Neubauer und Harry Platzer.
Der CSU Ortsverband Kulmain mit dem Team des BRK Armesberg. (Bild: Franziska Schroll)

CSU Kulmain spendet an HVO Armesberg

Bei den jüngsten Wahlveranstaltungen der CSU stand nicht nur das politische Interesse im Mittelpunkt, sondern auch ein guter Zweck. Die Besucherinnen und Besucher wurden vom Ortsverband mit kostenlosen Bratwürsten und Getränken versorgt – gleichzeitig bestand die Möglichkeit, für die Helfer vor Ort (HVO) der Bereitschaft Armesberg zu spenden. Die Aktion stieß auf große Resonanz: Viele Gäste zeigten sich spendabel und unterstützten das wichtige Engagement der ehrenamtlichen Einsatzkräfte. Dank vieler Unterstützung konnte inzwischen ein neues Einsatzfahrzeug bestellt werden, das nun einen entscheidenden Beitrag zur schnellen medizinischen Erstversorgung in der Region leistet. Im Rahmen einer kleinen Zusammenkunft wurde die gesammelte Spende nun offiziell übergeben. CSU-Vorsitzender Dietmar Scherer ließ es sich gemeinsam mit seinen Kollegen nicht nehmen, persönlich vor Ort zu erscheinen und den Betrag von 500€ an Jörg Müller und sein Team von der HVO-Bereitschaft Armesberg zu überreichen. Scherer betonte bei der Übergabe die große Bedeutung der ehrenamtlichen Helfer: „Die HVO leistet einen unverzichtbaren Beitrag für die schnelle Erstversorgung unserer Bürgerinnen und Bürger. Dieses Engagement verdient höchste Anerkennung und Unterstützung.“ Auch Jörg Müller zeigte sich dankbar für die Spende und die breite Unterstützung aus der Bevölkerung: „Mit dem neuen Fahrzeug haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht. Dennoch sind wir weiterhin auf Unterstützung angewiesen, etwa für die Ausstattung und den laufenden Betrieb. Jeder Beitrag hilft uns, unsere Arbeit bestmöglich fortzuführen.“
Vier Ehrenamtliche wurden zu neuen Familienpatinnen im SOS-Kinderdorf ausgebildet. (Bild: Judith Pfeiffer)

Zeit schenken und Familien stärken: Neue Familienpatinnen für den Landkreis Tirschenreuth ausgebildet

Mit großem Engagement haben vier Teilnehmerinnen das Vorbereitungsseminar für ehrenamtliche Familienpatenschaft im SOS-Kinderdorf Oberpfalz abgeschlossen. An sechs Seminartagen setzten sie sich umfassend mit ihrer zukünftigen Rolle auseinander und legten damit den Grundstein für ihre ehrenamtliche Tätigkeit in Familien des Landkreises Tirschenreuth. Die Schulung bot eine Mischung aus theoretischem Input sowie praxisnahen Simulationen und Gruppenarbeiten. Die angehenden Familienpatinnen konnten typische Alltagssituationen erproben und ihre Handlungskompetenzen stärken. Auch der Austausch untereinander spielte eine wichtige Rolle und förderte von Beginn an ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Die Inhalte des Seminars waren vielfältig und umfassend: von der Frage, wie Familien als Systeme funktionieren und welche Phasen sie durchlaufen, bis hin zu persönlichen Werten und deren Bedeutung für das eigene Handeln. Themen wie Nähe und Distanz, Empathie sowie der Umgang mit belastenden Situationen wurden ebenso behandelt wie Grenzen in der Patenschaft und der Umgang mit Grenzüberschreitungen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf gesellschaftlich relevanten Aspekten wie kultureller Diversität, dem Erleben von Fremdsein und Diskriminierung. Auch geschlechtersensible und bedürfnisorientierte Erziehung sowie Selbstfürsorge wurden thematisiert. Frau Bösl vom Jugendamt Tirschenreuth gab zudem Einblicke in ihre Arbeit und sensibilisierte rund das Thema Kinderschutz. Die Schulung beinhaltete die Bedeutung gelingender Kommunikation mit bewusstem Sprechen, aktivem Zuhören und gezieltem Fragen sowie Selbstreflexion als Methode zur Analyse und Weiterentwicklung des eigenen Verhaltens. Der Wunsch nach einer sinnstiftenden Tätigkeit, die Freude im Umgang mit Kindern und die Bereitschaft, Zeit zu verschenken sind Gründe der Teilnehmerinnen sich als ehrenamtliche Familienpatinnen zu engagieren. Nach der Schulung sind die neuen Familienpatinnen nun bereit, Familien im Landkreis Tirschenreuth im Alltag zu unterstützen, sei es bei der Betreuung von Kindern, bei organisatorischen Herausforderungen oder einfach durch Zeit und ein offenes Ohr. Interessierte Familien können sich melden, um das kostenfreie Angebot in Anspruch zu nehmen. Auch neue Ehrenamtliche sind weiterhin willkommen: der nächste Informationsabend findet am 16. April im SOS-Kinderdorf statt (Anmeldung erforderlich), eine weitere Schulung ist für Oktober geplant. Ansprechpartnerinnen sind Christina Heumann (christina.heumann@sos-kinderdorf.de oder 0170 3758016) und Judith Pfeiffer (judith.pfeiffer@sos-kinderdorf.de oder 0160 90786724). Das Projekt ist eine Kooperation des SOS-Kinderdorf Oberpfalz mit dem Landkreis Tirschenreuth sowie Teil von „Netzwerk Familienpaten in Bayern“ und wird finanziert aus Mitteln des Landkreises Tirschenreuth.
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