Der Rheinfall in Schaffhausen war einer der Programmpunkte bei der JU-Revival-Tour „Rund um den Bodensee“.  (Bild: Gerald Morgenstern)

JU-Revival-Tour „Rund um den Bodensee“

Rund um den Bodensee führte die diesjährige JU-Revival-Tour. Der Organisator der Fahrt, Thomas Reiter, konnte dazu die Stammgruppe der ehemaligen JU-Tour sowie Gäste aus Hessenreuth und Erbendorf begrüßen. Traditionell mit einem ausgiebigen Busfrühstück begann die Fahrt in die Bodenseeregion. Bei einer zweistündigen Führung in Lindau wurden unter anderem die Altstadtinsel und der Hafen besichtigt. Ein Kennenlernen gab es anschließend in Bregenz mit einem Gang durch die Altstadt. Ihr Quartier schlug die Gruppe im Hotel „Deutschmann“ in Bregenz auf, wo der erste Tag mit einer Busparty ausklang. Friedrichshafen war der erste Anlaufpunkt des zweiten Besuchstags. Mit zwei ortskundigen Führern wurde beim Rundgang die bedeutende Rolle der Bodenseestadt für die Luftfahrtgeschichte herausgestellt. Beeindruckende Exponate waren dazu im Zeppelinmuseum ausgestellt. Ein schöner Blick auf die Stadt und den See vor der Alpenkulisse bot sich den Oberpfälzern vom Turm am Hafendamm, dazu kreiste auch typisch für die Region der Zeppelin am Himmel. Mit einer besonderen Wanderung durch die Wein- und Obstgärten über dem Bodensee erfuhr die Gruppe Details über den Weinbau und Obstanbau im Weingut Haug. Dazu konnten verschiedene Weine und Seccos verkostet werden, eine deftige Brotzeit und musikalische Einlagen machten den Besuch zu einem runden Erlebnis. Zurück in Bregenz wurde am Pavillon nahe der Seebühne der Sonnenuntergang am See genossen und sich ins Nachtleben von Bregenz gestürzt. Die bekannte Fein-Brennerei Prinz in Hörbranz wurde am nächsten Tag als weiterer Besuchspunkt eingeschoben. Nach der Führung durch die Brennerei und Lagerkeller gab es auch die Möglichkeit, die erlesenen Produkte zu verkosten. Mit der Fähre wurde von Meersburg zum südlichen Bodenseeufer übergesetzt. Auf der Blumeninsel Mainau beeindruckten die verschiedenen Farben der allgegenwärtigen Blumenpracht sowie der Blick auf das Barockschloss und das Schmetterlingshaus. Ein weiteres Highlight der JU-Revival-Tour war die Schiffsrundfahrt am Rheinfall in Schaffhausen. Mit einer Höhe von 23 Metern und Breite von 150 Metern ist der Rheinfall der mächtigste Wasserfall in Europa. Bregenz bei Nacht und Busparty bildeten den Abschluss. Um die Heimreise zu verkürzen, wurde am letzten Tag ein Stopp in Ulm mit einer Führung rund um das imposante Ulmer Münster eingelegt. Ein abschließender Dank galt Thomas Reiter für die perfekte Organisation und Chauffeur Matthias Rubner.
Stimmungsvoller Abschluss der Herz-Jesu Prozession im kath. Pfarrgarten St. Dionysius Neunkirchen. (Bild: Beate Suttner)

Beeindruckendes erstes Herz-Jesu Fest

In rotes Licht getaucht, empfing die Pfarrkirche St. Dionysius in Neunkirchen am Samstagabend ihre Besucher zum Hochamt zu Ehren des Herzen Jesu. Begleitet von den Vereinen – den Feuerwehren Frauenricht und Mallersricht sowie der Kolpingsfamilie Neunkirchen mit ihren Fahnen –, 17 Ministranten und der Blaskapelle Oberwildenau zogen Pfarrer Thomas Kohlhepp und Pfarrvikar Robert Amandu ein. 103 brennende Kerzen an den Altären und Kirchenbänken verstärkten noch einmal den feierlichen Gottesdienst. Seine Predigt begann Pfarrer Kohlhepp mit dem Beginn des Märchens von Wilhelm Hauff „Das kalte Herz“, geschrieben vor 200 Jahren mit blauer Tinte. „Wer durch Schwaben reist, der sollte nie vergessen, auch ein wenig in den Schwarzwald hineinzuschauen, nicht der Bäume wegen, sondern wegen der Leute.“ Im weiteren Verlauf will der Kohlen Munk Peter zu Geld kommen, probiert viel und letztlich verkauft er sein weiches, mitfühlendes Herz einem Herrn, der es gegen ein Herz aus Stein tauscht und Peter zu einem reichen Mann macht. Er heiratet und ist unbarmherzig gegen jeden. Aber dann merkt er, wie einsam das Leben ohne Liebe ist, trist und wertlos. Auch wir brauchen Liebe. Immer wieder müssen wir sie in uns haben. Aber für die Liebe gibt es keine Tankstelle, wo man sie endlos auftanken kann. Wir aber bekommen Gottes Herz geschenkt; du musst es nur wollen! Moses schreibt im 5. Buch: „Gott hat euch nicht erwählt, er liebt euch!“ Gott liebt dich, weil du du bist. Gottes Herz rechnet nicht, es liebt. Johannes schreibt: „Gott ist die Liebe, kommt zu mir; bei mir habt ihr Ruhe. Mach dich fest an meinem Herzen!“ Bei Gott wird der Akku der Liebe nie leer. So dürfen wir Wilhelm Hauffs Märchen vom Anfang abwandeln: „Wer durch die Welt reist, der sollte nie vergessen, auch ein wenig auf das Herz Jesu zu schauen, nicht wegen Blut und Dornen, sondern wegen der Liebe.“ Mit diesen Worten könnte deine ganz persönliche Geschichte „Das WARME Herz“ beginnen, eingeschrieben im Buch des Lebens – mit Rot – blutroter Liebe! Am Ende des festlichen Gottesdienstes lud Pfarrer Kohlhepp alle ein, die Liebe zu Gott „öffentlich“ zu machen mit einer Prozession durch unser Dorf, vorbei an vielen geschmückten Häusern und Gärten, singend und betend. Mit den Vereinen und deren Fahnen, Ministranten, Lektoren und Kantorin. Pfarrer Thomas Kohlhepp trug die Monstranz; die Oberwildenauer Blaskapelle spielte unter Leitung von Bernhard Meiler und sorgte mit ihrem Spiel für eine besondere Atmosphäre. Im Pfarrgarten begrüßten wieder viele Kerzen und zwei Feuerschalen das Allerheiligste und die Gläubigen. Mit dem eucharistischen Segen endete der liturgische Teil des Festes und ging nahtlos über zum weltlichen Geschehen. Bei gegrillten Bratwürsten, Käse und Brezen war jetzt Zeit zum Plaudern und zu manch unverhofftem Wiedersehen. Erst gegen 23 Uhr löste sich die Gesellschaft auf, nicht ohne den Wunsch, dies nächstes Jahr zu wiederholen.
Super verlief ist das Holunderfest des Frauenbundes trotz des windigen Wetters. Fleißig haben die Mitglieder die Hollerkücheln gebacken. Über den großartigen Besuch freuten sich die Mitglieder. (Bild: Moni Rappl)

Holunderfest super gelaufen trotz windigen Wetters

Ein voller Erfolgt war das Holunderfest des Frauenbundes um die Vorsitzenden Angelika Hierold, Maria Bäumler und Maria Bayer-Schmidt am Sonntag. Trotz des windigen Wetters kamen die zahlreichen Besucher aus der nördlichen Oberpfalz und darüber hinaus ob mit dem Auto, als Radfahrer oder mit dem Traktor vom Oldtimertreffen. Aus dem Gesundbrunnen Holunder wurde vieles „gezaubert”. Inzwischen gibt es auch zahlreiche Hollerfans, die sich die Hollerkücheln und das Hollerwasser schmecken lassen. Trotz des nicht gerade idealen Wetters tat es der Veranstaltung keinen Abbruch. So saßen die Besucher im und vor dem Pfarrheim darunter auch Zweiter Bürgermeister Helmut Meindl. Tüchtig haben die Mitglieder zusammen geholfen und auch die neuen Mitglieder haben sich super mit eingebracht. In der großen Friteuse wurden dauernd die Hollerküchln” goldbraun und knusprig gebacken. Für die Hollerküchln musste man sich manchmal anstellen. Die Gäste fanden sie sehr gut und schwärmten davon. Manche nahmen Hollerküchln mit und andere Gäste holten sie sogar nach Hause. In aller Herrgottsfrühe waren einige Frauen schon unterwegs um schöne große Holunderdolden zu pflücken. Daneben gab es weitere Getränke von Hugo, Kaffee, Tee, Bier, Radler, Limo bis Aperol Spritz und Sekt. Die Damen hatten meisterlich gebacken und boten dazu ein riesiges und leckeres Kuchenbuffet bis zur Holundertorte und Schmalzkücheln. Im Angebot waren auch Käsespieße und belegte Semmeln. Ein weiteres Team bereitete in der Küche den dazu benötigten Teig für die Hollerkücheln zu. Ferner gab es zum mit nach Hause nehmen Holunderblütenessig, Holunderlikör und Holundergelee jeweils aus Blüten und Beeren und Holunderblütensirup wie auch das Moosbacher Kochbuch Band 3.
Interessiert lauschen die Frauen den Ausführungen der Kräuterführerin Sabine Zenger zum Holunder. (Bild: Stefanie Hetz)

Wissenswertes rund um den Holunder begeistert viele Frauen

Zu einem stimmungsvollen und informativen Abend trafen sich rund 30 Frauen im Juni beim Kloster St. Felix. Unter der fachkundigen Leitung der zertifizierten Kräuterführerin Sabine Zenger erfuhren die Teilnehmerinnen bei einem kleinen Spaziergang viel Wissenswertes und Praktisches über den Holunder – eine seit Jahrhunderten geschätzte Heil- und Nutzpflanze. Während des Rundgangs vermittelte Zenger interessante Informationen zu den Verwendungsmöglichkeiten von Blüten, Beeren und anderen Pflanzenteilen sowie zu traditionellen Bräuchen und überliefertem Volkswissen rund um den Holunder. Besonders bereichernd waren ein kleines Märchen sowie eine geführte Meditation und ein Tanz zu dem Lied „Ich bin ein Kind der Erde“, die zum Innehalten, Kraftschöpfen und bewussten Erleben der Natur einluden. Die Teilnehmerinnen genossen die ruhige Atmosphäre und die Möglichkeit, den Alltag für einen Moment hinter sich zu lassen. Am Ende fanden im Klosterhof die liebevoll vorbereiteten kulinarischen Spezialitäten großen Anklang bei den Gästen. Zur Verkostung wurden Holunderkekse, Holunderblütensirup mit Sekt, Holundergelee mit Käse sowie verschiedene Wildkräuteraufstriche gereicht. Die gelungene Kombination aus Naturerlebnis, Kräuterwissen, Essen, Besinnung und Gemeinschaft machte den Abend zu einem besonderen Erlebnis. Ein herzliches Dankeschön gilt Sabine Zenger für den schönen Abend.
von links: Daniela Klier (40 J.), Hans Miederer (40 J.), Karin Miederer (40 J.), Reinhold Drechsler (40 J.), Barbara Beutner (40 J.), Pfarrer Andreas J. Ruhs, Karl Bäumler (55 J.) (Bild: Christine Bäumler)

Ehrungen des Neunkirchner Posaunenchors

Der Posaunenchor eröffnete den Sonntagsgottesdienst am 14. Juni in der evangelischen Kirche St. Dionysius festlich mit den Klängen von „Lobe den Herren”. Im Rahmen des Gottesdienstes ehrte Pfarrer Andreas J. Ruhs den Chorleiter Karl Bäumler für 55 Jahre Bläserdienst. Bereits mit 9 Jahren erlernte er das Trompetespielen. An seinem Ehrentag erfreute er wie so oft die Zuhörer mit seiner Überstimme. Eine Urkunde für 40 Jahre treuen Bläserdienst vom Verband evang. Posaunenchöre in Bayern e.V. und die silberne Bläsernadel erhielten Barbara Beutner (Sopran), Karin Miederer (Tenor), Hans Miederer (Tenor), Daniela Klier (Alt) und Reinhold Drechsler (Sopran). Pfarrer Ruhs bedankte sich für die jeweilige besondere, ehrenamtliche Unterstützung innerhalb des Chores. So übernahm 2015 Barbara Beutner zusammen mit Karl Bäumler die Chorleitung. Beutner bildete sich in einem Dirigentenkurs aus und sorgt für die Jungbläserausbildung. Karin und Hans Miederer teilen sich seit 11 Jahren das Amt des Chorobmanns/fraus. Sie führen Statistik über die einzelnen Mitglieder und Auftritte. Ebenso fragen sie jeden Jubilar in der evangelischen Kirchengemeinde, ob sie ein Geburtstagständchen zum Ehrentag wünschen. Besonderen Dank erhielt auch Daniela Klier. Sie organisierte die einheitlichen T-Shirts für alle Bläser. Seit 2025 ist sie die Verbindungsfrau für finanzielle Angelegenheiten zwischen Kirchengemeinde und Chor. Reinhold Drechsler unterstützt nicht nur die 1. Stimme, sondern sorgt auch bei Festen und Feiern dafür, dass ausreichend Getränke vorhanden sind. Als kleines Dankeschön erhielten die Jubilare vom Posaunenchor einen Essensgutschein. Pfarrer Andreas J. Ruhs bedankte sich für die treue Bläsertätigkeit in der Kirchengemeinde, hierauf stimmte die Gemeinde mit Applaus ein.
Die Wanderausstellung „Geliebte Gabi” und der Ausstellungsmacher Leo Hiemer am Augustinus-Gymnasium (Bild: Simone Peter)

Eröffnung der Ausstellung „Geliebte Gabi“ am Augustinus-Gymnasium

Am Dienstag, den 9. Juni, wurde am Augustinus-Gymnasium Weiden die eindrucksvolle Wanderausstellung „Geliebte Gabi – ein Mädchen aus dem Allgäu, ermordet in Auschwitz“ feierlich eröffnet. Die vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus geförderte Ausstellung basiert auf den jahrzehntelangen Recherchen des Autors und Filmemachers Leo Hiemer und erzählt das bewegende Schicksal eines jungen Mädchens in der Zeit des Nationalsozialismus. Gabi, ein Kind mit jüdischen Wurzeln, wuchs zunächst in einer katholischen Pflegefamilie im Allgäu auf und erlebte dort eine behütete und unbeschwerte frühe Kindheit. Trotz ihrer Taufe wurde sie jedoch im Alter von nur fünf Jahren vom nationalsozialistischen Regime aufgrund ihrer Herkunft aus der Familie gerissen und schließlich in Auschwitz ermordet. Dieses individuelle Schicksal steht exemplarisch für das unermessliche Leid vieler Kinder während der NS-Zeit. Die Ausstellung macht Gabis Leben auf eindringliche Weise erfahrbar: Zahlreiche Fotografien, Spielsachen und Kleidungsstücke gewähren persönliche Einblicke in ihre kurze Kindheit. Hör- und Videostationen, in denen Zeitzeugen zu Wort kommen, vertiefen die Auseinandersetzung und schaffen eine besonders intensive Verbindung zur Vergangenheit. Bei der Ausstellungseröffnung waren die Schülerinnen und Schüler der 12. Jahrgangsstufe anwesend. Schulleiter Oberstudiendirektor Thomas Kreuzer dankte dabei insbesondere Leo Hiemer für seine beharrliche und engagierte Recherchearbeit. In seiner Ansprache rief er die Schülerinnen und Schüler dazu auf, Haltung zu zeigen und Zivilcourage im Alltag zu leben. Ein Grußwort sprach zudem Bettina Kummer, Vertreterin des Kultusministeriums. Sie würdigte das Engagement der Fachschaft Geschichte, die diese wichtige Ausstellung nach Weiden geholt hat, und ermutigte die Jugendlichen, Fragen zu stellen und sich aktiv mit Gabis Schicksal auseinanderzusetzen. Auch Bürgermeister Jürgen Meyer wandte sich an die Anwesenden. Er appellierte an alle, innezuhalten und sich bewusst mit der Geschichte auseinanderzusetzen, gerade vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen und einer zunehmenden Tendenz zu Extremismus. In einführenden Worten gaben Leo Hiemer und Regina Gropper, Kuratorin der Ausstellung, Einblicke in die Entstehung und Intention von „Geliebte Gabi“. Im Anschluss führte Frau Gropper durch die Ausstellung und erläuterte deren Konzeption. Die Schülerinnen und Schüler nutzten überdies die Gelegenheit, vertiefende Fragen an Herrn Hiemer zu stellen, insbesondere zu Gabis Herkunft und ihrem Schicksal. Für eine besonders stimmungsvolle und berührende Atmosphäre sorgte die musikalische Umrahmung der Veranstaltung durch die Schülerinnen Alisa Jarusskij und Veronika Rupprecht (Q12), die der Ausstellungseröffnung einen würdigen Rahmen verlieh. Die Ausstellung, die bis zum 26. Juni am Augustinus-Gymnasium zu sehen ist, bietet somit nicht nur historische Informationen, sondern fordert zugleich dazu auf, sich mit Fragen von Menschlichkeit, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen – Themen, die gerade heute von großer Bedeutung sind.
Die Feier des Pfarrfestes auf dem Kirchplatz (Bild: Heiner Reber)

Pfarrfest trotz kühler Witterung ein voller Erfolg

Auch wenn sich das Wetter am Sonntag von seiner kühlen und bewölkten Seite zeigte, erwies sich das Pfarrfest der Pfarrei als voller Erfolg. Zahlreiche Gläubige und Gäste waren der Einladung gefolgt und erlebten einen Tag voller Gemeinschaft, Begegnung und gelebten Glaubens. Nach dem Gottesdienst begann auf dem Kirchplatz der Festbetrieb. Die niedrigen Temperaturen konnten der guten Stimmung nichts anhaben. Im Gegenteil: Der Andrang an den Essensständen war so groß, dass am Nachmittag sogar noch einmal Nachschub organisiert werden musste. Bis zum Abend waren sämtliche Speisen sowie das reichhaltige Kuchenbuffet restlos verkauft – ein deutliches Zeichen für die große Resonanz des Pfarrfestes. Für die musikalische Unterhaltung sorgten im Laufe des Tages Johannes Gruber mit seinen „Straßenmusikanten” sowie die Vohenstraußer Blasmusik und trugen maßgeblich zur festlichen Atmosphäre bei. Christas „Kunst und Krempel” war mit einem Flohmarktstand vertreten. Der Frauenbund Vohenstrauß verwöhnte die Besucher mit einem reichhaltigen Kuchenbuffet, während der Frauenbund Altenstadt die Bewirtung übernahm. Die Jugendgruppen und Ministranten kümmerten sich mit Kinderschminken, Taschenbemalen und einem Crêpes-Stand um die kleinen Gäste. Dass das Pfarrfest erneut zu einem gelungenen Gemeinschaftserlebnis wurde, war dem großen Engagement zahlreicher Ehrenamtlicher zu verdanken. Viele Helferinnen und Helfer – darunter besonders viele Jugendliche und Ministranten – engagierten sich bereits bei den Vorbereitungen, übernahmen Dienste während des Festes und packten beim Auf- und Abbau tatkräftig mit an. Auch die Kirchenverwaltung, die Außenorte der Pfarreiengemeinschaft sowie der Pfarrgemeinderat als Hauptorganisator trugen wesentlich zum Gelingen des Festes bei. Stellvertretend für die vielen Ehrenamtlichen wurden Steffi Töppel mit ihrem Team sowie Dr. Manfred Bauer und Reinhard Kick für ihren besonderen Einsatz hervorgehoben.
Gut besucht war der Seniorennachmittag in Pressath. (Bild: Martina Mielke)

Seniorennachmittag mit Thema: Holunder tut Wunder

Die Gruppe St.Georg-60plus lud die Pressather Senioren in den schön geschmückten Pfarrsaal ein. Holunderblüten zierten die Tische und Holunderduft zog durch den Saal. Martina Mielke begrüßte die vielen Gäste mit dem Gedicht: „Der Holunder” und begann mit den Worten: „Vor dem Busch zieht man den Hut, einer Göttin einst geweiht...”. Ganz besonders begrüßte sie Frau Gemeindereferentin Anita Pollok, die Bewohner vom Heim St.Josef mit ihren Betreuungskräften und nicht zuletzt Herrn Günther Hösl, er sorgte am Flügel für die musikalische Umrahmung. Zum Kaffee wurden Holunder- und Apfelkuchen serviert. Danach wurde dem Holunder etwas Aufmerksamkeit geschenkt und Martina Mielke erinnerte an den alten Spruch: „Holunder tut Wunder! „ Rinde, Beere, Blatt und Blüte, jeder Teil ist Kraft und Güte, jeder segensvoll! Der Holunder lindert Schmerz, heilt bei Grippe und Ödemen, Marmelade macht man, Saft, auch der Wein ist zu erwähnen. Anschließend stimmte Herr Günther Hösl das Lied an: „ Weißer Holunder, er blühte im Garten ...”. Den Geburtstagskindern des Monats Juni wurde gratuliert und ein Ständchen gesungen. Im Juni geborene Menschen, so sagt man, sind überaus sensibel und liebenswert. Wie immer, wurde den Besuchern eine kleine Brotzeit serviert. Nach dem Lied: „Segne du Maria” klang der schöne Nachmittag aus und Martina Mielke lud zum nächsten Nachmittag am 09.07.2026 in den Pfarrsaal ein.
Alois Hümmer bei seinem Rückblick über 30 Jahre Bayernfanclub Konnersreuth (Bild: Sabine Andritzky-Ulrich)

Jahreshauptversammlung und 30-jähriges Jubiläum des Bayernfanclub Konnersreuth

Zu dieser Veranstaltung trafen sich zahlreiche Mitglieder im vereinseigenem rotweiß geschmücktem Festzelt am Kartellplatz. Nach der Eröffnung durch 1. Vorsitzenden Raimund Stock stellte sich der neue Bürgermeister und selbst Mitglied im Fanclub mit einem kurzem Grußwort vor und gratulierte zum Jubiläum. Organisationsleiter Alfons Ulrich berichtete vom Spielbesuch gegen Leverkusen, dem Ausflug nach München mit großer Arenatour und der Fahrt nach Regensburg mit Besuch deren Weihnachtsmärkte, sowie die Beteiligung verschiedener Ortsveranstaltungen und dem Inklusionslauf in Mitterteich. Auch für die neue Saison liegen Zusagen vom FC Bayern für Tickets vor, welche nach Bekanntgabe des Spielplanes mitgeteilt werden. Der winterliche Vereinsausflug geht am 28.11. nach Rothenburg ob der Tauber. Bereits am 5. 8. sind alle Kinder im Rahmen des Ferienprogrammes zu einer Fahrt mit der Bimmelbahn zum minigolfen nach Großbüchelberg eingeladen. Kassenwart Alois Hümmer nannte den Kassenstand als sehr solide, ohne den Mitgliedsbeitrag anzuheben. Aktuell hat der Club 325 Mitglieder, davon noch 38 aus dem Gründungsjahr. Die Internetseite www.bayern-fanclub96-konnersreuth.de wurde im abgelaufenem Vereinsjahr 16.929 mal angeklickt. Im Anschluss gab Alois Hümmer einen Rückblick über 30 Jahre Fanclub. In diesem Zeitraum wurden über 100 Spiele mit Beteiligung des FC Bayern besucht, wozu ungefähr 65000 Kilometer auf der Straße und Schiene notwendig waren. Die Reisen gingen nicht nur in die Stadien nach München, sondern auch nach Schalke, Berlin, Stuttgart, Regensburg, Dortmund, Frankfurt und Nürnberg. Echte Highlights waren die sieben Fahrten in die Landeshauptstadt Berlin zu den Pokalendspielen. Unvergessen bleiben auch die mehrtägigen Vereinsausflüge ins Riesengebirge in die Skiorte Harrachov und Spindlermühle, sowie die jährlichen Vereinsausflüge zu Weihnachtsmärkten wie Salzburg, Prag, Erfurt, Seiffen, Dresden und viele andere. Zum Abschluss ein gemeinsames Essen vom Buffet.
north