Mit viel Begeisterung erledigten die Kinder die Pflanzarbeiten im Garten. (Bild: Gerd Neumann)

Erster Arbeitseinsatz der „Kreinzl-Mäuse”

Am Samstag, 25. April trafen sich im Vereinsgarten des OGV Erbendorf die „Kreinzl-Mäuse” zum ersten Arbeitseinsatz in diesem Jahr um gemeinsam erste Erfahrungen mit dem Pflanzen und Säen zu sammeln. Nach der Begrüßung und einer kurzen Einführung der geplanten Arbeiten wurden 3 Gruppen gebildet. Es waren Kartoffel zu legen, Radieschen zu säen und Sonnenblumenkerne in der Blumenwiese zu pflanzen. Eine Gruppe bearbeitete die vorbereiteten Kartoffelbeete mit kleinen Schaufeln und Harken, dabei lernten sie, wie wichtig ein gut bearbeiteter Boden für das Wachstum der Kartoffeln ist. Die Kinder gruben nun die vorgekeimten Kartoffeln in die Beete und bedeckten sie sorgfältig mit Erde. Die zweite Gruppe widmete sich dem Säen von Radieschen. Gemeinsam wurden die Samen in Reihen ausgestreut und leicht mit Erde bedeckt. Die dritte Gruppe war damit beschäftigt, in der Blumenwiese Sonnenblumen zu pflanzen. Die Kinder beobachteten aufmerksam wie klein die Radieschensamen und die Sonnenblumenkerne im Vergleich zu den Kartoffeln sind und verstanden, dass jede Pflanze unterschiedliche Bedingungen braucht. Die Gruppen wechselten jeweils nach getaner Arbeit, sodass jedes Kind einmal im Kartoffelbeet, in der Blumenwiese und am Hochbeet arbeiten durfte.. Zum Abschluss wurden die Beete gegossen, und die Pflanzreihen wurden mit kleinen Schildern markiert. Die „Kreinzl-Mäuse” durften dann noch Bohnen in Blumentöpfe pflanzen die sie mit nach Hause nehmen konnten mit der Aufgabe, diese zu gießen und beim nächsten Treffen mitzubringen. Natürlich macht Arbeit hungrig und durstig. Wie gewohnt, gab es für alle, Kinder und Mütter, wieder ein umfangreiches Angebot an deftigen sowie süßen Köstlichkeiten. Die Aktion förderte nicht nur das Wissen über Pflanzen und Gartenarbeit, sondern auch Teamgeist, Verantwortung und Freude an der Natur. Man darf gespannt sein, was sich die OGVler für das nächste Treffen der „Kreinzl-Mäuse” einfallen lassen.
Der Maibaum im „Haus Mühlbühl” wurde aufgestellt. (Bild: Thomas Schrems)

Tradition trifft Gemeinschaft: Maibaumfest im „Haus Mühlbühl”

Ein Stück bayerische Tradition zog am Nachmittag in das BRK-Seniorenzentrum Haus Mühlbühl ein, als gemeinsam das Maibaumaufstellen gefeiert wurde. Eingebettet in den wöchentlichen Singkreis erhielt die Veranstaltung einen besonders stimmungsvollen Rahmen, der bei den Bewohnerinnen und Bewohnern großen Anklang fand. Bei strahlendem Sonnenschein, wenngleich begleitet von einem frischen, kühlen Wind, wurde der Maibaum im Außenbereich der Einrichtung aufgestellt. Für viele war es eine schöne Erinnerung an frühere Maifeiern, die sofort Gespräche und Anekdoten aus vergangenen Zeiten entstehen ließ. Musikalisch wurde das Fest durch den Singkreis begleitet, bei dem gemeinsam bekannte Lieder angestimmt wurden. Die vertrauten Melodien sorgten schnell für eine lockere und gesellige Atmosphäre, in der auch kräftig mitgesungen wurde. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Neben erfrischenden Kaltgetränken durfte natürlich auch das ein oder andere Bier nicht fehlen. Besonders großen Zuspruch fanden die frisch gebratenen Bratwürste, die vom Küchenteam der Einrichtung zubereitet wurden und für echte Feststimmung sorgten. Im Mittelpunkt stand an diesem Nachmittag jedoch nicht nur der Maibaum selbst, sondern vor allem das gemeinschaftliche Erleben. Das Zusammensein, die Gespräche und das Gefühl von Tradition und Zusammenhalt machten die Veranstaltung zu einem rundum gelungenen Ereignis.
Die neu gewählte Vorstandschaft mit Gauvorstand Peter Fink (rechts) (Bild: Johann Siegert)

HTV Stamm Schwandorf bestätigt die Vorstandschaft

Zur Mitgliederversammlung durfte der Vorsitzende Georg Spandl auch den Vorstand des Gauverbands Oberpfalz, Peter Fink, begrüßen. Er bat um eine Gedenkminute für die verstorbenen Ehrenmitglieder Erna Neumüller und Karl Heinz Schrotberger. Ein Höhepunkt war das 100-jährige Jubiläum des Patenkindes Stiftländer Heimatverein in Wiesau. Volksfesteinzug, Fahnenabordnung beim Volkstrauertag, Gedenkgottesdienst und eine vorweihnachtliche Feier waren wieder fester Bestandteil des Vereinslebens. Danach schloss er mit dem Trachtengruß „Sitt und Tracht der Alten wollen wir erhalten – den Alten zur Ehr, den Jungen zur Lehr.“ Vortänzerin Gertraud Beer berichtete, dass die 13 abgehaltenen Vereinsabende unterschiedlich gut besucht waren. Neben altbekannten Tänzen wurden auch neue erlernt. Insgesamt war man bei 20 Veranstaltungen vertreten. Hervorzuheben waren der Tanz in den Mai, der erstmals zusammen mit dem Bruderverein d’Nabtaler gestaltet wurde. Es wurden je zwei gemeinsame Tanzproben mit den Nabtalern und den Stoapfälzern Wackersdorf abgehalten, um die Gemeinschaft der Trachtler zu stärken. So tanzte man auch gemeinsam mit den Stoapfälzern beim Kirchweihtanz im Marienheim. Der traditionelle Sterntanz am Hl. Abend bildete wieder den Jahresausklang. Jugendleiterin Bettina Beer berichtete, dass die Jugend immer im Verein aktiv ist, sei es beim Basteln von Palmbüscheln als auch bei den verschiedenen Auftritten. Dafür dankte sie den Jugendlichen. Die Kasse weist einen ausgeglichenen Stand auf. Die Revisoren bestätigten eine ordentlich geführte Kasse. Bei den anschließenden Neuwahlen wurde die Vorstandschaft im Wesentlichen bestätigt:
Der Saisonstart für die Oldtimerfreunde des AMC im ADAC ist geglückt, die vorbereitete Route ging durch landschaftlich reizvolles Gebiet bis nach Oberviechtach. (Bild: Matthias Kastner)

Oldtimer-Saisonauftakt trotzt Regenprognose beim AMC im ADAC

Regenfälle und kühle Temperaturen hatte der Wetterbericht für den Tag der lange geplanten Saisoneröffnung des AMC-Oldtimerstammtischs kürzlich angekündigt. Die Aussichten ließen Schlimmes befürchten, einige Oldtimerfreunde sagten kurzfristig ab. Dennoch begrüßte Stammtischleiter Albrecht von Beckedorf 35 Teilnehmer mit ihren Fahrzeugen am Edeka-Parkplatz beim Café Schaller in der Bürgermeister-Probst-Straße. Organisator Matthias Kastner stellte die vorbereitete Route vor. Die Strecke führte erneut über verkehrsarme und landschaftlich reizvolle Straßen. Noch bevor die Teilnehmer zu ihren Fahrzeugen aufbrachen, sorgte ein besonderer Programmpunkt für Aufmerksamkeit: Oldtimerfreunde aus Marienbad, mit denen seit Jahren eine enge Freundschaft besteht und die gemeinsam eine grenzüberschreitende, kommende Herbstveranstaltung organisieren, überraschten die Gruppe mit einem musikalischen Beitrag. Ein Elvis-Imitator aus Prag präsentierte zwei bekannte Titel aus dem Repertoire des „King”. Nach dem Auftritt überreichte Karl Sailer ein Gastgeschenk an die tschechischen Freunde. „Die Tour sollte Gemeinschaft und Fahrfreude verbinden, genau das ist uns heute gelungen”, sagte Kastner. Anschließend startete die Ausfahrt. Entgegen der Prognosen zeigte sich das Wetter gnädig, während der gesamten Strecke blieb es trocken. Erstes Ziel war die Mittagspause am Oberfahrenberg. Gut gestärkt führte die Route weiter zur privaten Oldtimersammlung der Firma Mitlmeier in Etzgersrieth, die eigens für die Gruppe ihre Tore geöffnet hatte. Begleitet von weiteren Elvis-Klängen erhielten die Teilnehmer Einblicke in die Sammlung. Karl Sailer skizzierte zudem die Geschichte der Ortschaft und die Entstehung ihres Namens. Die Ausfahrt führte schließlich durch den Oberpfälzer Wald zum Abschluss ins Café Weigl nach Oberviechtach. Bei Kaffee und Kuchen sowie musikalischer Begleitung klang ein ereignisreicher Tag aus.
Christian Bauer las den Kindern beim Vorlesetag im Riedener Kindergarten kunterbunte Geschichten vor. (Bild: Bianca Hammer)

Vorlesetag im Riedener Kindergarten St. Georg

Die Förderung der Freude am Lesen, des Zuhörens und dem Erleben von Geschichten stellten die Verantwortlichen des Riedener Kindergartens St. Georg am Welttag des Buches in den Mittelpunkt. Zum Vorlesetag erzählten verschiedene Leser den Kindern der verschiedenen Gruppen in der Einrichtung aus Bilderbüchern. Am Vorlesen nahmen Bürgermeister Erwin Geitner, Pfarrgemeinderatsvorsitzender Josef Weinfurtner, Carola Simon von der Pfarrbücherei, Christian Bauer als Kirchenpfleger und Vertreter des Kindergartenträgers sowie vom Elternbeirat Julia Schubert und Maria Trager teil. „Das Vorlesen hat für die frühkindliche Entwicklung eine große pädagogische Bedeutung“, erklärte Kindergartenleiterin Bianca Hammer. Neben der Förderung der sprachlichen Entwicklung und des Wortschatzes stärkt das Vorlesen auch die Konzentrationsfähigkeit, fördert die Fantasie und Kreativität sowie das Textverständnis der Kinder. Zudem bringe es auch Vorteile für die emotionale und soziale Entwicklung. Bei diesem erlebnisreichen Tag machten die 70 Kinder der Kindertagesstätte zusammen mit den Vorlesern eine kunterbunte und fantasievolle Reise in die Welt der kindgerechten Bilderbücher. In der mit dem Welttag des Buches verbundenen Bücherwoche durften die Kinder ihr Lieblingsbuch von daheim mitbringen und vorstellen. An diesem so besonderen Tag durften die Kinder auch die nebenanliegende Pfarrbücherei besuchen. Dabei wurde natürlich in der Kinderecke viel geschaut und bestaunt. Nach diesem ereignisreichen Tag bekamen die Kindergartenvertreter von den Eltern durchweg positive Rückmeldungen, da den Kindern der Vorlesetag sehr gefallen hat.
Siehe Pressebericht (Bild: Fred Lehner)

Buntes Schulfest begeistert Besucher in Flossenbürg

Ein rundum gelungenes Schulfest feierte die Grundschule Flossenbürg mit einem abwechslungsreichen Programm, das mit viel Engagement und Kreativität auf die Beine gestellt wurde und zahlreiche Besucher anzog. Schulleiterin Gunda Hartinger zeigte sich hocherfreut, neben den Eltern auch Bürgermeister Thomas Meiler sowie viele Freunde der Schule begrüßen zu dürfen. Ein besonderer Willkommensgruß galt zudem den ehemaligen Lehrkräften und früheren Rektoren der Schule. Durch das vielfältige Programm führten die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen. Nach einem schwungvollen Begrüßungslied folgte ein besonderer Höhepunkt: Die Feuerwehr Altenhammer stellte mit vereinten Kräften den Schul-Maibaum auf, ein beeindruckendes Schauspiel für Groß und Klein. Im Anschluss präsentierten die Kinder eine bunte Mischung aus Tänzen, Liedern, Gedichten und akrobatischen Showeinlagen. Die Beiträge waren mit viel Liebe zum Detail vorbereitet und sorgten für beste Unterhaltung. Nach dem offiziellen Programm ging das Fest in einen gemütlichen Teil über. Der Elternbeirat rund um die Vorsitzende Amelie Belau kümmerte sich engagiert um das leibliche Wohl der Gäste. Das Kuchen- und Tortenbuffet fand großen Anklang bei den Besuchern. Währenddessen boten die Lehrerinnen verschiedene Mitmach-Stationen an: Beim Basteln, Geschicklichkeitsübungen, einer Rallye oder einem Quiz am Tablet konnten sich die Kinder weiter vergnügen. Am Ende der Veranstaltung waren sich alle einig, dass es bei strahlendem Sonnenschein ein rundum gelungenes Fest an der Grundschule war.
Der Reisigbesen-Binden Workshop des OGV Vilshofen-Rieden mit viel Wissen vermittelt von Georg Donhauser aus Rieden (r.) war ein voller Erfolg. (Bild: Albert Stepper)

Pflanzentauschbörse und Reisigbesen-Binden mit den Gartlern vom OGV Vilshofen-Rieden

Die Pflanzentauschbörse des Obst- und Gartenbauvereins Vilshofen-Rieden am Vereinsheim Wasserhäusl bei Vilshofen war wieder der Renner. Bei herrlichem Wetter und viel Sonnenschein kamen die Gartler auf das Gelände, um ihre Pflanzen einzutauschen und über die aktuellen Entwicklungen in ihren Gärten zu Hause zu berichten. Allerlei Pflanzen wie Cana, Akelei oder verschiedene Gräser und Gemüsepflanzen fürs Beet zu Hause fanden einen neuen freudestrahlenden Besitzer. Bei Kaffee und Kuchen ließ es sich gut und gerne beisammen sein. Organisiert hatte den Tag am Vereinsheim Vorsitzender Johannes Pretzl, Judith Bearkland, Albert Stepper und Ramona Rödl sowie weitere Vorstandsmitglieder. Eine Besonderheit präsentierte der Verein mit und bot eine wahrlich vom Aussterben bedrohte Handwerkskunst mit dem Reisigbesen-Binden an. Albert Stepper vom Verein machte sich Anfang des Jahres auf die Suche und fand in Georg Donhauser aus Rieden ein rühriges Vereinsmitglied, der das alte Handwerk noch beherrscht. In den Wochen vor der Börse durften interessierte Mitglieder bei ihm alles über das Reisigbesen-Binden erfahren. Für das gemeinsame Binden am vergangenen Samstag erhielten die Gartler im Februar die feinen Äste der Birke, welche nach einer Durchforstung übrigblieben. Die angemeldeten Besenbinder und Damen der Vilshofener Hexen fanden sich am Nachmittag der Pflanzentauschbörse ein und erlebten einen tollen Workshop. Bei der konzentrierten Arbeit wurden die einzelnen Reisig zu zwei bis drei kleinen Bündel zu einem großen Bündel zusammen in eine Lehre gelegt und zusammengepresst. Traditionell mit eingeweichten Wirl (Korbweiden) zeigte Georg Donhauser das Zusammenbinden anstatt der Verbindung mit Draht. Wer noch wollte konnte sich aus einem Haselnussstecken einen Stiel auf einer uralten Schnitzbank mit Schellmesser herstellen. Der kurzweilige Nachmittag endete ganz nach dem Motto: „Der erste Besen muss nicht unbedingt kehren können, Hauptsache er fliegt“.
Lama-Wanderung rund um Ahornberg bei Bärnau (Bild: Gaby Narozny)

Erlebnisnachmittag mit Lama-Wanderung des Kath. Frauenbundes St. Konrad, Weiden

Der Kath. Frauenbund St. Konrad aus Weiden lud zu einem Erlebnisnachmittag mit Lama-Wanderung, den Regina Weiß und Gaby Narozny organisiert hatten, in das „Lama-Land Willka Maki“ in Ahornberg bei Bärnau ein. Bei herrlichem Frühlingswetter begrüßte Anita Hösl vom Vorstandsteam die 40 Teilnehmer, Eltern und Großeltern mit ihren Kindern und Enkeln, die schon voller Vorfreude auf das „tierische“ Erlebnis waren. Franziska Völkl, zertifizierte Alpaka- und Lama-Therapeutin, baute vor einigen Jahren gemeinsam mit ihrem Mann Giovanni, der aus Peru stammt, den Lama- und Alpakahof auf und bietet seitdem Führungen für Gruppen an. Frau Völkl erklärte, dass Lamas zur Familie der Kamele gehören und in den Hochanden Südamerikas leben. Sie können bis zu 20 Jahre alt werden und werden in ihrer Südamerikanischen Heimat als Lasttiere sowie Woll- und Fleischlieferanten geschätzt. Dann ging es in 2 geführten Gruppen mit den braven Lamas Max, Benni, Tivolo und Camillo über Wiesen und am Waldrand entlang durch das schöne Bärnauer Land. Die geduldigen Tiere ließen sich auch von den kleineren Kindern gut führen und wurden natürlich auch ausgiebig gestreichelt und gefüttert. Am Ende der Wanderung warteten bereits Getränke, Kaffee und Kuchen, den der Frauenbund spendierte, auf die Ausflügler. Die Erwachsenen genossen die Ruhe und den herrlichen Ausblick auf dem Gelände und für die Kinder waren vielerlei Spielgeräte und Bastelmöglichkeiten bereitgestellt. Es bestand auch die Gelegenheit zum Einkauf im Hofladen mit typischen Produkten und Textilien aus Peru. Am Ende des Ausfluges waren sich alle einig: „Es war ein rundum gelungener Nachmittag“.
Übergabe des Spendenschecks an die AWO-Ortsvorsitzende Petra Schmidt (mitte) (Bild: Karlheinz Budnik)

Stadt Windischeschenbach wird „Essenspate” – Unterstützung für Essen auf Rädern

Die Stadt Windischeschenbach unterstützt mit einer Spende aus dem Programm „Bürger helfen Bürgern” den AWO-Ortsverein Windischeschenbach und dessen langjähriges Projekt „Essen auf Rädern”. Leider zeigt sich immer häufiger, dass sich manche Menschen ein tägliches warmes Mittagessen nicht mehr leisten können. Der Preis für eine Mahlzeit beträgt derzeit 9 Euro. Um betroffene Bürgerinnen und Bürger in dieser schwierigen Situation zu entlasten, setzt der AWO-Ortsverein ein wichtiges Zeichen der Hilfe und Solidarität. Mit einer Spende in Höhe von 360 Euro übernimmt die Stadt Windischeschenbach eine Essenspatenschaft und wird damit „Essenspate”. Durch diese Unterstützung können warme Mahlzeiten für Menschen ermöglicht werden, die auf Hilfe angewiesen sind. Bei der offiziellen Übergabe bedankte sich die Ortsvorsitzende der AWO, Petra Schmidt (mitte), herzlich bei Bürgermeister Karlheinz Budnik sowie bei Sozialamtsleiterin Petra Käs für die finanzielle Unterstützung. Ihr Dank galt zugleich auch im Namen der betroffenen Menschen aus Windischeschenbach, denen mit dieser Hilfe unmittelbar geholfen wird. Die Stadt Windischeschenbach freut sich, mit dem Programm „Bürger helfen Bürgern” einen Beitrag zu leisten und soziale Projekte vor Ort gezielt zu unterstützen. Gerade in herausfordernden Zeiten ist es wichtig, Menschen unbürokratisch und direkt zur Seite zu stehen.
Frauenbund Ammerthal: Ein Alktivposten in der Gemeinde. (Bild: Gerhard Doerfler)

Neuwahlen beim Frauenbund Ammerthal

Zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen des Katholischen Frauenbundes, Zweigverein Ammerthal, begrüßte Irmgard Lehmeier neben Pfarrer Klaus Hausmann auch Edeltraud Kraus vom Bezirk. Die Teilnahme von nahezu 50 Frauen im Pfarrheim unterstrich das große Interesse der Ammerthalerinnen am Vereinsleben. In ihren umfassenden Tätigkeitsberichten über das vergangene Vereinsjahr machten Simone Hoppe und Irmgard Lehmeier deutlich, dass der Frauenbund ein wichtiger Aktivposten in der Gemeinde ist, getragen von großem ehrenamtlichem Engagement. Die derzeit 178 Mitglieder organisierten und gestalteten über 32 Veranstaltungen. Besonders hervorgehoben wurden die Teilnahme an der Bezirkskonferenz sowie der Livestream der Diözesanversammlung. Bei gesellschaftspolitisch relevanten Themen wie Gewaltschutzgesetz, Mütterrente und Witwenrente brachte sich der Verein aktiv ein. Die Fahnenabordnung war bei zahlreichen Veranstaltungen präsent. Zudem engagierten sich die Mitglieder beim Binden von Palm- und Kräuterbüscheln. Die Solibrot-Aktion konnte dank der Unterstützung der Konditorei Weber erneut sehr erfolgreich durchgeführt werden. Bei Gottesdiensten und kirchlichen Ereignissen haben wir uns mit Freude engagiert, so das Vorstandsteam. Schatzmeisterin Barbara Ehbauer legte ihren Kassenbericht vor und betonte die solide finanzielle Situation des Vereins. Schriftführerin Lydia Kopp ließ das Vereinsjahr in einer unterhaltsamen und humorvollen Bildershow Revue passieren. Für langjährige Treue zum Verein ehrten Petra Rupp, Franziska Güthlein und Pfarrer Klaus Hausmann folgende Mitglieder: für 20 Jahre Sieglinde Steger und Armella Ludwig sowie für 40 Jahre Gertraud Anderle und Marianne Pirkl. Das Vorstandsteam sprach Pfarrer Klaus Hausmann seinen Dank für die Unterstützung aus und überreichte ihm eine Spende. Bei den anschließenden Neuwahlen wurden Petra Rupp, Irmgard Lehmeier, Simone Hoppe, Rosalinde Graf, Elke Suttner, Barbara Ehbauer (Schatzmeisterin), Theresia Badura, Sabine Minder, Franziska Güthlein und Lydia Kopp in ihren Ämtern bestätigt. Neu in das Vorstandsteam gewählt wurden Bianca Götz als Schriftführerin sowie Jussara Gödert-Dierich.
Vorsitzender Josef Kleber (re) und Stellvertreter Matthias Riedl (li) dankten Mitgliedern für die Treue und sportlichen Leistungen. (Bild: Karl Ziegler )

Spickerverein „Germanenpfeil“ weiter auf Erfolgskurs – Starke Gemeinschaft und sportliche Spitzenleistungen im Fokus

Zur Jahreshauptversammlung des Spickervereins „Germanenpfeil“ begrüßte Vorsitzender Josef Kleber im Vereinsheim „Schellenbach“ zahlreiche Mitglieder, darunter auch Ehrenmitglieder. In einer Gedenkminute wurde der verstorbenen Vereinsmitglieder gedacht, insbesondere an Eike Beutel, Ilona Goldberg, Albert Bauriedl und Sibylle Rauch. In seinem Tätigkeitsbericht blickten Vorsitzender Josef Kleber und Schriftführer Gerhard Riedl auf ein ereignisreiches Vereinsjahr zurück. Sportlich konnte die erste Mannschaft in der Spickerrunde 2024/2025 einen starken zweiten Platz belegen. Auch das Vereinsleben kam mit einer Vatertagswanderung mit Verpflegungsstation am „Milchbankerl“ bei Anton Riedl und dem Ziel beim Zoiglwirt Zäpferten nicht zu kurz. Ebenso standen das Sommernachtsfest, das Gartenfest der Nachbarvereine sowie die aktive Teilnahme am Heimatfest mit Sternenmarsch, Festzug und eigenem Festwagen im Mittelpunkt des Rückblicks. In der laufenden Spickerrunde 2025/2026 knüpft der Verein an die Erfolge an: Die erste Mannschaft belegt erneut mit 16:8 Punkten den zweiten Platz, die zweite Mannschaft rangiert mit 4:20 Punkten auf Platz vier. Wiederum überzeugte Matthias Riedl als bester Einzelwerfer mit 1636 Ringen und war damit der erfolgreichste Teilnehmer im gesamten Altlandkreis. Ein weiterer Höhepunkt war die Ausflugsfahrt zum Weihnachtsmarkt in Pullman City. Auch die Weihnachtsfeier mit 44 Erwachsenen und zehn Kindern fand großen Zuspruch. Beim Franz-Berger-Pokal setzte sich erneut Matthias Riedl mit 1662 Ringen vor Martin Forster (1460) durch, während Patrick und Dominik Riedl die Plätze drei und vier belegten. Kleber dankte der gesamten Vorstandschaft für die engagierte Unterstützung. Schriftführer Gerhard Riedl berichtete von zwei Neuaufnahmen, fünf Vorstandssitzungen sowie der Teilnahme an mehreren Veranstaltungen. Den detaillierten Kassenbericht der Kassiere Rosi und Josef Frischmann bestätigten die Kassenprüfer Martin Forster und Manfred Wild. Für ihre Vereinstreue wurden sechs Mitglieder geehrt: für 10 Jahre erhielten Gabi Ebnet-Krollikowski und Alfred Krollikowski ein Weizenglas mit Vereinssymbol, Emily Riedl 10 Euro, für 20 Jahre Helga Novak eine Kaffeetasse mit Logo und für 25 Jahre Michaela Zierer einen Geschenkkorb. Als besonders leidenschaftlicher Spickerer wurde Martin Forster ausgezeichnet, der seit 36 Jahren mit außergewöhnlichen Leistungen überzeugt und im Training wiederholt das Bestergebnis von 25 Ringen erreichte. Die diesjährige Vereinsfahrt führt am 26. September nach Plzeň in den Zoo und Botanischen Garten. Anmeldungen sind bis 14. Mai für Mitglieder und ab 15. Mai für Nichtmitglieder möglich. Zudem findet am 14. Mai die Vatertagswanderung nach Bruckhof statt. Die Weihnachtsfeier ist für den 5. Dezember im Gasthof „Goldener Löwe“ in Moosbach geplant. Anfang Dezember wird es wieder Geräuchertes von der Familie Riedl geben. Mit dem traditionellen dreifachen Spickerruf „Germanen – Pfeil“ endete die harmonisch verlaufene Versammlung.
Deutsche und Tschechische Kinder beim Vortragen der zweisprachigen Fürbitten in der Pfarrkirche. (Bild: Katharina Merther)

Viele Sprachen – ein Herz: Bayerisch-böhmisches Friedensfest in Moosbach

Unter dem Motto „Viele Sprachen – ein Herz – Frieden soll es geben in der Welt“ fand am Samstag, 25. April 2026, ein bayerisch-böhmisches Friedensfest in Moosbach statt. Zahlreiche Besucher aus der Region sowie Gäste aus Tschechien kamen zusammen, um ein Zeichen für Gemeinschaft, Verständigung und Frieden zu setzen. Dieses Datum wurde heuer bewusst gewählt, da nach dem Zweiten Weltkrieg genau in diesen Tagen im Frühjahr der Friede in unserer Region Einzug hielt. Den feierlichen Auftakt bildete ein Gottesdienst in der Pfarrkirche, der von Schülern der Partnerschulen aus Bělá nad Radbuzou, Eslarn und Moosbach gestaltet wurde. Die Idee, einen jährlichen Friedensgottesdienst abzuhalten, geht auf den ehemaligen Rektor der Grundschule Moosbach, Josef Rauch, zurück. Bereits im Vorfeld hatten die Kinder bei einem gemeinsamen Aktionstag in der Grundschule zentrale Inhalte erarbeitet. Im Mittelpunkt standen dabei Begriffe wie „Vertrauen“, „Geborgenheit“, „Respekt“, „Mut“, „Kraft“ und „Hoffnung“, die in den zweisprachigen Fürbitten zum Ausdruck gebracht wurden. Die jungen Teilnehmer setzten sich bei der Erarbeitung intensiv mit Gemeinsamkeiten über Sprachgrenzen hinweg sowie mit der Bedeutung von Frieden in der Welt auseinander. Trotz unterschiedlicher Herkunft wurde deutlich: Die Botschaft des Friedens ist universell und verbindet. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von Friedensliedern, die der Schulchor unter der Leitung von Musikschulleiter Benedikt Scheidler vortrug. Die einfühlsamen Darbietungen verliehen der Feier eine besondere Atmosphäre. Am Ende des Gottesdienstes erhielten alle Besucher ein kleines Holzherz mit der Aufschrift „Frieden“ in beiden Sprachen. Dieses Symbol soll in den Familien zu Hause an die gemeinsame Botschaft erinnern und kann bewusst auch an andere Menschen weitergegeben werden. Im Anschluss waren alle Gäste zu einem gemütlichen Beisammensein mit Brotzeit ins Pfarrheim eingeladen. In geselliger Runde bot sich Gelegenheit zum Austausch und zur Begegnung über Ländergrenzen hinweg. Schulleiterin Birgit Enders nutzte diesen Rahmen, um sich herzlich bei Pfarrer Udo Klösel, Gemeindereferent Benedikt Eckert, den Lehrkräften der beteiligten Schulen sowie dem Schulchorleiter für die engagierte Vorbereitung des Gottesdienstes zu bedanken. Ein besonderer Dank galt zudem dem Pfarrgemeinderat Moosbach für die Organisation der Brotzeit. Das Friedensfest zeigte, wie wichtig Begegnung, Dialog und gemeinsames Engagement für ein friedliches Miteinander sind – ganz im Sinne des Mottos: Viele Sprachen, aber ein Herz.
Zahlreiche Helfer arbeiten im Waldkindergarten. (Bild: Franziska Reindl)

Ehrenamt im Waldkindergarten

Zweimal im Jahr treffen sich die Eltern des Waldkindergartens „Die Goldbacher WurzelZWERGE” e. V. zu einem Aktionstag auf dem Waldplatz bei Neugrünberg. Dann wird geschraubt, gehämmert, gesägt, ausgebessert und neugebaut. Am letzten Wochenende stand Frühjahrsputz auf dem Programm. Der Ofen im Bauwagen wurde gesäubert, die Dachrinne gereinigt und das Holzlager aufgefüllt. Gemeinsam mit vielen Kindern erweiterten die Eltern die Garderobe für die aktuell mit 23 Kindern voll belegte Gruppe im Waldkindergarten. Der Materialwagen der WurzelZWERGE wurde mit Weidenmatten verkleidet und bietet nun einen schönen Anblick. Der Verein lebt von dieser ehrenamtlichen Zusammenarbeit. Ohne sie wäre ein Betrieb des Waldkindergartens nur schwer möglich. Auch die Vorstandschaft arbeitet ausschließlich ehrenamtlich und unentgeltlich. Die gemeinsamen Aktionen verbinden und schaffen eine ganz besonders wertvolle Beziehung unter den Waldfamilien. Auch außerhalb dieser Aktionstage ist der Waldkindergarten sehr dankbar für jede ehrenamtliche Unterstützung. Ein Waldpapa hat in seiner Freizeit schon drei gemütliche Sitzbänke und einen Tisch geschreinert. Die Kinder haben nun einen perfekten Mal- und Basteltisch und die Besucher der öffentlichen Veranstaltungen eine bequeme Sitzgelegenheit. Andere Familien spenden und liefern dem Waldkindern Sand oder Holz. So lebt der Waldkindergarten und die Waldfamilie. Spenden, ehrenamtliche Arbeiten, Angestellte, die mit Herzblut dabei sind und Eltern und Kinder, die schon morgens voller Tatendrang zum Treffpunkt kommen: Ab nach draußen – zurück zur Natur. Unser Motto, jeden Tag wieder - für unsere Kinder! Vielleicht auch für uns Erwachsene? Wenn Sie den Waldkindergarten ehrenamtlich unterstützen möchten, mit Ihrer Arbeit oder Zeit, melden Sie sich gerne bei der Leitung unseres Waldkindergartens. Wir freuen uns auf Sie.
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