Der neue VW Tiguan Allspace leistet zuverlässig seine Dienste. (Bild: Annemarie Mösbauer)

First Responder Winklarn blicken auf das erste Jahr mit dem neuen Einsatzfahrzeug

Das neue First Responderauto ist mittlerweile ein Jahr zur vollsten Zufriedenheit im Einsatz. Alois Nesner gab einen kurzen Rückblick über dieses erste Jahr. Mitte Januar konnte das neue Fahrzeug abgeholt werden. Die Firma RDT-tec Burglengenfeld baute den neuen „VW Tiguan Allspace” zu einem Einsatzfahrzeug um. Finanziert wurde der Kauf durch Spenden von Firmen, Vereinen und Privatleuten. Den Unterhalt trägt die Marktgemeinde. Im Rahmen des Florianstages im Mai erfolgte gemeinsam mit dem neuen HLF die kirchliche Segnung. Die 74 Einsätze 2025 gliedern sich zu 50 % internistische Notfälle (Schlaganfall, Herzinfarkt), 25 chirurgische (Stürze, Knochenbrüche) und 25 % anderweitige Gesundheitsprobleme auf. 22 ausgebildete Helfer stehen rund um die Uhr für Notfälle bereit. Die monatlichen Übungen gliedern sich nach Themenblöcken. Sonja Lingl kümmerte sich um die Anschaffung einer persönlichen Einsatzkleidung und um eine eigene Puppe für das Reanimationstraining. Grundlage für das effektive Arbeiten, sprich für Leben retten sind ständiges Üben und informieren über Neuheiten. Die große Zahl der Einsätze zeigt die Notwendigkeit dieser Helfer. Die aktiven Hilfen und auch die Betreuung der Angehörigen bei einem schweren Notfall werden gerne angenommen. Gerne können Interessierte Übungen besuchen und sich informieren um eventuell nach einer Fortbildung die First Respondergruppe unterstützen.
Von links nach rechts: Museumsleiterin Gerda Stollner, Referent Dr. Philipp Hauenstein, Theodor Zahn, Friedrich Zahn, Monika Ortlieb-Zahn und Claudia Zahn. (Bild: Gerda Stollner )

Förderer der indigenen Sprache und Musik: Missionar Heinrich Zahn

Das Johann-Flierl-Museum in Fürnried platzte beinahe aus allen Nähten, als Dr. Philipp Hauenstein zu seinem Vortrag über Missionar Zahn lud. Offensichtlich interessierte der in Edelsfeld 1880 Geborene viele Oberpfälzer, und auch einige Nachfahren fanden sich zusammen. Dr. Hauenstein führte aus, dass Missionar Zahn im „Schatten“ der großen Neuguinea Missionare steht und bisher von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wurde, obwohl er Vergleichsweises geleistet hat – und manchmal die Kollegen übertraf: So war er scheinbar der erste, welcher die Wertschätzung der indigene Musik empfand: weg vom europäischen Choral mit Texten der Papuas ging er den nächsten Schritt und er ermutigte seine Mitarbeitenden eigene Melodien zu ihren eigenen, christlichen Texten zu schreiben. Der nächste Schritt, diese Musik mit den Möglichkeiten der Südsee wiederzugeben: Die „Muschelchöre“ wurden entwickelt (wobei die Muscheln eigentlich Meeresschnecken sind). Um deren Melodien immer wieder in gleicher Weise zu hören, entwickelte er eine eigene, dafür geeignete, Notenschrift in Zahlen. Großen Wert legte er auch auf die Sprache: ein Lehrbuch und Wörterbuch der Jabimsprache wurde von ihm herausgegeben. Ob dies vielleicht auch ein Grund war, warum sich Jabim zu einer weitverbreiteten „Kirchensprache“ der jungen evangelischen Kirche entwickelte? Auch das Neue Testament wurde von ihm ins Jabim übersetzt und seine Überlegungen zu den Übersetzungen hat er notiert. So waren seinen Mitarbeitenden die alttestamentlichen Sprüche Salomos wichtig, erinnerten sie doch auch an die Weisheiten ihrer eigenen Väter. Aus heutiger Sicht überrascht, wie viele Hebräischkenntnisse, nach der doch sehr kurzen Ausbildung im Missionsseminar in Neuendettelsau, vorhanden waren und wie er um eine adäquate Wiedergabe gerungen hat. Von seiner Wertschätzung für seine Mitstreitenden zeugen auch die Sammlung von Märchen und Mythen, ja selbst die Spiele der Kinder interessierten ihn und er zeichnete sie auf. Sein nächster Schwerpunkt war die Schule: „Missionsschulen“ standen damals wohl auf fast jeder der Stationen, aber Zahn wollte gutgebildete Mitarbeiter (damals wohl alle männlich) und so entwickelte er eine Gehilfenschule (später wurden aus diesen Lehrerseminare und schließlich Pastorenseminare). Wie auch immer: Seine Schule entwickelte sich zur Schule für die Führungskräfte der späteren, jungen, lutherischen Kirche in Papua-Neuguinea.
Bild zeigt die Ehrung v.li. Bürgermeister Wolfgang Söllner, KBM Fabian Günther, Kommandant Gerhard Horn, Jubilarin Monika Horn, KBM Michael Knott, stellvertretender Kommandant Daniel Köstler. (Bild: Josef Söllner)

Monika Horn 40 Jahre im aktiven Dienst der Feuerwehr Ebnath

Vor 40 Jahren bei der Jahreshauptversammlung der Ebnather Feuerwehr wurden die ersten Damen in die aktive Wehr aufgenommen. Der damalige Kommandant Rudi Kuhbandner nahm in einer reinen Männerwelt Frauen auf und gründete eine Damenfeuerwehr. Somit war die Ebnather Wehr ein Vorreiter im Landkreis Tirschenreuth bezüglich der Gründung einer Damenfeuerwehr. Monika Horn war bereits damals dabei. Und seit dieser Zeit ist sie aktiv. Deshalb konnte die Jubilarin bei der Jahreshauptversammlung eine ausgewöhnliche Ehrung in Empfang nehmen. Aus den Händen des Kommandanten, Ehemann der Jubilarin, konnte sie als erste Frau der Ebnather Wehr die Ehrenurkunde und Geschenke für 40 Jahre aktiven Dienst in Empfang nehmen. Zu den ersten Gratulanten zählte Bürgermeister Wolfgang Söllner. Er lobte das außergewöhnliche Engagement der Jubilarin über vier Jahrzehnte hinweg. Besonders lobte er ihren Einsatz im Kinder- und Jugendbereich. Sie war in dieser Zeit nicht nur neun Jahre Kassiererin des Feuerwehrvereins, sondern gründete 2012 die Kinderfeuerwehr, die sie bis heute leitet. Weiter gratulierten Vorsitzender Benjamin Markhof, stellvertretender Kommandant Daniel Köstler und die Kreisbrandmeister Michael Knott und Fabian Günther. Unter dem Applaus der anwesenden Gäste und Kameraden nahm „die Moni” ihre Auszeichnung entgegen. Ein sichtlich bewegender Moment für eine Frau, die vier Jahrzehnte nach dem Motto „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr” lebte.
Herbert Putzer, Vorsitzender der „Kinderkrebshilfe in der Region Oberpfalz-Nord“ (Dritter, von links) dankte dem Schützenverein Frauenreuth mit (von links) Vorsitzenden Wolfgang Schlicht, Kurt Schramm, Sandro Jahn, Claudia Schlicht und Angelika Schramm, für die bereits zum dritten Mal durchgeführte Spendenaktion. (Bild: Bernhard Schultes)

Verkauf von Christbaumkugeln bringt 2600 Euro für die Kinderkrebshilfe

In Friedenfels erwärmten im Advent alte Christbaumkugeln einmal mehr die Herzen vieler Gäste. Das Anbringen der Kugeln am großen Weihnachtsbaum auf dem Dorfanger in Frauenreuth stand dabei im Mittelpunkt. Der Schützenverein Frauenreuth hatte im Vorfeld für die bereits zum dritten Mal durchgeführte Spendenaktion zugunsten der Kinderkrebshilfe geworben und wurde nicht enttäuscht. Hauptverantwortlicher Kurt Schramm und Initiator der Frauenreuther Sportschützen, freute sich über den Besuch von über 500 Gästen besonders, obwohl das Wetter nasskalt war. Um dem Besucheransturm gerecht zu werden, hatten das Vorstandsmitglied und seine zahlreichen Helferinnen und Helfer bei der fast fünfstündigen Aktion auf dem Dorfanger alle Hände voll zu tun. Das Anbringen der gekauften Christbaumkugeln war besonders bei Kindern sehr gefragt. Sandro Jahn begleitete die Schwindelfreien in luftige Höhen. Jahn fuhr die Kugelkäufer in der sicheren Hebebühne eines Steigers bis hinauf zur Baumspitze. Für die Gäste standen am Boden um den Weihnachtsbaum Getränke, Glühwein und Lebkuchen bereit. Am Ende kamen 2600 Euro zusammen, die in der letzten Woche an die „Kinderkrebshilfe in der Region Oberpfalz-Nord“ unter dem schmucken Weihnachtsbaum überreicht wurden. Herbert Putzer, Vorsitzender des 2004 gegründeten Vereins „Kinderkrebshilfe in der Region Oberpfalz-Nord“, freute sich dabei über einen herzlichen Empfang unter dem Weihnachtsbaum. Er informierte bei der Spendenübergabe kurz über die Arbeit des Vereins und berichtete: „Die Kinderkrebshilfe unterstützt schwerstkranke Kinder und Jugendliche aus dem Bereich des Landkreises Tirschenreuth, des Landkreises Neustadt, der Stadt Weiden und dem nördlichen Teil des Landkreises Schwandorf durch finanzielle Leistungen und persönliche Betreuung. Alle Spenden, die den Verein erreichen, kommen zu 100 Prozent bei den betroffenen Familien an.“ Dem Schützenverein Frauenreuth dankte er dabei besonders für die zum dritten Mal durchgeführte Aktion.
Die Vorstandschaft sowie die neuen Ehrenmitglieder der KSK Weihern - Stein, Vorne von links : Bürgermeister Richard Tischler, Gerhard Ram, Georg Schmittner, die Reihen dahinter, Vorstand Peter Schottenhaml, Franz Haider, Peter Raab, Josef Bernklau, Philipp Meindl, Harald Denkewitz, Andreas LIndner ,Alex Meindl,Johann Bayer, Gerhard Meindl, Matthias Bodensteiner, Nico Denkewitz unnd Georg Meindl.  (Bild: Hans Schlosser)

Zehn Mitglieder der KSK Weihern – Stein wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt,

Die Jahreshauptversammlung der Krieger.- und Soldatenkameradschaft Weihern – Stein wurde wie immer schnell und sachlich im DJK Sportheim am Sonntagvormittag abgehalten. Vorstand Peter Schottenhaml konnte dazu auch Bürgermeister Richard Tischler begrüßen. Die würdevolle Gedenkminute, setzte auch ein Zeichen der Solidarität und Verbundenheit gegen das Vergessen. Der ausführliche Tätigkeitsbericht zeugte von einen sehr regen Vereinsbetrieb. Der Aktuelle Verein besteht aus 109 Mitglieder. Besonderer Dank galt den Sammerln Gerhard Ram und Georg Rauch für die Kriegsgräbersammlung mit einen stolzen Ergebnis von 1316 Euro ,sowie bei Frau Betty Schmittner. Die Vereinskasse wurde etwas geschmälert, wegen der Ankauf neuer Vereinsjacken und Renovierungsarbeiten am Kriegerdenkmal, so Kassier Philipp Meindl .Bürgermeister Richard Tischler dankte den Verein für die würdevolle Gestaltung des Volkstrauer- tages und der Ehrenamtlichen Vereinsarbeit. Es soll aber auch nicht der Kontakt zu der Aktiven Bundeswehr Truppe abbrechen so Tischler. Er kündigte einen „ Tag der offenen Tür „ in der Oberpfalzkaserne Pfreimd an. Nun konnten gleich zehn Mitglieder in den „ Ehrenstatus „ mit Ehrenurkunde ernannt werden. Dies waren in Anwesenheit , Georg Schmittner, Johann Bayer, Josef Bernklau, Andreas Lindner und Harald Denkewitz. In Abwesenheit Siegfried Holzgartener, Manfred Kick, Baier Bernhard, Josef Seitz und Michael Armer. Bei der Anschließenden Neuwahl wurde Peter Schottenhaml wieder zum ersten Vorstand gewählt, neuer zweiter Vorstand wurde dann Gerhard Ram, Franz Haider belegt wieder das Schriftführer Amt sowie auch Kassier Phillipp Meindl bestätigt wurde. Beisitzer wurden Georg Meindl, Gerhard Meindl,Peter Raab. Alex Meindl, Matthias Bodensteiner und Nico Denkewitz wieder gewählt. Schottenhaml gab in seiner Funktion als Kreisvorsitzender gab die Grüße von Horst Embacher weiter, mit Norbert Wagner GenMaj a.D. hat der Bayerische Soldatenbund einen neuen Präsidenten.
auf dem Bild sind die getauften Kinder mit ihren Eltern und Paten zu sehen, auch dabei waren Pfarrer Julius hi.re., Diakon Harald 2. hi.re., PGRSpr. Robert Bauer hi.3.re., Arbeitskreis-Kordinator Richard König re., Pfarrvikar Pater Arul hi.li. und die Ministranten hinten in der Mitte. (Bild: Alexander Hörl)

Festgottesdienst für die getauften Kinder 2025

Die Pfarreiengemeinschaft Neusorg/Pullenreuth feierte einen Festgottesdienst für die getauften Kinder des Jahres 2025. Begonnen hat alles mit einem Vortrag von Pater Arul im Jugendheim in Neusorg und nun feierten die Eltern, Großeltern und Paten in der Kirche Patrona Bavariae Neusorg am Tag, an dem damals Johannes der Täufer Jesus am Jordan getauft hatte, einen gemeinsamen Gottesdienst. Zu Beginn des Gottesdienstes zogen Pater Arul, Pfarrer Julius und Diakon Harald mit ihren Ministranten ein. Die Begrüßung von Pater Arul begann mit den Worten: „Herr Jesus Christus, der uns in der Taufe zu Kindern Gottes gemacht hat, sei mit euch.“ Wir denken an diesen Sonntag an die Kinder, die im letzten Jahr getauft worden sind, so der Geistliche weiter. Musikalisch umrahmt wurde die Messe vom Kirchenchor Patrona Bavariae Neusorg unter der Leitung von Julia Daubner. In seiner Predigt hob Pater Arul das Taufversprechen hervor, dass die Eltern und Paten im Auftrag der Kinder gegeben haben und sie dadurch als Kinder Gottes gefeiert wurden. In der Taufe wird ein kleiner Mensch in die Gemeinschaft mit Jesus Christus aufgenommen und prägt die Kinder für immer und ewig, denn Gott bleibt bei uns, so Pater Arul. Den Eltern und Paten gab er noch mit auf dem Weg, dass sie durch ihr Vorleben und ihrer Erziehung ein Vorbild für die heranwachsenden Kinder sind. Während des gesamten Gottesdienstes lasen verschiedene Mütter bzw. Patinnen die Lesung, die Fürbitten und die Meditation nach der Kommunion. Bevor Pfarrvikar Arul den Schlusssegen spendete, bedankte sich er noch von allen, die dazu beigetragen haben, so einen Gottesdienst feiern zu können. Vom Pfarrgemeinderatsssprecher Robert Bauer war zu hören, dass er sich auf Nachwuchs in der Gemeinschaft freuen würde und er brachte ein paar wichtige Worte zum Thema Taufe vor, dass hauptsächlich den Eltern, Großeltern und Paten gerichtet war. Im Anschluss an den Gottesdienst wurden die neun Eltern mit den Paten zu einem kleinen Imbiss ins Pfarrheim eingeladen.
Viele Ehrungen gab es bei der Jahrteshauptversammlung der Eichelbachschützen Weihern - Stein. Sitzend von links: Johann Schlögl, Martin Mayer sen.,Andreas Holzgartner. Dahinter :Schützenmeister Matthias Reis,Gauschützenmeister Klaus Ketzler, Bürgermeister Richard Tischler, Manuela Mayer, Martin Mayer jun., Adolf Mösbauer, Matthias Bodensteiner, Stefan Gradl und Reinhard Reis sen. (Bild: Hans Schlosser)

Mitglieder Boom bei den Eichelbachschützen Weihern - Stein

Die Eichelbachschützen Weihern – Stein konnten wieder auf ein erfolgreiches Vereinsjahr 2025 zurückblicken. Bei der Jahreshauptversammlung, die auch der scheidende Bürgermeister Richard Tischler, die Stadträte Mirko Hägler, Eduard Dippel und Florian Reger sowie Gauschützenmeister Klaus Ketzler und fast 60 Vereinsmitglieder besuchten, gab es nur positive Berichte. Schützenmeister Matthias Reis konnte von 30 Veranstaltungen berichten, denen die Eichelbachschützen besuchten, sowie acht eigene Feste durchgeführt wurden und neun Mitglieder zu ihren runden Geburtstagen gratuliert wurde. Einen echten Mitgliederboom konnte man verzeichnen, mit 19 Neuaufnahmen besteht der Verein nun aus 247 Mitgliedern. Helmut Schweiger konnte einen stabilen Kassenstand vorbringen, obwohl eine neue Akustikdecke, eine neue Deckenbeleuchtung, ein Pelletsofen sowie Kartuschen und Sportbedarf angeschafft werden mussten. Sportleiter Stefan Grad und Jugendleiter Armin Mösbauer durften von vielen Wettkämpfen berichten. Bei der Jugend wurde auch mit einem Bowling-Nachmittag, Weihnachtsfeier und vieles mehr ein abwechslungsreiches Jahresprogramm durchgeführt. Bürgermeister Richard Tischler lobte nicht nur die Mitgliederentwicklung, sondern dass auch hier der Gemeinschaftssinn perfekt ist. Sowie auch der Verein über den Tellerrand hinausblickt. Die lobenden Grußworte des Gauschützenmeisters Klaus Ketzler schlossen sich an. Für zehnjährige Treue konnten dann Marion Bodensteiner, Matthias Bodensteiner, Monika und Harald Denkewitz, Manuela Mayer, Martin Mayer jun., Felix Mayer, Leon Mayer und Bastian Wild geehrt werden. Julia Bauer für 25 Jahre Mitgliedschaft. Adolf Mösbauer und Reinhard Reis sind schon ein halbes Jahrhundert den Eichelbachschützen treu. Zu neuen Ehrenmitgliedern konnten Andreas Holzgartner, Martin Mayer sen. und Johann Schlögl ernannt werden. Das große Leistungsabzeichen in Gold erhielt Sportleiter Stefan Gradl. Als kurzen Ausblick gab Reis bekannt, dass neben den eigenen Veranstaltungen das 150-jährige Fest der FF Iffelsdorf und die 555 Jahre Stadtschützen Pfreimd an allen Festtagen besucht werden.
Die Geehrten der RV Amberg 2025 v.l. Michael Niedermeier, Werner Troidl, Richard Dötterl, Walter Schlenk, Georg jun. Eichenseer, Helmut Scharl. (Bild: Georg Eichenseer)

Siegerehrung bei den Brieftaubenzüchtern der RV Amberg

Die Mitglieder der Brieftaubenzüchter-Reisevereinigung Amberg kamen zur Siegerehrung der Meister des Jahres 2025 zusammen. Der 1. Vorsitzende Georg Eichenseer freute sich über die Anwesenheit der Frauen und besonders über die Teilnahme von Michael Niedermeier, der gesundheitlich angeschlagen ist. Im Rückblick auf das vergangene Reisejahr beleuchtete Georg Eichenseer jeden einzelnen Flug mit Angabe der Siegertauben. Von den 13 geplanten Flügen konnten zwölf mit 3712 km durchgeführt werden. Fünfmal siegte eine Taube der Schlaggemeinschaft Georg und Georg Eichenseer, viermal waren die Tauben von Michael Niedermeier erfolgreich, zweimal hatte Walter Schlenk die schnellste Taube und einmal Richard Dötterl. Den Meistertitel verteidigte Michael Niedermeier aus Etsdorf erfolgreich, er erreichte insgesamt 15.957 Prkm, 2. wurde die Schlaggemeinschaft Georg und Georg Eichenseer aus Traßlberg mit 15.105 Prkm, 3. Walter Schlenk, Rosenberg, 4. Werner Troidl, Rosenberg, 5. Richard Dötterl, Kümmersbruck. Michael Niedermeier gewann auch die Weibchen-Meisterschaft und die Jährigen-Meisterschaft, Georg und Georg Eichenseer sicherten sich die Männchen-Meisterschaft. Die besten Einzeltauben gehörten: Alt-Männchen, Georg und Georg Eichenseer (11 Preisen) Altweibchen (11 Pr.) jähriges Weibche (9 Pr.), und beste Jungtaube (4 Pr.) Michael Niedermeier und das beste jährige Männchen (9 Pr.) hatte Walter Schlenk. Die Tauben des Jahrgangs 2025 konkurrierten um die Jungflugmeisterschaft ( 4 Flüge mit 753 km) . Meister wurde ebenfalls Michael Niedermeier, 2. Werner Troidl und 3. Walter Schlenk. Vom Verband Deutscher Brieftaubenzüchter wurden drei Medaillen zur Verfügung gestellt, die Bronze-Medaille im Altflug gewann Michael Niedermeier, die silberne Medaille ging an Georg und Georg Eichenseer, die auch noch die Bronzemedaille im Jungflug gewannen. Dann gedachten die Taubenzüchter noch des vor kurzem verstorbenen ältesten Mitglieds Georg sen. Eichenseer.
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