Die Wandergruppe mit ihren Betreuern vor dem Hochbehälter. (Bild: Annemarie Mösbauer)

Der Natur auf der Spur

Im Rahmen des Ferienprogramms, organisiert vom Bürgerforum, erlebten die Buben und Mädchen einen interessanten und lehrreichen Nachmittag. Gemeinsam mit dem Naturfotografen Joe Häckl, den Mitgliedern des Forums Regina Ippisch und Herbert Gruber und dem ehemaligen zweiten Bürgermeister Hans Bock wanderten sie von Windhals aus durch den Wald zum Hochbehälter. Unter Anleitung von Joe Häckl waren sie ständig auf der Suche nach Besonderheiten der Natur und Tieren. Schon bald merkten sie, dass die Natur momentan aufgrund der Trockenheit nicht sehr vielfältig und üppig ist. Bildlich hielten sie eine Libelle, einen Frosch und viele Federn fest. Am Hochbehälter erwartete sie schon Alfred Frischmann. Er erklärte den Kindern den sehr aufwendigen Weg des Wassers von der Quelle bis zum Wasserhahn in den Häusern. Das Wasser der neun Winklarner Quellen wird gefasst und zum Winklarner und auch zum Muschenrieder Hochbehälter geleitet, denn die zwei Muschenrieder Quellen sind stillgelegt. Schon beim Einlauf in den Hochbehälter werden Kleinteile entfernt. Die UV-Anlage tötet etwaige Keime und Bakterien und mit Hilfe von Filterkies wird das Wasser entsäuert und das Eisen herausfiltriert. Das Wasser vom Frauenstein ist sehr weich, aber auch eisenhaltig. Zwei runde Behälter mit je 225.000 Litern speichern das Wasser, bevor es ohne Pumpe in die Haushalte kommt. Die Schüttung der Quellen geht in der Trockenheit merklich zurück, aber momentan ist der tägliche Wasserbedarf von 170 Kubikmetern noch gesichert, so der Wasserwart. Anschließend ging Hans Bock auf die Geschichte der Wasserversorgung ein. Ursprünglich hatte jedes Haus seinen eigenen Brunnen oder musste das Wasser vom Gemeinschaftsbrunnen am Marktplatz holen. Um 1930 gab es schon zwei Wasserleitungen nach Winklarn, eine vom Kalvarienberg und eine vom Kolm (Wald zwischen Zengeröd und Kulz). 1936 wurde dann die erste Leitung von Frauenstein gegraben. Durch den steigenden Wasserverbrauch kam immer wieder eine Quelle dazu. Die letzte neue Quellenfassung, die Erneuerung der Leitung und der Bau des Hochbehälters waren von 2000 bis 2003. Auf dem Rückweg nach Windhals fanden sie noch einige Besonderheiten und lichteten sie ab. Aus den gesammelten Bildern fertigte Joe Häckl ein Abschlussvideo mit allen Eindrücken an. Eine gemeinsame Brotzeit rundete die sehr interessante Wanderung ab.
Dass Highlight am Ende des Ferienprogramms: ein nach Aloe Vera duftender Schaumteppich, in dem die Kinder nach Herzenslust herumtobten. (Bild: Tanja Pflaum)

Ferienspaß mit der Feuerwehr Waldthurn

Die Sonne strahlte am vergangenen Samstagnachmittag mit den Kindern um die Wette, die zum Ferienprogramm der Waldthurner Floriansjünger gekommen waren. Über 70 Kinder hatten sich dafür bei der Gemeinde angemeldet, dazu kamen noch die kleinen Gäste, die sich spontan für einen Besuch entschieden hatten. Die Feuerwehrrallye mit verschiedenen Stationen machte den Kindern riesigen Spaß. Vom Bobby-Car-Slalom, einem Kriechhindernis und Pustebildern über das Löschen eines Brandhauses bis hin zum Rennen mit kleinen, mit Wasser betriebenen Feuerwehrautos – überall herrschte reges Treiben und lautes Lachen. Bei den wasserbasierten Stationen passierte es ab und zu, dass auch unbeabsichtigt Zuschauer nass wurden – aber bei der Hitze war das eher ein willkommener Frischekick. Etwas ruhiger ging es in der Waschhalle zu. Dort konnten sich die Kinder künstlerisch betätigen und malen. Am Ende der Rallye gab es für alle Teilnehmer eine Urkunde und eine mit Überraschungen gefüllte Feuerwehr-Tasche. Der Andrang auf die Hüpfburg war groß, und auch die Fahrten mit dem Löschfahrzeug (HLF) und dem Mehrzweckfahrzeug (MZF) zählten zu den Highlights. Nicht nur die Kids, sondern auch so manche Eltern und Großeltern ließen sich gerne mit Blaulicht und Martinshorn durch Waldthurn chauffieren. Im Gerätehaus hatte die Jugendfeuerwehr ihre Kaffeestube eingerichtet. Dort konnten alle „Begleitpersonen“ die Wartezeit überbrücken. Neben Kaffee und Kuchen gab es auch Wurstsemmeln und verschiedene Kaltgetränke – für alle Kinder übrigens kostenlos. Als das HLF seine Fahrten einstellte, war das für die Kinder ein Signal – jetzt war es endlich soweit. Blitzschnell wurden Badesachen angezogen, dann ging es auch schon los! Weißer, nach Aloe Vera duftender Schaum sprudelte aus dem Schaumwerfer und zauberte einen fluffigen Teppich auf die Wiese. Die Kinder tobten in der weißen Masse herum und hatten jede Menge Spaß. Nass und glücklich verabschiedeten sie sich schließlich mit einem fröhlichen „Bis zum nächsten Mal!“. Organisiert wurde das tolle Ferienprogramm maßgeblich von Anna-Marie Holfelner, Celine Schön, Katharina Bäumler und Marie Müller (Jugendfeuerwehr).
Ihren hellen Spaß hatten die Kinder bei den einzelnen Spielstationen. (Bild: Carmen Stetter)

Spiel und Spaß in der Marktbücherei

Ein Herz für Kinder zeigte wieder einmal die Marktbücherei. Carmen Stetter und Kathrin Plouschka hatten die Vorbereitung und Organisation übernommen für den Spielnachmittag im Rahmen des Ferienprogramms für Kinder im Markt Floß. Unterstützung erfuhren sie dabei durch Evi Trottmann, Julia Schmidt und Jessica Przetak, die alle Hände voll zu tun hatten. Immerhin kamen über 30 Kinder in die Bücherei. Eine sonst für sie vertraute Stätte, zumal hier reichlicher Lesestoff untergebracht ist. Die Spiele wurde auf dem Vorplatz des Rathauseinganges abgewickelt. Die Abwechslung der Spiele machte einen riesigen Spaß. Mit Begeisterung waren die Kinder bei den einzelnen „Wettkampfstationen“ dabei. Keine Frage, jedes Kind wollte ganz vorne mit dabei sein. Dabei spielte die Siegerliste nicht die wichtigste Rolle. Viel wichtiger war der Nachmittag im familiären Kreis. Man sieht sich ja nicht immer in dieser angenehmen Runde. Die Leiterinnen hatten größtes Interesse, dass alle Spiele korrekt abgewickelt werden. Das fiel auch den Kindern auf. Gespielt wurden Minigolf auf den Hüpfstein, der Strumpfhosen Tennisparcour war etwas besonders. Einen hellen Spaß hatten die Kinder beim Luftballon Eierlauf und das Dosenspritzen mot Wasserpistolen machte den Nachmittag zu einem schönen Erlebnis. Ein großer Kreis der Teilnehmer erfreute sich beim Basteln an der CD-Sonne. Und das ließen sich Carmen Stetter und Kathrin Plouschka nicht nehmen: Zum guten Abschluss des unterhaltsamen und kurzweiligen Nachmittags gab es eine Runde Eis. Gerne werden die Leiterinnen auch im nächsten Jahr etwas vorbereiten, damit es wieder zu dieser schönen Runde kommen kann.
Spannende Weiher-Führung (Bild: Erhard Ströhl)

Spannendes Ferienprogramm des OGV Hahnbach

Was für ein schöner und abwechslungsreicher Nachmittag! Beim Ferienprogramm des Obst- und Gartenbauvereins Hahnbach und Umgebung konnten sich fast 20 Kinder kreativ austoben, Neues entdecken und jede Menge Spaß haben. Ein besonderes Angebot waren die Weiherführungen. Dabei erfuhren die Kinder viel Interessantes über das Leben am und im Weiher: Welche Tiere leben im Wasser? Was findet man am Ufer? Und welche Bedeutung haben Teich und Weiher für Natur und Umwelt? Mit viel Freude und Geschick bastelten die Kinder außerdem Behausungen für Ohrwürmer – eine tolle Möglichkeit, den nützlichen kleinen Gartenhelfern ein Zuhause zu bieten. Für weitere Unterhaltung sorgten Malen und Dosenwerfen. Dabei wurde viel gelacht und ausprobiert. Die absoluten Highlights waren natürlich das Stockbrot an der Feuerschale und das Glücksrad, bei dem sich die Kinder über kleine Gewinne freuen konnten. Ein ganz besonderer Dank gilt unseren engagierten Helferinnen und Helfern des OGV, die mit viel Zeit, Herzblut und Einsatz diesen schönen Nachmittag ermöglicht haben. Das große Lob und der herzliche Dank der Eltern haben uns besonders gefreut. Auch die Möglichkeit, im Anschluss Bilder vom Ferienprogramm zu erhalten, kam bei den Eltern sehr gut an. Ein rundum gelungenes Ferienprogramm, bei dem Natur, Kreativität, Spiel und Gemeinschaft im Mittelpunkt standen! Vielen Dank an alle Kinder, Eltern und Helfer, die diesen Tag zu etwas Besonderem gemacht haben!
Gertie Kreuzer mit ihren Kolleginnen und Schülern am Dufthang in Waidhaus (Bild: Kerstin Krämer-Höreth )

Abschied mit Kräutern, Blüten und einem besonderen Lied

Zum Abschied von der Grundschule Waidhaus lud Lehrerin Gertie Kreuzer alle Schülerinnen und Schüler zu einer gemeinsamen Wanderung zum Dufthang in Waidhaus ein. Dort verbrachten sie bei bestem Wetter einen abwechslungsreichen Vormittag in der Natur und nahmen gemeinsam Abschied von ihrer langjährigen Lehrerin. Mit viel Begeisterung erklärte Gertie Kreuzer den Kindern verschiedene Kräuter und essbare Blüten. Dabei erfuhren sie Wissenswertes über deren Duft, Geschmack und Verwendung. Anschließend sammelten die Schülerinnen und Schüler bunte Blüten, die später für die Zubereitung der Kräuterbrote verwendet wurden. Die 4. Klasse hatte gemeinsam mit ihrer Lehrerin einen Kräuterfrischkäse selbst hergestellt. Vor Ort bestrichen die Kinder die Brote mit dem würzigen Frischkäse und dekorierten sie liebevoll mit den gesammelten essbaren Blüten. Anschließend ließen sich alle die kunstvoll gestalteten Kräuterbrote schmecken. Zum Abschluss überraschten die Schülerinnen und Schüler ihre Lehrerin mit dem Lied „Wer hat an der Uhr gedreht?”. Mit diesem liebevollen musikalischen Gruß verabschiedeten sie sich von ihrer langjährigen Lehrerin und dankten ihr für die vielen gemeinsamen Jahre. Gertie Kreuzer war seit 1988 an der Grundschule Waidhaus tätig und prägte über Jahrzehnte hinweg den Unterricht im Fach Werken und Gestalten. Mit großem Engagement, viel Kreativität und einem offenen Ohr für ihre Schülerinnen und Schüler vermittelte sie nicht nur handwerkliche Fähigkeiten, sondern weckte auch die Freude am kreativen Gestalten. Der gemeinsame Vormittag am Dufthang bildete einen stimmungsvollen Abschluss ihrer langjährigen Tätigkeit, bevor sie nun in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde.
Ansicht vom Stephansturm auf das Kloster Ensdorf, dem ehemaligen Benediktiner Kloster und jetzigen Bildungshaus Don Bosco mit der Pfarrkirche St. Jakobus (Bild: Marius Ulrich )

Historischer Arbeitskreis besucht die letzte Wirkungs- und Ruhestätte vom ehemaligen Ehrenbürger Gotthard Dimpfl in Ensdorf

Der HAK besuchte die Ruhestätte des Ehrenbürgers Gotthard Dimpfl. In Konnersreuth war er Hauptlehrer von 1913 - 1924, bis zum Tod 1929 noch als Lehrer in Ensdorf und dort begraben. Heimatpfleger Hans Weiß begrüßte die Gäste im ehemaligen Benediktiner Kloster Ensdorf und brachte Ensdorf näher. Die erste urkundliche Erwähnung stammt vom Jahr 1028. Ausgrabungen am Stephansturm, dem einzigen Rest der 1805 abgebrochenen Kirche St. Stephan belegen eine Kirche des 10. Jhd. Untersuchungen ergaben, dass der 21 m hohe Turm bereits im Jahre 1075 erbaut wurde und einer der ältesten freistehenden Kirchtürme (ein sog. Campanile) Bayerns ist. Ensdorf ist das einzige Kloster in der Opf. das von einem Wittelsbacher gegr. wurde. Bei der Gründung im Jahre 1121 ließen Pfalzgraf Otto IV. von Wittelsbach und seine Frau Heilika zuerst ein hölzernes Gebäude errichten. Die Kirche St. Jakobus und fast das ganze Dorf ist 1507 wurde durch einen Brand komplett zerstört. 1669 wurde das Kloster den Benediktinern übergeben. Unter Abt B. Oberhuber wurde ab 1695 ein Neubau begonnen. Die heutige Kirche wurde 1717 geweiht. Als Baumeister der Kirche gilt W. Dientzenhofer († 1708). Die Deckengemälde werden C. D. Asam (1686–1739) zugeschrieben; Der südliche Bau wurde Pfarrhof, erst 1853 umgesetzt. In die Prälatur kam die Schule. Der Klosterbau im Süd/Ostflügel war 1839 im Besitz des Händlers aus Amberg, er wollte dort eine Alaunfabrik. Wegen Veto des Pfarrers wurde daraus nichts. Ein Abbruch wurde wegen Absage des Klosterbrauereibesitzers G. Schmidt aufgegeben. Dank Pfarrer Joh. Baptist Schmidt ließen sich die Salesianer Don Boscos im Jahre 1920 im Kloster Ensdorf nieder. 1965 wurde die Pfarrei den Salesianern übertragen. Aktuell ist das Kloster ein Bildungshaus Don Bosco, eine Einrichtung der außerschulischen Jugendbildung und von der Diözese Regensburg unterstützt. Jugendliche können hier Gemeinschaft erleben, Freundschaften vertiefen, eigene Stärken und Ideen für ihre Zukunft entwickeln.
CSU - Ferienprogramm am Gursnhof (Bild: Franz Völkl)

Viel Spaß für Ferienkinder - Ferienabenteuer am Gursnhof

Eigentlich war es wie jedes Jahr: einfach schön. Einen Nachmittag mit Spaßgarantie bot am vergangenen Freitag der CSU-Ortsverband Waldthurn wieder für die Ferienkinder auf dem Gursnhof in Woppenrieth. Mehr als 100 Mädchen und Buben aus Nah und Fern waren im Rahmen des Waldthurner Ferienprogramms der Einladung gefolgt. Entscheidende Unterschiede zu den vergangenen Jahren: Aus dem bisherigen Bürgermeisterhof Josef Beimler wurde der Altbürgermeisterhof und nicht der bisherige Bürgermeister Josef Beimler, sondern sein Nachfolger, der auf dem Irlhof residierende Waldthurner Bürgermeister Georg Bocka, versuchte sich auch beim „Ponyführungspersonal“ rund um den Hof. Viele der jungen Abenteurer ritten auch unter Führung von Andreas Krös und Franziska Beimler souverän und unaufgeregt auf den beiden Ponys Mecky und Zita jeweils um den Hof. Die Kids bekamen alles zu sehen, was so ein Bauernhof bietet. Die begleitenden Eltern und Großeltern konnten beruhigt auf der Terrasse genüsslich Kaffee und Kuchen genießen, sie wussten die Kinder beim bunten Treiben gut aufgehoben. Franz-Josef Beimler fuhr die Mädels und Jungs auf einem dreirädrigen Kabinenpritschengerät um den Hof. Mit seinem Fendt-Geräteträger zeigten Toni Scheidler und teilweise Bürgermeister Georg Bocka den kleinen Besuchern die Woppenriether Fluren. Für jeden war etwas auf dem weitläufigen Hofgelände dabei. Das große Trampolin, die Schaukel, ein Fußballspiel, ein Klettergerüst, das große Baumhaus und die Rutsche waren ständig belegt. „Jungbauern und -bäuerinnen“ sausten mit ihren Trettraktoren durch das weitläufige Areal. Nicht nur Einheimische, auch viele Ferienkinder aus der weiteren Region waren zum Gursnhof gekommen. CSU-Boss Georg Stahl betreute die technikbegeisterten Kids beim Sandschaufeln mit dem Mini-Bagger. Die CSU-Teams in der Kaffeestube und an der Getränkeausgabe hatten einiges zu tun. Marktrat „Kramer“ Christian Müller hatte Vanilleeis mitgebracht, das bei den sommerlichen Temperaturen reißenden Absatz fand. Zwischendrin marschierte Hofkatze „Mofa“ vorbei und beobachtete ebenfalls so wie Hofhund „Harras“ das bunte Treiben.
Das Foto zeigt die 15 Radwallfahrer aus der Pfarrei Beidl samt Begleit-Team an der Muttergottes-Statue auf dem Marktplatz in Frontenhausen. (Bild: Wolfgang Jäger)

Trotz großer Hitze ein tolles Gemeinschaftserlebnis

Bekanntlich bricht jedes Jahr ein stattliche Anzahl von Pilgern aus der Pfarrei Beidl zur Regensburger Diözesanfußwallfahrt an Pfingsten nach Altötting auf. Heuer war dies nicht möglich, da jede helfende Hand beim 125jährigen Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr gebraucht wurde. Und so kamen die Beidler auf die Idee, sich mit ihren Rädern zur Gnadenmutter von Altötting auf den Weg zu machen. 15 Radler starteten mit einem gemeinsamen Gebet und dem Segen von Pfarrer Thomas Thiermann in das Herz Bayerns - wie sich der Wallfahrtsort gerne nennt. Die erste Tagesetappe führte über 101 Kilometer entlang des Naabtalradweges bis nach Burglengenfeld. Nachdem es bei der letzten Radlwallfahrt im Jahr 2021 am ersten Tag von früh bis spät geregnet hatte, meinte es Petrus dieses Mal zu gut – 37 Grad im Schatten. Den tapferen Wallfahrern wurde so einiges abverlangt. Am nächsten Tag ging es weiter bis zum Schloss Tunzenberg, wo die Gruppe zum zweiten Mal übernachtete. Diese Teilstrecke war 81 km lang bei kaum geringeren Hitzegraden. Die letzten nicht ganz unbeschwerlichen 72 km bis nach Altötting meisterten die Radlfahrer bis Donnerstag-Mittag. Die Wallfahrt war von Wolfgang Jäger und Michael Vollath sehr gut vorbereitet. So gab es unterwegs immer wieder Gebetspausen, bei denen Impulse zum Nachdenken gesetzt wurden. Auch der Gesang war ständiger Begleiter auf dem Weg. Als Begleitfahrzeug diente der Gemeindebus des Marktes Plößberg und auch für den Rücktransport der Fahrräder in die Heimat war gesorgt. In Altötting feierten die Radler einen beeindruckenden Abschluss-Gottesdienst mit Pfarrer Thomas Thiermann. Die Teilnehmer zeigten sich begeistert von der gesamten Organisation und dem tollen Gemeinschaftserlebnis. „Diese drei Tage werden uns lange in Erinnerung bleiben” - so war immer wieder zu hören.
Staatstheater Regensburg (Bild: Anne Gierlach)

Vereinsausflug Freunde der Kunst e.V. Oberviechtach nach Regensburg

Zum diesjährige Vereinsausflug vom Verein Freunde der Kunst e.V. Oberviechtach konnten die 50 Teilnehmer bequem mit dem Bus nach Regensburg fahren. Am Programm standen der Besuch mit Führung im Kunstforum Ostdeutsche Galerie und die Oper Rigoletto im Staatstheater. Im KOG wurde in zwei Gruppen durch die Dauerausstellung „WOHER KOMMEN WIR,WOHIN GEHEN WIR” geführt. Nachdem 1966 die Stiftung „Kunstforum Ostdeutsche Galerie” gegründet wurde, wird das kulturelle Erbe der „Deutschen im östllichen Europa” erforscht und bewahrt. Sehr bekannte Künstler u.a.Lovis Corinth, Käthe Kollwitz, Max Pechstein sind in diesem sehenswerten Museum zu bewundern.. Im Eingangsbereich entstand 2006 von der Künstlerin Magdalena Jetelova eine Installation aus vier schiefen mit (inzwischen verblasstem) roten Teppich bezogenen Säulen. Nach einer Stunde Pause konnten die Besucher um17.30 Uhr im Foyer des Neuhaussaales die Einführung zur Oper Rigoletto um das Melodrama in drei Akten von Giuseppe Verdi (1813-1901)hören. Sein Librettist Piave schrieb die Texte nach einer Vorlage von Victor Hugo, Uraufführung war 1851 in Venedig. Rigoletto, als Hofnarr beim vergnügungssüchtigen Herzog von Mantua, verspottet die Gesellschaft am Hofe und einen Vater, dessen Tochter vom Herzog entehrt wurde. Dieser verflucht den Herzog und Rigoletto, Der Fluch ängstigt den Narren sehr und daraufhin versteckt er seine Tochter Gilda in seinem Haus. Vorher haben sich der Herzog und Gilda bereits in einer Kirche gesehen und ineinander verliebt. Höflinge halten sie fälschlicherweise als die Geliebte von Rigoletto und entführen sie in den Hof des Herzogs, der sie verführt. Rigoletto will aus Rache den Herzog töten lassen. Gilda erfährt davon, verkleidet sich als Mann und wird vom Mörder fälschlicherweise als Herzog verkannt und getötet. Gilda hat aus Liebe ihr Leben für den Herzog geopfert. Rigoletto findet seine im Streben liegende Tochter in dem Sack, den er für den Herzog bestimmt hatte. So zieht sich das Thema Fluch von Anfang bis Ende hörbar in der Musik. Das Orchester unter musikalischer Leitung von Lucia Birzer, sowie die Sängerinnen und Sänger mit dem Opernchor waren ein absoluter Hörgenuss. Bei der Heimfahrt war man sich durchweg einig- es war ein wunderbarer Vereinsausflug.
Gabriele Achmann und Anton Fortelny zeigten den Kindern wie ein Einkauf im ehemaligen Gemischtwarenladen Rasp seinerzeit ablief. (Bild: Hermann Müller)

Einkauf im Supermarkt vor 100 Jahren

Gabriele Achmann, Hermann Müller und Anton Fortelny vom Gerwig-Kreis Waldsassen vermittelten 20 Kindern im Alter von 6-10 Jahren im Rahmen des Ferienprogramms einen Einblick in die Lebensumstände vor über 100 Jahren. Eine bessere Bühne als das Stiftlandmuseum kann man sich dazu nicht vorstellen. Bei einem 90minütigen Rundgang durch die verschiedenen Abteilungen erfuhren die Mädchen und Jungen viele interessante Einzelheiten über die Umstände und Gegebenheiten des täglichen Lebens im Stiftland des 19. und 20. Jahrhunderts. In der ehemaligen Münchenreuther Dorfschule lernten die Kinder wie der Unterricht vor Jahrzehnten ablief, wie die Klassenzimmer ausgestattet waren und übten das Schreiben auf Schiefertafeln in altdeutscher Schrift. Die Zeitreise setzte sich im landwirtschaftlichen Ausstellungsbereich fort, in dem über die vielfältigen Tätigkeiten auf einem Bauernhof und die Lebensmittelversorgung informiert wurde. Dazu gehörten Brot backen, Wäschepflege und Milchverarbeitung sowie die Hausschlachtung. In verschiedenen Wohnräumen gab es Einblicke in die Lebensweise der unterschiedlichen Gesellschaftsschichten. Einer der Höhepunkte war der Einkauf im ehemaligen Rasp-Ladl, einem Gemischtwarengeschäft das man heutzutage als Supermarkt bezeichnen könnte. Hier wurde ein Einkauf dargestellt, wie er sich vor 100 Jahren abgespielt hat. Weitere Einblicke erhielten die jungen Besucher in diverse Handwerksberufe und Waldsassener Industriebetriebe. In einigen Ausstellungsbereichen hatte der Kobold Pumuckl moderne Gegenstände versteckt, die von den Teilnehmern entdeckt werden mussten. Als Belohnung gab es kleine Geschenke für alle. Mit vielen neuen Eindrücken vom Leben in früheren Zeiten wurden die Kinder wieder von ihren Eltern in Empfang genommen.
Bild der Gruppe bei der Wallfahrtskirche<br><br> (Bild: Olina Koudelova)

Pechbrunner Senioren auf Tour in Tschechien und mit beeindruckender Führung in Waldsassen

Die Seniorenbeauftragte der Gemeinde Pechbrunn, Ramona Zeitler, hat zum Seniorenausflug geladen. Frohgelaunt kamen knapp 50 Senioren nach Groschlattengrün zur Abfahrt, wo es erstmal eine Portion Obst zur Erfrischung für Alle gab. Erste Station war Waldsassen, dort stieg die Reiseleiterin, Frau Olina Koudelova mit in den Bus und begleitete die Gruppe in der Tschechei. Dann ging es weiter in das schöne Franzensbad. Dort wurde auch der „Kleine Franz” besucht. Nach der Legende bringt es Frauen, die sich ein Kind wünschen, die Fruchtbarkeit zurück, wenn man den Franzl berührt. Warum niemand von der reiferen Reisegruppe den Franzl berührt hat, bleibt ein ungelöstes Rätsel. Danach wurde die Gruppe nach Maria Loretto gefahren, dort gab es leckeren Blaubärkuchen und Kaffee, mit anschließender Besichtigung der Wallfahrtskirche. Auf kleinen grenznahen, idyllischen Straßen verlief die Weiterfahrt schließlich zur letzten Station nach Waldsassen. Der aus Groschlattengrün und jetzt in Waldsassen lebende Prof. Matthias Söllner begeisterte die Gruppe mit einer fachkundigen Führung durch die Basilika, die für viele eine Premiere war. Souverän und mit einer Prise Humor informierte er die Gruppe über die Geschichte, Architektur und den Besonderheiten der Pfarrkirche. Abgerundet wurde der Tag mit einem gemeinsamen Abendessen in Waldsassen, bevor die Heimatgemeinde angesteuert wurde. Was bleibt in Erinnerung: Die Senioren sind halt die Senioren. Mehrmalige Aufforderungen der Reiseleiterin, etwas „ruhiger” zu sein, wurden mit bemerkenswerter Konsequenz ignoriert. Kurzweiliger Ausflug, tolles Wetter, beste Organisation, lustige Reisegruppe, routinierter und sicherer Buslenker. Kirchenführer mit besten Kenntnissen und ein leckeres Abendessen. Ein schönes Erlebnis für Alle. Bilder gibt es beim nächsten Seniorennachmittag im Pechbrunner Sportheim.
Mitglieder des AK Umwelt mit der AK-Leitung Veronika Frenzel (Bild: Veronika Frenzel )

MRG-Schüler setzen Zeichen für den Umweltschutz

Das zentrale Projekt des AK Umwelt am Max-Reger-Gymnasium in diesem Schuljahr war das Anlegen eines Bauerngartens in einem kleinen Areal des Pausenhofes, wo Salat, Gemüse und Kräuter angepflanzt werden konnten. Denn als „Umweltschule in Europa” widmete sich das MRG im aktuellen Projektjahr schwerpunktmäßig dem Thema „Nachhaltige Ernährung und Klimawandel”. Der Elternbeirat ermöglichte durch eine Geldspende den Kauf der Pflanzen und eines Zauns. Die Gärtnerei Nägele unterstützte das Engagement der Schule durch Pflanzenspenden. Die Schüler und Schülerinnen kümmerten sich um ihre Pflanzenzöglinge in vielfältiger Weise. Besonders das Bewässern war dieses Jahr in den heftigen Dürrephasen eine echte Herausforderung. Eine siebte Klasse kreierte aus alten Materialien witzige Vogelscheuchen, sodass man kaum Verluste durch ungebetene Gäste hatte und mit der Ernte sehr zufrieden sein konnte. Ein Teil des selbst produzierten Salats wurde der Internatsküche zur Verfügung gestellt. Außerdem verkauften die Schüler und Schülerinnen die Früchte der Erde bei einem MRG-Regionalmarkt auf dem Pausenhof. Zusätzlich hatte der Kartoffelbetrieb Trummer (Hahnbach) für diesen Anlass ebenso regional erzeugte Kartoffeln zum Verkauf zur Verfügung gestellt. Zum großen Erfolg des Aktionstages trugen nicht zuletzt auch die vom AK vorbereiteten Schnittlauchbrote bei. Als letzte Aktion dieses Projektes wurden aus den selbst gezogenen Kräutern gesunde Erfrischungsgetränke gemacht, die bei den Bundesjugendspielen an die jungen Sportler ausgegeben wurden. „Jeder kleine Beitrag hilft, unsere Umwelt zu schützen”, resümierte eine Schülerin aus der Umweltgruppe. Durch die Aktionen sollen nicht nur die Schüler und Schülerinnen des AK, sondern alle Mitglieder der Schulgemeinschaft motiviert werden, sich regionaler zu ernähren. „Außerdem war es eine gute Erfahrung für die Teilnehmer, ihre eigenen Nahrungsmittel zu erzeugen”, erklärte abschließend Veronika Frenzel, die Betreuerin des Arbeitskreises Umwelt.
Das Erasmus+-Team feiert gemeinsam mit allen Teilnehmenden die erfolgreiche Durchführung der verschiedenen Praktika im Ausland.  (Bild: Sabrina Geisler)

Internationale Erfahrungen und gelebte Vielfalt am BSZ Sulzbach-Rosenberg

Am 23. Juli 2026 fand an der Berufsschule die feierliche Abschlussveranstaltung des Erasmus+-Programms statt. Zahlreiche Schülerinnen, Schüler, Studierende sowie Lehrkräfte blickten gemeinsam auf ein ereignisreiches Jahr mit internationalen Begegnungen zurück. Den Auftakt gestaltete Sabrina Geisler aus dem Erasmus+-Team mit einer herzlichen Begrüßung. Begleitet von einem abwechslungsreichen Häppchenbuffet bot ein interaktives „Get Together“-Bingo den Teilnehmenden eine lockere Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und Erfahrungen auszutauschen. Im weiteren Verlauf führte Franz Rubenbauer, ebenfalls Mitglied des Erasmus+-Teams, durch das Programm. Im Mittelpunkt standen die Präsentationen der einzelnen Mobilitätsteilnehmenden, die eindrucksvoll von ihren Auslandsaufenthalten berichteten. Im Anschluss an jede Vorstellung wurden die Europässe als Anerkennung für das Engagement und die erworbenen Kompetenzen von den beiden Erasmus+-Koordinatorinnen Marianne König und Tatjana Götzinger überreicht. Eine Studierende der Fachakademie für Sozialpädagogik berichtete von ihrem Aufenthalt in Tondern (Dänemark), wo sie in einem deutschen Kindergarten tätig war. Besonders prägend waren für sie Konzepte wie gewaltfreie Kommunikation, Partizipation und eine aktive Alltagsgestaltung. Auch in der Freizeit, etwa am Strand von Rømø, konnte sie das Land erleben. Hervorgehoben wurden vor allem der respektvolle Umgang sowie ein inklusives Verständnis, das Vielfalt als Chance begreift. Insgesamt nahm sie Dänemark als ein Land mit hoher Wertschätzung und entspannter Lebensweise wahr. Eine größere Schülergruppe aus den Fachbereichen Wirtschaft, Elektrotechnik und Kfz absolvierte ihren Aufenthalt an der Schule Rybners in Esbjerg. Neben schulischen Eindrücken – etwa der Größe der Einrichtung – standen auch besondere Erlebnisse wie das Füttern von Rehen oder ein Besuch im Schifffahrtsmuseum im Mittelpunkt. In der zweiten Woche sammelten die Teilnehmenden praktische Erfahrungen in Betrieben, beispielsweise bei NorSea. Besonders betont wurde der starke Zusammenhalt der Gruppe über Fachbereiche hinweg. Ihr Fazit: Erasmus bringt Menschen zusammen. Auch das Schulleitungsteam war mit sechs Personen zu einem Austausch in Esbjerg vor Ort, um internationale Kooperationen weiter auszubauen. Drei Studierende der FakS2 verbrachten ihre Zeit in Asker (Norwegen). Sie berichteten von einer großen Herzlichkeit, einer ausgeprägten Selbstständigkeit der Kinder sowie einer insgesamt sehr positiven und naturverbundenen Lernumgebung. Herausforderungen bestanden vor allem in der sprachlichen Verständigung und im Aufbau von Beziehungen zu den Kindern. Norwegen wurde als offen, gelassen und stark am Wohl der Kinder orientiert beschrieben. Ein begleitendes Video vermittelte eindrucksvolle Einblicke. Auch der Gegenbesuch der dänischen Partnerschule in Sulzbach-Rosenberg wurde vorgestellt. Gemeinsam mit der Klasse WEC 10 entwickelten die Gäste ein Produkt – Schokolade – und setzten dieses gemeinschaftlich in einem Marketingprojekt um. Weitere Einblicke gab es aus dem Kfz-Bereich im dänischen Esbjerg sowie aus Bilbao (Spanien), wo drei Studierende der FakS1 vier Wochen in einem deutschen Kindergarten tätig waren. Dort arbeiteten sie in Krippe und Kindergarten nach einem bedürfnisorientierten Konzept. Besondere pädagogische Ansätze wie ein „offener Freitag“ – angelehnt an die Reggio-Pädagogik – sowie das Tragen von Schuluniformen prägten den Alltag. Auch hier ergänzte ein Video die Präsentation. Den Abschluss der Veranstaltung bildeten ein gemeinsames Gruppenfoto aller Beteiligten sowie ein warmes Catering in der Aula der Berufsschule. Die Veranstaltung machte deutlich, wie wertvoll internationale Erfahrungen für die persönliche und berufliche Entwicklung sind – und wie sehr das Erasmus+-Programm zur europäischen Verständigung beiträgt.
Die geehrten Mitglieder wurden im Rahmen der Jahreshauptversammlung für ihre 30-, 40- und 50-jährige Treue zum Sportverein ausgezeichnet. (Bild: Josef Popp)

Langjährige Treue zum Sportverein gewürdigt

Im Rahmen der jüngsten Mitgliederversammlung hat der Sportverein Eintracht Schmidmühlen langjährige Mitglieder für ihre Treue und ihr Engagement ausgezeichnet. Gleichzeitig blickte der Verein auf ein erfolgreiches Jahr mit zahlreichen abgeschlossenen und laufenden Investitionen in die Vereinsanlage zurück. Vorsitzender Markus Hummel zog in seinem Jahresbericht eine positive Bilanz. Im vergangenen Jahr seien wichtige Renovierungsarbeiten im Sportheim umgesetzt worden. So wurde unter anderem die Küche auf einen zeitgemäßen Stand gebracht sowie der Aufenthalts- und Gastraum komplett renoviert. Zudem konnte die Bandenwerbung erweitert werden. Auch aktuell investiert der Verein weiter in seine Infrastruktur. Im Außenbereich laufen umfangreiche Arbeiten. Die Flutlichtanlage wird auf den neuesten Stand gebracht, der bisherige Sandplatz in einen Rasenspielplatz umgewandelt und die Bewässerungsanlage auf einen automatischen Betrieb umgestellt. Hummel sprach von enormen Kosten, betonte jedoch, dass die Finanzierung der Maßnahmen gesichert sei. Ein besonderer Höhepunkt der Versammlung waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Für 30 Jahre Mitgliedschaft wurden Daniela Wenkmann und Tobias Guttenberger ausgezeichnet. Seit 40 Jahren gehört Johannes Weigert dem Verein an. Bereits seit einem halben Jahrhundert halten Frieda Bauer, Margitta Müller, Angela Graf und Manfred Rudolf dem Sportverein die Treue. Als besondere Anerkennung für ihre 50-jährige Mitgliedschaft zum Verein überreichte Ehrenamtsbeauftragter Mathias Huger ihnen zudem die Verbands-Ehrenmedaille in Silber des Bayerischen Fußballverbandes. Vorsitzender Markus Hummel dankte den Geehrten für ihre langjährige Verbundenheit und ihren Einsatz für den Verein und überreichte die Auszeichnungen. Der dritte Bürgermeister Thomas Wagner sowie Landtagsabgeordneter Bernd Heinisch schlossen sich den Glückwünschen an. Beide hoben in ihren Grußworten die große Bedeutung des Ehrenamtes hervor und betonten, dass das vielfältige Vereinsleben ohne den langjährigen Einsatz engagierter Mitglieder nicht möglich wäre.
Die neu gewählte Vorstandschaft des SV Schmidmühlen. (Bild: Josef Popp)

Markus Hummel bleibt Vorsitzender des SV Eintracht Schmidmühlen

Kontinuität an der Vereinsspitze, ehrgeizige Zukunftspläne für das Sportgelände und ein positives Fazit des Vereinsjahres prägten die Jahreshauptversammlung des SV Eintracht Schmidmühlen. Vorsitzender Markus Hummel begrüßte neben zahlreichen Mitgliedern besonders MdL Bernd Heinisch und 3. Bürgermeister Thomas Wagner (beide Freie Wähler). Bei den Neuwahlen wurde Markus Hummel einstimmig als Vorsitzender bestätigt und führt den Verein weitere drei Jahre. In seinem Rechenschaftsbericht blickte er auf ein arbeitsreiches Jahr zurück. Die Renovierung der Sportheimgaststätte wurde abgeschlossen. Zudem wurden Arbeitseinsätze durchgeführt, neue Sponsoren gewonnen sowie Jugendtore und Tornetze angeschafft. Ein Meilenstein ist der neue, langfristige Pachtvertrag mit der Marktgemeinde. Er bildet die Grundlage für Investitionen von rund 180.000 Euro in Hauptfeld, Rasenspielfeld, Bewässerung und Flutlicht. Finanziert wird das Projekt durch Zuschüsse des BLSV, der Fraktionsinitiative von Freien Wählern und CSU sowie der Marktgemeinde. Sportlich belegte die erste Mannschaft Rang sieben der Kreisliga, die zweite Mannschaft schaffte den Klassenerhalt. Rund 100 Kinder und Jugendliche sind im Nachwuchs aktiv. Kassier Johannes Lautenschlager berichtete trotz hoher Investitionen von einem positiven Jahresergebnis. Die Mitgliederzahl stieg auf 560. In ihren Grußworten lobten Wagner und Heinisch die Vereins- und Jugendarbeit. Neben Hummel wurden Manuel Obermeier (2. Vorsitzender), Johannes Lautenschlager (Kassier) und Alexander Preußl (Schriftführer) bestätigt. Dem erweiterten Vorstand gehören Christian Humml, Tobias Guttenberger, Wolfgang Fochtner, Christian Schaller, Michael Meier, Fabian Klieber, Dominik Meier, Mathias Huger, Thorsten Rudolf, Martin Graf, Thomas Graf, Martin Bauer, Martin Steinbauer, Markus Fleischmann, Bernd Bauer, Bastian Stadlmann, Christopher Roidl und Josef Nießl an. Kassenrevisoren bleiben Johann Edenharter und Josef Wein.
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