Ehrung der Jahrgangsbesten. (Bild: Pimmer Rosina, Christoph Seidel)

Verabschiedung der Winterprüflinge 2026 an der Berufsschule Nabburg

Im feierlichen Rahmen verabschiedete das Berufliche Schulzentrum Schwandorf I – Außenstelle Nabburg – 69 Absolventinnen und Absolventen aus fünf Ausbildungsberufen. Außenstellenleiterin Rosina Pimmer begrüßte die Absolventinnen und Absolvent, Lehrkräfte sowie Schulleiter OStD Martin Abt, der im Anschluss die Zeugnisse an die Berufsbesten überreichte. Die Außenstellenleiterin stellte in ihrer Ansprache die Bedeutung der dualen Ausbildung in den Mittelpunkt und zitierte Albert Einstein: „Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Information.” Wissen allein reiche nicht aus – erst durch Anwendung in Werkstatt, Betrieb und Unterricht werde daraus echtes Können. Ob beim Montieren eines Bremssystems, beim Schweißen eines Werkstücks oder im Kundengespräch: Die Absolventinnen und Absolventen hätten ihr Wissen praktisch erprobt und dabei Fachkompetenz, Verantwortungsbewusstsein und Durchhaltevermögen bewiesen. Verabschiedet wurden 12 Kfz-Mechatroniker, 18 Metallbauer, 6 Einzelhandelskaufleute und Verkäufer, 13 Industriekaufleute sowie 20 Bankkaufleute. Schulleiter Martin Abt verglich in seiner Festrede das Ausbildungsende mit den Olympischen Spielen. Das olympische Motto „Dabei sein ist alles” stehe sinngemäß dafür, sein Bestes zu geben. Wie im Sport seien auch in der Ausbildung Vorbereitung, klare Regeln und ein entscheidender Prüfungstag zentrale Elemente. Beide Ereignisse markierten einen wichtigen Meilenstein. Der Unterschied: Während bei Olympia nur Gold, Silber und Bronze zählten, sei in der Ausbildung jeder bestandene Abschluss ein persönlicher Erfolg. Als Jahrgangsbeste wurden ausgezeichnet: Simon Meixensberger und Fabian Zäch (beide Kfz-Mechatroniker), Stefan Murhauser (Metallbauer), Markus Rimgaila (Kaufmann im Einzelhandel), Sophie Tischler (Industriekauffrau) und Nina Fick (Bankkauffrau). Mit einem Zitat von Franz Kafka – „Wege entstehen dadurch, dass wir sie gehen” – und einer Einladung zum Stehempfang endete die Feier in geselliger Atmosphäre. R. Pimmer
Das bewährte und rührige AWO-Team der Seniorentagesstätte präsentierte sich am „unsinnigen Donnerstag“ zum Tagesthema „Hollywood“ in tollen Kostümen . An der Spitze AWO-Vorsitzender Fritz Möstl mit grauer Perücke und edlem Barock-Umhang. (Bild: Karl Ziegler)

Hollywood in Eslarn: Wenn Jesse James zum Rucki-Zucki bittet

Am unsinnigen Donnerstag bebte die Senioren-Tagesstätte der Arbeiterwohlfahrt in Eslarn – und das nicht etwa wegen eines Erdbebens, sondern wegen 33 gut gelaunter Musiker, darunter gleich drei Bässe zweier Faschingsbands, die die Tagesgäste zum närrischen Stelldichein geladen hatten. Der Aufenthaltsraum war liebevoll dekoriert, auf den Tischen sorgten Bilder dafür, dass jeder Tagesgast zielsicher seinen Platz fand – da waren Verwechslungen ausgeschlossen, selbst bei ausgelassener Stimmung. Der als AWO-Edelsmann mit grauer Perücke und edlem Barock-Umhang gewandete Gastgeber stellte den Nachmittag standesgemäß unter das Motto „Hollywood“. Und Hollywood kam tatsächlich: Das Personal schlüpfte in die Rollen berühmter Filmschauspieler, sodass sich so mancher Gast fragte, ob nicht gerade der rote Teppich ausgerollt würde. Im Publikum dominierten farbenfrohe Damenkostüme, doch auch einige Herren bewiesen Mut zur Weiblichkeit. Hinter Perücken, Kleidern und durchaus „aufgeblasenen Vorbauten“ wurde geschunkelt, was das Zeug hielt – wobei es bei manchem Gedränge aufgrund der „großen Balkone“ zu kleinen logistischen Herausforderungen kam. Musik und das rührige AWO-Team brachten die Seniorinnen und Senioren schnell in Bewegung: Klatschen, Singen, Schunkeln – auf und nieder, immer wieder im Takt der Melodie. Das bestens abgestimmte Programm ließ keine Wünsche offen. Die Bands „Schlutupers“ und „Jesse James“ heizten kräftig ein. Spätestens beim böhmischen Wind sang der ganze Saal im Duett, und bei „Wir san vom Wold dahoum“ hallten begeisterte Zugaberufe durch den Raum. Der Höhepunkt? Ganz klar: „Rucki-Zucki“! Hier waren alle Hände in Bewegung – und vermutlich auch Muskeln, von denen man gar nicht mehr wusste, dass es sie gibt. Zwischen Häppchen und Heiterkeit sorgte das AWO-Seniorenteam – namentlich Jutta Wild und Monika Maier – mit Häppchen für beste Verpflegung. Besonders begehrt war das eigens von der Arbeiterwohlfahrt gebraute Kommunbier, das reißenden Absatz fand und so manchem Hollywood-Star während des Nachmittags zusätzlichen Glanz verlieh. Mit einem Augenzwinkern baten die Musiker um „schärfere Sachen“ – nicht etwa aus Übermut, sondern aus rein praktischen Gründen: „Dann wird weniger getrunken und wir müssen nicht so oft aufs Klo“, erklärte Musiker Manfred Wild verschmitzt. Eine Bitte, die laut AWO-Vorsitzenden Fritz Möstl durchaus erfüllbar sei. Fazit des närrischen Nachmittags: Eslarn hat was zu bieten! Die gute Stimmung schwappte mühelos zwischen Jung und Alt hin und her. Hier wurde nicht nur gefeiert, sondern miteinander gelacht, gesungen und geschunkelt – ganz im Sinne eines gelungenen Faschings, bei dem selbst Hollywood neidisch geworden wäre.
Entdeckerfasching - Fasching Helau (Bild: Martina Lorenz)

Entdeckerfasching in der Kindertagesstätte: Eine Reise voller Spaß und Fantasie

Bunt, fröhlich und voller Abenteuerlust – so zeigte sich der diesjährige Fasching in der Kindertagesstätte, der ganz unter dem Motto „Entdeckungsreise” stand. Die drei Kindergartengruppen sowie die zwei Krippengruppen machten sich gemeinsam auf zu spannenden Themenwelten und verwandelten den Vormittag in ein fröhliches Fest voller Spiel, Tanz und guter Laune. Jede Gruppe hatte ihr eigenes Motto gewählt und lud damit zu einer fantasievollen Reise ein: Bei „Boomschakala – das tanzende Alpaka” wurde ausgelassen das Tanzbein geschwungen, während die „Forscherfrösche” neugierig auf Entdeckungstour gingen. Im „Dschungelalarm” warteten wilde Abenteuer zwischen Lianen und Urwaldtieren, die „Farbenentdecker” tauchten in eine bunte Welt voller Kreativität ein, und in „Schneckenhausen” ging es mit bunten Schnecken „schleimig”, aber nicht weniger fröhlich zu. Ein besonderes Highlight war das gemeinsame Feiern in der Schulturnhalle. Zwei Stunden lang verwandelte sich diese in eine große Faschingsarena. Ob beim klassischen Eierlauf, beim schwungvollen Luftballontanz oder beim fröhlichen Schlag auf die Pinata-Figur – überall waren lachende Gesichter zu sehen. Die Erzieherinnen hatten mit viel Engagement und Liebe zum Detail zahlreiche Spiele vorbereitet und sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Doch damit war die Feier noch lange nicht vorbei: Zurück in der Kita wurde bei stimmungsvoller Musik weitergetanzt. Beim gemeinsamen Essen stärkten sich kleinen Peruaner, Schnecken, Dschungeltiere und Forscher für die nächste Polonäse, die immer wieder fröhlich durch die Räume zog. Der Entdeckerfasching war für alle Beteiligten ein voller Erfolg – ein Vormittag, der zeigte, wie viel Freude gemeinsames Feiern, Fantasie und Zusammenhalt bringen können. Noch lange werden die Kinder von ihrer bunten Reise durch Alpaka-Welten, Dschungelpfade, Forscherwelten und Schneckenhäuser erzählen.
Ein Höhepunkt des Frauenbundfaschings war der Auftritt der Badenixen (bjo) (Bild: Johann Bauer)

Frauenbundfasching mit Badenixen

Der Katholische Frauenbund-Fasching feierte am Donnerstag seinen Weiberfasching im Schlossstodl. Es war wieder ein High Light im Gemeindebereich. Dafür verantwortlich zeigten sich der Auftritt des Frauenbundes, viele wunderbare Kostüme und nicht zuletzt das Faschingskomitee Schmidmühlen mit gesamtem Hofstaat. Der Schlossstodl war gefüllt mit vielen maskierten, faschingsbegeisterten Frauen. Die sehr tanzfreudigen Frauen fühlten sich sehr wohl und eine immer gut gefüllte Tanzfläche zeigte dies. Ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Programm bot der Frauenbund seinen Besuchern. Nach der ersten Tanzrunde erfolgte die Einlage des Frauenbundes. Zu den Höhepunkten gehörte der Auftritt der Badenixen in der fünften Jahreszeit. Mit Bademantel, blauem Rock und Schuppen-Shirt machten sie sich unter dem Trillerpfeifen-Kommando von Barbara Hierl auf um ihre Kunststücke zu zeigen. Im Anschluss daran wurde von den Besuchern, die sich fantasievolle Kostüme ausgesucht hatten, das Tanzbein geschwungen. Ob Modern oder Bayrisch, eine sehr gefüllte Tanzfläche zeigte, dass es den Frauen sichtlich Spaß machte. Zum Höhepunkt des Frauenbundfaschings zog das Schmidmühlner Faschingskomitee mit dem Prinzenpaar und dem gesamten Hofstaat und den Garden in den Schlossstodl ein. Mit viel Beifall und dem Schlachtruf „Schmidmühlen - Oho” wurde die große Garde begrüßt. Zur späteren Stunde hatte das Männerballett ihren Auftritt und auch sie konnten nur unter der Zugabe die Tanzfläche verlassen.
Bei den Vorstandsneuwahlen des TuS/WE-Förderkreises wurde das bisherige Führungsteam einstimmig bestätigt. Von links: 1. Vorsitzender Wolfgang Weih, Schriftführerin Nicole Koller, Schatzmeister Marco Horn und stellvertretender Vorsitzender Martin Meier. (Bild: Sebastian Weih)

TuS/WE-Förderkreis weiter mit bewährter Führung

Beim Förderkreis TuS/WE Hirschau setzt man weiterhin auf das bewährte Führungsteam mit Wolfgang Weih als 1. Vorsitzendem, Martin Meier als seinem Stellvertreter, Marco Horn als Schatzmeister und Nicole Koller als Schriftführerin. Der Förderkreis besteht nun schon seit 1995. Bei der Jahreshauptversammlung im Schloss-Hotel erklärte Vorsitzender Wolfgang Weih, dass die Spenden satzungsgemäß und zweckgebunden für die Jugendarbeit und die Pflege der Sportanlagen an die Fußballabteilung weitergeleitet werden. Der Dank des Vorsitzenden galt allen Förderern für die langjährige finanzielle Unterstützung. Ganz besonders bedankte sich der Vorsitzende bei einem ehemaligen Aktiven für eine außergewöhnlich großzügige Spende für die Fußballer. Ein Großteil dieser Spende soll der Jugend für eine gemeinsame Ausflugsfahrt oder sonstige Aktivität zugutekommen. Mit der Bitte, aber auch mit der Hoffnung, dass sich noch weitere Freunde des Fußballs dem Förderkreis anschließen mögen, schloss der Bericht des Vorstandes. Der Kassenbericht von Marco Horn bezog sich über das Jahr 2025. Seit Gründung der Förderkreises 1995 wurden rund 80 000 Euro an die Fußballer überwiesen. Im vergangen Jahr hatte der Verein große Investitionen zu stemmen. So wurde auf dem B-Platz die LED-Flutlichtanlage installiert und in Betrieb genommen. Das Kleinspielfeld wurde wieder neu hergerichtet. Für die Dachsanierung mussten die Fußballer einen nicht unerheblichen finanziellen Anteil leisten. An den Arbeitseinsätzen nahmen die Spieler in einer großen Anzahl teil. Der Verein hat durch vielerlei Maßnahmen gut gewirtschaftet. Der Förderverein dankte dem Vorstandsteam des TUS/WE für sein Engagement. Mit dem Versprechen, dass der Förderverein weiterhin im Rahmen seiner Möglichkeiten weiterhin die Fußballer unterstützen werden, schloss die Jahreshauptversammlung.
Die Jesse-James-Band und ihr buntgemischter Anhang machten sich mit einem Traktor und Pflug zum Fosnd-Asgrom durch Eslarn auf dem Weg. (Bild: Karl Ziegler)

Ausnahmezustand beim unsinnigen Donnerstag in Eslarn

Eslarn. Wenn in der Oberpfälzer Marktgemeinde am „Naschn Pfinsta“ der Wecker klingelt, weiß selbst der letzte Faschingsmuffel: Heute wird nicht gearbeitet – heute wird „ausgegraben! Und zwar nicht irgendein Schatz, sondern die „Fosnd“, was für Uneingeweihte so viel heißt wie „Fasching ausgraben“. Seit Jahrzehnten verwandelt sich der Ort nahe der Grenze in der Faschingszeit in eine kunterbunte Bühne. Zahlreiche Frauen schlüpfen in fantasievolle Kostüme – und die Männer? Nun ja, die „verstecken“ sich traditionell in prächtigen Frauenkleidern mit Vorbauten, die jeder Statikprüfung standhalten würden. In der fünften Jahreszeit ist eben alles möglich – selbst neue Körbchengrößen für gestandene Oberpfälzer. Damit das Spektakel auch den richtigen Klang bekommt, sorgen zwei musikalische Schwergewichte für Stimmung: die Jesse-James-Big-Band vom Sportzentrum und die „Schlutupers“ vom Böhmerwald. Wenn diese Formationen aufspielen, wackeln nicht nur die Notenständer, sondern gleich der ganze Marktplatz. Den Start in die fünfte Jahreszeit übernimmt der katholische Frauenbund mit einem bunten Frühstücksbuffet. Am Nachmittag strömen verkleidete Erwachsene, Jugendliche und Kinder – kurz gesagt: fast ganz Eslarn – auf die Straßen. Mit dabei: die „Zweigerler“ samt ihrem legendären Begleiter „Da Dotsch’n“ vom Tannenhof, eine geschniegelt kostümierte Schulklasse und sieben Dalmatiner mitsamt ihrer Dalmatiner-Lady, die vermutlich als einzige den Überblick über ihre Punkte behielt. Selbst die Arztpraxis öffnete ein Fenster zum Marktplatz. Statt Rezepten gab es dort ein „Aufmunterungs-Elixier“. Nicht nur Einheimische, auch Gäste aus umliegenden Gemeinden wollten sich das närrische Schauspiel nicht entgehen lassen. So verstärken Musiker bis aus Schwarzenfeld die Blaskapellen nach dem Motto: Wenn d’ Muse ruft, kommen Pauken und Trompeten freiwillig. Höhepunkt des Tages: Die beiden Musikgruppen ziehen – ganz traditionell – mit einem Pflug durch den Ort, um symbolisch den Fasching auszugraben. Pferde? Schnee von gestern! Heute übernimmt ein Traktor die schwere Arbeit. Fortschritt muss sein, selbst am unsinnigen Donnerstag. Mit 19 Musikern bei Jesse-James und 14 bei den Schlutupers ergibt das geballte 33 Mann - kurz Blasmusik-Power. An feuchtfröhlichen Haltestellen – darunter die Prochers am Bahnhof, die Brotzeitstelle beim Fahrservice Hopfner, die Physiotherapie Dimitri, die Banken und die Tagespflege der AWO – legen sie Rast ein. Für jedes Ständchen gibt’s Applaus und gelegentlich eine flüssige Motivation. Als sich schließlich alle 33 Musiker mit über 200 Zuschauern auf dem Marktplatz versammelten, wurde dieser kurzerhand zum größten Faschingssaal unter freiem Himmel erklärt. Aus sicherer Entfernung beobachtete eine kleine hübsche „Maus“ im roten Kleid mit weißen Punkten das Geschehen. Offenbar hatten sich die Krawattenträger rechtzeitig in Sicherheit gebracht, da die „echten Frauen“ kein Opfer ausfindig machen konnten. „Azapf ist!“, verkündete das Bauhofteam beim Gratis-Bierausschank vor dem Rathaus – drei Worte, die in Bayern mehr bedeuten als jede Regierungserklärung. Nach musikalischen Kostproben, ausgelassenem Tanz und reichlich Frohsinn zogen die beiden Gruppen schließlich wieder in entgegengesetzte Himmelsrichtungen davon – zurück zu ihren Hochburgen, begleitet von einem bunten Tross gut gelaunter Narren. Und so bleibt am Ende des Ausnahmezustandes eines klar: In Eslarn wird der Fasching nicht einfach gefeiert. Er wird ausgegraben, aufgeblasen, ausgeschenkt – und mit Pauken, Trompeten und jeder Menge Humor zelebriert.
Angehende Wähler informieren sich auf Einladung des SPD Ortsverbandes (Bild: Eva Bößl)

„Pizza & Politik”: SPD Kirchenthumbach wirbt für Engagement und Wahlbeteiligung junger Menschen

Mit dem Format „Pizza & Politik” hat der SPD-Ortsverein Kirchenthumbach vergangenes Wochenende gezielt Erstwählerinnen und Erstwähler angesprochen – und gezeigt, dass politische Diskussionen auch fernab von Podium, Power Point und Rednerpult funktionieren können. In lockerer Atmosphäre kamen junge Menschen aus Kirchenthumbach und der Region bei Pizza und Getränken mit kommunalpolitisch Engagierten ins Gespräch. Im Mittelpunkt standen intensive Tischgespräche zu kommunalpolitischen Themen, die junge Menschen direkt betreffen. Der offene Austausch auf Augenhöhe ermöglichte es den Teilnehmenden, eigene Anliegen zu formulieren, kritisch nachzufragen und Politik als gestaltbar zu erleben. Die entspannte Gesprächsatmosphäre senkte bewusst Hemmschwellen und förderte einen lebendigen Dialog. Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Kirchenthumbach, Jan Wiltsch, unterstrich die Bedeutung solcher Formate: „Demokratie lebt davon, dass sich junge Menschen einbringen, Verantwortung übernehmen und von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Wer nicht wählt, überlässt Entscheidungen anderen.” Die Veranstaltung machte deutlich, dass das Interesse an politischen Themen bei jungen Menschen vorhanden ist, wenn ihnen Raum zum Mitreden gegeben wird. Der SPD-Ortsverein Kirchenthumbach zieht ein positives Fazit und hofft bei einer Neuauflage von „Pizza & Politik” auf mehr Zulauf.
Bild von der Polonese bei der Maskenprämierung (Bild: Josef Maschauer)

Weiberfasching Schützenhaus Pullenreuth

Für beste Stimmung beim Weiberfasching sorgte dieses Jahr wieder Walter Kobel sowie das Männerballett der Rawetzer Fastnachts Freunde, das Männerballett des Waldecker Carneval Vereins. Des Weiteren wurde auch wieder eine Maskenprämierung abgehalten. Auch hier gibt es Besonderheiten beim Weiberfasching in Pullenreuth. Von der Jury werden die besten 5 Masken ausgesucht und diese bekommen jeweils eine Flasche Sekt. Diese 5 Masken werden dann dem ABC nach ausgerufen, somit gibt es keinen ersten und keinen letzten Platz. Nicht fehlen durfte natürlich das Männerballett des Schützenvereins, das Highlight beim Weiberfasching. Unter der Leitung von Larissa Wegmann und Organisator Thomas Wegmann haben sich die Akteure wieder selbst übertroffen. Auch heuer konnten die Regeln eingehalten werden, keine Männer beim Weiberfasching, mit Ausnahme des Personals. Die Frauen werden ausschließlich von Männern bedient und bekocht. Auch an der Theke, in der Bar und die Platzanweiser sind selbstverständlich Männer. Für kurzentschlossene die das treiben am Faschingssamstag miterleben möchten, sind noch Plätz an der Abendkasse erhältlich. Für Unterhaltung sorgt Bernd Günther mit Bine. Die Garde des WCV Waldeck und natürlich das vereinseigene Männerballett. Am Faschingsdienstag findet ab 14.00 Uhr der Kinderfasching statt. Durch Programm führt André Pinzer mit seiner Adjutantin Veronica Hecht. Außerdem ist die Minigarde des WCV Waldeck mit dabei.
Fanny Göddinger, alias Margit Stich zu Gast beim Faschingsfrühstück des Kemnather Frauenbunds (Bild: Gabriele Böhm)

Heiteres Faschingsfrühstück in Kemnath

Zum dritten Mal hatte der Kemnather Frauenbund zum Faschingsfrühstück eingeladen. Gleich zu Beginn wurden die Anwesenden von Waltraud und Mariechen, alias Regina Frank und Anna Haberkorn begrüßt. Die beiden nahmen kein Blatt vor den Mund und begrüßten die anwesende „Prominenz” auf ihre spezielle Art und Weise. Im Anschluss erfolgte durch die Sprecherin Rita Ponnath die offizielle Begrüßung, in der sie ihre Freude zum Ausdruck brachte, daß wieder soviele Gäste gekommen waren. Dann wurde das herrliche Buffet eröffnet, daß von Familie Sertl und ihrem Team wunderbar vorbereitet wurde und keine Wünsche offen ließ. Der nächste Gast stand schon vor der Tür, nämlich Fanny Göddinger, ihres Zeichens MFFV, also eine Metzgereifleischerfachverkäuferin. In ihrem Beruf sei sie Verkäuferin, Köchin, Psychologin und Erzieherin. Fanny erklärte uns auch mit einem Augenzwinkern, daß die „heiße Theke” ihren Namen nicht wegen der heißen Speisen habe, sondern von den heißen Typen, die morgens an der Theke stehen. Oder mit welchem Trick sie Kinder davon abhält, ihre Fingerabdrücke an der Thekenscheibe zu hinterlassen. So gewannen wir einen Einblick vom abwechslungsreichen Beruf der MFFV. Mit großem Applaus bedankte sich das Publikum bei Fanny, dargestellt von Margit Stich aus Kastl. Danach gesellte sich ein Preuße zu schafkopfspielenden Bayern. Das kann nur zu sprachlichen Missverständnissen und Verwirrungen führen. Der Sketch wurde wunderbar von Agnes Emerig und Rita Ponnath gespielt. Die Schafkopfrunde wurden von anwesenden Gästen kurzerhand vervollständigt.
Im Bild die anwesenden Geehrten Hermann Mark, Karl Gretsch und Willibald Bäuml (vorne v.l.). Es gratulierten KBM Phillip Sölch, im Namen der Vorstandschaft Andreas Meierhöfer, Johannes Dietz, Matthias Burger und Martin Göhl, sowie Bürgermeister Stefan Grillmeier (hinten v.l.). (Bild: Michaela Burger)

Feuerwehr Großensterz mit Rekordzahl an Einsätzen

Zur Generalversammlung hatte kürzlich die Freiwillige Feuerwehr Großensterz in den Gasthof „Finkenstich” eingeladen. Diesen Abend nahmen die Verantwortlichen zum Anlass, langjährige Mitglieder des Feuerwehrvereins zu ehren. Für 30-jährige Mitgliedschaft wurde Birgit Schön geehrt. Bereits auf 50 Jahre Mitgliedschaft können Hermann Mark, Karl Gretsch und Willibald Bäuml zurückblicken. Die Ehrung für 60-jährige Mitgliedschaft erhielt Alfons Göhl und für 70-jährige Treue wurde Hans Schön ausgezeichnet. Vorstand Matthias Burger berichtete eingangs von den zahlreichen Aktivitäten im vergangenen Vereinsjahr. Besonders in Erinnerung blieb der Frauentag, die Vatertags-Radtour und eine Familienfahrt in einen Indoor-Spielplatz. Großen Dank zollte er all den fleißigen Helferinnen und Helfern, mit deren Unterstützung das traditionelle Feuerwehr-Fest Anfang Juli wieder zu einem vollen Erfolg wurde. Schriftführerin Martina Mark ging in ihrem Bericht näher auf das Vereinsleben ein und berichtete unter anderem von der Teilnahme an neun Festzügen und Pflasterarbeiten vor dem Feuerwehrhaus. Kommandant Andreas Meierhöfer berichtete von 17 Einsätzen im Jahr 2025, einem Rekord für die Großensterzer Wehr. Dank 12 Übungen, einem Erste-Hilfe-Kurs und der Teilnahme an Leistungsprüfungen und Lehrgängen, ist die aktive Truppe sehr gut vorbereitet. Mit Spannung erwartet wird die Lieferung des neuen Tragkraftspritzenfahrzeugs, das sich bereits im Ausbau befindet. Noch im Frühjahr rechne man mit der Lieferung. Ebenso zeigte sich der Verein stolz auf die Jugendgruppe, die sich weiter vergrößert hat. Mit einem Buben und drei Mädchen werden aktuell vier Jugendliche auf den aktiven Feuerwehrdienst vorbereitet. Bürgermeister Stefan Grillmeier und Kreisbrandmeister Phillip Sölch zeigten sich beeindruckt von der Dynamik der „Staazer” Wehr und sicherten weiterhin ihre Unterstützung zu.
Kultusministerin Anna Stolz überreicht gemeinsam mit dem Präsidenten des Bayerischen Landes-Sportverbands Jörg Ammon die Auszeichnung als Sport-Grundschule an Rektorin Birgit Koholka (Bild: Birgit Koholka)

Auszeichnung für besonderes Engagement: Grundschule Kümmersbruck ist „Sport-Grundschule”

Große Freude an der Grundschule Kümmersbruck: In feierlichem Rahmen erhielt die Schule offiziell das Profilsiegel „Sport-Grundschule”. Die Urkunde wurde in der zentralen bayerischen Feierstunde in Unterfranken durch Staatsministerin für Unterricht und Kultus Anna Stolz an Schulleiterin Birgit Koholka überreicht und das herausragende Engagement der Schule in den Bereichen Sport, Bewegung und gesunde Ernährung gewürdigt. Das Siegel wird an Grundschulen verliehen, die über den regulären Sportunterricht hinaus ein besonders vielfältiges Bewegungsangebot schaffen und einen Fokus auf die Gesundheitserziehung legen. Um die Auszeichnung zu erhalten, musste die Grundschule Kümmersbruck ein schlüssiges Konzept vorlegen, das unter anderem Sportangebote, bewegte Pausen und eine konsequente Umsetzung einer gesundheitsorientierten Lebensweise umfasst. „Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung”, freut sich Schulleiterin Birgit Koholka: „Bewegung ist kein bloßer Zeitvertreib, sondern eine grundlegende Notwendigkeit für erfolgreiches Lernen. Nur wer körperlich aktiv ist, kann auch geistig Höchstleistungen erbringen und konzentriert arbeiten.” Der sportliche Ausgleich sei gerade in einer zunehmend digitalen Welt der Schlüssel zu einer gesunden Entwicklung der Kinder. „Das Siegel ist eine tolle Bestätigung für die Arbeit des gesamten Kollegiums sowie die Zusammenarbeit mit unserem Elternbeirat und den regionalen Sportvereinen”, so Koholka. Mit der Auszeichnung verbunden ist eine finanzielle Förderung durch das Ministerium, die direkt in neue Sportgeräte und Bewegungsprojekte fließt. Die Grundschule Kümmersbruck gehört nun zu einem ausgewählten Kreis bayerischer Grundschulen, die den Sport fest in ihrem Schulprofil verankert haben und so einen wichtigen Beitrag zur ganzheitlichen Entwicklung der Kinder leisten.
Lobkowitzer erklimmen Arber  (Bild: Alexander Gröger)

Lobkowitzer erklimmen das Arbergebiet

Ein außergewöhnliches Wintersporterlebnis liegt hinter den Sportlerklassen der Lobkowitz-Realschule : 44 Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe machten sich auf den Weg ins Arbergebiet und verbrachten drei eindrucksvolle Tage in der Chamer Hütte – mitten in der winterlichen Bergwelt des Bayerischen Waldes. Mit Schneeschuhen, klassischem Langlauf und Langlauf-Skating erkundeten die Jugendlichen die verschneiten Höhenlagen und stellten dabei Ausdauer, Technik und Teamgeist eindrucksvoll unter Beweis. Bei zwei der drei Tage herrschte absolutes Kaiserwetter: strahlender Sonnenschein, glitzernder Schnee und eine beeindruckende Fernsicht sorgten für perfekte Bedingungen und unvergessliche Eindrücke. Ein besonderes Highlight war die Nachtwanderung zum Kleinen Arber. Ausgestattet mit Stirnlampen zogen die Schülerinnen und Schüler in der Dunkelheit los und erlebten die winterliche Berglandschaft in einer ganz besonderen, fast magischen Atmosphäre. Die anspruchsvollen Touren stärkten nicht nur die sportlichen Fähigkeiten, sondern auch den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe. Gemeinsames Hüttenleben, Gespräche und gegenseitige Motivation prägten die Tage in der Höhe. Den krönenden Abschluss bildete eine rasante Rodelabfahrt bis ins Tal, die bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für Begeisterung trotz Regen bzw. Schneefall sorgte. Verletzungsfrei, voller unvergesslicher Eindrücke und mit vielen neuen Erfahrungen im Gepäck kehrten die Schülerinnen und Schüler schließlich in den Schulalltag zurück – bereichert durch ein sportliches Abenteuer, das sicher lange in Erinnerung bleiben wird.
Das Bild zeigt von links: Bügermeister Hubert Kraus, Alexander Pschörer, 2. Vorsitzenden Stefan Philbert, Ludwig Rickauer, Bianca Rothe, Georg Rickauer, Heinz Kraus, 1. Kommandant Andreas Philipp, 1. Vorsitzenden Franz Rickauer (Bild: Felix Wegmann)

Jahreshauptversammlung der FFW Pullenreuth

Vorsitzender Franz Rickauer begrüßte alle anwesenden Mitglieder, sowie die Ehrengäste KBI Otto Braunreuther, KBM Fabian Günther und Bürgermeister Hubert Kraus mit Gemeinderäten. Der Vorsitzende berichtete, dass dem Verein 118 Mitglieder angehören, 26 davon sind Frauen. Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder folgte der Jahresbericht. Es fanden 2 Vorstandschaftssitzungen, 15 Festbesuche, das jährliche Johannisfeuer statt und Geburtstage wurden besucht. Für das laufende Jahr steht die Besichtigung der Berufsfeuerwehr Regensburg auf dem Plan, eine Wanderung zur Glasschleif sowie andere Aktivitäten. Für Vereinszugehörigkeit konnten folgende Mitglieder geehrt werden. Für 10 Jahre Simon Rickauer, Sonja Wegmann und Bianca Rothe. Für 20 Jahre Alexander Pschörer, Ludwig Rickauer, Sabrina Filberth und Georg Rickauer. Für 30 Jahre Andreas Philipp. Für 55 Jahre Heinz Kraus und für 65 Jahre Alfons Hecht, Alfons Sticht und Albert Wegmann. Der Vorsitzende bedankte sich bei allen Mitgliedern für die Gute Zusammenarbeit. 1. Kommandant Andreas Philipp berichtete von 41 Aktiven Feuerwehrdienstleistenden darunter 7 Frauen. Die Jugendgruppe besteht aus 12 Jugendlichen. Im vergangenen Jahr mussten 14 Einsätze abgearbeitet werden, bei denen ca. 420 Einsatzstunden anfielen. Übungen und Unterrichte fanden 14 statt, sowie eine Atemschutzgemeinschaftsübung. Die Atemschutzübungsanlage in Neuhaus wurde zu den festen Terminen besucht. Im Juli fand die Brandschutzerziehung im Kinderhaus Steinwaldzwerge mit Unterstützung der anderen 4 Gemeindewehren statt. Im Oktober wurde durch den Landkreis der Katastrophenfall geübt, was größtenteils im Gemeindebereich Pullenreuth stattfand. Wir unterstützten auch hierbei. Verschiedene Lehrgänge für Sprechfunker, Ausbilder Tunnelbrand sowie Gruppenführer wurden mit Erfolg besucht. Die Kinderfeuerwehr besteht aus 16 Kindern mit denen 8 Treffen stattfanden. Es wurde eine Brandschutzerziehung mit Experimenten durchgeführt, Osternester gesucht, die Ausrüstung im Fahrzeug erklärt, die Rettungsgasse geübt, Pizza gebacken sowie im Advent vor dem Feuerwehrhaus der Christbaum geschmückt. Highlight war der Besuch des Rettungshubschraubers Christoph 80 in Weiden. Zum Löschmeister wurde Patrick Wegmann und zur Feuerwehrfrau Isabella Bayer befördert. Kommandant Philipp bedankte sich bei der Mannschaft und allen Unterstützern. Jugendwartin Johanna Kellner berichtete von 12 Jugendlichen, darunter 4 Mädchen. Sie trafen sich zu 27 Übungseinheiten 17 reguläre Übungstermine, sowie 10 zusätzliche für die Vorbereitung zum Jugendleistungsmarsch. Ein besonderer Höhepunkt war die 24-Stunden Übung im Juli. Stolz kann man auf die Plätze 4 und 7 beim Jugendleistungsmarsch in Krummenaab sein.Auch kameradschaftliche Aktivitäten wie Schlittschuhlaufen, Thermenbesuche, Pizzaessen und ein Besuch der Trampolinhalle in Bayreuth fanden statt. Johanna Kellner bedankte sich bei allen die sie unterstützt haben. Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther und Kreisbrandmeister Fabian Günther überbrachten die Glückwünsche des Landkreises und zeigten sich erfreut über die positiven Berichte. Bürgermeister Hubert Kraus bedankte sich im Namen der Gemeinde für die erbrachte ehrenamtliche Zeit und für die Erfolge der Jugend. Er wünschte für die Zukunft, dass alle Vereine weiter so gut zusammenarbeiten.
v.l.n.r. Roland Prühäuser (Ehrenamtsbeauftragter SpVgg Weigendorf), Herbert Haas, Herbert Ziegler (BFV) (Bild: Margitta Ziegler)

Hohe Auszeichnung für jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement bei der SpVgg Weigendorf

Eine besondere Ehrung wurde kürzlich Herbert Haas von der SpVgg Weigendorf zuteil. Im Rahmen der Sonderehrungen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) erhielt der langjährige Ehrenamtliche den sogenannten „Lebens-Oscar” – eine Auszeichnung für außergewöhnliches und langjähriges Engagement im Vereinswesen. Der Lebens-Oscar wird an Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler verliehen, die sich über mindestens 25 Jahre hinweg in verantwortungsvollen Funktionen für ihren Verein eingesetzt haben. Die Auszeichnung umfasst eine Ehrenurkunde des DFB und BFV, eine DFB-Uhr sowie einen kleinen goldenen Ball. Die offizielle Verleihung fand im Sportheim der SpVgg Weigendorf statt und wurde vom Ehrenamtsbeauftragten des BFV, Herbert Ziegler, vorgenommen. Herbert Haas ist seit rund 40 Jahren ununterbrochen als Funktionär für die SpVgg Weigendorf tätig. Schon während seiner aktiven Zeit als Spieler der ersten Mannschaft übernahm er Verantwortung und kümmerte sich um zahlreiche Aufgaben rund um die Sportanlage. Über Jahrzehnte hinweg entwickelte er sich zu einer unverzichtbaren Stütze des Vereinslebens. Zu seinem umfangreichen Einsatz gehören unter anderem die Betreuung des Kinderspielplatzes am Sportheim, die Pflege und Reinigung des Grillstandes / des überdachten Vorbaus sowie die Abfall-Entsorgung. Vor jeder Veranstaltung gibt er dem Sportgelände mit seinem Besen, den letzten Feinschliff. Darüber hinaus ist Herbert Haas stets zur Stelle, wenn Arbeitseinsätze anstehen. Seit mehr als 50 Jahren ist Herbert Haas eng mit seiner SpVgg Weigendorf verbunden und jederzeit ansprechbar, wenn Hilfe benötigt wird. Sein unermüdlicher Einsatz steht beispielhaft für gelebtes Ehrenamt im Sport. Für sein langjähriges Engagement wurde Herbert Haas bereits mehrfach ausgezeichnet. Neben der Ehrenamtskarte erhielt er im Juli 2024 die Verbands-Ehrenmedaille in Silber für seine jahrzehntelange Funktionärstätigkeit.
Christian Irlbacher (links), Geschäftsführer der KEB Amberg-Sulzbach, und Georg Franz Fröhler (rechts), Vorsitzender des Hospizvereins Amberg und Amberg-Sulzbach bedankten sich bei Schwester Teresa Zukic für ihren ausgezeichneten, Mut und Hoffnung machenden Vortrag. (Bild: Heinz Ulrich)

Schwester Teresa Zukic – eine Mutmacherin gerade in schweren Zeiten

Amberg. (u) Sie gilt als die deutsche Antwort auf „Sister Act”: Schwester Teresa Zukic, eine Ordensfrau mit besonderer Gabe. Sie schafft es, Hoffnung zu geben, wo andere längst aufgegeben haben. Auf Einladung des Hospizverein Amberg und Landkreis Amberg-Sulzbach e.V, und der KEB Amberg-Sulzbach zog die Ordensschwester vergangene Woche ihre Zuhörer im ausverkauften Pfarrsaal der Raigeringer Pfarrei St. Josef in ihren Bann und wurde ihrem Ruf als „Powerfrau” voll und ganz gerecht. Ihre Mission: Menschen Zuversicht geben!” Genau das gelang ihr mit ihrem Vortrag, der „Lebe, lache, liebe…und sag den Sorgen gute Nacht!” überschrieben war, dem Titel eines ihrer vielen Bücher. Auf amüsante und unterhaltsame Weise schilderte die erfolgreiche Autorin, wie Sorgen das Leben klein und den Horizont eng machen. Sie ließ es aber nicht bei der Diagnose bewenden, sondern zeigte auf, wie man vom „Sorgen-Modus” in den „Lebens-Modus” umschaltet und den Ängsten die rote Karte zeigt. Basis dafür ist tiefes Gottvertrauen und der daraus resultierende Optimismus. Ihre Kraft schöpft sie aus dem regelmäßigen Gebet und der Bibel. Offenkundig erreichte sie das Publikum mit ihrer positiven Botschaft. Sie zauberte eine positive Atmosphäre in den Saal, die ansteckend auf die Anwesenden wirkte. Nach der Veranstaltung stand Schwester Teresa den Besuchern für Buchsignationen und Selfies zur Verfügung.
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