Gruppenbild Siedlergemeinschaft (Bild: Gisela Chacon)

Siedlergemeinschaft Rothenstadt-Fichtenbühl auf Entdeckungstour in Böhmen

Einen abwechslungsreichen Tagesausflug nach Tschechien unternahm die Siedlergemeinschaft Rothenstadt-Fichtenbühl e.V. bei ihrer diesjährigen Siedlerfahrt am 12. September. Ziel der Fahrt war unter anderem das malerische Loket, das aufgrund seines historischen Stadtbildes auch als „Böhmisches Rothenburg” bezeichnet wird. Bereits am frühen Morgen machte sich die Reisegruppe mit dem Bus auf den Weg in Richtung Tschechien. Dort begleitete ein deutschsprachiger tschechischer Reiseleiter die Teilnehmer durch den gesamten Tag. Erste Station war Eger. Bei einer Stadtführung konnten die Teilnehmer die historische Altstadt mit ihren kopfsteingepflasterten Straßen und sehenswerten Gebäuden kennenlernen. Anschließend führte die Reise weiter nach Loket. Das historische Städtchen liegt eindrucksvoll auf einem Felsvorsprung und wird von drei Seiten von der Eger umflossen. Wahrzeichen des Ortes ist die mittelalterliche Burg, die von der Reisegruppe besichtigt wurde. Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten gehörte auch der Meteorit, der der Überlieferung nach im Jahr 1422 in Loket eingeschlagen sein soll und heute auf der Burg zu sehen ist. Nach dem Aufenthalt und dem gemeinsamen Mittagessen in Loket ging es am Nachmittag weiter nach Marienbad. Dort blieb Zeit für einen Spaziergang durch die bekannten Kolonnaden, zur Besichtigung der Quellen und Fontänen oder für eine gemütliche Kaffeepause. Natürlich durfte auch ein Besuch der berühmten Singenden Fontäne nicht fehlen. Nach einem erlebnisreichen Tag mit vielen neuen Eindrücken trat die Siedlergemeinschaft schließlich wieder die Heimreise nach Rothenstadt an. Die gelungene Fahrt bot den Teilnehmern eine schöne Mischung aus Kultur, Geschichte und Geselligkeit.
von links nach rechts: Richard Kurz stv. Kreishandwerksmeister, Marcel Morawe, Michael Morawe, Daniela Glaab, Helmut Kosler, Manfred Stiefel vom Deutschen Brotinstitut, Familie Bittner, Kurt Scherl. (Bild: Claudia Mendel )

Brotprüfung der Bäcker-Innung Schwandorf

Vier Betriebe der Bäckerinnung Schwandorf haben sich an der Qualitätsprüfung des Deutschen Brotinstituts beteiligt. 45 verschiedene Produkte waren im Angebot, vom Bauernbis zum Vollkornbrot und von der Kaiserbis zur Dinkelsemmel. Prüfer Manfred Stiefel bewertete die Produkte nach Form und Aussehen, Oberflächen- und Krusteneigenschaft, Lockerung und Krumenbildung, Struktur und Elastizität sowie Geruch und Geschmack. Seine Bilanz fiel „äußerst positiv” aus. Er vergab bei den 38 Brotsorten 23-mal die Note „sehr gut” und sechsmal „gut”. Von den sieben Semmel- und Brezensorten bekamen vier die Note „sehr gut” und drei die Note „gut”. Manfred Stiefel prüfte bereits zum 20. Mal in den Räumen der Kreishandwerkerschaft in Charlottenhof die Erzeugnisse der Schwandorfer Bäckerinnung. „Ein sehr gutes Ergebnis”, freute sich Innungsobermeister Marcel Morawe von der Bäckerei Kosler über die Bilanz des Prüfers. Die jährliche Brotprüfung bescheinige den regionalen Betrieben eine hohe Produktqualität, auf die sich der Verbraucher verlassen könne. Der Staat honoriere die handwerkliche Fertigung mit der jährlichen Verleihung von Ehrenpreisen an die 20 besten Bäckereien in Bayern, so der Obermeister. Er appellierte an die Verbraucher, durch den Einkauf vor Ort die Betriebe wertzuschätzen und das regionale Bäckerhandwerk zu unterstützen. Der „Lieblingsbäcker” arbeite nachhaltig, verwende regionale Rohstoffe, vermittle Lebensqualität und sei sozialer Treffpunkt. Der Obermeister warb für den Beruf des Bäckers, der bereits während der Ausbildung gut verdiene und später von der krisensicheren handwerklichen Tätigkeit angemessen leben könne. Auf zweimal „sehr gut” folgt beim dritten Mal die Verleihung einer Goldmedaille. Die Bäckerei Kosler in Maxhütte-Haidhof bekam „Gold” für das Bauernbrot, den Schweizer Wecken, Bauernbrot mild und das Holzhackerbrot. Bei der Bäckerei Scheitinger in Dieterskirchen erreichten das Baguette und das Bikerbrot die Stufe „Gold”. Bei der Bäckerei Glaab in Schwandorf waren es die Kaisersemmel und das Landbrot. Die Inhaberin der Bäckerei Scherl, Melanie Bittner, darf mit der Haferkruste und dem Roggenmischbrot mit der Höchststufe werben.
Die neu gewählte Vorstandschaft. 1. Reihe: links Herr Pfarrer Moosbauer, 1. Reihe: zweite von rechts das ausgeschiedene, langjährige Vorstandsmitglied Gabi Hermann (Bild: Robin Schißlbauer)

Neuwahlen beim Verein Marienkapelle Irrenlohe

Bei der diesjährigen, gut besuchten Jahreshauptversammlung berichtete der Vorsitzende Josef Wifling über die Aktivitäten des Vereins und die Veranstaltungen in und an der Marienkapelle Irrenlohe. Gemeinsam wurde viel bewegt, um die Kapelle zu erhalten und mit Leben zu füllen. Der Kassier Georg Weiherer konnte einen sehr erfreulichen Kassenbericht vorlegen. Nach Entlastung der Vorstandschaft stand die im 3-Jahres-Rhythmus zu erfolgende Neuwahl an. Aus zeitlichen Gründen kandidierte die zuletzt als Schriftführerin tätige Gabi Hermann nicht mehr für die Vorstandschaft. Dies wurde allseits sehr bedauert, da Gabi Hermann bemerkenswerte 21 Jahre, unter anderem auch als Kassierin und Beisitzerin, den Verein maßgeblich geprägt hat. Mit langem Applaus bedankten sich die Mitglieder für dieses großartige Engagement. Die harmonische Neuwahl der Vorstandschaft – geleitet von Gerhard und Ursula Brunner sowie Herrn Pfarrer M. Moosbauer – ergab folgendes: Vorsitzender Josef Wifling, stellvertr. Vorsitzender Hubert Piehler, Kassier Georg Weiherer, stellvertr. Kassier Andrea Schnellinger, Schriftführerin Christina Ott, stellvertr. Schriftführerin Laura Piehler, Beisitzer Marie Ram und Martin Fischer, Kassenprüfer Hans Hermann und Anton Gradl. Kraft seines Amtes als Pfarrer von Schwarzenfeld hat Herr Maximilian Moosbauer ebenfalls Sitz und Stimme in der Vorstandschaft. Die neu gewählte Vorstandschaft bedankte sich für das Vertrauen und bat die Mitglieder weiterhin – wie in all den Jahren vorher – um Anregungen und Unterstützung, um die Kapelle und den Verein lebendig zu halten.
Gruppenfoto des Jahresausflugs der Wanderfreunde (Bild: Thomas Rauch)

Wanderfreunde SV Hahnbach unternehmen Jahresausflug ins Oberland/Kaiserwinkel

44 Reiseteilnehmer der Wanderfreunde des SV Hahnbach unternahmen ihren jährlichen viertägigen Ausflug ins Voralpenland Oberland/Kaiserwinkel. Die Mischung aus Bergpanorama, Kultur, regionaler Küche und Musik begeisterte die Gruppe von Beginn an. Der Tag begann mit einer Frühstückspause am Bus, bevor bei strahlendem Wetter die Zahnradbahn zum Wendelstein fuhr. Eine größere Gruppe erklomm den Gipfel und genoss den imposanten Fernblick über die umliegende Bergwelt. Am zweiten Tag führte die Reiseleitung entlang des Passionsspielorts Erl, mit Stopp an der Maria-Himmelfahrts-Kirche in Ebbs. Weiter ging es durch das Gebirgsmassiv des Wilden Kaiser, vorbei an den „Bergdoktor-Dörfern” Ellmau und Going. Die Gruppe kehrte im Alpengasthaus Fischbachalm ein und probierte regionale Schmankerln. Den Abend krönte ein Standkonzert der Niederaudorfer Blaskapelle vor dem Hotel Keindl. Der dritte Tag führte nach Bad Tölz und weiter nach Tegernsee zur Einkehr im Herzoglich Bayerischen Bräustüberl. Ein besonderes Erlebnis war der Besuch im Markus-Wasmeier-Museum: Dort traf die Gruppe zufällig Markus Wasmeier, der barfuß und mit einem uralten Fahrrad auftauchte und mit den Besuchern ins Gespräch kam. Auf der Heimfahrt stand eine Besichtigung der Hans-Peter Porsche Traumwelt in Anger auf dem Programm. Den Abschluss bildete eine Einkehr in Adlersberg, bevor die Reiseteilnehmer die Rückreise nach Hahnbach bzw. Amberg antraten.
Gruppenbild Hüttenwochenende (Bild: Anna Träger)

Hüttenwochenende der Feuerwehr Lanz in Altglashütte

Ein abwechslungsreiches und kameradschaftliches Wochenende erlebten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Lanz vom 04. bis 06. September bei ihrem gemeinsamen Hüttenaufenthalt in Altglashütte. Knapp 20 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner nutzten die Gelegenheit, um abseits des Einsatz- und Übungsbetriebes die Gemeinschaft zu pflegen und einige schöne Stunden miteinander zu verbringen. Auf dem Programm standen zahlreiche Freizeitaktivitäten, die für beste Stimmung sorgten. Bei einer Wanderung zum Aussichtsturm Havran konnte der herrliche Ausblick vom Böhmerwald bis hin zum Steinwald genossen werden. Auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz. Beim gemeinsamen Kochen und Grillen wurde für die kulinarische Verpflegung gesorgt, während am Abend das gemütliche Beisammensein am Lagerfeuer für eine besondere Atmosphäre sorgte. Sportlich ging es bei mehreren spannenden Tischtennis-Matches zu, wobei die Gaudi absolut im Vordergrund stand. Traditionell durften auch die beliebten Kartenspiele nicht fehlen. Bei Schafkopf und Watten verbrachten die Teilnehmer unterhaltsame Stunden. Der Hüttenaufenthalt bot die ideale Gelegenheit, den Zusammenhalt innerhalb der Wehr weiter zu stärken und die Kameradschaft zu pflegen. Einig waren sich alle darüber, dass ein solches Wochenende unbedingt wiederholt werden soll. „Es war ein rundum gelungenes Wochenende mit viel Gemeinschaft, Spaß und guten Gesprächen. Solche Veranstaltungen sind ein wichtiger Bestandteil unseres Vereinslebens und stärken den Zusammenhalt in der Feuerwehr”, so das Resümee der Teilnehmer. Die Freiwillige Feuerwehr Lanz bedankt sich bei allen Organisatoren und Helfern, die zum Gelingen des Ausflugs beigetragen haben.
Viele Anwohner konnte Bürgermeister Bernhard Schindler zur Einweihung des Siedlerplatzes begrüßen.  (Bild: Bertram Nold)

Siedlerplatz feierlich eingeweiht

Der neu gestaltete Siedlerplatz in Neubrand wurde feierlich eingeweiht und gesegnet. Der Platz soll künftig ein Ort der Begegnung, des Miteinanders und der Gemeinschaft sein, ein Platz, an dem Menschen zusammenkommen, und gemeinsame Zeit verbringen, erklärte Bürgermeister Bernhard Schindler. Im Zuge der Neugestaltung wurden auch die angrenzenden Straßen erneuert und Kanal-, Wasser- und Stromleitungen neu verlegt. Die Straßen rund um den Platz wurden gepflastert und der Gehweg zu einem Mehrzweckstreifen umgestaltet. Auch vertraute Elemente wie die Ziege und der Brunnenstein haben wieder ihren Platz gefunden. Der Brunnen ist wieder in Betrieb. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 1,14 Millionen Euro. Die Maßnahme wurde mit 60 Prozent im Rahmen der Städtebauförderung unterstützt. Für die Gemeinde blieb ein Eigenanteil von rund 550.000 Euro. Ein besonderer Dank des Bürgermeisters galt allen Planern, Firmen, Mitarbeitern der Verwaltung und des Bauhofs sowie den Anwohnerinnen und Anwohnern. Sie mussten während der Bauzeit manche Einschränkung durch Lärm, Staub und erschwerte Zufahrten hinnehmen und unterstützten das Projekt dennoch mit viel Verständnis. Die Segnung nahmen Pater Pater Joy und Pfarrer Michael Kelinske vor. Letzterer erinnerte an die biblische Begegnung Jesu mit der Samariterin am Jakobsbrunnen erinnert. Sie stehe beispielhaft dafür, wie wertvoll Begegnungen und gute Gespräche sein können. So soll auch der neue Siedlerplatz ein Ort werden, an dem Jung und Alt gerne zusammenkommen, Nachbarschaft gepflegt wird und viele schöne Erinnerungen entstehen. Nach der gemeinsamen Segnung besprengte Pater Joy den Platz und Besucher mit Weihwasser. Als Vertreter des Planungsbüros erläuterte Michael Wagner Einzelheiten zum Projekt. Zur Feier des Tages spendierte die Gemeinde allen Anwesenden Bratwürste und Getränke. Der Platz war eingetischt; Mitglieder Siedlerbundes sorgten für einen reibungslosen Service.
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