Die neue Vorstandschaft und der neue Ausschuss des TC Schmidgaden e.V., zusammen mit Bürgermeister Andreas Altmann.  (Bild: Anna Bauer )

Neuwahlen JHV 2026 - TC Schmidgaden e.V.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung 2026 des TC Schmidgaden wurde klar, dass die Nachfrage hinsichtlich des Tennistrainings nach wie vor sehr hoch ist, wie Jugendwart und ehrenamtlicher Kindertrainer Martin Bauer verlautbarte. Den Dank der Gemeinde für das ehrenamtliche Engagement im Verein und die Förderung der Jugend seitens des TC drückte Bürgermeister Andreas Altmann in seinem Grußwort aus. Der Vorsitzende Martin Bauer dankte weiterhin allen Engagierten und dem Ausschuss für ihr Wirken zum Wohle des TC Schmidgaden, dem Mitglieder aus dem gesamten Gemeindegebiet angehören. Am 23. Mai, Samstag vor Pfingsten, soll wieder der Griechische Abend des TC am Rot-Kreuz-Haus für die Bevölkerung abgehalten werden, auch möchte sich der TC an den Jubiläen 2026 in der Gemeinde Schmidgaden beteiligen, 150 Jahre FFW Rottendorf und 60 Jahre SV Trisching-Rottendorf, wie abschließend dem Ausblick für das Jahr 2026 zu entnehmen war. Die durchgeführten Neuwahlen der Vorstandschaft und des Ausschusses gem. Vereinssatzung ergaben folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender Martin Bauer, 2. Vorsitzender Sebastian Graf, Kassier Christine Schleicher, Schriftführerin Magdalena Böhm, Sportwart Dominik Elling, Platzwart Stefan Pieler, 2. Kassier Herbert Klösel, 2. Schriftführer Peter Graf, Beisitzer Katharina Bauer, Sebastian Götz, Andreas Meier, Norbert Elling und Stefan Oefner, zudem als Kassenprüfer Theresa Schmittner und Martin Hübschmann.
Über die Spende freut sich SV Jugendleiter Tobias Guttenberger und dankte vl Yvonne Reiser, Jasmin Dost und Maike Spies-Leuthmetzer<br><br>  (Bild: Mathias Huger (Ehrenamtsbeauftragter SV Eintracht Schmidmühlen))

1000 Euro Spende des Basarteams

Der Sportverein Eintracht Schmidmühlen ist seit jeher bekannt für seine hervorragende Jugendarbeit, die mit Fug und Recht das Prädikat „besonders wertvoll“ verdient. Der Verein ist dabei breit aufgestellt, offen für neue Entwicklungen und passt seine Angebote stets den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen an. Es vergeht kaum eine Saison, in der nicht mindestens eine Jugendmannschaft einen Meistertitel erringt – ein sichtbarer Beweis für die kontinuierliche und engagierte Nachwuchsarbeit. Doch die Jugendarbeit bringt nicht nur Freude und sportliche Erfolge mit sich, sondern stellt die Verantwortlichen auch vor große organisatorische und finanzielle Herausforderungen. Aktuell betreut der Verein sieben Jugendmannschaften mit insgesamt 67 Kindern, wie Jugendleiter Tobias Guttenberger bei einer Spendenübergabe berichtet. Hinzu kommen weitere Angebote wie die Ballgewöhnung für die Kleinsten mit rund 40 Kindern, das Mutter-Kind-Turnen sowie Kids Dance. Um dieses vielfältige Programm aufrechtzuerhalten, sind über 20 ehrenamtliche Trainerinnen, Trainer und Betreuer im Einsatz – ein Einsatz, der alles andere als selbstverständlich ist. Neben dem hohen zeitlichen Engagement ist auch der materielle Aufwand beträchtlich. Jede Altersstufe benötigt unterschiedliche Ballgrößen und Ballgewichte, was eine umfangreiche Ausstattung erforderlich macht. Zusätzlich bringt der neue Mini-Fußball weitere Kosten mit sich: Mindestens acht Minitore werden benötigt, die pro Stück etwa 300 Euro kosten. Hinzu kommt, dass die Netze oft nicht einmal eine komplette Saison überdauern. „Da tut jede finanzielle Unterstützung gut“, betonte Guttenberger.
Mitglied des Landesvorstand ReinhardKönig (links) und Ortsvorsitzender Heinrich Ulrich (rechts) ehren Siegfried Trottmann für 50 Jahre Mitgliedschaft. (Bild: Andrea Vogel)

Ereignisreiches Jahr bei der Siedler- und Eigenheimergemeinschaft Fuchsmühl

Zur Jahreshauptversammlung der Siedler- und Eigenheimergemeinschaft Fuchsmühl e.V. am 27.02. im Hotel Hackelstein konnte der Ortsvorsitzende Heinrich Ulrich neben zahlreichen Vereinsmitgliedern auch das Mitglied im Landesvorstand Reinhard König aus Waldsassen willkommen heißen. In seinem ausführlichen Jahresbericht ging Ulrich zunächst auf die Veränderungen der Vorstandschaft bei der letzten JHV ein, berichtete dann von vier Beiratssitzungen und der Einführung des mehrmals im Jahr verteilten Vereinsinfoblatt. Größere Ausgaben wurden für die Ergänzung des Baugerüsts getätigt, welches von den Mitglieder ausgeliehen werden kann. Sehr erfolgreich sei der seit über einem Jahr jeden ersten Sonntag stattfindende Frühschoppen in der Siedlerhütte. Ebenso wie die von Berthold Derwart organisierte Heizölsammelbestellung. Höhepunkte im Vereinsleben waren laut Ulrich die Tagesfahrt zur Landesgartenschau nach Furth im Wald und vor allem der Festabend „30 Jahre Siedlerhütte“ mit der erstmals durchgeführten Ehrung langjähriger Mitglieder. Nach vier Austritten, zwei Neuaufnahmen und fünf Wechsel von Hausbesitzern bezifferte er die Mitgliederzahl auf 154. Der Kassier Felix Englmann konnte über einen nach wie vor stabilen Kassenstand berichten, welches die Kassenprüfer Berthold Derwart und Andrea Vogel bestätigen konnten. Reinhard König berichtete nach seinen Grußworten über die neuesten Informationen aus dem Landesverband und erklärte die Notwendigkeit der Beitragserhöhung. Über die Erhöhung des Jahresbeitrag wurde ausgiebig diskutiert. Letztlich stimmte die große Mehrheit für den Vorschlag des Beirats den Beitrag von 28 Euro auf 34 Euro zu erhöhen. Ein Gegenvorschlag aus der Versammlung auf 36 Euro zu erhöhen fand keine Mehrheit. Ausgiebig war auch der Blick auf die Planungen für 2026. Werbung neuer Mitglieder, Ergänzung von Leihgeräten, Planung einer Tagesfahrt, Teilnahme am Bürgerfest und Ferienprogramm der Gemeinde, Organisation einer Infoveranstaltung sowie Beschaffung von Vereinshemden sollen nach Beschlüssen des Beirats in diesem angepackt werden. Zum Schluss der Versammlung ehrten Ulrich und König für 60 Jahre Mitgliedschaft Hermann Spörrer, für 50 Jahre Siegfried Trottmann und für 40 Jahre Ludwig Schultes.
Eine Spielszene mit einer Episode aus der Heilerziehungspflege während des Interviews mit Irene Neugirg und Daniel Rodemer vom Sozialteam StiftlandOase und Betreutes Wohnen (Bild: Kerstin Reiter)

HERZWERKER-Projektwoche begeistert an der MRS Waldsassen Waldsassen

Eine Woche voller Kreativität, Engagement und spürbarem Herzblut liegt hinter der Mädchenrealschule der Zisterzienserinnen in Waldsassen: Im Rahmen der Initiative „HERZWERKER“ verwandelten die Schülerinnen der Klassen 9b und 10b die Klosteraula in ein lebendiges Talkshow-Studio und setzten damit ein starkes Zeichen für soziale Berufe. Mit beeindruckender Bühnenpräsenz und viel Einfühlungsvermögen präsentierten die Jugendlichen eine szenische Talkshow rund um Erziehungs- und Sozialberufe. Erarbeitet wurde das anspruchsvolle Projekt innerhalb von nur vier Tagen gemeinsam mit Theaterpädagogin Tabea Hildner von der Agentur „Kunstdünger“ aus Nürnberg. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Bewegende, nachdenkliche und humorvolle Momente wechselten sich ab und machten deutlich, wie vielseitig, herausfordernd und sinnstiftend soziale Berufe sind. Im Mittelpunkt standen authentisch inszenierte Interviews mit Fachkräften aus der Region. Daniela Buß vom Städtischen Kinderhaus Tausendfüßler, Irene Neugirg und Daniel Rodemer vom Sozialteam StiftlandOase und Betreutes Wohnen sowie Kathrin Röthig, Jugendsozialarbeiterin an der MRS, gewährten ehrliche und persönliche Einblicke in ihren Berufsalltag. Sie berichteten von berührenden Begegnungen, von schwierigen Situationen und von der großen Verantwortung, die ihre Arbeit mit sich bringt. Gleichzeitig wurde deutlich, wie viel Leidenschaft in diesen Berufen steckt und wie unverzichtbar sie für unsere Gesellschaft sind. Die Schülerinnen schafften es, die Gespräche sensibel und zugleich eindrucksvoll auf die Bühne zu bringen. Das Publikum – bestehend aus Eltern, Mitschülerinnen und Mitschülern sowie Freunden der MRS – zeigte sich begeistert und belohnte die Aufführung mit langanhaltendem Applaus. Die HERZWERKER-Projektwoche, eine Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales, bot den Jugendlichen damit eine besondere Form der Berufsorientierung. Statt Informationsveranstaltungen stand hier das persönliche Erleben im Vordergrund – eine Erfahrung, die sicherlich noch lange nachwirken wird. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Beteiligten, insbesondere den engagierten Schülerinnen, den mitwirkenden Fachkräften und der Theaterpädagogin, die gemeinsam eine rundum gelungene Projektwoche auf die Beine gestellt haben.
Mit 14 Mannschaften konnte die Irchenriether Dorfmeisterschaft im Eisstockschießen eine Rekordbeteiligung verzeichnen. Nach spannenden und interessanten Spielen errang das Team „Löschdürüm” (vorne kniend) den Sieg und erhielt den Wanderpokal. Lukas Heinrich (knieend links) und Daniel Groß (stehend links) hatten die Veranstaltung mit ihrem Team bestens organisiert. (Bild: Albert Gruber)

„Löschdürüm” gewinnt Irchenriether Eisstockdorfmeisterschaft

Als gelungene Veranstaltung präsentierte sich die diesjährige Eisstockdorfmeisterschaft. Rekordverdächtig schon die Teilnehmerzahl mit 14 Mannschaften fast aller örtlichen Vereine und Gruppen, dazu noch zwei Teams von der Pateneinheit der Bundeswehr. Für einen reibungslosen Ablauf sorgte die DJK-Eisstockabteilung mit Lukas Heinrich und Daniel Groß an der Spitze. Die zahlreichen Zuschauer feuerten ihre Teams an und mit Kaffee und Kuchen am Nachmittag und Brotzeiten war auch bestens für das leibliche Wohl gesorgt. Gespielt wurde in zwei Gruppen und es entwickelten sich mitunter spannende Spiele. Interessant wurde es bei den Platzierungsspielen. So freuten sich die „Mädels” von der Frauenunion überschwänglich, als sie der CSU den 9. Platz wegschnappten. Erstmals trat die „Irchenriether Bürgerliste” mit an und schaffte „fast ohne Training” einen erfreulichen sechsten Platz. „Training zahlt sich doch aus!”, stellten die Veranstalter erfreut fest, denn letztendlich landeten die trainingseifrigsten Teams auf den vordersten Plätzen. Im Endspiel stellte sich die Feuerwehrmannschaft „Löschdürüm” als eindeutiger Sieger heraus und durfte den Wanderpokal entgegennehmen, dazu eine Flasche Sekt und einen Geldpreis. Ebenfalls über Geldpreise durften sich als Zweitplatzierter die Eisstockabteilung und als Drittplatzierter die KLJB freuen. Die weiteren Platzierungen: 4. Siedlergemeinschaft, 5. Bundeswehr I, 6. „Irchenriether Bürgerliste”, 7. DJK-Fußball, 8. FCN-Fanclub, 9. Frauenunion, 10. CSU, 11. „Löschraketen” der Feuerwehr, 12. Feuerwehr, 13. Bundeswehr II und 14. DJK-Tennis. In der Eisstockhütte wurde diese Dorfmeisterschaft im Jubiläumsjahr „50 Jahre DJK Irchenrieth” noch gebührend gefeiert.
Bezirksverband der bayerischen Wildhalter zu Besuch in Eslarn (Bild: Petra Brenner)

Der Bezirksverband der bayerischen Wildhalter traf sich am Wochenende in Eslarn

Bezirksvorsitzender Martin Biegerl begrüßte zahlreiche Gäste aus der Oberpfalz und als Referenten den Vorsitzenden des bayerischen Landesverbandes und stellvertretenden Bundesvorsitzenden MdL a.D. Max Weichenrieder aus Wolnzach. Anfangs besichtigten die Teilnehmer das Gehege des 1. Bürgermeisters Reiner Gäbl an der „Brunnenlohe”. Gäbl ist seit 2009 Gehegezüchter und hat sich auf Rotwild spezialisiert. Danach ging es auf Einladung des Bürgermeisters zum Frühschoppen in das „Biererlebnis Kommnunbrauhaus”, dem ein reger fachlicher Austausch der Anwesenden folgte. Landesvorsitzender Max Weichnrieder sprach aktuelle Themen der Gehegezüchter an. Völlig abwegig sei der Forderung, Hirsche mit Ohrmarken zu versehen. Es handle sich um Wildtiere, das Anbringen von Ohrmarken bringe die Züchter in Lebensgefahr, weil die Muttertiere den natürlichen Instinkt anwenden und zum Schutz ihres Nachwuchses jeden Menschen als Feind sehen und angreifen. Überhaupt kein Einsehen hatten die Teilnehmer an der europäischen Vorgabe, Sikawild als sogenannte „invasive Art” zu bewerten. Sikawild stammt ursprünglich aus dem asiatischen Raum und hat sich mittlerweile hier verbreitet. Das Wildfleisch genießt unter Kennern einen sehr guten Ruf. Züchter, die diese Wildart in ihren Gehegen beheimaten sollen nach EU-Vorgabe ihre Bestände aufgeben. Neben den wirtschaftlichen Folgen, die einzelne Unternehmer in den Ruin treiben, macht dieser Zwang in der Praxis keinerlei Sinn! Die Tiere sind in den Gehegen isoliert und können in der freien Wildbahn zu keiner Vermehrung führen. Einig waren sich die Teilnehmer, alle Schritte in die Wege zu leiten, diese unsinnige Vorschrift zu verhindern. Ein Appell dazu geht an die Vertreter im Bundestag sowie an die Abgeordneten der jeweiligen Landtage.
Vorsitzende Christiane Davis bedankt sich mit einer kleinen Aufmerksamkeit beim Referenten Thomas Janschek. (Bild: Rita Brüderer)

Jahreshauptversammlung mit Vorstellung der neuen Kinder - und Jugendgruppe des OGV Pressath

Die Jahreshauptversammlung des OGV Pressath war gut besucht, unterhaltsam und informativ. Nachdem die Vorsitzende Christiane Davis einen Rückblick über die Veranstaltungen des vergangenen Jahres gehalten hatte bedankte sie sich bei allen Unterstützern und Besuchern für die zahlreiche Teilnahme dieser. Für das kommende Jahr sind geplant: vom monatlichem Stammtisch, einem Workshop zur Herstellung von Reinigungsmitteln, Obstbaum - Schnittkurs, der Pflanzentauschbörse, einem Ausflug nach Waldsassen zum Naturerlebnisgarten mit Besuch der Stiftsbibliothek, einem Besuch der Gärtnerei Punzmann, einem Vortrag zur Stärkung des Immunsystems mit Heilkräutern und Gewürzen, Bastelevents für Kinder zum Muttertag und Halloween und für Erwachsene zum Binden von Adventskränzen bis hin zum veganem Kochkurs für die schnelle Küche. Nach dem Kassenbericht und der Abarbeitung der Tagesordnung folgten Grußworte von Herrn Stadtpfarrer Prechtl, der Kreisfachberaterin Frau Treiber und von Kreisverbandsvorsitzenden Herrn Nickl. Die Vorstellung der neuen Kinder - und Jugendgruppe „ die Gartenzwerge” des OGV, fand erfreut Anklang und wird unter der Führung von Franziska Käs und Bernadette Plössner für dieses Jahr nach der Teilnahme am Faschingszug noch einen Imker Besuch, eine Kräuterwanderung, Teilnahme am Ferienprogramm der Stadt, eine Walderkundung mit dem Naturparkmobil und einer Waldweihnacht anbieten. „Was die Alten noch wußten und die Jungen wieder interessiert” war ein gelungener Vortrag zum Abschluss der Veranstaltung. Spannend und humorvoll vermittelte Herr Thomas Janschek altes und neues Wissen und sorgte für einen wunderschönen Ausklang der Versammlung.
zweiter von rechts Jagdpächter Maximilian Wien, daneben Jagdvorstand Gerhard Weiß, hinten dritte Bürgermeisterin Silvia Schecklmann.  (Bild: Herbert Ziegler)

Jagdversammlung des Gemeinschaftsjagdreviers Heinersreuth 2026

Der Willkommensgruß von Jagdvorstand Gerhard Weiß galt neben den erschienenen Jagdgenossen und deren Begleitung der dritten Bürgermeisterin Silvia Schecklmann sowie Revierpächter Maximilian Wien und dessen Jagdbegleiter. Entschuldigen ließen sich die Vertreter der Bayerischen Staatsforsten für den Kommunal- und Staatswald. Im Anschluss des Jagdessen wurde im Bericht des Jagdvorstandes auf die Inhalte des forstlichen Gutachtens verwiesen, demnach sich bei uns der Verbiss in Grenzen halte. Zudem wurde von einem Schreiben des Landratsamtes berichtet, worin eine Änderung des bayerischen Jagdgesetzes angekündigt worden war. Darin ist angedacht, dass die Jagdpächter und Jagdgenossen selber über die Abschussplanung entscheiden sollen. Erfolgt war auch weiterer Abschnitt Wegebau, welcher wieder in Zusammenwirken mit der Gemeinde auf zwei Teilabschnitten erfolgen konnte. Auch dieses Jahr sollen im Zuge dieser Maßnahmen begonnene Teilstrecken weiter ausgebessert werden. In diesem Zusammenhang galt auch ein Dank an die dritte Bürgermeisterin für deren Mitwirkung an der Aufstockung des Zuschussanteiles der Gemeinde für diese Maßnahmen. Jagdpächter Maximilian Wien verwies in seinem Bericht auf ein eher „ruhiges“ Jagdjahr. Der Wolf war selten bemerkbar, die Rehe stünden wieder vermehrt draußen auf den Lichtungen, ein Zeichen dafür, dass vom Wolf nur geringe Anwesenheit zu vermelden sei. Beim Rehabschuss sei man fast genau im Abschussplan, dazu leider auch ein paar verunfallte Rehe. Erlegt wurden noch sechs Füchse, einige Hasen und ein Dachs. Ein Wildschweinabschuss war in diesem Jahr nicht erfolgt. Wildschweine seien nur kurzzeitig im Revier gewesen und verursachten in zwei Fällen geringe Schäden auf Wiesen und Äckern. Die geringe Präsenz der Wildschweine sei eventuell dem Wolf zu verdanken. Den Änderungen des Jagdgesetzes zu Folge können sich demnächst die Jagdzeiten beim Rehwild ändern, dies sei aber noch nicht endgültig beschlossen. Aufgetretene Verbissschäden sollten von den Jagdgenossen gemeldet werden, um die Bejagung örtlich anzupassen. Kassenführerin Milena Schleicher präsentierte den Kassenbericht und im Anschluss dessen schlugen die Kassenprüfer Josef Schleicher und Gerhard Schmidt der Versammlung die Entlastung vor, welcher per Handzeichen zugestimmt wurde. Zudem wurde per Akklamation auf Vorschlag der Vorstandschaft von den Jagdgenossen die Auszahlung mit 4 Euro/Hektar per Handabstimmung beschlossen. Weiterhin wurde eine Aktualisierung des Jagdkataster angeregt, welcher von den Jagdgenossen ebenfalls ihre Zustimmung erfuhr. Dritte Bürgermeisterin Silvia Schecklmann bedankte sich im Namen der Gemeinde für das Engagement der Jagdgenossenschaft, und berichtete auch von der Wertschätzung der Gemeinde, welche auch mit der Erhöhung des Zuschusses von 30 auf 50 Prozent für die Wegebaumaßnahmen zum Ausdruck gebracht worden war. Hingewiesen wurde auch auf die demnächst stattfindende Versammlung, zu der neben den drei Bürgermeistern die Vorstände der Flurbereinigungen sowie die Jagdvorstände eingeladen seien. Hierbei sollen die kommenden Wegebaumaßnahmen besprochen werden. Silvia Schecklmann informierte auch über die angestrebte Änderung des Jagdgesetzes, welche noch durch den Landtag beschlossen werden müsse. Kernpunkt sei, dass zukünftig die Verantwortung für die Abschussplanung bei den Jagdgenossenschaften und den Jagdpächtern liegen soll. Man werde in Zukunft gemeinsam entscheiden, wie viel Wild gejagt werden soll. Ihr Schlussresümee: „Ihr seid verantwortlich für das Wild und für den Wald“. Es könne aber die Laufzeit der momentan geltenden Abschusspläne abgewartet werden. Zu den Punkten Verschiedenes, Wünsche und Anträge lagen keine Wortmeldungen vor.
Der neue AWA-Vorstand von links Horst Kraus, Alfons Wanninger, Gabi Fritz, Klaus Mirz und Heinz Meinl. Nicht im Bild Manfred Lehner und Thomas März-Kronfeld (Bild: Manfred Lehner)

Die AWA hat gewählt und formuliert Erwartungen an Kommunalpolitik

Der alte Vorstand der Aktionsgemeinschaft Wagrain-Ammersricht (AWA) ist auch der neue. Einstimmig bestätigte die Mitgliederversammlung die Vorsitzenden Manfred Lehner, Horst Kraus und Heinz Meinl in ihren Ämtern. Als Beisitzer fungiert auch weiterhin Alfons Wanninger. Für Annette Schönberger, die aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidierte, wurde Klaus Mirz zum neuen Schatzmeister gewählt. Als Revisoren stellten sich Gabi Fritz und Thomas März-Kronfeld zur Verfügung. Im Vorstandsbericht verwies Horst Kraus auf die AWA-Aktivitäten für einen naturnahen Hochwasserschutz. Auch 15 Jahre nach dem verheerenden Hochwasser gebe es noch keine Schutzmaßnahmen im Bereich Wolfsschlucht und Langangerweg. Immerhin blieben im Zuge der Planungen die Gärten am Teichweg erhalten. Kritisch sieht die AWA die erneuten Verzögerungen bei der Fortschreibung des Flächennutzungsplans und des Landschaftsplans für die Stadt Amberg. Im kulturellen Bereich konnte die AWA auf die Besichtigung des Landgerichts mit Dr. Wolfgang Schmalzbauer und den Vortrag von Herbert Unterburger zu den historischen Grenzsteinen im Stadtgebiet zurückblicken. Angesichts der Stadtratswahlen hat die AWA an das zukünftige Stadtoberhaupt klare Erwartungen im Hinblick auf eine zukunftsorientierte Kommunalpolitik. Amberg müsse ein Aushängeschild für nachhaltiges Leben und Wirtschaften sein. Sie erhofft sich von der OB-Wahl auch neue Impulse für eine transparente und dialogorientierte Bürgerteilhabe. Der von der AWA vor Jahren initiierte Stadtteilrahmenplan für Wagrain-Ammersricht sei dafür ein Musterbeispiel. Alfons Wanninger sprach sich für die Schaffung eines Seniorenforums in Amberg aus. Im Frühjahr sind ein weiterer heimatkundlicher Vortrag von Herbert Unterburger und eine Besichtigung der Luitpoldhütte geplant.
Schüler der Lobkowitz-Realschule beim Kennenlernen sozialer Berufe im Klinikum Weiden (Bild: Alexander Gröger)

145 Lobkowitzer erkunden soziale Berufswelt

Einen außergewöhnlichen Schultag erlebten die Schülerinnen und Schüler der neunten Jahrgangsstufe der Lobkowitz-Realschule: Statt Unterricht im Klassenzimmer stand ein praxisnaher Einblick in die Welt der sozialen Berufe auf dem Programm. Insgesamt 145 Jugendliche besuchten das Klinikum Weiden, um dort die vielfältigen Tätigkeiten im Gesundheitswesen kennenzulernen. Unter dem Motto „Ausprobieren statt nur Zuhören“ konnten die Jugendlichen verschiedene Stationen durchlaufen und dabei selbst aktiv werden. So lernten sie beispielsweise, wie eine Reanimation durchgeführt wird und welche Schritte bei einer Wiederbelebung entscheidend sind. An einer weiteren Station durften sie sich um die Betreuung eines Neugeborenen kümmern – natürlich zunächst an einer Übungspuppe. Hier erfuhren sie, wie wichtig Geduld, Verantwortungsbewusstsein und Einfühlungsvermögen im Umgang mit Säuglingen sind. Auch medizinisch-technische Aspekte standen auf dem Programm: Die Schülerinnen und Schüler konnten das Herz-Kreislauf-System überprüfen, Blutdruck messen oder erfahren, wie hygienisches Arbeiten im Klinikalltag funktioniert. Besonders spannend war für viele das Anlegen eines Gipsverbandes. Unter Anleitung von Fachpersonal lernten sie Schritt für Schritt, wie ein verletzter Arm fachgerecht eingegipst wird. Ebenso übten sie das richtige Desinfizieren der Hände – eine scheinbar einfache, im Klinikbetrieb jedoch äußerst wichtige Tätigkeit. Betreut wurden die Jugendlichen von Mitarbeitenden aus verschiedenen Bereichen des Klinikums, darunter Pflegekräfte, medizinische Fachangestellte und Auszubildende. Diese berichteten aus ihrem Berufsalltag, erklärten Ausbildungswege und beantworteten zahlreiche Fragen der Schülerinnen und Schüler. Der Praxistag zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig soziale und medizinische Berufe sind. Gerade in einer Phase, in der viele Jugendliche beginnen, sich mit ihrer beruflichen Zukunft auseinanderzusetzen, sind solche direkten Einblicke besonders wertvoll. Realbegegnungen mit der Arbeitswelt helfen dabei, eigene Interessen, Stärken und auch mögliche Schwächen besser einzuschätzen. Für viele der Neuntklässler war der Tag im Klinikum daher mehr als nur ein spannender Ausflug. Er bot die Chance, neue Perspektiven zu entdecken und vielleicht sogar den ersten Schritt in Richtung einer späteren Berufswahl zu machen. Die Kombination aus praktischem Ausprobieren, persönlichem Austausch und realistischen Eindrücken machte den besonderen Schultag zu einer wichtigen Erfahrung auf dem Weg in die berufliche Zukunft.
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