Albert Kellner (Mitte) vom BFV überreichte an die Vereinsverantwortlichen Timmy Grunewald (r.) und Stefan Eiglsperger stellvertretend eine Ehren- und Dankesurkunde für den Sportverein Vilshofen. (Bild: Sandra Eiglsperger)

Emotionale 60-Jahr-Feier des SV Vilshofen

Der Sportverein Vilshofen feierte mit Gründungs- und Ehrenmitgliedern, Ehrengästen und seinen Mitgliedern das 60-jährige Vereinsjubiläum im Sportheim. Die Herrenmannschaft mit ihrem Spielertrainer Lukas Schneider, den Spartenleitern Bernhard Spies und Marco Reichert sowie Betreuer Norbert Domogalla begrüßte Erster Vorsitzender Timmy Grunewald im Besonderen, hat doch das Team im Mai den Aufstieg in die A-Klasse Süd geschafft. Nach 14 Jahren Abwesenheit vom Spielbetrieb im Herrenbereich ist nicht nur der Verein, sondern der ganze Vilstalort stolz auf seine Männer in Blau-Weiß. Die Ehrengäste Zweiter Bürgermeister Josef Weinfurtner, MdL Bernd Heinisch, MdL Harald Schwartz sowie Albert Kellner vom Bayerischen Fussballverband ließen in ihren Grußworten durchblicken, wie wichtig das vielfältige Engagement des Vilshofener SV für Gesellschaft, Heimatverbundenheit und die Dorfgemeinschaft sei. Der SV ist nicht nur im Fussball aktiv, sondern bietet mit den Sparten Tennis, Tauziehen, Bodyfit und seit Kurzem auch mit der Schützensparte ein breites Angebot für Jung und Alt. An die vielen anwesenden Ehrenamtlichen und Stützen des Vereins richtete Timmy Grunewald aufrichtige Worte des Dankes: „Viele von Euch haben den SV Vilshofen gegründet, aufgebaut und über Jahrzehnte getragen. Andere haben als Sportlerinnen und Sportler, als Trainer, Funktionäre, Helfer oder treue Mitglieder ihre Zeit, ihre Kraft und ihr Herzblut in unseren Verein eingebracht. “, so der Vereinschef. Grunewald zeigte die Reise des Vereins und seiner Mitglieder auf, die ganz am Anfang vor 60 Jahren noch ohne eigenen Sportplatz begann. Mit Stolz blickt man heute auf das Sportheim, die profitauglichen Sportplätze, Tennisplätze, die Tribünen und natürlich auf das gemeinsame Anpacken „Hand in Hand „für ihren Verein. Der rührige Verein und dessen engagierte Mitglieder sind über die eigenen Sparten hinaus beim Ferienprogramm, dem Abhalten des Johannisfeuers und der Vilshofener Kirwa seit Jahrzehnten eine feste Größe.
Im Gipsraum zeigen alle Kinder stolz ihre Gipsfingerpuppe. (Bild: Martina Dolles)

Kindergarten St. Wolfgang blickt hinter die Kulissen des St. Anna Krankenhauses

In der letzten Juni Woche unternahmen die Kinder des St. Wolfgang Kindergartens einen spannenden Ausflug mit dem Bus zum St. Anna Krankenhaus in Sulzbach-Rosenberg. Pflegeleiter Matthias Bohmann und OP-Schwester Manuela begrüßten die Gruppe und starteten gleich die knapp 2 Stündige Führung in verschiedene Bereiche des Krankenhauses. Ein besonderes Highlight war der Besuch in der zentralen Notaufnahme. Dort erfuhren die Mädchen und Buben alles Wissenswerte rund um das Thema Gips. Ein freiwilliges Kind durfte sich sogar von Matthias und vielen Kinder- Assistenten einen echten Gips anlegen lassen. Nachdem der Gips ausgehärtet war wurde er mit der „Zaubersäge” , die jedes Kind am Finger testen durfte, wieder fachgerecht entfernt - ein Erlebnis, das bei allen für große Begeisterung sorgte. Anschließend durfte sich jedes Kind aus Gips eine Fingerpuppe anfertigen lassen und als Erinnerung mit nach Hause nehmen. Im weiteren Verlauf der Führung erkundeten die Kinder die Krankenhausküche, das Lager sowie die hauseigene Wäscherei. Danach informierten die OP-Schwestern Manuela und Maria die Kinder auf anschauliche und altersgerechte Weise über den Ablauf einer Operation, auch hier durfte ein Kind den Patienten spielen, und die verschiedenen medizinischen Vorgänge. Zur Erinnerung erhielt jedes Kind eine OP-Kopfbedeckung sowie eine Spritze ohne Nadel. Nach der interessanten Führung ging es in den Speisesaal zurück um dort Brotzeit zu machen und sich den vom Krankenhaus spendierten Kakao schmecken zu lassen. Mit einem kleinen Liederreigen bedankten sich die Kinder beim Team des St. Anna Krankenhauses für die freundliche und spannende Führung und für das große Engagement ihnen den Krankenhausalltag auf so anschauliche Weise näher gebracht zu haben.
Fahnen an der Kapelle (Bild: Dirk Vogel)

Patronatsfest in Hüttstadl: Drei Tage beste Stimmung

Der Schützenverein Hüttstadl hat sein diesjähriges Patronatsfest zu Ehren des Kirchenpatrons St. Veit mit einem dreitägigen Programm gefeiert – und traf damit offenbar genau den Geschmack der vielen Besucher. Von Kartlern über Festgäste bis zu Familien mit Kindern war für jeden etwas dabei, und am Ende stand ein rundum gelungenes Fest. Den Auftakt bildete am Freitag ein Preisschafkopf, zu dem die Kartlerinnen und Kartler in großer Zahl erschienen: Das Vereinsheim war restlos gefüllt, und schon hier war die gute Stimmung für das gesamte Wochenende zu spüren. Im Mittelpunkt des Samstags stand der kirchliche Teil des Patronatsfests: ein feierlicher Gottesdienst zu Ehren des heiligen Veit, an den sich ein Festumzug durch den Ort anschloss. Nahtlos ging die Feier danach in einen ausgelassenen Partyabend über – für Stimmung sorgte Marcel Benker, während sich viele Gäste zusätzlich die Fußballübertragung nicht entgehen ließen. Bei bestem Wetter dauerte das Fest bis in die Morgenstunden, und Besucher wie Organisatoren zeigten sich gleichermaßen begeistert von der ausgelassenen Stimmung. Auch der Sonntag hatte einiges zu bieten: Zum Mittagessen füllte sich der „Biergarten” des Schützenvereins bis auf den letzten Platz. Am Nachmittag folgte ein Familienprogramm mit Schnupperschießen, bei dem Groß und Klein die Gelegenheit hatten, sich selbst im Schießsport zu versuchen. Den Abschluss des Patronatsfests bildete ein Kabarettabend mit „Horrido Express“ – der für beste Unterhaltung und zahlreiche Lacher im Publikum sorgte. Der Schützenverein Hüttstadl zog nach dem Fest ein rundum positives Fazit und bedankt sich ausdrücklich bei allen Helferinnen und Helfern sowie den Sponsoren, ohne deren Einsatz und Unterstützung ein solches Fest nicht möglich gewesen wäre.
Gottesdienst auf dem Sportgelände zum 80jährigen Jubiläum des SV Floß. (Bild: Alexander Meier)

Fußball, Gemeinschaft und viele schöne Begegnungen – gelungenes Jubiläumswochenende beim SV Floß

Mit einem abwechslungsreichen Programm auf dem Sportgelände setzte der SV Floß die Feierlichkeiten zu seinem 80-jährigen Vereinsjubiläum nach dem festlichen Ehrenabend im Gasthof „Zum Weißen Rössl“ würdig fort. Sportliche Wettkämpfe, ein besonderer Gottesdienst und viele gesellige Stunden machten das Jubiläumswochenende zu einem gelungenen Fest für Mitglieder, Freunde und Gäste des Vereins. Den Auftakt auf dem Sportgelände bildete am Samstagnachmittag das Herrenturnier. Vier Mannschaften kämpften in spannenden Begegnungen um den Turniersieg und boten den zahlreichen Zuschauern attraktiven Fußball. Trotz des sportlichen Ehrgeizes standen Fairness, gegenseitiger Respekt und die Freude am Spiel jederzeit im Vordergrund – ganz im Sinne des Vereinsmottos „Mit Tat und Wort, treu unserm Sport“. Am Ende durfte sich die SG Bärnau/Thanhausen über den Turniersieg freuen. Den zweiten Platz belegte die SG Floß/Püchersreuth, gefolgt vom TSV Flossenbürg auf Rang drei und der SG Altenstadt Voh./Waldthurn II auf dem vierten Platz. Doch nicht nur auf dem Spielfeld war einiges geboten. Während des gesamten Nachmittags und bis in die Abendstunden herrschte auf dem Sportgelände reger Betrieb. Bei bestem Wetter nutzten zahlreiche Besucher die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erinnerungen auszutauschen und gemeinsam auf acht Jahrzehnte Vereinsgeschichte anzustoßen. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, sodass der Turniertag in geselliger Atmosphäre einen harmonischen Ausklang fand. Ein besonderes Zeichen der Verbundenheit setzte am Sonntag die evangelische Kirchengemeinde Floß. Sie verlegte ihren Gemeindegottesdienst kurzerhand auf den Sportplatz und feierte gemeinsam mit den Mitgliedern des SV Floß einen festlichen Gottesdienst unter freiem Himmel. Pfarrer Wilfried Römischer stellte seine Predigt unter das Motto „Ein starkes Team“ und zeigte dabei eindrucksvoll auf, wie viele Gemeinsamkeiten ein Sportverein und eine christliche Gemeinde verbindet: Zusammenhalt, Vertrauen, gegenseitige Unterstützung und das gemeinsame Engagement für eine starke Gemeinschaft. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom evangelischen Posaunenchor, der eigens auf das Sportgelände gekommen war und für einen feierlichen Rahmen sorgte. Ein besonderes Highlight war mit Sicherheit auch das Anspiel der Kinder, die in Trikots des SV Floß zeigten, dass ein starkes Team aus mehr als Einzelpersonen besteht – passend zum Thema des Gottesdienstes. Im Anschluss blieben viele Besucher noch zum Frühschoppen auf dem Sportplatz. Bei guter Unterhaltung, Musik und bester Bewirtung wurde gemeinsam weitergefeiert und das Miteinander gepflegt. Den unterhaltsamen Schlusspunkt des Jubiläumswochenendes setzte schließlich das Spiel einiger ehemaliger Spieler gegen die aktuelle SG Wildenau/Püchersreuth/Floß II. Zahlreiche „alte“ Spieler des SV Floß schnürten noch einmal ihre Fußballschuhe und traten gegen die zweite Mannschaft an. Dabei bewiesen die Routiniers eindrucksvoll, dass sie das Fußballspielen nicht verlernt haben. Mit einem deutlichen 7:1-Erfolg ließen die ehemaligen Spieler der jungen Mannschaft kaum eine Chance. Das Ergebnis sorgte nicht nur für Begeisterung bei den Zuschauern, sondern erinnerte den einen oder anderen mit einem Augenzwinkern an das legendäre WM-Halbfinale zwischen Deutschland und Brasilien. Mit dem Festabend am Freitag sowie dem gelungenen Fußballwochenende fand das 80-jährige Vereinsjubiläum des SV Floß einen würdigen Abschluss. Die zahlreichen Besucher, die vielen helfenden Hände und die große Gemeinschaft machten einmal mehr deutlich, was den Verein seit seiner Gründung im Jahr 1946 auszeichnet: Sportliche Leidenschaft, gelebter Zusammenhalt und ein starkes Miteinander über Generationen hinweg.
Kinder besichtigen den Polizeibus (Bild: Reindl)

Vorschulkinder mit Polizisten auf Schulweg unterwegs

„Der Weg zur Schule ist nicht schwer…“ – genau das lernten die Vorschulkinder des Waldkindergarten „Die Goldbacher WurzelZWERGE“ e. V. in dieser Woche gemeinsam mit einem Polizisten. Polizeioberkommissar Carsten Landgraf besucht seit mehreren Jahren immer vor den Sommerferien die Wipfelkobolde. So heißen die Kinder des Waldkindergartens, die im nächsten Herbst in die Schule kommen. Gemeinsam verbringen sie einen interessanten Vormittag und lernen das richtige Verhalten im Straßenverkehr. Dafür treffen sie sich nicht im Waldkindergarten, sondern am Sportheim in Brand. Vom Parkplatz aus geht es dann los in Richtung Straße. Und dort ist einiges geboten. Baustellen und viel Verkehr – hier kann richtig viel gelernt werden. Die Kinder klären die Fragen, wie sie sich am Schulbus richtig verhalten, wie sie am sichersten die Straße überqueren, wie man sich Fremden gegenüber verhält und vieles mehr. Zum Schluss darf natürlich eine Besichtigung des Polizeibusses nicht fehlen. Und da gibt es allerhand zu entdecken. Die Leitung des Kindergartens, Sabine Reindl, bedankt sich bei Landgraf für seinen Besuch und den ereignisreichen und spannenden Vormittag. Und damit auch die jüngeren Kinder des Waldkindergarten nicht zu kurz kommen, war auch für sie an diesem Tag etwas Besonderes geplant: Die Kinder brachten alle ein Laufrad oder einen Roller mit und machten eine Tour um Brand.
Auf dem Schoß sitzt das kleine Ziegenbaby Benedikt. (Bild: Adriana Vargova)

Seniorenheim St. Benedikt: Jahresausflug zum Hansen Bauernhof in Paulsdorf

Einen erlebnisreichen Tag verbrachten die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims St. Benedikt beim diesjährigen Jahresausflug zum Hansen Bauernhof in Paulsdorf. Gemeinsam mit den Mitarbeitenden konnten sie zahlreiche Tiere wie Kühe, Schweine, Meerschweinchen, Hühner, Katzen, Hund, Gänse, Ponys, Hasen und Ziegen aus nächster Nähe erleben. Für die An- und Abreise sorgte das Verkehrsunternehmen Bruckner GmbH. Busfahrer Sepp brachte die Gruppe sicher zum Bauernhof und holte sie anschließend wieder ab. Mit seiner freundlichen, hilfsbereiten und geduldigen Art wurde er von allen sehr geschätzt. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Frau Jäger verwöhnte die Ausflugsteilnehmer mit einer großen Auswahl an selbstgebackenen Kuchen sowie Kaffee, Getränken und Brezen. Ein besonderes Highlight war ein neugeborenes Ziegenbaby, das am selben Tag zur Welt gekommen war. Zu Ehren des Seniorenheims erhielt das kleine Zicklein den Namen Benedikt. Erwähnenswert ist, dass die Bewohnerin, die das Ziegenbaby auf dem Schoß hält, am selben Tag Geburtstag hatte.Mit vielen schönen Eindrücken und Erinnerungen kehrten die Seniorinnen und Senioren nach Hause zurück. Ein herzlicher Dank gilt dem Hansen Bauernhof, insbesondere Frau Jäger, dem Verkehrsunternehmen Bruckner GmbH mit Busfahrer Sepp sowie allen Beteiligten, die diesen wunderschönen Tag möglich gemacht haben.
Mit seinen humorvollen Einlagen brachte der Clown die Bewohnerinnen und Bewohner zum Lachen. (Bild: Marina Fink)

Sommerfest im Caritas-Haus St. Barbara: Ein Nachmittag voller Freude und Gemeinschaft

Bei strahlendem Sommerwetter feierten die Bewohnerinnen und Bewohner des Caritas-Hauses St. Barbara gemeinsam mit ihren Angehörigen, Nachbarn sowie Gästen aus dem sozialen Nahraum ein rundum gelungenes Sommerfest. Der festlich geschmückte Garten war bis auf den letzten Platz gefüllt und bot den perfekten Rahmen für einen fröhlichen Nachmittag voller Begegnungen. Den Auftakt bildete ein feierlicher Gottesdienst, der von Pfarrer Mader gestaltet wurde. Im Anschluss begrüßte Heimleiterin Frau Fink alle Gäste herzlich und eröffnete das Sommerfest. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Frisch gebackene Kücheln aus der Showküche und zahlreiche selbstgemachte Kuchen versüßten den Nachmittag. Großen Anklang fand auch die Tombola mit vielen attraktiven Preisen, die für strahlende Gesichter bei den Gewinnerinnen und Gewinnern sorgte. Musikalisch begleitet wurde das Fest von den Birgländer Musikanten, die mit ihrer stimmungsvollen Musik für beste Unterhaltung und ausgelassene Stimmung sorgten. Ein Clown brachte die Bewohnerinnen und Bewohner zusätzlich zum Lachen und begeisterte mit seinen humorvollen Einlagen. Auch am Abend war bestens für das Wohl der Gäste gesorgt: Frisch gebratene Bratwürste mit Sauerkraut rundeten das Sommerfest kulinarisch ab. Ein besonderer Dank gilt dem gesamten Team des Caritas-Hauses St. Barbara, den ehrenamtlichen Helfern, das mit großem Engagement und viel Herzblut diesen schönen Tag vorbereitet und durchgeführt hat. Dank des Einsatzes aller Beteiligten konnten die Bewohnerinnen und Bewohner sowie ihre Angehörigen einen unbeschwerten und fröhlichen Tag in angenehmer Atmosphäre erleben. Mit vielen schönen Eindrücken, guten Gesprächen und glücklichen Gesichtern ging ein rundum gelungenes Sommerfest zu Ende – ein Fest, das einmal mehr gezeigt hat, wie wichtig Gemeinschaft, Begegnung und gelebte Nachbarschaft sind.
Mit viel Freude und Begeisterung wurde der einst vor langer Zeit gepflanzte Baum nun mit einem Hinweis feierlich als gemeinsamer Baum und Symbol für die Freundschaft zwischen Frankreich und Waldsassen gekennzeichnet.  (Bild: Wolfgang Weber)

Ein Baum als Symbol für länderübergreifende Freundschaft über 55 Jahre hinweg

Vor rund 20 Jahren stiftete die Stadt Marcoussis anlässlich des Bestehens der 35-jährigen Städtepartnerschaft mit der Stadt Waldsassen für die Klosterstadt ein Bäumchen. Gepflanzt wurde die Platane im Klostergarten unter anderem vom ehemaligen. Bürgermeistern Herbert Hahn und Eric Cochard. Anlässlich des 55-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft hatte Nadja Aumann die Idee, den Baum in Historie und Bedeutung anhand eines Hinweisschildes zu kennzeichnen. Aumann bekam die volle Unterstützung von Bürgermeister Bernd Sommer und der stellvertretenden Leiterin der Geschäftsstelle der Stiftung Kultur- und Begegnungszentrum (KuBZ) der Abtei Waldsassen, Brigitte Sommer bei der Gestaltung und Umsetzung des Schildes. Darüber hinaus sollte die Einweihung mit einem kleinen Festakt erfolgen. Am Bürgerfest lud Aumann zu einer „kleinen Überraschung- une petite surprise” in den Klostergarten ein. Außer etwa 25 französischen Gästen aus Marcoussis, Bürgermeister Bernd Sommer und Brigitte Sommer, fanden sich Stadtrat Christian Urbanek sowie Levin Weber, Vorstand des Tennisvereins Waldsassen und Mitglied Zukunft Waldsassen -beide tätig im Arbeitskreis Städtepartnerschaft-, sowie weitere Mitglieder des TC-Waldsassen und mehr ein.. Eine besondere Ehre war die Anwesenheit von Schwester Sophia in Vertretung von Äbtissin Laetitia Fech. Mit eigens für das Bürgerfest angefertigten Tennis-Trikots mit Aufschrift „TCW-Waldsassen- TCM-Marcoussis- Bürgerfest 2026”, erschienen die Franzosen. Die Platane selbst hatte sich für den Anlass extra „chic“ gemacht in einem „Strick-Kleid“ in den Farben der Trikolore. Tränen und emotionale Momente gab es, als bei den französischen Gästen bekannt wurde, worum es ging. Etliche Franzosen waren vor 20 Jahren bei der Pflanzung des Bäumchens vor Ort. Sommer hob den Wert der Städtepartnerschaft hervor.
Die ehemaligen Klassenkameraden aus der Freudenberger Schule. (Bild: Ina Piehler)

Ehemalige Volksschüler erinnern sich an ihre gemeinsame Schulzeit

Viele Erinnerungen an die gemeinsame Schulzeit wurden beim Klassentreffen der ehemaligen Volksschüler des Jahrgangs 1960/1961 in Freudenberg wach. Rund 40 ehemalige Klassenkameraden kamen dazu im Gasthaus Dotzler in Freudenberg zusammen und nutzten die Gelegenheit, sich nach vielen Jahren wiederzusehen und Neuigkeiten auszutauschen. Mit dabei war auch der frühere Lehrer Hans-Peter Kohl, der von Tisch zu Tisch ging und sich mit den Ehemaligen über frühere Zeiten, gemeinsame Erlebnisse und den weiteren Lebensweg der einstigen Schüler unterhielt. Die meisten der Teilnehmer sind ihrer Heimat treu geblieben und leben noch heute in der Oberpfalz. Einige hatten nach der Volksschule auf weiterführende Schulen gewechselt und ließen ebenfalls ihre Erinnerungen an die gemeinsame Klassenzeit aufleben. Zu Beginn des Treffens begrüßte Oswald Dotzler die Gäste. In seiner Ansprache erinnerte er auch an die ehemaligen Klassenkameraden, die bereits verstorben sind. Etwa ein halbes Dutzend der früheren Mitschüler ist inzwischen nicht mehr unter den Lebenden. Für eine besondere Überraschung sorgte der Geburtstag einer Teilnehmerin: Sie erhielt eine Orchidee als Geschenk, ehe die gesamte Runde gemeinsam „Happy Birthday“ anstimmte. Organisiert wurde das Klassentreffen unter anderem von Oswald, Waltraud und Klaus Dotzler sowie Helmut Meier. Bei hochsommerlichen Temperaturen verbrachten die Teilnehmer das Jubiläum (Schulabschluss vor 50 Jahren). So zeigte sich einmal mehr, dass auch Jahrzehnte nach dem Ende der Schulzeit die Verbundenheit innerhalb der ehemaligen Klasse erhalten geblieben ist.
Bürgermeister Ludwig Gürtler (2. von links) eröffnet mit (von rechts) Dr. Sascha Reth, Dekan Alexander Hösl, dtv. Landrat Albert Nickl, Dr. Benjamin Kopp und Gewässerschutzbeauftragten Lothar Kroll die Klimastation am Wasserhäusl in Tännesberg. (Bild: Josef Glas)

Klimastation liefert Daten zur Sicherung der Wasserversorgung

„Mit der Klimastation haben wir eine eigene, regionale Entscheidungshilfe bekommen, um rechtzeitig auf Veränderungen reagieren und unsere Wasserversorgung für die Zukunft sicher stellen zu können“, unterstrich Bürgermeister Ludwig Gürtler die Bedeutung der Anlage. Als wichtigstes Gut bezeichnete stellvertretender Landrat Albert Nickl das nicht vermehrbare Wasser und lobte die Vorsorge für eine zukunftsorientierte Wasserversorgung. Wie schwierig es ist Grundwasser im kristallinen Gestein zu finden, erklärte Sachverständiger Dr. Klaus Dieter Raum, der die Tännesberger Wassergewinnung schon langjährig begleitet. So war der von Altbürgermeister Werner Braun initiierte Tiefbrunnen ein Glücksfall, der die Spitzen der Wasserversorgung ausreichend abdeckt. Auf die Entwicklung des Grundwassers ging Dr. Benjamin Kopp vom Bayerischen Landesamt für Umwelt ein und befürchtet, dass aufgrund der Extremwetterereignisse die Quellschüttungen bis Mitte des Jahrhunderts um bis zu vierzig Prozent zurückgehen könnten. Die Funktionsweise des Lysimeters, das nur mit den notwendigen Instrumenten ausgestattet ist, erklärte Dr. Sascha Reth von der Herstellerfirma UGT aus Halbergmoos. Es erfasst unter anderem die Sickerwassermenge, die nach der Passage der belebten Bodenschicht zum Grundwasser abfließt. Die erfassten Werte werden dem Rechner im Wasserhäusl übermittelt und mit den Werten der Wetterstation und den elektronisch überwachten Quellen ausgewertet. Mit der Segnung der Klimastation durch Dekan Alexander Hösl, der die Einrichtung als für die Zukunft wichtig bezeichnete, wurde die Anlage offiziell in Betrieb genommen. Die Daten der Klimastation können über die Homepage des Marktes Tännesberg jederzeit eingesehen werden.
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