Zahlreiche Besucher lauschen den Ausführungen der Heimatpfleger  (Bild: Johannes Ehbauer)

Es klappert die Mühle im trockenen Tal

Im Rahmen des Wanderangebotes des Landkreises „Wandern unter weiß-blauem Himmel” luden die Heimatpfleger der Gemeinde Ursensollen Johannes Ehbauer und Annemarie Lehmeier zur Infowanderung unter die Hoibrücke ein. Zur fachlichen Verstärkung luden Sie den ehemaligen Heimatpfleger Josef Schmaußer ein, der den offiziellen Teil mit einem Gedicht „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland” von T. Fontane einläutete. Über 60 Interessierte waren an diesem sonnigen Herbsttag ins Holntal gekommen, welches das obere Urtal des Hausners Baches ist. Auf altem Kartenmaterial ist der Bachlauf noch eingezeichnet und man erkennt, dass dieser vor Jahrhunderten noch gut die doppelte Länge hatte und oberhalb von Wolfsfeld entsprang. Sicherlich lief dieser aber schon vor 100 Jahren nur noch während starken Regenfällen oder nach Schneeschmelzen. So war es für die Besucher umso verwunderlicher, das genau an diesem Ort vor 400 Jahren ein Mühlenrad seine Arbeit verrichtet haben soll. Diese Information hatten die Heimatpfleger aus diversen Berichten in denen die Hizelmühl beschrieben war. So hat sie zwischen 1583 und 1620 Zinsen an das Kloster Kastls abgeführt und war zwischen Ursensollen und Deinshof gelegen. Anhand von diesen Information sowie Geländemodellen und Altstrassenkatalogen wurden zwei mögliche Standorte definiert und erwandert. Anwohner und Heimatforscher trugen ihr Wissen bei und so konnte ein mögliches Gesamtbild erstellt werden. Mit Hilfe von KI wurde dieses ins Gelände um die Hoibrücke modelliert, was so den einen zum besseren Verständnis verhalf und den anderen ein Schmunzeln ins Gesicht zauberte.
Bei einer Großübung der Stadtjugendfeuer in Matzlesrieth galt es unter anderem eine Saugleitung zur Wasser-Entnahme aus dem Löschdeich zu legen. Diese und alle anderen gestellten Aufgaben wurden von den Jugendlichen bravourös gemeistert.  (Bild: Robert Ronke)

Große Übung der Stadtjugendfeuerwehr in Matzlesrieth

Ein Großaufgebot an Feuerwehrautos prägte bei einer Übung der Feuerwehrjugend das Ortsbild von Matzlesrieth. Neben dem gesamten Fuhrpark der Stadtfeuerwehr waren auch die Fahrzeuge der Ortsteilfeuerwehren im Einsatz. Hauptakteure waren jedoch die über 50 Jugendlichen. Sie wurden von ihren jeweiligen Gruppenführern in die vielseitigen Aufgaben eingewiesen. Bei einem angenommenen Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens galt es nicht nur, die erforderlichen Löschwasserleitungen schnellstmöglich zu verlegen. Es musste auch eine vermisste Person aufgefunden werden. Zudem mussten drei weitere Verletzte versorgt werden. Dabei kam auch die Drehleiter der Stadtfeuerwehr zum Einsatz. Die dafür präparierten Statisten gaben ihr Bestes. Eine weitere Aufgabe war es, die vorgefundenen Gefahrstofffässer aus dem gefährdeten Bereich zu bringen. Auf einer angrenzenden Maschinenhalle befand sich eine Photovoltaikanlage. Hier musste wegen der starken Wärmestrahlung beziehungsweise des Funkenflugs ein Übergreifen verhindert werden. Dies erfolgte durch eine Außenkühlung. Auch bei einem Fahrsilo war dies erforderlich. Da sich das Objekt im Zuständigkeitsbereich von Muglhof befindet, oblag dem zuständigen Kommandanten Thomas Balk die Einsatzleitung. Dieser hatte zusammen mit Jugendwartin Miriam Lederer auch das gesamte Szenario ausgearbeitet. Zum Schluss wurden die gestellten Aufgaben zusammen mit den jeweiligen Gruppenführern noch einmal erläutert und besprochen. Lob gab es von dem anwesenden Stadtbrandrat Richard Schieder. Er bedankte sich auch bei dem Landwirt, der seine Liegenschaften dafür zur Verfügung gestellt hatte.
Reihe 1 Bezirksrat Martin Preuß, stelv. Bürgermeisterin Michaela Kredler, Hedy Rößner u. Irene Zeller Reihe 2 Kerstin Pirschel, Karl Zeller, Eva Senft Reihe 3 Werner Rößner sen., Heinz Dürbeck, Werner Rößner jun., Kreisvorsitzender Manfred Ruppert, Peter Steinl u. Karlheinz Wiehrl (Bild: Irene Zeller)

Neuwahlen beim VdK OV Amberg-Nord

Der VdK Ortsverband Amberg-Nord konnte zu seiner Mitgliederversammlung mit Ehrungen und Neuwahlen eine stattliche Anzahl von Mitgliedern und Interessierten willkommen heißen. Bezirksrat Martin Preuß und stellvertretende Bürgermeisterin Michaela Kredler von der Gemeinde Poppenricht sagten Danke für das ehrenamtliche Engagement dem Vorstandsteam. Dass der Sozialverband VdK auch in Zukunft eine große Rolle spielen wird, wenn es um soziale Belange in unserer Gesellschaft geht, unterstrich der Vorsitzende des Kreisverbandes Amberg-Sulzbach, Manfred Ruppert. Der Vorsitzende Karl Zeller bat um eine Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder des abgelaufenen Vereinsjahres. Einem Rückblick auf die angebotenen und gut besuchten Veranstaltungen im Jahr 2025 gab die Schriftführerin Irene Zeller. Der Schatzmeister Werner Rößner konnte einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen. Im Laufe der Veranstaltung konnten mit dem goldenen und silbernen Vereinsabzeichen und einer Urkunde langjährige Mitglieder geehrt werden. Die acht anwesenden Damen und Herren konnten die Auszeichnungen aus der Hand des Kreisvorsitzenden, des Bezirksrates und der stellv. Bürgermeisterin entgegen nehmen. Bevor der Vorsitzende an den Wahlleiter Manfred Ruppert übergab, bedankte er sich beim gesamten Team für die geleistete Arbeit und das Zusammenwachsen der ehemals zwei Ortsverbänden in den vergangenen vier Jahren. Sein besonderer Dank galt den unermüdlichen Bäckerinnen, die nicht nur heute, sondern bei vielen anderen Gelegenheiten für süße Versuchungen sorgten. Die anschließende Neuwahl konnte dank guter Vorbereitung vom Wahlleiter Manfred Ruppert und seinen Assistenten Bezirksrat Martin Preuß und stellv. Bürgermeisterin Michaela Kredler zügig durchgeführt werden. Für die nächsten vier Jahre bilden Karl Zeller, Hedy Rößner, Werner Rößner sen., Eva Senft, Irene Zeller und Werner Rößner jun. wieder das Vorstandsteam zusammen mit den Beisitzern Josefine Wilfer, Kerstin Pirschel, Heinz Dürbeck, Peter Steinl, Karlheinz Wiehrl und Paul Mirz. Mit einem kleinen Dankschön an die Anwesenden klang die Veranstaltung mit regen Gesprächen und Anregungen aus.
Die 24 Teilnehmer beim Auftaktfoto des Schülertreffens des Jahrgangs 1950/1951 anlässlich des 75.Geburtstages in den „Neuen Gärten” (Bild: Roman Preis, Fotostudio Waldsassen)

Freunde bleiben – ein Leben lang - Jahrgangstreffen der Schulkameraden 1950/1951 in Waldsassen

24 Teilnehmer des Jahrgangs 1950/1951 trafen sich zunächst in den „Neuen Gärten” zum gemeinsamen Foto. Nach einem Kaffee im „Gästehaus Sankt Joseph” feierte Pfarrer i. R. Josef Triebenbacher, selbst Schulfreund, den Gottesdienst in der Stiftsbasilika. Dabei wurde an die bereits 34 verstorbenen Schulkameraden gedacht, besonders an die seit dem letzten Schülertreffen 2022 Verstorbenen Reinhard Haberkorn, Franz Kost, Hermann Riederer und Ferdinand Röttges. Anschließend ging es in den „Gasthof Prinzregent Luitpold”. Nach einem gemeinsamen Essen lebten bei den Tischgesprächen und viel Gelächter Erinnerungen an die Schulzeit und frühere Treffen auf. Es wurde manch heitere Episode erzählt bei der kein Auge trocken blieb. Am fortgeschrittenen Abend spielte Schulfreund Gerhard noch einige Stücke auf seinem Akkordeon und bekannte Melodien aus der Schüler- und Jugendzeit. Gemeinsam wurden unter anderem das SVW-Vereinslied „Ein blaues Höselein” und „Vo Koundra geh'n ma nird” gesungen. Mit dem Gruß „Wenn Freunde auseinandergehen, sie sagen auf ein Wiedersehen!” wurden die einzelnen Teilnehmer mit Gesang zu später Stunde in die Nacht verabschiedet. Das Wiedersehen zeigte die anhaltende Verbundenheit und den Zusammenhalt der Schüler des Jahrgangs 1950/1951. Dank galt Pfarrer i.R. Josef Triebenbacher für Eucharistiefeier, seine Predigt und die spezielle Fürbitte sowie allen Schulkameraden, die teilweise von weit her angereist waren. Aufgrund der zunehmenden Todesfälle wurde angeregt, sich künftig früher und nicht erst in fünf Jahren wieder zu treffen.
Die Chursächsischen Streichersolisten gestalteten einen mitreißen Konzertabend im Mehrzwecksaal in einem besonderen Ambiente. Die begeisterten Besucher spendeten langanhaltende standing Ovations. (Bild: Bertram Nold)

Eine kleine Nachtmusik - ein großes Musikerlebnis

Es gibt Konzertabende, die bereits vor dem ersten Ton ihre Wirkung entfalten. Dazu gehörte zweifellos das Gastspiel der Chursächsischen Streichersolisten, zu dem der Kulturelle Förderkreis eingeladen hatte. Rotes Bühnenlicht, Kerzenschein und ein bis auf den letzten Platz gefüllter Saal schufen den festlichen Rahmen für einen außergewöhnlichen Musikabend. Unter dem Titel „Eine kleine Nachtmusik“ entführte das Ensemble sein Publikum auf eine musikalische Reise durch mehrere Jahrhunderte. Werke von Telemann, Vivaldi, Johann Sebastian Bach, Mozart und Verdi machten die stilistische Vielfalt des Programms erlebbar. Historische Kostüme und wertvolle alte Instrumente verstärkten dabei den Eindruck einer musikalischen Zeitreise. Musikalisch überzeugten die Streichersolisten mit präzisem Zusammenspiel, differenzierter Artikulation und feinen dynamischen Abstufungen. Barocke Klarheit und rhythmische Beweglichkeit wechselten mit klassischer Eleganz und klanglicher Ausgewogenheit. Besonders Mozarts Musik entfaltete ihren besonderen Zauber: federnde Leichtigkeit, kultivierter Streicherklang und temperamentvolle Spielfreude verbanden sich zu Interpretationen voller Transparenz und Ausdruck. Bemerkenswert war die stilistische Wandlungsfähigkeit des Ensembles, das den Charakter der jeweiligen Epoche überzeugend traf und zugleich eine unmittelbar lebendige Musikalität bewahrte. Für zusätzliche Heiterkeit sorgte die humorvolle Moderation des Cellisten Georg Stahl, der kenntnisreich und charmant durch das Programm führte. So verschmolzen Musik und Atmosphäre zu einem besonderen Gesamterlebnis. Ein Zuhörer brachte die Bedeutung des Abends treffend auf den Punkt: „Dass so etwas im Hinterland von größeren Städten stattfindet, ist ein wichtiger Beitrag zur Lebensqualität dieses Hinterlandes.“ Die Chursächsischen Streichersolisten zeigten eindrucksvoll, wie lebendig Musikgeschichte klingen kann, dass hochkarätige Kultur auch abseits der großen Städte ihr Publikum findet und begeistert.
Am Bild der von der KAB Fuchsmühl gestaltete Erntedankaltar. (Bild: Maria Beer)

Gottesdienst zum Erntedank in der Wallfahrtskirche „Maria Hilf”

Beginnend mit einem gemeinsamen Kirchenzug nahmen vergangenen Sonntag in der Wallfahrtskirche „Maria Hilf” in Fuchsmühl der Bürgermeister Wolfgang Braun, das Kinderhaus St. Marien unter der Leitung von Katja Höfer-Nickl mit dem Team, die weltlichen und kirchlichen Gremien sowie alle anderen Pfarrangehörigen zum Erntedankgottesdienst teil. Als Eingangslied erklang von allen Teilnehmern „Es läuten alle Glocken”, geschrieben von Hermann Bergmann. Die Kinder standen vorne anfangs auf den Stufen vorderhalb des Hauptaltares. Die Mädchen und Buben des Kinderhauses stellten sich namentlich vor und legten ihre mitgebrachten Speisen zum Erntedankaltar. Herr Pfarrer Martin ergänzte bei der Hinführung des Themas, dass wir alle dankbar für die Gaben Gottes sein sollen und die Reichlichkeit und Fülle der Lebensmittel schätzen sollen. Als Predigtspiel wurde eine „Geschichte vom Apfel” vorgelesen und dabei von den Kindergartenkindern instrumental z.B. mit Triangel oder Regenrohr unterstützt. Es erklang das Lied „Gottes Liebe ist so wunderbar” von u.a. Lutz Hofmann. Auch die Fürbitten trugen die Vorschulkinder vor. Herr Pfarrer Martin dankte der KAB für die Gestaltung des Erntedankaltares und auch allen Mitwirkenden des Gottesdienstes und segnete den Altar und alle mitgebrachten Obst und Gemüsesorten. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor „Maria Hilf” unter der Leitung von Bernd Dirnberger. Zum Abschluss erklang das Lied „Guter Gott, Dankeschön” ebenfalls geschrieben von H. Bergmann.
Sehr lebhaft beteiligten sich die Kinder am Predigtgespräch mit Pfarrvikar Christian Ogu vor dem von der KLJB Schlicht gestalteten Erntealtar.  (Bild: Werner Prechtl)

Mit Traktoren die Gaben zum Erntealtar gebracht

Mit einem sehr gut besuchten Familiengottesdienst beging die Pfarrei Schlicht das Erntedankfest. Schon beim feierlichen Einzug des Geistlichen und der Ministranten rollten Kinder auf Spielzeug-Traktoren mit in die Kirche. Nach einer Einstimmung durch Monika Krieger, die den Gottesdienst mit den Kindern vorbereitet hatte, brachte Pfarrvikar Christian Ogu in einem sehr lebhaften Predigt-Gespräch mit den Kindern diesen den Sinn von Erntedank nahe. Dabei wurde auch herausgestellt, dass man die Gaben der Erde nicht gedankenlos nur für sich nutzen dürfe, sondern auch mit anderen teilen solle. Das kam dann auch im wiederkehrenden Ruf „Wir ernten. – Wir danken. – Wir teilen.“ zum Ausdruck, als die Kinder mit ihren Traktoren verschiedene Früchte und Naturprodukte vor den Altar fuhren und dort am prächtigen Erntealtar, den die Landjugend Schlicht aufgebaut hatte, niederlegten. Brüderlichkeit und Gemeinschaft wurden dann auch deutlich, als sich die Kinder beim Vater unser und Friedensgruß um den Altar versammelten und gemeinsam beteten. Vertreter der KLJB brachten sich mit dem Vortragen der Fürbitten mit ein und eine ganz besondere Note erhielt der Gottesdienst durch die musikalische Gestaltung durch die Trommel- und Gesangsgruppe „CABABANA“ aus Kümmersbruck, die für ihre perfekt vorgetragenen, teilweise exotischen Lieder begeisterten Beifall erhielt. Mit großem Applaus der Kirchenbesucher wurde auch die eifrige Beteiligung der Kinder belohnt, mit dem sie sehr viel „Leben“ den Gottesdienst brachten.
Einkehr in der Furlhütte am Rosskopf (Bild: Robert Kostner)

OWV Pfreimd: Vereinsausflug nach Sterzing

Am frühen Freitagmorgen startete der Vereinsausflug des OWV Pfreimd. Nach einer Pause mit belegten Semmeln und Kuchen führte die Fahrt zum Freilichtmuseum von Markus Wasmeier am Schliersee. Bei einer Führung erhielten die Teilnehmenden Einblicke in das bäuerliche Leben vergangener Zeiten. Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Museum ging es weiter nach Sterzing. Dort bezog die Gruppe ihre Zimmer; beim Abendessen im Hotel wurde das Programm für das Wochenende vorgestellt. Der Samstag stand ganz im Zeichen gemeinsamer Aktivitäten. Am Vormittag konnten die Reisenden zwischen verschiedenen Wanderungen rund um den Rosskopf und zur Furlhütte sowie einer E-Mountainbike-Tour wählen. Auf der Furlhütte trafen sich alle zum Mittagessen. Der Nachmittag bot Gelegenheit für einen Besuch des Sterzinger Wochenmarkts, einen Stadtbummel oder entspannte Stunden im Wellnessbereich des Hotels. Nach dem Abendessen sorgten Livemusik für großartige Stimmung und viele fanden sich auf der Tanzfläche ein. Von den Anstrengungen des Tages, war den Tänzerinnen und Tänzern nichts mehr anzumerken. Am Sonntag erkundete die Gruppe die Fuggerstadt Sterzing und erfuhren viele Interessanten Dinge bei einer Stadtführung. Anschließend führte die Rückreise nach Schönberg zum Mittagessen und weiter zum Bergisel. Dort besichtigten die Teilnehmenden die Schanze. Alle waren sehr beeindruckt, was sie von den Skispringern aus erster Hand erfuhren. Sogar zwei Livesprünge konnten mit angesehen werden. Nach einem Zwischenstopp in Holzkirchen erreichte der Bus am Abend wieder Pfreimd. So ging ein abwechslungsreiches Wochenende mit vielen gemeinsamen Erlebnissen zu Ende. Das Wetter war das ganze Wochenende wie aus dem Bilderbuch und rundete den großartigen Ausflug perfekt ab. Die 45 Teilnehmer erlebten alle einen gelungenen Vereinsausflug.
Beim „Ehrenamt-Dank-Abend” der Pfarrei Michldorf überreichte Pfarrer Jo Jovilla Kurian (1.v.r.) an Helmut Ermer (2.v.l.) eine Auszeichnung der Diözese, der langjährige Chorleiter Fabian Holzgartner (3.v.r.) wurde verabschiedet. Für die Pfarrei überreichten Pfarrgemeinderatssprecher Georg Hammer (1.v.l.) und Kirchenpfleger Alfons Stangl (2.v.r.) Präsente. (Bild: Albert Gruber)

Pfarrei Michldorf dankt den zahlreichen Ehrenamtlichen Helmut Ermer erhält Auszeichnung der Diözese – Chorleiter Fabian Holzgartener verabschiedet

Mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche und einem anschließenden Treffen im Feuerwehrhaus in Irchenrieth würdigte die Pfarrei Michldorf im Rahmen eines „Ehrenamt-Dank-Abends” die zahlreichen Menschen, die Verantwortung übernehmen und sich darum kümmern, dass die Pfarrei lebendig bleibt. In seiner Predigt stellte Pfarrer Jo Jovilla Kurian fest, dass es nicht mehr selbstverständlich sei, dass jemand Verantwortung übernehme und sich für andere und für die Gemeinschaft einsetze. Deshalb galt ein „Vergelt's Gott!” den vielen Menschen, die sich mit ihrem Glauben, mit ihrer Zeit und mit ihren Fähigkeiten in die Pfarrei mit einbringen. „Unser Pfarrleben wäre ohne die zahlreichen Ehrenamtlichen nicht möglich!” Gerade im derzeitigen Strukturwandel (Pfarreiengemeinschaften!) sei der Einsatz von Ehrenamtlichen wichtiger denn je. „Eine Pfarrei lebt nicht von ihren Strukturen, eine Pfarrei lebt von den Menschen!”, betonte Pater Jo und richtete die Bitte an die Pfarrangehörigen: „Bringen sie sich weiter ein!” Über drei Jahrzehnte setzt sich Helmut Ermer von 1995 an als Kirchenrat von Irchenrieth und seit 2001 als deren Vorsitzender stets dort ein, wo seine Hilfe gebraucht wurde. Besonders bei der Renovierung der St. Barbara-Kirche von 2018 bis 2025 war sein Einsatz von unschätzbarem Wert. Ihm und seiner Frau Rosmarie galt Dank und als Auszeichnung gab es von der Diözese die „Bischof Johann Michael Sailer Medaille” sowie ein Präsent der Pfarrei. Nach vielen Jahren gab Chorleiter Fabian Holzgartner aus beruflichen Gründen den für die Pfarrei wertvollen Dienst auf. Er wurde mit einem Präsent verabschiedet. Rund 60 Ehrenamtliche nahmen am anschließenden Treffen mit gemeinsamen Essen und guten Gesprächen teil.
Die Ehejubilare zusammen mit Pfarrer Berthold Heller, den Ministranten sowie den beiden PGR-Sprechern (Bild: Alfred Bäumler)

Ehejubilare feiern in der Pfarreiengemeinschaft Rothenstadt-Etzenricht

Stolze 875 Jahre gemeinsamer Ehezeit – so lautet die beeindruckende Bilanz der Jubelpaare. Pfarrer Heller spannte am Erntedankfest den Bogen zwischen der Arbeit im Garten und dem gemeinsamen Leben in der Ehe. Er dankte den Jubilaren für ihr Kommen und insbesondere für ihr „gutes Beispiel”, das auch in die Gesellschaft ausstrahle. Zugleich würdigte er ihre langjährige gemeinsame Lebensleistung. Während des Gottesdienstes erhielten die Ehepaare den persönlichen Segen des Priesters. Die beiden Pfarrgemeinderatssprecher der Pfarreien Etzenricht und Rothenstadt, Jörg Frenzel und Thomas Betz, überreichten ihnen zudem eine kleine Aufmerksamkeit als Erinnerung an diesen besonderen Tag. Für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes zeichnete Frau Burgardt verantwortlich. Mit Orgelspiel und einer Gesangsgruppe verlieh sie dem Gottesdienst einen besonders feierlichen Rahmen. Im Einzelnen wurden geehrt: Gerhard und Rosemarie Köhler (65 Jahre), Ernst und Elisabeth Biebl (60), Anton und Marianne Binner (60), Michael und Martha Schmauß (60), Stephan und Hannelore Sittig (60), Rainer und Christine Gläser (55), Reinhold und Edeltraud Buchner (50), Helmuth und Christine Schneider (50), Reinhold und Marilene Spitzkopf (50), Helmut und Sigrid Wirth (50), Roman und Joanna Kosiba (45), Albert und Christa Deubzer (40), Ernst und Gertraud Dietl (40), Josef und Maria Hartwig (40), Fritz und Rita Beutner (35), Josef und Gudrun Weidensteiner (35), Volker und Annabel Arends (20), Markus und Lucie Hägler (20), Karl und Tanja Dietl (15), Josef und Alexandra Specht (15) sowie Heinrich und Anna Paulus (10). Nach dem Gottesdienst trafen sich die Jubilare noch im katholischen Pfarrheim in Rothenstadt. Dort hatten Damen des Pfarrgemeinderats die Tische festlich dekoriert und kleine Häppchen sowie einen Sektempfang vorbereitet. Bei angeregten Gesprächen tauschten sich die Ehepaare über ihre gemeinsamen Erfahrungen und Erlebnisse aus und ließen den besonderen Tag in geselliger Runde ausklingen.
Pfarrer Slawomir Niemczewski hier beim Erntedankgottesdienst in der Riedener Pfarrkirche. Der Geistliche feierte am 25. September seinen 65. Geburtstag. (Bild: Michael Rabenhofer)

Pfarrer Slawomir Niemczewski feierte seinen 65. Geburtstag

Über viele Glückwünsche durfte sich Pfarrer Pater Slawomir Niemczewski nach der Heiligen Messe am 25. September in der Wallfahrtskirche am Eggenberg freuen. Er wurde 65 Jahre alt. Zum Sektempfang gratulierten ihm etliche Gläubige, Kirchenpfleger und Kirchenräte sowie Pfarrgemeinderatsmitglieder der drei Pfarreien. Die Ansprache dazu übernahm Ensdorfs Kirchenpfleger Martin Sollfrank. „Ein großes Dankeschön für die tolle Geste“, zeigte sich der Jubilar gerührt. Slawomir Niemczewski ist seit Oktober 2019 verantwortlicher Seelsorger der Pfarreiengemeinschaft Ensdorf-Rieden-Vilshofen. Zudem ist der Pater vor Kurzem zum Direktor der Ensdorfer Salesianergemeinschaft Don Bosco ernannt worden. Geboren wurde er am 25. September 1961 in Bydgoszcz in Polen. 1988 wurde Niemczewski im Ordenspriesterseminar im polnischen Lad zum Priester geweiht. Verschiedene seelsorgerische Stationen im Heimatland folgten, ehe ihn sein Weg 2004 nach Deutschland führte. Zunächst war er als Geistlicher in Oberwildenau tätig. Ab 2008 wirkte Pfarrer Niemczewski in Limbach-Oberfrohna. Vor sieben Jahren schlug der bei Gläubigen beliebte Pfarrer seine Wurzeln im Kloster Ensdorf und der angeschlossenen Pfarreiengemeinschaft. Von Anfang an, so erzählt es der Geistliche, wurde er sehr herzlich in der Pfarreiengemeinschaft aufgenommen. Die Begegnungen mit den Menschen vor Ort, sei es im Gottesdienst oder bei Veranstaltungen, sind ihm sehr wichtig. Zur Ruhe kommt der Pater zwischen den vielen Terminen im Pfarrgarten hinter dem Kloster Ensdorf. Auf eine persönliche Reise im nächsten Jahr freut sich Pfarrer Niemczewski schon sehr: „Ich werde mich mit einem befreundeten Pfarrer aus Polen und dessen Pilgergruppe auf die Spur des Heiligen Paulus begeben und nach Griechenland reisen“. Berührt hat Pfarrer Slawomir Niemczewski besonders der lateinische Spruch auf einer der vielen Geburtstagskarten, an dem er sich orientieren will: „Bona praesentis, carpe laetus horae“, Genieße froh das Gute der Gegenwart“.
Bilder einer Ansichtskarte von 1960 aus Wolfsbach. Damals fand man im Ort noch eine Mühle, zwei Gasthäuser, ein Sägewerk, ein Gut mit Brennerei sowie eine Gemischtwarenhandlung und ein Schulhaus. (Repro: Michael Rabenhofer )

Beeindruckender Hutzaabend über Wolfsbachs Geschichte

Auf eine Zeitreise durch die Jahrhunderte des Ortes Wolfsbach nahm Ensdorfs Ortsheimatpfleger Hans Weiß die Besucher des Hutzaabends im Steinstadel des Torhauses Hirschwald mit. Den Abend veranstaltete der Heimat- und Kulturverein Ensdorf. Deren Vorsitzende Sonja Ram durfte unter den Gästen im vollbesetzen Steinstadel auch Bürgermeister Hans Ram, eine Abordnung der Böllerschützen der SG Edelweiß Wolfsbach sowie die Ortsheimatpfleger aus Rieden, Hubert Haas und aus Hohenkemnath Josef Schmaußer, begrüßen. Für die rundum gelungene Bewirtung sorgte das Team der Familie Schmid von Torhaus. Musikalische Einlagen in absolut beeindruckender Weise bot das Duo Carolin Vogl und Sebastian Karnatz mit Gesang und Gitarre. Spannend, erleuchtend und bildlich untermalt war der Abend unter dem Motto „Vuoluespach -Wolfsbach…Aus der Geschichte eines alten Oberpfälzer Dorfes“, bei dem Hans Weiß durchaus die Gäste zu überraschen wusste. „Der heutige Vortrag im Steinstadel Hirschwald soll besonders die Verbundenheit mit unserem Gemeindeteil Wolfsbach ausdrücken“, erklärte Weiß eingangs. Wolfsbach ist laut Weiß der älteste dokumentierte Ortsname im heutigen Gemeindegebiet Ensdorf. Erstmals wurde „die Siedlung am Bach, an dem die Wölfe sind“, so die Bedeutung in der ersten Erwähnung mit Vuoluespach, im Jahre 930 erwähnt. Hammer, Sägewerk und Mühle prägten über Jahrhunderte den malerischen Ort im Unteren Vilstal. Über uralte Grabsteine auf dem Wolfsbacher Friedhof, den nicht mehr existenten Burgstall ging es schließlich zu bekannten Bauwerken wie das Hammerschloss, welches in der heutigen Form über 400 Jahre bereits die Besucher von Wolfsbach grüßt. Eindrucksvolle Bilder wie von der St. Nepomuk Kapelle, dem Benefiziatenhaus in der Von-Holler-Straße aber auch von der Schwarzen Madonna, welche noch heute in der Wolfsbacher Kirche zu sehen ist, schmückten den Vortrag aus. Weitere Bilder, etwa vom 60-jährigen Jubiläum der Feuerwehr Wolfsbach aus dem Jahre 1954 rundeten den Vortrag ab.
Ausgelassene Stimmung bei der Premiere der Millennium Night: In der Kleintierhalle in Floß feierten die Gäste generationsübergreifend zu den größten Hits der 90er- und 2000er-Jahre. (Bild: Marcel Weidner)

Millennium Night feiert gelungene Premiere in Floß

Hits rund um die Millennium-Wende, eine volle Tanzfläche und ein generationsübergreifendes Publikum: Die erstmals ausgerichtete „Millennium Night” der Burschengesellschaft Cylinder-Club Floß 1889 e.V. ist am Samstag, den 3. Oktober auf große Resonanz gestoßen. Ab 20 Uhr verwandelte sich die Kleintierhalle in Floß in eine Party-Location ganz im Zeichen der 90er- und 2000er-Jahre. DJ Michael B. sorgte mit den größten Hits der beiden Jahrzehnte für ausgelassene Stimmung und eine gut gefüllte Tanzfläche. Dabei zeigte sich schnell, dass die Musik dieser Zeit längst nicht nur eine Generation verbindet. Vom jungen Partypublikum bis hin zu Best Agern feierten die Besucher gemeinsam zu den bekannten Songs der vergangenen Jahrzehnte. Dass die Veranstaltung gleich bei ihrer Premiere so gut angenommen wurde, werteten die „Cylinderer” als Bestätigung für das neue Veranstaltungskonzept. Federführend an der Planung beteiligt war der 2. Vorstand Tobias Bauer. Er zeigte sich nach der Veranstaltung entsprechend zufrieden: „Natürlich weiß man bei einem neuen Format vorher nie genau, wie es angenommen wird. Umso freut uns, dass so viele Besucher gekommen sind und über den ganzen Abend hinweg ausgelassen und vor allem friedlich miteinander gefeiert haben.” Mit der Millennium Night habe der Verein bewusst eine Veranstaltung schaffen wollen, die ein breites Publikum in Floß und Umgebung anspricht. Auch der 1. Vorstand Michael Weig zog ein positives Resümee: „Wir freuen uns sehr, dass die Premiere so gut angenommen wurde. Für uns als Verein ist es schön, wenn wir mit einer Veranstaltung etwas Positives für Floß und die gesamte Umgebung auf die Beine stellen können.” Ein besonderer Dank gelte dabei auch dem Kleintierzuchtverein, der seine Halle für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt hatte. Nach der gelungenen Premiere dürfte die Millennium Night zugleich nicht die letzte gewesen sein. Eine erneute Auflage könne man sich beim Cylinder-Club jedenfalls sehr gut vorstellen, so Weig.
VL. Erster Vors. Gerhard Franke, Bezirksvorsitzender Horst Embacher, Bürgermeister Bernd Sommer, Wolfgang Sperber, Alois Kirschbaum, Engelbert Schack und Kreisvorsitzender Ferdinend Lienerth (Bild: Gerhard Franke)

Jahreshauptversammlung der SK 1883 Waldsassen

Am Sonntag den 27.09.2026 fand die Jahreshauptversammlung der Soldatenkameradschaft 1883 Waldsassen statt. Erster Vorsitzender Gerhard Franke begrüßte die Ehrengäste Bürgermeister Bernt Sommer. den Bezirksvorsitzenden Horst Embacher und den Kreisvorsitzenden Ferdinand Lienerth so wie die Ehrenmitglieder und die Besucher der Versammlung. Nach dem Ehrengedenken begann Franke mit seinem Tätigkeitsbericht und sprach von den Ereignissen des Jahres 2025-26. Danach berichtete Schriftführer Alois Kirschbaum über das letzte Protokoll der letzten Versammlung. Kassier sprach über die Finanzen des Vereins. Der Schießwart berichtete und Lobte die Schützen Petra und Dieter Franke so wie Bruno Salomon über ihre Ergebnisse des Landesschießen des Bayerischen Soldatenbundes. Kassenrevisor Dieter Franke bestätigte eine einwandfreie Kassenführung und bat um die Entlastung der Vorstandschaft. Dann folgten die Grußworte des Bürgermeisters Bernt Sommer der die Grüße der Stadt und ein Lob für den Verein überbrachte. Bezirksvorsitzender Horst Embacher sprach über die Neuigkeiten des Verbandes und Kreisvorsitzender Ferdinand Lienerth über den Kreis. Die Ehrungen nahmen Bürgermeister Bernt Sommer, Bezirksvorsitzender Horst Embacher und Kreisvorsitzender an den zu Ehrenden vor. Engelbert Schack 35 Jahre, Wolfgang Sperber 40 Jahre und zweiten vorsitzenden Alois Kirschbaum für 45 Jahre zum Verein und des Bayerischen Soldatenbundes. Gerhard Franke bedankte sich danach bei den Teilnehmern und der Ehrengäste für ihr erscheinen der Veranstaltung und schloss mit den Worten In Treue Fest
54 Gestalter der FOS/BOS Weiden erkundeten gemeinsam mit ihren Lehrkräften die Biennale in Venedig. (Bild: Silke Winkler)

Zwischen Kunst und Lagune: FOS-Gestalter erleben die Biennale

Welch ein Erlebnis: 54 Gestalter der FOS/BOS Weiden besuchten Venedig und erlebten dort die größte Weltschau der Gegenwartskunst. Denn der dreitägige Aufenthalt in der Lagunenstadt stand ganz im Zeichen der Biennale di Venezia, die in diesem Jahr als eine der umstrittensten Ausgaben in der Geschichte des Festivals gilt. Die Weidener Fachoberschüler waren bestens vorbereitet. Bereits im Vorfeld hatten sie sich mit den Inhalten der verschiedenen Länderbeiträge, den politischen Eklats und den bewegenden Momenten der 61. Kunst-Biennale auseinandergesetzt. Am ersten Tag der Exkursion ging es mit der Besichtigung der 29 Länderpavillons in den Giardini los. Auch am folgenden Tag drehte sich alles um die Biennale. Diesmal erkundeten die jungen Damen und Herren die Ausstellung mit Werken von rund 100 internationalen Künstlern auf dem ehemaligen Werftgelände des Arsenale. Erstklassige Meisterwerke der Klassischen Moderne erwarteten die Gruppe beim Besuch der Peggy Guggenheim Collection. Einen besonderen Eindruck hinterließen zudem die monumentalen Gemälde und Collagen von Lorna Simpson in der Punta della Dogana. Doch auch das gemeinsame Miteinander kam nicht zu kurz. So ließen die Gestalter die kulturreichen Tage am Strand des Campingplatzes ausklingen. Den krönenden Abschluss der Fahrt bildete eine gemeinsame Pizzaparty: Dank einer großzügigen Spende des Elternbeirats konnten alle Teilnehmer bei Sonnenuntergang am Strand eine Pizza genießen.
Marienlieder aus verschiedenen Musikepochen zum Rosenkranzmonat Oktober boten der Männerchor St. Barbara aus Schwarzenfeld und das Chorensemble EverySing in der Pfarrkirche St. Konrad in Ammersricht. Dirigent bei beiden Chören war Stefan Wilhelm. (Bild: hae)

Bergchor St. Barbara und EverySing veranstalten gemeinsames Marienkonzert

Unter dem Titel „Marienkonzerte -Marienlieder im Rosenkranzmonat” präsentierten der Bergchor St. Barbara aus Schwarzenfeld und das Chorensemble EverySing Marienlieder aus verschiedenen Musikepochen vom 17. Jahrhundert bis heute in der Pfarrkirche St. Konrad in Ammersricht. Den Zuhörern bot sich bei diesem Konzert ein seltener Hörgenuss. Einerseits konnte der reine Männerchor St. Barbara nicht nur optisch, sondern auch mit seinem Stimmvolumen glänzen. Andererseits begeisterte EverySing mit harmonisch aufeinander abgestimmten Frauen- und Männerstimmen. Eine weitere Besonderheit war von den zahlreichen Zuhörern zu bemerken. Beide Chöre standen nämlich unter der Leitung von Stefan Wilhelm, kein leichtes Unterfangen also für den Dirigenten. Musste er sich doch im Wechsel auf die unterschiedlichen Chöre einstellen. Zu hören waren unter anderen Marienlieder wie Maria, Himmelskönigin, O gute Mutter oder Mutter Segen. Während der Bergchor das Ave Maria von J.S. Bach/ Ch. Gounod sang, bot das Chorensemble EverySing ein Ave Maria von Franz Koringer. Für das Publikum also ein Ave Maria aus der Feder von verschiedenen Komponisten und dargeboten von verschiedenen Chören. Die meditativen Worte übernahm Pfarrer Michael Jakob. Er ging auf den Oktober als Rosenkranzmonat und die besondere Verehrung von Maria ein. Bei dem Marienlied „Maria, immer hilf”, vom Bergchor dargeboten, konnte Tenor Manfred Bäumler als Solist glänzen. Auf der anderen Seite konnte Christina Lobenhofer bei „Maria, preist den Herrn” und besonderes beim „Ave Maria, Ave” von Liam Lawton ihr Können als Sopransolistin zeigen. „O Maria, sei gegrüsst”, von beiden Chören gemeinsam gesungen, bildete den Abschluss des Konzerts Ein lang andauernder Applaus der Zuhörer dankte den beiden Chören für ihr Engagement.
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