Einen erlebnisreichen Tag verbrachten die Neustädter Siedler im Rahmen der Herbstfahrt in der fränkischen Residenzstadt Würzburg. (Bild: Walter Rustler)

Herbstfahrt der Neustädter Siedler nach Würzburg

Die Siedlergemeinschaft Neustadt an der Waldnaab unternahm ihre diesjährige Herbstfahrt nach Würzburg. Der Bus war bis auf den letzten Platz besetzt und so machten sich zahlreiche Neustädter Siedlerinnen und Siedler gemeinsam auf den Weg in die fränkische Residenzstadt. Bestens organisiert wurde die Fahrt von Johannes Meister, der für einen reibungslosen Ablauf und ein abwechslungsreiches Programm gesorgt hatte. Am Vormittag stand zunächst eine Stadtführung durch die Würzburger Altstadt auf dem Programm. Dabei erhielten die Teilnehmer interessante Einblicke in die Geschichte und die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Besondere Höhepunkte waren der Würzburger Dom und das Neumünster. Nach der Stadtbesichtigung ging es zum gemeinsamen Mittagessen in das Gasthaus „Alter Kranen“ direkt am Main. Bei guter Stimmung konnten sich die Teilnehmer für den weiteren Verlauf des Tages stärken. Anschließend wartete bereits das nächste Erlebnis: Mit dem Schiff ging es auf dem Main von Würzburg nach Veitshöchheim. Bei herrlichem Blick auf die Landschaft genossen die Neustädter die gemütliche Fahrt auf dem Wasser. In Veitshöchheim standen schließlich die Besichtigung des dortigen Schlosses und des berühmten Rokokogartens auf dem Programm. Die prachtvolle Gartenanlage mit ihren kunstvollen Figuren, Alleen und Wasserspielen beeindruckte die Besucher und bildete einen schönen Abschluss des Ausflugs. Am Ende waren sich alle einig: Die Herbstfahrt war ein rundum gelungener Tag mit vielen schönen Eindrücken, guter Gemeinschaft und bester Stimmung. Besonders die gemeinsame Zeit unter den Neustädter Siedlerinnen und Siedlern machte die Fahrt zu einem besonderen Erlebnis. Die Siedlergemeinschaft freut sich bereits auf die nächste gemeinsame Unternehmung.
Ministranten der Pfarrei Großschönbrunn mit Pfarrer Benny (Links) und Neu-Ministrantin Marie Lederer (vorne 2. von rechts). (Bild: Dagmar Schwirzer)

Ministrantengruppe Großschönbrunn bekommt Verstärkung

Am letzten Sonntag im September wurde in der Pfarrkirche Großschönbrunn Marie Lederer feierlich als neue Ministrantin in die Ministrantenschar aufgenommen. Bereits vor Beginn des Gottesdienstes weihte Pfarrer Benny das Kreuz, das Marie bei ihrem Dienst begleiten wird. Anschließend zog die Ministrantenschar gemeinsam in die gut besuchte Kirche ein. Für eine besondere Überraschung sorgten die Ministranten Sebastian Lederer und Korbinian Schwirzer. Anstelle einer klassischen Predigt führten sie ein unterhaltsames Predigtspiel auf, in dem sie auf humorvolle Weise die Aufgaben eines Ministranten und die wichtigsten Gegenstände des Altardienstes erklärten. Für den Höhepunkt sorgte Sebastian mit seinem selbstbewussten Ausruf: „Wir sind die Coolsten hier!“, woraufhin alle Ministranten gleichzeitig eine Sonnenbrille aufsetzten und bei den Gottesdienstbesuchern für manchen Lacher sorgten. Anschließend stellte Ministrantenbetreuerin Dagmar Schwirzer die neue Ministrantin Marie vor. Pfarrer Benny überreichte ihr das zuvor geweihte Kreuz und hieß sie damit offiziell in der Ministrantengemeinschaft willkommen. In seinen Worten würdigte er den wertvollen Dienst der Ministranten und sprach der gesamten Gruppe seinen herzlichen Dank aus. Mit viel Engagement, Freude und Hingabe übernehmen sie ihren Dienst am Altar und bereichern damit die Gottesdienste in der Pfarrgemeinde. Zum Abschluss wurde Marie herzlich in der Ministrantengemeinschaft willkommen geheißen.
Klassentreffen des Realschul-Entlassjahrgangs 1986 bei der Besichtigung der neuen Realschule am Tor zur Oberpfalz  (Bild: Roman Schäffler)

66 Ehemalige des Realschuljahrgangs 1985/86 trafen sich in Kemnath –Rundgang durch den Neubau und geselliger Abend mit vielen Geschichten-

Kemnath. „Weißt du noch?“ – Viel öfter als diese drei Worte dürfte es beim 40-jährigen Klassentreffen des Realschuljahrgangs 1985/86 kaum einen Satz gegeben haben. 66 ehemalige Schülerinnen und Schüler waren am 26. September nach Kemnath gekommen, um vier Jahrzehnte nach ihrer Schulentlassung gemeinsam auf die vergangene Zeit zurückzublicken. Der Nachmittag begann um 16 Uhr in der Aula der neu erbauten Realschule Kemnath. Schulleiter Holger König führte die Ehemaligen zwei Stunden durch das neue Schulgebäude und gab ihnen Einblicke in den heutigen Schulalltag. Dabei staunten die Besucher nicht schlecht: Heute werden hier rund 930 Schülerinnen und Schüler in mehr als 35 Klassen und vier Wahlpflichtfächergruppen unterrichtet. Zu ihrer Schulzeit waren es 483 Schüler in 18 Klassen und drei Zweigen. Größe, Ausstattung und räumliche Möglichkeiten des Neubaus beeindruckten die Ehemaligen. Themen wie Talentklassen, digitale Schule, MINT und Inklusion zeigten zudem, wie sehr sich Schule in vier Jahrzehnten verändert hat. Da durfte natürlich auch die Frage nicht fehlen, ob man heute wohl lieber Schüler wäre als damals. Nach dem Rundgang wurde der Tag mit einem gemeinsamen Erinnerungsfoto festgehalten. Anschließend ging es ins Foyer der Mehrzweckhalle, wo der gemütliche Teil des Treffens begann. Bevor allerdings zum Feiern übergegangen wurde, gedachten die Ehemaligen der inzwischen verstorbenen Lehrkräfte und Mitschüler. Ein stiller Moment, der daran erinnerte, dass in den vergangenen 40 Jahren viel geschehen ist und leider nicht alle Weggefährten dieses Wiedersehen miterleben konnten. Danach war die Zeit reif für Essen, Geschichten und jede Menge Erinnerungen. Das Team der KEMevent GmbH verwöhnte die Gäste mit einem leckeren Buffet. Alte Anekdoten wurden hervorgeholt, längst vergessene Streiche wieder zum Leben erweckt und so manche Geschichte aus der Schulzeit sorgte für herzhaftes Lachen. Was vor 40 Jahren vielleicht noch für Ärger gesorgt hatte, konnte nun mit dem nötigen Abstand und einem Augenzwinkern erzählt werden. Besonders gefreut hat den Jahrgang, dass mit Herrn Brüchner und Herrn Breuer auch zwei ehemalige Lehrer am Treffen teilnahmen. Für die Ehemaligen war es ein schönes Wiedersehen mit ihren früheren Lehrern und eine Gelegenheit, gemeinsam in Erinnerungen an die Schulzeit zu schwelgen. Organisiert wurde das Treffen von Waltraud Schmid, Gabi Süß, Petra Hagen, Josef Horn, Bernhard Lang, Roman Schäffler, Petra Schäffler, Gudrun Pittner, Ursula Stocker, Marion Zonta und Kerstin Coudle. Von den insgesamt 111 Entlassschülerinnen und -schülern des Jahrgangs 1985/86 waren 66 zum Wiedersehen gekommen. Eine beachtliche Zahl und ein schönes Zeichen dafür, dass die gemeinsame Schulzeit auch nach vier Jahrzehnten noch verbindet. Gefühlt verging der Abend dann deutlich schneller als so manche Schulstunde vor 40 Jahren. Erzählt, gelacht und gefeiert wurde bis in die frühen Morgenstunden. Und wie es sich für ein gelungenes Klassentreffen gehört, wurde am Ende auch gleich ein neuer Vorsatz gefasst: Bis zum nächsten Wiedersehen sollen keine zehn Jahre mehr ins Land gehen. Denn eines hat der Abend in Kemnath gezeigt: Die Schule ist neu – die Erinnerungen an die gemeinsame Schulzeit sind geblieben.
Die von Josef Donhauser gestiftete Jubiläumsscheibe. (von links): Josef Donhauser, Alex Schledowetz, Markus Böhm, Kevin Franke und der Gewinner der Jubiläumsscheibe Günther Sperber. (Bild: Koller Werner)

Kleinraigeringer Schützengesellschaft feiert 75. Jahrestag

Die Schützengesellschaft Kleinraigering 1951 e.V. blickt voller Stolz auf 75 Jahre Vereinsgeschichte zurück. - Ein besonderes Jubiläum, das mit einem stimmungsvollen Programm im Kreis von über 100 Gästen und Schützen gebührend gefeiert wurde. Neben den Würdenträgern der SG Kleinraigering begrüßte zu Beginn des Festabends OSM Markus Böhm auch die anwesenden Vertreter aus Politik und der Stadt Amberg. Ein herzliches Willkommen galt gleichermaßen den zahlreich erschienen Schützen der Patenvereine SG D'Fensterbachtaler Pursruck und FSG Amberg, den Abordnungen diverser Vereine aus Raigering und Umgebung sowie den Repräsentanten des Oberpfälzer Schützenbundes. Nach den Grußworten der Ehrengäste folgte ein interessanter Rückblick auf die bisherige Vereinsgeschichte. Anhand eines mit großem Zeitaufwand erstellten Bildervortrages ließ EOSM Josef Donhauser die zurückliegenden 75 Jahre in aller Ausführlichkeit Revue passieren. Die musikalische Untermalung der Feierlichkeit übernahmen die regional bekannten Musikanten der Zoigl Musi aus Aschach, die nicht nur für kurzweilige Unterhaltung sorgten, sondern auch so manches Schützenpaar das Tanzbein schwingen ließ. Zu später Stunde kam es zur Preisverteilung für die besten der insgesamt 87 am Jubiläumsschießen teilgenommenen Schützen. Als Gewinner wurde Günther Sperber geehrt. Für seine überragende Treffsicherheit erhielt er eine von dem aus Ebermannsdorf stammenden Kunstmaler Hans-Georg Hierl geschaffene Jubiläumsscheibe, welche Josef Donhauser dem feierlichen Anlass entsprechend eigens stiftete. Noch über das offizielle Ende hinaus saß man in geselliger Runde zusammen und ließ das gelungene Fest ausklingen. Der darauffolgende Sonntag stand ebenfalls ganz im Zeichen des Jubiläums. Nach einem Kirchenzug, zu dem sich erneut viele Schützen versammelten, ging es zum Weißwurstfrühstück in die Vereinsgaststätte.
Fahnengruß FF Neunaigen und FF Saltendorf (Bild: Katharina Bogner)

Feuerwehr Saltendorf stellt die Weichen für das 150-jährige Jubiläum

Die Vorbereitungen für das 150-jährige Jubiläum der Feuerwehr Saltendorf nehmen Fahrt auf. Am 20. September stand dabei ein besonderer Termin auf dem Programm: das traditionelle Bitten um die Schirmherrschaft und die Ehrenpatenschaft für das Jubiläumsfest, das vom 07. Bis 09. Mai 2027 gefeiert wird. Den Auftakt machte die Feuerwehr Saltendorf beim 1. Bürgermeister Konrad Kiener. Die Vorsitzenden, die Kommandanten sowie die Festleitung baten ihn um die Übernahme der Schirmherrschaft. Bürgermeister Kiener nahm die Bitte gerne an und wird die Feuerwehr Saltendorf als Schirmherr durch die Festtage begleiten. Anschließend ging es gemeinsam mit dem Bus weiter nach Neunaigen. Dort wurden die Feuerwehr Saltendorf sowie Bürgermeister Kiener von der Feuerwehr Neunaigen herzlich empfangen. Bevor die Ehrenpatenschaft zugesagt wurde, mussten sich die Verantwortlichen der Feuerwehr Saltendorf noch einigen kleinen Aufgaben und Spielen stellen. Anschließend wurde die Patenschaft gerne übernommen und die Unterstützung für das Fest zugesagt. Die Neunaigener waren bestens vorbereitet und sorgten mit viel Engagement für einen gelungenen Abend. Zahlreiche Mitglieder beider Feuerwehren sowie die Dorfgemeinschaften waren dabei und machten den Tag zu einem schönen Zeichen der Kameradschaft und Verbundenheit. Ebenfalls beteiligt war eine kleine Abordnung der Feuerwehr Gösselsdorf, welche zukünftig noch offiziell um ihre Patenschaft gebeten wird. Musikalisch begleitet wurde der besondere Tag von den Naabtaler Musikanten. Die Feuerwehr Saltendorf bedankt sich herzlich bei Bürgermeister Konrad Kiener, der Feuerwehr Neunaigen, den Naabtaler Musikanten sowie allen weiteren Personen für diesen gelungenen und schönen Tag. Wir freuen uns schon jetzt auf die gemeinsame Zeit und auf ein unvergessliches Jubiläumsfest vom 07. Bis 09. Mai 2027.
Die Teilnehmer des Jugendaustausches nach Malta warten auf ihren Abflug (Bild: Linda Kraus)

Jugendaustausch der DLRG Jugend Bayern

Ende August war es endlich so weit: Für 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie vier Betreuerinnen und Betreuer aus Bayern hieß es, Koffer zu packen und in den Flieger nach Malta zu steigen. Vom 23. bis 29. August widmeten sich die 13bis 18-jährigen Jugendlichen gemeinsam mit der maltesischen Partnerorganisation St. John Ambulance and Rescue Malta dem Motto „Healthy minds – Smart Screens”. Durch spannende Gastvorträge und Workshops arbeiteten die Jugendlichen in Gruppen zusammen oder teilten ihre aktuelle Stimmung sowie ihre Herausforderungen im Alltag mit sozialen Medien über Umfragen. Dabei standen die Teilnehmenden selbst stets im Mittelpunkt. Es gab tägliche Warm-up-Übungen am Morgen, die jeweils von einer anderen Gruppe durchgeführt wurden. Die jüngsten Ergebnisse wurden auf dem Instagram-Account gepostet. Für das leibliche Wohl war selbstverständlich auch gesorgt. Ein besonderes Highlight war sicherlich die Unterbringung im vom maltesischen Militär bewachten Fort. Nach dem inhaltlichen Programm blieb jeden Tag noch Zeit, die Insel zu erkunden oder einen Strandbesuch zu machen. So konnte die Gruppe beispielsweise einen Ausflug in die historische Altstadt von Mdina unternehmen und die Hauptstadt Valletta bei einem gemütlichen Spaziergang nach dem Abendessen erkunden. Tag für Tag wuchsen die maltesischen und deutschen Jugendlichen weiter zusammen, bis es am Freitagabend schließlich „Lebewohl und narak dalwaqt (bis bald)” hieß. Im nächsten Jahr kommt die maltesische Gruppe uns in Deutschland besuchen und wir schlüpfen in die Rolle der Gastgeber. Auf das Wiedersehen im August 2027 freuen sich alle Beteiligten bereits sehr.
Chorgemeinschaft Parkstein e.V. (Bild: Brigitta Schultz)

Gelungenes Konzert der Chorgemeinschaft Parkstein e.V.

Am 26. September lud die Chorgemeinschaft Parkstein im Festsaal, Parkstein zu einem abwechslungsreichen Konzert ein und begeisterte damit ihr Publikum. Rund 30 Sängerinnen und Sänger standen auf der Bühne und präsentierten unter der Leitung von Elvira Kuhl ein vielseitiges Programm. Am Klavier begleitete Horst Plössner den Chor und sorgte für eine stimmige musikalische Unterstützung. Auf dem Programm standen bekannte Popklassiker ebenso wie beliebte Volkslieder, die in modernen Fassungen neu interpretiert wurden. Mit viel Freude und Engagement brachte die Chorgemeinschaft die unterschiedlichen Stücke zu Gehör und zeigte dabei ihre musikalische Vielseitigkeit. Für eine Überraschung sorgten drei junge Sängerinnen, die als „Melodivas” auftraten. Mit den bekannten Liedern „Grease”, „Only You” und „Fernando” setzten sie einen besonderen musikalischen Akzent und begeisterten die Zuhörer. Das Konzert bot eine gelungene Mischung aus bekannten Melodien, modernen Arrangements und stimmungsvollen Chorgesängen. Das Publikum zeigte sich sehr angetan und spendete den Sängerinnen und Sängern sowie den Mitwirkenden am Ende herzlichen Applaus. Doch nicht nur die Musik stand an diesem Abend im Mittelpunkt: Der Erlös des Konzerts kommt dem Grünthaler Hof in Parkstein zugute. Der Grünthaler Hof ist eine Einrichtung der Dr. Loew Soziale Dienstleistungen und bietet psychisch erkrankten Menschen ein Zuhause sowie Unterstützung im Alltag. Mit dem Konzert möchte die Chorgemeinschaft Parkstein somit nicht nur Freude durch Musik schenken, sondern zugleich einen sozialen Beitrag für die Menschen vor Ort leisten. Für die Chorgemeinschaft Parkstein war das Konzert damit ein rundum gelungener musikalischer Abend, der nicht nur das Publikum begeisterte, sondern auch einem guten Zweck dient.
Klasse 1, Lehrerin Frau Barbara Beer, Rin (Bild: Isabelle Naber, Foto Ott )

Einschulung 2026/2027

Mutmurmeln zum Schulanfang: Ein besonderer Start für die neuen Erstklässler Große Schultüten, strahlende Gesichter und ein ordentliches Kribbeln im Bauch: Für die neuen Erstklässler begann mit diesem Schuljahr ein ganz besonderer Lebensabschnitt. Aufgeregt und voller Neugier kamen die Abc-Schützen mit ihren Familien zur Einschulungsfeier und wurden herzlich an ihrer neuen Schule begrüßt. Im Mittelpunkt der Feier stand die Geschichte „Die Mutmurmeln” von Sarah Welk. Darin erleben die Freunde Lolle und Linus ihren ersten Schultag und haben trotz aller Vorfreude ein mulmiges Gefühl im Bauch. Kleine Mutmurmeln helfen ihnen dabei, ihre Zweifel zu überwinden. Die Botschaft dahinter: Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es trotzdem zu versuchen. Passend dazu erhielt jedes Schulkind eine eigene Mutmurmel als Glücksbringer und Erinnerung daran, dass der nötige Mut, Neues auszuprobieren, Fragen zu stellen und auch einmal über sich hinauszuwachsen, bereits in jedem Kind steckt. Und weil nicht nur Kinder manchmal ein wenig Mut gebrauchen können, wurden auch die Eltern mit einem kleinen Augenzwinkern bedacht: Wenn im Familienalltag einmal der Mut fehlt, dürfen sie sich die Mutmurmel ihres Kindes kurzerhand ausleihen. Die Entdeckerfreude der Kinder stand ebenfalls im Mittelpunkt der Begrüßung. Schließlich sind Kinder die besten Forscher der Welt: Sie fragen nach, staunen, probieren aus und wollen die Welt verstehen. Während die neuen Erstklässler ihre erste Unterrichtsstunde erlebten, konnten sich die Eltern bei Kaffee und Kuchen, organisiert vom engagierten Elternbeirat im MCO, austauschen. Ein gemeinsamer Gottesdienst in der Kirche bildete den feierlichen Abschluss des Tages. Mit ihren Mutmurmeln in der Tasche und liebevoller Unterstützung an ihrer Seite sind die neuen Erstklässler nun bestens gerüstet für ihr großes Abenteuer Schule.
Von links: Landrat Hubert Schicker, Elisabeth Döllinger, Personalleiterin Inge Üblacker, Renate Kohl, Personalratsvorsitzende Ramona Wiesent, Sabine Sporrer, Manuel Enders, Lucia Bergmann, Büroleiter des Landrats Wolfgang Fenzl. (Bildquelle: Nina Malzer)

Landrat ehrt Mitarbeiter für langjähriges Engagement

Im Rahmen eines Personaltermins gratulierte Landrat Hubert Schicker fünf Mitarbeiter/innen zu ihren Dienstjubiläen. Lucia Bergmann ist seit 2001 und damit seit 25 Jahren im öffentlichen Dienst beschäftigt. Nach der Ausbildung bei der Bundesfinanzdirektion Ansbach in der Außenstelle Bayreuth und anschließender Tätigkeit in der Bundesfinanzdirektion in den Außenstellen Bayreuth und Weiden ist sie seit 01.11.2019 beim Landratsamt Tirschenreuth im Bereich Naturschutz tätig. Ebenfalls auf 25 Jahre Dienstzeit kann Manuel Enders zurückblicken. 2001 begann seine Karriere mit der Ausbildung in der 2. Qualifikationsebene beim Landkreis Tirschenreuth. Nach Stationen im Immissionsschutz und Naturschutz erfolgte 2007 bis 2009 das Studium zum Diplom-Verwaltungswirt (FH). Anschließend war Enders in der staatlichen Rechnungsprüfungsstelle tätig, seit 01.08.2022 ist er Kreiskämmerer und Leiter der Finanzabteilung. Elisabeth Döllinger wurde zum 40-jährigen Dienstjubiläum gratuliert. Döllinger wurde 1985 beim Gesundheitsamt eingestellt, seit 1993 ist sie dort als Assistentin im Öffentlichen Gesundheitsdienst tätig. Zum 40-jährigen Dienstjubiläum wurde ebenfalls Renate Kohl geehrt. Kohl begann 1986 die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten beim Landratsamt Tirschenreuth. Nach der Ausbildung erfolgte ein Einsatz in der Kreiskasse, seit November 2006 ist sie in der Kreismusikschule eingesetzt. Auch Sabine Sporrer konnte ihr 40-jähriges Dienstjubiläum feiern. Sporrer ist seit ihrer Einstellung im September 1986 mit anschließender Absolvierung des Einführungslehrgangs und Angestelltenlehrgangs I ununterbrochen im Sachgebiet Verkehrswesen und hier aktuell in der Führerscheinstelle tätig. Landrat Hubert Schicker bedankte sich bei den Jubilaren für insgesamt 170 Jahre Dienstzeit mit jeweils einem Gutschein. „Durch Ihren langjährigen Einsatz und Ihre Erfahrung sind Sie unverzichtbare und wichtige Stützen in unserem Landratsamt”. Ebenso dankte Personalratsvorsitzende Ramona Wiesent für das langjährige Engagement.
Mit an der Spitze des Festzuges die Abordnung der Marianischen Männerkongregation Tännesberg. (Bild: Josef Glas)

Patrozinium der Pfarrkirche „St. Michael” und 75-jähriges Jubiläum Marianische Männerkongregation Tännesberg

Vom ehemaligen Forstamt Tännesberg bewegte sich unter den Klängen der Kolping-Fanfarengruppe Tännesberg der Festzug mit den Fahnenabordnungen, den Vertretern des Marktes Tännesberg und der Geistlichkeit zur Pfarrkirche. Der Festgottesdienst wurde von Dekan Alexander Hösl in Konzelebration mit Pfarrer Joseph gefeiert. Auf die Bedeutung des Kirchenpatrons einerseits legte Dekan Alexander Hösl großen Wert und an die MMC gerichtet sagte er: „Viele Menschen haben diese Gemeinschaft über lange Zeit mitgetragen, Verantwortung übernommen und sich verbindlich engagiert. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor Tännesberg mit der „Missa Brevis” von Robert Jones. Im anschließenden Konvent referierte Obmann Dr. Andreas Zinkl über die Geschichte der Kongregation, die bereits 1563. Die MMC Tännesberg wurde 1951 Durch Pfarrer Reichl, der mit Pater Untergehrer die Männer nach dem Gottesdienst aufhielt und zur Unterschrift verpflichtete. Als Obmänner engagierten sich Johann Kirchberger, Josef Zangl, Max Bauer und derzeit Dr. Andreas Zinkl mit aktuell 126 Mitgliedern. Ehrenobmann Max Bauer, einzig noch lebendes Gründungsmitglied, erinnerte daran, daß die Marienverehrung nicht mit einer Anstecknadel beginnt, sondern im Herzen geschehen muß. Zentralpräses Stefan Haimerl stellte die „3 Ave Maria”, ein Versprechen der Mutter Gottes zum Beistand für die letzte Stunde einer Sterbenden in den Mittelpunkt. Beim Totengedenken wurde vor allem an die seit dem letzten Konvent verstorbenen Mitglieder Josef Grötsch, Johann Lehner, Johann Maier und Karl Seegerer gedacht. Ehrungen 60 Jahre Johann Kick. 40 Jahre Josef Kappl. 25 Jahre Gerhard Schneeberger, Andreas Wurm, Michael Bartmann, Josef Zangl, Martin Wittmann, Michael Kick, Martin Ebnet, Johann Striegl, Reinhard Kick, Johann Dirscherl, Markus Sier, Wilfried Schlosser, Willi Hirmer, Richard Hauer, Michael Bartmann, Hermann Nößner. Mit einer Marienandacht nach dem Mittagessen gingen die Feierlichkeiten zu Ende.
Wolfgang Pröls vom gleichnamigen Autohaus aus Vohenstrauß (links) Ehrenvorsitzender des KFZ-Fachverein Josef Schärtl (Zweiter von rechts) Vorstandsvorsitzender Rudolf Angerer (rechts) mit Kabarettist Krebs und weiteren Besuchern. (Bild: Sieglinde Schärtl)

Infos, Einblicke und Kabarett beim Herbstforum der KFZ-Innung im Jahnstadion in Regensburg

Die Innung des KFZ-Gewerbes Oberpfalz und Kehlheim lud zum Herbstforum „auf die Überholspur” mit einem spannenden Abend rund um die Motorsportwelt ein. Das Forum mit informativen Gesprächen und einem gesellschaftlichen Gipfeltreffen fand im Jahnstadion in Regensburg statt. Vorstandsvorsitzender Rudolf Angerer begrüßte auch im Namen von Geschäftsführer Stefan Brandl die „KFZ-ler” aus der ganzen Oberpfalz In einer kurzen Vortrag stellte Rudolf Angerer deutlich heraus „wir waren stets die Nummer eins im Autobau und momentan leider nicht mehr, aber das muss sich wieder ändern. Es hat sich in der Vergangenheit schon öfter zum guten gewendet und wir dürfen die Hoffnung nicht aufgeben. Wir müssen uns endlich, wie es die Chinesen schon machen, wieder auf den Bau von Kleinwagen fixieren”. Der zweifache DTM-Meister und Gewinner der FIA-GT-Meisterschaft Timo Scheider gab interessante Einblicke seiner Karriere. Er stellte sehr detailliert heraus wie er es vom Junioren-Kartmeister bis zum Piloten von Rennstätten von Opel, Audi, Maserati, Porsche und Ferrari schaffte. Über seinen Werdegang staunten alle und stellten fest, dass dies ein harter, langer und kostenintensiver Weg war und ist. Auch zur Entspannung wurde an diesem Abend beigetragen und dafür war Wolfgang Krebs vor Ort. Der Kabarettist und Schriftsteller parodierte die Politiker Seehofer, Stoiber, Aiwanger und Söder und damit wurden die Lachmuskeln enorm strapaziert
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