Von links nach rechts, Stellvertretender Kommandant DMV Grafenwöhr, Hptm Kevin Dörrer, 1. Vorsitzender SU d.R. Thomas Ernstberger, Org.Leiter Kreisgruppe Opf.-Nord HptFw d.R. Hartmut Schütze, Walter Stelzer, Frank Neubauer und Ehrenkreisvorsitzender Oberstlt. d.R. Jürgen Hofmann. (Bild: Jürgen Hofmann )

100 Jahre Mitgliedschaft im Reservistenverband

Zur Monatsversammlung der Reservistenkameradschaft Grafenwöhr im Oktober konnte der Vorsitzende Stabsunteroffizier d.R. Thomas Ernstberger den Stellvertreter des Kommandanten der Truppenübungsplatzkommandantur Grafenwöhr (DMV) Hauptmann Kevin Dörrer, den Ehrenkreisvorsitzenden Jürgen Hofmann und den Organisationsleiter der Kreisgruppe Oberpfalz-Nord im Reservistenverband Hartmut Schütze begrüßen. Bürgermeister Edgar Knobloch musste sich kurzfristig entschuldigen. Nach einem Totengedenken durch den Vorsitzenden hob Hauptmann Dörrer die Wichtigkeit der Reserve gerade in Bezug auf den OPLAN DEU (Operationsplan für die Gesamtverteidigung Deutschlands) in seinen Grußworten hervor. Anschließend ehrten der Ehrenkreisvorsitzende Oberstleutnant d.R. Jürgen Hofmann, der Kreisorganisationsleiter Hauptfeldwebel d.R. Hartmut Schütze und der RK-Vorsitzende Thomas Ernstberger vier Mitglieder für ihre langjährige Treue zum Reservistenverband. Ausgezeichnet wurden für 10 Jahre Mitgliedschaft Edgar Knobloch (entschuldigt), für 25 Jahre Mitgliedschaft Frank Neubauer und Georg Reithmayer (entschuldigt) und für 40 Jahre Mitgliedschaft Walter Stelzer. Ehrenkreisvorsitzender Jürgen Hofmann, der direkt von der Kommandoübergabe des Landeskommandos Bayern aus München kam, überbrachte die Grüße des verhinderten Kreisvorsitzenden Christoph Rolland. Er erwähnte, dass auch der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder bei der Kommandoübergabe die Bedeutung der Reservisten hervorgehoben und sich für die Wiedereinführung der Wehrpflicht ausgesprochen hat. Er ergänzte zum OPLAN DEU, dass nicht nur bei der Bundeswehr Änderungen vorangetrieben werden, sondern auch bei den Behörden im Bereich der zivilen Verteidigung die Hausaufgaben gemacht werden. Organisationsleiter Hartmut Schütze dankte in seinen Grußworten der RK Grafenwöhr für ihren Einsatz und hob hervor, dass auch für die unbeorderte Reserve wichtige Aufgaben anstehen. Hier laufen Ausbildungen im Bereich des Heimatschutzes und auch die Ausbildung der Ungedienten werde maßgeblich unterstützt. Ernstberger dankte zum Schluss allen Anwesenden für ihr Kommen und leitete in den gemütlichen Teil über.
Pfarrer Udo Klösel feierte mit den Gläubigen den Gottesdienst zum Patrozinium St. Wendelin in Niederland. Die Lesung trug Elisabeth Völkl vor. (Bild: Peter Garreiss)

Ortschaft Niederland feierte ihren Kapellen-Heiligen St. Wendelin

Die Ortschaft Niederland, Gemeinde Moosbach, feierte das Patrozinium in ihrer schmucken Dorfkapelle die dem hl. Wendelin geweiht ist. Pfarrer Udo Klösel hielt den Gottesdienst. Dabei wurde auch den verstorbenen Dorfbewohnern sowie den Erbauern und Wohltätern der Kapelle gedacht. Mit dem Lied „Mir nach spricht Christus unser Held” wurde eingangs gesungen. Der hl. Wendelin hat sich in die Nachfolge Jesu gegeben. Der Geistliche erinnerte an den geschichtlichen Hintergrund. In der Wende vom vierten und sechsten Jahrhundert machten sich viele Menschen auf den Weg. Es war damals die Zeit der Völkerwanderung. Vom Osten her kamen die Hunnen und bedrängten die Völkerschaften und diese machten sich auf die Flucht ins römische Reich und brachten dieses zum Untergang. In kleinen Gruppen, Einzeln und in Klöstern wurde das Christum voran gebracht, so dass sich wieder christliches Leben in Europa bilden konnte. Einer von diesen großen Gestalten, wenn er auch nur ein kleines leuchtendes Licht, war der hl. Wendelin. Der Überlieferung nach war er ein Königssohn, der sich von Christus hat rufen lassen. Er hat sich in die Fremde begeben. Als Einsiedler lebte er im Saarland und brachte dort die Frohe Botschaft zum Leuchten, so dass seine Fürsprache heute noch angerufen wird, führte Pfarrer Klösel aus. Zu Ehren des hl. Wendelin wird der Gottesdienst als Patron dieser Kapelle gefeiert und er ist auch Viehpatron in den ländlichen Gebieten. Fürbitten wurden vorgetragen. Für die Lesung sorgte Elisabeth Völkl. Gemeinsam wurde gesungen und gebetet. Ministranten waren Laura Sauer und Hannes Bodensteiner aus Etzgersrieth, da Niederland zur Expositur Etzgersrieth gehört. Mit dabei war auch Mesner Alois Meier aus Etzgersrieth.
MMC-Pilgergruppe mit geistlichen Leiter Zentralpräses Pfarrer Markus Brunner (vorne zweiter von rechts)  (Bild: Michael Koller junior)

Pilgerreise der MMC Amberg nach Fátima

Im Rahmen ihres Jubiläums „400 Jahre Marianische Männer-Congregation Amberg“ hat die MMC eine Fahrt nach Fátima unternommen. Neben Sodalen der MMC haben sich weitere Interessierte für die Pilgerreise interessiert. Hauptziel war der portugiesische Wallfahrtsort, an dem im Jahr 1917 die Mutter Gottes den drei Seherkindern Lucia, Francisco und Jacinta erschienen ist. Allabendlich waren die Pilger aus Amberg und Umgebung beim Rosenkranz und der anschließenden, eindrucksvollen Lichterprozession mit von der Partie. Höhepunkt war die Festmesse am Erscheinungstag (Monatsdreizehnter), an dem wie bereits am Vorabend rund 100.000 Gläubige aus allen Ländern teilgenommen hatten, darunter ca. 400 bis 500 Priester. Unvergesslich bleibt den Reiseteilnehmern auch der sogenannte Ungarische Kreuzweg, der durch einen idyllisch gelegenen Olivenhain führte und an den Garten Getsemani in Jerusalem erinnerte. Neben Fátima waren weitere Ziele auf dem Reiseprogramm. Eine Tagesfahrt führte nach Lissabon. Beeindruckend waren das weitläufige, architektonisch interessante Hieronymuskloster, die Kathedrale, die Kirche des heiligen Antonius von Padua, der aus Lissabon stammte, und die monumental Christusstatue über der Hauptstadt Portugals, „Cristo Re“. Weiter ging es an die Atlantikküste in das Städtchen Obidós mit seinen malerischen Gassen und der vollständig erhaltenen Stadtmauer, und nach Nazaré mit dem Heiligtum „Unserer Liebe Frau von Nazareth. Die dort verehrte Madonna gehört zu den ältesten Marienstatuen weltweit. Fester Programmpunkt war die tägliche Messfeier mit dem Präses der Männer-Congregation, Pfarrer Markus Brunner. Mit vielen Eindrücken und gestärkt im Glauben kehrten die Wallfahrer nach sechs Tagen in die Oberpfälzer Heimat zurück.
Das Nachwuchsorchester der Trachtenkapelle Hohenburg. (Bild: Benjamin Siegert)

Bunter Vorspielnachmittag für junge Musikenthusiasten in Hohenburg

Musik braucht Nachwuchstalente - genau dies war am vergangenen Sonntag auch wieder das Motto am traditionellen Vorspielnachmittag der Trachtenkapelle Hohenburg. Dieser bietet jungen und junggeblieben Musikenthusiasten die Möglichkeit, einen detaillierten Überblick über die verschiedenen Instrumente zu erhalten und auch selbst auszuprobieren. Eingeläutet wurde der Nachmittag mit einer feierlichen Einleitung des Nachwuchsorchesters der Kapelle unter der Leitung seiner Dirigentin Tanja Fruth, welches eindrucksvoll musikalische Perlen, unter anderem aus dem Radio und aus Kinofilmen, zum Besten gab. Anschließend gab es auch mehrere musikalische Einzel- und Gruppendarbietungen von den Nachwuchsmusikanten, die auf verschiedenen Instrumenten ihr ganzes Können eindrucksvoll unter Beweis stellen konnten. Somit konnten sich die Besucher einen umfassenden Überblick über das breite Spektrum des Angebots an Instrumenten verschaffen, welche bei der Trachtenkapelle erlernt werden können. Vereinsvorstand Benjamin Siegert und Anja Paulus, Dirigentin des großen Orchesters, hoben hierbei die große musikalische Bandbreite der Trachtenkapelle Hohenburg hervor, und dass die Nachwuchsmusikanten eine wichtige Stütze der Kapelle darstellen. Die Trachtenkapelle Hohenburg feierte in diesem Jahr bereits ihr 66-jähriges Bestehen und wird ihren nächsten großen Auftritt bei ihrem alljährlichen Weihnachtskonzert haben, welches am 3. Adventssonntag, den 13. Dezember 2026 in der Pfarrkirche in Hohenburg stattfinden wird.
Preisträger der Mannschaften von links 1. Schützenmeister Tobias Beer, DJK Georg Schwandner, ESV Julian Prechtl, Krieger Josef Irlbacher, Musikverein Diana Raab, 2. Schützenmeister Helmut Meier (Bild: Franziska Kühner)

Kirwaschießen der Plassenbergschützen Gleiritsch wieder ein voller Erfolg

Auch in diesem Jahr war das Kirwaschießen des Schützenvereins Gleiritsch wieder ein voller Erfolg. Mit mehr als 80 Einzelstartern für die Preiskategorien Gans und Preise, sowie zusätzlich 12 Mannschaften bzw. Gruppen der einheimischen Vereine, war das Vereinsheim an den 4 Schießabenden immer gut besucht. Zur Preisverleihung kamen neben den einheimischen Vereinsvertretern auch die Schützenvereine aus Guteneck, Trausnitz und Zangenstein. Schützenmeister Tobias Beer bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfer für die hervorragende Unterstützung bei der Durchführung des Schießens und natürlich bei allen die einen Preis spendiert haben. Beim Gemeindeschießen kam der ESV Lampenricht auf den 1. Platz mit 582,4 Teiler, den 2. Platz belegete die DJK 2 mit 697,5 Teiler, den 3. Platz sicherten sich die Krieger mit einem 747,3 Teiler, den 4. Platz belegte der Musikverein Gleritsch mit 828,0 Teiler und der 5. Platz ging an die DJK 3 mit einem 844,1 Teiler. In der Preiskategorie Preise kam Wolf Martin auf den 1. Platz mit einem 25,2 Teiler, auf den 2. Platz Hanauer Josef. jun. mit einem 31,0 Teiler und auf den 3. Platz Armer Thomas mit einem 43,4 Teiler. Bei der Kategorie Gans sicherte sich Meier Anika den 1. Platz mit einem 11,1 Teiler, knapp dahinter auf den 2. Platz Heller Paul mit einem 12,8 Teiler und auf den 3. Platz landete Meier Uschi mit einem 19,1 Teiler. Nach der Preisverteilung saß man noch lange in geselliger Runde zusammen.
Bunte Wälder und raschelndes Laub begleitete die Wandergruppe (Bild: Walther Piehler)

OWV-Herbstwanderung: Natur, Geschichte und gemütliche Einkehr

Bei der diesjährigen Herbstwanderung des OWV Schirmitz machten sich 20 Wanderfreunde auf den Weg, um gemeinsam die reizvolle Landschaft rund um Hohenwald, Stein und Liebenstein zu erkunden. Bei bestem Wandergeist, viel guter Laune und angeregten Gesprächen wurde die Tour zu einem rundum gelungenen Erlebnis. Ausgangspunkt der Wanderung war Hohenwald. Von dort führte die Strecke vorbei am sagenumwobenen „Wolfenstein” und am „Rothenbürger Weiher” zu den beeindruckenden Felsformationen der kleinen und großen „Teufelsküche” sowie zur „Teufels Waschschüssel”. Die abwechslungsreiche Route bot zahlreiche schöne Eindrücke und machte die Wanderung zu einem besonderen Naturerlebnis. In Stein legte die Gruppe einen Zwischenstopp ein. Bei einer kurzen Kirchenführung erfuhren die Teilnehmer Interessantes über das besondere Bild mit der Darstellung Hitlers in der Kirche. Anschließend ging es weiter nach Liebenstein, wo bei einer Führung durch die Burgruine die Geschichte der Anlage nähergebracht wurde. Den gemütlichen Abschluss fand die Herbstwanderung bei Manfred Gmeiner in seiner „Schreiner-Schupf'n”. Dort wurden die Wanderfreunde mit köstlichen Grillspezialitäten, insbesondere leckeren Rippchen, und kühlen Getränken bestens bewirtet. Die Gastfreundschaft und die hervorragende Verpflegung sorgten für einen gelungenen Ausklang des Wandertages. OWV-Vorsitzende Monika Dobmeier bedankte sich bei Manfred Gmeiner herzlich für die freundliche Aufnahme, die ausgezeichnete Bewirtung und die leckeren Rippchen. Ihr Dank galt ebenso den Verantwortlichen für die interessanten Führungen in der Kirche in Stein und durch die Burgruine Liebenstein, die der Wandergruppe spannende Einblicke in die regionale Geschichte ermöglichten. Die positiven Rückmeldungen der Teilnehmer zeigten, wie gut die Herbstwanderung angekommen war. Bei vielen schönen Eindrücken, interessanten Entdeckungen und geselligem Beisammensein verging die Zeit wie im Flug. Gegen 20 Uhr kehrten die Wanderfreunde schließlich wieder nach Schirmitz zurück – einig darin, einen rundum schönen und abwechslungsreichen Tag miteinander verbracht zu haben.
Die Ehejubilare der Pfarreiengemeinschaft Amberg-St. Georg und Luitpoldhöhe-St. Barbara mit Stadtpfarrer Markus Brunner (2. Reihe rechts) und Pfarrgemeinderatssprecher Michael Suttner (2. Reihe links) (Bild: Manuela Suttner)

Pfarrei St. Georg ehrt Ehejubilare

Für ein besonderes Jubiläum wurden in der Vorabendmesse am Samstag, 17. Oktober, Ehepaare der Pfarreiengemeinschaft Amberg St. Georg und Luitpoldhöhe St. Barbara geehrt. Neun Ehepaare fanden sich in der Stadtpfarrkirche ein, um noch einmal den kirchlichen Segen zu erbitten. Sie können auf je zweimal 25, dreimal 40, einmal 50, einmal 60 und sogar einmal auf 65 gemeinsame Ehejahre zurückblicken. Stadtpfarrer Markus Brunner hatte in seiner Predigt das bekannte Energietonikum „Doppelherz – Die Kraft der zwei Herzen” dabei. Dieses Präparat kann als Lebenselixier für eine gesunde Ehe betrachtet und verstanden werden. Die zwei Herzen der Jubilare sind also gleichsam ein „Doppelherz”. Das Tonikum für das Gelingen der Ehe hat mehrere „Wirkstoffe”: Das Größte und Wichtigste, das Paare miteinander verbindet, sind die gegenseitige Liebe und der Segen Gottes, unter den Mann und Frau sich ihr ganzes Leben stellen, damit die christliche Ehe gelingen kann. Pfarrer Brunner erteilte nach der Eucharistiefeier auch den Einzelsegen und wünschte den anwesenden Jubelpaaren noch viele weitere gemeinsame, von Christus gesegnete Jahre. Nach dem Gottesdienst wurde im Clubraum des Pfarrzentrums St. Georg weitergefeiert. Nach einer Bilderpräsentation, bei der bekannte Ansichten der Amberger Altstadt aus früheren Zeiten heutigen Aufnahmen gegenübergestellt wurden, folgten Gedichtvorträge und die Ehrung der einzelnen Jubelpaare. Sie erhielten ein kleines Holzkreuz und eine Klappkarte mit dem aktuellen Foto der Ehejubilare. Das persönliche Gespräch und der Austausch miteinander rundeten die gelungene Veranstaltung ab. Den passenden Rahmen der Jubiläumsfeier samt einer kleinen Verköstigung im Clubraum hatte der Pfarrgemeinderat St. Georg in bewährter Weise bestens vorbereitet.
Die neue Vorstandschaft der Kirwaleit Rieden e.V. mit Erstem Vorsitzenden Johannes Haas (7.v.l.), seinem Stellvertreter Martin Reindl (l.) und Erstem Bürgermeister Erwin Geitner (r.). (Bild: Michael Rabenhofer)

Kirwaleit Rieden wählten neue Vorstandschaft

Mitte Oktober stellten sich die Kirwaleit Rieden neu auf. Nach dem Rückzug mehrerer Verantwortlicher der Vorstandschaft sah sich die Mitgliederversammlung veranlasst, außerordentlich ein neues Team an der Spitze des Vereins zu wählen. Zur Versammlung in die Pension Rundblick erschienen neben den Mitgliedern auch Erster Bürgermeister Erwin Geitner. Martin Reindl begrüßte die versammelte Runde und beglückwünschte zugleich die Seniorwirtin Kuni Hentschel und ihren Ehemann Ernst zur kürzlich gefeierten Eisernen Hochzeit. „Nur gemeinsam ist man stark, das gilt besonders im Verein“, erklärte der „Anderl“, Martin Reindl. Bürgermeister Erwin Geitner hob in seinen Grußworten die Kirwa-Traditionen mit dem Immateriellen Kulturerbe im Landkreis Amberg-Sulzbach als wichtigen Bestandteil der gelebten ländlichen Strukturen, der Dorfgemeinschaften und des Zusammenhalts vor Ort hervor. Weiter war vom Rathauschef zu hören, dass er sich sehr auf die nächste Kirwa 2027 mit dem Highlight des Konzertes der Bayern 3 Band sowie der Marsmännla freue, welche mit dem Sieg bei der Kirchweihchallenge im August an Land gezogen werden konnte. Mit Spannung waren die folgenden Neuwahlen der gesamten Vorstandschaft erwartet worden. Alle Wahlen fielen einstimmig aus. Auf den bisherigen Ersten Vorsitzenden Marcel Malotta folgt Johannes Haas. Der Nachfolger des bisherigen Zweiten Vorsitzenden Stefan Scharl heißt Martin „Anderl“ Reindl. Die Kassengeschäfte führt künftig Maximilian Graf, der auf Chrstina Hollweck folgt. Seine Stellvertreterin ist Sandra Renner. Als Beisitzer gehören künftig dem Ausschuss Fabian Renner, Luca Hollweck, Erik Hollweck, Sebastian Schmidt und Jakob Haas an. Hier war Elias Hollweck ausgeschieden. Nicht mehr als Kassenprüferin trat Vera Hollweck an. Die Kasse prüfen nun Marlene Wendl und Paul Hillstetter. Der neue Vorsitzende Johannes Haas dankte für das Vertrauen und wünschte seinem Gremium viel Erfolg. „Wir sind voller Elan und großer Vorfreude auf die nächste Kirwa“, so Haas.
V. li. n. re: 1. Schützenmeister Ludwig Kraus, Roth Georg, Wittmann Noah, Dillig Sebastian, Klar Markus, Tobias Hanauer, Kriechenbauer Markus,Jäckel Luca, Wolf Manfred, Roland Sandmann, Mia Horoszak, Kiener Fabian, Wolf Franziska Jugendleiterin (Bild: Angelika Stahl)

Rege Teilnahme beim Kirwaschießen der Burgschützen Trausnitz

Das traditionelle Kirwaschießen der Burgschützen erfreute sich auch in diesem Jahr großer Beliebtheit. Der Einladung folgten 135 Teilnehmer. Letzten Samstag fand im Schützenheim bei deftiger Brotzeit und guter Stimmung die Preisverleihung statt. Ludwig Kraus, 1.Schützenmeister begrüßte die zahlreichen Gäste sowie die Vertreter der Gemeinde und anwesende Schützenvereine Gleiritsch und Guteneck. Die Ergebnisse wurden in den Kategorien „Bambini” auf „Gut Glück” die „Bürger und Kirwascheibe” sowie in der Kategorie „Schüler” ermittelt. Es wurde jeweils in Teilern gewertet. Bei den Bambinis belegte Elli Schwandner Verein (Lohbinder) mit 104,5 den 1. Platz. Wittmann Noah (OGV Trausnitz) 245 Platz 2, gefolgt von Alexander Maurer mit 344,2 den 3. Platz. In der Wertung auf „Gut Glück” sicherte sich Cornelia Schwandtner (Lohbinder) mit hervorragenden 2,5 den 1. Platz. Mia Horoszack (Burgschützen Trausnitz) erreichte mit 5,8 den 2. Platz. Georg Roth ( Plassbergschützen Gleiritsch)16,4 den 3.Rang. Bei der Bürgerscheibe gewann Luca Jäckel (FFW Trausnitz)mit 42,9 Teilern. Cornelia Schwandtner erreichte (Lohbinder)mit 76,6 Platz 2. Markus Kriechenbauer (FFW Trausnitz) 119,5 den 3. Platz. In der Wertung der Kirwascheibe setzte sich Tobias Hanauer (Hubertusschützen Guteneck) mit 43,0 durch. Helmut Meier von den ( Plassbergschützen Gleiritsch) erreicht die 50,4 den 2. Platz. Roland Sandmann (OGV Trausnitz) wurde mit 74,7 Dritter. Auch die Schützen Kategorie „Schüler” brachten beachtliche Leistungen. Katharina Heimerl (FSG Rötz) gewann mit 5,0 Teilern vor Sophia Hautmann (SG Mehlmeisel) 17,8 und Max Kriechenbauer von der (FFW Trausnitz) mit 632 den 3. Platz. Für die erfolgreichen Teilnehmer gab es schöne Sach- und Geldpreise. Zudem wurde Jäckl Luca die Bürgerscheibe und Hanauer Tobias die Kirawa Scheibe unter Applaus überreicht. Die Meistbeteiligung der Vereine wurde anschließend bekannt gegeben. Der Drittplatzierte Verein OGV Trausnitz erhielt 10 Liter Bier, die FFW Trausnitz wurde als 2. mit 20 l Bier ausgezeichnet und die FFW Söllitz belegte wiederholt den 1. Platz, was für eine gute Gemeinschaft dieser Feuerwehr spricht. Bei guter Stimmung klang der Abend im Schützenheim aus.
Seniorengruppe Schmidgaden (Bild: Josef Schimmer )

Kirwa-Montags-Wanderung in Schmidgaden

Auch in diesem Jahr führten die Senioren wieder ihre traditionelle Kirwa-Montags-Wanderung durch. 11 rüstige Senioren hatten sich am Dorfplatz eingefunden, um die von Sepp Eckl vorgegebene, angemessene Wanderroute anzugehen. Die behutsam ausgewählte Wegstrecke sollte niemand überfordern. Über den Schwarzenfelder Weg kam man in die Flurbezeichnung „Pfeifenricht“ und weiter in die „Gatlouh“. Die früher gutaussehenden Flurbereinigungswege, wurden leider durch die schweren Fahrzeuge beim Stromleitungsbau arg in Mitleidenschaft gezogen. Sie waren behelfsmäßig einigermaßen wieder hergestellt, so dass der Marsch doch ohne größere Probleme absolviert werden konnte. In der Folge führte die Wanderung voll durch das Gebiet, in dem die Erdkabel des Südostlinks verbaut wurden. Die Kabel liegen bereits in der Erde (ca. 1,3 – 1,5 m tief), so dass nun an der Überdeckung gearbeitet wird. Die Teilnehmer der Wanderung sahen die immensen Erdbewegungen, die bei den Arbeiten notwendig wurden. Unzählige Baumaschinen und Geräte arbeiten in verschiedener Weise an der Aufbereitung des Überdeckungsmaterial. Das vorgefundene Areal erinnert an einen mittleren Tagebaubetrieb. Dass die Investition – den Strom von Nord nach Süd zu bringen – sehr viel Geld kostet, konnte man vor Ort leicht nachvollziehen. Die früheren Kalkulationen von 13,6 Milliarden €, sollen sich nach Schätzungen auf etwa 10 Milliarden € reduziert haben. Nach Angaben der Bundesregierung sind im Moment etwa 6,4 Milliarden € verbaut. Die etwa 700 km lange Leitung von Schleswig-Holstein nach Süddeutschland soll Ende 2028 den Betrieb aufnehmen. Die Wanderer waren beeindruckt von den außergewöhnlichen Baumaßnahmen und machten sich dann wieder auf den Heimweg, um die Anstrengungen des Marsches beim einem gemütlichen Frühschoppen und Mittagstisch im Gasthaus Anderl ausklingen zu lassen.
Fast 70 Gäste nahmen in der Aula der Grundschule Platz zur Vorstellung der Sonderbriefmarke Spitzenklöppeln in Deutschland. Bürgermeister Martin Holler bei der Begrüßung. (Bild: Nikolaus Scherr)

Präsentation Sonderpostwertzeichen Spitzenklöppeln

Tiefenbach. Zu einem Rundgang durch das Klöppelmuseum in der ehemaligen Klöppelschule im Tiefenbacher Rathaus versammelten sich die geladenen Gäste, bevor sie in der Aula der Grundschule Platz nahmen. Ein langgehegter Wunsch ging endlich in Erfüllung und die Sonderpostmarke über das Spitzenklöppeln in Deutschland konnte präsentiert werden und steht nun als offizielle Wertmarke zur Verfügung. Musikalisch begrüßte Pia Pfeiffer aus Schönau die Besucher mit einem modernen Stück auf ihrer Harfe. Bürgermeister Martin Holler sagte ein herzliches Grüß Gott den rund 70 Gäste und darunter Mitarbeiter des Bundesfinanzministeriums, denn dieses ist Herausgeber aller neuen Postwertzeichen und eben auch dieser Sondermarke über die Klöppelkunst. Martin Chaudhuri, der kommissarische Leiter des Postwertzeichenreferates, und Gabriele Kühnberger-Zierbock sind aus Berlin angereist, um die neue Briefmarke vorzustellen. Holler begrüßte neben den zahlreichen Klöppelfreunden auch einige Philatelisten, an der Spitze den Vizepräsidenten des Bundesverbandes deutscher Philatelisten Frank Blechschmidt, sowie von politischer Seite die MdBs Martina Engelhard-Kopf und Reinhard Mixl, sowie Landrat Christian Schindler. Aus der Umgebung folgten einige Bürgermeister und Gemeinderäte der Einladung und Florian Schwemin, der stellvertretende Bezirksheimatpfleger, mit Dr. Bärbel Kleindorfer-Marx, der Kulturreferentin des Landkreises Cham, und ihrer Nachfolgerin Marie-Luise Segl. Wer war an der Entstehung dieser Sonderbriefmarke beteiligt? Diese Frage beantwortete Holler gleich in seiner Vorstellungsrunde und hier waren natürlich seine Vorgänger im Amt Ludwig Prögler und Johann Müller zu nennen, sowie Sieglinde Prögler als Klöpplerin der ersten Stunde, seit das Kunstwerk in Tiefenbach wieder zum Leben erwachte. Dass eine Briefmarke auch eine gewisse Ausstrahlung braucht, dafür sorgte die Grafikerin Daniela Burger aus Berlin. Bürgermeister Holler dankte vorab allen Beteiligten und vor allem den Klöppelkünstlern, welche heute noch diese Handwerkskunst vor dem Aussterben bewahren. Den schwierigen Weg von einem Wunsch auf eine eigene Briefmarke bis zum veröffentlichten Werk beschritt Martin Chaudhuri vom Bundesfinanzministerium. Mindestens zwei Jahre muss der Antragsteller, in diesem Fall Altbürgermeister Ludwig Prögler, warten, bis zur Fertigstellung. Über 500 Anträge gehen jedes Jahr beim Ministerium ein und daraus konnten im letzten Jahr 52 Sondermarken bewilligt werden. Das letzte Wort hat dabei immer der amtierende Bundesfinanzminister und im Falle dieser Marke über das Spitzenklöppeln war dies Christian Lindner. Zu jedem Antrag können bis zu fünf Grafikentwürfe mit eingebracht werden und hier setzte sich das Design von Daniela Burger aus Berlin durch. Chaudhuri dankte abschließend Dr. Bärbel Kleindorfer-Marx für die fachliche Begleitung und nun ist die Marke im Wert von 2,90 Euro seit dem 1. Oktober 2026 erhältlich und zugelassen. Die Bundestagsabgeordnete Martina Engelhard-Kopf stellte fest, dass es die gesamte Region mit Stolz erfülle, dass die Veröffentlichung dieser besonderen Marke über das Spitzenklöppeln hier in Tiefenbach stattfinden kann. Hier in dieser Schule, in der ja diese alte Handwerkskunst immer noch präsent ist und unterrichtet wird. Ihr Dank gilt hier der Handwerkslehrerin Christine Hunger für den Unterricht im Wahlfach Klöppeln. Ihr Dank galt allen, die an der Verwirklichung dieser Sondermarke beteiligt waren. „Eine kleine Marke, aber eine große Kunst”!, stellte sie abschließend sehr treffend fest. Briefmarken verbinden die Welt, und so trägt nun diese Sonderbriefmarke das Handwerk Spitzenklöppeln von Tiefenbach aus hinaus in die die weite Welt, sagte Landrat Christian Schindler. Er stellte die Menschen, die hinter diesem Handwerk und hinter dieser Briefmarke stehen, in den Vordergrund. Es ist eine absolute Auszeichnung für die Gemeinde Tiefenbach und diese wird durch zahlreiche Vertreter aus Politik, von Briefmarkenfreunden und nicht zuletzt den Klöppelkünstlern selbst unterstrichen. Diese pflegen seit Jahren gute Kontakte zur Klöppelgruppe im tschechischen Sedlice und diese Vertreter hieß Schindler sehr willkommen. Nun trat Bezirksheimatpfleger-Stellvertreter Florian Schwemin ans Rednerpult und nannte viele Rituale, Traditionen und handwerkliche Fähigkeiten, die ins immaterielle Kulturerbe aufgenommen wurden und 2016 konnte das Spitzenklöppeln als alte Handwerkskunst ebenfalls einen Platz in dieser Liste finden. Kultur funktioniert im Austausch, vor allem im Austausch über Generationen hinweg. Einmalig nannte er es, wie dies hier in Tiefenbach gelang und immer noch gelingt. Es verhindert, dass diese Spitzenklöppelkunst in Vergessenheit gerät. Vor Kurzem am 17. Oktober war der Welttag des Kulturerbes, daran erinnerte die Kulturreferentin des Landkreises Cham Dr. Bärbel Kleindorfer-Marx in ihrem Grußwort, in dem sie auf die Anfänge des Klöppelns zurückblickte. In den Jahren 1900 bis 1930 war die Blütezeit auch hier in der Klöppelschule Tiefenbach und daran erinnert eine Goldmedaille von der Weltausstellung in Barcelona für die Klöppelkunst aus der Oberpfalz. Seinen großen Dank richtete abschließend Bürgermeister Holler an alle Anwesenden und zum Abschluss griff wieder Pia Pfeiffer in die Saiten ihrer Harfe.
Teilnehmende beim „Fitten Montag” mit Übungen im Fischhofpark Tirschenreuth. (Foto: Sabine Frank)

FIT in TIR begeistert mit großer Resonanz

Das erstmals vom Gesundheitsamt Tirschenreuth angebotene Bewegungsprogramm „FIT in TIR” ist auf große Resonanz gestoßen. Von Juni bis September fanden im Rahmen des Landesprogramms „Sport vor Ort Bayern” insgesamt 29 kostenlose Bewegungsangebote in Tirschenreuth und Neusorg statt. Beim „Fitten Montag” trafen sich die Teilnehmenden regelmäßig im Fischhofpark Tirschenreuth. Unter Anleitung von Rainer Möller und Renate Rosner standen abwechslungsreiche Bewegungsübungen für unterschiedliche Altersgruppen auf dem Programm. An einzelnen Terminen nahmen bis zu 35 Personen teil. Auch der „Fitte Dienstag” in Neusorg wurde sehr gut angenommen. Auf der Feuerwehrwiese gestaltete Qi-Gong-Kursleiterin Laura Wiß offene Bewegungseinheiten für alle Altersgruppen. Ein weiterer Bestandteil war der „Yoga-Juli” im Fischhofpark. An vier Dienstagen bot Referentin Julia Ackermann am Freiluftaltar Genezareth Yogaeinheiten mit Körper-, Atem- und Entspannungsübungen an. Alle Angebote fanden im Freien statt und konnten trotz wechselhafter Witterung durchgeführt werden. Eine Anmeldung war nicht erforderlich. Als zusätzlichen Anreiz erhielten Teilnehmende nach zehn besuchten Einheiten eine Yogamatte. Bewegung und Prävention direkt vor Ort Das Landesprogramm „Sport vor Ort Bayern” ist Teil des Masterplans Prävention Bayern. Ziel ist es, Bewegung und Gesundheitsförderung möglichst wohnortnah, unkompliziert und ohne große Zugangshürden anzubieten. Wie gut „FIT in TIR” angenommen wurde, zeigte auch eine anonyme Befragung der Teilnehmenden. Besonders positiv bewertet wurden die abwechslungsreiche Gestaltung, der unkomplizierte Zugang und die wohnortnahen Angebote. Aufgrund der positiven Resonanz können sich die Organisatoren eine Fortsetzung von „FIT in TIR” im kommenden Jahr gut vorstellen.
Bürgermeister Rudolf Teplitzky und Stadtrat Peter Blödt übernehmen das Butterfass (Bild: Michael Welnhofer)

Bürgermeister stellt Butter selbst her

Zum traditionellen Herbstfest mit Ausbuttern lud das AWO Ü50 Café in den Mehrgenerationentreff am Sandradl 20 ein. Zahlreiche Besucher aus Oberviechtach und Umgebung folgten der Einladung. Zugleich bildete das Fest den Auftakt zu „Oberviechtachs Goldene Tage”, zu dem auch Bürgermeister Rudolf Teplitzky gekommen war. Nach Kaffee und Torten, serviert vom AWO-Team, sorgte Alleinunterhalter Alfons Margraf für musikalische Unterhaltung. Anschließend stand das Ausbuttern im traditionellen Butterfass auf dem Programm. Bürgermeister Teplitzky und Stadtrat Peter Blödt ließen sich nicht lange bitten und übernahmen das Buttern. Während Alfons den musikalischen Drehrhythmus immer schneller werden ließ, kamen die beiden Herren kräftig ins Schwitzen. Die Gäste feuerten sie mit rhythmischem Klatschen und Zurufen an. „Wo gibt's denn so was, dass der Herr Bürgermeister die Butter selbst herstellt?”, freute sich Hilde begeistert und klatschte fleißig mit. Nach kurzer Zeit konnte AWO-Vorsitzender Michael Welnhofer verkünden: Die „Bürgermeister-Butter” ist fertig und kann mit frischen Kartoffeln serviert werden. Auch kulinarisch hatte das Fest einiges zu bieten: Neben frischem Brot, Kartoffeln und selbstgemachter Butter gab es eine große Auswahl an Torten sowie die zur Kirwa gehörenden Küchln. Für viele ältere Gäste weckte das traditionelle Ausbuttern Erinnerungen an frühere Zeiten, als Butter noch häufig selbst hergestellt wurde. Schön das die AWO Oberviechtach noch an alte Traditionen festhält und hier im MGT weiter betreibt. Bereits am kommenden Sonntag treffen sich die Freunde der AWO zum gemeinsamen Mittagessen im Gasthaus Greber in Pullenried.
ein gemütliches Zusammensein mit selbst gemachter Butter, Käse sowie Schinken mit Erfahrungsaustausch zum Gartenjahr 2026 des Gartenbauvereins Edelsfeld (Bild: Rudi Gruber)

Zum Erntedank ein Abend mit Butterfass

Auch wenn Erntedank schon etwas zurückliegt, so heißt es immer noch Abschlussarbeiten im Garten sind angesagt. Die Ernte wurde eingebracht, die Blumen abgeräumt, die Blätter an den Bäumen haben herrliche Farben angenommen – die Frostnächte können langsam kommen. Zum Abschluss des Gartenjahres gab es trotz der langen Hitzeperiode zufriedene Mienen der Mitglieder im Gartenbauverein Edelsfeld und Umgebung. Es war trotzdem ein schönes Gartenjahr, es gab eine schöne Blumenpracht, wenn gegossen wurde, und eine einigermaßen erfolgreiche Obst- und Gemüseernte. Zur Erinnerung mit dem Erfahrungsschatz aus den vergangenen Gartenmonaten kam der fröhliche Abend im evang. Gemeindehaus gerade recht. Die Tradition wollte es schon fast so, dass an diesem Abend ausgebuttert wurde. Einige Mitglieder des Gartenbauvereins samt Kinderkräften waren am Butterfass aktiv. Der herrliche heimische Rahm ließ Bestes erwarten. Gemeinsam wurde der Rahm in kurzer Zeit für den Brotaufstrich zur Butter gerührt. Obendrein gab es gesunde Buttermilch zum Trinken. Dazu wurden noch Platten mit Schinken und verschiedenen Käsesorten als Auflage gereicht. Eine lustige Unterhaltung war großgeschrieben. Andrea Haas unterhielten die Vereinsmitglieder mit ihrem Instrument. Wie immer war herrlicher herbstlicher Tischschmuck zu bewundern, den kreative Vereinsmitglieder angebracht hatten. Der gesellige Abend war sicherlich Anlass für alle Gartler und solche die es werden wollen, Mut und Ideen für das kommende Jahr zu fassen und dann Neues auszuprobieren, auch wenn es diesmal vielleicht nicht so ganz geklappt hat. Jeder Anwesende erhielt ein Los für die Blumentombola. So konnten 80 Pflanzen an die Gartler gebracht werden, die von der Gemeinde und dem Gartenbauverein gesponsert wurden.
Die Bergchorsänger nach erfolgreichem Zusammenfügen des Orgelbausatzes. (Bild: Manfred Bäumler)

Bergchor begutachtet Königin der Instrumente

Zu einem besonderen Termin haben sich die Sänger des Bergchores St. Barbara auf Einladung ihres Chormitglieds und Organisten der Miesbergkirche, Christian Lehnerer, zusammengefunden. Seit weit über neunzig Jahren befindet sich der „Arbeitsplatz“ der Miesbergsänger auf der Empore der Wallfahrtskirche auf dem Miesberg. Dominant sowohl von der Größe her gesehen, als auch was die majestätischen Töne hinter dem Orgelprospekt, also der prunkvollen Orgelverkleidung betrifft, das Musikinstrument des Gotteshauses. Was steckt nun hinter dieser künstlerisch gestalteten Fassade aus Holz, die den Eindruck eines mächtigen Marmorgebildes vermittelt? Ausdrücke und Benennungen wie Windwerk, Traktur oder auch Register bestimmen wesentliche Komponenten der Königin der Instrumente. Befreit von den hölzernen Verkleidungen lässt das Instrument, das letztmals im Jahr 2006 einer umfassenden Erneuerung unterzogen wurde, in ihr Innerstes blicken. Als wäre es seine täglich geübte Lebensaufgabe, stellt der Polizeibeamte von Beruf, Christian Lehnerer, „sein Lieblingsinstrument“ die Schädler-Orgel in der Wallfahrtskirche eingehend und mit großem Sachverstand vor. Versehen mit 24 Registern, verfügt dieses besondere Instrument über eine Besonderheit, die in der Region einmalig sein dürfte. Eine elektrisch angesteuerte Chororgel befindet sich am anderen Ende des Gotteshauses hinter dem Hochaltar und kann auf gesondertem Manual von der Empore aus bedient werden. Fachausdrücke wie Schleifladen, mechanisch-elektrische Spieltraktur oder auch unterschiedlichste Pfeifenmaterialien finden vor interessierten Sängern das Interesse. Kein Geringerer als der Orgelsachverständige der Diözese, Regionalkantor Florian Schuster hat sich Zeit genommen, diesem besonderen Ereignis dabei zu sein. Interessierte Zuhörer waren neben den Sängern selbst auch zahlreiche Angehörige des Klosters, denen ein tieferer Einblick in ihr eigenes Kircheninstrument vergönnt war. Anschließend fand im Probelokal, im Schützenheim, der Zusammenbau eines Orgelbausatzes mit umfangreichem Lernfaktor für die Teilnehmer statt. Eine ordentliche Brotzeit, spendiert durch das Ehepaar Kathi und Christian Lehnerer anlässlich ihrer Hochzeit, sorgte dann für einen vergnüglichen Ausklang des anstrengenden „Unterrichtstages“.
Die Wanderfreunde Hirschau zu Gast bei der Hofführung am Hutzelhof. (Bild: Katharina Kraus)

Wanderfreunde besuchen den Hutzelhof

Gut gelaunt trafen die Wanderfreunde am Treffpunkt ein, um mit Fahrgemeinschaften den Hutzelhof in Weissenberg anzusteuern. Freundlich und herzlich empfangen wurde die Truppe von Frau Kraus, die zusammen mit zwei Männern die gemeinsame Geschäftsführung bildet. Bevor die Tour über den Hof startete, wurde den Wanderfreunden eine Stärkung angeboten. In einem Stadel war alles bestens vorbereitet. Bei gemütlichem Beisammensein fand die Bewirtung statt in Form von Kaffee mit einer guten Kuchenauswahl, sowie mit diversen Getränken. Dann ging es auch schon los. Mit großen Ohren lauschten die Wanderfreunde dann den Ausführungen der Betriebsführerin. Mit weitem Fachwissen gab sie den Besuchern einen Einblick über die Entstehung des Hutzelhofes, dessen Name von der Hutzelbirne abgeleitet wurde, einer alten Birnensorte, deren Bäume auf dem Hof stehen. Ebenso erzählte sie viel interessantes über die einzelnen Bereiche, schön aufgeteilt in einzelnen Gebäuden über das ganze Gelände. Da gibt es eine Hofküche, eine Hofbäckerei, ein Lager mit zahlreichen Produkten, eine Packstation, einen SB- Hofladen ohne Verkaufs- und Kassierpersonal und natürlich die Gemüseanbaufläche im Freiland und unter Tunnel. Um die Kunden beliefern zu können bedarf es eine gut funktionierende Logistik, die im Betrieb vorhanden ist. Früh am Morgen beladen die Fahrer ihre Transporter, um in einem großen Umkreis den Kunden ihre bestellten Biokisten zu liefern. Die Kisten werden nach Kundenwünschen zusammengestellt. Um der Kundschaft ein breites Angebot bieten zu können, ist der Hutzelhof auch in Zusammenarbeit mit Partnerfirmen, die ebenso auf Biobasis bestehen. Nach Ende der Tour verabschiedete man sich mit vielen positiven Eindrücken und neu dazu gelerntes über diesen Biobetrieb. Alles in allem eine tolle Sache. Natürlich fuhren dann die Wanderfreunde nicht heim, ohne sich im Hofladen noch umzusehen, wobei dann keiner leer aus dem Laden ging.
Erste öffentliche Fraktionssitzung vom BNW beim Brucksaler in Neustadt/WN (Bild: Michael Hauer)

Erste öffentliche Fraktionssitzung vom Bürgerdialog Neustadt/WN (BNW)

Das Format ist neu in Neustadt/WN: Der BNW hat erstmalig seine Fraktionssitzung öffentlich durchgeführt. Die beiden Stadtratsmitglieder - Fraktionssprecher und 3. Bürgermeister Stefan Hausdorf und Michael Hauer -haben diese Idee für die September-Stadtratssitzung umgesetzt. Die Veranstaltung fand im Eventstodl beim Brucksaler in Neustadt/WN statt. Im Vorfeld war unklar, ob dieses Format bei den Bürger:innen von Neustadt/WN angenommen werden würde. Da dann doch ca. 30 Bürger:innen zu der Veranstaltung kamen und rege ihre Anregungen weitergaben, kann man die Feuertaufe als bestanden betrachten. Die „heißen” Themen waren das Park- und Verkehrschaos am Felix-Schulhügel, seit Jahren aufgrund von Baustellen und zunehmender Schülerzahlen ein akutes Problem, das dringend gelöst werden muss, die Kündigung der Schrebergärten an der Naab durch die Stadt, die Verwahrlosung der Schaller-Kapelle und die Parkplatzsituation am Stadtplatz. Die beiden Stadtratsvertreter versprachen den Teilnehmenden diese Themen in den Stadtrat einzubringen. Welche Lösungen dann das Ergebnis sein werden, wird man sehen, aber der erste entscheidende Schritt ist, ein offenes Ohr für die Belange der Bürger:innen zu haben. Dies war die Intention der öffentlichen Sitzung und da das Feedback so gut war, wird der BNW diese Veranstaltung auch zukünftig in regelmäßigen Abständen durchführen.
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