Die glücklichen Gewinner des Hobbyspickerturniers 2026. (Bild: Daniel Marx )

Spickerverein „Blaupfeil“ ehrt die besten Hobbywerfer in Vohenstrauß

Auf dem Sommernachtsfest in der Stadthalle überreichte der Spickerverein Blaupfeil viele Pokale an die Sieger des Hobbyspickerturniers, welches einen neuen Teilnahmerekord verzeichnete. Vorsitzende Sonja Kramer und ihr Helferteam boten zahlreiche kulinarische Köstlichkeiten und leckere Getränke bei stimmungsvoller Musik. Bei hervorragendem Sommerwetter wurde lange gefeiert. Am vierwöchigen Hobbyspickerturnier beteiligten sich 215 Personen, freute sich Kramer bei der Pokalverleihung, darunter 32 Vereine, Firmen und weitere Gruppen in 92 Mannschaften. 265 Einzelwerfer versuchten viele Ringe zu ergattern. Die Schiedsrichter dokumentierten 28.020 Ringe. Bei den Namen zeigten die Teams höchste Kreativität. Neben „Schnatter-Zapfen“, „Mir kinna a nix“, „Fülzl-Zerstörer“ oder der „Schöne und die Biester“ gab es viele weitere sehr witzige Ideen. Kramer überreichte zum zweiten Mal in Folge an das „Team Stadthalle“ den Pokal für die Meistbeteiligung. Bei den Damen-Teams setzten sich „die Schnatter-Zapfen“ von den Keglern mit 215 Ringen, „Mir bringa a nix“ von den Vogelfreunden mit 167 Ringen und die „Spritzigen“ von der Praxis Dr. Sollfrank mit 144 Ringen durch. Im Einzel standen Jenny Keck mit 103 Ringen, Magdalena Greber mit 89 Ringen und Tanja Grosser mit 83 Ringen auf dem Siegerpodest. Bei den Herren-Teams landete „Team Herrmann“ mit 549 Ringen auf dem ersten Platz, gefolgt von „Team Götz“ mit 506 Ringen und den „blauen Spickerbrüdern“ vom SV Altenstadt mit 446 Ringen. Im Einzel gewann Fabian Gesierich mit 155 Ringen den ersten Platz vor Tim Gesierich mit 153 Ringen und Bastian Bäumler mit 149 Ringen. Bei der Jugend überzeugten „Die jungen Rentner“ mit 214 Ringen vor den „hotten Flotten“ mit 194 Ringen, beide von der FW Altenstadt, und „Die drei Burschen mit ihrer Maid“ mit 81 Ringen. Im Einzel war Maximilian Maier mit 85 Ringen bester Werfer, vor Max Kelnhofer mit 72 Ringen und Lukas Zeitler mit 55 Ringen. Tim Gesierich bekam zum zweiten Mal den Pokal für den besten Werfer 2026. Nach der Preisverleihung feierten die Gäste noch lange in die Nacht hinein.
Die Ruhebänke bei der Moritzkirche und die Außentüren erhielten neuen Anstrich. Josef Gleißner, Renate Puckschamel Irmgard Ermer und Harald Puckschamel schwangen die Pinsel.  (Bild: Eva Seifried)

Außentüren und Ruhebänke an der Moritzkirche erstrahlen in neuem Glanz.

Am Samstag 18. Juli herrschte rund um die St.-Moritz-Kirche in Mantel reges Treiben. Mitglieder des Fördervereins packten wieder kräftig an, um das Gotteshaus und sein Umfeld für die vielen Besucherinnen und Besucher, die hier regelmäßig Rast machen, in bestem Zustand zu halten. Die Außentüren sowie die Ruhebänke erhielten einen neuen schützenden Anstrich, während im Inneren der Kirche gründlich gereinigt und hartnäckiger Schmutz entfernt wurde hier schwang Renate Puckschamel Staubsauger und Besen. Weitere Helfer waren Irmgard Ermer, Josef Gleißner und Harald Puckschamel. Die Moritzkirche ist ein beliebter Zwischenstopp für Wanderer und Radfahrer – und das zeigte sich auch an diesem Arbeitstag. So begrüßte Vorsitzender Harald Puckschamel während der Streicharbeiten ein Paar aus Nordrhein‑Westfalen, das schwer bepackt mit dem Fahrrad aus Tschechien kam. Die beiden hatten zuvor das Bäderdreieck erkundet und nutzten die Gelegenheit zu einer kurzen Rast. Puckschamel führte die Gäste spontan durch die Kirche und gab Einblicke in ihre Geschichte und Bedeutung für die Region. Der Arbeitseinsatz zeigte einmal mehr das große Engagement des Fördervereins, der mit viel Herzblut dafür sorgt, dass die St.-Moritz-Kirche ein Ort der Ruhe, Begegnung und Gastfreundschaft bleibt. Im September findet wieder der Patroziniumsgottesdienst statt und am 2. Adventssontag die besinnliche Adventsstunde in St. Moritz.
Der neue Vorstand der Amberger Grünen (Bild: Claudia Ried)

Jahreshauptversammlung der Amberger Grünen

Mehr Sichtbarkeit der politischen Arbeit, mehr Zusammenarbeit mit Amberger Vereinen und Gruppierungen, mehr Grün für Ambergs Innenstadt – darum und viele andere Themen ging es bei der Jahreshauptversammlung des Amberger Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen. Und natürlich gab es am 16. Juli im Winklerbräu auch Neuwahlen: Neu- und wiedergewählt wurde sowohl der grüne Vorstand als auch Beauftragte und Delegierte. Geleitet wurde die Wahl von Lucas Pöllinger, dem Bezirkssprecher der Oberpfälzer Grünen. Neu an der Spitze des Kreisverbands ist nun Simone Maaß – wenn auch alles andere als neu im Grünen Geschäft. Als Mitarbeiterin des Regensburger Landtagsabgeordneten Jürgen Mistol hat sie tiefe Einblicke in politische Zusammenhänge und ist bestens vernetzt. Unterstützt wird sie dabei von ihrem Co-Kreissprecher Piet Gürtler, der einstimmig wiedergewählt wurde. Als Schriftführer wurde Ambergs Grünes Urgestein Hans-Jürgen Bumes gewählt, Ruth Kroll bleibt Schatzmeisterin. Unterstützt wird der Vorstand durch Beauftragte für Familien (Dr. Raphaela Etzold), Jugend (Florian Heil), Gesundheit (Dr. Günther Edenharter), Umwelt (Hans-Jürgen Bumes) und Mobilität (Johannes Schmidt). Das Amt des Rechnungsprüfers übernahmen Dr. Hans Friedl und Dr. Klaus Ebenburger. Die beiden Stadträtinnen Ina Schleicher und Claudia Ried hatten wegen der Trennung von Amt und Mandat bewusst nicht mehr für ein Amt im Kreisverband kandidiert.
Mustafa „Musti” Sugle (mitte) mit dem neuen ERSC-Vorstand Matthias Scherr (links) und dem 2.Vorstand Sebastian Gassner (rechts).  (Bild: Tanja Leber )

ERSC-Ehrenmitgliedschaft für scheidenden Mustafa Sugle
Langjähriger Vorsitzender kandidiert nicht mehr

Mehr als 20 Jahre war Mustafa Sugle in der Vorstandschaft des ERSC Amberg, davon dreizehn als erster Vorsitzender. An der Jahreshauptversammlung des Vereins gab Sugle nun bekannt, dass er nicht mehr für den Posten kandidieren werde. Sein Nachfolger wurde sein bisheriger Stellvertreter, Matthias Scherr. Als zweiter Vorsitzender wurde Sebastian Gassner gewählt. „Es ist an der Zeit für Veränderungen in der Vorstandschaft“, erklärte Sugle. Trotz aller Probleme oder Schwierigkeiten, sei es aber eine Zeit gewesen, die er nicht missen wolle: „Wir sind teilweise über die Jahre wie eine Familie geworden mit vielen Mitstreitern. Wir sind mit unserer 1. Mannschaft und dem Nachwuchs ein gesunder Verein. Aktuell stehen wir wirtschaftlich sehr solide da, haben keine Schulden“. Das bestätigt auch die langjährige Kassiererin, Doris Rosenblatt, die ebenfalls nicht mehr kandidierte: „Wir sind schuldenfrei, unser Haushalt ist absolut solide. Alles was auf der Bank ist, gehört uns und wir haben null Euro offene Verbindlichkeiten“. Besonders freute sich Sugle über die Entwicklung im Nachwuchs: „Mit der Meisterschaft der U17 ist ein Anfang gemacht. Wir haben qualifizierte Trainer und engagierte Eltern“, nennt Sugle einige Gründe. Zufrieden zeigte sich auch der Nachwuchsleiter, Nico Mußemann: „Grundsätzlich verlief das letzte Jahr positiv mit dem U17-Titel als Höhepunkt. Wir können kommende Saison alle Altersgruppen besetzen, teilweise in Spielgemeinschaften, teilweise sogar doppelt. Außerdem können wir die Trainerausbildung forcieren. Finanziell hatten wir leichte Gewinne, die reinvestiert werden“, erklärte Mußemann. Besonders freute sich der Nachwuchsleiter über mehr Eiszeiten: „Die Übernahme der Stadionbetreibung ist eine echt große Erleichterung“. Diese liegt in der Hand von Stadionmanager Frank Jakobi: „Bisher läuft das alles reibungslos. Wir konnten bereits viele Sachen anpacken und in Ordnung bringen. Das sieht man schon optisch, wenn man durchs Stadion geht. Wir haben dabei viele Investitionen bereits getätigt, die den Mannschaften aber auch den Besuchern zugutekommen. Finanziell ist aktuell ein leichtes Minus, das aber durch schon vorgezogene Arbeiten und Reparaturen geschuldet ist“, so Jakobi. Am Ende der Versammlung wurde Mustafa Sugle von den anwesenden Mitgliedern einstimmig zum Ehrenmitglied ernannt.
Die Ausflügler bekamen einen Fächer geschenkt der bei der sommerlichen Hitze gute Dienste leistete.  (Bild: Carola Brust)

Haus der Geschichte und Dackelmuseum

Der diesjährige VdK-Ausflug führte nach Regensburg. Im Bus begrüßte Carola Brust die Mitreisenden und teilte gegen die Hitze VdK-Fächer aus und Tüten mit Gummibärchen worauf die Telefonnummern der Kontaktleute standen. Organisiert hatte die Tour Uli Zeinz. Pünktlich kam der Bus in Regensburg beim Haus der Geschichte an. In zwei Gruppen wurde dann mit fachkundigen Führerinnen und Führern die Ausstellung erkundet. Ausführlich wurden die Könige Ludwig und Maximilian beschrieben und zu vielen Zeiträumen der letzten 200 Jahre gab es interessante Ausstellungsstücke. Bedrückend war in der Ausstellung des zweiten Weltkrieges die Original -Schreibmaschine der Geschwister Scholl oder ein Teddybär den ein Kind immer in den Luftschutzkeller mitgenommen hat. Erinnerungen wurden dann am Ende bei der Ausstellung der Autos wach. Es wurde ein Stau am Brenner nachgestellt und vom „Schneewittchen-Sarg“ dem Messerschmidt Roller bis hin zur „Knutschkugel“ war alles geboten. Einige Besucher nahmen begeistert für ein Foto in den Autos Platz. In der „Brezzeria“ gab es dann reichlich große Portionen zum Mittagessen. Über 31.000 Ausstellungsstücke gab es im Dackelmuseum zu bestaunen. zu bestaunen vom Wackeldackel, über Plüschhund, den Olympia-Waldi, Dackel aus Porzellan, Glas in allen Variationen. Die Besitzer gaben einige Anekdoten zum Besten wie die Geschichte vom Dackel Oskar der im Tatort mitspielte. Da es sehr heiß war kam auf dem Rückweg eine Eisdiele sehr gelegen und die meisten gönnten sich einen Eisbecher oder Eiskaffee. Es blieb noch etwas Zeit, um sich im Biergarten an der Donau auszuruhen und ein kühles Getränk zu genießen bevor der Bus wieder nach Mantel fuhr. Für den Seniorenausflug des Marktes Mantel am 13. September nach Würzburg sind noch Plätze frei. Anmeldung bei Uli Zeinz Telefon 016092369150 oder ulisteinbauer@t-online.de.
BGM Karlheinz Budnik eröffnet mit den „Coasters” die Serenadensaison 2026 im Pfarrgarten  (Bild: Wilhelm Daubner)

Gelungener Auftakt der Windischeschenbacher Serenadensaison 2026 im Pfarrgarten

Mit einem stimmungsvollen Sommerabend, weit über 200 Besucherinnen und Besuchern sowie mitreißender Rockmusik ist die Serenadensaison 2026 der Stadt Windischeschenbach erfolgreich eröffnet worden. Die Mischung aus bestem Sommerwetter, dem besonderen Ambiente des Pfarrgartens und der mitreißenden Musik der heimischen Band Coasters sorgte für einen rundum gelungenen Auftakt der diesjährigen Veranstaltungsreihe. Bei bestem Serenadenwetter begrüßte Erster Bürgermeister Karlheinz Budnik die Gäste im idyllischen Pfarrgarten und freute sich über den hervorragenden Besuch. In seiner Ansprache bezeichnete er den Pfarrgarten als einen der schönsten Orte der Stadt, um gemeinsam einen lauen Sommerabend bei guter Musik zu verbringen. Zugleich hob er hervor, dass sich die Serenaden längst zu einem festen Bestandteil des kulturellen Sommers in Windischeschenbach entwickelt haben und Jahr für Jahr Menschen jeden Alters zusammenbringen. Ein herzliches Dankeschön richtete der Bürgermeister an die katholische Pfarrgemeinde, die den Pfarrgarten erneut als Veranstaltungsort zur Verfügung stellte. Ebenso würdigte er die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sowie die Mitglieder des Tourismus- und Kulturausschusses, die mit ihrem Engagement und der Bewirtung wesentlich zum Gelingen der Veranstaltungsreihe beitragen. Den musikalischen Auftakt gestaltete die heimische Band Coasters, die mit ihrem abwechslungsreichen Repertoire, mitreißenden Rhythmen und großer Spielfreude das Publikum von der ersten Minute an begeisterte. Die Rockklassiker sorgten für beste Stimmung und machten den Auftakt der Serenadensaison zu einem besonderen Erlebnis. Der lang anhaltende Applaus am Ende des Konzerts war der verdiente Lohn für einen gelungenen Auftritt und Ausdruck der großen Begeisterung des Publikums. Bei angenehmen Temperaturen, guter Bewirtung und einer entspannten Atmosphäre nutzten die zahlreichen Gäste den Abend, um Musik zu genießen, miteinander ins Gespräch zu kommen und einige unbeschwerte Stunden im Pfarrgarten zu verbringen. Die hohe Besucherzahl unterstrich einmal mehr den Stellenwert der Serenaden im Veranstaltungskalender der Stadt. Erster Bürgermeister Karlheinz Budnik lud die Besucherinnen und Besucher bereits zum Besuch der weiteren Serenaden in den kommenden Wochen ein. Auch dann dürfen sich die Gäste wieder auf abwechslungsreiche Musik und stimmungsvolle Sommerabende im besonderen Ambiente des Pfarrgartens freuen. Der gelungene Auftakt hat eindrucksvoll gezeigt, dass die Serenaden weit mehr sind als eine Konzertreihe. Sie sind ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Windischeschenbach und bringen Menschen aller Generationen in geselliger Atmosphäre zusammen. Die Stadt Windischeschenbach freut sich bereits auf die kommenden Serenaden und lädt alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste aus nah und fern herzlich ein, die weiteren Konzertabende im Pfarrgarten zu besuchen. Auch in den nächsten Wochen erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches musikalisches Programm in besonderem Ambiente – beste Voraussetzungen für weitere stimmungsvolle Sommerabende.
Brücken bauen der 4. Klassen. (Bild: Kerstin Weigl)

Brücken bauen praxisnah

Im Heimat- und Sachunterricht der vierten Klassen stand an der Pestalozzischule das Thema „Bauen und Konstruieren“ auf dem Stundenplan. Zunächst wurden im Klassenzimmer Brücken aus unterschiedlichen Materialien wie Holz, Papier oder Tonbausteinen gebaut. Die Kinder sammelten grundlegende statische Erfahrungen, wie ihre Bauwerke stabil und tragfähig gestaltet werden konnten. Es wurde getüftelt: Wie bleibt die Brücke stabil, wenn die Spannweite vergrößert werden muss? Die Kinder hielten ihre Arbeitsergebnisse und dazugehörige Fachbegriffe in E-Books fest. Brücken aus aller Welt wurden betrachtet und beschrieben und so verschiedene Arten von Brücken kennengelernt. Ein Highlight war der Besuch auf der Brückenbaustelle in der Dieselstraße (siehe gesonderter Artikel in der SRZ). Für die Kinder der Klasse 4d hieß es zum Abschluss des Projekts selbst anzupacken. Jonas Wolfsteiner, Geschäftsführer der Firma Freiraum (ZINIPI) hatte sie eingeladen, ihre Kenntnisse in der Praxis anzuwenden und eine eigene Brücke zu bauen. Nach einem Rundgang durch die Firma ging es ans Werk. Die Kinder mussten zunächst die Größe der Brücke planen sowie Balken und Bretter abmessen. Beim Sägen und Hämmern waren Geschick und Durchhaltevermögen gefragt. Immer wieder mussten die Kinder sich absprechen und die nächsten Arbeitsschritte planen. Dabei genossen sie es sichtlich, ohne enge Vorgaben arbeiten und ihre eigenen Vorstellungen einbringen zu dürfen. Jonas Wolfsteiner stand ihnen dabei als erfahrener Holzbauer zur Seite, dessen Tipps sich die Kinder gerne abschauten. Es war schön zu beobachten, wie engagiert und motiviert die Kinder bei der Sache waren. Nach etwa zwei Stunden war die Brücke fertig und bestand den Test: Sie hielt das Gewicht der Klasse und wurde für tragfähig befunden!
Blick in die Versammlung, welche vom Vorsitzendem Raimund Zeitler geleitet wurde.  (Bild: Markus Renner)

Jahreshauptversammmlung beim SV Pechbrunn mit einer verdienten Überraschung!

Zur Jahreshauptversammlung hatten die Verantwortlichen des SV Pechbrunn ins Sportheim am Teichelberg geladen. Vorsitzender Raimund Zeitler begrüßte neben den Ehrenmitgliedern und dem Ehrenvorsitzenden Roland Zeitler Bürgermeister Stephan Schübel sowie den erst vor kurzem gewählten Sprecher der SV Freunde, Daniel Fiebig. Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder blickte Raimund Zeitler auf das vergangene Jahr zurück und gab zugleich einen Ausblick auf die anstehenden Aufgaben. Der Schreiber dieser Zeilen legte die Zahlen über das Geschäftsjahr dar. Das Fazit: Das Kreisliga-Jahr hatte sich zumindest finanziell rentiert. Spielleiter Wolfgang Mößinger berichtete zur sportlichen Situation – sowohl zur SG mit dem TSV Brand als auch zur ersten Mannschaft. Gesamtjugendleiter Dominik Wolf informierte über die einzelnen Jugendmannschaften und kam zu dem Ergebnis, dass dem SV um den Nachwuchs nicht bange sein muss, sofern gemeinsam zusammengehalten wird. In den Grußworten richteten Stephan Schübel und Daniel Fiebig einige Worte an die Versammlung. Die Wahlen der Funktionsämter verliefen zügig und ohne Überraschungen, die bisherigen Amtsinhaber wurden bestätigt. Tobias Völkl (Platzkassier), Markus Hager (Platzwart), Thorsten Riedl, Roland Zeitler, Frank Sedlak (Ordnungsdienst), Werner Müller und Florian Schläger (Mannschaftsbetreuer) sowie Julia Pöhlmann und Kevin Lang (Kassenrevisoren). Das Team macht weiter und leistet einen wesentlichen Beitrag zum SV - Herzlichen Dank. Eine Überraschung gab es für Günter Geiler. Er unterstützte die Mannschaft ab der Winterpause als Co-Trainer. Als Dank spendieren ihm die Vereinsverantwortlichen einen Ausflug nach Regensburg zu einem Spiel des SSV Jahn. Neben dem Stadionbesuch ist auch die „dritte Halbzeit“ eingeplant – ein gemeinsamer Einkehrschwung in ein Regensburger Lokal gehört natürlich dazu.
Beeindruckende Tänze bei der Schulaufführung Spieglein Spieglein. (Bild: Andrea Kostka)

Spieglein Spieglein Die St. Felix Schule überzeugt mit kritischem Theaterstück

Sie denken, Sie kennen die Geschichte über Schneewittchen und die sieben Zwerge? Falsch gedacht. Die Tanz- und Theatergruppe zeigte die wahre Geschichte dieses Klassikers. Aufgeführt wurde eine Neuinterpretation, bei der es um Social Media, Emanzipation und die Suche nach der inneren Schönheit ging. Durch den Abend führte die Böse Königin (Lakysha Seebauer) höchstpersönlich. Sie gibt zu, dass sie eifersüchtig auf die Schönheit von Snowy (Alessa Haugg) war, allerdings nie einen Mordversuch gestartet hätte. Zuerst wurden die Zwerge vorgestellt: Die etwas nervöse Worry war etwas geschockt, dass gerade sie als Erste dran war. Celest hatte „gar keinen Bock“ und war genervt von allem, dafür tanzte der quirlige Sunny seinem Namen getreu zum Lied „Sunny“, um sich vorzustellen. Immer wieder gab Schlaubi, bzw. gendergetreu Schlauberine, ihren allwissenden Senf dazu. Checka rappte seine Vorstellung auf das bekannte Lied der Fanta Vier „Die da“. Und selbstverständlich gab es auch eine sehr traditionelle, wenn nicht sogar etwas in der Zeit hängen gebliebene Originalzwergin, die Blumen verteilte. Nach dieser Einführung kam Schneewittchen auf die Bühne und erklärte: „Das bisschen Haushalt macht sich von allein“ – von wegen! Putzen Sie mal für sieben Zwerge! Der Prinz (Semino Habedank) durfte natürlich auch nicht fehlen. Allerdings gab es hier eher eine sehr prollige Variante, welche die emanzipierte Hauptdarstellerin mit den Worten „Igitt, du kannst doch niemanden ungefragt küssen“ zurückwies, nachdem sie in Ohnmacht gefallen war. In Ohnmacht gefallen war diese, da die siebte Zwergin Princess ihr einen Zaubertrank in ihrem „Apple-Martini“ untergejubelt hatte, da sie es war, die es nicht ertragen konnte, nicht mehr die Schönste zu sein. Als Spezialeinlage bekam die Königin Besuch von ihren Freundinnen Maleficent (Theaterstückschreiberin Michaela Scheck) und Cruella de Vil (Lehrerin Miriam Bayer), welche sogleich den sprechenden Hund Rex als ihr neues Kleidungsstück ins Auge fasste. Durchgehend sehr gefragt war natürlich „Der Spiegel“, dargestellt von Latina Habedank. Dieser wurde von allen befragt, um sich Tipps für den Gartenanbau abzuholen, lustige Katzenvideos zu versenden, die angesagtesten Clubs auszuchecken und natürlich die altbekannte Frage zu beantworten: Wer ist die Schönste im ganzen Land! Beantwortet wurde die Frage zum Schluss von einer Gruppe Cheerleader, die es auf den Punkt brachten: „Die Schönste ist, wer ehrlich lacht, wer liebt, wer fühlt, wer Güte macht!“ Als letzten Höhepunkt tanzten alle zum Lied „Verliebt in mich“ und trugen so die Message zu den Zuschauern: Sei einfach du selbst! Sowohl Schulleiter Rainer Hetz als auch die Autorin und AG-Leiterin Michaela Scheck waren mehr als stolz auf die 17-köpfige Gruppe, die wieder einmal gezeigt hatte, welch Potenzial in ihr steckt. Großer Dank ging an alle Helfer, ohne die eine solche Vorstellung nicht denkbar wäre. Dazu gehörte auch der Elternbeirat, der in der warmen Aula alle Gäste mit Essen und Getränken bewirtete.
Einen erholsamen aber auch informativen Tag erlebten die Allersburger Gartenbaufreunde bei Spargelbäuerin Vroni Roll (Mitte mit Kind auf dem Arm) rechts davon ihre Mutter, in Sandharlanden bei Abensberg. (Bild: Katharina Plank)

Allersburger Gartenbaufreunde besuchen Spargelbäuerin Vroni Röll in Abensberg

Als Ziel des Jahresausfluges hatten sich in den vergangenen Tagen die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Allersburg die Heimat von Spargelbäuerin Vroni Röll in Sandharlanden bei Abensberg ausgesucht. Über die „Lebenslinien” des Bayerischen Fernsehens waren die Allersburger auf die Idee gekommen, dorthin zu fahren. Lediglich ein paar Telefonate und die Kontakte waren schnell geknüpft, noch dazu, wo ein passender Termin noch zu haben war. Wie die Allersburger Gartenbauvorsitzenden Katharina Plank und Ingrid Weigert sagten, hat es nur ein paar Tage gedauert, dann war die Ausflugsfahrt ausgebucht. 51 interessierte Hobbygärtnerinnen und -Gärtner und ihre Angehörigen waren angetan von dieser kurzweiligen Ausflugsfahrt. Über Vroni Röll waren die Teilnehmer schon vom Bayerischen Fernsehen aus der Sendung Lebenslinien vorinformiert gewesen. Auf ihrem Hof erzählte die leidenschaftliche Niederbayerin mit ihrer humorvollen Art aus ihrem Leben, das von manchen Höhen und Tiefen geprägt war, bis sie endlich dieses Lebenswerk aufgebaut hatte. Nach dem Tod ihres Vaters hatte sie als 30-jährige tapfer und ehrgeizig den Hof übernommen und nach ihrer Vorstellung ausgebaut. Heute betreibt sie einen Hofladen mit Hofcafé, sowie den landwirtschaftlichen Betrieb ihrer Familie. Bekannt ist Vroni Röll auf Grund ihrer leicht nachzumachenden, aber wohlschmeckenden Rezepturen, die sie auch gerne auf Social Media für ihre Fans vorkocht. Dementsprechend waren auch die Allersburger gespannt auf das Mittagessen, das Vroni für sie nach einer ausgiebigen Hofführung mit viel Liebe zubereitet hatte. Mit vielen Tipps rund um den Gemüseanbau im Gepäck traten die Allersburger Gartenbaufreunde zufrieden ihren Weg nachhause an. Dazu trifft auch wieder die alte Bauernweisheit zu: „Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nach” – und noch dazu wo man daheim im eigenen Garten doch den einen oder anderen Tipp von Spargelbäuerin Vroni Röll leicht umsetzten kann.
Picknick auf der Obstwiese (Bild: Sandra Henselmann)

Jona beim Kinderbibeltag

Seit 2005 bietet die Kirchengemeinde Fürnried einen Kinderbibeltag an. Trotz ein paar Jahren Pause ist er aus dem Gemeindeleben nicht wegzudenken. Am Samstag, 18. Juli, war es wieder so weit: Kinderbibeltag. Ein großes Team an ehrenamtlichen Helfern hatte sich gut vorbereitet. So wurden die fast 40 Kinder und auch einige Eltern musikalisch in der Martin-Luther-Kirche in Poppberg begrüßt. „Einfach spitze, dass du da bist“, begeistert sangen alle mit. Jona war das Motto. Die Mitarbeitenden schlüpften in die Rollen: Matrosen, der Kapitän, reiche und bitterarme Einwohner von Ninive, Gott und schließlich Jona. So konnte die Erzählerin die Geschichte den Kindern sehr lebendig erzählen und die Kinder staunten, als Jona tatsächlich in einem gebastelten Fisch verschwand. Mit einem Segenslied endete der erste Teil. Nun gab es eine Dorfrallye. Hier wurde als Gemeinschafts-Kunstwerk ein Wal gemalt, Dankarmbänder aufgefädelt und viele Spiele zum Thema angeboten. Auf der Obstwiese gab es für die hungrigen Teilnehmer ein wunderbares Picknick. Danach ging es in drei Gruppen weiter. Bei den Kindergartenkindern wurde gemalt, gespielt, vorgelesen und vieles mehr. Die kleineren Schulkinder wurden kreativ: In einem Bilderrahmen fand ihr Meer Platz, natürlich durfte im Meer ein Walfisch nicht fehlen. Was wohl in seinem Bauch war? Dieses Geheimnis konnte man lüften, wenn man die perforierte Stelle aufklappte. Geheimnisse mussten auch die Kinder ab Klasse drei lösen. Sie waren in der Kirche eingesperrt, ähnlich einem Escape-Room mussten sie Aufgaben lösen, um wieder freizukommen. Zusammen wurde nochmals in der Kirche gesungen, auf den Tag zurückgeblickt, um sich dann mit dem Segen Gottes auf den Heimweg zu machen. Die Evangelische Kirchengemeinde Fürnried bedankt sich ganz herzlich für die Gastfreundschaft in Poppberg bei Familie Hirschinger, Familien Högner und Graf sowie bei der Feuerwehr/Gemeinde Birgland. Auch für die Zubereitung des Mittagessens sagt die Kirchengemeinde ein herzliches Vergelt’s Gott. Ein weiterer Dank gilt den Musikerinnen für die tolle Ausgestaltung des Tages und natürlich dem großartigen Team, das den Kinderbibeltag wieder zu einem unvergesslichen Tag machte.
Bianca Sommer und Andreas Taubmann (Vorstand) bedanken sich bei Energieberater Reiner Bäumler für den interessanten Vortrag. (Bild: Andreas Taubmann)

Großes Interesse an Vortrag zur energetischen Gebäudesanierung

Rund 40 Mitglieder und Interessierte informierten sich bei einem Vortragsabend von Haus & Grund Sulzbach-Rosenberg über das Thema „Energetische Sanierung im Eigenheim“. Referent Reiner Bäumler, Energieberater und Baubiologe, gab einen umfassenden Überblick über aktuelle Sanierungsmöglichkeiten, gesetzliche Vorgaben und staatliche Förderprogramme. Im Mittelpunkt standen die steigenden Energiekosten sowie die Frage, wie Wohngebäude zukunftssicher modernisiert werden können. Bäumler erläuterte die derzeit geltenden Regelungen und ging auch auf die geplanten Änderungen im Gebäudeenergierecht ein. Er machte deutlich, dass die CO₂-Kosten für fossile Energieträger künftig weiter steigen werden und eine energetische Sanierung langfristig wirtschaftliche Vorteile bietet. Besonderes Augenmerk legte der Referent auf die richtige Reihenfolge der Maßnahmen: Zunächst sollte die Gebäudehülle mit Dach-, Fassaden- oder Kellerdeckendämmung verbessert werden, bevor eine neue Heizungsanlage eingebaut wird. Eine qualifizierte Energieberatung und ein individueller Sanierungsfahrplan seien dabei wichtige Voraussetzungen, um Fördermittel optimal nutzen zu können. Außerdem stellte Bäumler moderne Heizsysteme wie Wärmepumpen sowie die Kombination von Photovoltaik, Solarthermie und Stromspeichern vor. Sein Fazit: Die derzeitigen Fördermöglichkeiten sollten genutzt werden, solange sie bestehen, denn sowohl gesetzliche Vorgaben als auch Energiekosten werden sich weiter verändern. Im Anschluss ergänzte Rechtsanwalt Andreas Taubmann den Abend mit Informationen zu den gesetzlichen Regelungen bei Mieterhöhungen nach einer Heizungsmodernisierung. Die rege Diskussion zeigte das große Interesse der Teilnehmer an diesem aktuellen Thema.
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