Jubiläumstrainingslager des VC Concordia Pirk auf Mallorca. 16 Radlerinnen und Radler kurbelten über 13000 Kilomter. (Bild: Alexander Radlbeck)

Pirker Concordia kurbelt 13029 Kilometer bei Jubiläumstour auf Mallorca

Seit 25 Jahren, immer zu Beginn der Radsaison jetten Radlerinnen und Radler nach Mallorca. Trainingslager, um die Wadln fit für die Fahrradsaison zu machen. Heuer eben dann das Jubiläumstrainingslager, natürlich wieder im gewohnten Hotel im Norden der Baleareninsel in Can Picafort. Organisiert wie immer vom Chef des VCC Alexander Radlbeck. Heuer buchten sich 16 Radlerinnen und Radler für das Highlight ein. Individuell von zehn bis 15 Tage. Erst einmal wurden verschiedene Leistungsgruppen gebildet, die von den eigenen Tourguides Michael Braun, Dieter Wagner, Wolfgang Band und Alexander Radlbeck dann mit auf die einzelnen Strecken genommen wurden. Absolutes Highlight war dabei die Westküste von Andratx nach Soller, über den Puig Major bis nach Pollenca. Wer denkt, Mallorca iss nur Strand, der sollte diese Strecke wenn schon nicht im Sattel, zumindest im Leihauto fahren. Traumhaft, Ausblicke „pur” und für die Radler ein Martyrium. 225 Kilometer mit 3300 Höhenmetern. Der Normalradler schüttelt den Kopf. Aber nicht jeden Tag ging es so „steil” her. Tagesetappen nach Porto Cristo, zu den Klöstern San Salvator oder Liuc sowie ein Tripp an die Nordspitze Cap Formentor waren ganz nach dem Gusto der Radlerinnen und Radler. Dabei genoss man trotz Anstrengung die vielen kleinen Straßen im Hinterland, durchfuhr kleine Orte und bekam viel von der Ursprünglichkeit von Mallorca mit, die dem Pauschaltouristen verborgen bleiben. Insgesamt wurden 13029 Kilometer gefahren. Die höchste Kilometerleistung legte dabei bei den Herren Wolfgang Band mit 1367 Kilometer und bei den Frauen Kerstin Brunner mit 707 Kilometer zurück. Natürlich gab es auch radfreie Tage mit einem Trip in die Altstadt von Alcudia oder nach Palma. Wer Lust hat bei der Concordia mitzufahren, der kann zum Rennradtreff jeden Donnerstag um 18.30 Uhr zum Parkplatz am Bayernwerk kommen. Es wird in Leistungsgruppen gefahren.
Von links nach rechts: Martina Tragl -Rappelkiste Tirschenreuth, Daniela Bassek, Doris Riedl -beide Rappelkiste Mitterteich,Fr.Dr.Schraml -Feuerkinder Tansania, Karin Görner,Rosi Reinfelder,Conny Schieder,Kerstin Müller -flotte Nadeln, Nina Neumann -Rappelkiste Tirschenreuth, Karin Benner -flotte Nadeln.Es fehlen Beatrix Kempf -Stiftland Sternenkinder, Daniela Riedl -Tierheim Tirschenreuth. (Bild: Brigitte Scharnagl)

Strickkreis „Die flotten Nadeln”aus Mitterteich spenden für den guten Zweck!

Am 11.Mai 2026 war es wieder so weit, der Strickkreis „Die flotten Nadeln” aus Mitterteich, konnte erneut Spenden an verschiedene Einrichtungen und Organisationen übergeben. Unter der Leitung von Frau Karin Benner, engagieren sich derzeit rund 20 Frauen, die mit viel Herzblut stricken und häkeln und damit gleichzeitig Gutes tun. Jeweils 500 Euro gingen in diesem Jahr an Frau Dr. Annemarie Schraml für die Aktion Feuerkinder Tansania,an die Rappelkiste Mitterteich und Tirschenreuth, an die Stiftland Sternenkinder, sowie an das Tierheim Tirschenreuth. Die flotten Nadeln treffen sich alle 14 Tage jeweils am Montag um 19 Uhr im Mehrgenerationenhaus in Mitterteich zu einer geselligen Runde. Dort entstehen in liebevoller Handarbeit Socken, Mützen, Schals, Handschuhe, Decken und auch Puppen. Neben den Geldspenden wurden auch zahlreiche handgefertigte Stücke übergeben. Frau Dr. Schraml erhielt für Tansania Decken, Socken, Mützen und auch Puppen. Auch die Geburtenstation des Klinikums Marktredwitz durfte sich über eine besondere Unterstützung von insgesamt 350 Babymützchen freuen. Ein besonderer Dank geht an die Belegschaft der Fa. Obst Kern am Oberen Markt in Mitterteich. Sie unterstützen den Strickkreis durch den Verkauf der angefertigten Sachen und tragen damit maßgeblich zum Spendenerfolg bei. Der Strickkreis freut sich jederzeit über neue Mitglieder, die gemeinsam die Strick-und Häkelnadeln schwingen möchten. Ebenso bedanken sich die flotten Nadeln für die zahlreichen Wollspenden und hoffen auch weiterhin auf die großartige Unterstützung aus der Bevölkerung.
Das Gelände des MediaMarktes in der Waldershofer Straße verwandelte sich in ein packendes Übungsszenario für die Feuerwehr Marktredwitz.  (Bild: Michael Meier)

Feuerwehr probt den Ernstfall bei MediaMarkt

Ein dramatischer Arbeitsunfall auf dem Dach, dichter Rauch im Keller und Retter in Not: Kürzlich verwandelte sich das Gelände des MediaMarktes in der Waldershofer Straße in ein packendes Übungsszenario für die Feuerwehr Marktredwitz. Punkt 19.15 Uhr schlug die Brandmeldeanlage Alarm. Die simulierte Lage hatte es in sich: Nach einem Stromschlag lag ein Monteur bewusstlos auf dem Dach. Beim Versuch, den Strom im Keller abzuschalten, verursachte ein Kollege vor Schreck einen Kurzschluss – prompt brach im Elektro-Betriebsraum ein Brand aus. Während sich Angestellte und Kunden geordnet zum Sammelplatz retteten, lief für die Feuerwehr ein anspruchsvoller Multitasking-Einsatz an. Über die Drehleiter und mittels Schleifkorbtrage wurde der verletzte Arbeiter in Sicherheit gebracht. Zeitgleich kämpften sich Atemschutztrupps in den verrauchten Keller vor. Hier bauten die Übungsleiter extra eine zusätzliche Hürde ein: Ein simulierter Atemschutz-Notfall zwang den Sicherungstrupp zum sofortigen Eingreifen, um die eigenen Kameraden sowie den zweiten Monteur zu retten. Zusätzlich war die Drohnengruppe der Wehr im Einsatz. Nachdem auch die Wasserversorgung über die Waldershofer Straße stand, konnte die Übung erfolgreich beendet werden. Ein extrem wichtiges Training: Der Markt zählt täglich bis zu 1000 Kunden – im echten Ernstfall muss jeder Handgriff genau so sitzen wie an diesem Abend. Die Feuerwehr Marktredwitz zog am Ende ein positives Resümee und die anwesenden Mitarbeiter des MediaMarktes waren beeindruckt, welches Aufgebot im Ernstfall notwendig ist.
Die Kinder der Kita St. Josef sind gut vorbereitet und freuen sich, den Tieren zu helfen. (Bild: Michaela Scheck)

Kindergarten St. Josef unterstützt Tierheim mit Spendenaktion

Am Mittwoch, 13.05.2026 stand der Tag in der Kindertagesstätte St. Josef ganz im Namen der Spenden. Der Elternbeirat unter der Leitung von Claudia Fichtl durfte dem Kindergarten etwas überreichen, aber auch die Kinder hatten etwas zu übergeben. Bereits im November letzten Jahres fand nach einem gelungenen Vorlesetag eine vom Elternbeirat organisierte Ausstellung der Bücherei Thalia statt. 10% der Einnahmen durften hierbei für Neuanschaffungen verwendet werden. Profitiert haben dieses Mal die Kleinsten in der Einrichtung. Viele schöne, wertige Bücher durften die Krippenkinder in Empfang nehmen – und handelten dabei gleich das Versprechen aus, dass nächstes Jahr wieder ein Vorlesetag stattfinden soll. Ein weiteres Highlight dieses Tages war die Spendenübergabe an das Weidner Tierheim. Viele der Kinder haben ein Haustier, das sie über alles lieben und das wie ein weiteres Familienmitglied behandelt wird. Leider haben es aber viele Fellnasen nicht so gut erwischt. Zu viele Tiere landen aus den unterschiedlichsten Gründen im Tierheim. Deshalb hat der Elternbeirat sich dieses Jahr dazu entschieden, diese armen Seelchen durch eine Spendenaktion zu unterstützen. Vorab wurden verschiedene Tiere des Heims vorgestellt, für die dann etwas mitgebracht werden konnte. Die Aktion fand vom 13.04. bis 24.04.2026 statt und fand ihren Höhepunkt als die Mitarbeiter des Tierheims Pia Schönberger und Torsten Göhringer im Kindergarten vorbeischauten. Die einzelnen Gruppen hatten ihre Gaben vorbereitet und auch so einige Fragen an das Team: Was für Tiere sind momentan im Tierheim? Wie viele Mitarbeiter gibt es, die sich um die unfreiwilligen Bewohner kümmern? Wer gibt ihnen denn ihre Namen? Die zwei engagierten Vertreter beantworteten alles ausführlich und fuhren im Anschluss überwältigt mit einem vollgepackten Auto mit vielen Snacks und einer kleinen Geldspende für die Tiere zurück. Hierbei noch ein großes Dankeschön an die großzügigen Kinder und Eltern.
Schützenmeister Johann Liegl ernennt den Jubilar Bonifatius Vogl an seinem 70. Geburtstag zum Ehrenmitglied. Mit 1. Ritterin Hermine Gruber. (Bild: Nikolaus Scherr)

Bonifatius Vogl feierte 70. Geburtstag

Freudig begrüßte Bonifatius Vogl am Eingang ins Jugendheim jeden seiner Gäste persönlich, denn es versammelten sich am Ende gut 50 Familienmitglieder, Freunde und gute Bekannte im Saal und diese Menschenmenge hätte wohl kaum im eigenen Haus in der Waldbadstraße Platz gehabt. So konnte der „Vogl Bone“, wie ihn seine engsten Freunde nennen, auch Pfarrer Albert Hölzl und Bürgermeister Martin Holler begrüßen und natürlich seine langjährigen Freunde vom Schützenverein „Gemütlichkeit“ in Tiefenbach. Langjähriges Mitglied ist Vogl ebenfalls bei der Feuerwehr Tiefenbach, aber die größte Gruppe bildete an seinem Jubeltag, seinem 70. Geburtstag, die Schulfamilie. Schulleiterin Waltraud Eichstetter und ihre Stellvertreterin Ingrid Sturm hatten auch einige ehemalige Kollegen mitgebracht. Klaus Rückerl, der oftmals auf die handwerklichen Geschicke von Bonifatius Vogl zurückgreifen musste, wenn im Schulhaus was zu installieren war. Franz Liebl, der ebenfalls das Können von Vogl zu schätzen wusste, und ganz klar die ehemalige Schulleiterin Bernadette Unverzart. Als weit und breit besten Hausmeister bezeichnete oft Richard Waldmann von der Landkreismusikschule den versierten Bastler und Handwerker, und diese Fähigkeiten kannte jeder im Raum nur zu gut. Und Vogl half, wann immer es ihm möglich war, ob in und außerhalb der Kirche, in der Schule sowieso, oder sei es beim Schützenverein. Dies ging auch manches Mal auf Kosten der Familie, und Bonifatius Vogl erinnerte bei seinem Grußwort daran. Ein großes Wort des Dankes richtete er deshalb an seine Ehefrau Resi und seine beiden Kinder Bonifatius und Corinna. Der gebürtige Tiefenbacher kam als Hausgeburt auf die Welt. Das war in dieser Zeit auch nicht mehr üblich und er besuchte die neun Klassen Hauptschule, ohne zu wissen, dass er später jahrzehntelang wieder in Tiefenbach zur Schule ging – als Hausmeister. Er lernte ja in der alten Schule rechnen, schreiben und auch turnen, und mangels Turnhalle geschah dies im heutigen Ludwig-Gebhard-Museum. Eine Lehre als Mechaniker bei der Fabrik MMM in Stadlern schloss sich an, und kaum war der letzte Tag der Ausbildung vorbei, ging es drei Wochen nach Norden mit der Firma nach Friedrichshafen. Bald hieß es „Einrücken“, denn die Bundeswehr forderte ihren Sold als W15. Die Grundausbildung besuchte er in Hemau, eine Instandsetzungskompanie, und hier war sein Können als Mechaniker gefragt. Den kleinen Schützenpanzer Hotchkiss kannte er wie seine Westentasche. 1997 hatte Vogl dann genug von den vielen Montageeinsätzen und wurde Hausmeister in der jetzt neuen Schule an der Sonnenstraße. Die Höhepunkte seiner handwerklichen Fähigkeiten ließen im Jugendheim Klaus Rückerl auf dem Akkordeon und mit Gesang von Franz Liebl Revue passieren. Der Refrain kam von den Gästen. Der Vorstand der Schützengilde Johann Liegl kam natürlich nicht mit leeren Händen, aber außer einem Geschenk gab es noch eine Überraschung für den Jubilar. Der Schützenmeister ernannte den langjährigen und immer fleißigen Bonifatius Vogl zum Ehrenmitglied. Schon seit 1971 ist Vogl dort Mitglied und war mehrmals Schützenkönig und bekleidet dieses Amt auch heute. Jahrelang begleitete Vogl den Schützenmeister als Stellvertreter und bereits seit 1984 übernimmt er die Arbeit als Vereinswirt. Damals im Gasthaus Russenbräu und jetzt in der Alten Schule.
die Erstkommunikanten mit Pfarrer Ferdinand Weinberger, links und Diakon Franz Lautenbacher, rechts (Bild: Photo-Dictum Michael Spiegl)

15 Kinder gingen in der Pfarrkirche Mehlmeisel erstmals zum Tisch des Herrn

15 Kinder aus der Pfarreiengemeinschaft gingen am vergangenen Sonntag in der Pfarrkirche in Mehlmeisel erstmals zum Tisch des Herrn. Gemeinsam mit der Festgemeinde feierten Pfarrer Ferdinand Weinberger und Diakon Franz Lautenbacher einen feierlichen Gottesdienst, in dem die Frohe Botschaft in Wort und Musik lebendig wurden. Mitgestaltet wurde die festliche Stunde von der Musikgruppe „Look up”. Auch der Pfarrgemeinderat begleitete die Mädchen und Buben als Zeichen der Gemeinschaft an ihrem besonderen Tag. Die Erstkommunikanten waren Emma Fischer, Emily Keiner, Thomas Kittmann, Tim Köferl, Marlene König, Luca Kraus, Ella Krug, Tim Laaser, Lillie Markhof, Samuele Messana, Frieda Peukert, Agnes Popp, Emma Scharl, Tabea Tauber und Maya Voit. In regelmäßigen Gruppenstunden hatten sich die Kinder in den vergangenen Monaten intensiv auf ihren großen Festtag vorbereitet. „ Dabei erlebten sie diese Zeit als besondere „Schatzsuche” – als Entdeckung der Liebe Gottes, der ihnen, verborgen in einem kleinen Stück Brot, der Hostie, ganz nahekommt” betonte Pfarrer Ferdinand Weinberger. Die drei göttlichen Tugenden den Glauben, hell, wie die Sonne, tief, wie das Meer, die nicht klein zu kriegende Hoffnung und die Liebe aus der alles Leben kommt, stellte er in den Mittelpunkt seiner Predigt. Zugleich erfuhren die Erstkommunikanten: Jedes Kind, ob schwach oder stark, ist vor Gott ein Volltreffer. Pfarrer Weinberger wünschte den Kommunionkindern, „dass sie Jesus als den wertvollsten Schatz ihres Lebens entdecken dürfen und über den Erstkommuniontag hinaus mit ihm verbunden bleiben. Ein herzliches Dankeschön richtete er an Martina Schinner sowie an die Eltern der Erstkommunikanten, die die Vorbereitung in den Gruppenstunden begleitet und unterstützt hatten.
Franziska Hiller aus Ebermannsdorf (Bildmitte) wird für 30 Jahre als Mitglied des Ortsvereins VdK Ebermannsdorf-Theuern mit Präsent und Urkunde geehrt. Vorsitzende Sonja Mötsch (rechts) dankte für ihre Treue und gratulierte. Links im Bild der Organisator sowie Schriftführer Sepp Ferstl. <br>Wolfgang Vieracker sowie Frau Monika Kunst (beide 25 Jahre Mitglied und ebenfalls aus Ebermannsdorf) waren bei der Ehrung leider nicht anwesend.  (Bild: Michael Götz)

Gemeinschaft des VdK Ebermannsdorf-Theuern zieht Bilanz und bleibt weiterhin positiv.

Die derzeit rund 280 Mitglieder zählende Gemeinschaft des VdK Ebermannsdorf-Theuern lud in diesem Jahr ihre Mitglieder zur Jahreshauptversammlung 2026 in den Ebermannsdorfer Berggasthof ein. Vorsitzende Sonja Mötsch hieß dazu alle Anwesenden herzlich willkommen und freute sich hierbei zugleich über den auf diese Weise möglichen umfangreichen und wichtigen Meinungsaustausch sowie des Miteinanders. Auch lobte sie den Zusammenhalt der älteren Generation. Und die bekannte mittlerweile 91-jährige Bärbel Vieracker als zugleich immer heitere Lokalmatadorin schlechthin brachte schon eingangs wieder mal ein selbst gestricktes, humorvolles Gedicht anlässlich der auch lustigen Mutter- und Vatertagsfeier in die Reihen der Mitglieder ein, das da hieß: „D’Muatta streikt, wißts wos, da mach ich a mit“ und nahm dabei den Rest der Familie aufs Korn. Großer Applaus war der Vieracker-Oma natürlich sicher. Die Vorstandschaft mit unter anderem Sepp Ferstl als Schriftführer an der Spitze hatte den schönen Nachmittag zugleich mit einer netten Mutter- und Vatertagsfeier verbunden, mit der der Verein mit Vorsitzender Mötsch auch die Wertschätzung insbesondere der älteren Mitglieder aufgrund deren verdienter Lebensleistung nach dem Krieg anerkennend hervorhob. Und auf die stets besonderen, aktuellen Angebote sowie Hilfen für die Mitglieder durch die Institution VdK wies sie in diesem Zusammenhang hin. Vonseiten der Gemeinde Ebermannsdorf bot der anwesende, dritte Bürgermeister Michael Götz auch die Hilfe der Verwaltung durch die Gemeinde bei Bedarf der Gemeinschaft VdK an. Auch seien alle Mitglieder, jung wie auch älter, beim Sozialverband VdK, seiner Meinung nach, stets gut aufgehoben. Die bundesweite Organisation engagiere sich sichtlich immer für den „kleinen Mann“. Schließlich schenkte die Frauenbeauftragte im Ortsverein jeder Dame auch noch ein „süßes Packerl“, verbunden mit einem lieben Gruß. Vorsitzende Sonja Mötsch dankte auch drei treuen Mitgliedern und nahm die Ehrungen mit Urkunde vor. Und miteinander beraten hat man sich am Ende auch darüber, ob künftig ein monatlicher Stammtisch im Berggasthof eingerichtet werden soll. Der regelmäßige, aktuelle Austausch für alle sei immer von Vorteil, so die Vorsitzende.
Reisegruppe OGV Schwend/Birgland vor dem Schloss in Schwetzingen. (Bild: Annita Utz )

Unterwegs im Saarland und in Lothringen

Der Obst- und Gartenbauverein Schwend und Umgebung hat einen vier Tage währenden Ausflug wunderbar erleben dürfen. Die 1. Vorsitzende Annita Utz und Busfahrer Thomas von „Thomas-Reisen“ hatten ein sehr abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Obwohl das Wetter etwas wärmer hätte sein können, konnten alle geplanten Stationen wie vorgesehen umgesetzt werden. Die Reise begann auf der A6, der einstigen Goldenen Straße, von Ost nach West bis nach Saarbrücken, wo das Hotel für die kommenden Tage bezogen wurde. Zentrumsnah gelegen, blieb den Teilnehmern/-innen ausreichend Raum, die Abende nach Belieben zu gestalten. Eine Stadtführung per Bus und zu Fuß durch Saarbrücken fungierte als erste Begegnung mit dem Saarland. Am zweiten Tag führte der Weg durch den Saargrund vorbei an den Stahlstandorten Völklinger Hütte und Dillinger Gruppe und weiter auf der Viezstraße zur Römischen Villa Borg. Die Ausgrabungsstätte wurde originalgetreu wieder aufgebaut. Nach dem Besuch der Anlagen der „Gärten ohne Grenzen“ stand der Baumwipfelpfad mit einer atemberaubender Aussicht auf die Saarschleife auf dem Programm. Als weiteres Highlight dieses Tages stand Saarlouis mit seinen Festungsanlagen auf dem Plan, bevor der Abend im Brauhaus Stiefel in Saarbrücken mit einem typisch saarländischen Gefüllten Traditionsgericht ausklang. Am dritten Tag führte die Reise nach Lothringen. Dort wurden nicht nur die Kathedrale in Metz, sondern auch das Wilhelmviertel mit dem Bahnhof besichtigt. Da etwa 80 Prozent der Mirabellen weltweit aus dieser Region stammen, gab es selbstverständlich eine Verköstigung in der Destillerie „Melanie“. Der großzügig gestaltete Schlossgarten in Schwetzingen begleitete schließlich die Heimreise. Auf die Frage, worauf sich die Gruppe in zwei Jahren freut, lässt der Trip eine vielversprechende Perspektive erkennen.
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