Rettungshundestaffel Schwarzhofen und die Kinderfeuerwehr Kulz. (Bild: Sabrina Schwendner)

Rettungshundestaffel Schwarzhofen zu Besuch bei der Kinderfeuerwehr Kulz

Einen ganz besonderen und aufregenden Nachmittag erlebte die Kinderfeuerwehr Kulz beim Besuch der Rettungshundestaffel Schwarzhofen. Dabei konnten die Kinder die beeindruckende Arbeit der Rettungshunde hautnah kennenlernen und selbst aktiv werden. Die Mitglieder der Rettungshundestaffel erklärten den Kindern, welche unterschiedlichen Aufgaben die Hunde übernehmen und wie sie bei der Suche nach vermissten Personen helfen. Besonders spannend wurde es, als die Kinder selbst in die Rolle von Vermissten schlüpfen durften. Sie versteckten sich und warteten gespannt darauf, von den ausgebildeten Hunden gefunden zu werden. Dabei konnten sie eindrucksvoll erleben, wie gut die vierbeinigen Helfer ihre Aufgabe meistern. Außerdem lernten die Kinder verschiedene Rettungshundetypen kennen: einen Verbeller, einen Mantrailer und einen Rückverweiser. Dabei wurde erklärt, dass die Hunde auf unterschiedliche Weise anzeigen, wenn sie eine vermisste Person gefunden haben. Während der Verbeller durch Bellen auf die gefundene Person aufmerksam macht, verfolgt der Mantrailer anhand des individuellen Geruchs die Spur eines bestimmten Menschen. Ein Rückverweiser zeigt seinem Hundeführer durch ein erlerntes Verhalten an, dass er eine Person gefunden hat, und führt ihn anschließend zu ihr. Für die Kinder war es ein abwechslungsreiches Erlebnis, bei dem sie nicht nur viel über die Ausbildung und den Einsatz der Rettungshunde erfuhren, sondern auch selbst mitmachen konnten. Schnell wurde deutlich, wie viel Training, Geduld und Vertrauen notwendig sind, damit Hund und Hundeführer als Team zusammenarbeiten. Die Kinderfeuerwehr Kulz bedankt sich herzlich bei der Rettungshundestaffel Schwarzhofen für den spannenden Besuch, die anschaulichen Erklärungen und die Möglichkeit, die Arbeit der Rettungshunde aus nächster Nähe kennenzulernen. Ein Nachmittag, der den Kindern sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird!
Ein Abend mit Schwester Teresa Zukic in der Stadtpfarrkirche Skt. Sigismund in Pleystein. (Bild: Regina Pschirrer)

Das Ü 60 er Team lädt ein zusammen mit der Stadt - und der Pfarrei Pleystein

Ein Abend voller Humor und Herzlichkeit in Pleystein. „Wer nicht genießt, ist ungenießbar“, unter diesen Motto nahm uns am Donnerstag d. 15.10.2026 Schwester Teresa Zukic mit auf eine Reise zu den kleinen und großen Freuden des Lebens. Mit viel Witz, persönlichen Erlebnissen, wertvollen Impulsen und ihrer mitreißenden Art verstand sie es, die vielen Besucher in der Stadtpfarrkirche Pleystein zu begeistern, zum Nachdenken und zum Lachen zu bringen. Schwester Teresa wurde in Kroatien geboren, wuchs in Weinheim an der Bergstraße auf, entdeckte dann den Leistungssport für sich und gewann viele Medaillen. Als sie durch Zufall kurz vor ihrem Abitur in einem Sportinternat in Bad Soden Allendorf die Bergpredigt in der Bibel las, verliebte sie sich sofort in Jesus, trat ins Kloster ein und wurde Ordensschwester bei den Vinzentinerinnen Fulda. In Mainz machte sie nach ihrem Studium den Abschluss als Dipl.-Religionspädagogin. Schwester Zukic ist Trägerin des Bayerischen Verdienstordens, mit dem sie im Juli 2023 ausgezeichnet wurde. Sie schrieb 36 Bücher, 9 Musicals und inzwischen 3 Kochbücher. 2004 bekam sie den Kulturkreis für Musik und Gegenwartsliteratur. Legendär war ihr Auftritt als Skateboard fahrende Nonne bei Margarete Schreinemakers. Ein tiefer Einschnitt in ihrem Leben war die Diagnose Gebärmutterhalskrebs. Aber sie ließ sich nicht unterkriegen und bekämpfte diese schlimme Krankheit mit Gottes Gnade und den hervorragenden Ärzten der Berliner Charité. In ihrem Vortrag in Pleystein ermutigte sie ihre Mitmenschen, mit Dankbarkeit und Lebensfreude jeden Tag bewusst zu leben, über eigene Fehler zu lachen und den Blick auf die vielen kleinen positiven Ereignisse zu lenken. Sie betonte, dass Genuss in welcher Form auch immer echte Selbstfürsorge ist. Wer sich selbst nichts gönnt, wird auf die Dauer unzufrieden. Immer wieder lenkte sie den Blick auf kleine Geschichten aus der Bibel, wie zum Beispiel Jesus mit seinen Jüngern auch das letzte Abendmahl genossen hatte.
Als „Steinzeitfrau” erklärte Anna Müller-Rösch, wie die Menschen vor etlichen tausend Jahren mit einfachsten Mitteln höchst nützliche Werkzeuge fertigten. (Bild: Bernhard Piegsa)

Museumsnacht: Licht in Dunkel der Geschichte

Das war für den Heimatkundlichen Arbeits- und Förderkreis (HAK) ein Grund zur Freude, aber auch eine logistische Herausforderung: Rund 40 Kinder und Erwachsene galt es bei der Sonderführung zur „langen Nacht der Museen”, zu der der Museumsverbund „daszwoelfer” die Museen im Kreis Tirschenreuth aufgerufen hatte, durch das bewusst dämmrig gehaltene, nur von mitgebrachten Taschenlampen dezent ausgeleuchtete Heimatmuseum in der Fronveste zu schleusen. Dank geschickter Gruppenaufteilung gelang dies den „Lotsen” Katrin Pasieka-Zapf, Liane Preininger, Käthe Pühl und Heidrun Schelzke-Deubzer jedoch reibungslos. An vier Stationen wurden die Gäste von „lebenden Exponaten” erwartet: Im Sonderausstellungsraum stellte der Künstler Rainer Sollfrank den Zeichner und Maler Gottlieb Scharff vor, der auch sein Kunstlehrer war und dem das Museum noch bis Dezember eine Ausstellung widmet. Besonders beeindruckt hätten ihn Scharffs fotografisches Gedächtnis und sein außergewöhnlich feinfühliges pädagogisches Geschick, erzählte Sollfrank. Nebenan am „Steinzeitarbeitsplatz” führte Anna Müller-Rösch in „Neandertaler”-Gewandung anschaulich vor, wie die Steinzeitmenschen mit einfachsten Mitteln vielseitig nutzbare Klingen, Bohrer und Pfeilspitzen aus „Feuerstein”-Splittern fertigten. Mit deren Hilfe seien die von ihnen erjagten Tiere nahezu restlos zu Speisen, Kleidungsstücken, Werkzeug und Horn-Trinkgefäßen verarbeitet worden: „Weggeworfen hat man da kaum etwas.” In der Rolle des „Schmiedmatzn Girgl”, der bei einem Eifersuchtsstreit um eine Frau einen Nebenbuhler erschlagen hatte und dafür anno 1805 als Hinrichtungskandidat in der Fronveste inhaftiert war, schilderte Sebastian Schwarz die wenig humanen Haftbedingungen vor gut 200 Jahren. An die Fortschauer Waffenmanufaktur, die unzähligen Handwerkern in der vom 30-jährigen Krieg verwüsteten Nordoberpfalz überlebenswichtige Arbeitsplätze geboten habe, erinnerte schließlich Robert Schön als Waffenschmied im Raum der wehrkundlichen Sammlung.
Auch das Wirtshaussingen im Oktober erfreute sich wieder großer Beliebtheit. (Bild: Monika Fink)

Musik, Witze und Tränen beim Wirtshaussingen in Kötzersdorf

Wenn die Musikanten aufspielen, bekannte Volkslieder erklingen und bei den Witzen kein Auge trocken bleibt, dann ist wieder Wirtshaussingen angesagt. Beim jüngsten Treffen kamen Musikfreunde aus der ganzen Region zusammen, um einen geselligen Nachmittag mit Musik, Gesang und viel Humor zu erleben. Organisiert wird die Veranstaltung des Heimatkundlichen Arbeits- und Förderkreises (HAK) von Monika Fink und Sieglinde Wick. Auch dieses Mal freuten sich beide sehr über die gute Resonanz. Selbst zahlreiche parallel stattfindende Veranstaltungen konnten die Besucher nicht davon abhalten, nach Kötzersdorf ins Gasthaus der Familie Busch zu kommen.Werner Matt aus Mehlmeisel gab mit seinem Akkordeon den schwungvollen Auftakt. Nach der Begrüßung stimmten die Gäste gemeinsam „Tief im Frankenwald“ und das „Oberfrankenlied“ an. Danach wechselten sich die Musikanten mit Polkas, Volksliedern und Couplets ab. Roland Lutz aus Bayreuth griff zur Konzertina, Oswald Kopp aus Ramlesreuth sang unter anderem „Mei Maßkrug und i“ und „Gmoi“. Rudi Fink aus Kemnath brachte mit seiner Ziehharmonika Stimmung in die Runde. Albert Diesner aus Ebnath überzeugte als Coupletsänger und begleitete sich auf der Gitarre. Geiger Siegfried Zaus und Akkordeonspieler Thomas Schreyer, beide aus Kemnath, bereicherten das Programm ebenso wie Petra Felner aus Schlamersdorf. Als Neuzugang begeisterte sie mit zwei böhmischen Polkas, bei denen die Gäste kräftig mitsangen. Die Lachmuskeln wurden beim Auftritt von Albin Zeitler stark strapaziert. Er verstand es, mit seinen Witzen, ausdrucksstarken Gesten und seinem trockenen Humor den Saal zum Beben zu bringen. Doch nicht nur als Witzeerzähler, sondern auch mit alten, überlieferten Couplets wie „Vetta Hansl – Vetta Girgl“ und „As Henneraug“ wusste er zu begeistern. Linde Wick setzte mit ihren lustigen Geschichten und Witzen noch eins drauf. Dazwischen waren immer wieder die Besucher gefragt: Bei „Mir san vom Woid dahoam“ sangen alle kräftig mit. Zum Abschied stimmten die Kemnather Sängerinnen das Lied „Nimm Dir Zeit, werde still, wenn ein Vogel singt“ an. Lange müssen die Freunde der Wirtshausmusik nicht warten: Am 8. November steht das nächste Treffen auf dem Programm.
gut gefüllter Kinosaal (Bild: Christine Weigl)

Große Emotionen für den guten Zweck: Kinoklassiker für Hilfsprojekt

Ein Hauch von Hollywood, kulinarische Köstlichkeiten und eine tolle Atmosphäre haben am vergangenen Freitag den Ton im Amberger Ring-Theater angegeben. Der Amberger Verein „Socialis for The Gambia e.V.” hatte zu einem Benefiz-Kinoabend geladen. Bereits ab 18 Uhr stimmten sich die zahlreichen Besucher bei vielseitigem kalten und warmen Fingerfood und kühlen Getränken auf den Abend ein. Nach einer kurzen Begrüßung durch Thomas März-Kronfeld hieß es schließlich „Film ab” für den Oscar prämierten Klassiker „Jenseits von Afrika” aus dem Jahr 1986. Die epische Geschichte mit Denys Finch Hatton (Robert Redford) und die dänische Baronin Karen Blixen, gespielt von Meryl Streep, mit ihrer tiefen Verbundenheit zum afrikanischen Kontinent zog das Publikum sichtlich in Bann. Vor beeindruckender Landschaftskulisse flossen am Ende im Kinosaal sogar einige Tränen vor Rührung. Hinter den großen Emotionen auf der Leinwand stand jedoch ein ernster und praktischer Zweck: Sämtliche Einnahmen des Abends fließen in das Schul- und Ausbildungsprojekt, das der Verein im gambischen Brufut unterhält. Dort ermöglicht die Amberger Organisation derzeit gut 500 Kindern den Besuch des vereinseigenen Kindergartens sowie der Primary School. Wie wichtig Benefizaktionen dieser Art sind, zeigt der Blick auf die laufenden Kosten vor Ort. Die Hilfsorganisation finanziert nicht nur Schulmaterialien, Schulbücher und die tägliche warme Mittagsmahlzeit für die Schüler, sondern trägt auch die Instandhaltung der Gebäude sowie die Lehrergehälter. Da die Mitgliedsbeiträge dafür nicht ausreichen, sind solche Veranstaltungen eine tragende Säule der Vereinsarbeit. Am Ende des Abends zeigten sich die Organisatoren hochzufrieden über den Zuspruch der Amberger Kinogäste, die mit ihrem Ticketkauf bewiesen haben, dass sich Kulturgenuss und soziales Engagement perfekt miteinander verbinden lassen. Wer die Arbeit des Vereins unterstützen möchte, findet alle Informationen online unter socialis-for-the-gambia.de.
Die Jubilare gelten als Leistungsträger der Feuerwehr Niedermurach. Für ihren langjährigen ehrenamtlichen Dienst erfuhren sie Dank und Wertschätzung. Vorne von links: Thomas Pirzer, Konrad Fröhler, Leonhard Stepper, Alois Fronhofer und Vorsitzender Michael Schneeberger (hinten rechts), zusammen mit Bürgermeister Martin Prey und Kommandant Wolfgang Pflug (hinten von links). (Bild: Josef Böhm)

Ehrenamtliche Leistungen gewürdigt

Eine noch so gute Brandversicherung lässt allenthalben erkennen, dass man mit Geld allein kein Feuer löschen kann. Daraus sollte allen die Einsicht erwachsen, der Feuerwehr nicht mit Gleichgültigkeit zu begegnen. Miteinander statt gegeneinander leben ist das tragende Fundament der Feuerwehr, eine Gemeinschaft, die nicht vor der Verantwortung flieht, für andere da zu sein. Deutlich zum Ausdruck kam dies beim Kameradschaftsabend mit Ehrungen der Feuerwehr Niedermurach, bei dem Ehrenmitglieder, Gemeinderäte sowie Bürgermeister Martin Prey und seine Stellvertreterin Rita Salomon anwesend waren. Dank und Anerkennung sprach Vorsitzender Michael Schneeberger jun. den Mitgliedern für alle Unterstützung aus: „Jedes Mitglied, egal ob aktiv oder passiv, ist für den Verein wichtig.” Er erinnerte an die ehrenamtlichen Leistungen, welche die Jubilare für den Feuerwehrverein erbrachten, und überreichte zusammen mit Bürgermeister Martin Prey für ihre Treue die Vereinsehrennadel in Silber und Gold mit Urkunde. Seine Wertschätzung für 10, 25 und 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst brachte Kommandant Wolfgang Pflug zum Ausdruck. Er verwies auf die erfolgreiche Laufbahn mit erreichten Abzeichen, absolvierten Lehrgängen und Beförderungen jedes einzelnen Jubiläums-Aktiven und überreichte zusammen mit dem Bürgermeister die vereinsinternen Auszeichnungen in Form eines Ärmelstreifens mit Urkunde. Die staatliche Ehrung für 25 und 40 Jahre aktiven Dienst erfolgt auf Landkreisebene. Ehrung für Vereinsmitgliedschaft, 25 Jahre: Leonhard Stepper, Sebastian Thanner, Alfons Wittmann; 40 Jahre: Manfred Ebnet. Auszeichnung für aktiven Feuerwehrdienst, 10 Jahre: Kilian Gleißner, Elias Prey; 25 Jahre: Thomas Pirzer, Vereinsvorsitzender Michael Schneeberger jun.; 40 Jahre: Ehrenmitglied Konrad Fröhler, Alois Fronhofer.
Die Vertreter aller teilnehmenden Vereine. V.l. 1. Reihe Johannes Vogl (TSV), Hans Paa (St. Anna), Paul Wurmstein und Simon Spörl (Dorfjugend), Alfred Bayer (Alte 5er), Manfred Scheid (OWV), Martin Dietl (Alte 5er), Helmut Werner (Schützen). 2. Reihe 1. Bürgermeister Michael Riedl, Norbert Vogl (St. Anna), Thomas Lampl (Löwen), Ingrid Müller (GuV), Stefan Reiminger (FFW), Michael Knott (Schützen). (Bild: Helmut Werner)

Bürgerschießen abgeschlossen

Zur Siegerehrung des alljährlichen Bürgerschießens hatten sich zahlreiche Vertreter ihrer Vereine im Gasthaus Knott in Charlottenthal eingefunden. Alle 9 Vereine der Gemeinde haben sich beteiligt. Der 1. Schützenmeister Helmut Werner und der 2. Schützenmeister Michael Knott übernahmen die Preisverleihung. Der Wanderpokal ging an die beste Mannschaft. Zum wiederholten Mal war das der Charlottenthaler Stammtisch „Alte Fünfer” mit 254 Ringen. Der St. Anna Verein Schwarzach/Waier errang Platz 2 mit 244 Ringen. Ebenfalls 244 wies das Konto des Schützenvereis aus, der damit als Dritter aus dem Wettkampf ging (wegen der besseren Trefferbilder der Schwarzacher). Platz 4 ging an die FFW Stadlern mit 243 Ringen. Die Dorfjugend belegte Rang 5 mit 238 Ringen. Der Gartenbau und Ortsverschönerungsverein folgte mit 220 Ringen auf Platz 6. Siebter wurde der Löwen Fanclub mit 218 Ringen. Jeweils 214 Ringe erreichten der TSV und der OWV. Geehrt sind auch die besten Schützen jedes Vereins geworden. Hier taten sich 3 Schützen besonders hervor, Alfred Baier, Paul Wurmstein und Simon Spörl erreichten jeweils 46 Ringe. Hans Paa, Florian Scherbl und Steffi Hafenrichter erzielten 44 Ringe. Kerstin Wild und Lydia Paa brachten es auf 43 Ringe. Manfred Scheid mit 41 und Johannes Vogl mit 40 rundeten das Feld ab. Ein besonderes „Hallo” ging durch den Raum als es um den Preis der Meistbeteiligung ging. Mit 27 Teilnehmern lag die Dorfjugend einsam an der Spitze. Zum Abschluß würdigte der 1. Bürgermeister Michael Riedl die gelungene Veranstaltung. Die 119 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeugen vom wichtigen Zusammenhalt in der Gemeinde resümierte er.
Die erfolgreichen Teilnehmer der Leistungsprüfung nach der Abnahme, eingerahmt von den Gratulanten. Von links: Ausbilderin Christina Rabenstein, erster Kommandant Florian Bauer, Robert Prechtl, Carina Hüttner, Michael Dotzler, Mathias Mägerl, Josef Regler, Johannes Mägerl, Johannes Regler, Ralf Nübler, Michael Hüttner, Andreas Mägerl, zweiter Kommandant Tobias Regler, Peter Lindthaler, Schiedsrichter Horst Kellner, KBI Michael Iberer und KBM Andreas Luber. (Bild: Julian Klier)

Feuerwehr Großschönbrunn absolviert Leistungsabzeichen THL fehlerfrei

13 engagierte Feuerwehrleute aus Großschönbrunn legten erfolgreich das Leistungsabzeichen „Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“ mit dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug der Feuerwehr Freihung ab. An drei Übungsabenden bereiteten sich die zwölf Kameraden und eine Kameradin gründlich, auf das umgangssprachliche „Leistungsabzeichen THL“ vor, bevor sie den Prüfern, Kreisbrandinspektor Michael Iberer, Kreisbrandmeister Andreas Luber und Schiedsrichter Horst Kellner vorgestellt wurden. Hauptaufgabe hier war es als Übungsszenario, eine eingeklemmte Person aus einem Unfallfahrzeug zu befreien. Dazu gehörten der Aufbau einer Verkehrsabsicherung, die Sicherstellung des Brandschutzes, das Bereitstellen der technischen Geräte, der sichere Unterbau des Unfallfahrzeuges sowie die Betreuung der verletzten Person und schließlich die Befreiung des Unfallopfers mittels hydraulischem Spreizer und Schere. Zusätzlich mussten die Gruppenführer einen Fragebogen beantworten. Für die Mannschaft standen Fragen zur Gerätekunde auf dem Prüfungsplan. Die beiden Gruppen zeigten einen sauberen, zügigen und fehlerlosen Aufbau. Das Schiedsrichterteam gratulierte und freute sich über die solide Ausbildungsarbeit, die bei einem gemeinsamen Einsatz jederzeit von Vorteil sein könnte. Großschönbrunns erster Kommandant Florian Bauer, der selbst teilnahm, bedankte sich bei den Schiedsrichtern für deren Zeit, der Ausbilderin Christina Rabenstein für die Vorbereitung und natürlich bei seinen Einsatzkräften für die gezeigte Leistung. Die Stufe 1 (Bronze) legten Carina Hüttner, Robert Prechtl, Michael Dotzler, Tobias Regler, Peter Lindthaler, Johannes Regler, Mathias Mägerl, Ralf Nübler, Michael Hüttner und Andreas Mägerl ab. Der Stufe 2 (Silber) stellten sich die beiden Gruppenführer Josef Regler und Johannes Mägerl. Stufe 3 (Gold) absolvierte der Maschinist der beiden Gruppen Florian Bauer. Die obligatorische Brotzeit bildete den Abschluss der Leistungsprüfung.
Verkauf von Eine-Welt-Waren im Trachtlerheim. Links PGR-Mitglied Anneliese Pilarski, hinten Mitte Pastoralreferent Stefan Dotzler, hinten rechts Pfarrer Helmut Brügel. (Bild: Franziska Siegert)

Fairer Handel und gelebte Solidarität

Gleich drei besondere Jubiläen gaben Anlass zu einer schönen Begegnung und einem gemütlichen Beisammensein: 700 Jahre Pfarrei Schnaittenbach, 100 Jahre Weltmissionssonntag und 50 Jahre Eine-Welt-Laden Weiden. Im festlichen Gottesdienst stellte Annette Rösel vom Eine-Welt-Laden im Rahmen dieser Jubiläen die Arbeit und die Bedeutung des fairen Handels vor. Im Anschluss waren die Kirchenbesucher herzlich ins Trachtlerheim eingeladen, das für diese Veranstaltung kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. Bei Kaffee und Kostproben konnten die Gäste in gemütlicher Atmosphäre verweilen und miteinander ins Gespräch kommen. Ein besonderer Dank gilt dem Pfarrgemeinderat Schnaittenbach, von dem die Initiative zu diesem Treffen ausging, hier ganz besonders Anneliese Pilarski und ihrem engagierten Team mit Gabriele Meiser und Franziska Siegert, die mit viel Einsatz für die herzliche Bewirtung sorgten. Annette Rösel gab den Besuchern interessante Einblicke in die Arbeit des Eine-Welt-Ladens und erläuterte, wie wichtig fairer Handel für die Menschen in den Erzeugerländern ist. Außerdem konnten verschiedene Eine-Welt-Waren angeschaut und erworben werden. Besonderes Interesse fanden die angebotenen Mangoprodukte, darunter getrocknete Mangos und Mango-Gummibärchen. Mit dem Erlös werden auch die Menschen unterstützt, die in den Anbauregionen für die Ernte und Verarbeitung der Mangos arbeiten. Bei guten Gesprächen und regem Austausch wurde deutlich, dass fairer Handel weit mehr bedeutet als nur einzukaufen. Er schenkt Menschen vor Ort Unterstützung und Perspektiven. So wurde es eine rundum gelungene Veranstaltung, der Gemeinschaft und Begegnung mit einem wertvollen Gedanken verband: Auch mit kleinen Beiträgen kann jeder ein Stück zu mehr Gerechtigkeit und Solidarität in der Welt beitragen.
Die VHS verlässt das Klassenzimmer. (Bild: Susy Herrmann-Wolters)

Amici in Amberg: Ein Abend voller italienischer Kultur

Die VHS Amberg und Susy Herrmann-Wolters von den Amici di Desenzano veranstalteten erstmals im Café Amici die zwölfte „Serata italiana”. Dazu waren erneut die Amici d'Italia aus Regensburg eingeladen. Antonietta Ulivieri Moretti widmete ihren Vortrag einem Symbol des italienischen Sommers: dem Eis. Sie erläuterte dessen Entwicklung von den frühen eisgekühlten Süßspeisen bis zum cremigen Speiseeis, dessen Rezeptur im 16. Jahrhundert von Buontalenti weiterentwickelt wurde. Auch die Geschichte der italienischen Eismacher in Deutschland kam zur Sprache. Viele Gelatieri aus den Dolomitentälern suchten Ende des 19. Jahrhunderts aus wirtschaftlicher Not Arbeit in Deutschland und begründeten hier eine bis heute erfolgreiche Eisdielentradition. Ein besonderer Höhepunkt: 1969 erfand Dario Fontanella in Mannheim das beliebte Spaghetti-Eis. In der Pause konnten die Gäste die kalte Köstlichkeit natürlich auch genießen. Im zweiten Vortrag nahm Edoardo D'Alfonso Masarié die Zuhörer mit in seine Heimatstadt Bologna. Er stellte die Stadt unter ihren drei Beinamen „la grassa, la dotta e la rossa” vor: die Fette, die Gelehrte und die Rote. Sie stehen für Bolognas berühmte Küche mit Mortadella und Tortellini, die traditionsreiche Universität aus dem Jahr 1088 und die charakteristischen roten Ziegelfassaden. Auch die Wallfahrtskirche San Luca, die über einen eindrucksvollen Arkadengang mit der Stadt verbunden ist, wurde vorgestellt. Mit großem Applaus verabschiedeten die Gäste alle Beteiligten. Dank ihrer persönlichen Erfahrungen und ihres umfassenden Wissens wurde die zwölfte „Serata italiana” zu einer gelungenen Begegnung, die den Italienfreunden aus Amberg die Kultur und Lebensart Italiens ein Stück näherbrachte.
750 Euro für den guten Zweck: Die Verantwortlichen des Vorbacher Silvesterlaufs unterstützten mit dem Erlös aus freiwilligen Spenden drei soziale Einrichtungen und Initiativen mit jeweils 250 Euro. Bei der Spendenübergabe im Gemeindezentrum waren dabei (von links): Bürgermeister Alexander Goller, Robert Biersack, Eduard Stopfer, Hans Karl, Ludwig Lautner (vorne), FWG-Vorsitzender Sebastian Pittner, Helena Lautner und Alois Hofmann. (Bild: Michael Wiesnet)

Organisatoren und FWG unterstützen drei soziale Einrichtungen und Initiativen mit jeweils 250 Euro

Der Vorbacher Silvesterlauf steht nicht nur für einen sportlichen Jahresabschluss, sondern auch für gelebte Gemeinschaft und soziales Engagement. Seit vielen Jahren organisieren Robert Biersack, Alois Hofmann und Eduard Stopfer die beliebte Veranstaltung, die mittlerweile mehrere Hundert Teilnehmer anzieht. Der Erlös aus freiwilligen Spenden kommt regelmäßig der Nachwuchsarbeit heimischer Vereine und gemeinnützigen Initiativen zugute. Am vergangenen Freitag übergaben die drei Organisatoren gemeinsam mit dem FWG-Vorsitzenden Sebastian Pittner im Vorbacher Gemeindezentrum insgesamt 750 Euro an drei Empfänger. Jeweils 250 Euro gingen an den GMZ-Miniclub Vorbach, vertreten durch Bürgermeister Alexander Goller, an Hans Karl aus Kirchenthumbach für seine Initiative „Helft Wunden heilen” sowie an die Mittagsbetreuung „Hängematte” der Grundschule Oberbibrach, vertreten durch Helena Lautner aus Vorbach. Der Silvesterlauf hat sich längst zu einer festen Größe im Veranstaltungskalender entwickelt. Zuletzt beteiligten sich rund 500 Läufer, Walker und Spaziergänger. Startgebühren werden ebenso wenig erhoben wie ein Unkostenbeitrag für die traditionelle After-Run-Party im Gemeindezentrum. Stattdessen setzen die Veranstalter auf freiwillige Spenden. Möglich macht dies ein großes Helferteam um die drei Organisatoren und allen voran die Freie Wählergemeinschaft (FWG). Unterstützung leisten zudem die Feuerwehr, Rettungsdienst, der Sportverein und zahlreiche weitere Freiwillige. Was nach Abzug der Veranstaltungskosten übrig bleibt, wird Jahr für Jahr für einen guten Zweck verwendet. Im Anschluss an die Spendenübergabe klang das Treffen bei einem gemeinsamen Essen im Dorfstüberl aus.
Referenten aus ganz Bayern informierten die Schüler der 12. Jahrgangsstufe der FOS/BOS Weiden über verschiedene Studiengänge, Ausbildungswege und berufliche Perspektiven. (Bild: Silke Winkler)

Von der Schulbank in die Zukunft: Hochschultag an der FOS/BOS

Studium, Ausbildung oder doch ein freiwilliges soziales Jahr? Mit solchen und anderen Fragen beschäftigen sich viele Schüler oftmals erst nach dem Abitur. Anders an der FOS/BOS Weiden: Dort werden die angehenden Abiturienten bereits frühzeitig auf die Zeit nach dem Schulabschluss vorbereitet. Der Hochschultag hat sich dabei zu einer festen Größe entwickelt. Auch in diesem Jahr bot er den Zwölftklässlern vielfältige Einblicke in ihre Möglichkeiten nach dem Abitur. Drei Stunden lang hatten die Schüler Gelegenheit, sich über Studiengänge, Ausbildungswege und berufliche Perspektiven aus erster Hand zu informieren. Professoren und Dozenten aus Nürnberg, Regensburg, Amberg, Hof, Selb und Weiden stellten in 28 verschiedenen Vorträgen unterschiedliche Studien- und Berufswege vor. Das Angebot war ausgesprochen vielfältig und reichte von Betriebswirtschaft und Wirtschaftspsychologie über Maschinenbau und Medientechnik bis hin zu Design und den verschiedenen Lehramtsstudiengängen an bayerischen Schulen. Auch wer nach dem Abitur nicht direkt studieren möchte, bekam wertvolle Anregungen. Die Agentur für Arbeit und die Polizei ergänzten das umfangreiche Informationsangebot um weitere berufliche Perspektiven. Der von Beratungslehrerin Stefanie Barnutz organisierte Hochschultag kam bei den Schülern richtig gut an. „Die Vorträge waren sehr hilfreich und super interessant“, waren sich die angehenden Abiturienten einig. Zum Abschluss der dreistündigen Veranstaltung dankte Schulleiterin Gabriele Dill den Referenten für ihre Zeit und die wertvollen Informationen, die sie den Schülern für ihre weitere Berufs- und Studienplanung mit auf den Weg gaben.
Gruppenbild der Jubelpaare mit Pfarrer Slawomir (Bild: Christian Huger)

Liebe, die verbindet: Jubelpaare feierten in Rieden

Zu ihrem Ehejubiläum waren kürzlich die Paare aus Rieden eingeladen. Viele folgten der Einladung und feierten gemeinsam einen festlichen Gottesdienst. Dabei spannte sich der Bogen der Ehejahre von fünf Jahren bis zu Paaren, die schon über sechs Jahrzehnte miteinander verheiratet sind. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand der Segen für die Jubilare. Pfarrer Slawomir segnete jedes Paar einzeln und sprach ihm Gottes Beistand für den weiteren gemeinsamen Lebensweg zu. Für viele war dieser persönliche Moment der Höhepunkt des Tages. Die Jubiläen reichten von fünf bis zu 65 gemeinsamen Ehejahren. Zwei Paare feierten ihr 5-jähriges Jubiläum, drei Paare ihr 10-jähriges. Je ein Paar blickte auf 30, 35 und 45 Jahre Ehe zurück. Vier Paare feierten die Smaragdhochzeit (55 Jahre), ein Paar die Diamantene Hochzeit (60 Jahre). Besonders gewürdigt wurden zwei Paare, die nach 65 Jahren die Eiserne Hochzeit begehen konnten. Eine solch lange gemeinsame Zeit ist heute selten geworden und beeindruckte alle Anwesenden. Im Anschluss an den Gottesdienst lud der Pfarrgemeinderat die Jubelpaare mit ihren Angehörigen ins Pfarrheim ein. Bei guten Gesprächen, Erinnerungen an die eigene Hochzeit und geselligem Miteinander klang der Tag in herzlicher Atmosphäre aus. Pfarrgemeinderat und Pfarrer Slawomir wünschten allen Jubelpaaren weiterhin viele glückliche, gesegnete und gemeinsame Jahre.
Die neuen Könige der Eichenlaubschützen Meerbodenereuth mit den Besten der Vereinsmeisterschaften. (Bild: Johann Adam)

Königsfeier Highlight des Jahres

Die neuen Schützenkönige der Schützengesellschaft Eichenlaub Meerbodenreuth nahmen bei der Königsfeier im Schützenheim Schützenketten, als Zeichen ihrer neuen Würde. Für Schützenmeister Christian Reichl ist es immer ein Höhepunkt des Schützenjahres die neuen Könige zu proklamieren. Die besten Schützen der Vereinsmeisterschaften erhielten an diesem Tag ebenfalls ihre Preise. Eine Tradition ist der Fackelzug, dessen Start drei Böllerschüsse ankündigten, durch Meerbodenreuth. Jeweils von den Häusern holte die Vorstandschaft und die Mitglieder die neuen Würdenträger ab. Im Schützenheim ehrte Schützenmeister Reichl die neuen Majestäten. Zunächst gaben die Vorjahreskönige die Königsketten, die das Zeichen ihrer Würde waren, ab. Schützenmeister Christian Reichl, Bastian Ach, Stefan Kallmeier und Bürgermeister Ernst Schicketanz überreichten die Königsketten und Preise. Schützenkönig mit dem Luftgewehr ist Stefan Kallmeier. Vizekönig wurde Stefan Bauer vor Reinhard Reichl. Neue Schützenkönigin ist Heidi Reichl. Vizekönigin Marina Striegl verteidigte ihren Vizetitel aus dem Vorjahr. Dritte ist Julia Bauer. Lina Plödt heißt die Königin der Jugend. Vizekönig ist Toni Plödt vor Franz Reichl. Mit der Luftpistole sicherte sich Schützenmeister Christian Reichl die Königswürde. Vizekönig ist Bastian Ach vor Michael Pittner. Jugendkönig mit der Luftpistole wurde Toni Plödt vor Franz Käs und Lara Grünitz. Vereinsmeister mit dem Luftgewehr und der Luftpistole ist Bastian Ach. Jugendvereinsmeister mit dem Luftgewehr ist Toni Plödt. Mit der Luftpistole gewann Franz Käs. Schülervereinsmeister mit dem Luftgewehr ist Ferdinand Greiner. Bei der Blattlscheibe gewann Bürgermeister Ernst Schicketanz. Die Glücksscheiben gewann Mario Lenhardt und Christine Marzi. Die Jugend Glückscheibe und den Jugendpokal sicherte sich Toni Plödt. Die Jugend-Meisterserie entschied ebenfalls Toni Plödt für sich. Reinhard Reichl siegte beim Wanderpokal und der Feuerwehrscheibe. Gemeinsam ließen die Schützen ihre neuen Majestäten und Vereinsmeister im Schützenheim hochleben.
Auf dem Bild Pfarrer Martin mit den Ministranten, alle Teilnehmer des Kinderbibeltages und Mitglieder vom Singkreis Cantiamo. (Bild: Michaela Staufer )

Kinderbibeltag in Fuchsmühl

Unter dem Motto „Der Heilige Franziskus–ein besonderer Heiliger für Groß und Klein” fand in Fuchsmühl im Jugendheim der Kinderbibeltag statt. Organisiert wurde er durch Frau Sabine Schiml (Gemeindereferentin auf Dekanatsebene) zusammen mit dem Pfarrgemeinderat Friedenfels und Fuchsmühl sowie Helfern aus der Pfarreiengemeinschaft. Zuerst lud Frau Schiml die Kinder zu einem Film über den heiligen Franziskus ein. Die Buben und Mädchen erfuhren viel über sein Leben. Bei den Stationen durften Friedenstauben gebastelt, Tontöpfe für Vogelfutterstation angemalt, gesungen und durch einen Barfußpfad gegangen werden. Außerdem legten die Heranwachsenden ein Naturmandala. Für Getränke und die Brotzeit zwischendurch wurde auch gesorgt. Die Töpfe und eine gebastelte Taube durften mit nach Hause genommen werden. Die restlichen Friedenstauben kamen zum Schmücken der Äste in die Kirche und an das an der Kirchendecke befestige Mobile. Im anschließenden Gottesdienst sangen die teilnehmenden Kinder ihre gelernten Lieder wie z.B. „Immer und überall” (von Daniel Kallauch) oder „Laudato si”, (von Priester Winfried Pilz 1974) dass auch als Anlehnung des Sonnengesangs des heiligen Franz von Assisi gilt. Frau Karin Gerolstein mit dem Singkreis „Cantiamo” leitete das Einüben der Lieder sowohl auch den Gesang in der Kirche. In der Predigt gab Herr Pfarrer Martin an, dass Franziskus die Kirche laut Jesus wieder aufbauen solle und nicht nur mit Zement und Steinen. Es brauche vor allem die Gemeinschaft und mehrere Generationen, die zusammenhelfen. Franz von Assisis guter, hoffnungs- und friedvoller Geist zeige sich in Menschen, die lieben. Die Kyrierufe und Fürbitten gestalteten die Schul- und Kommunionkinder des Kinderbibeltages.
Für langjährige Treue zur Kolpingsfamilie Friedenfels geehrt: (von links) 2. Vorsitzende Barbara Kaßeckert, ihr Vater Helmut Schaumberger (65 Jahre Mitgliedschaft), Diözesanpräses Pfarrer Karl-Dieter Schmidt, Elisabeth und Erwin Bächer sowie Gottfried Härtl (jeweils 40 Jahre), 1. Vorsitzender Reiner Gärtner und Ortspräses Pater Joseph. (Bild: Lukas Schultes)

80 Jahre Kolping Friedenfels: Ein Fest voller Erinnerungen

Mit einem Gottesdienst und Jubiläumsabend feierte die Kolpingsfamilie Friedenfels ihr 80-jähriges Bestehen. Zahlreiche Besucher, befreundete Kolpingsfamilien und Ehrengäste kamen zusammen, um auf acht Jahrzehnte engagierter Gemeinschaft zurückzublicken. Diözesanpräses Pfarrer Karl-Dieter Schmidt zelebrierte die Messe gemeinsam mit Pfarrer Siegfried Wölfel und Ortspräses Pater Joseph. Bannerabordnungen begleiteten den feierlichen Einzug. Andrea und Christine Schraml hatten Fürbitten sowie einen Impuls vorbereitet und sorgten für die Auswahl moderner Lieder; Bernhard Schmidt übernahm die Orgelbegleitung. Für die stimmungsvolle Dekoration und den Blumenschmuck sorgte Cilli Wittmann. Im Gasthof „Goldener Engel” begrüßte Vorsitzender Reiner Gärtner die Anwesenden. Nach Grußworten von Bezirksvorsitzender Martina Mark, Bürgermeister Adrian Käß und Pfarrgemeinderatssprecherin Alexandra Kaßeckert nahm er die Zuhörer mit auf eine kurzweilige Zeitreise durch die Geschichte der Kolpingsfamilie, anschaulich illustriert mit Bildern. Ein Höhepunkt des Abends waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Stellvertr. Vorsitzende Barbara Kaßeckert würdigte Elisabeth und Erwin Bächer sowie Gottfried Härtl für 40-jährige Treue. Für 65 Jahre Mitgliedschaft wurde ihr Vater Helmut Schaumberger ausgezeichnet. Ihre persönliche und liebevolle Laudatio über die Vater-Tochter-Beziehung sorgte für einen besonders bewegenden Moment. Pater Joseph dankte zum Schluss für das Wirken der Kolpingsfamilie. Mit mehreren Liedbeiträgen bereicherte der Männergesangverein „Frohsinn” unter Leitung von Horst Straub, verstärkt durch Sänger aus Krummennaab und Thumsenreuth, den Abend. Eine Bilderschau, nach dem offiziellen Teil in Dauerschleife auf die Leinwand projiziert, weckte zahlreiche Erinnerungen an vergangene Veranstaltungen und vertraute Gesichter. Kerstin Weidner-Tusek mit Familie hatte den Saal mit viel Liebe zum Detail dekoriert; das Team um Wirtin Nadine Mitlmeier kümmerte sich bestens um die Gäste.
Die neue gewählte Vorstandschaft mit Bürgermeister Michael Wilfahrt (Bild: Martina Fischer)

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen

Zahlreiche Mitglieder konnte der erste Vorsitzende Franz Geiger zur Jahreshauptversammlung des Schlossbauernhof Altfalter e. V. begrüßen. Nach dem Totengedenken übernahmen die beiden ersten Vorsitzenden Martina Fischer und Diana Kraus die weiteren Ausführungen. Sie konnten von einem aktiven Vereinsleben sowie einigen Anschaffungen berichten. Die Mitgliederzahl steht aktuell bei 194. Seit der letzten JHV standen die Martinsfeier mit der Pfarreiengemeinschaft, die Silvesterfeier, verschiedene Arbeitseinsätze, Emmausgang, Pizzaabend, und ein Ausflug nach Loifling auf dem Programm. Highlight war der restlos ausverkaufte Comedyabend im Juni. Bei der Kirchweih im August, die zusammen mit vier anderen Vereinen ausgerichtet wird, hatte man dieses Jahr die Festleitung inne. Regelmäßig wird auch der Backofen geschürt. Der Schlossbauernhof wird von anderen Vereinen sehr rege genutzt. So fanden dort u.a. die Bürgerversammlung der Gemeinde, Jahreshauptversammlungen des OGV, der Jagdgenossen, des Frauenbundes, der Jahnfreunde, interne Vereinssitzungen, Treffen von Tanzgruppen, Senioren, Pfarrgemeinderat und Ministranten, der Christbaumverkauf der FF Altfalter sowie das Public Viewing des Sportvereins statt. Bei der Kommunalwahl befand sich im Stallgebäude das Wahllokal. Zum Abschluss bedankten sie sich bei den Mitgliedern für die Unterstützung das ganze Jahr. Nachdem der Kassier Thomas Drexler von einem positiven Kassenstand berichtete, bestätigten die beiden Kassenprüfer Franz Steinbacher und Marion Wegerer die einwandfreie Führung der Bücher und somit konnte die gesamte Vorstandschaft entlastet werden. Bürgermeister Michael Wilfahrt übernahm die Leitung der anstehenden Neuwahlen, bei denen es nur bei den Besitzern Veränderungen gab. Für Anton Schieder und Petra Gradl, die beide nicht mehr kandidierten, rücken Jochen Wegerer und Michael Danner nach. Ansonsten bleibt es für die nächsten drei Jahre beim bestehenden Team.
Diakon Gereon Gräf hielt seine erste Predigt in der Pfarrei St. Marien. (Bild: Joachim Gebhardt)

Sulzbach-Rosenberg hat einen neuen Diakon

Der Sonntag der Weltmission der Katholischen Kirche stand unter dem Leitwort „Sei mutig und stark” und hatte das Beispielland Madagaskar zum Thema – Hilfe für Familien in Armut und die pastorale sowie soziale Arbeit der Kirche vor Ort. Im Gottesdienst in St. Marien wurde dabei auch Gereon Gräf in sein Amt eingeführt. Der 61-jährige ehemalige Berufssoldat war schon am 17. Oktober von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer im Dom zu Regensburg zum Ständigen Diakon geweiht worden, einer von aktuell 116 im Bistum Regensburg. Gemeinsam mit Pfarrer Herbert Mader, Pfarrer Daniel Fenk und Diakon Peter Bublitz gestaltete er nun die Messe in der Pfarrkirche. In seiner ersten Predigt stellte er sich vor und rückte die Nächstenliebe in den Mittelpunkt. Die Hauptaufgaben eines Ständigen Diakons liegen nämlich in der Caritas, also dem Dienst am Nächsten, und der Liturgie. Gräf darf jetzt taufen, trauen und auch predigen. Sein Arbeitsgebiet werden die beiden katholischen Pfarreien der Stadt, St. Marien Sulzbach und Herz Jesu Rosenberg, sein, mit einem Tag Arbeitszeit pro Woche. Wie er bereits betont hatte, seien ihm die Bewohner der fünf Altenheime in der Stadt ein Anliegen, die er in seiner Ausbildung bereits besucht hat. Künftig werde er hauptsächlich in St. Barbara Wortgottesdienste halten und die Kommunion verteilen für Menschen, die nicht mehr in die Messe kommen können. In St. Marien wurde er in die Pfarrei Sulzbach-Rosenberg herzlich aufgenommen, viele Freunde, Wegbegleiter und die Familie nahmen am Gottesdienst teil, bei dem Gereon Gräf auch die Heilige Kommunion verteilte. Der Kirchenchor und Regionalkantor Rudolf Fischer an der Orgel begleiteten die Messe musikalisch, der neue Diakon erhielt nach seiner Vorstellung auch den Applaus der Gläubigen. Für seinen Dienst hat er das Bibelzitat „Mehr als alles hüte Dein Herz; denn von ihm geht das Leben aus” gewählt. Ein anschließendes Kirch-Café und ein Orgelkonzert am Nachmittag rundeten den Tag ab.
Denise Uhlig, Andreas Eckert, Peggy Baaße (Bild: Andreas Eckert)

CSU Pressath spendet 125 Euro an Elternbeiräte der Grund- und Mittelschule

Der Erlös der diesjährigen Spendenfahrradtour des CSU-Ortsverbandes Pressath kommt der Grund- und Mittelschule Pressath zugute. Ortsvorsitzender Andreas Eckert überreichte einen Spendenscheck über 125 Euro an Peggy Baaße, Vorsitzende des Elternbeirats der Grundschule, sowie an Denise Uhlig, Vorsitzende des Elternbeirats der Mittelschule. Die Spendensumme war im Rahmen der Spendenfahrradtour des CSU-Ortsverbandes entstanden. Insgesamt 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich an der rund 40 Kilometer langen Tour beteiligt. Für jeden Teilnehmer wurden fünf Euro gespendet. Die Finanzierung der Spendensumme übernahmen die Metzgerei Gasthof Weyh sowie „Die Locke – Schnitt und Schnatterei”. Bei der Auswahl des Spendenzwecks habe man bewusst eine Einrichtung vor Ort unterstützen wollen, so Eckert. „Uns war wichtig, dass das Geld direkt in Pressath ankommt und dort unseren Kindern und Jugendlichen zugutekommt. Die Elternbeiräte leisten an beiden Schulen wertvolle Arbeit und unterstützen zahlreiche Projekte und Aktivitäten.” Mit der Übergabe des Spendenschecks findet die diesjährige Spendenfahrradtour zugleich ihren Abschluss. Der CSU-Ortsverband zieht ein positives Fazit der Aktion und bedankt sich nochmals bei den beiden Sponsoren sowie bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Auch den Vorsitzenden der beiden Elternbeiräte dankte Eckert für ihr ehrenamtliches Engagement. Der Spendenscheck soll dazu beitragen, Projekte und Aktivitäten für die Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelschule Pressath zu unterstützen.
Frau Hösl gibt interessante Tipps zu den ätherischen Ölen (Bild: Julia Benkhardt)

Tipps für die Erkältungszeit in der Katholischen Bücherei Erbendorf

Wie ätherische Öle in der kalten Jahreszeit eingesetzt werden können, erfuhren rund ein Dutzend Teilnehmerinnen am 8. Oktober bei einem Vortrag von Expertin für ätherische Öle Ramona Hösl aus Pressath in der Katholischen Bücherei Erbendorf. Unter dem Titel „Entdecke die Kraft ätherischer Öle – Mit Aromatherapie durch die Erkältungszeit” stellte die Referentin verschiedene Öle und Ölmischungen und deren Eigenschaften vor. Oreganoöl wird aufgrund seiner Inhaltsstoffe eine antimikrobielle Wirkung zugeschrieben. Weihrauch, auch als „König der Öle” bekannt, wurde mit seinen traditionell geschätzten entzündungshemmenden Eigenschaften und seiner Verwendung in der Hautpflege vorgestellt. Eine vorgestellte Mischung kam im Zusammenhang mit der Erkältungszeit, der Raumbeduftung und der Reinigung von Oberflächen zur Sprache. Teebaumöl ist für seine antimikrobiellen Eigenschaften bekannt und findet unter anderem in der Hautpflege Anwendung. Eine andere Ölmischung wird zur Raumbeduftung und für ein angenehmes Gefühl beim Durchatmen eingesetzt. Lavendelöl wiederum kann durch seinen Duft zur Entspannung beitragen und wird gerne zur Gestaltung einer angenehmen Raumatmosphäre verwendet. Nach den Ausführungen der Referentin können bestimmte Öle die körpereigenen Abwehrkräfte unterstützen; einzelnen Inhaltsstoffen werden zudem antimikrobielle Eigenschaften zugeschrieben. Ramona Hösl gab zahlreiche praktische Tipps und zeigte auf, wie sich die Öle im Alltag verwenden lassen. Dabei gilt: Ätherische Öle können das Wohlbefinden unterstützen, beheben jedoch nicht die Ursache einer Erkrankung und ersetzen keine notwendige medizinische Behandlung. Die Teilnehmerinnen erhielten einen anschaulichen Einblick in die Welt der Aromatherapie und zeigten sich am Ende des Abends begeistert von den vielfältigen Anregungen.
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