Festausschuss SuKk zusammen mit Nabburgs erstem Bürgermeister Frank Zeitler. (Bild: Marko Pammer)

Der Schirmherr hat „ja“ gesagt

Seit Beginn dieses Jahres ist ein Festausschuss der Soldaten- und Kriegerkameradschaft (SuKK) Nabburg intensiv damit beschäftigt, die notwendigen Vorbereitungen für das 150-jährige Gründungsfest am 19. September in der Nordgauhalle zu treffen. Viele Beschlüsse waren erforderlich, um diese Großveranstaltung in die richtigen Wege zu leiten. Mit den Kameraden aus Altendorf war -wie schon beim 130-jährigen Jubiläum vor 20 Jahren – schnell ein Patenverein gefunden, mit dem die Patenschaft bei einem kleinen Festakt im Nabburger Schützenheim kürzlich besiegelt wurde. Nun galt es noch, einen Schirmherrn für dieses Jubiläum zu finden. Der Festausschuss unter Leitung von Karl Beer war sich schnell einig, mit Bürgermeister Frank Zeitler den richtigen Mann dafür gefunden zu haben. Und deshalb marschierte in der vergangenen Woche der gesamte Festausschuss im Amtszimmer des Bürgermeisters auf, um Frank Zeitler um die Übernahme dieses Ehrenamts zu bitten. SuKK-Vorsitzender Marcel Meier trug sein Ansinnen in Versform vor und der Bürgermeister zögerte daraufhin keine Sekunde, „ja“ zu sagen und sich für diese ehrenvolle Aufgabe zu bedanken. Gemeinsam wurde daraufhin auf die erfolgreiche Aktion angestoßen. Festleiter Karl Beer nahm diese Gelegenheit auch wahr, auf das umfangreiche Festprogramm am 19. September hinzuweisen. Alle beteiligen Vereine und Organisationen treffen sich ab 14.30 Uhr an der Nordgauhalle und marschieren dann zum gemeinsamen Gottesdienst und Totengedenken zur Nikolauskirche im Stadtteil Venedig. Anschließend geht es wieder zurück, woraufhin ein Festakt mit Ansprachen, Grußworten und Ehrungen stattfindet. Mit einem gemeinsamen Essen und dem gemütlichen Beisammensein klingt das Jubiläum aus.
In Burglengenfeld verbrachten die Campingfreunde Ebnath wieder wunderschöne Tage! (Bild: Josef Söllner)

Schöne Tage im Zeltlager in Burglengenfeld!

Wie jedes Jahr starteten die „Campingfreunde Ebnath“ Anfang August zum gemeinsamen Zeltlager nach Burglengenfeld. Bei super Sommerwetterwetter erreichten sie den Campingplatz an der Fischerhütte in Burglengenfeld. Es wurde sogleich das Versorgungszelt und die Nasszelle errichtet. Am ersten Abend wurden gleich Steaks, Bauch und Bratwürste gegrillt. Auch für die Vegetarier wurden leckere Speisen zubereitet. Nach dem Essen klang der Abend in einer geselligen Runde aus. Da das Baden in der Naab wegen Blaualgengefahr nicht möglich war, wurden kurzerhand zwei Swimmingpools angeschafft. Trotz des Badeverbots hatten alle viel Spaß im kühlen Nass. Das Abendessen am nächsten Tag wurde wieder in der Gastwirtschaft der Wirtin Claudia eingenommen. Da viele der Zeltlagerfreunde schon mehr als 40 Jahre nach Burglengenfeld kamen, überraschte der Burglengenfelder Bürgermeister Antretter mit einem Besuch. Er überreichte zu einer Urkunde auch noch ein Fass Bier. Ebnaths Bürgermeister Johannes Prechtl überraschte seinen Amtskollegen aus Burglengenfeld mit einem Ebnather Wappen. In freundschaftlicher Atmosphäre wurde sich in gemütlicher Runde bei guten Gesprächen noch lange zusammengesetzt und die Campingfreunde ließen die letzten 40 Jahre nochmals Revue passiern. Für das leibliche Wohl an den beiden nächsten Tagen waren ein Bayerisches Buffett und Pizza angesagt. Schnell vergingen die Tage bei herrlichem Sommerwetter. Am Sonntag wurden die Zelte wieder abgebaut. Die Campingfreunde freuen sich schon wieder auf das nächste Jahr, wenn sie wieder zu ihren Freunden nach Burglengenfeld kommen.
Die Gruppe bei der Aktion des ASV Reuth (Bild: Christina Ponader (christina.ponader@elkb.de))

Gemeinsam das Angeln erkunden

Am Freitag 14.08. fand in Kooperation des ASV Reuth mit der Lebenshilfe KV Tirschenreuth im Rahmen der Ferienbetreuung durch die Offene Behindertenarbeit am Beckenweiher in Premenreuth eine besondere Aktion statt: Sechs junge Leute konnten inklusiv gemeinsam mit 3 Betreuern mit dem Verein zum ersten Mal Angeln ausprobieren. Der Vorsitzende Mario Perchalla begrüßte die Gruppe aus der Lebenshilfe am Vormittag und gab zunächst eine kleine Einführung in das Unterwasserleben: Welche Fische gibt es hier, was fressen sie, wann und wie darf man sie angeln. Während die Jugendlichen aus dem Verein die Angelsachen vorbereiteten, machte er mit der Gruppe einen Rundgang um den Weiher, den der Verein selbstständig versorgt. Er erläuterte die Bepflanzung und Pflege des Gewässers, den Ruhe- und Laichbereich, die Flora und Fauna um das Gewässer herum – von der Streuobstwiese und der Uferbepflanzung bis zu den Libellen. Danach gingen die Jugendlichen in Tandems mit Jugendlichen aus dem Verein an ihre Angelplätze. Sie lernten viel über die verschiedenen Arten von Angeln, die persönliche Begeisterung fürs Angeln, das geduldig sein und kamen miteinander in Kontakt. Einige konnten auch erfolgreich einen Fang vorweisen, waren sichtlich stolz auf ihren ersten gefangenen Fisch, der natürlich wieder ins Wasser entlassen wurde. Zum Abschluss am Mittag gab es für alle Bratwurstsemmeln und als Erinnerung einen Aufnäher des ASV. Der Tag hat den Jugendlichen aus der Lebenshilfe viel Spaß gemacht – das nächste Mal wollen Sie die Aktion mit einer Zeltübernachtung am Vorabend verbinden um früher am Angelplatz sein zu können. Auch der ASV zeigte sich begeistert: „Es war wirklich ein schöner Tag und eine gute Kooperation. Es war für uns sehr unkompliziert – es hat sich gezeigt: Angeln ist wirklich ein Sport für alle.“ Dank geht an den ASV für die Einladung und gute Begleitung bei dieser inklusiven Aktion. Die Kooperation soll weiter fortgesetzt werden.
In der guten Stube des Jugendheims referierte Josef Langgärtner. (Bild: Hans Wittmann)

Bürgerbegehren erklärt für die Jugend

Das Bürgerbegehren in Parkstein wirft auch unter den Jugendlichen des Marktes Fragen auf. Aus diesem Grund veranstaltete das Aktionsbündnis zukunftsorientierter Menschen einen Infoabend für Jugendliche und Junggebliebene im Jugendheim. Das Bündnis besteht aus Bürgerinnen und Bürgern, die die Fragen des Begehrens mit „NEIN“ beantworten werden. Des Weiteren schlossen sich dem Bündnis die SPD-Parkstein, die Grünen, die Freien Wähler und die Freie Wählergemeinschaft an. Vor ca. 40 Zuhörerinnen und Zuhörern begrüßte der Vorstandsvorsitzende der Bürgerenergiegenossenschaft Josef Langgärtner, auch 1. Bürgermeister Reinhard Sollfrank und 3. Bürgermeisterin Sonja Reichold. Langgärtner ging in seinem Vortrag auf die Entstehung und die Struktur der Bürgerenergiegenossenschaft ein. Er stellte den Zuhörern die Ziele und den Nutzen für die Bürger vor. Ebenfalls ging er auf das Ziel des Bürgerbegehrens ein. Als Konsequenz, sollte das Begehren dem Wortlaut entsprechend durch die Bürger entschieden werden, würde das investierte Kapital, das der Markt Parkstein bis heute investiert hat, und somit der Genossenschaft entzogen würde, zur Zerschlagung der Genossenschaft führen. Dieses Szenario würde auch zu finanziellen Verlusten für den Markt und seine Bürger führen. Er bat deshalb eindringlich im Bürgerbegehren mit „Nein“ abzustimmen. Durch das Ratsbegehren im Jahr 2021 hat die Bürgerenergiegenossenschaft den Auftrag zum Bau der Windräder bekommen. Ziel ist es ökologische und ökonomische Vorteile für die Bürger zu erreichen. Wie Langgärtner ausführte arbeiten alle Mitarbeiter der Genossenschaft ehrenamtlich und ohne Bezahlung. Man will den heutigen und zukünftigen Strombedarf für die Bürger und die Industriebetriebe nachhaltig erzeugen. Gewinne aus der Genossenschaft werden reinvestiert und an die Einleger ausbezahlt. Die Gemeinde profitiert auch durch die anfallende Gewerbesteuer und günstige Strompreise. In der intensiven Diskussion wurden vor allem technische Fragen der Jugendlichen beantwortet. Breiten Raum nahm auch das Thema Strom-Sharing ein. Ein neues Projekt für zukünftiges Energiemanagement. Laut Langgärtner ist Parkstein auch hier Vorreiter in Bayern mit einem Modell aus Österreich. Im Anschluss saß man noch gemütlich zusammen und es wurde reichlich gefachsimpelt. Die nächste Veranstaltung des Aktionsbündnisses findet am Mittwoch, 26.08. um 19.30 Uhr im Rathaussaal statt. Hierzu lud Langgärtner die gesamte Bevölkerung ein.
„Wegzehrung” zu einer „An-Geh-Dacht”. (Bild: Margit Hübner)

Orte, wo wir Gott erfahren können

Zum ersten Mal machte sich die „Wegzehrung” zu einer „An-Geh-Dacht” außerhalb der vertrauten Christuskirche in Immenreuth auf den Weg nach Ahornberg. Trotz der hohen Temperaturen kamen fast 30 Gäste, die sich mit dem Team Werner Schlöger, Heidi Raab und Gertraud Burkhardt sowie dem Gitarristen Robert Bayer vor dem wunderschön gelegenen Ahornberger Feuerwehrhaus trafen. Es war von Anfang an eine herzliche ökumenische Verbundenheit spürbar. Hier fand bereits die erste Kurzandacht zum Thema „Orte, wo wir Gott erfahren können” statt, da dies ein Ort einer helfenden Gemeinschaft ist. Die nächste Station war die Ahornberger Kapelle, wo die Bedeutung eines solchen Gebäudes für unsere Beziehung zu Gott meditiert wurde, begleitet von meditativen Gitarrenklängen. Weiter führte der Weg nun in den Wald. Dort wurden Bäumen und deren Wurzeln in Bezug gesetzt zu der Verbundenheit des Menschen mit Gott. Schließlich wanderte die Gruppe das letzte Stück des etwa 1,8 km langen Weges über die Hölzlmühle wieder zurück zum Feuerwehrhaus. Am Ausgangspunkt wurde diese kleine besinnliche Wanderung mit Gebet, Vaterunser, Segenslied und Segen abgeschlossen. Freiwillig gaben die Teilnehmer Spenden zugunsten der Kapelle und der Feuerwehr. Das Team dankte herzlich den freundlichen Unterstützern bei der Feuerwehr und der Pfarrgemeinde in Ahornberg. Anschließend blieben alle beisammen, um die mitgebrachten Speisen und Getränken bei angeregten Gesprächen zu verzehren. Fast ein „Abend-Mahl” am Abend!
Seegottesdienst. (Bild: Norbert Schröter)

Seegottesdienst an der Schäferwagenkirche in Absberg

Am Sonntagmorgen um 8.00 Uhr machte sich der Posaunenchor Wirbenz-Kemnath-Immenreuth auf den Weg nach Absberg am Brombachsee. An der Schäferwagenkirche durften wir den Seegottesdienst, bei dem zwei Täuflinge getauft wurden, musikalisch umrahmen. Bereits vor Beginn des Gottesdienstes spielten wir einige Lieder. Dadurch wurden weitere Passanten auf die Veranstaltung aufmerksam und neugierig. Viele ließen sich auf den Bänken oder auf der Wiese nieder, um den Gottesdienst mitzuerleben. Mehrmaliges Läuten des Glöckchens an der Schäferwagenkirche lud die Besucher zum Gottesdienst ein. Pünktlich um 11 Uhr wurde das Glöckchen erneut geläutet und signalisierte den Beginn des Gottesdienstes. Mit dem Eingangsstück „Lord, I Lift Your Name on High“ („Herr, dein Name sei erhöht“) eröffneten wir die Feier. Mit Fragerunden, Witz und viel Charme führte die Pfarrerin, die als Urlaubsvertretung tätig war, durch den Gottesdienst. Das Glaubensbekenntnis wurde mit dem Lied „Ich glaube an den Vater“ gesungen. Die Taufe der beiden Täuflinge wurde mit dem Stück „Weil ich Jesu Schäflein bin“ angekündigt. Zum Abschluss des Gottesdienstes erklang das Lied „Möge die Straße uns zusammenführen“, das von den Gottesdienstbesuchern kräftig mitgesungen wurde. Mit dem anschließenden Nachspiel „Ich bin bei dir“ wurde der Gottesdienst beendet. Für die musikalische Gestaltung bedankten sich die Gläubigen mit großem Applaus.
Einen tollen Tag mit Klettern und Rodeln verbrachten die Ministranten aus Pirk und Bechtsrieth in Pottenstein. (Bild: Romina Keck)

Hoch hinaus und rasant bergab beim Ministrantenausflug der Pfarrei Pirk

Rund 50 Ministrantinnen und Ministranten aus Pirk und Bechtsrieth machten sich gemeinsam mit ihrem Betreuerteam auf zu einem abwechslungsreichen Ausflug nach Pottenstein. Organisiert und begleitet wurde die Fahrt von den Verantwortlichen des Pfarrgemeinderats um Volker Keck. Erstes Ziel war der Kletterwald. Nach einer ausführlichen Sicherheitseinweisung konnte das Kletterabenteuer beginnen. Zwei Stunden lang ging es für die jungen Kletterer über verschiedene Parcours, Hindernisse und Seilbrücken hoch über dem Boden. Die jüngeren Ministranten wurden dabei von Oberministranten und Betreuern begleitet und konnten so gut gesichert ihre Grenzen austesten. Für die älteren Teilnehmer wartete mit dem schwarzen Parcours eine besondere Herausforderung: Ab 14 Jahren durfte dieser auch ohne Begleitung absolviert werden. Besonders beeindruckend war für Thomas die Fahrt mit dem Flying Fox. Dafür musste zunächst ein anstrengender Aufstieg bewältigt werden. Die Mühe lohnte sich jedoch: „Die lange und sehr hohe Seilbahn war einfach eine berauschende Fahrt“, schwärmte er anschließend. Nach der sportlichen Herausforderung war erst einmal eine Pause angesagt. Danach wartete bereits das nächste Highlight: die Rodelbahn. Jeder Teilnehmer erhielt zwei Freikarten und durfte damit zweimal die Strecke hinuntersausen. Wer danach noch Lust auf weitere rasante Abfahrten hatte, konnte auf eigene Kosten zusätzliche Runden drehen. Doch auch abseits der Rodelbahn war einiges geboten. Auf dem Spielplatz wurde getobt, bei einer gemütlichen Brotzeit neue Kraft getankt oder einfach gemeinsam die Zeit genossen. So war für jeden etwas dabei – egal, ob sportliche Herausforderung, rasante Abfahrt oder entspanntes Zusammensitzen. Gegen 17 Uhr hieß es schließlich, wieder die Heimreise anzutreten. Hinter den Ministranten aus Pirk und Bechtsrieth lag ein erlebnisreicher Tag mit viel Bewegung, Mut, Gemeinschaft und jeder Menge Spaß.
Festgottesdienst mit Fahnenabordnungen. (Bild: Xaver Meier )

Kemnather Heimatfest

Bei strahlendem Sommerwetter fand am Sonntag der traditionelle Gottesdienst am Gipfelkreuz des Buchberges statt, der wie alle Jahre wieder zahlreiche Gläubige und Liebhaber des Heimatfestes anzog. Das festliche Bild des Altars, geschmückt von Theresia Ketzer, vervollständigten die Fahnenabordnungen der Kemnather Vereine. Die feierliche Bergmesse wurde von Pfarrer Ndudi zelebriert. In seiner tiefgründigen Predigt ging er besonders auf den Begriff Heimat ein. Er betonte, dass Heimat weit mehr ist als ein geografischer Ort. Es ist vielmehr ein Gefühl von Geborgenheit und dem Miteinander von Menschen, die einander verbunden sind. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Kemnather Kirchenchor unter Leitung von Steffi Reichhart, welcher zum Abschluss mit dem „Buchberglied“ dem Gottesdienst eine besonders feierliche Atmosphäre und einen ganz besonderen emotionalen Glanz verlieh. Nach dem kirchlichen Segen wanderten die Festgäste gut gelaunt zum Festplatz, wo jeder den Frühschoppen genoss. Die Schützenmeisterin Annemarie Meier hieß alle Anwesenden willkommen. Anschließend begrüßte Schirmherrin Elisabeth Kraus nochmals alle Festgäste und würdigte das ehrenamtliche Engagement aller Mitglieder des Schützenvereins, welcher diese Veranstaltung bereits zum 41-igsten Mal gestaltet. Sie erwähnte nochmals, dass Heimat da ist, wo jeder seine Wurzeln hat und sich geborgen fühlt. Zum Schluss ihrer Worte lud sie alle zu einem geselligen Miteinander ein und wünschte der Schützenmeisterin weiterhin ein gutes Gelingen. Bei schmackhaftem Schweinebraten von Hans Birner, allerlei Schmankerln und kühlen Getränken nahm das Fest seinen gewohnten Lauf. Ebenfalls zur Tradition am Heimatfest gehört der Auftritt des Buchberg-Echos, die mit klangvollen Musikstücken und stimmungsvollem Gesang das Fest abrunden. Den Abschluss bildete wie immer die Tombola, auf welche die Gäste immer gespannt warten. Schützenmeisterin Annemarie Meier dankte zu Beginn allen Spendern, besonders den Kemnather Jagdpächtern Bänk Autohaus und Reil Zahntechnik. Sie gratulierte allen Gewinnern, besonders freute sie sich, dass die Hauptgewinne über Trausnitz bis nach Neuendettelsau gingen. Ein ganz besonderer Dank geht an die Freiwillige Feuerwehr Kemnath, welche mit ihrem Einsatz das Fest unter den gegebenen wetterbedingten Umständen erst möglich machte.
Das Ferienprogramm der Pirker Pfarrei führte die Kinder rund um den Basaltkegel Parkstein, Spannung und Basteln inklusive. (Bild: Gabriele Rupprecht)

Ferienprogramm Pfarrei Pirk: Mitten hinein ins Vulkanabenteuer

Bei sommerlicher Hitze ging es für rund 20 Kinder der Pfarrei Auferstehung Christi Pirk hoch hinaus: Beim Ferienprogramm stand ein Ausflug zum Vulkanerlebnis nach Parkstein auf dem Programm. Organisiert hatte die Fahrt Gabriele Rupprecht vom Pfarrgemeinderat, unterstützt von einigen Helfern, die die neun- bis zwölfjährigen Teilnehmer zum Treffpunkt brachten. Dort wartete bereits Geoparkrangerin Bettina Rüstow auf die jungen Vulkanforscher. Sie nahm die Kinder mit auf eine spannende Reise durch die Erdgeschichte des Parksteins. An der Basaltwand am Fuße des Vulkankegels erklärte sie die verschiedenen Gesteinsschichten und berichtete anschaulich von der Entstehung des rund 24 Millionen Jahre alten Vulkans. Anschließend ging es in die Felsenkeller. Bei den hochsommerlichen Temperaturen war die dortige Kühle besonders willkommen – für die Kinder fühlte sich der Keller beinahe wie ein natürlicher Kühlschrank an. Nach der erfrischenden Pause führte der Weg hinauf zur Kapelle. Oben angekommen, genossen die Kinder die Aussicht über die Umgebung und hielten Ausschau nach der Heimat: Vielleicht ließ sich sogar Pirk entdecken. Auch ein Marienbild und eine Marienfigur wurden betrachtet. Dazu erfuhren die Kinder Wissenswertes über deren Geschichte. Im Vulkanmuseum wartete schließlich ein Film über verschiedene Vulkanausbrüche auf die Gruppe. Doch das eigentliche Highlight des Tages folgte noch: Die Kinder durften ihre eigenen kleinen Vulkane basteln. Mit einigen geheimen Zutaten brachten sie die selbstgebauten Feuerberge anschließend tatsächlich zum Ausbruch. Ein Riesenspaß, bei dem es ordentlich sprudelte und schäumte. Paula Sch., die älteste Teilnehmerin, war am Ende jedenfalls überzeugt: „Das Basteln des Vulkans war richtig gut!“ So ging ein abwechslungsreicher Ferientag zu Ende, an dem die Kinder nicht nur viel über Vulkane lernten, sondern selbst zu kleinen Vulkanforschern wurden.
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