Der Tante-Emma-Laden im „Haus Mühlbühl” erstrahlt in neuem Glanz. (Bild: Ilona Fritsche)

Tante-Emma-Laden im „Haus Mühlbühl” erstrahlt in neuem Glanz

Ein bisschen einkaufen, stöbern und sich selbst eine Kleinigkeit gönnen: Was für viele Menschen ganz selbstverständlich zum Alltag gehört, soll auch für die Bewohnerinnen und Bewohner des BRK-Seniorenzentrums „Haus Mühlbühl” erhalten bleiben. Dafür sorgt seit vielen Jahren der hauseigene Tante-Emma-Laden. Nun wurde der beliebte Einkaufswagen von den Betreuungskräften gründlich auf Vordermann gebracht und liebevoll neu gestaltet. Nach der Überarbeitung präsentiert sich der mobile Laden nicht nur optisch in neuem Glanz, sondern ist auch wieder bestens gefüllt. Die Auswahl kann sich durchaus sehen lassen: Von Schokoriegeln, Gummibärchen und anderen Süßigkeiten über kleine Knabbereien bis hin zu Säften, Saftschorlen und auch einmal einer Flasche Sekt ist für unterschiedliche Geschmäcker etwas dabei. Doch nicht nur für den kleinen Hunger oder Durst ist gesorgt. Auch praktische Dinge des täglichen Bedarfs wie Taschentücher, Zahnpasta oder Pflegetücher gehören zum Sortiment. Mindestens einmal in der Woche macht sich der Tante-Emma-Laden auf den Weg durch die Wohnbereiche. Dann heißt es für die Bewohnerinnen und Bewohner: schauen, auswählen und natürlich selbst bezahlen. Dabei geht es um weit mehr als nur um Schokolade oder eine Flasche Saft. Der Einkauf bietet ein Stück gewohnten Alltag und ermöglicht es, selbst zu entscheiden, wofür das eigene Geld ausgegeben wird. Gleichzeitig sorgt die wöchentliche Runde immer wieder für Gespräche: Was gibt es Neues? Was darf es dieses Mal sein? Und darf vielleicht noch etwas Süßes sein? Mit der Neugestaltung haben die Betreuungskräfte dafür gesorgt, dass der mobile Laden nun auch optisch wieder ein echter Hingucker ist und zum Stöbern einlädt. Ein herzlicher Dank gilt deshalb allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die bei der Überarbeitung, Gestaltung und Bestückung mitgewirkt haben.
<br>14 Kinder waren mit Begeisterung bei den Ponys am Remmererhof. Sie machten mit ihnen und der Reitpädagogin und Reittherapeutin Andrea Stefinger und unterstützt von Helferinnen, viele Aktionen.<br> (Bild: Peter Garreiss)

Alles Glück dieser Erde auf dem Rücken der Pferde – Beim Lagefeuer mit Ponys

Begeistert waren die Mädchen und Buben von ihren Lieblingen, den Pferden bzw. Ponys. Es war ein besonderes Erlebnis für 14 Kinder, im Rahmen des Ferienprogramm des Markt Moosbach, auf dem Ponyhof beim „Remmerer“ in Moosbach. Für zweieinhalb Tage quartierten sie sich ein. Die Kinder schliefen in den Pferdeboxen. Ihre Ausstattung und Ausrüstung hatten sie selbst mitgebracht. Natürlich mussten sie auch die gutmütigen Ponys versorgen und Stallarbeit machen. Gemeinsam wurde von den Kindern mit Hilfe der Reitpädagogin und Reittherapeutin Andrea Stefinger ein Programm zusammen gestellt. Ihr Thema hieß „Circus“. Ein Lagerfeuer wurde mit den Ponys gemacht. Gemeinsam wurde auch gegessen. Mit den Vierbeinern wurde eine Nachtwanderung unternommen. Unterstützt wurden sie von Helferinnen. Unter Anleitung von Maria wurden Kostüme für die Pferde genäht und sie konnten ihren Kreativitäten freien Lauf lassen. Wie üblich beim Circus waren sie als Clowns, Akrobaten und Artisten unterwegs, dazu wurde auch geübt. Auch Spiel und Spaß durfte nicht fehlen. Ein weißes T-Shirt durften sie bei dieser Aktion bemalen. Zum Finale am Sonntag waren Eltern und Großeltern und Gäste gekommen. Sie zeigten mit den Ponys verschiedene Aufführungen wie Pippi Langstrumpf, Ballett mit den Pferden. Pippo und Peppo die beiden Clowns waren natürlich immer mit den Pferden beschäftigt. Bändertanz mit den Ponys wurde gemacht. Turnen auf den Pferden wurde von den aktiven Kindern, ob alleine, zu zweit oder gar zu dritt auf den Pferden vorgeführt. Die gelenkigen und sportlichen Kids schlugen Purzelbäume, drehten Räder und zeigten verschiedene Figuren. Für alle Aufführungen erhielten sie immer wieder großen Applaus. Für ihre Darbietungen konnten sie stolz sein.
Die Angehörigen des Jahrgangs 1945/1946 feierten ihren 80. Geburtstag gemeinsam mit einem Klassentreffen, das Waltraud Lorenz (vorne 4. von links) perfekt organisiert hatte. Rechts im Bild: „Stargast“ Robert Hierl. (Bild: Werner Schulz)

Gemeinsam den 80. Geburtstag gebührend gefeiert

Als sie im September 1952 eingeschult wurden und für sie der „Ernst des Lebens“ begann, waren die Angehörigen des Jahrgangs 1945/1946 noch sauber nach Geschlechtern getrennt. Die 18 mit Schultüten bewaffneten Buben wurden im Knabenschulhaus hinter der Stadtpfarrkirche von Lehrer Siegert empfangen, die Mädchen von Schwester Agnieska im Kloster der Armen Schulschwestern in der Klostergasse. Als nun dreizehn Jahrgangsangehörige ihren 80. Geburtstag mit einem Klassentreffen feierten, verzichtete man freilich auf die einstige Sortierung. Man feierte gemeinsam. Waltraud Lorenz hatte alles bestens organisiert. Selbstverständlich war für alle die Feier eines Gottesdienstes, bei dem der verstorbenen Jahrgangsangehörigen gedacht wurde. Pfarrvikar Ndudi Kelechi Izuagba begrüßte die Jubilare und Jubilarinnen dazu namentlich in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Am Altar hatte man die Jahrgangskerze entzündet. Die weltliche Feier wurde mit einem gemeinsamen Mittagessen im Gasthof „Goldener Hirsch“ eröffnet. Fortgesetzt wurde das Treffen mit einem gemütlichen Zusammensein zu Kaffee und Kuchen im Anglerheim. Als „Stargast“ konnte man Robert Hierl willkommen heißen, der selbstverständlich seine Gitarre und die von ihm selbst zusammengestellten Liederbücher mitgebracht hatte. So konnten alle zu seinen Klampfenklängen textsicher und kräftig bei den aus guten alten Zeiten bekannten Fahrtenliedern und Schlager-Oldies mitsingen, die er anstimmte. Waltraud Lorenz hatte für alle Jahrgangsangehörigen und für Robert Hierl eine kleine Überraschung bereit – ein Glas Blütenhonig, geerntet von einem Hirschauer Imker. Es lag in der Natur der Sache, dass in der gemütlichen Runde viele alte Erinnerungen aus der Kindheit und Jugendzeit ausgetauscht wurden.
Gut gehen ließen es sich die Bewohnerinnen und Bewohner beim regelmäßig stattfindenden Hutzaabend im „Haus Mühlbühl”. (Bild: Ilona Fritsche)

Hutzaabend bei bestem Sommerwetter im „Haus Mühlbühl”

Sommerliche Temperaturen, der Blick über die Tirschenreuther Altstadt und der Duft von frisch Gegrilltem: Bessere Voraussetzungen hätte es für den jüngsten Hutzaabend im BRK-Seniorenzentrum „Haus Mühlbühl” kaum geben können. Am Mittwochabend, dem 12. August, stand wieder die regelmäßig stattfindende Veranstaltung auf dem Programm - und dieses Mal spielte auch das Wetter perfekt mit. Kurzerhand wurde der Hutzaabend nach draußen verlegt. Auf der Terrasse des Seniorenzentrums fanden sich zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner zusammen, um gemeinsam einige gemütliche Stunden zu verbringen. Für die passende Verpflegung sorgte Küchenleitung Jennifer König, die am Grill das Kommando übernahm. Verschiedenes Grillgut kam frisch auf den Rost und wurde anschließend gemeinsam mit den passenden Beilagen serviert. Dazu durfte bei den sommerlichen Temperaturen natürlich auch das eine oder andere kühle Getränk nicht fehlen. Nach dem Essen war der Abend allerdings noch lange nicht vorbei. Nun waren Konzentration, ein gutes Auge und vielleicht auch ein kleines bisschen Glück gefragt: Gemeinsam wurde Bingo gespielt. Gespannt wurden die gezogenen Zahlen verfolgt und die eigenen Karten kontrolliert. Wer die richtigen Zahlen erwischte, durfte sich über eines der kleinen Geschenke freuen, die für den Abend vorbereitet worden waren. Dabei stand weniger der sportliche Ehrgeiz als vielmehr der gemeinsame Spaß im Vordergrund. Zwischen Grillen und Bingo blieb selbstverständlich genügend Zeit für Gespräche, gemeinsames Lachen und das gemütliche Beisammensitzen auf der Terrasse. Gerade der Blick auf die Altstadt und das angenehme Sommerwetter sorgten dafür, dass niemand besonders schnell wieder nach drinnen wollte.
Schulleiter OStD Thomas Metzler (3. v. r.) und Fraktionssprecher Bernhard Schmidt (4. v. r.) zusammen mit den Kreisräten der Freien Wähler im Lkr. Tirschenreuth im neu renovierten Zukunftsraum im BSZ Wiesau. (Bild: Bernhard Schmidt)

FREIE WÄHLER-Kreistagsfraktion bekräftigt Unterstützung für Neubau am BSZ Wiesau

Die Kreistagsfraktion der FREIEN WÄHLER im Landkreis Tirschenreuth hat das Berufliche Schulzentrum (BSZ) Wiesau besucht, um sich aus erster Hand über die aktuelle Entwicklung der Schule sowie den Stand der Planungen für den Neubau der Werkstätten und einer Mensa zu informieren. Schulleiter OStD Thomas Metzler begrüßte die Fraktionsmitglieder und stellte die vielfältigen Ausbildungsangebote des Berufsschulzentrums vor. Im Mittelpunkt des Informationsaustausches standen die dringend notwendigen Investitionen in den Bildungsstandort. Die bestehenden Werkstätten stammen größtenteils aus den 1960er- bis 1980er-Jahren und sollen in mehreren Bauabschnitten durch moderne Gebäude ersetzt werden. Im Zuge des Gesamtprojekts ist auch der Bau einer neuen Mensa vorgesehen, um die Aufenthalts- und Verpflegungssituation für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte nachhaltig zu verbessern. Der Neubau soll bei laufendem Schulbetrieb umgesetzt werden. Während eines Rundgangs durch die Werkstätten verschafften sich die Kreisräte ein Bild von den bestehenden Gebäuden. Dabei wurde deutlich, dass die technische Ausstattung des BSZ auf einem hohen Niveau ist, die baulichen Voraussetzungen jedoch den Anforderungen einer modernen beruflichen Ausbildung nicht mehr in allen Bereichen gerecht werden. Fraktionsvorsitzender Bernhard Schmidt zeigte sich nach dem Besuch überzeugt von der Bedeutung des Projekts für den Landkreis: „Das Berufliche Schulzentrum Wiesau leistet hervorragende Arbeit und bildet junge Menschen für Berufe aus, die unsere heimische Wirtschaft und das Handwerk dringend benötigen. Deshalb bin ich sehr zuversichtlich, dass wir den Neubau der Werkstätten und der Mensa gemeinsam erfolgreich auf den Weg bringen. Diese Investition ist ein klares Bekenntnis zur beruflichen Bildung und stärkt den Wirtschaftsstandort Landkreis Tirschenreuth nachhaltig.“ Auch die übrigen Mitglieder der FREIEN WÄHLER-Kreistagsfraktion unterstrichen, dass moderne Ausbildungsbedingungen ein entscheidender Standortfaktor seien. Mit dem geplanten Neubau werde die Grundlage geschaffen, um den Schülerinnen und Schülern sowie den Ausbildungsbetrieben auch künftig eine hochwertige und zukunftsorientierte berufliche Ausbildung bieten zu können. Zum Abschluss bedankte sich die Fraktion bei Schulleiter Thomas Metzler und seinem Team für den offenen Austausch sowie das große Engagement für den Bildungsstandort Wiesau. Einigkeit bestand darüber, dass das Berufliche Schulzentrum mit den geplanten Investitionen bestens für die Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte aufgestellt werden soll.
von links nach rechts vorne: Katharina Rothert, Grafengehaig mit Artus v. d. Geistertannen FCI (Waldemar), Bernhard Rettinger, Windischeschenbach mit Martha-Frieda v. d. Heinlbande, Wunibald Heinl, Pressath mit Mira v. d. Heinlbande, Susanne Karban, Erbendorf mit Töchterchen Alma und Emil vom Wetzstein, <br>hinten: Hansjörg Behr. Creußen mit Polina vom Kapitän, Larissa Gerl, Nittenau mit Daisy vom Sandlohbach FCI, Yvonne Vetter, Bad Steben mit Joker v. d. Eddyland Ranch FCI, Gitte Wohlleben, Hof mit Internet Affair Vitoraz (Mini), Tagessieger Markus Wunderlich, Pechbrunn mit Urik z Dianina reviru (Bruno), Prüferin Ramona Baskurt, Ausbilder- und Prüfungsleiter Jürgen Herrmann, Lena Bächer, Waldershof mit Border Terrier Ernest (Easy Peasy) und Peter Frisch, Creußen mit Ignatz-Poldi v. Chamer Steinbruch. (Bild: Kornelia Heinl)

Begleithundeprüfung beim Dackelverein

10 Dackel und ein Border Terrier stellten sich am letzten Sonntag in Mehlmeisel der Begleithundeprüfung (BHP) nach den Regeln des Deutschen Teckelklubs (DTK). Sie wollten der Richterin Ramona Baskurt aus Amberg beweisen, dass sie und ihre Führer und Führerinnen fleißig geübt hatten und bereit für die Prüfung sind. Prüfungsleiter Jürgen Herrmann aus Krummennaab hatte mit Unterstützung von Wunibald Heinl aus Pressath (der an diesem Tage selbst Hundeführer war) über 12 Sonntage alle Gespanne vorzüglich auf diese Prüfung vorbereitet, was auch die Ergebnisse bewiesen. Geteilt wird diese Prüfung in drei Teile, wobei im ersten Teil (BHP-1) Gehorsam wie Leinenführigkeit, Rausschicken mit Rückruf, Ablegen, Verhalten gegenüber Menschen, bei Geräuschen oder im Straßenverkehr geprüft werden. Der zweite Teil (BHP-2) umfasst die Führersuche und das ruhige Warten vor einem Gebäude und im dritten Teil (BHP-3) wird die Wasserfreude geprüft, bei der ein geworfener Gegenstand etwa 5 Meter aus einem Gewässer gebracht werden muss. Alle Teile können einzeln gemacht werden. Werden an einem Tag alle drei Teile absolviert, wird die Begleithundeprüfung Gesamt (BHP-G) bescheinigt, was als Königsdisziplin gilt. Bei der BHP-1 waren alle Teilnehmer erfolgreich und durften sich am Ende dieses Teiles über den Begleithundepass freuen. Für BHP-2 hatten sich 4 Hunde gemeldet und 6 wollten die Königsdisziplin, die BHP-G erringen. Ganz schön herausfordernd war, bei den inzwischen doch schon wärmeren Temperaturen, die Führersuche, die auf dem Skihang in Mehlmeisel absolviert wurde. Aber sowohl Führer als auch alle Hunde meisterten ihre Aufgabe hervorragend. Man hatte das Gefühl, die Hunde flitzten deshalb so schnell über den Hang, um ihr Herrchen oder Frauchen zu finden, damit sie schneller ans Wasser kamen, was der letzte Test an diesem Tag war. Alle 10 Hunde bestanden so auch die BHP-2 und die Erleichterung stand allen ins Gesicht geschrieben. Die 6 Hunde, die auch noch ihre Wasserfreude beweisen wollten, zeigten tolle Leistungen und legten teilweise akrobatische Fähigkeiten beim Sprung ins Wasser an den Tag. Alle geworfenen Gegenstände wurden wieder an Land gebracht. Während Richterin Ramona Baskurt, Prüfungsleiter Jürgen Herrmann und Schriftführerin Konny Heinl die Ergebnisse zu Papier brachten und den geforderten Papierkram erledigten, konnten sich alle Teilnehmer bei Kaffee und Kuchen sowie kalten Getränken und Wurst-/Käsesemmeln stärken. Danach erhielten alle Teilnehmer ihre Begleithundepässe, die Leistungsnachweise und eine Urkunde über die bestandene Prüfung aus den Händen von Frau Baskurt und Herrn Herrmann. Als Besten des Tages mit 200 Punkten und einem Ersten Preis konnte Frau Baskurt „Urik z Dianina revíru“ genannt „Bruno“ verkünden und sein Führer Markus Wunderlich aus Pechbrunn durfte sich über den Siegerpokal freuen. Damit verbunden ist auch die Möglichkeit zur Teilnahme an der Landessieger-BHP am 19.09.2026 in Etzelwang. Beim Abschluss der Prüfung sah man nur glückliche Gesichter und Prüfungsleiter Jürgen Herrmann sowie Vorsitzender Wunibald Heinl richteten noch herzliche Dankesworte an alle Teilnehmer für die Disziplin und das schöne Miteinander während der Prüfung und der Übungssonntage. An Prüferin Ramona Baskurt für die faire und einfühlsame Richtertätigkeit. Die Gemeinde Mehlmeisel für die Überlassung des Geländes sowie die Bergwacht für die Unterkunft. Mit einem Gläschen Sekt wurde noch auf alle Prüflinge angestoßen und mit einem kleinen Dankeschön an Frau Baskurt sowie einem Überraschungspaket für die Ausbilder ging dieser erfolgreiche Prüfungstag zu Ende.
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