In dem Zwiegespräch von Leona Kappl und Paula Schießl (von links) ging es um den Frieden.  (Bild: Peter Garreiss)

Großartig war die „Nacht der Lichter“ in der Pfarrkirche - Friede und Vergebung standen im Mittelpunkt

Zur „Nacht der Lichter“ hatten die Ministranten in die Pfarrkirche eingeladen, die gut besucht war. In verschiedenen Farben erstrahlte das Gotteshaus. Durch das Farbenspiel wurden bei der Lichtershow Blumen an die Kirchendecke gezaubert. Festlich geschmückt war der Altarraum mit dem Taizé-Kreuz und 200 Kerzenlichtern. Die Oberministranten Johannes Wittmann und Katharina Kleber sowie der Gemeindereferent Benedikt Eckert und PGR-Sprecherin Elisabeth Völkl hatten alles vorbereitet. Mit dem Lied „Heart of Courage“ wurde eingestimmt. Pfarrer Udo Klösel begrüßte dazu. Der gegründete Projektchor, begleitet von Benedikt Eckert an der Orgel, ließ „Laudate omnes gentes“ vernehmen. Die vorgetragenen Lieder stammten aus Taize. Paula Schießl und Leona Kappl hielten Zwiegespräch. Es ging um Krieg in der Ukraine und die immer wieder brechende Waffenruhe im Nahen Osten. Tausende Menschen wurden im Iran getötet, weil sie frei leben wollen und Präsident Trump will Grönland. So heißt es in der Bibel „Suche den Frieden und jage ihm nach“. Ein aus dem Gefängnis entlassener Jugendlicher wurde von der Familie wieder angenommen. Davon berichtete das weiße Band im Apfelbaum, vorgetragen von Katharina Kleber. Die Meditation brachte Johannes Wittmann zu Gehör und war mit Instrumentalmusik hinterlegt. Besucher konnten nach vorne kommen und Kerzen entzünden. Das Lied „Meine Hoffnung und meine Freude“ wurde gesungen. Die Fürbitten trugen die Ministranten vor. Gemeinsam wurde das Vaterunser gebetet. Am Schluss erteilte Pfarrer Klösel den Segen. Er dankte allen Besuchern, dem Team für die Vorbereitung und den Mitwirkenden und lud ins Pfarrheim ein. Die beiden Elektriker Wolfgang Bernhard und Marco Spandl hatten mit der Beleuchtung den passenden Rahmen geschaffen. Drei Stunden Kabel verlegt und Strahler aufgebaut. Dafür gebührt ihnen ein großes Dankeschön und Vergelt´s Gott.
 Bürgermeister informiert seine Gemeindebürger beim Seniorennachmittag. (Bild: Sieglinde Schärtl)

Infos aus der Gemeinde und die Urlaubsvertretung Pfarrer Dr. Joe-Barth Abba kennenlernen

Seniorentreff und Hutzagehn – dabei vieles Neues erfahren, wie Geburtstage, Gemeindepolitik und die Urlaubsvertretung von Pater Jo Jovilla Kurian kennenlernen. Im Gasthaus Maier gab es dazu Kuchen und Torten von der Bäckerei Woldrich und Leberkäs von Alfons Maier. Für die Unkosten kam die Marktgemeinde Leuchtenberg mit Bürgermeister Anton Kappl auf. Er hat dazu einen besonderen Fonds, um alljährlich die Senioren aus der gesamten Marktgemeinde zu diesem Treff einzuladen. Am 20. Februar geht das neue Gemeindezentrum in Betrieb, sodass die Bürger dann nicht mehr bis Tännesberg fahren müssen. Das Glasfasernetz wird in Zukunft noch für alle Haushalte verlegt, mit einer Förderung von 90 Prozent durch den Freistaat. Kappl kündigte bereits an, dass am 9. Februar die Einweihung der abgeschlossenen Dorferneuerung stattfindet und dazu Finanz- und Heimatminister Albert Füracker nach Leuchtenberg kommt. Er bat auch die Senioren, am 8. März zur Kommunalwahl zu gehen und bereits am 1. März zur Pfarrgemeinderatswahl. An diesem Nachmittag stellte er auch die Urlaubsvertretung von Pater Jo Jovilla Kurian vor: Bis 15. Februar wird Pfarrer Dr. Joe-Barth Abba, geboren in Nigeria, die Pfarreiengemeinschaft Leuchtenberg-Michldorf-Roggenstein betreuen. Der Priester stellte sich auch kurz vor und freute sich, dass er bei diesem Seniorentreff dabei sein konnte. Bevor alle Brotzeit machten, sprach er das Tischgebet. An diesem Nachmittag konnte der Bürgermeister noch Emma Süß und Josef Zintl zum Geburtstag gratulieren, und der „Hieroldn Sepp“ aus Wittschau spielte dazu mit seiner Tochter Katrin ein Ständchen.
Stolz übergaben Schüler der Hans-Scholl-Realschule das Spendengeld an den Vorsitzenden der Kinderkrebshilfe. (Bild: Kerstin Zeus)

Spendenübergabe an die Kinderkrebshilfe Oberpfalz Nord

Am 29.01.2026 durfte die Hans-Scholl-Realschule Herrn Herr Putzer von der Kinderkrebshilfe Oberpfalz Nord persönlich zur Übergabe der Spendensumme begrüßen. Herr Putzer zeigte sich sichtlich bewegt vom großen Engagement der Schüler sowie deren Eltern und betonte, wie wertvoll diese Unterstützung für die Arbeit des Vereins ist. In seinem Bericht gewährte der Vorsitzende eindrückliche Einblicke in die tägliche Arbeit der Kinderkrebshilfe. Bereits im Januar hätten sich vier neue Familien mit schwerstkranken Kindern an den Verein gewandt. Diese Familien seien dringend auf finanzielle Hilfe angewiesen, da die Unterstützung der betroffenen Kinder und ihrer Angehörigen mit hohen Kosten verbunden sei. Umso bedeutender sei jede einzelne Spende, die konkrete Hilfe ermögliche. Besonders hob Herr Putzer die gelebte Solidarität an der Hans-Scholl-Realschule hervor. Er zeigte sich beeindruckt davon, dass sich junge Menschen jedes Jahr aktiv für schwerkranke Kinder einsetzen, an sie denken und Verantwortung übernehmen. Dieses Mitgefühl und soziale Engagement empfinde er als bewundernswert und ermutigend. Zum Abschluss bedankte sich Herr Putzer ausdrücklich bei Studienrätin Birgit Winter-Pausch, die diese Spendenaktion seit vielen Jahren mit großem persönlichem Einsatz organisiert und begleitet. Ihr kontinuierliches Engagement trage maßgeblich dazu bei, dass die Schule einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung betroffener Familien leisten könne.
vlnr: Chorleiter Christian Kipfelsberger, Vikar Dr. Eugen Yurchenko, Michaela Kaufmann, Andrea Sertl, Pfarrer Thomas Kraus, Ehrenchorleiter Albert Schraml (Bild: Christian Kipfelsberger)

40 Jahre Treue zum Kastler Kirchenchor:
Ehrung für Michaela Kaufmann und Andrea Sertl

Der Kirchenchor St. Margaretha Kastl durfte kürzlich zwei besondere Jubiläen feiern: Frau Michaela Kaufmann und Frau Andrea Sertl wurden für jeweils 40 Jahre Mitgliedschaft im Kirchenchor geehrt. Mit ihrer jahrzehntelangen Treue und Verlässlichkeit stehen beide beispielhaft für das, was kirchenmusikalisches Engagement ausmacht: Beständigkeit, Gemeinschaftssinn und die Bereitschaft, die Liturgie über viele Jahre musikalisch mitzutragen. Im Rahmen der Ehrung dankten Pfarrer Thomas Kraus und Chorleiter Christian Kipfelsberger den beiden Jubilarinnen herzlich für ihren langjährigen Einsatz. „Über vier Jahrzehnte hinweg regelmäßig zu proben, Gottesdienste mitzugestalten und als Teil der Chorgemeinschaft präsent zu sein – das ist alles andere als selbstverständlich“, betonte Pfarrer Kraus. Auch Chorleiter Christian Kipfelsberger unterstrich die besondere Bedeutung solcher Wegbegleiterinnen für das Chorleben: „Ein Kirchenchor lebt von Stimmen – aber noch mehr von Menschen, die über lange Zeit Verantwortung übernehmen, mittragen und mitprägen. Für diese Treue sagen wir von Herzen Danke.“ Der Kirchenchor Kastl freut sich, dass Frau Kaufmann und Frau Sertl seit so vielen Jahren ein verlässlicher Teil der Chorgemeinschaft sind. Denn gerade in der Kirchenmusik gilt: Wer singt, betet doppelt – und wer dies über Jahrzehnte tut, schenkt der Pfarrgemeinde weit mehr als Musik.
Die bestätigte Vorstandschaft mit Bürgermeisterin Anita Forster (Bild: Michael Forster)

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen beim Freischütz Dieterskirchen

Zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen der Schützengesellschaft Freischütz Dieterskirchen e. V. konnte 1. Schützenmeister Florian Lehmann 29 Mitglieder begrüßen. Er konnte von zahlreichen Veranstaltungen und vielen sportlichen Erfolgen berichten. So nahmen bei der Vereinsmeisterschaft 34 Starter teil. Zur Gaumeisterschaft qualifizierten sich 26 Schützen, wobei zehn 1. Plätze erreicht wurden. Bei den Landesmeisterschaft waren 20 Starts zu verzeichnen. Hier wurden drei 1.Platze erreicht mit Luisa Prechtl mit der Lichtpistole und Elisa Lehmann mit dem Luftgewehr stehend und in der Disziplin 3-Stellung. Bei den deutschlandweiten Meisterschaft im Lichtschießen erreicht mit der Lichtpistole Prechtl Luisa und Geronimo Vetter jeweils den 4. Platz in ihrer Altersklasse. Gesellschaftlicher Höhepunkt des Jahres war das 160 jährige Gründungsfest am 14.06.2025. Dabei wurde ein Pokalschießen durchgeführt und Ehrungen für langjährige und verdiente Mitglieder verleihen. Der Vereinsausflug führte nach Zwiesel, der von Johann Lindl wieder sehr gut organisiert war. Auch die Böllerschützen waren 11 Mal gefordert. Die Damen nahmen an 6 Damenschießen im Gau teil. Die anschließende Neuwahl bestätigte die alte Vorstandschaft in ihren Ämtern: 1. Schützenmeister Florian Lehmann, 2. Schützenmeister Michael Forster, Schriftführerin Roswitha Lindl, Kassier Lukas Ried, Jugendleiter Johann Lindl, Beisitzer Theresa Blab, Maria Forster, Josef Markl und Thomas Zimmermann. Die Bürgermeisterin Anita Forster wünschte der neuen Vorstandschaft weiterhin ein gutes Händchen und den Verein einen guten Zusammenhalt und viele sportliche Erfolge.
Die Geehrten v.l.: Birgit Krusch, Sandra Falk, Birgit Simon, Herbert Gradl, Moni Hecken-Emmel, Petra Götz, Lisa Lederer (Bild: Andreas Emmel)

Ehrung der Läuferinnen des SV Hahnbach für zahlreiche Teilnahme am Landkreislauf und für Organsisationsarbeit

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des SV Hahnbach wurden die Läuferinnen und die Organisation der Landkreismannschaften geehrt. Seit gut 30 Jahren treten Damenmannschaften - früher auch viele Herrenmannschaften - und eine gemischte Läufermannschaft bei der größten Breitensportveranstaltung im Landkreis an, die sich dieses Jahr zum 40. Male jährt. Mit von der Partie war von Anfang an Petra Götz, die seit 30 Jahren die Geschicke der 1. Damenmannschaft leitet und selber 29 mal am Start war. Ebenso können Moni Hecken-Emmel (28 x), Birgit Simon (27 x), Lisa Lederer (25 x), Sandra Falk (25 x) , Birgit Krusch (20 x) und Bettina Koller (20 x) auf viele Einsätze für den SVH zurückblicken. „Es war nicht immer einfach alle elf Damen auf den Punkt einsatzbereit zu haben. Leider fiel immer wieder kurzfristig jemand aus, so dass in letzter Minute alles umgeworfen werden mußte. Das hat natürlich nicht immer nur Freude gemacht, aber alle wußten, dass es zum Wohle der gesamten Mannschaft nötig war. Dieser Mannschaftsgeist und die Leistungsbereitschaft jeder einzelnen hat uns wohl zum Erfolg geholfen. Insgesamt kann der SV Hahnbach so auf vier 2. Plätze und zwölf 3. Plätze in der Landkreiswertung zurückblicken. Unabhängig von der erreichten Platzierung, gefeiert wurde immer mit einem Gläschen Sekt bei der Siegerehrung und sich dabei wieder auf die Teilnahme im nächsten Jahr eingeschworen. - Auch wenn wir alle immer älter werden und deshalb in der Zukunft wahrscheinlich nicht mehr ganz vorne mitmischen können, werden wir dem Landkreislauf treu bleiben, vielleicht irgendwann als älteste teilnehmende Damenmannschaft mit einem Sonderpreis“, sagt Petra Götz augenzwinkernd.
north