Sieben neue Ministranten wurden vergangenen Sonntag feierlich in den Dienst am Altar aufgenommen. (Bild: Lisa Berlinger)

Sieben neue Ministranten in die Gemeinschaft aufgenommen

Im Familiengottesdienst wurden am Sonntag sieben neue Ministrantinnen und Ministranten feierlich in die Gemeinschaft der Pfarrei aufgenommen. Unter dem Leitgedanken „Fleißig im Dienst Jesu“ stand dabei das Miteinander und die Honigbiene im Mittelpunkt. In einem Predigtspiel wurden die Eigenschaften eines Bienenvolkes auf den Dienst der Ministranten übertragen: Gemeinschaft, Verlässlichkeit und gegenseitige Unterstützung. Passend zum Thema war der Altarraum mit einem Bienenkorb aus Pappe, Wildblumen, Waben und Honiggläsern dekoriert. Für die musikalische Gestaltung sorgte die Gruppe „GloryUs“. Im Rahmen des Gottesdienstes wurde zudem Sarah Forster als neue Oberministrantin eingeführt. Sie verstärkt künftig das bisherige Leitungsteam mit Romina Keck und Sophia Hilburger und übernahm im Gottesdienst auch die Lesung. Vorbereitet wurde die Feier von der pastoralen Mitarbeiterin Julia Plödt gemeinsam mit den Oberministrantinnen. Zum Abschluss verteilte das Familiengottesdienst-Team Honigbrote an die Gottesdienstbesucher. Damit wurde das Motto der Feier auch kulinarisch aufgegriffen und der festliche Gottesdienst fand in geselliger Atmosphäre seinen Ausklang. Pfarrer Thomas Stohldreier und die ganze Pfarrgemeinde wünschten den neuen Ministrantinnen und Ministranten Emilio Berlinger, Leopold Faltenbacher, Julia Fichtner, Liv und Maya Fichtner, Antonia Wasel sowie Xaver Wurmitzer viel Freude und Gottes Segen für ihren Dienst am Altar.
Fröhliche Gesichter bei Klasse 4 nach dem Fahrradprojekt des Radfahrervereins Eintracht Elbart. (Bild: Bettina Nuss)

Radfahrprojekt an der Josef-Voith-Grundschule

Am 10. Juli fand an der Grundschule Freihung ein Projekt mit dem Radfahrerverein Eintracht Elbart statt. Den Viertklässlerinnen und Viertklässlern, von denen viele ihr eigenes Fahrrad mitgebracht hatten, wurde zunächst der richtige Helmsitz erklärt. Außerdem gab es einen Kleidungscheck, denn Sandalen und weite Kleidung stellen beim Radfahren ein Sicherheitsrisiko dar. Abschließend wurde die richtige Höhe der Sättel überprüft. Unter der Leitung von Christian Wiesneth und Hündin Toni hatten engagierte Mitglieder einen Parkour aufgebaut, auf dem die Schülerinnen und Schüler von Frau Nuss nach ihrer bereits im Frühjahr bestandenen Fahrradprüfung ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen durften. So bestand etwa die erste Aufgabe darin, mit erhöhter Geschwindigkeit über eine Wippe und unebenen Untergrund zu fahren, bevor es in einem langsameren Tempo durch den Slalom ging. Eine besondere Herausforderung waren die Stationen, bei denen es galt, das Rad einhändig unter Kontrolle zu halten. So etwa beim einhändigen Kreisfahren oder bei der Aufgabe, einen Tennisball aufzunehmen und einige Meter weiter in einen Eimer fallen zu lassen. Gefahrenbremsung und das Fahren von Kreisen im engen Radius rundeten das durchdachte Konzept ab. Nach mehreren Durchläufen gelang es den Kindern immer besser, die Stationen souverän zu meistern. Als Belohnung gab der Radfahrerverein zum Schluss eine Brotzeit mit Getränken, Brezen und Äpfeln aus.
Beim Legendenabend konnte DJK-Vorsitzender Lothar Trager zahlreiche Legenden der DJK-Geschichte begrüßen. (Bild: Lothar Trager)

DJK Ensdorf blickt auf 70-jährige Historie zurück

Die DJK Ensdorf feierte ihr 70-jähriges Bestehen und blickte beim „Legendenabend“ auf ihre Geschichte zurück. DJK-Vorsitzender Lothar Trager konnte dazu die drei Gründungsmitglieder Hans Götz, Josef Jäger und Hugo Schwendner begrüßen, die sich am 10. April 1956 bei der Gründungsversammlung in die DJK aufnehmen ließen. Eine große Anzahl ehemaliger Fußballer, Trainer und Funktionäre der Meister- und Aufstiegsmannschaften waren der Einladung gefolgt, angefangen von der 1964-iger Meistermannschaft bis zur kürzlich in die Kreisliga aufgestiegenen Truppe von Trainer Oliver Eckl. Auch die Spielerinnen der ersten Damenmannschaft, die im Jahr 1981 die Oberpfalzmeisterschaft gewannen, und der aktuellen Frauenmannschaft, die 2019 den Aufstieg in die Bezirksliga schafften, waren stark vertreten. Willkommen heißen konnte der DJK-Vorsitzende auch Turnerfrauen, die von Beginn an in der 1971 gegründeten Damengymnastik aktiv waren. Aus dieser Gruppe, die heute noch ein wichtiger Bestandteil der DJK ist, entwickelte sich die Fitnessabteilung, die für alle Altersgruppen attraktive sportliche Angebote anbietet. Mit dabei waren auch Aktive der 1982 gegründeten Tennissparte und der 1993 der DJK beigetretenen Gruppe des Lauftreffs, aus der sich die erfolgreiche Leichtathletiksparte entwickelte. Nicht fehlen durften die mit großartigen Erfolgen aufwartenden Judoka, die 2013 zur DJK kamen. Mit Fotos, alten Filmsequenzen und einigen lustigen Episoden und außergewöhnlichen Erlebnissen sorgten die Moderatoren Julian und Lothar Trager mit den anwesenden DJK-Legenden für einen interessanten und kurzweiligen Abend. Bereits vor der Bilderschau wurde an der Torwand der „Legenden-Champion“ ermittelt. Den Titel sicherte sich der BOL-Fußballer Martin Scharl, der mit drei Treffern andere Legenden wie den Abwehrstrategen Thomas Scherer, Regionalliga-Schiri Lukas Schwender, Torjäger Jürgen Staufer und die beiden Moderatoren (alle 2 Treffer) hinter sich ließ.
Bild 1: MdL Tobias Reiß, BGM Karlheinz Budnik, Pfr. Thomas Berthold, Pfr. Hubert Bartel, Abteilungsleiter Frank Langguth und Werner Kandler schneiden das Band zum neuen Dorfgemeinschaftshaus durch. Bild 2: zeigt die Segnung der Räume unter Anteilnahme der Bevölkerung  (Bild: Wilhelm Daubner)

Einweihung des Dorfgemeinschaftshauses Gleißenthal – Ein Dorf schafft sich eine neue Mitte

Mit einem feierlichen Festakt ist am Sonntag das neue Dorfgemeinschaftshaus in Gleißenthal offiziell seiner Bestimmung übergeben worden. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Vertreter aus Politik und Verwaltung, die am Bau beteiligten Handwerksbetriebe sowie viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer feierten gemeinsam die Fertigstellung eines Projekts, das beispielhaft für den Zusammenhalt und das außergewöhnliche Engagement einer Dorfgemeinschaft steht. Zu Beginn der Feier begrüßte Erster Bürgermeister Karlheinz Budnik die zahlreichen Ehrengäste, darunter die beiden Geistlichen Pfarrer Hubert Bartel und Pfarrer Thomas Berthold, den Vizepräsidenten des Bayerischen Landtags MdL Tobias Reiß, Abteilungsleiter Frank Langguth vom Amt für Ländliche Entwicklung, sowie die Mitglieder und ehemalige Mitglieder des Stadtrates. Sein besonderer Gruß galt dem Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft, Werner Kandler, dem Initiator Thomas Wilhelm, den beteiligten Handwerksbetrieben und vor allem den vielen Bürgerinnen und Bürgern, die mit ihrem persönlichen Einsatz zum Gelingen des Projekts beigetragen haben. In seiner Festansprache bezeichnete Tobias Reiß das Dorfgemeinschaftshaus als ein herausragendes Beispiel für gelebte Bürgerbeteiligung und bürgerschaftliches Engagement. Projekte wie dieses zeigten eindrucksvoll, wie durch Eigeninitiative und Zusammenhalt lebenswerte Perspektiven für den ländlichen Raum geschaffen werden können. Frank Langguth würdigte die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Stadt Windischeschenbach, der Dorfgemeinschaft und dem Amt für Ländliche Entwicklung. Die erfolgreiche Umsetzung sei ein Beleg dafür, wie öffentliche Förderung und ehrenamtliches Engagement Hand in Hand wirken können. Der Bau des Dorfgemeinschaftshauses begann am 29. Juni 2024 und konnte nach gut zwei Jahren Bauzeit abgeschlossen werden. Besonders beeindruckend sind die rund 4.600 ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden. Sie entsprechen mehr als einem Jahr Vollzeitarbeit und bedeuten eine Kostenersparnis von rund 150.000 Euro. Nahezu sämtliche Ausbaugewerke – von Heizung, Lüftung und Sanitär über Elektroinstallation, Trockenbau, Fenster- und Türeneinbau bis hin zu Dämmung, Maler- und Verputzarbeiten, Pflasterarbeiten, Schlosserei und Küchenmontage – wurden von den Bürgerinnen und Bürgern in Eigenleistung erbracht. Lediglich sechs Fachfirmen mussten für Spezialarbeiten hinzugezogen werden. „Dieses Gebäude besteht nicht nur aus Holz, Beton und Ziegeln“, betonte Bürgermeister Budnik in seiner Ansprache. „Es ist ein sichtbares Zeichen dafür, was möglich ist, wenn Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen und ein Ziel mit Leidenschaft verfolgen.“ Besonders würdigte der Bürgermeister Josef und Gabi Hecht für die Bereitstellung des ehemaligen Stallgebäudes, in dem das Gebäude eingerichtet wurde. Ein außergewöhnlicher Dank galt Thomas Wilhelm, der das Projekt von Beginn an mit großem persönlichem Einsatz plante, organisierte und nahezu täglich auf der Baustelle präsent war. Werner Kandler dankte im Namen der Dorfgemeinschaft allen Unterstützern, Spendern und freiwilligen Helfern, die dieses Vorhaben möglich gemacht haben. Nicht unerwähnt blieben auch die oftmals im Hintergrund tätigen Unterstützer. Bürgermeister Budnik sprach Katrin Stangl aus dem Vorzimmer der Stadtverwaltung seinen Dank für die umfangreiche organisatorische Begleitung aus. Ebenso würdigte er den städtischen Bautechniker Thomas Treml, der das Projekt fachlich begleitete und unterstützte. Ein weiterer Höhepunkt des Tages war die ökumenische Segnung des neuen Hauses durch Pfarrer Bartel und Pfarrer Berthold. Mit ihren Segensworten gaben sie dem Gebäude einen würdigen und spirituellen Auftakt und wünschten allen künftigen Besucherinnen und Besuchern ein friedliches und lebendiges Miteinander. Nach der Segnung überreichte Architekt Josef Schöberl aus Parkstein eine Spende an die Dorfgemeinschaft. Der Festtag erhielt darüber hinaus eine besondere Bedeutung, da zeitgleich auch die Maria-Hilf-Kirche nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wiedereröffnet werden konnte. Die Stadt Windischeschenbach hatte gemeinsam mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege den Dachstuhl statisch ertüchtigt und das historische Deckengemälde restaurieren lassen. Viele der ehrenamtlichen Helfer, die bereits beim Bau des Dorfgemeinschaftshauses mitgewirkt hatten, engagierten sich anschließend auch bei der Reinigung und Vorbereitung der Kirche – ein weiteres eindrucksvolles Zeichen für den außergewöhnlichen Gemeinschaftssinn in Gleißenthal. Mit der Fertigstellung des Dorfgemeinschaftshauses erhält Gleißenthal einen modernen Treffpunkt für alle Generationen. Künftig wird das Gebäude Raum für das Dorfvereinsleben, kulturelle Veranstaltungen und weitere Begegnungen bieten. Gemeinsam mit der wiedereröffneten Maria-Hilf-Kirche bildet es künftig das gesellschaftliche und kulturelle Herz des Dorfes. Zum Abschluss brachte Bürgermeister Budnik die Bedeutung des Projekts mit wenigen Worten auf den Punkt: „Gebäude kann man bauen – Gemeinschaft kann man nicht kaufen.“ Er wünschte dem neuen Dorfgemeinschaftshaus, dass es über viele Jahrzehnte hinweg ein Ort der Begegnung, der Freude und des Zusammenhalts sein möge.
Info Stand v.li. Hr. Liedtke, Hr. Wagner, Fr. Gradl, Fr. Kuppich, Fr. Liedtke, Mitglied. (Bild: Gerdi Gradl/ Kurt Stangl)

Vdk OV Pfreimd nah an den Bürgern

Am Bürgerfest in Pfreimd war auch der OV Pfreimd mit einem Info-Stand (Pavillon) immer nah an den Bürgern vertreten. Ein Glücksrad hat die Omas, Opas und Eltern und natürlich auch die Kleinen neugierig gemacht. Trostpreise waren Malstifte, Farbkreide (sehr beliebt), Malbücher, Luftballons, Gummibärchen und noch andere Sachen, die gesponsert wurden, zum Beispiel von der Sparkasse. Natürlich lag auch Infomaterial des VdKs auf. Die Frage kam oft auf, was der VdK macht. Manche meinten, bevor ich in die Rente gehe, wäre es gut, sich beim VdK zu informieren. Lob bekam auch die Geschäftsstelle in Schwandorf, es konnte mehrmals schon geholfen werden. So manches Mitglied verweilte bei einem unterhaltsamen Gespräch in den schattigen Plätzen. Auch für die vielen interessanten Angebote, wie Veranstaltungen oder Reisen, erhielt der OV Pfreimd ein großes Lob. Es wurde gefragt, wo und wann man sich für die nächste Reise 2027 anmelden kann. Die Vorstandschaft musste schmunzeln, ist es doch eine Bestätigung dafür, dass man gerne mit dem VdK verreist. Erstmal geht es im Herbst ins Rothaargebirge (vier Plätze sind noch frei). Weiter geplant ist eine Fahrt zum Zoigl nach Eslarn und zwei Tage zu einem Weihnachtsmarkt. Zwischendurch an einem Nachmittag stellt sich das Sanitätshaus Tiedeken mit Pflegehilfsmitteln vor und berät. Falls noch ein Vortrag oder gemütliches Beisammensein stattfindet, kann man Genaueres immer in der Zeitung oder Stadtrundschau nachlesen. Der VdK OV Pfreimd ist inzwischen zu einer großen Familie geworden, worüber sich die 1. Vorsitzende sehr freut. Sie bedankte sich bei den Helfern aus der Vorstandschaft für den Auf- und Abbau und für das beeindruckende Ambiente, wie man am Bild sieht.
Bürgermeisterin Katharina Haas, stellvertretender Landrat und stellvertretender Vorsitzender der Verein Naturpark Oberpfälzer Wald e.V. Richard Tischler, Kita-Leitung Katja Baumer (von links). (Bild: Anna Spiller)

Enge Partnerschaft wird fortgesetzt

Weidenthaler Grundschule und Kindertagesstätte kooperieren weiterhin mit Naturparkverein Oberpfälzer Wald Die Naturpark-Kita und die Naturpark-Schule Guteneck-Weidenthal bleiben auch in den kommenden Jahren Partner des Naturparks Oberpfälzer Wald. Im Rahmen des Sommerfestes des Kindergartens wurden am 3. Juli die Kooperationsverträge mit dem Naturpark Oberpfälzer Wald verlängert. Das Fest bot den passenden Rahmen für die Unterzeichnung und machte zugleich deutlich, welchen Stellenwert Natur und Umweltbildung in den beiden Einrichtungen einnehmen. Die Kindergartenkinder hatten gemeinsam mit dem Team ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Höhepunkt war ein liebevoll gestaltetes Musical, das sich – passend zum Anlass – mit der Natur und ihrer Bedeutung beschäftigte. Zahlreiche Gäste verfolgten die Aufführungen, darunter der stellvertretende Landrat und stellvertretende Vorsitzende des Vereins Naturpark Oberpfälzer Wald, Richard Tischler, sowie Gutenecks Bürgermeisterin Katharina Haas. Den Titel „Naturpark-Kita” beziehungsweise „Naturpark-Schule” tragen beide Einrichtungen bereits seit dem 14. Oktober 2022. Grundlage dafür waren die ersten Kooperationsverträge, die im September 2021 geschlossen wurden. Seitdem ist die Naturpark-spezifische Umweltbildung fester Bestandteil des pädagogischen Alltags. Der Naturpark Oberpfälzer Wald gestaltet regelmäßig Umweltbildungsaktionen mit den Kindern und unterstützt die Einrichtungen zudem fachlich. Die pädagogischen Fachkräfte nehmen jährlich an Fortbildungen teil und erhalten Beratung bei der Umsetzung von Projekten, beispielsweise die Anlage eines kleinen Reptilienbiotops im Außengelände der Schule. In den vergangenen Jahren erleben die Kinder ihr direktes Umfeld immer wieder auf unterschiedliche Weisen und sammelten dadurch stehts neue Perspektiven auf die eigene Heimat. Ein besonderer Höhepunkt vor wenigen Wochen war der Besuch des ehrenamtlichen Fledermausbetreuers Rolf Dorn in der Klasse 3/4. Er stellte den Schülerinnen und Schülern einen Fledermaus-Pflegling vor und informierte über die Lebensweise der heimischen Fledermäuse. Die Aktion stand im Zusammenhang mit der Sanierung mehrerer historischer Keller in Weidenthal, die als Winterquartiere für Fledermäuse und andere Tierarten aufgewertet wurden. Das Vorhaben wurde mit Unterstützung des Amtes für Ländliche Entwicklung umgesetzt und von der Dorfgemeinschaft in Eigenleistung verwirklicht. Die Vertragsverlängerungen waren zugleich Anlass, allen Beteiligten für ihr Engagement zu danken. Die Feier war geprägt von großer Wertschätzung gegenüber der Elternschaft, dem gesamten Team der Kita und Schule sowie den Projektpartnern, die die Umsetzung der Umweltbildungsarbeit seit Jahren mittragen. In ihren Grußworten hoben die Ehrengäste die Bedeutung der frühen Umweltbildung hervor. Mit der Verlängerung der Kooperationsverträge setzen die Naturpark-Kita und die Naturpark-Schule Guteneck-Weidenthal ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Naturpark Oberpfälzer Wald fort. Auch in den kommenden Jahren sollen die Kinder die Natur vor ihrer Haustür immer wieder mit neuen Augen sehen und so eine enge Verbundenheit mit ihrer Heimat entwickeln.
rechts: Annika Höfler (Organisatorin des Prüfungstages), hinten links: Philipp Senft (Prüfer), hinten 3.v.l.: Jessica Zimmer (1. Vorsitzende), hinten Mitte: Johannes Englhard (Prüfer) (Bild: Alexandra Bär)

Newcomer- und Juniorabzeichen bei der Ammerthaler Blaskapelle

15 Schüler/innen legten bei der Ammerthaler Blaskapelle das Newcomerabzeichen ab und 9 Musikerschüler das Juniorabzeichen. Annika Höfler hat die Organisation des Prüfungstages komplett übernommen und dann zusammen mit Johannes Englhard und Philipp Senft im Probenraum der Ammerthaler Blaskapelle die Prüfung abgenommen. Am Ende des Tages gab es stolze junge Musiker/innen die ihre erste oder zweite Musikprüfung an ihrem Instrument mit Bravour abgeschlossen hatten. Das Newcomer-Abzeichen wird von der Nordbayerischen Bläserjugend verliehen und ist eine Gelegenheit für junge Musiker/innen, ihre Fähigkeiten nach etwa einem Unterrichtsjahr unter Beweis zu stellen. Das Juniorabzeichen wurde speziell für junge Musiker/innen entwickelt, um ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre musikalischen Fähigkeiten in einem geschützten Rahmen zu zeigen. Es dient als Vorbereitung auf weitere Leistungsabzeichen und soll die Motivation der Kinder fördern, sich musikalisch weiterzuentwickeln. 1. Vorsitzende Jessica Zimmer war stolz auf die jungen Musiker und überreichte zusammen mit Annika Höfler und Johannes Englhard am Nachwuchstag das Abzeichen. Das Newcomer-Abzeichen legten ab: Baumer Hanna (Klarinette), Dötsch Leni (Trompete), Fromm Marleen (Saxophon), Gert Elisabeth (Saxophon), Kretzschmar Emma (Saxophon), Maderer Julian (Bariton), Merkl Frieda und Vincent (beide Schlagwerk), Müller Emil (Bariton) und Paul (Trompete), Peter Emil (Trompete), Pirkl Emma (Querflöte), Schinhammer Laura (Klarinette), Simon Vincent (Saxophon), Weber Felix (Schlagwerk). Das Junior-Abzeichen legten ab: Breunig Rosina (Trompete), Dötsch Toni (Posaune), Götz Vanessa (Saxophon), Hofmann Magdalena (Bariton), Hollweck Lena (Klarinette), Lehner Marie (Bariton), Mitterer Marla (Querflöte), Motz Leo (Schlagwerk), Pesold Josephine (Querflöte). Am Nachwuchstag selbst konnten leider nicht alle Prüflinge anwesend sein. Ihnen werden die Abzeichen nachgereicht.
Der Ring junger Landfrauen übergab jeweils 1.500€ an die Kinderkrebshilfe Oberpfalz-Nord und an die BBV Stiftung „Land & Leben”. Irmgard Zintl (BBV), Berthold Walbrunn und Herbert Putzer (KKH) nahmen die Spenden von Eva Gleißner, Julia Fischer und der restlichen Vorstandschaft (RjL) entgegen. (Bild: Eva Gleißner )

Ring junger Landfrauen Tirschenreuth spendet insgesamt 3.000€ an Kinderkrebshilfe und Stiftung „Land & Leben”

Der Ring junger Landfrauen Tirschenreuth hat am vergangenen Sonntagabend im Rahmen eines Helferfestes zwei Spenden mit jeweils einem Wert von 1.500€ übergeben. Der erste Spendenscheck über 1.500€ ging an die Kinderkrebshilfe Oberpfalz-Nord e.V.. Die Vorstände Herbert Putzer und Berthold Walbrunn nahmen die Spenden entgegen und freuten sich sehr darüber. Das Geld kommt direkt dort an, wo es am meisten gebraucht wird - in den Familien krebskranker Kinder. Mit den Geldern werden z.B. Ausflüge organisiert, Wünsche erfüllt, Medikamente und Fahrtkosten gezahlt und vieles mehr. Die beiden Vereinsvertreter informierten die Anwesenden in einem kleinen Vortrag über die Arbeit der Kinderkrebshilfe. Weitere 1.500€ wurden an die „Stiftung Land & Leben” überreicht. Kreisbäuerin Irmgard Zintl nahm die Spende im Namen des Bayerischen Bauernverbandes (Zweigstelle Tirschenreuth) freudig entgegen. Auch sie informierte kurz über die Arbeit der Stiftung. Wichtige Ziele der Stiftung sind Erhalt und Weiterentwicklung einer lebens- und liebenswerten Heimat und auch einzeln in Not geratene Menschen und Familien werden unterstützt. Die beiden Spenden konnten aus dem Kaffee- und Kuchenverkauf bei der Eröffnung des neuen Raiffeisen-Technikzentrums im April in Mitterteich erwirtschaftet werden. Der Ring junger Landfrauen bedankt sich noch einmal bei allen Helfern, Gästen und Spendern, die diese großen beiden großen Spenden möglich gemacht haben und freut sich sehr, hier mit einem Geldbetrag helfen zu können.
von links nach rechts: G. Kick, B. Stiegler, DC Mexikaner, Sharan Hunters, Generation Players (Bild: Georg Kick)

Stadtmeisterschaft Stockschiessen SpVgg Pfreimd

Die Sparte Eisstock der SpVgg Pfreimd veranstaltete am Samstag den 4. Juli bei herrlichen Sommerwetter die Stadtmeisterschaft im Stockschießen. 12 Mannschaften waren der Einladung gefolgt. Gespielt wurde in zwei Gruppen jeder gegen jeden. Nach Abschluss der Gruppenspiele spielten dann die jeweils gleichplatzierten Teams jeder Gruppe in einem Platzierungsspiel nochmals gegeneinander. Nach vier Stunden Spielzeit konnte Spartenleiterin Beate Stiegler die Siegerehrung vornehmen. Der Stadtmeistertitel 2026 ging an die junge Truppe „Sharan Hunters”, welche das Endspiel gegen das leicht favorisierte Team „Generation Players” nach spannenden Spiel knapp für sich entscheiden konnte. Im Spiel um Platz drei behauptete sich die Mannschaft vom Dartclub „DC Mexikaner”, welche bewiesen, dass sie nicht nur mit den Pfeilen umgeben können. Platz vier belegte die Herrenmannschaft von den Pfreimder Stadtschützen. Rang fünf ging an die Fussballer der SpVgg Pfreimd gefolgt von der als Titelverteidiger ins Turnier gestarteten Mannschaft der „Siedlergemeinschaft Pfreimd”. Die Jäger von der „Hegegemeinschaft Pfreimd” erreichten Platz sieben vor dem erstmals teilnehmenden FCN-Fanteam „Pfreimdtal Clubberer” auf Rang 8. Auf den Plätzen 9 bis 12 folgten vom Oberpfälzer Waldverein die „Teerstock Schleiderer 04” und „Look and Learn”, sowie die „Stadtschützen Jugend” und vom OWV die „Gipfelstürmer”. Bei der anschließenden Siegerehrung wurden alle Mannschaften mit Sachpreisen belohnt. Als Verein mit den meisten Teilnehmern gab es für den OWV ein Kasten Bier. Die Tage zuvor wurde die Vereinsmeisterschaft im Zielschießen ausgetragen, wobei der Sieger aus zwei Durchgängen ermittelt wurde. Dabei mussten insgesamt 48 Schübe abgegeben werden. Den Titel des Vereinsmeisters 2026 holte sich Georg Kick mit 232 Punkten, Vizemeister wurde Benjamin Hölzl mit 218 Punkten und Platz drei ging an Josef Beck mit 217 Punkten.
Preisträger des Stumfollgedächtniss-Pokals von li. nach re: Madita Schwandtner, Mia Horoszak, Lena Eva, Jana Stahl, und Jugendleiterin Franziska Wolf.  (Bild: Angelika Stahl)

Trausnitzer Jugend verteidigt Stumfollgedächtnis-Pokal erfolgreich

Am vergangenen Samstag fand in Knölling die Finalrunde des Stumfoll-Gedächtnispokals statt. 51 Schützinnen und Schützen in der Jugendklasse aus dem gesamten Schützengau traten in einem spannenden Wettkampf gegeneinander an. Mit dabei war auch die Jugendmannschaft der Burgschützen Trausnitz, die durch einem sehr spannenden Wettkampf ihren Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen konnte. Für die Burgschützen gingen Mia Horoszak , Jana Stahl, Eva Lehner, Nina Lehner und Madita Schwandner an den Start. Eine Mannschaft bestand aus fünf Schützen und Schützinnen, wobei jeweils die drei besten Ergebnisse in die Mannschaftswertung einfließen. Mit einer starken Gesamtwertung von 1096 Ringen sicherte sich die Trausnitzer Jugend von 13 Mannschaften erneut den 1. Platz und gewann damit bereits zum zweiten Mal in Folge den begehrten Pokal. Entsprechend groß war die Freude bei den erfolgreichen Nachschützinnen sowie ihrer Jugendleiterin Franziska Wolf. Auch in der Einzelwertung konnten die Burgschützen von 51 Schützen hervorragende Platzierungen erzielen. Jana Stahl sicherte sich mit 389 Ringen den 1. Platz und gewann damit in der Einzelwertung. Mia Horoszak erreichte mit 385 Ringen einen hervorragenden 2. Platz. Eva Lehner belegte mit 322 Ringen Platz 13, Nina Lehner wurde mit 319 Ringen 14. und Madita Schwandner kam mit 267 Ringen auf Platz 17. Neben dem sportlichen Erfolgen stand vor allem der Teamgeist im Mittelpunkt. Ebenso prägten Fairness und ein respektvoller Umgang miteinander alle Teilnehmer, wodurch die Veranstaltung einmal mehr zu einem gelungenen Erlebnis für die Nachwuchs Schützen wurde.
Schon vor dem Eintreffen der Gäste war der Pfarrgarten in Unterauerbach im Schatten von St. Nikolaus und unten den angenehme Kühle spendenden Laubbäumen festlich beflaggt. (Bild: Franz Grabinger)

Zünftiges Pfarrfest zum Weihetag von St. Nikolaus

Mit einem fröhlichen Pfarrfest hat die Pfarrei St. Nikolaus Unterauerbach am vergangenen Sonntag den Weihetag ihrer Kirche gefeiert. Am 8. Juli 1920 wurde das Gotteshaus durch Bischof Antonius von Henle geweiht – ein Ereignis, das auch 106 Jahre später für die Pfarrgemeinde Anlass ist, diesen besonderen Tag gemeinsam zu begehen. Den Auftakt bildete ein feierlicher Festgottesdienst, den Pfarrer Josef Dotzler zelebrierte. In seiner Predigt stellte er die Bedeutung der Gemeinschaft heraus. Sie sei es gewesen, die vor über einem Jahrhundert den Bau der Kirche ermöglicht habe, und sie bilde auch heute das Fundament eines lebendigen Pfarrlebens. Für die musikalische Gestaltung sorgte die Blaskapelle Auerbachtal mit schwungvollen rhythmischen Liedern. Im Anschluss verlagerte sich das Geschehen in den benachbarten Pfarrgarten, wo ein zünftiger Frühschoppen auf die zahlreichen Besucher wartete. Die Blaskapelle unterhielt die Gäste dort mit flotter bayerisch-böhmischer Blasmusik. Der Pfarrgemeinderat als Veranstalter freute sich über den großen Zuspruch. Besonders erfreulich war, dass auch viele ehemalige Pfarrangehörige die Gelegenheit nutzten, zum Pfarrfest in ihre alte Heimat zurückzukehren. Höhepunkt des Tages war das traditionelle „Gockerlfest”, bei dem die Ministranten der Pfarrei die Gockel höchstpersönlich und eigenhändig auf einem überdimensionierten Spezialgrill zubereiteten und damit für das leibliche Wohl der Gäste sorgten. Bei bestem Sommerwetter im Schatten der großen Laubbäume des Pfarrgartens wurde bis in den Nachmittag hinein gefeiert. Den Ausklang bildete ein gemütlicher Kaffeeplausch mit einer großen Auswahl an selbstgebackenen Kuchen und Torten – ein gelungener Abschluss eines rundum gemütlichen Pfarrfestes.
Gemeindereferentin Kerstin Wallmeyer und Pfarrvikar Dr. John Palathinkal freuen sich zusammen mit den Oberministranten Patrick Völkl und Marie Müller, fünf neue Minis begrüßen zu dürfen (Bild: Sonja Sczech)

Fünf neue Mitglieder in „Gottes Team”

Die katholische Pfarrei St. Pankratius Flossenbürg hat Grund zur Freude: Sie kann fünf Kinder als neue Ministrantinnen und Ministranten begrüßen. Unter dem Motto „Wir sind Gottes Team - Gemeinsam bleiben wir am Ball” fand die Neuaufnahme in einem feierlichen und zugleich fröhlichen Familiengottesdienst statt. In mehreren Proben hatten Paulina Pfendt, Laura Kick, Emma Frenzel, Marlene Waldmann und Henrik Frischholz sich auf ihren Dienst vorbereitet, angeleitet von Patrick Völkl und Marie Müller. Passend zur Fußball-WM zogen die liturgischen Texte zahlreiche Analogien zur Idee vom Miteinander in einem Team und Zusammenhalt. Gemeindereferentin Kerstin Wallmeyer und Pfarrvikar Dr. John Palathinkal machten immer wieder deutlich: Jeder Mensch kann sich mit seinen Stärken einbringen in die Gemeinschaft Jesu, jeder hat seinen Platz. Dies gilt besonders im Ministrantendienst, bei dem junge Christen im Gottesdienst mithelfen, Verantwortung übernehmen und füreinander da sind. Pfarrvikar John segnete die fünf Kinder und begrüßte sie herzlich und mit Handschlag in der Ministrantenschar. Im Anschluss an diesen feierlichen Moment stimmte die ganze Gemeinde, bestehend aus Eltern und Geschwistern der neuen Minis, aber auch aus zahlreichen Kindern und erwachsenen Gläubigen, ein Segenslied an. Mit diesen Aufnahmen hat die Pfarrei aktuell 19 Ministrantinnen und Ministranten, deren Dienst von allen Gläubigen sehr geschätzt wird. Da Gottes Team aber nicht nur aus den Ministranten besteht, lud die Gemeindereferentin in der Heiligen Messe anschließend auch alle anderen Kinder und Jugendlichen ein, sich mit ihrem Namen auf einem Plakat am Ambo zu verewigen. Im Rahmen der Eucharistiefeier versammelten sie sich später zum gemeinsamen Vaterunser am Altar. Der Gottesdienst endete mit dem feierlichen Segen für Groß und Klein durch Pfarrvikar John.
Bürgermeister Ernst Lenk begrüßte Staatsminister Albert Füracker zum Sommergespräch des CSU-Ortsverbands Schirmitz. Gemeinsam besichtigten sie die Sportanlagen der SpVgg, ehe Füracker mit den Bürgerinnen und Bürgern über aktuelle politische Themen diskutierte. (Bild: Reinhard Kreuzer)

Staatsminister Albert Füracker lobte Schirmitz und stellte sich den Fragen der Bürger

Zahlreiche Besucher kamen zum traditionellen Sommergespräch des CSU-Ortsverbands Schirmitz in den Biergarten der SpVgg Schirmitz. Mit Albert Füracker begrüßte Bürgermeister und CSU-Ortsvorsitzender Ernst Lenk einen hochrangigen Gast, der sich Zeit für Gespräche, aktuelle politische Themen und die Anliegen der Bürger nahm. Vor dem offiziellen Teil besichtigte Füracker gemeinsam mit Lenk, dem Landtagsabgeordneten Stephan Oetzinger sowie Vertretern der SpVgg Schirmitz das Sportgelände und die Tennisanlage. Der Staatsminister zeigte sich vom ausgezeichneten Zustand der Einrichtungen beeindruckt und würdigte besonders das Engagement der vielen Ehrenamtlichen. „Beeindruckend, was hier geleistet wurde und wie viele Sportler hier beheimatet sind. Das zeigt, wie wichtig der Einsatz der Vereine für eine Gemeinde ist”, betonte Füracker. Unter den schattigen Kastanien des Biergartens sprach der Finanz- und Heimatminister anschließend rund 40 Minuten über die wirtschaftliche Lage Bayerns, die kommunalen Finanzen und die aktuellen politischen Herausforderungen. Im Anschluss entwickelte sich eine lebhafte Fragerunde. Die Besucher sprachen Themen wie Rente, Abgeordnetendiäten, Förderprogramme für Wasserprojekte sowie die Digitalisierung der Verwaltung an. Füracker beantwortete alle Fragen ausführlich. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit dem Minister. Bürgermeister Ernst Lenk zeigte sich erfreut über den großen Zuspruch der Veranstaltung. Zum Abschluss trug sich Füracker in das Goldene Buch der Gemeinde ein. Als Erinnerung überreichte ihm Ernst Lenk einen Regenschirm mit dem Gemeindelogo und sorgte mit einem humorvollen Abschiedsgruß für Heiterkeit: „Auch wenn in Schirmitz die Sonne scheint, soll der Finanzminister, wenn er woanders hinkommt, nicht im Regen stehen.”
north