von links:2.Vorstand Emily Hirschmann-Pirzer, Verbandspräsident Wolfram Vaitl, Kassiererin Evelyn Koberstein, Stellvertretung Kreisverband Michaela Kopp, Inge Binner, 1. Vorstand Gerda Eiber, Rosmarie Ries, Richard Markl, Martha Gebhard, Alfred Schorner (Bild: Gerda Eiber)

100 Jahre - Jubiläum des Obst- und Gartenbauvereins Raigering-Aschach

Rund 170 Gäste kamen zum Festabend in den Pfarrsaal Raigering um das 100-jährige Jubiläum gebührend zu feiern. In ihrer Begrüßungsrede blickte die 1. Vorsitzende Gerda Eiber auf die Entwicklung des Vereins seit seiner Gründung im Jahr 1926 zurück. Damals schlossen sich 20 Mitglieder zusammen. Heute zählt der Verein 250 Mitglieder. Allein in diesem Jahr konnte der Verein bereits 50 neue Mitglieder gewinnen. Dieser starke Zuwachs zeigt, dass das Interesse an Garten, Natur und Gemeinschaft ungebrochen ist. Ein besonderes Zeichen für die Zukunft ist die in diesem Jahr gegründete Kindergruppe „Die kleinen Früchtchen”. Ein besonderer Höhepunkt des Festabends waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Diese wurden vom Präsidenten des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege, Wolfram Vaitl, gemeinsam mit Michaela Kopp, der stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisverbandes Amberg-Sulz-bach, vorgenommen. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurde Inge Binner geehrt. Auf 40 Jahre Vereinstreue können Alfred Schorner und Richard Markl zurückblicken. Für 15 Jahre Mitgliedschaft wurden Rosmarie Ries und Martha Gebhard ausgezeichnet. Auch für musikalische Unterhaltung war mit der Erzberg-Musi und dem Vereinschor gesorgt. Zum Abschluss des offiziellen Teils sorgte Richard Lengfelder mit einer Auswahl aus seinem kabarettistischen Repertoire für beste Unterhaltung und viele heitere Momente. Neben den Ehrungen und dem abwechslungsreichen Programm genossen die Gäste das gemeinsame Essen und die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und das Jubiläum in geselliger Runde zu feiern. Der Festabend machte deutlich: Der Verein blickt stolz auf seine Geschichte zurück und schaut mit 50 neuen Mitgliedern im Jubiläumsjahr sowie einer eigenen Kindergruppe zuversichtlich in die Zukunft.
Bayerischer Fotovizemeister Max Striegl mit seinem Foto Art Museum Milwaukee (USA) (Bild: Harald Striegl)

Fotoclub Pleystein auf Platz 5 im Bayerischen Fotowettbewerb

Im jährlichen bayerischen DVF-Fotowettbewerb konnte der Fotoclub Pleystein wieder reichlich punkten. Unter allen teilnehmenden Fotogruppen landete er auf dem hervorragenden fünften Platz. Im Volkskundlichen Gerätemuseum Arzberg-Bergnersreuth konnten die erfolgreichen Hobbyfotografinnen und -fotografen vom Landesvorsitzenden des Deutschen Verbands für Fotografie Alexander Gohlke ihre Medaillen und Urkunden in Empfang nehmen. Viel Arbeit und Zeit investierte der Foto-Club Arzberg als Ausrichter des Wettbewerbs. Deren Mitglieder organisierten die Jurierung der rund 1600 Bilder, ebenso die Siegerehrung und die sehenswerte Fotoausstellung. Diese kann beim Gerätemuseum in einem ehemaligen Kuhstall, der für Präsentationen in eine Galerie umgebaut ist, bis zum 6. Dezember bewundert werden (täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr). Der vielfach ausgezeichnete Fotograf Max Striegl aus Gebhardsreuth (Moosbach) erreichte in der Autorenwertung unter 261 Teilnehmern den hervorragenden zweiten Platz. Nur ein Punkt trennte das Mitglied des Fotoclub Pleystein von der diesjährigen Fotomeisterin aus Kaufbeuren. Bemerkenswert: Im Jahr 2018 wurde Max Striegl - ebenfalls bei der Preisverleihung in Arzberg - zum Bayerischen Fotomeister gekürt. Für seine sechs eingereichten Bilder bekam er diesmal vier Urkunden und zwei Annahmen. Des Weiteren erzielten die Clubmitglieder Heinrich Flieger vier Annahmen, Helmut Luckhardt zwei Annahmen und Tanja Grötsch eine Annahme. Wer sich näher über den Deutschen Fotoverband in Bayern und seine Wettbewerbe informieren will, kann folgende Website im Internet aufrufen: dvf-bayern.de
Ein voller Erfolg war das Bürgerfest 2026 - für kommendes Jahr ist angedacht, an zwei Tagen zu feiern. (Bild: Franz Völkl)

Sitzung der Vereinsgemeinschaft Waldthurn

Bürgermeister und Vorsitzender der Vereinsgemeinschaft, Georg Bocka, begrüßte am Dienstagabend die anwesenden Vertreter der örtlichen Vereine sowie Markträte und Verwaltungsmitarbeiterin Marina Daubenmerkl. Im ersten Tagesordnungspunkt wurde der Veranstaltungskalender für das Winterhalbjahr 2026/2027 bis einschließlich April 2027 vorgestellt. Die Vereinsvorstände ergänzten den Kalender noch um weitere Termine. Anschließend verlas Bürgermeister Bocka die Abrechnung des Bürgerfests 2026. Bei einem Gesamtumsatz von 21.047,37 Euro konnte ein erfreulicher Gewinn von 9.187,90 Euro erzielt werden. Der Vorsitzende bedankte sich bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit und das engagierte Mitwirken. Für das Bürgerfest 2027 wurde angeregt, die Veranstaltung künftig bereits am Samstag zu beginnen und am Sonntagabend ausklingen zu lassen. Dadurch könnte der Abbau am Sonntag früher erfolgen. Außerdem müssten insbesondere jüngere Helfer keinen Urlaubstag am Montag einplanen. Grundvoraussetzung für die Neugestaltung ist, dass kein Verein an beiden Tagen zum Arbeitseinsatz eingeteilt wird. Zudem müsste der Bauhof den Marktplatz am Sonntagmorgen reinigen, damit der Festbetrieb ohne größere Einschränkungen fortgesetzt werden kann. Peter Sollfrank vom FSV unterstützte den Vorschlag. Er betonte jedoch, dass die neue Regelung zunächst praktisch erprobt werden müsse. Im Januar soll deshalb eine weitere Sitzung stattfinden. Vorab erhalten die Vereinsvorstände eine Übersicht der anfallenden Aufgaben, in der sie ihre gewünschten Tätigkeitsbereiche eintragen können. So soll festgestellt werden, ob alle Arbeiten ausreichend abgedeckt werden können. Herbert Striegl von den Löwenfreunden regte an, den Besteckbestand zu erweitern. Die Verwaltung sagte die Anschaffung von jeweils 100 zusätzlichen Gabeln und Messern zu. Kerstin Wittmann (Freiwillige Feuerwehr Waldthurn) und Rudi Meißner (Bund Naturschutz) wiesen darauf hin, dass benutztes Geschirr häufig am Ausschank abgestellt werde. Künftig soll bereits bei der Essensausgabe auf die vorgesehenen Rückgabestellen hingewiesen werden. Peter Sollfrank schlug außerdem vor, das Spülmobil direkt neben dem Ausschank zu platzieren, um die Wege zu verkürzen.
Die musikalischen Freunde von links: Maria Schendzielorz, Stefan Ratzke, Christian Hüttner, Sonja Ringer, Andreas Kredler, Thomas Kirchner, Patrick Luber, Andreas Kohl, Heike Fruth, Marco Brunner, Reinhard Wiesmeth, Kevin Jackson, Lue Nettl, Hans-Jürgen Weiß und Josef Göttlinger (Bild: Theresa Mayerhofer)

Zehn Jahre s'Vils-Blech: Ein Jubiläum voller Musik und Freundschaft

Auf zehn Jahre voller Musik, Leidenschaft für die Musik und Kameradschaft kann s´Vils-Blech zurückblicken. Dieses besondere Jubiläum wurde im vollbesetzten Gasthof Glaser gemeinsam mit Freunden und Wegbegleitern gebührend gefeiert. Ganz im Zeichen der Blasmusik und der Freundschaft verbrachten Hans Nettl, Reinhard Wiesmeth, Thomas Kirchner, Hans-Jürgen Weiß und Josef Göttlinger mit ihren Gästen einen stimmungsvollen Abend. Es wurde gemeinsam musiziert, gelacht und gefeiert – und die Begeisterung für die Musik hielt bis weit nach Mitternacht an. Für eine besondere Überraschung sorgte das Schlichter Blechgschwerl, das s´Vils-Blech anlässlich des Jubiläums einen Wimpel als Geschenk überreichte. Eine schöne Geste, die die Verbundenheit unter den Musikgruppen unterstrich. Auch Sonja und Maria hatten sich etwas Besonderes einfallen lassen und überreichten den Musikern Anstecker als Erinnerung an dieses schöne Jubiläum. So wurde der Abend im Gasthof Glaser zu einem gelungenen Fest und musikalischem Hochgenuss. Abwechslungsreiche Klänge und musikalische Vielfalt, dargeboten vom Duo Dousamma, dem Schlichter Blechgschwerl, Marco und Heike und vom s´Vils-Blech selbst. Und wenn die Musik bis weit nach Mitternacht erklingt, dann zeigt sich einmal mehr: Bei s´Vils-Blech wird nicht nur musiziert, sondern auch Freundschaft gelebt. Durch den Abend führte souverän Kevin Jackson von Antenne Bayern, der die Gäste durch das Programm begleitete und für beste Unterhaltung sorgte. Neben der Musik und den gemeinsamen Feierlichkeiten stand auch der gute Zweck im Mittelpunkt. Unter den Gästen wurde eine Spendenbox aufgestellt, um freiwillige Spenden für die Stiftung „Antenne Bayern hilft” zu sammeln. Der gesamte Erlös kommt der Stiftung zugute, die Menschen in schwierigen Lebenssituationen unterstützt.
Interessante Einblicke in die Jura-Werkstätten gewannen die 40 Hirschauer Seniorinnen und Senioren, die der Einladung des Förderkreises Altenhilfe zur Besichtigung der Behinderteneinrichtung gefolgt sind. Sie konnten sich überzeugen, mit welcher Freude die Beschäftigten ihre auf ihre Fähigkeiten ausgerichteten Arbeiten verrichteten.<br> (Bild: Werner Schulz)

Hirschauer Seniorinnen und Senioren von Jura-Werkstätten beeindruckt

Interessante Einblicke in die Jura-Werkstätten und die dort geleistete Arbeit konnten die 40 Hirschauer Seniorinnen und Senioren gewinnen, die der Einladung des Förderkreises Altenhilfe zur Besichtigung der Behinderteneinrichtung gefolgt sind. Die von Vorstandsmitglied und Besuchsorganisator Peter Leitsoni sowie der stellv. Vorsitzenden Hildegard Kohl angeführte Besuchergruppe wurde von Geschäftsführer Bernhard Albrecht, Verwaltungsleiter Christian Schafbauer und Qualitätsmanager Reinhard Weber begrüßt und beim Rundgang durch die Werkstätten – aufgeteilt in drei Gruppen - mit einer Fülle von Informationen versorgt. Rund 300 Menschen mit Handicap, einige auch aus Hirschau, arbeiten in dem ca. 8 700 Quadratmeter großen Gebäudekomplex, der 2018 eröffnet wurde. Die Beschäftigten werden von ca. 180 Pädagogen, Therapeuten und Handwerksmeistern individuell betreut. Besucht wurden die Metall- und Holzverarbeitungsabteilungen. Dabei machten die Besucher rege Gebrauch von der Möglichkeit, mit den Behinderten an ihrem speziell auf ihre individuellen Fähigkeiten ausgewählten Arbeitsplatz ins Gespräch zu kommen. Durch die individuelle Wahl der Beschäftigung werden Erfolgserlebnisse möglich, die wiederum die Motivation und Freude an der Arbeit fördern. Zum Rundgang gehörte auch eine Besichtigung des perfekt organisierten Fahrdienstes. Abschließend überreichten Peter Leitsoni und Hildegard Kohl eine kleine Geldspende an Geschäftsführer Albrecht. Nach dem Besuch ging es zu einer vom Förderkreis spendierten Brotzeit ins Gasthaus „Dorfgespräch“ in Schalkenthan. Dort bedankte sich der Förderkreisvorsitzende Werner Schulz besonders bei Peter Leitsoni für die Organisation des Besuches. Ein Extra-Danke galt Harald Herrmann für die kostenlose Bereitstellung des Busses.
Generalversammlung BK und MV Weiding (Bild: Annalena Zilk)

Blaskapelle Weiding blickt auf erfolgreiches Vereinsjahr zurück

Bei der Generalversammlung am 16. Oktober 2026 blickte die Blaskapelle Weiding auf ein ereignisreiches Vereinsjahr zurück. Insgesamt absolvierten die Musikerinnen und Musiker 18 Auftritte. Mit 21 Gesamtproben, zehn Registerproben und zwei ganztägigen Probentagen wurde das musikalische Repertoire erweitert, gefestigt und verfeinert. Zu den Höhepunkten zählten das erneut veranstaltete Starkbierfest in Weiding, das Heimatfest in Winklarn, die beliebten Abendklänge in Schönsee, das Altstadtfest in Vohenstrauß sowie das Sommernachtfest in Burkhardsrieth. Hinzu kamen weitere Auftritte bei verschiedenen Festlichkeiten in der Region sowie traditionelle Auftritte innerhalb der Gemeinde. Ein besonderes Highlight war zudem das Ferienprogramm für Kinder im Schönseer Land, das der Musikverein Weiding im September mit einem Instrumentenkarussell gestaltete. Zahlreiche Kinder nutzten die Gelegenheit, die verschiedenen Blasinstrumente kennenzulernen und selbst auszuprobieren. Mit viel Spaß und Begeisterung konnten sie die Welt der Blasmusik entdecken und sogar eine kleine Trompete selbst basteln. Seit Mai präsentiert sich die Kapelle zudem mit neuen, einheitlichen Trachtenleiberln, die für ein geschlossenes Erscheinungsbild sorgen. Die Vorstandschaft blieb weitgehend unverändert. Lediglich das Amt der Notenwartin übernahm Franziska Zilk von Tanja Enk, der für ihre bisherige Arbeit herzlich gedankt wurde. Ein besonderer Dank galt der Gemeinde und der Pfarrei Weiding wurde für die Bereitstellung der Probenräume. Für die kommende Saison plant die Blaskapelle, ihr Repertoire aus traditioneller bayerisch-böhmischer Blasmusik und modernen Stücken weiter auszubauen. Neue Musikerinnen und Musiker sind jederzeit herzlich willkommen.
Vorsitzender Walter Elberskirch bedankt sich beim Referenten und Biersommelier Ulrich Ferstl mit einer Flasche Domwein. (Bild: Sepp Ferstl)

Biersommelier beim Männerverein Nabburg

Es war mehr als nur eine Bierverkostung, was Ulrich Ferstl bei der Veranstaltung beim Männerverein den anwesenden Gästen bieten konnte. Als Dipl.-Ing. für Brauwesen und Getränketechnologie der Mälzerei Weyermann, Bamberg, führte er in das Hauptprodukt des Bieres – das Malz – ein. Anschaulich erläuterte er die Herstellung vieler aromareicher Malzprodukte für Biere, Destillate und Lebensmittel und informierte über die zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten der Malze, die sich sowohl in den unterschiedlichsten Geschmacksvarianten als auch in den vielfältigsten Farben erzeugen lassen. Malz zählt heute als natürliches Produkt zu einem der wichtigsten Bestandteile in der Lebensmittelherstellung. In der Bier- und Whiskyerzeugung ist es den meisten bekannt. Vielfältige Verwendung kennt man auch bei Backwaren, Snacks und Pizzas. In den unterschiedlichsten Produkten – wie Schokoladen, Fleischwaren, Nahrungsergänzungsmitteln und vielem mehr – verbreitet es sich erfreulicherweise zunehmend. Die verschiedenen Geschmacks- und Farbvarianten wurden bei der Verkostung unterschiedlicher Biersorten deutlich. Mit einer speziellen Malzart konnte auch ein Rauchbier angeboten werden. Weitere Schmankerln, darunter Whisky und Schokolade, rundeten den unterhaltsamen und informativen Abend ab. Zur nächsten Veranstaltung lädt der Männerverein am Mittwoch, 04. 11. 2026, um 19 Uhr ins Jugendwerk ein. „Ist die Bibel glaubwürdig, ist sie wahr?“ Referent: Wolfgang Stöckl, Leiter der Erwachsenenbildung in der Diözese. Eingeladen sind alle Interessierten.
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