Der Schulchor bei der Zertifizierungsfeier (Bild: Christine Dötsch)

Grundschule Kulmain jetzt auch „musikbegeistert”

Zu einem besonderen Anlass lud die Musikalische Grundschule Kulmain letzten Freitag in ihre Aula ein. Gefeiert werden konnte die Zertifizierung zur „Musikbegeisterten Grundschule” - eine Schule, bei der Musik im Schulalltag konsequent verankert ist und das „musikbegeisterte” Konzept durch möglichst alle Lehrkräfte und die Schulleitung unterstützt wird. Mit dem Lied „Hier kommt die Musik” - speziell komponiert für musikbegeisterte Grundschulen - begrüßten Schulchor und alle Klassen die anwesenden Gäste. Rektorin Christiane Böhm hieß Schulamtsdirektorin Frau Martina Puff, Bürgermeister Herrn Marco Pscherer sowie die Vorsitzenden des Elternbeirats und des Fördervereins herzlich willkommen. In ihrer Ansprache erörterte Böhm, welche Aspekte bei der Bewerbung zur „Musikbegeisterten Grundschule” relevant waren: Singen und Musizieren im Unterricht, ritualisierte Musikmomente in allen Klassen, Musik als wichtiger Baustein in anderen Fächern, interdisziplinäre musikalische Projekte, Einsatz von Materialien und Methoden zum Musizieren im Unterricht, Musik-Arbeitsgemeinschaften, Kooperationen mit außerunterrichtlichen Partnern und Lehrerfortbildungen im Bereich Musik. Alle Gäste gratulierten mit kleinen Präsenten zum neu erworbenen Profil „Musikbegeisterte Grundschule”. Schulamtsdirektorin Frau Puff stellte das schulische Leitbild „Musik leben” als Alleinstellungsmerkmal heraus und hatte für die Schülerinnen und Schüler einen rhythmischen „Spaziergang durch den Zoo” zum Mitmachen dabei. Weiterhin musikalisch umrahmt wurde die Feier mit einem Medley des Schulchors unter der Leitung von Frau Elisabeth Gebhardt und dem Kulmainer Schulsong.
VCH-Vorstand Matthias Fleischmann (links außen) gratuliert den Pokalsiegern Mein Lieblingsteam (hintere Reihe) und Ich grüße auch seine Oma (vorne). (Bild: Hans Fleischmann)

Neue Pokalsieger beim 47. Sandpokalturnier

Wieder einmal begeisterte das 47. Sandpokalturnier mit der besonderen Atmosphäre. Nach zwei heißen Tagen konnten zwei neue Sieger die Wanderpokale in Empfang nehmen. Und der Ausrichter VC/TuS Hirschau heimste Lob von allen Seiten für die großartige Organisation ein. Diese wurde bei der Begrüßung auch durch die Ehrengäste, erstmals Hirschaus neue Bürgermeisterin Beate Dietrich, und CSV-Geschäftsführer Günter Simmerl, betont. 60 Mannschaften – 48 Vierer- und 12 Sechserteams – nahmen pünktlich um 10 Uhr den Kampf um die Punkte auf. In 8 Vorrundengruppen bei den Vierermannschaften und 2 bei den Sechserteams ging es dann auf Zeit (2x 10 Minuten) um Punkte und Platzierungen für die KO-Runde. Jeder Satz war gleichbedeutend mit einem Punkt, bei Unentschieden gab es einen halben Punkt für jede Mannschaft. Und solche halben Punkte waren oft ausschlaggebend für die Platzierung. – Das Turnier begann mit einer kleinen Überraschung, als der Titelverteidiger bei den Viererteams „Die Axt im Sand“ den ersten Satz verlor – es sollte aber der einzige bleiben und der Gruppensieg festgehalten. Als einzige Mannschaft schaffte es „Ich grüß auch seine Oma“ die Gruppenspiele ohne Satzverlust zu absolvieren. Am spannendsten verlief die Vorrunde in der Gruppe E, denn gleich 3 Mannschaften waren satzgleich mit 4 Punkten, so dass die Bälle über die Platzierung entscheiden mussten. Und in der Gruppe G entschied ein halber Punkt zugunsten von „1 % Fett Ambrosius“ vor InTeam. und sicherten sich den Gruppensieg. Bei den Sechsermannschaften holte sich Pokalverteidiger „Die 6 Blocklosen“ nur aufgrund des direkten Vergleichs gegen „Der Name wird noch geändert“ den Gruppensieg, während in der anderen Gruppe „Mein Lieblingsteam“ vorne lag und den letztjährigen Finalisten Hubba Bubba auf Rang 2 verweisen konnte. – Nach 150 Gruppenspielen standen die Ergebnisse fest und es ging dann noch am Samstag Abend in die ersten KO-Spiele. Die beiden ersten der Gruppen bei den Vierern spielten die Ränge 1–16 aus, die Gruppenplätze 3 und 4 die Ränge 17–32, dasselbe mit den Plätzen 5 und 6 die Platzierungen 33 bis 48 – jeder Platz wird in Hirschau ausgespielt – auch ein besonderer Aspekt dieses Turniers. Bei den Viererteams gelang es allen Gruppensiegern, ihr Achtelfinale zu gewinnen und ins Viertelfinale einzuziehen. In der Runde 17–32 gewannen dagegen nur 4 von 8 Gruppendritten ihr Achtelfinale gegen die Vierten der Vorrunde, wobei die „Pegelprinzessinnen“ sehr knapp bei 1:1 Sätzen und 23:24 Bällen verlor. – Am Sonntag ging es in den KO-Spielen ab 09.30 Uhr weiter. Bei den Sechserteams – die ersten 4 der beiden Gruppen kamen ins Viertelfinale – zogen die beiden Gruppensieger ebenso ins Halbfinale ein wie der Vorjahresfinalist Hubba Bubba und JAWOSAMA. – Im Viertelfinale der Viererteams trafen die Sieger der beiden letzten Jahre aufeinander und in einer spannenden Partie zog „Pippi im Takatukaland“ mit 27:26 Bällen ins Halbfinale ein. Ähnlich eng ging es in der Partie „Ich grüß meine Oma“ gegen Kreuzigungsgruppe zu; auch hier entschied ein Punkt über das Weiterkommen der „Omas“. Beide Halbfinals endeten unentschieden, so dass das Ballverhältnis über den Sieger entschied. Dabei hatten „Pippi“ und „Ich grüß auch seine Oma“ das glücklichere Ende für sich und zogen ins Finale ein. – Bei den Sechserteams kam im Halbfinale das Aus für den Titelverteidiger beim 0:2 gegen Hubba Bubba, der sich somit für die Vorjahresniederlage im Finale revanchierte. Im anderen zog „Mein Lieblingsteam“ bei 1:1 Sätzen und 28:24 Punkten ins Endspiel ein. – Eine Besonderheit bei den Sechserteams muss noch erwähnt werden: die Gruppenfünften und -Sechsten spielten in einer weiteren Gruppe im Modus „Jeder gegen Jeden“ die Ränge 9–12 aus – und hier setzte sich „Herzoherzen“ mit 5 Punkten durch und belegte somit am Ende Rang 9. – Die Finalspiele werden auf 2 Gewinnsätze gespielt – also nochmal alle Kräfte mobilisieren für das große Ziel. Und alle anderen Partien waren zu diesem Zeitpunkt beendet, so dass die Finalisten von den anderen Teilnehmern kräftig angefeuert wurden und für eine tolle Atmosphäre sorgten, es herrschte quasi „CenterCourt-Atmosphäre“. Im Viererfinale schien die Überraschungsmannschaft „Ich grüß auch seine Oma“ die besseren Kraftreserven zu besitzen und gewann den ersten Satz klar mit 25:16. Der zweite Durchgang verlief dann bis zur Mitte ausgeglichener, doch dann setzten sich die Omas wieder ab und feierten durch das 25:18 den ersten Pokalsieg am Monte Kaolino. Und „Ich grüße meine Oma“ als Drittplatzierte machten den großen Erfolg der Münchner perfekt. – Noch länger und spannender verlief das Sechserfinale, in dem beide Teams nochmal nach zwei langen Tagen alles auch sich herausholten. Und die Kulisse gab ihr Übriges. Jede Mannschaft konnte einen Satz für sich entscheiden, so dass der Tiebreak die Entscheidung herbeiführen musste. In diesem hatte „Mein Lieblingsteam“ mehr zuzusetzen und holte sich mit 15:8 den Sieg. Für Hubba Bubba nach dem Triumph 2024 die zweite Finalniederlage in Folge. Damit gewann quasi ein Team aus dem Landkreis, waren doch Spielerinnen und Spieler aus Hahnbach, Schnaittenbach und Hirschau zugange. Herzlichen Glückwunsch für ein tolles Finale – lauter Applaus der anderen Teams honorierte die Leistung aller Finalisten. – Die Siegerehrung nahm VCH-Chef Matthias Fleischmann zum Anlass, allen für die Teilnahme und die positiven Rückmeldungen zu danken. Großer Beifall belohnte auch die Arbeit des Helferteams. Nachdem es nun immer dunkler am Himmel wurde, ging die Siegerehrung schnell über die Bühne, denn bislang waren die 2 Tage ohne Regen ausgekommen. – Wie immer gab es für jede Mannschaft Urkunde und einen Sachpreis in Naturalien. Mit dem Wunsch für eine gute Heimfahrt beendete Fleischmann das diesjährige Turnier und lud gleichzeitig für 2027 für das Wochenende 19./20. Juni wieder ein.
Die Kinder des Kindergarten St. Elisabeth in ihrem „grünen Gruppenzimmer” / Bolzplatz und die neue Schaukelanlage mit Drehwippteller (Bild: Stefanie Unterburger)

„B3” in Aktion - grünes Gruppenzimmer und neue Schaukelanlage für den Kindergarten St. Elisabeth

Zur Gartenerneuerung traf sich der „B3” (Bester Bautrupp Bayerns) im Garten des Kindergartens St. Elisabeth in Erbendorf. Dabei verwandelte sich der Garten in eine echte Gemeinschaftsaktion: Die Elternbeiratsmitglieder des Kindergartens, deren Ehepartner und auch die Elternbeiratskinder kamen zusammen, um den Außenbereich neu zu gestalten. Im Zuge einer Crowdfunding-Aktion wurden im Vorfeld viele Spendengelder gesammelt, um eine neue Schaukelanlage zu finanzieren. Nach erfolgreicher Spendenaktion war nun „B3” im ehrenamtlichen Einsatz und rückte zum Arbeiten im Kindergarten an. Die alte, in die Jahre gekommene Schaukelanlage wurde abmontiert und entsorgt. Weiter wurde der Bereich für die neue und größere Schaukelanlage ausgekoffert und für den Neuaufbau vorbereitet. Auch wurde der Garten des Kindergartens um ein „grünes Gruppenzimmer” erweitert. Hier können, ähnlich wie in den Gruppenräumen der Einrichtungen, Morgen- und Schlusskreis gefeiert werden oder sich auch zum gemeinsamen Vorlesen getroffen werden. Wenn das grüne Gruppenzimmer gerade nicht als pädagogischer Raum genutzt wird, hat es noch einen weiteren Nutzen: Entstanden ist ein großer Bolzplatz mit Tribüne, welcher gerade jetzt zur WM-Zeit so richtig genutzt wird. An allen Ecken und Enden des Gartens wurde fleißig gearbeitet und gewerkelt: Die Frauen des Bautrupps kümmerten sich um eine neue Matschküche mit Kochinsel und auch zwei Drehwippteller wurden für die kleinen Gartennutzer aufgestellt. „Wie schön, dass B3 wieder im Einsatz für unsere Kindergartenkinder und auch für uns Erzieherinnen war”, freuten sich die beiden Kindergartenleitungen Stefanie Unterburger und Melanie Weininger. Die Freude und der Spaß an diesem gemeinsamen Projekt waren deutlich spürbar und machten die Aktion zu einem vollen Erfolg.
Herr Pfarrer Nees und Pater James als Team Portugal im Spiel gegen Christoph und Lorenz Korb für Team Bosnien-Herzegowina.  (Bild: Bernadette Oppl)

„Junge Kirche“ kürt Team „Ecuador“ zum Sieger

Parallel zur laufenden Fußballweltmeisterschaft lud die „Junge Kirche“ der Pfarrei St. Michael Wiesau zum dritten Kickerturnier ein. 88 Hobbykicker im Alter von 9 bis 79 Jahren traten stellvertretend für 44 Nationen an. Zugeordnet wurden die Länder per Losentscheid. Die Teilnehmer waren eine bunt gemischte Truppe aus dem gesamten Gemeindegebiet und sogar darüber hinaus. Für die Spieler und Besucher hatte die „Junge Kirche“ zur Stärkung Kaffee, Getränke und Kuchen vorbereitet. Das „geistliche“ Team mit Pfarrer Nees und Pater James als Vertreter von Portugal zog souverän in die K.-o.-Runden ein. Nach den spannenden Spielen im Sechzehntel-, Achtel- und Viertelfinale zogen vier Teams ins Halbfinale ein. Im packenden Finale zwischen Ecuador und Japan setzte sich Ecuador, vertreten durch Markus und Tobias Amschl, an die Spitze und wurde Kicker-Weltmeister 2026. Platz drei belegte Team Deutschland. Die Siegerehrung nahm Pfarrer Nees vor, bei der die Hobbykicker kleine Geschenke erhielten. Der hervorragenden Organisation und Vorbereitung durch die „Junge Kirche“ war es zu verdanken, dass der Nachmittag zu einem gelungenen pfarreiübergreifenden Ereignis wurde. „Ein großer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern für Ihren tollen Einsatz“, so Claudia Plank am Ende der gelungenen Veranstaltung. Platz 3 für die Nationalelf wäre ja nicht schlecht, vielleicht ist diese Kicker-WM ja ein gutes Omen für den weiteren Verlauf der Fußball-WM 2026. Drücken wir unseren Jungs die Daumen.
Im traditionellen Gewand vollzog Mitarbeiterin Nardos Besemahu das äthiopische Zeremoniekaffee im „Haus Mühlbhl”. (Bild: Simone Maurer)

Eine kulinarische Reise nach Äthiopien im „Haus Mühlbühl”

Etwas ganz Besonderes erlebten die Bewohnerinnen und Bewohner des BRK-Seniorenzentrums Haus Mühlbühl bei einem außergewöhnlichen Nachmittag. Mitarbeiterin Nardos Besemahu brachte ein Stück ihrer äthiopischen Heimat mit in die Einrichtung und veranstaltete eine traditionelle Kaffeezeremonie, wie sie in Äthiopien seit Generationen gepflegt wird. Die Bewohnerinnen und Bewohner verfolgten den Ablauf mit großem Interesse. Zunächst wurden die grünen Kaffeebohnen vor den Augen der Gäste schonend geröstet. Bereits dabei erfüllte der intensive Kaffeeduft die Umgebung und sorgte für neugierige Blicke. Anschließend wurden die Bohnen von Hand gemahlen und mit heißem Wasser aufgegossen. Besonders beeindruckt waren viele Bewohner davon, dass dieser Vorgang nicht nur einmal, sondern traditionell dreimal durchgeführt wird. Erst nach dem dritten Aufguss gilt die Zeremonie als vollständig. Während des Nachmittags erklärte Nardos Besemahu die einzelnen Schritte und erzählte von den Traditionen ihres Heimatlandes. Die Bewohnerinnen und Bewohner nutzten die Gelegenheit, zahlreiche Fragen zu stellen und mehr über das Leben, die Kultur und die Bräuche in Äthiopien zu erfahren. Schnell entwickelte sich ein lebhafter Austausch, bei dem nicht nur über Kaffee gesprochen wurde. Passend zur Zeremonie gab es außerdem frisch gebackenes Brot, das traditionell auf Bananenblättern zubereitet wurde. Dazu wurde eine scharfe Soße gereicht, die von vielen Bewohnerinnen und Bewohnern neugierig probiert wurde. Für einige war dies eine völlig neue Geschmackserfahrung. Nardos Besemahu ist seit rund einem Jahr im Haus Mühlbühl beschäftigt und wird im September ihre Ausbildung zur Pflegefachhelferin beginnen. Mit viel Engagement und Freude gelang es ihr, den Bewohnerinnen und Bewohnern einen Einblick in ihre Kultur zu geben und gleichzeitig einen abwechslungsreichen Nachmittag zu gestalten. Für die Bewohner war es eine kleine Reise nach Äthiopien - ganz ohne das Haus Mühlbühl verlassen zu müssen.
Vor dem Freialtar unterhalb der Kreuzbergkirche auf dem Rosenquarzfelsen trafen sich die Wallfahrer aus Schönsee zu einem gemeinsamen Bild. (Bild: Daniel Herrmann)

Kolpingsfamilie pilgert zu Fuß und per Rad zur Kreuzbergkirche nach Pleystein

Bei hochsommerlichen Temperaturen von über 30 Grad machten sich die Pilger der Kolpingsfamilie auf den Weg zur Kreuzbergkirche nach Pleystein. Trotz der erschwerten Bedingungen zeigten die Teilnehmer großen Einsatz und eine starke Gemeinschaft. Die Fußwallfahrt wurde in diesem Jahr von Gemeindereferent Christian Glaser geleitet. Auf ihrem Weg machten die Fußpilger auch Station in Ragenwies. Dort wurden die Gläubigen von Katja Süß aus der Pfarrei Moosbach herzlich begrüßt und verköstigt, um frisch gestärkt die restliche Strecke zu bewältigen. Parallel dazu rollte die Radwallfahrt mit insgesamt 25 Radlern unter der Leitung von Lisa Lehner. Die Radgruppe legte auf ihrer Route bewusste Gebetspausen ein: am Kalvarienberg in Eslarn, in der Autobahnkirche in Waidhaus sowie in der Kapelle in Lohma. Das gemeinsame Ziel beider Gruppen war schließlich die Kreuzbergkirche. Dort wurden die Wallfahrer zunächst von Pater Thomas Mühlberger feierlich in Empfang genommen. In seinen Begrüßungsworten hob er besonders hervor, dass die Kolpingsfamilie in diesem Jahr ihr 80-jähriges Jubiläum feiert. Der Vorstand Hans Herrmann konnte als besonderen Gast den Bezirksvorsitzenden Hans Pronath begrüßen, der zusammen mit seiner Frau am Pilgergottesdienst teilnahm. Den anschließenden Festgottesdienst zelebrierte Präses Wolfgang Dietz, in dessen Predigt das Thema „Wahrheit” im Mittelpunkt stand. Für die passende musikalische Gestaltung der Messe sorgten Maximilian Roßmann und Daniel Herrmann. Nach dem gemeinsamen Mittagessen endete die erste Doppelwallfahrt der Kolpingsfamilie Schönsee. Bereits am Freitag wird das Johannisfeuer ab 19.30 Uhr auf dem Festplatz entzündet.
Schulweg Challenge (Bild: Katherina Matern)

Pestalozzi-Grundschule startet Schulweg-Challenge für mehr Sicherheit und Klimaschutz

Die Pestalozzi-Grundschule ruft ihre Schülerinnen und Schüler erneut zu einer besonderen Aktion auf: Mit einer zweiwöchigen Schulweg-Challenge möchte die Schulgemeinschaft Bewegung fördern, die Verkehrssicherheit erhöhen und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Hintergrund der Aktion ist das hohe Verkehrsaufkommen vor der Schule. Viele Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto zum Unterricht, was insbesondere zu Schulbeginn und Unterrichtsende immer wieder zu unübersichtlichen und teilweise gefährlichen Situationen führt. Die Schule möchte deshalb dazu ermutigen, alternative Wege zur Schule zu nutzen. Seit dem 15. Juni sammeln die Klassen zwei Wochen lang Punkte für jeden umweltfreundlich zurückgelegten Schulweg. Für jeden Tag, an dem ein Kind zu Fuß, mit dem Tretroller, mit dem Fahrrad – nach bestandener Verkehrsprüfung – oder mit dem Schulbus zur Schule kommt, erhält die jeweilige Klasse einen Punkt. Die Ergebnisse werden täglich in einer Schultabelle festgehalten. Am Ende der Aktion gewinnt die Klasse mit den meisten gesammelten Punkten. Als Belohnung dürfen sich die drei erfolgreichsten Klassen über einen besonderen Schultag freuen: Neben einer Spielestunde im Freien gibt es für die Plätze eins bis drei hausaufgabenfrei. Die erstplatzierte Klasse erhält zusätzlich einen Eisgutschein, der vom Elternbeirat gestiftet wird. Die Schule sieht in der Aktion zahlreiche Vorteile für die Kinder. Regelmäßige Bewegung stärkt die Gesundheit, fördert die Konzentration und sorgt für einen ausgeglichenen Start in den Schultag. Gleichzeitig lernen die Schülerinnen und Schüler, sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen und wichtige Erfahrungen für ihre Selbstständigkeit zu sammeln. Darüber hinaus leistet die Schulweg-Challenge einen Beitrag zum Umweltschutz. Jeder Weg, der ohne Auto zurückgelegt wird, reduziert Verkehr und Emissionen. Als Umweltschule möchte die Pestalozzi-Grundschule damit ein Zeichen für nachhaltiges Handeln setzen und die Kinder frühzeitig für Klimaschutz sensibilisieren. Die Schulgemeinschaft hofft auf eine rege Beteiligung und die Unterstützung der Eltern, damit die Aktion erneut ein voller Erfolg wird.
Besonderer Höhepunkt: Ein interkultureller Kochkurs bei Catering Kamseder in Schwandorf. (Bild: Daniel Weigl)

Junge Botschafter Europas erlebten ereignisreiche Woche

Schülerinnen und Schüler aus Gualdo Tadino lernen Schwandorf und Region kennen Eine ganze Woche verbrachten sieben italienische Schülerinnen und Schüler aus der italienischen Freundschaftsstadt Gualdo Tadino als „Junge Botschafter Europas” in Schwandorf und der umliegenden Region. Auf dem abwechslungsreichen Programm standen zahlreiche Ausflüge. So besuchte die Gruppe unter anderem Regensburg mit dem Haus der Bayerischen Geschichte, München mit der Ludwig-Maximilians-Universität und der Gedenkstätte der Geschwister Scholl sowie Nürnberg. Dort erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Altstadt und präsentierten an ausgewählten Stationen kurze Vorträge zu geschichtlichen Themen. Auch der Besuch des Unterrichts am Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium gehörte zur Wochenagenda. Dabei hatten die italienischen Gäste Gelegenheit, ihre Austauschpartner kennenzulernen und den deutschen Schulalltag mitzuerleben. Ein besonderer Höhepunkt war das interkulturelle Kochen bei Catering Kamseder. Gemeinsam bereiteten die Jugendlichen einen traditionellen Schweinebraten mit Knödel und Krautsalat zu. Als Nachspeise standen Apfelkücherl auf dem Speiseplan. Auch Schwandorfs 2. Bürgermeister Matthias Kuhn ließ es sich nicht nehmen, die italienischen Gäste beim Kochen zu unterstützen. Mit viel Engagement und guter Laune wurde geschnippelt, gerührt und gekocht. Das Fazit der Schülerinnen und Schüler fiel durchweg positiv aus: Das gemeinsame Kochen bereitete allen große Freude, und die zubereiteten Speisen fanden großen Anklang. Im September steht bereits der Gegenbesuch an. Dann reisen Schwandorfer Schülerinnen und Schüler nach Gualdo Tadino, um dort eine Woche lang am Historienspektakel „Giochi de le Porte” teilzunehmen.
Ehrung am Kriegerdenkmal in Saltendorf (Bild: Sarah Werner)

Vetranentag in Saltendorf

Am Sonntag, den 14. Juni, beging die Soldaten- und Kriegerkameradschaft Saltendorf den bundesweiten Veteranentag. Der Deutsche Bundestag hatte diesen Gedenktag im April 2024 mit großer Mehrheit eingeführt. Er würdigt die Leistungen ehemaliger und aktiver Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr und stärkt zugleich ihre Verbindung zur Gesellschaft. Neben zahlreichen Teilnehmenden des Kreisverbandes beteiligten sich auch viele örtliche Vereine an der Gedenkfeier. Zu den Gästen zählten der stellvertretende Landrat Richard Tischler, Erster Bürgermeister Konrad Kiener, Bezirksvorsitzender Horst Embacher, Kreisvorsitzender Peter Schottenhaml sowie dessen Stellvertreter André Pöppich. In seiner Rede am Kriegerdenkmal unterstrich Josef Giesl, Vorsitzender der SKK Saltendorf, die Bedeutung des neu geschaffenen Gedenktages. Er betonte, der Veteranentag mache die Verbundenheit zwischen Bevölkerung und Bundeswehr sichtbar, deren Bedeutung zuletzt wieder stärker ins Bewusstsein gerückt sei. Der Veteranentag sei ein Tag des Friedens, nicht des Krieges. Auch Bürgermeister Konrad Kiener und der stellvertretende Landrat Richard Tischler hoben die gewachsene Verbundenheit der Bevölkerung mit „ihrer Bundeswehr” hervor. Am Ehrenmal galt das Gedenken besonders jenen Soldaten, die bei Auslandseinsätzen ihre Gesundheit oder ihr Leben verloren haben. Ihnen zu Ehren legte Josef Giesl gemeinsam mit Bürgermeister Kiener und Oberfeldwebel Wirth von der 3. Batterie des Panzerartilleriebataillons 375 aus Weiden eine Schale nieder. Bei der anschließenden Feier am Festplatz erhielten alle ehemaligen Bundeswehrangehörigen der SKK Saltendorf das Veteranenabzeichen. Nach den offiziellen Ansprachen und Auszeichnungen klang die Veranstaltung in geselliger Runde aus. Gutes Essen und Trinken sowie eine Hüpfburg für die Kinder sorgten für einen gelungenen Abschluss.
Die Bläsergruppe mit Hornmeister Wolfgang Prebeck (2. v. l.) beim Auftritt in Regensburg. (Bild: Wolfgang Prebeck)

Titelverteidigung beim Bayerischen Landesbläserwettbewerb in Regensburg: Jagdhornbläser aus Schwandorf erneut Bayerischer Meister

Die Jagdhornbläsergruppe St. Hubertus Schwandorf setzt ihre Erfolgsgeschichte fort. Nach dem historischen erstmaligen Sieg im Jahr 2024 holten die 21 Musiker den Sieg auch in diesem Jahr in die Große Kreisstadt. Der Landesbläserwettbewerb des Bayerischen Jagdverbandes (BJV) wurde diesmal in Regensburg ausgetragen. In der Wertungsgruppe „G” für Fürst Pless- und Parforcehörner traten insgesamt 31 Gruppen aus ganz Bayern an, welche die Schwandorfer durch eine bravouröse Leistung hinter sich ließen. Sie gaben unter der Leitung von Hornmeister Wolfgang Prebeck die Signale „Hirschtod” und „Treiber in den Kessel” sowie das Wahlpflichtstück „Polka humoreska” von Johann Hayden und als Kürstück den „Jagdruf” von Franz Kastenhuber zum Besten und erreichten damit 774 von 780 möglichen Punkten. Die fünf Wertungsrichter bewerteten die Gruppen in den Kategorien „Gesamteindruck”, „Tonreinheit” und „notengerechter Vortrag”. Zu den Gratulanten gehörte neben stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger und BJV Präsidenten Hubert Stärker auch Kreisgruppenvorsitzender Johann Vornlocher, welche eine herausragende Teamleistung als Resultat angestrengter Proben hervorhob. „Die Bläsergruppe repräsentiert den Jägerverein auf beste Weise auch deutlich über die Landkreisgrenze hinaus”, so Vornlocher. Den krönenden Abschluss der Veranstaltung bildete das gemeinsame Konzert der Jagdhornbläser auf dem Haidplatz mit allen angetretenen Gruppen, anschließender Siegerehrung und Gottesdienst.
Die Pfarrei-Senioren bei der Wallfahrtskirche Maria Hilf von Neumarkt. In der Mitte: Pfarrer Andreas Hanauer und Vorsitzender Alfred Wulfänger (Bild: Alfred Wulfänger)

Seniorenfahrt nach Neumarkt – Vorsitzender Alfred Wulfänger hocherfreut obwohl noch nie so viel gemeckert wurde!

Bei strahlendem Sommerwetter unternahmen die Senioren der Pfarrei Schirmitz ihre diesjährige Tagesfahrt nach Neumarkt zur Wallfahrtskirche Maria Hilf. Schon die Fahrt durch die sommerliche Landschaft ließ die Schönheit der Schöpfung auf besondere Weise erfahrbar werden. Begleitet wurden die Teilnehmer von Pfarrer Andreas Hanauer, der den Tag mit geistlichen Impulsen bereicherte und so den Blick immer wieder auf das Wesentliche lenkte: auf die Nähe Gottes im Alltag und auf die dankbare Gemeinschaft der Gläubigen. In der ehrwürdigen Wallfahrtskirche Maria Hilf fanden die Teilnehmer einen Ort der Ruhe und des Gebets. Viele nutzten die Gelegenheit, persönliche Anliegen vor die Gottesmutter zu tragen und Kraft für den Alltag zu schöpfen. So wurde die Fahrt nicht nur zu einem Ausflug, sondern auch zu einer kleinen Pilgerreise des Herzens. Nach dem Mittagessen führte der Weg weiter zu einem Ziegenhof, wo Kaffee und Kuchen auf die Reisegruppe warteten. Gemeckert wurde dort allerdings ausschließlich von den Ziegen – die Teilnehmer zeigten sich durchwegs zufrieden und bester Laune. Mit großer Freude konnten verschiedene Schmankerl aus dem Hofladen verkostet werden, die bei vielen regen Zuspruch fanden. Für besondere Unterhaltung sorgte die singende Wirtin, Maria Deß, die mit ihrer fröhlichen Art und ihren Liedern die Herzen der Gäste gewann. So verging die Zeit wie im Flug. Die vom Vorsitzenden Alfred Wulfänger und dem Vorstandteam hervorragend vorbereitete Tagesfahrt erwies sich einmal mehr als voller Erfolg. Sie stärkte die Gemeinschaft, schenkte viele schöne Begegnungen und wird den Teilnehmern noch lange in guter Erinnerung bleiben. Dankbar kehrten die Senioren am Abend nach Schirmitz zurück – bereichert durch geistliche Eindrücke, frohe Stunden und das Erlebnis einer lebendigen Gemeinschaft.
SMV und Schulleitung freuen sich auf die Aktivitäten rund um das neue Programm „sozialgenial”. (Bild: Florian Dendorfer)

Realschule Neunburg ist sozialgenial-Schule: Lernen, das wirkt

Was kannst du gut, was anderen nützt? Diese Frage steht im Mittelpunkt von sozialgenial – und sie passt hervorragend zur Gregor-von-Scherr-Schule, an der Lernen immer wieder mit echtem Engagement verbunden wird. sozialgenial ist ein Programm, das Unterricht und gesellschaftliches Engagement zusammenbringt. Schülerinnen und Schüler setzen sich dabei nicht nur theoretisch mit wichtigen Themen auseinander, sondern werden selbst aktiv: für ihre Schule, für andere Menschen und für die Region. Dass dieses Prinzip an der GvS lebendig ist, zeigen viele Projekte der vergangenen Zeit. Bei „Insight Neunburg” beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler mit dem Freizeitverhalten Jugendlicher, führten eine eigene Umfrage durch und stellten ihre Ergebnisse politischen Entscheidungsträgern vor. Beim Projekt „Die Wahrheit hinter der 'Wahrheit' – Verschwörungstheorien im Faktencheck” wurden Jugendliche zu Aufklärern für jüngere Klassen: Mit Quiz, Memory, digitaler Zeitleiste und Messestand sensibilisierten sie für Fake News, Manipulation und kritisches Denken. Auch soziales Engagement spielt an der GvS eine wichtige Rolle. Bei Spendenaktionen für die Tafel sammelte die Schulfamilie Lebensmittel für Menschen in schwierigen Lebenslagen. Mit Aktionen wie „Ein Stern für …” unterstützt die Schule Bedürftige in der Region und zeigt, dass Hilfe oft direkt vor der eigenen Haustür beginnt. All diese Projekte machen deutlich: Lernen endet an der GvS nicht mit dem Klingeln der Schulglocke. Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung, bringen eigene Ideen ein und erleben, dass ihr Handeln etwas bewirkt. Genau deshalb ist die Gregor-von-Scherr-Schule Teil von sozialgenial – weil Engagement, Gemeinschaft und Bildung hier zusammengehören.
Das Johannisfeuer brennt lichterloh und die Zuschauer halten wegen der enormen Hitzeentwicklung gebührenden Abstand. (Bild: Sylvia Wallinger)

Johannisfeuer mit langer Tradition

Einer Jahrzehnte langen Tradition folgend organisierte die Unionsfamilie das Abbrennen des Johannisfeuers zur Sommersonnwende. Die sehr heißen Temperaturen und damit verbunden die Trockenheit, die in der gesamten Umgebung zur Waldbrandgefahr avancierte, war sehr groß. Das Umfeld gut wässern, gut aufpassen, alle Vorgaben für die Veranstaltung zu beachten und kein Risiko eingehen, waren die wichtigsten Punkte. Mit der Etzenrichter freiwilligen Feuerwehr hat die CSU/FU/JU einen wachsamen Partner an der Seite, der ebenso schon seit vielen Jahren die Feuerstelle kontrolliert entzündet und den Brand mit Argusaugen beobachtet. Viele Feuerwehrleute verteilten sich heuer in größerem Abstand um alles genau sehen zu können, sogar eine Drohne wurde zur Überwachung eingesetzt. Im Vorfeld hatten die Verantwortlichen, allen voran CSU Vorsitzender Wolfgang Würschinger mit seinem Helferteam, Tische und Bänke, sowie ein Versorgungszelt aufgebaut. Die ausgedienten Christbäume und die Birken von Fronleichnam gaben für das Johannisfeuer die richtige Nahrung. Das WM Spiel der deutschen Mannschaft gab den Anlass, das Feuer schon etwas früher als sonst anzuzünden. Unter den Augen der trotz Hitze und Fußball doch zahlreich gekommenen Gäste wurde das Johannisfeuer mit einer Fackel entfacht. Das eingespielte Helferteam hatte für die Gäste Bratwürste und Steaks vom Grill und natürlich Käse mit Brezen im Angebot. Auch schon zur Tradition gehörte der Leiterwagen mit Getränken, den die Junge Union durch die Tischreihen steuerte. Wie alle Jahre gab es zur großen Freude der Kids natürlich Leuchtstäbe, damit sie auf dem Gelände auch in der Dämmerung gut sichtbar waren. Wolfgang Würschinger und seine Mitstreiter waren am Ende der Veranstaltung, trotz einiger Widrigkeiten, mit dem Verlauf und Ergebnis durchaus zufrieden.
Die neue Realschule am Tor zur Oberpfalz in Kemnath wurde als eines der ausgewählten Projekte der Architektouren 2026 der Bayerischen Architektenkammer präsentiert. (Bild: Walter Thurn)

Realschule Kemnath bei den Architektouren 2026

Die Realschule am Tor zur Oberpfalz in Kemnath gehört zu den ausgewählten Projekten der Architektouren 2026 der Bayerischen Architektenkammer. Damit wird die Schule Teil der größten bayerischen Leistungsschau für Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung, die in diesem Jahr bereits ihr 30-jähriges Bestehen feiert. Im Rahmen der Architektouren erhalten interessierte Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, das Schulgebäude näher kennenzulernen und einen Blick hinter die Kulissen von Planung, Gestaltung und Umsetzung zu werfen. Die Besucherinnen und Besucher erfahren dabei aus erster Hand, welche architektonischen Ideen und pädagogischen Anforderungen bei der Entstehung und Weiterentwicklung der Realschule berücksichtigt wurden. Die Kemnather Realschule steht beispielhaft für modernes Schulbauen und zeigt, wie Lernräume geschaffen werden können, die Funktionalität, Aufenthaltsqualität und eine zeitgemäße Bildungsarchitektur miteinander verbinden. Die Führungen finden zu folgenden Terminen statt: Am Samstag, 27. Juni 2026 um 14.00 Uhr und am Sonntag, 28. Juni 2026 von 11.00 bis 14.00 Uhr. Die Schulfamilie und die Planer freuen sich darauf, zahlreiche Gäste begrüßen zu dürfen um gemeinsam die besondere Architektur des Schulgebäudes zu entdecken. Der Besuch der Architektouren bietet allen Interessierten die Möglichkeit, Architektur unmittelbar zu erleben und sich über die Bedeutung hochwertiger Baukultur im Bildungsbereich auszutauschen. Weitere Informationen zu den Architektouren sind auf der Internetseite der Bayerischen Architektenkammer erhältlich.
Hintere Reihe stehend, dritter von links, Bürgermeister Michael Dutz. Zweite Reihe sitzend, dritter von rechts, Altbürgermeister Toni Dutz (Bild:  Monika Forster)

WM-Fieber auch bei uns im Haus Steinwaldblick

Fußball-WM-Frühstück im Seniorenheim Haus Steinwaldblick – prominenter Besuch sorgt für Begeisterung Am vergangenen Dienstag, den 16.06.26 fand anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft ein besonderes WM-Frühstück statt, das bei den Bewohnerinnen und Bewohnern für große Freude sorgte. Ein Höhepunkt der Veranstaltung war der prominente Besuch: Sowohl der Altbürgermeister von Wiesau, Toni Dutz als auch der amtierende Bürgermeister, Michael Dutz nahmen am Frühstück teil. Beide suchten aktiv das Gespräch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Besonders der Altbürgermeister, selbst bekennender Fußballfan und früher aktiver Fußballer nutzte die Gelegenheit, um gemeinsam mit den Seniorinnen und Senioren über die laufende WM zu diskutieren. Toni Dutz lies es sich nicht nehmen, die aktuellen Ergebnisse des Spieltages höchstpersönlich in den WM-Spielplan des Hauses einzutragen. Die Atmosphäre war von Anfang an lebendig und herzlich. Viele Bewohner zeigten sich begeistert über den Besuch der beiden Kommunalpolitiker und nutzten die Gelegenheit, Erinnerungen an frühere Turniere auszutauschen sowie die bisherigen Spiele der aktuellen Weltmeisterschaft zu analysieren. Dabei wurde intensiv über mögliche Spielausgänge, Favoriten und Überraschungsteams der WM gefachsimpelt. Das gemeinsame Frühstück entwickelte sich so zu einem geselligen Austausch, der weit über das Essen hinausging. Für viele Beteiligte war es ein besonderer Vormittag, der Gemeinschaft, Unterhaltung und sportliche Leidenschaft auf angenehme Weise miteinander verband. Die Heimleitung zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung und betonte die Bedeutung solcher Begegnungen für das soziale Miteinander und das Wohlbefinden der Bewohner. Das WM-Frühstück soll daher nicht das letzte seiner Art gewesen sein.
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