Die Gemeinschaft Sankt Georg Rosenberg im Stadtgraben. (Bild: Rudolf Eckl)

Die Gemeinschaft Sankt Georg Rosenberg schaut sich daheim um

„Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. Lerne nur das Glück ergreifen, denn das Glück ist immer da.” Wusste bereits Johann Wolfgang von Goethe im Jahre 1827. In diesem Sinne machte sich die Gemeinschaft Sankt Georg Rosenberg zu einer Stadtführung in der Heimat auf. Unter der fachkundigen Leitung des Stadtführers Georg Stiehl traf man sich am Löwenbrunnen. Sogleich erfuhr die Gruppe, dass es sich hierbei um einen bayrischen, und keinen böhmischen Löwen handelt, der ja auch ab und an in Sulzbach auftaucht. Eine exklusive Führung durch das Schloss war mit Sicherheit einer der Highlights, auch wenn wirklich nur ein vergleichsweise kleiner Teil besucht werden konnte. Zumindest einen ausgiebigen Besuch in die Schlosskirche St. Nikolaus konnte absolviert werden, die zumindest einer der zehn ältesten Sakralräume Süddeutschlands ist. Durch den Stadtgraben, entlang am Drachenpfad von YSTORION begab sich die Gruppe ins Rathaus. Das Denkmal geschützte Bauwerk aus dem Jahre 1456 birgt nach wie vor einige Kleinode. Eine Exkursion der ehemaligen Rats- und Landschaftsstube durfte nicht fehlen. Auch heute ist noch der Richterspruch an der Wand zu lesen: ARBITER PATIENTER AVDIT BENIGNE RESPONDET REM IUSTE IUDICAT (= Der Richter hört geduldig zu, er antwortet gütig, er beurteilt die Sache gerecht). Vom Richterspruch getragen, durfte sich die Gemeinschaft noch einen Eindruck vom Lochgefängnis machen. Letztendlich war ein passender Abschluss im Biergarten vom Fuchsbeck gefunden und die Eindrücke und Sehenswürdigkeiten waren noch lange Gesprächsstoff.
Gewählte Vorstandschaft mit neuem Vorsitzenden Stefan Forster (rechts). (Bild: Wolfgang Graser)

Neuer Vorsitzender beim Freien Wählerblock Pressath

Sehr gut besucht war die Jahreshauptversammlung des „Freien Wählerblock Pressath“. In seinem Tätigkeitsbericht erinnerte Vorsitzender Wolfgang Graser nochmals an die durchgeführten Stammtische und die Fahrt, mit dem Bus, nach Coburg zum Samba-Festival. Im Rahmen des Ferienprogramms ging es nach St. Englmar zum dortigen Waldwipfelweg und zur Sommerrodelbahn. Recht erfolgreich war auch die Teilnahme am Pressather Weihnachtsmarkt. Zum Schluss ging Graser noch einmal auf die Kommunalwahlen ein. Dies war schon sehr belastend. Aber der Aufwand hatte sich gelohnt. Die bisherigen Stadträte Krauthahn Barbara, Waldmann Richard und Forster Stefan wurden wieder ins Gremium gewählt. Barbara Krauthahn ist weiterhin 3. Bürgermeisterin. Nach Bekanntgabe des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung trug Kassier Rudi Fuchs den Kassenbericht vor. Sehr erfreulich war der gute Kassenstand. Kassenprüfer Thomas Busch bestätigte eine einwandfreie Kassenführung. Vor Beginn der Neuwahlen erklärte Graser, er werde als Vorsitzender nicht mehr kandidieren. Er war jetzt 36 Jahre in der Vorstandschaft dabei, die letzten 10 Jahre als 1. Vorsitzender. Unter der Leitung des Wahlausschusses Max Pfleger und Wolfgang Maier ergaben die Neuwahlen folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender ist nun Stefan Forster. Stellvertreterin, wie bisher, Barbara Krauthahn. Auch bei der Schriftführerin, Julia Böhm, und Kassier, Rudi Fuchs, hat sich nichts geändert. Beisitzer sind Magdalena Reindl, Raimund Pöllmann und Dominik Kormann. Die Kasse prüfen Thomas Busch und Wolfgang Graser. Neuer Vorsitzender Stefan Forster bedankte sich für das in ihn gesetzte Vertrauen und hoffte auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Bei Wolfgang Graser bedankte er sich für die langjährige Tätigkeit in der Vorstandschaft und überreichte, mit Barbara Krauthahn, ein Geschenk. Die wichtigste Aufgabe für die Zukunft sei, neue Mitglieder zu gewinnen. Auch werde in der nächsten Vorstandssitzung das Programm für die 2. Jahreshälfte festgelegt.
Im Bild die Lourdesgrotte in Fockenfeld soll heuer im Herbst neu angepflanzt werden, darauf verständigten sich die Mitglieder in der Jahreshauptversammlung. (Bild: Max Bindl)

Förderverein der Freunde und Förderer der Hauskapelle und Lourdesgrotte Fockenfeld will im Herbst den Bewuchs bei der Grotte erneuern

Der Förderverein der Freunde und Förderer der Hauskapelle und Lourdesgrotte Fockenfeld e.V. lud kürzlich zur Jahreshauptversammlung in den Gasthof Schiml ein. In seiner Begrüßung erinnerte Vorsitzender Bindl an die Vereinsneugründung im Jahre 2022 und begrüßte die Mitglieder und Bürgermeister Andreas Malzer. Zu Beginn der Versammlung gedachte man an die verstorbenen Mitglieder des Fördervereins. Insbesondere an den Erbauer der Lourdesgrotte P. Reinhard Schmidt der mit 91 Jahren verstarb. Im Tätigkeitsbericht ging der Vorsitzende auf die stattgefundenen Termine und Veranstaltungen ein. Das Franz von Sales Fest, das Pfarrfest, sowie die Teilnahme an den Vorständetreffen und Vorstandssitzungen. Das Protokoll wurde ohne Einwände angenommen. Geschäftsführer P. Benedikt Leitmayr berichtete von einer guten Kassenlage und ging auf die Einnahmen- und Ausgabenpositionen ein. Die Kassenrevisoren Georg Hecht und Josef Eckert bescheinigten eine korrekte und übersichtliche Kassenführung die beantragte Entlastung des Kassiers und der Vorstandschaft, erfolgte einstimmig. Die Anwesenden verständigten sich darauf, dass bei der Lourdesgrotte der vorhandene Bewuchs durch neue ersetzt werden sollen. Die neuen Sträucher werden im Herbst gepflanzt. In diesem Zusammenhang dankte der Vorsitzende den ehrenamtlichen Pflegeteam um Angela Genari, Josef und Engelbert Kreil für die Pflege der Grotte mit einem Vergelts Gott. Bürgermeister Andreas Malzer dankte dem Förderverein für die Unterstützung von Fockenfeld und verwies auf die Bedeutung von Fockenfeld. Der Vorsitzende informierte noch über die Belegung durch ukrainische Flüchtlinge. Es sei hinlänglich bekannt, dass hier die vier Kommunen Konnersreuth, Mitterteich, Waldsassen und Wiesau als Gesellschafter Fockenfeld verwalten und es eine enorme Herausforderung sei. Der Vorsitzende wies in seinem Schlusswort noch auf bevorstehende Termine hin und bedankte sich bei den Mitgliedern für die Unterstützung und Mithilfe.
von links: Ministrantin Eva Egelmeier, die verabschiedeten PGR-Mitglieder Irmgard Harrer, Maria Schendzielorz, Karin Amann, Bärbel Mohr, Hans Apfelbacher, Bettina Reil, Hans Rumpler und Heinz Peter Ertl, Ministrantin Luisa Sternkopf und Pfarrer Benny. (Bild: Karin Egelmeier)

Verabschiedung der ehemaligen PGR-Mitglieder in der Pfarrei Freihung

Im Rahmen des Samstagabend Gottesdienstes fand am 13. Juni in der Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit in Freihung die Verabschiedung der acht ausgeschiedenen PGR-Mitglieder statt. Pfarrer Benny bedankte sich bei allen für ihren Einsatz und die geleistete Arbeit für die Pfarrgemeinde in den vergangenen Jahren. Die neue PGR-Sprecherin Birgit Koppmann sagte in ihrer Dankesrede, dass jeder sich mit seinem Talent eingebracht hat und man gar nicht alles aufzählen kann was der Einzelne geleistet hat. Als kleine Anerkennung für die treuen Dienste überreichten Pfarrer Benny und die neuen Sprecher Birgit Koppmann und Martin Stauber jedem ehemaligen Mitglied eine Urkunde, einen Gutschein und ein von Pfarrer Benny gesegnetes Kreuz. Das neue PGR-Mitglied Richard Siegler hatte diese Kreuze aus dem Holz der alten Kirchenbänke von Sankt Barbara Luitpoldhöhe angefertigt. Birgit Koppmann erklärte, ein Kreuz besteht aus zwei Balken, einem vertikalen und einem horizontalen. Der vertikale Balken symbolisiert die Verbindung zu Gott, der horizontale Balken steht für die Verbindung der Menschen untereinander. Auch wenn die ausgeschiedenen Mitglieder nicht mehr offiziell dem Gremium angehören, so wirken sie weiterhin in unterschiedlichen Funktionen und durch die Übernahme verschiedener Aufgaben in der Pfarrgemeinde mit. Der besondere Dank galt Karin Amann, die in den letzten vier Jahren als Sprecherin viele Aufgaben übernommen hat. Nach dem Gottesdienst lud der neue Pfarrgemeinderat zu einem kleinen Umtrunk ins Pfarrheim ein. In geselliger Runde ließ man diesen feierlichen Abend ausklingen.
Großer Empfang für das neue Löschfahrzeug. (Bild: Maria Schindler)

Große Freude über das neue LF 20 KatS

Es war ein großer Tag für die Feuerwehr in Brand. Nach drei Jahren Planung, Abstimmung und Vorfreude war es am 22. Mai 2026 endlich so weit: Das neue LF 20 KatS wurde in Hohenlinden abgeholen und in Brand willkommen geheißen. Am Gerätehaus warteten nicht nur unsere Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, auch die Nachbarwehr aus Fuhrmannsreuth sowie die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte wollten einen Blick auf das neue Feuerwehrfahrzeug werfen. Für einen würdigen Empfang sorgte die Blaskapelle, die gemeinsam mit unserem neuen Fahrzeug über die Luisenburgstraße einmarschierte. Ein herzliches Dankeschön gilt hierbei Benjamin Heser und Christian Fröbrich für die Organisation. Bürgermeister Bernhard Schindler wünschte in seinen Grußworten allen Einsatzkräften allzeit gute Fahrt, sowie stets eine gesunde Rückkehr von ihren Einsätzen; als Feuerwehrmann freute er sich besonders über die Neuanschaffung. Kommandant Christoph Zaus von der Feuerwehr Fuhrmannsreuth gratulierte ebenfalls herzlich zur Anschaffung des modernen Einsatzfahrzeugs. Für die Brander war die Ankunft des LF 20 KatS ein ganz besonderer und emotionaler Moment. Über drei Jahre hinweg hat sich das Beschaffungsteam immer wieder intensiv mit der Beladung und Ausstattung beschäftigt, um das Fahrzeug bestmöglich auf die Anforderungen abzustimmen. Umso schöner war es, das Ergebnis nun endlich vor unserem Gerätehaus stehen zu sehen und es zu begutachten. Ein besonderer Dank gilt der Gemeinde für die Finanzierung und die Unterstützung dieses wichtigen Projekts. Mit dem neuen LF 20 KatS ist die FFW Brand wir für kommende Herausforderungen bestens gerüstet.
 FU-Ortsvorsitzende Michaela Reger (links) bedankte sich im Namen ihrer Mitglieder für die botanische Führung durch die Gastgeberin Gabriele Birkner (rechts). (Bild: Michael Reger)

FU-Vohenstrauß sehr naturverbunden

Die CSU-Frauen Union Vohenstrauß macht nicht nur Politik, sondern interessiert sich auch für Nachhaltigkeit und die Natur. Mit der Vorsitzenden Michaela Reger waren sie bei der BBV-Kreisbäuerin Gabriele Birkner in Parkstein zu Besuch, um sich in deren Garten umzuschauen. Der Raritätengarten der Erlebnisbäuerin Gabriele Birkner in Parkstein begeisterte die Besucherinnen mit der außergewöhnlichen Vielfalt an Stauden, Gehölzen und historischen Rosensorten. Eine besondere Leidenschaft gilt den Päonien, also Pfingstrosen, die in verschiedenen Arten und Sorten mit ihren eindrucksvollen Blüten zu den Höhepunkten des Gartens zählen. Auch der englische Rosengarten und die botanischen Besonderheiten fanden bei den Frauen Bewunderung. Besonders prägend sind die verschiedenen Gartenräume mit naturnah gestalteten Teichen, Bachläufen und markanten Granit-Findlingen, die den Pflanzen einen stimmungsvollen Rahmen geben. Als zukunftsweisendes Gehölz bereichert die Gold-Gleditschie, ein dornenloser und bienenfreundlicher Kleinbaum, den Garten. Dieser attraktive Klimabaum überzeugt durch seine Trockenheitsverträglichkeit und sein leuchtend gelbes Austriebslaub. Viele botanische Raritäten hat die Gartenbesitzerin auf zahlreichen Gartenreisen entdeckt und über viele Jahre hinweg in ihrem Garten zusammengetragen. So entstand eine bemerkenswerte Pflanzensammlung, die botanische Vielfalt, Sammelleidenschaft und naturnahe Gartengestaltung eindrucksvoll vereint. Soviel Natur machte die Frauen hungrig und durstig, und bei Kaffee und Kuchen konnten sich die Besucherinnen stärken.
Großes Lob am Ende von Georg Schäffner für die Brander Orgel. Zusammen mit Prof. Christoph Braun hatte er ein großartiges und vielfältiges Konzert zum Patrozinium der Pfarrkirche gestaltet.  (Bild: Bertram Nold)

Strahlende Musik zum Patrozinium der Pfarrkirche

Im Rahmen des Patroziniums der Pfarrkirche Brand fand ein grandioses Konzert für Orgel und Trompete statt. In seiner Begrüßung bezeichnete KFK-Vorsitzender Bertram Nold die Musik als Brücke zwischen Himmel und Erde, zwischen Tradition und Geschichte, sowie zwischen den Menschen, die sich an diesem Festtag versammelt hatten. Das Konzert gestalteten Georg Schäffner, Organist der Basilika Gößweinstein, und Professor Christoph Braun von der Hochschule für Musik Nürnberg. Bertram Nold dankte beiden Künstlern für ihre intensive Vorbereitung und die kurzfristige Umplanung nach dem Ausfall des ursprünglich vorgesehenen Trompetensolisten. Den Auftakt bildete das festliche Concerto D-Dur op. 6 Nr. 15 von Johann Valentin Rathgeber in einer Bearbeitung für Trompete und Orgel von Georg Schäffner. Mit strahlenden Trompetenklängen und farbenreicher Orgelbegleitung setzte das Werk einen glanzvollen Akzent zum Patrozinium. Ein Höhepunkt des Programms war Johann Sebastian Bachs „Toccata, Adagio und Fuge“ C-Dur BWV 564. Die virtuose Toccata mit ihrem eindrucksvollen Pedalsolo, das ausdrucksvolle Adagio und die monumentale Fuge zeigten die ganze Vielfalt von Bachs Orgelkunst. Mit „Jesus bleibet meine Freude“ erklang anschließend eines der bekanntesten Werke Bachs und sorgte für Momente der Ruhe und Besinnung. Es folgten die Choralvorspiele zu „Meinen Jesum laß ich nicht“ und „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“ aus Max Regers opus 67. Sie verdeutlichten eindrucksvoll die Verbindung von romantischer Klangsprache und kirchenmusikalischer Tradition. Den festlichen Schlusspunkt setzte die Fanfare für Orgel von Nicolas Jacques Lemmens, der Schäffner eine Trompetenstimme hinzugefügt hatte. Zum gemeinsamen Abschluss sang die Gemeinde „Großer Gott, wir loben dich“ in einer kunstvollen Orgelfassung von Georg Schäffner mit Erweiterung durch eine Trompetenstimme des Organisten. Langanhaltender Applaus dankte den beiden Künstlern für ein musikalisch anspruchsvolles und stimmungsvolles Konzert.
Bürgermeister Thomas Kleber (2.v.r.) lud die Erste Mannschaft des TTC Eslarn um Teamchef Michael Zierer (sitzend) zum Eintrag ins Goldene Buch der Marktgemeinde ein. Mit dabei waren (v.l.) Siegfried Reindl, 2. Vorsitzender Herbert Biermeier, die Spieler Gerhard Brenner, Karl-Heinz Petschler, Horst Gerber, Andre Biermeier und (re) Vorsitzender Josef Rauch.  (Bild: Karl Ziegler)

TTC Eslarn feiert Meisterschaft und Eintrag ins Goldene Buch

Eslarn. Mit einer perfekten Saison hat sich die 1. Mannschaft des Tischtennisclub Eslarn 1969 e.V. den Meistertitel in der Bezirksklasse A Gruppe 4 Süd gesichert und den Aufstieg in die Bezirksliga Oberpfalz Süd-West geschafft. Die beeindruckende Bilanz: 17 Siege, ein Unentschieden und keine Niederlage. Lediglich beim 5:5 gegen den TSV Nittenau II vermeldeten die Eslarner einen „Ausrutscher“, wie es Teammitglieder humorvoll bezeichneten. Acht Mannschaften wurden sogar mit 10:0 besiegt. Für diese außergewöhnliche Leistung lud Bürgermeister Thomas Kleber die Meistermannschaft mit Angehörigen ins Kommunbrauhaus ein. Dort durften sich Spieler, Vereinsvertreter und Angehörige als erste Sportler seiner Amtszeit als Bürgermeister in das Goldene Buch der Marktgemeinde Eslarn eintragen. „Wir haben uns versammelt, um eine außerordentliche sportliche Leistung zu würdigen und für die Zukunft festzuhalten“, betonte Kleber. Der Aufstieg sei das Ergebnis von Ehrgeiz, Disziplin, Ausdauer und einer starken Gemeinschaftsleistung. Sein Dank galt neben den Spielern auch den Trainern, Betreuern, Helfern und Familien, die den Erfolg ermöglicht hätten. Maßgeblichen Anteil am Titelgewinn hatte der leidenschaftliche Spieler Andre Biermeier. Mit einer makellosen Einzelbilanz war er der beste Spieler der gesamten Liga. Seine Mannschaftskameraden sind überzeugt: „Ohne Andre wären wir nicht aufgestiegen.“ Auch die übrigen Stammspieler überzeugten auf ganzer Linie. So trugen zum Aufstieg Karl-Heinz Petschler, Michael Zierer und Horst Gerber sowie Ersatzspieler Gerhard Brenner bei. Gemeinsam führten die leidenschaftlichen Tischtennisspieler den TTC zur souveränen Meisterschaft und in die Bezirksliga Oberpfalz Süd/West. Besonders stark präsentierten sich auch die Doppel. Petschler und Gerber blieben mit 17:0 Siegen ungeschlagen, Andre Biermeier und Michael Zierer erreichten 16:2 Erfolge. Unter den Gratulanten befand sich auch der 83-jährige Siegfried Reindl, der den Verein in den 70er Jahren nach Gründungsvorsitzenden Siegfried Kleber als Vorsitzender führte. Noch heute begeistert der 83-Jährige im wöchentlichen Training mit seinem Können. Für ihn ist Tischtennis weit mehr als Sport: „Es hält geistig fit und stärkt die Muskulatur bis ins hohe Alter.“ Nach dem Aufstieg richtet sich der Blick bereits nach vorne. In der Bezirksliga warten stärkere Gegner, das Ziel des TTC Eslarn ist jedoch klar: der Klassenerhalt und ein Platz im gesicherten Mittelfeld.
KAB Weiherhammer auf Kultur- und Entdeckungstour in Bayreuth. (Bild: Gertrud Werner)

KAB Weiherhammer auf Kultur- und Entdeckungstour in Bayreuth

Einen rundum gelungenen und ereignisreichen Tag verbrachte die Kath. Arbeitnehmer-Bewegung Weiherhammer bei ihrem Ausflug, der die Reisegruppe in die oberfränkische Festspielstadt Bayreuth führte. Gleich nach der Ankunft startete die Reisegruppe mit einer Erkundungstour zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Auf dem Programm stand zunächst das Neue Schloss mit seinem idyllischen Hofgarten. Vorbei am Markgräflichen Opernhaus, das die Gruppe zuerst von außen bewunderte, ging es weiter zum Haus Wahnfried. Dort hielten die Teilnehmer an den Grabstätten von Richard und Cosima Wagner kurz inne. Der informative Vormittagsrundgang wurde schließlich mit dem Besuch der historischen Stadt- und Schlosskirche abgerundet. Nach einer Pause folgte der Höhepunkt des Tages: eine exklusive Führung durch das Innere des Markgräflichen Opernhauses. Das barocke Juwel gilt als eines der am besten erhaltenen Theatergebäude seiner Epoche. Das Opernhaus wurde im Jahr 2012 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Den perfekten Abschluss fand die Kulturreise bei einer Stärkung im Cafe Engin's Ponte. In gemütlicher Atmosphäre ließen die Mitglieder die vielen Eindrücke des Tages noch einmal Revue passieren, bevor die Reisegruppe am späten Nachmittag gut gelaunt die Heimreise mit dem Zug antrat. Die Verantwortlichen der KAB Weiherhammer zogen ein durchwegs positives Fazit einer rundum gelungenen Gemeinschaftsfahrt.
v. l. n. r.: Kevin Lang, Dominik Wolf, Jörg Kraus, Stephan Schübel, Daniel Fiebig, Raimund Zeitler (Bild: Markus Renner)

SV Freunde Pechbrunn mit neuem Sprecher: Daniel Fiebig

Zur 1. Mitgliederversammlung konnte der bisherige Sprecher der SV Freunde Pechbrunn, Günter Geiler, mehr als 30 Mitglieder im Sportheim begrüßen. Nach einem Totengedenken für Arno Ritz und Wolfgang Schwan überbrachte der Bürgermeister Stephan Schübel die Grüße der Gemeinde und teilte mit, dass er gerne an den Veranstaltungen der Vereine teilnimmt. Nachdem Jörg Kraus das Protokoll der letzten Versammlung vorgelesen hatte, gab Kevin Lang einen glänzenden Überblick über die Finanzen der SV Freunde: positiv, stabil und zukunftsorientiert. In seinem Abschiedsbericht als Sprecher der SV Freunde teilte Günter Geiler die Aktivitäten der SV Freunde mit und konnte die erfreuliche Zahl der Mitglieder nennen: 109 sind nun im Team dabei. Die Vorbereitungen für das Zoiglfest mit Hobbyturnier, das am Samstag, 04.07.2026 stattfinden wird, laufen bereits auf Hochtouren, welches sicher wieder ein Highlight werden wird. Interessierte Hobbymannschaften können sich bei Dominik Wolf (01517/2460380) melden und Informationen einholen. Vorsitzender des SV Pechbrunn-Groschlattengrün, Raimund Zeitler, war begeistert von der regen Teilnahme und informierte, wofür die zu erwartenden Spenden vorgesehen sind: Trainingslager, Eingangstor und Sanitäranlagen. Walter Stiefel erteilte dem Sprecherteam die Entlastung, so dass die Neuwahlen in entspannter Atmosphäre durchgeführt werden konnten. Bevor diese Stephan Schübel leitete, bedankte sich Günter Geiler bei seinen Sprecherkollegen für die harmonische Zusammenarbeit und bei allen Mitgliedern für die tatkräftige Unterstützung – eine Gemeinschaft, die Spaß macht und zusammenhält. Bei der Wahl wurde Daniel Fiebig (als neuer Sprecher), Dominik Wolf (2. Sprecher), Jörg Kraus (Schriftführer) und Kevin Lang (Schatzmeister) gewählt. Günter Geiler bedankte sich bei allen Mitgliedern für den harmonischen Ablauf der Versammlung und wünschte dem neuen / alten Sprecherteam viel Freude und allzeit ein glückliches Handeln.
Die Leiterin der Fairtrade-AG, Heidi Riedel (2.v.l.), und Schulleiterin Irene Sebald (4.v.r.) freuen sich zusammen mit Schülerinnen und Schülern sowie weiteren Lehrkräften über die Rezertifizierung der Lobkowitz-Realschule als Fairtrade-School. (Bild: Tobias Neubert)

Lobkowitz-Realschule bleibt Fairtrade-School

Nach Erfüllung aller Kriterien trägt die Schule den Titel Fairtrade-School für weitere zwei Jahre. Durch ihr fortwährendes Engagement für den fairen Handel seit bereits 8 Jahren setzt die Schule ein Zeichen für eine gerechtere Welt und leistet einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kleinbauernfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika. „Wir gratulieren und bedanken uns herzlich für den Einsatz!”, so steht es auf der Urkunde, dem offiziellen Dokument zur 4. Rezertifizierung durch die Fairtrade Organisation Deutschland e.V. Tatsächlich engagiert sich die Lobkowitz Realschule schon mehr als 10 Jahre auf vielfältige Weise auch in Bezug auf regionale Produkte und trägt seit 2017 den Titel Fairtrade School. Unter der Leitung von Heidi Riedel ist die Fairtrade-AG das ganze Schuljahr über aktiv mit Highlights wie „Die faire Lobko-Schoki”, „Faires Erntedankfest”, „Fairmobilverkauf”, „Faire Nikolausaktion”, „Es weihnachtet fair”, „Wertvolle Wundertütchen”, „Faire Handysammelaktion”, „Faire Valentinsrosenaktion”, „Fair Fashion Market”, „Fairer Frühlingsflohmarkt”, „Faire Osteraktion”, „Fairmobil-Infostand”, „Faires Eltern- und Lehrercafé”, „Fairsüß-dir-deine-Pause Displayaufsteller”, „Faire Milchshakes”. Die nunmehr 10-jährige Erfolgsgeschichte basiert auf dem perfekten Zusammenspiel zwischen den Schülern der Fairtrade- und Werte-AG, Umwelterziehung, zahlreichen Fächern undFachschaften wie Kunst, Ethik, Religion, Geographie sowie Ernährung und Gesundheit, der Wertebotschafterin Mia Schärtl und der gesamten Schüler-, Lehrer- und Elternschaft, sowie durch die herausragende Unterstützung durch Schulsekretärin Claudia Henschel. Schulleiterin Irene Sebald freute sich mit allen Schülern und Lehrern über die Urkunde und ermutigte dazu, das Schulmotto: „Wir sind ein starkes Team!” auch weiterhin als Fairtrade School aktiv zu leben und nachhaltig zu gestalten.
Pimpernella Pumpelsack (Bild: Beate Gmeiner)

Zauberhafter Nachmittag im Wildpark Eslarn: Pimpernella Pumpelsack bringt Kinderaugen zum Leuchten

Ein ganz besonderer Ausflug führte die von der Kinderkrebshilfe Nordoberpfalz betreuten Familien vor Kurzem in den Wildpark Eslarn. Mit offizieller Genehmigung des neuen Bürgermeisters, Thomas Kleber durften schwerstkranken Kinder und ihre Angehörigen einen unbeschwerten Tag mitten in der Natur verbringen. Für das leibliche Wohl sorgte die Vorstandschaft der Kinderkrebshilfe mit Bratwurstsemmeln, Getränken, Obst und Süßigkeiten. Das absolute Highlight wartete jedoch tief im Grün des Parks auf die kleinen und großen Besucher. Plötzlich bewegte sich etwas im Gebüsch, und unter staunenden Blicken trat Pimpernella Pumpelsack hervor. Die liebevolle Waldbewohnerin erklärte den Kindern sogleich, dass die großen Bäume um sie herum ihre allerbesten Freunde seien. Mit ihrer herzlichen und einfühlsamen Art schaffte sie sofort eine magische Vertrautheit. Sie nahm den Familien ein paar Ängste und Sorgen, indem sie ihnen eine wichtige Botschaft mit auf den Weg gab: Jedes Kind besitzt eine eigene, kleine Schutzfee, die immer auf sie aufpasst. Zudem bestärkte sie die Kleinen darin, dass jeder Einzelne von ihnen genau gut und richtig ist, so wie er ist. Musikalisch wurde es, als Pimpernella immer wieder verschiedene Musikinstrumente hervorzauberte. Gemeinsam mit den Familien stimmte sie fröhliche Lieder an, sang aus voller Brust und sorgte für ausgelassene Stimmung unter den Kronen der Eslarner Bäume. Zum Abschied hielt die Waldfee noch ein ganz persönliches Geschenk für jeden kleinen und großen Gast bereit. Jeder durfte sich einen kleinen Stein oder eine Murmel aussuchen. Pimpernella hielt die Gegenstände kurz an ihr Ohr, „lauschte” ganz genau hinein und gab jedem Kind eine individuelle, kraftspendende Mut Botschaft mit auf den Heimweg. Dank dieser wunderbaren Aktion konnten die Familien für einige Stunden den oft grauen Klinik- und Therapiealltag vergessen.
Festgottesdienst mit den Fahnenabordnungen und von links am Altar Pfarrer Maximilian Moosbauer, Pfarrer Moses Gudapati, Pfarrer Gerhard Wagner und Kaplan Placide Kabamba (Bild: Karlheinz Hofmann)

Herz-Jesu-Fest in Rottendorf

Bereits seit 234 Jahren wird in der Pfarrei Rottendorf das Herz-Jesu-Bruderschaftsfest feierlich begangen. Mit einem Festgottesdienst, an dem auch die Ortsvereine mit ihren Fahnen und Bruderschaftsmitglieder von auswärts teilnahmen, begannen die Feierlichkeiten. Pfarrer Gerhard Wagner konnte als Hauptzelebrant und Festprediger Pfarrer Moses Gudapati aus der Nachbarpfarrei Wutschdorf, Pfarrer Maximilian Moosbauer aus Schwarzenfeld und Kaplan Placide Kabamba in der festlich geschmückten Pfarrkirche begrüßen. Pfarrer Gudapati ging in seiner Predigt auf die tiefe Verwurzelung der Pfarrei im Glauben seit der Gründung der Bruderschaft im Jahr 1793 ein und lobte die Beständigkeit und das Vertrauen auf die Hilfe und Güte des Herzens Jesu und die Erhaltung der Tradition. Ebenfalls schon Tradition ist, dass der Kirchenchor aus Rottendorf die Festmesse feierlich umrahmt. Jedes Jahr werden am Bruderschaftsfest die Kommunionkinder des jeweiligen Jahres aufgenommen und in das Bruderschaftsbuch, welches seit 1793 noch das selbe Buch ist, eingeschrieben. Nach dem Festgottesdienst wurde das Allerheiligste in einer feierlichen Sakramentsprozession mit Gebet und Gesang und der Marschmusik der Jugendblaskapelle Nabburg durch das geschmückte Dorf getragen. Nach dem Gottesdienst traf man sich zum Frühschoppen im Vereinsstodl. Die Kirchengremien mit den Geistlichen, die Ministranten, die Ehrenamtlichen in der Pfarrei und der Kirchenchor ließen den Festtag beim gemeinsamen Mittagessen in Inzendorf beim Gasthaus Birner ausklingen.
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