Klasse 1, Lehrerin Frau Barbara Beer, Rin (Bild: Isabelle Naber, Foto Ott )

Einschulung 2026/2027

Mutmurmeln zum Schulanfang: Ein besonderer Start für die neuen Erstklässler Große Schultüten, strahlende Gesichter und ein ordentliches Kribbeln im Bauch: Für die neuen Erstklässler begann mit diesem Schuljahr ein ganz besonderer Lebensabschnitt. Aufgeregt und voller Neugier kamen die Abc-Schützen mit ihren Familien zur Einschulungsfeier und wurden herzlich an ihrer neuen Schule begrüßt. Im Mittelpunkt der Feier stand die Geschichte „Die Mutmurmeln” von Sarah Welk. Darin erleben die Freunde Lolle und Linus ihren ersten Schultag und haben trotz aller Vorfreude ein mulmiges Gefühl im Bauch. Kleine Mutmurmeln helfen ihnen dabei, ihre Zweifel zu überwinden. Die Botschaft dahinter: Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es trotzdem zu versuchen. Passend dazu erhielt jedes Schulkind eine eigene Mutmurmel als Glücksbringer und Erinnerung daran, dass der nötige Mut, Neues auszuprobieren, Fragen zu stellen und auch einmal über sich hinauszuwachsen, bereits in jedem Kind steckt. Und weil nicht nur Kinder manchmal ein wenig Mut gebrauchen können, wurden auch die Eltern mit einem kleinen Augenzwinkern bedacht: Wenn im Familienalltag einmal der Mut fehlt, dürfen sie sich die Mutmurmel ihres Kindes kurzerhand ausleihen. Die Entdeckerfreude der Kinder stand ebenfalls im Mittelpunkt der Begrüßung. Schließlich sind Kinder die besten Forscher der Welt: Sie fragen nach, staunen, probieren aus und wollen die Welt verstehen. Während die neuen Erstklässler ihre erste Unterrichtsstunde erlebten, konnten sich die Eltern bei Kaffee und Kuchen, organisiert vom engagierten Elternbeirat im MCO, austauschen. Ein gemeinsamer Gottesdienst in der Kirche bildete den feierlichen Abschluss des Tages. Mit ihren Mutmurmeln in der Tasche und liebevoller Unterstützung an ihrer Seite sind die neuen Erstklässler nun bestens gerüstet für ihr großes Abenteuer Schule.
Von links: Landrat Hubert Schicker, Elisabeth Döllinger, Personalleiterin Inge Üblacker, Renate Kohl, Personalratsvorsitzende Ramona Wiesent, Sabine Sporrer, Manuel Enders, Lucia Bergmann, Büroleiter des Landrats Wolfgang Fenzl. (Bildquelle: Nina Malzer)

Landrat ehrt Mitarbeiter für langjähriges Engagement

Im Rahmen eines Personaltermins gratulierte Landrat Hubert Schicker fünf Mitarbeiter/innen zu ihren Dienstjubiläen. Lucia Bergmann ist seit 2001 und damit seit 25 Jahren im öffentlichen Dienst beschäftigt. Nach der Ausbildung bei der Bundesfinanzdirektion Ansbach in der Außenstelle Bayreuth und anschließender Tätigkeit in der Bundesfinanzdirektion in den Außenstellen Bayreuth und Weiden ist sie seit 01.11.2019 beim Landratsamt Tirschenreuth im Bereich Naturschutz tätig. Ebenfalls auf 25 Jahre Dienstzeit kann Manuel Enders zurückblicken. 2001 begann seine Karriere mit der Ausbildung in der 2. Qualifikationsebene beim Landkreis Tirschenreuth. Nach Stationen im Immissionsschutz und Naturschutz erfolgte 2007 bis 2009 das Studium zum Diplom-Verwaltungswirt (FH). Anschließend war Enders in der staatlichen Rechnungsprüfungsstelle tätig, seit 01.08.2022 ist er Kreiskämmerer und Leiter der Finanzabteilung. Elisabeth Döllinger wurde zum 40-jährigen Dienstjubiläum gratuliert. Döllinger wurde 1985 beim Gesundheitsamt eingestellt, seit 1993 ist sie dort als Assistentin im Öffentlichen Gesundheitsdienst tätig. Zum 40-jährigen Dienstjubiläum wurde ebenfalls Renate Kohl geehrt. Kohl begann 1986 die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten beim Landratsamt Tirschenreuth. Nach der Ausbildung erfolgte ein Einsatz in der Kreiskasse, seit November 2006 ist sie in der Kreismusikschule eingesetzt. Auch Sabine Sporrer konnte ihr 40-jähriges Dienstjubiläum feiern. Sporrer ist seit ihrer Einstellung im September 1986 mit anschließender Absolvierung des Einführungslehrgangs und Angestelltenlehrgangs I ununterbrochen im Sachgebiet Verkehrswesen und hier aktuell in der Führerscheinstelle tätig. Landrat Hubert Schicker bedankte sich bei den Jubilaren für insgesamt 170 Jahre Dienstzeit mit jeweils einem Gutschein. „Durch Ihren langjährigen Einsatz und Ihre Erfahrung sind Sie unverzichtbare und wichtige Stützen in unserem Landratsamt”. Ebenso dankte Personalratsvorsitzende Ramona Wiesent für das langjährige Engagement.
Mit an der Spitze des Festzuges die Abordnung der Marianischen Männerkongregation Tännesberg. (Bild: Josef Glas)

Patrozinium der Pfarrkirche „St. Michael” und 75-jähriges Jubiläum Marianische Männerkongregation Tännesberg

Vom ehemaligen Forstamt Tännesberg bewegte sich unter den Klängen der Kolping-Fanfarengruppe Tännesberg der Festzug mit den Fahnenabordnungen, den Vertretern des Marktes Tännesberg und der Geistlichkeit zur Pfarrkirche. Der Festgottesdienst wurde von Dekan Alexander Hösl in Konzelebration mit Pfarrer Joseph gefeiert. Auf die Bedeutung des Kirchenpatrons einerseits legte Dekan Alexander Hösl großen Wert und an die MMC gerichtet sagte er: „Viele Menschen haben diese Gemeinschaft über lange Zeit mitgetragen, Verantwortung übernommen und sich verbindlich engagiert. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor Tännesberg mit der „Missa Brevis” von Robert Jones. Im anschließenden Konvent referierte Obmann Dr. Andreas Zinkl über die Geschichte der Kongregation, die bereits 1563. Die MMC Tännesberg wurde 1951 Durch Pfarrer Reichl, der mit Pater Untergehrer die Männer nach dem Gottesdienst aufhielt und zur Unterschrift verpflichtete. Als Obmänner engagierten sich Johann Kirchberger, Josef Zangl, Max Bauer und derzeit Dr. Andreas Zinkl mit aktuell 126 Mitgliedern. Ehrenobmann Max Bauer, einzig noch lebendes Gründungsmitglied, erinnerte daran, daß die Marienverehrung nicht mit einer Anstecknadel beginnt, sondern im Herzen geschehen muß. Zentralpräses Stefan Haimerl stellte die „3 Ave Maria”, ein Versprechen der Mutter Gottes zum Beistand für die letzte Stunde einer Sterbenden in den Mittelpunkt. Beim Totengedenken wurde vor allem an die seit dem letzten Konvent verstorbenen Mitglieder Josef Grötsch, Johann Lehner, Johann Maier und Karl Seegerer gedacht. Ehrungen 60 Jahre Johann Kick. 40 Jahre Josef Kappl. 25 Jahre Gerhard Schneeberger, Andreas Wurm, Michael Bartmann, Josef Zangl, Martin Wittmann, Michael Kick, Martin Ebnet, Johann Striegl, Reinhard Kick, Johann Dirscherl, Markus Sier, Wilfried Schlosser, Willi Hirmer, Richard Hauer, Michael Bartmann, Hermann Nößner. Mit einer Marienandacht nach dem Mittagessen gingen die Feierlichkeiten zu Ende.
Wolfgang Pröls vom gleichnamigen Autohaus aus Vohenstrauß (links) Ehrenvorsitzender des KFZ-Fachverein Josef Schärtl (Zweiter von rechts) Vorstandsvorsitzender Rudolf Angerer (rechts) mit Kabarettist Krebs und weiteren Besuchern. (Bild: Sieglinde Schärtl)

Infos, Einblicke und Kabarett beim Herbstforum der KFZ-Innung im Jahnstadion in Regensburg

Die Innung des KFZ-Gewerbes Oberpfalz und Kehlheim lud zum Herbstforum „auf die Überholspur” mit einem spannenden Abend rund um die Motorsportwelt ein. Das Forum mit informativen Gesprächen und einem gesellschaftlichen Gipfeltreffen fand im Jahnstadion in Regensburg statt. Vorstandsvorsitzender Rudolf Angerer begrüßte auch im Namen von Geschäftsführer Stefan Brandl die „KFZ-ler” aus der ganzen Oberpfalz In einer kurzen Vortrag stellte Rudolf Angerer deutlich heraus „wir waren stets die Nummer eins im Autobau und momentan leider nicht mehr, aber das muss sich wieder ändern. Es hat sich in der Vergangenheit schon öfter zum guten gewendet und wir dürfen die Hoffnung nicht aufgeben. Wir müssen uns endlich, wie es die Chinesen schon machen, wieder auf den Bau von Kleinwagen fixieren”. Der zweifache DTM-Meister und Gewinner der FIA-GT-Meisterschaft Timo Scheider gab interessante Einblicke seiner Karriere. Er stellte sehr detailliert heraus wie er es vom Junioren-Kartmeister bis zum Piloten von Rennstätten von Opel, Audi, Maserati, Porsche und Ferrari schaffte. Über seinen Werdegang staunten alle und stellten fest, dass dies ein harter, langer und kostenintensiver Weg war und ist. Auch zur Entspannung wurde an diesem Abend beigetragen und dafür war Wolfgang Krebs vor Ort. Der Kabarettist und Schriftsteller parodierte die Politiker Seehofer, Stoiber, Aiwanger und Söder und damit wurden die Lachmuskeln enorm strapaziert
Pfarrer Varghese Puthenchira und Kirchenpfleger Josef Wismet wünschen dem neuen Leitungsteam Jasmin Hirschmann /Hannah Sindersberger (von rechts) viel Freude und Gottes Segen. (Bild:   Elisabeth   Reber)

Neue Leitung im Kinderhaus St.Barbara Weiherhammer

Mit Beginn des neuen Kindergartenjahres wurde der Wechsel der Einrichtungsleitung im Katholischen Kinderhaus St. Barbara Weiherhammer nun vollständig vollzogen. Bereits seit 1. April ist Jasmin Hirschmann die neue Leiterin und damit Ansprechpartnerin für die Mitarbeiter, Eltern und Katholische Kirchenstiftung als Einrichtungsträger. Unterstützt wird von Hannah Sindersberger, die seit 1. Juli im Kinderhaus auch die Aufgaben der stellvertretenden Leiterin übernommen hat. Damit werden nach Auffassung der Kirchenstiftung die fachlichen, organisatorischen und administrativen Anforderungen einer modernen Einrichtung nun vollumfänglich abgedeckt. Positive Rückmeldungen der politischen Gemeinde und vieler Eltern zeigen, dass sich neue Leitung und Führungsstruktur bereits bewährt haben. Jasmin Hirschmann hat die staatlich anerkannte Ausbildung sowohl als Erzieherin als auch als Krippenpädagogin abgeschlossen. Nach der Weiterbildung zur „Qualifizierten Kita-Leitung” war sie über vier Jahre als Kinderhausleiterin in Weiden beschäftigt. Daneben machte sie auch den Abschluss als Sozialpädagogin. Dies war für den Träger ausschlaggebend zur Übertragung der Leitung. Hannah Sindersberger, ebenfalls staatlich anerkannte Erzieherin, war in ihrer letzten Arbeitsstelle vorwiegend für Kinder mit Migrationshintergrund und einem erhöhten Förderbedarf im Elementarbereich zuständig. Auf diesem Gebiet arbeitet sie jetzt auch in Weiherhammer. Zudem übernimmt sie zusätzlich die Tätigkeiten einer stellvertretenden Leitung. Das neue Team wünscht sich für die Kinder und deren Eltern sowie für alle Beschäftigten ein Kinderhaus, in dem Lachen, Offenheit, Ehrlichkeit, Wertschätzung und vor allem Empathie dauerhaft anwesend sind. Das Kinderhaus soll laut, bunt und voller Freude sein. Laut Hirschmann werden derzeit 80 Mädchen und Jungen in zwei Krippengruppen, zwei Kiga-Gruppen für 3–6 Jahre und einer integrativen Gruppe betreut. Termine: 26. Oktober Elternabend, 11. November Martinsfeier. In Planung bereits „Adventsfenster” und Sommerfest im Juni 2027.
Die alte und neue Vorstandschaft leitet die nächsten vier Jahre die Geschicke des Marktverbandes. Von links: 1. Bürgermeister Ewald Plößner, Michaela Zeitler, Marco Streit, Albert Friedl, Anna Rauh, Dominik Fraunholz, Nicole Goß, Johannes Schreglmann und Kevin Kaiser. (Bild: Dominik Fraunholz)

Vertraute Gesichter und neue Kräfte im Vorstand

Bei den Neuwahlen des Marktverbandes wurde die bisherige Vorstandschaft einstimmig bestätigt. Mit drei neuen Beisitzern kommen zugleich neue Kräfte ins Team. Bei der Jahreshauptversammlung des Marktverbandes Kirchenthumbach standen neben den Neuwahlen vor allem der Rückblick auf das vergangene Veranstaltungsjahr und ein erster Ausblick auf kommende Projekte im Mittelpunkt. Vorstand Dominik Fraunholz ließ die Aktivitäten des Marktverbandes Revue passieren. Besonders das Bürgerfest 2025 sei Dank der glücklichen Wetterlage rundum gelungen. Die Besucherzahlen, der Ablauf und die Stimmung hätten für ein erfolgreiches Fest gesprochen. Auch die vier After-Work-Partys im vergangenen Jahr waren wieder ein Erfolg. Die Verkehrsberuhigung habe sich positiv ausgewirkt und zu einem angenehmen und sicheren Festgeschehen beigetragen. Ein neues Pfandsystem habe sich bewährt und soll auch künftig zum Einsatz kommen. Das gesellige Angebot habe sich inzwischen zu einem festen Bestandteil des vorweihnachtlichen Veranstaltungskalenders entwickelt. Die große Resonanz zeige, dass das Konzept von den Bürgern gut angenommen werde. Die anschließenden Neuwahlen führte 1. Bürgermeister Ewald Plößner durch. Zur Wahl standen Dominik Fraunholz als 1. Vorstand, Anna Rauh als 2. Vorstand, Michaela Zeitler als Schriftführerin und Marco Streit als Kassier. Als Beisitzer wurden Albert Friedl sowie neu Johannes Schreglmann, Kevin Kaiser und Nicole Goß vorgeschlagen. Josef Schreglmann übernimmt nun das Amt des Gerätewarts, Paul Sobirey die technische Unterstützung. Die bisherige und neue Vorstandschaft wurde per Akklamation einstimmig gewählt. Mit Blick auf die diesjährigen After-Work-Partys am Donnerstag, 26. November sowie 3., 10. und 17. Dezember zeigte sich erneut das große Interesse. Beteiligen werden sich Gewerbeverein, Hüttencarver, Missionskreis, Wanderverein, Sportverein, Burschenverein mit Festdamen, CSU, CWG, Feuerwehr, Kirwaverein, KLJB Sassenreuth und BRK. Die Plätze waren innerhalb weniger Stunden vergeben. Es gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Auch für das Bürgerfest 2027 laufen bereits die ersten Vorbereitungen. Die Planungen haben begonnen, Musikkapellen wurden bereits verpflichtet. Damit richtet der Marktverband den Blick frühzeitig auf das nächste große Festereignis in Kirchenthumbach.
von Links: Simone Oppl (Team), Olga Luft (Team), Pfarrer i. R. BGR Anton Witt (geistlicher Beirat), Eva Hambach (stellvertretende Diözesanvorsitzende), Monika Sommer (Team). (Bild: Jacqueline Stang)

KDFB Bezirkskonferenz mit Neuwahlen

KDFB-Bezirkskonferenzen 2026 im Bistum Regensburg Digitalisierung, Glaube und gesellschaftliche Verantwortung Tirschenreuth, 22.09.2026. Vertreterinnen der KDFB-Zweigvereine im Bezirk Tirschenreuth trafen sich zur jährlichen Bezirkskonferenz im Pfarrzentrum Tirschenreuth. Bezirksvorsitzende Monika Sommer konnte neben den anwesenden Vertreterinnen der Zweigvereine ihre Kolleginnen in der Bezirksvorstandschaft Olga Luft und Erna Weis sowie den geistlichen Beirat Pfarrer i. R. Anton Witt begrüßen. Aus Regensburg waren die stellvertretende Diözesanvorsitzende Eva Hambach sowie die Bildungsreferentin Jacqueline Stang angereist. Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) Diözesanverband Regensburg hat bei den Bezirkskonferenzen 2026 zentrale Zukunftsthemen aufgegriffen: Wie prägen digitale Trends den Glauben, welche Wirkung haben Christfluencer – und welche Chancen und Grenzen bringt Künstliche Intelligenz im religiösen Bereich mit sich? Neue Formen der Glaubensvermittlung Ein Schwerpunkt lag auf der Analyse digitaler Trends wie dem Auftreten sogenannter Christfluencer, die auf sozialen Plattformen Glaubensinhalte in kurzen, meist emotionalen Formaten vermitteln. Diese Inhalte erreichen insbesondere junge Menschen, die online nach Orientierung suchen. „Einige dieser Angebote basieren auf sehr festen Überzeugungen, die kaum hinterfragt werden”, erläutert Bildungsreferentin Jacqueline Stang. Was online passiere, wirke in unsere Gemeinden hinein, in unsere Familien und in politische Debatten. Künstliche Intelligenz im religiösen Bereich Ein weiteres Thema der Bezirkskonferenzen befasste sich mit dem Einsatz künstlicher Intelligenz und Spiritualität. Vorgestellt wurden verschiedene Apps, wie Hallow oder BibleAI, die Gebete analysieren, theologische Informationen oder kurze Impulse erstellen. Ausblick: Digitalisierung verantwortungsvoll gestalten Die Bezirkskonferenzen machten deutlich, dass digitale Technologien die Vermittlung religiöser Inhalte verändern, der Kern des Glaubens jedoch an der persönlichen Beziehung und Gemeinschaft bleibt. „Die Technologie kann ein Werkzeug sein, aber sie darf nicht zum Herrscher über unseren Glauben werden”, so Bildungsreferentin Jacqueline Stang. Der KDFB setzt sich dafür ein, die Digitalisierung im Sinne eines verantwortungsvollen und menschenorientierten Glaubensverständnisses zu begleiten. Aktuelle Informationen aus dem Diözesanverband Neben dem Studienteil informierte die stellvertretende Diözesanvorsitzende Eva Hambach über aktuelle Entwicklungen: • „Kraftvoll. Kreativ. Selbstbestimmt.”: Das Bildungsjahr 2027 bietet Frauen vielfältige Angebote von Bildungsformaten in Präsenz und online, über spannende Reisen bis hin zu inspirierenden Workshops und kulturellen Angeboten. • Die Broschüre „Bildungsangebote für Zweigvereine und Gruppen” wurde um neue Referentinnen und Referenten erweitert. • Die Kommissionen und Arbeitskreise stellten ihre Veranstaltungen für 2027 vor – von Kochworkshops über Kulturreisen bis hin zu interreligiösen Begegnungen. • Die Solibrot-Aktion 2026 erzielte ein Ergebnis von 29.646,72 Euro zugunsten von Frauenprojekten in Bolivien und Kolumbien. • Mit Campai führt der Verband eine moderne Mitgliederverwaltungssoftware ein, die Abläufe vereinheitlicht und die Arbeit in den Zweigvereinen erleichtert. Wahlen Am Ende der Bezirkskonferenz wählten die Führungskräfte die Leitung ihres Bezirkes für vier Jahre neu. Vorher wurde allen ein kleines Präsent für ihre Tätigkeit überreicht. Erna Weis wurde für ihre langjährige Tätigkeit bereits unter den Bezirksvorsitzenden Waltraud Köstler, Erna Nies und zuletzt Monika Sommer gewürdigt. Die Neuwahlen ergaben folgendes einstimmiges Ergebnis. Zum Führungsteam im Bezirk Tirschenreuth wurden gewählt: Olga Luft vom KDFB ZV Tirschenreuth, Simone Oppl vom KDFB ZV Wiesau und Monika Sommer vom KDFB ZV Waldsassen. Außerdem gehört der Geistliche Beirat Pfarrer i. R. BGR Anton Witt dazu. Gemeinschaft bleibt zentral Die Bezirkskonferenzen machten deutlich: Digitalisierung verändert die Formen des Glaubens – doch der Kern bleibt menschlich. Bildung, Begegnung, Empathie und Gemeinschaft stehen weiterhin im Mittelpunkt der Arbeit des KDFB. Mit einem herzlichen Dank an alle Führungskräfte für ihren Einsatz im Frauenbund Regensburg ging die Versammlung zu Ende. Weitere Informationen: www.frauenbund-regensburg.de Bezirksleitung/Ansprechpartnerin im Team: Monika Sommer E-Mail: kdfbbezirktir@gmx.de
Die Nachwuchstrachtler in Action (Bild: Christian Summer)

Tanz, Musik und gute Stimmung beim Auftritt der Hirschauer Nachwuchstrachtler

Beim 10-jährigen Jubiläum des Sorghofer Dorfladerls war einiges geboten. Auch die Nachwuchstrachtler des Trachtenvereins waren dabei und sorgten gemeinsam mit den Kindern des Trachtenvereins Sorghof für einen besonderen Programmpunkt. Mit viel Freude und Eifer ging es auf der Tanzfläche rund. Beim Siebenschritt, der Fingerlpolka, Schimpftanz und Popotanz wurde gedreht, geklatscht und fleißig getanzt. Als besondere Zugabe durfte natürlich auch „Ich bin ein kleiner Esel” nicht fehlen. Die jungen Tänzerinnen und Tänzer wurden dafür mit kräftigem Applaus der zahlreichen Zuschauer belohnt. Für die passende musikalische Begleitung sorgten Dieter Kohl und Michael Meier mit ihren Quetschn. Mit ihrer schwungvollen Musik fiel es den jungen Tänzerinnen und Tänzern leicht, mit Begeisterung und viel Freude bei der Sache zu sein. Nach dem Auftritt durfte auch die gemütliche Seite nicht zu kurz kommen. Bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen aus dem Angebot des Dorfladens konnten die Besucher den Nachmittag in geselliger Runde ausklingen lassen. Ein besonderer Dank gilt den Betreuern und Eltern, die den Nachwuchs bei den Auftritten stets tatkräftig unterstützen, sowie den Musikanten Dieter Kohl und Michael Meier für die musikalische Begleitung. Auch den zahlreichen Zuschauern gebührt ein herzliches Vergelt's Gott für den kräftigen Applaus und die tolle Unterstützung. Das Jubiläum des Sorghofer Dorfladerls bot einen schönen Anlass, gemeinsam zu feiern und gelebtes Brauchtum mit Musik, Tanz und Geselligkeit zu verbinden. Für die Nachwuchstrachtler war es zugleich eine schöne Gelegenheit, ihr Können vor Publikum zu zeigen.
Der neu gewählte Elternbeirat des Kindergartens (Bild: Melanie Weininger)

Elternbeiratswahl im Kindergarten St. Elisabeth – Gemeinschaft und Engagement im Fokus

Mit herzlicher Begrüßung eröffnete Pfarrer und Träger Martin Besold die diesjährige konstituierende Sitzung des neu gewählten Elternbeirats im Kindergarten St. Elisabeth. Zur konstituierenden Sitzung kam die neu gewählte Elternschaft zusammen, um gemeinsam die Weichen für das kommende Kindergartenjahr zu stellen. Der stellvertretender Elternbeiratsvorsitzende aus dem vergangenen Kindergartenjahr, Florian Hör, blickte in seinem Bericht auf ein ereignisreiches Jubiläumsjahr zurück: von fröhlichen Festen über kreative Gemeinschaftsideen bis hin zu erfolgreichen Spendenaktionen, die neue Spielgeräte ermöglichten. „Ohne das Engagement der Eltern wäre vieles nicht möglich gewesen”, betonte Florian Hör und dankte allen Beteiligten für ihre Unterstützung. Der neu gewählte Elternbeirat setzt sich aus engagierten Müttern und Vätern der drei Gruppen zusammen, die sich für eine enge Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Kindergarten einsetzen wollen. Zu den Vorsitzenden wurde Florian Hör und zu seinem Stellvertreter Andreas Bauer gewählt. Als Kassier fungiert Sandra Eigner, das Amt der Schriftführerin übernimmt Anna Neun. Zu den Beisitzenden wurden Bettina Stock, Judith Uhl, Matthias Fütterer, Martin Kastner, Annsophie Krauß, Susanne Janner, Nina Scherm und Isabella Oelschlegel gewählt. „Wir freuen uns auf ein Jahr voller Ideen, Austausch und Miteinander”, so die Kindergartenleitungen Stefanie Unterburger und Melanie Weininger zum Abschluss. Der Kindergarten St. Elisabeth blickt damit optimistisch und motiviert in die Zukunft – getragen von einer starken Elternbeiratsgemeinschaft.
Stefan Pronold (Bildmitte mit Helm) wurde von seinen Kommandanten-Kollegen im Stadtgebiet nach 12 Jahren verantwortungsvoller Tätigkeit offiziell verabschiedet. (Bild: Gottfried Berger)

Kommandant Pronold verabschiedet

Oberviechtach. Manche nennen die Treffen der Feuerwehr-Chefs im Stadtgebiet von Oberviechtach gemütlich klingend „Kommandantenstammtisch”, es werden aber wichtige Themen für die Sicherheit der hiesigen Bevölkerung besprochen und organisiert. So standen kürzlich beim Treffen im Feuerwehrhaus Lind unter anderem Themen wie Einsatzberichte, Entschädigungen, Anmeldung offener Feuer und Ausrüstung auf der Tagesordnung. Petra Zach als Vertreterin der Stadt Oberviechtach als „Dienstherr der städtischen Feuerwehren” und Ferdinand Rossmann, federführender Kommandant, informierten über wichtige Themen. Dazu gehörte auch die offizielle Verabschiedung von Stefan Pronold als erster Kommandant der Feuerwehr Lind. Vor 25 Jahren in die Feuerwehr eingetreten und sofort in die fachliche Ausbildung eingestiegen, wählten ihn die Linder nach einem „Zwischenposten als Kassier” 2014 zum verantwortlichen Kommandanten. Seit er sich seit 2019 als Mitarbeiter beim Bauamt der Stadt Oberviechtach verantwortlich zeigt, arbeitet er gleichzeitig auch aktiv bei der hiesigen Stützpunktwehr mit und ist dort seit Jahresbeginn 3. Vorsitzender. In Lind hat er das Amt des Kommandanten nun an Tobias Nesner abgegeben, weshalb sich an diesem „Kommandantenstammtisch” seine Kameraden offiziell verabschiedeten. Der mittlerweile dienstälteste Kommandant Gottfried Berger hatte die Ehre, ihm zur Erinnerung einen Helm mit sämtlichen Unterschriften seiner Kollegen aus der aktiven Dienstzeit zu überreichen und diesen mit drei kräftigen Schlägen dem „Pronold-Kopf” anzupassen.
Voller Dankbarkeit feiert Pater Joy (rechts) zusammen mit 12 Ehepaaren aus der Pfarreiengemeinschaft den Ehejubiläumsgottesdienst in Nagel. (Bild: Katharina Schindler)

Ehejubilare der Pfarreiengemeinschaft Nagel-Brand sagen Dank

Am Sonntag, dem 27. September, war für 12 Ehepaare aus Nagel und Brand ein ganz besonderer Tag: Voller Freude konnten einige auf ein ganz besonderes Ehejubiläum zurückblicken. Ein guter Grund in einer Heiligen Messe mit Pfarrer, Pastoralreferent und den Gottesdienstbesuchern gemeinsam „Vergelt's Gott” zu sagen. Eine besondere Dankbarkeit spürten dabei die Ehepaare, die heuer auf 50 und sogar 55 gemeinsame Jahre zurückblicken können: Maria und Otto Zaus aus Brand (Goldene Hochzeit), sowie Gisela und Theo Schreyer aus Nagel (Platinhochzeit). Der gemeinsame Dankgottesdienst war auch ein schöner Anlass für die Paare, die seit 30, 35, 40 und 45 Jahre verheiratet sind: Uschi und Reinhard Thiel (Perlenhochzeit), Petra und Bernhard Geier, Beate und Helmut Voit, Kerstin und Stefan Küffner (alle Leinenhochzeit), Marika und Berthold Preiß (Rubinhochzeit), Gabriele und Wolfgang Graf, sowie Veronika und Hans Schindler (beide Messinghochzeit). Auf 25 gemeinsame Ehejahre können Diana und Michael Schorm aus Nagel zurückblicken, sowie folgende Paare aus Brand: Alexandra und Klaus Scherm, sowie Andrea und Alexander Moller (alle Silberhochzeit). Musikalisch umrahmt wurde die Ehejubiläumsfeier vom Singkreis Nagel unter der Leitung von Johannes Höfener. Den Lektorendienst mit passenden Texten übernahmen die PGR-Sprecherinnen Katharina Schindler, Gabi Bauer und Sabine König. Im Anschluss an den Festgottesdienst traf man sich schließlich zum Sektempfang im Pfarrheim Nagel, um die Ehejubilare hochleben zu lassen. Liebevoll geschmückt und hergerichtet hatten es die Damen vom Pfarrgemeinderat Nagel. Mit einem gemeinsamen Mittagessen, sowie leckeren Desserts und Kaffee klang der Festtag schließlich aus. Voller Freude nahmen die Ehejubilare eine Erinnerungskerze, sowie eine Rose als Zeichen der Liebe und Treue mit nach Hause.
Gruppenfoto in Maribor (Bild: Klaus Wendler)

Mit dem BLLV Kreisverband Tirschenreuth-Waldsassen in Slowenien

Was wissen wir schon von Slowenien? – Gut, --Slowenien ist doppelt so groß wie die Oberpfalz, wurde gleich nach der Unabhängigkeitserklärung 1991 von Deutschland anerkannt und durfte erst ein Jahr später der UNO beitreten. Auf dem Weg nach Kroatien wird Slowenien oft nur durchfahren, weil sich die Reisenden wenig Zeit für das kleine Kronland der ehemaligen Habsburgermonarchie nehmen. Heute ist Slowenien das wohlhabendste Land des ehemaligen Jugoslawien, mit einer bemerkenswerten Infrastruktur und Vollbeschäftigung, Sicherheit und Lebensqualität. In Slowenien wird seit Jahrtausenden Wein kultiviert. Im Herzen von Maribor, direkt im Lent, dem ältesten Stadtteil, der auch als besonders zauberhaft beschrieben wird, gedeiht noch heute die älteste Weinrebe der Welt. Sie soll schon über 400 Jahre alt sein und trägt noch immer regelmäßig zahlreiche blaue Trauben. In unserem Fall dient sie bei Kaiserwetter auch als Hintergrund für das Foto unserer Busreisegruppe. Natürlich gehörten regionale Spezialitäten und Weinverkostungen mit zum Programm. Slowenien, am Rand der südlichen Kalkalpen, zwischen Ungarn und der Adria gelegen, ist inzwischen kein billiges Urlaubsland mehr. Aber es entschädigt mit auffällig sauberen, Geschichte atmenden und gepflegten Städten, herzlichen Menschen, einer intakten Flora und Fauna und einem reichen kulturellen Erbe. Bei uns hinterließ es einen nachhaltigen und äußerst positiven Eindruck. In der Tat: Slowenien war die Reise wert! von Klaus Wendler
Wies´n-Guide „Annamirdl” (2.v.Li.) mit den „Schnoittnbecka Wies´n-Burschen” (Bild: Bernhard Nittke)

Schnoittnbecka Oktoberfest-Freunde

Bereit´s zum neunten Mal in Folge besuchten die Schnoittnbecka Freunde das Oktoberfest in Minga. Pünktlich um 09:15 Uhr begann das Oktoberfest-Abenteuer 2026 mit der Abfahrt vom Bahnhof Wernberg auf Gleis 2 mit der Sieben – Mann – Bestbesetzung. Als die Truppe dann am frühen Nachmittag endlich die Wiesn erreichte und kurze Zeit später mit der ersten Maß im Augustinerzelt anstoßen durfte war die Stimmung bestens. Im weiteren Verlauf des Nachmittag´s besuchte man noch das eine oder andere Festzelt, bevor sich ein Teil der Truppe zu einem Abstecher auf die „Oide Wies´n begab”. Nach kurzem vorzeigen der Wiesenausweise konnte man hier ohne Eintritt in das Festgelände einziehen. Im weiteren Verlauf des Wiesenbesuch´s waren die Bavaria und das Schickimicki „Käfer” (hier durften leider nicht alle rein) die weiteren Stationen. Bevor man sich dann am Abend wieder Richtung Hbf München aufmachte. Bei der Zug-Heimfahrt testeten die waagemutigen Wiesenfahrer aufgrund von leichten Verlusten verschiedene Reiserouten über Nürnberg oder Regensburg um nur einige zu nennen. Lange Rede kurzer Sinn, „Alle gestarteten Teilnehmer” kamen um die Mitternachtszeit, manche etwas früher, dafür andere etwas später in ihrem geliebten Schnaittenbach an und träumten glücklich und zufrieden von der „friedlichen Wies´n 2026”. Die tolle Stimmung sowie das einmalige Wies´n-Feeling bekräftigte die Schnoittnbecka Wies´n-Freunde im nächsten Jahr die 10-jährige Jubiläums-Wies´s gemeinsam anzugehen.
Die Verkehrswacht stattete die ABC-Schützen der Hirschauer Grundschule mit gelb reflektierenden Sicherheitsüberwürfen aus, damit sie auch bei Dunkelheit sicher zur Schule und wieder nach Hause kommen. Hinten von links: Rektorin Birgit Härtl, Lehrerin Veronika Reinstein, Lehrerin Nadine Hofmann und Verkehrswachtvorsitzender Johann Wagner. (Bild: Hubert Ritz)

Verkehrswacht stattet ABC-Schützen mit Sicherheitsüberwürfen aus

Seit 1969 gibt es die Aktion „Sicher zur Schule – sicher nach Hause“. Die Verkehrswacht fühlt sich dem Motto seit jeher besonders verpflichtet. Am Mittwoch stattete sie die ABC-Schützen der Hirschauer Grundschule mit gelb reflektierenden Sicherheitsüberwürfen aus. Zur Übergabe war Johann Wagner, der Vorsitzende der Gebietsverkehrswacht Hirschau-Schnaittenbach, in die Schule gekommen. Dort wurde er von den Schulneulingen mit ihren Klassenleiterinnen Veronika Reinstein und Nadine Hofmann sowie Rektorin Birgit Härtl erwartet. Johann Wagner betonte den hohen Stellenwert, den das Thema Schulwegsicherheit bei der Verkehrswacht einnimmt. Wie auch Rektorin Härtl wies er darauf hin, dass es schon bald morgens noch dunkel sein wird, wenn die Kinder auf ihrem Weg zur Schule unterwegs sind. Dadurch werde ihr Schulweg gefährlicher. Bei Dunkelheit könnten sie leicht von Autofahrern übersehen werden. Die gelb reflektierenden Überwürfe sorgten dafür, dass die Kinder schon von Weitem zu erkennen sind. Die Aktion „Sichtbarkeit auf dem Schulweg“, so Wagner, werde von der AOK Bayern als Kooperationspartner der Landesverkehrswacht unterstützt. „Wir freuen uns, dass wir damit einen Beitrag zu eurer Sicherheit leisten können“, sagte Wagner. Ihren Dank an die Verkehrswacht verband Rektorin Härtl mit dem eindringlichen Hinweis an die Kinder, den Überwurf auf ihrem Schulweg bei Dunkelheit auch zuverlässig anzuziehen: „Das müsst ihr mir fest versprechen!“
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