Spezifischer und markanter als manch anderer Verein spiegelte die Feuerwehr Nabburg auch heuer den zurückliegenden Berichtszeitraum 2025 in ihrer Jahreshauptversammlung wider. Dazu konnte Vorstand Johann Gietl nach einem Gedenkgottesdienst zahlreiche Gäste aus Politik und Kreisleitung im Gerätehaus begrüßen. Sein Rückblick rief vor allem gesellschaftliche Termine in Erinnerung, darunter die Beteiligung über viele Feuerwehr-Jubiläen hinaus an städtischen und kirchlichen Festen, eigene Veranstaltungen, dazu Patentreffen oder -bitten, wie etwa das der Feuerwehr Diendorf. Solch reges Miteinander förderte Gemeinschaft und Motivation, die schon beim Nachwuchs zu spüren war, wie die Berichte von Jugendwart Matthias Krogner und Carolin Neidl als Leiterin der Kinderfeuerwehr zeigten. Den Appell der beiden, weder in der Akquise, noch beim Engagement nachzulassen, unterstrich auch Kommandant Uli Seegerer, erweiterte ihn jedoch bezüglich Übungen, Aus- und Weiterbildung sowie Lehrgänge mit erfolgreichen Abschlussprüfungen. All das diente den aktuell 62 Aktiven als Basis, die letztjährig insgesamt 127 inner- wie überörtlichen Einsätze (81 Technische Hilfe, 30 Brände, 16 sonstige Tätigkeiten) problemlos zu bewältigen. Unter den summierten 1955 Einsatzstunden bedurften die Löscharbeiten beim Großbrand in Wiesensüß außerordentlich großer Anstrengung. Dem stand als herausragender Glücksmoment die Inbetriebnahme des neuen TLF 3000 gegenüber. Den Dank dafür an die Stadt nahm Bürgermeister und Dienstherr Frank Zeitler entgegen, der seinerseits die Teamleistungen in aufopfernder Tätigkeit für andere, in kultureller und organisatorischer Hinsicht, das gemeinsame Engagement und die Nachwuchsarbeit würdigte. Unter den anschließend verliehenen Urkunden zur Beförderung, für große Verdienste, langjährige aktive Tätigkeit oder Mitgliedschaft stachen besonders heraus: Robert Weber (40 Jahre), Hans Butz (60 Jahre), Manfred Blüml (50 Jahre aktiv) und Ludwig Blank (Ernennung zum Ehrenmitglied).