Das Foto zeigt neben den Preisträgerinnen und Preisträgern auch die Schulleiterin Dr. Anja Wiesner und die betreuenden Lehrkräfte Iris Hösl und Lukas Weitl. (Bild: Michael Sontheim)

Musik trifft Naturwissenschaft – „Let there be rock!” begeistert junge Forscher

In der dritten Runde des Landeswettbewerbs „Experimente antworten” stand alles unter dem Motto „Let there be rock!”. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bauten aus einfachen Alltagsmaterialien eigene Musikinstrumente und untersuchten dabei, wie Töne und Schwingungen entstehen. Anschließend erforschten sie, wie sich Klang durch Veränderungen an den Instrumenten beeinflussen lässt – etwa durch unterschiedliche Materialien, Längen oder Spannungen. Die Ergebnisse wurden sorgfältig dokumentiert und ausgewertet. Zum Abschluss war Kreativität gefragt: Die Schülerinnen und Schüler gestalteten eigene Klangkörper und komponierten mit ihren selbstgebauten Instrumenten ein kurzes Musikstück. So verband die Wettbewerbsrunde naturwissenschaftliches Experimentieren mit musikalischem Einfallsreichtum und zeigte anschaulich, wie eng Physik und Musik zusammenhängen. Aus dem Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium Nabburg nahmen diesmal sechs Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 5 bis 9 teil, wobei drei von ihnen das höchste Prädikat „Mit großem Erfolg teilgenommen” erzielten. Passend zum Thema bekamen sie eine Stimmgabel, die angeschlagen mit einer Frequenz von 440 Hz schwingt. Dieser Ton entspricht dem Kammerton a', nach dem Musikinstrumente gestimmt werden. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Biologiesaal überreichte die Schulleiterin Dr. Anja Wiesner den erfolgreichen Schülerinnen und Schülern die Urkunden und Sachpreise und lobte ihren Wettbewerbserfolg und großen Forschungseifer. Der Wettbewerb wurde von den Biologielehrkräften Frau Hösl, Herrn Sontheim und Herrn Weitl betreut. Zwei Schülerinnen haben sich bei allen drei Runden im Schuljahr sehr erfolgreich beteiligt. Sie werden am 9. Oktober zu einer Preisverleihung nach München ins Deutsche Museum eingeladen und erhalten dort den sogenannten Superpreis, der durch die Kultusministerin oder einen Vertreter bzw. einer Vertreterin überreicht wird.


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Wandergruppe des OWV Nabburg vor der Felsformation „Gottes Hände” im wildromantischen Lerautal bei Leuchtenberg. (Bild: Hans Rachwalik)

Durch das wildromantische Lerautal hoch nach Leuchtenberg

Es ist wohl einer der schönsten Landstriche in Deutschland. Gemeint ist das wild-romantische Lerautal unweit von Leuchtenberg. Geprägt von unzähligen phantasieanregenden Felsformationen, „Ewigem Rauschen” der Lerau und doch stillen Waldsteigen machen dort eine Wanderung zu einem unvergesslichen Erlebnis. Abgehend vom Wanderparkplatz an der Ostmarkstraße (B 22) unterhalb Leuchtenberg genossen 15 Personen des OWV Nabburg diese außergewöhnliche Wanderung. Der Weg führte vorbei an der Felsformation „Hände Gottes”, über den aus Granitplatten geschaffenen Schafsteg hin zur Wolfslohklamm, ein weiters imposantes Gebilde aus Granitgestein. Dabei wurde die Wandergruppe immerzu vom „Ewigen Rauschen” des wild dahinfließenden Baches begleitet. Nach der Überquerung der Ostmarkstraße zog sich der weitere Weg stetig ansteigen hinauf zum „Teufels Butterfass”, wiederum eine sagenumwobene Felsformation. Dann erreichte man an der Felsgruppe „Hohes Bäuml” mit 541 Meter den höchsten Punkt der Wanderung. An einem ehemaligen, seit den 1970er Jahre aufgelassenen Steinbruch konnten sich die Wanderer ein Bild vom mühseligen Granitabbau und Abtransport in früherer Zeit machen. Über den Markt Leuchtenberg führte anschließend der Weg wieder hinunter zum Ausganspunkt an der Ostmarkstraße. Dabei musste die Wandergruppe nochmals an einer Felsformation vorbei. „Die Zwillinge”, zwei eng nebeneinanderstehende Felsen, bei denen man der Meinung sein könnte, dass sie „geklont” worden sind. Nach einer Wegstrecke von sieben Kilometer, Überwindung von 170 Höhenmeter und einer Gehzeit von nahezu drei Stunden erreichten die Wanderer ihren Ausgangs- und Endpunkt.
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