Das Nachwuchsorchester der Jugendblaskapelle Nabburg mit Dirigent Christoph Altmann präsentierte sich am letzten Oktoberwochenende in der Schwarzachtalhalle Neunburg v.W. und sorgte dort für einen rockigen Abschluss des diesjährigen Kreisjugendkonzerts. (Bild: Lothar Prechtl)

Positives aus der Jahreshauptversammlung des Förderverein Jugendblaskapelle Nabburg

Der Förderverein der Jugendblaskapelle Nabburg (JBKN) hat sich bei seiner letzten Mitgliederversammlung erneut als verlässlicher Partner der aktiven Musiker im Hauptverein JBKN bewiesen. Nach den Ausführungen von Vorsitzendem Joseph Ferstl im Musikerheim Sankt Angelus erstreckte sich die Unterstützung des Musikvereins, beginnend von finanzieller Hilfe bei der musikalischen Ausbildung des Nachwuchses, über die Beschaffung von Ausstattung, Hilfestellungen zur Bewältigung des Vereinsbetriebes der JBKN, sowie die Organisation der Bewirtung bei Veranstaltungen. Der Mitgliederstand konnte mit 111 Förderern zum Stichtag 31. Dezember, trotz einiger Abgänge, durch vier Neuaufnahmen stabil gehalten werden. Zurückblickend berichtete Kassenführerin Martina Obendorfer über eine positive finanzielle Lage. Die Kassenprüfer bestätigten eine einwandfreie Buchführung und baten um die Entlastung der Vorstandschaft. Für eine reibungslose Organisation der Bewirtung zeichnete sich das Team um zweiten Vorsitzenden Stefan Kurz verantwortlich. Mit dem Ausschank von Getränken und dem Verkauf von Speisen durch viele ehrenamtliche Helfer konnte beim Mittelalterlichen Markt 2025 wieder ein positives Ergebnis erzielt werden. Im weiteren Verlauf der Versammlung wurden die Vereinsarbeit und die Vorhaben 2027 besprochen, wobei der Mittelalterliche Markt der Schwerpunkt sein wird. Aktuell gilt das Hauptaugenmerk des Vereins dem Benefizkonzert des Gebirgsmusikkorps am 10. November 2026 und der Organisation des Neujahrskonzerts am 2. Januar 2027 in der Nordgauhalle Nabburg. Der Kartenvorverkauf für beide Events läuft online auf www.jugendblasorchester.de
Nach dem feierlichen Aufnahme-Gottesdienst mit Pfarrer Hannes Lorenz und Gemeindereferent Thomas Kern stellten sich die Neulinge zusammen mit den Oberministranten und Gruppenleitern zum gemeinsamen Foto auf. (Bild: Raphael Haubelt)

Seit Jahren größte Zahl an Neuaufnahmen bei den Ministranten der Pfarrei St. Johannes Nabburg

Hundertvierundvierzigtausend, je zwölftausend aus den zwölf Stämmen, bezifferte die Lesung zum Fest Allerheiligen, tragen schon das Siegel des lebendigen Gottes. „Eine symbolische Zahl für die unüberschaubare Menge derer, die bereits am Thron Gottes stehen. Doch es ist noch Platz für jeden von uns - und diese Zuversicht sollte all unser Handeln anspornen“, verband Pfarrer Hannes Lorenz die Feiertagsbotschaft mit der Aufnahmezeremonie von 22 neuen Ministranten – ein neuer Rekord, wie er stolz betonte! Mit großem Eifer und lobenswerter Motivation hatten alle Anwärter die Probephase absolviert und kamen an diesem Abend im Rahmen eines Gottesdienstes, bei dem sie wesentliche Teile mitgestalteten, ihrem Ziel einen großen Schritt näher: Durch das Umhängen der gesegneten Plakette und mit dem Überreichen der Urkunde wurde ihre Mitgliedschaft in der großen Ministrantenschar – aktuell über 80 Jugendliche - von St. Johannes Nabburg vollzogen. Mag auch der termingebundene Dienst am Altar im Freundeskreis bei Freizeitaktivitäten nicht immer goutiert werden, so stehen dem andererseits ein sichtbar wertgeschätzter Beitrag für die ganze Pfarrei und eine aktive Gemeinschaft im Dienstes Gottes gegenüber, die über das Ministrieren hinaus ein reiches Spektrum an Erfahrungen und Erlebnissen bietet. Viele aktive Programmpunkte des letzten Jahres hatten die Oberministranten anschließend bei einem Empfang im Jugendwerk in einer Präsentation beispielhaft zusammengefasst. Dabei wurden auch die drei zuverlässigsten Messdiener mit einem Geschenk belohnt: Eine Krippenfigur erhielten Leni Wiederspick (82 Punkte), Maximilian Appelt (85 Punkte) und schließlich Elli Böttcher auf Platz eins mit 89 grünen Treuepunkten. Zugleich galt es Marlene Graf, Max Fehlner und Michael Zenger zu verabschieden, letzteren nach über 13 Dienstjahren - vielleicht zugleich als kleiner Ansporn für die künftige Generation, ganz im Sinne der eingangs erwähnten Lesung.


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Vorsitzender Walter Elberskirch bedankt sich beim Referenten und Biersommelier Ulrich Ferstl mit einer Flasche Domwein. (Bild: Sepp Ferstl)

Biersommelier beim Männerverein Nabburg

Es war mehr als nur eine Bierverkostung, was Ulrich Ferstl bei der Veranstaltung beim Männerverein den anwesenden Gästen bieten konnte. Als Dipl.-Ing. für Brauwesen und Getränketechnologie der Mälzerei Weyermann, Bamberg, führte er in das Hauptprodukt des Bieres – das Malz – ein. Anschaulich erläuterte er die Herstellung vieler aromareicher Malzprodukte für Biere, Destillate und Lebensmittel und informierte über die zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten der Malze, die sich sowohl in den unterschiedlichsten Geschmacksvarianten als auch in den vielfältigsten Farben erzeugen lassen. Malz zählt heute als natürliches Produkt zu einem der wichtigsten Bestandteile in der Lebensmittelherstellung. In der Bier- und Whiskyerzeugung ist es den meisten bekannt. Vielfältige Verwendung kennt man auch bei Backwaren, Snacks und Pizzas. In den unterschiedlichsten Produkten – wie Schokoladen, Fleischwaren, Nahrungsergänzungsmitteln und vielem mehr – verbreitet es sich erfreulicherweise zunehmend. Die verschiedenen Geschmacks- und Farbvarianten wurden bei der Verkostung unterschiedlicher Biersorten deutlich. Mit einer speziellen Malzart konnte auch ein Rauchbier angeboten werden. Weitere Schmankerln, darunter Whisky und Schokolade, rundeten den unterhaltsamen und informativen Abend ab. Zur nächsten Veranstaltung lädt der Männerverein am Mittwoch, 04. 11. 2026, um 19 Uhr ins Jugendwerk ein. „Ist die Bibel glaubwürdig, ist sie wahr?“ Referent: Wolfgang Stöckl, Leiter der Erwachsenenbildung in der Diözese. Eingeladen sind alle Interessierten.
Glanzvoll stand die Madonna im Mittelpunkt des abendlichen Rosenkranzgebetes. (Bild: Raphael Haubelt)

Begleitet von Gebeten und umrahmt von Lichtern war die „Madonna zu Gast” in der Pfarrei Nabburg

Bereits zum zweiten Mal war die „Madonna zu Gast“ in der Pfarrei St. Johannes Nabburg. Pfarrer Hannes Lorenz unterstrich die Freude über den erneuten Besuch mit einem ganz und gar ortspezifischen Begleitprogramm, quasi „maßgeschneidert“, wie auch das prachtvolle Gewand, mit dem die Kopie des Altöttinger Originals einige Monate zuvor an gleicher Stelle eingekleidet worden war. Mittlerweile am Ursprungsort im Angesicht ihres Vorbildes in der Gnadenkapelle durch Bischof Voderholzer „gekrönt“, reist sie aktuell als Botschafterin des großen 200-jährigen Jubiläums der Regensburger Fußwallfahrt in Begleitung von Pilgerführer Bernhard Meiler durch verschiedene Pfarreien. Auf der achten ihrer 13 Stationen im Monat Oktober hielt die Marienfigur nun feierlichen Einzug in die Nabburger Stadtpfarrkirche. Dem Empfang mit anschließendem stillem Gebet folgte ein Abend geprägt von persönlichen Momenten, aber auch großer Gemeinschaft, fokussiert auf die eine „ikonische Lichtgestalt“: Die schwarze Madonna mit dem Kind. Ihr zu Ehren und voller Hoffnung auf die große Fürsprecherin kam eine Vielzahl von Anliegen der etwa 300 Gläubigen im abwechslungsreich gestalteten, textlich und musikalisch erweiterten Rosenkranzgebet zum Ausdruck. Nach dem gemeinsam gesungenen Marienhymnus setzte sich ein langer Lichterzug zum illuminierten Schlosshof in Bewegung, der als feierlicher Rahmen für den glanzvollen Abschluss des „Besuchs“ diente, bevor sich im Jugendwerk die Gelegenheit zum Pilgertreffen bot.
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