Besucher des traditionellen Festes des OWV Nabburg vor der vereinseigenen Hütte auf dem 626 Meter hohen Kulm bei Windpaißing  (Bild: Hans Rachwalik)

Viele Gäste beim traditionellen Kulmfest des OWV Nabburg

Überraschend viele Gäste konnten die Organisatoren des traditionellen, immer am 1. Mai stattfindenden Festes auf dem Kulm bei Windpaißing zählen. Schon vor der Mittagszeit waren nahezu alle Sitzplätze vor der vereinseigenen Hütte und dem Aussichtsturm besetzt. Viele nutzen den kurzen, jedoch steilen Aufstieg vom Parkplatz beim Gasthaus Am Kulm um auf den 626 m hohen Gipfel zu gelangen. Andere nahmen dagegen den sieben Kilometer lange Anmarschweg auf dem vereinsbetreuten Wanderweg von Nabburg her in Kauf. Bedingt durch das optimale Wanderwetter an diesem Maifeiertag trafen dazu immer wieder Wanderer, teilweise sogar in größeren Gruppen, am Platz vor der Kulmhütte ein. Gerade um die Mittagszeit hatte „Grillmeister“ Richard Hirsch alle Hände voll zu tun, um die mitgebrachten Steaks und Bratwürste zuzubereiten. Neben gut gekühlten Getränken lud eine auswahlreiche Kuchentheke und Kaffee die Besucher zum längeren Verweilen auf dem Kulmgipfel ein. Als Rahmenprogramm diente das Besteigen des knapp 20 Meter hohen Aussichtsturm und führte der Wanderwart des OWV Nabburg, Hans Rachwalik Kleingruppen auf dem gut 1,5 km langen Rundweg um den Kulm herum. Highlight hierbei der 616 m hohe Kulmstein mit Gipfelkreuz, der zu schönen Erinnerungsfotos genutzt wurde. Die Vorstandschaft um Rainer und Gitta Funker und Ludwig Blank zeigten sich am Ende des Tages absolut zufrieden mit dem Ablauf des Festes auf dem Kulm. Es bewahrheitete sich wieder: Wandern verbindet eine Vielzahl an Menschen.
Referent Ulrich Frey, bekleidet mit Kitenge, einer landestypischen Kleidung in Kenia (Bild: Thomas Kern)

Ulrich Frey berichtet bei den Nabburger Senioren von seinen Projekten in Kenia

Im Nabburger Jugendwerk fand kürzlich der monatliche Seniorennachmittag der Pfarrei St. Johannes Nabburg statt. Dabei referierte Gemeindereferent Ulrich Frey aus Arzberg zum Thema „Besser leben in Solio dank Hühnerhaltung“, eines von vielen initiierten Projekte für arme Menschen in der äußerst trockenen Region um Solio im zentralen Hochland von Kenia. Seniorenleiter Thomas Kern hatte den Kontakt zu seinem ehemaligen Kollegen aus dem Fichtelgebirge hergestellt und Herrn Frey zu Beginn in der Seniorenrunde vorgestellt. Der Referent hatte zu seinem Vortrag, den er in einer landestypischen Kleidung hielt, aktuelle Bilder mitgebracht, die er bei seiner dreiwöchigen Keniareise über Ostern gemacht hatte. Aus erster Hand erfuhren die interessierten Senioren über die segensreiche Arbeit und Förderung der Kenia-Projekte, die der Missionskreis Arzberg seit über 20 Jahren durchführt und finanziell unterstützt: Ziegen für AIDS-Kranke, Bau von Schulküchenhäusern mit Energiesparöfen, Toilettenbau für Kindergärten, die Ausstattung mehrerer Schulen mit Regenwasser-Sammelsystemen, Aufforstung mit mehreren zehntausend Bäumen, Förderung von Gemüse- und Obstgärten mit Tröpfchenbewässerung und eine umfangreiche Ausstattung für ehrenamtliche Gesundheitshelfer, die besonders in der Coronazeit von unschätzbarem Wert war. Im aktuellsten „Hühnerprojekt“ werden seit April 2025 arbeitslose Jugendliche, alleinerziehende Mütter und armutsgefährdete Familien gefördert und unterstützt. „Der große Einsatz und das langjährige Engagement haben das Leben tausender Menschen in Kenia maßgeblich verbessert“, so Ulrich Frey. Am Ende der Veranstaltung bedankte sich Thomas Kern beim Referenten für seinen interessanten Vortrag mit einem edlen Tropfen Nabburger Domschnaps und wünschte weiterhin viel Erfolg und Gottes Segen für die weitere Projektarbeit.
Insgesamt 28 Schülerinnen und Schüler beteiligten sich am diesjährigen schulinternen Technikwettbewerb des Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasiums. (Bild: Susanne Wagner und Wolfgang Schrüfer)

Auszeichnung vieler kreativer Werke beim 23. Emz-Technikwettbewerb

Auch in diesem Schuljahr durfte wieder getüftelt, gebastelt und geknobelt werden – die Themen für den 23. Emz-Technikwettbewerb wurden kurz vor Weihnachten bekanntgegeben und brachten viele clevere Köpfe im Kinderzimmer zum Rauchen… Die diesjährigen Problemstellungen lauteten: Thema 1: „ALARM!” Baue eine Alarm-Anlage, die ein beliebiges Signal aussendet, sobald sie ausgelöst wird. Thema 2: „Mausboot” Baue ein Boot, das möglichst weit auf dem Wasser fährt. Als einzige Energiequelle für den Antrieb darf das Mausboot eine gespannte Mausefalle nutzen, die wir zur Verfügung stellen. Als der Moment der Abgabe der Werke Anfang März gekommen war, waren wir begeistert von den interessanten, kreativen und vielfältigen Lösungen, die zu beiden Themen gefunden wurden. Insgesamt 28 Schülerinnen und Schüler gaben 14 Boote und elf Alarmanlagen ab und machten der Jury die Bewertung alles andere als einfach… Mit nassen Füßen wurden im Schwimmbad der Schule die Boote auf ihre Reichweite hin getestet; in der Physiksammlung war der ein oder andere ausgelöste Alarm weit über die Gänge des JASG zu hören. Die betreuenden Lehrkräfte Wolfgang Schrüfer und Susanne Wagner sowie Dr. Andreas Plach von der Firma emz nahmen sich viel Zeit für die eingehende Prüfung der Arbeiten bezüglich aller vorgegebenen Bewertungskriterien. Bei der Preisverleihung am 21. April wurde es dann spannend für die Teilnehmenden, die zur Prämierung mitsamt ihrer ganzen Klasse eingeladen waren, sodass die Turnhalle gut gefüllt war. Das Klarinettenensemble und Hannah Schiller (Q12) am Klavier sorgten unter der Leitung von Michaela Lippert für eine stimmungsvolle musikalische Umrahmung. Schulleiterin Dr. Anja Wiesner zeigte sich in ihrem Grußwort schwer beeindruckt von der Vielfalt der Ideen der Schülerinnen und Schüler. Emz-Chef Thomas Hanauer betonte, wie gern er jedes Jahr zur Preisverleihung komme und wie wichtig Technik für die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes sei. Wolfgang Schrüfer, Susanne Wagner sowie Andreas Plach und Manfredi Signorino von der Firma emz durften anschließend die vielen Gewinnerinnen und Gewinner des diesjährigen Technikwettbewerbs auszeichnen: Als erstes wurden die Mausboote prämiert. Vierte Preise und jeweils zehn Euro gingen für kreative Arbeiten wie den Dampfer „M-Ess-Käse” oder den nachhaltigen „Tetra-Flitzer” an Konstantin Wilson (6a), Thomas Kurz (6c), Theresa Hierhammer (6c) und Eva Lottner (7b). Etwas über einen Meter Reichweite konnten die Werke „Grünes Holzschiff” von David Kiendl und Max Frei (beide 5a), der „Aqua-Runner 2.0” von Lena Stör (6a) und das „Flaschenboot” von Verena Ram (8c) aufweisen und erzielten damit dritte Preise, die zu je 30 Euro dotiert waren. Auch Leonhard Hierhammer und Timo Kurz (beide 8c) erzielten mit ihrem JAS-EMZ-Boot aus dem 3D-Drucker einen dritten Preis. Eine sehr gute Kraftübertragung mittels Hebelwirkung hatte Max Gradls (6a) Leichtbau „Pink Panther”, der stolze drei Meter weit übers Wasser fuhr. Ähnlich weit kamen Jakob Ries (5a) und Jonathan Klösel (5b) mit ihrer Konstruktion aus einer Brotzeitbox, Antonia Klier (7c) mit dem liebevoll gestalteten Katamaran „Speedy Gonzalez” und Amy Schwensen (8c) mit ihrem clever konstruierten Piratenschiff. Alle Genannten erhielten zweite Preise zu je 60 Euro. Jordan Schwensen (7c) hatte aus gebogenen, bunten Trinkhalmen einen beeindruckenden Riesenschaufelrad-Dampfer gebaut, der in allen Bewertungskriterien sehr gut abschneiden konnte und somit einen ersten Preis zu 100 Euro einbrachte. Bei den Alarmanlagen erhielten Leni Kühn (6a) und Lena Stör (6a) mit ihren Sirenen in der Box jeweils einen vierten Preis. Eine Falltür-Konstruktion, bei der eine Dose laut scheppernd herunterfällt, wenn man darauf tritt, brachte Thomas Kurz (6c) einen dritten Preis und somit 30 Euro ein. Ebenfalls mechanisch, durch das Geräusch von fallenden Murmeln in einen Becher, warnt die Anlage von Fine Wiesner und Irma Hinz (beide 7b) bei der Wegnahme eines Gegenstands, der an einem Kippmechanismus angelehnt wird. Cornelius Heuberger und Max Hierl (beide 6c) hatten eine Glocken-Maschine erfunden, die mit einem Lego-Technik-Motor angetrieben wird, während Antonia Klier (7c) mit ihrem „Roll-Alarm” einen Luftballon durch eine Nadel an einem Spielzeugauto lautstark zerplatzen lässt, um Eindringlinge anzukündigen. Auch diese drei Werke wurden mit einem dritten Preis belohnt. Ein besonders wirkungsvolles Instrument gegen Vögel auf dem Fensterbrett hatte Max Rauch (6a) erfunden: Seine Alarmanlage „Taubenschreck” piept, wenn auf eine Metallplatte Druck ausgeübt wird. Für diese kreative Lösung verdiente er sich einen zweiten Preis (60 Euro). Ein elektronisch gesichertes Museum, das Licht- und Tonsignale aussendet, wenn Juwelen gestohlen werden, reichten Oleksandr Burenko und Paul Gallner (beide 8a) ein. Sie erreichten damit ebenfalls einen zweiten Preis, genauso wie Leonhard Hierhammer und Timo Kurz (beide 8c), die mit dem „EMZ-TL-100” ein wirkungsvolles Türsystem entwickelt hatten, das nur von ihren 3D-gedruckten Zugangskarten entsperrt werden kann. Als außergewöhnlich gut wurden schließlich die Alarmanlagen von Moritz Rauch (6a) und Tom Schafbauer (11a) bewertet und aus diesem Grund mit einem 1. Preis und 120 Euro belohnt. Das originelle Modellhaus, das Moritz mit viel Liebe zum Detail gebaut hatte, lässt niemanden unerkannt, der vor der Haustür steht oder womöglich die Türe öffnet – neben einem akustischen Signal erscheint auch ein beleuchteter „Geist” im Fenster, um Diebe in die Flucht zu schlagen. Auch Tom hatte ein mehrfach gesichertes Modellhaus gebaut, das mit vielen Features vom Temperatur- und Abstandsmesser über eine automatische Tür bis hin zum Fingerabdrucksensor ausgestattet ist. Nur autorisierte Personen erhalten hier Zutritt, Eindringlinge in der Nähe des Hauses können in verschiedenen Alarmstufen erkannt und per Videokamera beobachtet werden. Das komplexe System aus Sensoren und Motoren wird dabei von mehreren, selbst programmierten Microcontrollern gesteuert. Alle Zweit- und Erstplatzierten erhielten während der Preisverleihung die Möglichkeit, die Entstehung ihrer Arbeiten zu präsentieren und damit einen weiteren Preis abzustauben. Für ihre besonders unterhaltsamen und schön gestalteten Vorträge überreichte Thomas Hanauer jeweils einen mit 50 Euro dotierten Präsentationspreis an Jordan Schwensen sowie an Leonhard Hierhammer und Timo Kurz. Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und hoffen, auch im kommenden Schuljahr wieder spannende Aufgaben zu finden, die viele Tüftler dazu bewegen, mitzumachen!
Hegeschau in der Nordgauhalle in Nabburg (Bild: Martina Heigl)

Hegeschau der Kreisgruppe Nabburg im Bayerischen Jagdverband e. V.

Rund 130 Jägerinnen, Jäger und Gäste durfte Kreisgruppenvorsitzender Dr. Ulrich Heigl am Sonntag, den 19. April 2026, in der Nordgauhalle Nabburg zur diesjährigen Hegeschau begrüßen. Bereits vor dem offiziellen Teil nutzten die Teilnehmenden beim geselligen Frühschoppen mit deftigen Schmankerln die Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch. Besonderes Interesse fanden dabei die ausgestellten Gehörne der fünf Hegegemeinschaften, die anschaulich den Erfolg der Revierarbeit dokumentierten. In seiner Eröffnungsrede bedankte sich Dr. Heigl herzlich beim scheidenden Forstamtsdirektor Alwin Kleber für die stets vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Im Anschluss gab Kreisjagdberater Günter Hofmann einen umfassenden Überblick über die Streckenentwicklungen der jagdbaren Wildarten im Gebiet der Kreisgruppe. Mit Blick auf den Rückgang des Niederwildes mahnte er zu besonderer Aufmerksamkeit und Pflege dieser Bestände. Zugleich ging er auf den Einfluss des Wolfes als Großprädator ein – ein Thema, das derzeit intensiv diskutiert wird. Dank des aktuellen Problemmanagements der Staatsregierung, so Hofmann, könne man hier jedoch vorsichtig optimistisch bleiben. Sebastian Kienast vom Landratsamt Schwandorf nutzte die Gelegenheit, um über Neuerungen im Jagdrecht zu informieren. Anschließend stand er den Anwesenden für Fragen und Diskussionen zur Verfügung, was auf reges Interesse stieß. Den stimmungsvollen musikalischen Rahmen bildeten die Jagdhornbläser der Kreisgruppe unter Leitung von Hornmeister Fritz Kleierl, deren Klänge die Verbundenheit zur Jagdtradition spürbar machten. Zum Abschluss zog Dr. Heigl ein durchweg positives Resümee der Veranstaltung und dankte allen Beteiligten für ihr Engagement. Mit einem kräftigen „Waidmannsheil!” verabschiedete er die Teilnehmenden.


Weitere Artikel

Die freiwilligen Helfer bei der Altkleidersammlung am 18. April 2026 (Bild: Kurt Koppmann)

Altkleidersammlung der Kolpingfamilie Nabburg erfolgreich abgeschlossen

Bei gutem Wetter verlief die Altkleidersammlung der Kolpingfamilie Nabburg am vergangenem Samstag von 08.00-11.30 Uhr reibungslos ab. Dank der eifrigen freiwilligen Helfer konnte im Stadtgebiet von Nabburg und den umliegenden Ortschaften die ganze bereit gestellte Ware eingesammelt und anschließend am Stützpunkt auf dem Parkplatz gegenüber des Freizeitzentrums in einen großen Lkw-Anhänger der Firma Wittmann verladen werden. Die Sammelware stammte von den beiden Kolpingfamilien aus Nabburg und aus Pfreimd. Durch die Zusammenlegung der beiden Vereine konnte eine größere Tonnagezahl erreicht werden, was dazu beiträgt, dass der Tonnenpreis für beide höher liegt als einzeln. Da der Hänger randvoll beladen war und mit Mühe verschlossen werden konnte, musste noch eine Menge in das Zugfahrzeug , das aus Schwandorf kam, zugeladen werden. Das Gesamtgewicht der Sammelwaren ist noch nicht bekannt. Der Erlös kommt auch heuer wieder sozialen Zwecken, wie Jugendwohnen, dem Kolpinghaus in Lambach sowie der Kolpingarbeit in Brasilien zugute. Kolpingvorstand Kurt Koppmann bedankte sich bei seinen ca. 20 Helfern für ihren freiwilligen und ehrenamtlichen Einsatz mit einer Brotzeit und Getränken sowie für den unfallfreien Ablauf. Ebenso geht ein herzlicher Dank an die Bevölkerung für die Kleiderspende sowie an die Firmen Chr. Gietl, Helmut Kummert, Hermann Böhnert, der Stadt Nabburg und unserem Kolpingfreund Walter Wolf für die kostenlose Überlassung der Fahrzeuge, ohne die eine solche Aktion nicht möglich wäre. Die Herbstkleidersammlung findet am 10. Oktober 2026 statt.
Gruppenbild der Erstkommunionkinder, den Ministranten, Pfarrer Hannes Lorenz (oben rechts) und Gemeindereferent Thomas Kern (oben links). (Bild: Raphael Haubelt)

Pfarrei St. Johannes Nabburg feiert mit 46 Kindern Erstkommunion

Worauf es einem erfahrenen Sämann ankommt, damit seine Weizenkörner nicht zugrunde gehen, sondern keimen, wachsen, reifen und eine gute Ernte bringen, erfuhren 46 Jungen und Mädchen am vergangenen Sonntag von Pfarrer Hannes Lorenz als wunderbares Vorbild für ihre Erstkommunion. Weder wuchernde Dornen, noch harte Steine, sondern der fruchtbare Acker des Bauern ist ein guter Nährboden für jenen inneren Kern, den Gott jedem Sämling mitgegeben hat. Bei genügend Wasser, wärmender Sonne und Pflege treibt er aus und wird zur prächtigen Pflanze mit Ähren voller neuer Körner, die gereift, alle zusammen zum guten Ertrag beitragen und ihn so Jahr für Jahr vermehren. „Möge auch euer Christsein durch Gott gestärkt werden, möget ihr die immerwährende Liebe seines Sohnes spüren, inmitten euerer Familien und unserer Pfarrgemeinde gut aufgehoben sein, auf dass ihr den Glauben in euch tragt und die frohe Botschaft offenherzig weiter verkündet“, wünschte er den Erstkommunionkindern. Als Zeichen dafür vervielfachte sich das Licht der Auferstehung von der Osterkerze durch die schön geschmückten Kerzen der Kinder, die anschließend selbständig ihr Taufversprechen erneuerten und danach erstmals Brot- und Kelchkommunion empfingen. Auf das gemeinschaftlich gesungene Lied am Ende des Festgottesdienstes folgte der Schlußsegen. Nach dem obligatorischen Erinnerungsfoto gab es reichlich Zeit und Gelegenheit, die vielen Glückwünsche von Eltern, Verwandten und Freunden entgegenzunehmen, bevor man sich am späteren Nachmittag noch einmal zur Dankandacht in der Pfarrkirche versammelte. Am Montag brachen die Kinder mit ihren Begleitpersonen und Tischmüttern, denen großer Dank für all ihre Mühen bei der Vorbereitung galt, zum traditionellen Kommunionausflug nach Altötting auf.
OWV Nabburg bei einer historischen Maschine zur Herstellung von Nägel in Arzberg. (Bild: Hans Rachwalik)

OWV Nabburg durchwandert „G’steinigt“ im Sechsämterland

„G'steinigt” wird der Durchbruch des Flusses Röslau durch Formationen von Felsen nahe der Stadt Arzberg im Sechsländerland genannt. Vereinsmitglied Richard Hirsch, jahrelang im Schuldienst als Schulleiter in Arzberg tätig, führte die 15 Personen umfassende Wandergruppe aus Nabburg durch den „G'steinigt” und hoch zum 632 Meter hohen Kohlberg. Ausgangspunkt war das rote Rathaus der Stadt Arzberg. Zuvor gab Richard Hirsch noch einen geschichtlichen Überblick über das Aufstreben und dem Niedergang von Eisenerzabbau, Nagelfabrikation und Porzellanherstellung in der dortigen Region. An der mal dunkel und träge, dann wieder reißend und laut über Felsen dahinfließenden Röslau führte die Wanderung immer direkt am Ufer entlang durch den vorgenannten Durchbruch. Hierbei wurden durch starke Windbruchschäden das eigentlich sonst idyllische Bild des Wanderweges arg gestört. Über die in der Nähe von Elisenfeld gelegene Röslaubrücke ging es weg vom Fluß über einen anfangs sehr steilen Waldsteig hoch zur Waldenfelswarte auf dem 632 Meter hohen Kohlberg. Oben angekommen muteten sich eine handvoll Wanderer die 162 Stufen hoch zur 33 Meter hohen Aussichtskanzel des Aussichtsturmes zu. Von dort aus bot sich ein phantastischer Rundblick über die Region unmittelbar an der Grenze zu Tschechien. Nach dem Abstieg hinunter nach Arzberg gönnte sich die Wandergruppe ein sehr gutes Mittagessen im Gasthof „Zur Burg” in Hohenberg an der Eger. Mit einer kleinen Stadtführung durch Arzberg wurde diese Ganztagswanderung des OWV Nabburg abgeschlossen. Hierbei wurden vor allem Schwerpunkte wie Eisenerzabbau und das Wirken von Alexander von Humboldt in der Region um Arzberg gesetzt.
north