Alle Berichte aus dem Landkreis Schwandorf

Für 54 Erstklässler startete am Dienstag an der Landgraf-Ulrich-Grundschule Pfreimd das Abenteuer „Schule”. (Bild: Oliver Fröhlich)

Neuer Lebensabschnitt an der Landgraf-Ulrich-Schule: 54 Erstklässler starten in das Schulabenteuer

Für 54 aufgeregte Erstklässler begann am Dienstag an der Landgraf-Ulrich-Schule in Pfreimd ein ganz besonderer Lebensabschnitt. Verteilt auf zwei Klassen – die Klasse 1a unter der Leitung von Frau Eckl und die Klasse 1b bei Frau Forster – machten die Mädels und Buben ihre allerersten Schritte in der Schulwelt. Der Tag startete mit einer festlichen Begrüßung in der voll besetzten Aula. Musikalisch hieß der Schulchor die Neulinge herzlich willkommen, stimmungsvoll begleitet von Frau Wöhrl am Keyboard und Frau Eckl an der Gitarre. Anschließend übernahm Rektorin Silke Schmid das Wort und gab den Kindern eine besondere Mutmach-Geschichte von „Leo Löwe” mit auf den Weg ins Abenteuer Grundschule. Ein weiteres Highlight wartete vor dem Gang in die Klassenzimmer: Die Stadtbücherei Pfreimd unter der Leitung von Frau Sittl überraschte jeden Erstklässler mit einer liebevoll gestalteten Mini-Schultüte. Danach ging es gemeinsam mit den Klassenlehrerinnen zur allerersten Unterrichtsstunde ins eigene Klassenzimmer. Und wie es sich für echte Schulkinder gehört, wartete am Ende des Tages bereits die erste kleine Hausaufgabe, die stolz bis zum nächsten Schultag erledigt werden durfte. Für das leibliche Wohl der Eltern und Angehörigen war ebenfalls bestens gesorgt: Dank der Bewirtung durch die Fachlehrer und zahlreicher leckerer Kuchenspenden des Elternbeirats konnte die Wartezeit in geselliger Runde bei Kaffee und Kuchen überbrückt werden.
 Rektor Peter Grosser (Mitte) und Konrektorin Theresa Scherl (fünfte von links) freuen sich über die neuen Lehrkräfte und Erzieherinnen (von links) Anja Rembold, Karin Baumer, Leni Kick, Luca Werner, Magdalena Irlbacher, Anna-Maria Voith, Lea Kerbel, Lara Bösl und Tanja Hastreiter.  (Bild: Elfriede Weiß)

Neues Leitungsteam an der Doktor-Eisenbarth-Grundschule stellt sich vor

Das neue Schuljahr bringt große Veränderungen an der Doktor-Eisenbarth-Grundschule mit sich. Der frühere Konrektor Peter Grosser ist nun Rektor der Schule. Er übernimmt damit die Schulleitung, nachdem Rektorin Friederike Bösl an die Kreuzbergschule nach Schwandorf versetzt wurde. Ihm zur Seite steht Konrektorin Theresa Scherl. Die 29-Jährige ist gebürtige Oberviechtacherin und wohnt auch hier. Ihre Stationen führten von Eslarn über Rothenstadt bis nach Oberviechtach. „Jeder ist wichtig hier im Team“, lautet ihr Leitspruch, mit dem sie verdeutlicht, dass das Kollegium als Team zusammenwachsen soll. Neben den Veränderungen in der Schulleitung begrüßte Rektor Grosser einige neue Lehrkräfte und überreichte jeweils eine Sonnenblume. Anna-Maria Voith übernimmt die Klassenführung in der Klasse 1a, Karin Baumer in der Klasse 1b. In der Klasse 3a unterrichtet Klassenleiterin Tanja Hastreiter, in der 3b Lara Bösl. Neu im Team der Grundschule ist auch Förderlehrer Jürgen Dietl; ihm obliegt die Sprachförderung der Kinder ohne Deutsch als Muttersprache. Leni Kick ist Förderlehreranwärterin; sie wird ihre zweite Staatsprüfung in Oberviechtach absolvieren. Im Unterricht Ernährung und Gestaltung ergänzt Magdalena Irlbacher das Team, und Luca Werner wirkt stundenweise am Unterricht in der Grundschule mit. Für die Offene Ganztagsschule begrüßte Rektor Grosser Lea Kerbel und Anja Rembold. Grosser wünschte allen bisherigen sowie neuen Kolleginnen und Kollegen einen guten Start und viel Freude am Beruf.


Weitere Artikel

von links nach rechts: Richard Kurz stv. Kreishandwerksmeister, Marcel Morawe, Michael Morawe, Daniela Glaab, Helmut Kosler, Manfred Stiefel vom Deutschen Brotinstitut, Familie Bittner, Kurt Scherl. (Bild: Claudia Mendel )

Brotprüfung der Bäcker-Innung Schwandorf

Vier Betriebe der Bäckerinnung Schwandorf haben sich an der Qualitätsprüfung des Deutschen Brotinstituts beteiligt. 45 verschiedene Produkte waren im Angebot, vom Bauernbis zum Vollkornbrot und von der Kaiserbis zur Dinkelsemmel. Prüfer Manfred Stiefel bewertete die Produkte nach Form und Aussehen, Oberflächen- und Krusteneigenschaft, Lockerung und Krumenbildung, Struktur und Elastizität sowie Geruch und Geschmack. Seine Bilanz fiel „äußerst positiv” aus. Er vergab bei den 38 Brotsorten 23-mal die Note „sehr gut” und sechsmal „gut”. Von den sieben Semmel- und Brezensorten bekamen vier die Note „sehr gut” und drei die Note „gut”. Manfred Stiefel prüfte bereits zum 20. Mal in den Räumen der Kreishandwerkerschaft in Charlottenhof die Erzeugnisse der Schwandorfer Bäckerinnung. „Ein sehr gutes Ergebnis”, freute sich Innungsobermeister Marcel Morawe von der Bäckerei Kosler über die Bilanz des Prüfers. Die jährliche Brotprüfung bescheinige den regionalen Betrieben eine hohe Produktqualität, auf die sich der Verbraucher verlassen könne. Der Staat honoriere die handwerkliche Fertigung mit der jährlichen Verleihung von Ehrenpreisen an die 20 besten Bäckereien in Bayern, so der Obermeister. Er appellierte an die Verbraucher, durch den Einkauf vor Ort die Betriebe wertzuschätzen und das regionale Bäckerhandwerk zu unterstützen. Der „Lieblingsbäcker” arbeite nachhaltig, verwende regionale Rohstoffe, vermittle Lebensqualität und sei sozialer Treffpunkt. Der Obermeister warb für den Beruf des Bäckers, der bereits während der Ausbildung gut verdiene und später von der krisensicheren handwerklichen Tätigkeit angemessen leben könne. Auf zweimal „sehr gut” folgt beim dritten Mal die Verleihung einer Goldmedaille. Die Bäckerei Kosler in Maxhütte-Haidhof bekam „Gold” für das Bauernbrot, den Schweizer Wecken, Bauernbrot mild und das Holzhackerbrot. Bei der Bäckerei Scheitinger in Dieterskirchen erreichten das Baguette und das Bikerbrot die Stufe „Gold”. Bei der Bäckerei Glaab in Schwandorf waren es die Kaisersemmel und das Landbrot. Die Inhaberin der Bäckerei Scherl, Melanie Bittner, darf mit der Haferkruste und dem Roggenmischbrot mit der Höchststufe werben.
Die neu gewählte Vorstandschaft. 1. Reihe: links Herr Pfarrer Moosbauer, 1. Reihe: zweite von rechts das ausgeschiedene, langjährige Vorstandsmitglied Gabi Hermann (Bild: Robin Schißlbauer)

Neuwahlen beim Verein Marienkapelle Irrenlohe

Bei der diesjährigen, gut besuchten Jahreshauptversammlung berichtete der Vorsitzende Josef Wifling über die Aktivitäten des Vereins und die Veranstaltungen in und an der Marienkapelle Irrenlohe. Gemeinsam wurde viel bewegt, um die Kapelle zu erhalten und mit Leben zu füllen. Der Kassier Georg Weiherer konnte einen sehr erfreulichen Kassenbericht vorlegen. Nach Entlastung der Vorstandschaft stand die im 3-Jahres-Rhythmus zu erfolgende Neuwahl an. Aus zeitlichen Gründen kandidierte die zuletzt als Schriftführerin tätige Gabi Hermann nicht mehr für die Vorstandschaft. Dies wurde allseits sehr bedauert, da Gabi Hermann bemerkenswerte 21 Jahre, unter anderem auch als Kassierin und Beisitzerin, den Verein maßgeblich geprägt hat. Mit langem Applaus bedankten sich die Mitglieder für dieses großartige Engagement. Die harmonische Neuwahl der Vorstandschaft – geleitet von Gerhard und Ursula Brunner sowie Herrn Pfarrer M. Moosbauer – ergab folgendes: Vorsitzender Josef Wifling, stellvertr. Vorsitzender Hubert Piehler, Kassier Georg Weiherer, stellvertr. Kassier Andrea Schnellinger, Schriftführerin Christina Ott, stellvertr. Schriftführerin Laura Piehler, Beisitzer Marie Ram und Martin Fischer, Kassenprüfer Hans Hermann und Anton Gradl. Kraft seines Amtes als Pfarrer von Schwarzenfeld hat Herr Maximilian Moosbauer ebenfalls Sitz und Stimme in der Vorstandschaft. Die neu gewählte Vorstandschaft bedankte sich für das Vertrauen und bat die Mitglieder weiterhin – wie in all den Jahren vorher – um Anregungen und Unterstützung, um die Kapelle und den Verein lebendig zu halten.

Vielfalt und Engagement: Das öffentliche Leben im Landkreis Schwandorf

Teile des Landkreises Schwandorf gehören zum Oberpfälzer Wald und zum Bayerischen Wald. Dadurch bietet die Region zahlreiche Wander- und Ausflugsmöglichkeiten. Im südlichen Teil des Landkreises befindet sich das Oberpfälzer Seenland. Es ist mit 830 Hektar Wasserfläche die wasserreichste Region Ostbayerns – und mittendrin: die Erlebnisholzkugel am Steinberger See.

Heimat und Brauchtum sind im Landkreis Schwandorf ein wichtiges Thema. Tradition hat zum Beispiel das „Spitzenklöppeln“, das 2018 mit dem Heimatpreis Oberpfalz besondere Verdienste um Kultur, Heimat und Brauchtum ausgezeichnet wurde. Über die Grenzen der Region hinaus bekannt ist das Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen. Das sich als kulturelles Gedächtnis der Oberpfalz versteht.

Der Landkreis Schwandorf liegt in Ostbayern und gehört zum Regierungsbezirk Oberpfalz. Er hat rund 151.000 Einwohner (Stand: Dezember 2022) und umfasst 33 Kommunen.



Die Delegation aus dem Schönseer Land vor den Türen des Ronsperger Schlosses (Bild: Nicole Rochelt)

Die Bürgermeister des Schönseer Landes besuchen gemeinsam das Stadt- und Schlossfest in Poběžovice

Ein ganzes Wochenende lang war in Ronsperg (Poběžovice) Feierlaune angesagt: Vom 21. bis 23. August stand in der Partnergemeinde der VG Schönsee alles unter dem Motto „Stadt- und Schlossfest“. Weidings Bürgermeister Markus Singer besuchte die Nachbarn bereits am Samstagabend mit Altbürgermeister Manfred Dirscherl und einer Delegation der Freiwilligen Feuerwehr Weiding. Zum Schlossfest am Sonntag folgten die Bürgermeister der Verwaltungsgemeinschaft der offiziellen Einladung, um die Feierlichkeiten gemeinsam zu begehen. Voller Vorfreude machten sich Schönsees Bürgermeister Reinhard Kreuzer, Stadlerns Bürgermeister Michael Riedl und die stellvertretende Weidinger Bürgermeisterin Monika Ferstl zusammen mit einigen Stadt- und Gemeinderäten auf den Weg zum Schloss jenseits der Grenze. Ronspergs Bürgermeister Martin Kopecký und sein Vertreter Jakub Jansa empfingen die deutsche Delegation herzlich und führten sie durch das Schloss und den Weinkeller. Auch begleiteten die tschechischen Stadtoberhäupter ihre Gäste durch die vielen weiteren, vor allem kulturellen Attraktionen: Von dem Kunsthandwerkermarkt, dem Theater im Schlosspark und den historischen Ritterkämpfen ließen sich die deutschen Bürgermeister ebenso begeistern wie von den alten Mauern des nationalen Kulturdenkmals. Nach dem offiziellen Teil genoss man die Gastfreundschaft der tschechischen Partner im Bierzelt und stieß das eine oder andere Mal auf die gute Partnerschaft an. Ebenso war dies eine gute Gelegenheit, gemeinsame Aktionen für die Zukunft ins Auge zu fassen, um die Freundschaft weiter zu vertiefen. Im Hinblick auf das 30—jährige Jubiläum dieser Partnerschaft im Jahr 2028 gibt es noch jede Menge Potential für grenzübergreifenden Feierlichkeiten und Zusammensein.
Wandergruppe des OWV Nabburg am Theophiliusbrunnen, unweit vom Gipfel des Eixlberg bei Pfreimd. (Bild: Hans Rachwalik)

OWV Nabburg umrundet den Eixlberg

Herrliches Spätsommerwetter begleitete die zwölf Personen starke Wandergruppe des OWV Nabburg bei der Umrundung des Eixlberg bei Pfreimd. Vom Ausgangspunkt am Bahnhof Untersteinbach ging es zunächst etwas steil nach oben bis zum Rundweg mit der Nummer eins am Fuße des Eixlberg. Der weitere Weg führte hinunter zum Bachgrund des Kulmbach Richtung der Ortschaft Ziegelhütte. Normaler Weise begleitet hier ein ständiges Rauschen des vorgenannten Baches die Wanderer. Leider ist derzeit der Kulmbach, bedingt durch den sehr heißen Sommer, zu einem unbedeutenden Rinnsal verkommen. Mit einem stetigen Auf und Ab zeichnete sich der weitere Wanderweg aus. Nach gut der Hälfte verließ die Wandergruppe den vorgegebenen Weg und stieg hoch zum Theophiliusbrunnen. Eine Quelle knapp unterhalb des Eixlberggipfel, die an einem uralten Pilger- und Wallfahrerweg gelegen ist und als Trink- und Labungsquelle diente. Der Namen des Brunnes leitet sich vom Franziskanermönch Theophilius Kargerbauer ab. Dieser lebte im Franziskanerkloster Pfreimd und zelebrierte in den 1860er Jahren in der Wallfahrtskirche auf dem Eixlberg unzählige heilige Messen. Auf seinem Weg nach oben und nach unten stärkte sich Pater Theophilius an seiner „Quelle des Lebens”. Aber auch hier am Quellort merkt man den Klimawandel und den dadurch verursachten Mangel an Wasser. Derzeit kommt nur sehr wenig Wasser aus der Quelle hervor. Zurück auf dem eigentlichen Weg um den Eixlberg genossen die Wanderer die absolute Stille des Waldes. Nach einer Gehzeit von gut zwei Stunden erreichte die Wandergruppe den Ausgangspunkt in der Ortschaft Untersteinbach.
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