Alle Berichte aus dem Landkreis Schwandorf

Dr. Stephanie Franke von der Kinderkrebshilfe Cham (zweite von links) bedankte sich für die Spende beim Mesner-Regionalverband. Mit auf dem Foto Mesnerin der Pfarrei Treffelstein Gerlinde Bindl, Regionalvorsitzender Josef Pflug und Kirchenpfleger Werner Bindl. (Bild: Josef Pflug)

Mesnerregionalverband Cham spendet an Kinderkrebshilfe

Aus einem Mesner-Treffen ist eine kleine Hilfe geworden, die dafür sorgen wird, dass Kinderaugen vielleicht wieder ein bisschen heller strahlen. Anlässlich ihres Treffens, zudem der Mesner Regionalverband Cham nach Treffelstein eingeladen hat, konnte der Vorsitzende der Mesner, Josef Pflug, 900 Euro an Dr. Stephanie Franke, übergeben. Pflug ließ das Mesner-Treffen noch einmal Revue passieren, indem er vor allem die dem Treffen vorausgehende meditative Andacht in der Pfarrkirche in den Mittelpunkt stellte. Hier hat die Gruppe Horizont aus Teunz mit Texten und Liedern die Andacht gestaltet. Eingeladen dazu waren aber nicht nur die Mesner, sondern auch die Bevölkerung. Wer wollte, konnte beim Verlassen der Kirche eine Spende für – und das hat man vorher schon besprochen und festgelegt – zugunsten der Kinderkrebshilfe Cham geben. Stattliche 900 Euro sind hierbei letztendlich zusammen gekommen. Und die hat Pflug, zusammen mit der Treffelsteiner Mesnerin Gerlinde Bindl und dem Kirchenpfleger Werner Bindl an die Vorsitzende der Kinderkrebshilfe Cham übergeben. Franke zeigte sich erfreut über die Spende und bedankte sich auch im Namen der Kinder und deren Familien beim Mesner-Regionalverband und natürlich den Spendern. Mit den Spendengeldern sei es möglich, den erkrankten Kindern und auch deren Familien Herzenswünsche zu erfüllen, oder diesen einfach nur finanziell unter die Arme zu greifen.
Von links: Irlbacher Hans, Maria Hanauer, Rosa Rupp, Reinhold Wild ,Andrea Rupp ,Manfred Becher, Oliver Roth, Michael Ostermeier, Dr. Günter Gilch und Beate Becher. (Bild: Annegret Greber)

Jahreshauptversammlung mit Königs-und Lieslproklamation der Schützengesellschaft Grenzland Pullenried

Schützenmeister Manfred Becher begrüßte alle Anwesenden besonders Ehrenmitglied Herrn Rudolf Fuchs. Als Gäste durfte er den neuen Gauschützenmeister Reinhold Wild und als Vertreter der Stadt Oberviechtach Dr. med Günter Gilch willkommen heißen. Nach dem Verlesen der Tagesordnungspunkte folgte das Gedenken der bereits verstorbenen Mitglieder und die Grußworte der Gäste. GSM Wild sei sehr gerne gekommen und bedankte sich für das Ausrichten und die Mithilfe beim 66. Gauschießen 2025. Bei dem eine Rekordbeteiligung von 95 Schützen erreicht wurde. Herr Dr Gilch lobte den funktionierenden Verein und betonte das Wirken und die Gemeinschaft der Grenzlandschützen. Danach folgte das Verlesen des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung und der Jahresbericht des Schützenmeisters. Es fanden Sitzungen und verschiedene Schießveranstaltungen statt .Man beteiligte sich an kirchlichen und weltlichen Festen und durfte bei einigen Mitgliedern zum Geburtstag gratulieren. Der Schießleiter berichtete von der Teilnahme am Gaupokalschießen und der Landesmeisterschaft ,sowie an vereinsinternen Preisschießen. Außerdem führte man das König-und Lieslschießen durch. Die Damenleiterin dankte für die Mithilfe und das Ausrichten des Gaudamenschießens in Pullenried und informierte über die Teilnahme bei anderen Vereinen und Festen. Sie erwähnte auch den Damenausflug zur Vierzehn -Nothelfer Kapelle nach Schönsee mit den 8000 Weihnachtkugeln. Die Kasse wurde ordnungsgemäß geführt, geprüft und der Kassier entlastet. Danach folgte die Proklamation. Vereinsmeister wurde Manfred Becher mit 307,5 Ringen, gefolgt von Oliver Roth mit 300,8 R. und Alexander Greber 294,4 R. Vereinsmeisterin ist Beate Becher mit 194 Ringen ihr folgt Hedwig Irlbacher 170,9 R. und Christa Roth 167,9 R. König wurde Oliver Roth mit 69,5 Teiler. 1.Ritter ist Hans Irlbacher mit 72,8 T. 2. Ritter ist Manfred Becher 219,1 T. Andrea Rupp ist die neue Liesl mit einem 193,0 Teiler . Ihr zur Seite stehen Maria Hanauer und Rosa Rupp.
Besucher des traditionellen Festes des OWV Nabburg vor der vereinseigenen Hütte auf dem 626 Meter hohen Kulm bei Windpaißing  (Bild: Hans Rachwalik)

Viele Gäste beim traditionellen Kulmfest des OWV Nabburg

Überraschend viele Gäste konnten die Organisatoren des traditionellen, immer am 1. Mai stattfindenden Festes auf dem Kulm bei Windpaißing zählen. Schon vor der Mittagszeit waren nahezu alle Sitzplätze vor der vereinseigenen Hütte und dem Aussichtsturm besetzt. Viele nutzen den kurzen, jedoch steilen Aufstieg vom Parkplatz beim Gasthaus Am Kulm um auf den 626 m hohen Gipfel zu gelangen. Andere nahmen dagegen den sieben Kilometer lange Anmarschweg auf dem vereinsbetreuten Wanderweg von Nabburg her in Kauf. Bedingt durch das optimale Wanderwetter an diesem Maifeiertag trafen dazu immer wieder Wanderer, teilweise sogar in größeren Gruppen, am Platz vor der Kulmhütte ein. Gerade um die Mittagszeit hatte „Grillmeister“ Richard Hirsch alle Hände voll zu tun, um die mitgebrachten Steaks und Bratwürste zuzubereiten. Neben gut gekühlten Getränken lud eine auswahlreiche Kuchentheke und Kaffee die Besucher zum längeren Verweilen auf dem Kulmgipfel ein. Als Rahmenprogramm diente das Besteigen des knapp 20 Meter hohen Aussichtsturm und führte der Wanderwart des OWV Nabburg, Hans Rachwalik Kleingruppen auf dem gut 1,5 km langen Rundweg um den Kulm herum. Highlight hierbei der 616 m hohe Kulmstein mit Gipfelkreuz, der zu schönen Erinnerungsfotos genutzt wurde. Die Vorstandschaft um Rainer und Gitta Funker und Ludwig Blank zeigten sich am Ende des Tages absolut zufrieden mit dem Ablauf des Festes auf dem Kulm. Es bewahrheitete sich wieder: Wandern verbindet eine Vielzahl an Menschen.
Pfarrer Herbert Rösl mit dem liturgischen Dienst, den ausgeschiedenen und neuen Mitgliedern des PGR Pertolzhofen, und den verabschiedeten Ministranten.<br>Vorne von links: Elias Wicki, Marie Baumer, Patricia Landgraf, Lukas Biegerl, Rebecca Fuchs, Oberministrant Manuel Forster. Hintere Reihe von links: Pfarrer Herbert Rösl, Oberministrantin Johanna Betz, Renate Schneeberger, Maria Kühner, Erika Biegerl, Mesnerin Therese Fink, Christina Betz, Markus Zeitler und Sieglinde Reitinger. (Bild: Herbert Rösl)

Lob und Anerkennung für die Pfarrgemeinderäte und Ministranten aus Pertolzhofen

Beim Sonntagsgottesdienst in der Expositur Pertolzhofen fand Pfarrer Herbert Rösl viele lobende und anerkennende Worte für die ausscheidenden Pfarrgemeinderäte und Ministranten. Bei seinen Dankesworten an die Pfarrgemeinderäte stellte Pfarrer Rösl hervor, dass jedes Mitglied auf seine besondere Art und Weise dazu beigetragen hat, den Glauben an Jesus Christus zu bezeugen und durch ihre Mitgestaltung und Durchführung von Festen, Feiern, Veranstaltungen, Gottesdiensten und Andachten haben sie das Pfarrleben gefördert und geprägt. In der Dankesurkunde der Diözese Regensburg wurde erwähnt, wie lange sie dem Pfarrgemeinderat angehörten und es wurde darauf hingewiesen, dass sie in diesem Ehrenamt viel Zeit und Kraft aufwendeten, um sich für eine lebendige Kirche einzusetzen. Für ihr Engagement und ihre selbstlose Mithilfe sprechen wir ihnen Dank und Anerkennung aus. Frau Sieglinde Reitinger gehörte zwölf, Frau Christina Betz acht und Herr Markus Zeitler vier Jahre dem Pfarrgemeinderat Sachausschuss Pertolzhofen an. Im weiteren Verlauf wurden auch die neuen Mitglieder des Pfarrgemeinderates Pertolzhofen herzlich begrüßt. Im Rahmen dieser Feier wurden auch vier Ministranten verabschiedet, die sieben und sogar zehn Jahre als Ministrant/in in der Expositur St. Marien tätig waren. Pfarrer Herbert Rösl ging auf ihren Werdegang ein und stellte fest, dass sie in ihrem stets aktiven und sehr zuverlässigen Dienst, den sie als Ministranten ausgeübt haben, auf diese Weise wesentlich die Liturgie und deren Ablauf mitgestaltet haben. Er sprach ihnen einen ganz herzlichen Dank und ein aufrichtiges Vergelt’s Gott aus und überreichte eine Urkunde und an die neuen Oberministranten jeweils ein schön gestaltetes Bronze-Stehkreuz. Die Betreuerin der Ministranten, Frau Biegerl, fand ebenfalls sehr lobende Worte, stellte das große Engagement für die Ministrantengemeinschaft hervor, die die ausscheidenden Minis durch ihre verschiedenen Aktivitäten wesentlich mitgeprägt haben und überreichte jedem noch ein Geschenk. Frau Patricia Landgraf war zehn Jahre Ministrantin, die anderen Ministranten Frau Marie Baumer, Frau Rebecca Fuchs und Herr Lukas Biegerl, jeweils sieben Jahre. Am Schluss erhielten alle, die Pfarrgemeinderäte und die Ministranten, einen langanhaltenden Applaus.
Sommertanzgruppe der AWO Tanzgruppe Grün-Weiß Oberviechtach e.V. (Bild: Michael Welnhofer)

AWO Tanzgruppe Grün-Weiß fit für den Sommer

Wenn im östlichen Landkreis Schwandorf die Sommersaison beginnt, ist auch die Tanzgruppe Grün-Weiß des AWO-Jugendwerkes wieder regelmäßig im Einsatz. Die Gruppe gehört seit Jahren zum festen Bestandteil vieler Veranstaltungen in der Region und tritt unter anderem bei Bürgerfesten, Betriebsfeiern und kleineren oder großen Sommerveranstaltungen wie dem Seefest in Schönsee auf. Mit ihren Auftritten sorgt die Tanzgruppe für ein unterhaltsames Programm, ohne dabei auf große Inszenierung zu setzen. Gezeigt werden verschiedene Choreografien, die von klassischen Elementen bis zu moderneren Tanzstilen reichen. Dabei steht vor allem im Vordergrund, ein positives Lebensgefühl und „Sommervibes” zu verbreiten. Beim Publikum kommt das positive Gefühl auf jeden Fall an, denn die Darbietungen werden mit Applaus und Interesse an weiteren Auftritten belohnt. Auch für Veranstalter ist die Gruppe eine verlässliche Größe, wenn es um die Gestaltung eines abwechslungsreichen Programms geht. In den Sommermonaten ist die Tanzgruppe regelmäßig unterwegs und trägt damit zum kulturellen Leben im östlichen Landkreis Schwandorf bei. Wer die Gruppe für eine Veranstaltung anfragen möchte, kann dies unkompliziert tun: Buchungen sind telefonisch unter 0171 2820914 oder per E-Mail an awotanzgruppe@gmx.de möglich. Die AWO-Tanzgruppe Grün-Weiß zeigt damit, wie ehrenamtliches Engagement das Veranstaltungsangebot vor Ort sinnvoll ergänzen kann.
Neue Vorstandschaft SpVgg Pfreimd 2026-2029 (Bild: Dennis Lobinger)

Jahreshauptversammlung bei der SpVgg Pfreimd

Vergangenen Sonntag trafen sich über 70 Mitglieder der SpVgg Pfreimd zur JHV 2026 im Gasthaus Herdegen in Untersteinbach. Christian Tröster eröffnete die Versammlung mit der Begrüßung aller Anwesenden und der Ehrengäste. Im Bericht des Vorstands ging er zuerst auf die positive Mitgliederentwicklung der letzten Jahre ein. Aktuell hat die SpVgg Pfreimd 1.357 Mitglieder, was einem Zuwachs von 157 Mitgliedern zur letzten JHV in 2023 entspricht. Er sprach auch das Highlight der letzten Wahlperiode an, das 55-jährige Bestehen der Sparte Turnen mit großem Sportfest. Zudem ging Tröster auf die Investitionen in die Infrastruktur ein. Hervorzuheben ist die Installation einer PV-Anlage mit Batteriespeicher auf den Vereinsheimen Fußball und Teerstock. Zum Abschluss bedankte er sich bei allen ehrenamtlichen Funktionären im Hauptverein und den Sparten, allen Trainern, Übungsleitern, Betreuern und allen, die zum positiven Vereinsleben beitragen. Zudem bedankt sich die SpVgg Pfreimd beim scheidenden Bürgermeister Richard Tischler, allen Stadträten und der Stadtverwaltung für eine immer positive Zusammenarbeit. Der Kassenbericht wurde letztmalig durch Josef Beck verlesen, welcher sein Amt abgeben wird. Er ging auf eine grundsätzlich positive Entwicklung des Kassenstandes ein. 1. Kassenrevisor Richard Stich bescheinigte den Kassieren eine durchgehend sehr ordentliche und saubere Kassenführung. Er forderte die anwesenden Mitglieder zur Entlastung der Vorstandschaft auf, welche auch einstimmig beschlossen wurde. Die Ehrungen für langjährige Mitglieder übernahm wieder Christian Tröster. Es wurden Mitglieder geehrt, die in der vergangenen Wahlperiode ihre 25-, 40-, 50- oder 60-jährige Mitgliedschaft hatten. Viele der zu ehrenden Mitglieder waren anwesend und wurden einzeln nach vorne gebeten, um die Anstecknadel der SpVgg Pfreimd entgegennehmen zu können. Die Leitung der Neuwahl wurde freundlicherweise durch Robert Fröhler übernommen, der sich kurzfristig als Wahlvorstand bereitstellte. Die Vorstandschaft setzt sich in den kommenden drei Jahren wie folgt zusammen:


Weitere Artikel

Die neu gewählte Vorstandschaft mit Gauvorstand Peter Fink (rechts) (Bild: Johann Siegert)

HTV Stamm Schwandorf bestätigt die Vorstandschaft

Zur Mitgliederversammlung durfte der Vorsitzende Georg Spandl auch den Vorstand des Gauverbands Oberpfalz, Peter Fink, begrüßen. Er bat um eine Gedenkminute für die verstorbenen Ehrenmitglieder Erna Neumüller und Karl Heinz Schrotberger. Ein Höhepunkt war das 100-jährige Jubiläum des Patenkindes Stiftländer Heimatverein in Wiesau. Volksfesteinzug, Fahnenabordnung beim Volkstrauertag, Gedenkgottesdienst und eine vorweihnachtliche Feier waren wieder fester Bestandteil des Vereinslebens. Danach schloss er mit dem Trachtengruß „Sitt und Tracht der Alten wollen wir erhalten – den Alten zur Ehr, den Jungen zur Lehr.“ Vortänzerin Gertraud Beer berichtete, dass die 13 abgehaltenen Vereinsabende unterschiedlich gut besucht waren. Neben altbekannten Tänzen wurden auch neue erlernt. Insgesamt war man bei 20 Veranstaltungen vertreten. Hervorzuheben waren der Tanz in den Mai, der erstmals zusammen mit dem Bruderverein d’Nabtaler gestaltet wurde. Es wurden je zwei gemeinsame Tanzproben mit den Nabtalern und den Stoapfälzern Wackersdorf abgehalten, um die Gemeinschaft der Trachtler zu stärken. So tanzte man auch gemeinsam mit den Stoapfälzern beim Kirchweihtanz im Marienheim. Der traditionelle Sterntanz am Hl. Abend bildete wieder den Jahresausklang. Jugendleiterin Bettina Beer berichtete, dass die Jugend immer im Verein aktiv ist, sei es beim Basteln von Palmbüscheln als auch bei den verschiedenen Auftritten. Dafür dankte sie den Jugendlichen. Die Kasse weist einen ausgeglichenen Stand auf. Die Revisoren bestätigten eine ordentlich geführte Kasse. Bei den anschließenden Neuwahlen wurde die Vorstandschaft im Wesentlichen bestätigt:

Vielfalt und Engagement: Das öffentliche Leben im Landkreis Schwandorf

Teile des Landkreises Schwandorf gehören zum Oberpfälzer Wald und zum Bayerischen Wald. Dadurch bietet die Region zahlreiche Wander- und Ausflugsmöglichkeiten. Im südlichen Teil des Landkreises befindet sich das Oberpfälzer Seenland. Es ist mit 830 Hektar Wasserfläche die wasserreichste Region Ostbayerns – und mittendrin: die Erlebnisholzkugel am Steinberger See.

Heimat und Brauchtum sind im Landkreis Schwandorf ein wichtiges Thema. Tradition hat zum Beispiel das „Spitzenklöppeln“, das 2018 mit dem Heimatpreis Oberpfalz besondere Verdienste um Kultur, Heimat und Brauchtum ausgezeichnet wurde. Über die Grenzen der Region hinaus bekannt ist das Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen. Das sich als kulturelles Gedächtnis der Oberpfalz versteht.

Der Landkreis Schwandorf liegt in Ostbayern und gehört zum Regierungsbezirk Oberpfalz. Er hat rund 151.000 Einwohner (Stand: Dezember 2022) und umfasst 33 Kommunen.



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