Alle Berichte aus dem Landkreis Schwandorf

Kinder des Ferienprogramms mit den Jugendwartinnen des OWV Pfreimd (Bild: Sebastian Most)

Ein Tag in der Natur mit dem OWV Pfreimd

Zwischen dem Zwitschern der Vögel und dem Rascheln der Blätter machte sich eine Gruppe von 13 Kindern gespannt auf den Weg in den Wald, um gemeinsam die Natur zu entdecken. Die Veranstaltung wurde von den Jugendwartinnen des Oberpfälzer Waldvereins (OWV) im Rahmen des Pfreimder Kinderferienprogramms organisiert und stand unter dem Motto „Wald im Glas”. Los ging es um 10 Uhr mit einer kleinen Wanderung durch den Wald auf dem Eixlberg. Dabei sammelten die Kinder mit viel Eifer verschiedene Naturmaterialien wie Moos, Äste, Flechten und kleine Pflanzen, die später für das Bastelprojekt verwendet wurden. Nach der erfolgreichen Sammeltour ging es hoch auf den Eixlberg und ran ans Basteln. Aus gesammelten, alten Gurkengläsern entstanden so kleine „Wälder im Glas”. Die Kinder schichteten hierfür ihre Fundstücke in die Gläser und gestalteten ihren ganz persönlichen Miniaturwald. Anschließend wurden die Gläser fest verschlossen. Dadurch entsteht im Inneren ein eigenes kleines Ökosystem, bei dem Substrat, Mikroorganismen, Pflanzen, Wasser und Luft zusammenspielen und somit einen natürlichen Kreislauf bilden. Zum Abschluss stärkten sich die Kinder noch bei einer gemeinsamen Brotzeit, die den letzten Programmpunkt des abwechslungsreichen Vormittags bildete. Gegen 13 Uhr endete die Veranstaltung. Die Jugendwartinnen des OWV freuten sich über die große Begeisterung der Kinder. Alle hatten sichtlich Spaß an der Kombination aus Naturerlebnis und kreativem Gestalten.
Bild

Freie Plätze im Ferienprogramm der Stadt Schwandorf

Für mehrere Angebote im Ferienprogramm der Stadt Schwandorf sind noch Plätze frei. Kinder können am Donnerstag, 10. September, um 14 Uhr mit Kellermaus Irene das größte Felsenkeller-Labyrinth Bayerns erkunden. Die zweistündige Kinder-Felsenkellerführung geht der Frage nach, wie die Keller entstanden sind, was dort gelagert wurde und was es mit den Kellerdieben auf sich hat. Die Anmeldung läuft über das Städtische Tourismusbüro. Im Jugendtreff K3 werden am Mittwoch, 9. September, bunte Lesezeichen gestaltet, am Donnerstag, 10. September, folgen selbstgemachte Schlüsselanhänger aus Filz. Anmeldungen dafür sind online unter www.schwandorf.de/K3 möglich. Auch für die Herbstferien gibt es noch freie Plätze, darunter für die Halloween-Felsenkellerführung am Samstag, 31. Oktober, die Kinderstadtführung am Dienstag, 3. November, eine Schmuckwerkstatt und einen Infotag zum Thema „heimische Wintervögel“ am Mittwoch, 4. November, einen Stencil-Workshop am Donnerstag, 5. November, sowie das Basteln eines Makramee-Windlichts am Freitag, 6. November. Im Jugendtreff können zudem in einem zweiteiligen Kurs am Dienstag, 3. November, und am Mittwoch, 4. November, Sticker geplottet werden. Das komplette Ferienprogramm mit Informationen zu freien Plätzen steht online unter www.schwandorf.de in der Rubrik Familie & Bildung – Ferien & Freizeit. Das Programmheft liegt außerdem weiterhin in städtischen Einrichtungen, Schulen, Kindergärten und zahlreichen Geschäften im Stadtgebiet aus.


Weitere Artikel


Vielfalt und Engagement: Das öffentliche Leben im Landkreis Schwandorf

Teile des Landkreises Schwandorf gehören zum Oberpfälzer Wald und zum Bayerischen Wald. Dadurch bietet die Region zahlreiche Wander- und Ausflugsmöglichkeiten. Im südlichen Teil des Landkreises befindet sich das Oberpfälzer Seenland. Es ist mit 830 Hektar Wasserfläche die wasserreichste Region Ostbayerns – und mittendrin: die Erlebnisholzkugel am Steinberger See.

Heimat und Brauchtum sind im Landkreis Schwandorf ein wichtiges Thema. Tradition hat zum Beispiel das „Spitzenklöppeln“, das 2018 mit dem Heimatpreis Oberpfalz besondere Verdienste um Kultur, Heimat und Brauchtum ausgezeichnet wurde. Über die Grenzen der Region hinaus bekannt ist das Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen. Das sich als kulturelles Gedächtnis der Oberpfalz versteht.

Der Landkreis Schwandorf liegt in Ostbayern und gehört zum Regierungsbezirk Oberpfalz. Er hat rund 151.000 Einwohner (Stand: Dezember 2022) und umfasst 33 Kommunen.



Von li. nach re.  (Bild: Angelika Stahl)

Silbermedaille beim RWS Shooty Cup

Im Rahmen der deutschen Meisterschaft fand am 27. August in Garching-Hochbrück der RWS Shooty Cup der Schülerklasse statt. Der Wettbewerb wurde von 20 Landesverbänden ausgetragen. Jede Mannschaft bestand aus zwei Luftgewehr und zwei Pistolenschützen. Für den Oberpfälzer Schützenbund (OSB) gingen Jana Stahl, Moritz Nißlein, Hanna Baumann und Lena Matt an den Start. Nach 20 Wertungsschüssen erreichte die OSB Mannschaft mit einer sehr starken Leistung souverän den 1. Platz und qualifizierte sich damit für das Finale der besten acht Teams. Für das Finale wurde der Mannschaft Max Braun und Monika Karsch zugelost, die Ergebnisse der Schüler flossen anteilig dem Ergebnis der Promischützen zu. In einem spannenden Finale sicherte sich die OSB-Mannschaft gemeinsam mit ihren zugelosten Partnern den 2.Platz und damit die Silbermedaille. Die Siegerehrung erfolgte unter den Klängen der Nationalhymne. DSB Präsident Lars Barke und Jugendvizepräsident Stefan Rinke würdigten die Nachwuchsschützen. Neben RWS Munition, Medaillen und einem Pokal für die ersten drei Mannschaften erhielten alle acht Finalmannschaften Präsente und T-Shirts. Besonders freuten sich die OSB Schützen über signierte Gewehr- und Pistolenbücher die ihnen Max Braun und Monika Karsch überreichten.Auch gemeinsame Fotos und der Austausch mit den Spitzenschützen machten den Wettbewerb für die Schüler zu einem besonderen Ereignis. Jana Stahl wurde zusammen mit einer weiteren Schützin als beste Schützin des Tages mit 198 Ringen von 200 möglichen Ringen mit Sachpreisen geehrt.
Wandergruppe des OWV Nabburg vor der Felsformation „Gottes Hände” im wildromantischen Lerautal bei Leuchtenberg. (Bild: Hans Rachwalik)

Durch das wildromantische Lerautal hoch nach Leuchtenberg

Es ist wohl einer der schönsten Landstriche in Deutschland. Gemeint ist das wild-romantische Lerautal unweit von Leuchtenberg. Geprägt von unzähligen phantasieanregenden Felsformationen, „Ewigem Rauschen” der Lerau und doch stillen Waldsteigen machen dort eine Wanderung zu einem unvergesslichen Erlebnis. Abgehend vom Wanderparkplatz an der Ostmarkstraße (B 22) unterhalb Leuchtenberg genossen 15 Personen des OWV Nabburg diese außergewöhnliche Wanderung. Der Weg führte vorbei an der Felsformation „Hände Gottes”, über den aus Granitplatten geschaffenen Schafsteg hin zur Wolfslohklamm, ein weiters imposantes Gebilde aus Granitgestein. Dabei wurde die Wandergruppe immerzu vom „Ewigen Rauschen” des wild dahinfließenden Baches begleitet. Nach der Überquerung der Ostmarkstraße zog sich der weitere Weg stetig ansteigen hinauf zum „Teufels Butterfass”, wiederum eine sagenumwobene Felsformation. Dann erreichte man an der Felsgruppe „Hohes Bäuml” mit 541 Meter den höchsten Punkt der Wanderung. An einem ehemaligen, seit den 1970er Jahre aufgelassenen Steinbruch konnten sich die Wanderer ein Bild vom mühseligen Granitabbau und Abtransport in früherer Zeit machen. Über den Markt Leuchtenberg führte anschließend der Weg wieder hinunter zum Ausganspunkt an der Ostmarkstraße. Dabei musste die Wandergruppe nochmals an einer Felsformation vorbei. „Die Zwillinge”, zwei eng nebeneinanderstehende Felsen, bei denen man der Meinung sein könnte, dass sie „geklont” worden sind. Nach einer Wegstrecke von sieben Kilometer, Überwindung von 170 Höhenmeter und einer Gehzeit von nahezu drei Stunden erreichten die Wanderer ihren Ausgangs- und Endpunkt.
Links: Mia Horoszak, rechts: Jana Stahl bei der deutschen Meisterschaft in Garching Hochbrück. (Bild: Monika Horoszak )

Erfolgreiche Teilnahme der Burgschützen Trausnitz bei der deutschen Meisterschaft

Vom 20. bis 30. August 2026 fanden auf der Olympia Schießanlage in Garching - Hochbrück die Deutschen Meisterschaften im Sportschießen statt. Mit dabei waren auch zwei Schützinnen der Burgschützen Trausnitz: Jana Stahl und Mia Horoszak. Die Teilnahme an der DM war für die beiden Schützinnen eine große Ehre und zugleich der Rum für viele Monate intensiven Trainings. Im Rahmen der bayerischen Meisterschaften hatten sich Jana Stahl in der Disziplin Luftgewehr stehend und Drei - Stellung (Schüler) sowie Mia Horoszak in der Disziplin Dreistellung (Jugend) für die DM qualifiziert. Damit waren die Burgschützen Trausnitz auf nationaler Ebene vertreten. Am Freitag, dem 28. August stand für Jana Stahl die Disziplin Luftgewehr Drei-Stellung auf dem Programm, dabei mussten die Schützinnen ihr Können in den Anschlagsarten knieend, liegend und stehend unter Beweis stellen. Insgesamt traten 92 Teilnehmerinnen an. Jana meisterte die anspruchsvolle Disziplin souverän und belegte am Ende einen hervorragenden 26. Platz mit 378 Ringen. Am Samstag dem 29. August starte Jana erneut, diesmal in der Disziplin Luftgewehr 20 Schuss stehend. Mit insgesamt 211 Teilnehmerinnen war das Starterfeld besonders groß. Die Aufregung und Spannung in der riesigen Schießhalle waren deutlich zu spüren, doch Jana bewahrte die Nerven und zeigte, dass sich das monatelange Training gelohnt hatte. Mit einem sehenswerten 17. Platz und 202,1 Ringen konnte sie sich im starken Teilnehmerfeld behaupten. Ebenfalls am Samstag trat Mia Horoszak in der Disziplin Dreistellung (Jugend) an. Gegen insgesamt 104 Starterinnen setzte sie sich erfolgreich durch und erreichte mit 585 Ringen einen beachtlichen 27. Platz . Auch für Mia war die Teilnahme an der DM ein besonderes Erlebnis und eine wertvolle Erfahrung. Hinter diesen Erfolgen steckt jedoch weit mehr als nur der Wettkampftag. Hartes und schweißtreibendes, stundenlanges Training über das gesamte Jahr war die Grundlage für die guten Platzierungen. Einen großen Anteil daran hatte Günter Scharf, der unzählige Stunden in die Vorbereitung und Betreuung der beiden Schützinnen das ganze Jahr über investierte. Die Leistungen von Jana und Mia sind daher auch ein großer Erfolg für ihren Trainer und die Burgschützen Trausnitz. Beide Schützinnen konnten sich auf der großen Bühne der Deutschen Meisterschaft hervorragend präsentieren und ihren Verein würdig vertreten. Die erreichten Platzierungen zeigen eindrucksvoll das sich Einsatz, Disziplin und kontinuierliches Training auszahlen. Für die Burgschützen waren die Deutschen Meisterschaften 2026 damit ein besonderes sportliches Highlight und ein weiterer Ansporn für die kommenden Wettkämpfe.
north