Alle Berichte aus dem Landkreis Schwandorf



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Publikum lauscht gebannt bei den Schönseer Abendklängen (Bild: Nicole Rochelt)

Stimmgewaltiger Gesangverein singt sich in Herzen

Petrus meint es in diesem Jahr nicht gut mit den Schönseer Abendklängen. Von den fünf bisherigen Veranstaltungen fand das Musikspektakel gestern zum vierten Mal wetterbedingt in der Schulaula statt. Doch davon lassen sich die Musikliebhaber nicht beeindrucken. Rund 50 Gäste durfte der Gesang- und Orchesterverein begrüßen. Chorleiter Andreas Wirnshofer kündigte bereits zu Beginn ruhigere Töne an. Auch Schönsees 3. Bürgermeister Josef Fleißer forderte das Publikum bei seiner Begrüßung auf, diese Töne ins Herz zu lassen. Die kurzen Reden versprachen nicht zu viel. Der stimmgewaltige Männerchor erfüllte nicht nur die Räume der Schule. Die Stimmen und Melodien suchten sich alsbald den Weg in die Tiefe der Seelen. Andreas Wirnshofer, der nicht nur als Dirigent wirkte, sondern den Chor als begnadeter Sänger ergänzte, führte durch das Liedgut des Abends. „Wein, Weib und Gesang” wurden ebenso besungen, wie das Wandern und die Heimatliebe. Selbstverständlich gehörten auch Lieder zum Schmunzeln, wie „Diridonda” zum Repertoire. A capella, also nur mit dem „Instrument, das man immer dabei hat – der Stimme”, verzauberten die elf Herren die begeisterten Zuhörer. Angsteckt von der Leidenschaft der Sänger hörte man bei so manch bekanntem Liedgut Gesang auch aus den Reihen der Gäste. Zum Ende des besonderen Konzerts fiel der Abschied schwer und ohne Zugabe wurden die sonoren Männerstimmen nicht in den Feierabend entlassen. Auch dritter Bürgermeister Fleißer ergriff noch einmal das Wort und bedankte sich beim Gesang- und Orchesterverein für den „Gesang vom Feinsten”. Mit den Z´s und der Blaskapelle Weiding stehen noch zwei Highlights bei den nächsten Schönseer Abendklängen aus, bevor die „Abendklänge-Saison” für dieses Jahr endet.
Übergabe der Erinnerungsgeschenke<br>Von links: Vorsitzender Matthias Lang, Kommandant Manfred Brugger (Velden Wörther See)<br>Von rechts: Kommandant Thomas Schwarz, stv. Kommandant Peter Bodensteiner (Bild: Norbert Friedl)

Feuerwehr Oberköblitz beim 150-jährigen Gründungsfest der Feuerwehr Velden Wörther See - 50 Jahre Partnerschaft

Seit 50 Jahren besteht eine Partnerschaft mit der Feuerwehr Velden Wörther See. Ihren Anfang nahm sie, als der damalige zweite Vorsitzende Ulrich Hübner während eines Urlaubs 1975 in Velden Kontakt zur örtlichen Feuerwehr knüpfte. Fast auf den Tag genau vor 50 Jahren war die Feuerwehr Oberköblitz zum 100-jährigen Gründungsfest in Velden am Wörthersee erstmals in Kärnten. Gerne nahm die Feuerwehr Oberköblitz die Einladung zum 150-jährigen Gründungsfest der Feuerwehr Velden am ersten Juni-Wochenende an. Drei Feuerwehrkameraden nahmen sogar die Strapazen in Kauf und fuhren mit dem Rad nach Velden. Nach der Ankunft am Freitag traf man sich zunächst mit den Kameraden der Partnerfeuerwehr Damtschach. Die Feierlichkeiten in Velden begannen mit der offiziellen Begrüßung der geladenen politischen Vertreter, der Abordnungen der Feuerwehren und des Feuerwehrkommandos durch Bürgermeisterin Dr. Margit Heissenberger. Beim Totengedenken auf dem Friedhof Velden wurde am Nachmittag der verstorbenen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner in einem würdigen Rahmen gedacht. Am Abend stand die Kameradschaft im Mittelpunkt. Gemeinsam mit weiteren Partnerfeuerwehren aus Velden/Vils, Haltern am See, Pasewalk, St. Veit im Pongau und Biedermannsdorf wurde die langjährige Verbundenheit gepflegt und vertieft. Im Rahmen des Festabends überreichte Vorsitzender Matthias Lang gemeinsam mit dem Kommandanten Thomas Schwarz und dem stellvertretenden Kommandanten Peter Bodensteiner an den Kommandanten der Feuerwehr Velden, Manfred Brugger, zwei gekuppelte Schläuche mit den Aufschriften „FF Velden Wörther See“ und „FF Oberköblitz“. Hinzu kamen eine Urkunde zur 50-jährigen Partnerschaft sowie eine weitere Urkunde zum 150-jährigen Gründungsfest. Einlagen durch unseren Busfahrer Karl Eckert durften nicht fehlen. Viele ungläubige Blicke in Richtung Bühne: ist das der echte „DJ Ötzi“? Der Samstag war geprägt von einem eindrucksvollen Festzug entlang des Seecorso am Ufer des Wörthersees, vorbei am berühmten Schlosshotel, zum Festakt am Gemonaplatz. Vor zahlreichen Ehrengästen, darunter Bürgermeisterin Dr. Margit Heissenberger und Feuerwehrpräsident Ing. Rudolf Robin, erhielten ein neues Wechselladerfahrzeug „WLF-Saug/Druck“ sowie das neue Boot „Ursula“ durch Landesfeuerwehrkurat Harald Truskaller und Feuerwehrkurat Mag. Martin Satlow den kirchlichen Segen. Ein weiterer Höhepunkt war die Auszeichnung von Kommandant Manfred Brugger: Kreisbrandrat Christian Demleitner verlieh ihm für seine fast 30-jährige grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Feuerwehren aus Deutschland die Medaille für Internationale Zusammenarbeit. Mit einem Vorbeimarsch an den Ehrengästen und einem Festabend im Sicherheitszentrum klang der Samstag aus. Am Sonntag trat die Feuerwehr Oberköblitz nach einer Schifffahrt auf dem Wörthersee mit Frühstück an Bord der „MS Thalia“ die Heimreise an. Die Teilnehmer nahmen viele eindrucksvolle Erlebnisse mit nach Hause und hoben insbesondere die große Gastfreundschaft der Feuerwehr Velden Wörther See hervor.

Vielfalt und Engagement: Das öffentliche Leben im Landkreis Schwandorf

Teile des Landkreises Schwandorf gehören zum Oberpfälzer Wald und zum Bayerischen Wald. Dadurch bietet die Region zahlreiche Wander- und Ausflugsmöglichkeiten. Im südlichen Teil des Landkreises befindet sich das Oberpfälzer Seenland. Es ist mit 830 Hektar Wasserfläche die wasserreichste Region Ostbayerns – und mittendrin: die Erlebnisholzkugel am Steinberger See.

Heimat und Brauchtum sind im Landkreis Schwandorf ein wichtiges Thema. Tradition hat zum Beispiel das „Spitzenklöppeln“, das 2018 mit dem Heimatpreis Oberpfalz besondere Verdienste um Kultur, Heimat und Brauchtum ausgezeichnet wurde. Über die Grenzen der Region hinaus bekannt ist das Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen. Das sich als kulturelles Gedächtnis der Oberpfalz versteht.

Der Landkreis Schwandorf liegt in Ostbayern und gehört zum Regierungsbezirk Oberpfalz. Er hat rund 151.000 Einwohner (Stand: Dezember 2022) und umfasst 33 Kommunen.



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Bürgerfest in Oberviechtach bietet buntes Programm

Das Bürgerfest in Oberviechtach findet am Samstag, 11. Juli, und am Sonntag, 12. Juli, statt. Das Festwochenende startet am Samstag mit dem Spendenlauf des Handballvereins. Am Abend treten auf dem Marktplatz die Jugendband „Kurzschluss“ sowie die Partyband „Skandal“ auf. Der Sonntag beginnt mit einem Kirchenzug von der Mehrzweckhalle zur neu gestalteten Marktweiheranlage. Dort finden die Segnung und die offizielle Eröffnung der Anlage statt. Anschließend zieht der Kirchenzug weiter zur Pfarrkirche zum gemeinsamen Gottesdienst. Danach gibt es einen Frühschoppen mit der Stadtkapelle Oberviechtach und Radio Ramasuri. Tagsüber stehen eine Kinderolympiade in der Bahnhofstraße, eine Blaulichtmeile in der Klostergasse und Nabburger Straße, Bullriding, ein Puppenspiel, Tanzauftritte und eine Museumsöffnung auf dem Programm. Den musikalischen Abschluss bildet am Sonntagabend die Serenade mit der Stadtkapelle und dem Kolping-Spielmannszug. Für das leibliche Wohl sorgen zahlreiche Vereine. Das THW bittet um vorherige Bestellung des Schweinebratens für Sonntagmittag. Die Bestellung ist bis Samstag, 4. Juli, telefonisch immer montags von 18 bis 20 Uhr unter Telefon 09671/91 87 164 möglich. Unternehmen und Vereine können für eine unkomplizierte Verpflegung Wertmarken im Wert von jeweils 5 Euro vorab erwerben. Die Bestellung ist bis Mittwoch, 1. Juli, per E-Mail an stadtmarketing@oberviechtach.de möglich.
Das Foto zeigt neben den Preisträgerinnen und Preisträgern auch die Schulleiterin Dr. Anja Wiesner und die betreuenden Lehrkräfte Iris Hösl und Lukas Weitl.  (Bild: Michael Sontheim)

Erfolgreiche Teilnahme beim Landeswettbewerb „Experimente antworten“ Runde II im Schuljahr 2025/26

Etwa 1000 Schülerinnen und Schüler aus ganz Bayern haben sich in der 2. Runde des Landeswettbewerbs unter dem Motto „Keine kalten Finger!“ mit der Herstellung eines Taschenwärmers und den Eigenschaften seiner möglichen Inhaltsstoffe beschäftigt. Aus dem Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium Nabburg nahmen diesmal 19 neugierige Jungforscherinnen und -forscher aus den Jahrgangsstufen 5 bis 9 teil. Sie haben zunächst die Eigenschaften von Taschenwärmern untersucht und die Schmelztemperatur präzise bestimmt. Ihr Inhalt musste analysiert und der Auslöser der Kristallisation gefunden werden. Mit großem Engagement wurde ein Taschenwärmer selbst hergestellt. Dabei mussten die Variablen sorgfältig analysiert und angepasst werden. Nur die richtige Stoffmischung gewährleistet, dass auch ausreichend Wärme erzeugt wird. Mit einer großen Portion an Kreativität wurden die Taschenwärmer schließlich vermarktet. Viele dieser Eigenkreationen würden sich so sicherlich verkaufen lassen! 18 Schülerinnen und Schüler bearbeiteten die gestellten Aufgaben so gut, dass ihnen in ihrer Urkunde das höchste Prädikat „Mit großem Erfolg teilgenommen“ bescheinigt wurde. Diese Leistung wurde zusätzlich mit einem kleinen zum Thema passenden Sachpreis gewürdigt. Diesmal freuten sich die Schülerinnen und Schüler über ein Set mit LCD-Flachfilm-Thermometern. Die Anzeige dieser Thermometer beruht auf der Eigenschaft von Flüssigkristallen, ihre Farbe temperaturabhängig ändern zu können. Ein weiterer Teilnehmer konnte sich über eine Urkunde mit dem Prädikat „Mit Erfolg teilgenommen“ freuen. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Biologiesaal überreichte die Schulleiterin Dr. Anja Wiesner den erfolgreichen Schülerinnen und Schülern die Urkunden und Sachpreise und lobte ihren Wettbewerbserfolg und großen Forschungseifer. Der Wettbewerb wird von den Lehrkräften der Fachschaften Biologie, Chemie und Natur und Technik betreut. Das Anliegen des Wettbewerbs „Experimente antworten“ ist, Freude am Experimentieren und an den Naturwissenschaften zu wecken. Dreimal pro Schuljahr wird Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 5 bis 10 eine Experimentieraufgabe zu einem naturwissenschaftlichen Phänomen gestellt, die sie selbstständig zu Hause mithilfe von Alltagschemikalien und -geräten aus Drogerie und Baumarkt bewältigen können. Die Teilnehmer, die sich bei allen drei Runden im Schuljahr sehr erfolgreich beteiligt haben, werden zu Beginn des neuen Schuljahres zu einer Preisverleihung nach München ins Deutsche Museum eingeladen und erhalten dort den sogenannten Superpreis, der durch den Kultusminister oder einen Vertreter überreicht wird.
Mountainbiketour in der Wilden-Kaiser-Region (Bild: Michael Fleischmann)

Mutproben, Bergabenteuer und Teamgeist - die GVS in Tirol

Für 82 Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen der Gregor-von-Scherr-Schule Neunburg v. W. ging es vom 18. bis 22. Mai auf Klassenfahrt nach Kössen in Tirol. In der beeindruckenden Kulisse der Wilder-Kaiser-Region am Fuße des Unterberghorns erwartete die Jugendlichen eine Woche voller sportlicher Herausforderungen, gemeinsamer Erlebnisse und persönlicher Erfolgsmomente. Auf dem Programm standen unter anderem Alpintrekking, Klettern, Mountainbiking, Bergwanderungen sowie Erste-Hilfe-Kurse. Besonders viel Mut verlangten das Abseilen in Höhlen und das Überqueren einer Wildwasserschlucht auf einer Slackline. Für viele Schülerinnen und Schüler bedeuteten diese Aufgaben eine echte Herausforderung. „Ich hätte nie gedacht, dass ich mich das traue”, war ein Satz, der während der Woche immer wieder zu hören war. Zahlreiche Jugendliche überwanden eigene Ängste, verließen ihre Komfortzone und konnten am Ende stolz auf ihre Leistungen zurückblicken. Neben den erlebnispädagogischen Angeboten kam auch der Freizeitspaß nicht zu kurz. Fußball, Beachvolleyball, Basketball und Tischtennis sorgten für Abwechslung. Besonders die Begegnungen an den Tischtennisplatten entwickelten sich zu spannenden Duellen zwischen Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften. Wer nach den sportlichen Aktivitäten Abkühlung suchte, wagte den Sprung in den rund 18 Grad kühlen Pool. Den Abschluss der gelungenen Woche bildeten ein gemeinsamer Grillabend und eine Disco. Bei guter Stimmung wurde gefeiert, getanzt und auf die vielen Erlebnisse zurückgeblickt. Die Klassenfahrt nach Tirol wird den Jugendlichen vor allem als eine Zeit in Erinnerung bleiben, in der sie neue Erfahrungen sammelten, über sich hinauswuchsen und als Gemeinschaft zusammenfanden.
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