Traditionell empfing Oberbürgermeister Andreas Feller die Schwandorfer Sternsinger in der Spitalkirche. (Bild: Daniel Weigl)

Oberbürgermeister Andreas Feller empfängt Schwandorfer Sternsinger

Sternsingen gegen Kinderarbeit Rund um den 6. Januar ziehen sie auch in Schwandorf von Tür zu Tür, segnen Häuser und Wohnungen und sammeln dabei Spenden für Kinder auf der ganzen Welt – die Sternsinger. Der Brauch des Sternsingens reicht bis ins Mittelalter zurück und gilt heute als weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder. Dieses Mal steht das Dreikönigssingen unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit”. Konkret richtet die deutschlandweite Aktion dabei ihren Blick nach Bangladesch. Trotz Fortschritten ist das asiatische Land immer noch von Kinderarbeit geprägt, rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche sind betroffen. Sternsinger-Partnerorganisationen setzen sich dafür ein, die Situation zu verbessern und den Schulbesuch zu ermöglichen. Traditionell empfing Oberbürgermeister Andreas Feller die Sternsinger aus den Schwandorfer Pfarreien gemeinsam mit Stadtpfarrer Christian Kalis in der Spitalkirche. „Es beeindruckt mich jedes Jahr, wie viel Begeisterung und Herzblut ihr in diese Aktion steckt. Mit eurem Engagement setzt ihr ein starkes Zeichen für Nächstenliebe und Zusammenhalt”, sagte Feller. Nach der Begrüßung machten sich die Sternsinger daran, den Segen der Heiligen Drei Könige „Christus segne dieses Haus” mit dem Aufkleber „20 C + M + B 26” am Haupteingang des Rathauses anzubringen. Anschließend versammelten sich alle im Foyer der Spitalkirche zu einer gemeinsamen Brotzeit, bei der Zeit für Gespräche und Austausch blieb.
Barbara Aved (Amt Zentrale Steuerung und Dienste), Erhard Schönfelder (Sportabzeichen-Prüfer), Armin Wolf, Walter Zilch (Sportabzeichen-Prüfer), Alexandra Wolf und Oberbürgermeister Andreas Feller (von links). (Bild: Andreas Hofmeister)

Alexandra und Armin Wolf - Ausgezeichnet sportlich

Oberbürgermeister Andreas Feller verleiht Deutsche Sportabzeichen an Alexandra und Armin Wolf „Schwandorf bewegt sich” – unter diesem Motto haben sich auch 2025 wieder zahlreiche Schwandorferinnen und Schwandorfer an der beliebten Sportabzeichen-Aktion beteiligt. Zu den diesjährigen Teilnehmenden gehörten auch Sportmoderator und Schirmherr Armin Wolf und seine Frau Alexandra. Die errungenen Sportabzeichen in Gold und Bronze verlieh Schwandorfs Oberbürgermeister Andreas Feller den beiden nun höchstpersönlich im Rathaus – gemeinsam mit den langjährigen Prüfern Walter Zilch und Erhard Schönfelder. „Es freut mich sehr, dass ihr euch entschieden habt, das Sportabzeichen hier in Schwandorf abzulegen. Ich gratuliere euch zu eurer hervorragenden Leistung”, so Andreas Feller bei der feierlichen Verleihung. „Gleichzeitig bedanke ich mich herzlich dafür, dass ihr unsere Aktion seit vielen Jahren so engagiert unterstützt.” Den Glückwünschen schlossen sich auch die Sportabzeichen-Prüfer Walter Zilch und Erhard Schönfelder an. „Ich komme jedes Mal sehr gerne nach Schwandorf”, betonte Armin Wolf. „Und heute ganz besonders”, fügte er mit einem Schmunzeln hinzu. Das Deutsche Sportabzeichen gibt es seit 1913 und zählt zu den größten Breitensportbewegungen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Absolviert werden Disziplinen aus den Bereichen Leichtathletik, Radfahren, Schwimmen und Geräteturnen. Verliehen wird das Abzeichen je nach Leistung in Bronze, Silber oder Gold.
Empfang der französischen Schüler. (Bild: Andreas Hofmeister)

Freundschaft über Grenzen hinweg

Schülerinnen und Schüler aus der französischen Partnerstadt Libourne in Schwandorf In diesem Jahr durfte die Städtepartnerschaft zwischen Schwandorf und Libourne ihr 60jähriges Jubiläum feiern. Ein zentraler Bestandteil dieser Verbindung ist der traditionsreiche Schüleraustausch zwischen dem Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium (CFG) und dem Lycée Max Linder in Libourne – und auch heuer sind die französischen Gäste in der Vorweihnachtszeit nach Schwandorf gereist. Am Montag begrüßte Oberbürgermeister Andreas Feller insgesamt 27 französische Schülerinnen und Schüler im Sitzungssaal des Rathauses. Begleitet wurden sie von Stadträtin Gabi Höper sowie den Lehrern David Schilling und Laurent Elbaz. Von Schwandorfer Seite nahmen CFG-Französischlehrer Joachim Cistecky, der den Austausch organisatorisch betreut, und der Vorsitzende des Libourne-Vereins Schwandorf, Fabian Borkner, teil. „Es freut mich sehr, dass unser Schüleraustausch auch nach so vielen Jahrzehnten lebendig bleibt”, sagte der Oberbürgermeister. „Solche Begegnungen schaffen Verständnis, bauen Brücken und zeigen, wie wertvoll unsere deutsch-französische Freundschaft ist.” Anschließend erhielten die jungen Gäste kleine Willkommensgeschenke der Stadt. Die Schülerinnen und Schüler bleiben bis zum Ende der Woche in Schwandorf. Neben dem gemeinsamen Unterricht am CFG stehen verschiedene Programmpunkte auf dem Plan – darunter Ausflüge nach Nürnberg und Regensburg sowie gemeinsame Aktivitäten mit ihren Austauschpartnerinnen und -partnern. Seit mehreren Jahren besteht zudem ein herzlicher Briefkontakt zwischen Libourner Grundschülern und den Senioren des Schwandorfer Elisabethenheims. Auch dieses Mal überraschte Stadträtin Gabi Höper die Bewohnerinnen und Bewohner wieder mit selbstgebastelten weihnachtlichen Geschenken und persönlichen Grüßen der Kinder, was für große Freude sorgte.

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