Eine besondere Art der Abkühlung (Bild: Laura Cabarth)

Ab ins kühle Nass - Realschule Neunburg trotzt der Hitzewelle im Freibad

Die aktuelle Hitzewelle hat auch die Realschule Neunburg fest im Griff. Bei Temperaturen von weit über 30 Grad wurden die Klassenzimmer schnell zu echten Hitzekammern – an konzentrierten Unterricht war kaum noch zu denken. Doch anstatt die Schülerinnen und Schüler einfach mit Hitzefrei nach Hause zu schicken, entschied sich die Schulleitung für eine ebenso unkomplizierte wie gelungene Alternative: Der Schulvormittag wurde kurzerhand ins Neunburger Freibad verlegt. Der Weg ins Freibad wurde bei der sommerlichen Gluthitze fast schon zur kleinen Herausforderung. Und so sehnten sich alle nach der erfrischenden Abkühlung. Umso größer war die Erleichterung, als das Wasser endlich in Sicht war. Jetzt hieß es: Handtücher ausbreiten, Sonnencreme auftragen und nichts wie hinein ins kühle Nass! Ob beim Schwimmen, Planschen, Tauchen oder beim Wettrutschen – schon nach wenigen Minuten war überall ein fröhliches Lachen zu hören. Andere genossen die großzügigen Liegewiesen, suchten sich ein schattiges Plätzchen unter den Bäumen und nutzten die Zeit für ein entspanntes Gespräch. Der Spaß kam an diesem Vormittag garantiert nicht zu kurz. Das Neunburger Freibad bot dafür ideale Bedingungen. Mit seinen gepflegten Becken, weitläufigen Grünflächen und zahlreichen Schattenplätzen war es ein perfekter Ort, um heiße Tage erträglich zu machen. Auch der beliebte Kiosk ließ keine Wünsche offen: Von kühlen Getränken und Eis über Pommes bis hin zu Döner und weiteren Snacks war für jeden Geschmack etwas dabei. Gerade während der anhaltenden Hitzewelle zeigte sich die Anlage als willkommene Oase, in der Abkühlung, Entspannung und Gemeinschaft wunderbar zusammenkommen. Mit ihrer spontanen und kreativen Entscheidung traf die Schulleitung sowohl bei den Schülerinnen und Schülern als auch bei den Lehrkräften voll ins Schwarze. Statt den Unterricht in den überhitzten Räumen „durchzuziehen” oder kurzfristig ausfallen zu lassen, wurde der Vormittag sinnvoll genutzt – mit viel Bewegung, gemeinsamer Zeit und vor allem einer ordentlichen Portion Abkühlung. So wurde aus einem extrem heißen Schultag ein abwechslungsreicher Vormittag außerhalb des Klassenzimmers. Ein herzliches Dankeschön gilt dabei dem Landkreis, der den Eintritt für alle Schülerinnen und Schüler übernommen hat. Dadurch konnten alle Klassen dieses besondere Angebot unkompliziert und kostenlos nutzen. Am Ende zeigte sich: Manchmal braucht es nur eine gute Idee und etwas Flexibilität, um selbst eine extrem heiße Woche mit Temperaturen von 35 bis 40 Grad gut zu meistern. So brachte der Freitag vor allem eines mit sich: Abkühlung im erfrischenden Nass und richtig gute Stimmung.
SMV und Schulleitung freuen sich auf die Aktivitäten rund um das neue Programm „sozialgenial”. (Bild: Florian Dendorfer)

Realschule Neunburg ist sozialgenial-Schule: Lernen, das wirkt

Was kannst du gut, was anderen nützt? Diese Frage steht im Mittelpunkt von sozialgenial – und sie passt hervorragend zur Gregor-von-Scherr-Schule, an der Lernen immer wieder mit echtem Engagement verbunden wird. sozialgenial ist ein Programm, das Unterricht und gesellschaftliches Engagement zusammenbringt. Schülerinnen und Schüler setzen sich dabei nicht nur theoretisch mit wichtigen Themen auseinander, sondern werden selbst aktiv: für ihre Schule, für andere Menschen und für die Region. Dass dieses Prinzip an der GvS lebendig ist, zeigen viele Projekte der vergangenen Zeit. Bei „Insight Neunburg” beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler mit dem Freizeitverhalten Jugendlicher, führten eine eigene Umfrage durch und stellten ihre Ergebnisse politischen Entscheidungsträgern vor. Beim Projekt „Die Wahrheit hinter der 'Wahrheit' – Verschwörungstheorien im Faktencheck” wurden Jugendliche zu Aufklärern für jüngere Klassen: Mit Quiz, Memory, digitaler Zeitleiste und Messestand sensibilisierten sie für Fake News, Manipulation und kritisches Denken. Auch soziales Engagement spielt an der GvS eine wichtige Rolle. Bei Spendenaktionen für die Tafel sammelte die Schulfamilie Lebensmittel für Menschen in schwierigen Lebenslagen. Mit Aktionen wie „Ein Stern für …” unterstützt die Schule Bedürftige in der Region und zeigt, dass Hilfe oft direkt vor der eigenen Haustür beginnt. All diese Projekte machen deutlich: Lernen endet an der GvS nicht mit dem Klingeln der Schulglocke. Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung, bringen eigene Ideen ein und erleben, dass ihr Handeln etwas bewirkt. Genau deshalb ist die Gregor-von-Scherr-Schule Teil von sozialgenial – weil Engagement, Gemeinschaft und Bildung hier zusammengehören.
Mountainbiketour in der Wilden-Kaiser-Region (Bild: Michael Fleischmann)

Mutproben, Bergabenteuer und Teamgeist - die GVS in Tirol

Für 82 Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen der Gregor-von-Scherr-Schule Neunburg v. W. ging es vom 18. bis 22. Mai auf Klassenfahrt nach Kössen in Tirol. In der beeindruckenden Kulisse der Wilder-Kaiser-Region am Fuße des Unterberghorns erwartete die Jugendlichen eine Woche voller sportlicher Herausforderungen, gemeinsamer Erlebnisse und persönlicher Erfolgsmomente. Auf dem Programm standen unter anderem Alpintrekking, Klettern, Mountainbiking, Bergwanderungen sowie Erste-Hilfe-Kurse. Besonders viel Mut verlangten das Abseilen in Höhlen und das Überqueren einer Wildwasserschlucht auf einer Slackline. Für viele Schülerinnen und Schüler bedeuteten diese Aufgaben eine echte Herausforderung. „Ich hätte nie gedacht, dass ich mich das traue”, war ein Satz, der während der Woche immer wieder zu hören war. Zahlreiche Jugendliche überwanden eigene Ängste, verließen ihre Komfortzone und konnten am Ende stolz auf ihre Leistungen zurückblicken. Neben den erlebnispädagogischen Angeboten kam auch der Freizeitspaß nicht zu kurz. Fußball, Beachvolleyball, Basketball und Tischtennis sorgten für Abwechslung. Besonders die Begegnungen an den Tischtennisplatten entwickelten sich zu spannenden Duellen zwischen Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften. Wer nach den sportlichen Aktivitäten Abkühlung suchte, wagte den Sprung in den rund 18 Grad kühlen Pool. Den Abschluss der gelungenen Woche bildeten ein gemeinsamer Grillabend und eine Disco. Bei guter Stimmung wurde gefeiert, getanzt und auf die vielen Erlebnisse zurückgeblickt. Die Klassenfahrt nach Tirol wird den Jugendlichen vor allem als eine Zeit in Erinnerung bleiben, in der sie neue Erfahrungen sammelten, über sich hinauswuchsen und als Gemeinschaft zusammenfanden.
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