Insgesamt 28 Schülerinnen und Schüler beteiligten sich am diesjährigen schulinternen Technikwettbewerb des Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasiums. (Bild: Susanne Wagner und Wolfgang Schrüfer)

Auszeichnung vieler kreativer Werke beim 23. Emz-Technikwettbewerb

Auch in diesem Schuljahr durfte wieder getüftelt, gebastelt und geknobelt werden – die Themen für den 23. Emz-Technikwettbewerb wurden kurz vor Weihnachten bekanntgegeben und brachten viele clevere Köpfe im Kinderzimmer zum Rauchen… Die diesjährigen Problemstellungen lauteten: Thema 1: „ALARM!” Baue eine Alarm-Anlage, die ein beliebiges Signal aussendet, sobald sie ausgelöst wird. Thema 2: „Mausboot” Baue ein Boot, das möglichst weit auf dem Wasser fährt. Als einzige Energiequelle für den Antrieb darf das Mausboot eine gespannte Mausefalle nutzen, die wir zur Verfügung stellen. Als der Moment der Abgabe der Werke Anfang März gekommen war, waren wir begeistert von den interessanten, kreativen und vielfältigen Lösungen, die zu beiden Themen gefunden wurden. Insgesamt 28 Schülerinnen und Schüler gaben 14 Boote und elf Alarmanlagen ab und machten der Jury die Bewertung alles andere als einfach… Mit nassen Füßen wurden im Schwimmbad der Schule die Boote auf ihre Reichweite hin getestet; in der Physiksammlung war der ein oder andere ausgelöste Alarm weit über die Gänge des JASG zu hören. Die betreuenden Lehrkräfte Wolfgang Schrüfer und Susanne Wagner sowie Dr. Andreas Plach von der Firma emz nahmen sich viel Zeit für die eingehende Prüfung der Arbeiten bezüglich aller vorgegebenen Bewertungskriterien. Bei der Preisverleihung am 21. April wurde es dann spannend für die Teilnehmenden, die zur Prämierung mitsamt ihrer ganzen Klasse eingeladen waren, sodass die Turnhalle gut gefüllt war. Das Klarinettenensemble und Hannah Schiller (Q12) am Klavier sorgten unter der Leitung von Michaela Lippert für eine stimmungsvolle musikalische Umrahmung. Schulleiterin Dr. Anja Wiesner zeigte sich in ihrem Grußwort schwer beeindruckt von der Vielfalt der Ideen der Schülerinnen und Schüler. Emz-Chef Thomas Hanauer betonte, wie gern er jedes Jahr zur Preisverleihung komme und wie wichtig Technik für die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes sei. Wolfgang Schrüfer, Susanne Wagner sowie Andreas Plach und Manfredi Signorino von der Firma emz durften anschließend die vielen Gewinnerinnen und Gewinner des diesjährigen Technikwettbewerbs auszeichnen: Als erstes wurden die Mausboote prämiert. Vierte Preise und jeweils zehn Euro gingen für kreative Arbeiten wie den Dampfer „M-Ess-Käse” oder den nachhaltigen „Tetra-Flitzer” an Konstantin Wilson (6a), Thomas Kurz (6c), Theresa Hierhammer (6c) und Eva Lottner (7b). Etwas über einen Meter Reichweite konnten die Werke „Grünes Holzschiff” von David Kiendl und Max Frei (beide 5a), der „Aqua-Runner 2.0” von Lena Stör (6a) und das „Flaschenboot” von Verena Ram (8c) aufweisen und erzielten damit dritte Preise, die zu je 30 Euro dotiert waren. Auch Leonhard Hierhammer und Timo Kurz (beide 8c) erzielten mit ihrem JAS-EMZ-Boot aus dem 3D-Drucker einen dritten Preis. Eine sehr gute Kraftübertragung mittels Hebelwirkung hatte Max Gradls (6a) Leichtbau „Pink Panther”, der stolze drei Meter weit übers Wasser fuhr. Ähnlich weit kamen Jakob Ries (5a) und Jonathan Klösel (5b) mit ihrer Konstruktion aus einer Brotzeitbox, Antonia Klier (7c) mit dem liebevoll gestalteten Katamaran „Speedy Gonzalez” und Amy Schwensen (8c) mit ihrem clever konstruierten Piratenschiff. Alle Genannten erhielten zweite Preise zu je 60 Euro. Jordan Schwensen (7c) hatte aus gebogenen, bunten Trinkhalmen einen beeindruckenden Riesenschaufelrad-Dampfer gebaut, der in allen Bewertungskriterien sehr gut abschneiden konnte und somit einen ersten Preis zu 100 Euro einbrachte. Bei den Alarmanlagen erhielten Leni Kühn (6a) und Lena Stör (6a) mit ihren Sirenen in der Box jeweils einen vierten Preis. Eine Falltür-Konstruktion, bei der eine Dose laut scheppernd herunterfällt, wenn man darauf tritt, brachte Thomas Kurz (6c) einen dritten Preis und somit 30 Euro ein. Ebenfalls mechanisch, durch das Geräusch von fallenden Murmeln in einen Becher, warnt die Anlage von Fine Wiesner und Irma Hinz (beide 7b) bei der Wegnahme eines Gegenstands, der an einem Kippmechanismus angelehnt wird. Cornelius Heuberger und Max Hierl (beide 6c) hatten eine Glocken-Maschine erfunden, die mit einem Lego-Technik-Motor angetrieben wird, während Antonia Klier (7c) mit ihrem „Roll-Alarm” einen Luftballon durch eine Nadel an einem Spielzeugauto lautstark zerplatzen lässt, um Eindringlinge anzukündigen. Auch diese drei Werke wurden mit einem dritten Preis belohnt. Ein besonders wirkungsvolles Instrument gegen Vögel auf dem Fensterbrett hatte Max Rauch (6a) erfunden: Seine Alarmanlage „Taubenschreck” piept, wenn auf eine Metallplatte Druck ausgeübt wird. Für diese kreative Lösung verdiente er sich einen zweiten Preis (60 Euro). Ein elektronisch gesichertes Museum, das Licht- und Tonsignale aussendet, wenn Juwelen gestohlen werden, reichten Oleksandr Burenko und Paul Gallner (beide 8a) ein. Sie erreichten damit ebenfalls einen zweiten Preis, genauso wie Leonhard Hierhammer und Timo Kurz (beide 8c), die mit dem „EMZ-TL-100” ein wirkungsvolles Türsystem entwickelt hatten, das nur von ihren 3D-gedruckten Zugangskarten entsperrt werden kann. Als außergewöhnlich gut wurden schließlich die Alarmanlagen von Moritz Rauch (6a) und Tom Schafbauer (11a) bewertet und aus diesem Grund mit einem 1. Preis und 120 Euro belohnt. Das originelle Modellhaus, das Moritz mit viel Liebe zum Detail gebaut hatte, lässt niemanden unerkannt, der vor der Haustür steht oder womöglich die Türe öffnet – neben einem akustischen Signal erscheint auch ein beleuchteter „Geist” im Fenster, um Diebe in die Flucht zu schlagen. Auch Tom hatte ein mehrfach gesichertes Modellhaus gebaut, das mit vielen Features vom Temperatur- und Abstandsmesser über eine automatische Tür bis hin zum Fingerabdrucksensor ausgestattet ist. Nur autorisierte Personen erhalten hier Zutritt, Eindringlinge in der Nähe des Hauses können in verschiedenen Alarmstufen erkannt und per Videokamera beobachtet werden. Das komplexe System aus Sensoren und Motoren wird dabei von mehreren, selbst programmierten Microcontrollern gesteuert. Alle Zweit- und Erstplatzierten erhielten während der Preisverleihung die Möglichkeit, die Entstehung ihrer Arbeiten zu präsentieren und damit einen weiteren Preis abzustauben. Für ihre besonders unterhaltsamen und schön gestalteten Vorträge überreichte Thomas Hanauer jeweils einen mit 50 Euro dotierten Präsentationspreis an Jordan Schwensen sowie an Leonhard Hierhammer und Timo Kurz. Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und hoffen, auch im kommenden Schuljahr wieder spannende Aufgaben zu finden, die viele Tüftler dazu bewegen, mitzumachen!
In einer Mischung aus Geschichte und Latein als Sprache begeisterten drei „lebensechte Römer” die Besucher beim Tag der offenen Tür. (Bild: Raphael Haubelt )

Schmeller-Gymnasium Nabburg präsentierte sich vor großem Publikum beim Tag der offenen Tür

Unter dem Motto „Das JAS-Gymnasium stellt sich vor“ hatte die Nabburger Bildungseinrichtung als Ergänzung eines vorausgegangenen Informationsabends zum Thema „Übertritt“ nun noch kurz vor den Osterferien zu einem „Tag der offenen Tür“ eingeladen. So gab es für alle künftigen Gymnasiasten und deren Eltern gleich zwei Gelegenheiten, neben der Schulleitung auch eine große Anzahl von Lehrkräften ganz persönlich, aber vor allem natürlich die Vielfalt der schulischen Möglichkeiten kennenzulernen, die später beruflich mehr als nur „eine Tür öffnen“. Schon die vom Unterstufenchor mitreißend begleitete Begrüßung machte Lust auf mehr und so erlebte die nachfolgende Chemie-Show einen kaum zu bewältigenden Andrang. Was nicht wie Biologie oder Physik in die modern ausgestatteten Fachräume einlud, war auf der belebten „Messestraße“ anzutreffen, die, wie beispielsweise am Stand der Forscherwerkstatt, bei den Künstlern, mathematisch oder sprachlich zum aktiven Mitmachen anspornte. Auch drei täuschend „echte Römer“ sorgten mittendrin für Aufsehen. Zur Abwechslung mit Power war in der Doppelturnhalle ein Sportparcours aufgebaut und für die Pausen zwischendurch bot der Elternbeirat Kaffee, Kuchen und Snacks der Mensa an. Einblicke erhielten die vielen Besucher zudem in das Angebot der OGS – und speziell die künftigen „Fünftklässler“ beim Schnupperunterricht in die Fächer Latein, Französisch, Spanisch, Natur und Technik sowie Mathematik. Wie die zuvor im Einzeltest ausprobierten Musikinstrumente perfekt zusammenspielen, präsentierten zum Abschluss die Big Band und das Orchester. Nicht nur sie bekamen für den ebenso informativen wie unterhaltsamen Tag in sympathischer Atmosphäre sehr viel Applaus.
Zwei Schecks in Höhe von je 3000,- Euro konnten Schulleiter Christian Schwab (3.v.r.) und Lehrer Wolfgang Malzer (r.) als Organisator des Weihnachtsmarktes heuer an Dr. Christina Kutzer (Bildmitte) als Leiterin des Kinderzentrums St. Martin und den Vorsitzenden der Kinderkrebshilfe Oberpfalz Nord Herbert Putzer (2.v.r.) überreichen. Stellvertretend für alle Schüler nahmen Rafael Lindner, Lorina Ring und Klara Schöner (v.l.) seitens der SMV an der Übergabe teil.  (Bild: Raphael Haubelt)

Schmeller-Gymnasium Nabburg zeigt mit verspätetem Weihnachtsgeschenk ein Herz für Kinder

Vor etwa 15 Jahren kam innerhalb der Schulfamilie des Schmeller-Gymnasiums der Wunsch auf, den letzten Schultag vor den Weihnachtsferien zu etwas Besonderem zu machen. Die Idee eines Benefizmarktes war geboren und fand, so erinnern sich dessen Koordinator Wolfgang Malzer und Schulleiter Christian Schwab, sofort Anklang bei Schülern, Kollegium, SMV und Eltern. Der Weihnachtsmarkt für einen guten Zweck hat sich seither zum Erfolgsmodell entwickelt, das nun sogar einen Rekorderlös von 6000,- Euro verzeichnen konnte. So durften sich jetzt gleich zwei Organisationen über dieses gemeinschaftliche Engagement freuen. Für die Kinderkrebshilfe Oberpfalz-Nord e.V. nahm Vorstand Herbert Putzer den Scheck entgegen. Seit 22 Jahren organisiert er ehrenamtlich mit 10 Kollegen und einem Jahresetat von 300 000,- Euro oft dringend nötige finanzielle Unterstützung für Familien mit krebskranken Kindern. Aktuell betreuen sie 108 Fälle, bezuschussen Fahrtkosten außerhalb der Kassenleistung, Sonderausstattungen, vermitteln über ein Netzwerk Kontakte zum Erfahrungsaustausch, sorgen aber auch bei Freizeitaktionen für Glücksmomente. „Umso mehr erstaunt und erfreut es mich zugleich, dass ihr Jugendlichen dieses Geld bewusst Gleichaltrigen zugutekommen lassen wollt“, lobte er stellvertretend für die JAS-Schüler die SMV-Vertreter. In diesem Sinne ging ein gleich hoher Betrag an das Regensburger Kinderzentrum St. Martin, deren Leiterin Dr. Christina Kutzer aus der 26jährigen Geschichte der Einrichtung berichtete. Der katholischen Jugendfürsorge angegliedert, kümmern sich aktuell acht Ärzte und Psychologen ambulant um bis zu 2000 junge Patienten pro Jahr. Die Diagnosen zeigen oft Auffälligkeiten in körperlicher, geistiger oder seelischer Entwicklung auf, sie reichen von Autismus bis zu psychischen oder physischen Problemen, ebenso werden Behandlungen der Logo-, Ergotherapie aber auch Heilpädagogik empfohlen, für die oft spezielle und daher sehr teure Geräte vonnöten sind. „Dafür ist das Geld sicher gut investiert“, dankte auch sie für die finanzielle Zuwendung.

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