Abwechslungsreich und für alle Mitglieder interessant verlief das Jahr 2025 beim Bürgerverein stellte Vorsitzender Karl Beer bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Zum Stern“ fest. Neben den üblichen Berichten und Ehrungen standen dabei die Ausführungen von Bürgermeister Frank Zeitler zur aktuellen Stadtpolitik im Mittelpunkt, wobei er besonders auf Betriebsansiedlungen einging.
Vorsitzender Karl Beer hieß eine erfreulich große Zahl von Mitgliedern willkommen und resümierte, dass nahezu alle geplanten Veranstaltungen und Ausflugsfahren auf große Resonanz stießen, angefangen vom Vereinsausflug zur Landesgartenschau in Furth i. W. über die Fahrt zur Bergkirwa auf dem Frohnberg bein Hahnbach bis hin zur Bildungfahrt ins Haus der Geschichte nach Regensburg. Immer dabei war der Bürgerverein mit Fahnenabordnung bei den kirchlichen Festen in Nabburg, ebenso beim 125-jährigen Jubiläum des Männervereins. Zahlreiche Geburtstagsbesuche waren für die Vorsitzenden eine Selbstverständlichkeit, ebenso die Teilnahme an den Beerdigungen der verstorbenen acht Vereinsmitglieder.
Nach einem großen Dankeschön an alle Vorstandsmitglieder und der Feststellung, dass es wiederum gelungen sei, den Bürgerverein mit Leben zu erfüllen, wies Vorsitzender Beer auf mögliche Veranstaltungen im Jahre 2026 hin, die allerdings noch nicht abschließend geplant werden konnten. Er freue sich, allein seit der Jahreshauptversammlung 2025 insgesamt 13 neue Mitglieder begrüßen zu können, um die Zahl 200 auch in Zukunft zu halten. Beer versicherte, der Bürgerverein sei immer für alle Interessenten offen und nehme gerne Anregungen neuer Mitglieder auf.
Nach einem durchaus positiven Kassenbericht von Kassier Uwe Greilich informierte Bürgermeister Frank Zeitler über die aktuelle Stadtpolitik. Seinen Ausführungen stellte er den Dank an den Bürgerverein für die geleistete Arbeit voraus und bezeichnete den Verein als Beispiel gelebter Demokratie. Mit seinem umfassenden Angebot biete der Bürgerverein für alle Interessierten ein gutes Angebot. In seinen Ausführungen zur Stadtpolitik blickte er auf seine ersten Tage im Amt als Bürgermeistes zurück, als er sich die Frage stellte, wie er Nabburg nach vorne bringen könne. Für ihn gab es als einzige Alternative die Schaffung von weiteren Arbeitsplätzen in der Stadt, was rückblickend auch gelungen sei. Erheblich mitgeholfen habe dabei der Aufbau einer guten Verwaltung im Rathaus und ein motiviertes Team, das auch schwierige Aufgaben gut meistert. Bürgermeister Zeitler erinnerte im folgenden an erfolgreiche Betriebsansiedlungen und die Ausweisung des neuen Industriegebiets „Baderfeld“, das sehr gut angenommen werde. Nicht unerwähnt ließ das Stadtoberhaupt auch die Tatsache, dass die Kommune alles erdenkliche unternehme, um günstiges Bauland zur Verfügung stellen zu können. Erfreut stellte Frank Zeitler fest, dass nach den jetzigen Planungen innerhalb weniger Jahre in Nabburg rund 100 Wohnungen neu gebaut werden. Damit einher gingen jedoch auch viele Zukunftsaufgaben, die auf die Stadt zukommen: Straßenbau, Erweiterung und Sanierung des Kanalnetzes und Sicherung der Wasserversorgung, um die wichtigsten zu nennen. Abschließend zeigte sich Bürgermeister Frank Zeitler überzeugt davon, dass die Stadt Nabburg auf einem guten Weg in eine erfolgreiche Zukunft sei.