Etwa 1000 Schülerinnen und Schüler aus ganz Bayern haben sich in der 2. Runde des Landeswettbewerbs unter dem Motto „Keine kalten Finger!“ mit der Herstellung eines Taschenwärmers und den Eigenschaften seiner möglichen Inhaltsstoffe beschäftigt. Aus dem Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium Nabburg nahmen diesmal 19 neugierige Jungforscherinnen und -forscher aus den Jahrgangsstufen 5 bis 9 teil. Sie haben zunächst die Eigenschaften von Taschenwärmern untersucht und die Schmelztemperatur präzise bestimmt. Ihr Inhalt musste analysiert und der Auslöser der Kristallisation gefunden werden. Mit großem Engagement wurde ein Taschenwärmer selbst hergestellt. Dabei mussten die Variablen sorgfältig analysiert und angepasst werden. Nur die richtige Stoffmischung gewährleistet, dass auch ausreichend Wärme erzeugt wird. Mit einer großen Portion an Kreativität wurden die Taschenwärmer schließlich vermarktet. Viele dieser Eigenkreationen würden sich so sicherlich verkaufen lassen! 18 Schülerinnen und Schüler bearbeiteten die gestellten Aufgaben so gut, dass ihnen in ihrer Urkunde das höchste Prädikat „Mit großem Erfolg teilgenommen“ bescheinigt wurde. Diese Leistung wurde zusätzlich mit einem kleinen zum Thema passenden Sachpreis gewürdigt. Diesmal freuten sich die Schülerinnen und Schüler über ein Set mit LCD-Flachfilm-Thermometern. Die Anzeige dieser Thermometer beruht auf der Eigenschaft von Flüssigkristallen, ihre Farbe temperaturabhängig ändern zu können. Ein weiterer Teilnehmer konnte sich über eine Urkunde mit dem Prädikat „Mit Erfolg teilgenommen“ freuen. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Biologiesaal überreichte die Schulleiterin Dr. Anja Wiesner den erfolgreichen Schülerinnen und Schülern die Urkunden und Sachpreise und lobte ihren Wettbewerbserfolg und großen Forschungseifer. Der Wettbewerb wird von den Lehrkräften der Fachschaften Biologie, Chemie und Natur und Technik betreut. Das Anliegen des Wettbewerbs „Experimente antworten“ ist, Freude am Experimentieren und an den Naturwissenschaften zu wecken. Dreimal pro Schuljahr wird Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 5 bis 10 eine Experimentieraufgabe zu einem naturwissenschaftlichen Phänomen gestellt, die sie selbstständig zu Hause mithilfe von Alltagschemikalien und -geräten aus Drogerie und Baumarkt bewältigen können. Die Teilnehmer, die sich bei allen drei Runden im Schuljahr sehr erfolgreich beteiligt haben, werden zu Beginn des neuen Schuljahres zu einer Preisverleihung nach München ins Deutsche Museum eingeladen und erhalten dort den sogenannten Superpreis, der durch den Kultusminister oder einen Vertreter überreicht wird.