Nur noch die Älteren werden sich an den „Elisabethenverein“ erinnern, der sich seit der Gründung 1945 der Solidarität mit alten, kranken und hilfsbedürftigen Menschen verpflichtet sah. Mittlerweile als „Krankenpflegeverein“ bekannt, änderte sich zwar der Name, nicht aber dessen Grundsatz, diese Herzensaufgabe der Kirche zu unterstützen – als Zielsetzung heute nötiger, denn je, wie die Jahreshauptversammlung eindrucksvoll zeigte. In ihr berichtete Vorsitzende Ernestine Gietl zunächst über die im vergangenen Jahr geleistete „Förderung“ der Caritas-Station Nabburg. Zudem hob sie die Vorteile einer Mitgliedschaft hervor, die trotz anhaltendem Personalnotstand einen „sicheren Anspruch auf ambulante Pflege“ beinhalte. Über weitere Details dazu konnte nach anstandsloser Erledigung der Vereinsregularien Pfarrer Hannes Lorenz informieren. Die steigende Zahl pflegebedürftiger Patienten stelle das gesamte Team täglich vor neue Herausforderungen hinsichtlich bestmöglicher Hilfe. Als gelungene Innovation bezeichnet er das erfolgreich eingeführte Angebot „Essen auf Rädern“, um speziell alleinstehenden Senioren im ländlichen Raum ohne Alternative eine warme Mahlzeit zu „servieren“. Darüber hinaus sah die Caritas-Mitgliederversammlung bereits 2025 einen wachsenden Bedarf im Bereich Tagespflege und zögerte nicht, die Planung einer entsprechenden Einrichtung in Nabburg zu beschließen. Ein Grund mehr, sich dem Verein anzuschließen – Flyer mit Informationen und Beitrittsanträgen liegen an den Kircheneingängen auf. Schließlich folgten noch einige Programmhinweise, die sich sowohl auf das „Fest der Begegnung“ bezogen, mit dem die Tafel Nabburg am 25. Juli 2026 ihr 5jähriges Bestehen feiert, sowie auf einen Vortrag von Frau Theresa Krämer, seit Jahresanfang im Landratsamt neu als „GutePflegeLotsin“ tätig, zu dem alle Interessierten für den 20. Oktober 2026 herzlich eingeladen sind.