Große Ehre wurde dem Schwandorfer Kreisvorsitzenden des Nordbayerischer Musikbundes, Joseph Ferstl, kürzlich bei der Bezirksversammlung in Klardorf zuteil. Für sein 40-jähriges ehrenamtliches Engagement wurde mit er der Ehrennadel in Gold des Dachverbandes ausgezeichnet.
Sepp Ferstl, der „Chef” der 32 Mitgliedsvereine im Landkreis Schwandorf begann seine vielseitige ehrenamtliche Laufbahn im Bezirksverband Oberpfalz 1986 als stellvertretender Kreisvorsitzender. 1991 übernahm er dann das Amt des Kreisvorsitzenden welches er bis heute erfolgreich ausübt.
Von 1988 bis 1991 investierte Ferstl als Bezirksjugendbetreuer viel Zeit in den Aufbau der Bläserjugend in der Oberpfalz. Zwischen 2000 und 2005 bekleidete er das Amt des stellvertretenden Bezirksgeschäftsführers. Darüber hinaus hatte er von 2006 bis 2021 auf Verbandsebene Verantwortung als Bezirksinternet- und EDV-Beauftragter und kümmerte sich damals um die richtige Darstellung der Oberpfälzer Laienbläser in der „online-Öffentlichkeit“. Er erstellte erste elektronische Mitgliederlisten und baute eine Bezirksdatenbank der sieben Oberpfälzer Landkreise auf. Darüber hinaus war ihm die Herausgabe eines Handbuches für die Vereinsvorsitzenden eine Herzensangelegenheit.
Die Musikerleistungsprüfungen im Kursort Nabburg betreut er seit 28 Jahren und das Musikwochenende „Alte Freind treffa” im Bildungshaus Kloster Ensdorf, von Ferstl organisiert, ging heuer zum 16. Mal erfolgreich über die Bühne. Schließlich leistete er ab 2003 auch in Sachen Bläserklassen Pionierarbeit in der Oberpfalz, so der Präsident des Musikbundes Manfred Ländner in seiner Laudatio über den großen Idealisten.
Präsident Ländner, dankte für das vorbildliche Engagement und das harmonische Miteinander aller im Verband. Mit Blick auf die unruhigen Zeiten in der Welt rief er dazu auf, mit der Musik ein positives Zeichen dagegen zu setzen.