Pfarrvikar Robert Amandu, Sabine Pröls und Sepp Gleissner lasen die Texte der Kreuzwegstatonen.  (Bild: Eva Seifried)

Stimmungsvoller Kreuzweg in St. Moritz

Zu einer stimmungsvollen Kreuzwegandacht hatte der Förderverein St. Moritz mit Vorsitzendem Harald Puckschamel am Palmsonntag in die Moritzkirche eingeladen. Im Altarraum stand ein Birkenkreuz mit den Gegenständen symbolisch für die Kreuzigung dekoriert wie Dornenkrone, Krug, Schwamm mit Essig, Kleidung Jesu und Würfel. Hans Dotzler spielte an der Orgel Lieder wie: „Oh Haupt voll Blut und Wunden und „“Christi Mutter stand mit schmerzen“. Die Texte lasen Pfarrvikar Robert Amandu, Sabine Pröls und Sepp Gleissner. Jede Station hatte auch einen Bezug zum heutigen Leben. Bei der Station Jesus fällt zum zweiten Mal hieß es: Leid und Not und unsere eigene Schuld können uns zu Boden drücken. Bei den weinenden Frauen war die Erkenntnis: Jesus lass uns wenn wir in Not sind, nicht in Selbstmitleid versinken sondern auch die Nöte anderer sehen. „Jesus, du trägst alle unsere Kreuze mit, die Schwere der Last kann uns überraschen. „Wie oft stehen wir an Kreuzwegen von lieben Menschen“. Bei der Station zwölf hieße es: „Dein Blick geht voll Liebe zu den Menschen. Wir sind füreinander verantwortlich und nicht von Gott verlassen. „Segne alle Mütter dieser Erde“. „Der Tod macht stumm. Sei und noch im Sterben ein Trost. Ein Lied nach Melodie von Johann Sebastian Bach enthielt zu jeder Station einen passenden Text, der von allen gesungen wurde. Nach dem Segen durch den Pfarrvikar war das Lied: „Meine Zeit steht in deinen Händen“ ein passender Abschluss zu einer besinnlichen Einführung in die Karwoche.
Die Zithergruppe von Michaela Gaach begleitete die Maiandacht des Fördervereins St. Moritz. (Bild: Eva Seifried)

Stimmungsvolle Maiandacht in St. Moritz.

Am vierten Maisonntag hatte der Förderverein St. Moritz in die ehemalige Wallfahrtskirche zu einer stimmungsvollen Maiandacht eingeladen. Texte lasen Renate Puckschamel und Irmgard Ermer. Pfarrvikar Robert Amandu ging in seiner Lesung auf den Besuch Marias bei Elisabeth ein. „Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt was der Herr ihr sagen ließ“. Die Zithergruppe unter Leitung von Michaela Gaach erfreute mit Marienliedern wie Rosenkranzkünigin oder auch „Maria dich lieben“. In der Maiandacht ging es um Maria, unsere Vertraute und Gefährtin. In der Meditation hieß es: Maria, du gehst den Weg der Zweifel, den Weg des Suchens und der Einsamkeit. Maria du bist mir nahe als Mensch mit all deinen Sorgen, du bist mir nahe als Mutter die mich begleitet. In die Fürbitten wurde Maria gebeten, uns zu helfen schwierige Zeiten zu überstehen. In der Litanei wurde Maria als mutige und offene Frau bezeichnet, als Mutter der Kirche, der Sterbenden und auch der politisch Gefangenen. In den Fürbitten wurde gebeten, dass Gott uns die Fürbitte Marias erfahren lässt. Nach dem Schlussgebet und dem Segen intonierte die Zithergruppe noch das Lied: „In da Moritzkirch“ das Conny Gurdan geschrieben hat und dem Förderverein zum 25-jährigen Jubiläum schenkte. Weitere Veranstaltungen des Fördervereins sind am 28. Juni um 19 Uhr die Sommerserenade, am 14. September eine Lesung mit Pianomusik und am zweiten Adventssonntag könnte sich die Gäste auf ein Stimmungsvolles Adventskonzert mit dem hervorragenden Kirchenchor aus Weiherhammer freuen.
Harald Puckschamel (sitzend dritter von rechts) führt den Förderverein Seit der Gründung. Immer noch Gründungsmitglieder in der Vorstandschaft.  (Bild: Eva Seifried)

Förderverein der Moritzkirche feiert 25-jähriges Jubiläum

Vor der Jubiläumsfeier fand noch die Mitgliederversammlung im Gasthaus „Hauptmann“ statt. Vorsitzender Harald Puckschamel gab einen Rückblick über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Kassenführerin Irmgard Ermer berichtete erfreut von zahlreichen Spenden. Dritter Bürgermeister Johann Gurdan fand: „Klasse was ihr geschafft habt“. Leider war seine Frau Conny erkrankt. Ihr Mann verlas einen Brief, in dem sie ihre Blicke durch die Moritzkirche schweifen ließ, in der man so wunderbar zur Ruhe kommen kann. Cornelia Gurdan hatte zum Jubiläum als Geschenk ein Lied geschrieben „In da Moritzkirch“. Da sie es nicht selbst vortragen konnte hatte sie ihrem Man eine Aufnahme in Studioqualität mitgegeben, die er vorspielte und die Aufnahme und die Noten an Puckschamel überreichte. Nicht nur er, sondern die ganze Versammlung war sichtlich gerührt von diesem einmaligen Geschenk. Bei der Jubiläumsfeier war das Nebenzimmer des Gasthauses Hauptmann bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Damen vom Förderverein hatten Kuchen spendiert und Wirtin Helene Janner den Kaffee dazu. Harald Puckschamel blickte zurück wie am 23.11.1999 19 Mitbürger mit Pfarrer Hermann Kellner den Verein aus der Taufe hoben. Da der Verein gemeinnützig ist sind Spenden und der Mitgliedsbeitrag steuerlich absetzbar. Spontan traten zwei Besucher dem Förderverein bei. „Christlicher Geist hat uns geprägt“, so Puckschamel als wir St. Mortz aus dem Dornröschenschlaf erweckten. In den 25 Jahren hat der Förderverein die stolze Summe von rund 100.000 Euro an Beiträgen, Spenden und Erlös aus Veranstaltungen in die Moritzkirche in verschiedenste Projekte investiert. Gründungsmitglied Anton König wies darauf hin dass ohne Harald Puckschamel dies nicht gelungen wäre , er steuert die Vorstandschaft und führt uns. Pfarrer Thomas Kohlhepp bezeichnete das Jubiläum als silberne Erfolgsgeschichte. St. Moritz ist ein Ort, wo Glaube gelebt werden kann. Dieses Schmuckstück gehört zum Leben vieler Manteler. Die Förderung gewinnt an Bedeutung und die Kirchenverwaltung hat den Mut die Weichen zu stellen. Diese Kirche ist ein Ort des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe. Bürgermeister Richard Kammerer lobte dass St. Moritz auch ein Ort ist wo Ökumene gelebt wird. Die evangelische Pfarrei war durch Rosi Uschold vertreten. Kammerer überreichte eine Spende vom Markt Mantel und vom Vereinskartell. Renate Puckschamel zeigte dann in einem Lichtbildervortrag die Bilder von verschiedenen Festen Gottesdiensten und Aktionen. Herausragend war dabei der Glockenguss und die Glockenweihe. Das Thema: „Menschen, Bilder Emotionen“ passte du den Bildern. So manche Mitbürgerin oder Bürger die leider schon verstorben sind waren noch auf den Fotos zu sehen. Rita Steiner bestätigte wieder einmalm, dass St. Moritz und die Anlage um die Kirche der „schönste Platz in Mantel“ ist.

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