Zu einer stimmungsvollen Kreuzwegandacht hatte der Förderverein St. Moritz mit Vorsitzendem Harald Puckschamel am Palmsonntag in die Moritzkirche eingeladen. Im Altarraum stand ein Birkenkreuz mit den Gegenständen symbolisch für die Kreuzigung dekoriert wie Dornenkrone, Krug, Schwamm mit Essig, Kleidung Jesu und Würfel. Hans Dotzler spielte an der Orgel Lieder wie: „Oh Haupt voll Blut und Wunden und „“Christi Mutter stand mit schmerzen“. Die Texte lasen Pfarrvikar Robert Amandu, Sabine Pröls und Sepp Gleissner. Jede Station hatte auch einen Bezug zum heutigen Leben. Bei der Station Jesus fällt zum zweiten Mal hieß es: Leid und Not und unsere eigene Schuld können uns zu Boden drücken. Bei den weinenden Frauen war die Erkenntnis: Jesus lass uns wenn wir in Not sind, nicht in Selbstmitleid versinken sondern auch die Nöte anderer sehen. „Jesus, du trägst alle unsere Kreuze mit, die Schwere der Last kann uns überraschen. „Wie oft stehen wir an Kreuzwegen von lieben Menschen“. Bei der Station zwölf hieße es: „Dein Blick geht voll Liebe zu den Menschen. Wir sind füreinander verantwortlich und nicht von Gott verlassen. „Segne alle Mütter dieser Erde“. „Der Tod macht stumm. Sei und noch im Sterben ein Trost. Ein Lied nach Melodie von Johann Sebastian Bach enthielt zu jeder Station einen passenden Text, der von allen gesungen wurde. Nach dem Segen durch den Pfarrvikar war das Lied: „Meine Zeit steht in deinen Händen“ ein passender Abschluss zu einer besinnlichen Einführung in die Karwoche.