Gerti Münch(links) und Rita Bayer (2. v. links) hatten zur 50. Atempause für die Seele eingeladen. Musikalisch umrahmt wurde die Andacht vom Du z´sammgspült (rechts) Therese Uhl und Doris Bär von rechts. (Bild: Eva Seifried)

50. Atempause für die Seele in St. Moritz in Mantel

Das Team von Rita Bayer und Gerti Münch konnte kürzlich das Jubiläum der 50. Atempause für die Seele in der Moritzkirche feiern. Beide blicken auf die Zeit seit 2007 zurück, wo die Atempausen ins Leben gerufen wurden. Die von den Gläubigen in die Körbchen eingelegten Spenden wurden an den Förderverein St. Moritz, die katholische Pfarrei oder soziale Zwecke in Mantel weitergegeben zuletzt 200 Euro an die HVO Haidenaabtal. Das Duo „Z´sammgspielt mit Theresa Uhl und Doris Bär hatte, begleitet mit Querflöte und Gitarre passende Lieder wie „Mach dich auf” „Meine Hoffnung und meine Freude, „Geh mit uns” und „Wer glaubt ist nie allein die passenden Lieder zur Gestaltung herausgesucht und die Damen erfreuten auch mit ihrem Gesang. Thema war „Zuversicht” Ich vertraue dem Himmel de rmich trägt. „Wir bitten Gott darum, dass er uns in dieser hoffnungsarmen Zeit Zuversicht schenkt, damit wir uns von den Bedrängnissen und Gefährdungen nicht erschrecken lassen. Die Gläubigen formten ihre Hände in Form einer Schale und sahen die Lebenslinie, die Herzlinie und die Gesundheitslinie. Diese Linien zeigen was sich in die Hände eingegraben hat, unsere Wurzeln. Mit den Tönen der Klangschale wurde gefragt:”Was hat Gott mir in die Hand gelegt, welche Fähigkeiten hat er mir geschenkt, was können diese Hände besonders gut. „Diese Hände können Trost spenden, Halt geben, Geborgenheit schenken. Gott selbst hat all das in deine Hand gelegt. Weiter wurde hingewiesen dass jeder Tag neu im Leben ist, Neu bist du wenn du staunst, wenn du glücklich bist. Am Ende wurde um Kraft gebeten um Ängste loszulassen, und Zuversicht zu schöpfen. Jeder Gast durfte sich einen Teebeutel mit Tee für die Zuversicht mitnehmen. An dem wunderbaren Herbstabend wurden dann noch vor der Kirche leichte alkoholische und nichtalkoholische Sommergetränke ausgeschenkt.
Die Marktbibliothek Mantel nahm zum dritten Mal am Sommerferienleseclub teil, was Lesemaus Glori Globus sehr freute. (Bild: Elisabeth Grassler)

Sommerferienleseclub - erneut ein überragender Zuspruch in der Marktbibliothek

Nun schon zum dritten Mal verbrachten viele Kinder einen Teil ihrer Ferien mit spannenden Geschichten und jeder Menge Lesestoff, denn auch in diesem Sommer nahm die Marktbibliothek Mantel am Sommerferienleseclub, einer landesweiten Initiative zur Leseförderung, teil. Der Leseeifer wurde im Rahmen einer Preisverleihung in der Grundschule Mantel mit attraktiven Preisen belohnt. Elisabeth Graßler, Liane Schmid, Gudrun Bühler und Jutta Lippik vom Bibliotheksteam begrüßten gemeinsam mit Bürgermeister Richard Kammerer die zahlreich erschienenen Familien. Die Aula war gut besucht – ein schönes Zeichen für die Wertschätzung der Aktion durch Kinder, Eltern und Gemeinde. Zu Beginn durften die Kinder schätzen, wie viele Bücher heuer gelesen wurden. Zuvor hatten die Teilnehmer für ihre gelesenen Bücher Holzperlen in ein bereitgestelltes Gefäß gelegt. Diese wurden zu einer langen Kette zusammengefügt. Für die Kinder, die der richtigen Zahl am nächsten kamen, gab es einen Sonderpreis. Bereits im vergangenen Jahr war die Resonanz erfreulich hoch, doch in diesem Jahr wurde sie erneut übertroffen: Insgesamt nahmen 77 Kinder teil. Gemeinsam lasen sie unglaubliche 1005 Bücher – eine deutliche Steigerung gegenüber den 734 Büchern des letzten Jahres. Für dieses große Engagement erhielten alle Teilnehmenden eine Urkunde sowie tolle Sachpreise. Das Büchereiteam bedankte sich bei allen Spendern und Unterstützern für Geld- und Sachspenden, die es ermöglichten, dass alle Kinder einen Preis gewinnen konnten und versprach eine Fortsetzung dieser Ferienaktion im kommenden Jahr.
Die Jubelkonfirmandinnen und – konfirmanden hinten v.l.: Gerhard Janner, Klaus Grünbauer, Pfarrer Andreas Ruhs, Werner Steger, Martin Grill mitte v.l.: Sabine Hönle (geb. Stengel), Agnes Sturm (geb. Steger), Elfriede Kummer (geb. Landgraf), Barbara Emmerich (geb. Kammerer), Eva-Maria Stamm, Hermann Stamm vorne v.l.: Elisabeth Kielisch (geb. Krüger), Gabriele Harrison (geb. Kraus), Karin Schliffka (geb. Grünbauer), Wilhelm Wittmann (Bild: Annette Punzmann )

Goldene Konfirmation – Ein Fest der Erinnerung

Vierzehn Jubilare der Konfirmationsjahrgänge 1973 bis 1976 folgten der Einladung der evangelischen Kirchengemeinde, um am 20.09.2026 gemeinsam das Fest der Goldenen Konfirmation zu feiern. In einem feierlichen Gottesdienst, der von Orgel und Posaunenchor umrahmt wurde, erinnerten sich die Anwesenden an ihre Konfirmation vor fünf Jahrzehnten – an die Gedanken und Wünsche ihrer Jugend, an das Erwachsenwerden, an Menschen, die sie begleitet haben, und an prägende Momente ihres Lebensweges. Besonders wurde auch der sechs verstorbenen Jubelkonfirmanden dieser Jahrgänge gedacht. In seiner Predigt sprach Pfarrer Andreas Ruhs über die Kraft, die Liebe und die Besonnenheit – jene positiven, tragenden Kräfte, die damals wie heute gegenwärtig sind. Schon als Teenager hätten die Jubilare diese Werte erfahren, oft ohne es bewusst wahrzunehmen. Ebenso thematisierte er den Zweifel, der in vielen Lebenssituationen auftauchen und verunsichern kann. Doch wurde in seiner Ausführung deutlich, dass der Zweifel nicht das letzte Wort hat. Die drei stärkeren Kräfte – Kraft, Liebe und Besonnenheit – übertrumpfen ihn und helfen, den eigenen Weg mit Vertrauen weiterzugehen. Von der Konfirmation bis hinein ins Heute. Diesen Weg müssen die Jubilare nicht allein gehen. Sie dürfen auf Mitmenschen und auf Gott vertrauen. Im Anschluss bot ein gemütliches Beisammensein Gelegenheit zum Austausch, zum Wiedersehen alter Bekannter und zum Teilen von Erinnerungen aus der Jugendzeit.


Weitere Artikel

Ulrike, Katrin und Elke Wiesner, Gisela Prölß und Renate Buchfelder bei ihrer letzten Ruhepause (Bild: Rosemarie Uschold)

Eine letzte „Ruhepause für die Seele” nach 20 Jahren

Ein Abend voller Musik, besinnlicher Texte und schöner Gedanken wurde am Sonntag, 20. September, zugleich zu einem besonderen Abschied. Nach 20 Jahren fand die letzte „Ruhepause für die Seele” in der evangelischen St. Peter und Paul Kirche statt. Gleich zu Beginn blickte Ulrike Wiesner auf die vergangenen zwei Jahrzehnte zurück und kündigte zugleich neue musikalische Projekte an. So war der Abend nicht nur von Abschied geprägt, sondern auch von der Vorfreude auf neue Ideen. Unter dem Motto „Wir sammeln Farben für den Winter” gestalteten Elke, Katrin und Ulrike Wiesner, Gisela Prölß und Renate Buchfelder eine abwechslungsreiche und stimmungsvolle Stunde. Gesang, Klavier und Flötenmusik wechselten sich mit ausgewählten Texten von Gisela Prölß über Glück, Freundschaft und vieles mehr ab. Lieder wie „Alle Dinge dieser Welt”, „Gut, dass wir einander haben” und „Farben für den Winter” gaben der „Ruhepause” ihren besonderen Charakter. Das Motto war dabei mehr als nur eine Überschrift. Es lud dazu ein, Farben und schöne Momente zu sammeln, um in kalten und dunkleren Zeiten davon zu zehren. Auch der gute Zweck hatte seinen festen Platz. Die Spenden waren für die Partnerschaft mit dem Theological College in Mwika/Tansania bestimmt und sollen dort den Bau eines Frauenschlaftrakts unterstützen. Dabei kamen 560 Euro zusammen. Nach 20 Jahren ging damit eine besondere Veranstaltungsreihe zu Ende. Zugleich darf man gespannt sein, welche neuen musikalischen Ideen und Projekte aus diesem Kreis entstehen werden.
Bildunterschrift: Pfarrer Thomas Kohlhepp mit den Ehejubelpaaren, die vor vielen Jahren Ja vor Gott gesagt haben, wie Maria und Martin Kummer vor 65 Jahren (vorne Mitte) (Bild: Priska Hofmann)

Ehejubelpaare erneuern Eheversprechen

„Wir feiern mit der Pfarrgemeinde bei der Messe am 19. September 20 Ehepaare, die gemeinsam den Lebensweg miteinander gehen, und vor 10, 15, 20, 25, 30, 40, 45, 50, 55, 60 und 65 Jahren Ja vor Gott sagten.”, so Pfarrer Thomas Kohlhepp. „Sie sind seit vielen Jahren unterwegs, viele Wege mit manchen Hürden haben sie geschafft, waren Hand in Hand verbunden um sich gegenseitig zu bestärken, zu ermutigen und zu vertrauen”, so der Geistliche weiter. „Einer, der immer da war, manchmal deutlicher, manchmal vielleicht eher zurückhaltend, ist Gott. Vor ihm wollen wir nun unser Leben bringen und uns von ihm für noch viele gemeinsame Jahre bestärken und ermutigen lassen im Gebet.” Zur Predigt verglich der Pfarrer die Ehe mit einer Stehleiter. Sie stand prägnant im Altarbereich mit Blumen und Blättern dekoriert. Die Stehleiter braucht festen Boden und steht nur sicher, wenn sie auf vier Beinen steht. So eine Leiter hat symbolisch wichtige Aufgaben in einer Ehe. So glaubt der Geistliche, wenn einer oben steht, muss der Untere den Anderen stützen, sich gegenseitig zu ermöglichen, die nächste Sprosse zu erreichen. Viele Sprossen stehen für Ihre Ehejahre, manche leicht, manche rutschig, sie sind weitergekommen, Jahr für Jahr. Zwischen Erde und Himmel sind die Sprossen einer Ehe mit den Worten „Du hast recht” oft sehr heilsam und leichter zu ertragen. Und abschließend denkt der Geistliche, dass die Liebe alles zusammenhält und Gott ist mit dabei. Nach den Segen jedes Ehepaares erhielten sie zur Erinnerung eine Urkunde mit Rose. Ein kleiner Empfang am Kirchplatz bei angenehmen Temperaturen und kleiner Stärkung, organisiert durch den Pfarrgemeinderat, lud zum Verweilen ein.
Entenrennen 22.08.2026 (Bild: Anita Günther)

Nasser Rennspaß: Kleine Enten ganz groß im Rennen

Am Samstag, den 22. August 2026, fand im Rahmen der Ferienaktion der Freien Wähler wieder das beliebte Entenrennen statt. Und ein bisschen Wasser von oben konnte dabei niemanden stören – schließlich mögen Enten es bekanntlich nass, egal ob von oben oder von unten. Die 25 Mädchen und Jungen im Alter von 0 bis 9 Jahren, die sich auf den Weg gemacht hatten, freuten sich auf einen abwechslungsreichen Nachmittag. Im Laufe des Nachmittags zeigte sich schließlich sogar noch die Sonne. Zu Beginn begrüßte Vorstand Friedrich Janner die Kinder und ihre Begleitpersonen. Anschließend ging es gleich zur ersten Fahrt mit dem Mantler Bockl der Freien Wähler. Herbert Steiner übernahm dabei wieder das Steuer und drehte mit den Kindern einige Runden – ein gelungener Auftakt, der bei den jungen Fahrgästen für viel Freude sorgte. Danach durfte sich jedes Kind wie gewohnt seine eigene Rennente aussuchen. Mit den ausgewählten Enten ging es anschließend erneut mit dem Bockl zur Startposition. Dort wurden die Enten in die Haidenaab gesetzt und das Rennen konnte beginnen. Stefan Lippik wartete bereits mit seinem Stand-up-Paddle-Board (SUP), um den Enten auf ihrem Weg zu begleiten. So konnte er darauf achten, dass keine der Rennenten unterwegs verloren ging oder sich am Ufer verfing. Am Ziel, dem alten Festplatz hinter der evangelischen Kirche, wartete Hans Reil bereits im Wasser auf die kleinen Rennenten. Nach und nach fischte er die ankommenden Enten aus der Haidenaab und nannte jeweils die entsprechende Nummer. Gespannt verfolgten die Kinder und ihre Begleitpersonen, an welcher Stelle die eigene Ente das Ziel erreichte. Besonders freuen durften sich Helena Gollwitzer, Tin Hammerl und Jonas Berberich, deren Enten als erste das Ziel erreichten. Natürlich war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Für die Kinder, Eltern und Begleitpersonen standen Getränke, Kuchen und Wurstsemmeln bereit. Nach dem Rennen warteten zahlreiche Preise auf die Kinder. Unter anderem gab es Kinderkopfhörer, Lego, ein Skateboard, Trivial Pursuit, ein Pantomime-Spiel, Straßenmalkreide, Sandkastenformen und vieles mehr. Entsprechend der Reihenfolge, in der die Enten das Ziel erreicht hatten, durfte sich jedes Kind nach und nach etwas aussuchen. Dank der Unterstützung der zahlreichen Helferinnen und Helfer wurde das Entenrennen auch in diesem Jahr wieder zu einer rundum gelungenen Ferienaktion. Die Kinder hatten viel Spaß bei der Bockl-Fahrt, beim Aussuchen ihrer Ente, beim Mitfiebern während des Rennens und natürlich bei der anschließenden Preisverteilung.
north