Die neu gewählte Vorstandschaft der SPD Mantel: vorne v.l.n.r.: Andrea Bertelshofer, Dr. Manfred Klier, Silvia Klier, hinten v.l.n.r.: Rainer Vater (SPD Weiherhammer), Daniela Fuhrmann, Barbara Bertelshofer, Peter Servus, Alexander Ucles-Bäumer, Uli Kreß, Georg Junge. (Bild: Silvia Klier)

SPD Mantel wählt neue Vorstandschaft

Zwei Themen standen im Vordergrund des Jahresrückblicks der Vorsitzenden Andrea Bertelshofer in der Jahreshauptversammlung der SPD Mantel, zu der die Vorsitzende zahlreiche Mitglieder begrüßen konnte: die Kommunalwahl 2026, für die Bertelshofer allen fleißigen Helfern nochmals sehr herzlich dankte, und die 100-Jahr-Feier mit Dr. Ulrich Maly im Juli 2025, die ein voller Erfolg war. Weitere Aktivitäten wie das traditionelle Sommerfest, das Kinderferienprogramm und zahlreiche Sitzungen fanden ebenso Erwähnung wie die Teilnahme an Veranstaltungen im Markt Mantel und bei der Kreis-SPD. Nach den Berichten des Vorstands und des Kassiers schlossen sich die Neuwahlen an, die von Rainer Vater, dem dritten Bürgermeister von Weiherhammer, souverän geleitet wurden. Die Mitglieder sprachen sich mehrheitlich für eine Doppelspitze aus und votierten einstimmig für Andrea Bertelshofer und Dr. Manfred Klier als Vorsitzende. Im Amt bestätigt wurde Schriftführerin Franziska Göppl, Silvia Klier wurde als Schatzmeisterin wiedergewählt und übernimmt zusätzlich die Funktion der Medienbeauftragten. Beisitzer sind zukünftig Barbara Bertelshofer, Ulrich Kreß, Manfred Wurzer, Georg Junge, Peter Servus und Daniela Fuhrmann. Alexander Ucles übernimmt das Amt des Revisors zunächst allein, ein weiterer Revisor soll in einer Nachwahl bestimmt werden. Delegiertenwahlen schlossen sich an, sowie der Bericht von Daniela Fuhrmann, die über den Stand der aktuellen Bauvorhaben im Markt berichtete. In seinem Schlusswort gab der neu gewählte Vorsitzende Dr. Manfred Klier einen Ausblick auf die künftige Ausrichtung des Ortsvereins. Politische Inhalte werden wieder verstärkt in den Vordergrund der Arbeit des Ortsvereins rücken. Ein großes Thema wird die Bundespolitik sein, hier will Klier aktuelle Themen aufgreifen und in öffentlichen Veranstaltungen zur Diskussion stellen. Der Ortsverein wird sich auch verstärkt in kommunalpolitische Themen einbringen. Der Ortsverein bedankte sich bei der Wirtin Helene Janner und bei den Jubilaren, die im Rahmen der Jahreshauptversammlung geehrt wurden.
22 Mädchen und Jungen gingen in Mantel zum Ersten Mal zum Tisch des Herrn (Bild: Priska Hofmann)

Erstkommunion in Mantel

Am Sonntag, 17. Mai, feierte die katholische Pfarrgemeinde in Mantel mit 22 Kindern ihre Erste Heilige Kommunion. Unter Glockengeläut und Orgelklängen zogen Liv, Luis, Anna, Elisa, Vincent, Katharina, Luisa, Simon, Anni, Selina, Luca, Lea, Jonas, Julius, Levi, Karolina, Emily, Lena, Maria, Max, Max, Michaela mit Pfarrer Thomas Kohlhepp in die vollbesetzte Pfarrkirche ein. „Wir feiern ein Fest, ein Mitmachfest, ein Hoffnungsfest, ein Glaubensfest“, so der Geistliche. Musikalisch begleiteten die Kolping Singers unter der Leitung von Gisela Reil und an der Orgel Johannes Grill den Gottesdienst. Die Kommunionkinder selbst begrüßten die Feiergemeinde und übernahmen Kyrie, Evangelium, Fürbitten und brachten die Gaben zum Altar. Pfarrer Kohlhepp betonte in seiner Predigt die Bedeutung dieses Tages und verdeutlichte gemäß dem Leitfaden „Ihr seid meine Freunde“ in unterschiedlichen Beispielen den Beginn einer tiefen Freundschaft mit Jesus. Er zitierte Niko Kovac, der in seinem Podcast über seine prägende Kindheit, seinen Glauben als Katholik und auch mit dem Umgang im Glauben spricht. So sieht der Geistliche auch viele Verbindungen zum Alltag und Glauben. „Ihr seid meine Freunde!“, Jesus lädt dazu ein, Freundschaft wächst, reift, echte Freundschaft besteht immer, genauso die Freundschaft zu Jesus. Pfarrer Kohlhepp ist sich sicher, dass man als Gläubiger manches nicht verstehen muss, sondern einfach nur glauben soll. Jesus will Gemeinschaft mit uns, er will Freund sein. Nach dem Mottolied, das die 22 Kinder stimmgewaltig sangen, wurden nach der Tauferneuerung die mitgebrachten Kommunionkerzen entzündet. Jedes Kommunionkind empfing im Verlauf der heiligen Messe einzeln nacheinander die Heilige Erstkommunion. Der Dank am Ende durch Pfarrer Kohlhepp galt den Verantwortlichen Johanna Meier, Beate Suttner und Lydia Hofmann sowie Anja Fröhlich, die heute nicht dabei sein konnte. Ein Vergelt’s Gott den vielen Helfern im Hintergrund durch den Geistlichen mit Segnung der Andachtsgegenstände und dem feierlichen Segen endete der Gottesdienst mit dem Lied „Großer Gott“.
Gut besucht war die Muttertags- und Vatertagsfeier des VdK Mantel. (Bild: Eva Seifried)

Muttertags- und Vatertagsfeier beim VdK Mantel

Am Samstag vor dem Muttertag konnte VdK Vorsitzende Carola Brust wieder zahlreiche Mitglieder im Gasthaus „Hauptmann“ begrüßen. Sie dankte dem Vorstandsteam für die hervorragende Organisation. Sie erklärte den Begriff Team: Ein Team ist eine Gruppe von Menschen, jeder ist unersetzlich und alle zusammen sind stärker als Einzelteile. Carola Brust las die Geschichte vor, wie Gott die Mutter schuf und wie schwierig es selbst für Gott war alle Ansprüche zu erfüllen. Das umfangreiche Kuchen- und Tortenbüfett wurde gestürmt. Dazu schmeckten Kaffee und andere Getränke. Jedes Mitglied bekam Kaffee, Kuchen und ein Getränk aus der Kasse spendiert. Die Damen erhielten als Geschenk einen Blumenstock und die Herren Pralinen. Carola Brust lud nochmal zur Tagesfahrt nach Regensburg ein, Kosten 38 Euro. Es wird das Haus der Bayerischen Geschichte besucht und das Dackelmuseum, jeweils mit Führung. Ein Biergartenbesuch gehört natürlich auch dazu. Abfahrt ist am Samstag, 20. Juni um 8.45 am Feuerwehrhaus in Mantel. Außerdem wird am Sonntag, den 13.9. ab 8.15 Uhr eine Senioren-Tagesfahrt nach Würzburg angeboten vom VdK Ortsverband und dem Markt Mantel. In Würzburg gibt es eine Fahrt mit der City-Bahn und eine Schifffahrt von Würzburg nach Veitshöchheim. Wer möchte kann den Rokoko-Garten besuchen. Fahrtpreis 30 Euro. Kosten Schifffahrt und City-Bahn übernimmt der Markt Mantel. Mittagessen im Gasthaus sowie Kaffee und Kuchen auf dem Schiff zahlt jeder selbst. Anmeldung für beide Fahrten bei Uli Zeinz, Handy 016092369150 oder E-Mai: ulisteinbauer@t-online.de. Anschließend Überweisung des Reisepreises an den VdK Mantel mit Verwendungszweck Regensburg, bzw. Würzburg auf Konto DE25 753 900 00 0000 146935 mit Angabe aller Reisenden. Nach Bezahlung des Fahrpreises ist keine Rückerstattung möglich. Kleine Programmänderungen sind vorbehalten.
Die Atempause für die Seele wurde von Rita Bayer und Gerti Münch mit Texten und musikalisch vom Duo Raureif gestaltet.  (Bild: Renate Puckschamel)

Atempause für die Seele „Ein freundliches Wort”

Die Atempause für die Seele in der Moritzkirche stand unter dem Motto: „Ein freundliches Wort“. Fazit: Ein freundliches Wort kostet nichts und dennoch ist es das schönster aller Geschenke. Es gab ein Gebet über Toleranz. Eine kurze Geschichte zeigte, dass viele Menschen nicht zuhören können. Wir brauchen mitfühlende Worte, die uns trösten, aufrichten uns Kraft geben. Ein Wort ,das mir sagt: Verlier nicht den Mut Du bist nicht allein, ich bin bei dir“. Ich muss nicht perfekt sein, alles wissen, aber ich habe die Chanc,e ein Leben Lang zu lernen und mich zu verändern. Ein Gebet zeigte: Frieden beginnt nicht auf der großen Weltbühne, sondern im Alltag jedes einzelnen Menschen. Die Texte lasen Rita Bayer und Gerti Münch, unter anderem: Du kannst nicht wie die Sonne sein, aber du kannst so wie sie viel Wärme schenken. Du kannst nicht wie die Blume sein, aber du kannst wie sie Freude bringen. Musikalisch wurde die Atempause vom Duo Raureif mit Gisela Reil und Ulrike Rauch mit den Passenden Liedern und Gitarren- und Hackbrettbegleitung gestaltet. Gerti Münch hatte zahlreiche Grußkarten mit zu Herzen gehenden Worte persönlich handgeschrieben und jeder Besucher konnte sich eine mitnehmen. Bei den Atempausen werden immer Spenden in ein Körbchen eingelegt. Rita Bayer und Gerti Münch übergaben an Harald Puckschamel für den Förderverein St. Moritz 100 Euro für den Blumenschmuck vor allem für den Maialtar in St. Moritz.
Georg Müller (links) vom BFV überreichte Geschenke an Stefan Neumann (rechts) und Herbert Steiner (Zweiter von links) vom VfB. Gemeinsam mit Bürgermeister Richard Kammerer (oben links), MdL Dr. Stephan Oetinger (oben Bildmitte) und Landratsvertreter Albert Nickl (Bildmitte links) gratulierten sie allen Geehrten zu ihren Auszeichnungen. (Bild: Johann Kneißl)

Vor dem 100jährigen Fest lud der VfB Mantel zum Kommersabend

Wenige Wochen vor dem 100-jährigen Jubiläum lud der VfB Mantel zum Kommersabend. Das Sportheim war bis auf den letzten Platz gefüllt. Geladen waren Bürgermeister Richard Kammerer, der Vertreter des Landrats Albert Nickl, die Landtagsabgeordneten Dr. Stephan Oetzinger und Roland Magerl sowie Georg Müllner vom Bayerischen Fußballverband (BFV), um langjährige und verdiente Mitglieder des VfB zu ehren. Der Vorsitzende Stefan Neumann verlas eine Zusammenfassung der mit viel Humor gewürzten Vereinschronik. So wurde deutlich, dass bereits im Jahr 1924 ein Verein unter der Bezeichnung FC Mantel ins Leben gerufen wurde. Nach dessen Selbstauflösung kam es zwei Jahre später zur Gründung des Vereins VfB Mantel. Zu einer lustigen Episode kam es 1947, als der ruhmreiche 1. FC Nürnberg zu einem Gastspiel nach Mantel eingeladen wurde. Kostenlose Übernachtung und Versorgung mit Speis und Trank wurden zugesichert. Der „Club“ reiste mit Torwartlegende Heiner Stuhlfauth und seinen damaligen Stars an. Heimlich wurde ein Kuhkalb geschlachtet, das als Kalbsbraten mit Klößen im „Gasthof zur Post“ verspeist wurde. Der Appetit der „Cluberer“ soll sehr groß gewesen sein. Zum Abschied gab man den Fußballern aus der Noris noch 300 Eier mit auf den Weg. Noch lange danach sprach man von einem sehr gelungenen Fest. Vom Ausgang des Spiels ist nichts bekannt. Mit der namentlichen Nennung aller bisherigen Vorsitzenden und der Erzählung lustiger Begebenheiten aus deren Amtszeit ging Neumann darauf ein, dass er seit März 2022 in Amt und Würden ist. Das Wohl des Vereins liege ihm sehr am Herzen. „Ich glaube, für sinnvolle Freizeitgestaltung kommt es im Wesentlichen darauf an, dass Menschen sich mit den Zielen und Werten ihres Vereins identifizieren und aktiv mitarbeiten“, ermutigte er seine Zuhörer. Wir müssten die Herausforderungen unserer Zeit annehmen und das Beste daraus machen. Georg Müllner vom BFV war über viele Jahre Spielleiter im Mädchen- und Frauenfußball und erinnerte an erfolgreiche Zeiten des VfB Mantel. Für das 100-jährige Jubiläum überreichte er eine Ehrenurkunde des BFV, eine Ehrenplakette des DFB mit einem Scheck über 500 Euro sowie einen Spielball und wünschte viel sportlichen Erfolg. In ihren Grußworten lobten Bürgermeister Kammerer und Landratsvertreter Albert Nickl die kontinuierliche Ausbildung von Kindern und Jugendlichen. Der Sportplatz sei ein Ort der Begegnung. Sportvereine prägen die Gesellschaft nachhaltig. Eine gute Zielsetzung wäre der sportliche Wiederaufstieg in die Kreisliga. Für ein frohes Gelingen überreichten beide ein Kuvert mit einer Geldspende. Die Landtagsabgeordneten Dr. Stephan Oetzinger und Roland Magerl gratulierten zum 100. Geburtstag des VfB, lobten die gute Kinder- und Jugendarbeit und überreichten ebenfalls eine Geldspende. Gemeinsam nahmen Stefan Neumann, Richard Kammerer, Georg Müllner und Ehrenamtsbeauftragter Andreas Mark die Ehrungen vor. Für 25 Jahre Mitgliedschaft überreichten sie Urkunde und Ehrennadel an Theo Fellner, Johann Hartwig, Johannes Hartwig, Manfred Meier und Manfred Rauscher. Für 40-jährige Treue ehrten sie Dagmar Gößl, Erwin Klemm, Stefan Müller, Waltraud Steiner, Adelheid Stubenvoll, Christine Stubenvoll, Stefan Stubenvoll und Ernst Heisl mit Urkunde und Ehrennadel. Werner Geyer erhielt für 50-jährige Mitgliedschaft die Ehrenmedaille des BFV in Silber mit Urkunde. Für 60-jährige Mitgliedschaft wurde Hans Kneißl ausgezeichnet mit der Ehrenmedaille des BFV in Gold mit Urkunde. Nachgereicht werden Ehrungen an Rainer Prölß und Anna Stubenvoll (25 Jahre), Gisela Fenzl, Irene Kleber, Doris Klemm und Christine Pöll (40 Jahre), Markus Fleischmann, Peter Prölß und Gerhard Prölß (50 Jahre) sowie Martin Dietrich und Willi Heindl (70 Jahre).


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Die Vorstandschaft der TSG Mantel Weiherhammer v.l.n.r. Liane Adam, Elfriede Frischmann, Heinrich Hildebrand, Marina Bayerlein, Andreas Solter  (Bild: Göppl Andreas )

Neuwahlen bei der TSG: Vorstand bleibt nahezu unverändert

Am vergangenen Sonntag fand die Jahreshauptversammlung der TSG Mantel-Weiherhammer mit turnusgemäßen Neuwahlen statt. Dabei setzten die Mitglieder auf Kontinuität: Heinrich Hildebrand wurde in seinem Amt als 1. Vorsitzender bestätigt. Auch Andreas Solter bleibt 2. Vorsitzender. Zur Schriftführerin wurde Marina Bayerlein gewählt, während Elfriede Frischmann weiterhin die Kasse führt. Unterstützt wird sie weiterhin von Michaela Härtl. Die Geschicke der Mitgliederverwaltung werden weiterhin von Liane Adam und Anton Fleissner geführt. Als Kassenprüfer bestimmten die Mitglieder Hans Beyer sowie neu im Amt Lena Keilhofer. Ein besonderer Moment der Versammlung war die Verabschiedung von Waltraud Rothballer, die über Jahrzehnte hinweg als Kassenprüferin tätig war und für ihr langjähriges Engagement großen Dank und Anerkennung erhielt. In ihren Berichten gaben alle Abteilungen einen Überblick über die aktuelle sportliche Lage – mit durchweg positiven Nachrichten: Jede Sparte konnte einen Zuwachs an Mitgliedern verzeichnen. Insgesamt zählt die TSG mittlerweile 1693 Mitglieder und gehört damit zu den größten Sportvereinen im Landkreis Neustadt. Auch die Ehrengäste würdigten die Vereinsarbeit. Wolfgang Schwarz, Vertreter des BLSV, dankte für das große Engagement und appellierte an die Verantwortlichen, weiterhin zusammenzuhalten und die erfolgreiche Arbeit fortzusetzen. Bürgermeister Richard Kammerer, hob die gute Zusammenarbeit zwischen Verein und Kommunen hervor. Besonders erfreut zeigte er sich darüber, dass sich erneut alle Funktionsträger zur Wahl gestellt hatten – ein Engagement, das heute keine Selbstverständlichkeit mehr sei. Zudem bot die Versammlung Raum für eine offene Diskussion sowie einen konstruktiven Austausch zwischen Mitgliedern und Vorstand. Die Versammlung zeigte insgesamt ein lebendiges Vereinsleben, geprägt von Wachstum, Engagement und dem gemeinsamen Ziel, den Sport in der Region weiterhin breit aufzustellen.
Die Wallfahrer der Pfarreiengemeinschaft Mantel-Neunkirchen in Salzburg. (Bild: Ramona Schricker)

Pfarrwallfahrt der Pfarreiengemeinschaft Mantel-Neunkirchen - Salzburg erleben

Es ist schon zu einer schönen Tradition geworden: Am letzten Aprilwochenende machte sich die Pfarreiengemeinschaft Mantel-Neunkirchen wieder auf den Weg zu ihrer gemeinsamen Pfarrwallfahrt. Unter der bewährten und hervorragenden Organisation von Marianne Greiner sowie der geistlichen Begleitung durch unseren Pfarrer Thomas Kohlhepp starteten knapp 30 gut gelaunte Pilgerinnen und Pilger in Richtung Salzburg. Bereits während der Anreise war die Vorfreude spürbar – getragen von Gebet, Gesang und Vorfreude auf großartige Tage in toller Gemeinschaft. Auf dem Hinweg legten die Pilgerinnen und Pilger einen ersten Halt im Stift Reichersberg ein. In der Hauskapelle der Augustiner-Chorherren wurde gemeinsam die heilige Messe gefeiert, zelebriert von unserem Pfarrer Thomas Kohlhepp – ein schöner Auftakt für die Wallfahrt. Im Anschluss erhielten die Mitfahrenden eine ebenso informative wie humorvolle Führung durch den Chorherren Andreas. Mit viel Charme und einem Augenzwinkern vermittelte er Wissenswertes über Geschichte, Leben und Wirken des Stiftes, sodass neben der geistlichen Stärkung auch das Lachen nicht zu kurz kam. Weiter ging es nach Salzburg, Ankunft im Haus St. Benedikt, dem Gästehaus der Erzabtei St. Peter, mitten im Herzen der Altstadt von Salzburg. Sehr zu empfehlen! Um unserer Pilgerreisen-Tradition treu zu bleiben, versammelten sich die Teilnehmenden am Freitagnachmittag zum gemeinsamen Kreuzweg, hier auf den Kapuzinerberg. Schritt für Schritt führte der steile und zugleich eindrucksvolle Weg hinauf – ein äußeres Zeichen für den inneren Weg des Glaubens und der Besinnung. Oben angekommen wurden wir Pilger reich belohnt: Ein atemberaubender Ausblick über die Stadt Salzburg mit dem imposanten Salzburger Dom eröffnete sich uns – ein Moment der Stille, der Dankbarkeit und der inneren Weite. Nach dem gemeinsamen Abendessen war für einige noch der obligatorische Aperol-Absacker Pflicht. Der Samstag begann mit der Feier der heiligen Messe in der Franziskanerkirche. In der schlichten und doch eindrucksvollen Atmosphäre dieser Kirche fanden die Pilgerinnen und Pilger einen ruhigen und besinnlichen Start in den Tag. Im Anschluss ergab sich spontan eine Führung durch das angrenzende Kloster, bei der interessante Einblicke in das Leben und Wirken der Franziskaner vermittelt wurden. Nach einer kurzen Zeit zur freien Verfügung versammelte sich die Gruppe schließlich im Salzburger Dom, wo um 12 Uhr ein beeindruckendes Orgelkonzert den Vormittag feierlich abrundete. Die anschließende Stadtführung, beginnend im Dom und weiter durch die historische Altstadt von Salzburg, vermittelte auf lebendige und anschauliche Weise die reiche Geschichte sowie die kulturelle und geistliche Bedeutung der Stadt. Vor dem gemeinsamen Abendessen versammelten sich die Pilgerinnen und Pilger noch einmal zur Vesper in der Stiftskirche St. Peter. In der ruhigen und getragenen Atmosphäre dieses Ortes fanden alle erneut Zeit zur Sammlung, zum Gebet und zur inneren Einkehr.
Viele Gäste genossen im Waldforum knusprige Schnitzel mit Salaten, danach noch Kaffee und Kuchen. (Bild: Eva Seifried)

Viele Gäste beim Maifest des OWV Mantel

Seit vielen Jahren ist es Tradition, dass eine Wandergruppe, geführt von stellvertretendem Vorsitzenden Hugo Diehl von Mantel aus über einige Naturdenkmäler und schöne Wege zum Waldforum Rupprechtsreuth wandert. Dazu stoßen noch viele Radfahrer und auch ältere Mitglieder, die mit dem Auto kommen. Vorher hatte Diehl mit einer Gruppe von Helfern den Platz des Waldforums gesäubert, Gras gemäht und Müll aufgesammelt. Ausreichend Tische und Bänke im Halbschatten warteten auf die Gäste. Kühles Bier, Radler oder auch Alkoholfreie Getränke löschten den Durst. In der frischen Luft und in Gesellschaft waren die knusprig gebratenen Schnitzel mit Kartoffelsalat und Karottensalat besonders gut. Voriges Jahr wurde beschlossen, auch noch Kaffee und Kuchen anzubieten und so lockte nach dem Mittagessen bald auch ein leckeres Kuchenbüfett zum Schlemmen und die verschiedenen Kuchen schmeckten zum Kaffee besonders gut. Während die Gäste dann den Heimweg antraten, musste die Helfergruppe um Hugo Diehl wieder alles aufräumen, Tische und Bänke verladen und in den Stodel verfrachten, ebenso das Geschirr. Der OWV Mantel sucht dringend einen ersten Vorsitzenden, der den Verein weiter führt. Derzeit steht Hugo Diehl als Stellvertreter zur Verfügung, er wird vom ehemaligen Vorsitzenden Klaus-Hannes Kahler, von Michel und Petra Franke, Erna und Gerhard Hamm, Harald und Renate Puckschamel sowie Dieter Nikol kräftig unterstützt. Aber das ist keine Lösung auf Dauer. Es wäre schade wenn es so ein schönes Fest wie am 1. Mai dann nicht mehr geben würde.
Mit Muskelkraft wurde in mantel der Maibaum aufgestellt.  (Bild: Eva Seifried)

36 Meter hoher Maibaum steht in Mantel.

Am 30. April haben sich wieder zahlreiche Vereine, die sich zur Maibaumgemeinschaft Mantel zusammengeschlossen haben auf dem Stodelplatz getroffen, und einen 36 Meter hohen Maibaum traditionell mit Schwalben in die Höhe gehievt. Die Manteler kamen sehr zahlreich zum Stodelplatz um den Maiboten mit zu begrüßen. Eltern, Großeltern, Kinder und Enkel hatten ihren Spaß. Für die Kinder gab es einen Sandkasten zum Buddeln, sie bekamen Seifenblasen und ein Verkaufsstand mit Süßigkeiten war ebenfalls am Festplatz. Ein Zelt, dass eigentlich für Regenschutz gedacht war, wurde genutzt, um ein schattiges Plätzchen zu finden denn die Sonne strahlte kräftig vom Himmel. Die Wirtshausmusikanten spielten zünftig auf. Es hieß Schlange stehen denn Bratwurstsemmeln, Brezen und Käse waren heiß begehrt, ebenso erfrischende Getränke. Gegen 18 Uhr gingen dann kräftige Männer an die vier Schwalbenpaare. An jeder Stange kämpften mehrere Männer Meter um Meter um den Baum in die Höhe zu bringen. Es mussten die Schwalben immer Kontakt haben und dann wurde das vorderste Schwalbenpaar gelöst und die Männer schoben von hinten dann mit längeren Stangen weiter an. Daniel Brünnig gab wieder das Kommando, Dieter Nikol zeigte die Richtung an, damit der Stamm richtig mit seiner Halterung ins dafür freigeschaufelte Loch kam. Nach einer guten Stunde war das Werk vollbracht und der Maibaum stand sicher in der Halterung. Die Gäste belohnten die Akteure mit viel Beifall. Es wurde bis zum Einbruch der Dunkelheit weitergefeiert. Bürgermeister Richard Kammerer unterstützte mit an den Schwalben, ebenso MdL Dr. Stephan Oetzinger und dritter Bürgermeister Johann Gurdan betätigte sich als Würstelbrater. Beim Maifest schmecktn halt die auf dem Holzkohlengrill gebrutzelten Bergbratwürste besonders gut. Die Gäste waren so zahlreich, dass man schon von einem kleinem Bürgerfest sprechen konnte.
Vorsitzender Johannes Wittmann (vorne Zweiter von rechts) überreicht eine Geldspende an Sieglinde Wolfinger (vorne Zweite von links) von den Siedlerfrauen. Laut Bürgermeister Richard Kammerer (Bildmitte) ist die Siedlergemeinschaft ein wichtiger Aktivposten in der Marktgemeinde.  (Bild: Johann Kneißl)

Jahreshauptversammlung bei der Siedlergemeinschaft

Im Gasthaus „zum Hauptmann“ trafen sich die Mitglieder der Siedlergemeinschaft zur Jahreshauptversammlung. Vorsitzender Johannes Wittmann machte deutlich, dass der Siedlerbund mit 432 Mitgliedern einer der großen Vereine im Markt ist. Er rief dazu auf, neue Mitglieder anzuwerben und auf die Attraktivität der Gemeinschaft durch Gartengeräte, Versicherungen und Rabatte aufmerksam zu machen. Wittmann blickte auf festliche Zusammenkünfte wie das Saukopf- und Beinscheibenessen sowie die Vatertagstour zurück. Die Siedlergemeinschaft beteiligte sich zudem am Maibaum- und Bürgerfest. Großer Wert wird auf die Instandhaltung des Kinderspielplatzes gelegt, wo jährlich ein Fest gefeiert wird. Wittmann dankte Thomas Frischholz für das Austragen der Siedlerzeitungen sowie allen Helfern, dem Bürgermeister und den Markträten. Zudem plant die Vorstandschaft, das Dach des Siedlerhäuschens am Spielplatz zu erneuern. Elke Hackbarth vertrat die verhinderte Gudrun Horch und berichtete von den Aktivitäten der Siedlerfrauen. Sie erinnerte an eine Modenschau in Flossenbürg, den Besuch des Kreislehrgartens, Vorträge der Polizei zum Thema „Enkeltrick“ und der Helfer vor Ort (HvO). Weitere Aktivitäten waren eine Wanderung zur Waldwirtschaft, der Kappenabend im VfB-Sportheim und der Weiberfasching in Neunkirchen. Im Sommer steht ein Besuch beim Leinerbauern in Öd an. Bürgermeister Richard Kammerer dankte der Siedlergemeinschaft für die Pflege des Spielplatzes und das Engagement beim Bürgerfest. Er signalisierte Unterstützung für eine zusätzliche Tisch- und Sitzgarnitur am Spielplatz. Abschließend bedankte sich Wittmann bei den Spielplatzrangern Erhard Kleber, Stephan Erras und Herbert Werner für ihren Einsatz und überreichte den Siedlerfrauen eine Spende.
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