Vorsitzender Richard Kammerer (3. c. links) führt den Verein gerne ins nächste Jahrhundert wie er bestätigte. (Bild: Eva Seifried)

30 neue Mitglieder bei der Jubiläumsveranstaltung der Selbsthilfe Mantel

Die Selbsthilfe Mantel feierte ihr 100-jähriges Bestehen in der neuen Fahrzeughalle der Feuerwehr vor voll besetzten Plätzen. Über 70 Mitglieder nahmen an der 100. Generalversammlung teil, der Marktgemeinderat war fast vollzählig vertreten. Vorsitzender Richard Kammerer erinnerte daran, dass 2025 leider 27 Mitglieder verstorben sind, ihrer wurde gedacht, und dankte allen Helfern – vorbereitet hatte die Sitzung Monika Puff. Als tragende Säulen nannte er Kassiererin Ulrike Schiller und Christine Dirrigl. Die Selbsthilfe zählt 1.211 Mitglieder (273 auswärtig). Seit Gründung wurden 1.331 Sterbefälle betreut und 1.046.115,96 Euro Sterbegeld ausbezahlt. Bisher betrug das Sterbegeld 1.525 Euro; pro Todesfall zahlen Mitglieder 1,50 Euro. Um den Beitritt zu erleichtern, wurde die Satzung geändert: Mitglied kann werden, wer eine Verbindung zu Mantel hat, die Aufnahme beschließt der Gesamtvorstand. Auf Grundlage der Berechnungen von Ulrike Schiller wurde das Sterbegeld auf 1.600 Euro erhöht. Bei den turnusmäßigen Neuwahlen wurden Richard Kammerer (Vorsitzender), Ulrike Schiller (Kassenführerin) sowie Gerhard Seiser und Evi Jankowski (Beisitzer) bestätigt. MdL Dr. Stephan Oetzinger würdigte die Arbeit seit der Zwischenkriegszeit: „Das ist ein Erfolgsmodell seit 100 Jahren! „Viele Orte beneiden uns um diese Besonderheit der schnellen, unbürokratischen Hilfe.“ Für Familien bot die Feier u. a. das Kasperltheater „Feuerteufel“ von Hermann Papacek, eine kostenlose Fotobox (Sophie Schiller-Hannamann) und Kinder-Tattoos (Kathi und Caro Glaser). Festdamen und Festburschen der Feuerwehr schenkten Getränke aus und servierten Bratwurstsemmeln, Käsekrainer und Pommes; zuvor begeisterte ein reichhaltiges Tortenbüfett. Musikalisch umrahmte der Posaunenchor Mantel-Thansüß unter Leitung von Veronika Weber. Der Plan, junge Familien zu gewinnen, gelang: 30 neue Mitglieder traten bei und erhielten eine Flasche Sekt sowie ein Los der VfB-Tombola.


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Vortragen der Fürbitten durch Kinder beim Familiengottesdienst am Faschingssonntag (Bild: Priska Hofmann)

Familiengottesdienst am Faschingssonntag

Pfarrvikar Robert Amandu zog mit den Ministranten in das Gotteshaus ein, gesäumt von Luftballons und Luftschlangen. Viele bunte Faschingskostüme von Kindern getragen bot den Geistlichen ein ungewohntes Bild. So waren Blumenfeen, Spinne, Zoro, Ritter, Einhorn, Schmetterling, Panda, Schnecke, Cowgirl und vieles mehr zu sehen. Im Verlauf konnten die Gottesdienstbesucher vieles zum Thema Versöhnung, auf einander Zugehen, Feindschaft und Streit hören. „Wir Menschen sind miteinander in Verbindung, in Beziehung. Das ist mal schön bunt und lebendig, mal verworren und anstrengend. Es gelingt nicht immer.” So leben wir uns auseinander, wie zwei Menschen bildlich dargestellt mit einem Seil, die den Knoten immer enger ziehen, da sie sich voneinander abwenden. Jesus sagt: Schließ ohne Zögern Frieden mit dem Gegner! Warte nicht, bis der andere zu dir kommt! Geh du auf jemanden zu! Sorge du für den Frieden! Auch Lesung und Evangelium befassten sich mit dieser Problematik. Während des Friedensgrußes im Laufe der Eucharistiefeier und im Liedtext”Wo Menschen sich verbünden, den Haas überwinden, und neu beginnen, ganz neu …” wurde dies auch deutlich. Ludwig Reichl an der Orgel begleitete die Messe mit seinem Orgelspiel. Nach einer kurzen Meditation am Ende der Messfeier konnte man hören, dass wir manchmal Masken tragen, im Fasching ganz bewusst - aber auch im Alltag: eine Maske der Stärke, eine Maske des Lachens, eine Maske die versteckt, wie es uns wirklich geht. Jesus kennt uns, so das Team weiter, er sieht hinter jede Maske und liebt uns genauso. Pfarrgemeinderatssprecher Josef Grasser bedankte sich, für das zahlreiche kommen und die Mitfeier des Gottesdienstes am Faschingssonntag. Am Ausgang erhielt jedes Kind und auch einige Erwachsene selbst gebackene Muffins durch des Pfarrgemeinderatsteam als Wegzehrung mit nach Hause.
Tolle Stimmung beim Kinderfasching der TSG  (Bild: Andreas Solter)

Buntes Treiben am TSG Kinderfasching

Strahlende Kinderaugen, fröhliches Lachen und jede Menge bunte Kostüme – der Kinderfasching der TSG Mantel Weiherhammer verwandelte die Turnhalle erneut in ein närrisches Paradies. Schon beim Betreten der Halle wurden die kleinen Gäste von der festlichen Atmosphäre und dem ausgelassenen Treiben begeistert. Ein besonderes Highlight des Nachmittags waren die schwungvollen Auftritte des Kinderbereichs des Neustädter Faschingszugs. Mit viel Charme und tollen Tänzen zogen die jungen Akteure alle Blicke auf sich und sorgten für lauten Applaus. Auch Alleinunterhalter Mario Hain brachte die Stimmung auf Hochtouren: Mit aktuellen Faschingshits animierte er die Kinder zum Tanzen, Mitsingen und fröhlichen Mitmachen. Durch die Halle schallte immer wieder der fröhliche Schlachtruf: „Neustadt Helau! Mantel Helau! Weiherhammer Helau! Kinderfasching Helau!“ – ein echtes Zeichen ausgelassener Faschingsstimmung. Immer wieder regnete es dabei viele Bonbons auf die Tanzfläche, was die Kinderaugen noch heller leuchten ließ und für große Begeisterung sorgte. Organisator und Jugendleiter Andreas Solter lobte zudem besonders die Kindergarde des Neustädter Faschingszugs für ihre tollen Auftritte, die das Publikum begeisterten. Er zeigte sich begeistert vom großen Zuspruch: „Es ist schön zu sehen, wie viele Kinder und Familien den Weg zu uns gefunden haben.“ Die TSG-Jugendleitung hatte sich bewusst für einen Eintritt auf Spendenbasis entschieden, um kinderreichen Familien und allen Familien die Teilnahme am Kinderfasching zu ermöglichen – ein Schritt, der sich gelohnt hat. Hinter den Kulissen sorgten die Helfer der Jugendabteilung Marcus Schusser, Susanne Reis, Anna Hautmann, Jochen König, Fabian Hautmann für einen reibungslosen Auf- und Abbau. Um das leibliche Wohl der Gäste kümmerte sich Vereinswirt Michael Dausch gemeinsam mit seinem Team der TSG-Turnhallen-Gaststätte. So wurde der Kinderfasching der TSG Mantel Weiherhammer erneut zu einem unvergesslichen Erlebnis: ein Nachmittag voller Lachen, Musik, Jubelrufe, Bonbon-Regen und Freude, der Kindern und Familien gleichermaßen noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Vor 70 interessierten Bürgern der Marktgemeinde referierte Vanessa Brüderer (links) über das Zustandekommen der Bürgerliste Mantel und über ihr Programm bei der anstehenden Kommunalwahl. (Bild: Johann Kneißl)

Bürgerliste Mantel – Zusammenschluss einer starken Gemeinschaft

Weil´s um Mantel geht. Unter diesem Motto haben sich Bürger der Marktgemeinde in der „Bürgerliste Mantel” zusammengeschlossen, um mit Erfahrung, Interesse und Engagement gemeinsam etwas zu bewegen. Vanessa Brüderer, Sprecherin der Gemeinschaft und Kandidatin für das Bürgermeisteramt bei den anstehenden Kommunalwahlen, hat die Ergebnisse aus bisherigen Besprechungen in einem Geheft zusammengefasst und bei einer Infoveranstaltung im Gasthaus „Hauptmann” einem interessierten Publikum vorgestellt. Herausgewachsen sei die Idee der „Bürgerliste Mantel” aus der erfolgreichen Bewegung der Bürgerinitiative „”Ortsumgehung Mantel – jetzt!”. Die „Bürgerliste Mantel” sieht Möglichkeiten der Verbesserung für die gesamte kommunale Entwicklung der Marktgemeinde. Aus Gesprächen im Team und im Ort hätten sich Themen herauskristallisiert, die für Mantel wichtig seien. In Bürgersprechstunden in der Turnhallesiedlung am 4. Februar und in Rupprechtsreuth am 11. Februar sowie bei Kaffee und Kuchen beim Hauptmann am 21. Februar steht die Bürgerliste Mantel bei Fragen zum Wahlprogramm Rede und Antwort. Mit folgender Mannschaft geht die Bürgerliste Mantel in die anstehende Kommunalwahl: Vanessa Brüderer, Siegfried Janner, Reinhold Meier, Max Heindl, Thomas Schröder, Tobias Krüger, Matthias Kohl, Christoph Fellner, Jennifer Neuber, Alexander Winter, Tobias Zenger, Martin Bauer, Christa Strobl, Erwin Klemm. Ersatzkandidaten sind Harald Schröder, Christine Neuber und Corinna Meier.
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