Übergabe einer Spende für HvO Team Mantel. (Bild: Monika Rittner)

Vortrag des HvO Mantel bei den Siedlerfrauen

Unser Treffen im Januar war eine Informationsveranstaltung der HvO Mantel, Weiherhammer im evangelischen Gemeindehaus. Die Einleitung und Vorstellung übernahm stellvertretender Leiter Stefan Lippik. Derzeit sind es 26 ehrenamtliche Mitglieder und sie bestehen schon seit 5 Jahren. Sie organisieren sich ausschließlich aus Spenden. Eine ihrer Aufgaben in der Rettungskette ist, dass sie als gut ausgebildete ehrenamtliche Ersthelfer die Zeit bis zum Eintreffen des regulären Rettungsdienstes überbrücken, um lebensrettende Sofortmaßnahmen durchzuführen und die Überlebenschancen der Patienten deutlich zu erhöhen. Das bei Herzinfarkt und Schlaganfall von höchstem Präsenz ist. Nur diese 2 Beispiele ihres großen Einsatzbereiches am Patienten. Ihre Zeiten für den ehrenamtlichen Dienst sind jeden Tag von 18 Uhr bis 6 Uhr früh. Auch bei den Festen sorgen sie für die sanitätsdienstliche Absicherung. Blutspende Termine werden auch durch sie betreut und vorbereitet. Ihre Liste zum Wohle des Menschen ist sehr lange. Leiterin Carmen Stubenvoll übernahm den Part der Ersten Hilfe, um uns diesen wieder ins Gedächtnis zu rufen. Es wäre eine Überlegung wert, nach einer gewissen Zeit sich den Erste-Hilfe-Kurs aufzufrischen. Es ist unsere Pflicht bei Not ob Unfall oder was auch immer zu helfen. Natürlich dürfen wir uns damit nicht selbst in Gefahr begeben. Um uns einige Beispiele zu zeigen, durften wir uns gegenseitig einen Druckverband anlegen. Auch die stabile Seitenlage sowie eine Beatmung wurde uns anschaulich gezeigt. Obwohl es ein sehr umfangreiches Thema an diesem Abend war, verging die Zeit viel zu schnell. An die beiden Leiter einen herzlichen Dank, dass von unserer Vorsitzenden Gudrun Horch mit einer kleinen Spende und Geschenk belohnt wurde. Auch das Zuhören macht hungrig, dieser wurde mit Pizzas gestillt. Als nächstes Treffen, steht eine Kurzwanderung mit anschließender Einkehr in der Zoigl Neunkirchen „Zur Gerechtsamkeit“ auf dem Programm. Wie ihr durch die Medien ja über unsere monatl. Treffen entnehmen konntet, was für eine tolle Damengruppe die Siedlerfrauen sind. Wir sind informativ wie kulinarisch jeden Monat unterwegs und würden uns sehr freuen, wenn sich die eine oder andere Dame dadurch angesprochen fühlt und sich uns anschließen möchte.


Weitere Artikel

Die Sternsinger der katholischen Pfarrgemeinde Mantel wurden in einem Gottesdeinst ausgesendet. (Bild: Priska Hofmann)

Sternsinger bringen Segen und setzen Zeichen gegen Kinderarbeit

„Das Jahr ist erst wenige Stunden alt, keiner weiß, was das neue Jahr alles bringen wird“, so Pfarrvikar Robert Amandu beim Gottesdienst in der katholischen Pfarrkirche am 1. Januar. „Wir beginnen das Jahr im Glauben daran, dass wir uns der Fürsprache der Gottesmutter anvertrauen dürfen. Heute, am Oktavtag von Weihnachten, ist ihr Fest. Sie hat uns den Erlöser geboren, den Sohn Gottes.“ Weiter konnten die Gottesdienstbesucher hören, wie gut es sei, dass unsere Sternsinger in diesem Gottesdienst ausgesendet werden, um Segen zu bringen - für uns, unsere Familien, in unsere Wohnungen und Häuser. „Liebe Sternsinger, ich darf euch herzlich willkommen heißen.“, so der Geistliche. Das Motto sei eine wichtige Botschaft, mit der die Sternsinger unterwegs sind: Schule statt Fabrik - Sternsinger gegen Kinderarbeit. So konnte man im Predigtspiel hören, wie sich Tazim, Nour und ein Sternsinger unterhielten. Die Kinder erzählten von ihrer Arbeit als 6 und 10 jährige in einer Fabrik oder als Snackverkäufer. Schule muss warten. Doch durch die Sternsingeraktion kann ihnen und ihren Eltern geholfen werden, das die Armut gelindert, verschiedene Projekte gefördert werden und Kinder wieder die Schule besuchen können, in Bangladesch und anderen Ländern der Welt. Auch die Fürbitten, gesprochen von den kleinen Sternsingern ging auf die Thematik ein, dass sie Hoffnung, Schutz und Zukunft finden. Pfarrgemeinderatssprecher Josef Grasser und seine Stellvertreterin Renate Puckschamel erklärten es den Sternsingerkindern und den Anwesenden Gottesdienstbesuchern so: „Es ist soweit. Unsere Sternsinger werden ausgesandt. Es ist gut, dass wir beim Sternsingen besonders auf die Kinder in der Welt schauen. Und es könnte wohl keinen besseren Anlass geben, als die Tage der Weihnachtszeit und die ersten Tage des neuen Jahres. Denn in dieser Zeit steht ein kleines Kind in Armut geboren, im Mittelpunkt. Ein kleines Kinder, das die ganze Welt verändert hat. Nach dem Segen des Weihwassers, Weihrauchs und Kreide/ Aufkleber bedankte sich der Geistliche am Ende des Gottesdienstes bei den 23 Königinnen und Königen für das dabei sein und bei den Verantwortlichen des Pfarrgemeinderates und des Teams für die Organisation. Erster Bürgermeister Richard Kammerer, der den Festgottesdienst mitfeierte, bedankte sich ebenfalls bei den Kindern mit einer Spende, die für die Verpflegung an diesem Tag verwendet wird. Die Heiligen Drei Könige besuchten im Manteler Gemeindegebiet das Rathaus, dort erhielten die Sternsinger nochmals eine Spende des Bürgermeisters für ihre Aktion, und die angemeldeten Gläubigen um den Segen mit „Christus mansionem bendicat“ dort an die Eingangstüre zu schreiben.
Gemeinsam Gutes Tun. Im Bild Peter Gmeiner mit Andreas Solter bei der Spendenübergabe  (Bild: Christine Lösch)

Nikolausaktion der TSG Mantel Weiherhammer schenkt Hoffnung

Die TSG Mantel Weiherhammer setzt erneut ein bewegendes Zeichen der Solidarität. Ein Teil der gesammelten Spenden aus der Nikolausaktion wurde an den Förderverein Rasselbande besondere Kinder e. V. übergeben, der sich mit großem Engagement für Familien mit kranken oder behinderten Kindern in der Nordoberpfalz einsetzt. Dabei kamen dem Verein 400 Euro zugute. Die Spende überreichte der zweite Vorsitzende der TSG Mantel Weiherhammer und Organisator der Nikolausaktion, Andreas Solter, an den ersten Vorsitzenden des Fördervereins, Peter Gmeiner. Die Rasselbande begleitet betroffene Familien nicht nur finanziell, sondern steht ihnen auch ideell und materiell zur Seite – oft genau dann, wenn Hilfe und Verständnis am dringendsten benötigt werden. Sichtlich bewegt zeigte sich Andreas Solter von der Arbeit des Vereins. „Gerade in der besonderen Zeit von Weihnachten wollen wir das weitergeben, was wirklich zählt: Zusammenhalt, Gemeinschaft und Mitmenschlichkeit. Die Rasselbande leistet einen unschätzbaren Beitrag für Familien, die täglich vor großen Herausforderungen stehen, und schenkt ihnen ein Stück Hoffnung und Entlastung“, betonte Solter. Auch Peter Gmeiner zeigte sich dankbar. Er unterstrich, wie wichtig und zugleich schön genau solche Spenden für den Verein seien. „Diese Unterstützung zeigt uns, dass unsere Arbeit gesehen und wertgeschätzt wird. Jede Spende hilft uns, Kinderaugen zum Leuchten zu bringen und Familien ein wenig Halt zu geben“, sagte Gmeiner. Gleichzeitig versicherte er, dass die Zuwendung zu 100 Prozent den Kindern zugute kommt. Weitere Informationen über den Förderverein Rasselbande besondere Kinder e. V. sind unter www.rasselbande-online.de zu finden.
Bürgermeister Richard Kammerer (Dritter von links) und Vertreter aus mehreren Vereinen gratulierten Erhard Kleber (Mitte) zum runden Geburtstag. Die Clubfreunde überreichten ein rotfarbenes Trikot des FCN mit der Zahl „80“. (Bild: Johann Kneißl)

Erhard Kleber feiert 80. Geburtstag

Kurz vor dem Weihnachtsfest feierte Erhard (Adi) Kleber seinen achtzigsten Geburtstag. Bereits am Vormittag empfing er viele Gäste, die kamen zum Gratulieren. Gattin Irene und Tochter Claudia luden ein zu einer genüsslichen Brotzeit. Bürgermeister Richard Kammerer überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde und überreichte ein Präsent. Vertreter von den Clubfreunden, dem VfB Mantel und dem Oberpfälzer Waldverein übergaben ihre Geschenke. Von 1965 an arbeitete Erhard Kleber 35 Jahre lang als Waldarbeiter und Holzfahrer bei der Firma Max Melchner in Rupprechtsreuth. Aus der Ehe mit Irene gingen die Kinder Claudia und Stefan hervor. Adi ist auch bereits sechsfacher Großvater und seinen Enkelkindern sehr zugetan. Im Frühjahr 2019 feierte er mit Gattin Irene das 50-jährige Ehejubiläum. Trotz eines tückischen Herzinfarkts im Jahre 1995 ließ er sich nicht entmutigen und nahm sich im Verein des VdK, der Tafel und der Gemeinde Mantel vieler sozialer Aufgaben an. Oft war er bei Senioren-, Einkaufs- und Krankenfahrten tätig. Seit langem ist er Inhaber der Ehrenamtsurkunde und seit zehn Jahren Seniorenbeauftragter der Gemeinde Mantel. Besonders engagiert ist Adi Kleber in den Vereinen der Marktgemeinde Mantel. Bereits als 17-Jähriger trainierte und betreute er die Schülermannschaft des VfB Mantel. Mit 26 Jahren übernahm er als zweiter Vorsitzender wichtige Aufgaben in der Vereinsführung, führte die Vereinskasse und wurde für seine Arbeit mit der Ehrennadel in Silber und Gold ausgezeichnet. Er gehört seit 70 Jahren dem VfB Mantel an. Beim Rauchklub ist er auch schon seit 56 Jahren Mitglied. Im jungen Mannesalter trat er dem CSU-Ortsverband bei und war auch im Gemeinderat tätig. Über zwanzig Jahre war er Hauptkassier und gehörte lange der Vorstandschaft an. Er schloss sich auch dem Oberpfälzer Waldverein an, übte jahrelang das Amt des Hauptkassiers aus und erhielt mehrere Auszeichnungen. 53 Jahre lang arbeitete er als Beisitzer in der Vorstandschaft des Siedlerbundes Mantel und kümmert sich um die Pflege des Spielplatzes in der Kreuzäckersiedlung. In all den genannten Vereinen wurde Erhard Kleber für sein aktives Mitwirken mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet. Die Gründung der Clubfreunde Mantel war ihm eine Herzensangelegenheit und geht auf seine Initiative zurück. Noch heute ist er in seinem Lieblingsverein als Hauptkassier tätig und besucht Heimspiele des legendären 1. FC Nürnberg. Zur Erinnerung an seinen runden Geburtstag überreichten ihm die Clubfreunde ein rotfarbenes Trikot des FCN mit der Zahl „80“.
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