Entenrennen 22.08.2026 (Bild: Anita Günther)

Nasser Rennspaß: Kleine Enten ganz groß im Rennen

Am Samstag, den 22. August 2026, fand im Rahmen der Ferienaktion der Freien Wähler wieder das beliebte Entenrennen statt. Und ein bisschen Wasser von oben konnte dabei niemanden stören – schließlich mögen Enten es bekanntlich nass, egal ob von oben oder von unten. Die 25 Mädchen und Jungen im Alter von 0 bis 9 Jahren, die sich auf den Weg gemacht hatten, freuten sich auf einen abwechslungsreichen Nachmittag. Im Laufe des Nachmittags zeigte sich schließlich sogar noch die Sonne. Zu Beginn begrüßte Vorstand Friedrich Janner die Kinder und ihre Begleitpersonen. Anschließend ging es gleich zur ersten Fahrt mit dem Mantler Bockl der Freien Wähler. Herbert Steiner übernahm dabei wieder das Steuer und drehte mit den Kindern einige Runden – ein gelungener Auftakt, der bei den jungen Fahrgästen für viel Freude sorgte. Danach durfte sich jedes Kind wie gewohnt seine eigene Rennente aussuchen. Mit den ausgewählten Enten ging es anschließend erneut mit dem Bockl zur Startposition. Dort wurden die Enten in die Haidenaab gesetzt und das Rennen konnte beginnen. Stefan Lippik wartete bereits mit seinem Stand-up-Paddle-Board (SUP), um den Enten auf ihrem Weg zu begleiten. So konnte er darauf achten, dass keine der Rennenten unterwegs verloren ging oder sich am Ufer verfing. Am Ziel, dem alten Festplatz hinter der evangelischen Kirche, wartete Hans Reil bereits im Wasser auf die kleinen Rennenten. Nach und nach fischte er die ankommenden Enten aus der Haidenaab und nannte jeweils die entsprechende Nummer. Gespannt verfolgten die Kinder und ihre Begleitpersonen, an welcher Stelle die eigene Ente das Ziel erreichte. Besonders freuen durften sich Helena Gollwitzer, Tin Hammerl und Jonas Berberich, deren Enten als erste das Ziel erreichten. Natürlich war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Für die Kinder, Eltern und Begleitpersonen standen Getränke, Kuchen und Wurstsemmeln bereit. Nach dem Rennen warteten zahlreiche Preise auf die Kinder. Unter anderem gab es Kinderkopfhörer, Lego, ein Skateboard, Trivial Pursuit, ein Pantomime-Spiel, Straßenmalkreide, Sandkastenformen und vieles mehr. Entsprechend der Reihenfolge, in der die Enten das Ziel erreicht hatten, durfte sich jedes Kind nach und nach etwas aussuchen. Dank der Unterstützung der zahlreichen Helferinnen und Helfer wurde das Entenrennen auch in diesem Jahr wieder zu einer rundum gelungenen Ferienaktion. Die Kinder hatten viel Spaß bei der Bockl-Fahrt, beim Aussuchen ihrer Ente, beim Mitfiebern während des Rennens und natürlich bei der anschließenden Preisverteilung.
30 Kinder erlebten mit den Jugendwartinnen Petra Franke und Erna Hamm einen interessanten und abwechslungsreichen Tag im Manteler Wald.  (Bild: Eva Seifried)

30 Kinder beim Ferienprogramm des OWV Mantel

Die Ferienkinder konnten sich beim OWV über ein Naturerlebnis im Manteler Wald freuen. Ausgedacht hatten sich die Tour die Jugendwartinnen Petra Franke und Erna Hamm. Treffpunkt war bei den Frankes, dazu kamen noch Revierleiterin Andrea Meyer mit ihrer Praktikantin Amelie Neumann. Bei der Wanderung ging es über Wiesen und Felder Richtung Bienenhaus in den Manteler Forst. Die Försterin erzählte vom Wald und über dessen Tiere und Pflanzen, beantwortete viele Fragen zur Natur und informierte die Kinder auch zum Thema Trockenheit und Waldbrandgefahr. Gespielt wurde unter anderem „Reh und Luchs“ im Wald. Weiter ging es Richtung Moor und zum Waldspielplatz, danach zum Waldforum. Hier warteten vom OWV Gerhard Hamm, Lorenz Schwarzmeier und stellvertretender Vorsitzender Hugo Diehl auf die Gruppe. Es gab warme Wiener und Getränke. Nach dem Essen ging es weiter mit Spielen und Basteln. Schwammlaufen war erfrischend bei der Hitze, spannend waren Fichtenzapfenweitwurf und -lauf. Es wurden Stockpuppen gebaut oder ins Waldbuch Blätter gemalt. Dazwischen wurden die Kinder noch mit Kuchen, Melonen, Popcorn und Süßigkeiten versorgt. Zu Besuch kam auch der Revierförster der Bayerischen Staatsforsten Robert Werner vorbei. Zum Ende der Veranstaltung durften sich die Kinder drei Geschenke vom gut bestückten Tisch aussuchen. Unter anderem kamen die Spenden von Volks- und Raiffeisenbank, Sparkasse und vom Naturpark. Geschenke überreichten Erna Hamm und Petra Franke auch an Andrea Meyer und Robert Werner und eine Kleinigkeit für Praktikantin Amelie. Die Begleiterinnen Monika Puff und Marina Luboch wurden ebenfalls bedacht. Sepp Rieder hielt wieder das Erlebnis mit seiner Kamera fest. Glücklich und zufrieden konnten dann die Eltern um 14 Uhr ihre Kinder wieder in Empfang nehmen.
Pfarrer Thomas Kohlhepp beim Segnen der Kräuterbuschen zum Hochfest Maria Himmelfahrt. (Bild: Priska Hofmann)

Patroziniumfest in Steinfels mit vielen Gläubigen

Nach dem Einzug auf die Festwiese mit Ministranten und Fahnenabordnungen neben der Kapelle konnte Ortspfarrer Thomas Kohlhepp und Pfarrvikar Robert Amandu circa 450 Gläubige, darunter auch Vertreter des öffentlichen Lebens, willkommen heißen. „An diesem herrlichen Tag begehen wir diesen Festgottesdienst zum Hochfest Maria Himmelfahrt in Gedenken um und mit Maria“, so der Geistliche. Im Altarbereich der Blickfang: die Steinfelser Madonna aus der Schlosskapelle. Zu ihren Füßen lagen gebundene Kräuter, die von Helfern in mühevoller Arbeit gesammelt und gebunden worden waren. Die Grafenwöhrer Blasmusikkapelle umrahmte die Messe musikalisch. In seiner Predigt ging Pfarrer Kohlhepp auf den vorangegangenen Mittwoch ein. Eine Sonnenfinsternis, die für kurze Zeit den Tag verdunkelte. Er stellte fest, dass, wenn Menschen zum Himmel schauen, es nichts Neues sei. Es werden die Gestirne beobachtet, man zöge so Rückschlüsse für das Leben der Erde. Wie zuvor in der Lesung gehört, sehen wir vor unserem geistlichen Auge des Glaubens die Sonne, den Mond, die Sterne. Wir hörten, wie diese Gestirne eine Frau kleiden. Was für ein Kleid, wie prächtig; ein Kleid aus Sonne, aus Licht, leuchtend hell; Schuhe aus Mond, funkelnde Sterne auf ihrem Haupt. Eine Frau, da kann man denken: Wow, krass, strahlend schön. Doch all ihre Zier und Schönheit helfen ihr nicht, denn ein Drache will ihr Kind verschlingen. Allein die Gnade Gottes hilft ihr, beschützt sie, schafft ihr Zuflucht. So verband der Geistliche es mit unserer Welt und Maria. „Wir können dadurch erkennen, dass wir grenzenlos hoffen dürfen als Christen. Es geht dabei um die Ewigkeit. Maria lehrt und zeigt uns heute diese schönste Aussage unseres Glaubens: Wir dürfen grenzenlos hoffen; unser Leben hat ein Ziel. Der Himmel ist nicht einfach das Ende – der Himmel ist unsere Heimat bei Gott“, so der Geistliche weiter. „Die Gottesmutter hat den Himmel erreicht. Wir können es auch schaffen. Wenn wir es geschafft haben, stellt vielleicht Petrus die Fragen: Hast du aus der Hoffnung gelebt? Wie hast du sie sichtbar gemacht? Mit wem hast du sie geteilt? Dann schaut vielleicht Maria lächelnd mit Wohlwollen herüber.“ Am Ende der Messe segnete Pfarrer Kohlhepp die Kräutersträuße. Der Dank galt an diesem Vormittag allen Helfern aus Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung, Mesnern, JU, Kolping und auch Rotes Kreuz und Feuerwehr Mantel für die Unterstützung. Ein Frühschoppen mit Blasmusik lud im Anschluss die vielen Besucher zum Verweilen ein.
Interessiertes Auditorium während der Lesung von Christian Witt (Bild: Elisabeth Grassler)

Asterix zu Besuch in der Oberpfalz

Asterix und Obelix sprechen wie wir, echte Oberpfälzer halt – und die Römer hom si die ganze Owapfalz unter'n Nogl gerissn, bis af a Kaff vull nascher Owapfölzer. Da gehören Asterix und Obelix natürlich dazu – Christian Witt macht es möglich, weil er einen Band der Comic-Serie ins Oberpfälzische übertragen hat: Asterix und as bäihmische Schüddl. Eine übersetzerische Meisterleistung mit viel Sprachwitz und Fingerspitzengefühl für sprachliche Eigenheiten. In der Marktbibliothek Mantel brachte Christian Witt sein Werk einem interessierten und gut aufgelegten Publikum näher. Mal laut, mal leise ließ er seine Gestalten lebendig werden. Majestix musste wegen Leberbeschwerden zur Kur ins Sibyllenbad, begleitet von Asterix und Obelix. Die haben den passenden Zoigl-Zaubertrank dabei, um den römischen Gefahren im Stiftland gewachsen zu sein. Dort treffen sie auf den römischen Sonderbeauftragten Tullius Ramasurius. Es muss nämlich das bäihmische Schüddl gefunden werden, um damit einen Festzug in Diascharaad zu veranstalten. Die Römer erhalten die übliche Behandlung, zum Vergnügen des Publikums lautmalerisch dargestellt von Christian Witt. Auch die lateinischen Zitate erhalten eine passende freie Übersetzung im Dialekt. Natürlich darf Cäsar nicht fehlen, und wie es am Ende mit dem bäihmischen Schüddl ausgeht, wird nicht verraten. Schließlich sollen wir ja das Buch selber zu Ende lesen. Christian Witt versteht es, seine Zuhörer zu fesseln und ihnen den Dialekt perfekt zu präsentieren. Für Zugereiste vielleicht manchmal schwierig zu verstehen, aber für Sprachkundige ein großes Vergnügen, wenn von Wüldsei, Schwammerla oder dem Birscherl die Rede ist. Fragen, wie die Übersetzung funktioniert, welche Regeln und Abläufe es gibt, beantwortete er ausführlich. Natürlich signierte er im Anschluss die gekauften Bücher. Im nächsten Jahr soll ein weiterer Band erscheinen. Dann dürfen sich alle Asterix-Fans auf ein neues oberpfälzisches Abenteuer freuen.
Gutes Wetter wie im letzten Jahr wünschen sich die Veranstalter des Bürgerfestes in Mantel. (Bild: Johann Kneißl)

Mantel bereitet sich vor auf 43. Bürgerfest

Bevor Kartellvorsitzender Richard Kammerer auf das Bürgerfest zu sprechen kam, bescheinigte Revisor Dieter Nikol Kassenwart Thomas Lindner eine einwandfreie Kassenführung. Somit waren Kasse und Vorstandschaft entlastet. Kammerer machte deutlich, dass sich das Vereinskartell bei der Ausrichtung des Bürgerfestes das Gemeinwohl der Bevölkerung zum Ziel gesetzt hat. Neue Pavillons in der Größe von vier mal acht Metern wurden angekauft. Am Freitag und Samstag finden erste Aufbauarbeiten statt. Am Sonntag gegen 7 Uhr wird der Mantler Stammtisch mit Unterstützung des Baier-Krans den Fallschirm aufspannen. Kammerer erinnerte die Vereinsvertreter daran, gemeinsam wieder an einem Strang zu ziehen und damit die Voraussetzungen für ein gutes Bürgerfest zu schaffen. Alle helfenden Vereine werden wieder mit Berechtigungskarten versorgt, stellen sich aber auch der Verpflichtung, bei Beginn des Bürgerfestes zwei Kuchen am Marktplatz abzugeben. Wie im letzten Jahr steht eine Bühne zur Verfügung, die vom Lieferanten gebracht und aufgebaut wird. Die VfB-Damen betreiben das „Nachbürgerfest“ im Posthof, was den reibungslosen Ablauf beim Abbau gewährleisten soll. Das Vereinskartell bittet dafür um Unterstützung. Der VfB ist mit einer starken Vertretung für den Ausschank mit Getränken der Brauerei Naabecker bereit. Die Maß Naabecker Bier gibt es wieder für 8,80 Euro. Wie Kammerer verkündete, werden die Preise vom letzten Bürgerfest übernommen. Die Fischerfreunde laden zum Mittagstisch ein und haben auch Bratwurstsemmeln auf der Speisekarte. Sie bitten jedoch wegen Personalmangels um Unterstützung bei der Essensausgabe. Auch der Kegelverein benötigt wegen Personalmangels Unterstützung beim Betrieb der Holzkegelbahn. Der Bayernstammtisch erlaubt drei Würfe mit dem Spicker auf Luftballons. Die CSU betreibt die Weinlaube. Die Duseldarter kümmern sich um das Geschirrmobil. Die Eltern-Kind-Gruppe lädt zum Entenangeln ein. Allerdings fährt heuer der Bockl der Freien Wählergemeinschaft mangels Bedienpersonals nicht durch den Markt. Die Helfer vor Ort sind in einem Versorgungszelt in der Etzenrichter Straße für „Erste Hilfe“ zugegen. Bei den Festdamen der FFW gibt es Kaffee und Kuchen. Der Stammtisch Haisl Mantel bietet um 13 Uhr Weizenbier an. Die Imker haben Gyros auf der Pfanne, und die Feuerwehrjugend plant eine Aktion für Kinder. Bei der Kolpingsfamilie findet der Ballonwettbewerb mit dem Verkauf von Luftballons statt. Der MGV lädt zur Minieisstockbahn ein. Die Ministranten kümmern sich um Pommes und der Pfarrgemeinderat um den Dotsch. Beim OWV gibt es Steaks. Die Rote Legion bietet Eis an und hat ab 15 Uhr Crêpes mit Marmelade sowie mit Schinken, Salami und Käse im Angebot. Bei den Siedler-Frauen gibt es Weißwürste, bei den Siedlern Fisch, Käse und Brezen. Die SPD und der Wanderstammtisch laden in die große und kleine Hüpfburg ein. Die Theatergruppe bietet Pulled Pork an. Die TSG Tischtennis serviert Samosas. Der VdK betreibt das Kinderkarussell. Die Xantl-Freunde servieren Xantl-Burger. Voraussichtlich sind zehn Bedienungen im Einsatz. Auch für Rollstuhlfahrer steht ein geeignetes WC zur Verfügung. Für Musik sorgen „Hans Schneeberger“ und die Partyband „Rundumadum“. Nun fehlt nur noch gutes Wetter wie beim letzten Bürgerfest.


Weitere Artikel

Die Ruhebänke bei der Moritzkirche und die Außentüren erhielten neuen Anstrich. Josef Gleißner, Renate Puckschamel Irmgard Ermer und Harald Puckschamel schwangen die Pinsel.  (Bild: Eva Seifried)

Außentüren und Ruhebänke an der Moritzkirche erstrahlen in neuem Glanz

Reges Treiben herrschte im Juli rund um die St.-Moritz-Kirche in Mantel. Mitglieder des Fördervereins packten wieder kräftig an, um das Gotteshaus und sein Umfeld für die vielen Besucherinnen und Besucher, die hier regelmäßig Rast machen, in bestem Zustand zu halten. Die Außentüren sowie die Ruhebänke erhielten einen neuen schützenden Anstrich, während im Inneren der Kirche gründlich gereinigt und hartnäckiger Schmutz entfernt wurde hier schwang Renate Puckschamel Staubsauger und Besen. Weitere Helfer waren Irmgard Ermer, Josef Gleißner und Harald Puckschamel. Die Moritzkirche ist ein beliebter Zwischenstopp für Wanderer und Radfahrer – und das zeigte sich auch an diesem Arbeitstag. So begrüßte Vorsitzender Harald Puckschamel während der Streicharbeiten ein Paar aus Nordrhein‑Westfalen, das schwer bepackt mit dem Fahrrad aus Tschechien kam. Die beiden hatten zuvor das Bäderdreieck erkundet und nutzten die Gelegenheit zu einer kurzen Rast. Puckschamel führte die Gäste spontan durch die Kirche und gab Einblicke in ihre Geschichte und Bedeutung für die Region. Der Arbeitseinsatz zeigte einmal mehr das große Engagement des Fördervereins, der mit viel Herzblut dafür sorgt, dass die St.-Moritz-Kirche ein Ort der Ruhe, Begegnung und Gastfreundschaft bleibt. Im September findet wieder der Patroziniumsgottesdienst statt und am 2. Adventssontag die besinnliche Adventsstunde in St. Moritz.
Die Ausflügler bekamen einen Fächer geschenkt der bei der sommerlichen Hitze gute Dienste leistete.  (Bild: Carola Brust)

Haus der Geschichte und Dackelmuseum

Der diesjährige VdK-Ausflug führte nach Regensburg. Im Bus begrüßte Carola Brust die Mitreisenden und teilte gegen die Hitze VdK-Fächer aus und Tüten mit Gummibärchen worauf die Telefonnummern der Kontaktleute standen. Organisiert hatte die Tour Uli Zeinz. Pünktlich kam der Bus in Regensburg beim Haus der Geschichte an. In zwei Gruppen wurde dann mit fachkundigen Führerinnen und Führern die Ausstellung erkundet. Ausführlich wurden die Könige Ludwig und Maximilian beschrieben und zu vielen Zeiträumen der letzten 200 Jahre gab es interessante Ausstellungsstücke. Bedrückend war in der Ausstellung des zweiten Weltkrieges die Original -Schreibmaschine der Geschwister Scholl oder ein Teddybär den ein Kind immer in den Luftschutzkeller mitgenommen hat. Erinnerungen wurden dann am Ende bei der Ausstellung der Autos wach. Es wurde ein Stau am Brenner nachgestellt und vom „Schneewittchen-Sarg“ dem Messerschmidt Roller bis hin zur „Knutschkugel“ war alles geboten. Einige Besucher nahmen begeistert für ein Foto in den Autos Platz. In der „Brezzeria“ gab es dann reichlich große Portionen zum Mittagessen. Über 31.000 Ausstellungsstücke gab es im Dackelmuseum zu bestaunen. zu bestaunen vom Wackeldackel, über Plüschhund, den Olympia-Waldi, Dackel aus Porzellan, Glas in allen Variationen. Die Besitzer gaben einige Anekdoten zum Besten wie die Geschichte vom Dackel Oskar der im Tatort mitspielte. Da es sehr heiß war kam auf dem Rückweg eine Eisdiele sehr gelegen und die meisten gönnten sich einen Eisbecher oder Eiskaffee. Es blieb noch etwas Zeit, um sich im Biergarten an der Donau auszuruhen und ein kühles Getränk zu genießen bevor der Bus wieder nach Mantel fuhr. Für den Seniorenausflug des Marktes Mantel am 13. September nach Würzburg sind noch Plätze frei. Anmeldung bei Uli Zeinz Telefon 016092369150 oder ulisteinbauer@t-online.de.
Pfarrer Thomas Kohlhepp mit Kirchenpfleger Karl Hofmann (links) und Pfarrgemeinderatsprecher Josef Grasser (rechts) verabschieden auch im Namen der ganzen Pfarrgemeinde Maria Erling als Mesnerin, im Bild mit Ehemann Wolfhard Erling (Bild: Priska Hofmann)

Katholische Pfarrgemeinde verabschiedet langjährige Mesnerin

Am Sonntag 5. Juli wurde Maria Erling aus dem Mesnerteam nach 9 Jahren Dienst während des Gottesdienstes verabschiedet. „Wir vertrauen darauf, dass Gott bei uns ist, er kommt uns entgegen, ja er ruft, kommt zu mir”, so Pfarrer Thomas Kohlhepp am Beginn des Gottesdienst in der katholischen Pfarrkirche in Mantel. Während der Messe und auch in der Predigt ging der Geistliche auf Jesus und den christlichen Glauben ein. So tragen wir nicht allein die Last des Alltags, Das Leben eines Menschen sei oft nicht leicht, so der Pfarrer weiter, es ist oft auch mit Krankheit oder Einsamkeit verbunden. Wer will diese Last mittragen? Wer ist das der das sagt? Das sind Fragen, die der Geistliche in seiner Predigt stellt, um die Gottesdienstbesucher nachdenklich zu machen. Den Jesus hat die Last für uns getragen, am Kreuz, er ist zusammengebrochen, er ist auferstanden. So ist sich der Geistliche sicher, „ich darf seine Hilfe annehmen, Jesus vertrauen, halt an Jesus haben.” Am Ende der Messe wurde Maria Erling von Pfarrer Thomas Kohlhepp, Kirchenpfleger Karl Hofmann und Pfarrgemeinderatssprecher Josef Grasser stellvertretend für die ganze katholische Pfarrgemeinde für den Dienst als Mesner für die vergangenen 9 Jahre geehrt und verabschiedet. Sie scheidet aus gesundheitlichen Gründen aus dem Team der Mesner aus. „Sie haben das Leben in der Sakristei bereichert mit manch kritischen, aber auch lustigen Beiträgen und Gesprächen. In diesem Ehrenamt haben sie sich für eine lebendige Kirche mit Zeit und Kraft gewidmet. Für ihren Einsatz sage ich Ihnen im Namen der Kirchenverwaltung, des Pfarrgemeinderates, sowie aller Pfarrangehörigen ein großes Vergelt's Gott! und bedanke für den Dienst von Herzen.”, so Pfarrer Thomas Kohlhepp. Ein Blumenstrauß und ein Präsentkorb rundeten den Dank ab.
north