Bei Kaiserwetter durften am Sonntag, den 10. Mai, 13 Kinder – Samuel Bogner, Emil Boos, Fabian Eigner, Jonas Fenk, Giovanni Ferrari, Emelie Hock, Miriam Kneidl, Valentina Lindner, Moritz Panzer, Marie Rauscher, Ruby Lukas, Nele Schiener, Emma Schmid – ihre Erstkommunion feiern. Unter festlichem Orgelspiel zogen sie mit Pfarrer Thomas Kohlhepp und seinen Ministranten, mit ihren Lehrkräften aus den Schulen und dem Vorbereitungsteam für die Erstkommunion in die wunderschön geschmückte Kirche ein. Zusammen mit ihren Familien hatten die Kinder ihren Platz in den vorderen Kirchenbänken. Mit dem Lied „Ein neuer Tag beginnt“ eröffneten die Kolping-Singers aus Mantel den Gottesdienst. Den Kyrierufen der Kommunionkinder folgte das gesungene Gloria des Chores. Eine der Lehrerinnen las aus dem 1. Korintherbrief des Apostels Paulus, in dem dieser auf die Einsetzungsworte von Jesus beim Abendmahl hinweist. Im Evangelium hörten wir als Kernaussage die Mut machenden Worte „Ihr seid nicht mehr Knechte, sondern meine Freunde.“
Mit einem besonderen Einstieg überraschte Pfarrer Kohlhepp die Gottesdienstbesucher. Am Beispiel von Nico Kovac, dem Trainer des BVB Dortmund, berichtete er von dessen Podcast, in dem der Kroate von seiner Kindheit in Berlin in einfachsten Verhältnissen, von seinen Hoffnungen und seinem Glauben. Dieser Glaube ist noch heute der zentrale Punkt seines Lebens, seine Hoffnung in Gott und die Gewissheit, mit Gott alles ertragen zu können. Die Verwandlung von Brot und Wein, das Geheimnis des Glaubens, müssen wir nicht verstehen; wir müssen es nur glauben. Jesus sagt auch nicht, macht, was man euch befiehlt. Nein, er sagt, ihr seid meine Freunde, wir sitzen an einem Tisch und teilen und helfen uns in Freud und Leid. Jesus will zu uns gehören, in allen Situationen. Gemeinsam ist man weniger allein, pflegt eure Freundschaft mit den Menschen, tröstet, hört zu und nehmt Anteil.
Nach dem Ende der Predigt sangen die Kommunionkinder auf den Altarstufen ihr Mottolied „Ihr seid meine Freunde“, begleitet von Lydia Hofmann mit der Gitarre. Die Fürbitten wurden wiederum von sieben Kommunionkindern gesprochen, bevor vier Kinder die Gaben – Kelch, Hostienschale, Wein und Wasser – zum Altar brachten. Nach dem Hochgebet, Vaterunser, Friedensgruß und Agnus Dei war es dann so weit: Die 13 Kommunionkinder durften zum ersten Mal den Leib Christi empfangen. Nach dem gemeinsamen Vorbereitungsgebet der Kinder gingen sie einzeln zu den Altarstufen, knieten nieder und Pfarrer Kohlhepp reichte ihnen die Hostie. Andächtig beteten sie dann gemeinsam ein Dankgebet. Danach wurde allen Gottesdienstbesuchern die Kommunion gereicht.
Vor dem Schlusssegen wurden die Andachtsgegenstände – Kreuz, Gebetbuch, Rosenkranz – gesegnet.
Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Kohlhepp bei allen, die dazu beitrugen, dass dieses Fest so wunderbar gefeiert werden konnte. Besonderen Dank bekamen die vier Damen des Vorbereitungsteams – Anja Fröhlich, Lydia Hofmann, Beate Suttner und Johanna Meier – und sie erhielten als Anerkennung für ihre Arbeit ein Geschenk.