Das Wunder vom Apfelbaum - im kath. Pfarrgarten St. Dionysius, Neunkirchen. (Bild: Markus Suttner)

Das Wunder vom Apfelbaum

Am Freitag, den 16.10.2026, lud der Pfarrgemeinderat, Sachausschuss Natur und Schöpfung, in den Pfarrgarten ein zum Wunder vom Apfelbaum – Gottes Kraft wächst im Verborgenen. Nach der Eröffnung mit dem Kreuzzeichen und einer kurzen Einführung wurde ein Querschnitt durch einen Apfel gemacht, der einen fünfzackigen Stern zum Vorschein brachte. Die teilnehmenden Kinder stellten sofort die Parallele zum Stern von Betlehem her. In jeder Frucht ist also schon ein kleines Zeichen von Gottes Licht versteckt. Anhand des Apfelbaums wurde die Verbindung zu Gottes Schöpfung hergestellt. Die Wurzeln geben dem Baum Halt so wie uns der Glaube und Gottes Liebe Halt gibt. Das Licht lenkt den Baum nach oben, so wie uns Gottes Licht Orientierung, Trost und neue Kraft schenkt. Am Stamm und der Rinde erkennen wir Spuren von Wachstum und Zeit. So schenkt uns Gott die Zeit, im Glauben zu reifen. Auch wir dürfen wachsen, Fehler machen und neu austreiben. So wie der Apfelbaum seine Früchte nicht für sich behält, sondern teilt, so sollen auch wir unseren gewachsenen Glauben teilen, füreinander da sein und liebevoll miteinander umgehen. Um dieses Thema greifbar zu machen, wurden an den Apfelbaum im Pfarrgarten Schilder mit den Schlagwörtern „Halt”, „Orientierung”, „Wachstum und Zeit” und „Fülle und Teilen” aus der Thematik angebracht. Nach dem Lied „Die Erde ist schön, es liebt sie der Herr” durften die Teilnehmer Äpfel aus Karton bemalen und auf der Rückseite festhalten wofür sie heute dankbar waren. Die Fortsetzung folgt im Sonntagsgottesdienst am 18.10.2026 um 10.30 Uhr mit anschließendem Angebot an Apfelkuchenpäckchen.
Pastoralvisitation: Gemeinsam gelebter Glaube verbindet Mantel und Neunkirchen (Bild: Markus Suttner)

Pastoralvisitation: Gemeinsam gelebter Glaube verbindet Mantel und Neunkirchen

Ein besonderer Tag der Begegnung, des Austauschs und der Gemeinschaft war am 1. Oktober der Besuch von Regionaldekan Manfred Strigl in der Pfarreiengemeinschaft Mantel-Neunkirchen. Im Rahmen seiner Pastoralvisitation machte er sich ein persönliches Bild vom vielfältigen kirchlichen Leben und den Menschen, die sich in beiden Pfarreien engagieren. Auf seinem Weg durch die Pfarreiengemeinschaft besuchte Regionaldekan Strigl den Kindergarten St. Dionysius in Neunkirchen sowie das Kinderhaus St. Elisabeth in Mantel. Auch zahlreiche Kirchen und Kapellen standen auf seinem Programm. Dazu gehörten die Kapelle St. Barbara in Rupprechtsreuth, die Schlosskapelle Mariä Himmelfahrt in Steinfels, die Pfarrkirche St. Peter und Paul, die St. Moritzkirche in Mantel sowie die Kapelle St. Andreas in Trippach. So erhielt er einen vielfältigen Einblick in die Geschichte, das religiöse Leben und das Engagement vor Ort. Höhepunkt des Tages war die gemeinsame Heilige Messe in der Pfarrkirche St. Dionysius in Neunkirchen. Regionaldekan Manfred Strigl feierte gemeinsam mit Pfarrer Thomas Kohlhepp, Vikar Robert Amandu und Pfarrer i. R. Arnold Pirner. Musikalisch wurde die festliche Feier von gleich drei Chören getragen: dem Chor Laetitia Neunkirchen, den Kolpingsingers Mantel unter der Leitung von Gisela Reil sowie der Wallfahrtsschola Neunkirchen. An der Orgel begleitete Tobias Roth den Gottesdienst. Den Abschluss bildete eine gemeinsame Begegnung mit den Pfarrgemeinderäten und Kirchenverwaltungen beider Pfarreien. Im persönlichen Gespräch und offenen Austausch mit Regionaldekan Strigl wurde deutlich, wie vielfältig das Engagement der Ehrenamtlichen ist und wie wichtig das gute Miteinander für das kirchliche Leben ist. Der Tag wurde damit zu einem schönen Zeichen der Verbundenheit und der lebendigen Zusammenarbeit in der Pfarreiengemeinschaft Mantel-Neunkirchen.
24 Paare feiern Ehejubiläum in St. Dionysius, Neunkirchen (Bild: Stefan Bauer)

Gemeinsam durch alle Höhen und Tiefen: 24 Jubelpaare feiern ihr Ehejubiläum

Es gibt Momente im Leben, die man nicht einfach verstreichen lassen möchte. Ein Ehejubiläum gehört zweifellos dazu. 24 Paare aus der Pfarrgemeinde St. Dionysius Neunkirchen durften am Sonntag, 20.09.2026, auf ihre ganz persönliche gemeinsame Geschichte zurückblicken und ihr Ehejubiläum miteinander feiern. Von zehn Jahren Ehe bis hin zu stolzen 65 Ehejahren war alles vertreten. In der festlich geschmückten St. Dionysius Kirche versammelten sich die Jubelpaare zum gemeinsamen Gottesdienst mit Pfarrer Thomas Kohlhepp. Im Mittelpunkt stand dabei das gemeinsame Unterwegssein als Ehepaar. Mit dem Bild einer Leiter verdeutlichte Herr Pfarrer Kohlhepp, dass ein gemeinsamer Lebensweg nicht immer nur gerade und einfach nach oben führt. Manche Stufen sind leicht zu erklimmen, andere vielleicht rutschig, steil oder nur mit gegenseitiger Hilfe zu bewältigen. Doch genau darin liegt die Stärke einer Ehe: gemeinsam weiterzugehen – Schritt für Schritt, auch wenn es einmal schwieriger wird. Und es braucht auch immer einen, der unten steht und den anderen sichert. Nach dem Gottesdienst gab es für die Jubelpaare zunächst ein gemeinsames Erinnerungsfoto. Anschließend wartete im Pfarrheim bereits der Pfarrgemeinderat Neunkirchen mit einem Sektempfang und einem gemeinsamen Mittagessen auf die Gäste. Bei gutem Essen, einem Glas Sekt und vielen Gesprächen wurde anschließend gefeiert und in Erinnerungen geschwelgt. Für einen besonderen Moment sorgte eine Bilderschau, bei der die Hochzeitsfotos der Paare von damals gezeigt wurden. So mancher Blick auf das eigene Hochzeitsbild dürfte dabei für ein Schmunzeln gesorgt haben. Die jungen Gesichter von damals mit den heutigen Bildern zu vergleichen, machte auf ganz besondere Weise sichtbar, wie viele gemeinsame Jahre inzwischen vergangen sind. Und hinter jedem dieser Bilder steckt eine eigene Geschichte: Jahre voller schöner Momente, gemeinsamer Entscheidungen, Familienleben, Höhen und Tiefen – und vor allem viele Erinnerungen, die ein Paar über die Jahrzehnte miteinander verbinden. Ob 10, 20, 25, 30, 40, 50, 55 oder sogar 65 Jahre – jedes Ehejubiläum hatte an diesem Tag seinen ganz besonderen Wert. Gemeinsam wurde zurückgeblickt, erzählt, gelacht und gefeiert. So wurde aus dem Ehejubiläum ein wunderschöner gemeinsamer Festtag für die ganze Pfarrgemeinde. Ein Sonntag, der zeigte, dass Liebe nicht nur aus großen romantischen Momenten besteht, sondern vor allem daraus, miteinander durchs Leben zu gehen – Stufe für Stufe, Jahr für Jahr.


Weitere Artikel

Die Pilger der Pfarreiengemeinschaft in Kricklhof bei einer kurzen Pause (Bild: Melanie Grasser)

Fußwallfahrt der Pfarreiengemeinschaft Mantel-Neunkirchen zur Wallfahrtskirche Maria Hilf nach Amberg

Jedes Jahr zur Bergfestzeit macht sich eine Gruppe Pilger der Pfarreiengemeinschaft Mantel-Neunkirchen zur Ehren Mariens auf den Weg zur Wallfahrtskirche auf dem Mariahilfberg in Amberg. Die Wallfahrer starteten dieses Jahr in der Nacht zum Sonntag, 28.6.2026 mit all ihren Sorgen und Anliegen im Gepäck. Auch ihre Dankbarkeit brachten sie auf dem Weg mit Gesang, Gebet und meditativen Texten zum Ausdruck. Das Vortragen der Gebete, Texte und Lieder übernahmen neben Josef Gleißner Daniela Banzer und Melanie Grasser. Nach gut 7 Stunden erreichten 30 Wallfahrer glücklich und gesund die Mariahilfbergkirche. Im Anschluss an das abschließende Dankgebet an der Kapelle nahmen die Pilger an der hl. Messe teil, die von Stadtpfarrer Thomas Helm zelebriert wurde, Konzelebrant war Pfarrer Thomas Kohlhepp, der zuvor von Neunkirchen aus mit gepilgert war. Nach dem Gottesdienst gingen viele Teilnehmer zum weltlichen Teil der Wallfahrt über und ließen sich eine Maß kühles Bier und Bergfestbratwürstl schmecken. Besonderer Dank gilt den Organisatoren der Fußwallfahrt Josef Gleißner und Simon Hoffmann, der Mantler Feuerwehr mit Anita Lorenz und Stefan Lippik für die professionelle Absicherung der Pilger, den Trägern des Gnadenbildes und des Lautsprechers sowie Erwin Melischko für die Organisation der Bewirtung mit Kaffee und Kuchen bei einer kurzen Rast in Kricklhof.
Unsere Erstkommunionkinder im Xperium St. Englmar (Bild: Beate Suttner)

Erstkommunionausflug der Pfarreiengemeinschaft Mantel-Neunkirchen nach St. Englmar

Einen erlebnisreichen und rundum gelungenen Tag verbrachten die 32 Erstkommunionkinder der Pfarreiengemeinschaft Mantel-Neunkirchen gemeinsam mit Pfarrer Thomas Kohlhepp und dem engagierten Erstkommunionteam bei ihrem Ausflug ins „Bayerwald Xperium -Die Welt der Wahrnehmung” in St. Englmar am 12. Juni 2026. Nach der Ankunft wurden die Kinder in zwei Gruppen aufgeteilt und erkundeten bei einer spannenden Führung die faszinierende Erlebniswelt. Dabei gab es allerhand zu entdecken, auszuprobieren und zu hinterfragen. Naturwissenschaftliche Phänomene wurden nicht nur erklärt, sondern konnten anschließend an zahlreichen Mitmach-Stationen selbst erforscht werden. Mit großer Neugier wurde experimentiert, getestet, getüftelt und gestaunt. Manche Versuche sorgten für verblüffte Gesichter, andere für lautes Gelächter – und so zeigte sich schnell: Lernen macht besonders viel Spaß, wenn man selbst Hand anlegen darf. Die Begeisterung war groß und die Zeit verging wie im Flug. Auf der Heimfahrt durfte natürlich auch der inzwischen fast schon traditionelle Zwischenstopp bei McDonald's nicht fehlen. Dort wurden die Energiereserven wieder aufgefüllt und die schönsten Erlebnisse des Tages ausgiebig besprochen. Am Ende eines abwechslungsreichen Tages kamen die Kinder glücklich, zufrieden und mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck wieder zuhause an.
Stimmungsvoller Abschluss der Herz-Jesu Prozession im kath. Pfarrgarten St. Dionysius Neunkirchen. (Bild: Beate Suttner)

Beeindruckendes erstes Herz-Jesu Fest

In rotes Licht getaucht, empfing die Pfarrkirche St. Dionysius in Neunkirchen am Samstagabend ihre Besucher zum Hochamt zu Ehren des Herzen Jesu. Begleitet von den Vereinen – den Feuerwehren Frauenricht und Mallersricht sowie der Kolpingsfamilie Neunkirchen mit ihren Fahnen –, 17 Ministranten und der Blaskapelle Oberwildenau zogen Pfarrer Thomas Kohlhepp und Pfarrvikar Robert Amandu ein. 103 brennende Kerzen an den Altären und Kirchenbänken verstärkten noch einmal den feierlichen Gottesdienst. Seine Predigt begann Pfarrer Kohlhepp mit dem Beginn des Märchens von Wilhelm Hauff „Das kalte Herz“, geschrieben vor 200 Jahren mit blauer Tinte. „Wer durch Schwaben reist, der sollte nie vergessen, auch ein wenig in den Schwarzwald hineinzuschauen, nicht der Bäume wegen, sondern wegen der Leute.“ Im weiteren Verlauf will der Kohlen Munk Peter zu Geld kommen, probiert viel und letztlich verkauft er sein weiches, mitfühlendes Herz einem Herrn, der es gegen ein Herz aus Stein tauscht und Peter zu einem reichen Mann macht. Er heiratet und ist unbarmherzig gegen jeden. Aber dann merkt er, wie einsam das Leben ohne Liebe ist, trist und wertlos. Auch wir brauchen Liebe. Immer wieder müssen wir sie in uns haben. Aber für die Liebe gibt es keine Tankstelle, wo man sie endlos auftanken kann. Wir aber bekommen Gottes Herz geschenkt; du musst es nur wollen! Moses schreibt im 5. Buch: „Gott hat euch nicht erwählt, er liebt euch!“ Gott liebt dich, weil du du bist. Gottes Herz rechnet nicht, es liebt. Johannes schreibt: „Gott ist die Liebe, kommt zu mir; bei mir habt ihr Ruhe. Mach dich fest an meinem Herzen!“ Bei Gott wird der Akku der Liebe nie leer. So dürfen wir Wilhelm Hauffs Märchen vom Anfang abwandeln: „Wer durch die Welt reist, der sollte nie vergessen, auch ein wenig auf das Herz Jesu zu schauen, nicht wegen Blut und Dornen, sondern wegen der Liebe.“ Mit diesen Worten könnte deine ganz persönliche Geschichte „Das WARME Herz“ beginnen, eingeschrieben im Buch des Lebens – mit Rot – blutroter Liebe! Am Ende des festlichen Gottesdienstes lud Pfarrer Kohlhepp alle ein, die Liebe zu Gott „öffentlich“ zu machen mit einer Prozession durch unser Dorf, vorbei an vielen geschmückten Häusern und Gärten, singend und betend. Mit den Vereinen und deren Fahnen, Ministranten, Lektoren und Kantorin. Pfarrer Thomas Kohlhepp trug die Monstranz; die Oberwildenauer Blaskapelle spielte unter Leitung von Bernhard Meiler und sorgte mit ihrem Spiel für eine besondere Atmosphäre. Im Pfarrgarten begrüßten wieder viele Kerzen und zwei Feuerschalen das Allerheiligste und die Gläubigen. Mit dem eucharistischen Segen endete der liturgische Teil des Festes und ging nahtlos über zum weltlichen Geschehen. Bei gegrillten Bratwürsten, Käse und Brezen war jetzt Zeit zum Plaudern und zu manch unverhofftem Wiedersehen. Erst gegen 23 Uhr löste sich die Gesellschaft auf, nicht ohne den Wunsch, dies nächstes Jahr zu wiederholen.
von links: Daniela Klier (40 J.), Hans Miederer (40 J.), Karin Miederer (40 J.), Reinhold Drechsler (40 J.), Barbara Beutner (40 J.), Pfarrer Andreas J. Ruhs, Karl Bäumler (55 J.) (Bild: Christine Bäumler)

Ehrungen des Neunkirchner Posaunenchors

Der Posaunenchor eröffnete den Sonntagsgottesdienst am 14. Juni in der evangelischen Kirche St. Dionysius festlich mit den Klängen von „Lobe den Herren”. Im Rahmen des Gottesdienstes ehrte Pfarrer Andreas J. Ruhs den Chorleiter Karl Bäumler für 55 Jahre Bläserdienst. Bereits mit 9 Jahren erlernte er das Trompetespielen. An seinem Ehrentag erfreute er wie so oft die Zuhörer mit seiner Überstimme. Eine Urkunde für 40 Jahre treuen Bläserdienst vom Verband evang. Posaunenchöre in Bayern e.V. und die silberne Bläsernadel erhielten Barbara Beutner (Sopran), Karin Miederer (Tenor), Hans Miederer (Tenor), Daniela Klier (Alt) und Reinhold Drechsler (Sopran). Pfarrer Ruhs bedankte sich für die jeweilige besondere, ehrenamtliche Unterstützung innerhalb des Chores. So übernahm 2015 Barbara Beutner zusammen mit Karl Bäumler die Chorleitung. Beutner bildete sich in einem Dirigentenkurs aus und sorgt für die Jungbläserausbildung. Karin und Hans Miederer teilen sich seit 11 Jahren das Amt des Chorobmanns/fraus. Sie führen Statistik über die einzelnen Mitglieder und Auftritte. Ebenso fragen sie jeden Jubilar in der evangelischen Kirchengemeinde, ob sie ein Geburtstagständchen zum Ehrentag wünschen. Besonderen Dank erhielt auch Daniela Klier. Sie organisierte die einheitlichen T-Shirts für alle Bläser. Seit 2025 ist sie die Verbindungsfrau für finanzielle Angelegenheiten zwischen Kirchengemeinde und Chor. Reinhold Drechsler unterstützt nicht nur die 1. Stimme, sondern sorgt auch bei Festen und Feiern dafür, dass ausreichend Getränke vorhanden sind. Als kleines Dankeschön erhielten die Jubilare vom Posaunenchor einen Essensgutschein. Pfarrer Andreas J. Ruhs bedankte sich für die treue Bläsertätigkeit in der Kirchengemeinde, hierauf stimmte die Gemeinde mit Applaus ein.
Beginn der Herz-Jesu-Festandacht in St.Dionysius Neunkirchen. (Bild: Beate Suttner)

Bewegende Herz-Jesu-Festandacht in St. Dionysius

Mit einer besonderen Herz-Jesu-Festandacht wurde am Freitag, 12. Juni 2026, das 1. Herz-Jesu-Fest in der Pfarrkirche St. Dionysius feierlich eröffnet. Bereits beim Betreten der Kirche wurden die über 50 Mitfeiernden von einer außergewöhnlichen Atmosphäre empfangen. Der Herz-Jesu-Altar war in warmes rotes Licht getaucht und mit roten Rosen festlich geschmückt. Ein wunderschön gestalteter Blumenteppich rundete das eindrucksvolle Bild ab. Nach der herzlichen Begrüßung durch unseren Pfarrer Thomas Kohlhepp stand die Botschaft des Herz-Jesu-Festes im Mittelpunkt. Die Andacht bot Gelegenheit, innezuhalten, Gemeinschaft zu erleben und den Glauben zu vertiefen. In Gebeten und Impulsen wurde deutlich: Das Herz Jesu ist ein Zeichen der unendlichen Liebe Gottes zu den Menschen. Wer sich diesem Herzen anvertraut, darf Kraft, Trost und Zuversicht erfahren und diese Liebe auch weitergeben. Während der Aussetzung des Allerheiligsten wurde daran erinnert, wie Jesus den Menschen stets mit offenem Herzen begegnet ist und sich ihrer Sorgen und Nöte erbarmt hat. Die modern gestaltete Andacht wurde u. a. durch die Lieder „O heil’ges Herz“, „Das erfüllt mich mit Staunen“ wie auch mit „Noch nie“ stimmungsvoll umrahmt. Ein besonders bewegender Moment war die Einladung an die Gläubigen, ihre persönlichen Anliegen vor Jesus zu bringen. Sie traten nach vorne zum Allerheiligsten und stellten als Zeichen ihres Gebetes eine Kerze neben den Blumenteppich. Für einen tief berührenden Höhepunkt sorgte die Meditation „Remember me – Gedenke meiner“. Abwechselnd wurde der englische Originaltext von der Empore und die deutsche Übersetzung aus dem Kirchenraum vorgetragen. Die eindrucksvolle Gegenüberstellung der beiden Sprachen verlieh den Worten eine besondere Tiefe. Als anschließend das Lied dazu erklang, war die Atmosphäre von großer Aufmerksamkeit und innerer Sammlung geprägt – ein richtiger „Gänsehautmoment“! Die gelungene Festandacht bildete einen würdigen Auftakt für das Herz-Jesu-Hochamt am Samstag und hinterließ bei den Gläubigen einen bleibenden Eindruck.
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