(vl.n.r.): Erster Bürgermeister Nicolas Lahovnik gemeinsam mit Schülern der neunten Klassen der Sigmund-Wann-Realschule bei den Projekttagen „Misch dich ein“. (Bild: Kristina Wiedel)

Realschüler im Austausch mit dem Bürgermeister

Im Rahmen der Projekttage der neunten Klassen unter dem Motto „Misch dich ein” unterstützte die Stadt Wunsiedel die Sigmund-Wann-Realschule Wunsiedel mit einem besonderen Programmpunkt: Die Schülerinnen und Schüler trafen Ersten Bürgermeister Nicolas Lahovnik zu einem persönlichen Austausch im Rathaus. Dabei nutzten die Jugendlichen die Gelegenheit, ihre Fragen direkt an den Bürgermeister zu richten. Themen wie Politik, Klimaschutz, Digitalisierung und Angebote für junge Menschen standen dabei ebenso im Mittelpunkt wie die Arbeit der Stadtverwaltung und die Zukunft der Stadt Wunsiedel. „Wir wollen junge Menschen ernst nehmen. Sie sind die Zukunft unserer Stadt. Deshalb ist es uns wichtig, dass sie ihre Stimme einbringen und direkt mit Entscheidungsträgern ins Gespräch kommen”, betonte Erster Bürgermeister Nicolas Lahovnik. Die Projekttage boten den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich aktiv mit kommunalpolitischen Themen auseinanderzusetzen. Im Vorfeld hatten sie sich intensiv vorbereitet und zahlreiche Fragen entwickelt – von „Wie funktioniert die Stadtverwaltung?” über „Was tut die Stadt für mehr Grünflächen?” bis hin zu „Welchen Rat würden Sie jungen Menschen geben, die sich politisch engagieren möchten?”. Der offene Austausch machte deutlich, wie groß das Interesse der Jugendlichen an den Entwicklungen in ihrer Heimatstadt ist. Gleichzeitig unterstreichen solche Begegnungen die Bedeutung des direkten Dialogs zwischen jungen Menschen und der Kommunalpolitik. Die Stadt Wunsiedel möchte diesen Austausch auch künftig fördern, um Beteiligung zu stärken, Interesse am kommunalen Geschehen zu wecken und jungen Menschen eine Stimme zu geben.
(v.l.n.r.): Erster Bürgermeister Nicolas Lahovnik mit den Schülerinnen und Schülern der Praxisklasse sowie Künstlerin Annette Hähnlein, Schulleiter Stefan Müller, Geschäftsleiter der Stadt Wunsiedel Daniel Wolf, Stephan Elbel, Koordinator Berufsorientierung beim bfz, und Albert Sturm, Bauleiter der Firma Roth GmbH, bei der Einweihung der Büste. (Bild: Kristina Wiedel)

Vor der Jean-Paul-Mittelschule gibt es einen neuen Blickfang

Gemeinsam mit zahlreichen Gästen wurde die neue Jean-Paul-Büste feierlich eingeweiht. Entstanden ist sie im Rahmen eines Projekts der Bayerischen Bauwirtschaft zusammen mit der Praxisklasse der Schule. Die Büste wurde als Mosaik in den Schulfarben Blau und Gelb gestaltet. Unter der Leitung der Künstlerin, Annette Hähnlein beklebten und gestalteten die Schülerinnen und Schüler die Büste in vielen Arbeitsstunden. Das passende Fundament entstand ebenfalls als Gemeinschaftsarbeit: Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern fertigte die Baugeschäft Roth GmbH den Sockel an und unterstützte das Projekt mit ihrer fachlichen Erfahrung. Dafür bedankte sich die Schule ausdrücklich bei dem Unternehmen, das sich seit Jahren immer wieder bei gemeinsamen Projekten engagiert. Erster Bürgermeister Nicolas Lahovnik betonte bei der Einweihung: „Mein Dank gilt der Jean-Paul-Mittelschule für die Idee und die Umsetzung dieses besonderen Projekts. Die Schule ist mit ihrer engagierten Schulfamilie etwas ganz Besonderes und das ist keineswegs selbstverständlich. Solche gemeinsamen Projekte zeigen, was möglich ist, wenn Schule, Handwerk und Stadt an einem Strang ziehen. Gleichzeitig leistet die neue Jean-Paul-Büste einen schönen Beitrag zur Geschichte unserer Stadt.” Schulleiter Stefan Müller erinnerte in seiner Ansprache an Jean Paul als den berühmtesten Sohn der Stadt und Namensgeber der Schule. Die Büste solle die Schülerinnen und Schüler täglich daran erinnern, dass große Ideen auch in Wunsiedel ihren Anfang nehmen können. Mit dem Schulmotto und einem Zitat Jean Pauls – „Wer an das Gute im Menschen glaubt, bewirkt das Gute im Menschen.” – wurde die Büste offiziell eingeweiht. Die neue Büste wird künftig dauerhaft vor der Jean-Paul-Mittelschule an ihren berühmten Namensgeber erinnern und zugleich ein sichtbares Zeichen für Gemeinschaft, Kreativität und die enge Zusammenarbeit zwischen Schule, Wirtschaft und Stadt sein.
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