Vorsitzender Johann Kellner informierte die Mitglieder über das abgelaufene Jahr und dankte allen für die stete Unterstützung und Schriftführerin Jasmin Kellner-Hartwig (rechts) verlas das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung. (Bild: Sieglinde Schärtl)

Ein einsatzreiches Jahr war zu bewältigen

Ein arbeitsreiches Jahr liegt hinter der Feuerwehr Döllnitz, dass war den Berichten vom Vorsitzenden Johann Kellner und Kommandanten Matthias Maier zu entnehmen. Im Schützenhaus hatten sich die Mitglieder zur Jahreshauptversammlung zusammen gefunden. Zuvor gedachten sie in der Vorabendmesse in der St. Jakobus Kirche ihrer verstorbenen Mitglieder. Pater Jo Jovilla Kurian bat um den Segen, damit sie von den Einsätzen immer wieder gesund zurückkehren. Der Wehr gehören 94 Mitglieder (33 Frauen, 61 Männer) an, so Kellner. Zwei Mitglieder wurden zum 70. Geburtstag gratuliert und zwei Mitglieder mussten sie zu Grabe geleiten. Sie stellten den Maibaum auf, waren bei der 900-Jahrfeier in der Marktgemeinde vertreten, luden zum Wintergrillen ein und fuhren zum Weihnachtsmarkt nach St. Englmar. Heuer richten die Döllnitzer am 2. Mai den Florianstag aus und an den 150jährigen FFW-Jubiläen in Teunz und Kleinschwand beteiligen sie sich. Kassier Johannes Kammerer konnte einen sehr positiven Kassenbericht vorweisen und zuvor hatten Martin Weißenburger und Thomas Hierold die Kasse überprüft. 24 Aktive, davon 16 männlich und 8 weiblich) sind gut ausgebildet, so Kommandant Matthias Maier. Dies zeigte vor allem der Großbrand im Sommer, denn hier waren sie 156 Stunden im Einsatz. Der Kommandant dankte seinem Stellvertreter Sebastian Eckl und Jugendwart Andreas Bäumler. Für dieses Jahr ist ein Leistungsabzeichen geplant und es kann jetzt auch ab 40 Jahren wieder an Prüfungen teilgenommen werden. Kreisbrandmeister Christian Demleitner stellte lobend heraus, das der Brand zeigte, das diese Wehr gut ausgebildet ist und das alle FFW beim Ernstfall ineinander greifen. Hochachtung sprach auch Bürgermeister Anton Kappl der aktiven Wehr aus, die enormes leisteten auch noch Tage nach dem Brand waren sie im Einsatz. Er dankte auch den Mitgliedern mit ihrem Vorsitzenden für die Unterstützung bei den Feierlichkeiten zu 900 Jahre Leuchtenberg.
 Siegfried Maier (mit Urkunde) wurde von Johann Kellner (zweiter von rechts) zum Ehrenmitglied ernannt im Beisein von Bürgermeister Anton Kappl (links) und KBI Martin Weig (rechts)<br> (Bild: Sieglinde Schärtl)

Die Fahnenweihe 1970 lebte nochmals auf

Aktuelles und Geschichte, gab es bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr für die Mitglieder im Schützenhaus. Zuvor gedachten sie im Gottesdienst in der St. Jakobuskirche ihrer verstorbenen Mitglieder. Vorsitzender Johann Kellner stellte in seiner Rückschau heraus dass der Verein zur Zeit 99 Mitglieder hat davon 34 Frauen. Neu als Mitglied konnte Florian Pfistermeister aufgenommen werden. Die Christbaumversteigerung, des Maibaum aufstellen das Johannisfeuer sowie die Wanderung zum Jahresende waren Erfolge und werden auch für 2025 geplant, sowie ein Vereinsausflug. Kellner dankte seinen Mitgliedern und ganz besonders eine Vorstandschaft für die gute Zusammenarbeit. „Es ist wichtig miteinander und nicht gegeneinander zu arbeiten, dies sollte auch in der Politik sein und aktuell zeigt es uns vor allen die Weltpolitik, wo nur einer herrschen will“, so Kellner. Dem Kassenbericht von Kassier Johannes Kammerer war zu entnehmen dass trotz mehr Ausgaben die Kasse gut bestückt ist. Seit November 2024 gehört die örtliche Wehr auch den Kreisfeuerwehrverband (KFV) an. Die Marktgemeinde Leuchtenberg hat die WhatsApp Heimat freigeschaltet und die kann die Feuerwehr nutzen. 2024 war ein einsatzarmes Jahr, so Kommandant Matthias Maier, der einen sehr detaillierten Bericht vortrug. Mit 24 aktiven davon acht Frauen wurden die Ausbildungen erfolgreich getätigt sowie die Lehrgänge und Leistungsprüfung absolviert. Damit ist die Wehr, die auch drei aktive Jugendliche hat, auf dem aktuellsten Stand.

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