Die Talentschüler Musik der Lobkowitz-Realschule und ihre Lehrkräfte sorgten für ein abwechslungsreiches Programm beim Vorspielabend. (Bild: Irene Sebald)

Musikalischer Abend der Talentschüler Musik der Lobkowitz-Realschule

Zu einem frühlingshaften Vorspielabend luden vor Kurzem die Talentschüler der 7. bis 10. Jahrgangsstufe an der Lobkowitz-Realschule unter der musikalischen Leitung von Frau Lindner, Frau Endres, Herrn Reiger und Frau Walter ein. Im Rahmen der Bestenförderung an den Realschulen in Bayern gibt es die Möglichkeit, ab der 7. Klasse freiwillig das zusätzliche Abschlussprüfungsfach Musik zu belegen. Während an den Vormittagen die Theoriestunden im Talentfach Musik durchgeführt werden, besuchen die „Lobko-Talentis“ an den Nachmittagen kostenlose Instrumentalunterrichte ihrer Wahl. So werden derzeit folgende Instrumente angeboten: Blech- und Holzblasinstrumente, Gitarre, Schlagzeug, Keyboard/Klavier, Geige, Steierische und Gesang. Die musikalisch interessierten Gäste waren sehr angetan von den beeindruckenden Leistungen der Talentis sowie dem vielseitigen Programm, das von Klassik und Volksmusik über Rock und Pop bis hin zu Heavy Metal reichte. Schulleiterin Irene Sebald bedankte sich bei allen mitwirkenden Schülerinnen und Schülern für den sehr gelungenen Abend sowie bei den Eltern, die das musikalische Profil der Schule so vorbildlich unterstützen und ganz besonders bei den vielen schulinternen und externen Musiklehrkräften, die für die Ausbildung der Talentschüler verantwortlich sind. Für den 17.6.2026 laden die Lobkos heute schon zum traditionellen Sommerkonzert in die Neustädter Stadthalle ein.
Auf dem Gipfel des Cerchov (Bild: Johannes Paetzolt)

Ahoj und Servus – Lobkowitzer Treffen ihre tschechische Partnerschule aus Strakonice in Waldmünchen

Schon seit 15 Jahren finden ein Austauschprogramm und regelmäßige Treffen zwischen der Lobkowitz-Realschule Neustadt und der Základní škola F.L.Čelakovského in Strakonice statt. Im März 2026 trafen sich erneut zwei siebte Klassen der beiden Schulen, um in der Jugendbildungsstätte Waldmünchen fünf Tage lang ein wenig die andere Sprache kennenzulernen, interkulturelle Kompetenzen zu erwerben und bei herrlichstem Wetter miteinander Zeit zu verbringen. Das große Oberthema war dieses Jahr Wellbeing und Nachhaltigkeit. Folgerichtig verbrachten die Gruppen ausgiebig Zeit mit gemeinsamen Aktionen in der Natur. Sie lernten viel über und reflektierten ihren eigenen Umgang mit Stress und erhielten Einblicke in ein bewusstes Wahrnehmen der Natur und dessen Einfluss auf uns Menschen. Eine besondere Herausforderung war der Aufstieg auf den Čerchov, mit 1042 m n.m. der höchste Berg des Oberpfälzer Waldes (Český les). Selbst die sporterprobten Schülerinnen und Schüler kamen da ganz schön ins Schnaufen. Der atemberaubende Blick von oben und die geschichtlich interessanten Aussichtsanlagen des Kalten Krieges entschädigten aber für die Strapazen – und das exzellente Essen in der Berghütte hat hierbei bestimmt auch nicht geschadet. Am letzten Tag mussten die Schülerinnen und Schüler dann ihre während der ersten Tage gewonnene Vertrautheit mit den Partnern aus Tschechien einsetzen. In internationalen Teams erstellten sie zum Beispiel wunderschön gestaltete Tagebücher der Woche, in denen sie sich kreativ mit Fotocollagen und Zeichnungen auslebten. Andere Gruppen stellten das Wissen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer über Nachhaltigkeit und Wellbeing durch ein Kahoot!-Quiz auf die Probe. Ein rundum gelungener Abschluss einer erlebnisreichen Woche. Na shledanou, Pfiat di und bis zum nächsten Jahr!
Schüler der Lobkowitz-Realschule beim Kennenlernen sozialer Berufe im Klinikum Weiden (Bild: Alexander Gröger)

145 Lobkowitzer erkunden soziale Berufswelt

Einen außergewöhnlichen Schultag erlebten die Schülerinnen und Schüler der neunten Jahrgangsstufe der Lobkowitz-Realschule: Statt Unterricht im Klassenzimmer stand ein praxisnaher Einblick in die Welt der sozialen Berufe auf dem Programm. Insgesamt 145 Jugendliche besuchten das Klinikum Weiden, um dort die vielfältigen Tätigkeiten im Gesundheitswesen kennenzulernen. Unter dem Motto „Ausprobieren statt nur Zuhören“ konnten die Jugendlichen verschiedene Stationen durchlaufen und dabei selbst aktiv werden. So lernten sie beispielsweise, wie eine Reanimation durchgeführt wird und welche Schritte bei einer Wiederbelebung entscheidend sind. An einer weiteren Station durften sie sich um die Betreuung eines Neugeborenen kümmern – natürlich zunächst an einer Übungspuppe. Hier erfuhren sie, wie wichtig Geduld, Verantwortungsbewusstsein und Einfühlungsvermögen im Umgang mit Säuglingen sind. Auch medizinisch-technische Aspekte standen auf dem Programm: Die Schülerinnen und Schüler konnten das Herz-Kreislauf-System überprüfen, Blutdruck messen oder erfahren, wie hygienisches Arbeiten im Klinikalltag funktioniert. Besonders spannend war für viele das Anlegen eines Gipsverbandes. Unter Anleitung von Fachpersonal lernten sie Schritt für Schritt, wie ein verletzter Arm fachgerecht eingegipst wird. Ebenso übten sie das richtige Desinfizieren der Hände – eine scheinbar einfache, im Klinikbetrieb jedoch äußerst wichtige Tätigkeit. Betreut wurden die Jugendlichen von Mitarbeitenden aus verschiedenen Bereichen des Klinikums, darunter Pflegekräfte, medizinische Fachangestellte und Auszubildende. Diese berichteten aus ihrem Berufsalltag, erklärten Ausbildungswege und beantworteten zahlreiche Fragen der Schülerinnen und Schüler. Der Praxistag zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig soziale und medizinische Berufe sind. Gerade in einer Phase, in der viele Jugendliche beginnen, sich mit ihrer beruflichen Zukunft auseinanderzusetzen, sind solche direkten Einblicke besonders wertvoll. Realbegegnungen mit der Arbeitswelt helfen dabei, eigene Interessen, Stärken und auch mögliche Schwächen besser einzuschätzen. Für viele der Neuntklässler war der Tag im Klinikum daher mehr als nur ein spannender Ausflug. Er bot die Chance, neue Perspektiven zu entdecken und vielleicht sogar den ersten Schritt in Richtung einer späteren Berufswahl zu machen. Die Kombination aus praktischem Ausprobieren, persönlichem Austausch und realistischen Eindrücken machte den besonderen Schultag zu einer wichtigen Erfahrung auf dem Weg in die berufliche Zukunft.
Lobkowitzer-Realschüler auf Erkundungstour (Bild: Alexander Gröger)

Lobkowitzer stehen im Tresor

Am 13. Februar 2026 tauschten die Klassen 7b und 7c des Zweigs II der Lobkowitz-Realschule ihr Klassenzimmer gegen einen ganz besonderen Lernort: die Sparkasse Neustadt/Waldnaab. Schon zu Beginn wurde deutlich: Bank ist längst nicht nur „Geld zählen“. Die Mitarbeitenden nahmen sich Zeit, um die vielfältigen Ausbildungswege vorzustellen und erzählten anschaulich, wie abwechslungsreich der Alltag von Bankkaufleuten tatsächlich ist. Beratungsgespräche führen, Finanzierungen prüfen, Kunden bei wichtigen Lebensentscheidungen begleiten – schnell wurde klar, dass hinter dem Beruf weit mehr steckt als man auf den ersten Blick vermutet. Im nächsten Abschnitt drehte sich alles um das Girokonto – für viele Jugendliche ein Thema, das bald ganz konkret wird. Von der Kontoeröffnung über Überweisungen bis hin zum bargeldlosen Bezahlen im Alltag: Schritt für Schritt wurde erklärt, wie der Zahlungsverkehr funktioniert. Auch das Online-Banking rückte in den Fokus. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie digitale Transaktionen sicher abgewickelt werden, worauf man beim Thema Datenschutz achten sollte und welche Vorteile moderne Banking-Apps bieten. Theorie wurde hier greifbar und alltagsnah. Nach so vielen Informationen folgte der Perspektivwechsel: Bei einer Führung durch die Filiale konnten die Klassen einen Blick hinter die Kulissen werfen. Sie besichtigten den Servicebereich, nahmen in den Beratungszimmern Platz und erkundeten den Selbstbedienungsbereich mit Geldautomaten und Kontoauszugsdruckern. Ein besonderes Highlight wartete zum Schluss: der Besuch im Tresorraum. Zwischen stabilen Türen und Schließfächern wurde deutlich, welche Sicherheitsvorkehrungen notwendig sind, um Werte zu schützen. Ein herzlicher Dank gilt Herrn Schreiner und Herrn Huber sowie Ihrem Team für die offene, engagierte und ausgesprochen freundliche Begleitung. Solche Begegnungen machen Lernen lebendig – und zeigen, dass Theorie erst dann richtig an Wert gewinnt, wenn man sie vor Ort erleben darf.
Lobkowitzer erklimmen Arber  (Bild: Alexander Gröger)

Lobkowitzer erklimmen das Arbergebiet

Ein außergewöhnliches Wintersporterlebnis liegt hinter den Sportlerklassen der Lobkowitz-Realschule : 44 Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe machten sich auf den Weg ins Arbergebiet und verbrachten drei eindrucksvolle Tage in der Chamer Hütte – mitten in der winterlichen Bergwelt des Bayerischen Waldes. Mit Schneeschuhen, klassischem Langlauf und Langlauf-Skating erkundeten die Jugendlichen die verschneiten Höhenlagen und stellten dabei Ausdauer, Technik und Teamgeist eindrucksvoll unter Beweis. Bei zwei der drei Tage herrschte absolutes Kaiserwetter: strahlender Sonnenschein, glitzernder Schnee und eine beeindruckende Fernsicht sorgten für perfekte Bedingungen und unvergessliche Eindrücke. Ein besonderes Highlight war die Nachtwanderung zum Kleinen Arber. Ausgestattet mit Stirnlampen zogen die Schülerinnen und Schüler in der Dunkelheit los und erlebten die winterliche Berglandschaft in einer ganz besonderen, fast magischen Atmosphäre. Die anspruchsvollen Touren stärkten nicht nur die sportlichen Fähigkeiten, sondern auch den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe. Gemeinsames Hüttenleben, Gespräche und gegenseitige Motivation prägten die Tage in der Höhe. Den krönenden Abschluss bildete eine rasante Rodelabfahrt bis ins Tal, die bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für Begeisterung trotz Regen bzw. Schneefall sorgte. Verletzungsfrei, voller unvergesslicher Eindrücke und mit vielen neuen Erfahrungen im Gepäck kehrten die Schülerinnen und Schüler schließlich in den Schulalltag zurück – bereichert durch ein sportliches Abenteuer, das sicher lange in Erinnerung bleiben wird.
MINT-Tag an der Lobkowitz-Realschule: Vor dem Greenscreen wurden Valentinstags-Botschaften für die Eltern aufgenommen, die in der Postproduktion dann mit einem digitalen Hintergrund versehen wurden. (Bild: Tobias Neubert)

MINT begeistert die Lobkowitz-Realschüler

Der Begriff MINT steht als Initialwort für die Fachbereiche Mathematik, Informatik sowie Naturwissenschaften und Technik. Entsprechende Kompetenzen in diesem Wissensfeld gelten im Zeitalter der Digitalisierung als besonders zukunftsweisend. Als zertifizierte MINT-freundliche Schule bietet die Lobkowitz Realschule für ihre Schülerinnen und Schüler regelmäßig Projekttage und Aktionen an, um diese Fähigkeiten zu fördern und nachhaltig in der schulischen Bildung zu verankern. An verschiedensten Stationen konnten sämtliche Schülerinnen und Schüler der sechsten Jahrgangsstufe jeweils für drei Stunden technisch-naturwissenschaftliche Experimente eigenhändig durchführen oder spannende Phänomene beobachten und sich erklären lassen. Hochmotiviert zeigten sich die Schüler vielseitig interessiert und oft erstaunt, was bei so spannenden Stationen wie dem Löschen einer Flamme, den wasserstoffbetriebenen Modellfahrzeugen, dem Bau einer Brücke, dem Programmieren von Lasercutter und 3D-Drucker im DigiLab, dem Erstellen eigener Videos vor dem Greenscreen oder dem Mikroskopieren von Ruderfußkrebsen nicht verwunderlich ist. Darüber hinaus wurden sportliche Leistungen bei Sprung und Wurf gemessen und die dabei erhobenen Daten naturwissenschaftlich ausgewertet. Eine spezielle App gewährte Einblicke in digitale 3D-Lernobjekte mithilfe der Augmented-Reality-Technologie. Frau Karin Weinbeck vom Bildungsteam im Landkreis sowie Frau Sonja König vom Regionalmanagement zeigten sich als Besucherinnen dieser Veranstaltung sehr interessiert und lobten die Impulse auch für zukünftige Angebote durch den neuen Verein MINTerMACHER Nordoberpfalz.
Die Schülersprecher, Wertebotschafter und die Fair-Trade AG nehmen die Auszeichnung entgegen.  (Bild: Alexander Gröger)

Auszeichnung der Lobkowitz-Realschule mit dem KOMPASS-Status

„Kompetenz aus Stärke und Selbstbewusstsein“ – dafür stehen KOMPASS-Schulen, weil sie ihre Schülerinnen und Schüler mit stärkenorientierter Pädagogik fördern. Die Lobkowitz-Realschule Neustadt wurde nun mit der Verleihung des KOMPASS-Status in das bayernweite Netzwerk aufgenommen. Schulleiterin Irene Sebald freut sich zusammen mit der Projektleiterin Elke Völkl sowie den Schülersprechern und Wertebotschafterinnen über diese wertvolle Auszeichnung. So werden an der Lobkowitz-Realschule bereits ab der 5. Jahrgangsstufe die Talente der Schülerinnen und Schüler über so genannte Profilklassen Sport, Tanz, Forscher, Kunst und eine Bandklasse gefördert. Ab der 7. Jahrgangsstufe kommt die Bestenförderung mit dem Talentfach Musik dazu, in dem die musikalischen Interessen und Neigungen der Jugendlichen gezielt und individuell gefördert werden können. Potentialanalyse, Feedback und Orientierungstage sowie Teambildung – all das sind Kompass-Bausteine bei den Lobkos. Auch das breite und vielfältige Wahlfachangebot überzeugte die Kommission sowie die zahlreichen Betätigungsfelder, in denen die Lobkos Selbstwirksamkeit und Selbstkompetenz erfahren können. Ganz neu wurden beispielsweise im letzten Schuljahr Schülersprechstunden mit Individualfeedback und Förderplänen eingeführt, die sich sehr positiv bewährt haben. Somit ist der Lobko-Kompass nun auch offiziell voll auf Stärke- und Selbstbewusstseinskurs eingestellt.

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