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Pfarreiengemeinschaft Eslarn-Moosbach PGR Wahl

Eslarn. Am Sonntag, 1. März 2026 und bereits zu den Vorabendmessen finden in der Pfarreiengemeinschaft Eslarn-Moosbach die Pfarrgemeinderatswahlen statt. Der Wahlausschuss in Eslarn hat das Wahllokal ins Pfarrheim verlegt. Die Pfarrangehörigen können am Samstag, 28.2. von 17 bis 19.30 Uhr und am Sonntag, 1.3. von 9.30 – 11.30 und 14 bis 16 Uhr dort ihre Stimme abgeben. Es findet keine allgemeine Briefwahl statt. Falls diese gewünscht wird, kann die Briefwahl aber im jeweiligen Pfarrbüro, in Eslarn vom 16. bis 27.2. beantragt und abgeholt werden. Die ausgefüllten Briefwahlunterlagen müssen im Briefkasten im Eslarner Pfarrbüro bis spätestens Sonntag, 1.3. bis 16 Uhr eingegangen sein. Zur Wahl stellen sich nach alphabetischer Reihenfolge: Metallarbeiterin Claudia Balk (56 Jahre), Steuerfachwirtin Agnes Bösl (33), Kinderkrankenschwester Diana Götz (33), Schüler Christian Hammerl (17), Verkäuferin Agnes Härtl (53), Rentner Gregor Härtl (66), Bäckerin Sonja Hummel (41), Volljurist Thomas Höreth (45), Bürokauffrau Isabelle Kleber (43), Metzgereifachverkäuferin Karola Kleber (59), Landwirtschaftsmeister Thomas Kleber (45), Pfarrsekretärin Manuela Klug (50), Berufssoldat Marco Procher (50), Zollbeamter Bernd Reil (47) und Schreiner Karl Schaller (67). Aus diesen 15 Kandidaten können alle Katholikinnen und Katholiken ab dem 14. Lebensjahr, die ihren Hauptwohnsitz in Eslarn haben, maximal 12 Kandidaten mit je einer Stimme wählen. Der Pfarrgemeinderat ist eine unverzichtbare Stütze in der Pfarrei und das Gremium besteht aus gewählten, berufenen und amtlichen Mitgliedern. Zu den amtlichen Mitgliedern gehören der zuständige Pfarrer, Pfarrgeistliche und pastorale Mitarbeiter. Der Pfarrgemeinderat hat die Aufgabe, in allen Fragen, die die Pfarrgemeinde betreffen, beratend oder beschließend mitzuwirken.
Am Büfett bildete sich eine lange Schlange und die Mitglieder der Kirchenverwaltung sorgte fleißig Nachschub an flüssiger Kost. (Bild: Karl Ziegler)

Mit Dankessen und lobenden Worten starkes Ehrenamt in der Pfarreiengemeinschaft gewürdigt

Ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung für das vielfältige ehrenamtliche Engagement setzte die Pfarreiengemeinschaft (PG) Eslarn-Moosbach mit einem festlichen Dankessen im Pfarrheim „Sankt Marien“. Rund 90 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus örtlichen kirchlichen Organisationen und Vereinen waren der Einladung gefolgt und füllten den Saal mit Leben, geselligen Austausch und spürbarer Gemeinschaft. Kirchenpflegerin Nicola Hummer dankte allen Anwesenden mit einem herzlichen „Vergelts Gott“ für die starke Mitarbeit. Entschuldigen ließen sich Pfarrer Udo Klösel und Pfarrvikar Dr. Basil Bazir Ngwega aufgrund einer kurzfristig anberaumten, wichtigen Veranstaltung. Beide Priester ließen durch Kirchenpflegerin dankbare Grüße ausrichten, „Es ist wirklich beeindruckend, wie viele Menschen sich in unserer PG engagieren. Der Vielzahl der Helferinnen und Helfer zeigt, wie lebendig unsere Gemeinschaft ist. Jede einzelne Arbeit ist wertvoll und wichtig – und jeder Einzelne zählt“, betonte Hummer. Vor dem gemeinsamen Essen wurde zu einem Gebet eingeladen: „Komm Herr Jesus sei unser Gast und segne, was du uns bescheret hast.“ Anschließend wurden alle Gäste zu einem köstlichen Essen eingeladen. Am Büfett erwartete alle Schnitzel mit Kartoffelsalat und verschiedenen Beilagen, dazu wurden ausreichend alkoholische und alkoholfreie Getränke serviert. Die leckeren Schnitzel stammten – wie bereits mehrfach – von der Metzgerei Karl Meier aus Schönthal. Für die freundliche Bewirtung sorgten Mitglieder der Kirchenverwaltung und vom Kindergarten. Auch die jüngsten Mitglieder der Pfarrei, die Solidargemeinschaft der Ministrantinnen und Ministranten, waren stark vertreten. Nach dem Essen verbrachten die Kinder und Jugendlichen die Zeit in ihrem Gruppenraum. Die fröhliche Atmosphäre unterstrich einmal mehr, wie lebendig und generationsübergreifend das Miteinander in der Pfarreiengemeinschaft ist. Das Dankessen hinterließ bei allen Beteiligten einen bleibenden Eindruck – nicht nur wegen der festlichen Stimmung, sondern vor allem wegen der spürbaren Solidarität. Oder wie es Nicola Hummer zusammenfasste: „Es ist echt toll, dass wir so ein starkes Miteinander haben.“ Abschließend dankte die Kirchenpflegerin allen für die zahlreiche Teilnahme und mit einem herzlichem „Vergelt’s Gott“ für die zahllos erbrachten Stunden für die Pfarreiengemeinschaft.
Die Regie beim Auftritt der großen Schlumpffamilie mit den Geistlichen und ehrenamtlichen Pfarreienvertretern hatte Kirchenpflegerin Nicola Hummer (vorne). (Bild: Karl Ziegler)

Weiß-blaue Schlumpf-Invasion im Pfarrsaal

Der Pfarrfasching im Pfarrheim „St. Marien“ gehört seit jeher zu den unangefochtenen Höhepunkten der närrischen Zeit – und auch heuer bewiesen die kirchlichen Gremien eindrucksvoll: „Kirche kann Fasching!“ Kulinarisch bestens versorgt durch Mitglieder der Kirchenverwaltung, des Pfarrgemeinderates, des Frauenbundes und der Kolpingfamilie, durften sich die zahlreichen Besucher zudem auf ein Programm freuen, das es ordentlich in sich hatte – inklusive eines wahrlich schlumpfigen Höhepunkts. Hinter die Theke stellte sich Zweiter Bürgermeister Thomas Kleber und mit einem Besuch bereicherten Dritter Bürgermeister Bernd Reil und Marktrat Georg Zierer den Abend. Für den musikalischen Rahmen sorgte Alleinunterhalter „Fonse“ aus Gaisthal, während sich Pfarrer Udo Klösel und Pfarrvikar Basil über ein voll besetztes Pfarrheim freuten. Die kreative Gesamtregie lag in den bewährten Händen von Kirchenpflegerin Nicola Hummer, die ein mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitetes Programm präsentierte. Insgesamt 34 Ministrantinnen und Ministranten samt Anhang schlüpften in die Rollen der beliebten Schlumpf-Familie. Die passenden Schlumpfmützen spendierte Nicola Hummer, während die Minis selbst für einheitliche T-Shirts, Röcke und Hosen sorgten. Gleich zu Beginn eroberte eine regelrechte Schlumpf-Invasion den Pfarrsaal – und die Stimmung war schlagartig auf Anschlag. Mit von der Partie waren Pfarrvikar Basil als Schlumpf, Martin Nickl als Zauberer Gargamel sowie dessen Schmusekatze Azrael, dargestellt von niemand Geringerem als Nicola Hummer. Für einen musikalischen Gag sorgte Pfarrgemeinderat Anton Hochwart als Vader Abraham, der das bekannte Abraham-Lied in einer eigens von Nicola Hummer umgetexteten Version zum Besten gab. Auf die Frage „Sag mal, von wo kommt ihr denn her?“ antworteten die Schlümpfe wie aus einem Mund: „Aus Schlumpf Eslarn bitte sehr!“ Den berühmten „La-la-la“-Refrain übernahm die Schlumpfschar, die zusammen mit Pfarrvikar Basil als Flötenspieler lautstarken Applaus einheimste. Im Lied wurden Geistliche, Bürgermeisterkandidaten, Markträte und natürlich alle Anwesenden humorvoll begrüßt – das Publikum dankte es mit kräftigem Applaus. Auf die Frage, ob denn ein Papa Schlumpf in Sicht sei, kam prompt die Antwort: „Ja viele – denn es ist ja Wahl!“ Für weitere Verwirrung und Gelächter sorgte die plötzlich auftauchende Mesnerin Waltraud Karl, die sich angesichts der Kinderschar bereits im Kinderfasching wähnte und im Publikum geeignete Kandidaten für den Papa-Schlumpf entdeckte: Bernd Reil mit oranger, Georg Zierer mit roter, Thomas Kleber mit schwarzer Mütze. Da die „Heiligen Drei Könige“ laut Waltraud Karl auch noch im Pfarrgemeinderat und als Chorsänger aktiv sind, bringen sie für den „Oberschlumpf“ die besten Voraussetzungen mit. Um den besten Papa Schlumpf zu finden, mussten sich die Kandidaten laut Kirchenpflegerin Nicola Hummer in wichtigen Disziplinen beweisen: als Hausbauer beim Legosteine-Bauen und als Finanzgenie beim Geldtransport mit Strohhalmen. Doch das große Finale kam überraschend: „Sagt doch allen, dass das Ganze nur ein Spiel war – wir haben unseren Papa Schlumpf doch längst!“, verkündete Schlumpf Schlaui Clemenz. Wie abgesprochen stürmten alle 34 Schlümpfe auf Pfarrer Udo Klösel, der vorausschauend mit weißem Pulli samt Aufdruck „Papa Udo Schlumpf“ und passender Schlumpfmütze erschienen war. Spätestens jetzt war klar: Mission erfüllt. Im Anschluss sorgten unter anderem Pfarrer Udo Klösel und Pfarrgemeinderatssprecherin Agnes Härtl mit einer weiteren humorvollen Einlage für viele Lacher. Der Pfarrfasching zeigte einmal mehr, wie lebendig und herzlich das Gemeindeleben in der Pfarreiengemeinschaft Eslarn–Moosbach ist. Es wurde gelacht, getanzt und ausgelassen gefeiert – ein rundum gelungener Abend, der allen Beteiligten noch lange in bester Erinnerung bleiben wird.
Die Sternsinger gehen von Haus zu Haus, überbringen die frohe Botschaft und trotzen dem schlechten Wetter. (Bild: Karl Ziegler)

Sternsinger ziehen von Haus zu Haus

Die Ministrantinnen und Ministranten halten mit ihren Hausbesuchen als „Heilige Drei Könige“ seit vielen Jahren einen altüberlieferten christlichen Brauch aufrecht. Unter dem diesjährigen Motto des Dreikönigssingens „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ bitten sie um Gaben und setzen sich damit besonders für notleidende Kinder weltweit ein. Warm gekleidet und darüber das Sternsingerkostüm ging es ab Freitag mit dem Stern trotz schlechten Wetters in Dreiergruppen durch Eslarn. Nach dem alten Volksbrauch der „Hausweihe“ überreichten die katholischen Messdiener nach der Verkündigung der frohen Botschaft einen Aufkleber mit den Buchstaben C+M+B, den jeder über Türen und Tore anbringen konnte. Die Schriftsymbole stehen allerdings nicht für die Namen der „Heiligen Drei Könige“ sondern sind die Abkürzungen des lateinischen Segensspruches „Christus mansionem benedicat - Christus segne dieses Haus“. Die Aufkleber weisen jeden Gast optisch auf den Besuch der Sternsinger und die Geburt Jesu hin. Die katholische Kirche verehrt die „drei Könige“ Caspar, Melchior und Balthasar als Heilige und feiert sie mit dem Fest der Erscheinung des Herrn am 6. Januar. Sie sind als die Heiligen Drei Könige in die Geschichte eingegangen und stellen sich mit dem Christuskind in der Krippe im Beisein von Maria und Josef zu jeder Weihnachtskrippe. Die drei Männer stammten aus dem sogenannten Morgenland, dem heutigen Nahen Osten. Dort waren sie als besonders weise beschriebene Wissenschaftler vermutlich als Sterndeuter tätig. In dieser Funktion beobachteten sie zur Weihnachtszeit das Aufgehen eines neuen Sterns. Der Name Caspar stammt aus dem Persischen und bedeutet so viel wie „Hüter des Schatzes“ und überreicht Myrrhe als Geschenk, ein Symbol für Menschsein. Melchior ist ein hebräischer Name und steht für „König des Lichts“. Das Geschenk „Gold“ wird als kostbarstes Gut angesehen, das einem König, dem Sohn Gottes, würdig ist. Auch der Name Balthasar stammt aus dem Hebräischen und bedeutet so viel wie „Gott schütze sein Leben“ oder „Gott schütze den König“. Er überbringt Weihrauch, der als göttliches Symbol gilt. Die Weihnachtsgeschichte mit den Heiligen Drei Königen hat ihren Ursprung im Matthäus-Evangelium. Denn dort ist nachzulesen, dass Weise, Magier und Sterndeuter aus dem Osten kamen, um dem neugeborenen König durch einen Besuch ihre Ehre zu erweisen. Ähnlich wie die Hirten waren sie dem am Himmel neu aufgegangenen, leuchtenden Stern gefolgt, der sie bis zum Krippenstall der Heiligen Familie brachte. Der Stern hatte sie zu einer besonderen Geburt geführt, der Geburt Jesu. Seit den letzten Jahrzehnten erinnern die Minis als Heilige Drei Könige an die Geburt Jesu. Nach Abschluss der Aktion werden die Sternsingerinnen und Sternsinger im Rahmen der Eucharistiefeier am 6. Januar um 10 Uhr in der Pfarrkirche offiziell wieder empfangen und Pfarrer Udo Klösel dankt allen Akteuren im Rahmen einer Eucharistiefeier mit einem herzlichen Vergelt’s Gott für ihren Einsatz.
Das Krippenspiel der Kinder und Jugendlichen um Ilona Grötsch-Schraml (Bildmitte hinten) war der Höhepunkt der Kinderchristmette. (Bild: Karl Ziegler)

Kinderchristmette mit lebendigem Krippenspiel in Eslarn

Gerade an den Weihnachtstagen bewundern vor allem Kinder und Jugendliche in den Kirchen und Familien die liebevoll gestalteten Krippen, die die Verkündigung der Geburt Christi darstellen. In der Kinderchristmette in der Eslarner Pfarrkirche wurde diese besondere Weihnachtsbotschaft auf eindrucksvolle Weise lebendig. Den Wortgottesdienst feierte Pfarrer Udo Klösel gemeinsam mit Gemeindereferent Benedikt Eckert und zahlreichen Pfarrangehörigen. Musikalisch gestaltete der Kinderchor der Anton-Bruckner-Musikschule mit Leonie Reil am Piano die Feier. Bereits Tage zuvor hatten Ilona Grötsch Schraml mit Unterstützung von Manuela Klug intensive Proben mit den Kindern durchgeführt. Leider kam es krankheitsbedingt kurzfristig immer wieder zu Umbesetzungen. Im Mittelpunkt stand ein Krippenspiel, dessen Handlung sich in jedem Haushalt hätte zutragen können, dessen Botschaft jedoch zeitlos bleibt: „Heute wird erzählt vom Wunder der Heiligen Nacht, wie Gott in Jesus sich ganz klein gemacht.“ Der Kinderchor eröffnete mit „O du fröhliche“ das Krippenspiel und Erzähler Jonas Grötsch führte in die Geschichte ein: Am Heiligen Abend bricht bei Frau Huber (Nathalie Brenner) beim kurzfristigen Aufbau der Krippe vor dem Besuch der Kindermette die alljährliche Weihnachtshektik aus. Tochter Lenerl (Kathleen Höreth) hilft eifrig mit. Die Gestaltung der Krippe war auch Inhalt des Krippenspiels. „Ganz nah an die Krippe darf Maria (Sophia Zinkl) und an die Seite von Maria den Josef (Louis Götz)“, stellte Lenerl fest. Für heitere Momente sorgten die Tiere der Krippe – der Ochse (Max Roth), der Esel (Julia Schönberger) sowie die Schafe (Emma Lindner und Sarah Landgraf). Nachdem auch der Stern (Leonie Wildenauer) gefunden und die Batterien gewechselt waren, wies das Licht allen den richtigen Weg zur Krippe. Mit den Hirten Amy Forster und Vinzenz Voit sowie dem Engel Amma Distner war das Ensemble komplett. In den Texten wurde deutlich: Gott liebt alle Menschen mit ihren Stärken und Schwächen. „Gloria, Ehre sei Gott und Friede den Menschen seiner Gnade“, verkündete der Engel. Im Evangelium in der Kinderchristmette hörten Frau Huber und Lenerl gemeinsam mit Pfarrangehörigen, überwiegend Familien die Weihnachtsgeschichte von der Wanderung Marias und Josefs nach Bethlehem und von der Geburt Jesu. Die Verkündigung des Engels – „Fürchtet euch nicht … heute ist euch der Retter geboren“ – bildete den geistlichen Höhepunkt der Feier. Musikalisch bereicherte der Kinderchor die Mette mit „Ihr Kinderlein kommet“ und „Vor langer Zeit in Bethlehem“. Solistin Anna-Lena Klug überzeugte mit „Heilige Nacht“. Nach Fürbitten, Vaterunser und Segen dankte Pfarrer Klösel allen Mitwirkenden herzlich. Zum Abschluss erklang gemeinsam „Stille Nacht, Heilige Nacht“. Als Dank erhielten die jungen Darsteller von Pfarrer Udo Klösel und Referent Benedikt Eckert eine kleine Laterne mit Krippenmotiv. Die anschließende Abendmette gestaltete der Kirchenchor unter der Leitung von Organistin Martina Brenner feierlich, unter anderem mit „Singt Gloria“ von Georg Friedrich Händel, „Erwacht, ihr Hirten alle“ sowie ebenfalls zum Abschluss „Stille Nacht“.
Auf dem Weg zum großen Stern von Bethlehem werden die Kirchenbesucher von einem Sternenhimmel aus 600 Sternen und 20 Engeln begleitet. (Bild: Nicola Hummer)

Ein glitzernder Sternenhimmel begleitet die begeisterten Kirchenbesucher auf dem Weg zum Stern von Bethlehem

In der Adventszeit erwartet die Kirchenbesucher in der Pfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“ neben den vielen Kerzen und einem großen Adventskranz ein beeindruckender Sternenhimmel. Die Idee zu dieser großartigen Aktion hatte vor zwei Jahren Kirchenpflegerin Nicola Hummer. Inzwischen hängen in der Adventszeit rund 600 Sterne und 20 silberfarbene Engel in der Kirche. Die Himmelskörper entstanden in einer Bastelaktion mit den Ministranten. Nicht leicht war das Aufhängen der Sterne und silberfarbene Engel von einer zur anderen Empore. „Es war spannend, ob wir es schaffen werden, die vielen Sterne und Engel in unserer Kirche zu platzieren.“ Alleine hätte es die Kirchenpflegerin nicht geschafft, so dass helfende Hände zum Anpacken erforderlich waren. Es mussten Schnüre von einer zur anderen Empore gespannt und daran die Sterne mit den Engeln angebracht werden. Bei der Aktion wurde Nicola Hummer von Bernd Reil, Beate Reil, Anja Eckert, Eva Kleber, Manuela Bösl, Stefan Hammerl, Maria Wazl und Ehemann Martin Nickl, sowie von den Ministranten Felix Kraus, Florian Bösl, Melissa Hammerl und Max Hummer kräftig unterstützt. Bereits im März 2025 konnten sich die Akteure im Zusammenhang mit dem prachtvollen Sternhimmel 2024 über den seltenen Preis „Goldener Tarzisius“ freuen. Das Bistum Regensburg hat den Preis ins Leben gerufen und drei Pfarreien im gesamten Bistum für ihre außergewöhnliche Aktionen mit je einem Exemplar ausgezeichnet. „Wir sind natürlich sehr stolz über den Goldenen Tarzisius, der nicht nur bei drei Pfarreien, sondern auch beim Heiligen Vater in Rom, Papst Leo XIV., steht.“ An alle Bewunderer und ans eingespielte Team richtete Nicola Hummer ein herzliches Vergelt’s Gott. „Manchmal schauen mich ganz erstaunt Kirchenbesucher an und halten die Aktion für unmöglich.“ So stimmt das Sprichwort, dass man alleine zwar einzigartig, aber gemeinsam halt stärker ist. Der Geist des Miteinanders spiegelt sich in der Pfarrkirche in glitzernden Sternen und in einem Lichtermeer wider. Auch Pfarrer Udo Klösel war über den himmlischen Glanz erstaunt und beeindruckt und dankte allen Helfern für den Eslarner Sternenhimmel mit einem herzlichen „Vergelt’s Gott“.
Kirchenpflegerin Nicole Hummer (v.l) dankt den Pfarrgemeinderäten Thomas Kleber und Karl Schaller, sowie Kolpingsmitglied Josef Rupprecht für ihren Einsatz. (Bild: Karl Ziegler)

Nach Jahren bereichert ein Christbaum erneut den Vorplatz an der Pfarrkirche

Weihnachten ist die Zeit der Traditionen und eine besonders schöne ist in Eslarn in diesem Jahr zurückgekehrt. Aufgrund des 2018 installierten Zoiglbrunnen verlegte die Marktgemeinde den Standort des Weihnachtsbaumes vom Marktplatz auf den Tillyplatz. Einige älteren Pfarrangehörige blicken viele Jahre zurück und erinnern sich noch an einen Christbaum am nordöstlichen Eingang zur Pfarrkirche. Diese schöne Tradition ließ der Pfarrgemeinderat (PGR) auf Initiative von Mitglied und zweite Bürgermeister Thomas Kleber wieder aufleben. Die Idee, auch am Vorplatz an der Kirche direkt am Marktplatz einen Baum aufzustellen, sorgte im PGR für einhellige Zustimmung. Einen herrlichen Tannenbaum spendierte Herbert Zwick, dem der Baum zu groß geworden war. Mit viel Engagement stellten die Pfarrgemeinderäte Thomas Kleber und Karl Schaller mit tatkräftiger Unterstützung durch Kolpingsmitglied Josef Rupprecht nach dem Fällen den rund 7 Meter hohen Baum mit einem Teleskoplader vor der Pfarrkirche auf. Die Kirchenpflegerin Nicole Hummer übermittelte im Namen von Pfarrer Udo Klösel herzliche Grüße und beide dankten allen Beteiligten für ihren Einsatz. Noch rechtzeitig vor dem 1. Advent wurde der Christbaum von den Kirchenvertretern mit einem prachtvollen Kerzen versehen, um die besinnliche Weihnachtszeit feierlich einzuleiten. Diese Rückkehr des Christbaums an die Kirche symbolisiert nicht nur die Freude auf das bevorstehende Fest, sondern auch den Zusammenhalt und die Gemeinschaft innerhalb der Pfarreiengemeinschaft Eslarn-Moosbach.

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