Bei den Besuchen von Bischof Beatus steht stets ein Gottesdienst mit Pfarrer Udo Klösel und Pfarrer i.R. Erwin Bauer im Mittelpunkt. (Bild: Karl Ziegler)

Bischof Beatus Urassa besucht wieder Eslarn

In Eslarn und Umgebung ist Bischof Dr. Beatus Urassa aus Sumbawanga/Tansania längst kein Unbekannter mehr. Am Samstag, 26. September, wird der Bischof erneut in der Pfarreiengemeinschaft erwartet. Auf seinen Besuch freuen sich neben vielen Freunden besonders Pfarrer Udo Klösel, Pfarrvikar Dr. Basil Bazir Ngwega aus Tansania und der inzwischen in den Ruhestand verabschiedete Pfarrer Erwin Bauer. Um 18 Uhr sind Interessierte zu einem Gottesdienst in die Eslarner Pfarrkirche und anschließend zu einem Gedankenaustausch ins Pfarrheim eingeladen. „Eslarn ist meine zweite Heimat und ich habe bei meinem Aufenthalt als Pfarrvikar viel gelernt“, betont Bischof Beatus immer wieder bei seinen Besuchen. Von Dezember 2016 bis April 2018 wirkte Beatus als Pfarrvikar in Eslarn. Die herzliche Aufnahme in der Pfarrei ließ ihn schnell als Heimat erleben. Seit 2018 steht Bischof Beatus an der Spitze der Diözese Sumbawanga mit rund 860.000 Katholiken und etwa 70 Priestern. Die 21 Pfarreien mit rund 20 Außenstationen liegen in einer weitläufigen und teilweise schwer erreichbaren Region. Die Menschen sind arm, beeindrucken den Bischof aber durch ihren tiefen Glauben und ihre große Gastfreundschaft. Bei seinem Deutschlandbesuch wird Bischof Beatus auch über die zahlreichen Projekte in seiner Diözese berichten. Dazu gehören Schulen, Schlafsäle, ein Priesterseminar, Brunnen- und Solaranlagen sowie eine Krankenstation. Besonders wichtig ist ihm die Ausbildung junger Menschen, denn Bildung eröffnet ihnen Zukunftsperspektiven. Bei seinem Besuch möchte Bischof Beatus von seinem Land, den Menschen und den aktuellen Entwicklungen berichten. Organisatorisch unterstützt wird sein Aufenthalt in Deutschland vor Ort von Christa Fischer aus Maxhütte.
Sehr zahlreich waren die Gläubigen zur Andacht aus Anlass der „Einjährigen“ Pfarreiengemeinschaft Eslarn-Moosbach nach Ragenwies gekommen. (Bild: Peter Garreiss)

Ein Jahr Pfarreiengemeinschaft Eslarn-Moosbach – gemeinsam auf dem Weg

Die Pfarreiengemeinschaft Eslarn-Moosbach mit der Expositur Etzgersrieth und der Filiale Tröbes feierte ihren einjährigen Geburtstag mit einer Andacht in Ragenwies. Seit 1. September 2025 gehören die Pfarrei Eslarn „Mariä Himmelfahrt“ und die Pfarrei Moosbach „St. Peter und Paul“ zusammen. Mit einer Sternwallfahrt und den Gründungsgottesdienst an der Kapelle wurde am 7. September 2025 gestartet. Dabei wurde ein Erinnerungskreuz an der Kapelle errichtet und gesegnet. „Als Pilger der Hoffnung“ hatte damals Pfarrer Klösel die Gläubigen angesprochen. Auch die Andacht zum „Einjährigen“ wurde wieder in der Mitte der beiden Pfarreien in Ragenwies begangen. Sehr zahlreich waren die Gläubigen zur Andacht gekommen, darunter Bürgermeister Thomas Kleber, Eslarn und zweiter Bürgermeister Helmut Meindl, Moosbach sowie Kaplan Michael Steinhilber. Pfarrer Udo Klösel hielt mit Pfarrvikar Dr. Basil Bazir Ngwega, Gemeindereferent Benedikt Eckert und Gemeindeassistentin Verena Völkl die Andacht. Martina Brenner, Eslarn begleitet die Lieder an der Orgel. Die Lesungen und Fürbitten wurden von den Vertreter/innen der beiden Pfarreien vorgetragen. In der Predigt erinnerte Pfarrer Udo Klösel an den Rucksack, den er im letzten Jahr symbolisch gepackt hatte mit der Bibel, einem Laib Brot und je einer Flasche Bier aus Moosbach und Eslarn. Inzwischen hätte sich der Rucksack weiter gefüllt mit guten Erfahrungen und einem konstruktiven Miteinander, mit Austausch und Gottesdiensten und mit der Erkenntnis, dass der Weg als Pfarreingemeinschaft gelingen kann. Am Ende der Predigt trug Gemeindereferent Eckert einen Text von Kardinal Franz König über die Kirche vor. Im Anschluss an die Andacht konnten sich die Besucher bei einem Dämmerschoppen austauschen und miteinander ins Gespräch kommen. Den Altar und Blumenschmuck vor der Kapelle richtete das Mesner-Ehepaar Franz und Heike Eger; Katja Süß sorgte für Dekos und Feuerschalen, alle Ragenwies. Die Sitzbänke und Stehtische stellte der Pfarrgemeinderat Eslarn vor der Kapelle auf und für Getränke und Häppchen sorgte der Pfarrgemeinderat Moosbach.
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Patrozinium zu Ehren der Gottesmutter Maria

Ein Patrozinium bezeichnet die Schutzherrschaft eines Heiligen über eine Kirche, das dazugehörige Kirchenfest sowie den historischen Kirchennamen. Die Pfarrkirche Eslarn ist dem Patrozinium der Muttergottes Maria Himmelfahrt geweiht und feiert ihr Titelfest am Hochfest Mariä Himmelfahrt am 15. August und die Pfarrei wurde vor 700 Jahren zum ersten Mal als Pfarrei erwähnt. Bereits am Freitag, 14. August, ab 19 Uhr lädt die Pfarreiengemeinschaft Eslarn–Moosbach zum stimmungsvollen Auftakt zu einer feierlichen Marienvesper in die Eslarner Pfarrkirche ein. Am Samstag werden um 9 Uhr die fahnentragenden Vereine von der Musikgruppe „Die Patroziner“ von ihren Standorten abgeholt und zum Gottesdienst begleitet. Der Festgottesdienst beginnt um 9.30 Uhr und die Predigt hält Diakon Johannes Theissinger aus Regenstauf. Im Anschluss verkauft der katholische Frauenbund an der Kirche eigens für das Marienfest handgebundene Kräuterbüschel. Zudem organisiert die Kolpingsfamilie an der Kirche unter den schattigen Linden einen Frühschoppen und bietet zur flüssigen Kost leckere Weißwürste und Brezen. Am Nachmittag um 15 Uhr steht eine Kirchenführung mit Inge Kleber auf dem Programm. Für die musikalische Gestaltung während der Führung sorgen Martina Brenner an der Orgel und Magdalena Eckert mit der Querflöte. Die Pfarreiengemeinschaft Eslarn–Moosbach freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und lädt die gesamte Bevölkerung und interessierte Gäste herzlich zur Mitfeier des Patroziniums ein.
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