Vor dem Altar (von links) MMC-Assistent Gerd Meier, Ehrensodale Franz Meier, Bannerträger Anton Gruber, Zelebrant Pater Clemens, Mesner Matthias Schatz, Fahnenträger und Consultoren Uli Hübner und Wolfgang Gerl. Präfekt Michael Koller (rechts) dankte für Ihr Kommen und Pater Clemens für die würdevolle Gestaltung der Andacht. (Bild: Anna Dobmeier)

„Maria Königin des Friedens” - Zentrale Maiandacht der Marianischen Männer-Congregation Amberg zum Jubiläum 400 Jahre Bestehen in der Bergkirche

Die Marianische Männer-Congregation Amberg traf sich zu einer zentralen Maiandacht im Jubiläumsjahr „400 Jahre Bestehen der Amberger Congregation” auf dem Mariahilfberg in der Bergkirche. Zu Beginn erfolgte der Einzug des liturgischen Dienstes mit den Fahnen- und Bannerträgern der MMC. Zelebrant Guardian Pater Clemens Wojciech Świerz OFM vom Franziskanerkloster am Berg begrüßte die Sodalen und viele Gottesdienstbesucher. Dabei übermittelte er auch Grüße von MMC-Vizepräses Pater Seraphin Bartosz Broniowski OFM, der zur Zeit in Krakau an einem Ordenskapitel teilnimmt. Die Andacht stellte Pater Clemens unter den Gedanken „ Maria, Königin des Friedens”, ein Anruf aus der Lauretanischen Litanei. Maria ist die Mutter Jesu, von dem es in der Schrift heißt, dass er unser Friede ist, und dass er uns seinen Frieden gibt. In einer Welt, in der Krieg und Terror traurige Wirklichkeit sind, sehnen wir uns nach Frieden. Immer wieder haben Menschen in der Not des Krieges und des persönlich erlebten Unfriedens zu Maria gerufen und Hilfe und Trost erfahren. Es folgten Schriftlesung, Betrachtung und Fürbitten. Für die würdevolle musikalische Umrahmung sorgten an der Orgel Roland Nitzbon und als Gesangsolistin Elena Weich. Präfekt Michael Koller erbat als Lektor die Hilfe der Gottesmutter. Pater Clemens erteilte den eucharistischen Segen. Und mit kräftigen Stimmen erklangen in der Bergkirche alle Strophen des bekannten Kirchenliedes „Maria, breit den Mantel aus” zum Abschluss der feierlichen Andacht.
Blick in den Pfarrsaal mit Teilnehmern, (rechts) Domvikar Dr. Christian Schulz  (Bild: Michael Koller)

Religiöser Bildungstag der MMC Amberg zur Fastenzeit

Die Marianische Männer-Kongregation Amberg veranstaltete einen religiösen Bildungstag für Männer im Pfarrzentrum von St. Georg in Amberg. Zentralpräses Stadtpfarrer Markus Brunner konnte hierzu Sodalen der Kongregation und Interessierte begrüßen. Präfekt Michael Koller und Assistent Christoph Halmich sorgten für die Organisation. Als Referent kam der neue Diözesanmännerseelsorger Domvikar Dr. Christian Schulz, vormals Pfarrer der Pfarrei Hahnbach, aus Regensburg. Thema war die Betrachtung des Liedes „Hilf, Herr meines Lebens“ aus dem Gotteslob (GL 440). Es ist ein vergleichsweise modernes Stück, geschrieben vom evangelischen Pfarrer und Kirchenliederdichter Gustav Lohmann (geboren 1876 in Witten in Nordrhein-Westfalen, verstorben 1967 in Stolberg im Rheinland). Anhand der einzelnen Strophen „Hilf, Herr – meines Lebens, – meiner Tage, – meiner Seele und – meiner Stunden“ setzte Domvikar Dr. Schulz Gedanken und Impulse für das eigene Leben. Ein Lied, das begleitet beim Nachdenken über die Frage: Was kann ich tun? Ein Lied, das den Auftrag zum Dienen und Herrschen ganz eindrucksvoll zusammenfasst, das Hilfe sein will, die eigene Lebensaufgabe zu entdecken und nicht vergebens hier auf Erden zu sein. Dem Nächsten nicht schaden, sondern dort helfen, wo man es kann, so Dr. Schulz. Mit Gedanken zum Beginn der Fastenzeit schloss Dr. Schulz den Vortragsteil. Mit einem Gottesdienst in der St.-Georgs-Kirche endete für die Teilnehmer der Einkehrtag.

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