MMC-Pilgergruppe mit geistlichen Leiter Zentralpräses Pfarrer Markus Brunner (vorne zweiter von rechts)  (Bild: Michael Koller junior)

Pilgerreise der MMC Amberg nach Fátima

Im Rahmen ihres Jubiläums „400 Jahre Marianische Männer-Congregation Amberg“ hat die MMC eine Fahrt nach Fátima unternommen. Neben Sodalen der MMC haben sich weitere Interessierte für die Pilgerreise interessiert. Hauptziel war der portugiesische Wallfahrtsort, an dem im Jahr 1917 die Mutter Gottes den drei Seherkindern Lucia, Francisco und Jacinta erschienen ist. Allabendlich waren die Pilger aus Amberg und Umgebung beim Rosenkranz und der anschließenden, eindrucksvollen Lichterprozession mit von der Partie. Höhepunkt war die Festmesse am Erscheinungstag (Monatsdreizehnter), an dem wie bereits am Vorabend rund 100.000 Gläubige aus allen Ländern teilgenommen hatten, darunter ca. 400 bis 500 Priester. Unvergesslich bleibt den Reiseteilnehmern auch der sogenannte Ungarische Kreuzweg, der durch einen idyllisch gelegenen Olivenhain führte und an den Garten Getsemani in Jerusalem erinnerte. Neben Fátima waren weitere Ziele auf dem Reiseprogramm. Eine Tagesfahrt führte nach Lissabon. Beeindruckend waren das weitläufige, architektonisch interessante Hieronymuskloster, die Kathedrale, die Kirche des heiligen Antonius von Padua, der aus Lissabon stammte, und die monumental Christusstatue über der Hauptstadt Portugals, „Cristo Re“. Weiter ging es an die Atlantikküste in das Städtchen Obidós mit seinen malerischen Gassen und der vollständig erhaltenen Stadtmauer, und nach Nazaré mit dem Heiligtum „Unserer Liebe Frau von Nazareth. Die dort verehrte Madonna gehört zu den ältesten Marienstatuen weltweit. Fester Programmpunkt war die tägliche Messfeier mit dem Präses der Männer-Congregation, Pfarrer Markus Brunner. Mit vielen Eindrücken und gestärkt im Glauben kehrten die Wallfahrer nach sechs Tagen in die Oberpfälzer Heimat zurück.
Das Gnadenbild umrahmt von (vordere Reihe von links) Assistent Christoph Halmich, Kaplan Klaus Schülein, Leiter Marienwerk Josef Herrmann, Präfekt Michael Koller, Marienwerk-Vorsitzender Pfarrer Christian Kriegbaum, Zentralpräses Stadtpfarrer Markus Brunner, dahinter die Fahnenabordnungen (Bild: Michael Koller junior)

Altötting-Madonna kam zum MMC-Jubiläum nach Amberg

Es war ein ergreifendes Ereignis, als am letzten Sonntag im Rahmen des Jubiläumsjahres der Marianischen Männer-Kongregation Amberg, welche 2026 ihr 400-jähriges Bestehen feiert, die Altötting-Madonna als Gast in die Kongregations- und Stadtpfarrkirche St. Georg kam. Das hierfür Interesse bestand, zeigte auch der zahlreiche Besuch von Gläubigen, Sodalen, Pfarrangehörigen, Marienwerkmitgliedern und den Regensburger Altötting-Fußwallfahrern aus Amberg und auch aus der weiten Umgebung. Das Altöttinger Marienwerk machte es möglich und brachte die Kopie des Gnadenbildes, in der ein Splitter der Originalmadonna in einer Kapsel eingefasst ist, aus dem Herzen Bayerns nach Amberg. Zum Festgottesdienst am Vormittag zog das Gnadenbild, getragen vom Hauptzelebranten und Vorsitzenden des Altöttinger Marienwerks Pfarrer BGR Christian Kriegbaum, unter feierlicher Orgelmusik in Begleitung des liturgischen Dienstes und den Fahnenabordnungen in das Gotteshaus ein. Mitzelebranten waren Zentralpräses Stadtpfarrer Markus Brunner, Kaplan Klaus Schülein, BGR Otto Nachtmann, Praktikant Christoph Diehl und die Gemeindereferentin Gabriele Papp. Zur Messe musizierten Sebastian Brandl an der neuen Klais-Orgel und Isabel Grübl Gesang, u. a. mit dem Solo Ave Maria von Johann Sebastian Bach/Charles Gounod. Stimmgewaltig sangen zudem die Gottesdienstbesucher die bekannten Pilgerlieder „Wir ziehen zur Mutter der Gnade” und „Schwarze Madonna” und erfüllten den Kirchenraum. Präfekt Michael Koller und der Geschäftsführer des Marienwerkes Josef Herrmann trugen als Lektoren die Lesungen und Fürbitten vor. Die Festpredigt hielt Pfarrer Kriegbaum, der auch zum Schluss des Gottesdienstes allen und den Angehörigen mit dem Gnadenbild den Segen spendete. Danach verblieb die Statue zur stillen Verehrung im Gotteshaus. Am Nachmittag begann die Feier mit dem Rosenkranzgebet und einer Marienandacht. Alle Kirchenbesucher erhielten zur Erinnerung eine Mariengebetskarte. Pfarrer Christian Kriegbaum dankte namens des Marienwerks für das Kommen nach Amberg und für die gute Organisation und Gestaltung. Dabei betonte er, dass das Altöttinger Marienwerk auch viele Mitglieder aus der Oberpfalz habe. Zentralpräses Stadtpfarrer Markus Brunner, sichtlich bewegt vom guten Kirchenbesuch und da er auch selbst ein Altöttinger Fußwallfahrer ist, gab den Dank zurück und lobte das Ereignis als einmalig für die Pfarrei, die MMC und Amberg. Mit dem feierlichen Auszug der Altötting-Muttergottes, wieder begleitet von den Fahnenabordnungen und Ministranten, endete der Besuch. Für alle Gläubigen sicher ein beeindruckendes Erlebnis besonderer Art.
Vor dem Altar (von links) MMC-Assistent Gerd Meier, Ehrensodale Franz Meier, Bannerträger Anton Gruber, Zelebrant Pater Clemens, Mesner Matthias Schatz, Fahnenträger und Consultoren Uli Hübner und Wolfgang Gerl. Präfekt Michael Koller (rechts) dankte für Ihr Kommen und Pater Clemens für die würdevolle Gestaltung der Andacht. (Bild: Anna Dobmeier)

„Maria Königin des Friedens” - Zentrale Maiandacht der Marianischen Männer-Congregation Amberg zum Jubiläum 400 Jahre Bestehen in der Bergkirche

Die Marianische Männer-Congregation Amberg traf sich zu einer zentralen Maiandacht im Jubiläumsjahr „400 Jahre Bestehen der Amberger Congregation” auf dem Mariahilfberg in der Bergkirche. Zu Beginn erfolgte der Einzug des liturgischen Dienstes mit den Fahnen- und Bannerträgern der MMC. Zelebrant Guardian Pater Clemens Wojciech Świerz OFM vom Franziskanerkloster am Berg begrüßte die Sodalen und viele Gottesdienstbesucher. Dabei übermittelte er auch Grüße von MMC-Vizepräses Pater Seraphin Bartosz Broniowski OFM, der zur Zeit in Krakau an einem Ordenskapitel teilnimmt. Die Andacht stellte Pater Clemens unter den Gedanken „ Maria, Königin des Friedens”, ein Anruf aus der Lauretanischen Litanei. Maria ist die Mutter Jesu, von dem es in der Schrift heißt, dass er unser Friede ist, und dass er uns seinen Frieden gibt. In einer Welt, in der Krieg und Terror traurige Wirklichkeit sind, sehnen wir uns nach Frieden. Immer wieder haben Menschen in der Not des Krieges und des persönlich erlebten Unfriedens zu Maria gerufen und Hilfe und Trost erfahren. Es folgten Schriftlesung, Betrachtung und Fürbitten. Für die würdevolle musikalische Umrahmung sorgten an der Orgel Roland Nitzbon und als Gesangsolistin Elena Weich. Präfekt Michael Koller erbat als Lektor die Hilfe der Gottesmutter. Pater Clemens erteilte den eucharistischen Segen. Und mit kräftigen Stimmen erklangen in der Bergkirche alle Strophen des bekannten Kirchenliedes „Maria, breit den Mantel aus” zum Abschluss der feierlichen Andacht.
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