Natalie Sporrer und Klaus Rückert begeisterten das Publikum beim Muttertagskonzert des Festspielvereins mit ihren Liedern aus bekannten Musicals. (Bild: Mandy Römer)

Volles Haus beim Muttertagskonzert des Festspielvereins

„Musicalzauber” – Unter diesem Motto stand das ausverkaufte Muttertagskonzert des Festspielvereins. Es wurde zu einem vollen Erfolg. Elivira Klemen hatte als Sprecherin der Spieler des Vereins das Sängerduo Natalie Sporrer und Klaus Rückert willkommen geheißen. Natalie Sporrer bringt nicht nur Erfahrung, sondern auch echtes Musicalflair mit. Am Musicaltheater in Nürnberg wirkte sie unter anderem in den Produktionen „Cinderella” und „Der Zauberer von Oz” mit und überzeugte dort mit ihrer Stimme und Bühnenpräsenz. Für Klaus Rückert, der bereits in seiner Jugend in einer Band spielte, war das der Startpunkt einer langen und prägenden musikalischen Laufbahn. Was zunächst als Leidenschaft unter Gleichgesinnten begann, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem festen Bestandteil seines Lebens. Von „Du allein” aus „Starlight Express” über „All I ask of you” aus „Phantom der Oper” über „Du bist meine Welt” aus dem Album „Rudolph” bis zu „Ich gehör nur dir” aus „Elisabeth” brachte das Duo das Publikum zum Träumen. Auf der hervorragenden aufgebauten Kleinkunstbühne des Festspielvereins mit der auf jeden der 20 Titel abgestimmten Beleuchtung ließ das eingespielte Duo, das nicht nur musikalisch harmoniert, die Freude an der Musik spüren. Ihre Auftritte waren geprägt von Erfahrung, Emotion und einer Begeisterung, die sich unmittelbar auf das Publikum übertrug. Nach zwei Zugaben aus ihrem neuen Programm Gab es für die beiden zum Abschied donnernden Applaus. Zu sehen sie mit ihrem neuen Programm am 14. November 2026 im katholischen Pfarrsaal in Vilseck.
„Pumuckl und das Schlossgespuksl” – so hieß der Titel der ersten Kinderlesung des Festspielvereins. Die Akteure sitzend von links: Saskia Krügelstein (Erzählerin) und Melina Merkl (Leni), stehend von links: Roland Fritsch (Meister Eder), Andreas Schießler (Pumuckl, Autor des Stücks), Elvira Klemen (Schlossherrin) und Mandy Römer (Schlossverwalterin). (Bild: Sabine Wopperer)

Der Festspielverein-Pumuckl spukt im Hirschauer Pflegschloss

„Pumuckl und das Schlossgespuksl” – aus der Feder von Andreas Schießler stammte das Stück der erste Kinderlesung, zu der der Festspielverein in Kooperation mit der Stadt- und Pfarrbücherei in den ersten Stock des Pflegschlosses einlud. Die Idee dazu kam aus einer kleinen Festspielrunde, die sich den aktuellen Pumuckl-Kinofilm anschaute. Aber es sollte mehr werden als bloßes Vorlesen. Evi Fritsch und Sabine Wopperer schminkten und kleideten die Akteure ein. Roland Fritsch baute ein kleines Bühnenbild, Philipp Wopperer spielte die entsprechenden Sounds ein und sorgte für die treffende Lichtstimmung. Nun konnten das Abenteuer von Meister Eder und seinem unsichtbaren Kobold Pumuckl beginnen. Im Schloss, so die besorgte Schlossherrin versetzten geheimnisvolle Geräusche, flackernde Lichter und nächtliches Poltern die Bewohner in Angst und Schrecken. Pumuckl begegnet beim Erkunden der dunklen Gänge dem vermeintlichen Gespenst. Bald stellt sich heraus, dass die kleine Leni aus Langeweile die Streiche spielt. Die Erwachsenen erkennen, dass kein wirklicher Spuk existiert. Leni darf wieder unbeschwert im Schloss sein. Eder und Pumuckl kehren in ihre Werkstatt zurück, bereichert durch ein Abenteuer, das gezeigt hat, wie wichtig Aufmerksamkeit, Fantasie und Zuhören sind. Kinder wie Erwachsene kamen auf ihre Kosten. Der Eintritt war frei, hinterher gab es für die Kinder Schaumküsse mit Geistergesichtern, für die „großen” Pumuckl-Fans Kaffee und Kuchen. Die Spenden kommen der Inklusionsarbeit beim ERSC Amberg zugute. Die sehr gut besuchte Veranstaltung war ein toller Erfolg. Die Kindergärten haben den Festspielvereins-Pumuckl bereits gebucht.
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