„Zu unserem 43. Imkerfest haben wir noch die Kurve gekriegt.“ Davon zeigte sich ein Eschenbacher Bienenzüchter in den Nachmittagsstunden des Himmelfahrtstages überzeugt. Zum Imkerfest zeigte dem Verein die „kalte Sophie“ eine überaus kühle Schulter, verbunden mit einem Regenguss am Vormittag. Im geräumigen Festzelt ließ ein Heißluftgebläse den Weißwurstfrühschoppen vor allem Vereinsabordnungen zu einer großen Gesprächsrunde werden. Nach dem Mittagsläuten der Kirchen löste die Sonne jedoch, wenn auch zögerlich, die Regenwolken auf und der Festbetrieb breitete sich zunehmend auch auf das Freigelände aus.
Regen Zuspruch fand die kleine Budenstraße vor dem Festzelt, die mit ihren Verkaufsständen Willkommensatmosphäre schuf. Es lockten ein Spanferkelgericht, Bratwürste, Steaks, Fischsemmel und Zuckerwatte. Am anspruchsvolles Kuchen- und Tortenbuffet ergötzten nicht nur zweibeinige „Bienen“. Eine bunte Mischung an Sachpreisen, darunter viel Honig, bot der Tombolastand. An manchen Tischen reihten sich bald die Honiggläser. Die emsige Mannschaft um Vorstand Reinhold Gietl, sie sieht in der Imkerei kein Hobby, sondern eine Lebensaufgabe, freute sich auch über die gezeigte Verbundenheit von Imkerfreunden aus den Landkreisen Neustadt/WN und Tirschenreuth. Gerne beantwortete sie Fragen von Festbesuchern, wie man verantwortungsvoll die Imkerei erlernen kann. Der Festplatz wurde zudem Raststation von „Vatertagstouristen“. Ist doch das Imkerfest seit Jahren im weiten Umkreis als Zwischenstation bekannt und beliebt.