Hürdenlauf + Kugelstoß + Hochsprung +Weitsprung als Teildisziplinen des leichtathletischen Hallenmehrkampfs (Bild: Alexander Gröger)

Gröger-Schwestern überzeugen bei Mehrkampf-Premiere

Die beiden Schwestern Carolina und Linda Gröger aus Eschenbach haben bei ihrer ersten Teilnahme an den Bayerischen Hallenmehrkampfmeisterschaften der Leichtathletik in Fürth eindrucksvoll auf sich aufmerksam gemacht. In der abwechslungsreichen Königsdisziplin der Leichtathletik überzeugten beide Nachwuchsathletinnen mit starken Leistungen und bemerkenswerter Nervenstärke. Carolina startete in der Altersklasse U14 und feierte mit Platz 15 im bayernweiten Vergleich einen gelungenen Einstand. Besonders glänzte sie mit zwei neuen persönlichen Bestleistungen. Im Kugelstoßen wuchtete sie die Kugel auf starke 9,24 Meter. Auch im 60-Meter-Hürdensprint zeigte sie ihr Talent und stoppte die Uhr bei 10,90 Sekunden. Ihre ältere Schwester Linda trat in der Altersklasse U18 an und erreichte ebenfalls Rang 15 im Freistaat. Diese Platzierung erhält besonderes Gewicht, da Linda als Athletin des jüngeren Jahrgangs antrat. In ihrem eigentlichen Jahrgang hätte sie sogar den siebten Platz belegt. Besonders beeindruckend waren ihre 11,36 Meter im Kugelstoßen sowie übersprungene 1,48 Meter im Hochsprung. Der Mehrkampf verlangte den jungen Sportlerinnen alles ab. Zum Abschluss stand erstmals der kräftezehrende 800-Meter-Lauf auf dem Programm, durch den sich beide mit großem Kampfgeist und viel Durchhaltevermögen kämpften. Die starken Resultate haben zudem eine weitere erfreuliche Folge: Mehrere ihrer erzielten Leistungen erfüllen bereits die Normen für die Bayerischen Einzelmeisterschaften im kommenden Sommer. Für die Leichtathletik in Eschenbach bedeuten die Auftritte der Gröger-Schwestern ein starkes Signal. Seit vielen Jahren gab es dort nicht mehr zwei so vielseitig talentierte Athletinnen. Ihr gemeinsamer Weg im Mehrkampf könnte erst der Anfang einer vielversprechenden sportlichen Entwicklung sein. Trainer und Vereinsverantwortliche hoffen, dass die beiden auch künftig im Gleichschritt für sportliche Schlagzeilen sorgen werden – vielleicht schon bei den kommenden Meisterschaften im Sommer. Ihr Mut, Ehrgeiz und ihre Vielseitigkeit machen bereits jetzt deutlich: Die Zukunft der Eschenbacher Leichtathletik wirkt sehr vielversprechend und spannend zugleich.
Die Flying Boots übergaben ihre diesjährige Spende an den Wünschewagen der Malteser. Mit der Spende setzen sie ein Zeichen für Zusammenhalt, Mitgefühl und gelebtes Ehrenamt in der Region (von links: Carmen Neubauer, Schriftführerin; Florian und Barbara Faltenbacher, Malteser; Stefanie Schmidt, 2. Vorstand; Sonja Goerke, 1. Vorstand; Mike Castillo, Beisitzer) (Bild: Petra Lettner)

Spendenübergabe mit Herz: Flying Boots unterstützen Wünschewagen der Malteser

Eine besondere Spendenübergabe stand kürzlich beim Linedanceverein „Flying Boots” auf dem Programm. Die Vorsitzende Sonja Goerke überreichte die jährliche Spende des Vereins an den Wünschewagen der Malteser. In diesem Jahr kam dabei die stolze Summe von 400 Euro zusammen. Die Spende stammt aus verschiedenen Aktionen des Vereins im vergangenen Jahr. Den größten Anteil brachte dabei das Engagement der Flying Boots beim Deutsch-Amerikanisches Volksfest in Grafenwöhr, bei dem der Verein mit viel Einsatz und Begeisterung vertreten war. Auch kleinere Veranstaltungen und interne Aktionen trugen zum Spendenbetrag bei. Bei der Übergabe bedankte sich Goerke bei allen Mitgliedern und Unterstützern, die durch ihre Mithilfe diese Spende möglich gemacht haben. „Es ist uns ein großes Anliegen, mit unserer Arbeit nicht nur Freude am Tanzen zu vermitteln, sondern auch Menschen zu unterstützen, die Hilfe brauchen”, betonte die Vorsitzende. Für den Wünschewagen nahm Barbara und Florian Faltenbacher die Spende entgegen und erklärte den Anwesenden die wichtige Aufgabe des Projekts. Der Wünschewagen erfüllt Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen besonderen Herzenswunsch. Alle Helferinnen und Helfer engagieren sich dabei ausschließlich ehrenamtlich. Die Wünsche sind dabei ganz unterschiedlich. Manche Fahrten führen zu einem letzten Besuch eines Fußballspiels, andere zu einem Ausflug in den Nürnberger Zoo. Oft sind es aber auch kleine, sehr persönliche Wünsche, wie noch einmal den Partner oder die Partnerin im Altenheim besuchen zu können. Faltenbacher machte deutlich, wie wertvoll jede einzelne Spende für die Arbeit des Wünschewagens ist. „Ohne die Unterstützung von Vereinen und engagierten Menschen könnten wir diese Fahrten nicht ermöglichen”, erklärte er.


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