Die polnisch-deutsche Freundschaft stand im Mittelpunkt des Austauschs. (Bild: Petra Kreuzer)

Schüleraustausch mit Polen bleibt unvergesslich

Eschenbach. Eine erlebnisreiche und eindrucksvolle Woche liegt hinter den Schülerinnen und Schülern, die im Rahmen des diesjährigen Schüleraustauschs mit der Partnerschule in Nowy Wiśnicz vom 18. bis 25. April 2026 in Polen zu Gast waren. Organisiert wurde der Austausch von Petra Kreuzer und Eva Rauh. Begleitet wurden die Jugendlichen vor Ort von Petra Kreuzer und Lisa Freiberger. Nach der Anreise am Samstag wurden die Schülerinnen und Schüler herzlich von ihren Gastfamilien aufgenommen. Der Sonntag stand ganz im Zeichen des Familienalltags. In den Gastfamilien erhielten die Jugendlichen erste persönliche Einblicke in das Leben, die Kultur und die Traditionen ihrer polnischen Austauschpartner. Am Montag begann das offizielle Programm an der Partnerschule in Nowy Wiśnicz. Bei gemeinsamen Kennenlernspielen kamen sich die deutschen und polnischen Jugendlichen schnell näher. Im Anschluss wurde die Gruppe von der Bürgermeisterin der Stadt empfangen. Der Besuch im Rathaus unterstrich die Bedeutung des Austauschs für die Stadt und ihre Partnerschaft mit der Schule. Danach erkundeten die Schülerinnen und Schüler bei einem Stadtspiel Nowy Wiśnicz und lernten die wichtigsten Orte der Stadt auf abwechslungsreiche Weise kennen. Am Dienstag führte das Programm in die Regionalkammer nach Stary Wiśnicz. Dort erhielten die Jugendlichen interessante Einblicke in das kulturelle Erbe und die Traditionen der Region. Besonders kreativ wurde es beim Anfertigen von Scherenschnitten und Freundschaftsbändern. Dabei entstanden nicht nur schöne Erinnerungsstücke, sondern auch viele gemeinsame Momente. Ein Höhepunkt der Woche war am Mittwoch der Besuch der ehemaligen Königsstadt Krakau. Die beeindruckende Altstadt, historische Bauwerke und das besondere Flair der Stadt hinterließen bei den Jugendlichen bleibenden Eindruck. Ein weiteres Highlight folgte am Donnerstag mit dem Besuch des Salzbergwerks in Bochnia. Tief unter der Erde erkundete die Gruppe die weitläufigen Stollen und erhielt spannende Einblicke in die Geschichte des Salzabbaus. Für viele war dieser Ausflug einer der eindrucksvollsten Programmpunkte der Woche. Am Freitag fand in der Schule der gemeinsame Abschlussabend statt. In fröhlicher Atmosphäre wurde gefeiert, gelacht und auf die erlebnisreichen Tage zurückgeblickt. Dabei wurde deutlich, wie schnell aus anfänglicher Zurückhaltung neue Freundschaften entstanden waren. Am Samstag trat die Gruppe schließlich die Heimreise an. Im Gepäck hatten die Schülerinnen und Schüler zahlreiche neue Eindrücke, wertvolle Erfahrungen und viele schöne Erinnerungen. Der Schüleraustausch mit der Partnerschule in Nowy Wiśnicz war für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Neben dem Kennenlernen eines anderen Landes und seiner Kultur standen vor allem die Begegnungen zwischen den Jugendlichen im Mittelpunkt. So bleibt die Woche in Polen als unvergessliches Erlebnis in Erinnerung.
Die Klasse 7c durfte zusammen mit ihrer Lehrkraft Annika Siegler einen Blick hinter die Kulissen der Bank werfen. (Bild: Annika Siegler)

Praxisnaher Einblick in die Welt der Bank

Die Klasse 7c der Wirtschaftsschule besuchte gemeinsam mit ihrer Lehrkraft Frau Siegler die Volks- und Raiffeisenbank in Eschenbach. Insgesamt 15 Schülerinnen und Schüler erhielten dabei spannende Einblicke in den Arbeitsalltag einer Bank. Im Rahmen einer Führung durch die Räumlichkeiten wurde den Jugendlichen ein Blick hinter die Kulissen ermöglicht. Ein besonderes Highlight war dabei der Einblick in die Bankschließfächer, der viele Schülerinnen und Schüler besonders beeindruckte. Zudem wurden ihnen verschiedene Abläufe innerhalb der Bank anschaulich erklärt. Im Anschluss an die Führung informierten Herr Richard Götz und Frau Martina Palenow die Klasse über Themen des Zahlungsverkehrs. Dabei hatten die Schülerinnen und Schüler auch die Gelegenheit, zahlreiche Fragen zu stellen, die von beiden sehr offen, ehrlich und verständlich beantwortet wurden. Der Besuch stellte eine gelungene Verbindung von Theorie und Praxis dar: Die Inhalte knüpften direkt an den Unterricht im Fach Ökonomische Bildung an und machten wirtschaftliche Zusammenhänge für die Schülerinnen und Schüler anschaulich und greifbar. Für große Begeisterung sorgten zudem die Verpflegung mit belegten Semmeln und Getränken sowie kleine Geschenke, die im Schulalltag sicher noch häufig Verwendung finden werden. Ein besonderer Dank gilt Herrn Götz und Frau Palenow für ihr Engagement, die freundliche Betreuung und die gelungene Gestaltung des Besuchs, der den Schülerinnen und Schülern sicherlich noch lange in positiver Erinnerung bleiben wird.

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