Heimatverein Eschenbach: Geschichte und Kultur vor Ort

Der Heimatverein Eschenbach widmet sich der Geschichte, Kultur und Alltagswelt von Eschenbach in der Oberpfalz. Er sammelt, bewahrt und vermittelt, was den Ort geprägt hat, und macht Heimatkunde damit nicht nur archivalisch, sondern anschaulich und zugänglich. So ist der Verein eine wichtige Adresse für alle, die mehr über die Stadt und ihre Entwicklung erfahren möchten.

Im Mittelpunkt steht das Museum „Beim Taubnschuster” in einem historischen Ackerbürgerhaus. Dort geht es unter anderem um Stadtgeschichte, Kommunbrauwesen, Hausnamen und historische Fotografien. Das Haus ist zugleich ein Ort für Ausstellungen, Vorträge und kulturelle Veranstaltungen.

Zum Profil des Vereins gehören außerdem Publikationen zur Orts- und Regionalgeschichte. Seit 1978 erscheint die Reihe „Heimat Eschenbach”, hinzu kommen weitere Veröffentlichungen und Führungen, die Geschichte vor Ort erlebbar machen. Damit richtet sich der Verein an geschichtlich Interessierte ebenso wie an Menschen, die ihre Heimat besser kennenlernen wollen.

Wer sich informieren oder in die Themen des Heimatverein Eschenbach einlesen möchte, findet weitere Hinweise auf der offiziellen Website unter www.heimatverein-eschenbach.de.

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Info

Kurzprofil: Heimatverein Eschenbach

  • Verein: Heimatverein Eschenbach
  • Ort: Eschenbach i.d.OPf.
  • Kategorie: Heimat- und Geschichtsverein
  • Museum: Beim Taubnschuster
  • Publikationen: Reihe „Heimat Eschenbach” seit 1978
  • Angebote: Ausstellungen, Führungen und kulturelle Veranstaltungen
  • Website: www.heimatverein-eschenbach.de

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 Besondere Verdienste erwarben sich ( von links) Monika Albersdörfer und Juliane Keck um den Barockgarten und Gertraud Wiesner und Rita Krauß um das Archiv des Heimatvereins. (Bild: Walther Hermann)

Heimatverein unter neuer Führung

Nach dem Rücktritt der Vorstandschaft gab sich der Heimatverein mit Gregor Forster, Alfons Müller, Matthias Haberberger und Kornelia Götz eine neue Führungsmannschaft. Die dafür einberufene Mitgliederversammlung nutzte Karlheinz Keck, das Vereinsgeschehen der vergangenen 12 Monate in Form einer Zeitreise in Bildern lebendig werden zu lassen. „Unser Hauptaugenmerk galt dem Betrieb des Museums mit Pflege von Haus und Garten, die zu örtlichen Vorzeigeobjekten wurden, der Zoigltradition, der Archivtätigkeit und Sonderausstellungen“, betonte Keck zum Ende seiner 44-jährigen Vorstandstätigkeit. Inhalte seiner Zeitreise mit vielen Stationen waren unter anderem Ausstellungen wie „Die 20er Jahre“, „Eschenbacher Künstler“, „Kunst Leo Schötz“ und „Eschenbacher Barackenleben“, die Eschenbacher Mundarttage, Führungen für Schulklassen und bei Klassentreffen, das Konzert 40 Jahre Stodtbergsaitn, Jam-Session, Adventsmarkt, Vorträge zu 900 Jahre Stegenthumbach, verlassene Orte im Truppenübungsplatz, Wolfram und sein Eschenbach und der Oberpfälzer Asterix, Exkursionen durch alte Oberpfälzer Schlösser und der 48. Band von „Heimat Eschenbach“. Er betonte, wie sehr die „hervorragende Archivarbeit“ zu regelmäßigen Anfragen führt, und die vielseitige Vereinsarbeit „nicht für uns, sondern für die gesamte Stadt erbracht wird“. Im Bierweg mit Kellern sah er noch eine interessante Zukunftsaufgabe.
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