„Dieser Austausch ist etwas Außergewöhnliches. Es gibt keine anderen Schulen, die eine solch lange Ost-West-Schülerbegegnung vorweisen können.“ Mit Stolz erinnerte Dr. Jan Mayer beim Abschlussabend des Austauschs 2026 des Gymnasiums Eschenbach mit dem Jura Hronca Gymnasium Preßburg an die erste Begegnung 1969, in der Zeit des Prager Frühlings, und äußerte sich geradezu dankbar dafür, dass er diese Partnerschaft „mehr als ein halbes Leben lang“ begleiten darf. Er wünschte sich, dass sich weiterhin junge Leute treffen und „solche Austausche mit großartiger bayerischer Gastfreundschaft erleben“.
Nach einer erlebnisreichen Woche mit Besichtigung Innenstadt und Besuch der Therme Weiden, Empfang bei Bürgermeister Marcus Gradl, Führung durch das Heimatmuseum Taubnschuster, Minigolf-Turnier am Rußweiher, Besuch des Deutschen Museums mit Stadtrallye Innenstadt München, Besichtigung von Frauen- und Herrenchiemsee, Besuch des Hauses der Bayerischen Geschichte und des Doms zu Regensburg und Unternehmungen mit den Gastfamilien endete in der Mensa des Gymnasiums im Rahmen einer Bildernachlese ein weiterer Teil einer völkerverbindenden Aktion junger Europäer im Beisein pädagogischer Urgesteine und Schulleiter wie Paul Lippert und Toni Schwemmer. Martin Weinzierl, der örtliche Leiter des Schüleraustauschs, sah in Jan Mayer eine slowakische Leitfigur, „die für diese Schülerbegegnung seit 1997 steht, wie kein anderer“. Er bedauerte, dass mit dessen Eintritt in den Ruhestand eine „Ära“ zu Ende geht. In seinem Rückblick auf die Erlebnisse des Schüleraustauschs in der postkommunistischen Zeit sprach Weinzierl von Bildungserlebnissen und von gemeinsamer Lebensfreude und überraschte Mayer „als Anerkennung für gute Taten“ mit einer schmucken Toneule. Als Sprecherin der Gäste schwärmte Amalia Gräffinger vom Erleben schöner Städte und wunderschöner Natur, aber auch davon: „Wir haben euch kennen gelernt, uns wie zu Hause gefühlt und Einblick in eure Arbeit erhalten, einen wichtigen Teil des Austauschs.“