Sehr blumig endete die Muttertags- und Vatertagsfeier, zu der die Gestaltergruppe der Seniorengemeinschaft ins Pfarrheim geladen hatte. Zur Einstimmung gestaltete Ruhestandspfarrer Helmut Süß in St. Laurentius besonders würdevoll eine Maiandacht. „Jetzt wollen wir ehren und verwöhnen“ kündigte Maria Förster anschließend an, freute sich über die Anwesenheit von Bürgermeister Marcus Gradl, Seniorenbeauftragten Klaus Lehl und der beiden Ortsgeistlichen und erinnerte an den seit 1914 bestehenden „schönen Brauch des Muttertags“. Sie sah in der Mutter den Kern der Familie und rief dazu auf, den Vater nicht in den Schatten zu stellen, der zu einem intakten Familienleben beiträgt. Hinter ihr wartete bereits ein mit Erdbeer-, Käsesahne-, Schwarzwälder Kirsch- und Windbeuteltorten und mit Kücheln „geschmücktes“ Buffet.
Nach der Gratulation von acht Geburtstagskindern, denen Pfarrer Johannes Bosco als Bote Maria Försters mit Sektpräsenten gratulierte, trat das Kommunionkind Lara Wittmann ans Mikrofon und trug ein tiefsinniges Muttertagsgedicht vor. Nicht fehlen durfte das Geburtstagslied, das die Seniorengemeinschaft unter dem Dirigat Försters in Kanonform sang. Pfarrer Jobo dankte dem Team um Maria Förster für die aufwändige Vorbereitung der Feier, wünschte der Gemeinschaft noch viel Spaß und freute sich bereits auf ein „Wiedersehen beim Grill“. Dazu kündigte er für den 17.5. ein Maifest am Brauhausplatz 1 an, das es mit Leben zu füllen gelte. Es bat um das Beisteuern „schöner Kuchen“. Das gute Miteinander der Gemeinschaft lobte Bürgermeister Gradl, dankte dem Gestalterteam für deren zeitaufwändiges Engagement und kam zurück auf den Anlass der Feier: „Ohne Mama und Papa geht nichts.“ Gemeinsam mit Klaus Lehl ging er durch die langen Tischreihen. Als Beitrag der Stadt übergaben sie als Rosenkavaliere jedem der Senioren eine Königin der Blumen.