Das Museum beim Taubnschuster in Eschenbach öffnet am Sonntag, 10. Mai, von 14 bis 17 Uhr. Historische Bilder und seltene Gegenstände erinnern an das Leben in der Barackensiedlung an der Pressather Straße. Seit den 1930er-Jahren prägten die Holzbauten das Stadtbild, zunächst als Quartier des Reichsarbeitsdienstes, später als erste Unterkunft für viele Heimatvertriebene, die nach dem Krieg in die Stadt kamen und die Einwohnerzahl binnen kurzer Zeit verdoppelten. Die Exponate zeichnen das Bild einer Epoche, die von Arbeitsdrill, Krieg und Not geprägt war. Im Museumscafé können Erinnerungen aufgefrischt werden.