Die neue Ausstellung „Barackenleben – Reichsarbeitsdienst- und Flüchtlingslager Eschenbach“ ist jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr im Museum Beim Taubnschuster zu sehen. Viele Eschenbacher haben noch eine persönliche Beziehung zu dem alten Flüchtlingslager am Birschlingsweg, da sie oder ihre Eltern nach Krieg und Vertreibung dort gelebt haben, dort geboren wurden oder die Baracken von Besuchen kannten. Trotz der widrigen Umstände in den primitiven Behausungen, die anfangs ohne Strom- und Wasseranschluss waren, sprechen die meisten von schönen Jugendzeiten. Für die Stadt Eschenbach war die große Zahl der Neubürger ein Gewinn. Die Einwohnerzahl stieg von etwa 1450 im Jahr 1939 auf circa 3200 im Jahr 1949. Gut ausgebildete Leute brachten neue Handwerkstechniken und Berufserfahrungen in die Rußweiherstadt. Im Museumscafé können die frühen Erfahrungen diskutiert werden.