Die wichtigsten Akteure des Unternehmerfrühstücks, darunter die beiden Referenten Petar Miščević (3.v.li.) und Klaus Speckner (4.v.li.) sowie Landrat Richard Reisinger (5.v.li.). Von links: Dr.-Ing. Stephan Roth (OTH Amberg-Weiden), Laura Neubauer (Ausländerrecht Landratsamt Amberg-Sulzbach), Petar Miščević (Koordinierungs- und Beratungsstelle Berufsanerkennung), Klaus Speckner (Zentrale Stelle für die Einwanderung von Fachkräften), Landrat Richard Reisinger, Angela Seidel (Wirtschaftsförderung Landkreis Amberg-Sulzbach), Dr.-Ing. Thomas Niehoff (Leiter TTZ Schwandorf). (Bild: Christine Hollederer)

Unternehmerfrühstück mit Landrat Richard Reisinger setzt Impulse für internationale Fachkräfte und regionale Vernetzung

Ein Duft von frisch gebrühtem Kaffee und angeregte Gespräche von Akteuren der regionalen Wirtschaft. So begann das Unternehmerfrühstück im Landratsamt Amberg-Sulzbach, zu dem Landrat Richard Reisinger und die Wirtschaftsförderung des Landkreises eingeladen hatten. Ein zentrales Thema des Vormittags lautete „Internationale Fachkräfte. Was Unternehmen wissen sollten.“ Damit griff die Wirtschaftsförderung ein Thema auf, das viele Betriebe im Landkreis unmittelbar beschäftigt, denn der Fachkräftemangel ist längst Realität und in den Betrieben angekommen. Dementsprechend gut gefüllt war der König-Ruprecht-Saal des Landratsamtes, in dem sich Vertreter von mehr als 80 Unternehmen aus dem Landkreis versammelt hatten. Petar Miščević von der Koordinierungs- und Beratungsstelle Berufsanerkennung erläuterte in seinem Vortrag „Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen. Mehrwert für Betrieb und Fachkraft“, wie Unternehmen vom Know-How internationaler Mitarbeiter profitieren können. Im Anschluss daran informierte Klaus Speckner von der Zentralen Stelle für die Einwanderung von Fachkräften über aufenthaltsrechtliche Fragen, Verfahrenswege und Fördermöglichkeiten. Für Wirtschaftsförderin Angela Seidel ist das Thema Fachkräfte strategisch entscheidend: „Wenn wir unseren Wohlstand sichern wollen, müssen wir international denken und gleichzeitig regional handeln“.

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