Der fünftägige Jahresausflug begann früh um 5 Uhr mit dem Busunternehmen Bäumler in Schnaittenbach. Später wurde an einem Parkplatz gefrühstückt mit Wurstsemmeln und Kaffee und gegen Mittag gab es traditionsgemäß bayerische Weißwürste mit Brezn. Die Reise führte zunächst über München nach Bregenz, anschließend durch die Schweiz und das Rheintal bis ins Tessin. Einen ersten Blick auf den Lago Maggiore erhielten wir in Locarno am Nordende des Sees. Wir folgten dem westlichen Seeufer bis nach Baveno. Dort waren wir für die nächsten Tage untergebracht. Die erste Station war Isola Bella mit dem berühmten Palazzo Borromeo, terrassenförmigen Gärten, weißen Pfauen und prunkvollen Innenräumen. Eine Bootsfahrt führte anschließend zur Fischerinsel Isola dei Pescatori, Heimat der letzten Berufsfischer des Sees. Der dritte Tag stand im Zeichen des Oberitalienischen Seesystems: Como und Lugano. In Como beeindruckte die Y-förmige Uferlinie, während Lugano im Tessin mit mediterranem Flair und Parklandschaften lockte. Am vierten Tag stand der Ortasee (Orta) auf dem Programm. Die Gruppe nutzte eine kleine Bimmelbahn ins Zentrum, schlenderte durch enge, steile Gassen hinab zum Seeufer und unternahm eine Bootsfahrt zur Insel San Giulio mit einer Benediktinerinnen-Abtei. Begleitet wurde die Gruppe täglich von der deutschsprachigen Reiseleiterin Patricia. In einer wunderbaren Panoramafahrt am See entlang verabschiedete man sich am fünften Tag vom Lago Maggiore. Die letzte Station auf der Heimfahrt war dem leiblichen Wohl gewidmet. In einem Gasthaus nahe Alfeld genoss man noch das Abendessen. „Es war eine Reise für die Seele – geprägt von atemberaubenden Landschaften, kulturellen Höhepunkten und vielen gemeinsamen Momenten”, so das Fazit der Reisenden.