Gruppenbild vor der Gartenterrasse auf der Isola Bella (Bild: Anita Hartmann)

Tolle Erinnerungen mitgebracht: Schnaittenbacher Frauenbund machte Jahresausflug an den Lago Maggiore

Der fünftägige Jahresausflug begann früh um 5 Uhr mit dem Busunternehmen Bäumler in Schnaittenbach. Später wurde an einem Parkplatz gefrühstückt mit Wurstsemmeln und Kaffee und gegen Mittag gab es traditionsgemäß bayerische Weißwürste mit Brezn. Die Reise führte zunächst über München nach Bregenz, anschließend durch die Schweiz und das Rheintal bis ins Tessin. Einen ersten Blick auf den Lago Maggiore erhielten wir in Locarno am Nordende des Sees. Wir folgten dem westlichen Seeufer bis nach Baveno. Dort waren wir für die nächsten Tage untergebracht. Die erste Station war Isola Bella mit dem berühmten Palazzo Borromeo, terrassenförmigen Gärten, weißen Pfauen und prunkvollen Innenräumen. Eine Bootsfahrt führte anschließend zur Fischerinsel Isola dei Pescatori, Heimat der letzten Berufsfischer des Sees. Der dritte Tag stand im Zeichen des Oberitalienischen Seesystems: Como und Lugano. In Como beeindruckte die Y-förmige Uferlinie, während Lugano im Tessin mit mediterranem Flair und Parklandschaften lockte. Am vierten Tag stand der Ortasee (Orta) auf dem Programm. Die Gruppe nutzte eine kleine Bimmelbahn ins Zentrum, schlenderte durch enge, steile Gassen hinab zum Seeufer und unternahm eine Bootsfahrt zur Insel San Giulio mit einer Benediktinerinnen-Abtei. Begleitet wurde die Gruppe täglich von der deutschsprachigen Reiseleiterin Patricia. In einer wunderbaren Panoramafahrt am See entlang verabschiedete man sich am fünften Tag vom Lago Maggiore. Die letzte Station auf der Heimfahrt war dem leiblichen Wohl gewidmet. In einem Gasthaus nahe Alfeld genoss man noch das Abendessen. „Es war eine Reise für die Seele – geprägt von atemberaubenden Landschaften, kulturellen Höhepunkten und vielen gemeinsamen Momenten”, so das Fazit der Reisenden.
Frau Graf Kriminalpolizeiliche Fachberaterin. (Bild: Maria Kraus)

Seniorenstammtisch Schnaittenbach mit Aufklärung der Polizei zu Betrugsmaschen

Seit einigen Jahren laden Gabi Meiser, Annelies Pilarski, Helene und Maria Kraus vom Pfarrgemeinderat und Frauenbund Schnaittenbach jeden 3.Dienstag im Monat zum Seniorennachmittag ins Pfarrheim St.Vitus ein. Nach kurzer Begrüßung, Liedersingen, Stuhlgymnastik, kleinen Gedichten und heiteren Geschichten gibt es bei selbstgebackenen Torten und Kuchen in gemütlicher Runde viel Gesprächstoff und regen Gedankenaustausch. Dieses Angebot wird von den Seniorinnen und Senioren sehr gerne angenommen. Dieses Mal war der Zuspruch sehr groß, da ein besonderes Thema auf dem Programm stand, über das man inzwischen fast täglich in den Medien berichtet. Frau Graf, kriminalpolizeiliche Fachberaterin der Kriminalpolizei-Inspektion Amberg, klärte über Schockanrufe und Trickbetrügereien auf und gab dazu Sicherheitstips für richtiges Verhalten. Sie appellierte:-lassen Sie sich von NIEMANDEM am Telefon unter Druck setzen, -legen Sie einfach auf - wählen Sie selbst die Nummer 110 der Polizei (keine Wahlwiederholung), -halten Sie Rücksprache mit Angehörigen oder vertrauten Personen, -die echte Polizei fordert niemals Bargeld oder Wertgegenstände, -Kautionsforderungen gibt es bei uns nicht, -übergeben Sie nie Kontodaten, Geld oder Wertsachen an Unbekannte. Die Anwesenden hörten sehr interessiert zu, da sie dieses Thema schon sehr beängstigt. Wir hoffen, dass wir durch diese Aufklärung zu Ihrem Schutz beitragen können. Herzlichen Dank nochmals an Frau Graf für Ihre wichtigen Ausführungen.
Gruppenbild vor dem Hochaltar mit Pfarrer Helmut Brügel -ganz links- und Katechist Martin Bergmann -ganz rechtsmit dem Vorstandsteam des Frauenbundes und den Teilnehmern (Bild: Anita Hartmann)

Geistliche Kirchenführung in St. Vitus

Martin Bergmann, Katechist und Sprecher des Pfarrgemeinderates, führte für die Mitglieder des Frauenbundes ZV Schnaittenbach eine geistliche Kirchenführung in ihrer Heimatkirche St. Vitus durch. Begrüßt wurden die Anwesenden, darunter auch drei Männer, am Eingang der Kirche. Bergmann erläuterte die Kirche als spirituellen Raum, in dem Besucherinnen und Besucher Ruhe finden, Kraft schöpfen und die religiöse Praxis erleben können. Um Besonderheiten des katholischen Glaubens besser zu erläutern, nutzten die Teilnehmenden liturgische Orte wie Hochaltar mit Tabernakel, Tischaltar, Taufkapelle, Taufbecken und Kanzel, um nur einiges zu nennen. Auch liturgische Gegenstände wie Kelch und Hostienschale, Ziborium, Korporale und Pantene verdeutlichten die Verbindung von praktischer Funktion, künstlerischer Gestaltung und religiöser Symbolik. Sie seien unverzichtbar für die Feier katholischer Messen und der Sakramente. Geistliche Kirchenführungen vereinen kulturelle, historische und spirituelle Aspekte und machen Kirchen zu lebendigen Orten der Begegnung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden eingeladen, Fragen zu stellen, die Martin Bergmann und Pfarrer Helmut Brügel gern beantworteten. Den Abschluss bildete eine Zusammenkunft in der Tafernwirtschaft „Goldener Löwe”. Gastwirt Dr. Nagler übernahm das erste Getränk für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer -herzlichen Dank dafür-, wodurch nicht nur der Geist, sondern auch der Körper gestärkt wurde. Das Vorstandsteam des Frauenbundes zeigte sich sehr erfreut über das große Interesse und die positive Resonanz.

Über beiunsdaheim.de:

north