Hans Dickert, Bürgermeister Marcus Eichenmüller, Sprecher des Arbeitskreises Heimat und Kultur „Bebbo” Schuller und Shirlee Dickert  (Bild: Josef "Bebbo" Schuller)

„East meet West” - Chinesische Teekunst

Auf einem Heimaturlaub im Lande und in der Heimatstadt ihres Ehemannes Hans lud Shirlee Dickert aus Hongkong unter dem Motto „East meet West – chinesische Teekunst“ zu einem „Teatime-Nachmittag“ ein. „Wir Oberpfälzer kennen uns besser aus mit Bier und drum sind wir dankbar, dass uns jemand aus Richtung ‚Land der aufgehenden Sonne‘ etwas über die chinesische Teekunst beibringt und dass wir künftig nicht nur Bier trinken bei uns, sondern auch den Tee genießen können und dürfen!“ Mit diesen Worten begrüßte der neue Sprecher des Arbeitskreises Heimat und Kultur „Bebbo“ Schuller die hauptsächlich weiblichen Gäste des Teeseminars im Kulturstadel Schnaittenbach. Shirlee Dickert begann ihre Reise durch die Welt des Tees im Jahre 2737 v. Chr., als der gottähnliche Kaiser und Bauer „Shennong“ aus China zufällig den Tee entdeckte, als ihm ein paar Blätter desselben zufällig in kochendes Wasser fielen. Anfang des 17. Jahrhunderts verbreitete sich die Kunst des Teekochens dann von Asien aus über ganz Europa. Es gebe insgesamt sechs Hauptteesorten, die aber alle von einem Baum stammten und lediglich durch verschiedene Herstellungsprozesse zu unterscheiden seien. In China würden die unterschiedlichen Teesorten je nach Jahreszeit zubereitet und genossen. Das Ehepaar Dickert verstehe sich als Brückenbauer zwischen Europa und Asien, sprich Deutschland und Hongkong, und habe dazu die „One World Spirit Assoziation“ in Hongkong gegründet. Hans Dickert berichtete u. a., dass er den katholischen Nikolaus nach Hongkong gebracht habe und Shirlee würde im Gegenzug dazu nun die chinesische Teekunst ins Land der Bayern bringen wollen. Shirlee referierte auf Englisch, ihr Ehegatte Hans übersetzte ins Deutsche. Zum Schluss ging man in die Praxis und zelebrierte das Zubereiten von traditionellem Tee aus China. „Bebbo“ Schuller bedankte sich am Ende des interessanten Nachmittags mit einem Verzehrgutschein des „Goldenen Löwen“ in Schnaittenbach. Die Zusammenarbeit soll weitergeführt werden, z. B. mit einem Kalligrafienachmittag beim nächsten Heimatbesuch im kommenden Jahr.
Natürlich stand das Aufstellen des traditionellen Maibaums auf dem Vorplatz des Gerätehauses im Mittelpunkt des Geschehens.  (Bild: Ulrich Reindl)

Feuerwehr Schnaittenbach feiert mit Florianstag und Pumpenfest in den Mai

Gleich in mehrfacher Hinsicht hat die Feuerwehr Schnaittenbach heuer ein besonderes Maifest gefeiert. Neben dem herkömmlichen Aufstellen eines Maibaumes wurde aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums auch die erste handbetriebene Feuerlöschpumpe aus dem Jahr 1926 aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt und den Gästen im Hof präsentiert. Und darüber hinaus wurde das Maifest mit dem Florianstag auf Gemeindeebene kombiniert und zusammen mit den Ortsteilwehren aus Kemnath a. B., Holzhammer und Neuersdorf mit einem Gottesdienst und einem gemütlichen Beisammensein begangen. Da passte es gut ins Bild, dass die erst vor kurzem gewählte neue Vorsitzende Iris Schallmo die Gäste begrüßte und sich der Öffentlichkeit vorstellte. Es war also ordentlich was geboten beim Maifest, das mit dem Aufstellen des Maibaumes zu den Klängen der Ehenbachtaler und bei bestem Frühlingswetter begann. Natürlich ließen es sich die Aktiven auch nicht nehmen und absolvierten am Nachmittag eine kleine Schauübung mit der 100 Jahre alten handbetriebenen Feuerlöschpumpe. Die Zuschauer staunten nicht schlecht, wie gut das alte Gerät noch in Schuss ist und einwandfrei funktionierte. Pfarrer Helmut Brügel und Pfarrvikar Ndudi zelebrierten im Hof hinter dem Gerätehaus einen feierlichen Gottesdienst unter freiem Himmel, der von den Ehenbachtalern musikalisch gestaltet und von der Bevölkerung gerne angenommen wurde. Die neue Vorsitzende Iris Schallmo schlug den Bogen vom Heiligen Florian, der der Legende nach mit nur einem Eimer Wasser ein brennendes Haus gelöscht haben soll, über die Anfänge der technischen Ausstattung der Feuerwehren mit Löschmaschinen bis in die heutige Zeit und wies darauf hin, dass nicht immer nur zähle, wie groß und gut die zur Verfügung stehenden Mittel sind, sondern einfach wichtig sei, dass jemand da ist und anpackt, wenn Hilfe notwendig ist. Und Feuerwehr sei auch schon immer eine Frage von Zusammenhalt, Verantwortung, Mut und dem Willen, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen, gewesen. Das mache die Feuerwehr aus, vor 100 Jahren genauso wie heute.
Das neue Führungsteam der Jugendfeuerwehr Schnaittenbach mit v. l. stellv. Vorsitzendem Markus Nagler, stellv. Kommandant Michael Hottner, Jugendwart Emil Dölschner, stellv. Kommandant Lucas Reindl, Tamara Hirsch, Jugendwartin Claudia Weiß, der neuen Jugendsprecherin Magdalena Werner, Jugendwart Max Nagler, Sabrina Weiß, Bürgermeister Marcus Eichenmüller und Kommandant Michael Werner.  (Bild: Ulrich Reindl)

Jugendfeuerwehr Schnaittenbach wählt neue Sprecher

Gut besucht war die Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr der Stadt Schnaittenbach. Das Jugendwartteam, bestehend aus Maximilian Nagler, Claudia Weiß und Emil Dölschner, konnte neben den Burschen und Mädchen der Jugendfeuerwehr auch Kommandant und Vorsitzenden Michael Werner und dessen Stellvertreter Lucas Reindl, Michael Hottner und Markus Nagler sowie Bürgermeister Marcus Eichenmüller begrüßen. Die Tagesordnung sah neben verschiedenen Berichten die Neuwahl des Jugendsprechers, des Stellvertreters und des Schriftführers vor. Kommandant und Vorsitzender Michael Werner freute sich in seinem Grußwort über die gute Jugendarbeit, wofür er den verantwortlichen Jugendwarten Dank und Anerkennung aussprach, gehe es doch um die Zukunft der aktiven Wehr und damit um die brandschutztechnische Versorgung der gesamten Bevölkerung als eine Pflichtaufgabe jeder Gemeinde. Weiter ermahnte er seine jungen Kameradinnen und Kameraden, die Arbeit in der Jugendfeuerwehr als Vorbereitung für den Übertritt in die aktive Wehr sehr ernst zu nehmen. Selbstverständlich gehören Freizeitaktivitäten und ein hoher Spaßfaktor dazu, trotzdem aber müsse der Fokus auf der Hinführung zum Dienst in der aktiven Wehr liegen. Bürgermeister Marcus Eichenmüller als Vertreter der Stadt Schnaittenbach freute sich über die erfolgreiche Nachwuchsarbeit in der Feuerwehr Schnaittenbach, die durch die aktive Jugendfeuerwehr und auch durch die vor einigen Jahren gegründete Kinderfeuerwehr für die Zukunft sichergestellt werde. Über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr im vergangenen Jahr berichtete Emil Dölschner mit einem umfassenden und mit Fotos bereicherten Rückblick. Weiter erläuterte er die Einnahmen und Ausgaben sowie den Stand der zwar in der Hauptkasse des Vereins integrierten, aber von der Jugendfeuerwehr selbst verwalteten Jugendkasse. Er stellte fest, dass sich die Jugendfeuerwehr durch die Abhaltung des Johannisfeuers zu einem wesentlichen Teil selbst trage. In geheimer und schriftlicher Wahl unter der Leitung von Bürgermeister Marcus Eichenmüller wurde Magdalena Werner zur Jugendsprecherin, Tamara Hirsch zur Stellvertreterin und Sabrina Weiß zur Schriftführerin gewählt.
Frau Graf Kriminalpolizeiliche Fachberaterin. (Bild: Maria Kraus)

Seniorenstammtisch Schnaittenbach mit Aufklärung der Polizei zu Betrugsmaschen

Seit einigen Jahren laden Gabi Meiser, Annelies Pilarski, Helene und Maria Kraus vom Pfarrgemeinderat und Frauenbund Schnaittenbach jeden 3.Dienstag im Monat zum Seniorennachmittag ins Pfarrheim St.Vitus ein. Nach kurzer Begrüßung, Liedersingen, Stuhlgymnastik, kleinen Gedichten und heiteren Geschichten gibt es bei selbstgebackenen Torten und Kuchen in gemütlicher Runde viel Gesprächstoff und regen Gedankenaustausch. Dieses Angebot wird von den Seniorinnen und Senioren sehr gerne angenommen. Dieses Mal war der Zuspruch sehr groß, da ein besonderes Thema auf dem Programm stand, über das man inzwischen fast täglich in den Medien berichtet. Frau Graf, kriminalpolizeiliche Fachberaterin der Kriminalpolizei-Inspektion Amberg, klärte über Schockanrufe und Trickbetrügereien auf und gab dazu Sicherheitstips für richtiges Verhalten. Sie appellierte:-lassen Sie sich von NIEMANDEM am Telefon unter Druck setzen, -legen Sie einfach auf - wählen Sie selbst die Nummer 110 der Polizei (keine Wahlwiederholung), -halten Sie Rücksprache mit Angehörigen oder vertrauten Personen, -die echte Polizei fordert niemals Bargeld oder Wertgegenstände, -Kautionsforderungen gibt es bei uns nicht, -übergeben Sie nie Kontodaten, Geld oder Wertsachen an Unbekannte. Die Anwesenden hörten sehr interessiert zu, da sie dieses Thema schon sehr beängstigt. Wir hoffen, dass wir durch diese Aufklärung zu Ihrem Schutz beitragen können. Herzlichen Dank nochmals an Frau Graf für Ihre wichtigen Ausführungen.
Gruppenbild der Erstkommunionkinder mit Pfarrer Helmut Brügel, Pfarrvikar Ndudi, Pastoralreferent Stefan Dotzler und den Ministranten (Bild: Anita Hartmann)

Kommunionfest in der Pfarreiengemeinschaft St. Vitus / St. Margareta

Die Erstkommunion ist ein bedeutendes Ereignis im Glaubensleben, das in unserer Pfarreiengemeinschaft am Gründonnerstag gefeiert wird. Bereits an jenem Tag erhielten 21 Kinder ihre erste Hl. Kommunion, der Tag, an dem Jesus das Abendmahl eingesetzt hat. Am Sonntag, den 03.05., feierten wir deshalb das Fest der Erstkommunion im festlichen Rahmen. Unter strahlendem Sonnenschein versammelten sich Familien, Freunde und Gemeindemitglieder in der Pfarrkirche St. Vitus, um diesen wichtigen Schritt im Glaubensleben der Kinder mitzuerleben. Über das gesamte Kirchenjahr hatten sich die Kinder auf dieses Fest vorbereitet: In den Weg-Gottesdiensten, im Religionsunterricht und in den Tischgruppen erfuhren sie Gemeinschaft. Die Vorbereitung wurde von Stadtpfarrer Helmut Brügel, den Eltern und den Tischmüttern begleitet. Der Kirchenzug mit den Kommunionkindern, Pfarrer Helmut Brügel, Pastoralreferent Stefan Dotzler, Ministranten und Eltern vom Vitusheim in die Pfarrkirche St. Vitus wurde von der Ehenbachtaler Blasmusik musikalisch angeführt. Unter dem Motto „Ihr seid meine Freunde“ stand der festliche Gottesdienst, zelebriert von Pfarrer Helmut Brügel und Pfarrvikar Ndudi, ganz im Zeichen von Gemeinschaft, Vertrauen und Zusammenhalt. Die St.-Vitus-Kirche war liebevoll geschmückt, und die Kinder trugen mit ihren Beiträgen bei den Kyrie-Rufen und Fürbitten selbst zur feierlichen Gestaltung bei. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von der Mädchengruppe unter der Leitung von Sabine Weiß. Ihre Lieder begleiteten die Zeremonie mit Wärme und Harmonie und vertieften die feierliche Stimmung. Festliche Orgelmusik unseres Organisten Gerhard Linhart begleitete den Ein- und Auszug und vertiefte die feierliche Atmosphäre. Zusammenfassend war es ein festlicher, von Freude geprägter Tag, der die Bedeutung der Erstkommunion sichtbar werden ließ: ein Erlebnis des Glaubens, der Gemeinschaft und der Dankbarkeit für das, was die Heranwachsenden auf diesem Weg erleben dürfen. Am späten Nachmittag des Kommunionfesttages trafen sich die Erstkommunionfamilien noch zu einer Dankandacht, in der auch die Andachtsgegenstände gesegnet wurden und die Kinder ihr Erstkommunionopfer abgeben konnten.


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Das neu gewählte Führungstrio der Feuerwehr der Stadt Schnaittenbach, vorne von links Marti Röbl (zweiter Stellvertreter), Lucas Reindl (Kommandant), Michael Hottner (erster Stellvertreter) und der bisherige Kommandant Michael Werner, hinten v. l. Kreisbrandinspektor Michael Iberer, Kreisbrandrat Christof Strobl und Bürgermeister Marcus Eichenmüller.  (Bild: Ulrich Reindl)

Lucas Reindl zum neuen Kommandanten der Feuerwehr Schnaittenbach gewählt

Weil Kommandant Michael Werner zum Kreisbrandmeister für den östlichen Landkreis mit den Stadtgemeinden Hirschau und Schnaittenbach sowie die Werkfeuerwehr AKW-Kick berufen wurde und deshalb von seinem Ehrenamt zurückgetreten war, war eine zeitnahe Neuwahl der Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Schnaittenbach erforderlich. Deshalb hatte die Stadt Schnaittenbach alle Feuerwehrdienstleistenden und Feuerwehranwärter der Feuerwehr Schnaittenbach zu einer Dienstversammlung in den Unterrichtsraum des Gerätehauses eingeladen. Bürgermeister Marcus Eichenmüller begrüßte die Anwesenden, erläuterte das Wahlprozedere und leitete die geheime Wahl zusammen mit seinem Mitarbeiter Daniel Först und dem gebildeten Wahlausschuss bestehend aus Kreisbrandinspektor Michael Iberer und Michael Werner. Auf Anfrage wurde aus der Versammlung Lucas Reindl als einziger Vorschlag für das Amt des ersten Kommandanten genannt. Von den abgegebenen 43 Stimmen entfielen 40 Ja-Stimmen auf Lucas Reindl bei zwei Nein- und einer ungültigen Stimme. Für die Positionen der Stellvertreter des Kommandanten wurden Michael Hottner und Martin Röbl genannt. Michael Hottner wurde einstimmig zum ersten Stellvertreter und Martin Röbl mit 40 Ja-Stimmen zum zweiten Stellvertreter des Kommandanten gewählt. Die Gewählten mussten sich nicht groß vorstellen, weil sie alle schon seit Jahren in der aktiven Führungsmannschaft tätig und deshalb bei der Mannschaft bestens bekannt waren. Sie nahmen die Wahl unter großem Applaus an, dankten für das entgegengebrachte Vertrauen und baten die Mannschaft um aktive und konstruktive Unterstützung, schließlich sei die Arbeit bei der Feuerwehr in erster Linie Teamwork. Bürgermeister Marcus Eichenmüller freute sich über das ehrenamtliche Engagement der zwar jungen, aber doch schon mit viel Erfahrung ausgestatteten Führungskräfte und bot eine gute Zusammenarbeit und eine stets offene Rathaustür an. Die neu gewählten Kommandanten bedürfen jetzt noch der Zustimmung des Stadtrates.
Gruppenbild vor dem Hochaltar mit Pfarrer Helmut Brügel -ganz links- und Katechist Martin Bergmann -ganz rechtsmit dem Vorstandsteam des Frauenbundes und den Teilnehmern (Bild: Anita Hartmann)

Geistliche Kirchenführung in St. Vitus

Martin Bergmann, Katechist und Sprecher des Pfarrgemeinderates, führte für die Mitglieder des Frauenbundes ZV Schnaittenbach eine geistliche Kirchenführung in ihrer Heimatkirche St. Vitus durch. Begrüßt wurden die Anwesenden, darunter auch drei Männer, am Eingang der Kirche. Bergmann erläuterte die Kirche als spirituellen Raum, in dem Besucherinnen und Besucher Ruhe finden, Kraft schöpfen und die religiöse Praxis erleben können. Um Besonderheiten des katholischen Glaubens besser zu erläutern, nutzten die Teilnehmenden liturgische Orte wie Hochaltar mit Tabernakel, Tischaltar, Taufkapelle, Taufbecken und Kanzel, um nur einiges zu nennen. Auch liturgische Gegenstände wie Kelch und Hostienschale, Ziborium, Korporale und Pantene verdeutlichten die Verbindung von praktischer Funktion, künstlerischer Gestaltung und religiöser Symbolik. Sie seien unverzichtbar für die Feier katholischer Messen und der Sakramente. Geistliche Kirchenführungen vereinen kulturelle, historische und spirituelle Aspekte und machen Kirchen zu lebendigen Orten der Begegnung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden eingeladen, Fragen zu stellen, die Martin Bergmann und Pfarrer Helmut Brügel gern beantworteten. Den Abschluss bildete eine Zusammenkunft in der Tafernwirtschaft „Goldener Löwe”. Gastwirt Dr. Nagler übernahm das erste Getränk für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer -herzlichen Dank dafür-, wodurch nicht nur der Geist, sondern auch der Körper gestärkt wurde. Das Vorstandsteam des Frauenbundes zeigte sich sehr erfreut über das große Interesse und die positive Resonanz.
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