Insgesamt acht Blumenkästen wurden an der Mühlbachbrücke wieder angebracht. Auf dem Bild ein Teil der Anwohner, die den Blumenschmuck pflegen. Uwe Bergmann (vorne, Zweiter von links) und Harald Kausler (Zweiter von rechts) hatten das Ganze wieder organisiert. Zweite Bürgermeisterin Elisabeth Kraus (rechts) lud im Namen der Stadt zu einem kleinen Umtrunk ein. (Bild: David Bergmann)

Blumenschmuck ziert wieder die Mühlbachbrücke

Auf Initiative von Stadtrat Uwe Bergmann und Harald Kausler als Anwohner im Ortsteil Haidhof wurde nach der Sanierung der Mühlbachbrücke in der Max-Reger-Straße im Jahr 2016 eine Verschönerung derselben mit Blumenkästen auch in diesem Jahr realisiert. Deshalb traf man sich vor Ort, um die seit Mitte Mai am Geländer befestigte Bepflanzung ein klein wenig zu feiern. Die Pflanzen und Blumenkästen wurden von der Stadt finanziert und vom örtlichen Bauhof angebracht. Rund 20 Anwohner haben sich wiederum bereit erklärt, sich um die Blumen nach einem festen Plan bis in den Herbst hinein zu kümmern. Uwe Bergmann bedankte sich bei den Nachbarn, die Idee und die Initiative erneut zu unterstützen. Gerade an heißen Tagen sei dies mit einem nicht unerheblichen Aufwand verbunden, da die Geranien regelmäßig gegossen und gepflegt sowie verwelkte Blüten ausgeputzt werden müssten. Er hoffe, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger an diesem Blumenschmuck erfreuen und diesen respektvoll behandeln. „Mit Eigenbeteiligung ist die Wertschätzung viel größer“, meinte Bergmann. Im Namen der Stadt lud er zusammen mit der zweiten Bürgermeisterin Elisabeth Kraus alle Beteiligten zu einem Umtrunk an der „Mühlbach-Brücke“ vor Ort ein, wovon rege Gebrauch gemacht wurde. Kraus sah den Blumenschmuck als kleinen Beitrag das Ortsbild attraktiv zu gestalten und einen zusätzlichen Blickfang zu schaffen. Sie lobte ebenso den Gemeinschaftssinn und die Eigeninitiative der Anwohner.


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Die fleißigen Mitglieder bei der Auswahl der Arbeit. (Bild: Anita Hartmann)

Verschönerung der Kirchenumgebung durch Blumentröge

Der Obst- und Gartenbauverein Schnaittenbach engagiert sich auch in diesem Jahr erneut dafür, die Kirchenumgebung durch die Aufstellung von Blumentrögen zu verschönern. Ziel ist es, die Kirchengemeinde und das umliegende Umfeld mit farbenfrohen Akzenten willkommen zu heißen und eine einladende Atmosphäre zu schaffen. Gemeinsam mit erfahrenen Mitgliedern wird eine passende Mischung blühender Sommerpflanzen ausgewählt. Die sorgfältig abgestimmte Auswahl legt Wert auf Pflegeleichtigkeit und Robustheit, damit die Tröge den ganzen Sommer über intensiv in Erscheinung treten. Fleißige Mitglieder bereiten die Tröge vor: Sie befüllen sie mit hochwertiger Erde, setzen die Pflanzen fachgerecht ein und übernehmen die regelmäßige Pflege sowie das Gießen im Verlauf der Saison. So ist gewährleistet, dass die Blumentröge stets in guter Verfassung bleiben und lange Zeit Freude bereiten. Die Tröge sind sicher und ästhetisch ansprechend auf der Kirchenmauer und an den Kirchentüren positioniert. Die Anordnung sorgt dafür, dass Sichtfelder nicht blockiert werden und das Stadtbild harmonisch in das Gesamtbild der Umgebung integriert wird. Am Ende erstrahlt die Kirche in einer farbenfrohen, einladenden Optik. Die Blumen tragen wesentlich zur Verschönerung des gesamten Kirchplatzes bei und stärken das Gemeinschaftsgefühl vor Ort. Damit zeigt der OGV Schnaittenbach erneut sein Engagement für Nachhaltigkeit, Nachbarschaftspflege und die Schönheit des öffentlichen Raums.
Gruppenbild vor der Gartenterrasse auf der Isola Bella (Bild: Anita Hartmann)

Tolle Erinnerungen mitgebracht: Schnaittenbacher Frauenbund machte Jahresausflug an den Lago Maggiore

Der fünftägige Jahresausflug begann früh um 5 Uhr mit dem Busunternehmen Bäumler in Schnaittenbach. Später wurde an einem Parkplatz gefrühstückt mit Wurstsemmeln und Kaffee und gegen Mittag gab es traditionsgemäß bayerische Weißwürste mit Brezn. Die Reise führte zunächst über München nach Bregenz, anschließend durch die Schweiz und das Rheintal bis ins Tessin. Einen ersten Blick auf den Lago Maggiore erhielten wir in Locarno am Nordende des Sees. Wir folgten dem westlichen Seeufer bis nach Baveno. Dort waren wir für die nächsten Tage untergebracht. Die erste Station war Isola Bella mit dem berühmten Palazzo Borromeo, terrassenförmigen Gärten, weißen Pfauen und prunkvollen Innenräumen. Eine Bootsfahrt führte anschließend zur Fischerinsel Isola dei Pescatori, Heimat der letzten Berufsfischer des Sees. Der dritte Tag stand im Zeichen des Oberitalienischen Seesystems: Como und Lugano. In Como beeindruckte die Y-förmige Uferlinie, während Lugano im Tessin mit mediterranem Flair und Parklandschaften lockte. Am vierten Tag stand der Ortasee (Orta) auf dem Programm. Die Gruppe nutzte eine kleine Bimmelbahn ins Zentrum, schlenderte durch enge, steile Gassen hinab zum Seeufer und unternahm eine Bootsfahrt zur Insel San Giulio mit einer Benediktinerinnen-Abtei. Begleitet wurde die Gruppe täglich von der deutschsprachigen Reiseleiterin Patricia. In einer wunderbaren Panoramafahrt am See entlang verabschiedete man sich am fünften Tag vom Lago Maggiore. Die letzte Station auf der Heimfahrt war dem leiblichen Wohl gewidmet. In einem Gasthaus nahe Alfeld genoss man noch das Abendessen. „Es war eine Reise für die Seele – geprägt von atemberaubenden Landschaften, kulturellen Höhepunkten und vielen gemeinsamen Momenten”, so das Fazit der Reisenden.
Siegerehrung der D2-Jugend bei Mini-WM in Augsburg (Bild: Herbert Riedel)

D2-Jugend erlebt tolle Tage bei der Mini-WM in Augsburg

Die D2-Jugend der (SG) SV Kohlberg verbrachte vom 15.-17.05.2026 drei spannende, erfolgreiche und wahrscheinlich unvergessliche Tage bei der Mini-WM in Augsburg. Dort trafen sich über 100 Jugendfußballmannschaften aus 11 Nationen mit ca. 2500 Spielern und spielten in ihren Altersklassen eine WM aus. Das Kohlberger Team repräsentierte Spanien. Am Freitagmittag fuhr der Bus in Kohlberg los in Richtung Augsburg. 17 Spieler und 11 Trainer, Betreuer und Eltern waren mit Busfahrerin Gabi an Board. Nach dem Einchecken im Hotel, ging es zum Abendessen und danach direkt zur imposanten Eröffnungsfeier. Um 20.30 Uhr wurden die Eröffnungsspiele ausgetragen. Gegen 22 Uhr waren alle wieder im Hotel. Am Samstag fuhr die Mannschaft gleich nach dem Frühstück wieder zu dem Turniergelände. Vier weitere Fußballspiele standen auf dem Programm. Die Jungs hatten viel Spaß auch beim Rahmenprogramm auf dem Sportgelände. Nach dem Abendessen machte das Team noch einen gemütlichen Stadtbummel durch Augsburg. Auch am Sonntag standen wieder drei Matches für die D2 auf dem Spielplan. Die Mannschaft absolvierte insgesamt acht Spiele (24 Minuten je Spiel), davon konnten drei gewonnen werden. Es waren ausschließlich hochklassige Gegner aus Österreich, zwei aus der Schweiz, München, Augsburg, Schongau und Lech am Ammersee. Die Jugendlichen konnten viele Erfahrungen sammeln und waren sehr ehrgeizig. Das Team aus Kohlberger, Schnaittenbacher, Etzenrichter und Ehenfelder Spielern wuchs in diesen Tagen natürlich auch noch enger zusammen. Am Ende sprang der 15. Platz heraus. Bei der Siegerehrung bekam jeder einen Weltpokal und die Jungs strahlten um die Wette. Müde, aber sehr zufrieden ging es danach wieder mit dem Bus nach Hause. Gegen 19.30 Uhr kamen wir in Kohlberg wieder an. Ein tolles, intensives, megaharmonisches und unvergessliches Wochenende der D2-Jugend!
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„East meet West” - Chinesische Teekunst

Auf einem Heimaturlaub im Lande und in der Heimatstadt ihres Ehemannes Hans lud Shirlee Dickert aus Hongkong unter dem Motto „East meet West – chinesische Teekunst“ zu einem „Teatime-Nachmittag“ ein. „Wir Oberpfälzer kennen uns besser aus mit Bier und drum sind wir dankbar, dass uns jemand aus Richtung ‚Land der aufgehenden Sonne‘ etwas über die chinesische Teekunst beibringt und dass wir künftig nicht nur Bier trinken bei uns, sondern auch den Tee genießen können und dürfen!“ Mit diesen Worten begrüßte der neue Sprecher des Arbeitskreises Heimat und Kultur „Bebbo“ Schuller die hauptsächlich weiblichen Gäste des Teeseminars im Kulturstadel Schnaittenbach. Shirlee Dickert begann ihre Reise durch die Welt des Tees im Jahre 2737 v. Chr., als der gottähnliche Kaiser und Bauer „Shennong“ aus China zufällig den Tee entdeckte, als ihm ein paar Blätter desselben zufällig in kochendes Wasser fielen. Anfang des 17. Jahrhunderts verbreitete sich die Kunst des Teekochens dann von Asien aus über ganz Europa. Es gebe insgesamt sechs Hauptteesorten, die aber alle von einem Baum stammten und lediglich durch verschiedene Herstellungsprozesse zu unterscheiden seien. In China würden die unterschiedlichen Teesorten je nach Jahreszeit zubereitet und genossen. Das Ehepaar Dickert verstehe sich als Brückenbauer zwischen Europa und Asien, sprich Deutschland und Hongkong, und habe dazu die „One World Spirit Assoziation“ in Hongkong gegründet. Hans Dickert berichtete u. a., dass er den katholischen Nikolaus nach Hongkong gebracht habe und Shirlee würde im Gegenzug dazu nun die chinesische Teekunst ins Land der Bayern bringen wollen. Shirlee referierte auf Englisch, ihr Ehegatte Hans übersetzte ins Deutsche. Zum Schluss ging man in die Praxis und zelebrierte das Zubereiten von traditionellem Tee aus China. „Bebbo“ Schuller bedankte sich am Ende des interessanten Nachmittags mit einem Verzehrgutschein des „Goldenen Löwen“ in Schnaittenbach. Die Zusammenarbeit soll weitergeführt werden, z. B. mit einem Kalligrafienachmittag beim nächsten Heimatbesuch im kommenden Jahr.
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