Kolpingsfamilie Friedenfels: Gemeinschaft vor Ort

Die Kolpingsfamilie Friedenfels ist in Friedenfels eine Gemeinschaft, die christliche Werte, Bildung und Miteinander eng miteinander verbindet. Als Teil von Kolping Deutschland will sie Menschen vernetzen, Verantwortung vor Ort stärken und Räume schaffen, in denen Begegnung und gegenseitige Unterstützung selbstverständlich sind. Damit prägt sie das gesellschaftliche Leben in der Gemeinde seit vielen Jahrzehnten mit.

Das Vereinsprofil ist breit angelegt und richtet sich bewusst an unterschiedliche Lebensphasen. Das Jahresprogramm reicht regelmäßig von Vorträgen und Gesprächsangeboten über Familien- und Kinderaktionen bis zu spirituellen und sozialen Veranstaltungen. Dazu kommen gemeinschaftliche Unternehmungen, bei denen Austausch, Bildung und Solidarität im Mittelpunkt stehen.

Die Kolpingsfamilie Friedenfels versteht Gemeinschaft als etwas, das den Alltag vor Ort stärkt. Sie schafft Gelegenheiten, sich einzubringen, voneinander zu lernen und die Gemeinde aktiv mitzugestalten. Gerade diese Verbindung aus Glauben, sozialem Engagement und offenem Miteinander macht den Verein für Friedenfels zu einer beständigen Größe.

Wer sich über die Arbeit, das Jahresprogramm oder Möglichkeiten zur Beteiligung informieren möchte, findet weitere Informationen auf der offiziellen Seite unter vor-ort.kolping.de/kolpingsfamilie-friedenfels/.

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Info

Kurzprofil: Kolpingsfamilie Friedenfels

  • Verein: Kolpingsfamilie Friedenfels
  • Ort: Friedenfels
  • Kategorie: Kolping-Gemeinschaft
  • Gründung: 1946
  • Schwerpunkte: Gemeinschaft, Bildung und soziales Engagement
  • Angebote: Jahresprogramm mit Vorträgen, Familienaktionen und spirituellen Veranstaltungen
  • Website: vor-ort.kolping.de/kolpingsfamilie-friedenfels/

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Im Bild (von rechts nach links): Referent Adrian Käß, Barbara Kaßeckert (2. Kolping-Vorsitzende), Anneliese Krenkel (1. Vorsitzende KEB TIR), Hans Stelzl (Leiter KEB TIR) und Reiner Gärtner (1. Kolping-Vorsitzender). (Bild: Luis Kaßeckert)

Zwischen Pilgerwegen und Dolce Vita: KEB-Vortrag in Friedenfels begeistert

Für einen Abend wurde die voll besetzte Veranda im „Goldenen Engel” zum Ausgangspunkt einer virtuellen Reise durch Italien. Unter dem Titel „Die Schönheit Italiens – Zwischen Pilgern, Natur und Geschichte” nahm Adrian Käß aus Friedenfels die Zuhörer mit zu bedeutenden Städten, beeindruckenden Landschaften und vor allem zu Orten, an denen Glaube und Pilgertradition bis heute lebendig sind. Von Venedig über Mailand und den Gardasee führte die Reise zunächst nach Padua. Neben den kulturellen und landschaftlichen Besonderheiten rückten dabei auch religiöse Zeugnisse in den Mittelpunkt. Besonders Padua mit der Basilika des heiligen Antonius zeigte die enge Verbindung von Kunst, Geschichte und gelebtem Glauben. Ein weiterer, wenn auch stiller Pilgerort war Assisi, die Wirkungsstätte des heiligen Franziskus. Käß schilderte die Stadt als einen Ort, an dem Gläubige aus aller Welt auf den Spuren des Heiligen unterwegs sind. Die Bilder vermittelten dabei nicht nur die Schönheit der mittelalterlichen Stadt, sondern auch ihre besondere spirituelle Atmosphäre. Anschließend ging es durch die Toskana mit Vinci, Lucca, San Gimignano, Volterra und Siena bis nach Florenz. Neben Landschaft, Kunst und Kultur zeigte der Referent immer wieder die Spuren christlicher Tradition, die das Erscheinungsbild vieler Städte bis heute prägen. Auch im Süden Italiens warteten besondere Eindrücke. Palermo und Pompei zeigten die Vielfalt und die tiefe Geschichte des Landes. Den Höhepunkt bildete schließlich Rom - seit Jahrhunderten Ziel unzähliger Pilger. Petersdom, Vatikan und die zahlreichen Kirchen und historischen Stätten machten deutlich, welche zentrale Bedeutung die Stadt für Christen aus aller Welt besitzt. Mit beeindruckenden Aufnahmen, persönlichen Erlebnissen und humorvollen Anekdoten brachte Käß seinen Zuhörern Italien näher. Dabei wurde deutlich, dass das Land weit mehr ist als schöne Landschaften und berühmte Städte: Es ist auch ein Ort gelebten Glaubens und jahrhundertealter Pilgerwege.
Die Reisegruppe der Kolpingsfamilie Friedenfels beim Ausflug ins Zillertal. Im kleinen Bild: Reiseleiterin Lucia Schmidt und Busfahrer Gerwig Gerl, die beim Gruppenfoto nicht dabei waren. (Bild: Heinz Störzer und Petra Würth)

Kolpingfamilie Friedenfels unterwegs im Zillertal

62 Teilnehmer machten sich am ersten Septemberwochenende auf den Weg ins Zillertal. Der Bus war damit bis auf den letzten Platz besetzt; eine vierköpfige Familie reiste deshalb mit dem eigenen Auto hinterher. Die Fäden der Organisation liefen bei Reiseleiterin Lucia Schmidt zusammen. Sie bereitet die Wochenendausflüge der Kolpingsfamilie bereits seit Jahrzehnten hervorragend vor und begleitet sie umsichtig wie auch humorvoll. Nach einem Frühstück beim Zwischenhalt stand zunächst Heinzenberg auf dem Programm. Dort besichtigten die Ausflügler die Wallfahrtskirche „Maria Rast” und das Goldschaubergwerk. Bei einer Führung erhielten sie interessante Einblicke in die Arbeit der Bergleute und die beschwerlichen Bedingungen des früheren Goldabbaus. Nach einer Einkehr auf der Käse-Alm wurde anschließend das Hotel in Mayrhofen angesteuert. Am Samstag lockte die Bergwelt rund um Hintertux. Mit der Gletscherbahn erreichte die Gruppe die Sommerbergalm; einige fuhren weiter zum Tuxer-Ferner-Haus und zur „Gefrorenen Wand”. Bei herrlichem Sonnenschein eröffnete sich ein beeindruckender Blick über das Tuxertal und auf den Hintertuxer Gletscher. Den Abend ließen die Teilnehmer bei guter Stimmung mit den „Jungen Zillertalern” ausklingen. Der Sonntag begann mit einem feierlichen Gottesdienst, bei dem auch der verstorbenen Kolpingmitglieder gedacht wurde. Über den Achensee führte die Heimreise nach Pertisau. Dort konnten die Ausflügler noch die Läufer des Achensee-Marathons beim Zieleinlauf beobachten. Nach einer letzten gemeinsamen Einkehr in einer Gaststätte am Donau-Radweg in Pentling ging es zurück nach Friedenfels. Das Fazit fiel rundum positiv aus: Ein abwechslungsreiches Wochenende mit vielen schönen Erlebnissen und toller Gemeinschaft. Ein besonderer Dank galt Lucia Schmidt für die perfekte Organisation sowie Busfahrer Gerwig Gerl, der die Gruppe bereits seit nahezu 15 Jahren sicher und zuverlässig begleitet.
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