Am Sonntag, 10. Mai 2026, haben in der Schwarzenfelder Christuskirche 3 Jungen und ein Mädchen das Fest ihrer Konfirmation gefeiert. Darauf haben sie und 8 weitere Jugendliche sich in einem einjährigen gemeinsamen Kurs der Kirchengemeinden Nabburg, Pfreimd und Schwarzenfeld sowie Oberviechtach und Neunburg unter der Leitung von Diakon Jürgen Weich sowie den Pfarrern Philipp Fischer aus Oberviechtach und Gerhard Beck aus Neunburg und einem Team ehrenamtlicher Jugendleiterinnen vorbereitet. An verschiedenen Konfi-Tagen und in mehreren Praktikumseinsätzen sowie bei verschiedenen Gemeindeveranstaltungen hatten die Jugendlichen dabei die Möglichkeit, christlichen Glauben nach evangelischem Verständnis zu erproben und darin heimisch zu werden.
Diakon Jürgen Weich ist begeistert über die jungen Leute, die sich auf das „Abenteuer Kirche” eingelassen hatten: „Das waren tolle Lernerfahrungen für uns alle, die ohne euch nicht möglich gewesen wären – Danke dafür!” 4 der Jugendlichen, die den gemeinsamen Weg im Juli 2025 begonnen hatten, konnten nun ihr großes Fest feiern. „Wir wissen, dass wir damit in der Gesellschaft ein großes Privileg haben – und eine große Verantwortung tragen”, so Jürgen Weich.
Den Konfirmationsgottesdienst in Schwarzenfeld gestaltete Diakon Jürgen Weich zusammen mit Erwin Oppelt an der Orgel und dem Posaunenchor Schwarzenfeld unter der Leitung von Renate Oppelt; Gerhard Peter überbrachte die guten Wünsche des Kirchenvorstandes. Dem Fest ging am Vorabend ein abwechslungsreicher Vorbereitungsgottesdienst mit Beichte und Abendmahl voraus. Wenige Tage später machten sich die jungen Leute zu ihrem Nachtreff-Ausflug nach Regensburg auf.
Die Konfirmation in der evangelischen Kirche will eine Bestätigung der Taufe, ein Willkommen im Leben der Kirchengemeinde und ein Segen für den weiteren Lebensweg sein. Die jungen Menschen – in der Regel zwischen 13 und 14 Jahren alt – sind bei dieser Feier eingeladen, eine selbstbewusste und eigenständige Entscheidung für den christlichen Glauben zu treffen. Als Konfirmierte dürfen die Jugendlichen nun das Patenamt übernehmen. Außerdem haben sie das aktive Wahlrecht für den Kirchenvorstand.