Anlässlich des Internationalen Tags der Pflegenden am Dienstag, 12. Mai, würdigen die Johanniter den Einsatz von Mitarbeitenden und pflegenden Angehörigen unter teils schwierigen Bedingungen. „Die Pflege eines Menschen ist immer eine verantwortungsvolle Aufgabe – egal, ob man sich beruflich oder privat für Pflegebedürftige engagiert“, sagt Christian Simbeck, Sachgebietsleiter für Pflege bei den Johannitern in Ostbayern. Viele ältere Menschen wollten möglichst lange zu Hause bleiben. Dafür verdienten pflegende Angehörige und Pflegekräfte „höchsten Respekt und vor allem gute politische Rahmenbedingungen“, betont Simbeck. Mit Blick auf die GKV-Reform warnt er, dass eine Einschränkung der Refinanzierung von Lohnsteigerungen ambulante Pflegedienste wirtschaftlich stark unter Druck setzen und die Versorgungssicherheit gefährden könne.

Die Finanzierungsdiskussion treffe auch Millionen pflegender Angehöriger. In Deutschland leben laut Johannitern mehr als 5 Millionen pflegebedürftige Menschen, in 4 von 5 Fällen würden sie zu Hause versorgt – überwiegend von Angehörigen. Bei möglichen Leistungskürzungen drohe, dass Pflege und Verantwortung stärker in die Familien verlagert würden, ohne dass ausreichend Unterstützung zur Verfügung stehe, so Simbeck.

Die Johanniter in Schwarzenfeld betreiben einen ambulanten Pflegedienst und bieten Unterstützung für pflegebedürftige Menschen sowie deren Angehörige. Für Fragen ist die Pflegedienstleitung Bettina Ruhland unter Telefon 09435/3 01 30 61 erreichbar.