Mit Handschuhen, Müllsäcken und viel Tatendrang bewaffnet, machten sich am vergangenen Freitag die Firmkinder der Pfarrei Schwarzenfeld auf den Weg. Unter dem Motto „Ramadama” befreiten sie die Wege und Grünanlagen rund um Schwarzenfeld von achtlos weggeworfenem Unrat. Das Projekt ist Teil der Vorbereitung auf die Firmung und soll den Kindern zeigen, dass gelebter Glaube auch Verantwortung für die Schöpfung bedeutet. „Wir wollen nicht nur theoretisch über Umweltschutz reden, sondern aktiv anpacken”, erklärte Markus Seefeld, der Schwarzenfelder Gemeindereferent, zu Beginn der Aktion.
Überraschende Funde im Gebüsch In kleinen Gruppen schwärmten die Firmkinder aus. Das Ergebnis der zweistündigen Suche war ebenso beeindruckend wie erschreckend: Neben unzähligen Zigarettenstummeln, Flaschen und Plastikverpackungen fanden die Sammler auch kuriose Dinge – von Sondermüll bis hin zu verrosteten Metallteilen. Besonders die Menge an Kunststoffabfällen überraschte viele Teilnehmer.
Gemeinschaftserlebnis zum Abschluss Nach getaner Arbeit trafen sich alle Gruppen wieder am Ausgangspunkt. Dort wartete der wohlverdiente Lohn für die Mühen: Die Aktion endete mit einer gemeinsamen Brotzeit, bei der die Teilnehmer die Erlebnisse des Tages Revue passieren ließen. Der gesammelte Müll wurde im Anschluss fachgerecht sortiert und zur Entsorgung bereitgestellt.
Das Projekt hat gezeigt, dass man gemeinsam in kurzer Zeit viel bewegen kann. Für die Firmkinder war das „Ramadama” nicht nur eine Aufräumaktion, sondern ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt in der Gemeinde und den Respekt vor der Natur.