Reisegruppe des Frauenbundes Schwarzenfeld. (Bild: Silvia Vogel)

Frauenbund Frauen aus Schwarzenfeld und Umgebung auf Reisen

Gut gelaunt und gespannt auf das, was kommen wird, machten sich Frauen aus dem Frauenbund Schwarzenfeld mit Franz vom Busunternehmen Bauer auf den Weg in die Eifel. Bei der Anreise nach Aachen wurde die schönste Ritterburg Deutschlands, die Burg Eltz in Wierschem, besucht. Bei der Führung durch diese seit ca. 900 Jahren in Familienbesitz befindlichen Burg konnten die Damen Architektur, Möbel, Ritterrüstungen und vieles mehr bestaunen. Am folgenden Tag wurde Aachen, die westlichste Großstadt Deutschlands mit ihren vielen Brunnen, verwinkelten Gassen und Denkmälern, erkundet. Natürlich durfte auch eine Führung durch den faszinierenden Dom mit der Grablege Kaiser Karls des Großen nicht fehlen. Nach diesen kulturellen Highlights gingen alle Teilnehmerinnen auf eine Genussreise und probierten u. a. die berühmten Aachener Printen oder Streuselbrötchen. Eine besondere Stadtführung unter Donnergrollen bot die historische Altstadt Monschau mit den vielen denkmalgeschützten Fachwerkhäusern. Danach ging es schon weiter in die historische Senfmühle anno 1882. Wie zu Großvaters Zeiten wird der Moutarde de Montjoie zwischen den Mühlsteinen zum Teil noch produziert. Eine lärmintensive Vorführung bewies die Funktionsfähigkeit der historischen Mühle. Der meiste Senf wird jedoch in modernen Anlagen hergestellt, bekannte die Gästeführerin. Im angeschlossenen Senflädchen konnten die Frauen unter 24 Sorten ihren Lieblingssenf finden oder mit Senf verfeinerte Spirituosen oder Pralinen verkosten. Nach so vielen Eindrücken stand Entspannung auf dem Programm. Bei einer ca. zweistündigen Schifffahrt auf dem Obersee von Einruhr bis zur imposanten Staumauer konnten alle bei strahlendem Sonnenschein die wunderschöne Landschaft der Eifel vom Wasser aus bestaunen. Auf der Heimreise am vierten Tag gab es noch einen Stopp mit Führung in Limburg. Diese Stadt an der Lahn zeigte sich von ihrer schönsten Seite. Bei Straßenmusik und herrlichem Wetter schmeckte das Eis umso besser. Zum Abschluss der viertägigen Reise durfte die legendäre Kirwabrotzeit nicht fehlen. Wieder eine erlebnisreiche Reise, die schon jetzt Vorfreude auf nächstes Jahr aufkommen lässt.
Frauen des KDFB Schwarzenfeld bei einer Führung durch die Gärtnerei Ziereis (Bild: Angela Dausch)

Spannende Eindrücke beim Besuch der Gärtnerei Ziereis

Eine herrlich bunte Blütenpracht und frischer Duft von Zitronen und Orangen füllen den Verkaufsraum der Gärtnerei Ziereis in Schwarzenfeld, als 46 Frauen des Frauenbundes Schwarzenfeld von den beiden Chefs Johann und Johannes Ziereis begrüßt werden. In zwei Gruppen aufgeteilt erleben die Frauen mit wie viel Liebe und Handarbeit in diesem Meisterbetrieb Blumen- und Gemüsepflanzen herangezogen werden, bis sie schließlich im Verkauf landen. Vom Großvater gegründet, vom Vater Johann Ziereis ausgebaut entschied sich der Juniorchef Johannes Ziereis 2016 zu einer großen Erweiterung und Neugestaltung unter ökologischen Gesichtspunkten. In den Hallen neben des Verkaufsraumes werden Pflänzchen gesät, pikiert. Eine Topfmaschine füllt die Pflanztöpfchen mit Erde, eine Mitarbeiterin setzt die Pflänzchen ein. Mit Unterstützung moderner Technik werden die Pflanzen mit Wasser versorgt, die Halle gelüftet und temperiert. Dabei legt der Juniorchef viel Wert auf eine umweltbewusste Betriebsweise, angefangen von nahezu torffreier Pflanzerde, über ein ausgefeiltes Bewässerungssystem bis hin zum Pflanzenschutz. Etwa 120 000 Sommerblüher sowie Gemüsepflanzen finden derzeit ihren Absatz im Ladenraum, ebenso in zehn verschiedenen Edekamärkten oder lassen sich auf Landesgartenschauen bewundern. Besonderes Schmankerl ist das Cafe im Verkaufsraum. Johannes Ziereis hat die ehemalige Ladenfläche liebevoll in seine große Verkaufshalle integriert und bietet den Kunden dort jetzt Kaffee und Kuchen an. Diesen konnten die Damen nach der etwa eineinhalbstündigen Führung, in der zahlreiche Fragen beantwortet wurden, im Cafe genießen. Vorsitzende Karola Beer bedankte sich herzlich bei den beiden Chefs für die Zeit und die sehr interessanten Einblicke in die Arbeit, die hinter der Blütenpracht steckt.
KOK Christina Franz klärt auf. (Bild: Birgitt Hasenkopf)

Die Polizei dein Freund und Helfer

„Hilfe, wie soll ich reagieren?” Diese und ähnliche Fragen klärte Kriminaloberkommissarin Christina Schwarz von der Kriminalinspektion Amberg auf Einladung des katholischen Frauenbundes Schwarzenfeld. Gut 40 Teilnehmer holten sich Rat. „Hier spricht die Polizei. Ihre Tochter ist in einen schweren Unfall verwickelt,…” So oder so ähnlich versetzen Betrüger Menschen in Angst und Panik. Doch wie sollte man reagieren? Die Polizistin schlägt vor, auf Zeit zu spielen und zuerst Rückfragen zu halten. Rufen Sie dann bei der nächsten Polizeiinspektion an, allerdings nie unter der 110. Damit landen Sie nur wieder bei dem Schockanrufer, der die Nummer manipuliert hat. Auch die Polizei wird sich nie unter dieser Nummer 110 bei Ihnen melden. Das ist schon das erste Anzeichen eines Schwindels. Erscheint auf Ihrem Display diese Telefonnummer, können Sie bereits von einem falschen Anruf ausgehen. Außerdem wird ein Polizist niemals Wertsachen oder Geld von Ihnen zur Aufbewahrung abholen. Als weiteres Thema ging die kriminalpolizeiliche Fachberaterin auf Fake-Shops ein. Das Bestellen im Internet wird zunehmend beliebter und genauso oft als Betrugsmöglichkeit benutzt. Sie rät, sich immer genau das Impressum genau anzuschauen. Am Telefon vermeidet man durch ein Melden bei unbekannten Nummern eine Bestellung, wenn man den Anruf ausschließlich mit Hallo annimmt. Ein „Ja” kann bereits als Bestellung bei den Betrügern eingestuft werden. Telefonbucheinträge sollten auf ausgeschrieben Vornamen und Straßennamen verzichten, damit der Anrufer nicht schon vorgeben kann Sie zu kennen, indem er sie mit Namen anspricht. Karola Beer bedankte sich mit einem kleinen Präsent für die wertvollen Tipps.
Apotheker Thomas Wittleben referierte beim Frauenbund Schwarzenfeld (Bild: Sieglinde Norgauer)

Starkes Immunsystem im Fokus wichtig für alle

Wie funktioniert eigentlich unser Immunsystem? Was können wir selbst dazu beitragen, um es zu stärken? Dazu begrüßte Vorsitzende Susanne Kochherr Apotheker Thomas Wittleben zu einem Vortrag des Frauenbundes in Schwarzenfeld im kath. Pfarrheim. Über 50 Zuhörerinnen und Zuhörer folgten der Einladung und erlebten einen informativen und zugleich unterhaltsamen Abend rund um das Thema Gesundheit und Abwehrkräfte. In seinem Vortrag erklärte Wittleben anschaulich, was das Immunsystem überhaupt ist, welche Aufgaben es im Körper übernimmt und welche Faktoren es positiv beeinflussen können, sei es durch Ernährung, Bewegung, ausreichend Schlaf oder Stressmanagement. Der Referent betonte, dass es keine pauschalen Empfehlungen, Produkte oder Nahrungsergänzungsmittel gäbe. „Jeder Mensch ist individuell und genauso individuell ist unser Immunsystem.”, so Wittleben. Statt auf pauschale Mittelchen zu setzen, sei es wichtiger, den eigenen Lebensstil im Blick zu behalten und auf die Signale seines Körpers zu achten. Am Ende des Vortrages folgte eine ausführliche Frage- und Antwortrunde, bei der die Gäste nochmal Gelegenheit hatten, Verständnisfragen zu klären. Der offene Austausch zeigte deutlich, wie groß das Interesse an diesem Thema war. Vorsitzende Karola Beer bedankte sich mit einem kleinen Präsent bei Apotheker Thomas Wittleben für den informativen und sehr kurzweiligen Vortrag mit den vielen wertvollen Impulsen für die eigene Gesundheit.
Der Frauenbund besuchte den Ziegenhof Deß.  (Bild: Silvia Vogel)

Maiausflug des Frauenbundes zum Ziegenhof

„Bei uns da kriegen die Ziegen auch noch Liebe…” begrüßte die Biobäuerin Maria Deß singend die Frauen des Frauenbundes Schwarzenfeld auf ihrem Ziegenhof in Richthof bei Freystadt. Die Frauen stimmten sofort in den Refrain mit ein. Bei einer einstündigen Führung erzählte Frau Deß von dem Wechsel ihrer Landwirtschaft vom Milchbetrieb zur Ziegenhaltung und der Aussiedlung nach Richthof. Die Liebe zu den klugen Ziegen ist der Bäuerin deutlich anzuerkennen. So ist der Biohof Deß von der Versuchsphase mit 15 Ziegen heute auf gut 170 Tiere angewachsen. Aber nicht nur die Ziegen liegen Maria Deß am Herzen, sie ist auch leidenschaftliche Caféhaus Wirtin und Musikantin. Nach dem Genuss der köstlichen, selbstgebackenen Kuchen und Torten in ihrem Café mit Blick auf die Ziegen, gab sie den Frauen sehr amüsante Beispiele ihrer Unterhaltungskunst, sowohl mit Witzen, als auch mit der Steirischen und Gstanzln. Die Frauen ließen sich nicht betteln und sangen und klatschten gleich kräftig mit, so dass eine sehr ausgelassene Stimmung entstand. Anschließend brachte der Bus des Busunternehmens Bauer die Damen in die nahegelegene Wallfahrtskirche Maria Hilf, einem absolut sehenswerten, hochbarocken Kuppelbauwerk, prachtvoll ausgeschmückt mit Kunstwerken der Gebrüder Asam. Nach einem Spaziergang im Garten der Stille des angrenzenden Franziskanerklosters durfte die Einkehr in das zugehörige Lokal nicht fehlen. Bilder dieses Ausflugs mit viel Lachen, Information und guter Laune können unter kdfb-schwarzenfeld.de gerne angesehen werden.

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