„Hilfe, wie soll ich reagieren?” Diese und ähnliche Fragen klärte Kriminaloberkommissarin Christina Schwarz von der Kriminalinspektion Amberg auf Einladung des katholischen Frauenbundes Schwarzenfeld. Gut 40 Teilnehmer holten sich Rat. „Hier spricht die Polizei. Ihre Tochter ist in einen schweren Unfall verwickelt,…” So oder so ähnlich versetzen Betrüger Menschen in Angst und Panik. Doch wie sollte man reagieren? Die Polizistin schlägt vor, auf Zeit zu spielen und zuerst Rückfragen zu halten. Rufen Sie dann bei der nächsten Polizeiinspektion an, allerdings nie unter der 110. Damit landen Sie nur wieder bei dem Schockanrufer, der die Nummer manipuliert hat. Auch die Polizei wird sich nie unter dieser Nummer 110 bei Ihnen melden. Das ist schon das erste Anzeichen eines Schwindels. Erscheint auf Ihrem Display diese Telefonnummer, können Sie bereits von einem falschen Anruf ausgehen. Außerdem wird ein Polizist niemals Wertsachen oder Geld von Ihnen zur Aufbewahrung abholen. Als weiteres Thema ging die kriminalpolizeiliche Fachberaterin auf Fake-Shops ein. Das Bestellen im Internet wird zunehmend beliebter und genauso oft als Betrugsmöglichkeit benutzt. Sie rät, sich immer genau das Impressum genau anzuschauen. Am Telefon vermeidet man durch ein Melden bei unbekannten Nummern eine Bestellung, wenn man den Anruf ausschließlich mit Hallo annimmt. Ein „Ja” kann bereits als Bestellung bei den Betrügern eingestuft werden. Telefonbucheinträge sollten auf ausgeschrieben Vornamen und Straßennamen verzichten, damit der Anrufer nicht schon vorgeben kann Sie zu kennen, indem er sie mit Namen anspricht. Karola Beer bedankte sich mit einem kleinen Präsent für die wertvollen Tipps.