Am vergangenen Wochenende trafen sich im Rahmen einer gemeinsamen Eisrettungsübung etwa 25 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr und der Wasserwacht Schwarzenfeld an der Naab.
Hier wurde unter realitätsnahen Bedingungen die Rettung eingebrochener Personen aus dem zugefrorenen Gewässer geübt.
Um im Realfall möglichst schnell und flexibel reagieren zu können, wurden verschiedene Möglichkeiten und Hilfsmittel beider Organisationen wechselseitig ausprobiert. So kamen ein aufblasbarer Eisrettungsschlitten, das Spineboard bzw. CombiCarrier und eine Leiter zum Einsatz. Grundgedanke aller drei Methoden ist es, eine möglichst sichere Annäherung des Retters an den Eingebrochenen zu ermöglichen und die Rettung beider aus der Gefahrenzone schnell durchführen zu können. Hierbei steht der Eigenschutz der Einsatzkräfte immer ganz klar im Vordergrund.
Das Ziel der Übung, das koordinierte Vorgehen bei Eisunfällen und die Zusammenarbeit der beiden Organisationen im Einsatzfall zu stärken, konnte ganz klar erreicht werden.
Beide Organisationen weisen ausdrücklich auf die Gefahren winterlicher Gewässer hin. Besonders Flüsse, wie die Naab, und Seen mit Zu- und Abläufen haben oft sehr unterschiedliche Eisdicken. Auch die angekündigten wärmeren Temperaturen und sonnigen Nachmittage sorgen für nicht mehr tragfähige Eisflächen. Es wird gebeten, dies zu beherzigen und das Eis nicht zu betreten.