Die Bergchorsänger nach erfolgreichem Zusammenfügen des Orgelbausatzes. (Bild: Manfred Bäumler)

Bergchor begutachtet Königin der Instrumente

Zu einem besonderen Termin haben sich die Sänger des Bergchores St. Barbara auf Einladung ihres Chormitglieds und Organisten der Miesbergkirche, Christian Lehnerer, zusammengefunden. Seit weit über neunzig Jahren befindet sich der „Arbeitsplatz“ der Miesbergsänger auf der Empore der Wallfahrtskirche auf dem Miesberg. Dominant sowohl von der Größe her gesehen, als auch was die majestätischen Töne hinter dem Orgelprospekt, also der prunkvollen Orgelverkleidung betrifft, das Musikinstrument des Gotteshauses. Was steckt nun hinter dieser künstlerisch gestalteten Fassade aus Holz, die den Eindruck eines mächtigen Marmorgebildes vermittelt? Ausdrücke und Benennungen wie Windwerk, Traktur oder auch Register bestimmen wesentliche Komponenten der Königin der Instrumente. Befreit von den hölzernen Verkleidungen lässt das Instrument, das letztmals im Jahr 2006 einer umfassenden Erneuerung unterzogen wurde, in ihr Innerstes blicken. Als wäre es seine täglich geübte Lebensaufgabe, stellt der Polizeibeamte von Beruf, Christian Lehnerer, „sein Lieblingsinstrument“ die Schädler-Orgel in der Wallfahrtskirche eingehend und mit großem Sachverstand vor. Versehen mit 24 Registern, verfügt dieses besondere Instrument über eine Besonderheit, die in der Region einmalig sein dürfte. Eine elektrisch angesteuerte Chororgel befindet sich am anderen Ende des Gotteshauses hinter dem Hochaltar und kann auf gesondertem Manual von der Empore aus bedient werden. Fachausdrücke wie Schleifladen, mechanisch-elektrische Spieltraktur oder auch unterschiedlichste Pfeifenmaterialien finden vor interessierten Sängern das Interesse. Kein Geringerer als der Orgelsachverständige der Diözese, Regionalkantor Florian Schuster hat sich Zeit genommen, diesem besonderen Ereignis dabei zu sein. Interessierte Zuhörer waren neben den Sängern selbst auch zahlreiche Angehörige des Klosters, denen ein tieferer Einblick in ihr eigenes Kircheninstrument vergönnt war. Anschließend fand im Probelokal, im Schützenheim, der Zusammenbau eines Orgelbausatzes mit umfangreichem Lernfaktor für die Teilnehmer statt. Eine ordentliche Brotzeit, spendiert durch das Ehepaar Kathi und Christian Lehnerer anlässlich ihrer Hochzeit, sorgte dann für einen vergnüglichen Ausklang des anstrengenden „Unterrichtstages“.
Siegesfoto der Herren I. (Bild: HSG Nabburg-Schwarzenfeld)

HSG Nabburg-Schwarzenfeld - TV 1861 Erlangen-Bruck II: 34:33 (17:19)

Nichts für schwache Nerven im Schwarzenfelder Sportpark: Die Herren setzte sich am Samstagabend nach einem echten Kraftakt mit 34:33 (17:19) gegen den TV 1861 Erlangen-Bruck II durch. Dass die Gäste deutlich stärker einzuschätzen waren, als es ihre bisherige Tabellensituation vermuten ließ, war den Rohrbach-Schützlingen bereits im Vorfeld bewusst. Trotzdem tat sich die HSG über weite Strecken schwer. Nach einem guten 3:0-Start entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, ehe Erlangen-Bruck zunehmend die Kontrolle übernahm und sich zwischenzeitlich auf vier Tore absetzen konnte. Individuelle Fehler und Unkonzentriertheiten machten es den Hausherren zusätzlich schwer, sodass es mit einem 17:19-Rückstand in die Pause ging. Auch nach dem Seitenwechsel blieb es zunächst zäh. Beim 23:27 nach gut 41 Minuten lag die HSG weiterhin zurück. Doch wie schon in den vergangenen Wochen zeigte die Mannschaft Moral. Stück für Stück kämpfte sie sich zurück und ging beim 31:30 in der 53. Minute erstmals seit längerer Zeit wieder in Führung. Die Schlussphase wurde dann zum echten Krimi: Erlangen-Bruck glich knapp zwei Minuten vor Schluss zum 33:33 aus, ehe Lukas Domaier 72 Sekunden vor dem Ende das 34:33 erzielte. Die Gäste bekamen anschließend noch einmal die große Chance zum Ausgleich, vergaben jedoch in der 60. Minute einen Siebenmeter. Danach brachte die HSG den hauchdünnen Vorsprung über die Zeit und belohnte sich für ihren Kampfgeist. Trainer Christian Rohrbach brachte es nach dem Spiel passend auf den Punkt: „Heute hat sich wieder gezeigt, dass einem in dieser Liga nichts geschenkt wird. Nur mit 100 Prozent Einsatz und Motivation können wir unsere Punkte holen. Genau diese Einstellung müssen wir nächste Woche auch im Derby gegen die noch ungeschlagene HG Amberg auf die Platte bringen.“


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Seniorenbeauftragte Gabriele Beck (hinten rechts stehend), mit ihrem gesamten Helferteam und Apothekerin Claudia Dobmeier (vorne links stehend) präsentieren ihre selbstgebackenen Dinkelbrote und Intelligenz-/Nervenkekse nach Hildegard von Bingen an alle anwesenden Senioren im kath. Pfarrheim  (Bild: Silvia Beck)

Mit Hildegard von Bingen gut durch die 2. Lebenshälfte

Die Seniorenbeauftragte Gabriele Beck mit Helferteam hatten diesmal einen ganz anderen Vortrag für ihren Senioren vom Markt Schwarzenfeld. Erst einmal begrüßte Seniorenbeauftragte Gabriele Beck alle Anwesenden im vollbesetzten Saal sowie die Gastrednerin Apothekerin Claudia Dobmeier, die jeder hier in Schwarzenfeld kennt. Bevor es zu dem eigentlichen Höhepunkt der Veranstaltung kam, gab es Kaffee und selbstgebackene Kuchen, die einige Senioren mitgebracht haben. Auch der kleine Ratsch vor dem Vortrag durfte nicht fehlen. Danach begann der Vortrag über „Hildegard von Bingen – für Einsteiger mit dem Schwerpunkt Ernährung, Grundlage: Dinkel“. Die Senioren lauschten unserer Apothekerin Claudia Dobmeier interessiert zu und es herrschte eine totale Ruhe im Raum, jeder war beeindruckt von diesem Vortrag. Auch gab es kleine Probierstückchen vom selbstgebackenen Dinkelbrot, die das Helferteam am Vortag nach ihrer Anleitung gebacken haben. Auf dem Dinkelbrot wurde einmal Bertramwurzelpulver und Galgantwurzelpulver gestreut und probiert, damit jeder mal dies verkosten konnte, wie so etwas schmeckt. Nach dem Dinkelbrot gab es auch noch eine andere Variante vom Dinkel, nämlich die Intelligenz- und Nervenkekse nach Hildegard von Bingen. Auch diese Plätzchen wurden von der Seniorenbeauftragten Gabriele Beck extra selbst gebacken, damit alle etwas zum Probieren hatten. Die Apothekerin Claudia Dobmeier referierte ihren Vortrag hervorragend und alle waren sich einig, es war eine super gelungene Veranstaltung und ein interessanter Vortrag. Bevor die Senioren ihren Heimweg antraten, gab es noch viele Fragen an Claudia und es wurden noch Hildegard-Rezepte sowie Hildegardbriefe, die sie selbst zusammengestellt hatte, ausgeteilt. Seniorenbeauftragte Gabriele Beck bedankte sich noch bei Claudia Dobmeier mit einem Blumenstrauß, dass sie sich für diesen Nachmittag freigehalten hat und uns auf Dinkel und Hildegard von Bingen aufklärte. Die nächste Veranstaltung ist unser Weinfest. Aber Achtung! Terminänderung! Das Weinfest findet nicht am Samstag, 7. November 2026, statt, sondern am Freitag, 13. November 2026, Beginn: 16 Uhr, Einlass: 15.30 Uhr. Bitte unbedingt tel. Anmeldung, da nur noch eine geringe Anzahl an Sitzplätzen vorhanden sind. Bei Seniorenbeauftragte Gabriele Beck, Tel. 09435/307648
Pfarrer Maximilian Moosbauer segnet neben Hunden auch Hühner und einen Goldfisch. (Bild: Susanne Jankowiak)

Tag der lebendigen Schöpfung

Tag der lebendigen Schöpfung - unter diesem Motto stand das diesjährige Erntedank-Fest in der Pfarreiengemeinschaft Schwarzenfeld-Stulln. Die feierliche Messe, zelebriert von Pfarrer Maximilian Moosbauer, wurde eindrucksvoll von den Jagdhornbläsern der Hegegemeinschaft Schwarzenfeld und dem Stullner Kirchenchor unter der Leitung von Roland Lebrecht umrahmt. Parallel dazu hatte sich das Kinderkirchenteam einiges einfallen lassen, um den Kleinsten das Thema kindgerecht zu vermitteln. Nach dem Gottesdienst präsentierten im Pfarrheim und -garten Vereine und Familien vielfältiges zur lebendigen Schöpfung. Die Stullner Jäger erklärten ihre Arbeit, demonstriert mit Hund und Drohne zur Kitzrettung. Beim Imkerverein konnten sich Interessierte anhand eines Schau-Stocks das Imkerhandwerk erklären lassen. Selbst Hand anlegen durften die Besucher bei Familie Prüfling, wo es galt, seine Melkkünste an einem künstlichen Euter unter Beweis zu stellen. Um Hopfen und Malz, die Grundzutaten des Bieres, drehte es sich bei Familie Ferschl, die den Weg vom Korn zum Bier in seinen variantenreichen Schritten erklärte. Beim Kolpingverein gab es Erntedankbrote und -sträuße. Für das leibliche Wohl war selbstverständlich gesorgt. Die KLJB versorgte die Gäste mit Kürbissuppe und Holzofenbrot, der Frauenbund Stulln bot Fischpflanzerl an und zum Nachtisch hatten Frauenbund und Pfarrgemeinderat Schwarzenfeld allerlei Gutes vom Apfel vorbereitet. Natürlich gab es auch für die Kinder einiges zu entdecken, z.B. bei der Station der Stullner Ministranten, bei der Schöpfungskugeln gebastelt werden konnten. Nebenan wurden beim PGR Schwarzenfeld Saatbomben aus heimischen Blühpflanzen erstellt. Ebenfalls sehr grün ging es beim Gartenbauverein Stulln zu, der eine Pflanzentauschbörse organisiert hatte. Den abschließenden Höhepunkt der Veranstaltung bildete eine Tiersegnung am Kirchplatz, bei der Pfarrer Moosbauer vielen Haustieren den Segen spendete. Der zahlreiche Besuch zeugte von einem sehr gelungenen Tag.
Marienlieder aus verschiedenen Musikepochen zum Rosenkranzmonat Oktober boten der Männerchor St. Barbara aus Schwarzenfeld und das Chorensemble EverySing in der Pfarrkirche St. Konrad in Ammersricht. Dirigent bei beiden Chören war Stefan Wilhelm. (Bild: Eduard Hanauer)

Bergchor St. Barbara und EverySing veranstalten gemeinsames Marienkonzert

Unter dem Titel „Marienkonzerte -Marienlieder im Rosenkranzmonat” präsentierten der Bergchor St. Barbara aus Schwarzenfeld und das Chorensemble EverySing Marienlieder aus verschiedenen Musikepochen vom 17. Jahrhundert bis heute in der Pfarrkirche St. Konrad in Ammersricht. Den Zuhörern bot sich bei diesem Konzert ein seltener Hörgenuss. Einerseits konnte der reine Männerchor St. Barbara nicht nur optisch, sondern auch mit seinem Stimmvolumen glänzen. Andererseits begeisterte EverySing mit harmonisch aufeinander abgestimmten Frauen- und Männerstimmen. Eine weitere Besonderheit war von den zahlreichen Zuhörern zu bemerken. Beide Chöre standen nämlich unter der Leitung von Stefan Wilhelm, kein leichtes Unterfangen also für den Dirigenten. Musste er sich doch im Wechsel auf die unterschiedlichen Chöre einstellen. Zu hören waren unter anderen Marienlieder wie Maria, Himmelskönigin, O gute Mutter oder Mutter Segen. Während der Bergchor das Ave Maria von J.S. Bach/ Ch. Gounod sang, bot das Chorensemble EverySing ein Ave Maria von Franz Koringer. Für das Publikum also ein Ave Maria aus der Feder von verschiedenen Komponisten und dargeboten von verschiedenen Chören. Die meditativen Worte übernahm Pfarrer Michael Jakob. Er ging auf den Oktober als Rosenkranzmonat und die besondere Verehrung von Maria ein. Bei dem Marienlied „Maria, immer hilf”, vom Bergchor dargeboten, konnte Tenor Manfred Bäumler als Solist glänzen. Auf der anderen Seite konnte Christina Lobenhofer bei „Maria, preist den Herrn” und besonderes beim „Ave Maria, Ave” von Liam Lawton ihr Können als Sopransolistin zeigen. „O Maria, sei gegrüsst”, von beiden Chören gemeinsam gesungen, bildete den Abschluss des Konzerts Ein lang andauernder Applaus der Zuhörer dankte den beiden Chören für ihr Engagement.
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