Seniorenbeauftragte Gabriele Beck (hinten rechts stehend), mit ihrem gesamten Helferteam und Apothekerin Claudia Dobmeier (vorne links stehend) präsentieren ihre selbstgebackenen Dinkelbrote und Intelligenz-/Nervenkekse nach Hildegard von Bingen an alle anwesenden Senioren im kath. Pfarrheim  (Bild: Silvia Beck)

Mit Hildegard von Bingen gut durch die 2. Lebenshälfte

Die Seniorenbeauftragte Gabriele Beck mit Helferteam hatten diesmal einen ganz anderen Vortrag für ihren Senioren vom Markt Schwarzenfeld. Erst einmal begrüßte Seniorenbeauftragte Gabriele Beck alle Anwesenden im vollbesetzten Saal sowie die Gastrednerin Apothekerin Claudia Dobmeier, die jeder hier in Schwarzenfeld kennt. Bevor es zu dem eigentlichen Höhepunkt der Veranstaltung kam, gab es Kaffee und selbstgebackene Kuchen, die einige Senioren mitgebracht haben. Auch der kleine Ratsch vor dem Vortrag durfte nicht fehlen. Danach begann der Vortrag über „Hildegard von Bingen – für Einsteiger mit dem Schwerpunkt Ernährung, Grundlage: Dinkel“. Die Senioren lauschten unserer Apothekerin Claudia Dobmeier interessiert zu und es herrschte eine totale Ruhe im Raum, jeder war beeindruckt von diesem Vortrag. Auch gab es kleine Probierstückchen vom selbstgebackenen Dinkelbrot, die das Helferteam am Vortag nach ihrer Anleitung gebacken haben. Auf dem Dinkelbrot wurde einmal Bertramwurzelpulver und Galgantwurzelpulver gestreut und probiert, damit jeder mal dies verkosten konnte, wie so etwas schmeckt. Nach dem Dinkelbrot gab es auch noch eine andere Variante vom Dinkel, nämlich die Intelligenz- und Nervenkekse nach Hildegard von Bingen. Auch diese Plätzchen wurden von der Seniorenbeauftragten Gabriele Beck extra selbst gebacken, damit alle etwas zum Probieren hatten. Die Apothekerin Claudia Dobmeier referierte ihren Vortrag hervorragend und alle waren sich einig, es war eine super gelungene Veranstaltung und ein interessanter Vortrag. Bevor die Senioren ihren Heimweg antraten, gab es noch viele Fragen an Claudia und es wurden noch Hildegard-Rezepte sowie Hildegardbriefe, die sie selbst zusammengestellt hatte, ausgeteilt. Seniorenbeauftragte Gabriele Beck bedankte sich noch bei Claudia Dobmeier mit einem Blumenstrauß, dass sie sich für diesen Nachmittag freigehalten hat und uns auf Dinkel und Hildegard von Bingen aufklärte. Die nächste Veranstaltung ist unser Weinfest. Aber Achtung! Terminänderung! Das Weinfest findet nicht am Samstag, 7. November 2026, statt, sondern am Freitag, 13. November 2026, Beginn: 16 Uhr, Einlass: 15.30 Uhr. Bitte unbedingt tel. Anmeldung, da nur noch eine geringe Anzahl an Sitzplätzen vorhanden sind. Bei Seniorenbeauftragte Gabriele Beck, Tel. 09435/307648
Pfarrer Maximilian Moosbauer segnet neben Hunden auch Hühner und einen Goldfisch. (Bild: Susanne Jankowiak)

Tag der lebendigen Schöpfung

Tag der lebendigen Schöpfung - unter diesem Motto stand das diesjährige Erntedank-Fest in der Pfarreiengemeinschaft Schwarzenfeld-Stulln. Die feierliche Messe, zelebriert von Pfarrer Maximilian Moosbauer, wurde eindrucksvoll von den Jagdhornbläsern der Hegegemeinschaft Schwarzenfeld und dem Stullner Kirchenchor unter der Leitung von Roland Lebrecht umrahmt. Parallel dazu hatte sich das Kinderkirchenteam einiges einfallen lassen, um den Kleinsten das Thema kindgerecht zu vermitteln. Nach dem Gottesdienst präsentierten im Pfarrheim und -garten Vereine und Familien vielfältiges zur lebendigen Schöpfung. Die Stullner Jäger erklärten ihre Arbeit, demonstriert mit Hund und Drohne zur Kitzrettung. Beim Imkerverein konnten sich Interessierte anhand eines Schau-Stocks das Imkerhandwerk erklären lassen. Selbst Hand anlegen durften die Besucher bei Familie Prüfling, wo es galt, seine Melkkünste an einem künstlichen Euter unter Beweis zu stellen. Um Hopfen und Malz, die Grundzutaten des Bieres, drehte es sich bei Familie Ferschl, die den Weg vom Korn zum Bier in seinen variantenreichen Schritten erklärte. Beim Kolpingverein gab es Erntedankbrote und -sträuße. Für das leibliche Wohl war selbstverständlich gesorgt. Die KLJB versorgte die Gäste mit Kürbissuppe und Holzofenbrot, der Frauenbund Stulln bot Fischpflanzerl an und zum Nachtisch hatten Frauenbund und Pfarrgemeinderat Schwarzenfeld allerlei Gutes vom Apfel vorbereitet. Natürlich gab es auch für die Kinder einiges zu entdecken, z.B. bei der Station der Stullner Ministranten, bei der Schöpfungskugeln gebastelt werden konnten. Nebenan wurden beim PGR Schwarzenfeld Saatbomben aus heimischen Blühpflanzen erstellt. Ebenfalls sehr grün ging es beim Gartenbauverein Stulln zu, der eine Pflanzentauschbörse organisiert hatte. Den abschließenden Höhepunkt der Veranstaltung bildete eine Tiersegnung am Kirchplatz, bei der Pfarrer Moosbauer vielen Haustieren den Segen spendete. Der zahlreiche Besuch zeugte von einem sehr gelungenen Tag.
Marienlieder aus verschiedenen Musikepochen zum Rosenkranzmonat Oktober boten der Männerchor St. Barbara aus Schwarzenfeld und das Chorensemble EverySing in der Pfarrkirche St. Konrad in Ammersricht. Dirigent bei beiden Chören war Stefan Wilhelm. (Bild: hae)

Bergchor St. Barbara und EverySing veranstalten gemeinsames Marienkonzert

Unter dem Titel „Marienkonzerte -Marienlieder im Rosenkranzmonat” präsentierten der Bergchor St. Barbara aus Schwarzenfeld und das Chorensemble EverySing Marienlieder aus verschiedenen Musikepochen vom 17. Jahrhundert bis heute in der Pfarrkirche St. Konrad in Ammersricht. Den Zuhörern bot sich bei diesem Konzert ein seltener Hörgenuss. Einerseits konnte der reine Männerchor St. Barbara nicht nur optisch, sondern auch mit seinem Stimmvolumen glänzen. Andererseits begeisterte EverySing mit harmonisch aufeinander abgestimmten Frauen- und Männerstimmen. Eine weitere Besonderheit war von den zahlreichen Zuhörern zu bemerken. Beide Chöre standen nämlich unter der Leitung von Stefan Wilhelm, kein leichtes Unterfangen also für den Dirigenten. Musste er sich doch im Wechsel auf die unterschiedlichen Chöre einstellen. Zu hören waren unter anderen Marienlieder wie Maria, Himmelskönigin, O gute Mutter oder Mutter Segen. Während der Bergchor das Ave Maria von J.S. Bach/ Ch. Gounod sang, bot das Chorensemble EverySing ein Ave Maria von Franz Koringer. Für das Publikum also ein Ave Maria aus der Feder von verschiedenen Komponisten und dargeboten von verschiedenen Chören. Die meditativen Worte übernahm Pfarrer Michael Jakob. Er ging auf den Oktober als Rosenkranzmonat und die besondere Verehrung von Maria ein. Bei dem Marienlied „Maria, immer hilf”, vom Bergchor dargeboten, konnte Tenor Manfred Bäumler als Solist glänzen. Auf der anderen Seite konnte Christina Lobenhofer bei „Maria, preist den Herrn” und besonderes beim „Ave Maria, Ave” von Liam Lawton ihr Können als Sopransolistin zeigen. „O Maria, sei gegrüsst”, von beiden Chören gemeinsam gesungen, bildete den Abschluss des Konzerts Ein lang andauernder Applaus der Zuhörer dankte den beiden Chören für ihr Engagement.


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„O´zapft is!” hieß es mit unserem 2.Bürgermeister Karl-Heinz Dausch (stehend von links) und Seniorenbeauftragte Gabriele Beck (stehend rechts) im kath. Pfarrheim auf der Seniorenkirwa.  (Bild: Silvia Beck)

Ausgelassene Stimmung war bei der Seniorenkirwa -Trumpf

Am Samstag hieß es „Senioren feiern Kirwa“ und zahlreiche Besucher kamen zu dieser Veranstaltung, die die Seniorenbeauftragte Gabriele Beck vom Markt Schwarzenfeld mit ihrem Helferteam wieder organisierte. Nach dem Einlass um 15.30 Uhr war das kath. Pfarrheim innerhalb 10 Minuten voll besetzt. Um 16 Uhr begrüßte Beck die Bürger von Schwarzenfeld sowie den Hausherrn Pfarrer Maximilian Moosbauer und 2. Bürgermeister Karl-Heinz Dausch. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Kirwamusi „Bolg und Blech“ aus Fensterbach. Sie spielten das Kirwafass und die Delegation dahinter ins Pfarrheim zünftig rein. Bevor der 2. Bürgermeister Dausch das Fass anzapfte, sprach er kurz zu den Schwarzenfeldern. Ich freue mich, dass ich heute wieder mit euch feiern kann und bin gerne gekommen. Ein Dank gilt unserer Seniorenbeauftragten Beck mit Helferteam, die wieder keine Mühen gescheut haben, um euch allen einen gemütlichen Nachmittag zu ermöglichen. Der Markt Schwarzenfeld bedankt sich für die Spende, das eine Fass wurde von der Brauerei Naabeck, Herrn Weiler und das 2. Fass von einem Marktrat gespendet. Auch Pfarrer Moosbauer wünschte der Veranstaltung einen schönen, gemütlichen Verlauf in der heutigen unruhigen Zeit. Dann kam der Höhepunkt, der 2. Bürgermeister zapfte mit 3 Schlägen das Fass an und es hieß „O’zapft is!“. Danach hatte der 2. Bürgermeister mit dem Helferteam alle Hände voll zu tun, um die 130 Anwesenden mit frisch gezapftem Bier/Radler zu versorgen. In dieser Zeit spielte die Kirwamusi zünftig auf. Ein bayerisches Buffet sorgte für das leibliche Wohl. Auch ein Tänzchen wurde von einigen geschwungen. Zwischendurch hieß es immer wieder ein „Prosit der Gemütlichkeit“. Alle waren sich einig: „schön war’s“, bis zum nächsten Mal. Die nächste Veranstaltung ist am Samstag, 10.10.2026, ein Vortrag über „Hildegard von Bingen“ mit Apothekerin Claudia Dobmeier für Einsteiger mit dem Schwerpunkt Ernährung, Grundlage Dinkel. Einlass: 14.30 Uhr. Beginn: 15.00 Uhr im kath. Pfarrheim. Anmeldung bei Seniorenbeauftragter Beck, Tel. 09435/307648.
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