Weitere Artikel

Bild

Trinkwasser in Schwarzenfeld muss abgekocht werden

Bei einer routinemäßigen Wasseruntersuchung am Trinkwassernetz des Marktes Schwarzenfeld wurde an einer von neun Probenahmestellen eine Belastung mit Keimen festgestellt. Nachgewiesen wurden intestinale Enterokokken und coliforme Bakterien. Für das betroffene Leitungsnetz gilt daher ein sofortiges Abkochgebot. Das Wasser muss einmalig sprudelnd aufkochen und dann langsam über mindestens zehn Minuten abkühlen. Die Verwendung eines Wasserkochers wird empfohlen. Das Abkochen ist notwendig zum Trinken, zur Zubereitung von Nahrung, zum Kaffee- und Teekochen, zum Waschen von Obst, Gemüse und Salat, zum Geschirrspülen von Hand, für Wassersprudler, zur Eiswürfelzubereitung, zum Lösen von Medikamenten sowie zum Zähneputzen und für Mundduschen. Trinkwasserspender an der Wasserleitung sind abzuschalten. Offene Wunden sollten mit sterilen Wundspüllösungen behandelt werden. Alternativ kann abgepacktes Wasser verwendet werden. Nicht abgekocht werden muss das Wasser zum Händewaschen, Duschen, Baden, für die Toilettenspülung, zum Wäschewaschen in der Waschmaschine und für das Geschirrspülen mit der Spülmaschine. Betroffen von der Anordnung sind die Gemeindeteile Schwarzenfeld, Frotzersricht, Kögl, Irrenlohe, Deiselkühn und Stulln. In der Ortschaft Wohlfest in der Gemeinde Fensterbach sind die Flurstraße mit der Hausnummer 4, die Dürnsrichter Straße mit den Hausnummern 5, 7, 8 und 11 sowie der Forstweg mit den Hausnummern 1, 3 und 22 betroffen. Besonders gefährdet sind Babys, Kleinkinder sowie alte und kranke Menschen. Die Maßnahmen gelten, bis die Vorgaben der Trinkwasserverordnung wieder eingehalten werden. Aktuelle Informationen gibt es auf der Internetseite www.schwarzenfeld.de. Fragen können per E-Mail an info@schwarzenfeld.de gerichtet werden. Von telefonischen Nachfragen soll abgesehen werden.
1.Bürgermeister Peter Neumeier (links vorne), Bianca Härtl BLSV Kreisvorsitzende (links vorne), 2. Vorstand Gabriele Beck (rechts vorne ), 1. Vorstand Christian Liebl (oben reichts) und ihre geehrten langjährigen Mitglieder 25, 35, 50 u. 60 Jahre Vereinszugehörigkeit. (Bild: Silvia Beck)

Mitgliederzahlen steigen beim 1.FC Schwarzenfeld

Am vergangenen Donnerstag lud der FC zur jährlichen Jahreshauptversammlung in den Sportpark. In einem trotz extremer Hitze gut gefülltem Saal konnte Vorsitzender Christian Liebl viele Vereinsmitglieder und Ehrenmitglieder des FC begrüßen. Auch Pfarrer Maximilian Moosbauer, Bürgermeister Peter Neumeier und die Kreisvorsitzende Bianca Härtl vom BLSV wohnten der Versammlung bei. In seinem Jahresrückblick ging Vorstand Christian Liebl auf die Fertigstellung Erneurung der Kegelbahn und die neuen Duschen im Kabinentrakt ein. Aber er wies auch auf die „große Baustelle” Sanierung Sportpark hin, die früher oder später kommen wird, aktuell aber nicht finanzierbar scheint. Auch das Wort „Danke” kam dabei nicht zu kurz. Nicht nur eine gut funktionierende Hauptvorstandschaft, auch die Spartenleitungen und motivierten Übungsleiter, als auch die aktiven und passiven Mitglieder sind wichtige Bausteine im Konstrukt FC Schwarzenfeld. Gute Vereinsarbeit funktioniert nie im Alleingang, sondern nur gemeinsam. Alle zusammen tragen dazu dabei, einen der größten Vereine im Landkreis am Laufen zu halten. Nach dem Kassenbericht und der Entlastung des Kassiers brachten die Spartenleiter jeweils einen kurzen Jahresrückblick. Fas alle Sparten konnten Mitgliederzuwächse erzielen, was allgemein wieder für einen Aufwärtstrend im Sport spricht. Aktuell sind es 1548 Mitglieder, die größte Sparte ist immer noch die Turnabteilung, gefolgt von Fußball und Handball. Bürgermeister Peter Neumeier sprach ein Grußwort, bei dem er die Wichtigkeit des FC Schwarzenfeld für das Gemeinwohl, und die gute Zusammenarbeit mit dem Verein hervorhob. Dankte den Sparten, die heuer wieder am Ferienprogramm des Marktes mitwirken, ging kurz auf die Sanierung der Schul- u. Schwimmhalle ein, das alle Sportler sich noch ein bißchen gedulden müssen, bis sie wieder in der neusanierten Schulturnhalle Sport treiben können. Bei den anschließenden Ehrungen wurden zunächst langjährige Mitglieder geehrt, die dem FC seit mindestens 25 u. 35 Jahren Treue halten. Insgesamt wurden knapp 30 Personen geehrt. Hervorzuheben sind hier gerade die langjährigen Mitglieder, die für 50 u. 60 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt wurden. Doch damit nicht genug, denn das Beste kam zum Schluß. Frau Margot Stürzer wurde wegem ihrem jahrzehntelangen unermüdlichen Einsatz im Ehrenamt zum Ehrenmitglied des 1.FC Schwarzenfeld ernannt (weiteres im gesonderten Bericht). Anschließend beendete Vorstand Liebl mit seinem Schlußwort eine gelungene Jahreshauptversammlung, die noch mit guten Gesprächen ausklang.
Gruppenbild - Seniorenbeauftragte Gabriele Beck organisierte mit Busunternehmen Herbert und mit ihrem Helferteam einen Tagesausflug nach Weltenburg für die Schwarzenfelder Senioren  (Bild: Silvia Beck)

Schwarzenfelder Senioren trotzten dem heißen Wetter

Trotz der extrem hohen Temperaturen fand der Tagesausflug nach Weltenburg statt. Die Seniorenbeauftragte Gabriele Beck organisierte einen Tagesausflug für alle Schwarzenfelder Senioren. Im klimatisierten Bus fuhren wir zum ersten Halt an die Anlegestelle nach Kelheim, wo wir die eigentlich geplante Schifffahrt nach Weltenburg/Donaudurchbruch wegen des Niedrigwassers nicht antreten konnten. Aber unser Busfahrer Herbert fand zugleich eine Ersatzfahrt mit dem Schiff, eine Rundfahrt, die genauso gut ankam und sogar noch sichtlich Spaß machte. Danach traten wir die Fahrt mit dem klimatisierten Bus nach Weltenburg an. Dort hatten wir eine Kirchenführung, die uns auch ein kühles Plätzchen bescherte. Bei dieser Hitze hielt man sich gerne in dieser Kirche auf und der Vortrag von Frau Christl, unserer Kirchenführerin, war sehr interessant und dann wurde noch intensiv das Deckengemälde begutachtet. Auch durfte eine Einkehr im Biergarten in Weltenburg nicht fehlen und es suchten sich alle ein schattiges Plätzchen unter den Sonnenschirmen, um es sich gemütlich zu machen. Die Fahrt wurde langsam und hitzegerecht fortgesetzt, zum Abschluss kurze Rundfahrt über Riedenburg zur Einkehr in den Schneider Bräu bei Essing. Dort gab es noch eine Brotzeit und natürlich hatten wir unsere eigene Hausmusik (Anton Reiger und Marita Lobenhofer) mit dabei. Bei Musik saßen wir noch gemütlich zusammen, bis wir dann unsere Heimreise antraten. Alle Senioren bedankten sich bei der Heimreise bei ihrer Seniorenbeauftragten und Busfahrer Herbert für diese gut organisierte Fahrt, die trotz der extremen Hitze zustande kam. Die beiden passten auf ihre Teilnehmer auf, dass alles langsam und für alle nicht zu stressig wurde bei diesen hohen Temperaturen. In Schwarzenfeld angekommen, bedankten sie sich noch mal für diese schöne Fahrt und man war sich einig, auch wenn wir alle viel geschwitzt haben, es war wunderschön und wir haben das schöne Weltenburg und Altmühltal gesehen, das uns sehr gefallen hat. Die nächste Veranstaltung findet am Freitag, 24.07.2026 „Mobil bleiben im Alter – Sicher unterwegs“ mit der Verkehrswacht Schwarzenfeld statt. Wir testen unser Können mit einem Fahrsimulator und grillen im Freien zum gemütlichen Beisammensein. Treffpunkt auf der Wiese neben dem evang. Pfarrheim. Beginn: 15:00 Uhr. Anmeldung und Info bei Seniorenbeauftragte Gabriele Beck, Tel. 09435/307648.
Die Delegation des Sportanglervereins Schwarzenfeld e.V. zusammen mit Herrn Weiler. (Bild: Michael Bauer)

Bierprobe stimmt auf Schwarzenfelder Fischerfest und 75-jähriges Jubiläum ein

Mit einer traditionellen Bierprobe in der Schlossbrauerei Naabeck stimmte sich der Sportanglerverein Schwarzenfeld auf sein Fischerfest am 18. und 19. Juli 2026 ein. Gleichzeitig steht das Fest ganz im Zeichen des 75-jährigen Vereinsjubiläums, das gemeinsam mit den Jagdhornbläsern Schwarzenfeld-Schmidgaden gefeiert wird. Die Delegation des Sportanglervereins wurde im Rosengarten der Schlossbrauerei von Herrn Weiler herzlich empfangen. Er vermittelte den Gästen interessante geschichtliche Hintergründe zur Brauerei, erläuterte deren Entwicklung im Laufe der Jahrzehnte und ging auf die enge Verbundenheit mit den Vereinen und dem Brauchtum der Region ein. Bei einer anschließenden Besichtigung der Brauerei erhielten die Teilnehmer spannende Einblicke in die einzelnen Produktionsschritte – von der Herstellung der Würze über Gärung und Lagerung bis zur Abfüllung. Eine willkommene Erfrischung bot dabei der Aufenthalt im Lagerkeller: Während draußen hochsommerliche 36 Grad herrschten, sorgten angenehme 6 Grad im Keller für eine spürbare Abkühlung. Höhepunkt war der Bieranstich durch den 1. Vorsitzenden Christian Seeber, der das erste Fass des Festbieres gekonnt anzapfte. Anschließend stießen die Teilnehmer auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit und ein gelungenes Fischerfest an. Bei einer zünftigen Brotzeit klang der informative und gesellige Abend in bester Stimmung aus. Mit der gelungenen Bierprobe ist die Vorfreude auf das Fischerfest und das Jubiläumswochenende nun endgültig geweckt.
north