Die Ehejubilare der Pfarreiengemeinschaft Amberg-St. Georg und Luitpoldhöhe-St. Barbara mit Stadtpfarrer Markus Brunner (2. Reihe rechts) und Pfarrgemeinderatssprecher Michael Suttner (2. Reihe links) (Bild: Manuela Suttner)

Pfarrei St. Georg ehrt Ehejubilare

Für ein besonderes Jubiläum wurden in der Vorabendmesse am Samstag, 17. Oktober, Ehepaare der Pfarreiengemeinschaft Amberg St. Georg und Luitpoldhöhe St. Barbara geehrt. Neun Ehepaare fanden sich in der Stadtpfarrkirche ein, um noch einmal den kirchlichen Segen zu erbitten. Sie können auf je zweimal 25, dreimal 40, einmal 50, einmal 60 und sogar einmal auf 65 gemeinsame Ehejahre zurückblicken. Stadtpfarrer Markus Brunner hatte in seiner Predigt das bekannte Energietonikum „Doppelherz – Die Kraft der zwei Herzen” dabei. Dieses Präparat kann als Lebenselixier für eine gesunde Ehe betrachtet und verstanden werden. Die zwei Herzen der Jubilare sind also gleichsam ein „Doppelherz”. Das Tonikum für das Gelingen der Ehe hat mehrere „Wirkstoffe”: Das Größte und Wichtigste, das Paare miteinander verbindet, sind die gegenseitige Liebe und der Segen Gottes, unter den Mann und Frau sich ihr ganzes Leben stellen, damit die christliche Ehe gelingen kann. Pfarrer Brunner erteilte nach der Eucharistiefeier auch den Einzelsegen und wünschte den anwesenden Jubelpaaren noch viele weitere gemeinsame, von Christus gesegnete Jahre. Nach dem Gottesdienst wurde im Clubraum des Pfarrzentrums St. Georg weitergefeiert. Nach einer Bilderpräsentation, bei der bekannte Ansichten der Amberger Altstadt aus früheren Zeiten heutigen Aufnahmen gegenübergestellt wurden, folgten Gedichtvorträge und die Ehrung der einzelnen Jubelpaare. Sie erhielten ein kleines Holzkreuz und eine Klappkarte mit dem aktuellen Foto der Ehejubilare. Das persönliche Gespräch und der Austausch miteinander rundeten die gelungene Veranstaltung ab. Den passenden Rahmen der Jubiläumsfeier samt einer kleinen Verköstigung im Clubraum hatte der Pfarrgemeinderat St. Georg in bewährter Weise bestens vorbereitet.
Die Reisegruppe beim Freialtar der Wallfahrtskirche Kreuzberg (Bild: Georg Müllner)

Pfarrwallfahrt St. Georg auf dem heiligen Berg der Franken

In die nördlichste Region Bayerns, in die Hohe Rhön, führte die diesjährige Pfarrwallfahrt der Pfarrei St. Georg Amberg. Mit dabei war auch das gesamte Seelsorger-Team mit Stadtpfarrer Markus Brunner, Kaplan Klaus Schürlein und Gemeindereferentin Gabriele Papp, die zusammen mit vielen Pfarrangehörigen und Gästen einen erlebnisreichen am Kreuzberg und der Kurstadt Bad Kissingen verlebten. Die Reise führte zuerst zum Wallfahrtsort Kreuzberg, dem „Heiligen Berg der Franken”. Nach Gebeten und Reisesegen informierte bei der Anreise der Stadtpfarrer und die Gemeindereferentin über die Geschichte des Kreuzberg, die Entstehung des Franziskanerklosters und die Wallfahrtskirche. Der Kreuzberg in der Rhön ist seit Gründung des Franziskanerklosters 1677 ein Ort der Spiritualität und Pilgerschaft. Die hauseigene Brauerei des Klosters prägt seit 1731 das Bild des Kreuzberg und ist für ihre gute Qualität ihrer Produkte bekannt. Die Brüder des Franziskanerordens betreuen die Wallfahrtskirche und organisieren die Wallfahrtsseelsorge sowie die Gottesdienste auf dem Kreuzberg. Vor allem im Spätsommer und Frühherbst finden bis zu 80 Wallfahrten statt. Das Besondere, das Kloster wurde im Jahre 1803 im Zuge der Säkularisation in Bayern nicht aufgelöst, es wurden nur die Wallfahrten verboten. In der Klosterkirche, einer typisch franziskanischen Anlage in der Tradition der Bettelordenskirchen (ohne Turm), feierten die Reisegruppe in Konzelebration mit Stadtpfarrer Markus Brunner und Kaplan Klaus Schürlein die Heilige Messe, ehe Einkehr zum Mittagessen in der Klostergaststätte erfolgte. Bis zur Weiterfahrt nach Bad Kissingen konnte man noch die Landschaft im von der UNESCO ausgewiesenen Biosphärenreservat Rhön genießen, einige gingen noch die steilen Treppen zu der Golgotha-Gruppe, eine Darstellung der Kreuzigung Jesu. Bei der leider verregneten Führung durch die Altstadt und den Kurgarten in Bad Kissingen beeindruckte die historischen Gebäude mit eleganten Pavillons, prachtvollen Springbrunnen und promenadenartigen Anlagen und der weitläufige Kurpark. Das bayerische Staatsbad gehört zum UNESCO-Welterbe und ist als Mineral- und Moorheilbad bekannt. Mineral- und Salzablagerungen des Zechensteinmeers bilden die Grundlage für die Mineralquellen, die ursprünglich zur Salzgewinnung genutzt wurden, dienen auch für therapeutische Zwecke. Die freie Zeit wurde genutzt für einen Spaziergang im Kurpark oder bei einer Einkehr zur einer Kaffee-Pause, ehe es mit vielen Eindrücken und Erlebnissen dieser „Pilgerreise” wieder zurück nach Amberg ging.
Angehender Priester Christoph Diehl, Stadtpfarrer Markus Brunner und Kaplan Klaus Schülein vor dem Altar in St. Georg Amberg (von links) (Bild: Sabine Weiß)

Verstärkung im Pfarrteam von St. Georg Amberg

Anfang September hat das Pfarrteam von St. Georg Amberg deutliche Verstärkung bekommen: Mit Kaplan Klaus Schülein und dem angehenden Diakon Christoph Diehl hat Stadtpfarrer Markus Brunner jetzt zwei engagierte Seelsorger an seiner Seite, die ihn bei der Arbeit unterstützen werden. Kaplan Schülein wurde 1994 in Bad Reichenhall geboren. Er wuchs in Inzell, Mühldorf am Inn und in seiner Heimatpfarrei St. Nikolaus in Übersee am Chiemsee auf. Nach dem Abitur im Jahr 2015 und einigen erfahrungsreichen pastoralen Zwischenstationen machte er seinen Abschluss zum Magister Theologiae 2022 und trat ins Priesterseminar Regensburg ein. Sein Ganzjahrespraktikum absolvierte er dort in der Pfarrei Heiliger Geist. Im September 2025 begann sein Pastoralkurs in der Pfarreiengemeinschaft Wald und Zell im Landkreis Cham, wo er dann am 6. Dezember die Diakonenweihe empfing. Am 27. Juni 2026 wurde er in Regensburg durch Bischof Dr. Rudolf Voderholzer zum Priester geweiht. Am 1. September trat er nun in Amberg seine erste Kaplanstelle an. Christoph Diehl ist 37 Jahre alt und studierte Theologie im Rahmen der dualen Priesterausbildung (d. h. Wechsel von Theologiestudium und Einsatz in einer Pfarrei). Geboren und aufgewachsen ist er in Weiden. Wie Kaplan Schülein war er viele Jahre Ministrant und engagierte sich in der Jugendarbeit seiner Heimatpfarrei St. Elisabeth in Weiden. Nach der Schule absolvierte er eine Ausbildung im Rettungsdienst und übte diesen Beruf 12 Jahre lang in Weiden und Regensburg aus. Auch studierte er neben seiner Berufstätigkeit Medizinpädagogik und Schulmanagement. Im September 2026 wurde er in den Pastoralkurs aufgenommen, in dessen Verlauf die Diakonenweihe eingebettet ist und am Ende die Priesterweihe im Juni 2027 steht. Sowohl Kaplan Klaus Schülein als auch der angehende Diakon Christoph Diehl freuen sich auf gemeinsame Gottesdienste, viele Gespräche und zahlreiche andere Unternehmungen in der Pfarreiengemeinschaft St. Georg-Amberg und St. Barbara-Luitpoldhöhe.
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