Sophie Dollhopf 70 Jahre beimn Katholischen Frauenbund
Wenn heute in der Katholischen Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer die Rede ist, dass der Frauenbund aus der großen Kirchengemeinschaft nicht mehr wegzudenken ist, dann hat die Flosserin Sophie Dollhopf einen großen Anteil. Sie ist heute mit ihren 98 Jahren nicht nur das älteste Mitglied in der Gemeinschaft, sie ist noch das einzig lebende Gründungsmitglied. Es war deshalb nicht verwunderlich, dass sie bei den Jubilarsehrungen in der letzten Jahresversammlung des Frauenbundes Dollhopf im Mittelpunkt stand. 2. Vorsitzende Renate Bock hatte in ihrer herzlich gehaltenen Laudatio herausgestellt, dass es Sophie Dollhopf mit zu verdanken sei, dass der Frauenbund ins Leben gerufen wurde. Sie hatte diese Idee nachdrücklich unterstützt und gefördert. Das war schon im Herbst 1956. Pfarrer Franz Seraph Arnold hatte im November dieses Jahres zu einer Gründungsversammlung aufgerufen, die auch stattfand. Sophie Dollhopf war mit dabei. Schließlich waren es 45 Gründungsmitglieder, die sich am 24. Februar 1957 zu einer Aufnahmefeier trafen. Die Pflege der Gemeinschaft, das kirchliche und gesellschaftliche Engagement, der Einsatz im sozialen und karitativen Bereich und schließlich die Förderung und Bildung der Frauen waren die vier wichtigsten Säulen, auf den der Frauenbund gestellt wurde. Die Triebfeder für das Handeln in Kirche und Gesellschaft ist der gemeinsame christliche Glaube. Sophie Dollhopf, sie leitete den Frauenbund von 1982 bis 1988 als erste Vorsitzende, hatte es sich nicht nehmen lassen, der Bitte der Gemeinschaft, an der Jahresversammlung teilzunehmen, nachzukommen. Freude bei allen Mitgliedern, bei geistlichem Beirat, Pfarrer Max Früchtl und bei Bezirksvorsitzende Inge Trottmann über das Kommen der Jubilarin. In ihrer bekannt ruhigen Art ließ Sophie Dollhopf alles über sich ergehen, was an Lob, Dank und Anerkennung für über 70-jährige Treue zum Frauenbund durch Renate Bock und Inge Trottmann zum Ausdruck kam. Ihre Reaktion auf die Glückwünsche war schlicht und einfach ein herzliches Dankeschön das habe ich gerne gemacht. Jetzt betet die Jubilarin, dass es ihr vergönnt sein möge, die kommende 70-Jahrfeier noch zu erleben.