Gute Laune Clowns Rosa Wirschtl und Coco Schlupfhupf zu Besuch am Sommerfest der Ökumenischen Sozialstation.  (Bild: Regina Pilhofer )

Sommer, Sonne, gute Laune beim Sommerfest der Ökumenischen Sozialstation

Strahlender Sonnenschein, fröhlicher Gesichter und der Duft von frisch gebrühten Kaffee: Die Ökumenische Sozialstation hat ihr traditionelles Sommerfest gefeiert. Gäste, Angehörige und Mitarbeiter erlebten einen rundum gelungenen Nachmittag, der ganz im Zeichen der Gemeinschaft und der Lebensfreude stand. Nach der offiziellen Begrüßung durch die Pflegedienstleitung Fr. Riederer Brigitte, gab es zum Auftakt ein reichhaltiges Buffet mit selbstgebackenen Kuchen von den Mitarbeitern der Sozialstation. Für die passende Umrahmung des Festes sorgten die Musikanten Karin Bleisteiner und Hans Pirner mit ihren Instrumenten und bekannten Melodien. Es dauerte nicht lange, bis die ersten Gäste mitsangen, im Takt mit schunkelten oder Erinnerungen an die Tanzveranstaltungen von früher ausgetauscht wurden. Als große Überraschung streuten sich zwei Gute Laune Clowns, Rosa Wirschtl und Coco Schlupfhupf, unter die Anwesenden. Mit der der Suche nach dem Bademeister und dem Pool wirbelten sie das Sommerfest auf. „Es ist einfach herrlich zu sehen wie viel Freude diese Beisammensein allen bereitet” freute sich die Geschäftsführerin Fr. Singer-Grimm Birgit. Der Grill wurde angeheizt und schon bald breitet sich der klassische Duft von frischen Bratwürste und deftigen Sauerkraut aus. Ein perfekter kulinarischer Abschluss eines Sommerfestes der noch lange in bester Erinnerung bleiben wird. Ein großes Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern, die diesen Tag möglich gemacht haben
Rhythmus für die Seele-gemeinsam für eine starke Pflege in unserer Region. (Bild: Regina Pilhofer )

Angehörigentreffen der Ökumenischen Sozialstation nimmt an der Aktion „Trommeln für die Pflege” teil

Pflegende Angehörige leisten täglich Enormes, oft bis an die Grenzen der eigenen Belastbarkeit. Wie wichtig es ist, dabei die eigene Psychohygiene, die Selbstfürsorge und die Achtsamkeit nicht aus den Augen zu verlieren, wurde beim Angehörigentreffen im Monat Mai auf ganz besondere Weise erlebbar. Nach einer kurzen Begrüßung durch Regina Pilhofer, Organisatorin des Treffens im Rahmen der Fachstelle für pflegende Angehörige, ging es direkt in die Praxis über. Die Geschichte vom „Stein der Weisheit” wurde eindrucksvoll visuell untermalt. Ein großes, leeres Glas symbolisierte das Leben. Nach und nach wurden schwere Steine hineingelegt-jeder Stein stand symbolisch für die Belastung im Pflegealltag. Kleinere Steine, Kiesel und Sand kamen als Alltagsaufgaben, Berufliches und Sorgen noch hinzu. Obwohl das Glas randvoll auf die Angehörigen wirkte, wurde noch Wasser in das Glas gegossen, dies umspülte die verschiedenen Inhalte und symbolisierte die Kraftquelle. Die von jedem Menschen unterschiedlich ist und nicht ganz vergessen oder missachtet werden darf. Das Wasser kann die „Steine” zwar nicht verschwinden lassen, aber es nimmt die Last und macht es erträglicher. Als Erinnerung an die Geschichte bekam jeder der Teilnehmer ein kleines, glatt geschliffenes Herz als „Handschmeichler”, um nicht zu Vergessen auch gut für sich selbst zu sorgen. Am Ende des Angehörigentreffens wurde mit Trommel-Sticks ein Zeichen für die Pflege, aber vor allem für sich selbst als pflegender Angehöriger gesetzt. Das Trommeln war Teil der bundesweiten Aktion „Trommeln für die Pflege-Pflege wird hörbar”.
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