Die Teilnehmer und Organisatoren des Hauskrankenpflegekurses beim Besuch der Firma Standecker (Bild: Katharina Morgenstern)

Kurs für pflegende Angehörige

Die Ökumenische Sozialstation mit ihrer Tagespflege und der Fachstelle für pflegende Angehörige organisierten in Kooperation mit der Pflegekasse einen Hauskrankenpflegekurs. An 10 Abenden konnten sich die Angehörigen wertvolle Tipps und Hilfestellungen vom Pflegefachpersonal zeigen lassen. Der Kurs soll das Engagement im familiären Bereich der Pflege stärken und fördern. Die Treffen waren mit unterschiedlichsten Themen hinterlegt. Es wurden wichtige Pflegegrundlagen, rückenschonende Techniken nach Kinästhetischen Grundsätzen und Umgang mit Hilfsmitteln geschult. Auch die Psychosoziale Entlastung und Selbstpflege kam nicht zu kurz, zum Beispiel „Wie gehe ich mit der Belastung durch die Pflege eines Angehörigen um”. Welche Entlastungen und Hilfsangebote gibt es, insbesondere in unserer Region. Hierzu waren unterschiedliche Referenten eingeladen um zu informieren. Auch die Schulung über Krankheitsbilder und vorbeugende Maßnahmen waren ein wichtiger Bestandteil des Kurses. Der Höhepunkt des Kurses, war der Besuch zur Firma Standecker in Hahnbach, um die Musterwohnung aus dem Projekt „WUNIAN-Alt werden zu Hause” der AOVE zu besichtigen. Karl Standecker beantwortete alle Fragen rund um das Barrierefreie Wohnen. Die Schulung der pflegenden Angehörigen zu Hause vermittelt Wissen sowie Sicherheit und fördert die Kompetenzen in der häuslichen Pflege. Wiederholung des Kurses ist für Herbst 2026 geplant.
Den Erzählungen lauschen in idyllischer Umgebung (Bild: Regina Pilhofer )

Sommerausflug des Seniorentreff „Am Hofgarten” der Ökumenischen Sozialstation

Unter dem Motto „Auf den Spuren der Bergleute und das versunkene Dorf Großenfalz” stand der diesjährige Sommerausflug vom Seniorentreff. Treffpunkt hierfür war das alte Feuerwehrhaus in Großenfalz, dass in der Nähe der Station 5 des nördlichen Bergbaupfad liegt. Für spannende und kuriose Geschichten sorgten Peter und Monika Preller. Mit ihren Erzählungen wurden die Senioren für eine kurze Zeit in die Welt der Bergleute entführt. So erfuhr man das der Annaschacht als modernstes Bergwerk Deutschlands bekannt war. Schmunzeln mussten die Teilnehmer über die speziellen Dusch-Praktiken der Bergleute oder das Einkassieren der Lohntüten durch die Ehefrauen am Werkstor, damit diese nicht verflüssigt wurde. Aber auch was für eine schwere und kräftezehrende Arbeit es war „unter Tage”. Auf Einladung konnte auch Rubenbauer Georg, der „Schouster Schore” als Zeitzeuge gewonnen werden. Der dies nochmal aus seiner Perspektive erzählte. Ebenso konnte er lebendig von der Umsiedlung „seines Dorfes Großenfalz” erzählen. Nachdem über Nacht hinterm Anwesen seines Elternhauses in einem Loch, das eingebrochen war, ein ganzer Apfelbaum verschwand. Musste das Dorf endgültig dem Bergbau weichen. Spannend wurde gelauscht wie über die Ablösegelder der Maxhütte verhandelt wurde und die Dorfgemeinschaft sich nicht so leicht abspeisen ließ. Auch über den Bau der neuen Höfe die in südwestlicher Richtung verstreut liegen und dem Abrisse des „alten Dorfes” wurde berichtet. Da soviel Informationen und Wissenswertes Hunger und Durst macht, war es um so erfreulicher das auf Basis einer Spende Bratwürste und eine kühle Radler gab. Als Grillmeister konnte Waldmann Peter gewonnen werden. Dank des Ehrenamts aller Beteiligten sind solche Ausflüge möglich. Was Geschäftsführerin Fr. Singer-Grimm und Pflegedienstleitung Fr. Riederer sehr freute.

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